{"id":92045,"date":"2023-01-03T08:45:47","date_gmt":"2023-01-03T07:45:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045"},"modified":"2023-01-03T08:45:47","modified_gmt":"2023-01-03T07:45:47","slug":"hinweise-des-tages-4266","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h01\">&ldquo;V&ouml;lkerrecht nicht mehr Referenzsystem staatlichen Handelns&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h02\">Ich werde mein Land nicht mit der Waffe verteidigen, sondern fliehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h03\">Jahresr&uuml;ckblick 2022: Die neue Lust am Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h04\">We&rsquo;ve Reached Peak Zelensky. Now What?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h05\">Hardliner, Neoliberale, Oligarchen: Der fragw&uuml;rdige Erfolg der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h06\">Indischer Au&szlig;enminister verteidigt Ukraine-Haltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h07\">NATO-Beitritt: Geheime Massnahmenliste Schwedens aufgetaucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h08\">Zwei Millionen Hilfesuchende Viel mehr Menschen nutzen Tafeln <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h09\">Kr&auml;ftiger Anstieg bei Mieten erwartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h10\">Ein (weiterer) Mangel. Nicht nur an Betreuungspl&auml;tzen. Eine &bdquo;Kita-L&uuml;cke&ldquo; mit vielen heute schon fehlenden Pl&auml;tzen und einem Mangel an gro&szlig;en &ndash; und f&uuml;r kleine &ndash; Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h11\">Umsetzungsstau: Ein Land funkt SOS &ndash; Deutschland an der Belastungsgrenze <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h12\">LNG-Terminal geht in Betrieb: Wieder Gas aus Russland <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h13\">&bdquo;Katargate&ldquo; weitet sich aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h14\">Kinderhilfe Afghanistan &ndash; Jahresbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h15\">Venezolanischer &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&ldquo; Guaid&oacute; verliert sein fiktives Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h16\">foodwatch-Recherche: Hochgiftige Pestizide unter Cem &Ouml;zdemir zugelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92045#h17\">Silvester in Neuk&ouml;lln: &bdquo;Krass, dass die Polizei hier nichts zu melden hat&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;V&ouml;lkerrecht nicht mehr Referenzsystem staatlichen Handelns&rdquo;<\/strong><br>\nDaniela Dahn &uuml;ber die die schlimmste denkbare Variante der Scholz&rsquo;schen Zeitenwende. &Uuml;ber die historische Frage, ob der Russe Krieg will. Und ein Problem der Geschichtsschreibung. (Teil 1)<br>\nFrau Dahn, der Titel Ihres neuen Buches, &ldquo;Im Krieg verlieren auch die Sieger. Nur der Frieden kann gewonnen werden&rdquo; bezeugt schon Ihre Ablehnung aller Siegesfantasien. Was bedeutet f&uuml;r Sie die Scholz&rsquo;sche Zeitenwende?<br>\nDaniela Dahn: Die eigentliche Zeitenwende war Anfang der 1990er-Jahre der Zerfall des Ostblocks. Und mit ihm des bipolaren Sicherheitssystems, das Ende der Entspannungspolitik. Russland war so schwach, dass man alles mit ihm machen konnte. Sogar in aller &Ouml;ffentlichkeit mit US-Spezialisten Wahlen manipulieren, damit der dem Westen willf&auml;hrige Jelzin gegen alle Vorhersagen noch einmal gewinnt.<br>\nWir haben dann &uuml;ber 30 Jahre eine unipolare Welt erlebt, in der einen Platz zu finden, Putin immer wieder vergeblich versucht hat. Lange Zeit galt im Westen die Faustregel, Russland habe kein Recht, irgendetwas zu fordern. Die USA gaben den Ton an, nicht nur in der Nato, sondern in der ganzen Welt.<br>\nDas Forschungsinstitut des US-Kongresses hat unl&auml;ngst eine Studie ver&ouml;ffentlicht, aus der hervorgeht, dass das Pentagon seit 1991 weltweit 251 &ldquo;milit&auml;rische Aktionen&rdquo; unternommen hat.<br>\nDarunter als &ldquo;Humanit&auml;re Intervention&rdquo; oder &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; ausgegebene Angriffskriege, in denen unges&uuml;hnt Kriegsverbrechen begangen wurden und in deren Folge failed states bis heute in Chaos und Armut versinken. Oder europ&auml;ische Grenzen verschoben und Souver&auml;nit&auml;t verletzt wurden, wie in dem v&ouml;llig sinnlosen Nato-Angriffskrieg gegen Russlands Verb&uuml;ndeten Serbien.<br>\nDas V&ouml;lkerrecht war leider schon lange nicht mehr das Referenzsystem staatlichen Handelns. Ja, Autokraten wie Putin setzen jetzt m&uuml;hsam errungene internationale Regeln au&szlig;er Kraft. Aber zuvor haben Demokraten diese Regeln au&szlig;er Kraft gesetzt.<br>\nDas Neue seit dem &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine ist f&uuml;r mich, dass derjenige, der glaubt unbegrenzt provozieren zu k&ouml;nnen, erkennen muss, dass man auch &uuml;berreizen kann.