{"id":92386,"date":"2023-01-12T08:45:35","date_gmt":"2023-01-12T07:45:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386"},"modified":"2023-01-12T08:45:35","modified_gmt":"2023-01-12T07:45:35","slug":"hinweise-des-tages-4273","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h01\">Die Corona-Krise endet, wie sie begonnen hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h02\">Britischer Gesundheitsdienst: Eine Krise mit langem Vorlauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h03\">Die h&ouml;chst systemrelevanten Vergessenen: LKW-Fahrer. Auch hier geht es um einen gro&szlig;en Mangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h04\">Schlechtes Zeugnis f&uuml;r Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h05\">Wohnungsbau: Preise ziehen an, Bauvolumen bricht ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h06\">Die wahre Humanit&auml;t hei&szlig;t: Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h07\">Panzerrochade: Waffenlieferungen an Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h08\">Die Bundesregierung entsorgt die deutsche Geschichte, um mehr Krieg f&uuml;hren zu k&ouml;nnen: &bdquo;Russen raus&ldquo; als Staatsdoktrin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h09\">Im Schatten des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h10\">Dem Vergessen entrissen: zivile Opfer geheimer CIA-Missionen im Afghanistan-Krieg: Oder wie eine Weltmacht andere f&uuml;r sich t&ouml;ten lie&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h11\">Warum die CIA einen &bdquo;Maidan-Aufstand&ldquo; in Brasilien versuchte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h12\">Der weltweite Krieg der Reichen gegen die Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h13\">Hunger als Waffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92386#h14\">T&uuml;nchen in Mexiko<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Corona-Krise endet, wie sie begonnen hat<\/strong><br>\nDie Debatte zwischen Weihnachten und Neujahr &uuml;ber die vorzeitige Beendigung aller Corona-Ma&szlig;nahmen macht deutlich, wie Corona-Politik noch immer betrieben wird: mit erfundenen Behauptungen ohne faktische Grundlage &uuml;ber Belastungen des Gesundheitssystems und die Immunit&auml;t in der Bev&ouml;lkerung. Erm&ouml;glicht wird das durch einen weiterhin gro&szlig;teils unkritischen Journalismus vieler Medien.<br>\nDie Diskussion &uuml;ber die vorzeitige Beendigung s&auml;mtlicher Ma&szlig;nahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 in Deutschland wurde angesto&szlig;en von Christian Drosten. In einem Interview mit dem Tagesspiegel behauptete Deutschlands bekanntester Virologe am 26. Dezember:<br>\n&bdquo;Nach meiner Einsch&auml;tzung ist die Pandemie vorbei&ldquo;.<br>\nAls Begr&uuml;ndung nannte er, dass die Immunit&auml;t in der Bev&ouml;lkerung nach dem Winter &bdquo;breit und belastbar&ldquo; sein werde. (&hellip;)<br>\nIn seinem Interview mit dem Tagesspiegel stellte Christian Drosten noch eine weitere erstaunliche Behauptung hinsichtlich der Corona-Ma&szlig;nahmen auf:<br>\n&bdquo;H&auml;tte man gar nichts gemacht, dann w&auml;re man in Deutschland in den Wellen bis zu Delta auf eine Million Tote oder mehr gekommen. Also musste man Kontakte reduzieren.&ldquo;<br>\nDamit w&auml;re nach Drostens Ansicht die Opferzahl ohne die restriktiven Zwangsma&szlig;nahmen auf das Zehnfache der offiziell festgestellten Sterbef&auml;lle angestiegen. [&hellip;]<br>\nW&auml;re Drostens Aussage auch nur ansatzweise korrekt, dann h&auml;tte es im selben Zeitraum in Schweden, wo man bekannterweise fast ausnahmslos auf restriktive Ma&szlig;nahmen verzichtet hatte, zumindest ein Mehrfaches der festgestellten COVID-19-Opferzahlen geben m&uuml;ssen. Tats&auml;chlich sind in dem skandinavischen Land jedoch im Verh&auml;ltnis zur jeweiligen Bev&ouml;lkerungsgr&ouml;&szlig;e weniger Menschen an einer SARS-CoV-2-Infektion verstorben als in Deutschland.