{"id":92351,"date":"2023-01-11T12:03:53","date_gmt":"2023-01-11T11:03:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92351"},"modified":"2023-01-11T15:21:08","modified_gmt":"2023-01-11T14:21:08","slug":"menschen-fordern-das-ende-des-ausverkaufs-von-peru","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92351","title":{"rendered":"Menschen fordern das Ende des Ausverkaufs von Peru"},"content":{"rendered":"<p>Lateinamerika befindet sich im Aufbruch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents werden die sieben bev&ouml;lkerungsreichsten L&auml;nder der Region von linksgerichteten Regierungen regiert (Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru, Venezuela). Die Lage in der Region ist dennoch alles andere als beruhigt. Die Kontrahenten, die Feinde aktueller linker Regierungen, f&uuml;rchten um ihre Pfr&uuml;nde, um ihren Einfluss und ihre Macht. Sie laufen zu Hochform auf und torpedieren Reformbem&uuml;hungen und das Engagement progressiver Kr&auml;fte f&uuml;r gerechtere Gesellschaften bis hin zur Wahrung und echten Umsetzung der berechtigten Interessen der indigenen Bev&ouml;lkerung. Beispiel Peru, der Zeitzeuge Frank M. (Name ge&auml;ndert, der Redaktion bekannt), welcher bis vor ein paar Tagen in S&uuml;damerika beruflich t&auml;tig war, schilderte den NachDenkSeiten seine Erlebnisse und Eindr&uuml;cke w&auml;hrend der Unruhen in dem Andenland und formulierte eine Einsch&auml;tzung der Situation der Menschen sowie m&ouml;gliche wie n&ouml;tige progressive Entwicklungsschritte Perus. Von <strong>Frank Blenz.<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5237\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-92351-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230111-Forderung-nach-Ende-Ausverkauf-Peru-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230111-Forderung-nach-Ende-Ausverkauf-Peru-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230111-Forderung-nach-Ende-Ausverkauf-Peru-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230111-Forderung-nach-Ende-Ausverkauf-Peru-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=92351-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230111-Forderung-nach-Ende-Ausverkauf-Peru-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230111-Forderung-nach-Ende-Ausverkauf-Peru-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Ausl&ouml;ser der Unruhen<\/strong><\/p><p>Der Berliner Soziologe und Sozialarbeiter Frank M. arbeitete bis vor kurzem zwei Jahre f&uuml;r eine internationale NGO in der peruanischen Hauptstadt Lima. Vorher war der Deutsche in weiteren lateinamerikanischen L&auml;ndern (Entwicklungshilfe, Projektarbeit, Sozialarbeit) t&auml;tig, ein Job, der mitunter gef&auml;hrlich, aber vor allem sehr ausf&uuml;llend war, gesteht Frank M. Derzeit staut sich die Wut vieler Menschen in dem Andenland nicht mehr nur auf, sie bricht sich Bahn in Protesten. Es kamen Unruhen auf und die Wogen sind beileibe nicht gegl&auml;ttet. Einer der Ausl&ouml;ser der Unruhen in Peru war, so berichten der Soziologe wie auch internationale Nachrichtenagenturen, die Amtsenthebung von Pr&auml;sident Pedro Castillo. Dieser stammt aus der indigenen Bev&ouml;lkerung. Castillo ist bei diesen Menschen, vor allem der Landbev&ouml;lkerung, beliebt, er gilt als linksgerichtet. Seine Amtsenthebung dient der Schw&auml;chung progressiver Anstrengungen in Peru. Der Ausl&ouml;ser brachte das Fass zum &Uuml;berlaufen. Die Lage vieler Menschen unterhalb der korrupten Eliten ist immer noch ern&uuml;chternd hoffnungslos bis ohnm&auml;chtig. Diese wollen das nicht mehr hinnehmen.<\/p><p>Bis in das neue Jahr hinein hielten die landesweiten Proteste in Peru an. Menschen vor allem aus der indigenen Bev&ouml;lkerung reagierten mit Protestdemonstrationen auf die neue Pr&auml;sidentin Dina Boluarte und den von Rechtsparteien dominierten Kongress in Lima. Die Wut war und ist weiter gro&szlig;, die Reaktion der Polizei heftig. Mehrere Menschen kamen ums Leben, Menschenrechtler kritisierten das gewaltsame Vorgehen der Polizei. In der <em>Tagesschau<\/em> wurde eine internationale Organisation zitiert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die nationale Koordinationsstelle f&uuml;r Menschenrechte rief die Sicherheitskr&auml;fte dazu auf, den Gebrauch von Schusswaffen einzustellen: Mehrere in den sozialen Netzwerken ver&ouml;ffentlichte Videos zeigen den gezielten Einsatz gegen unbewaffnete Protestierende.