{"id":92134,"date":"2023-01-05T08:45:10","date_gmt":"2023-01-05T07:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134"},"modified":"2023-01-05T08:45:10","modified_gmt":"2023-01-05T07:45:10","slug":"hinweise-des-tages-4268","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h01\">Welche Chancen gibt es f&uuml;r einen Frieden in der Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h02\">Tatort Ostsee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h03\">BlackRock plant den Kauf der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h04\">Critics say a new media law signed by Zelensky could restrict press freedom in Ukraine.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h05\">Twitter diente jahrelang als Gehilfe des Pentagons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h06\">Aus chinesischer Sicht: In der Welt findet ein &ldquo;pr&auml;zedenzloser Aufstand&rdquo; gegen den Westen statt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h07\">Verteufelter Feind: Die klassischen Prinzipien der Kriegspropaganda finden sich auch im westlichen Vorgehen gegen Russland und China.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h08\">Warum Polens Reparationsforderungen die Grenzen von Polen infrage stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h09\">Happy B&uuml;rgergeld: Endlich kein Hartzer mehr, endlich B&uuml;rgerin!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h10\">Gesundheitspolitik: Der Karlatan &ndash; Folge 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h11\">Vertragliche Verpflichtung zur Abnahme von Corona-Impfstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h12\">Bericht: Europa kauft anderen L&auml;ndern das LNG weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h13\">Netanjahus Spiel mit dem Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h14\">Guaid&oacute; am Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h15\">Hoffnungen auf Verbesserung polizeilicher Texte durch Chatbot GPT &ndash; eine Statusaufnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92134#h16\">Vertrauen in alle politischen Institutionen sinkt drastisch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Welche Chancen gibt es f&uuml;r einen Frieden in der Ukraine?<\/strong><br>\nOb es eine Chance f&uuml;r einen Frieden in der Ukraine geben wird, h&auml;ngt weitgehend von den Vereinigten Staaten ab. Den USA aber geht es um geostrategische Ziele &ndash; und nur geostrategische &Uuml;berlegungen werden sie dazu bewegen, einer Friedensl&ouml;sung mit Russland zuzustimmen.<br>\nDer Krieg in der Ukraine ist das Resultat des Versuchs der USA, nach dem Ende des Kalten Krieges in Europa eine Sicherheitsordnung &uuml;ber die von ihr dominierte NATO und unter Ausschluss Russlands aufzubauen. Dabei spielten f&uuml;r die USA Bedenken &uuml;ber die Sicherheit Europas kaum eine Rolle. Es ging und geht fast ausschlie&szlig;lich um das geostrategische Ziel der USA, ihre nach dem Ende des Kalten Krieges gewonnene Position der allein dominierenden globalen Gro&szlig;macht zu erhalten. Die Beitritte der Ukraine wie auch Georgiens zur NATO w&auml;ren die Kr&ouml;nung dieser seit 1994 betrieben NATO-Erweiterung nach Osten.<br>\n&Uuml;ber eine solche NATO-Erweiterung w&uuml;rden die USA Russlands gesamte S&uuml;d-Westgrenze milit&auml;risch kontrollieren und somit Russland aus dem strategisch so wichtigen Schwarzen Meer und aus seinen traditionellen Einflussbereichen in Zentralasien verdr&auml;ngen k&ouml;nnen. So w&auml;re die Atommacht Russland als unliebsamer strategischer Mitkonkurrent weitestgehend ausgeschaltet. Die USA, ein Land, das &uuml;ber 8000 Kilometer von der Ukraine entfernt auf einem anderen Kontinent liegt, k&ouml;nnte durch vorgeschobene Milit&auml;rbasen in der Ukraine Druck auf den gesamten asiatischen Raum inklusive China aus&uuml;ben und die stark an Bedeutung gewonnenen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Asien und Europa beeinflussen. Die USA verfolgen somit eigene machtpolitische und keine selbstlosen humanit&auml;ren Ziele in der Ukraine. Die Ukraine ist nur durch ihre strategische Lage zwischen Europa und Asien zum Kriegsschauplatz geopolitischer Interessen geworden. Bei einer Friedensl&ouml;sung d&uuml;rften daher auch die eigentlichen ukrainische Interessen, trotz aller &ouml;ffentlicher Solidarit&auml;tsbezeugungen, nur eine untergeordnete Rolle spielen. