{"id":9229,"date":"2011-04-28T10:25:07","date_gmt":"2011-04-28T08:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9229"},"modified":"2014-11-25T09:50:21","modified_gmt":"2014-11-25T08:50:21","slug":"lolek-und-bolek-ante-portas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9229","title":{"rendered":"Lolek und Bolek ante portas"},"content":{"rendered":"<p>Am 1. Mai endet die siebenj&auml;hrige &Uuml;bergangsfrist, mit der Deutschland und &Ouml;sterreich ihren Arbeitsmarkt vor potentiellen Migranten aus acht mittel- und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern abgeschottet haben. Ab n&auml;chsten Monat k&ouml;nnen Staatsb&uuml;rger der Slowakei, Polens, Tschechiens, Ungarns, Sloweniens, Estlands, Lettlands und Litauens ihre Arbeitskraft ohne b&uuml;rokratische Einschr&auml;nkungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt anbieten. W&auml;hrend die Arbeitgeberverb&auml;nde sich &uuml;ber den erhofften Zuzug von Fachkr&auml;ften freuen, bef&uuml;rchten die Gewerkschaften eine Ausweitung des systematischen Lohndumpings zu Lasten der Arbeitnehmer. Schon bald wird sich zeigen, ob es sich Deutschland leisten kann, weiterhin auf einen fl&auml;chendeckenden Mindestlohn zu verzichten. Jens Berger<br>\n<!--more--><br>\nF&uuml;r den &Ouml;konomen Michael H&uuml;ther des arbeitgeberfinanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft beginnt mit dem 1. Mai 2011 eine sch&ouml;ne neue Zeit. Der Wirtschaftslobbyist und Dauergast in deutschen Talkshows <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/institut-sieht-chance-in-zuwanderung-aus-osteuropa-1678264.html\">prognostiziert<\/a>, dass in den n&auml;chsten beiden Jahren bis zu 800.000 B&uuml;rger der acht 2004 der EU beigetretenen osteurop&auml;ischen Staaten (NMS8) nach Deutschland kommen und hier den <a href=\"?p=7364\">sagenumwobenen<\/a> &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; beseitigen werden. Sein Kollege Hans-Werner Sinn ist da <a href=\"?p=1133\">ganz bei ihm<\/a> &ndash; der Pulsf&uuml;hler der Wirtschaft <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/international\/de\/-\/id=233334\/nid=233334\/did=7908722\/dmp9k7\/index.html\">spricht gar<\/a> nebul&ouml;s von &bdquo;Millionen&ldquo; Einwanderern in der n&auml;chsten Dekade.  Andere Sch&auml;tzungen gehen eher von 100.000 (<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/-jaehrlich-kommen-rund-hunderttausend-osteuropaeer---\/-\/1472780\/4903842\/-\/item\/1\/-\/index.html\">IAB<\/a> und EU-Kommission) bis 140.000 Zuwanderern (<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/zuwanderer-gefragt\/-\/1472780\/8374762\/-\/index.html\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a>) aus. Diese Zahlen relativieren sich aber, wenn man sich nicht vom alten Trick, die Bruttozuwanderung mit dem Wanderungssaldo zu verwechseln, ins Bockshorn jagen l&auml;sst.<\/p><p>Schon vor dem EU-Beitritt der NMS8 verzeichnete Deutschland eine Zuwanderung von mehr als 100.000 Menschen pro Jahr aus diesen L&auml;ndern. Nach dem EU-Beitritt stieg diese Zahl sogar auf 200.000 pro Jahr, ging in den letzten beiden Jahren aber wieder auf rund 150.000 pro Jahr zur&uuml;ck. Gleichzeitig ist jedoch die Zahl der Auswanderer aus diesen L&auml;ndern kontinuierlich gestiegen und erreichte in den letzten Jahren bereits fast das Niveau der Einwanderung. Im Jahr 2009 lag der Wanderungssaldo, also der Unterschied zwischen Ein- und Auswanderung, aus den NMS8 bei lediglich rund 7.500 Personen. Wenn sich die Sch&auml;tzungen von IAB, EU-Kommission und Bundesagentur f&uuml;r Arbeit also verwirklichen sollten, hie&szlig;e dies schlussendlich nicht, dass zwingend mehr Einwanderer nach Deutschland kommen werden. Abh&auml;ngig von der Zahl der Auswanderer k&ouml;nnte eine Bruttozuwanderung von rund 150.000 Menschen auch mit einem negativen Wanderungssaldo einhergehen.