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Eskalation vor Ort &ndash; Frank M. erlebte und empfand sie als folgerichtige Reaktion der protestierenden Menschen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Bleiern ist die Zeit in Peru, abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen sich viele Menschen, nein, schlimmer, sie sind es.&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Kurzurlaub in unruhigen Zeiten &ndash; Ausflug zu Perus wunderbarstem Ort<\/strong><\/p><p>Ein paar Tage Erholung will sich der NGO-Mitarbeiter g&ouml;nnen und fliegt f&uuml;r ein paar Tage von Lima nach Cusco, finales Ziel soll Machu Picchu sein. Er wird wenig Erholung erfahren, unruhige Zeiten herrschen bis in touristische Kleinode und einem der wichtigsten Orte des Landes.<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;In einem Restaurant sah ich im Fernsehen, dass Pr&auml;sident Castillo in U-Haft genommen worden war. Es war beunruhigend. Zwar wirkte die Situation in Cusco zun&auml;chst noch friedlich. An den darauffolgenden Tagen sah ich auch friedliche Demonstrationen und Redner im Zentrum von Cusco. Viele der Demonstranten forderten die Freilassung von Castillo und den R&uuml;cktritt Dina Boluartes, die Interimspr&auml;sidentin ist. Vor allem h&ouml;rte man viele Rufe nach baldigen Neuwahlen.&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Tags darauf brach Frank M. mit einer kleinen Reisegruppe in einem Kleinbus nach Machu Picchu auf.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Da der Ort Machu Picchu Pueblo, auch Aguas Calientes genannt, &uuml;ber keine direkte Stra&szlig;enanbindung verf&uuml;gt, mussten wir von Hidroel&eacute;ctrica zwei Stunden zu Fu&szlig; laufen. Eine kostenintensivere Variante w&auml;re gewesen, Machu Picchu zu besuchen, und zwar mit dem Zug. Doch wir wurden f&uuml;r unser Engagement zu wandern belohnt: Es war erhebend, wir besuchten die Inka-St&auml;tte Machu Picchu, ein Ort, der den Peruanern, vor allem den Indigenen sehr wichtig ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Im Angesicht der Inka-St&auml;tte wurde Frank M. die Lage der Peruaner deutlich. <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Land ist reich, nicht nur an Geschichte, doch der Reichtum ist enorm ungleich verteilt. Die Chancen der Ver&auml;nderung dieses Missverh&auml;ltnisses stehen immer noch schlecht, weil Ver&auml;nderungen so z&auml;h in Gang kommen und st&auml;ndig behindert werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Tags darauf sollte es &uuml;ber dieselbe Route zur&uuml;ck nach Cusco gehen, noch am Abend erhielt der Deutsche die Nachricht der Reiseagentur, dass alle Zuglinien und umliegende Stra&szlig;en in der Region blockiert seien.<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Wir sa&szlig;en in dem Dorf fest. Am Bahnschalter sagte man uns, dass ein paar Tage sp&auml;ter wieder Z&uuml;ge fahren w&uuml;rden. Am n&auml;chsten Morgen stellte ich fest, dass alle Linien geschlossen waren und keine Z&uuml;ge fuhren. Ich nahm den Rat von Einheimischen an: die einzige M&ouml;glichkeit, aus dem Dorf herauszukommen, war &uuml;ber die Zuggleise 30 Kilometer zu Fu&szlig; gehen, bis wieder eine Stra&szlig;enanbindung zur Verf&uuml;gung stehen w&uuml;rde. Eingedeckt mit Verpflegung und Regenponchos ging ich mit weiteren Leuten los. Auf dem Weg trafen wir andere Touristen und Einheimische, Familien mit kleinen Kindern, die ebenfalls versuchten, &uuml;ber die Zugschienen aus Machu Picchu Pueblo &bdquo;herauszukommen&ldquo;. Nach einem anstrengenden Marsch erreichten wir am sp&auml;ten Nachmittag die Stra&szlig;e. Die meisten Routen waren blockiert. Steine lagen auf den Stra&szlig;en, wie vorher schon auf den Schienen. Brennende