{"id":92089,"date":"2023-01-04T08:48:01","date_gmt":"2023-01-04T07:48:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089"},"modified":"2023-01-04T08:48:01","modified_gmt":"2023-01-04T07:48:01","slug":"hinweise-des-tages-4267","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h01\">Pierre de Gaulle, Enkel von Charles de Gaulle, spricht Klartext &uuml;ber die USA, die NATO und die europ&auml;ischen Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h02\">Ukraine-Konflikt und deutsche Leitmedien: Vielfalt und Ausgewogenheit in der Kriegsberichterstattung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h03\">100 Tage nach Nord-Stream-Sabotage: R&auml;tselraten um Hinterm&auml;nner geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h04\">Spiel mit dem atomaren Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h05\">Russland-Ukraine-Konflikt &ldquo;k&ouml;nnte 2023 weiter eskalieren <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h06\">Fass ohne Boden: Milit&auml;rbudgets der NATO-L&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h07\">Die Korruption in der Ukraine l&auml;sst zig Milliarden US-Dollar verschwinden &ndash; pro Jahr!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h08\">Ein Dreieck Deutschland-China-Russland in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h09\">Russland und die T&uuml;rkei n&auml;hern sich in der Syrienfrage an &ndash; zum Leidwesen von Uncle Sam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h10\">Die USA und Europa starten ins Jahr 2023 im Chaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h11\">Gebt dem Frieden eine Chance!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h12\">Polnischer Ministerpr&auml;sident: Verherrlichung von Bandera in der Ukraine inakzeptabel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h13\">US-Pr&auml;sident Biden, lassen Sie die Klage gegen Julian Assange fallen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h14\">Hohe Schuldenquote: Lindner ruft Minister zum Sparen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h15\">Ethikratvorsitzende warnt vor Rache und Wut in der Corona-Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92089#h16\">Lula im Amt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Pierre de Gaulle, Enkel von Charles de Gaulle, spricht Klartext &uuml;ber die USA, die NATO und die europ&auml;ischen Medien<\/strong><br>\nIrina Dubois, die verantwortliche Leiterin der Vereinigung &laquo;L&rsquo;Association Dialogue Franco-Russe&raquo;, hat kurz vor Weihnachten mit Pierre de Gaulle, dem Enkel von General de Gaulle, ein Interview gemacht. Das Thema des Interviews waren die internationalen Beziehungen zwischen Frankreich und der EU auf der einen Seite und Russland auf der anderen Seite. Das Interview ist &auml;u&szlig;erst lesenswert, Pierre de Gaulle hat keine Hemmungen, die Verlogenheit der USA und der NATO und der gro&szlig;en europ&auml;ischen Medien &ouml;ffentlich an den Pranger zu stellen und auf die wirtschaftlichen Probleme in der EU hinzuweisen, zu denen die westlichen Sanktionen gegen Russland jetzt f&uuml;hren werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/pierre-de-gaulle-enkel-von-charles-de-gaulle-spricht-klartext-ueber-die-usa-die-nato-und-die-europaeischen-medien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Konflikt und deutsche Leitmedien: Vielfalt und Ausgewogenheit in der Kriegsberichterstattung?<\/strong><br>\nGro&szlig;e Medien-Studie deutet auf eine gewisse leitmediale Einseitigkeit. ARD-Tagesschau erscheint eher als meinungsstarker &ldquo;Flak-Kreuzer&rdquo;, denn als &ldquo;Nachrichten-Flaggschiff&rdquo;.<br>\nDie aktuelle Kriegs-Krise ist nach Fl&uuml;chtlingskrise und Corona-Krise bereits das dritte gro&szlig;e gesellschaftliche Thema innerhalb der vergangenen Jahre seit 2015, bei dem sich vor allem etablierte journalistische Medien auch in Deutschland massiver Kritik ausgesetzt sehen.<br>\nK&uuml;rzlich wurde hierzulande, unterst&uuml;tzt von der IG-Metall-nahen Otto-Brenner-Stiftung, eine erste umfassendere empirische Studie als kommunikationswissenschaftlicher Forschungs-Zwischenbericht ver&ouml;ffentlicht zur Frage, welche Qualit&auml;t die massenmediale Berichterstattung wichtiger etablierter deutscher Redaktionen &uuml;ber den Krieg in der Ukraine in der Zeit vom 24. Februar bis 3. Mai 2022 aufgewiesen habe.<br>\nDas Studien-Team um Marcus Maurer ist zu verorten an den gro&szlig;en Medien-Instituten der Universit&auml;ten in Mainz und M&uuml;nchen. Im Zentrum der Analyse habe die Frage gestanden (S.3), &ldquo;wie vielf&auml;ltig und ausgewogen deutsche Nachrichtenmedien &uuml;ber den Krieg und unterschiedliche Positionen zum Krieg berichtet haben und ob sich dies im Verlauf der ersten drei Kriegsmonate ver&auml;ndert&rdquo; habe.<br>\nDiese Forschungsfrage ist bemerkenswert formuliert, weil sie praktisch eine Vielfalt voraussetzt und dass es unter dieser Annahme nun darum gehe, das Ausma&szlig; dieser Vielfalt und Ausgewogenheit zu messen. Dass dieses Ausma&szlig; (zumindest theoretisch) auch &ldquo;gegen Null&rdquo; gehen k&ouml;nnte, hatten die Autor:innen anscheinend eher nicht &ldquo;auf dem Schirm&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ukraine-Konflikt-und-deutsche-Leitmedien-Vielfalt-und-Ausgewogenheit-in-der-Kriegsberichterstattung-7446598.