{"id":92240,"date":"2023-01-09T08:46:04","date_gmt":"2023-01-09T07:46:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240"},"modified":"2023-01-09T08:46:04","modified_gmt":"2023-01-09T07:46:04","slug":"hinweise-des-tages-4270","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h01\">Verhandlungsl&ouml;sung &ndash; Alternativlos!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h02\">Krieg oder Frieden in Europa &ndash; Wahrheit oder L&uuml;ge oder: Wie Merkel als ex-Kanzlerin deutsche Au&szlig;enpolitik in die Tonne tritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h03\">Bidens Existenzangst in der Ukraine &ndash; Biden&rsquo;s existential angst in Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h04\">&bdquo;Das Gerede von roten Linien&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h05\">NATO: vom Verteidigungsb&uuml;ndnis zum Angriffspakt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h06\">Noam Chomsky: Von Patriot-Raketen &uuml;ber Orwell-Propaganda zu Wirtschaftsdemokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h07\">Herr Michael Fitz hat Ihnen einen offenen Brief geschrieben. Werden Sie ihn beantworten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h08\">PCR-Tests: &ldquo;Weder sachgerecht noch erforderlich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h09\">WHO kritisiert Chinas Corona-Informationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h10\">Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r Gas in Europa auf niedrigstem Stand seit November 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h11\">Ein neuer Flop? Warum wir keinen &bdquo;digitalen&ldquo; Euro brauchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h12\">Innenst&auml;dte vielerorts vor dramatischem Umbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h13\">Die Erfinder des An-die-Stra&szlig;e-Klebens zweifeln an ihrer Methode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h14\">&Ouml;lkonzern vertreibt Bauern f&uuml;r CO2-Gutschriften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92240#h15\">Rishi Sunak considered union ban for thousands of key staff &ndash; leaked emails<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verhandlungsl&ouml;sung &ndash; Alternativlos!<\/strong><br>\nAls Nachkomme j&uuml;disch-deutscher &Uuml;berlebender und langj&auml;hriger politischer Autor, dessen Familienmitglieder durch den V&ouml;lkermord der Naziherrschaft ums Leben kamen oder in alle Welt zerstreut wurden, dessen Eltern aber auch &ndash; nach dem 2. Weltkrieg, aus tief empfundener politischer Verantwortung, nach Berlin zur&uuml;ckkehrten, um mitzuhelfen, ein antifaschistisches und friedliches Deutschland aufzubauen, stellen sich mir, vor dem Hintergrund dieser existenziellen Familienerfahrungen, folgende Grundsatzfragen zum Krieg um die Ukraine, die ich zugleich auch an die &Ouml;ffentlichkeit und alle politisch Verantwortlichen richten m&ouml;chte:<br>\nK&ouml;nnen die gewaltigen milit&auml;rischen, &ouml;konomischen und finanziellen Mittel, die bisher zur Beendigung des Russlandfeldzuges in der Ukraine durch die Nato zur Anwendung gebracht wurden, eine &raquo;wertebasierte Au&szlig;enpolitik&laquo; (Baerbock) und damit eine Beendigung dieses gef&auml;hrlichsten Krieges auf europ&auml;ischem Boden seit 1945 tats&auml;chlich bewirken? Oder wird dadurch genau das Gegenteil davon erreicht? Wird dadurch wirklich &raquo;unsere europ&auml;ische Friedensordnung&laquo;, &raquo;das internationale Recht&laquo;, die &raquo;freiheitliche demokratische Werteordnung&laquo; verteidigt, oder werden diese hehren Ziele durch eine falsche Wahl der Mittel nicht vielmehr zerst&ouml;rt und ad absurdum gef&uuml;hrt?<br>\nDenn was wir st&uuml;ndlich an au&szlig;erordentlich beunruhigenden Nachrichten aus den Medien und von f&uuml;hrenden Politikern aller Seiten erfahren, spricht eine stetig sich steigernde, gef&auml;hrliche Kriegssprache und f&uuml;hrt zur immer weiteren Eskalation dieses furchtbaren Konfliktes. K&ouml;nnte es sein, frage nicht nur ich mich, dass diese Kriegslogik auch auf der Fortsetzung einer falschen, weil eben nicht &raquo;wertebasierten Politik&laquo; des Westens basiert, sondern das Scheitern dieser Politik auf ganzer Linie bedeutet? Glaubt jemand wirklich, dass immer mehr modernste Waffen, noch so harte Sanktionen und gewaltige Finanzspritzen Frieden erzeugen k&ouml;nnten? Die gegenw&auml;rtigen Entwicklungen, zuletzt die russische Teilmobilmachung, der Beitritt der Ostukraine zu Russland, der Anschlag auf die Pipelines, zeigen doch &uuml;berdeutlich, dass genau das nicht der Fall ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/verhandlungsloesung-alternativlos\/\">Wolfgang Herzberg in Ossietzky<\/a>\n<p>dazu: <strong>Stoppt die Kriegstreiber und den NATO-Stellvertreterkrieg gegen Russland<\/strong><br>\nDer Krieg in der und um die Ukraine kann wegen seines eskalierenden Potentials neben der Kubakrise als gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die Menschheit gesehen werden. Die imperialistische Supermacht USA f&uuml;rchtet um ihre machtm&auml;ssig weltweit dominierende Stellung und ist fest entschlossen, diese Position mit allen Mitteln von Wirtschaftssanktionen &uuml;ber Stellvertreterkriege bis hin zu einem Weltkrieg zu sichern, zu festigen und auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linx01.sozialismus-jetzt.de\/component\/content\/article\/62-uncategorised\/3874-01-2023-stoppt-die-kriegstreiber-und-den-nato-stellvertreterkrieg-gegen-russland.html\">LinX &ndash; Sozialistische Zeitung f&uuml;r Kiel<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ja zur Hilfe f&uuml;r die Menschen in der Ukraine! Nein zur Lieferung von Panzer!