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Friedensverhandlungen k&auml;men nur die USA in Frage; die Europ&auml;ische Union ist zu uneinig und schwach, um einen Schritt hin zu einem Verhandlungsfrieden mit Russland zu machen. Wie sehr dieser Krieg ein Krieg der USA ist, hat k&uuml;rzliche erst der Besuch des Pr&auml;sidenten Zelensky in Washington gezeigt; &uuml;ber Europa ist Zelensky einfach hinweggeflogen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/01-2023\/wie-geopolitisches-kalkul-zum-frieden-fuhren-konnte\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tatort Ostsee<\/strong><br>\nDer Druck auf die Bundesregierung steigt, erste Ergebnisse der Ermittlungen zu den Nord Stream-Anschl&auml;gen bekanntzugeben. Hintergrund ist, dass die angebliche russische T&auml;terschaft, die Politik und Medien im Westen allgemein suggeriert hatten, inzwischen von US-Leitmedien in Frage gestellt wird. Diese st&uuml;tzen sich dabei auf Einsch&auml;tzungen auch europ&auml;ischer Regierungsmitarbeiter, laut denen kein einziger Hinweis auf etwaige russische T&auml;ter vorliegt, w&auml;hrend Moskau Interesse am Fortbestand der Pipelines haben m&uuml;sse. In deutschen Medien wurden unl&auml;ngst nicht n&auml;her gekennzeichnete &bdquo;Leute im Berliner Regierungsbetrieb&ldquo; mit &Auml;u&szlig;erungen zitiert, die eine ukrainische oder polnische T&auml;terschaft zumindest in Betracht ziehen. Als m&ouml;gliche Ursache f&uuml;r eine etwaige westliche T&auml;terschaft benennen US-Medien russische Spekulationen, im Fall eines schweren Mangels an Erdgas, wie er im n&auml;chsten Winter als nicht unwahrscheinlich gilt, k&ouml;nnten die Staaten Europas sich zum erneuten Bezug von russischem Pipelinegas gezwungen sehen. Nach wie vor ist nicht gekl&auml;rt, wieso sich schwedische Kriegsschiffe kurz vor den Anschl&auml;gen in der N&auml;he der Tatorte aufhielten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9122\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>BlackRock plant den Kauf der Ukraine<\/strong><br>\nBlackRock wird einen Fahrplan f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine erstellen.<br>\nDie Ukraine hat einen neuen westlichen Geldgeber. Dabei handelt es sich weder um einen Nationalstaat noch um einen milit&auml;rischen Auftragnehmer. Es ist das Finanzunternehmen BlackRock.<br>\nWie die Ukraine am Mittwoch mitteilte, f&uuml;hrte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Zelensky eine Videokonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden von BlackRock, Larry Fink, durch. Die beiden haben sich offenbar darauf geeinigt, ihre Investitionen zum Wiederaufbau des vom Krieg zerst&ouml;rten Landes zu koordinieren.<br>\nEin Bericht &uuml;ber das Treffen auf der Website des ukrainischen Pr&auml;sidenten r&uuml;hmte die Beteiligung von BlackRock und bezeichnete das Unternehmen als &ldquo;einen der weltweit f&uuml;hrenden Investmentmanager&rdquo; und wies darauf hin, dass es &ldquo;Kundenverm&ouml;gen im Wert von etwa 8 Billionen Dollar verwaltet&rdquo;.<br>\n&ldquo;Zelenskyy und Larry Fink kamen &uuml;berein, sich in n&auml;chster Zeit auf die Koordinierung der Bem&uuml;hungen aller potenziellen Investoren und Teilnehmer am Wiederaufbau unseres Landes zu konzentrieren und die Investitionen in die wichtigsten und wirkungsvollsten Sektoren der ukrainischen Wirtschaft zu lenken&rdquo;, hie&szlig; es in der Mitteilung.<br>\nIn der Mitteilung hei&szlig;t es auch, dass einige BlackRock-F&uuml;hrungskr&auml;fte die Ukraine im Jahr 2023 besuchen werden, um ihre Beratungsaufgaben zu erf&uuml;llen. &ldquo;In &Uuml;bereinstimmung mit den vorl&auml;ufigen Vereinbarungen, die Anfang des Jahres zwischen dem Staatschef und Larry Fink getroffen wurden, arbeitet das BlackRock-Team seit mehreren Monaten an einem Projekt, das die ukrainische Regierung bei der Strukturierung der Wiederaufbaufonds des Landes beraten soll&rdquo;, so die ukrainische Regierung.<br>\nEine solche vorl&auml;ufige Vereinbarung zwischen BlackRock und der Ukraine war eine Absichtserkl&auml;rung, die am 10. November 2022 vom ukrainischen Wirtschaftsministerium und BlackRock Financial Markets Advisory in Washington, D.C., unterzeichnet wurde. Die Vereinbarung besagt, dass BlackRock FMA die ukrainische Regierung, insbesondere das Wirtschaftsministerium, bei einem Investitionsfahrplan f&uuml;r den Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft beraten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_01_03_blackrock.htm\">Bradley Devlin in Antikrieg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ende Oktober 2022 haben Bundeskanzler Olaf Scholz und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen f&uuml;r einen internationalen &ldquo;Marshallplan des 21. Jahrhunderts&rdquo; zum Wiederaufbau der Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/wiederaufbau-ukraine-krieg-russland-scholz-eu-100.html\">pl&auml;diert<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Den Aufbau zerst&ouml;rter Wohngeb&auml;ude, Schulen, Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, der Infrastruktur und der Energieversorgung, all das m&uuml;ssen wir jetzt angehen, damit das Land rasch wieder auf die Beine kommt.