{"id":9224,"date":"2011-04-28T08:36:25","date_gmt":"2011-04-28T06:36:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9224"},"modified":"2011-04-28T08:36:25","modified_gmt":"2011-04-28T06:36:25","slug":"hinweise-des-tages-1373","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9224","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Frauen in Teilzeit, Niedriglohn, Rentenbeitrag, Bildungspaket, Strategen gegen Schuldenbremse, Fed-Pressekonferenz, Netzwerk gegen Gewerkschaften in den USA, BigBrotherAward 2011, iPhone-Ortung, Websperren, Netto und Mitarbeiter-E-Mails, Gr&uuml;n-Rot, Sarrazin, Libyen, Syrien, Fl&uuml;chtlinge, Rechtspopulisten, Gaza. (RS + WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Viele Frauen in Teilzeit w&uuml;rden gerne l&auml;nger arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">UDE: Einmal Niedriglohn, immer Niedriglohn &ndash; Geringe Chancen f&uuml;r Aufstieg in besseren Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Konjunkturschub: Rentenbeitrag k&ouml;nnte schon 2012 sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Vorsicht Bildungspaket: Jobcenter droht mit Leistungseinstellung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">MEMORANDUM 2011 &ndash; Strategien gegen Schuldenbremse, Exportwahn und Eurochaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Fed-Pressekonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">USA: The Right-Wing Network Behind the War on Unions<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">BigBrotherAward 2011 an Apple f&uuml;r Geiselnahme und Erpressung von Kunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Apple-Chef Jobs verteidigt iPhone-Ortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Neuer EU-Anlauf f&uuml;r Websperren st&ouml;&szlig;t auf Widerstand Update<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Netto lie&szlig; Tausende Mitarbeiter-E-Mails auswerten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Gr&uuml;n-Rot in Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Krieg in Libyen &ndash; Nato nimmt Gaddafis Verstecke ins Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Aufruhr in Syrien &ndash; UN-Generalsekret&auml;r Ban verurteilt Gewalt gegen Demonstranten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Fl&uuml;chtlinge in Italien : Gelobtes Land unerreichbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Frankreich: Der Zorn der Entt&auml;uschten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Kolumne von Avi Primor : Nicht ohne Gaza<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9224&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Viele Frauen in Teilzeit w&uuml;rden gerne l&auml;nger arbeiten<\/strong><br>\nKnapp die H&auml;lfte der 36 Millionen Besch&auml;ftigten in Deutschland sind Frauen. Jede zweite arbeitet in Teilzeit, entweder in einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung oder in einem Mini-Job. Das sind zusammen mehr als neun Millionen Frauen. Die H&auml;lfte der teilzeitbesch&auml;ftigten Frauen gab bei einer Befragung des&nbsp; Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) an, dass sie ihre vereinbarte Arbeitszeit gerne ausweiten w&uuml;rde&hellip;<br>\nLaut IAB-Expertin Susanne Wanger w&uuml;rde sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Frauen um 2,6 Stunden auf rund 32 Stunden erh&ouml;hen, wenn alle Verl&auml;ngerungsw&uuml;nsche ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnten. Hochgerechnet entspr&auml;che dies einem Arbeitsvolumen von 40,5 Millionen Stunden w&ouml;chentlich, umgerechnet in Vollzeit&auml;quivalente w&auml;ren dies circa eine Millionen Vollzeitarbeitspl&auml;tze. Wanger weist darauf hin, dass die Zahl der Arbeitnehmerinnen seit 1991 zwar um 16 Prozent zugenommen habe, das Arbeitsvolumen von Frauen in derselben Zeit jedoch nur um vier Prozent gestiegen sei. Damit werde heute ein etwas h&ouml;heres Arbeitsvolumen von deutlich mehr weiblichen Besch&auml;ftigten erbracht als fr&uuml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2011\/kb0911.pdf\">IAB [PDF &ndash; 391 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>UDE: Einmal Niedriglohn, immer Niedriglohn &ndash; Geringe Chancen f&uuml;r Aufstieg in besseren Job<\/strong><br>\nArbeit zu Niedriglohn soll gering qualifizierten Arbeitslosen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern &ndash; mit der