{"id":92333,"date":"2023-01-11T08:41:15","date_gmt":"2023-01-11T07:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333"},"modified":"2023-01-11T08:41:15","modified_gmt":"2023-01-11T07:41:15","slug":"hinweise-des-tages-4272","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h01\">Werteorientierte Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h02\">EU tritt NATO bei <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h03\">Milit&auml;rischer Overkill: Frankreich, die USA und Deutschland werden leichte Panzer an die Ukraine schicken. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h04\">Schweiz: Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Neutralit&auml;t der Besonnenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h05\">Lateinamerika und der Krieg in der Ukraine  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h06\">&bdquo;Delegitimierung des Staates&ldquo; &ndash; Mit Demokratieprinzip und Meinungsfreiheit unvereinbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h07\">Der spanische Pflegesektor &ndash; hoher Wert, niedrige Bezahlung: Warum es in den letzten Jahren zu immer mehr Protesten kommt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h08\">Schikane gegen Malocher: &raquo;Rentenreform&laquo; in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h09\">Die vor zwei Monaten entlassenen &uuml;ber 20 ArbeiterInnen lehnen erpresserisches Wiedereinstellungsangebot der Adidas-Schuhfabrik in Myanmar ab und halten an ihrer Kritik fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h10\">Politische Manipulation&ldquo; von COVID-19-Pandemie l&auml;uft Wissenschaft zuwider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h11\">Zensur aus Staatsr&auml;son<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h12\">Zweite Schuld: Strafvereitelung im Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h13\">Die USA verbreiten Armut durch Sanktionen gegen ein Drittel der Menschheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h14\">Unruhen auf dem Capitol Hill wiederholen sich in Brasilien und besch&auml;men die falsche, moralistische Rhetorik der USA <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h15\">Die Bolivianer werden keinen neuen Angriff auf die Demokratie zulassen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h16\">Kolumbiens Vizepr&auml;sidentin meldet versuchtes Attentat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92333#h17\">Sturz eines Hoffnungstr&auml;gers<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Werteorientierte Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik untersagt einer steigenden Zahl deutscher Staatsb&uuml;rger die Ausreise und geht dabei offenbar in stillem Einvernehmen mit den Beh&ouml;rden der T&uuml;rkei unter Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an vor. Wie die Bundesregierung einr&auml;umt, ist die Zahl der Bundesb&uuml;rger, deren in der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte garantiertes Recht auf Freiz&uuml;gigkeit sie damit einschr&auml;nkt, im Jahr 2022 auf 66 gestiegen. Hinzu kommt der Entzug von Reisep&auml;ssen und von Personalausweisen durch Kommunen; die Zahl dieser F&auml;lle ist unbekannt. Betroffen sind &uuml;berwiegend Menschen kurdischer Herkunft, auf die es die t&uuml;rkischen Beh&ouml;rden abgesehen haben. Nicht wenige von ihnen werden zudem, selbst wenn sie die deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft besitzen, bei Besuchen in der T&uuml;rkei inhaftiert oder auch an der R&uuml;ckreise gehindert. &Ouml;ffentlich wahrnehmbare Schritte dagegen leitet die Bundesregierung nicht ein, ebensowenig wirksame Ma&szlig;nahmen gegen &Uuml;bergriffe des t&uuml;rkischen Geheimdienstes M&#304;T auf deutschem Territorium. Der Grund f&uuml;r die Berliner R&uuml;cksichtnahme sind au&szlig;enpolitische Motive: Auch f&uuml;r die rot-gelb-gr&uuml;ne Bundesregierung stechen geostrategische Erw&auml;gungen die Menschenrechte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9128\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU tritt NATO bei<\/strong><br>\nGemeinsame Erkl&auml;rung: Krieg gegen Russland und Machtkampf der USA mit China werden auch in Br&uuml;ssel gef&uuml;hrt.<br>\nDie EU und die NATO verzahnen ihre milit&auml;rischen, politischen und wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten noch enger als bisher. Dies geht aus einer gemeinsamen Erkl&auml;rung der beiden B&uuml;ndnisse hervor, die NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg, EU-Ratspr&auml;sident Charles Michel und EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen am Dienstag im Br&uuml;sseler Hauptquartier des transatlantischen Kriegspakts unterzeichnet haben. [&hellip;]<br>\nBesonderes Gewicht legt die gemeinsame Erkl&auml;rung von EU und NATO darauf, sich im &raquo;zunehmenden geostrategischen Wettbewerb&laquo; Seite an Seite zu positionieren. Dies gilt zun&auml;chst f&uuml;r den Machtkampf mit Russland, dessen Krieg in der Ukraine die Erkl&auml;rung als &raquo;schwerwiegendste Bedrohung f&uuml;r die euroatlantische Sicherheit seit Jahrzehnten&laquo; einstuft. Im Ukraine-Krieg und im Wirtschaftskrieg gegen Russland operieren EU und NATO schon heute in engstm&ouml;glicher Abstimmung. Die Erkl&auml;rung weitet das nun aber auch auf die Konkurrenz des Westens mit der Volksrepublik China aus. So hei&szlig;t es in dem Papier, &raquo;Chinas wachsende Durchsetzungskraft und seine Politik&laquo; stellten &raquo;Herausforderungen dar, mit denen wir uns befassen m&uuml;ssen&laquo;. Die geplante engere Koordination bietet den USA neue M&ouml;glichkeiten, auf die China-Politik der EU und indirekt auch auf jene Deutschlands Einfluss zu nehmen. Als konkretes Beispiel f&uuml;r gemeinsame T&auml;tigkeiten, die sich faktisch gegen Moskau und Beijing gleicherma&szlig;en richten, nennt die Erkl&auml;rung &raquo;ausl&auml;ndische Manipulation von Informationen und Einmischung&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442542.kooperation-eu-tritt-nato-bei.