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Nun scheint sich jedoch herauszustellen, dass beide f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter BlackRock agieren und Entscheidungen treffen. Das wundert nicht wirklich, denn beide sind aktiv zugunsten von US-Interessen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92030\">Kanzler Scholz ist noch weniger souver&auml;n als das Land, das er regiert<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79509#h04\">&bdquo;Als Europ&auml;er haben wir keinen st&auml;rkeren Partner als die USA&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89286#h10\">Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft ermittelt zu Impfstoff-K&auml;ufen der EU<\/a> jeweils mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Critics say a new media law signed by Zelensky could restrict press freedom in Ukraine.<\/strong><br>\nLawmakers who passed the bill said it would help meet European Union conditions for membership, but journalists have denounced it as a move toward censorship.<br>\nPresident Volodymyr Zelensky of Ukraine on Thursday signed into law a bill that expands the government&rsquo;s regulatory power over the news media, a measure that journalist organizations have warned could erode press freedoms in the country.<br>\nWhile some of the law&rsquo;s more stringent provisions were relaxed in response to criticism, serious concerns about the independence of the regulatory body remained, domestic and international news media groups said on Friday, noting that they were still reviewing details of the final 279-page legislation.<br>\nThe law expands the authority of Ukraine&rsquo;s state broadcasting regulator to cover the online and print news media. Previous drafts gave the regulator the power to fine news media outlets, revoke their licenses, temporarily block certain online outlets without a court order and request that social media platforms and search giants like Google remove content that violates the law, the Ukrainian news media reported.<br>\nMr. Zelensky, whose administration has been accused of undermining press freedom in recent years, ordered the drafting of a law increasing media regulation in 2019.<br>\nThe measure was passed by Ukraine&rsquo;s Parliament this month, along with a spate of other bills that lawmakers say were intended to help the country meet the European Union&rsquo;s legislative conditions for membership. The bills included measures to protect the rights of national minorities.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2022\/12\/30\/world\/europe\/zelensky-journalism-law-free-speech.html\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Tolle EU-Bedingungen f&uuml;r eine Mitgliedschaft. Das autorit&auml;re Selensky-Regime schr&auml;nkt die Pressefreiheit weiter ein und dennoch unterst&uuml;tzt auch die deutsche Bundesregierung es weiterhin bedingungslos.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Twitter diente jahrelang als Gehilfe des Pentagons<\/strong><br>\nElon Musk legte interne Twitter-Tools teilweise offen. Sie belegen Handlanger-Dienste f&uuml;r Propaganda des US-Milit&auml;rs im Ausland.<br>\nUnter dem Titel &laquo;Twitter hat das Pentagon bei verdeckten Online-Propagandakampagnen unterst&uuml;tzt&raquo; ver&ouml;ffentlichte The Intercept Twitter-Interna, welche der neue Besitzer Elon Musk jetzt teilweise offenlegte: Twitter gew&auml;hrte Propaganda-Konten der Pentagon-Abteilung U.S. Central Command Centcom eine privilegierte Verbreitung. Bei vielen dieser Twitterkonten wurde der wirkliche Absender mit Fake-Autoren verschleiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/twitter-diente-jahrelang-als-gehilfe-des-pentagons\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wenig &uuml;berraschend: Auch die CIA hat &uuml;ber Twitter Zensur ausge&uuml;bt<\/strong><br>\nDie Twitter-Files, die seit Anfang Dezember ver&ouml;ffentlich wurden, m&uuml;ssten eigentlich ein gr&ouml;&szlig;erer Skandal als Watergate sein, denn bei Watergate hat Pr&auml;sident Nixon &bdquo;nur&ldquo; ein paar Kriminelle in den Wahlkampfstab seines Konkurrenten einbrechen lassen. Die Twitter-Files hingegen zeigen, dass ganze US-Beh&ouml;rden, wie zum Beispiel das FBI, im Wahlkampf Biden gegen Trump gegen den amtierenden US-Pr&auml;sidenten und f&uuml;r seinen korrupten Herausforderer Biden gearbeitet haben. Dass Joe Biden korrupt ist, kann seit den Enth&uuml;llungen &uuml;ber den Laptop seines Sohnes Hunter nicht mehr bestritten werden.<br>\nDass die US-Internetkonzerne wie Google oder Facebook nicht nur mit den US-Geheimdiensten eng zusammenarbeiten, sondern schon mit Hilfe der US-Geheimdienste entstanden sind, habe ich k&uuml;rzlich aufgezeigt, den Artikel mit den Details finden Sie hier. Daher war es mehr als nur logisch, davon auszugehen, dass US-Geheimdienste wie die CIA auch eng mit Twitter zusammengearbeitet und Twitter f&uuml;r ihre Zwecke benutzt haben. Das hat die neunte Ver&ouml;ffentlichung der Twitter-Files nun best&auml;tigt.