{"id":92167,"date":"2023-01-06T08:23:01","date_gmt":"2023-01-06T07:23:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167"},"modified":"2023-01-06T08:23:01","modified_gmt":"2023-01-06T07:23:01","slug":"hinweise-des-tages-4269","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h01\">BRD liefert Panzer an Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h02\">&bdquo;Wir sollten das Momentum nicht verstreichen lassen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h03\">Christen beklagen Repressionen unter Selenskyj<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h04\">Die Hungermacher (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h05\">LNG-Terminals: BMWK korrigiert seine Angaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h06\">Blackout mit Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h07\">Ende der Dominanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h08\">Das ganze Ausma&szlig; der Beeinflussung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h09\">Einzelne CD aus Russland beschert Mann aus Hannover Strafverfahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h10\">Wohnen wird teurer: Hebes&auml;tze f&uuml;r die Grundsteuer steigen stark an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h11\">Amtsarzt fordert: Corona-Maskenpflicht in der BVG sofort beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h12\">Neue Corona-Variante: XBB.1.5 breitet sich rasant aus &ndash; was das f&uuml;r uns bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h13\">Droht Deutschland Gefahr? &ldquo;Corona ist dort au&szlig;er Kontrolle&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h14\">EU-Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Reisende aus China: Die EU ist &uuml;ber Covid-19 uneins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h15\">Deutschland kriminalisiert pal&auml;stinensischen Aktivismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92167#h16\">Gericht verl&auml;ngert U-Haft f&uuml;r &ldquo;Querdenken&rdquo;-Gr&uuml;nder Ballweg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BRD liefert Panzer an Ukraine<\/strong><br>\nBerlin will Kiew aus &raquo;Marder&laquo;-Best&auml;nden aufr&uuml;sten. Russland bietet Feuerpause an.<br>\nP&uuml;nktlich zum Jahresbeginn nimmt die NATO die Lieferung von Panzern an die Ukraine auf. Am Donnerstag beschloss auch die Bundesregierung, Kiew mit Sp&auml;hpanzern des Typs &raquo;Marder&laquo; zu versorgen, wie die S&uuml;ddeutsche Zeitung am Donnerstag nachmittag unter Berufung auf Regierungskreise meldete. Ob das Kriegsger&auml;t aus Bundeswehr- oder Industriebest&auml;nden abgezweigt werden soll, blieb dabei unklar. Vorausgegangen war am Mittwoch die Ank&uuml;ndigung des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron, Kiew &raquo;Aufkl&auml;rungspanzer&laquo; des Typs &raquo;AMX-10 RC&laquo; bereitzustellen. Diese Radpanzer sind relativ schwer bewaffnet: Die Kanone hat das gleiche Kaliber wie der fr&uuml;here &raquo;Leopard 1&laquo; der Bundeswehr. Auch Washington hatte am gleichen Tag (Ortszeit) verlautbaren lassen, die Regierung stehe kurz davor, eine nicht genannte Zahl von Sch&uuml;tzenpanzern des Modells &raquo;M2 Bradley IFV&laquo; an die Ukraine zu &uuml;berstellen. Der &raquo;Bradley&laquo; ist ein Sch&uuml;tzenpanzer, der bereits in den 1970er Jahren entwickelt wurde und von dem die US-Armee einige tausend St&uuml;ck in ihren Depots hat. Das veranlasste in Berlin Vertreter von FDP und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zu der Forderung, es Frankreich und den USA gleichzutun. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) erkl&auml;rte, Berlin werde der Ukraine weiterhin Waffen liefern und sich dabei den &raquo;Erfordernissen des Schlachtfelds&laquo; unterwerfen. In diesem Kontext ist erw&auml;hnenswert, dass der Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes, Kirill Budanow, im ukrainischen Fernsehen f&uuml;r den M&auml;rz eine Gro&szlig;offensive der ukrainischen Armee gegen die russischen Positionen ank&uuml;ndigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442198.waffen-f%C3%BCr-krieg-brd-liefert-panzer-an-ukraine.