<br>\nWer derart herausfordert, muss mit dem Versagen der Politik auf der anderen Seite rechnen. Aber ich sehe im politischen Establishment wenig Nachdenken &uuml;ber die von der Vorgeschichte ausgel&ouml;sten Kausalit&auml;ten. Die schlimmste Variante der Zeitenwende w&auml;re ein langanhaltender, eskalierender Weltordnungskrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Voelkerrecht-nicht-mehr-Referenzsystem-staatlichen-Handelns-7433376.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Putin und Lawrow h&auml;tten vor die UNO gehen m&uuml;ssen&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Putin-und-Lawrow-haetten-vor-die-UNO-gehen-muessen-7433382.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ich werde mein Land nicht mit der Waffe verteidigen, sondern fliehen<\/strong><br>\nMeinung Gerade in Zeiten eines Krieges mitten in Europa ist es wichtig, dem R&uuml;ckfall ins heroische Zeitalter zu widerstehen. Ein Lob der Schw&auml;che von Christian Baron<br>\nSollte jemals irgendwer einen Angriffskrieg gegen Deutschland starten, dann werde ich &bdquo;mein Land&ldquo; nicht verteidigen. Stattdessen werde ich alles tun, um an einen sicheren Ort zu gelangen. Falls es dann in meiner Macht stehen sollte, werde ich m&ouml;glichst vielen Menschen helfen, die dem ebenfalls entkommen wollen. Erst recht dann, wenn die Bundesregierung wehrf&auml;higen deutschen M&auml;nnern zwischen 18 und 60 Jahren die Flucht verbieten w&uuml;rde.<br>\nSo, wie die ukrainische Regierung im Februar 2022 den ukrainischen M&auml;nnern unter Androhung langj&auml;hriger Gef&auml;ngnisstrafen die Flucht verboten hat, nachdem die russische Armee im Land eingefallen war. Als Reaktion auf einen Akt brutaler Gewalt hat Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj einen gro&szlig;en Teil der Bev&ouml;lkerung gewaltsam f&uuml;r seine Zwecke instrumentalisiert. Bis heute gab es im Angesicht dieses Unrechts keinen kollektiven Aufschrei derer, die jahrelang f&uuml;r fl&uuml;chtende Menschen jeden Geschlechts und Alters aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan aus gutem Grund das Recht auf Asyl einforderten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/kriegsdienstverweigerung-ich-werde-mein-land-nicht-verteidigen-sondern-fliehen\/1380080a-5320-46cc-8f11-32f314e2ce48\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jahresr&uuml;ckblick 2022: Die neue Lust am Krieg<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine sorgt f&uuml;r eine Zeitenwende<br>\nEs war ein schon viele Jahre schwelender Konflikt, der am 24. Februar 2022 f&uuml;r eine Zeitenwende sorgte, als Russlands Pr&auml;sident Putin v&ouml;lkerrechtswidrig sein Nachbarland Ukraine &uuml;berfallen lie&szlig;. Seitdem herrscht Krieg auf europ&auml;ischem Boden und das sorgte f&uuml;r einen Schockmoment im noch jungen Jahr 2022.<br>\nUm den Krieg in der Ukraine zu verstehen, muss man vom Prinzip in der russischen Geschichte ganz weit zur&uuml;ck gehen, mindestens aber bis zum Maidan-Putsch in Kiew im Jahr 2014. Dass man damit ein Pulverfass er&ouml;ffnet hat und die NATO dabei eine eher unr&uuml;hmliche Rolle spielte, dar&uuml;ber referierte im Juli 2015 der langj&auml;hrige verteidigungspolitische Sprecher der Bundesregierung, Willy Wimmer, im Wormser Lincoln Theater. Das seinerzeit gef&uuml;hrte Interview mit unserem Magazin k&ouml;nnen Sie auf unserer Homepage nachlesen und ist aus heutiger Sicht aktueller denn je *. Wimmer &auml;u&szlig;erte schon damals seine Bedenken zur europ&auml;ischen Au&szlig;enpolitik, die vermehrt auf Konfrontation mit Russland setze. Auch dass sich der russische Pr&auml;sident die NATO-Osterweiterung auf Dauer nicht gefallen lassen w&uuml;rde, war f&uuml;r Wimmer schon damals absehbar. Von daher war der Milit&auml;rschlag Russlands, der dann im Februar 2022 tats&auml;chlich erfolgte, f&uuml;r Kenner der Materie keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung mehr. Seitdem hat eine seltsame Kriegsbegeisterung unter Politikern eingesetzt, die immer schwerere Waffenlieferungen in die Ukraine fordern und damit eine k&uuml;nstliche Verl&auml;ngerung dieses Krieges in Kauf nehmen.<br>\nAusgerechnet von der einstigen Friedenspartei, den Gr&uuml;nen, befeuert, lesen sich manche linke Internetblogs, in denen offen zur milit&auml;rischen Aufr&uuml;stung aufgerufen wird, wie Promoartikel von Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann oder Heckler &amp; Koch. Man muss sich in solchen Zeiten fragen, was eigentlich aus der Friedensbewegung geworden ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wo-magazin.de\/jahresrueckblick-2022-die-neue-lust-am-krieg\/%20\">WO! Das Wormser Stadtmagazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Sehr gut, dass sich das WO-Magazin traut, nicht den Tenor der sog. Leitmedien zu &uuml;bernehmen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Kommentar: Ende gut, aber&hellip;<\/strong><br>\nEnde gut &ndash; nicht alles gut, l&auml;sst sich dieses abklingende Jahr zusammenfassen. Ja, die Menschen in der Lausitz haben &uuml;berwiegend entspannt Weihnachten feiern k&ouml;nnen, und die realistischen Aussichten, die eine Landeskampagne gerade f&uuml;r die Lausitz malt, geben durchaus Hoffnung. Es flie&szlig;t viel Geld und Innovation in die Gegend, die jetzt und auch sp&auml;ter als Energieregion Bedeutendes f&uuml;r den deutschen Osten leistet.