<br>\nDie CIA wird, das habe ich schon mal geh&ouml;rt, von Insidern in Washington oft als &bdquo;andere Regierungsorganisation&ldquo; (engl. &bdquo;Other Government Agency&ldquo;) bezeichnet, um in Gespr&auml;chen das Wort &bdquo;CIA&ldquo; zu vermeiden. Davon ist auch in der neuen Ver&ouml;ffentlichung der Twitter-Files die Rede, in der gezeigt wird, wie die CIA Twitter f&uuml;r ihre Ziele eingespannt hat. Ich habe auch die neunte Ver&ouml;ffentlichung der Twitter-Files komplett &uuml;bersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/wenig-ueberraschend-auch-die-cia-hat-ueber-twitter-zensur-ausgeuebt\/?doing_wp_cron=1672903892.6982300281524658203125\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist, dass auch die deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; &uuml;ber die Ver&ouml;ffentlichungen der Vorg&auml;nge bei Twitter schweigen. Offensichtlich gibt es den Unterschied zwischen b&ouml;ser und guter Zensur. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91237\">Biden-Laptop: &bdquo;Eine der erfolgreichsten Desinformations-Kampagnen in der modernen Geschichte amerikanischer Wahlen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=82773\">Hannes Hofbauer zur Zensur: &bdquo;YouTube, Facebook und Co erledigen nur die Drecksarbeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70386\">Im Schatten von Corona: Zensur, &Uuml;berwachung, digitale G&auml;ngelung<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aus chinesischer Sicht: In der Welt findet ein &ldquo;pr&auml;zedenzloser Aufstand&rdquo; gegen den Westen statt<\/strong><br>\nDie Welt erlebe eine &ldquo;beispiellose Rebellion&rdquo; der nicht-westlichen L&auml;nder gegen die etablierte westliche Ordnung, schreibt einer der f&uuml;hrenden chinesischen Politologen, Professor Wang Wen, in einem Artikel f&uuml;r die chinesische South China Morning Post:<br>\n&ldquo;Von Chinas sozialistischem Weg &uuml;ber Lateinamerikas Linksschwenk bis hin zur neutralen Haltung der ASEAN: Immer mehr L&auml;nder verschm&auml;hen die westliche Weltordnung. Still, aber bestimmt.&rdquo;<br>\nDas vergangene Jahr 2022 sei ein Jahr der &ldquo;Entwestlichung&rdquo; (&ldquo;De-Westernisierung&rdquo;) gewesen, da immer mehr Staaten &ndash; von China &uuml;ber Lateinamerika bis zu den ASEAN-L&auml;ndern &ndash; &ldquo;die westliche Weltordnung leise, aber entschieden ablehnen&rdquo; und diese Ablehnung immer entschiedener zum Ausdruck br&auml;chten. Laut Wang Wen biete &ldquo;die nicht-westliche Welt ein noch nie dagewesenes Bild&rdquo;. Die westlichen Medien neigen dazu, sich auf die Konkurrenz der &ldquo;gro&szlig;en Zwei&rdquo;, als den Konflikt zwischen den USA und China zu konzentrieren. Dabei spiele sich in der Geopolitik l&auml;ngst ein zweigleisiges Szenario mit paralleler Entwicklung der westlichen Hegemonie einerseits und einer antiwestlichen und unabh&auml;ngigeren Entwicklung ab. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die n&auml;chsten Jahre prophezeit der chinesische Wissenschaftler eine Intensivierung dieses Trends und harte Auseinandersetzungen um den Fortbestand der alten Weltordnung:<br>\n&ldquo;Die Welt wird im Jahr 2023 keine sanfte sein, aber die Bewegung der De-Westernisierung ist unumkehrbar und wird nur voranschreiten.&rdquo;<br>\nIm Ergebnis dieses schmerzhaften Prozesses werde, zeigt sich Wang Wen &uuml;berzeugt, eine &ldquo;demokratischere Form der internationalen Politik&rdquo;, die auf &ldquo;gegenseitiger Achtung&rdquo; beruht, stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/158871-aus-chinesischer-sicht-in-welt\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der englische Originaltext von Wang Wen, Professor und gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Dekan des Chongyang-Instituts f&uuml;r Finanzstudien an der Chinesischen Renmin-Universit&auml;t in Beijing, kann <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/comment\/opinion\/article\/3205148\/beyond-china-more-nations-reject-us-led-order-2022-will-go-down-year-de-westernisation\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verteufelter Feind: Die klassischen Prinzipien der Kriegspropaganda finden sich auch im westlichen Vorgehen gegen Russland und China.