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der n&auml;chste Schritt: Westliche Panzerlieferungen<\/strong><br>\nDie Nachrichten dar&uuml;ber, dass die NATO nun die ersten Panzer aus Eigenbest&auml;nden an die Ukraine liefern will, werden wieder einmal als ein &raquo;Dammbruch&laquo; beklagt werden. Dabei sind diese Lieferungen genau das nicht. Sie sind ein logischer Schritt in einer Strategie, die das westliche Kriegsb&uuml;ndnis seit dem russischen Einmarsch verfolgt: praktisch auszutesten, was sich Russland bieten l&auml;sst, ohne seinerseits die Herausforderung seitens der gesamten NATO anzunehmen. (&hellip;)<br>\nRussland hat dieses Spiel bislang mitgemacht. Wer sich gefragt hat, warum zivile Einrichtungen beschossen worden sind, aber nicht zum Beispiel die Br&uuml;cken &uuml;ber den Fluss San an der Grenze zu Polen (es gibt insgesamt 14 davon, also eine &uuml;berschaubare Zahl) oder die ersten Rangierbahnh&ouml;fe &ouml;stlich der Grenze, um die Gefahr eines fehlgeleiteten Treffers auf NATO-Territorium zu vermeiden, der hat hier die Antwort: Russland wollte die Eskalation nicht riskieren. Es bekommt sie trotzdem. Es sei denn, es kapituliert vor dem Anspruch der NATO, auch ganz Osteuropa milit&auml;risch zu kontrollieren, und verzichtet auf den Rest seines eigenen Gro&szlig;machtanspruchs. Michail Gorbatschow hat das versucht; es ist Russland nicht gut bekommen. Wenn Wladimir Putin eine Lehre aus den 1990er Jahren verinnerlicht hat, dann diese.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442236.der-n%C3%A4chste-schritt.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>ARD-DeutschlandTrend: Keine Mehrheit f&uuml;r mehr Waffenlieferungen<\/strong><br>\nNur jeder dritte Deutsche glaubt laut ARD-DeutschlandTrend, dass der Ukraine-Krieg 2023 enden wird. F&uuml;r eine Steigerung der Waffenlieferungen von Deutschland an die Ukraine gibt es keine Mehrheit. [&hellip;]<br>\nNachdem Frankreich die Lieferung leichter Kampfpanzer angek&uuml;ndigt hat, wird aktuell wieder dar&uuml;ber diskutiert, ob auch Deutschland die Ukraine mit Kampfpanzern unterst&uuml;tzen sollte. Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem Signal Frankreichs an andere westliche Staaten. Die deutsche Bev&ouml;lkerung blickt aber eher zur&uuml;ckhaltend auf einen Ausbau von Waffenlieferungen.<br>\nZwar ist der Anteil derjenigen, denen die bisherige Unterst&uuml;tzung mit Waffen nicht weit genug geht, auf 25 Prozent gestiegen. Ebenfalls einem Viertel (26 Prozent) geht die Unterst&uuml;tzung mit Waffen aber schon jetzt zu weit. Eine relative Mehrheit von 41 Prozent h&auml;lt sie auf dem bisherigen Niveau f&uuml;r angemessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-3255.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Wir sollten das Momentum nicht verstreichen lassen&ldquo;<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich &uuml;ber die kleine Hoffnung aus Moskau, Erwartungen an die eigene Au&szlig;enministerin, Panzerlieferungen an die Ukraine, die Wahlrechtsreform und einsame Momente.<br>\nBerlin.Table: Herr M&uuml;tzenich, Wladimir Putin hat offenbar 36 Stunden Feuerpause angeordnet. Wie viel Hoffnung macht Ihnen das?<br>\nRolf M&uuml;tzenich: Ob es das Kampfgeschehen in jeder Form betreffen wird, das k&ouml;nnen wir erst nach den 36 Stunden bewerten. Zumal es keine unabh&auml;ngige, internationale &Uuml;berwachung geben wird. Wichtig w&auml;re, wenn in diesem Zeitraum die Zivilbev&ouml;lkerung durch humanit&auml;re Korridore und Hilfen erreicht werden k&ouml;nnte. Ob daraus mehr erwachsen kann, wird man sehen. Gleichwohl ist der Schritt ein wichtiges Signal, dem weitere folgen m&uuml;ssen.<br>\nWie sollte Berlin darauf reagieren?<br>\nWir sollten das Momentum nicht verstreichen lassen. Sicher war die Aufforderung durch den t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan an Russland, zu einer einseitigen Waffenruhe zu kommen, hilfreich. Die T&uuml;rkei hatte schon beim Getreideabkommen zusammen mit den Vereinten Nationen gute Dienste geleistet und etwas m&ouml;glich gemacht, woran vorher nur wenige geglaubt haben. Jetzt sollte auch die deutsche Au&szlig;enpolitik helfen, den Pfad der Diplomatie auszubauen. Durch Passivit&auml;t w&uuml;rde sich das Fenster der Gelegenheit schnell wieder schlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nWenn wir &uuml;ber Fehler sprechen, m&uuml;ssen wir auch &uuml;ber Vers&auml;umnisse reden und daraus Konsequenzen ziehen. M&ouml;glicherweise war es mein Fehler, zu sehr auf Vernunft und Rationalit&auml;t zu setzen und die Begleiterscheinungen brutaler Machtpolitik zu untersch&auml;tzen. Das hei&szlig;t dann aber auch, dass oft gegenseitiges Misstrauen Pfade der Konfliktl&ouml;sung unm&ouml;glich macht. Vers&auml;umnisse liegen auch darin, dass mit Ende des Kalten Krieges die &Uuml;berlegenheitsphantasien in Teilen des sogenannten Westens Konjunktur hatten. Einige waren geradezu besoffen vom Sieg kapitalistischer, demokratisch organisierter Gesellschaften.  