Aussicht, sich sp&auml;ter in bessere Jobs hocharbeiten zu k&ouml;nnen. Aber der Aufstieg f&auml;llt schwer. &ldquo;Die Aufstiege aus dem Niedriglohnbereich sind in den letzten Jahren deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig&rdquo;, stellt der Arbeitsmarktexperte Thorsten Kalina vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news249673\">idw<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konjunkturschub: Rentenbeitrag k&ouml;nnte schon 2012 sinken<\/strong><br>\nDie Wirtschaft w&auml;chst st&auml;rker als erwartet &ndash; das f&uuml;llt die Sozialkassen auf. Der Chef der Deutschen Rentenversicherung rechnet daher mit sinkenden Beitr&auml;gen. Schon 2012 k&ouml;nnte es soweit sein, sagt Alexander Gunkel dem &ldquo;Handelsblatt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,759267,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Chef der DRV ist offensichtlich eine v&ouml;llige Fehlbesetzung. Anderenfalls w&uuml;rde er sich daf&uuml;r einsetzen, da&szlig; die Bestandsrentner h&ouml;here Renten erhielten und die aktiven Arbeitnehmer durch vern&uuml;nftige Rentenbeitr&auml;ge eine vern&uuml;nftige, sichere Rente bek&auml;men, &uuml;berhaupt das System der Umlagerente gest&auml;rkt und nicht ausgezehrt werden w&uuml;rde. Habe noch nie geh&ouml;rt, da&szlig; sich der Chef einer anderen Versicherung &uuml;ber sinkende Beitragseinnahmen freut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vorsicht Bildungspaket: Jobcenter droht mit Leistungseinstellung!<\/strong><br>\nDas hatte sich Hans W. ganz anders vorgestellt. Schlie&szlig;lich hatte er rechtzeitig das Bildungs- und Teilhabepaket beantragt, damit seine Kinder auch r&uuml;ckwirkend die Leistungen erhalten. Und als gut informierter B&uuml;rger wusste er schon lange, dass nur bis Ende April Zeit ist. Eigentlich entspricht Hans W. so gar nicht dem von der Arbeitsministerin verbreiteten Klischee, wonach Eltern im Hartz IV-Bezug sich &bdquo;nicht automatisch um die Bildung ihrer Kinder k&uuml;mmern&ldquo; (&bdquo;Focus&ldquo; vom 19.04.2011). Es geht auch immerhin um 108 Euro f&uuml;r seine Kinder. Also nahm er das vom Erwerbslosen Forum Deutschland zur Verf&uuml;gung gestellte Antragsformular, da das Jobcenter Magdeburg noch &uuml;berhaupt keine Antragsformulare hatte. Doch statt Bildung und Teilhabe f&uuml;r seine Kinder zu erhalten, &uuml;bersandte ihm das Jobcenter am vergangenen Mittwoch ein Schreiben, dass er bis diesen Donnerstag seinen Mitwirkungspflichten nachkommen soll und bestimmte Nachweise f&uuml;r die Bildung seiner Kinder beibringen soll. Andernfalls k&ouml;nnten die Leistungen f&uuml;r die ganze Familie komplett eingestellt werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/41.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=15964&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=d61995cf21\">scharf links<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>MEMORANDUM 2011 &ndash; Strategien gegen Schuldenbremse, Exportwahn und Eurochaos<\/strong>\n<p>&ndash; Kurzfassung &ndash;<\/p>\n<ol>\n<li>Ende der Krise?<\/li>\n<li>Sozial-&ouml;kologisches Wachstum braucht steigende Arbeitseinkommen<\/li>\n<li>Kein Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt<\/li>\n<li>Banken machen weiter, was sie wollen<\/li>\n<li>Die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; wird gro&szlig;en Schaden anrichten<\/li>\n<li>EU-Politik weiter neoliberal ausgerichtet<\/li>\n<li>Alternativen sind notwendig &ndash; Umverteilung umkehren<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/veroeffentlichungen_der_arbeitsgruppe\/memorandum_2011\/index.html\">Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik (Achtung der Link ist erst nach der Sperrfrist um 11.00 Uhr freigeschaltet)<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fed-Pressekonferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Chronik der Fed-Pressekonferenz<\/strong><br>\nBernanke verspricht noch mehr Transparenz<br>\nDer US-Notenbankchef erl&auml;utert die Beschl&uuml;sse des Offenmarktausschusses erstmals in einer Pressekonferenz. Die Federal Reserve reagiert mit der Transparenz-Offensive auf Kritik an ihrer Geldpolitik. Verfolgen Sie die Pk im Live-Ticker von FTD.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:live-ticker-zur-fed-pressekonferenz-bernanke-sieht-arbeitslosenquote-ganzjaehrig-ueber-acht-prozent\/60044532.