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Diese absolute Unterw&uuml;rfigkeit macht uns doch endg&uuml;ltig zur Kolonie der USA, die nicht nur wirtschaftlich zu gnadenloser Ausbeutung f&uuml;hrt, sondern auch dazu, dass wir (die EU) einen Gro&szlig;teil der von den Amerikanern gewollten imperialistischen Kriege f&uuml;hren und finanzieren. Die Folgen dieser Unterw&uuml;rfigkeit erleben wir alle jetzt und heute schon beim Einkaufen, Tanken oder Bezahlen der Energierechnungen. Merken unsere Politiker nicht, dass sich der weit &uuml;berwiegende Teil der Menschheit in Asien, Afrika und Lateinamerika von den Repressionen des sogenannte &ldquo;Werte-Westens&rdquo; befreien will? Was ist der Plan nach der Zerst&ouml;rung Russlands und Chinas? Wenn es dann noch etwas zu zerst&ouml;ren gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Milit&auml;rischer Overkill: Frankreich, die USA und Deutschland werden leichte Panzer an die Ukraine schicken.<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSeit Beginn des Krieges ist festzustellen, dass sich die Art der gelieferten Waffen ver&auml;ndert hat. Nach leichten Waffen, Langstreckenartillerie und Luftabwehrsystemen markieren die Ank&uuml;ndigungen des &Eacute;lys&eacute;e-Palastes am Mittwoch die ersten europ&auml;ischen Lieferungen von Panzern, was die Pr&auml;sidentschaft betonen wollte, indem sie daran erinnerte: &ldquo;Es ist das erste Mal, dass Panzer westlicher Bauart an die ukrainischen Streitkr&auml;fte geliefert werden&rdquo;.<br>\nFrankreich wurde jedoch sehr schnell von den USA gefolgt, die ebenfalls M2 Bradley-Panzer liefern werden, die mit einer leichten Kanone und Panzerabwehrraketen bewaffnet sind. Deutschland, das sich bisher zur&uuml;ckgehalten hatte, hatte keine andere Wahl, als dem Beispiel Frankreichs und der USA zu folgen und k&uuml;ndigte gemeinsam mit den Amerikanern die Entsendung leichter Marder-Panzer an. [&hellip;]<br>\nAuf milit&auml;rischem Gebiet bereiten beide Seiten neue Offensiven vor, w&auml;hrend sie darauf warten, dass der Boden weniger schlammig wird. In diesem Zusammenhang k&ouml;nnte die Lieferung von Panzern an die Ukraine es der ukrainischen Armee erm&ouml;glichen, nach mehreren Monaten des Stellungskriegs wieder einen Bewegungskrieg zu f&uuml;hren. So erkl&auml;rte Jean-Dominique Merchet in L&rsquo;Opinion, dass &ldquo;es sich um echte Kampfmaschinen handelt, die erprobt sind und in zwei wahrscheinlichen F&auml;llen ins Gewicht fallen werden: um eine russische Offensive zu stoppen oder um eine ukrainische Offensive zu begleiten&rdquo;. [&hellip;]<br>\nIm Hinblick auf den Abschluss von Vertr&auml;gen f&uuml;r den Wiederaufbau des Landes nach Kriegsende ist es f&uuml;r die franz&ouml;sische Regierung also wichtig, sich die Gunst der Ukraine zu sichern, bevor die Auktionen er&ouml;ffnet werden. Wie dem auch sei, die Lieferung westlicher Panzer an die Ukraine ist ein weiterer Sprung in der milit&auml;rischen Eskalation, die seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Gange ist. Eine kriegerische Eskalation, f&uuml;r die in erster Linie die westlichen NATO-Staaten verantwortlich sind und deren erstes Opfer die ukrainische Bev&ouml;lkerung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.revolutionpermanente.fr\/Surenchere-militaire-la-France-les-Etats-Unis-et-l-Allemagne-vont-envoyer-des-chars-legers-a-l%20\">R&eacute;volution Permanente<\/a>\n<p>dazu: <strong>Panzer in Richtung Osten<\/strong><br>\nNachdem Pr&auml;sident Macron ohne Abstimmung mit den NATO-Verb&uuml;ndeten mit der Zusage einer Lieferung von Panzern an die Ukraine vorgeprescht war und vom ukrainischen Oberbefehlshaber f&uuml;r die &Uuml;bernahme der &raquo;F&uuml;hrungsrolle&laquo; belobigt wurde, brach in den Chefetagen der anderen Ukraine-Unterst&uuml;tzer geradezu Hektik aus. Bundeskanzler Scholz, der offenbar wieder einmal seine &raquo;Richtlinienkompetenz&laquo; in der Au&szlig;enpolitik hervorheben wollte, telefonierte mit dem USA-Pr&auml;sidenten Biden. Im Ergebnis wurde verk&uuml;ndet, da&szlig; von deutschem Boden aus wieder einmal Panzer in Richtung Osten losgeschickt werden, und dazu noch ein Raketenabwehrsystem. Und die USA wollen nun auch Sch&uuml;tzenpanzer in die Schlacht gegen Ru&szlig;land schicken. (&hellip;)<br>\nMan r&auml;umt ein, da&szlig; der Krieg in der Ukraine durch eine Verhandlungsl&ouml;sung enden k&ouml;nne. Allerdings behaupten die &raquo;Ukraine-Freunde&laquo;, da&szlig; es an der ukrainischen F&uuml;hrung sei, den Zeitpunkt und die Bedingungen f&uuml;r Gespr&auml;che festzulegen. Und aus Kiew h&ouml;rt man, da&szlig; man erst verhandeln wolle, wenn der Feind besiegt am Boden liegt. Eine schier ausweglose Situation&hellip; Nein, dieser Krieg ist nicht auf dem Schlachtfeld zu gewinnen, auch nicht f&uuml;r Ru&szlig;land! (&hellip;)<br>\nDieser Unsinn mu&szlig; endlich aufh&ouml;ren! Statt immer mehr Milliarden, immer mehr Waffen und Munition in dieses Fa&szlig; ohne Boden namens Ukraine zu versenken, brauchen wir dringend eine L&ouml;sung, die uns allen n&uuml;tzt &ndash; uns Menschen, der Zukunft unserer Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1477167339721\/\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schweiz: Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Neutralit&auml;t der Besonnenen<\/strong><br>\nDie Schweiz ist, so steht es in der