<br>\nEin gutes Ende mit positiver Aussicht. Aber die Bilanz, die f&uuml;r dieses Jahr zu ziehen bleibt, f&auml;llt &uuml;berwiegend schlecht aus. So schlecht wie keine zuvor, an die wir uns erinnern. Selbst in den Jahrzehnten des Mangels vor 1990 ging es f&uuml;r die meisten Menschen von Jahr zu Jahr in kleinen Schritten aufw&auml;rts, soziale Not war uns weitestgehend fremd, und trotz der weltweiten Konflikte waren uns der Krieg und das Schuldgef&uuml;hl, die Waffen daf&uuml;r hinzugeben, nie so nahe. Diese &bdquo;Zeitenwende&ldquo; entspricht, auch wenn das die gro&szlig;en Medien anders hinreden, weder dem Lebensgef&uuml;hl im Osten noch im Westen. Als es eine Woche kalt war im Dezember, konnte jeder riechen, wie falsch die Richtung unserer Politik ist. Es qualmte und stank aus allen Schornsteinen, weil wieder Holz und Kohle verbrannt wurde, um &uuml;berteuertes &Ouml;l und Gas zu sparen. Die Klimalasten sind vergessen, seit wieder Gr&uuml;ne das Wort f&uuml;hren. Sie gef&auml;hrden mit ihren Gaskuttern das &Ouml;kosystem der Meere und haben die alte verlogene Angst vor den Russen als neues Volkstheater inszeniert, anstatt dem Frieden der Welt zu dienen und der Ukraine Hilfe f&uuml;r ihren Wiederaufbau und nichts anderes zuzusagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/maerkischer-bote.de\/kommentare\/kommentar-ende-gut-aber-221305\">Der M&auml;rkische Bote<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>We&rsquo;ve Reached Peak Zelensky. Now What?<\/strong><br>\nAfter the farcical, almost psychotic over-promotion, Robert Freeman says the only place for the Ukrainian president to go from here is down. And, that is surely coming. Soon.<br>\nWhen the president of the poorest, most corrupt nation in Europe is feted with multiple standing ovations by the combined Houses of Congress, and his name invoked in the same breath as Winston Churchill, you know we&rsquo;ve reached Peak Zelensky.<br>\nIt&rsquo;s a farcical, almost psychotic over-promotion, probably surpassed only by the media&rsquo;s shameful, hyperbolic railroading of the country into war with Iraq, in 2003. Paraphrasing Gertrude from Hamlet, &ldquo;Methinks the media doth hype too much.&rdquo;<br>\nLet&rsquo;s remember that before ascending to his country&rsquo;s presidency, Volodymyr Zelensky&rsquo;s greatest claim to fame was that he could play the piano with his penis. I&rsquo;m not joking. And he ran on a platform to unite his country for peace, and for making amends with Russia. Again, I&rsquo;m not joking.<br>\nNow, he&rsquo;s Europe&rsquo;s George Washington, FDR and Douglas MacArthur all rolled into one and before whom the mighty and powerful genuflect.<br>\nNow, he&rsquo;s Europe&rsquo;s George Washington, FDR and Douglas MacArthur all rolled into one and before whom the mighty and powerful genuflect.<br>\nPlease. The only place to go from here is down. And, that is surely coming. Soon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/12\/29\/weve-reached-peak-zelensky-now-what\/\">Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hardliner, Neoliberale, Oligarchen: Der fragw&uuml;rdige Erfolg der Ukraine<\/strong><br>\nMit der Ann&auml;herung an die EU verbanden sich in der Ukraine viele Erwartungen. Doch vom Maidan-Putsch 2014 bis zum v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff Russlands 2022 erlebte das Land einen wirtschaftlichen Niedergang. Die Perspektive ist d&uuml;ster.<br>\nLaut der amtierenden deutschen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) geht es im aktuellen Ukraine-Krieg um &ldquo;Freiheit, Menschenw&uuml;rde und Demokratie&rdquo; &ndash; Russland bedrohe dies und die Ukraine verteidige diese Werte.<br>\nIn unz&auml;hligen Talkshows durfte man in den vergangenen zehn Monaten vielfach h&ouml;ren und in Zeitungen durfte man seit dem Beginn des russischen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieges immer wieder lesen, dass die Ukraine eine &ldquo;bl&uuml;hende Demokratie&rdquo; sei, die &ldquo;an den Grenzen Russlands Erfolg&rdquo; hat. Schaut man sich die sozio&ouml;konomischen Daten der an die EU angegliederten Ukraine an, sucht man diese angebliche Erfolgsgeschichte jedoch vergeblich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Hardliner-Neoliberale-Oligarchen-Der-fragwuerdige-Erfolg-der-Ukraine-7445797.