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>What I Would Ask Bernanke<\/strong><br>\nDer renommierte &Ouml;konom und Freund der NachDenkSeiten James K. Galbraith erkl&auml;rt vor der Pressekonferenz, welche Fragen er Ben Bernanke stellen w&uuml;rde, wenn er die M&ouml;glichkeit h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/therealnews.com\/t2\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=31&amp;Itemid=74&amp;jumival=6675\">theREALnews<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>USA: The Right-Wing Network Behind the War on Unions<\/strong><br>\nInspired by Ronald Reagan and funded by the right&rsquo;s richest donors, a web of free-market think tanks has fueled the nationwide attack on workers&rsquo; rights.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/motherjones.com\/politics\/2011\/04\/state-policy-network-union-bargaining\">Mother Jones<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>BigBrotherAward 2011 an Apple f&uuml;r Geiselnahme und Erpressung von Kunden<\/strong><br>\nAls am 1. April der BigBrotherAward &ndash; laut Le Monde der &ldquo;Oscar f&uuml;r &Uuml;berwachung&rdquo; &ndash; in Bielefeld neben anderen Firmen, Organisationen und Personen, &ldquo;die in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsph&auml;re von Menschen beeintr&auml;chtigen oder pers&ouml;nliche Daten Dritten zug&auml;nglich machen&rdquo;(1), auch an Apple verliehen wurde, interessierte das die &uuml;blichen Medien &uuml;berhaupt nicht. Erst nachdem zwei US-Experten, Alasdair Allan und Pete Warden, &ouml;ffentlich machten, dass die j&uuml;ngsten Versionen der Apple-Ger&auml;te iPhone und iPad laufend die Aufenthaltsorte ihrer Nutzer speichern und die New York Times am vergangenen Mittwoch &uuml;ber diese Lokalisierungstechniken berichtete, kn&ouml;pften sich auch Bl&auml;tter wie SPIEGEL und KStA Apple vor. Hier die Laudation f&uuml;r Apple vom 1. April.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=16446\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p>Siehe dazu:<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Apple-Chef Jobs verteidigt iPhone-Ortung<\/strong><br>\nStandardm&auml;&szlig;ig protokollieren iPhones Positionsdaten &ndash; &uuml;ber Monate hinweg, selbst wenn Nutzer die Ortungsfunktion abstellen.&nbsp;Steve Jobs erkl&auml;rt das nun&nbsp;mit Programmierfehlern, und Apple gibt zu:&nbsp;Die Firma nutzt iPhones als Umgebungsscanner f&uuml;r eine Verkehrsdatenbank.Drei Fehler r&auml;umt Apple ein:<br>\nDie Daten werden l&auml;ngere Zeit gespeichert, dies sei ein Programmierfehler. &ldquo;Wir glauben, dass das iPhone die Daten nicht l&auml;nger als sieben Tage speichern muss&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Apple-Erkl&auml;rung. Man werde den Fehler mit einem &ldquo;kostenlosen&rdquo; Update in den kommenden Wochen beheben.<br>\nNutzer k&ouml;nnen die Standort-Protokollierung nicht abschalten. Selbst wenn die Ortungsdienste des iPhones deaktiviert sind, speichert das Ger&auml;t die Positionsdaten in der internen Datenbank. Apple sagt dazu: &ldquo;Die ist ein Programmierfehler, den wir bald beheben wollen.&rdquo;<br>\nAu&szlig;erdem verspricht Apple, die unverschl&uuml;sselte &Uuml;bertragung dieser Daten auf den Computer, mit dem das iPhone synchronisiert wird, zu stoppen. Auch das erscheint Apple wohl r&uuml;ckblickend als nicht ganz so gute Idee, obwohl das Unternehmen hier nicht von einem Programmierfehler spricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/0,1518,759302,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neuer EU-Anlauf f&uuml;r Websperren st&ouml;&szlig;t auf Widerstand Update<\/strong><br>\nDie Arbeitsgruppe &ldquo;Strafverfolgung&rdquo; im EU-Rat f&uuml;r Justiz und Inneres hat einen neuen Vorsto&szlig; f&uuml;r Websperren gemacht. Die F&uuml;hrung der entsprechenden &ldquo;Law Enforcement Working Party&rdquo; will nach eigenen Angaben ein Konzept f&uuml;r einen &ldquo;sicheren europ&auml;ischen Binnen-Cyberspace&rdquo; mit einer &ldquo;virtuellen Schengen-Grenze&rdquo; sowie k&uuml;nstlich geschaffenen Kontroll- und Zugangspunkten entwickeln. Internetprovider sollen dabei angehalten werden, nicht n&auml;her bestimmte &ldquo;gesetzeswidrige Inhalte&rdquo; mit Hilfe einer Schwarzen Liste zu blockieren. Dies geht aus dem Protokoll (PDF-Datei) der Sitzung der Arbeitsgruppe im Februar hervor, das inzwischen &uuml;ber die britische B&uuml;rgerrechtsorganisation Statewatch und den deutschen AK Zensur seinen Weg an die Netz&ouml;ffentlichkeit gefunden hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Neuer-EU-Anlauf-fuer-Websperren-stoesst-auf-Widerstand-1233660.html\">heise online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Netto lie&szlig; Tausende Mitarbeiter-E-Mails auswerten<\/strong><br>\nNach Recherchen der WirtschaftsWoche wurden zwischen Oktober und November 2010 alle Nachrichten, die auf einigen ausgew&auml;hlten E-Mail-Konten von Verkaufsleitern des Unternehmens eingingen, automatisch an die Zentrale weitergeleitet. Anschlie&szlig;end wurde die Post statistisch und inhaltlich ausgewertet und die Ergebnisse einer Reihe von F&uuml;hrungskr&auml;ften in der Netto Region S&uuml;d pr&auml;sentiert. Im Januar und Februar 2011 wurden insgesamt 15 Verkaufsleiter in die E-Mail-Kontrolle einbezogen. Auch diesmal sollen laut Netto zwar die betreffenden Verkaufsleiter der Weiterleitung zugestimmt haben. Die Verfasser von E-Mails an diese Verkaufsleiter wussten von der automatischen Weiterleitung in der Regel jedoch nichts oder wurden erst im Nachhinein dar&uuml;ber informiert. Die Weiterleitung von Mails sei &ldquo;auf ausdr&uuml;cklichen Wunsch der Verkaufsleiter durchgef&uuml;hrt&rdquo; worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen-maerkte\/netto-liess-tausende-mitarbeiter-e-mails-auswerten-463922\/\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gr&uuml;n-Rot in Baden-W&uuml;rttemberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gr&uuml;n, rot und naiv<\/strong><br>\nIn ihrem Kompromiss zu Stuttgart 21 haben Gr&uuml;ne und Rote ein zentrales Problem ignoriert &ndash; und m&uuml;ssen nun mit einem neuen Konflikt leben. Die Bahn weigert sich, die Zusatzkosten f&uuml;r den Baustopp zu &uuml;bernehmen. Und die Bahn ist im Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/stuttgart-baustopp-gruen-rot-und-naiv-1.1089484\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Politikwechsel? &raquo;Gr&uuml;n-Rot&laquo; im L&auml;ndle steht<\/strong><br>\nDie Machtkonstellationen werden in Deutschland nunmehr offiziell um eine neue Variante bereichert. Erstmals mu&szlig; sich die SPD in einer Koalition mit den Gr&uuml;nen mit der Rolle des Juniorpartners begn&uuml;gen, da letztere bei den Landtagswahlen in Baden-W&uuml;rttemberg deutlich mehr Stimmen als die Sozialdemokraten einfuhren. Die immer noch st&auml;rkste Partei, die CDU, mu&szlig; in die Opposition, da sie sich durch ihre Atompolitik und das rabiate Vorgehen gegen die Gegner das Bahnhofsprojektes &raquo;Stuttgart 21&laquo; selbst als Koalitionspartner desavouiert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-28\/028.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sarrazin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Folgen des gescheiterten Sarrazin-Ausschlussverfahrens : SPD verliert Migranten<\/strong><br>\nDer Gie&szlig;ener SPD-Stadtverordnete und Pr&auml;sident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverb&auml;nde ( BGAGIV ), Mehmet Tanriverdi, k&uuml;ndigte seinen Austritt aus der SPD an : &ldquo;Ich bin zutiefst entt&auml;uscht. Die SPD ist nicht l&auml;nger meine politische Heimat&rdquo; sagte er.<br>\nHessens SPD-Chef Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel nannte den Austritt Tanriverdis &ldquo;bitter&rdquo;. Er k&ouml;nne aber die Entt&auml;uschung der Migranten verstehen, &ldquo;die auch meine Entt&auml;uschung ist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spezials\/spd-verliert-migranten\/-\/1472610\/8378494\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Leitartikel : Sarrazin und die Werte<\/strong><br>\nDie SPD ist nicht nur blamiert mit ihrem abgebrochenen Ausschlussverfahren. Sie ist dabei, sich selbst zu verraten und ihre Glaubw&uuml;rdigkeit zu verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/sarrazin-und-die-werte\/-\/1472602\/8377992\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Was hei&szlig;t hier Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren ? Der Fall Sarrazin hat es nur wieder einmal deutlich gemacht, dass die SPD keine Werte-&ldquo;Substanz&rdquo; mehr hat &ndash; und ihre Glaubw&uuml;rdigkeit seit Harz schon l&auml;ngst &ldquo;perdu&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gabriel: Ich h&auml;tte mir ein anderes Ergebnis gew&uuml;nscht<\/strong><br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel &uuml;ber politische Glaubw&uuml;rdigkeit, den gescheiterten Parteiausschluss von Thilo Sarrazin und die Kritik an seiner Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gabriel-ich-haette-mir-ein-anderes-ergebnis-gewuenscht\/4105480.