{"id":92278,"date":"2023-01-10T08:45:21","date_gmt":"2023-01-10T07:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278"},"modified":"2023-01-10T08:45:21","modified_gmt":"2023-01-10T07:45:21","slug":"hinweise-des-tages-4271","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h01\">Habeck gesteht: Deutschland droht &ldquo;der wirtschaftliche Zusammenbruch&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h02\">Hohe Energiekosten: Stimmung der deutschen Wirtschaft tr&uuml;bt sich ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h03\">Die Strategie f&uuml;r das entscheidende Jahrzehnt (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h04\">K&ouml;nnen Nato und Pentagon einen diplomatischen Ausweg in der Ukraine finden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h05\">Kampfpanzer f&uuml;r die Ukraine: Deutschland spielt eine Schl&uuml;sselrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h06\">Helnwein: &ldquo;Political Correctness nimmt uns die Luft zum Atmen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h07\">Gefl&uuml;chtete ukrainische Kinder an Schulen: Ausnahmezustand f&uuml;r das &uuml;berlastete deutsche Bildungssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h08\">Impfstoff-Myokarditis: Patienten haben vor&uuml;bergehend ungebundene Spike-Proteine im Blut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h09\">Todbringende Medikamente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h10\">Neues Rechtsgutachten: Arbeitsrechtliche Privilegien f&uuml;r Kirchen nicht mehr haltbar &ndash; Grundrechte von Besch&auml;ftigten gest&auml;rkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h11\">Die ewige Wiederkehr der Halbstarken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h12\">FDP-Politiker treffen in Taiwan ein &ndash; neue Milit&auml;r&uuml;bungen Chinas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h13\">Emp&ouml;rung in Israel: Ultras kriegen Kontra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h14\">Korruption durch Kredit? Lindner droht Strafverfahren wegen Bank-Gru&szlig;wort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92278#h15\">Scholz w&auml;hlt sich ein neues Volk<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Habeck gesteht: Deutschland droht &ldquo;der wirtschaftliche Zusammenbruch&rdquo;<\/strong><br>\nAll die Monate hie&szlig; es, das alles sei kein Problem, man m&uuml;sse sich keine Sorgen machen um die Zukunft der deutschen Wirtschaft. Wenn alle nur gen&uuml;gend frieren und verdunkeln w&uuml;rden, werde in Deutschland alles gut gehen. Aber jetzt best&auml;tigt Habeck selbst, was er zuvor immer als &ldquo;russische Propaganda&rdquo; beschimpfte.<br>\nHat der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sein Ministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz inzwischen so weit von jeder Kompetenz ges&auml;ubert, dass nicht einmal mehr jemand &uuml;brig ist, der einen Redeentwurf auf Englisch wenigstens Korrektur lesen k&ouml;nnte? Wenn man seinem Vortrag in Oslo lauscht, dr&auml;ngt sich einem dieser Eindruck auf. Selbst eine mittelm&auml;&szlig;ige Fremdsprachensekret&auml;rin m&uuml;sste imstande sein, ihm zu erkl&auml;ren, dass das nicht &ldquo;dependency of Russian gas&rdquo; oder &ldquo;need of the battlefield&rdquo; hei&szlig;t &ndash; au&szlig;er, man wolle dar&uuml;ber reden, wovon das russische Gas abh&auml;ngt, oder erkl&auml;ren, dass man das Schlachtfeld brauche. (&hellip;)<br>\nEinzig an einer Stelle sagte Habeck &uuml;berraschenderweise die Wahrheit und widersprach damit deutlich der Zuversicht, die er den Deutschen all die Monate &uuml;ber einreden wollte: Deutschland habe &ldquo;vor der Herausforderung eines drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs&rdquo; gestanden. &ldquo;Nichts weniger stand damals auf dem Spiel. Und ein wirtschaftlicher Zusammenbruch in Deutschland h&auml;tte zweifellos zu einer wirtschaftlichen Apokalypse in Europa gef&uuml;hrt.&rdquo;<br>\nWar das nicht bisher stets &ldquo;b&ouml;se russische Propaganda&rdquo;, von einem wirtschaftlichen Zusammenbruch (in Deutschland!) zu reden? &ldquo;So herausfordernd, wie diese Bedrohungen waren und noch sind &hellip;&rdquo; wagte es Habeck weit genug entfernt vom heimischen Publikum, das nach seinen Anleitungen durch Frieren und Stinken vermeintlich sicher durch den Winter kommen sollte, die Dinge zumindest ein einziges Mal so zu benennen, wie sie sind. Auch wenn er sofort wieder behauptet, f&uuml;r den Moment sei alles sicher &ndash; durch mehr norwegisches Erdgas &ndash; und sogar die Inflation sei ja noch &ldquo;milder als erwartet&rdquo;.