Verfassung, neutral. Ausgerechnet jetzt bei Ausbruch der Krieges in der Ukraine aber hat die Regierung, der Bundesrat, wie die Regierung in der Schweiz hei&szlig;t, die Neutralit&auml;t verletzt und sich &ndash; offensichtlich emotional &uuml;berfordert &ndash; auf die Seite der Ukraine positioniert. Damit hat die Schweiz auch die in der Vergangenheit oft gehabte Chance, als Vermittlerin zu funktionieren, total vergeben. Jetzt l&auml;uft eine Unterschriftensammlung, um die Schweizer Neutralit&auml;t wieder einzuf&uuml;hren und zu festigen. Die Schweizer Soziologin Verena Tobler hat dazu ein &ndash; zumindest f&uuml;r Schweizer &ndash; interessantes, wenn auch nicht ganz einfach zu lesendes Pl&auml;doyer verfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schweiz-plaedoyer-fuer-eine-neutralitaet-der-besonnenen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lateinamerika und der Krieg in der Ukraine  <\/strong><br>\nDer mexikanische Pr&auml;sident Lopez Obrador gab auf den Feierlichkeiten zum mexikanischen Unabh&auml;ngigkeitstag diesen Vorschlag das erste Mal bekannt: &bdquo;Die Friedensmission mu&szlig; unverz&uuml;glich die Einstellung der Feindseligkeiten in der Ukraine und den Beginn direkter Gespr&auml;che mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskyj und dem russischen Pr&auml;sidenten Putin anstreben.&ldquo; Verhandlungsorganisatoren sollen der Papst, der UN-Generalsekret&auml;r und der indische Ministerpr&auml;sident Narendra Modi sein, die einen Waffenstillstand von f&uuml;nf Jahren durchsetzen sollen. Prompt kam die Antwort durch einen Mitarbeiter von Selenskyj, der Obrador vorwarf, dieser wolle den Krieg ausnutzen, um Publicity zu machen. Au&szlig;erdem twitterte er: &bdquo;Ihr &sbquo;Plan&lsquo; ist also ein russischer Plan.&ldquo; Was die ukrainische Regierung vollkommen untersch&auml;tzt, ist, da&szlig; der Vorschlag des mexikanischen Pr&auml;sidenten in einer Kontinuit&auml;tslinie seines Auftretens seit Beginn des Ukrainekrieges liegt und da&szlig; er sich im Einklang mit den meisten Staatsoberh&auml;uptern Lateinamerikas befindet. [&hellip;]<br>\nDie Regierung in Kiew hat scheinbar nicht wahrgenommen, da&szlig; die meisten L&auml;nder der Welt, mindestens zwei Drittel, wenn nicht sogar drei Viertel, eine andere Position als die westlichen Staaten zum Ukrainekrieg einnehmen&hellip; Da gerade die lateinamerikanischen Staaten in ihrer Geschichte besonders oft Opfer von gewaltt&auml;tigen Interventionen der USA, von milit&auml;rischen Eingriffen bis zur Installation von Milit&auml;rregimen und der Unterst&uuml;tzung rechter Putschisten im Namen der US-amerikanischen Monroe-Doktrin1) waren, lehnen sie Gewalt in den internationalen Beziehungen, die Verletzung der Souver&auml;nit&auml;t und Integrit&auml;t anderer Staaten vehement ab und treten f&uuml;r die Einhaltung des V&ouml;lkerrechts ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-300-01-23.pdf\">Rotfuchs, Seite 12\/13<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Delegitimierung des Staates&ldquo; &ndash; Mit Demokratieprinzip und Meinungsfreiheit unvereinbar<\/strong><br>\nAls die Proteste gegen die Corona-Politik zunehmend unangenehm f&uuml;r die Bundesregierung wurden, erfand der neue Verfassungsschutzpr&auml;sident Thomas Haldenwang eine neue Extremismus-Kategorie: die &bdquo;verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates&ldquo;. So konnte er den harten Kern der nicht richtig ins Links-Rechts-Schema passenden Querdenker-Szene mit geheimdienstlichen Mitteln ins Visier nehmen.<br>\nDer Rechtswissenschaftler Dietrich Murswiek, emeritierter Professor f&uuml;r Staats- und Verwaltungsrecht an der Albert-Ludwigs-Universit&auml;t Freiburg, nimmt in einem Gastbeitrag f&uuml;r die Legal Tribune Online (LTO) dieses Konzept nach Strich und Faden auseinander. Murswiek schreibt: &bdquo;Extremisten im Sinne des Verfassungsschutzes sind seither nicht nur Rechts- und Linksextremisten, sondern auch ,Delegitimierer&lsquo;.&ldquo; So stehe etwa laut Verfassungsschutzbericht 2021 jemand bereits unter Extremismusverdacht, wer nach der Flutkatastrophe im Ahrtal &bdquo;aktiv den Eindruck&ldquo; erweckte, dass staatliche Stellen mit der Bew&auml;ltigung der Lage &bdquo;komplett &uuml;berfordert gewesen seien&ldquo;.<br>\nF&uuml;r Murswiek verwechselt der Verfassungsschutz damit Kritik an der Regierung mit Kritik am Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip. &bdquo;Er sieht ,eine st&auml;ndige Agitation gegen und Ver&auml;chtlichmachung von demokratisch legitimierten Repr&auml;sentantinnen und Repr&auml;sentanten&lsquo; als Delegitimierung des Staates und deshalb als verfassungsfeindlich an. Mit diesem Vokabular weicht er die Grenzen juristisch fassbarer Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung auf und erm&auml;chtigt sich selbst dazu, oppositionelle Bestrebungen als extremistische Bestrebungen zu bewerten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/delegitimierung-des-staates-dietrich-murswiek-legal-tribune-online\">Cicero<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> So erweist sich auch die best&auml;ndige Beschw&ouml;rung der &bdquo;Gefahr von Rechts&ldquo; durch die Bundesregierung, explizit durch Innenministerin Faeser, als Ablenkungsman&ouml;ver.