<\/strong><br>\nDie &bdquo;Deutsche Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen&ldquo; (DFG-VK) kritisiert die geplante Lieferung von Panzer an die Ukraine: &bdquo;Statt endlich die zivile Hilfe auszuweiten, werden immer mehr und immer gr&ouml;&szlig;ere Waffensysteme in den Krieg geliefert. Damit wird die Eskalationsspirale angeheizt und der Krieg ausgeweitet&ldquo;, kritisiert der DFG-VK-Bundessprecher J&uuml;rgen Gr&auml;sslin, Experte f&uuml;r Waffenexporte, und erkl&auml;rt weiter: &bdquo;Deutschland muss mit aller Kraft zivil helfen!&ldquo; [&hellip;]<br>\nSeit Beginn des v&ouml;lkerrechtswidrigen russischen Angriffs hat Deutschland bereits MARS-Raketenwerfer, Panzerhaubitzen 2000 und Gepard-Luftabwehrgesch&uuml;tze an die Ukraine exportiert. Dazu kommen noch 900 Panzerfaust 3 mit insgesamt 3.000 Patronen, 500 Flugabwehrraketen Stinger, 100.000 Handgranaten, 30.000 Schuss Munition f&uuml;r 40mm Granatwerfer, 13.500 Schuss 155 mm Artilleriemunition, 100 Maschinengewehre und vieles Kriegsger&auml;t mehr. Alsbald sollen nun auch noch Marder- und Patriot-Waffensysteme folgen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Diese Waffenlieferungen folgen der immens gef&auml;hrlichen Milit&auml;rlogik beider Seiten, dass dieser Krieg milit&auml;risch zu gewinnen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/dfg-vk.de\/ja-zur-hilfe-fur-die-menschen-in-der-ukraine\/\">DFG-VK<\/a><\/p>\n<p>und <strong>Ukraine: US-HIMARS<\/strong><br>\nIn einem Factsheet des US-Verteidigungsministeriums sind die Waffenlieferungen an die Ukraine detailliert aufgelistet, seit Beginn des russischen Angriffs seien 19,3 Mrd. US-Dollar bereitgestellt worden, hei&szlig;t es darin. &bdquo;interessant&ldquo; sind dazugeh&ouml;rige Informationen eines Artikels im Security Table denen zufolge sich das Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) als &bdquo;effizientestes&ldquo; Waffensystem erwiesen habe &ndash; und dieses scheint dem Artikel zufolge von US-Personal bedient zu werden: &bdquo;Der gr&ouml;&szlig;te Teil der HIMARS wird vermutlich nicht von ukrainischen Soldaten, sondern von amerikanischen Milit&auml;rdienstleistern (Contractor) bedient. Daf&uuml;r spricht der russische Abzug aus Cherson: 30.000 Soldaten mit dem R&uuml;cken zum Dnjepr setzten inklusive 2500 Fahrzeuge &uuml;ber den Fluss, ohne dass ein ukrainischer Schuss fiel. F&uuml;r die Russen h&auml;tte es ein Desaster werden k&ouml;nnen. Doch die HIMARS schwiegen, mutma&szlig;lich, weil die US-Regierung kein Interesse hatte an einer Vernichtung von 30.000 russischen Soldaten (Grund: Gespr&auml;chskan&auml;le offenhalten).&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2023\/01\/06\/ukraine-us-waffen-3\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krieg oder Frieden in Europa &ndash; Wahrheit oder L&uuml;ge oder: Wie Merkel als ex-Kanzlerin deutsche Au&szlig;enpolitik in die Tonne tritt<\/strong><br>\nNun aber hat sich die nunmehr ehemalige Kanzlerin in drei Interviews zu ihren Motiven zur Zustimmung zur NATO-Erweiterung und zur Aushandlung der Minsker Abkommen 2014\/2015 ge&auml;u&szlig;ert und so neue politische Fakten geschaffen.<br>\nFrau Merkel betonte im Dezember 22, dass die Minsk-Abkommen nie dazu gedacht waren, der Ukraine (und Europa) Frieden zu bringen, sondern der Ukraine Zeit zu kaufen, zur Vorbereitung auf den unvermeidlichen Krieg mit Russland. Der ehemalige franz&ouml;sische Pr&auml;sident, damals der zweite westliche Partner, best&auml;tigte diese Auslegung Merkels. Putin erkl&auml;rte daraufhin, er sei hintergangen worden.<br>\nMerkw&uuml;rdigerweise folgte in Deutschland keine Diskussion, keine Nachfrage. Es wurde kurz berichtet. Damit hatte es sich. Seither scheint allgemein zu gelten: Die Minsker Abkommen waren eine gro&szlig;e diplomatische T&auml;uschung, die Deutschland und Frankreich allein zum Wohle der Ukraine unternahmen, unternehmen mussten, so wie auch der ehemalige ukrainische Pr&auml;sident Poroschenko heute seine Zustimmung zu Minsk verstanden haben will.<br>\nDie erkl&auml;rte Logik von Frau Merkel, dass alles aus dem geschichtlichen Kontext zu beurteilen sei und sie sich insofern nichts vorzuwerfen h&auml;tte, f&uuml;hrt zum Schluss: Sie w&uuml;rde es wieder tun. Aber was genau w&uuml;rde sie wieder tun: &Uuml;ber Jahre t&auml;uschen oder jetzt t&auml;uschen?<br>\nEntweder war Frau Merkel Mitt&auml;terin in einem gro&szlig;en politischen T&auml;uschungsman&ouml;ver, das selbst vor dem UN-Sicherheitsrat nicht Halt machte.<br>\n<a href=\"https:\/\/press.un.org\/en\/2015\/sc11785.doc.htm\">press.un.org\/en\/2015\/sc11785.doc.htm<\/a><br>\nOder sie wurde jetzt zur Desinformantin.<br>\nWenn alledem so w&auml;re, wie es Frau Merkel im Dezember 2022 darstellte, dann w&auml;re erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig, warum Putin (der aggressive), sich 2014\/2015 darauf einlie&szlig;, die Ukraine nicht milit&auml;risch zu &uuml;berrollen (was ihm nach den Worten von Merkel damals leichter gefallen w&auml;re als heute) und sich stattdessen auf den Friedensplan (Minsk) einlie&szlig;?<br>\nDann w&auml;re erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig, warum sich Steinmeier entschuldigte und die SPD mit ihrer verk&uuml;ndeten &bdquo;Zeitenwende&ldquo; eine komplette Rolle r&uuml;ckw&auml;rts machte. Sie waren doch Teil der Zeitkaufpolitik f&uuml;r die Ukraine, Teil der T&auml;uschung.