Das war f&uuml;r manche eine Provokation, nicht nur f&uuml;r Russland. Die Folgen erleben wir heute innerhalb der Vereinten Nationen, wenn etwa &uuml;ber den russischen Angriffskrieg abgestimmt wird und bei weitem nicht alle auf unserer Seite sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/table.media\/berlin\/analyse\/wir-sollten-das-momentum-nicht-verstreichen-lassen\/\">Table.Media<\/a>\n<p>dazu: <strong>Au&szlig;enministerin auf Twitter<\/strong><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1.png\" alt=\"\" width=\"1188\" height=\"686\" class=\"alignleft size-full wp-image-92171\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1.png 1188w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1-300x173.png 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1-1024x591.png 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1-768x443.png 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1-1060x612.png 1060w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1-849x490.png 849w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/230106-Bild_1-424x245.png 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 1188px) 100vw, 1188px\" \/><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ABaerbock\/status\/1611043047210352649\">Twitter<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>EU-Michel lehnt Waffenruhe ab<\/strong><br>\nEU-Ratspr&auml;sident Michel hat die von Russland angebotene Waffenruhe zum orthodoxen Weihnachtsfest abgelehnt. Der Vorsto&szlig; von Kremlchef Putin sei heuchlerisch. &ldquo;Ein R&uuml;ckzug der russischen Truppen ist die einzige ernsthafte Option, um Frieden und Sicherheit wiederherzustellen&ldquo;, schrieb Michel auf Twitter.<br>\nP. S. Michel h&auml;tte die Waffenruhe auch als Test f&uuml;r bzw. als Einstieg in einen Waffenstillstand nehmen k&ouml;nnen. Doch das interessiert ihn offenbar nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/eu-michel-lehnt-waffenruhe-ab\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Christen beklagen Repressionen unter Selenskyj<\/strong><br>\nIm Krieg in der Ukraine wird auch das orthodoxe Weihnachten zum Politikum. Die Mehrzahl der Kirchen feiert wie der Erzfeind Russland am 7. Januar. Doch das soll sich nun &auml;ndern.<br>\nFlehend baten die Christen der ukrainisch-orthodoxen Kirche Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj um Verbleib in ihren angestammten Kirchen im weltber&uuml;hmten H&ouml;hlenkloster in Kiew. Es gebe genug Not und Leid wegen des Krieges, Selenskyj solle ihnen nicht noch die letzte Hoffnung nehmen, sagte Klostervorsteher Pawlo Lebid in einer Videobotschaft.<br>\nDoch die T&uuml;ren zu den Gottesh&auml;usern bleiben kurz vor dem orthodoxen Weihnachtsfest geschlossen. Das feiern die Kirchen in der Ukraine traditionell wie Russland zwei Wochen sp&auml;ter als die Christen im Westen &ndash; und zwar am 7. Januar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/ausland\/article237292281\/Christen-beklagen-Repressionen-unter-Selenskyj.html\">Berliner Morgenpost<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Hungermacher (III)<\/strong><br>\nDie EU verhindert mit ihren Sanktionen trotz gegenteiliger Behauptungen immer noch die Belieferung vor allem afrikanischer L&auml;nder mit dringend ben&ouml;tigten russischen D&uuml;ngemitteln. Dies belegt etwa die Tatsache, dass russische Unternehmen klagen, trotz der Erleichterungen, die Br&uuml;ssel im Dezember zugesagt habe, w&uuml;rden D&uuml;ngemittellieferungen nach Afrika weiterhin ausgebremst. Hinzu kommt, dass die Vereinten Nationen Gespr&auml;che &uuml;ber die Wieder&ouml;ffnung einer blockierten Pipeline, die russisches Ammoniak durch die Ukraine leitet, ohne Termin vertagen mussten. Pipelines, die russisches Erdgas in die EU leiten, blockiert die Ukraine nicht. 2022 sanken die russischen D&uuml;ngemittelexporte um rund 15 Prozent &ndash; wohl vor allem zu Lasten afrikanischer Staaten. Die Vereinten Nationen warnen, das Fehlen von D&uuml;nger verursache Ernteausf&auml;lle, die zu Hungersn&ouml;ten f&uuml;hren k&ouml;nnen. Der Gr&uuml;nen-Politiker Anton Hofreiter zieht die Drohung mit Hunger in Handelskonflikten mit China in Betracht. Sofern ein Staat Deutschland keine Seltenen Erden mehr liefere, k&ouml;nne man laut Hofreiter fragen: &bdquo;Was wollt ihr eigentlich essen?&ldquo; China muss Lebensmittel importieren &ndash; auch aus Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9124\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>LNG-Terminals: BMWK korrigiert seine Angaben<\/strong><br>\nNachdem Berlin.Table am Dienstag &uuml;ber eine falsche Angabe des Bundeswirtschaftsministeriums zu den Kapazit&auml;ten der LNG-Terminals in den Nachbarl&auml;ndern Deutschlands berichtet hatte, hat das Ministerium seine Angaben korrigiert. Die 40 Milliarden Kubikmeter Gas, die in einem Frage- und Antwort-Papier des Ministeriums als &bdquo;Regasifizierungskapazit&auml;t&ldquo;, also die Gesamtkapazit&auml;t der Terminals in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Polen genannt worden waren, stellen laut Ministerium vielmehr jene Kapazit&auml;t dar, die Deutschland aus diesen Terminals maximal beziehen kann.