<br>\nHiermit ist es also amtlich aus dem Munde eines Bundesministers des zust&auml;ndigen Ressorts, wenn auch in erb&auml;rmlichstem Englisch hinausgestolpert: die Politik der &ldquo;Ampel&rdquo;-Koalition und insbesondere jene des Bundeswirtschaftsministers hat eine derma&szlig;en gro&szlig;e Gefahr eines wirtschaftlichen Kollaps erzeugt, dass selbst Habeck dies eingestehen musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/159259-habeck-gesteht-deutschland-droht-wirtschaftlicher-zusammenbruch\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Von Anfang an falsch&rdquo; &ndash; Habeck verleumdet Nord Stream und hofft auf Norwegen<\/strong><br>\nDer deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck hat Norwegen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft im Bereich der erneuerbaren Energien besucht. Bis 2030 wollen Deutschland und Norwegen eine gro&szlig; angelegte Wasserstoffversorgung und die daf&uuml;r notwendige Infrastruktur aufbauen. In diesem Zusammenhang sagte Habeck auf einer Unternehmerkonferenz, dass die Entscheidung Deutschlands f&uuml;r den Bau der Nord Stream 2-Pipeline &ldquo;von Anfang an falsch&rdquo; gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/kurzclips\/video\/159145-von-anfang-an-falsch-habeck\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hohe Energiekosten: Stimmung der deutschen Wirtschaft tr&uuml;bt sich ein<\/strong><br>\nJedes vierte Unternehmen in Deutschland blickt pessimistisch auf das neue Jahr, besonders im Baugewerbe und in der Industrie. Viele haben auch mit einer steigenden Zinslast zu k&auml;mpfen.<br>\nDie Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist ausgesprochen schlecht. Vier von zehn Unternehmen erwarten in diesem Jahr einen R&uuml;ckgang ihrer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit. Das ergab eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), deren Ergebnisse am Montag vorgestellt wurden.<br>\nEs sind vorwiegend die hohen Energiekosten, Probleme in den Lieferketten und die Folgen des Krieges in der Ukraine, die f&uuml;r die tr&uuml;ben Gesch&auml;ftsaussichten verantwortlich gemacht werden.<br>\nIm Winterhalbjahr sei zwar die Gefahr einer Gasmangellage nicht mehr so bedrohlich wie im Sommer 2022, aber die Energiepreise blieben auf einem hohen Niveau. Produktionsst&ouml;rungen seien deshalb nicht ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Hohe-Energiekosten-Stimmung-der-deutschen-Wirtschaft-truebt-sich-ein-7452802.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Strategie f&uuml;r das entscheidende Jahrzehnt (III)<\/strong><br>\nUnter steigendem Druck der deutschen Industrie auf der einen, der Vereinigten Staaten auf der anderen Seite spitzt sich der Streit um die deutsche Chinastrategie zu. Passagen aus dem Entwurf f&uuml;r das Papier, das im Ausw&auml;rtigen Amt unter gr&uuml;ner F&uuml;hrung erstellt wird, waren bereits Ende 2022 bekannt geworden. Sie zielen auf eine erhebliche Versch&auml;rfung der Spannungen zwischen Berlin und Beijing. Dagegen bringt sich nun die deutsche Wirtschaft entschlossen in Stellung: Sie bezieht fast die H&auml;lfte ihrer strategisch bedeutenden Importe aus China; zentrale Branchen der deutschen Industrie haben dort ihren wichtigsten Markt. Die Pr&auml;sidenten der Spitzenverb&auml;nde der deutschen Wirtschaft warnen eindringlich vor einem Bruch mit der Volksrepublik; &Ouml;konomen kritisieren, der Baerbock-Entwurf f&uuml;r die Chinastrategie weise betr&auml;chtliche fachliche M&auml;ngel auf. W&auml;hrend das Kanzleramt die Pl&auml;ne des Au&szlig;enministeriums f&uuml;r die Chinapolitik auszubremsen sucht, wollen NATO und EU heute eine engere Zusammenarbeit im &bdquo;wachsenden geostrategischen Wettbewerb&ldquo; auch mit China vereinbaren. Dies br&auml;chte den USA st&auml;rkeren Einfluss auch auf die deutsche Chinapolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9127\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>K&ouml;nnen Nato und Pentagon einen diplomatischen Ausweg in der Ukraine finden?<\/strong><br>\nDie US-Politik in der Ukraine befindet sich in der Sackgasse. Man bef&uuml;rchtet, nicht mehr ernst genommen zu werden. Daher die Logik: Gegner einsch&uuml;chtern, trotz der unvorstellbar realen Gefahr einer Eskalation. Was tun?