<br>\nDann w&auml;re erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig, wie sich das zur Begr&uuml;ndung der aktuellen Regierung f&uuml;r das Ende von Nord Stream 2 verh&auml;lt. Das Projekt wurde erkl&auml;rterma&szlig;en wegen des russischen Bruchs des Minsker Abkommens auf Eis gelegt.<br>\nMan kann dem B&auml;ren nicht die Schelle umh&auml;ngen, die nie l&auml;uten sollte. Die neue Merkel-Position impliziert, dass die deutsche Koalition log, warum sie Nord Stream 2 stoppte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/krieg-oder-frieden-in-europa-wahrheit\">Petra Erler<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92164\">Warum schweigt Merkel?<\/a><\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Ohne Hilfe der USA h&auml;tte es keinen Staatsstreich gegeben&raquo;<\/strong><br>\nKein westliches Land h&auml;tte einen solchen Gewalt-Aufstand wie auf dem Maidan toleriert, sagte der damalige Ministerpr&auml;sident Asarow.<br>\nAls Grund f&uuml;r die wochenlangen Unruhen im Jahr 2013\/14 auf dem Maidan in Kiew wird immer wieder folgendes Narrativ erz&auml;hlt: Der damalige Pr&auml;sident Janukowitsch habe sich unerwartet geweigert, das mit der EU ausgehandelte Assoziierungsabkommen zu unterzeichnen. Das habe eine spontane Protestbewegung ausgel&ouml;st. Als sich die Lage zuspitzte, h&auml;tte sich dann das westliche Ausland eingemischt, um die demokratischen Kr&auml;fte zu unterst&uuml;tzen.<br>\nPremierminister war damals Nikolai Asarow. Er war vier Jahre lang bis zu seinem R&uuml;cktritt Ende Januar 2014 Regierungschef &ndash; und damit der am l&auml;ngsten regierende Premierminister der unabh&auml;ngigen Ukraine. Asarow widerspricht dem westlichen Narrativ. Er lebt heute in Moskau und erarbeitet in einem &laquo;Komitee zur Rettung der Ukraine&raquo;, das in Opposition zur derzeitigen Regierung in Kiew steht, politische Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Zukunft der Ukraine. Wir dokumentieren im Folgenden ein Interview, das der Journalist Stefan Korinth im November 2016 mit Asarow &uuml;ber den genauen Hergang aus dessen Sicht f&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ohne-hilfe-der-usa-haette-es-keinen-staatsstreich-gegeben\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bidens Existenzangst in der Ukraine &ndash; Biden&rsquo;s existential angst in Ukraine<\/strong><br>\nDer Artikel in der Washington Post vom Samstag mit dem Titel Die Zeit ist nicht auf der Seite der Ukraine, der von Condoleezza Rice, der ehemaligen Au&szlig;enministerin unter dem republikanischen Pr&auml;sidenten George W. Bush, und Robert Gates, der sowohl unter Bush als auch unter seinem Nachfolger Barack Obama von der Demokratischen Partei t&auml;tig war, mitverfasst wurde, verdeutlicht dieses Paradigma.<br>\nRice und Gates unterst&uuml;tzen den Krieg von Pr&auml;sident Biden gegen Russland. Sie vertreten jedoch die These, dass die USA und die NATO-Verb&uuml;ndeten in der Ukraine &ldquo;drastisch&rdquo; eingreifen sollten, um eine direkte milit&auml;rische Intervention zu verhindern, die andernfalls unvermeidlich werden k&ouml;nnte.<br>\nDie Stellungnahme erinnert an die beiden Weltkriege, die den Aufstieg der USA zur Weltmacht markierten, und warnt, dass die von den USA gef&uuml;hrte &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo; &ndash; ein Codewort f&uuml;r die globale Hegemonie der USA &ndash; in Gefahr ist, wenn Biden in der Ukraine versagt.<br>\nRice und Gates r&auml;umen indirekt ein, dass der hybride Krieg, den Russland f&uuml;hrt, im Gegensatz zur bisherigen triumphalistischen Darstellung des Westens auf der Siegesstra&szlig;e ist. Offensichtlich zerrt die erwartete russische Offensive an ihren Nerven.<br>\nDie Stellungnahme steht auch im Zusammenhang mit der amerikanischen Politik. Die Pattsituation um den Sprecher des Repr&auml;sentantenhauses und ihre dramatische Zuspitzung in einem erbitterten politischen Kampf zwischen den Republikanern l&auml;sst einen dysfunktionalen Kongress bis zu den Wahlen 2024 erahnen.<br>\nDer Sprecher Kevin McCarthy, der &uuml;brigens die Unterst&uuml;tzung des ehemaligen Pr&auml;sidenten Donald Trump hatte, hat schlie&szlig;lich gewonnen, aber erst nachdem er eine Reihe von Zugest&auml;ndnissen an den populistischen Fl&uuml;gel gemacht hat, was seine Autorit&auml;t geschw&auml;cht hat. Die AP berichtete: &ldquo;Es wurde mit dem Finger gezeigt, Worte wurden gewechselt und Gewalt wurde offenbar gerade noch abgewendet&hellip; Es war das Ende einer bitteren Pattsituation, die die St&auml;rken und die Zerbrechlichkeit der amerikanischen Demokratie gezeigt hatte.&rdquo;<br>\nEin hochrangiger Kreml-Politiker hat sich interessanterweise bereits dazu ge&auml;u&szlig;ert. McCarthy selbst nannte in seiner Erkl&auml;rung nach der Wahl zum neuen Sprecher des Repr&auml;sentantenhauses bei der Bekanntgabe seiner Priorit&auml;ten f&uuml;r die kommenden Monate das Engagement f&uuml;r eine starke Wirtschaft, die Bek&auml;mpfung der illegalen Einwanderung &uuml;ber die mexikanische Grenze und den Wettbewerb mit China, lie&szlig; aber jeden Hinweis auf die Lage in der Ukraine oder die Bereitstellung von Mitteln f&uuml;r Kiew aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/bidens-existenzangst-in-der-ukraine-biden-s-existential-angst-in-ukraine\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Das Gerede von roten Linien&rdquo;<\/strong><br>\nNach der Ank&uuml;ndigung der Bundesregierung, der Ukraine Sch&uuml;tzenpanzer zu liefern, werden in Berlin weiterreichende Forderungen nach der Lieferung von Kampfpanzern und Kampfflugzeugen laut. Er &bdquo;w&uuml;nsche&ldquo; sich &bdquo;eine europ&auml;ische Initiative f&uuml;r die Lieferung von Leopard 2&ldquo;, erkl&auml;rt