<br>\nDas wirft neue Fragen zur Menge der in Deutschland ben&ouml;tigten LNG-Terminals auf. Wenn Deutschland tats&auml;chlich 40 Milliarden Kubikmeter &uuml;ber die LNG-Terminals in Belgien, den Niederlanden und Frankreich beziehen kann, wie das BMWK schreibt, lie&szlig;e sich damit bereits ein Gro&szlig;teil der 55 Milliarden Kubikmeter ersetzen, die 2021 &uuml;ber die Nord-Stream-Pipeline aus Russland nach Deutschland geliefert wurden. Tats&auml;chlich d&uuml;rfte die zu ersetzenden Menge noch geringer sein. Denn w&auml;hrend Deutschland neuerdings Gas aus Frankreich importiert, wurde in der Vergangenheit dorthin exportiert; diese Menge entf&auml;llt auf der Bedarfsseite nun ebenfalls.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/table.media\/europe\/news\/lng-terminals-bmwk-korrigiert-seine-angaben\/\">Table.Media<\/a>\n<p>dazu: <strong>LNG-Ausbau: Habecks Ministerium plant offenbar mit falschen Zahlen<\/strong><br>\nBegeht Robert Habeck bei der Planung der LNG-Terminals einen Fehler? Ein Bericht legt dies nahe &ndash; vonseiten des Ministeriums gibt es noch keine Erkl&auml;rung.<br>\nBei der Planung der deutschen Fl&uuml;ssiggas-Terminals (LNG) verwendet das Bundeswirtschaftsministerium einem Bericht zufolge an einer wichtigen Stelle eine falsche Zahl. Wie das Nachrichtenportal &ldquo;Table.Media&rdquo; berichtete, f&uuml;hrt dies dazu, dass der Bedarf an in Deutschland ben&ouml;tigter Infrastruktur deutlich &uuml;bersch&auml;tzt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/unternehmen-verbraucher\/id_100106094\/lng-terminals-habecks-ministerium-plant-offenbar-mit-falschen-zahlen.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Blackout mit Folgen<\/strong><br>\nDas mare balticum gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Ostseeanrainern wie Deutschland, D&auml;nemark, Schweden, Finnland, Russland, den Esten, Letten und Litauern sowie Polen entgeht f&uuml;r gew&ouml;hnlich nichts an ihren K&uuml;sten und in der 12-Meilen-Zone. Die Schweden gelten unbestritten als die Nr. 1 der Wachsamkeit. Aus heiterem Himmel muss es am 26. September 2022 und vorher einen Super-GAU in allen &Uuml;berwachungssystemen gegeben haben. Just da entstanden Lecks an den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und 2. US-Pr&auml;sident Joe Biden bezeichnete sie sogleich als Folge von vors&auml;tzlicher Sabotage und k&uuml;ndigte Untersuchungen an. Sollte der Pr&auml;sident als Oberbefehlshaber aller US-Streitkr&auml;fte &uuml;ber deren Tun und Lassen so schlecht informiert oder etwas vorschnell gewesen sein? Wochen zuvor hatte vom 5. bis 17. Juni &raquo;Baltic Operations&laquo; (BALTOPS) stattgefunden. 45 Schiffe, 75 Flugzeuge und etliche Hubschrauber sowie rund 7000 Milit&auml;rangeh&ouml;rige aus 14 Nato-Staaten plus Beitrittskandidaten Finnland und Schweden probten ihre Szenarien. Zum Abschluss r&uuml;hmte Vize-Admiral Eugene &raquo;Gene&laquo; Black III, der Oberbefehlshaber der Sixth Fleet, am 17. Juni in Kiel eine diesj&auml;hrige Besonderheit: &raquo;Wir hatten ein experimentelles Element (&hellip;).<br>\nJedes Jahr bringen wir einige wirklich schlaue Navy-Leute und einige Wissenschaftler zusammen, und wir experimentieren mit einigen der Ausr&uuml;stungen, die wir haben, diesmal mit Schwerpunkt auf Minenkriegsf&uuml;hrung.&laquo; Schauplatz war sinnigerweise die K&uuml;ste vor Bornholm, mitbeteiligt war das Beste vom Besten, was das Pentagon aufzubieten hat: das Naval Information Warfare Center Pacific, das Naval Undersea Warfare Center Newport sowie Mine Warfare Readiness and Effectiveness Measuring. Bei Experimenten aller Art wei&szlig; man nat&uuml;rlich nie, ob nicht irgendwas schiefl&auml;uft. Bis dahin nichts wirklich Neues. Ganz nebenbei offenbarte Admiral Michael M. Gilday (Chief of Naval Operations, CNO) die wirkliche Sensation: Ein Schiff war verschwunden. Die &uuml;ber 250 Meter lange und &uuml;ber 33 Meter breite USS Kearsarge, ein Flugzeugtr&auml;ger, der im Man&ouml;ver den Einsatz von autonomen Unterwasserfahrzeugen trainiert hatte, blieb zur Kieler Woche unsichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/blackout-mit-folgen\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ende der Dominanz<\/strong><br>\nDas Jahr 2022 markiert den Wendepunkt: Westen verabschiedet sich als Hauptdarsteller von der Weltb&uuml;hne.