<br>\nNato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg, der f&uuml;r seine entschiedene Unterst&uuml;tzung der Ukraine bekannt ist, hat k&uuml;rzlich in einem Fernsehinterview in seinem Heimatland Norwegen seine gr&ouml;&szlig;te Bef&uuml;rchtung f&uuml;r diesen Winter ge&auml;u&szlig;ert: dass die K&auml;mpfe in der Ukraine au&szlig;er Kontrolle geraten und zu einem gro&szlig;en Krieg zwischen der Nato und Russland f&uuml;hren k&ouml;nnten. &ldquo;Wenn die Dinge schief gehen&rdquo;, warnte er gravit&auml;tisch, &ldquo;k&ouml;nnen sie furchtbar schief gehen&rdquo;.<br>\nDas war ein seltenes Eingest&auml;ndnis von jemandem, der sehr stark in den Krieg involviert ist. Es spiegelt den Zwiespalt wider zwischen den j&uuml;ngsten Erkl&auml;rungen der politischen F&uuml;hrer der USA und der Nato auf der einen und denen der Milit&auml;rs auf der anderen Seite.<br>\nDie politisch Verantwortlichen scheinen immer noch an einem langen, unbefristeten Krieg in der Ukraine festhalten zu wollen, w&auml;hrend milit&auml;rische F&uuml;hrer wie der Stabschef der Streitkr&auml;fte der Vereinigten Staaten, General Mark Milley, sich zu Wort gemeldet und die Ukraine aufgefordert haben, &ldquo;die Gunst der Stunde zu nutzen&rdquo; und Friedensgespr&auml;che zu f&uuml;hren.<br>\nAdmiral im Ruhestand Michael Mullen, ein ehemaliger Stabschef, meldete sich als erster zu Wort, vielleicht um Milley auf die Spr&uuml;nge zu helfen, indem er dem Sender ABC News sagte, die Vereinigten Staaten sollten &ldquo;alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu versuchen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, um diese Sache zu l&ouml;sen&rdquo;.<br>\nDie Asia Times berichtete, dass andere f&uuml;hrende Milit&auml;rs der Nato Milleys Ansicht teilen, dass weder Russland noch die Ukraine einen eindeutigen milit&auml;rischen Sieg erringen k&ouml;nnen, w&auml;hrend franz&ouml;sische und deutsche Milit&auml;rs zu dem Schluss kommen, dass die st&auml;rkere Verhandlungsposition, die die Ukraine durch ihre j&uuml;ngsten milit&auml;rischen Erfolge erlangt habe, nur von kurzer Dauer sein werde, wenn man Milleys Rat nicht beherzigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Koennen-Nato-und-Pentagon-einen-diplomatischen-Ausweg-in-der-Ukraine-finden-7452185.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kampfpanzer f&uuml;r die Ukraine: Deutschland spielt eine Schl&uuml;sselrolle<\/strong><br>\nDie Chancen steigen, dass die Ukraine in den n&auml;chsten Wochen nicht nur Sch&uuml;tzenpanzer, sondern auch Kampfpanzer aus westlicher Produktion bekommt. An Deutschland wird nicht nur die Frage nach eigenen Lieferungen des Kampfpanzers Leopard gestellt &ndash; Berlin m&uuml;sste auch anderen Europ&auml;ern gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den Export geben.<br>\nNachdem in der vergangenen Woche zun&auml;chst Frankreich und dann die USA und Deutschland der Ukraine Sp&auml;h- und Sch&uuml;tzenpanzer zugesagt hatten, ist die Debatte &uuml;ber den n&auml;chsten Schritt erst recht in Fahrt gekommen: die Lieferung von Kampfpanzern. Die Initiative finnischer Abgeordneter zu einer europ&auml;ischen Abgabe von Panzern des Typs Leopard 2 wird inzwischen durch Aussagen aus europ&auml;ischen Regierungen flankiert.<br>\nSo berichtete der polnische Ministerpr&auml;sident Mateusz Morawiecki am vergangenen Samstag ganz offiziell bei einer Pressekonferenz von Gespr&auml;chen einer &bdquo;breiteren Koalition von L&auml;ndern, die diese schwere, moderne Ausr&uuml;stung &uuml;bergeben k&ouml;nnen&ldquo;. Dar&uuml;ber habe er sogar, sagte Morawiecki, bereits mit Bundeskanzler Olaf Scholz gesprochen.<br>\nUm welche Panzertypen es genau gehe, sagte der polnische Premier zwar nicht. Klar ist aber, dass Polen Vertr&auml;ge mit den USA und S&uuml;dkorea &uuml;ber Panzerlieferungen abgeschlossen hat &ndash; und im Gegenzug einen Gro&szlig;teil seiner rund 250 Kampfpanzer Leopard 2 aus deutscher Produktion gerne abgeben w&uuml;rde.