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der spanische Pflegesektor &ndash; hoher Wert, niedrige Bezahlung: Warum es in den letzten Jahren zu immer mehr Protesten kommt<\/strong><br>\n&bdquo;&hellip; Die offizielle Anerkennung des Status von Arbeitenden in der Pflege ist in Spanien noch recht neu. Sie wurde erst 2006 zusammen mit der Verabschiedung des Gesetzes &uuml;ber die Pflegebed&uuml;rftigkeit formalisiert, das allen Menschen das Recht auf Pflege bis zum Lebensende einr&auml;umt. Obwohl Spanien schon immer ein Land mit einer starken Tradition der famili&auml;ren Pflege war, sind in den letzten Jahren mehr als 600.000 Menschen in den professionellen Pflegesektor eingestiegen, von denen etwa 274.000 &auml;ltere Menschen in ihrem eigenen Zuhause und 346.000 in Pflegeheimen betreuen. Es ist ein Beruf, der f&uuml;r die Ewigkeit geschaffen wurde (die Zahl der &uuml;ber 65-J&auml;hrigen in Spanien wird von heute 9,3 Millionen auf 15 Millionen im Jahr 2050 ansteigen), aber seine Zukunft ist seltsamerweise ungewiss. Der Grund daf&uuml;r ist, dass die Geh&auml;lter, die in diesem Beruf gezahlt werden, am unteren Ende der Lohntabellen liegen, der Anteil der Zeit- und Teilzeitarbeit h&ouml;her ist als im Durchschnitt aller anderen Berufe und die physischen und psychischen Gefahren des Berufs, obwohl sie zahlreich sind, nicht erkannt werden. Es handelt sich um einen professionellen, aber unsichtbaren und unausgewogenen Beruf, in dem Frauen immer noch fast 90 Prozent der Besch&auml;ftigten ausmachen. Die Tatsache, dass sie sich heute noch f&uuml;r den Pflegeberuf entscheiden, grenzt an ein Wunder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/spanien\/arbeitsbedingungen-spanien\/die-erste-reaktion-auf-die-beendigung-des-ausnahmezustandes-in-spanien-massenprotest-gegen-privatisierung-des-gesundheitswesens-und-der-altenpflege\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schikane gegen Malocher: &raquo;Rentenreform&laquo; in Frankreich<\/strong><br>\nWas Frankreichs rechter Staatschef Emmanuel Macron und seine sozialdemokratische Premierministerin &Eacute;lisabeth Borne wollen, ist eine &raquo;Reform&laquo; des Rentensystems, auf die Frankreichs arbeitende Bev&ouml;lkerung nicht gewartet hat. Knapp 55 Prozent wollen &uuml;berhaupt nichts ge&auml;ndert haben, meldete vor einigen Tagen das demoskopische Institut Harris Interactive, 73 Prozent sind gegen eine Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters von 62 auf 65 Jahre. Borne wollte nun am Dienstag abend vor der Nationalversammlung verk&uuml;nden, dass es doch &raquo;nur&laquo; 64 Jahre sein sollen..,<br>\nDie beiden gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften &ndash; die einst kommunistische Gewerkschaft CGT, diesmal Arm in Arm mit der christlich orientierten CFDT &ndash; rechneten j&uuml;ngst vor, dass allein die bisher vergeblich geforderte gleichwertige Bezahlung m&auml;nnlicher und weiblicher Lohnabh&auml;ngiger rund f&uuml;nf Milliarden Euro in die Rentenkasse sp&uuml;len k&ouml;nnte.<br>\nIn der w&uuml;rden &ndash; ohne &raquo;Reform&laquo; &ndash; bis 2027 rund 15 Milliarden Euro fehlen, sagt Bornes Budgetminister Olivier Dussopt. Wer soll das glauben? Die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit sogenannter Experten, die sich seit Wochen zum Thema ausbreiten, jedenfalls nicht. Selbst eine kleine Aufstockung der von den Besch&auml;ftigten zu zahlenden monatlichen Rentenbeitr&auml;ge um 0,8 Prozent w&uuml;rde die Kasse bis weit in die 2030er Jahre hinein f&uuml;llen, versichert der Rentenrat. Das w&auml;ren beim amtlichen Durchschnittseinkommen von 2.681 Euro ein Aufschlag von 28 Euro monatlich im Jahr 2027 und 336 Euro im Jahr. Deutlich weniger noch beim Mindestlohn: 14 Euro monatlich bei einem Einkommen von 1.343 Euro, ganze 168 Euro im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442578.schikane-gegen-malocher.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die vor zwei Monaten entlassenen &uuml;ber 20 ArbeiterInnen lehnen erpresserisches Wiedereinstellungsangebot der Adidas-Schuhfabrik in Myanmar ab und halten an ihrer Kritik fest<\/strong><br>\nFabrik und Adidas-Zulieferer in Yangon entl&auml;sst fast 30 Besch&auml;ftigte, weil sie f&uuml;r eine Lohnerh&ouml;hung gestreikt hatten. Die Bekleidungsfabrik Myanmar Pou Chen entl&auml;sst einzelne Gewerkschaftsmitglieder, die einen Streik mit 2.000 Besch&auml;ftigten organisiert haben sollen.<br>\nDer Vorsitzende der Gewerkschaft von Myanmar Pou Chen, Phyo Thida Win, der zu den entlassenen Arbeitern geh&ouml;rte, sagte, dass das Angebot zur Wiedereinstellung nicht auf die urspr&uuml;nglichen Forderungen der Arbeiter nach bezahlten &Uuml;berstunden, garantierten freien Tagen und &uuml;berschaubaren Produktionszielen eingegangen sei. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wir wurden aufgefordert, einen Vertrag zu unterschreiben, der besagt, dass wir zufrieden sind und nicht weiter verhandeln werden. Das k&ouml;nnen wir nicht akzeptieren&ldquo;, sagte er gegen&uuml;ber Myanmar Now. &bdquo;Sie haben keine der Bedingungen akzeptiert, die wir vorgeschlagen haben. Es hatte den Anschein, als ob man uns zwingen wollte, ihre Bedingungen einfach zu akzeptieren, also habe ich nicht unterschrieben und bin gegangen.&ldquo;<br>\nEr war einer von 17 Besch&auml;ftigten, die das Angebot ablehnten; die &uuml;brigen neun akzeptierten die Entsch&auml;digung und k&uuml;ndigten dann. Nachdem die Verhandlungen mit den Fabrikbeamten gescheitert waren, erkl&auml;rten die Arbeiter, dass sie ihre Forderungen als n&auml;chstes an Adidas weiterleiten w&uuml;rden.  