<br>\nWar 2022 das Jahr, in dem der Ukraine-Krieg das gesamte Weltgeschehen beherrschte? Nein, das w&auml;re wohl doch zu kurz gegriffen, meint Wang Wen, Dekan des Chongyang-Instituts f&uuml;r Finanzstudien an der renommierten Renmin-Universit&auml;t in Beijing. Nat&uuml;rlich war 2022 auch das Jahr, in dem Moskau sich stark genug f&uuml;hlte, dem Westen mit seinem brutalen Waffengang gegen Kiew, der sich gegen zentrale westliche Interessen richtete, die Stirn zu bieten &ndash; &raquo;Russlands radikaler Versuch, mit der Anwendung milit&auml;rischer Gewalt die US-dominierte internationale Ordnung zu brechen&laquo;, wie es Wang am Dienstag in der in Hongkong erscheinenden Tageszeitung South China Morning Post formulierte. 2022 sei jedoch zugleich viel mehr gewesen: vor allem das Jahr des &raquo;beispiellosen Aufstandes nichtwestlicher L&auml;nder gegen die etablierte Ordnung&laquo;. Wenn es denn ein passendes Schl&uuml;sselwort f&uuml;r 2022 gebe, ein Jahr, das an Bedeutung 2001 (Anschl&auml;ge vom 11. September) oder 2008 (globale Finanzkrise) weit &uuml;bertreffe, dann sei es wohl &raquo;De-Westernisation&laquo;, schrieb Wang: 2022 werde in die Geschichte eingehen als das &raquo;Jahr der &rsaquo;Entwestlichung&lsaquo;&laquo;. Das sich l&auml;ngst abzeichnende, nun wohl hereinbrechende Ende der westlichen Dominanz &uuml;ber die Welt wird im au&szlig;enpolitischen Establishment international seit Jahren diskutiert. In Deutschland ist die Debatte bislang recht wenig entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442208.de-westernisation-ende-der-dominanz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das ganze Ausma&szlig; der Beeinflussung<\/strong><br>\nJahrelang haben Regierungen weltweit beeinflusst, welche Informationen wir zu sehen bekommen und welche nicht. Doch in Deutschland interessiert sich kaum jemand f&uuml;r die &bdquo;Twitter Files&ldquo;. Dabei muss man davon ausgehen, dass diese Praxis auch bei uns zum Einsatz kommt &ndash; auch heute noch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus242986349\/Twitter-Files-Das-ganze-Ausmass-der-Beeinflussung.html?%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.O.:<\/strong> Erfreut einen Artikel in einem der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; zu dem Thema gefunden zu haben, entt&auml;uscht der Artikel vor allem durch seinen hochtrabenden Titel &ldquo;Das ganze Ausma&szlig; der Beeinflussung&rdquo;. Obwohl viele Bereiche zu dem Thema angesprochen werden, wird in keiner Weise &ldquo;Das ganze Ausma&szlig; der Beeinflussung&rdquo; aufgezeigt, z.B. wie w&auml;re die sogenannte &ldquo;Pandemie&rdquo; ohne die Beeinflussung durch Twitter und Co verlaufen, wie w&auml;ren z.B. die letzten Wahlen in Amerika ausgegangen und wie w&auml;re z.B. unser Verh&auml;ltnis zu Russland ohne die Manipulation durch Twitter und Co?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Einzelne CD aus Russland beschert Mann aus Hannover Strafverfahren<\/strong><br>\nEine zw&ouml;lf Euro teure CD ist einem 48-J&auml;hrigen aus Hannover zum Verh&auml;ngnis geworden: Denn sie ist aus Russland &ndash; und ihr Kauf daher ein Versto&szlig; gegen das Wirtschaftsembargo. Wie der Betroffene der &ldquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&rdquo; (HAZ) erz&auml;hlte, hatte er im Internet eine seltene CD gesucht. [&hellip;]<br>\nDennoch sollte ihn sein CD-Kauf nicht ins Gef&auml;ngnis bringen: Zwar stehen auf vors&auml;tzliche Verst&ouml;&szlig;e gegen das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz drei Monate bis hin zu f&uuml;nf Jahre Haft &ndash; fahrl&auml;ssige Verst&ouml;&szlig;e werden dem AWG zufolge jedoch als Ordnungswidrigkeit gehandelt, womit es bei einer Geldstrafe bleiben sollte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/hannover\/id_100106636\/cd-beschert-mann-aus-hannover-strafverfahren-weil-sie-aus-russland-ist.html\">t-online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.haz.de\/lokales\/hannover\/wirtschaftsembargo-kauf-einer-cd-aus-russland-bringt-hannoveraner-strafverfahren-ein-5TL2HGAZVKQ4YDVVJCGHMTBSUM.html\">HAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Hier kann man die Absurdit&auml;t und Absolutheit der Russland-Sanktionen eindr&uuml;cklich am geschilderten Einzelbeispiel nachvollziehen. Der Kauf einer einzelnen alten CD aus Russland f&uuml;hrt zu einem vollumf&auml;nglichen Strafverfahren. Vielsagend auch der geradezu g&ouml;nnerhafte Satz bei t-online, auch wenn eigentlich Verst&ouml;&szlig;e gegen das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz mit Gef&auml;ngnisstrafen von drei Monaten bis zu f&uuml;nf Jahren geahndet werden, sollte es &bdquo;dennoch&ldquo; im konkreten Fall nur eine Geldstrafe geben, da es sich wohl nur um ein &bdquo;fahrl&auml;ssigen&ldquo; Versto&szlig; handle. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wohnen wird teurer: Hebes&auml;tze f&uuml;r die Grundsteuer steigen stark an<\/strong><br>\nIn m&ouml;glicherweise mehr als 1000 Kommunen steigt im kommenden Jahr die Grundsteuer zum Teil kr&auml;ftig. Experten warnen vor einem Belastungsschock f&uuml;r Eigent&uuml;mer und Mieter, die Kommunen verweisen auf rechtliche Vorgaben und eigene Kostenexplosionen. Ein &Uuml;berblick:<br>\nDie Last der Grundsteuer wird deutschlandweit im Durchschnitt um 10 bis 20 Prozent steigen. Diese Zahlen nennt der Hauseigent&uuml;merverband Haus und Grund und warnt vor einer Explosion der Wohnkosten. Hintergrund der Erh&ouml;hungen ist offenbar die neue Berechnung der Grundsteuer ab dem Jahr 2025. Das ist zumindest die Lesart des Lobbyverbands der Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer. Ihr Pr&auml;sident Kai Warnecke vermutet, dass die Erh&ouml;hungen rechtzeitig vor der gro&szlig;en Grundsteuerreform stattfinden, damit die Gemeinden anschlie&szlig;end erkl&auml;ren k&ouml;nnen, dass sie die Steuer nicht weiter anheben werden. Der Hintergrund: Die Lobbyverb&auml;nde der Kommunen hatten immer wieder betont, dass die St&auml;dte und Gemeinden nicht vorhaben, die Regel&auml;nderung dazu zu nutzen, fl&auml;chendeckend die Grundsteuer anzuheben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kommunal.de\/grundsteuer-hebesaetze-steigen-stark\">Kommunal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amtsarzt fordert: Corona-Maskenpflicht in der BVG sofort beenden<\/strong><br>\nDer Reinickendorfer Patrick Larscheid sieht keinen medizinischen Grund, bis Februar zu warten. Corona-Tests f&uuml;r Reisende aus China findet er &uuml;berfl&uuml;ssig.<br>\nSollte die Maskenpflicht in Berlins Bussen und Bahnen sofort abgeschafft werden? Oder reicht dies bis Mitte Februar, wie es der Senat und Brandenburgs Regierung f&uuml;r eine neue Corona-Verordnung ins Auge gefasst haben? Reinickendorfs Amtsarzt Patrick Larscheid hat dazu eine klare Meinung. &bdquo;Die Maskenpflicht in der BVG ist medizinisch nicht mehr nachvollziehbar. Das Verhalten des Erregers und die Immunit&auml;t der Bev&ouml;lkerung rechtfertigen eine solche allgemeine Ma&szlig;nahme nicht mehr&ldquo;, sagt Larscheid. &bdquo;Wir werden dadurch nichts mehr ver&auml;ndern angesichts der Tatsache, dass rund 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung inzwischen eine Immunit&auml;t aufgebaut haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-gesundheit-pandemie-virus-schutz-verkehrsbetriebe-bus-bahn-tests-china-reinickendorfer-amtsarzt-patrick-larscheid-fordert-corona-maskenpflicht-in-der-bvg-sofort-beenden-li.303645\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Corona-Variante: XBB.1.5 breitet sich rasant aus &ndash; was das f&uuml;r uns bedeutet<\/strong><br>\nNoch gibt es viele Unklarheiten, was die neue Variante betrifft. Bekannt ist, dass sie sich durch die Mutation F486P im Spikeprotein auszeichnet. Dadurch verbessert sich m&ouml;glicherweise die Bindung an den Rezeptor ACE2 auf menschlichen Zellen.<br>\n&bdquo;Das bedeutet, dass die neue Variante XBB.1.5 zus&auml;tzlich zur Immunflucht auch ansteckender ist, weil sie eine geringere Infektionsdosis, also weniger Viren ben&ouml;tigt, um eine Infektion auszul&ouml;sen&ldquo;, erkl&auml;rt der Virologe Alexander Kekul&eacute; im Gespr&auml;ch mit FOCUS online.<br>\nBislang gibt es jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass XBB.1.5 zu schwereren Krankheitsverl&auml;ufen f&uuml;hrt.<br>\nAuch die CDC sieht bislang keine gr&ouml;&szlig;ere Gefahr durch die neue Corona-Variante. Zwar steigen derzeit auch die Covid-bedingten Hospitalisierungsraten in den USA &ndash; doch in den Regionen, in denen XBB.1.5 weit verbreitet ist, scheint dies laut der Beh&ouml;rde nicht st&auml;rker der Fall zu sein. Bislang wird lediglich von einer leichteren &Uuml;bertragbarkeit ausgegangen.<br>\nWas bedeutet diese Entwicklung nun f&uuml;r Deutschland? M&uuml;ssen wir uns Sorgen machen, dass XBB.1.5 hierzulande dominant wird?<br>\n&bdquo;Wir wissen noch nicht, ob es sich vor dem immunologischen Hintergrund in Europa genauso gut ausbreiten kann wie in den USA. Ich w&uuml;rde aber vermuten, dass es so ist. Denn es handelt sich um einen Nachfahren von BA.2 und diese Variante hatte nur einen kleinen Auftritt in Europa. Eine geringe Immunit&auml;t gegen XBB.1.5 k&ouml;nnte deshalb dazu beitragen, dass es hierzulande zu einer deutlichen Infektionswelle kommt. Aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuverl&auml;ssig vorherzusagen&ldquo;, sagt Kekul&eacute;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/coronavirus\/in-den-usa-bald-dominant-neue-corona-variante-xbb-1-5-breitet-sich-rasant-aus-was-das-fuer-uns-bedeutet_id_182129547.