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>100 Tage nach Nord-Stream-Sabotage: R&auml;tselraten um Hinterm&auml;nner geht weiter<\/strong><br>\nErmittlungsbeh&ouml;rden wie Regierungen schweigen. Offizielle Beweise, wer die Gaspipelines zerst&ouml;rte, gibt es bisher keine &ndash; der Bundestag wird unruhig. [&hellip;]<br>\nDie Bundesanwaltschaft gibt sich zugekn&ouml;pft, verweist nur darauf, dass sie bei &bdquo;zwei Ermittlungen vor Ort&ldquo; von den &bdquo;Forschungsschiffen Atair und Alcor unterst&uuml;tzt&ldquo; wurde. Sie sind spezialisiert, Vermessungen des Meeresbodens oder Sedimentuntersuchungen durchzuf&uuml;hren und Unterwasserhindernisse aufzusp&uuml;ren, theoretisch auch Reste von Sprengstoff.<br>\nOffizielle Hinweise darauf, was die vielen Untersuchungen mit Abh&ouml;rma&szlig;nahmen, Satellitenbildern und Sonaranalysen bisher ergeben hat, existieren nicht. [&hellip;]<br>\nSonst beantwortet die Regierung parlamentarische Anfragen de facto nicht. &bdquo;Eine Auskunft zu Erkenntnissen aus dem Ermittlungsverfahren w&uuml;rde konkret weitergehende Ermittlungsma&szlig;nahmen erschweren&ldquo;, hei&szlig;t es in der Drucksache 20\/4303. Antworten m&uuml;ssten &bdquo;aus Gr&uuml;nden des Staatswohls&ldquo; unterbleiben, zudem sei &bdquo;die international praktizierte Vertraulichkeit des Verfahrens Voraussetzung f&uuml;r zuk&uuml;nftige effektive Zusammenarbeit&ldquo;.<br>\nF&uuml;r die Fragestellerin Zaklin Nastic von der Linkspartei ist diese Auskunft &bdquo;eine bodenlose Unversch&auml;mtheit&ldquo;. Die Missachtung des Informationsrechts von Abgeordneten und Allgemeinheit sprenge &bdquo;in skandal&ouml;ser Weise alles je Dagewesene&ldquo;: &bdquo;Leider verfestigt das Gebaren der Bundesregierung bei mir den Eindruck, dass sie an einer tats&auml;chlichen Aufkl&auml;rung der Explosionen an den Pipelines Nord Stream I und II keinerlei Interesse hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/100-tage-nach-nord-stream-sabotage-ratselraten-um-hintermanner-geht-weiter-9119164.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spiel mit dem atomaren Feuer<\/strong><br>\nMit den Angriffen auf die St&uuml;tzpunkte der russischen Fernflieger bei Saratov und bei Ryazan beschw&ouml;ren die Ukrainer &ndash; mit wahrscheinlicher Unterst&uuml;tzung eines europ&auml;ischen Landes &ndash; die Gefahr einer weiteren Eskalation des Ukraine-Kriegs herauf. Das ist ein Spiel mit dem atomaren Feuer und zeigt, dass es bei diesem Krieg weit mehr als um die Krim und die vier Oblaste im S&uuml;dosten der Ukraine geht.<br>\nAm 26. Dezember griff die ukrainische Armee erneut den Milit&auml;rflugplatz von Engels bei Saratov an der Wolga an, den sie schon einmal am 5. Dezember angegriffen hatte. Diesmal kam aber der St&uuml;tzpunkt der russischen Tankflugzeug-Flotte bei Ryazan dazu. Offenbar war dabei eine Modifikation einer, noch aus Sowjetzeiten stammenden Aufkl&auml;rungsdrohne des Typs Tupolev-141 im Einsatz, die schon im M&auml;rz dieses Jahres 600 km durch NATO-Luftraum geflogen und in Zagreb eingeschlagen war.<br>\nBeim neusten Angriff wurden gem&auml;&szlig; den Angaben des russischen Verteidigungsministeriums drei russische Armeeangeh&ouml;rige get&ouml;tet, die sich in einer nahegelegenen Baracke aufhielten, als Tr&uuml;mmer des abgeschossenen Flugk&ouml;rpers eingeschlagen seien. Der Flugplatz selbst und die darauf stationierten strategischen Bombenflugzeuge der Typen Tupolev-95 (NATO-Bezeichnung Bear) und Tupolev-160 (Blackjack) seien nicht besch&auml;digt worden. Diese Angaben sind nur glaubhaft, wenn beim Angriff eine Waffe mit der notwendigen Gr&ouml;&szlig;e und Geschwindigkeit handelte, deren Teile auch nach dem Zerbrechen des Flugk&ouml;rpers in der Luft noch weiterfliegen und erheblichen Schaden anrichten konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/spiel-mit-dem-atomaren-feuer\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russland-Ukraine-Konflikt &ldquo;k&ouml;nnte 2023 weiter eskalieren <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nRussland und die Ukraine warfen sich k&uuml;rzlich gegenseitig vor, keine ernsthaften Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts zu f&uuml;hren, und der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sagte, er werde am Montag oder Dienstag ein Dekret &uuml;ber pr&auml;ventive Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen die Einf&uuml;hrung einer Preisobergrenze f&uuml;r russisches &Ouml;l unterzeichnet. Analysten zufolge k&ouml;nnten die Konfrontation zwischen Russland und den USA und der milit&auml;rische Konflikt in der Ukraine im Jahr 2023 weiter eskalieren. [&hellip;]<br>\nChinesischen Analysten zufolge zeigt Russland seine Entschlossenheit und St&auml;rke in einem langfristigen Kampf nicht nur mit der Ukraine, sondern auch mit den USA und anderen westlichen L&auml;ndern, und zwar nicht nur im milit&auml;rischen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft. Und im Jahr 2023 k&ouml;nnte Russland entscheidende Ma&szlig;nahmen ergreifen, um den Konflikt zu beenden, da der Kreml ein relativ stabiles und positives Umfeld f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen 2024 schaffen muss. In der Zwischenzeit ist fraglich, inwieweit der Westen Kiew weiterhin umfangreiche finanzielle und milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren kann, so dass eine weitere Eskalation des Konflikts im n&auml;chsten Jahr sehr wahrscheinlich ist, so die Experten. [&hellip;]<br>\nAngesichts der sich verschlechternden Lage bef&uuml;rchten einige Beobachter einen direkten Konflikt zwischen Russland und den USA, da Washington beschlossen hat, weitere Waffen, darunter Patriot-Luftabwehrsysteme, an die Ukraine zu liefern, und Russland gewarnt hat, dass es diese US-Waffen zerst&ouml;ren wird, sobald sie in die Ukraine transportiert worden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202212\/1282669.