der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Anton Hofreiter. Vizekanzler Robert Habeck schlie&szlig;t Leopard 2-Lieferungen an Kiew nicht aus. Carlo Masala, Professor an der M&uuml;nchner Bundeswehr-Universit&auml;t, spricht sich daf&uuml;r aus, den ukrainischen Streitkr&auml;ften auch Kampfjets zur Verf&uuml;gung zu stellen; diese ben&ouml;tige man f&uuml;r &bdquo;Gegenoffensiven&ldquo;. Masala und andere pl&auml;dieren daf&uuml;r, Russlands rote Linien nicht zu beachten. Zu den Gegenoffensiven, die zur Zeit diskutiert werden, geh&ouml;rt auch der Versuch, die Krim milit&auml;risch zur&uuml;ckzuerobern. Ein pensionierter US-General h&auml;lt das bis August dieses Jahres f&uuml;r m&ouml;glich. Freilich sei es dazu n&ouml;tig, dass der Westen noch mehr Waffen an die Ukraine liefere, erkl&auml;rt ein Ex-Berater des US-Generalstabs. Pl&auml;ne, die Krim zur&uuml;ckzuerobern, sind in Kiew bereits im M&auml;rz 2021 per Pr&auml;sidialdekret in Kraft gesetzt worden. Bei einer Realisierung k&ouml;nnten hunderttausende Russen zwangsvertrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9125\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>NATO: vom Verteidigungsb&uuml;ndnis zum Angriffspakt<\/strong><br>\nUnter diesem Titel hat Christian M&uuml;ller am 2. April 2021 transparent gemacht, was NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg in einer Zoom-Konferenz mit der Florida-University in den USA verraten hat: Die NATO hat vor, den Paragraphen 5 ihrer Statuten so abzu&auml;ndern, dass sie auch Pr&auml;ventiv-Schl&auml;ge durchf&uuml;hren kann. [&hellip;]<br>\nUm es in den Worten von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg zu sagen: Die NATO hat bis am 24. Februar 2022 Russland zwar noch nicht mit traditionellen milit&auml;rischen Mitteln angegriffen, aber mit x schwerwiegenden Massnahmen massiv provoziert und bedroht: Sie hat genau die Situation geschaffen, bei der die NATO gem&auml;&szlig; den k&uuml;nftigen NATO-Statuten berechtigt sein will, schon pr&auml;ventiv anzugreifen. Sie will das Recht haben, so Stoltenberg, selber zu entscheiden, wann sie selber angreifen darf. (Minute 27: &laquo;Wir werden unseren Feinden nie bekanntgeben, wann wir Artikel 5 &lsaquo;aktivieren&rsaquo;.&raquo;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/nato-vom-verteidigungsbuendnis-zum-angriffspakt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Noam Chomsky: Von Patriot-Raketen &uuml;ber Orwell-Propaganda zu Wirtschaftsdemokratie<\/strong><br>\nChomsky sagt: Kriegseskalation und Klimakrise sind kein Schicksal. Gewerkschaften und Bewegungen haben Macht. Sie k&ouml;nnen nicht nur die Wirtschaft umgestalten. Was geschehen muss.<br>\nDas Interview mit Noam Chomsky f&uuml;hrt der Politikwissenschaftler C.J. Polychroniou. Es erscheint in Kooperation mit dem US-Magazin Truthout, wo Sie die englische Version finden. (&hellip;)<br>\nDer Neoliberalismus wird oft genug mit der Globalisierung in einen Topf geworfen, aber es ist ziemlich offensichtlich, dass letztere ein multidimensionaler Prozess ist, der schon lange vor dem Aufkommen des Neoliberalismus existierte. Nat&uuml;rlich ist die vorherrschende Form der Globalisierung heute die neoliberale Globalisierung, aber das bedeutet nicht, dass die Globalisierung um neoliberale Politiken und Werte herum strukturiert sein muss oder dass es &ldquo;keine Alternative&rdquo; gibt. In der Tat gibt es &uuml;berall auf der Welt st&auml;ndige K&auml;mpfe um die demokratische Kontrolle &uuml;ber Staaten, M&auml;rkte und Unternehmen. Meine Frage lautet daher wie folgt: Ist es utopisch zu glauben, dass der Status quo in Frage gestellt werden kann und dass eine andere Welt m&ouml;glich ist?<br>\nNoam Chomsky: Globalisierung bedeutet einfach internationale Integration. Sie kann viele Formen annehmen. Die neoliberale Globalisierung, die vor allem in den Clinton-Jahren durchgesetzt wurde, war auf die Interessen des Privatkapitals ausgerichtet und umfasste eine Reihe &auml;u&szlig;erst protektionistischer Abkommen &uuml;ber Investorenrechte, die als &ldquo;Freihandel&rdquo; getarnt wurden.<br>\nDas war keineswegs unvermeidlich. Sowohl die Gewerkschaftsbewegung als auch die eigene Forschungsabteilung des US-Kongresses (das Office of Technology Assessment oder OTA) schlugen Alternativen vor, die auf die Interessen der arbeitenden Menschen in den USA und im Ausland ausgerichtet waren.<br>\nSie wurden kurzerhand verworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Noam-Chomsky-Von-Patriot-Raketen-ueber-Orwell-Propaganda-zu-Wirtschaftsdemokratie-7450058.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Herr Michael Fitz hat Ihnen einen offenen Brief geschrieben. Werden Sie ihn beantworten?<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Hofreiter, gro&szlig;e Teile der deutschen &Ouml;ffentlichkeit sind &uuml;berrascht &uuml;ber die Entwicklung der Gr&uuml;nen und insbesondere ihrer F&uuml;hrungspersonen.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83582\">Hier der Brief<\/a> auf den viele B&uuml;rger gern ihre Antwort zur Kenntnis nehmen w&uuml;rden. (&hellip;)<br>\nAnton Hofreiters Antwort vom 05. Januar 2023 &ndash; 14:28 (&hellip;)<br>\nSehr geehrter Herr K.,<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihre Frage.<br>\nDie alleinige Verantwortung f&uuml;r den Krieg in der Ukraine tr&auml;gt Russland, das die Ukraine v&ouml;lkerrechtswidrig angegriffen hat und seit dem 24. Februar unfassbares Leid &uuml;ber die ukrainische Bev&ouml;lkerung bringt. Aus diesem Grund m&uuml;ssen wir der Ukraine beistehen und sie intensiv milit&auml;risch, finanziell und humanit&auml;r dabei unterst&uuml;tzen, die von Russland besetzten Gebiete zu befreien.