Autoreifen, gef&auml;llte B&auml;ume und wie zu Barrikaden aufgesch&uuml;ttete Erdhaufen waren zu sehen. Autos fuhren keine. Wir hatten Gl&uuml;ck, Motorradfahrer nahmen uns nach Ollantaytambo mit. Am Marktplatz fuhr ein Transporter vorbei, laut rief der Beifahrer: &bdquo;Nach Cusco, nach Cusco&ldquo;. Zusammen mit anderen Touristen und Einheimischen starteten wir die R&uuml;ckkehr nach Cusco. Viele Hindernisse lagen auch hier auf den Stra&szlig;en, die Fahrt geriet zu einem gef&auml;hrlichen Parcours. Der Fahrer nutzte Seitenstra&szlig;en, erneut ging es an brennenden Autoreifen und umgeworfenen B&auml;umen vorbei. Es war ungewiss, ob wir es an diesem Tag noch nach Cusco schaffen w&uuml;rden. Gegen 23 Uhr kamen wir v&ouml;llig ersch&ouml;pft, aber voller Erleichterung in Cusco an.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Wie ist die Lage, was muss geschehen, wie geht die Geschichte in Peru weiter?<\/strong><\/p><p>Frank M. sieht ein gro&szlig;artiges Land, ein an und f&uuml;r sich reiches, vor allem aber eines, dass Gerechtigkeit und Wohlergehen f&uuml;r die ganze Bev&ouml;lkerung verdient. Peru hat eine Bev&ouml;lkerung von 40 Millionen Menschen. Es ist ein geteiltes Land. Reich und Arm, eine m&auml;chtige Oberschicht, eine kleine Mittelschicht, eine zahlenm&auml;&szlig;ig gro&szlig;e und sozial, wirtschaftlich, gesellschaftlich benachteiligte Unterschicht kennzeichnen das Land. Vor allem die indigene Bev&ouml;lkerung lebt abgeh&auml;ngt und besitzt keinen bis geringen Einfluss auf Entscheidungen, auf politische, wirtschaftliche, kulturelle.<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Die Geschicke werden in Lima bestimmt. Die Hauptstadt ist eine Metropole, die von den Wei&szlig;en regiert wird. Das klingt rassistisch, ja rassistisch durch und durch ist das Land. Die wei&szlig;en Peruaner verachten die Ureinwohner. Die wei&szlig;e Politik geht zu Lasten der indigenen Menschen. Das Zauberwort hei&szlig;t &bdquo;zentralistisch&ldquo;. Es bedeutet, dass die Mittel vor allem nach Lima flie&szlig;en, Mittel, damit meine ich die Erl&ouml;se aus den Ressourcen. Der l&auml;ndliche Raum &ndash; der wird bis heute vernachl&auml;ssigt. In Lima leben die Wei&szlig;en einen sehr westlichen, einen eitlen, einen auf Konsum und oberfl&auml;chlichen Wohlstand orientierten Stil. Peru selbst wird als Beute betrachtet, wohl weil es &uuml;ber Bodensch&auml;tze verf&uuml;gt. Die sind begehrt, vor allem Lithium. Es gibt viel zu verdienen, Goldgr&auml;berstimmung im In- und aus dem Ausland kommend herrscht. Und wieder und weiter soll das peruanische Volk nicht partizipieren.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der Protest, der sich auf den Stra&szlig;en Bahn bricht, ist die Folge einer immer noch allt&auml;glichen gesellschaftlichen Gewalt gegen die einfachen Peruaner, beobachtet Frank M. Die Forderungen, die die Zivilgesellschaft, progressive Politiker, Menschenrechtsorganisationen, fortschrittliche Regierungen in Lateinamerika dagegenstellen &ndash; sie sind wichtig, richtig und gef&auml;hrlich (f&uuml;r die jetzigen Nutznie&szlig;er einer zutiefst ungerechten Gesellschaft): Verstaatlichung von Ressourcen, Verstaatlichung der Infrastruktur, Dezentralisierung der Verwaltung und der kommunalpolitischen Abl&auml;ufe, Gerechtigkeit bei der Verteilung der Haushaltsmittel. Eine Dezentralisierung, die St&auml;rkung lokaler Strukturen, Autonomie der indigenen und l&auml;ndlichen Gemeinden, Anerkennung alternativer, nachhaltiger Entwicklungsmodelle in den indigenen Gemeinden, das Subsidiarit&auml;tsprinzip, also die Autonomie von Gemeinden bei Entscheidungen vor Ort, sind Bausteine f&uuml;r einen Weg zur &Uuml;berwindung der heutigen Verh&auml;ltnisse. Doch der Widerstand gegen all diese Fortschrittsgedanken ist gro&szlig;.