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fass ohne Boden: Milit&auml;rbudgets der NATO-L&auml;nder<\/strong><br>\nKrieg hat seinen Preis. Das gilt auch dann, wenn man ihn nicht selbst f&uuml;hrt, sondern ihn von Dritten f&uuml;hren l&auml;sst. Rund 2,2 Milliarden Euro kosteten die Waffen, die Deutschland im vergangenen Jahr der Ukraine f&uuml;r deren Schlachten gegen Russland zur Verf&uuml;gung stellte. Andere Staaten lieferten noch mehr; Gro&szlig;britannien etwa machte allein bis Mitte November gut 4,1 Milliarden Euro f&uuml;r Waffenexporte nach Kiew locker, die USA gar 22,9 Milliarden Euro &ndash; und das Ende der Fahnenstange ist damit noch l&auml;ngst nicht erreicht. Das Kriegsger&auml;t muss nun in den westlichen Best&auml;nden ersetzt werden. Das kostet. Und weil oft altes, billigeres Material in die Ukraine verschoben wurde, liegt die Summe, die f&uuml;r die n&ouml;tigen Neuanschaffungen f&auml;llig wird, nicht selten erheblich &uuml;ber den erw&auml;hnten Milliardenbetr&auml;gen: Der Ukraine-Krieg ist teuer; und dabei ist die Aufr&uuml;stung der NATO-Staaten selbst, die ja auch forciert wird, noch gar nicht eingepreist.<br>\nWas tun? Einige NATO-Mitglieder, darunter wohl vor allem Polen, die baltischen Staaten, Gro&szlig;britannien und die USA, machen Druck: Das bisherige B&uuml;ndnisziel, die Milit&auml;rbudgets der Mitgliedstaaten auf zwei Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung zu steigern, gen&uuml;gt ihnen nicht mehr. Sie seien &raquo;entschieden&laquo; daf&uuml;r, die zwei Prozent als &raquo;Mindestwert&laquo; zu etablieren, teilte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg am Dienstag mit. Allein der Bedarf an Munition, den die Ukraine melde, sei enorm. Es stimmt: Berichten zufolge verfeuern ukrainische Soldaten pro Woche bis zu dreimal so viele Artilleriegeschosse aus westlichem Bestand, wie die USA zuletzt monatlich produzierten. Man m&uuml;sse &raquo;mehr investieren&laquo;, lie&szlig; sich Stoltenberg zitieren. Er wird nun Staaten, die sich noch weigern &ndash; genannt werden Deutschland, Belgien und Kanada &ndash;, zur Neudeklarierung des Zwei-Prozent-Ziels dr&auml;ngen. Auf dem NATO-Gipfel im Juli im litauischen Vilnius soll dar&uuml;ber entschieden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442090.fass-ohne-boden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Korruption in der Ukraine l&auml;sst zig Milliarden US-Dollar verschwinden &ndash; pro Jahr!<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj behauptet, die Ukraine verteidige im Krieg mit Russland die &laquo;europ&auml;ischen Werte&raquo;. Das l&auml;sst Kenner der Ukraine nur lachen &ndash; oder aber weinen. Weniger als ein halbes Jahr vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat der Europ&auml;ische Rechnungshof ECA einen Bericht ver&ouml;ffentlicht, in dem er zu einem ganz anderen Ergebnis kommt. Zitat aus diesem Bericht vom September 2021, also nur wenige Monate vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine: &laquo;Sachverst&auml;ndige sch&auml;tzen, dass enorme Summen &ndash; in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von zig Milliarden US-Dollar &ndash; j&auml;hrlich in der Ukraine aufgrund der Korruption verloren gehen.&raquo; Aber der Westen schickt Geld und Geld und noch mehr Geld, mittlerweile ebenfalls in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von zig Milliarden US-Dollar im Jahr, damit die Ukraine die &laquo;europ&auml;ischen Werte&raquo; gegen Russland verteidigen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-korruption-in-der-ukraine-laesst-zig-milliarden-us-dollar-verschwinden-pro-jahr\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein Dreieck Deutschland-China-Russland in der Ukraine<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDeutschland widersetzt sich den USA, indem es ein konstruktives Engagement mit China aufrechterh&auml;lt, das Berlin als einzigen Friedensstifter in der Ukraine sieht [&hellip;]<br>\nDie j&uuml;ngsten, kurz aufeinanderfolgenden Ann&auml;herungsversuche Deutschlands an Peking &ndash; der viel beachtete Besuch von Bundeskanzler Scholz mit einer Delegation deutscher Spitzenmanager in China im vergangenen Monat und Steinmeiers Telefonat in der vergangenen Woche &ndash; sind in Washington nicht gut aufgenommen worden.<br>\nDie Regierung von US-Pr&auml;sident Joe Biden erwartet von Deutschland, dass es sich zun&auml;chst mit Washington abstimmt, anstatt eigene Initiativen gegen&uuml;ber China zu ergreifen. (Interessanterweise betonte Xi Jinping, wie wichtig es ist, dass Deutschland seine strategische Autonomie bewahrt).<br>\nDie derzeitige pro-amerikanische Au&szlig;enministerin Deutschlands, Annalena Baerbock, distanzierte sich von dem China-Besuch von Bundeskanzler Scholz. Steinmeiers Telefonat mit Xi best&auml;tigt offensichtlich, dass Scholz wie Merkel einen Weg des konstruktiven Engagements mit China verfolgen will, unabh&auml;ngig vom Stand der angespannten Beziehungen der USA zu China.<br>\nAbgesehen davon ist es ein gewagter Schritt der deutschen F&uuml;hrung, mit China &uuml;ber den Friedensprozess in der Ukraine zu sprechen, und das zu einem Zeitpunkt, da die Regierung Biden tief in einen Stellvertreterkrieg mit Russland verstrickt ist und die Absicht hat, die Ukraine &ldquo;so lange wie n&ouml;tig&rdquo; zu unterst&uuml;tzen.<br>\nAber es gibt noch eine andere Seite. Deutschland hat seine Wut und seine Dem&uuml;tigung in den letzten Monaten verinnerlicht. Deutschland kann nicht umhin, sich im Countdown zum Ukraine-Konflikt verarscht zu f&uuml;hlen &ndash; was f&uuml;r ein Land, das in seiner au&szlig;enpolitischen Ausrichtung genuin atlantisch orientiert ist, besonders &auml;rgerlich ist.