Phyo Thida Win f&uuml;gte hinzu, dass die betreffenden Beamten der Gewerkschaft auch die Teilnahme an einem Arbeitskoordinierungsausschuss (AK) verweigert h&auml;tten, einem Probleml&ouml;sungsmechanismus, der theoretisch eine parit&auml;tische Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern vorsehen muss, von Gewerkschaftsf&uuml;hrern jedoch als &bdquo;ber&uuml;chtigt daf&uuml;r, zugunsten des Arbeitgebers zu arbeiten&ldquo; bezeichnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/myanmar\/arbeitskaempfe-myanmar\/bekleidungsfabrik-und-adidas-zulieferer-pou-chen-in-yangon-entlaesst-fast-30-arbeiter-weil-sie-fuer-eine-lohnerhoehung-gestreikt-haben\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Politische Manipulation&ldquo; von COVID-19-Pandemie l&auml;uft Wissenschaft zuwider<\/strong><br>\nMit der Anpassung und Verbesserung der Ma&szlig;nahmen zur Pr&auml;vention und Kontrolle der COVID-19-Pandemie hat China seine Ein- und Ausreisepolitik gelockert. Im Gegensatz dazu haben einige westliche L&auml;nder, die China zuvor wegen seiner strengen Kontrollma&szlig;nahmen angeprangert hatten, diskriminierende Einreisebeschr&auml;nkungen gegen chinesische Reisende mit der Ausrede verh&auml;ngt, dass es in China neue Mutationen geben k&ouml;nnte. Dieses offensichtlich politisierte Verhalten wurde von vielen internationalen Pers&ouml;nlichkeiten kritisiert. Die Weltgesundheitsorganisation best&auml;tigte, dass keine neuen Varianten oder signifikanten Mutationen der in China verbreiteten Hauptst&auml;mme entdeckt worden seien. Die International Air Transport Association (IATA) kritisierte in einer Erkl&auml;rung die von einigen L&auml;ndern verh&auml;ngten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Reisende aus China und forderte, dass die Regierungen verschiedener L&auml;nder ihre Entscheidungen auf wissenschaftliche Fakten und nicht politische Erw&auml;gungen st&uuml;tzen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/01\/10\/ARTIKoH369Odwt6otwqkiYzI230110.shtml\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Peking lehnt Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Passagiere aus China ab<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Dienstag bezeichnete die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums, Mao Ning, die Beschr&auml;nkungen, die einige L&auml;nder gegen Reisende aus China verh&auml;ngt haben, als &ldquo;unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo; und &ldquo;inakzeptabel&rdquo;. Zu diesen Beschr&auml;nkungen geh&ouml;rt die Forderung nach negativen Coronavirus-Tests.<br>\n&ldquo;Die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung von COVID-19 m&uuml;ssen wissenschaftlich fundiert und verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein, ohne den regul&auml;ren zwischenmenschlichen Austausch und die Zusammenarbeit zu beeintr&auml;chtigen&rdquo;, sagte sie und erinnerte daran, dass sich China aktiv an der internationalen Zusammenarbeit gegen COVID-19 beteiligt und mit der internationalen Gemeinschaft zusammengearbeitet hat, um die Herausforderungen der Pandemie zu bew&auml;ltigen.<br>\n&ldquo;Auf der Grundlage der j&uuml;ngsten Ver&auml;nderungen der Pandemiesituation und der Umst&auml;nde, unter denen wir reagieren m&uuml;ssen, haben die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden in China Informationen rechtzeitig, offen und transparent im Einklang mit dem Gesetz weitergegeben&rdquo;, sagte Mao. [&hellip;]<br>\nGesundheitsexperten aus vielen L&auml;ndern haben erkl&auml;rt, dass die COVID-19-St&auml;mme, die sich derzeit in China ausbreiten, bereits anderswo gefunden wurden und dass eine neue Variante &uuml;berall auf der Welt auftauchen kann, so dass es keinen Grund gibt, besondere Einreisebeschr&auml;nkungen f&uuml;r China zu verh&auml;ngen.<br>\nMao zufolge sollten die COVID-19-Ma&szlig;nahmen weder f&uuml;r politische Manipulationen noch f&uuml;r diskriminierende Praktiken gegen bestimmte L&auml;nder verwendet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Beijing-Rejects-Restrictions-on-Passengers-From-China-20230103-0008.html\">Telesur<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie politischer und wirtschaftlicher Druck zu Pekings abrupter Kehrtwende bei Null-Covid f&uuml;hrte<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n2022 verfolgte die Welt mit Erstaunen, wie China eine abrupte Kehrtwende von seiner strikten Null-Covid-Strategie vollzog, drei Jahre lang Massentests und Abriegelungen abbrach und als letzte gro&szlig;e Volkswirtschaft seine Grenzen f&uuml;r die Welt wieder &ouml;ffnete.<br>\nDie Wiederer&ouml;ffnung, f&uuml;r die zuvor weder ein Zeitplan noch ein Fahrplan bekannt gegeben wurde, &uuml;berraschte auch die meisten Mitglieder der chinesischen &Ouml;ffentlichkeit, das medizinische Personal an vorderster Front und sogar die lokalen politischen Entscheidungstr&auml;ger.<br>\nW&auml;hrend die Entscheidungstr&auml;ger unter der F&uuml;hrung von Pr&auml;sident Xi Jinping bereits auf dem Weg waren, die Covid-19-Beschr&auml;nkungen bis M&auml;rz aufzuheben, sagten Quellen und Analysten, dass eine breite Palette von Faktoren, einschlie&szlig;lich der Proteste gegen die Strategie Ende November, der unerwartet hohen Zahl von Covid-19-Infektionen und der hohen Belastung der Wirtschaft durch die Beschr&auml;nkungen, das Tempo der Wiederer&ouml;ffnung beschleunigt h&auml;tten. [&hellip;]<br>\nFast drei Jahre lang konzentrierte sich die von Xi unterst&uuml;tzte Null-Covid-Strategie auf die fr&uuml;hzeitige Erkennung von Infektionen durch Massentests und die schnelle Quarant&auml;ne der Infizierten, ihrer engen Kontaktpersonen und sogar der engen Kontaktpersonen von engen Kontaktpersonen.