<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. Anton Hofreiter<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/profile\/anton-hofreiter\/fragen-antworten\/herr-michael-fitz-hat-ihnen-einen-offenen-brief-geschrieben-werden-sie-ihn-beantworten%20\">abgeordnetenwatch.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.M.:<\/strong> Am 14. April 2014 begann die sogenannte Anti-Terror-Operation im Donbass. Seitdem herrschte Krieg in der Ukraine. Anton Hofreiter blendet die westliche Einmischung und Mitverantwortung aus. Er sollte sich besser informieren &ndash; <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ukraine-chronik-der-westlichen-einmischung\/\">beispielweise anhand dieser Chronik<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>PCR-Tests: &ldquo;Weder sachgerecht noch erforderlich&rdquo;<\/strong><br>\nDie Labormediziner haben die Gesetze &uuml;ber PCR-Tests beeinflusst &ndash; und w&auml;hrend der Pandemie&nbsp;Milliarden verdient.&nbsp;WDR, NDR&nbsp;und SZ haben mehr als tausend Seiten interner Ministeriumsunterlagen ausgewertet. Ein Lehrst&uuml;ck &uuml;ber Lobbyismus in der Pandemie.<br>\nDer Verein Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) ist der Club der&nbsp;Labore&nbsp;in Deutschland. Im Vorstand sitzen die Chefs der Labor-Riesen&nbsp;Sonic, Limbach, Amedes und Synlab. Die Namen kennt zwar fast niemand, doch jedes Jahr werten diese Firmen viele Millionen medizinischer Proben aus, von Hepatitis, Influenza oder Norovirus bis hin zum Coronavirus.&nbsp;<br>\nIn den vergangenen Jahren herrschte Dank der Pandemie Goldgr&auml;berstimmung in der Branche. Die Gewinne explodierten im vergangenen Gesch&auml;ftsjahr f&ouml;rmlich, wie etwa bei der Firma Sonic Healthcare, die ihren Gewinn vom Juli 2020 bis Juni 2021 um 82 Millionen auf 274 Millionen Euro mehr als verdreifachen konnte. Verantwortlich seien unter anderem die PCR-Corona-Tests, schreibt Sonic in seinem Jahresbericht.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/pcr-tests-113.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>WHO kritisiert Chinas Corona-Informationen<\/strong><br>\nAngesichts der explosionsartigen Ausbreitung des Virus in China und des Mangels an Daten aus der Volksrepublik sei die WHO besorgt, sagte Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. &ldquo;Wir fordern von China weiterhin schnellere, regelm&auml;&szlig;ige und verl&auml;ssliche Daten &uuml;ber Krankenhauseinweisungen und Todesf&auml;lle sowie eine umfassendere Sequenzierung von Viren in Echtzeit.&rdquo; Diese Daten seien f&uuml;r die WHO nach wie vor unerl&auml;sslich, um regelm&auml;&szlig;ige, schnelle und robuste Risikobewertungen der globalen Situation vorzunehmen, sagte Tedros bei einem Pressebriefing. (&hellip;)<br>\nTedros &auml;u&szlig;erte Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass einige L&auml;nder in letzter Zeit angesichts der fehlenden Informationen &uuml;ber Corona in China Einreisen von dort an Tests koppelten. Es sei der Versuch die eigenen B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen.<br>\nWHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan sagte, bei der von einigen L&auml;ndern eingef&uuml;hrten Testpflicht handele es sich weder um eine &uuml;bertriebene Ma&szlig;nahme noch um eine Reisebeschr&auml;nkung. Die Tests beruhten auf der Risikobewertung der einzelnen L&auml;nder. (&hellip;)<br>\nRyan kritisierte die chinesische Definition f&uuml;r die Statistik der Corona-Toten. Diese gebe zu wenig Aufschluss dar&uuml;ber, wie viele Menschen an dem Virus gestorben sind, seit die gro&szlig;e Corona-Welle im Dezember begonnen habe. Gez&auml;hlt werden in China nur noch Infizierte, die an Atemwegsproblemen sterben. Nach WHO-Angaben sind die Komplikationen, die zum Tod durch COVID-19 f&uuml;hren k&ouml;nnen, aber viel umfangreicher. Die chinesische Definition sei viel zu eng gefasst, sagte Ryan. Deshalb gehe die WHO davon aus, dass die Zahl der Corona-Toten tats&auml;chlich deutlich h&ouml;her liege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/who-kritisiert-chinas-corona-informationen\/a-64287925%20\">DW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hat die WHO die Corona-Daten aus Deutschland untersucht? Die sind von Anfang an h&ouml;chst fragw&uuml;rdig. Die NachDenkSeiten haben z.B. fr&uuml;hzeitig darauf hingewiesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59903\">Schluss mit Irref&uuml;hrung: &bdquo;Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt nur scheinbar objektive&ldquo;<\/a>. Aufgrund des Datenmangels konnten hierzulande die Corona-Ma&szlig;nahmen nicht ordentlich evaluiert werden. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84640\">Lauterbach sabotiert die Evaluierung der Corona-Ma&szlig;nahmen, um sein eigenes Versagen zu verdecken<\/a> sowie Die Corona-Politik wollte nie wissen, ob sie funktioniert &ndash; und daran ist sie gescheitert und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85494#h01\">Kubicki fordert Lauterbach auf, RKI-Pr&auml;sident Wieler zu entlassen<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Deutschland f&uuml;hrt Testpflicht f&uuml;r Reisende aus China ein<\/strong><br>\nAuch Deutschland wird f&uuml;r Einreisende aus China wegen der dortigen Corona-Welle eine Testpflicht einf&uuml;hren. Das teilte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit. Die deutsche Einreiseverordnung werde kurzfristig ver&auml;ndert, Reisende aus China ben&ouml;tigten k&uuml;nftig bei Reiseantritt nach Deutschland mindestens einen Antigenschnelltest, sagte der SPD-Politiker.