<br>\nDeutsche Minister haben &ouml;ffentlich ihren Unmut dar&uuml;ber ge&auml;u&szlig;ert, dass amerikanische &Ouml;lkonzerne die daraus resultierende Energiekrise schamlos ausnutzen, um durch den Verkauf von Gas zum drei- bis vierfachen Preis des Inlandspreises in den USA satte Gewinne zu erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/12\/a-germany-china-russia-triangle-on-ukraine\/\">Asia Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Robert Kagan erkl&auml;rt, warum es die Aufgabe der USA ist, die Welt zu beherrschen<\/strong><br>\nRobert Kagan, 64, Ehemann von Victoria &laquo;Fuck EU&raquo; Nuland und pers&ouml;nlicher Freund des jetzigen US-Au&szlig;enministers Antony Blinken, ist einer der profiliertesten US-amerikanischen Polit-Berater und Polit-Autoren und vielleicht der prominenteste Vertreter der sogenannten US-amerikanischen Neocons, der Neokonservativen. Seine Spezialit&auml;t ist, seinen Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rgern zu erkl&auml;ren, dass die USA aus historischen Gr&uuml;nden verpflichtet sind, die ganze Welt zu beherrschen. &laquo;Nur die amerikanische Macht kann die Naturgewalten der Geschichte in Schach halten&raquo;, so Kagan w&ouml;rtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/robert-kagan-erklaert-warum-es-die-aufgabe-der-usa-ist-die-welt-zu-beherrschen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Russland und die T&uuml;rkei n&auml;hern sich in der Syrienfrage an &ndash; zum Leidwesen von Uncle Sam<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nRusslands erfolgreiche Vermittlung der t&uuml;rkisch-syrischen Vers&ouml;hnung wird in Washington nicht gut aufgenommen. [&hellip;]<br>\nAnkara wurde 2011 von der Obama-Regierung unter immensen Druck gesetzt, das Projekt des Regimewechsels in Syrien anzuf&uuml;hren. Obama ging ungeniert davon aus, dass die T&uuml;rkei fr&ouml;hlich als Wagenlenker des &ldquo;gem&auml;&szlig;igten&rdquo; Islamismus f&uuml;r die Transformation in Westasien dienen w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nRecep Tayyip Erdogan wurde von dem Aufstand in Syrien zu einem Zeitpunkt &uuml;berrascht, als Ankara eine &ldquo;Null-Problem-Politik&rdquo; mit den Nachbarl&auml;ndern der T&uuml;rkei verfolgte. Ankara war sich nicht sicher, wie sich der Arabische Fr&uuml;hling entwickeln w&uuml;rde, und schwieg, als der Aufstand in Tunesien seinen Anfang nahm. [&hellip;]<br>\nDoch schon 2013 begann Erdogan zu sp&uuml;ren, dass Obama selbst nur ein begrenztes US-Engagement in Syrien wollte und es vorzog, aus dem Hintergrund zu f&uuml;hren. Im Jahr 2014 gab Erdogan &ouml;ffentlich bekannt, dass sich seine Beziehungen zu Obama verschlechtert hatten, und sagte, er sei entt&auml;uscht, dass er im Syrienkonflikt keine direkten Ergebnisse erzielt habe. [&hellip;]<br>\nErdogans Vers&ouml;hnungsprozess mit Assad ist im Grunde genommen seine s&uuml;&szlig;e Rache f&uuml;r den amerikanischen Verrat. Erdogan suchte die Hilfe Russlands, des Erzfeindes in den Augen der USA und der Nordatlantikpakt-Organisation, um mit Assad zu kommunizieren, der in den Augen der USA ein Paria ist. Die Matrix liegt auf der Hand. [&hellip;]<br>\nDie Normalisierung der Beziehungen zwischen Ankara und Damaskus wird sich zweifellos auf die regionale Sicherheit und insbesondere auf den Krieg in Syrien auswirken, da die T&uuml;rkei bei der verbliebenen syrischen Opposition &uuml;ber einen gro&szlig;en Einfluss verf&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/01\/russia-turkey-come-together-in-syria-to-uncle-sams-chagrin\/\">Asia Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Golfstaaten verlassen sich immer st&auml;rker auf den Handel mit China<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nChinas zunehmende Wirtschaftsbeziehungen mit den Golfstaaten verringern die Macht des Westens im Nahen Osten<br>\nAnfang Dezember traf sich der chinesische Pr&auml;sident Xi Jinping mit dem Golfkooperationsrat (GCC) &ndash; einer Gruppe, die aus Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht &ndash; um &uuml;ber Handel und Investitionen zu sprechen. Auf der Tagesordnung standen auch Gespr&auml;che &uuml;ber engere politische Beziehungen und eine Vertiefung der Sicherheitsbeziehungen.<br>\nDieses Gipfeltreffen in Saudi-Arabien war der j&uuml;ngste Schritt in einer zunehmend engen Beziehung zwischen China und den arabischen Golfstaaten. [&hellip;]<br>\nEinfach ausgedr&uuml;ckt: China braucht &Ouml;l, w&auml;hrend die Golfregion Industrieg&uuml;ter wie Haushaltsartikel, Textilien, Elektroger&auml;te und Autos importieren muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/12\/gulf-reliance-on-trade-with-china-keeps-increasing\/\">Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die USA und Europa starten ins Jahr 2023 im Chaos<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nW&auml;hrend in Nordamerika ein gewaltiger und t&ouml;dlicher Sturm &uuml;ber die St&auml;dte hinwegfegte und die Weihnachtsbegeisterung einfror, wird Europa von Streiks aufgrund explodierender Preise sowie von weiteren Krisen wie Hassverbrechen und Arbeitslosigkeit heimgesucht.