<br>\nEs gelang, China bis Juli letzten Jahres weitgehend frei von Covid zu halten, w&auml;hrend der Rest der Welt im gleichen Zeitraum Millionen von Toten zu beklagen hatte. [&hellip;]<br>\nPeking hat nie offen zugegeben, dass die seltenen Demonstrationen &ouml;ffentlichen Trotzes einer der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r die Aufhebung des Null-Covids nur wenige Tage sp&auml;ter waren, aber Deng Yuwen, ein ehemaliger stellvertretender Redakteur der Study Times, der offiziellen Zeitung der Zentralen Parteischule, sagte, es sei klar, dass die weit verbreiteten Proteste ein wichtiger politischer Faktor waren, der die Parteif&uuml;hrung dazu veranlasste, die Lockerung der Beschr&auml;nkungen zur Pandemiebek&auml;mpfung zu beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/economy\/china-economy\/article\/3206147\/china-debt-distressed-state-owned-financing-vehicles-eye-long-term-restructuring-even-default\">South China Morning Post<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zensur aus Staatsr&auml;son<\/strong><br>\nDenunziation, Ausgrenzung, K&uuml;ndigung. Das sind die Methoden, mit denen unliebsame Meinungen gebrandmarkt, Menschen mundtot gemacht werden sollen. Mitunter wirkt das Vorgehen orchestriert, als sei es von langer Hand in Szene gesetzt. Im Zentrum meist der Vorwurf Antisemitismus. Schauplatz: ein Land, das Israels Sicherheit zur eigenen Staatsr&auml;son erkl&auml;rt hat.<br>\nMatondo Castlo ist das j&uuml;ngste Opfer einer Zensurkampagne. Ihm wurde sein Arbeitsvertrag beim KiKa gek&uuml;ndigt. Dort war er Moderator der Sendung &ldquo;Baumhaus&rdquo;.<br>\nDem fr&uuml;heren Moderator der KiKa-Sendung &bdquo;Baumhaus&ldquo; im Kinderkanal von ARD und ZDF, Matondo Castlo, ist laut Berichten der Berliner Zeitung und der jungen Welt der Vertrag gek&uuml;ndigt worden.1 Der Grund: Er hat im Sommer 2022 an einem von der Pal&auml;stinensischen Volkspartei ausgerichteten Jugendfestival in der Westbank teilgenommen. In sozialen Netzwerken tauchten Bilder von jugendlichen Festivalteilnehmern auf, wie sie gegen zionistische Siedlungen protestieren. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;KiKa-Moderator demonstriert mit Israel-Hassern&ldquo; schrieb Bild, Castlo habe an einem &bdquo;israelfeindlichen Jugend-Festival&ldquo; teilgenommen und an der Seite &bdquo;radikaler Steinewerfer&ldquo; demonstriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/zensur-aus-staatsraeson\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zweite Schuld: Strafvereitelung im Amt<\/strong><br>\nVon Juni 1943 bis April 1945 arbeitete Irmgard F. als Sekret&auml;rin im KZ Stutthof &ouml;stlich von Danzig. 77 Jahre sp&auml;ter verurteilt sie das Landgericht Itzehoe wegen Beihilfe zum Mord in tausenden F&auml;llen zu einer zweij&auml;hrigen Bew&auml;hrungsstrafe. Dieser Schuldspruch ist gut und richtig &ndash; und Beleg einer skandal&ouml;sen Versp&auml;tung. [&hellip;]<br>\nTatsache ist: das Urteil gegen die 97-J&auml;hrige ist Beleg einer skandal&ouml;sen Versp&auml;tung. Jahrzehntelang waren Verfahren nicht er&ouml;ffnet oder beinahe routinem&auml;&szlig;ig eingestellt worden. Es sollte nur bestraft werden, wer einer Beteiligung an ganz konkreten Morden &uuml;berf&uuml;hrt wurde. Es fehlte durchweg an gesetzgeberischen Signalen. Es fehlte das &ldquo;Wollen&rdquo;, NS-T&auml;ter, als diese noch keine Greise waren, vor Gericht zu bringen. Pers&ouml;nliche Schuld verschwand so im Dickicht von Beweisakten, Gutachten und Verteidiger-Strategien.<br>\nDie Nicht-Verfolgung von NS-Verbrechen ist besch&auml;mend. Eine jahrzehntelange Verweigerung von Strafverfolgung, eine konsequente Strafvereitelung im Amt. Daf&uuml;r geh&ouml;rte die Justiz auf die Anklagebank.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hpd.de\/artikel\/zweite-schuld-strafvereitelung-im-amt-20962\">hpd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die USA verbreiten Armut durch Sanktionen gegen ein Drittel der Menschheit<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie USA m&ouml;gen versuchen, Sanktionen als &ldquo;Antwort auf ausl&auml;ndische Tyrannei&rdquo; zu verteidigen, aber in Wirklichkeit sind sie ein Vorwand, um ausl&auml;ndische Bankkonten zu stehlen und kommerzielle Konkurrenten von US-Konzernen zu l&auml;hmen.<br>\nAm 14. November k&uuml;ndigte die Regierung Biden eine weitere Runde von Sanktionen gegen Russland an. [&hellip;]<br>\nUS-Au&szlig;enminister Antony Blinken sagte in einer Erkl&auml;rung, dass &ldquo;die Vereinigten Staaten weiterhin die milit&auml;rischen Versorgungsketten Russlands unterbrechen und den Unterst&uuml;tzern von Pr&auml;sident Putin sowie all jenen, die Russlands Brutalit&auml;t gegen seinen Nachbarn unterst&uuml;tzen, hohe Kosten auferlegen werden.&rdquo;<br>\nLaut Statistica.com haben die USA seit Ausbruch des Krieges mit der Ukraine im Februar 2022 1.683 separate Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt, und 2.634 seit Februar 2014, als die USA den Maidan-Putsch zum Sturz des demokratisch gew&auml;hlten pro-russischen F&uuml;hrers Viktor Janukowitsch unterst&uuml;tzten. Kanada folgte mit 1.418 Sanktionen gegen Russland seit Februar 2022 und 1.872 seit Februar 2014, w&auml;hrend das Vereinigte K&ouml;nigreich 1.381 Sanktionen seit Februar 2022 und 1.617 seit Februar 2014 verh&auml;ngt hat.<br>\nDer Zweck der Sanktionen wurde in einem 2019 von der RAND Corporation, der f&uuml;hrenden Denkfabrik des Pentagons, herausgegebenen Bericht mit dem Titel &ldquo;Overextending and Unbalancing Russia&rdquo; (Russland &uuml;berfordern und aus dem Gleichgewicht bringen) dargelegt, in dem offen f&uuml;r die Destabilisierung und Schw&auml;chung Russlands durch die Unterminierung seiner Wirtschaft pl&auml;diert wurde.<br>\nDas ultimative Ziel war es, einen Regimewechsel herbeizuf&uuml;hren und den Nationalisten Wladimir Putin durch eine Marionette des Westens wie Boris Jelzin zu ersetzen. [&hellip;]<br>\nIndem man im Stillen versucht, die Wirtschaft widerspenstiger L&auml;nder zu strangulieren, kann Washington seine hegemonialen Interessen auf politisch risikolose Weise durchsetzen &ndash; und das zu einem geringen Preis.