<br>\nMorawieckis Hinweis &bdquo;wir werden in den n&auml;chsten Tagen mehr dar&uuml;ber wissen&ldquo;, zielt offensichtlich auf das n&auml;chste Treffen im sogenannten Ramstein-Format: Diese internationale Kontaktgruppe zur Unterst&uuml;tzung der Ukraine unter US-F&uuml;hrung will am 20. Januar &uuml;ber weitere Waffenlieferungen an die Ukraine beraten. F&uuml;r diese Abstimmung, so wurde am Montag bekannt, bereitet offensichtlich auch Gro&szlig;britannien ein Angebot f&uuml;r schwere Kampfpanzer vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/table.media\/security\/analyse\/kampfpanzer-fuer-die-ukraine-deutschland-spielt-eine-schluesselrolle\/\">Thomas Wiegold auf Table.Media<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Helnwein: &ldquo;Political Correctness nimmt uns die Luft zum Atmen&rdquo;<\/strong><br>\nMit seiner Kunst provoziert Gottfried Helnwein genauso wie mit seinen Aussagen &ndash; ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Kunst und Verwerfungen des Krieges [&hellip;]<br>\nSTANDARD: Ob Ukraine-Krieg, Energiekrise oder Teuerung: Die Unsicherheiten sind gro&szlig;. Mit welchen Gedanken blicken Sie ins neue Jahr?<br>\nHelnwein: Die Unsicherheit der Menschen kann ich gut nachvollziehen, der Ukraine-Konflikt hat uns an den Rand eines Atomkrieges gebracht. Es scheint, dass sich die Menschheit schwer damit tut, aus der Geschichte zu lernen. Schon vor dem Ersten Weltkrieg hat Bertha von Suttner vor der kommenden Katastrophe gewarnt. Ihre Warnung war nat&uuml;rlich vergeblich. Die Macht der Propaganda ist immer st&auml;rker und &uuml;berzeugender f&uuml;r die Menschen. Wie viele K&uuml;nstler habe ich ein notorisches Misstrauen gegen offizielle Narrative und die Gl&auml;ubigkeit der Massen. Ich frage mich immer: Was passiert wirklich?<br>\nSTANDARD: Macht der Propaganda? Was meinen Sie damit?<br>\nHelnwein: Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass die offiziellen Narrative nie der Wirklichkeit entsprechen. Egon Bahr hat gesagt, egal was man Ihnen erz&auml;hlt, in der internationalen Politik geht es nie um Demokratie und Menschenrechte, sondern nur um die Interessen von Staaten. Oder um Henry Kissinger zu zitieren: Amerika hat weder Freunde noch Feinde, nur Interessen. Damit sind wir n&auml;her an der Wahrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000142350948\/helnwein-political-correctness-nimmt-uns-die-luft-zum-atmen%20\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.K.:<\/strong> &ldquo;Gutes&rdquo; Interview mit Gottfried Helnwein im Standard. Sobald die Antworten in die &ldquo;falsche&rdquo; Richtung gehen, diskreditiert der Interviewer diese lapidar um dann gleich &ndash; ohne inhaltlich darauf einzugehen &ndash; auf die n&auml;chste Frage &uuml;berzugehen. So erwartbar wie bezeichnend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gefl&uuml;chtete ukrainische Kinder an Schulen: Ausnahmezustand f&uuml;r das &uuml;berlastete deutsche Bildungssystem<\/strong><br>\nMehr als 200.000 gefl&uuml;chtete Kinder aus der Ukraine besuchen deutsche Schulen. Institutionen schlagen Alarm, viele der Bildungsst&auml;tten sind mit der Situation &uuml;berfordert.<br>\nUnterrichtsausfall, zu viel Vertretungsunterricht, &uuml;berforderte oder fehlende Lehrkr&auml;fte, F&auml;cher, die kaum noch bedient werden k&ouml;nnen, w&uuml;tende Eltern &ndash; alles Punkte, die an deutschen Schulen zum guten Ton geh&ouml;ren, schon seit Jahren.<br>\nEin dauerhafter Ausnahmezustand sozusagen, bis mit Beginn des Ukraine-Kriegs der echte Ausnahmezustand eintrat. Die Zahl der gemeldeten Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler aus der Ukraine in Deutschland ist inzwischen auf mehr als 200.000 gestiegen. Die meisten hat Nordrhein-Westfalen (38.151) aufgenommen, gefolgt von Bayern (29.405) und Baden-W&uuml;rttemberg (28.549). Zum Vergleich: Im September 2022 wurde die Zahl der Sch&uuml;ler:innen in Deutschland mit 10,8 Millionen angegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gefluchtete-ukrainische-kinder-an-schulen-ausnahmezustand-fur-das-uberlastete-deutsche-bildungssystem-9139692.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Impfstoff-Myokarditis: Patienten haben vor&uuml;bergehend ungebundene Spike-Proteine im Blut<\/strong><br>\nDie Ursache der impfstoffassoziierten Myokarditis, zu der es in sehr seltenen F&auml;llen nach einer COVID-19-Impfung kommen kann, war bisher v&ouml;llig unklar. Jetzt haben Forscher im Blut der Patienten Spikeproteine gefunden, die anders als in einer Kontrollgruppe von gesunden Impflingen nicht an Antik&ouml;rper gebunden waren. Die in Circulation (2023; DOI: 10.1161\/CIRCULATIONAHA.122.061025Circulation) vorgestellten Ergebnisse liefern einen ersten Ansatz zur Erkl&auml;rung der Impfkomplikation.