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Droht Deutschland Gefahr? &ldquo;Corona ist dort au&szlig;er Kontrolle&rdquo;<\/strong><br>\nWarum hat China gerade jetzt ge&ouml;ffnet, was glauben Sie? Es hei&szlig;t gern, man habe sich den Protesten auf der Stra&szlig;e gebeugt.<br>\nNein, das sehe ich anders. Die F&uuml;hrung in Peking hatte erkannt, dass das Virus bereits au&szlig;er Kontrolle war und erkl&auml;rte die &Ouml;ffnung zur neuen Politik, um nicht als Verlierer gegen das Virus dazustehen. Im Gegensatz zu den fr&uuml;heren Varianten l&auml;sst sich Omikron nicht einmal mit den strikten Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmen eines totalit&auml;ren Systems in Schach halten, es ist einfach zu ansteckend.<br>\nAndere L&auml;nder mit &ldquo;Zero-Covid-Politik&rdquo;, wie Taiwan, S&uuml;dkorea oder Neuseeland, hatten beim Aufkommen von Omikron bereits mehr als 80 Prozent ihrer Bev&ouml;lkerungen mit den besser wirksamen Impfstoffen von BioNTech, Moderna und AstraZeneca geimpft. Sie konnten deshalb nach jahrelangem &ldquo;Zero Covid&rdquo; schrittweise &ouml;ffnen, ohne dass die Todesf&auml;lle in die H&ouml;he geschossen sind. Peking hat keine Impfstoffimporte zugelassen und wurde von Omikron kalt erwischt. Daneben war nat&uuml;rlich abzusehen, dass die wirtschaftlichen Folgen nicht mehr lange zu tragen sein w&uuml;rden.<br>\nDennoch ist das Gesundheitssystem nun offenbar &uuml;berlastet.<br>\nDas war angesichts der extrem hohen Fallzahlen und der nahezu fehlenden Immunit&auml;t der Bev&ouml;lkerung abzusehen. Dort werden die Menschen nun gewisserma&szlig;en im Zeitraffer infiziert, das Virus l&auml;uft ungebremst durch. Auch die Behandlungsm&ouml;glichkeiten in China sind, insbesondere in l&auml;ndlichen Regionen, mit denen in Mitteleuropa oder den USA nicht vergleichbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/coronavirus\/id_100105620\/virologe-kekule-warnt-karl-lauterbach-muesste-jetzt-handeln.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>EU-Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Reisende aus China: Die EU ist &uuml;ber Covid-19 uneins<\/strong><br>\nDie EU-Mitgliedsstaaten berieten &uuml;ber ein einheitliches Vorgehen gegen Coronazahlen in China. Im Gespr&auml;ch sind eine Testpflicht und Abwasserkontrolle.<br>\nAus Sorge vor m&ouml;glichen neuen Corona-Varianten will die Europ&auml;ische Union (EU) die Kontrollen bei China-Reisen versch&auml;rfen. Im Gespr&auml;ch seien Corona-Tests f&uuml;r Flugreisende, Abwasseruntersuchungen in Flugzeugen sowie die &Uuml;berwachung von Virus-Varianten, hie&szlig; es am Mittwoch in der EU-Kommission. Eine &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der L&auml;nder&ldquo; sei daf&uuml;r, dass Reisende aus China vor dem Abflug Corona-Tests machen m&uuml;ssen, sagte ein Sprecher.<br>\nNationale Schutzma&szlig;nahmen wurden bereits einzeln eingef&uuml;hrt. So ordneten Italien, Frankreich und Spanien eine Corona-Testpflicht an. Belgien will das Abwasser von Flugzeugen aus China untersuchen. Deutschland sprach sich f&uuml;r ein EU-weit einheitliches Vorgehen aus, hielt sich mit eigenen Ma&szlig;nahmen aber zun&auml;chst zur&uuml;ck.<br>\n&bdquo;Einheit bleibt unsere st&auml;rkste Waffe im Kampf gegen Covid&ldquo;, twitterte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Bisher herrscht in Br&uuml;ssel allerdings ein gro&szlig;es Durcheinander. Schuld daran sind nicht nur die Mitgliedsstaaten, die ohne Abstimmung vorgeprescht sind. Auch die EU-Kommission wirkt &uuml;berfordert.<br>\nKommissionschefin Ursula von der Leyen hat in der Coronakrise immer wieder eine f&uuml;hrende Rolle beansprucht und sogar eine &bdquo;Gesundheitsunion&ldquo; auf den Weg gebracht. Doch angesichts der neuen Coronakrise in China hat die EU-Kommission sp&auml;t reagiert. &bdquo;Wir leiden unter der Knappheit von Daten aus China&ldquo;, bedauerte der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Corona-Massnahmen-fuer-Reisende-aus-China\/!5903858\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschland kriminalisiert pal&auml;stinensischen Aktivismus<\/strong><br>\nEin neuer Bericht deutscher Ministerinnen soll die rechtliche Grundlage f&uuml;r das Verbot pal&auml;stinensischer Gruppen &amp; sogar f&uuml;r das Verbot von Karten des historischen Pal&auml;stina schaffen.<br>\nEin neuer Bericht der deutschen Innenministerkonferenz (IMK), der sich auf &ldquo;Pr&auml;vention und Intervention gegen israelbezogenen Antisemitismus&rdquo; konzentriert, dr&auml;ngt auf ein weiteres Vorgehen gegen pro-pal&auml;stinensische Solidarit&auml;t und diskutiert sogar die Kriminalisierung dieser Solidarit&auml;tsbekundungen und des pro-pal&auml;stinensischen Aktivismus.