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Indischer Au&szlig;enminister verteidigt Ukraine-Haltung<\/strong><br>\nDer indische Au&szlig;enminister Subrahmanyam Jaishankar hat die Haltung seines Landes zum Ukraine-Krieg verteidigt. Auch im ZIB2-Interview wollte Jaishankar gestern Abend Russland nicht verurteilen. Der Ausweg aus dem Krieg liege in Dialog und Diplomatie. Gleichzeitig &uuml;bte er Kritik an Europa wegen der Auswirkungen der Sanktionen auf L&auml;nder wie Indien.<br>\n&bdquo;Ich kann Ihnen viele Beispiele von L&auml;ndern geben, die die Souver&auml;nit&auml;t eines anderen Landes verletzt haben. Wenn ich fragen w&uuml;rde, wo Europa in diesen F&auml;llen gestanden ist, w&uuml;rde ich eine lange Stille als Antwort erhalten&ldquo;, sagte der indische Chefdiplomat, der am Sonntag und gestern in Wien war. Urteile im Bereich der Au&szlig;enpolitik w&uuml;rden getroffen nach den langfristigen Interessen und nach dem, was gut f&uuml;r die Welt sei. Der Konflikt sei jedenfalls &bdquo;in niemandes Interesse&ldquo;.<br>\nDass Indien seit Kriegsbeginn seine Energieimporte aus Russland verf&uuml;nffacht hat, erkl&auml;rte Jaishankar mit dem Agieren Europas: &bdquo;Europa hat im gleichen Zeitraum sechsmal so viel importiert wie Indien.&ldquo;<br>\nEuropa sei es gelungen, &bdquo;seine Importe zu reduzieren auf eine Art und Weise, die f&uuml;r Europa bequem war&ldquo;, verwies er auf ein Pro-Kopf-Einkommen von ungef&auml;hr 60.000 US-Dollar. In Indien seien es 2.000 US-Dollar pro Kopf. &bdquo;Ich brauche auch Energie und ich bin nicht in einer Position, wo ich hohe Preise zahlen kann&ldquo;, sagte Jaishankar. Der &Ouml;lpreis habe sich verdoppelt. Dadurch, dass Europa &Ouml;l aus Nahost hole, steigen die Preise. &bdquo;Diese Ma&szlig;nahmen Europas &uuml;ben Druck aus auf die globalen &Ouml;lm&auml;rkte und auch auf meine eigenen Importe.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3299894\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO-Beitritt: Geheime Massnahmenliste Schwedens aufgetaucht<\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei blockiert den NATO-Beitritt Schwedens weiterhin. Gestern trafen sich die beiden Aussenminister Schwedens und der T&uuml;rkei zwar zu weiteren Gespr&auml;chen. Doch danach sagte der T&uuml;rke Mevlut &Ccedil;avu&#351;o&#287;lu gem&auml;ss Schwedens &ouml;ffentlich-rechtlichem TV-Sender SVT, es bleibe noch viel zu tun. Er bezog sich dabei vor allem auf eine Liste mit 42 Namen von Personen, die Schweden nach seiner Ansicht an die T&uuml;rkei ausliefern sollte.<br>\n&laquo;Da geschah keine konkrete Entwicklung. Wir sind dankbar, dass eine Person, die nicht auf der Liste ist, ausgewiesen wird. Diese Woche wurde die Auslieferung eines Individuums aber abgelehnt. Das ist eine &auml;usserst negative Entwicklung.&raquo; Zudem bezichtigte &Ccedil;avu&#351;o&#287;lu Schwedens Regierung der Heuchelei.<br>\n&laquo;Wir wollen mehr konkrete Schritte sehen. Die fr&uuml;here Regierung war nicht aufrichtig. Wir haben genug davon.&raquo; Der schwedische Aussenminister Tobias Billstr&ouml;m hingegen sagte, Schweden halte seine Versprechen und habe erste Schritte unternommen, um jeden Punkt der Vereinbarung mit der T&uuml;rkei zu erf&uuml;llen. Die &Auml;usserungen Billstr&ouml;ms sind insofern pikant, als die T&uuml;rkei von Schweden weiterhin verlangt, dass das Land sein eigenes Recht bricht. (&hellip;)<br>\nAm vergangenen Montag gab das H&ouml;chste Gericht Schwedens bekannt, dass die Auslieferung des Journalisten B&uuml;lent Kene&#351; an die T&uuml;rkei nicht stattfinden kann. Die T&uuml;rkei wirft Kene&#351; vor als Mitglied der G&uuml;len-Bewegung, am Putschversuch von 2016 beteiligt gewesen zu sein. Kene&#351; war bis dahin Chefredaktor der englischsprachigen Zeitung Today&rsquo;s Zaman gewesen. Seither lebt er in Schweden. Es g&auml;be mehrere Gr&uuml;nde gegen eine Auslieferung, sagte ein beteiligter Richter. Einerseits seien die Verbrechen, welche die T&uuml;rkei Kene&#351; anlaste, in Schweden nicht strafbar. Andererseits drohe ihm in der T&uuml;rkei politisch motivierte Verfolgung. (&hellip;)<br>\nEin Dokument der Regierungskanzlei sorgte ebenfalls diese Woche f&uuml;r Aufsehen, weil es der schwedische Chefunterh&auml;ndler Oscar Stenstr&ouml;m an seine private Emailadresse geschickt hatte. Es ist eine Liste, die 17 Punkte nennt, wie Schweden die Bedingungen der T&uuml;rkei erf&uuml;llen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/nato-beitritt-geheime-massnahmenliste-schwedens-aufgetaucht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zwei Millionen Hilfesuchende Viel mehr Menschen nutzen Tafeln<\/strong><br>\nWeniger Lebensmittel, aber mehr Menschen: Zwei Millionen Menschen besuchten dieses Jahr die Tafeln. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Jede dritte Einrichtung verh&auml;ngte einen Aufnahmestopp.