<br>\nNach etwa 1 bis 2 von 100.000 Impfungen mit den modernen mRNA-Vakzinen kommt es zu einer Myokarditis. Betroffen sind junge Menschen und hier vor allem M&auml;nner. Sie klagen in den ersten Tagen nach der Impfung &uuml;ber Brustschmerzen, erholen sich jedoch in der Regel nach kurzer Zeit. Die Ursache der Komplikation lag bisher v&ouml;llig im Dunkeln.<br>\nLael Yonker vom Massachusetts General Hospital in Boston und Mitarbeiter haben bei 16 betroffenen Jugendlichen ein ausf&uuml;hrliches Immunprofil erstellt. Dabei wurden zun&auml;chst keine neuen Erkenntnisse gewonnen. Die Myokarditis ging mit einem Anstieg des Troponins auf median 160 ng\/l einher.<br>\nAuffallend ist auch ein erh&ouml;htes C-reaktives Protein (median 29,75 mg\/l), das auf eine Entz&uuml;ndung hinweist. Eine daf&uuml;r verantwortliche Immunreaktion konnten die Forscher zun&auml;chst nicht finden. Es bestanden keine Unterschiede in Antik&ouml;rperproduktion, Autoantik&ouml;rpern, T-Zell-Profilen oder fr&uuml;heren Virusexpositionen.<br>\nAuff&auml;llig war dagegen eine erh&ouml;hte Konzentration von Spikeproteinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/140039\/Impfstoff-Myokarditis-Patienten-haben-voruebergehend-ungebundene-Spike-Proteine-im-Blut\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Todbringende Medikamente<\/strong><br>\nEs ist jetzt sieben Jahre her, als bei 13 Impfstoffen und 26 Medikamenten erstmals massive Lieferengp&auml;sse auftraten. Es betraf so wichtige Medikamente wie Antibiotika, Blutdrucksenker, Krebsmedikamente und Parkinson-Mittel. Es fehlten Impfstoffe gegen Kinderl&auml;hmung, Tetanus, Diphterie und Keuchhusten. Geschehen ist in diesen sieben Jahren nichts. &bdquo;Augen zu und durch!&ldquo;, das half eine Zeitlang, bis das Problem jetzt richtig eskalierte.  Das Problem hei&szlig;t Globalisierung, Konkurrenz und Ausbeutung. Das Problem hei&szlig;t Profitgier. Das Problem hei&szlig;t Dumpingpreise. Das Problem hei&szlig;t Produktion in &bdquo;Billiglohnl&auml;ndern&ldquo;, besonders in Asien. Indien und China haben unsere Arzneimittelversorgung inzwischen fast vollst&auml;ndig in der Hand. In Europa findet keine nennenswerte Arzneimittelproduktion mehr statt. In Deutschland wird kein einziges Antibiotikum mehr hergestellt, seit Sandoz im Jahr 2015 seine letzte Fabrik in Frankfurt-H&ouml;chst geschlossen hat. Auf unseren Medikamentenschachteln steht trotzdem &bdquo;Made in Germany&ldquo;. In der Packungsbeilage muss nur das Land genannt werden, in dem der letzte Produktionsschritt vollzogen wurde. Im Fall von Arzneimitteln ist das die Kontrolle und Verpackung. &bdquo;Made in Germany&ldquo; ist also nichts weiter als eine Irref&uuml;hrung. Ein Witz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/todbringende-medikamente-92014090.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neues Rechtsgutachten: Arbeitsrechtliche Privilegien f&uuml;r Kirchen nicht mehr haltbar &ndash; Grundrechte von Besch&auml;ftigten gest&auml;rkt<\/strong><br>\nDie Kirchen konnten in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten lange auf weitgehende Sonderregelungen pochen. Tats&auml;chlich ist die Ungleichbehandlung von Besch&auml;ftigten aber nur in Ausnahmef&auml;llen gerechtfertigt. Das zeigt ein neues Rechtsgutachten, das das Hugo-Sinzheimer-Institut (HSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdert hat.<br>\nDie Vorstellung, dass sich der Arbeitgeber in ihr Privatleben einmischen oder ihnen eine bestimmte Weltanschauung vorschreiben k&ouml;nnte, d&uuml;rfte den meisten Besch&auml;ftigten befremdlich erscheinen. Kirchliche Besch&auml;ftigte sind daran gew&ouml;hnt: Etliche von ihnen haben in der Vergangenheit ihre Stelle verloren, weil sie sich beispielsweise f&uuml;r eine zweite Ehe oder eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft entschieden haben. Deutsche Arbeitsgerichte haben dem Gebaren der Kirchen regelm&auml;&szlig;ig ihren Segen erteilt &ndash; mit Verweis auf deren Selbstbestimmungsrecht. Wie weit dieses Recht reicht, hat der ehemalige Arbeitsrichter Peter Stein in einem Gutachten f&uuml;r das HSI er&ouml;rtert. Die Grenzen sind demnach enger gesteckt, als es die Rechtsprechung hierzulande &uuml;ber Jahrzehnte vorgegeben hat: Das kirchliche &bdquo;Nebenarbeitsrecht&ldquo; sei sp&auml;testens nach mehreren Urteilen des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) nicht mehr haltbar, schreibt Stein, der an einem der Verfahren vor dem EuGH als Anwalt beteiligt war. Vorgaben, die in die private Lebensf&uuml;hrung eingreifen und auf eine Ungleichbehandlung von Besch&auml;ftigten hinauslaufen, seien allenfalls bei &bdquo;verk&uuml;ndigungsnahen&ldquo; T&auml;tigkeiten rechtm&auml;&szlig;ig. Ob das im Einzelfall zutrifft, h&auml;tten nicht die Kirchen selbst, sondern staatliche Gerichte zu entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-neues-rechtsgutachten-arbeitsrechtliche-privilegien-fur-kirchen-46043.