<br>\nDie Einsch&auml;tzung Drostens beruht also auf einer pers&ouml;nlichen Vermutung, die der Virologe auch nicht gewillt ist, n&auml;her zu erl&auml;utern. Auf mehrfache Nachfrage des Schweizer Magazins Transition News hat die Berliner Charit&eacute;, bei der Drosten besch&auml;ftigt ist, keine Auskunft &uuml;ber m&ouml;gliche Belege f&uuml;r seine &Auml;u&szlig;erung erteilt. (&hellip;)<br>\nDie Corona-Ma&szlig;nahmen in Deutschland sind Resultat eines politischen Aushandlungsprozesses, der weitab von gesundheits&ouml;konomischen Tatsachen stattfindet. Die mediale Debatte zwischen Weihnachten und Neujahr hat dies noch einmal gezeigt. Nicht einfache Tatsachen, wie sie sich aus den Krankenhausabrechnungsdaten gewinnen lassen, haben eine Diskussion &uuml;ber ein vorzeitiges Ende aller Corona-Ma&szlig;nahmen unter den Koalitionsparteien ausgel&ouml;st, sondern die unbelegten Mutma&szlig;ungen eines einzelnen Wissenschaftlers.<br>\nDie Argumente, die in dieser Auseinandersetzung angef&uuml;hrt wurden, sind gr&ouml;&szlig;tenteils frei erfunden und widersprechen sogar einfach nachpr&uuml;fbaren Erkenntnissen zur Krankenhausbelegung und &Uuml;bersterblichkeit. Die Journalisten und Redaktionen der Medien, die diese &ouml;ffentliche Debatte &uuml;berhaupt erst erm&ouml;glichen, zeichnen sich dabei durch eine unkritische und passive Haltung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/corona-krise-endet-wie-sie-begonnen-hat\">Karsten Montag in Multipolar<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Die Deutschen haben einen zu hohen Preis bezahlt&ldquo;<\/strong><br>\nKekul&eacute;: Angesichts der bislang 163.000 Toten sehe ich keinen Anlass f&uuml;r Selbstlob. Viele dieser Opfer h&auml;tten durch bessere und schnellere Ma&szlig;nahmen vermieden werden k&ouml;nnen. Wir liegen damit international, auch im Vergleich zu viel &auml;rmeren L&auml;ndern, nur im Mittelfeld. Ich kann die Rechnung auch nicht nachvollziehen. Bei 83 Millionen Einwohnern k&auml;me man nur dann auf eine Million Tote, wenn sich alle infizieren und 1,2 Prozent sterben. Auch ohne staatlich angeordnete Gegenma&szlig;nahmen h&auml;tten sich jedoch bis zum Auftreten der hoch ansteckenden, aber harmloseren Omikron-Variante nicht mehr als 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung angesteckt. Vor Omikron lag die Todesrate f&uuml;r die deutsche Bev&ouml;lkerung bei 0,5 Prozent. Das entspr&auml;che rund 330.000 Toten, von denen wir etwa die H&auml;lfte vermieden haben. Welcher Anteil davon auf das pers&ouml;nliche Konto von Christian Drosten geht, kann ich nicht beurteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus243145961\/Kekule-zur-Pandemiepolitik-Die-Deutschen-haben-einen-zu-hohen-Preis-bezahlt.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Britischer Gesundheitsdienst: Eine Krise mit langem Vorlauf<\/strong><br>\nPatienten in britischen Krankenh&auml;usern m&uuml;ssen vor allem eines: warten &ndash; auf den Rettungswagen, die OP und sogar auf die Entlassung. Seit Jahren ist der Gesundheitsdienst NHS unterfinanziert und es fehlt massiv an Personal.