<br>\nDer Westen wird das Jahr 2022 abschlie&szlig;en und das Jahr 2023 in einer d&uuml;steren Atmosph&auml;re mit viel unmittelbarem Chaos begr&uuml;&szlig;en, w&auml;hrend die chronischen Schmerzen der sozialen Spaltung, des Rassismus und der ineffektiven Regierungsf&uuml;hrung auch in naher Zukunft kaum eine Wende erfahren werden, so Beobachter. [&hellip;]<br>\nDie polarisierte US-Politik hat die F&auml;higkeit des Landes gel&auml;hmt, einen Konsens in wichtigen Fragen zu erzielen und echte Probleme zu l&ouml;sen, sei es Waffengewalt, Einwanderung oder Rassismus, so die Analysten. [&hellip;]<br>\nAuf der anderen Seite des Atlantiks k&auml;mpfen die Europ&auml;er mit ihren eigenen Problemen wie Inflation, explodierenden Energiepreisen, Ausbluten der Industrie, Arbeitslosigkeit und dem gef&auml;hrlichen Anstieg von Populismus und Extremismus. [&hellip;]<br>\nAuf der anderen Seite des &Auml;rmelkanals war das Vereinigte K&ouml;nigreich damit besch&auml;ftigt, eine neue Serie von Streiks w&auml;hrend der Weihnachtsferien zu bew&auml;ltigen.<br>\nEisenbahner haben das Verkehrsnetz zum Stillstand gebracht, und die Mitarbeiter der Border Force bereiten sich auf einen Streik vor. Krankenschwestern und Sanit&auml;ter, Postangestellte, Busfahrer und Beamte befinden sich entweder mitten im Streik oder drohen mit Streiks, berichtet die Financial Times.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202212\/1282667.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Alle R&auml;der stehen still<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien: Eisenbahnen werden bis Sonntag bestreikt, Gewerkschafter stellen Systemfrage.<br>\nIm neuen Jahr gehen die Streiks der britischen Eisenbahner mit voller Wucht weiter. Vier von f&uuml;nf Zugverbindungen fielen am Dienstag aus, berichteten BBC und The Independent. Die wenigen Z&uuml;ge, die verkehrten, waren ausnahmslos versp&auml;tet, zum Teil um mehrere Stunden. 40.000 Mitglieder der Eisenbahnergewerkschaft RMT waren im Ausstand. Auch andere Mitarbeiter der Bahn streiken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442054.arbeitskampf-alle-r%C3%A4der-stehen-still.htm\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gro&szlig;britannien erlebt die gr&ouml;&szlig;te Streikwelle seit Jahrzehnten<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien erlebt in diesem Winter die gr&ouml;&szlig;te Streikwelle seit den Achtzigerjahren. Nicht nur Grenzsch&uuml;tzer sind in den Arbeitskampf gezogen, auch Angestellte von Post und Bahn, Krankenschwestern und Pfleger. Sie alle fordern h&ouml;here L&ouml;hne, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Griff zu kriegen. Die Inflationsrate liegt in Gro&szlig;britannien mittlerweile bei gut zehn Prozent.<br>\nDie Regierung hat bereits klargemacht, dass es sich der Staat schlichtweg nicht leisten kann, den Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes eine Lohnerh&ouml;hung zu gew&auml;hren, die die Folgen der hohen Inflation voll abfedern w&uuml;rde. F&uuml;r Premierminister Rishi Sunak stellt sich daher die Frage, wie er auf die Streikwelle reagieren soll &ndash; ohne dabei selbst zu sehr unter Druck zu geraten.<br>\nSunak hat bereits angek&uuml;ndigt, das Streikrecht einzuschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/grossbritannien-streiks-1.5726263%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gebt dem Frieden eine Chance!<\/strong><br>\nDas neue Jahr begann mit ebenso vorwiegend schlechten Nachrichten wie das alte geendet hat. Kriege, Unruhen, Massenfluchten. Die neue Regierung Israels l&auml;&szlig;t den Flughafen Damaskus bombardieren, l&auml;&szlig;t Pal&auml;stinenser erschie&szlig;en und verh&ouml;hnt offen die UNO. Immer wieder attackieren israelische Flieger und Raketen das Nachbarland Syrien. Bei Unruhen in Somalia sterben viele Menschen, im gescheiterten Staat S&uuml;dsudan gehen die bewaffneten Konflikte ungehindert weiter, die Menschen im Jemen finden keine Ruhe in einem scheinbar &raquo;vergessenen&laquo; Krieg. Bei den &raquo;Berichten&laquo; aus der Ukraine werden die L&uuml;gen immer dreister. Neujahrsredner w&uuml;rdigen den &raquo;heldenhaften Kampf des ukrainischen Volkes&laquo;, versprechen, &raquo;dem ukrainischen Volk&laquo; weitere Waffen zu schicken. Ukrainische Politiker reden immer unverfrorener vom &raquo;Vernichtungskrieg Putins gegen das ukrainische Volk&laquo;, bei dem die russische Seite es angeblich nur auf das T&ouml;ten von Ukrainern abgesehen hat. [&hellip;]<br>\nEs ist an der Zeit, endlich aufzustehen und Frieden zu fordern! Nur durch ernst gemeinte Gespr&auml;che ohne jegliche Vorbedingungen, bei denen die Sicherheitsinteressen aller beteiligten Seiten ernsthaft gepr&uuml;ft und beachtet werden, wird der Frieden eine Chance bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1487495114754\/0%20\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>PLA h&auml;lt Schie&szlig;&uuml;bungen um die Insel Taiwan ab, nachdem das US-Verteidigungsgesetz China provoziert hat<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDas &ouml;stliche Milit&auml;rkommando der chinesischen Volksbefreiungsarmee (PLA) organisierte am Sonntag (25. Dezember, MW) dienststellen&uuml;bergreifende gemeinsame Gefechtspatrouillen und gemeinsame Feuerschlag&uuml;bungen in See- und Luftgebieten rund um die Insel Taiwan, nachdem die USA mit ihrem j&uuml;ngsten Verteidigungsgesetz, das unter anderem 10 Milliarden Dollar an Sicherheitshilfe und eine beschleunigte Waffenbeschaffung f&uuml;r die Insel vorsieht, den provokativen und gef&auml;hrlichen Weg des Ausspielens der &ldquo;Taiwan-Karte&rdquo; zur Unterdr&uuml;ckung Chinas fortgesetzt hatten. [&hellip;]<br>\nDa der am Freitag von US-Pr&auml;sident Joe Biden unterzeichnete &ldquo;National Defense Authorization Act for Fiscal Year 2023&rdquo;, der zahlreiche gegen China gerichtete negative Bestimmungen enth&auml;lt, zum ersten Mal Waffen