<\/strong><br>\nUm die &ouml;ffentliche Meinung f&uuml;r den Krieg zu mobilisieren, muss man die Bev&ouml;lkerung &uuml;berzeugen, dass &raquo;wir&laquo; ihn nur f&uuml;r gute Zwecke f&uuml;hren. Wir sprechen also nicht &uuml;ber unsere Expansionspl&auml;ne oder die wirtschaftlichen Gr&uuml;nde f&uuml;r unsere kriegerischen Unternehmungen. Die kriegstreiberische Einigkeit l&auml;sst kein Wort &uuml;ber das US-amerikanische Schiefergas zu, das zu hohen Preisen das russische Gas ersetzen soll. Nat&uuml;rlich auch nicht &uuml;ber das europ&auml;ische Projekt, das eine in die NATO und EU integrierte Ukraine von morgen als gute Gelegenheit f&uuml;r &raquo;Standortverlagerungen in der N&auml;he&laquo; sieht: Weniger weit entfernt als Asien und Afrika, k&ouml;nnten dort mit geringeren Transportkosten vom Westen ben&ouml;tigte Produkte hergestellt werden. Da die einheimischen Arbeitskr&auml;fte in der Ukraine immer noch zu teuer und vor allem durch ein aus der Sowjetzeit stammendes Arbeitsgesetz gesch&uuml;tzt sind, m&uuml;ssen diese Barrieren beseitigt und die Arbeitsbedingungen beispielsweise durch eine Erh&ouml;hung der t&auml;glichen Arbeitszeit auf zw&ouml;lf Stunden und leichter m&ouml;gliche Entlassungen &raquo;liberalisiert&laquo; werden. Es m&uuml;ssen also Ma&szlig;nahmen ergriffen werden, wie sie der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij mit der Bek&auml;mpfung der Gewerkschaften des Landes bereits eingeleitet hat. Die westlichen Medien dagegen berichten nur von &raquo;unseren&laquo; edlen Neigungen, dem Feind unserer Feinde zur Hilfe zu eilen. Und so ist auch &raquo;unsere&laquo; Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Taiwan und Tibet nur als ein Eintreten f&uuml;r das Selbstbestimmungsrecht der V&ouml;lker zur verstehen (nicht etwa aus der Hoffnung geboren, China zu schw&auml;chen). Wir verteidigen das Recht des Kosovos, sich von Jugoslawien abzuspalten, aber nicht der Krim und der Oblast Donezk, sich von der Ukraine zu l&ouml;sen. Putin versichert, dass Russland Krieg gegen den wiederauflebenden Faschismus f&uuml;hrt. Die NATO behauptet, f&uuml;r die Demokratie zu k&auml;mpfen. Viele L&auml;nder, die von der NATO gest&uuml;tzt werden, sind keine Vorbilder f&uuml;r Demokratie. (&hellip;) Der Kampf gegen die russischen &raquo;Oligarchen&laquo; ist scheinbar auch ein edles Motiv. Die Definition des Wortes &raquo;Oligarch&laquo; ist klar: Es handelt sich um einflussreiche Personen, die die Wirtschafts- und ebenso weitgehend die Medienmacht an sich gerissen haben. Das trifft zweifellos auch auf einige Personen in Frankreich zu, etwa Arnaud Lagard&egrave;re, Bernard Arnoult, Fran&ccedil;ois Pinault, die Dassault-Familie etc. Aber diese Kaste &ndash; die insbesondere das Medienmonopol in ihren H&auml;nden hat &ndash; anzugreifen w&uuml;rde eine Revolution bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/441874.kriegspropaganda-verteufelter-feind.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum Polens Reparationsforderungen die Grenzen von Polen infrage stellen<\/strong><br>\nNach dem Aufstand in der DDR wollten die Sowjetbeh&ouml;rden die Lage beruhigen und auf weitere Entnahmen aus ihrer Besatzungszone verzichten. Deshalb &uuml;berzeugten sie Polen davon, seinerseits auf Reparationen gegen&uuml;ber &bdquo;Deutschland&ldquo; (auch sie hielten die Teilung nicht f&uuml;r permanent) zu verzichten, und verpflichteten sich dazu, Polen aus dem sowjetischen Anteil der Reparationen zu entsch&auml;digen. Die polnische Regierung erkl&auml;rte einen einseitigen Verzicht auf Reparationen, den sie bei den Verhandlungen zum Vertrag zwischen der Volksrepublik und der Bundesrepublik 1970 noch einmal best&auml;tigte. Damit war die Sache auf Jahrzehnte erledigt, bis 2017 Jaroslaw Kaczynski auf die Idee kam, in Zweifel zu ziehen, ob der Verzicht von 1953 wirklich rechtsg&uuml;ltig war.<br>\nPolen sei damals nicht souver&auml;n gewesen, es habe den Verzicht nicht aus freien St&uuml;cken erkl&auml;rt und au&szlig;erdem habe es auch nie die versprochene Entsch&auml;digung von den Sowjets bekommen. Seither verk&uuml;nden seine Unterst&uuml;tzer und Berater, da sei noch eine Rechnung offen. Allerdings haben sie bisher immer darauf verzichtet, diese auch auszustellen.<br>\nIn Berlin ist man n&auml;mlich anderer Meinung und hat nie die geringste Lust versp&uuml;rt, &uuml;ber die Frage auch nur zu verhandeln. Das hinderte f&uuml;hrende polnische Politiker aber nicht daran, so zu tun, als w&uuml;rden sie dar&uuml;ber mit Deutschland verhandeln: Man k&uuml;ndigte vor einem bilateralen Treffen an, man werde das Thema zur Sprache bringen, erw&auml;hnte es mit keinem Wort hinter verschlossenen T&uuml;ren und verk&uuml;ndet dann vor der eigenen, &uuml;berwiegend geneigten Presse, wie hart man dar&uuml;ber verhandelt habe und dass das &bdquo;bei den Deutschen wohlwollend zur Kenntnis genommen worden sei&ldquo;. Das klingt lustig, manchmal war es das auch, aber es hat einen todernsten Hintergrund. Oder genau genommen sogar zwei. [&hellip;]<br>\nDie wenigen V&ouml;lkerrechtler, die der Regierung in dieser Frage die Stange halten, haben in den letzten Jahren immer eine Art juristischer Achterbahn absolviert: Immer wenn in der Weltgeschichte etwas aus heutiger Sicht f&uuml;r Polen Vorteilhaftes geschah, erkl&auml;rten sie es f&uuml;r g&uuml;ltig und Polen f&uuml;r souver&auml;n. Immer wenn etwas geschah, was aus heutiger Sicht nachteilig war, erkl&auml;rten sie Polen f&uuml;r nicht souver&auml;n und das entsprechende Ereignis f&uuml;r nicht g&uuml;ltig. Als Polen die deutschen Ostgebiete bekam, war es souver&auml;n. Als es 1953 auf Reparationen verzichtete, war es nicht souver&auml;n, obwohl es drei Jahre fr&uuml;her souver&auml;n genug gewesen war, sich von der DDR im G&ouml;rlitzer Vertrag seine Westgrenze best&auml;tigen zu lassen. 