<br>\nSarah Jones aus Norfolk wirkt ebenso m&uuml;de wie fassungslos. Es sei nun 20.50 Uhr, erz&auml;hlt sie in einem Bericht der BBC. Der Krankenwagen war morgens um 8.30 Uhr gekommen. Die n&auml;chsten zw&ouml;lf Stunden verbrachte Sarah mit ihrem 84-j&auml;hrigen Vater im Krankenwagen. Der alte Mann leidet wegen einer Herzinsuffizienz unter Atemnot, aber im Krankenhaus war kein Platz frei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/grossbritannien-nhs-krise-streiks-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die h&ouml;chst systemrelevanten Vergessenen: LKW-Fahrer. Auch hier geht es um einen gro&szlig;en Mangel<\/strong><br>\nWer erinnert sich nicht an die beiden Corona-Jahre 2020 und 2021. Da wurden wir immer wieder konfrontiert mit Berichten &uuml;ber (angeblich) systemrelevante Berufe, deren Wert man nun endlich zu sch&auml;tzen habe. Vor allem Gesundheitsberufe waren darunter, hin und wieder und mit deutlichem Abstand wurde auch auf die vielen &uuml;berwiegend Frauen im Einzelhandel, vor allem in den Superm&auml;rkten, hingewiesen. Und an der einen oder anderen Stelle schafften es dann sogar die LKW-Fahrer in den Strom der zahlreichen Berichte &uuml;ber diejenigen, die f&uuml;r uns alle und ihre t&auml;gliche Versorgung unverzichtbar sind. Aber das waren nur punktuelle Eruptionen, zu weit weg f&uuml;r die meisten Menschen ist die eben nicht (mehr?) romantisierbare Trucker-Welt. Zu viele Hinweise auf katastrophale Arbeitsbedingungen lassen sich in der Medienberichterstattung finden, wenn man denn suchen w&uuml;rde. Aber das ist f&uuml;r meisten Menschen ganz weit weg, da geht es eher um das Erstaunen, wenn Lieferungen nicht sofort zugestellt werden oder gar mehrere Tage vergehen, bis die gew&uuml;nschten Produkte direkt an die Haust&uuml;r und das selbstverst&auml;ndlich ohne zus&auml;tzliche Kosten f&uuml;r die Endabnehmer transportiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2023\/01\/08\/lkw-fahrer\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schlechtes Zeugnis f&uuml;r Gewerkschaften<\/strong><br>\nAlarmstimmung in Leiharbeitsfirmen. Der Europ&auml;ische Gerichtshof hat entschieden, dass Leiharbeiter per Tarif zwar schlechter bezahlt werden d&uuml;rfen, aber einen Ausgleich bekommen m&uuml;ssen. Damit w&auml;ren die aktuellen Tarifvertr&auml;ge rechtswidrig. Das ist eine Ohrfeige auch f&uuml;r die Gewerkschaften.<br>\n&ldquo;Ich bin gespannt, was die Gewerkschaften jetzt machen.&rdquo; Wolfgang D&auml;ubler, einer der renommiertesten Arbeitsrechtler der Republik, ist stolz. Denn das Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofes (EuGH) geht ma&szlig;geblich auf ihn zur&uuml;ck. Der 83-j&auml;hrige Jurist kann es nicht lassen, sich f&uuml;r Arbeitnehmerrechte einzusetzen. Vor mehr als f&uuml;nf Jahren hat er sich in die Kampagne f&uuml;r Leiharbeiter:innen reingeh&auml;ngt, die auch von der Satiresendung &ldquo;Die Anstalt&rdquo; gepuscht wurde. Anlass war die Klage einer Leiharbeiterin in Bayern, die im Handel eingesetzt war und dort 4,40 Euro weniger in der Stunde verdiente als vergleichbare Stammkolleg:innen. Weil sie nach Leiharbeitstarif bezahlt wurde. Sie ging mit Rechtsschutz von Verdi vors Arbeitsgericht, wollte knapp 1.300 Euro einklagen. Vor den deutschen Arbeitsgerichten verlor sie, das Bundesarbeitsgericht schlie&szlig;lich fragte den Europ&auml;ischen Gerichtshof.<br>\nDer urteilte nun im Dezember: Es ist zwar prinzipiell okay, Leiharbeiter:innen per Tarifvertrag schlechter zu bezahlen. Aber die europ&auml;ischen Zeitarbeitsrichtlinie sieht einen &ldquo;Gesamtschutz&rdquo; der Arbeitnehmer:innen vor und das bedeutet, die schlechtere Bezahlung muss angemessen ausgeglichen werden. Zum Beispiel durch mehr Freizeit. Und damit sei nicht gemeint, f&uuml;r 20 Prozent weniger Gehalt einen Tag mehr Urlaub zu gew&auml;hren. Eben dieser Ausgleich ist in den Tarifvertr&auml;gen zwischen DGB und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) nicht vorgesehen.<br>\nNun geht das Verfahren wieder zur&uuml;ck ans Bundesarbeitsgericht (BAG), dessen Entscheidung wird Mitte dieses Jahres erwartet. Die Tarifpartner sollten sich schnell &uuml;berlegen, was sie nun tun. Zumal aktuell ein neuer Tarifvertrag f&uuml;r Leiharbeiter verhandelt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/615\/schlechtes-zeugnis-fuer-gewerkschaften-8629.