f&uuml;r die Insel finanziert, haben sich mehrere chinesische Regierungsstellen&hellip; gegen das US-Verteidigungsgesetz ausgesprochen. [&hellip;]<br>\nDas neue Gesetz sieht vor, dass die US-Regierung Taiwan innerhalb von f&uuml;nf Jahren 10 Milliarden Dollar als Milit&auml;rhilfe und 2 Milliarden Dollar als Milit&auml;rkredite zur Verf&uuml;gung stellt und die Waffenverk&auml;ufe an die Insel Taiwan beschleunigt. Dies deutet darauf hin, dass einige Kr&auml;fte in den USA versuchen, die Abtr&uuml;nnigen der &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&rdquo; milit&auml;risch zu unterst&uuml;tzen, um eine Konfrontation &uuml;ber die Stra&szlig;e von Taiwan zu provozieren und die beiden Seiten der Stra&szlig;e an den Rand eines Krieges zu treiben, sagte Zhu Fenglian, Sprecher des B&uuml;ros f&uuml;r Taiwan-Angelegenheiten, am Samstag in einer Erkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202212\/1282572.shtml%20\">Global Times<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>China und Japan erh&ouml;hen den milit&auml;rischen Einsatz auf den Nansei-Inseln<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nChina steigert Angriffs&uuml;bungen um strategische Inseln als offensichtliche Reaktion auf Japans Absicht, seine Verteidigungsausgaben zu verdoppeln [&hellip;]<br>\nEs wird auch erw&auml;hnt, dass Japans neue Strategie und die erh&ouml;hten Verteidigungsausgaben darauf abzielen, eine &ldquo;Gegenschlagskapazit&auml;t&rdquo; gegen China, Russland und Nordkorea zu schaffen.<br>\nDie Financial Times berichtete letzte Woche, dass Japan in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren 313 Milliarden Dollar f&uuml;r den Kauf von Tomahawk-Marschflugk&ouml;rpern aus US-amerikanischer Produktion, die Aufr&uuml;stung seiner Anti-Schiffs-Raketen, die Entwicklung von Hyperschallwaffen, die Aufr&uuml;stung seiner Patriot-Raketenradare, den Aufbau eines 20.000 Mann starken Cyber-Teams und die Beschaffung wichtiger G&uuml;ter wie Munition und Treibstoff ausgeben wird.<br>\nDie Nansei\/Ryukyu-Inseln haben sowohl f&uuml;r China als auch f&uuml;r Japan einen hohen milit&auml;rstrategischen Wert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/12\/china-japan-up-military-ante-on-the-nansei-islands\/\">Aisa Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Polnischer Ministerpr&auml;sident: Verherrlichung von Bandera in der Ukraine inakzeptabel<\/strong><br>\nAm 1. Januar feierte die Ukraine den 114. Geburtstag des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera. Der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki wies sp&auml;ter auf die Unzul&auml;ssigkeit der Verherrlichung Banderas hin. Der Politiker erinnerte an das Massaker in Wolhynien.<br>\nDas ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, hat anl&auml;sslich des 114. Geburtstages des Nazi-Kollaborateurs und zugleich des Nationalhelden der Ukraine Stepan Bandera feierlich dar&uuml;ber auf Twitter informiert. Am 1. Januar wurde in der Ukraine im gro&szlig;en Stil gefeiert. Davon zeugen zahlreiche Fotos auf Telegram, die unter anderem auf dem sogenannten oppositionellen wei&szlig;russischen Nachrichtenkanal Nexta gepostet wurden.<br>\nDie Werchowna Rada zitierte Bandera mit den Worten: &ldquo;Der vollst&auml;ndige und h&ouml;chste Sieg des ukrainischen Nationalismus wird eintreten, wenn das Russische Reich aufh&ouml;rt zu existieren.&rdquo; &ldquo;Derzeit geht der Kampf mit dem Russischen Reich weiter&rdquo;, schrieb das Parlament weiter und merkte an, dass der Stabschef der ukrainischen Armee, Waleri Saluschny, sich &ldquo;dieser Anweisungen von Stepan Bandera sehr wohl bewusst&rdquo; sei.<br>\nDie Ehrung Banderas stie&szlig; jedoch nicht &uuml;berall auf Begeisterung, so auch in Polen. Auf die Frage nach einer Reaktion Warschaus auf den Twitter-Post betonte der polnische Ministerpr&auml;sident Mateusz Morawiecki, dass ein solches Verhalten inakzeptabel sei:<br>\n&ldquo;Wir sind extrem kritisch gegen&uuml;ber jeder Verherrlichung oder auch nur der Erw&auml;hnung von Bandera.&rdquo;<br>\nMorawiecki zufolge erinnere die Werchowna Rada &ldquo;an einen Menschen, der ein Ideologe der verbrecherischen Zeit war&rdquo;. Anschlie&szlig;end brachte der Politiker gegen&uuml;ber dem ukrainischen Ministerpr&auml;sidenten Denis Schmygal seine Emp&ouml;rung zum Ausdruck. Morawiecki habe im Gespr&auml;ch mit Schmygal eine &ldquo;absolut ablehnende Haltung&rdquo; gegen&uuml;ber der &ldquo;Verewigung des Andenkens an Bandera&rdquo; ge&auml;u&szlig;ert. Der polnische Ministerpr&auml;sident f&uuml;gte hinzu:<br>\n&ldquo;Mir fehlen die Worte der Emp&ouml;rung &uuml;ber jegliche Handlungen, durch die die Verantwortlichen f&uuml;r die Verbrechen in Wolhynien gelobt oder geehrt werden. Damals verstarben zwischen 100.000 und 200.000 Polen durch die Hand von Ukrainern. Es war ein V&ouml;lkermord. Wir werden das nie vergessen. Es gibt in mir nicht die geringste Zustimmung, diese Verbrechen zu rechtfertigen.&rdquo;..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/international\/158884-polnischer-ministerpraesident-verherrlichung-von-bandera\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Pr&auml;sident Biden, lassen Sie die Klage gegen Julian Assange fallen!<\/strong><br>\nUnterdessen wird das US-Verfahren gegen Assange hierzulande zunehmend als Bedrohung der Pressefreiheit kritisiert. Im Dezember haben zwei Personen das Justizministerium gebeten, auch sie anzuklagen &ndash; was weitreichende Auswirkungen auf den Fall haben k&ouml;nnte.