<br>\nDie Tafeln in Deutschland haben in diesem Jahr laut eigenen Angaben einen gro&szlig;en Andrang verzeichnet. Im Schnitt besuchten demnach etwa 50 Prozent mehr Menschen die Angebote als im Vorjahr. &ldquo;Wir reden &uuml;ber etwa zwei Millionen Menschen, die zu den Tafeln kommen&rdquo;, sagte Bundesvorsitzender Jochen Br&uuml;hl dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/mehr-menschen-nutzen-tafeln-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kr&auml;ftiger Anstieg bei Mieten erwartet<\/strong><br>\nWohnkosten d&uuml;rften 2023 wegen steigender Zinsen und Materialpreise deutlich zulegen.<br>\nAuf Mieter kommen 2023 wohl noch h&auml;rtere Zeiten zu. Denn mit den aktuell steigenden Kreditzinsen und hohen Baukosten k&ouml;nnen sich viele Menschen kein Eigentum mehr leisten oder treten von Bauprojekten zur&uuml;ck. Viele weichen deshalb auf Mietwohnungen aus, so dass die Mieten wieder kr&auml;ftiger klettern. Die Nachfrage werde sich &raquo;teils auf den Mietmarkt verlagern (&hellip;) und dort den Aufw&auml;rtsdruck auf die Mieten erh&ouml;hen&laquo;, hie&szlig; es dazu am Montag in einer Studie der Landesbank Helaba. Die DZ-Bank schrieb am Montag, dass nach einer Phase mit &raquo;relativ geringen Aufschl&auml;gen&laquo; zuletzt die Neuvertragsmieten mit einem Zuwachs von f&uuml;nf Prozent wieder st&auml;rker anzogen. Auch die explodierenden Materialpreise d&uuml;rften die Mietpreise demnach weiter steigen lassen, da Wohnungsunternehmen die Kosten auf die Mieten umlegen w&uuml;rden. Michael Voigtl&auml;nder vom kapitalnahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW), h&auml;lt es deshalb f&uuml;r denkbar, dass sich im neuen Jahr ein jahrelanger Trend dreht, wie er dpa mitteilte: &raquo;Wom&ouml;glich kommen wir nun in eine Phase, in der die Mieten st&auml;rker wachsen als die Preise.&laquo; Schon im dritten Quartal 2022 seien die Angebotsmieten nach IW-Daten um 5,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Tats&auml;chlich haben die Kreditzinsen, die sich binnen eines Jahres mehr als verdreifacht haben, die Nachfrage nach Immobilien etwas ged&auml;mpft. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung h&auml;lt 2023 somit einen R&uuml;ckgang der Kaufpreise um bis zu zehn Prozent f&uuml;r m&ouml;glich. Im dritten Quartal 2022 fielen die Preise f&uuml;r Wohnimmobilien im Schnitt um 0,4 Prozent zum Vorquartal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/441986.immobilienbranche-kr%C3%A4ftiger-anstieg-bei-mieten-erwartet.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein (weiterer) Mangel. Nicht nur an Betreuungspl&auml;tzen. Eine &bdquo;Kita-L&uuml;cke&ldquo; mit vielen heute schon fehlenden Pl&auml;tzen und einem Mangel an gro&szlig;en &ndash; und f&uuml;r kleine &ndash; Menschen<\/strong><br>\nEs ist eine bewusste Entscheidung, das neue Jahr mit einem (weiteren) Bericht aus dem Mangelland Deutschland zu beginnen, denn zahlreiche Mangellagen werden uns nicht nur in dem noch ganz jungen neuen Jahr, sondern auch in der mittelfristig absehbaren Zukunft begleiten. Und dabei nicht nur, aber eben auch in Bereichen, die zur existenziellen Daseinsvorsorge geh&ouml;ren. Man denke hier an die seit Jahren anschwellenden Berichte &uuml;ber fehlendes Personal in den Kliniken, den Pflegeheimen und Pflegediensten.<br>\nAn dieser Stelle soll und muss es um den f&uuml;r eine ausdifferenzierte und hochkomplexe Volkswirtschaft sowie f&uuml;r eine immer heterogener werdende Gesellschaft so bedeutsamen Bereich der Kindertagesbetreuung gehen. Man muss nun keineswegs jedes Wort auf die Goldwaage legen, aber in diesem Fall ist es schon angebracht, den Terminus &bdquo;Kindertagesbetreuung&ldquo; auch kritisch zu sehen und mit gespreizten Fingern anzufassen, denn es sollte eben nicht nur um (irgendeine?) Betreuung gehen, sondern um einen h&ouml;chst anspruchsvollen Dreiklang aus &bdquo;Bildung, Betreuung und Erziehung&ldquo; &ndash; und das ist eben deutlich mehr als nur die im Idealfall liebevolle Betreuung von sehr verletzlichen kleinen Kindern, die dann in der Realit&auml;t nicht selten aufgrund bestimmter Rahmenbedingungen auch degenerieren kann zu einer fragw&uuml;rdigen &bdquo;Stunden-Betreuung&ldquo; zu m&ouml;glichst kosteng&uuml;nstigen Bedingungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/01\/01\/ein-weiterer-mangel\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umsetzungsstau: Ein Land funkt SOS &ndash; Deutschland an der Belastungsgrenze<\/strong><br>\nSchon w&auml;hrend der Corona-Pandemie fragte sich das Ausland angesichts der Pannen hierzulande, was in Deutschland los sei. Eine Reise durch ein Land voller Herausforderungen.<br>\nBonn, Ende November, Bericht der Bundesnetzagentur: Deutschlands Mobilfunk-Netzbetreiber Telefonica Deutschland, die Deutsche Telekom und Vodafone hatten sich zwar verpflichtet, bis Ende 2022 in 500 bisherigen wei&szlig;en Flecken neue Funkstationen zu bauen. Geschehen ist das in gerade einmal 95. Knapp drei Prozent der Fl&auml;che Deutschlands steckt immer noch im Funkloch, Gebiete, in denen weder 4G\/LTE- noch 5G-Funksignale empfangen werden k&ouml;nnen.