<\/p><p>Die Zeiten, in denen Deutschland ein Nettoeinwanderungsland war, sind ohnehin vorbei. Die h&ouml;chsten Einwanderungszahlen &ndash; sowohl brutto als auch netto &ndash; <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Statistiken\/Zeitreihen\/LangeReihen\/Bevoelkerung\/Content75\/lrbev07a,templateId=renderPrint.psml\">verzeichnete<\/a> Deutschland im Jahre 1992, als brutto 1,5 Millionen (netto 780.000) Menschen ins Land kamen. Im Jahr 2009 wanderten 721.014 Menschen nach Deutschland ein, w&auml;hrend im gleichen Jahr jedoch 733.796 Menschen auswanderten &ndash; der Wanderungssaldo lag also bei -12.782. Ohne die Wanderung aus den NMS8 h&auml;tte dieser Wert bei rund -20.000 gelegen. Sowohl die absoluten als auch die relativen Zahlen zeigen, dass selbst die extreme Prognose von Michael H&uuml;ther im historischen Vergleich nicht einen so hohen Einwanderungssaldo bedeuten muss.  Die alles entscheidende Frage ist vielmehr, ob der deutsche Arbeitsmarkt eine solch hohe Zuwanderung verkraften w&uuml;rde.<\/p><p><strong>Mythos &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;<\/strong><\/p><p>Dazu ist zun&auml;chst festzuhalten, dass die potentielle Zuwanderung fast ausschlie&szlig;lich Werkt&auml;tige betrifft, die in der Regel auch in die deutschen Sozialsysteme einzahlen. Die H&ouml;he der Zuwanderung wird also durch den Arbeitsmarkt geregelt. Dabei muss man jedoch zwei Formen von Arbeitsmigranten unterscheiden &ndash; diejenigen, die momentan offene Stellen besetzen, und diejenigen, die vorhandene Arbeitspl&auml;tze &uuml;bernehmen. Wenn man den &ouml;ffentlichen Verlautbarungen der arbeitgebernahen Institute Glauben schenken w&uuml;rde, k&ouml;nnte man annehmen, dass es sich bei den zu erwartenden Wanderungsbewegungen ab dem 1. Mai ausschlie&szlig;lich um die erstgenannte Form der Zuwanderung handelt.<\/p><p>Daran glaubt nat&uuml;rlich nur, wer auch an den Mythos des &bdquo;Fachkr&auml;ftemangels&ldquo; glaubt. Doch au&szlig;er den Herren H&uuml;ther und Sinn und ihrem Umfeld glaubt niemand daran. Die Bundesregierung kann den &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; auf Nachfrage <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,746411,00.html\">nicht beziffern<\/a> und sogar das arbeitgebernahe DIW <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/0,1518,728959,00.html\">bezeichnet<\/a> ihn in einer Studie als &bdquo;Fata Morgana&ldquo;. Schaut man sich die offenen Stellen bei der Bundesagentur an, so kann man jedoch zwei Sektoren entdecken, in denen die Arbeitskr&auml;ftenachfrage momentan leicht angespannt ist &ndash; im High-Tech-Sektor, wo traditionell bestimmte Experten gesucht werden, und in chronisch unterbezahlten Sektoren wie dem Gesundheitssystem. Mit einem &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; hat dies jedoch nichts zu tun. Es ist erstaunlich, dass die Apologeten vom Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nicht einsehen wollen, dass man die vermeintlichen Personalengp&auml;sse in der Kranken- und Altenpflege ohne Probleme beheben k&ouml;nnte, wenn man daf&uuml;r sorgt, dass die Jobs in diesem Sektor ordentlich bezahlt werden.