<br>\nDer Wandel scheint jedoch unmittelbar bevorzustehen, da die betroffenen L&auml;nder gro&szlig;en Einfallsreichtum bewiesen haben und beginnen, eine geschlossene Front zu bilden, w&auml;hrend ein zunehmender Bumerangeffekt die Menschen im Mutterland langsam aufweckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/u-s-spreads-misery-across-the-globe-imposing-sanctions-on-a-third-of-humanity\/\">Multipolarista<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unruhen auf dem Capitol Hill wiederholen sich in Brasilien und besch&auml;men die falsche, moralistische Rhetorik der USA <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIm Vergleich zum Angriff der Trump-Anh&auml;nger auf den Capitol Hill erkl&auml;rten chinesische Experten, dass der Aufruhr in Brasilien, bei dem die h&ouml;chsten Exekutiv-, Legislativ- und Justizorgane gest&uuml;rmt wurden, eine einheitliche Logik verfolgte: die Leugnung des Wahlergebnisses und sogar des Systems selbst.<br>\nObwohl US-Pr&auml;sident Joe Biden die Unruhen in einem Twitter-Post als &ldquo;Angriff auf die Demokratie&rdquo; anprangerte, hat die Verbreitung des &ldquo;made-in-US&rdquo;-Modells der Capitol-Hill-Krawalle Washingtons verlogene, moralistische Rhetorik l&auml;cherlich gemacht, und die &ldquo;Capitol-Hill-Krawalle&rdquo; haben das Potenzial, sich in anderen lateinamerikanischen L&auml;ndern zu wiederholen, die die USA als ihre Einflusssph&auml;re betrachten, so die Experten. [&hellip;]<br>\nNach einem Bericht von CNBC sollen Trumps wichtigste Strategen Steve Bannon und Jason Miller Bolsonaro seit dessen Niederlage beraten haben, und sein Sohn, der brasilianische Kongressabgeordnete Eduardo Bolsonaro, traf sich im November mit Trump in Mar-a-Lago. Der BBC zufolge hat Bannon Behauptungen &uuml;ber eine &ldquo;gestohlene Wahl&rdquo; und Schattenm&auml;chte gesch&uuml;rt und Bolsonaro-Anh&auml;nger mit unbewiesenen Ger&uuml;chten und Verschw&ouml;rungstheorien zum Sturm auf Regierungsgeb&auml;ude angestachelt.<br>\nZhou Zhiwei, ein Experte f&uuml;r Lateinamerikastudien an der Chinesischen Akademie f&uuml;r Sozialwissenschaften, erkl&auml;rte am Montag gegen&uuml;ber der Global Times, dass die Unruhen in Brasilien und den USA beide auf die Conservative Political Action Conference (CPAC) zur&uuml;ckzuf&uuml;hren seien.<br>\nDie CPAC ist eine j&auml;hrliche politische Konferenz, an der konservative Aktivisten aus aller Welt teilnehmen. Sie wurde von der American Conservative Union ausgerichtet. Die erste CPAC in Brasilien fand im Oktober 2019 in S&atilde;o Paulo statt und wurde von f&uuml;hrenden amerikanischen Konservativen und Eduardo Bolsonaro besucht.<br>\n&ldquo;Sowohl Trump als auch Bolsonaro haben das CPAC w&auml;hrend ihrer Amtszeit unterst&uuml;tzt und daf&uuml;r gesorgt, dass sein rechtsextremer Konservatismus in ihren L&auml;ndern Fu&szlig; fasst&rdquo;, sagte Zhou, &ldquo;und die beiden Unruhen spiegeln dieselbe Logik wider, n&auml;mlich die Leugnung der Wahlergebnisse und sogar des Systems selbst.&rdquo;<br>\nBrasilien ist ein wichtiger Teil der weltweiten Kontakte des CPAC zu den rechtsextremen Konservativen, und ob Lula die Flammen der extremen Rechten eind&auml;mmen kann, ist nicht nur f&uuml;r Brasilien, sondern auch f&uuml;r Lateinamerika von entscheidender Bedeutung, so Zhou.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202301\/1283521.shtml%20\">Global Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lula gef&uuml;gig machen<\/strong><br>\nNur eine Woche nach Amtsantritt sieht sich Brasiliens linker Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva mit der ersten politischen Krise seiner dritten Amtszeit konfrontiert. Doch der Putschversuch vom Wochenende durch rechte Gegner seiner Regierung kam nicht wirklich &uuml;berraschend. Und die Bolsonaristen sind daf&uuml;r mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit nicht die alleinig Verantwortlichen. Die Arbeiterpartei-Vorsitzende Gleisi Hoffmann sprach von einem angek&uuml;ndigten Verbrechen auch im Dienste &raquo;anderer Interessen&laquo;, Lula geht davon aus, dass die Putschisten finanziert wurden.<br>\nDas f&uuml;hrt zur Cui-bono-Frage, wer an einer Destabilisierung der neuen Regierung interessiert sein k&ouml;nnte, auch wenn diese nur f&uuml;r gem&auml;&szlig;igte, sozialdemokratische Ver&auml;nderungen steht. Mit der Ank&uuml;ndigung, die Abholzung des Regenwaldes zu bek&auml;mpfen und Sozialprogramme f&uuml;r Wohnungsbau und Bildung, zur Nahrungsmittel- und Gesundheitsversorgung wiederzubeleben, st&ouml;rt Lula da Silva sicher die Interessen nationaler Eliten. Auch die St&auml;rkung der Rechte von Afrobrasilianern, der indigenen V&ouml;lker und der f&uuml;nf Millionen Landlosen beunruhigt vermutlich diejenigen, die von deren Ausbeutung profitieren. Wie bei den Konflikten in den Nachbarl&auml;ndern Bolivien und Peru geht es auch in Brasilien um mehr als nationale Interessengegens&auml;tze.<br>\nIn der &Uuml;bergangsphase von einer uni- zu einer multipolaren Weltordnung spielt Brasilien aufgrund seiner Gr&ouml;&szlig;e und wirtschaftlichen St&auml;rke allerdings eine herausragende Rolle. W&auml;hrend Trump-Bewunderer Bolsonaro auch f&uuml;r die Regierung von Joseph Biden ein verl&auml;sslicher Verb&uuml;ndeter war, strebt Lula eine gr&ouml;&szlig;ere au&szlig;enpolitische Unabh&auml;ngigkeit von Washington an. Die von ihm gef&ouml;rderte Wiederann&auml;herung an Kuba und Venezuela, vor allem aber der angek&uuml;ndigte Ausbau der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Russland und China tangieren ganz andere Interessen als die der nationalen Bourgeoisie, w&uuml;tender Bolsonaro-Anh&auml;nger oder entt&auml;uschter Evangelikaler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442512.lula-gef%C3%BCgig-machen.