<br>\nEs handelt sich um John Young, der die Wikileaks verwandte Website Cryptome.org betreibt, und den legend&auml;ren Whistleblower der Pentagon Papers, Daniel Ellsberg. Sie fordern, dass auch gegen sie Anklage erhoben wird, weil sie die gleichen Dokumente ver&ouml;ffentlicht und\/oder aufbewahrt haben, f&uuml;r die Julian Assange angeklagt wird. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend sich der Rechtsstreit hinzieht, verschlechtert sich Julian Assanges Gesundheitszustand im Gef&auml;ngnis unter Bedingungen, die Nils Melzer, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, nach einem Besuch bei Assange in Belmarsh als &ldquo;grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, die kumulativ dieselbe Wirkung wie psychologische Folter hat&rdquo;, bezeichnete. Julian erlitt im Oktober 2021 im Gef&auml;ngnis einen Mini-Schlaganfall und erkrankte sp&auml;ter an COVID-19.<br>\nPr&auml;sident Biden sollte die Anklage gegen Julian Assange fallen lassen. Wie die f&uuml;nf Zeitungen in ihrem offenen Brief feststellten, ist &ldquo;Publizieren kein Verbrechen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Praesident-Biden-lassen-Sie-die-Klage-gegen-Julian-Assange-fallen-7444602.html%20\">Telepolis <\/a>\n<p>dazu: <strong>Fast jeder Krieg war das Ergebnis von Medienl&uuml;gen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nJulian Assange, staatliche Medien und die Ukraine.<br>\nJulian Assange stellte einmal fest, dass &ldquo;fast jeder Krieg das Ergebnis von Medienl&uuml;gen war&rdquo;. Weil er es gewagt hat, Beweise f&uuml;r Kriegsverbrechen der USA zu ver&ouml;ffentlichen, sitzt Assange jetzt im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh in London und l&auml;uft Gefahr, in den n&auml;chsten Wochen an die USA ausgeliefert zu werden. Die Aussichten auf einen fairen Prozess sind gering bis gleich null.<br>\nIn einem Interview sagte WikiLeaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson k&uuml;rzlich dem US-Journalisten Glenn Greenwald, dass in London alle rechtlichen M&ouml;glichkeiten ausgesch&ouml;pft w&uuml;rden, um die unrechtm&auml;&szlig;ige Auslieferung von Assange anzufechten. Was jetzt gebraucht wird, ist nicht der R&uuml;ckgriff auf ein Rechtssystem, das der Macht unterworfen ist, sondern ein politischer Kampf, so Hrafnsson:<br>\nMeiner Meinung nach, und ich habe alle Verfahren in London verfolgt, haben alle Auslieferungsverfahren in London nur eines gezeigt, n&auml;mlich die Tatsache, dass diese Angelegenheit vor Gericht einfach nicht gewonnen werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/nearly-every-war-has-been-the-result-of-media-lies-julian-assange-state-corporate-media-and-ukraine\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hohe Schuldenquote: Lindner ruft Minister zum Sparen auf<\/strong><br>\nFinanzminister Christian Lindner hat seine Kabinettskollegen angesichts der schwierigen Haushaltslage aufgerufen, Sparpl&auml;ne zu erstellen. Im Bundeshaushalt f&uuml;r 2024 seien K&uuml;rzungen nicht ausgeschlossen, schrieb der FDP-Politiker zum Auftakt der Etataufstellung in einem Brief an die obersten Bundesbeh&ouml;rden. K&uuml;rzungen k&ouml;nnten n&ouml;tig werden, falls Einnahmen schrumpften oder es im Vergleich zur Planung zus&auml;tzliche Belastungen gebe. &bdquo;Jedes Ressort ist daher aufgefordert, bereits fr&uuml;hzeitig die entsprechenden Umschichtungspotenziale seiner Ausgaben zu ermitteln&ldquo;, schrieb Lindner.<br>\nDer Finanzminister forderte &bdquo;haushalterische Priorit&auml;tensetzung&ldquo;. F&uuml;r die gesamte weitere Legislaturperiode m&uuml;ssten &bdquo;alle Ausgaben auf den Pr&uuml;fstand&ldquo; gestellt werden. Unter Einhaltung der Schuldenbremse gebe es 2024 keinerlei zus&auml;tzlichen Spielr&auml;ume im Haushalt. Lindner besteht darauf, die im Grundgesetz verankerte Schuldenregel auch im kommenden Jahr ohne Ausnahmen einzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/christian-lindner-ruft-minister-zum-sparen-auf-hohe-schuldenquote-18575622.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Absurdit&auml;ten der Lindnerschen Argumentation sind jedes Mal atemberaubend. Deutschland leidet weiterhin an einer viel zu schlechten Infrastruktur und viel zu niedrigen L&ouml;hnen, auch und insbesondere im &ouml;ffentlichen, staatlich oder kommunal finanzierten Bereich (Pflegekr&auml;fte, ErzieherInnen, aber auch PolizistInnen, Verwaltungsmitarbeiter usw.). Eine Erh&ouml;hung sowohl der Stellenanzahl als auch der L&ouml;hne in dem Bereich w&auml;re dringend geboten. Aus der Sicht der scheinbaren schw&auml;bischen Hausfrau (des Austerit&auml;tspolitikers Lindner) nat&uuml;rlich nicht, da muss gespart werden und gibt es &ldquo;keinerlei zus&auml;tzliche[&hellip;] Spielr&auml;ume im Haushalt&rdquo;. Allerdings hat Lindner noch vor wenigen Tagen genau das Gegenteil <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2022-12\/steuersenkung-christian-lindner-einkommensteuer-solidaritaetszuschlag\">gefordert<\/a>, n&auml;mlich Einkommensteuersenkungen und eine Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags (Kostenpunkt ca. 20 Milliarden Euro pro Jahr), ein Plan, den er nur schweren Herzens wegen seiner Mitkoalition&auml;re <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/lindner-haelt-steuersenkungen-derzeit-fuer-unrealistisch-18572011.html\">nach hinten geschoben hat<\/a>. Komischerweise scheint f&uuml;r solche Vorschl&auml;ge, prek&auml;re Haushaltslage hin oder her, immer genug Geld im klammen Haushalt vorhanden zu sein. &ldquo;H&ouml;heren Steuern f&uuml;r Reiche &uuml;ber einen sogenannten Energie-Soli, einem h&ouml;heren Spitzensteuersatz oder der Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;gensteuer dagegen&rdquo;, die die Lage der Staatsschulden verbessern k&ouml;nnten, &ldquo;wird in dem Papier eine klare Absage erteilt.