<br>\nL&uuml;denscheid, 2. Dezember: Die Br&uuml;cke der Autobahn 45 in Nordrhein-Westfalen feiert Jahrestag, sie ist seit 365 Tagen f&uuml;r den gesamten Verkehr gesperrt. Die Sch&auml;den an der Br&uuml;cke sind so schwerwiegend, dass sie auch f&uuml;r PKW nicht wieder freigegeben werden kann. Seitdem wurde die Br&uuml;cke weder gesprengt noch Auftr&auml;ge f&uuml;r den Neubau vergeben. Pendler fahren seit zw&ouml;lf Monaten &uuml;ber Umleitungsstrecken und stehen teils stundenlang im Stau. Bundesweit sind 4000 Br&uuml;cken in einem kritischen Zustand und m&uuml;ssten z&uuml;gig saniert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ein-land-funkt-sos-deutschland-an-der-belastungsgrenze\/a-64189343\">DW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>LNG-Terminal geht in Betrieb: Wieder Gas aus Russland<\/strong><br>\nZu ersten Mal flie&szlig;t Erdgas am neuen LNG-Terminal in Wilhelmshaven. Ein Teil davon stammt aus Putins Reich.<br>\nEs floss bereits einen Tag fr&uuml;her als angek&uuml;ndigt: Am Mittwoch um 9 Uhr wurde das erste Gas vom ersten deutschen Fl&uuml;ssigerdgas-Terminal in Wilhelmshaven ins hiesige Netz eingespeist. Wegen der &bdquo;engen Zusammenarbeit von Beh&ouml;rden und Unternehmen&ldquo;, so Terminalbetreiber Uniper, sei alles z&uuml;giger gelaufen als gedacht.<br>\nEigentlich soll das angelieferte Fl&uuml;ssigerdgas (LNG, Liquefied Natural Gas) den bis Anfang September noch durch Pipelines aus Russland gelieferten Brennstoff ersetzen. Aber m&ouml;glicherweise stammen zumindest Teile des LNG auch aus Putins Reich.<br>\nTats&auml;chlich kauften die EU-L&auml;nder in diesem Jahr rund ein Viertel mehr LNG aus Russland ein als vor dem Ausbruch des Ukrainekriegs &ndash; w&auml;hrend nun auch ein &Ouml;lembargo gegen das Land greift. Haupts&auml;chlich geht das russische LNG in Europa derzeit aber nach Frankreich und Spanien. In Spanien wurde zum Beispiel f&uuml;r das im Jahr 2018 er&ouml;ffnete LNG-Terminal in Galicien ein Liefervertrag f&uuml;r 24 Jahre abgeschlossen. Das Gas kommt von der Verfl&uuml;ssigungsstation auf der sibirischen Jamal-Halbinsel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/LNG-Terminal-geht-in-Betrieb\/!5900874\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nord Stream: Repariert Russland heimlich die Pipeline?<\/strong><br>\nRussland hat eine erste Berechnung erstellt, wie teuer die Reparatur von Nord Stream wird. Kanada will verhindern, dass die Pipelines wieder genutzt werden. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Spezialisten, die sich mit solchen Problemen befassen, sagen, dass eine Reparatur technisch machbar ist, aber das w&uuml;rde Zeit und Geld kosten. Bis die Untersuchung abgeschlossen ist, ist es schwer zu sagen, wann diese Infrastruktur wiederhergestellt wird und wie viel es kosten w&uuml;rde&ldquo;, sagte Novak.<br>\nDie Untersuchungen werfen laut der New York Times die Frage auf, warum Russland, wenn es seine eigenen Pipelines bombardiert, mit der teuren Reparatur beginnen w&uuml;rde. Die Washington Post hatte k&uuml;rzlich von Experten berichtet, die f&uuml;r eine T&auml;terschaft Russlands bisher keine Beweise gefunden haben wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/nord-stream-repariert-russland-heimlich-die-pipeline-li.303118%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Katargate&ldquo; weitet sich aus<\/strong><br>\nWegen der Korruptionsaff&auml;re im EU-Parlament steht Ex-EU-Innenkommissar Avramopoulos unter Druck<br>\nIn der Korruptionsaff&auml;re rund um Katar und das EU-Parlament konzentrieren sich die belgischen Ermittlungen nun auf den ehemaligen Europaabgeordneten Pier Antonio Panzeri. Nach seinem Ausscheiden aus dem Europaparlament hatte Panzeri die Organisation Fight Impunity (Straflosigkeit bek&auml;mpfen) gegr&uuml;ndet. Sie scheint sich zur Drehscheibe der Einflussversuche &ndash; und des schmutzigen Geldes &ndash; entwickelt zu haben.<br>\nIm Ehrenpr&auml;sidium von Fight Impunity sa&szlig;en prominente EU-Politiker, darunter die fr&uuml;here EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini und der ehemalige EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos. Dies verlieh der NGO einen Anstrich von Seriosit&auml;t. Ob sie auch politischen Einfluss aus&uuml;bte, liegt noch im Dunkeln. Die EU-Kommission hat eine interne Untersuchung eingeleitet. Nachdem Beh&ouml;rdenchefin Ursula von der Leyen zun&auml;chst allen kritischen Fragen ausgewichen war, hei&szlig;t es nun, man wolle die T&auml;tigkeit von Avramopoulos pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/!5901036\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kinderhilfe Afghanistan &ndash; Jahresbericht<\/strong><br>\nVor anderthalb Jahren haben sich nicht nur die westlichen Truppen vom Hindukusch verabschiedet. Zusammen mit den zuletzt noch ca. 130.000 Soldaten haben auch alle westlichen Botschaften, darunter auch die der USA und der Bundesrepublik, ihr diplomatisches Personal vollst&auml;ndig abgezogen. Derzeit finden sich &ndash; neben einigen kleineren L&auml;ndern &ndash; nur noch die Vertretungen von Russland, China, Indien und Pakistan in Afghanistan. Der Westen hatte seit dem Sturz der Taliban im Herbst 2001 bis zu seinem Abzug im August 2021 etwa 1.300 Milliarden Dollar in Afghanistan &bdquo;investiert&ldquo;. Der Einsatz am Hindukusch wurde damit zum wohl teuersten Krieg aller Zeiten. Neben den Ausgaben f&uuml;r das eigene Milit&auml;r hat der Westen auch den kompletten afghanischen Staatsapparat finanziert: Die Regierung und die Parlamente in Kabul und in den Provinzhauptst&auml;dten, die gesamten Sicherheitskr&auml;fte mit 120.000 Polizisten der ANP sowie 300.000 Ange- h&ouml;rigen der afghanische Armee (ANA ). Erst nach dem Abzug unserer Truppen wurde bekannt, das von den 300.000 afghanischen Soldaten &uuml;ber die H&auml;lfte nur auf dem Papier existierte. Hunderte Generale steckten sich also &uuml;ber Jahre jeden Monat ca.15 Millionen Dollar in die eigene Tasche. Mit der Macht&uuml;bernahme der Taliban im vergangenen Jahr setzten sich diese korrupten Milit&auml;rs samt korrupter Spitzenpolitiker dann mit amerikanischer Unterst&uuml;tzung ab ins Ausland. Grund: Angst vor der eigenen Bev&ouml;lkerung und Bedrohung durch die Taliban.<br>\nSie residieren jetzt in Nobel-Villen und F&uuml;nfsterne-Hotels in den arabischen Emiraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kinderhilfe-afghanistan.de\/rueckblick-auf-2022\/\">Kinderhilfe Afghanistan<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Venezolanischer &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&ldquo; Guaid&oacute; verliert sein fiktives Amt<\/strong><br>\nDie Zeit des gescheiterten Usurpators Juan Guaid&oacute; ist abgelaufen, die reaktion&auml;re Opposition und der US-Imperialismus schmieden neue Pl&auml;ne zur Unterwerfung Venezuelas.<br>\nDie venezolanische Opposition geht mit neuem Personal in die Vorbereitung auf die Wahlen 2024. Juan Guaid&oacute; wurde von den vier reaktion&auml;ren Parteien, die ihn einst installiert haben, nun offiziell als &bdquo;&Uuml;bergangspr&auml;sident&ldquo; abgesetzt. Das wirkt zun&auml;chst reichlich l&auml;cherlich, denn Guaid&oacute; war nat&uuml;rlich nie Pr&auml;sident Venezuelas. Nach der Wahlniederlage gegen den sozialdemokratischen Amtsinhaber Nicol&aacute;s Maduro erkl&auml;rte sich Guaid&oacute; am 23. J&auml;nner 2019 kurzerhand selbst zum &bdquo;Interimspr&auml;sidenten&ldquo;, mit Unterst&uuml;tzung der rechten und konservativen Parteien. Innerhalb des Landes hatte diese absurde Anma&szlig;ung keinerlei Auswirkung: Die Regierung verblieb bei Maduro und seiner PSUV, w&auml;hrend M&ouml;chtegernpr&auml;sident Guaid&oacute; als einflussloser Kasperl umhertingelte.<br>\nInternational war es ein wenig anders, denn die Opposition war und ist mit dem US- und EU-Imperialismus verb&uuml;ndet bzw. dessen Werkzeug, um Venezuela wieder vollst&auml;ndig der einheimischen Oligarchie und dem internationalen Monopolkapital zu unterwerfen. Eine Reihe von Staaten, darunter nat&uuml;rlich v.a. die USA, aber auch &Ouml;sterreich, entbl&ouml;deten sich nicht, den Marionettenpolitiker Guaid&oacute; formell als Pr&auml;sidenten sowie dessen &Uuml;bergangsregierung anzuerkennen &ndash; die westimperialistischen Medien spielten brav mit. Zwar konnte der angestrebte Putsch gegen Maduro mangels R&uuml;ckhalt im Milit&auml;r und in der Bev&ouml;lkerung nicht umgesetzt werden, doch die Opposition eignete sich die internationalen, d.h. im Ausland befindlichen Verm&ouml;genswerte Venezuelas an, darunter die nationalen Goldreserven, die leichtsinnigerweise in London lagern &ndash; und dort hatte man ja Guaid&oacute; und seine Kumpanen anerkannt. Es war also ein finanzieller Raubzug im Ausma&szlig; von Milliarden Dollar, ein regelrechter Diebstahl von Staatsverm&ouml;gen, was auf diese Weise umgesetzt wurde, nat&uuml;rlich zu dem Zweck, Maduro und die venezolanische Regierung unter Druck zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/venezolanischer-uebergangspraesident-guaido-verliert-sein-fiktives-amt\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>foodwatch-Recherche: Hochgiftige Pestizide unter Cem &Ouml;zdemir zugelassen<\/strong><br>\n150 neue Pestizid-Mittel hat das Bundesamt f&uuml;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in diesem Jahr zugelassen. Die f&uuml;r die Pestizid-Zulassung zust&auml;ndige Beh&ouml;rde ist direkt dem gr&uuml;n gef&uuml;hrten Bundesagrarministerium unterstellt. Einige dieser Mittel enthalten hochgiftige Wirkstoffe, wie das Pilzmittel Dimetomorph. Das Pestizid kann laut Europ&auml;ischer Chemikalienagentur (ECHA) die Fruchtbarkeit bei Menschen beeintr&auml;chtigen. Der Wirkstoff ist nach EU-Zulassungsrecht eigentlich &bdquo;nicht genehmigungsf&auml;hig&ldquo;. F&uuml;r andere Wirkstoffe wird die Sicherheitspr&uuml;fung teilweise seit Jahren verschleppt. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Zulassung und Sicherheitspr&uuml;fung von Pestizidwirkstoffen ist die EU zust&auml;ndig. Die Genehmigung f&uuml;r die aus diesen Wirkstoffen hergestellten Produkte erteilen dann jeweils die EU-Mitgliedstaaten. Die zust&auml;ndige EU-Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA) schafft es allerdings seit Jahren nicht, alle vorgeschriebenen Risikobewertungen vorzunehmen. Stattdessen werden bei vielen Pestiziden die Zulassungen einfach immer wieder ohne eine erneute Pr&uuml;fung verl&auml;ngert. Rund 30 Prozent aller in der EU derzeit zugelassenen Pestizidwirkstoffe sind davon betroffen. Die daraus hergestellten Pestizid-Mittel werden auch in Deutschland zugelassen, wie die foodwatch-Recherchen (englisch) zeigen. (&hellip;)<br>\nUnter den neu genehmigten Mitteln sind au&szlig;erdem gleich mehrere Insektengifte mit dem Wirkstoff Deltamethrin. Der Stoff ist nervensch&auml;digend und gef&auml;hrdet Bienen und Hummeln. Seit fast zehn Jahren h&auml;ngt er in der &bdquo;Dauerschleife&ldquo; f&uuml;r die Zulassung und wurde noch nie abschlie&szlig;end durch die EU-Lebensmittelsicherheitsbeh&ouml;rde bewertet. Dabei k&ouml;nnte der Wirkstoff ohne weiteres durch weniger toxische Alternativen ersetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2022\/foodwatch-recherche-hochgiftige-pestizide-unter-cem-oezdemir-zugelassen\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Silvester in Neuk&ouml;lln: &bdquo;Krass, dass die Polizei hier nichts zu melden hat&ldquo;<\/strong><br>\nDie letzten Vern&uuml;nftigen fl&uuml;chten. Ein paar Frauen und ein etwa 50-j&auml;hriger Mann eilen weg von der Stra&szlig;e, weg von der Gefahr. Sie versammeln sich in einem Hauseingang. Gl&uuml;cklicherweise hat hier auch noch ein Caf&eacute; ge&ouml;ffnet und bietet Schutz. Schutz vor der Druckwelle. Denn die ist tats&auml;chlich so stark, dass sie kaum von einem legalen B&ouml;ller stammen kann.<br>\nEs ist die Silvesternacht in Berlin. Die ganze Stadt ist in Feierlaune. Und besonders krass ist es in Neuk&ouml;lln. Ein Stadtbezirk, in dem schon in normalen N&auml;chten von einigen beklagt wird, dass es so manchen rechtsfreien Raum gibt. Doch nun herrscht die allj&auml;hrliche Anarchie am allerletzten Tag des Jahres. Ein B&ouml;llergewitter, das fast so klingt wie B&uuml;rgerkrieg.<br>\nAuch Kadriye Ercan steht hier an diesem Caf&eacute;. Die 29 Jahre alte Berlinerin ist erst vor einer Woche nach Neuk&ouml;lln gezogen, sagt sie. Und nun das. Sie wollte nur zu einer Party, und nun steckt sie hier fest. Sie ist sich sicher: &bdquo;Diese Art von Silvester gef&auml;llt niemandem.&ldquo; Raketen fliegen durch die Luft, ein B&ouml;ller nach dem anderen wird gez&uuml;ndet und auf die gegen&uuml;berliegende Stra&szlig;e geworfen. &bdquo;Es ist doch wirklich krass, dass die Polizei hier nichts zu melden hat&ldquo;, sagt Kadriye Ercan. [&hellip;]<br>\nJunge M&auml;nner z&uuml;nden ihre Raketen an bereits ausgebrannten Batterien an. Teenager schie&szlig;en Raketen aus der Hand in die Luft. Eine Aral-Tankstelle steht unter Beschuss. Die Sonnenallee in der Silvesternacht ist Chaos pur. [&hellip;]<br>\nDie Sonnenallee gilt als &bdquo;arabische&ldquo; Stra&szlig;e. Jeder Zweite hier hat laut dem Mediendienst Integration einen Migrationshintergrund. Shishabars und H&auml;hnchenimbisse pr&auml;gen das Stra&szlig;enbild. Bei vielen Berlinern ist die Sonnenallee ber&uuml;chtigt. Ber&uuml;chtigt f&uuml;r gewaltt&auml;tige Auseinandersetzungen und misslungene Integration. [&hellip;]<br>\nUm kurz vor Mitternacht ist keine Spur mehr von der Polizei zu sehen. Jedenfalls an der Sonnenallee, Ecke Reuterstra&szlig;e. Die Polizisten haben sich von dem &bdquo;Schwerpunkt&ldquo; zur&uuml;ckgezogen. Nun geh&ouml;rt die Stra&szlig;e ganz den vielen M&auml;nnern, die sich hier mit B&ouml;llern bewerfen und mit Raketen beschie&szlig;en. Sie stehen einfach nur da. Ohne Gebr&uuml;ll oder Rufe. Sie lassen ihr Feuerwerk sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-nacht-reportage-boeller-feuerwerk-party-sonnenallee-silvester-in-neukoelln-krass-dass-die-polizei-hier-nichts-zu-melden-hat-li.302727\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In den gentrifizierten Berliner Stadtvierteln gab es keine Randale. So lange das gr&uuml;n-linksliberale Juste Milieu ruhig schlafen und weiter seiner Utopien von &ldquo;offenen Grenzen&rdquo; anh&auml;ngen kann, wohl wissend, dass andere die Folgen ausbaden d&uuml;rfen, wird sich nichts &auml;ndern. Die verbale Akrobatik der Ampelkoalition und das gleichzeitige Ignorieren des grunds&auml;tzlichen Problems, ist jedenfalls wieder ein sch&ouml;nes Geschenk an die AfD.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-92045","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92045"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92063,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92045\/revisions\/92063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}