<br>\nLauterbach hatte, wie auch nahezu alle Virologen, in den vergangenen Tagen mehrfach erkl&auml;rt, eine eigene Testpflicht f&uuml;r Reisende aus China sei nicht notwendig, weil eine Gef&auml;hrdung durch neue Varianten nicht zu erwarten sei. Vor dem Hintergrund der europ&auml;ischen Einigung &auml;nderte er nun aber den Kurs. Eine &ldquo;gute Entscheidung&rdquo; sei die europ&auml;ische Antwort auf die Pandemie-Lage in China. (&hellip;)<br>\nDer Bundesgesundheitsminister zeigte sich besonders besorgt wegen einer Variante aus Amerika. XBB.1.5 lasse derzeit die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen im Nordosten der USA stark steigen, schrieb Lauterbach bei Twitter. &ldquo;Hoffentlich kommen wir durch den Winter, bevor eine solche Variante sich bei uns ausbreiten kann.&rdquo; Die Lage in Deutschland werde diesbez&uuml;glich genau &uuml;berwacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-lauterbach-china-1.5727335%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist &ndash; mal wieder &ndash; eine rein politisch motivierte Ma&szlig;nahme, die auf Annahmen und Bef&uuml;rchtungen beruht. Argumentiert wird mit dem Gesundheitsschutz, aber es fehlt &ndash; wie 2020 &ndash; jede Evidenz. Empfohlen bzw. verpflichtend eingef&uuml;hrt werden fragw&uuml;rdige und sich als untauglich erwiesene Ma&szlig;nahmen: <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Risikogebiete_neu.html\">Das Tragen von Masken und Tests &ndash; nun f&uuml;r Reisende aus China mit Ausnahme der Sonderverwaltungsregion Hongkong<\/a>. Offensichtlich sollen die entsprechenden Industriezweige weiterhin gef&ouml;rdert werden. Da darf die Unterst&uuml;tzung des Pharmalobbyisten im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit nicht fehlen. <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/kommentar-berlin-gesundheitsminister-tweets-silvester-randale-alkohol-corona-altenheim-jetzt-wird-es-langsam-peinlich-ist-karl-lauterbach-noch-twittertauglich-li.303067\">Nach seinen Pannen vor Weihnachten und zum Jahreswechsel<\/a> d&uuml;rfte diese Diskussion zum Corona-Themenkomplex seinen (weihnachtlichen?) W&uuml;nschen mehr entsprechen. Aber wo bleibt die Testpflicht f&uuml;r USA-Reisende oder ist deren neue Coronavirus-Variante so ganz anders als die Virusvarianten aus China?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutscher Virologe Klaus St&ouml;hr: Sondereinreisebeschr&auml;nkungen gegen China unn&ouml;tig<\/strong><br>\nSondereinreisebeschr&auml;nkungen gegen China sind unn&ouml;tig, weil die Zahl der einheimischen COVID-19-Infizierten in Europa viel gr&ouml;&szlig;er ist als die von Infizierten aus China.<br>\nDies sagte der deutsche Virologe und Epidemieexperte Klaus St&ouml;hr vor kurzem in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Mittlerweile gebe es t&auml;glich in Westeuropa sch&auml;tzungsweise 100.000 neue COVID-19-Infektionen, so St&ouml;hr weiter. Im Jahr 2019 vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie seien t&auml;glich circa 16.000 Chinesen nach Westeuropa gereist. Unter den schlechtesten Umst&auml;nden, also wenn circa ein Drittel der chinesischen Touristen infiziert w&auml;ren, sei diese Ziffer immer noch viel niedriger als die der einheimischen Infizierten in Westeuropa.<br>\nDer deutsche Experte f&uuml;gte hinzu, die Behauptung, dass gewisse eingereiste Infizierte eine neue Pandemiewelle ausl&ouml;sen w&uuml;rden, habe keine Forschungsunterst&uuml;tzung. Ma&szlig;nahmen wie zwanghafte COVID-19-Virustests seien unn&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/01\/06\/ARTImA3twFwJlfGQfCAkxhjb230106.shtml%20\">CRI online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Corona-Ma&szlig;nahmen sollten nicht f&uuml;r politische Zwecke missbraucht werden<\/strong><br>\nAm heutigen Mittwoch beraten sich die EU-L&auml;nder &uuml;ber die derzeitige COVID-19-Situation in China. Einige L&auml;nder wie Frankreich haben bereits eine Testpflicht f&uuml;r Einreisende aus China eingef&uuml;hrt und dr&auml;ngen die EU dazu, dem Beispiel zu folgen. Experten halten solche Ma&szlig;nahmen jedoch f&uuml;r reine Zeit- und Ressourcenverschwendung. (&hellip;)<br>\nFrankreich, Italien und Spanien verlangen schon jetzt Tests f&uuml;r Einreisende aus China, und Frankreich dr&auml;ngt sogar die gesamte EU, diesem Beispiel zu folgen. Belgien hat angek&uuml;ndigt, das Abwasser von Flugzeugen, die aus China kommen, auf neue Corona-Varianten zu testen. Einige L&auml;nder au&szlig;erhalb der EU haben ebenfalls Beschr&auml;nkungen eingef&uuml;hrt. So erkl&auml;rten die USA k&uuml;rzlich, dass Reisende, die vom chinesischen Festland, Hongkong und Macao in die USA einreisen, ab dem 5. Januar einen negativen COVID-19-Test vorweisen oder nachweisen m&uuml;ssen, dass sie sich von einer fr&uuml;heren Infektion erholt haben. Die Anforderungen gelten auch f&uuml;r Passagiere, die &uuml;ber ein Drittland in die USA einreisen, sowie f&uuml;r diejenigen, die &uuml;ber die USA zu anderen Zielen weiterreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-01\/04\/content_85039836.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r Gas in Europa auf niedrigstem Stand seit November 2021<\/strong><br>\nAmsterdam in den Niederlanden &ndash; Der als Referenz geltende Terminkontrakt TTF an der Energieb&ouml;rse in den Niederlanden fiel am Mittwochnachmittag um 9,3 Prozent auf 65,59 Euro pro Megawattstunde f&uuml;r Februar.