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Versuch einer Arbeitsteilung oder der misslungene Versuch, es allen Seiten recht zu machen. &ndash; Besonders peinlich ist die Unterstellung, sowohl die Anh&auml;nger wie auch die Gegner Thilo Sarrazins h&auml;tten &ldquo;oft nur f&uuml;r oder gegen die Oberfl&auml;chlichkeiten seines Buches gestritten&rdquo; und gerade nicht um den Kern der Kritik, die wohl SPD ausgemacht habe. Einknicken und dann andere belehren, was f&uuml;r ein armseliges Bild.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krieg in Libyen &ndash; Nato nimmt Gaddafis Verstecke ins Visier<\/strong><br>\nBomben auf Pal&auml;ste und Kommandozentralen: Die Nato will ihre Angriffe in Libyen intensivieren und sich st&auml;rker auf die Quartiere von Machthaber Gaddafi konzentrieren. Die Tochter des Despoten spottet in einem Interview &uuml;ber US-Pr&auml;sident Obama und Au&szlig;enministerin Clinton.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/krieg-in-libyen-nato-nimmt-gaddafis-verstecke-ins-visier-1.1089568\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Aufruhr in Syrien &ndash; UN-Generalsekret&auml;r Ban verurteilt Gewalt gegen Demonstranten<\/strong><br>\nMit scharfen Worten hat UN-Generalsekret&auml;r Ban Damaskus f&uuml;r sein Vorgehen gegen die Demonstranten kritisiert. Eine Milit&auml;rintervention in Syrien schlie&szlig;t die internationale Gemeinschaft aber aus &ndash; und auch &uuml;ber Sanktionen gegen das Assad-Regime ist man uneins.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aufruhr-in-syrien-ban-verurteilt-gewalt-gegen-demonstranten-1.1089566\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge in Italien : Gelobtes Land unerreichbar<\/strong><br>\n25 000 Fl&uuml;chtlinge aus Tunesien sind in den vergangenen Wochen nach Italien gelangt. In der EU ist eine heftige Debatte dar&uuml;ber entbrannt, wie die Gemeinschaft mit ihnen umgeht. Die Geflohenen selbst verzweifeln an und in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/gelobtes-land---unerreichbar\/-\/1472596\/8377418\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Frankreich: Der Zorn der Entt&auml;uschten<\/strong><br>\nNach den Rechtspopulisten in Finnland gilt Frankreich als n&auml;chster Kandidat. Der Front National unter Marine Le Pen hat sich zur Volkspartei entwickelt. In der Kleinstadt Henin-Beaumont kommt sie auf 52 Prozent der Stimmen. Meinungsforscher weisen Marine Le Pen als Siegerin der ersten Runde der Pr&auml;sidentschaftswahlen 2012 aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/der-zorn-der-enttaeuschten\/-\/1472596\/8356044\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Marine Le Pen liegt in Wahl-Umfragen mit 23 Prozent derzeit vor Sarkozy mit 21 Prozent. Allerdings d&uuml;rfte dies f&uuml;r eine darauf folgende Stichwahl nicht gen&uuml;gen, da ein partei&uuml;bergreifender Konsens besteht, die Front National nicht an die Spitze des Staates zu lassen, wovon letztes Mal Sarkozy profitierte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kolumne von Avi Primor : Nicht ohne Gaza<\/strong><br>\nGegen die Hamas ist auf Dauer kein Friede in Nahost m&ouml;glich. Israel l&auml;uft Gefahr sich zu isolieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/nicht-ohne-gaza\/-\/1472602\/8377682\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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(RS<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9224\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9224","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9224","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9224"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9224\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9228,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9224\/revisions\/9228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9224"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9224"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9224"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}