&rdquo; Eine sehr merkw&uuml;rdige Art von &ldquo;schw&auml;bischer Hausfrau&rdquo;, die gewiss nicht so saumselig wirtschaften und auf Einnahmen verzichten w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Und was ist mit den <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2022-12\/aktienrente-christian-lindner-erhoehung-kapital-rentenbeitraege\">zehn Milliarden f&uuml;r die Aktienrente<\/a>, die &uuml;ber neue Schulden bereitgestellt werden sollen? Eine sinnlose B&ouml;rsenspekulation auf Pump f&auml;llt wohl nicht unter das &bdquo;Umschichtungspotenzial&ldquo;, sondern hat &bdquo;haushalterische Priorit&auml;t&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ethikratvorsitzende warnt vor Rache und Wut in der Corona-Kritik<\/strong><br>\nDie Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, h&auml;lt einen Teil der Kritik an den staatlichen Ma&szlig;nahmen gegen die Coronapandemie f&uuml;r unredlich. Sie pers&ouml;nlich habe &bdquo;kein Problem damit, um Entschuldigung zu bitten daf&uuml;r, dass wir vom Ethikrat die Jungen nicht genug in den Fokus genommen haben&ldquo;, sagt Buyx Zeit online in einem Interview. Gleichzeitig beobachte sie ein unstillbares Bed&uuml;rfnis, nach Schuldigen zu suchen.<br>\n&bdquo;Da scheint es gelegentlich eher um Rachegef&uuml;hle, um S&uuml;hne zu gehen. Eine von Rache und Wut getriebene Suche nach Schuldigen ist eine gef&auml;hrlich einfache, also keine L&ouml;sung, die hilft &uuml;berhaupt nicht weiter&ldquo;, so Buyx.<br>\n&bdquo;Unsere Gesellschaft hat st&auml;ndig &uuml;ber das beste Verh&auml;ltnis zwischen Freiheit und Gesundheit diskutiert. Live und in Farbe. Zweieinhalb Jahre lang.&ldquo; Das habe die &ouml;ffentliche Diskussion belastet. &bdquo;Sie ist nachweislich ruppiger, gereizter und polarisierter geworden&ldquo;, zog Buyx ein Fazit.<br>\nMan m&uuml;sse hinterfragen, analysieren und kritisieren, sagte die Professorin f&uuml;r Medizinethik, dabei aber redlich bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/139955\/Ethikratvorsitzende-warnt-vor-Rache-und-Wut-in-der-Corona-Kritik%20\">aerzteblatt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> An einer Aufarbeitung der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit scheint die Vorsitzende des Ethikrates kein Interesse zu haben. Stattdessen wird Angst gesch&uuml;rt vor &ldquo;Rache und Wut&rdquo;. Vor fast einem Jahr sagte Frau Buyx <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-ethikrat-vorsitzende-alena-buyx-sieht-moralische-pflicht-zum-impfen-a-ce57df69-2e2a-4f09-a08c-e06765046230\">&raquo;Gibt es eine moralische Pflicht, sich impfen zu lassen? Ja!&laquo;<\/a>. Nicht auszuschlie&szlig;en ist daher auch, dass sie &ndash; aber auch andere Anh&auml;nger von strengen Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; Proteste hierzulande bef&uuml;rchtet. Erst k&uuml;rzlich betitelte die &bdquo;tagesschau&ldquo; einen Artikel &uuml;ber China mit <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/china-covid-politik-101.html\">&ldquo;Die Proteste haben etwas bewegt&rdquo;<\/a>. Gem&auml;&szlig; der &bdquo;tagesschau&ldquo;: Warum sollten Demonstrationen und Proteste nicht auch in Deutschland erfolgreich sein?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> &bdquo;Eine von Rache und Wut getriebene Suche nach Schuldigen&ldquo;: Ist das nicht eine zutreffende Beschreibung f&uuml;r so manche &Auml;u&szlig;erung w&auml;hrend der Pandemie (&bdquo;Tyrannei der Ungeimpften&ldquo; oder &bdquo;Die Impfverweigerer nehmen eine ganze Gesellschaft in Geiselhaft&ldquo;, ), die man sachlich aufarbeiten sollte?  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lula im Amt<\/strong><br>\nIn seiner ersten Rede als Pr&auml;sident Brasiliens hat Luiz Inacio Lula da Silva mit seinem Vorg&auml;nger abgerechnet. Er &uuml;bernehme ein ruiniertes Land, in das der Hunger zur&uuml;ckgekehrt sei, sagte Lula am Sonntag (Ortszeit) nach seiner Vereidigung vor dem Kongress. Die ultrarechte Regierung von Jair Bolsonaro habe die Ressourcen f&uuml;r Bildung, das Gesundheitswesen und den Erhalt von W&auml;ldern dezimiert. Menschenrechte seien nicht gewahrt worden. Diejenigen, die die Demokratie demontiert h&auml;tten, sollten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Lula, ohne Bolsonaro zu erw&auml;hnen. &raquo;Wir hegen keine Rachegef&uuml;hle gegen diejenigen, die versucht haben, dem Land ihre pers&ouml;nlichen und ideologischen Vorstellungen aufzudr&uuml;cken. Aber wir werden Rechtsstaatlichkeit garantieren.&laquo; Um dem zuvorzukommen, hat Bolsonaro das Land bereits am Freitag Richtung USA verlassen. In Florida soll er sich in einem Haus des fr&uuml;heren brasilianischen Kampfsportlers Jos&eacute; Aldo in einer geschlossenen Wohnanlage einquartiert haben, wie die Zeitung Folha de S. Paulo am Sonnabend berichtete. Seine Regierung werde die beste der Welt sein, hatte Lula vergangene Woche bei Vorstellung seines neuen Kabinetts erkl&auml;rt: eine gro&szlig;e Koalition aus neun Parteien von links bis mitte-rechts mit insgesamt elf Ministerinnen und 26 Ministern. Erkl&auml;rte Regenwaldsch&uuml;tzer, Indigene und Verteidiger der indigenen Rechte, vereint mit Vertretern des Agrobusiness und Gegnern der Demarkierung indigener Territorien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442013.pr%C3%A4sidentschaft-brasilien-lula-im-amt.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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