<br>\nDer Bericht, der von einer der IMK-Arbeitsgruppen verfasst und von der Konferenz Anfang des Monats angenommen wurde, vermengt konsequent Antizionismus mit Antisemitismus, indem er die umstrittene IHRA-Definition f&uuml;r Antisemitismus verwendet. Er enth&auml;lt konkrete Vorschl&auml;ge, wie etwa die Aufforderung an Schulen, den Sch&uuml;ler:innen im Unterricht ein positiveres Bild von Israel zu vermitteln, und stuft den j&uuml;ngsten Bericht von Amnesty International &uuml;ber israelische Apartheid als &ldquo;antisemitisch&rdquo; ein. Der IMK-Bericht schl&auml;gt sogar vor, Karten zu verbieten, die &ldquo;das Existenzrecht Israels in Frage stellen&rdquo;; ob dies auch Karten des historischen Pal&auml;stina einschlie&szlig;t, bleibt unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/deutschland-kriminalisiert-palaestinensischen-aktivismus\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gericht verl&auml;ngert U-Haft f&uuml;r &ldquo;Querdenken&rdquo;-Gr&uuml;nder Ballweg<\/strong><br>\nDer &ldquo;Querdenken&rdquo;-Initiator Michael Ballweg wird auch weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Es bestehe nach wie vor Fluchtgefahr, begr&uuml;ndete das OLG Stuttgart die Verl&auml;ngerung. [&hellip;]<br>\nBei einer Durchsuchung Ende Juni vergangenen Jahres hatten sich laut Beh&ouml;rden-Angaben konkrete Anhaltspunkte daf&uuml;r ergeben, dass Ballweg sich ins Ausland absetzen wollte. Nach damaligen Angaben aus Justizkreisen bestand der Verdacht des Betruges in H&ouml;he von rund 640.000 Euro sowie der Geldw&auml;sche in H&ouml;he von rund 430.000 Euro. [&hellip;]<br>\nMittlerweile geht die Staatsanwaltschaft nur noch von einer versuchten Tat aus. Welche neuen Erkenntnisse dazu f&uuml;hrten, blieb mit Verweis auf die noch andauernden Ermittlungen offen. Nach Angaben einer Sprecherin hatte das OLG im November 2022 den bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden Haftbefehl des Amtsgerichts (AG) Stuttgart durch einen an die aktuelle Sach- und Rechtslage angepassten Haftbefehl ersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/olg-stuttgart-querdenken-ballweg-untersuchungshaft-verlaengert-fluchtgefahr-versuchter-betrug-geldwaesche\/\">Legal Tribune Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Es wirkt schon sehr merkw&uuml;rdig, dass jemand wegen einer versuchten Straftat, bei der es um ca. 1 Millionen Euro geht, nun seit sechs Monaten in U-Haft sitzt und der n&auml;chste Haftpr&uuml;fungstermin erst in drei Monaten stattfindet, w&auml;hrend Kanzler Scholz, der der Beihilfe zum erfolgten Steuerbetrug von 165 Millionen Euro verd&auml;chtigt wird, weiter im Amt bleibt. Von U-Haft ganz zu schweigen, aber vielleicht wird in seinem Fall aus welchen Gr&uuml;nde auch immer keine Fluchtgefahr, gesehen. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> War nie ein Anh&auml;nger von Michael Ballweg, nicht nur seine Kontakte ins rechte Lager haben mich irritiert, auch viele seiner Anh&auml;nger &ndash; trotz teils richtiger Kritik an teils &uuml;berzogenen Corona-Ma&szlig;nahmen. Bei seiner Verhaftung h&auml;tte ich meine Hand f&uuml;r ihn nicht ins Feuer gelegt. Doch jetzt verst&auml;rkt sich mein Verdacht, dass die &uuml;berlange Untersuchungshaft und das Verhalten des OLG stark politisch motiviert ist. Das geht nicht in einem Rechtsstaat, der wir nach eigenen Anspr&uuml;chen sind.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Freiheit f&uuml;r Ballweg: Justiz gegen Demokratiebewegung<\/strong><br>\nW&auml;hrend drau&szlig;en die Raketen und Korken knallen, sitzt Michael Ballweg im Gef&auml;ngnis. Seit mehr als einem halben Jahr ist ein Gr&uuml;nder der Demokratiebewegung in Untersuchungshaft. Nach einem halben Jahr &bdquo;Untersuchung&ldquo; sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart am 28. Dezember, ein Ende der Ermittlungen sei nicht absehbar. Untersuchungshaft darf in der Regel h&ouml;chstens sechs Monate dauern. Wer &bdquo;untersucht&ldquo; wird, ist nicht schuldig, bis man ihm das Gegenteil beweisen kann. Wer die Ver&ouml;ffentlichungen der Justiz zum Fall Ballweg liest, der kann immer wieder von einem &bdquo;Verdacht&ldquo; lesen. Seit Monaten ist kein Beweis zu finden, es gibt nicht mal harte Indizien f&uuml;r den Vorwurf des Betrugs und der Geldw&auml;sche. Zwischenzeitlich geht die Staatsanwaltschaft nur noch von einer &bdquo;versuchten Tat&ldquo; aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/freiheit-fuer-ballweg\">Rationalgalerie<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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