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Putschversuch in Brasilien: Was bisher bekannt ist<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92268\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Bolivianer werden keinen neuen Angriff auf die Demokratie zulassen <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Sonntag begr&uuml;&szlig;te Boliviens Pr&auml;sident Luis Arce die Haltung der sozialen Organisationen der Gemeinde El Torno, die anprangerten, dass die Proteste f&uuml;r die Freilassung des als Terrorist angeklagten Oppositionspolitikers Luis Fernando Camacho darauf abzielen, das Land zu destabilisieren.<br>\n&ldquo;Ich bedanke mich f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung dieser Organisationen, die im Namen des arbeitenden Volkes der bolivianischen extremen Rechten sagen, dass sie einen neuen Angriff auf die Demokratie nicht zulassen werden&rdquo;, erkl&auml;rte Arce.<br>\nAm 20. Dezember 2022 wurde Santa Cruz Camacho in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis in La Paz inhaftiert, weil er am Staatsstreich 2019 gegen den ehemaligen Pr&auml;sidenten Evo Morales teilgenommen und die Massaker von Senkata, El Alto, Sacaba und Cochabamba unterst&uuml;tzt hatte.<br>\nSeit seiner Verhaftung haben terroristische Gruppen und rechtsextreme Anh&auml;nger etwa 27 staatliche Geb&auml;ude angez&uuml;ndet und mehr als 38 Polizeibeamte in Santa Cruz angegriffen, w&auml;hrend sie an Protesten teilnahmen, die seine Freilassung forderten.<br>\n&ldquo;Bei Camachos Inhaftierung geht es nicht um politische Verfolgung, sondern um Gerechtigkeit&rdquo;, erinnerten die sozialen Organisationen und forderten das Justizministerium auf, die w&auml;hrend des Putsches von 2019 begangenen Verbrechen weiter zu untersuchen, bei denen etwa 38 Menschen ums Leben kamen.<br>\nSie wiesen darauf hin, dass die j&uuml;ngsten Proteste f&uuml;r die Freilassung von Camacho sowie der Streik 2021 f&uuml;r die Aufhebung des Gesetzes &uuml;ber illegale Gewinne Teil eines von den USA unterst&uuml;tzten Plans zum Sturz von Pr&auml;sident Arce sind.<br>\n&ldquo;Es soll klar sein, dass wir uns nicht &uuml;berraschen lassen. Wir sind wachsam, vereint im Kampf, organisiert und mobilisiert, um die Demokratie zu verteidigen, die wir auf der Stra&szlig;e und an den Urnen zur&uuml;ckgewonnen haben und die das bolivianische Volk Trauer, Blut und Schmerz gekostet hat&rdquo;, warnten die Organisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Bolivians-Wont-Allow-A-New-Attack-On-Democracy-Arce--20230109-0003.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kolumbiens Vizepr&auml;sidentin meldet versuchtes Attentat<\/strong><br>\nLeibw&auml;chter der kolumbianischen Vizepr&auml;sidentin Francia Marquez haben nach Angaben der Politikerin einen Anschlag auf ihr Leben vereitelt. Ihre Sicherheitsleute h&auml;tten auf dem Weg zum Haus ihrer Familie im S&uuml;den des Landes einen Sprengsatz mit gro&szlig;er Sprengkraft entsch&auml;rft und zerst&ouml;rt, erkl&auml;rte Marquez heute im Onlinedienst Twitter.<br>\nEs handle sich um &bdquo;einen weiteren Anschlag auf mein Leben&ldquo;, schrieb die Politikerin, die 2019 einen Anschlag &uuml;berlebt hatte, der im Zusammenhang mit ihrem Einsatz f&uuml;r den Umweltschutz stand&hellip;<br>\nMarquez ist die erste schwarze Vizepr&auml;sidentin des s&uuml;damerikanischen Landes und geh&ouml;rt der ersten linksgerichteten Regierung Kolumbiens an. Die Regierung von Pr&auml;sident Gustavo Petro hat sich einen &bdquo;totalen Frieden&ldquo; im Land zum Ziel gesetzt. Im November nahm sie die unter Petros Vorg&auml;nger Ivan Duque ausgesetzten Friedensverhandlungen mit linksgerichteten Rebellen wieder auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3300862\/%20\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sturz eines Hoffnungstr&auml;gers<\/strong><br>\nWeltpremiere in Berlin: &raquo;Oh, Jeremy Corbyn: Die gro&szlig;e L&uuml;ge&laquo; am 15. Januar<br>\nJeremy Corbyn galt f&uuml;r Millionen &uuml;berwiegend junger Linker als Hoffnungstr&auml;ger. Wie kaum ein anderer westeurop&auml;ischer Politiker stand der ehemalige Chef der britischen Labour-Party f&uuml;r eine neue sozialistische Perspektive. Sein Beharren auf linken Standpunkten sollte ihn das Amt des Parteivorsitzenden kosten und zwischenzeitlich sogar zum Parteiausschluss f&uuml;hren. Eine Allianz aus Parteib&uuml;rokraten, dem rechten Fl&uuml;gel der Labour-Party und anderen Reaktion&auml;ren &uuml;berzog Corbyn mit einer Schmutzkampagne aus Antisemitismusvorw&uuml;rfen und Antikommunismus.<br>\nDer britische Filmemacher Christopher Reeves besch&auml;ftigt sich in seinem neuen Dokumentarfilm &raquo;Oh, Jeremy Corbyn: Die gro&szlig;e L&uuml;ge&laquo; mit den Hintergr&uuml;nden des Politskandals. Auf der XXVIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 14. Januar 2023 in Berlin haben wir die Ehre, Ausschnitte des Films vorzustellen. Die Weltpremiere des Films wird am Tag nach der Konferenz, dem 15. Januar, um 14 Uhr im Berliner Kino Babylon, ganz in der N&auml;he der jW-Maigalerie und des jW-Ladens, stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/rlk\/de\/article\/440844.sturz-eines-hoffnungstr%C3%A4gers.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-92333","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92333"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92333\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92336,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92333\/revisions\/92336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}