<br>\nDer Gaspreis setzte damit seinen Abschwung fort: Anfang der Woche schon war der TTF auf den niedrigsten Stand seit dem 21. Februar 2022 gesunken. &bdquo;Solange die Vorhersagen kein winterliches Klima ausweisen, scheinen erneute Verluste wahrscheinlich&ldquo;, erkl&auml;rten Analysten von Energi Danmark.<br>\nDer Gaspreis war ab Herbst 2021 gestiegen. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar legte er sprungartig weiter zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/grosshandelspreise-fuer-gas-in-europa-auf-niedrigstem-stand-seit-november-2021-92010890.html%20\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89917\">Strompreisdeckel &ndash; W&uuml;rden die Menschen das Strompreissystem verstehen, h&auml;tten wir eine Revolution noch vor morgen fr&uuml;h<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Europa kauft den weltweiten Gasmarkt leer<\/strong><br>\nRussland exportiert kaum noch Erdgas &ndash; so fehlen dem Weltmarkt riesige Gasmengen. Deutschland kauft f&uuml;r viel Geld Ersatz. Aber &auml;rmere L&auml;nder haben ein Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/energie\/lng-importe-europa-kauft-den-weltweiten-gasmarkt-leer\/28902424.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein neuer Flop? Warum wir keinen &bdquo;digitalen&ldquo; Euro brauchen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) will unser Bargeld digitalisieren. Unser Kolumnist kritisiert den Plan und schl&auml;gt eine Alternative vor.<br>\nJa, die Europ&auml;ische Zentralbank will uns ans Bargeld. Nein, sie will es uns nicht wegnehmen. Sie will es digitalisieren. In Zukunft k&ouml;nnte Bargeld aus Scheinen, M&uuml;nzen und dem &bdquo;digitalen Euro&ldquo; bestehen, also dem digitalisierten Bargeld. Daran arbeitet die EZB eigentlich schon seit 2019. Nun steht das Novum wieder zur Diskussion, denn im Herbst dieses Jahres soll die Entscheidung fallen. Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat die bevorstehende Einf&uuml;hrung bereits als &bdquo;Teil eines gro&szlig;en Innovationssprungs&ldquo; bejubelt.<br>\nWas genau das &bdquo;Digitalisieren&ldquo; aber bedeutet soll, wissen die Zentralbanker selbst noch nicht so recht. Auch nicht, ob digitales Bargeld &uuml;berhaupt genutzt w&uuml;rde. Es zeichnet sich ab: Die EZB arbeitet an einer L&ouml;sung, f&uuml;r die es gar kein Problem gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ein-neuer-flop-warum-wir-keinen-digitalen-euro-brauchen-li.304418\">Maurice H&ouml;fgen in Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Pr&auml;sidentin der EZB, Frau Lagarde, <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/agenda\/authors\/christinelagarde\">ist Mitglied des Kuratoriums des Weltwirtschaftsforums<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article131660696\/EZB-laesst-sich-von-Finanzmacht-BlackRock-beraten.html\">die EZB l&auml;sst sich von Finanzmacht BlackRock beraten<\/a>. Solche pers&ouml;nlichen und strukturellen Verflechtungen k&ouml;nnen erkl&auml;ren, weshalb die EZB &ndash; und die EU generell &ndash; der Dominanz der USA kein Ende bereiten. Bitte lesen Sie dazu auch  bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77347\">Europa in die Abh&auml;ngigkeit des US-Finanzsystems zu treiben: Unbezahlbar<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=39234\">Der &bdquo;Krieg gegen das Bargeld&ldquo; ist eine milliardenschwere &Ouml;lquelle f&uuml;r den Finanzsektor<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Innenst&auml;dte vielerorts vor dramatischem Umbruch<\/strong><br>\nStudie: Stimmiges Gesamtangebot in der City wird immer wichtiger<br>\nWas macht deutsche Citys attraktiv? Immer weniger ist es der Einzelhandel, der f&uuml;r diese Frage eine entscheidende Rolle spielt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse, an der auch der DIHK beteiligt war.<br>\nDie &ldquo;Deutschlandstudie Innenstadt&rdquo; greift die viel diskutierten Herausforderungen der Citys auf, nimmt zentrale Erkenntnisse zum Einkaufs- und Mobilit&auml;tsverhalten unter die Lupe und benennt in der Praxis erprobte Projektbeispiele der bundesweiten Gemeinschaftsinitiative Stadtimpulse f&uuml;r Innenstadt, Handel und st&auml;dtisches Leben.<br>\nAus der Untersuchung geht hervor, dass viele Menschen unter den derzeitigen Voraussetzungen nicht mehr in die Innenst&auml;dte zur&uuml;ckkehren werden &ndash; die Besuche drohen, um 20 Prozent zur&uuml;ckzugehen, vor allem in Kleinst&auml;dten mit bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Besonders die &auml;lteren, kaufkr&auml;ftigeren Menschen k&ouml;nnten k&uuml;nftig der City fernbleiben &ndash; ein schwer zu verkraftender Aderlass. Die bereits jetzt herausfordernde Situation versch&auml;rft sich durch die angek&uuml;ndigte Schlie&szlig;ung weiterer Standorte gro&szlig;er Warenh&auml;user. Diese sind f&uuml;r viele Innenst&auml;dte pr&auml;gende Einzelhandelsimmobilien, deren Schlie&szlig;ungen rasches und zielgerichtetes Handeln von Politik und Verwaltung erfordern.