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die ewige Wiederkehr der Halbstarken<\/strong><br>\nDie Diskussion um die Berliner Silvesternacht ist eine Moralpanik, die den n&uuml;chternen Blick auf die Ereignisse verstellt. Randale von Jugendlichen sind kein ethnisches und auch kein neues Ph&auml;nomen. Es gibt sie schon so lange wie die politische Panik, die um sie gesch&uuml;rt wird.<br>\nIn der Silvesternacht wurden in mehreren deutschen St&auml;dten Polizeikr&auml;fte und Feuerwehrleute im Einsatz angegriffen, unter anderem mit B&ouml;llern und Raketen. Besonders heftige Attacken fanden in Berlin, unter anderem im Stadtteil Neuk&ouml;lln, statt, wo stellenweise Barrikaden errichtet und M&uuml;lltonnen in Brand gesetzt wurden. W&auml;hrend zun&auml;chst von 159, dann von 145 Festgenommenen die Rede war, revidierte die Polizei diese Zahlen mittlerweile und sprach von nur noch 38 Verd&auml;chtigen, fast ausschlie&szlig;lich M&auml;nner, mehrheitlich Deutsche, viele von ihnen minderj&auml;hrig.<br>\nNicht zuletzt weil Berlin im Wahlkampf ist, nutzen Konservative wie Friedrich Merz und Markus S&ouml;der, wie auch Innenministerin und mutma&szlig;liche Spitzenkandidatin der Hessen-SPD Nancy Faeser, die Gunst der Stunde f&uuml;r eine bew&auml;hrte Doppelstrategie: Soziale Probleme werden ethnisiert und symbolpolitisch an Law-and-Order-Appelle gekoppelt. &raquo;Wir haben in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten ein Problem mit bestimmten jungen M&auml;nnern mit Migrationshintergrund, die unseren Staat verachten&laquo;, gab Faeser zu Protokoll; fast wortgleich kommentierte Merz: &raquo;Chaoten, viele davon mit Migrationshintergrund, fordern mit ihrer Randale den Staat heraus, den sie verachten&laquo;.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/die-ewige-wiederkehr-der-halbstarken-silvester-berlin-krawalle-boeller-attacken-linus-westheuser\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>FDP-Politiker treffen in Taiwan ein &ndash; neue Milit&auml;r&uuml;bungen Chinas<\/strong><br>\n&Uuml;berschattet von neuen chinesischen Milit&auml;rman&ouml;vern nahe Taiwan ist eine Delegation von FDP-Politikern am Montag zu einem Besuch in der demokratischen Inselrepublik eingetroffen. Vor dem Hintergrund der Drohungen China gegen Taiwan wollen die Parlamentarier mit ihrer Reise ein Signal der Unterst&uuml;tzung senden. Bei ihrem viert&auml;gigen Besuch in Taipeh werden die Abgeordneten auch von Pr&auml;sidentin Tsai Ing-wen empfangen. [&hellip;]<br>\nBei ihrem Besuch in Taipeh plant die rund zehnk&ouml;pfige FDP-Delegation Gespr&auml;che mit Politikern, Wissenschaftlern, Wirtschaftsexperten, Menschenrechtlern und Milit&auml;rs. Ranghohe Gespr&auml;chspartner sind au&szlig;er der Pr&auml;sidentin auch Premier Su Tseng-chang, Au&szlig;enminister Joseph Wu und Parlamentspr&auml;sident You Si-kun. Die Gruppe wird von dem FDP-Bundesvize und Ersten Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Johannes Vogel und der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, geleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/china-fdp-politiker-treffen-in-taiwan-ein-neue-militaeruebungen-chinas\/28911098.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>China kritisiert Besuch von FDP-Delegation in Taiwan scharf<\/strong><br>\nEine Delegation der FDP-Fraktion ist nach Taiwan gereist &ndash; und erbost damit die chinesische Regierung. Der Botschafter der Volksrepublik in Deutschland, Wu Ken, spricht eine Warnung aus. (&hellip;)<br>\nDie Abgeordneten wollten damit &raquo;ein Zeichen der Solidarit&auml;t mit Taiwan senden&laquo;, sagte die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). (&hellip;)<br>\nNach Angaben des Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel, ging es auch um die Frage, &raquo;wie auch Taiwan in Zukunft durch Innovation und technischen Fortschritt die Abh&auml;ngigkeit von fossilen Energieimporten &uuml;berwinden kann&laquo;. (&hellip;)<br>\nDie chinesische Regierung lehnt Besuche ausl&auml;ndischer Abgeordneter in Taiwan grunds&auml;tzlich ab und bezeichnet sie als Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten.<br>\nAm Dienstag ist ein Treffen mit Taiwans Pr&auml;sidentin Tsai Ing-wen geplant. F&uuml;r den bis Donnerstag angesetzten Besuch sind laut Strack-Zimmermann Begegnungen mit &raquo;hochrangigen Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Milit&auml;r&laquo; geplant. Demnach will die Delegation w&auml;hrend der Gespr&auml;che die aktuelle &raquo;Bedrohungslage&laquo; diskutieren. (&hellip;)<br>\nDer chinesische Botschafter in Deutschland, Wu Ken, warnte deutsche Politiker vor einem Kurswechsel im Umgang mit Taiwan. &raquo;Ich m&ouml;chte aber einzelnen Politikern auch raten, in der Taiwan-Frage nicht mit dem Feuer zu spielen und chinesische rote Linien nicht zu testen&laquo;, sagte Wu im Interview mit dem &raquo;Handelsblatt&laquo; auf die Frage nach einem m&ouml;glichen Besuch Taiwans durch ein Mitglied der Bundesregierung.<br>\n&raquo;Das Ein-China-Prinzip stellte auch die politische Grundlage f&uuml;r die Aufnahme und den Ausbau der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland dar&laquo;, sagte Wu weiter. Zu dieser &raquo;politischen Verpflichtung&laquo; h&auml;tten sich alle bisherigen Bundesregierungen bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/china-kritisiert-besuch-von-fdp-delegation-in-taiwan-scharf-a-866fbd6c-04e3-4331-9b72-9ac9429dfcf0\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), z&uuml;ndelt also nicht mehr lediglich im Ukraine-Krieg gegen Russland, sondern nun auch gegen China. Frau Strack-Zimmermann ist unter anderem Mitglied im Pr&auml;sidium der <a href=\"https:\/\/www.dwt-sgw.de\/die-dwt\/praesidium-und-vorstand\">Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Wehrtechnik<\/a> sowie Mitglied des Pr&auml;sidiums des F&ouml;rderkreises Heer e.&#8239;V., Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und Mitglied des <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/abgeordnete\/biografien\/S\/strack_zimmermann_marie-858040\">Beirats der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Emp&ouml;rung in Israel: Ultras kriegen Kontra<\/strong><br>\nTel Aviv: Proteste gegen fundamentalistisch-rechte Regierung. Breites B&uuml;ndnis demonstriert.<br>\nIsraels extrem rechte und ultrareligi&ouml;se neue Regierungskoalition bekommt Gegenwind. Zum ersten Mal, seit Langzeitpremier Benjamin Netanjahu am 29. Dezember f&uuml;r seine sechste Amtszeit vereidigt worden war, gab es am sp&auml;ten Sonnabend in Tel Aviv Proteste mit mehreren tausend Teilnehmern. Bei der zentralen Kundgebung f&uuml;llte die Menschenmenge nicht nur den gro&szlig;en Platz am traditionsreichen Habima-Theater, sondern verteilte sich auch auf die Zugangsstra&szlig;en. Von dort aus formierten sich mehrere, von unterschiedlichen politischen Kr&auml;ften organisierte Demonstrationsz&uuml;ge. Neben der blau-wei&szlig;en Staatsflagge, die in Israel zum gewohnten Bild aller politischen Aktionen geh&ouml;rt, war auch die Regenbogenfahne der LGBTI-Community zu sehen. Queere Personen sind von den zu erwartenden Ma&szlig;nahmen der neuen Regierung besonders betroffen und hatten als erste schon in den vergangenen Tagen Demonstrationen mit mehreren hundert Menschen organisiert. In israelischen Medien hie&szlig; es, w&auml;hrend die Aktionen in Tel Aviv noch in Gang waren, &raquo;die Veranstalter&laquo; h&auml;tten von mehr als 10.000 Teilnehmenden gesprochen. Allerdings war bei der Vielzahl aufrufender Gruppen nicht auszumachen, wer genau die Veranstalter waren. Ganz sicher war es nach israelischen Ma&szlig;st&auml;ben &uuml;berwiegend das linke Spektrum der Opposition. Unter den Aufrufen und Stellungnahmen standen bekannte Zusammenschl&uuml;sse und Initiativgruppen, von denen mehrere auch schon 2020 bei den gro&szlig;en Versammlungen gegen die damalige Netanjahu-Regierung hervorgetreten waren: &raquo;Bewegung f&uuml;r eine Qualit&auml;tsregierung&laquo;, &raquo;Schwarze-Fahnen-Bewegung&laquo;, &raquo;Zusammenstehen&laquo;, &raquo;Das Schweigen brechen&laquo; und &raquo;Crime Minister&laquo; &ndash; ein Wortspiel mit der englischen Bezeichnung f&uuml;r den Premierminister (&raquo;Prime Minister&laquo;) und dem Wort &raquo;Crime&laquo; (Verbrechen). Zumindest einige dieser Gruppen haben schon angek&uuml;ndigt, dass sie k&uuml;nftig an jedem Sonnabend &ndash; immer nach dem Ende der Schabbat-Ruhe &ndash; auf die Stra&szlig;e gehen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442388.emp%C3%B6rung-in-israel-ultras-kriegen-kontra.