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wohnungsbau: Preise ziehen an, Bauvolumen bricht ein<\/strong><br>\nWegen steigender Kosten nehmen viele Investoren Abstand von geplanten Projekten. Die Bundesregierung d&uuml;rfte ihr Ziel f&uuml;r den Neubau erneut verfehlen. Forscher empfehlen einen Strategiewechsel.<br>\nGegen den Mangel an bezahlbarem Wohnungsraum hilft: Bauen. Doch der Wohnungsbau stockt in Deutschland. Inflation, steigende Zinsen und Lieferengp&auml;sse treiben die Baukosten in die H&ouml;he, sodass viele Bauunternehmer und Investoren von ihren Projekten wieder Abstand nehmen.<br>\nIn manchen Regionen Deutschlands warnt die Wohnungswirtschaft bereits, dass der Bau von Sozialwohnungen in Gefahr sei. So etwa in Bremen und Niedersachsen, wo der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) am Mittwoch beklagte, dass der Mietwohnungsbau an einem seidenen Faden h&auml;nge.<br>\nAls Gr&uuml;nde nannte vdw-Chefin Susanne Schmidt die hohen Baukosten, die auch auf steigende Standards und hohe gesetzliche Anforderungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren seien. Kapazit&auml;tsengp&auml;sse bei Zulieferern und im Bauhandwerk, steigende Zinsen und eine wackelige F&ouml;rderkulisse seien weitere Probleme &ndash; und sie seien der Politik l&auml;ngst bekannt. &ldquo;Aber ge&auml;ndert hat sich bislang nichts&rdquo;, so Schmidt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wohnungsbau-Preise-ziehen-an-Bauvolumen-bricht-ein-7456338.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die wahre Humanit&auml;t hei&szlig;t: Krieg<\/strong><br>\nGestern gab es noch sehr viele Friedensfreunde. Heute setzen viele dieser Freunde mit gro&szlig;er moralischer Inbrunst auf Panzer und Granaten. Ein Albtraum.<br>\nPl&ouml;tzlich bin ich aufgewacht, nein, ich bin nicht so richtig aufgewacht, ich bin eher gesch&uuml;ttelt und ger&uuml;ttelt worden von einem Nachtmahr, was f&uuml;r ein altes Wort, aber mit was er mich qu&auml;lte: so modern, so aktuell.<br>\nIm Kopf ging es holterdipolter zu, drunter und dr&uuml;ber, aber die Gedanken waren sehr klar, es ging um diesen Krieg in der Ukraine, auch um Annalena Baerbock, die Au&szlig;enministerin und ihre Worte: &bdquo;Russland ruinieren&ldquo;, also langer Krieg, Eskalation, Unheilvolles.<br>\nKann aus solchen S&auml;tzen Gutes folgen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/gesellschaft-kommentar\/die-wahre-humanitaet-heisst-krieg\/\">Arno Luik im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Panzerrochade: Waffenlieferungen an Kiew<\/strong><br>\n&raquo;Leicht beieinander wohnen die Gedanken \/ Doch hart im Raume sto&szlig;en sich die Sachen.&laquo; Das l&auml;sst Schiller seinen Wallenstein sagen, und es ist schwer, sich nicht an das Zitat zu erinnern, wenn man sich die Auftritte der Bundesau&szlig;enministerin seit Beginn des Ukraine-Kriegs anschaut. Zuletzt war sie in der grenznahen Gro&szlig;stadt Charkiw und fand dort markige und emotionale Worte, w&uuml;rdig eines ganzen Leopardenrudels: Die Ukraine m&uuml;sse weitere Waffenlieferungen erhalten, &raquo;um ihre Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rger zu befreien, die noch unter dem Terror russischer Besatzung leiden&laquo;. Wahrscheinlich hat ihr die deutsche Botschaft in Kiew nicht mitgeteilt, was ukrainische Soldaten &uuml;ber die Stimmung in der verbliebenen Bev&ouml;lkerung des umk&auml;mpften Donbass Korrespondenten Kiewer Medien gesteckt haben: 70 bis 80 Prozent der Einwohner seien f&uuml;r Russland, der Rest warte ab. F&uuml;r die Ukraine sei so gut wie niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442642.panzerrochade.