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Vor allem der Ruf nach einer neuen Verfassung hat viele Erzkonservative auf den Plan gerufen. Es ist kein Wunder, dass gerade auch die religi&ouml;sen Eiferer in Diensten der reaktion&auml;ren Kr&auml;fte Perus Sturm laufen und jede drohende &Auml;nderung des bestehenden Status Quo verhindern wollen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der Soziologe benennt eine weitere Schattenseite der peruanischen Gesellschaft. Der Status Quo wird mittels der allgegenw&auml;rtigen Korruption beibehalten, so Frank M. Bisherige Pr&auml;sidenten und eben leider auch Castillo waren und sind mit Korruptionsvorw&uuml;rfen konfrontiert, so der deutsche Entwicklungshelfer. Dar&uuml;ber hinaus musste sich Castillo einem beinah aussichtslosen Machtkampf mit dem mehrheitlich konservativen Parlament stellen. Die Reaktion&auml;re agieren gegen Castillo mit Ermittlungsverfahren, mit Korruptions- und Plagiatsvorw&uuml;rfen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Menschen, die seit der Amtsenthebung Castillos auf die Stra&szlig;e gehen, fordern weiter den R&uuml;cktritt Dina Boluartes. Sie fordern auch und im Besonderen baldige Neuwahlen und die Freilassung von Castillo, der sich momentan immer noch in U-Haft befindet. Castillo hat im Arbeiter- und l&auml;ndlichen Milieu, vor allem in der Andenregion, bis zuletzt viele Unterst&uuml;tzer.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>R&uuml;ckkehr nach Deutschland<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Der Flughafen von Cusco wurde am n&auml;chsten Tag wieder ge&ouml;ffnet. Ich fuhr am Nachmittag zum Flughafen, der vom Milit&auml;r stark bewacht wurde. Sp&auml;t abends landete ich planm&auml;&szlig;ig in Lima. In Lima war die Lage ruhig, mit dem Taxi fuhr ich nach Hause.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Frank M. packte, wie vor den Unruhen ohnehin geplant, seine Sachen und kehrte vor ein paar Tagen wieder nach Deutschland zur&uuml;ck. R&uuml;ckblickend zieht er ein kurzes Fazit:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ich h&ouml;rte und sah in Cusco direkt: Viele Demonstranten forderten das Ende der Korruption und das Ende des &bdquo;Ausverkaufs des Landes&ldquo;. Die Menschen sehen die st&auml;ndige ungenierte Ausbeutung der Ressourcen und sie beklagen auch den Massentourismus, speziell den, der in Machu Picchu mitunter zu beobachten ist. Es geht sogar um mehr: Die Peruaner fordern das Ende des Kolonialismus, in dem sich das Land laut vieler Demonstranten bis heute befindet.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: SimonSova\/shutterstock.com<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Weitere Artikel auf NachDenkSeiten zum Thema Peru:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91696\">Peru: Die neueste Saga des unregierbaren Landes<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91583\">Zahl der Toten steigt: Anhaltende Proteste in Peru<\/a>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lateinamerika befindet sich im Aufbruch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents werden die sieben bev&ouml;lkerungsreichsten L&auml;nder der Region von linksgerichteten Regierungen regiert (Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru, Venezuela). Die Lage in der Region ist dennoch alles andere als beruhigt. Die Kontrahenten, die Feinde aktueller linker Regierungen, f&uuml;rchten um ihre Pfr&uuml;nde, um ihren<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92351\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":92352,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,20,132],"tags":[2739,282,3079,2196,2047,421,309,687],"class_list":["post-92351","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-landerberichte","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-amtsenthebung","tag-buergerproteste","tag-castillo-pedro","tag-indigene-voelker","tag-peru","tag-polizei","tag-repressionen","tag-ungleichheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Shutterstock_2208857977.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92351"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92351\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92375,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92351\/revisions\/92375"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/92352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}