<\/p><p>Durch die &Ouml;ffnung des Arbeitsmarktes f&uuml;r Menschen aus den NMS8 lassen sich diese beiden Formen von sektoralen Engp&auml;ssen jedoch nicht beheben. Die hochqualifizierten Spezialisten aus diesen L&auml;nden konnten schon immer ohne gro&szlig;e b&uuml;rokratische Hindernisse in Deutschland arbeiten &ndash; die &bdquo;Ausnahmegenehmigung-EU&ldquo; der Arbeitsagentur ist in einem solchen Fall nur Formsache. Es gibt also keinen Grund, anzunehmen, dass sich ab dem 1. Mai nun pl&ouml;tzlich lange gesuchte Fachingenieure aus Warschau oder Bratislava bei deutschen Unternehmen bewerben. <\/p><p>Auch im Bereich der chronisch unterbezahlten Berufe im Gesundheitssektor ist durch die Arbeitnehmer-Freiz&uuml;gigkeit keine &bdquo;Besserung&ldquo; in Sicht. Polnische &Auml;rzte und Krankenschwestern arbeiten schon l&auml;ngst in L&auml;ndern wie der Schweiz, Schweden oder Gro&szlig;britannien, in denen diese Berufe auch vern&uuml;nftig bezahlt werden. Das hat <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/viele-kamen-nicht-alle-sind-geblieben\/4095904.html\">dazu gef&uuml;hrt<\/a>, dass die ehemaligen Stellen der emigrierten Fachkr&auml;fte inzwischen durch Arbeitsmigranten aus L&auml;ndern wie der Ukraine besetzt wurden &ndash; in Polen herrscht im Gesundheitssektor selbst ein akuter Fachkr&auml;ftemangel. Wenn Menschen aus den NMS8 in der deutschen Kranken- oder Altenpflege einen Job finden sollten, dann sicherlich im Niedriglohnbereich der Pflegeassistenten, in dem allerdings auch hierzulande keine Nachwuchsprobleme festzustellen sind.<\/p><p><strong>Lohndumping<\/strong><\/p><p>H&uuml;thers und Sinns Jubelarien wegen der zu erwartenden Linderung des &bdquo;Fachkr&auml;ftemangels&ldquo; sind also in jeder Hinsicht irref&uuml;hrend. Warum trommeln die neoliberalen Mietfedern aber dann derart euphorisch f&uuml;r die &Ouml;ffnung des Arbeitsmarktes? Die Antwort auf diese Frage ist nicht sonderlich &uuml;berraschend: Nat&uuml;rlich erhoffen sich die Arbeitgeber durch eine Ausweitung des deutschen Arbeitsmarktes von Tallinn bis nach Szeged eine weitere Senkung des Lohnniveaus. <\/p><p>Es darf jedoch bezweifelt werden, ob sich diese Hoffnung erf&uuml;llt. Deutschland ist nicht mehr &bdquo;das gelobte Land&ldquo;, als das es von vielen Osteurop&auml;ern nach dem Zusammenbruch des Kommunismus einmal gesehen wurde. Zwanzig Jahre Lohnstagnation haben Deutschlands Strahlkraft f&uuml;r potentielle Einwanderer ermatten lassen. Warum sollte ein slowakischer Facharbeiter als Minijobber oder Zeitarbeiter in Deutschland anfangen, wenn er in Frankreich, den Niederlanden, D&auml;nemark, Schweden oder Gro&szlig;britannien stattdessen einen gut bezahlten regul&auml;ren Arbeitsplatz bekommen kann? <\/p><p>Eine Ausnahme bildet hier jedoch der Niedriglohnsektor. Vor allem in Branchen, in denen es keinen Mindestlohn gibt, ist durch die &Ouml;ffnung des Arbeitsmarktes durchaus eine weitere Versch&auml;rfung des Lohndumpings zu erwarten. Dies trifft beispielsweise das Gastst&auml;tten- und Hotelgewerbe, die Land- und Forstwirtschaft und  die Nahrungsmittelproduktion (Schlachth&ouml;fe) &ndash; allesamt Branchen, in denen auch heute schon viele Menschen aus den NMS8 als Saisonarbeitskr&auml;fte oder Scheinselbstst&auml;tige t&auml;tig sind. <\/p><p>Mit einem fl&auml;chendeckenden Mindestlohn  k&ouml;nnte man selbstverst&auml;ndlich das zu erwartende Lohndumping in bestimmten Sektoren wirkungsvoll verhindern. Noch ist ein solcher Mindestlohn in Deutschland aber politisch nicht gewollt, obwohl eine &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung <a href=\"http:\/\/www.mindestlohn.de\/meldung\/mehrheit-fuer-mindestloehne\/\">f&uuml;r Mindestl&ouml;hne<\/a> ist. <\/p><p>Solange die B&uuml;rger aber nicht lernen, dass sie ihre Wahlentscheidung auch von Inhalten abh&auml;ngig machen sollten, wird sich an dieser Diskrepanz zwischen &ouml;ffentlicher und politischer Meinung wohl nichts &auml;ndern.