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Bundesregierung entsorgt die deutsche Geschichte, um mehr Krieg f&uuml;hren zu k&ouml;nnen: &bdquo;Russen raus&ldquo; als Staatsdoktrin<\/strong><br>\nRussenfeindlichkeit wird nur allzu oft in das Reich der Propaganda des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin verwiesen. Dieser wolle damit den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine mit einem Rassismusvorwurf kontern. Das ist aufgrund der Tatsachenlage aber schlicht unhaltbar. Im Gegenteil. Als Versuch, das Thema generell abzuwehren, muss man von einer weiteren Argumentationsfigur der Russophobie selbst sprechen. Zun&auml;chst f&auml;llt auf, dass im Umgang mit Russland keine allgemein anerkannten Ma&szlig;st&auml;be mehr gelten. So wenig v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskriege von NATO-Staaten wie den USA oder der T&uuml;rkei von der Bundesregierung verurteilt wurden, so wenig gab und gibt es etwa &Uuml;berlegungen oder gar Entschlie&szlig;ungen, US-Amerikaner als Reaktion auf die Politik der US-Regierung von internationalen Sportwettbewerben auszuschlie&szlig;en. Im Falle Israels wurden allgemeine Ausschlussma&szlig;nahmen israelischer K&uuml;nstler und Wissenschaftler als Reaktion auf die israelische Besatzungspolitik im Westjordanland zu Recht als rassistisch kritisiert. Genau dieses Vorgehen aber ist gegen&uuml;ber russischen Sportlern hochoffizielle deutsche Politik. Das Ziel ist, ganz allgemein russische Sportler von allen internationalen Wettbewerben auszuschlie&szlig;en. In ihrem russenfeindlichen Wahn geht die Bundesregierung sogar dazu &uuml;ber, Sportverb&auml;nde wie den Deutschen Schachbund (DSB) zu sanktionieren, die weiterhin an Wettbewerben teilnehmen, an denen sich auch russische Spieler beteiligen. (&hellip;)<br>\nWie beim Wirtschaftskrieg gegen Russland schie&szlig;t man sich dabei auch noch ins eigene Knie. W&auml;hrend die Sanktionen gegen russisches Gas und &Ouml;l im vergangenen Jahr Mehreinnahmen russischer Staatskonzerne f&ouml;rderten und gleichzeitig die Bev&ouml;lkerung in Deutschland in ihrer sozialen Existenz bedrohen, so sch&auml;digen die Mittelk&uuml;rzungen mit dem Ziel des &bdquo;Russen raus&ldquo; im internationalen Sport die eigene sowieso nicht rosige Situation im Breiten- und Spitzensport.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/russen-raus-als-staatsdoktrin-4775873\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Schatten des Krieges<\/strong><br>\nUngeachtet des Krieges w&auml;chst im In- und Ausland die Kritik am antidemokratischen Umbau des ukrainischen Staates durch Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj. Im Mittelpunkt steht aktuell unter anderem ein neues Mediengesetz, das die Aufsicht &uuml;ber s&auml;mtliche Medien einer nationalen Medienbeh&ouml;rde &uuml;bertr&auml;gt. Die Beh&ouml;rde, die zur H&auml;lfte vom Pr&auml;sidenten, zur anderen H&auml;lfte von seiner Parlamentsmehrheit eingesetzt wird, kann Medien faktisch willk&uuml;rlich mit Strafen belegen oder sogar schlie&szlig;en. Das Gesetz wirft, erkl&auml;rt der Nationale Journalistenverband der Ukraine, &bdquo;den Schatten eines Diktators&ldquo; auf Selenskyj. Scharf kritisiert worden ist bereits im Sommer ein neues Arbeitsgesetz, das unter anderem den Arbeitsschutz f&uuml;r bis zu 70 Prozent aller Besch&auml;ftigten aushebelt. Selenskyj wollte es &ndash; wie das Mediengesetz &ndash; schon vor dem Krieg umsetzen, scheiterte aber an breitem Widerstand. Im Schatten des Krieges geht seine Regierung zudem gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche vor, die sich zwar komplett von der Russischen Orthodoxen