1970 best&auml;tigte es den Reparationsverzicht und erhielt die Best&auml;tigung seiner Westgrenze durch die Bundesrepublik. Da war es dann wieder souver&auml;n, genau wie 1990 und 1991, als es die beiden Vertr&auml;ge schloss, die bis heute gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/essay-klaus-bachmann-warum-polens-reparationsforderungen-die-grenzen-von-polen-infrage-stellen-jaroslaw-kaczynski-li.262663\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Europ&auml;ische Union: Operative Haushaltssalden der Mitgliedstaaten im EU-Haushalt im Jahr 2021<\/strong><br>\nPolen ist im Jahr 2021 mit rund 12,9 Milliarden Euro der gr&ouml;&szlig;te Nettoempf&auml;nger der Europ&auml;ischen Union (EU-27). Deutschland ist mit rund -21,3 Milliarden Euro im Jahr 2021 der gr&ouml;&szlig;te Nettozahler der EU.<br>\nDiese Statistik zeigt die operativen Haushaltssalden der Mitgliedstaaten im Haushalt der Europ&auml;ischen Union im Jahr 2021. Ein negativer Wert bedeutet, dass ein Land mehr Geld zum EU-Haushalt beitr&auml;gt, als es an Mitteln aus diesem erh&auml;lt; ein positiver Wert, dass mehr Geld von der EU empfangen als an sie gezahlt wird. Staaten der ersten Gruppe werden als Nettozahler, L&auml;nder der zweiten Gruppe als Nettoempf&auml;nger bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/38139\/umfrage\/nettozahler-und-nettoempfaengerlaender-in-der-eu\/\">Statista<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Happy B&uuml;rgergeld: Endlich kein Hartzer mehr, endlich B&uuml;rgerin!<\/strong><br>\nArmutsbetroffen Seit dem 1. Januar ist Hartz IV offiziell abgeschafft und das B&uuml;rgergeld eingef&uuml;hrt. Unsere Autorin rechnet nach, was das f&uuml;r ihren Geldbeutel bedeutet. Sind es wirklich 53 Euro mehr?<br>\n2023 ist da: Jetzt bekomme ich endlich B&uuml;rgergeld. Ich bin jetzt also &bdquo;B&uuml;rger&ldquo; und kein &bdquo;Hartzer&ldquo; mehr, obwohl&hellip; der einzige Harzer, den ich kenne, ist eh nur eine K&auml;sesorte. Und eigentlich bin ich ja B&uuml;rgerin. Und jetzt auch: B&uuml;rgergeldempf&auml;ngerin.<br>\nGut, als B&uuml;rgergeldempf&auml;ngerin feiere ich nat&uuml;rlich total, dass ich ganze 53 Euro mehr f&uuml;r mich zur Verf&uuml;gung habe. Was f&uuml;r ein Luxus! Darin enthalten sind ganze 40,74 Euro f&uuml;r Stromkosten &ndash; eine beachtliche Steigerung von 2,76 Euro zu Hartz IV. Leider bezahlte ich f&uuml;r Strom schon im vergangenen Jahr 69 Euro. Von den 53 Euro mehr B&uuml;rgergeld bleiben mir also nur knapp 24,74 Euro mehr. Das gleicht nicht einmal die Inflation aus. Aber das wissen Sie ja l&auml;ngst alles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/happy-buergergeld-endlich-kein-hartzer-mehr-endlich-buergerin\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>VdK: Pauschale &ldquo;viel zu niedrig&rdquo;: B&uuml;rgergeld reicht nicht f&uuml;r Stromkosten<\/strong><br>\nHartz IV ist Geschichte, stattdessen gibt es jetzt B&uuml;rgergeld. Das ist etwas h&ouml;her &ndash; aber offenbar nicht hoch genug, um die inflation&auml;r gestiegenen Strompreise auszugleichen, wie Berechnungen eines Vergleichsportals zeigen. Das sei &ldquo;sehr herausfordernd&rdquo;, hei&szlig;t es bei der Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit.<br>\nDas neue B&uuml;rgergeld deckt nach Berechnung des Online-Portals Check24 die Stromkosten der Empf&auml;nger ebenso wenig wie zuvor Hartz IV. Die Sozialverb&auml;nde VdK und Der Parit&auml;tische teilen diese Einsch&auml;tzung. Im Posten f&uuml;r Wohnen und Energie &ndash; ohne Miete &ndash; sind im B&uuml;rgergeld-Regelsatz f&uuml;r Alleinstehende auf ein Jahr hochgerechnet knapp 511 Euro vorgesehen. Die durchschnittlichen Stromkosten f&uuml;r einen Ein-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1500 Kilowattstunden beliefen sich trotz Strompreisbremse aber auf 641 Euro, teilte das Unternehmen mit. &ldquo;Damit liegen die Stromkosten 25 Prozent &uuml;ber der Pauschale.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Buergergeld-reicht-nicht-fuer-Stromkosten-article23822995.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gesundheitspolitik: Der Karlatan &ndash; Folge 4<\/strong><br>\nWo war Karl Lauterbach w&auml;hrend seiner Zeit als bestallter Hochschullehrer? Hielt er Lehrveranstaltungen ab? Ja! Sogar zwei zur gleichen Zeit. &bdquo;Karlchen &uuml;berall&ldquo; nannte man ihn sp&ouml;ttisch. Er galt als der &bdquo;faulste Professor&ldquo;.