<\/p><p><strong>Gefahr durch die Dienstleistungsfreiheit<\/strong><\/p><p>Nicht die Arbeitnehmer-Freiz&uuml;gigkeit, sondern die ebenfalls am 1. Mai einsetzende Dienstleistungsfreiheit stellt ein potentielles Problem f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt und die deutschen Sozialsysteme dar. Nach einem <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/a624e513\/rechtsprechung\/2011\/04\/21\/bezahlung-eines-bauarbeiters-fuer-auslandseinsatz.php\">k&uuml;rzlichen Urteil<\/a> des Bundesarbeitsgerichts und der <a href=\"?p=3148\">Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs<\/a> ist f&uuml;r die Bezahlung nicht der Einsatzort sondern der jeweilige Einstellungsort ma&szlig;geblich. <\/p><p>Ab Mai k&ouml;nnen beispielsweise polnische Bauunternehmen sich ganz regul&auml;r in Deutschland um Auftr&auml;ge bewerben. Durch den branchenspezifischen Mindestlohn und das Arbeitnehmer-Entsendegesetz m&uuml;ssen diese Betriebe ihre Mitarbeiter zwar nach deutschen Tarifen bezahlen &ndash; dies gilt jedoch nur f&uuml;r den Nettolohn und nicht f&uuml;r die Lohnnebenkosten. Dadurch haben ausl&auml;ndische Unternehmen allerdings einen Wettbewerbs- und Kostenvorteil gegen&uuml;ber der deutschen Konkurrenz, der sich nach Angaben des deutschen Baugewerbes auf mindestens 14% beziffern l&auml;sst. Auch hier ist die deutsche Politik gefordert. <\/p><p>&Uuml;ber eine &Auml;nderung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes lie&szlig;e sich diese Wettbewerbsverzerrung beseitigen. Ohne ein Eingreifen der Politik droht so vor allem in den Gebieten in der N&auml;he der polnischen und tschechischen Grenze eine dramatische Wettbewerbsverzerrung zu Lasten deutscher Betriebe, die sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen wird. Durch die Verabschiedung der fl&auml;chendeckenden Mindestl&ouml;hne im Leiharbeitsgewerbe ist in letzter Minute eine Katastrophe abgewendet worden. Die Gefahr, dass polnische Leiharbeitsfirmen den deutschen Markt mit Hungerl&ouml;hnern &uuml;berschwemmen, ist dank des Mindestlohns nicht mehr m&ouml;glich.<\/p><p>Es sind keine fremdenfeindlichen Motive, die die Kritik an der &Ouml;ffnung des Arbeitsmarktes nach Osten begr&uuml;nden. Jeder Pole und auch jeder Tscheche ist in Deutschland herzlich willkommen. Jeder Mensch hat jedoch auch den Anspruch auf ein menschenw&uuml;rdiges Einkommen &ndash; das gilt selbstverst&auml;ndlich auch f&uuml;r die Arbeitsmigranten in Deutschland. Wer nun Deutsche und Osteurop&auml;er mittels Lohndumping gegeneinander ausspielt, handelt nach der alten Herrschaftsmaxime &bdquo;Teile und herrsche&ldquo;. Nicht polnische Arbeiter, sondern deutsche Politiker sind daf&uuml;r verantwortlich, wenn es durch die &Ouml;ffnung des Arbeitsmarktes zu negativen Effekten kommen sollte. Mit der Einf&uuml;hrung eines fl&auml;chendeckenden Mindestlohns und der flankierenden Gesetze k&ouml;nnten diese negativen Effekte ohne weiteres beseitigt werden &ndash; zum Nutzen der deutschen und der polnischen Arbeitnehmer.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/f7e860921e8c40beaa7aac25718d395d9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. 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