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Korruption durch Kredit? Lindner droht Strafverfahren wegen Bank-Gru&szlig;wort<\/strong><br>\nDer Minister hielt eine Video-Rede f&uuml;r die Bank, die seinen Hauskauf finanziert. Nun pr&uuml;ft die Staatsanwaltschaft die Aufhebung von Lindners Abgeordneten-Immunit&auml;t.<br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat bei der Erstellung eines Minister-Gru&szlig;worts f&uuml;r eine Karlsruher Privatkundenbank im Mai 2022 offenbar verschwiegen, dass er bei dem Institut einen Kredit f&uuml;r seinen privaten Hauskauf aufgenommen hat. Weil er sich nach dem Gru&szlig;wort bei derselben Bank einen weiteren Kredit geben lie&szlig;, droht ihm jetzt ein Strafverfahren wegen Vorteilsannahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/korruption-durch-kredit-lindner-droht-strafverfahren-wegen-bank-grusswort-9145764.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Scholz w&auml;hlt sich ein neues Volk<\/strong><br>\nDer eklatante Vertrauensverlust &ouml;ffentlicher Institutionen trifft im Kanzleramt auf eine Mentalit&auml;t, die Brecht 1953 in seinem Gedicht &bdquo;Die L&ouml;sung&ldquo; durchschaute. Ein Kommentar.<br>\nMit der Praxis der deutschen Demokratie waren im Sommer 59 Prozent im Westen und 39 Prozent im Osten zufrieden (Deutschland-Monitor), im Oktober laut ARD noch 54 Prozent und 34 Prozent (51 Prozent BRD-gesamt). Olaf Scholz vertrauen 33 Prozent, seiner Bundesregierung 34 Prozent, dem Bundestag 37 Prozent und den Parteien 17 Prozent (Forsa, Dezember 2022). Scholzens L&ouml;sung daf&uuml;r k&ouml;nnten vertrauensstiftende Ma&szlig;nahmen sein. [&hellip;]<br>\nScholz geht lieber von dem Grundsatz aus, den Brecht 1953 der DDR-Regierung ironisch andichtete: dass &bdquo;das Volk \/\/ Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe \/\/ Und es nur durch verdoppelte Arbeit \/\/ zur&uuml;ckerobern k&ouml;nne&ldquo; (Die L&ouml;sung). Diese Haltung ist exemplarisch am Entwurf zum &bdquo;Demokratief&ouml;rdergesetz&ldquo; abzulesen: Nicht die politischen Institutionen und Akteure, denen die gro&szlig;e Mehrheit nicht mehr vertraut, sind das Problem der Republik; das Problem ist die Bev&ouml;lkerung.<br>\nDenn Sie, werter Leser, und ich haben &bdquo;eine Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Ph&auml;nomene&ldquo; zu verantworten, als da w&auml;ren: &bdquo;die gegen das Grundgesetz gerichtete Delegitimierung des Staates&ldquo;, &bdquo;die Verbreitung von Verschw&ouml;rungsideologien, Desinformation und Wissenschaftsleugnung [&hellip;], Hass und Hetze im Internet&ldquo;, kurz: unseretwegen nehmen &bdquo;multiple Diskriminierungen und Bedrohungen immer weiter zu.&ldquo;<br>\nAlle gerade kursiv gesetzten Begriffe sind ideologietragend: Um sie anzuwenden muss jemand Kriterien definieren, was z.B. als Ausdruck &bdquo;menschenfeindlicher&ldquo; Gesinnung zu werten ist. Das sollen k&uuml;nftig Beamte jedes Ministeriums &bdquo;bedarfsgerecht&ldquo; in &bdquo;F&ouml;rderrichtlinien&ldquo; f&uuml;r b&uuml;rgerschaftliche Projekte tun, die sie mit Parteipolitikern (u.a. den Ministern) festlegen. Der Bund soll gesetzlich verpflichtet werden, ideologisch selektiv B&uuml;rgeraktivit&auml;ten direkt und &bdquo;nachhaltig&ldquo; zu finanzieren.<br>\nDie Kosten dieser Alimentierung Regierungskonformer betragen 2,2 Millionen Euro p.a., der Aufwand f&uuml;r Durchf&uuml;hrungs- und Erfolgspr&uuml;fung nur circa 300.000 Euro. Die Mittelaussch&uuml;ttung an handverlesene Status Quo-Ja-Sager ist scheinbar viel wichtiger als die Pr&uuml;fung, was diese mit dem Geld tun.<br>\nMisstraut die gro&szlig;e Mehrheit den Institutionen, so kann die Regierung mit neuer Politik um neues Vertrauen werben oder die B&uuml;rger zu mehr Zustimmung erziehen. Dies letztere ist Scholzens L&ouml;sung; er w&auml;hlt sich ein neues Volk, wie Brecht es vor 70 Jahren spottend vorschlug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/olaf-scholz-waehlt-sich-ein-neues-volk-li.305208\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-92278","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92278"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92278\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92280,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92278\/revisions\/92280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}