<br>\nDer Studie zufolge stehen die Einkaufsm&ouml;glichkeiten bei der Bewertung der Attraktivit&auml;tsfaktoren zwar noch immer an der Spitze, aber ihre Bedeutung sinkt. Wichtiger werden stattdessen die Aspekte Stadtgr&uuml;n, Gastronomie, Sauberkeit und Aufenthaltsqualit&auml;t. Dass sich eine attraktive Innenstadt durch Einkaufsm&ouml;glichkeiten auszeichnet, geben insbesondere unter 30-J&auml;hrige immer seltener an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/themen-und-positionen\/wirtschaftspolitik\/raumordnung-und-stadtentwicklung\/innenstaedte-vielerorts-vor-dramatischem-umbruch-88408\">DIHK<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Erfinder des An-die-Stra&szlig;e-Klebens zweifeln an ihrer Methode<\/strong><br>\nDeutsche Klimaaktivisten haben sich das An-die-Stra&szlig;e-Kleben von britischen Gruppen wie &bdquo;Extinction Rebellion&ldquo; abgeschaut. Ausgerechnet die zweifeln am Nutzen und wollen sich &auml;ndern. (&hellip;)<br>\nDann kam die Silvesternacht. Genau eine Stunde nach Mitternacht schickte &bdquo;Extinction Rebellion&ldquo; eine Mitteilung raus, die &Uuml;berschrift in riesengro&szlig;en Buchstaben lautete: &bdquo;Wir h&ouml;ren auf&ldquo;. Im Folgenden gestand die Gruppe ein, viel Aufmerksamkeit, aber wenig Ver&auml;nderung erreicht zu haben. &bdquo;W&auml;hrend wir das neue Jahr einl&auml;uten, haben wir einen kontroversen Vorsatz. Wir werden uns vor&uuml;bergehend von &ouml;ffentliche St&ouml;rungen als unserer prim&auml;ren Taktik wegbewegen.&ldquo; Stattdessen wolle die Gruppe &bdquo;Br&uuml;cken bauen&ldquo; und &bdquo;Beziehungen entwickeln&ldquo;. Was war passiert? War der Klebstoff-Aktivismus doch nicht so erfolgreich?<br>\nClare Farrell geh&ouml;rt zu den Mitgr&uuml;ndern von &bdquo;Extinction Rebellion&ldquo; und kann die Frage beantworten. &bdquo;St&ouml;rungen helfen dabei, Alarm zu schlagen. Meiner Erfahrung nach funktionieren sie aber nicht so gut, wenn man eine b&uuml;rgergef&uuml;hrte Demokratie fordern und eine erwachsene Debatte &uuml;ber politische L&ouml;sungen f&uuml;hren will. Die meisten Menschen werden unseren Alarm geh&ouml;rt haben. Aber die Medien haben uns nicht genug Raum gegeben, um &uuml;ber unsere politischen L&ouml;sungsvorschl&auml;ge zu reden&ldquo;, sagt sie.<br>\nDie Klebstoff-Aktionen funktionierten also nicht richtig. B&uuml;rger redeten nur &uuml;ber die Aktion, nicht &uuml;ber die Sache selbst. Ganz &auml;hnlich wie bei der &bdquo;Letzten Generation&ldquo; in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/warum-extinction-rebellion-an-klebeprotesten-zweifelt-18583696.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Ouml;lkonzern vertreibt Bauern f&uuml;r CO2-Gutschriften<\/strong><br>\nDer Energie-Konzern Total vertreibt im Kongo Bauern von ihrem Land, weil er dort Akazien f&uuml;r CO2-Zertifikate pflanzen will.<br>\nPulch&eacute;rie Amboula lebt im S&uuml;den des Kongos auf der Bat&eacute;k&eacute;-Hochebene. Dort baut die Kongolesin das Grundnahrungsmittel Maniok an. Wenn sie versucht, ihre Felder zu betreten, folgen seit einiger Zeit M&auml;nner in Pickups ihrem Traktor, bis sie wieder weg ist. Das Land in der h&uuml;geligen Savanne hat sie von ihrem Vater geerbt.<br>\nIn der N&auml;he des Felds ist an einen kleinen Holzklotz ein laminiertes Schild geheftet, auf dem steht: &laquo;Ihr Feld befindet sich im Gebiet Forest Neutral Congo (FNC). Es ist identifiziert und vermessen worden&raquo;.<br>\nWo Amboula jetzt Maniok pflanzt, soll es in Zukunft Emissionsrechte regnen. Das &laquo;Gebiet Forest Neutral Congo&raquo; ist ein Baumpflanzungsprojekt. Hinter der gleichnamigen Firma FNC steht der Konzern Total. Seit das Unternehmen mit dem Projekt begonnen hat, wird das Land von M&auml;nnern bewacht. Manche Bauern in der Region k&ouml;nnen ihre Felder gar nicht mehr betreten.<br>\nTotal will auf ihren Feldern eine Akazienplantage anlegen und damit ein 40&rsquo;000 Hektaren grosses Projekt zum CO2-Ausgleich verwirklichen. &Uuml;ber 20 Jahre w&uuml;rden die B&auml;ume zehn Millionen Tonnen CO2 binden. Daf&uuml;r gibt es Emissionsgutschriften oder Carbon Offsets, die der Konzern verkaufen oder mit denen er andere Vorhaben kompensieren kann. (&hellip;)<br>\nAmboulas Land geh&ouml;rt dabei weiterhin der Republik Kongo und damit dem kongolesischen Volk. Dessen Regierung hat es an FNC verpachtet. FNC ist eine Tochtergesellschaft des franz&ouml;sischen Beratungsunternehmens F&ocirc;ret Ressources Management (FRM) und bewirtschaftet das Land in einer Partnerschaft mit Total. Im Pachtvertrag sichert die kongolesische Regierung zu, die lokale Bev&ouml;lkerung zu vertreiben oder umzusiedeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/oelkonzern-vertreibt-bauern-fuer-co2-gutschriften\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rishi Sunak considered union ban for thousands of key staff &ndash; leaked emails<\/strong><br>\nInternal messages reveal proposals described as potentially &lsquo;the biggest attack on workers&rsquo; rights and freedoms&rsquo; for generations<br>\nRishi Sunak considered banning thousands of workers from joining a union, according to leaked government emails detailing proposals described as potentially the &ldquo;biggest attack on workers&rsquo; rights and freedoms&rdquo; for decades.<br>\nThe messages, shared between senior civil servants and seen by the Observer, reveal that the prime minister contemplated banning Border Force (BF) staff from trade union membership under its anti-strike legislation announced last Thursday.<br>\nUnion leaders fear the extreme measures &ndash; not even known to be under consideration until now &ndash; could have also been considered for other sectors, theoretically leading to more than a million workers banned from joining unions.<br>\nMark Serwotka, general secretary of the Public and Commercial Services Union, said: &ldquo;These emails reveal that while the government publicly is saying: &lsquo;We want to resolve the dispute&rsquo;, behind the scenes they were preparing the biggest attacks on fundamental rights and freedoms that we would have seen in this country for generations.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2023\/jan\/07\/rishi-sunak-union-ban-key-staff-leaked-emails\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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