<br>\nEine dokumentierte Lehrt&auml;tigkeit ist f&uuml;r eine Professur kein optionaler Bonus: Das Universit&auml;tsgesetz, das in den zur Rede stehenden Jahren galt, nannte als Einstellungsvoraussetzung auch eine entsprechende p&auml;dagogische Eignung; ordentliche Professoren haben ferner eine feste Stundenzahl zu unterrichten. Die Suche nach Lehrveranstaltungen ist Thema des vierten Teils.<br>\nLehrt&auml;tigkeiten sind in Lauterbachs Lebenslauf nicht exakt aufgelistet. Er erw&auml;hnt sie f&uuml;r die Harvard School of Public Health ab 1996. Dass er Veranstaltungen in Harvard abgehalten hat, ist anekdotisch dokumentiert, aber nicht f&uuml;r die Zeit vor der Jahrtausendwende. Verg&uuml;tungen f&uuml;r wie auch immer geartete &bdquo;wissenschaftliche Beratung&ldquo; der Harvard School of Public Health bzw. der T.H. Chan-School meldete Lauterbach auch als Abgeordneter in den Jahren 2012, 2013 and 2015 dem Deutschen Bundestag. Eine Regelm&auml;&szlig;igkeit l&auml;sst sich aus den &ouml;ffentlichen Mitteilungen wie auch aus den Pflichtmeldungen an den deutschen Bundestag nicht ableiten. Dass er als Abgeordneter auch mal verschlampt hatte, Nebeneink&uuml;nfte zu melden, ist bekannt.3 Inwiefern er in anderen Jahren gegen die Gesch&auml;ftsordnung des Deutschen Bundestages im Hinblick auf ver&ouml;ffentlichungspflichtige Angaben versto&szlig;en hatte, ist ohne Einsicht in seine Kontoausz&uuml;ge nicht ermittelbar. Lauterbach ist jedenfalls nicht daf&uuml;r bekannt, auf Verg&uuml;tungen zu verzichten. Die Frage nach Art und Umfang seiner Lehrt&auml;tigkeiten ist also keine Kleinigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/der-karlatan-folge-4\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vertragliche Verpflichtung zur Abnahme von Corona-Impfstoff<\/strong><br>\nDeutschland ist nach Angaben der Bundesregierung vertraglich dazu verpflichtet gewesen, rund 283 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty des Herstellers Biontech\/Pfizer abzunehmen. Ferner bestehe f&uuml;r weitere 92,4 Millionen Dosen des Impfstoffs eine Abnahmeverpflichtung, hei&szlig;t es in der Antwort (20\/5033) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20\/4657) der AfD-Fraktion.<br>\nDie EU-Mitgliedsstaaten k&ouml;nnten bei Bedarf noch insgesamt weitere 692 Millionen Dosen aktivieren, hei&szlig;t es in der Antwort weiter. &Uuml;ber den Preis pro Dosis macht die Bundesregierung keine Angaben, dieser unterliege der vertraglichen Vertraulichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/kurzmeldungen-928336\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Bundesregierung sollte Abstand von solchen Vertr&auml;gen nehmen bzw. die EU-Kommission zur Aufl&ouml;sung dieser Vertr&auml;ge dr&auml;ngen. Das Geld der Steuerzahler w&auml;re besser f&uuml;r andere Dinge eingesetzt &ndash; z.B. um hierzulande ein gutes Gesundheitssystem mit einer guten Kindermedizin aufzubauen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bericht: Europa kauft anderen L&auml;ndern das LNG weg<\/strong><br>\nFl&uuml;ssiggas ist seit dem Ukraine-Krieg in Europa hei&szlig; begehrt. Andere Erdteile erhalten laut eines Berichts seitdem deutlich weniger LNG.<br>\nDie Importe von Fl&uuml;ssigerdgas nach China und in andere Schwellenl&auml;nder sind einem Zeitungsbericht zufolge im Zuge der gestiegenen Nachfrage in Europa im vergangenen Jahr deutlich zur&uuml;ckgegangen. Laut dem Marktforschungsunternehmen Icis haben sich die weltweiten Handelsmengen an Liquefied Natural Gas (LNG) verschoben, weil Europa aufgrund ausbleibender russischer Pipeline-Gaslieferungen seine LNG-K&auml;ufe massiv erh&ouml;ht habe. Das berichtet das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; unter Berufung auf die Daten am Mittwoch.<br>\nSo habe China rund 16 Millionen Tonnen LNG weniger importiert &ndash; ein Minus von 21 Prozent. Auch die strengen Corona-Ma&szlig;nahmen in der Volksrepublik h&auml;tte wohl dazu beigetragen. In Brasilien seien es 72 Prozent, in Indien 17 Prozent weniger gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/unternehmen-verbraucher\/id_100106634\/lng-importe-sinken-in-schwellenlaendern-und-steigen-in-europa.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Netanjahus Spiel mit dem Feuer<\/strong><br>\nIn Israel sitzen jetzt Rechtsextreme in der Regierung und sorgen im In- und Ausland f&uuml;r Unruhe. Bef&uuml;rchtet werden Repressionen nicht nur gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung.<br>\nDie bef&uuml;rchteten Ausschreitungen blieben erst einmal aus, doch Aufruhr herrscht trotzdem: Schon wenige Stunden, nachdem Itamar Ben Gvir am Dienstag unter massivem Polizeischutz den Haram al Scharif \/Tempelberg in Ost-Jerusalem besucht hatte, ging bei den Vereinten Nationen in New York die Forderung nach einer Sondersitzung des Sicherheitsrats ein.