Kirche getrennt hat und Moskau wegen des Krieges verurteilt, aber trotzdem verboten werden soll. Experten warnen vor gravierenden Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9129\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dem Vergessen entrissen: zivile Opfer geheimer CIA-Missionen im Afghanistan-Krieg: Oder wie eine Weltmacht andere f&uuml;r sich t&ouml;ten lie&szlig;<\/strong><br>\nEnde vergangenen Jahres erschien in &bdquo;Propublica&ldquo; eine sehr lange Reportage von Lynzy Billing &uuml;ber eine der kaum thematisierten Seiten des Krieges in Afghanistan: die Mordtruppen, die n&auml;chtlich in H&auml;user einbrachen und wahllosen Tod brachten, die sogenannten &bdquo;Null-Gruppen&ldquo;.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.propublica.org\/article\/afghanistan-night-raids-zero-units-lynzy-billing\">propublica.org\/article\/afghanistan-night-raids-zero-units-lynzy-billing<\/a><br>\nBilling ist nicht die erste, die &uuml;ber diese Gruppen berichtete.<br>\nAber sie hat am konsequentesten gesucht, mehr als dreieinhalb Jahre, nur in einer der 31 afghanischen Provinzen, ganz im Osten des Landes, an der Grenze zu Pakistan. Dort, wo sie selbst herkam.<br>\nBilling ist eine junge Journalistin afghanisch-pakistanischer Herkunft. Sie begab sich 2019 auf Spurensuche nach Afghanistan, weil sie aufgrund &auml;hnlicher Vorf&auml;lle als Kleinkind selber zur Waise wurde.  Sie vermochte ihr pers&ouml;nliches Familiendrama nicht zu entschl&uuml;sseln, aber mit ihrer Arbeit, die fast vier Jahre dauerte, legte sie Zeugnis vergleichbarer Dramen ab. Im tragischen Schicksal anderer fand sie ihre eigene Geschichte.<br>\nDie Taktik des n&auml;chtlichen H&auml;user&uuml;berfalls ist kein neues Konzept: Es wurde bereits im Vietnamkrieg von den USA eingesetzt. Damals sch&auml;tzte man, dass 97% der Opfer solcher &bdquo;Kommando-Aktionen&ldquo; Zivilisten waren. Dann wurde es zur Taktik im Irak-Krieg.<br>\nVier derartige &bdquo;Nullgruppen&ldquo; hat es in Afghanistan gegeben, ausgedacht und angeleitet von der CIA, die sie bewaffnete und bezahlte. Amerikanische Spezialkr&auml;fte waren h&auml;ufig Teil der &bdquo;Aktionen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/dem-vergessen-entrissen-zivile-opfer\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum die CIA einen &bdquo;Maidan-Aufstand&ldquo; in Brasilien versuchte<\/strong><br>\nDer gescheiterte Putsch in Brasilien ist der j&uuml;ngste CIA-Stunt, gerade als das Land st&auml;rkere Beziehungen zum Osten schmiedet.<br>\nEin ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter hat best&auml;tigt, dass der shambolische Maidan-Remix, der am 8. Januar in Brasilia aufgef&uuml;hrt wurde, eine CIA-Operation war, und ihn mit den j&uuml;ngsten Versuchen einer Farbrevolution im Iran in Verbindung gebracht.<br>\nAm Sonntag st&uuml;rmten mutma&szlig;liche Unterst&uuml;tzer des ehemaligen rechtsgerichteten Pr&auml;sidenten Jair Bolsonaro den brasilianischen Kongress, den Obersten Gerichtshof und den Pr&auml;sidentenpalast, umgingen schwache Sicherheitsbarrikaden, kletterten auf D&auml;cher, schlugen Fenster ein, zerst&ouml;rten &ouml;ffentliches Eigentum, einschlie&szlig;lich wertvoller Gem&auml;lde, w&auml;hrend sie einen Milit&auml;rputsch forderten Teil eines Programms zum Regimewechsel gegen den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Luis Inacio &bdquo;Lula&ldquo; da Silva.<br>\nLaut der US-Quelle ist der Grund f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Operation   &ndash; die sichtbare Anzeichen einer &uuml;bereilten Planung aufweist   &ndash; jetzt, dass Brasilien sich in der globalen Geopolitik neben den anderen BRICS-Staaten Russland, Indien und China wieder behaupten wird.<br>\nDas deutet darauf hin, dass CIA-Planer begeisterte Leser des Credit-Suisse-Strategen Zoltan Pozsar sind, der fr&uuml;her bei der New York Fed war. In seinem bahnbrechenden Bericht vom 27. Dezember mit dem Titel  War and Commodity Encumbrance stellt Pozsar fest, dass &bdquo;die multipolare Weltordnung nicht von den Staatsoberh&auml;uptern der G7 aufgebaut wird, sondern von den &sbquo;G7 des Ostens&lsquo; (den BRICS-Staatsoberh&auml;uptern). eigentlich ein G5, aber wegen &sbquo;BRICSpansion&lsquo; habe ich mir erlaubt, aufzurunden.&ldquo;<br>\nEr verweist hier auf Berichte, wonach Algerien, Argentinien und der Iran sich bereits um den Beitritt zu den BRICS   &ndash; oder besser gesagt der erweiterten Version &bdquo;BRICS+&ldquo;   &ndash; beworben haben, wobei Saudi-Arabien, die T&uuml;rkei, &Auml;gypten, Afghanistan und Indonesien weiteres Interesse bekundet haben.<br>\nDie US-Quelle zog eine Parallele zwischen dem Maidan der CIA in Brasilien und einer Reihe von j&uuml;ngsten Stra&szlig;endemonstrationen im Iran, die von der Agentur als Teil einer neuen farbigen Revolutionskampagne instrumentalisiert wurden: &bdquo;Diese CIA-Operationen in Brasilien und im Iran laufen parallel zu der Operation in Venezuela im Jahr 2002 war zu Beginn sehr erfolgreich, als es den Randalierern gelang, Hugo Chavez festzunehmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/warum-die-cia-einen-maidan-aufstand-in-brasilien-versuchte\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der weltweite Krieg der Reichen gegen die Armen<\/strong><br>\nDen Krieg der Reichen gegen die Armen hat der B&ouml;rsenspekulant Warren Buffett wiederholt benannt. In der &raquo;New York Times&laquo; sagte er 2006: &raquo;Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg f&uuml;hrt, und wir gewinnen.&laquo; 2017 ging Buffet beim Sender CNBC auf Ursachen ein: &raquo;Das wahre Problem ist nach meiner Meinung, da&szlig; der Wohlstand der extrem reichen Menschen nahezu unglaublich ist.&laquo; Der Krieg, den er meint, ging seither gewinnbringend f&uuml;r die Reichen weiter. Das zust&auml;ndige US-amerikanische Magazin &raquo;Forbes&laquo; sch&auml;tzte das Gesamtverm&ouml;gen der 400 reichsten USA-B&uuml;rger im September 2022 auf vier Billionen (oder 4.000 Milliarden) US-Dollar &ndash; trotz zum Teil deutlicher B&ouml;rsenverluste. Zu den Waffen in diesem global gef&uuml;hrten Krieg der Reichen gegen die Armen z&auml;hlen die Raketen und Panzer, die Washington und seine europ&auml;ischen NATO-Verb&uuml;ndeten dem Kiewer Regime im Krieg gegen Ru&szlig;land liefern, genauso wie die Streikbrecher, die gerade in New York City angeheuert wurden, um die 7.000 Krankenpfleger zu ersetzen, die seit dem fr&uuml;hen Montagmorgen f&uuml;r mehr Personal in den Krankenh&auml;usern streiken. Der USA-Imperialismus versucht seit dem Ende der Sowjetunion, L&auml;nder, die es (nicht selten mit ihrer Hilfe) geschafft hatten, eine relative staatliche Souver&auml;nit&auml;t zu erreichen, f&uuml;r das Kapital zur&uuml;ckzuerobern: In zwei Kriegen gegen den Irak (1991 und 2003-2011) t&ouml;teten Bomben und Sanktionen eine Million Menschen &ndash; die H&auml;lfte davon Kinder &ndash; und zerst&ouml;rten die Infrastruktur der &Uuml;berlebenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1433579424257\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hunger als Waffe<\/strong><br>\nDie EU verhindert weiterhin die Belieferung Afrikas mit russischen D&uuml;ngemitteln. UNO warnt vor Hunger<br>\nDie EU verhindert mit ihren Sanktionen trotz gegenteiliger Behauptungen immer noch die Belieferung vor allem afrikanischer L&auml;nder mit dringend ben&ouml;tigten russischen D&uuml;ngemitteln. Hinzu kommt, da&szlig; die UNO Gespr&auml;che &uuml;ber die Wieder&ouml;ffnung