<br>\nDie Antragsteller: China. Und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die UNO-Vertretungen der beiden Staaten leiteten zwar nur formal die Antr&auml;ge Jordaniens und der Pal&auml;stinensischen Autonomie-Regierung weiter.<br>\nDoch dass sich ausgerechnet die Regierung der VAE als Mittlerin bereitfand, dass Jordanien eine Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats beantragt, ist ein Signal, das im israelischen Au&szlig;enministerium gro&szlig;e Sorgen hervorrief.<br>\nJahrelang hatte man dort auf die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Golfstaat hingearbeitet; erst im November wurde ein umfassendes Wirtschaftsabkommen unterzeichnet. Noch viel l&auml;nger hatte man die 1994 offiziell aufgenommenen Beziehungen zum Nachbarland Jordanien gepflegt.<br>\nNun steht man vor einem Scherbenhaufen, der von Tag zu Tag gr&ouml;&szlig;er zu werden droht. Regierungschef Benjamin Netanjahu, erst seit wenigen Tagen im Amt, musste kurzfristig eine f&uuml;r die kommende Woche geplante Reise in die VAE absagen. Denn Ben Gvir ist nicht nur irgendein Politiker. Er geh&ouml;rt dem Parteienb&uuml;ndnis &ldquo;Religi&ouml;se Zionisten&rdquo; an, das mindestens rechtsextrem ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Netanjahus-Spiel-mit-dem-Feuer-7448973.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Guaid&oacute; am Ende<\/strong><br>\nVenezuela: Rechtsopposition beschlie&szlig;t Aufl&ouml;sung von &raquo;&Uuml;bergangsregierung&laquo; inklusive des Amtes des &raquo;Interimspr&auml;sidenten&laquo;. Streit um Strategie.<br>\nNach vier Jahren ist Schluss. Ab diesem Donnerstag ist das von Beginn an auf keine Weise legitimierte Amt des &raquo;Interimspr&auml;sidenten&laquo; von Venezuela Geschichte. Der Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute; hat ausgedient &ndash; zumindest an der Spitze der ebenfalls aufgel&ouml;sten &raquo;&Uuml;bergangsregierung&laquo; des s&uuml;damerikanischen Landes. Das beschlossen drei der vier bedeutendsten Parteien, die das Gremium ins Leben gerufen hatten und im Rechtsb&uuml;ndnis &raquo;Einheitliche Plattform&laquo; (Plataforma Unitaria, PU) zusammengeschlossen sind, am vergangenen Freitag in einem via Zoom abgehaltenen Videotreffen. Nur Guaid&oacute;s Voluntad Popular (VP), die kleinste Kraft der &raquo;Plattform&laquo;, sprach sich gegen die Entscheidung aus.<br>\nBereits seit Wochen hatten entsprechende Ger&uuml;chte die Runde gemacht. Schlie&szlig;lich war das Ergebnis eindeutig: 78 Teilnehmer der Abstimmung sprachen sich f&uuml;r die Aufl&ouml;sung der in Venezuela selbst machtlosen Gegenregierung aus, 29 votierten dagegen, acht enthielten sich. Ihre angebliche Entscheidungsbefugnis begr&uuml;nden die Oppositionspolitiker damit, dass sie 2015 in das venezolanische Parlament gew&auml;hlt worden waren. Damals konnte die Opposition die Nationalversammlung f&uuml;r sich gewinnen, ihr Mandat endete allerdings offiziell Anfang 2021. Die Parlamentswahl von Dezember 2020, aus der Unterst&uuml;tzer der Regierung des Sozialdemokraten Nicol&aacute;s Maduro als Sieger hervorgingen, erkennen sie nicht an. Seitdem verl&auml;ngerten die Parteien der Rechtsopposition das &raquo;Mandat&laquo; der Nationalversammlung von der letzten Wahl 2015 j&auml;hrlich jeweils um ein weiteres Jahr. Ebenso am vergangenen Freitag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442137.kein-regime-change-guaid%C3%B3-am-ende.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hoffnungen auf Verbesserung polizeilicher Texte durch Chatbot GPT &ndash; eine Statusaufnahme<\/strong><br>\nDie Hoffnungen an den Einsatz von k&uuml;nstlicher Intelligenz sind hoch, auch in der polizeilichen Informationstechnik. Geradezu einen Hype ausgel&ouml;st hat die Ver&ouml;ffentlichung des Chatbots GPT vor wenigen Wochen. Der verspricht eine Beantwortung von Fragen und die Erstellung von Texten quasi wie ein Mensch. Das w&auml;re ein immenser Fortschritt f&uuml;r die vielen Texte in polizeilichen Informationssystemen. Wie belastbar diese Hoffnungen sind, habe ich mir in einem Test mit Fragen und Textaufgaben n&auml;her angesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/hoffnungen-auf-verbesserung-polizeilicher-texte-durch-chatbot-gpt-eine-statusaufnahme\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vertrauen in alle politischen Institutionen sinkt drastisch<\/strong><br>\nBesonders der Bundeskanzler und die Bundesregierung verlieren immens an Vertrauen aus der Bev&ouml;lkerung. Wie aus einer aktuellen Forsa-Umfrage hervorgeht, vertrauen nur noch rund 30 Prozent in die beiden Institutionen. Bundespr&auml;sident Steinmeier kommt bei den Befragten besser an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article243009749\/Deutschland-Vertrauen-in-alle-politischen-Institutionen-sinkt-drastisch.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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