einer blockierten Pipeline, die russisches Ammoniak durch die Ukraine leitet, ohne Termin vertagen mu&szlig;te. Die UNO warnt, das Fehlen von D&uuml;nger verursache Ernteausf&auml;lle, die zu Hungersn&ouml;ten f&uuml;hren k&ouml;nnen. Die ma&szlig;gebliche Ursache des derzeitigen D&uuml;ngermangels in Afrika ist das undurchsichtige Geflecht der EU-Sanktionen gegen Ru&szlig;land, einen der gr&ouml;&szlig;ten D&uuml;ngemittelproduzenten der Welt. Die Sanktionen sparen zwar der Form halber D&uuml;ngemittellieferungen an afrikanische Staaten aus. Das n&uuml;tzt aber nicht viel, da die Sanktionen gegen die russischen Finanz- und Transportbranchen Lieferung und Bezahlung erschweren oder gar v&ouml;llig unm&ouml;glich machen. Hinzu kommen Sanktionen gegen russische Milliard&auml;re, die in der Branche ihren Reichtum verdienen. Die EU hat im Dezember in Reaktion auf den zunehmenden Protest aus Afrika ihren Mitgliedstaaten die Option er&ouml;ffnet, die Sanktionen gegen sechs russische Milliard&auml;re abzuschw&auml;chen, um die D&uuml;ngemittellieferungen an afrikanische Staaten endlich wieder in Gang zu bringen (&hellip;). Zuvor hatte es darum heftigen Streit gegeben; vor allem Polen und die baltischen Staaten hatten sich grunds&auml;tzlich gegen jegliche Erleichterung gesperrt und dem Machtkampf gegen Ru&szlig;land klar Vorrang vor dem Kampf gegen drohende Hungersn&ouml;te in Afrika einger&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1441187040660\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>T&uuml;nchen in Mexiko<\/strong><br>\nMigration, Integration und Kooperation: Deutliche Differenzen auf Nordamerikagipfel. UN-Hochkommissar kritisiert US-Abschiebepraxis.<br>\nAuf einem am Mittwoch beendeten dreit&auml;gigen Gipfeltreffen der Pr&auml;sidenten Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador (Mexiko) und Joseph Biden (USA) mit Kanadas Premierminister Justin Trudeau konnten die Beteiligten ihre unterschiedlichen Positionen bei den Hauptthemen Migration, Integration und wirtschaftliche Zusammenarbeit nur m&uuml;hsam &uuml;bert&uuml;nchen. Trotz des Bem&uuml;hens der Staatschefs, Einigkeit zu demonstrieren, waren die Differenzen un&uuml;bersehbar. Kurz vor dem Zusammentreffen mit Biden hatte Gastgeber L&oacute;pez Obrador den US-Pr&auml;sidenten am Montag aufgefordert, die Geringsch&auml;tzung Lateinamerikas und der Karibik zu beenden. Washington hatte vor dem Gipfel angek&uuml;ndigt, unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 30.000 Visa pro Monat an Migranten aus Venezuela, Kuba, Nicaragua und Haiti zu vergeben. Die Interessenten m&uuml;ssten vor der Einreise allerdings einen Onlineantrag stellen und B&uuml;rgen in den USA nachweisen, die sie wirtschaftlich unterst&uuml;tzten. Personen, die diese Bedingungen nicht erf&uuml;llten, w&uuml;rden abgeschoben. Mexiko erkl&auml;rte sich im Gegenzug bereit, pro Monat genauso viele Menschen aufzunehmen, wie von den USA ausgewiesen werden. Der UN-Hochkommissar f&uuml;r Menschenrechte, Volker T&uuml;rk, kritisierte die zwischen den USA und Mexiko ausgehandelte Abschiebung von Migranten und Fl&uuml;chtlingen am Mittwoch. &raquo;Asyl zu beantragen ist ein Menschenrecht, unabh&auml;ngig von der Herkunft einer Person, ihrem Einwanderungsstatus oder der Art und Weise, wie sie an einer internationalen Grenze angekommen ist&laquo;, teilte T&uuml;rk in Genf mit. Nach Einsch&auml;tzung des UN-Menschenrechtsb&uuml;ros versto&szlig;en die USA damit gegen das im internationalen Recht verankerte Verbot der kollektiven Ausweisung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442634.amerikas-t%C3%BCnchen-in-mexiko.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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