{"id":92428,"date":"2023-01-13T08:39:38","date_gmt":"2023-01-13T07:39:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428"},"modified":"2023-01-13T08:39:38","modified_gmt":"2023-01-13T07:39:38","slug":"hinweise-des-tages-4274","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h01\">Der Leopard-Plan: Nach den Sch&uuml;tzenpanzern die Kampfpanzer?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h02\">Wie die R&uuml;stungsindustrie in Hessen vom Krieg in der Ukraine profitiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h03\">Wovon die Medien im Westen schweigen: Nachrichtenlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h04\">Ein Triumph f&uuml;r Russland und die Achse des Widerstands: T&uuml;rkei sucht Vers&ouml;hnung mit Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h05\">L&uuml;tzerath: Ein gr&uuml;nes Fanal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h06\">Privatjets und Co.: Wie die Superreichen in Deutschland die Klimakrise befeuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h07\">&ldquo;Klimaforscher&rdquo; fordert pers&ouml;nliche CO&#8322;-Grenze &ndash; Kommt jetzt der digitale Klimapass?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h08\">Bundesregierung f&uuml;hrt Krieg nach au&szlig;en und innen &ndash; Sie braucht Widerstand: Weil es brennt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h09\">Lehrkr&auml;fte protestieren in Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h10\">Auf br&ouml;ckelndem Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h11\">Facebook sperrt Konten wegen Artikel zur Covid-Impfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h12\">Tagesschau verbreitet Falschinformation zu Impfsch&auml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h13\">Lothar Wieler? Danke f&uuml;r nichts!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92428#h14\">&bdquo;Putin wird seinen n&auml;chsten Geburtstag nicht erleben&ldquo;: Exil-Politiker erwartet Kreml-Meuterei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Leopard-Plan: Nach den Sch&uuml;tzenpanzern die Kampfpanzer?<\/strong><br>\nMonatelang str&auml;ubte sich vor allem in der SPD eine kritische Masse, noch mehr Waffen und insbesondere extrem schweres Ger&auml;t an die Ukraine zu liefern. Mit dieser Haltung handelte sich die Partei scharfe Kritik der Medien, der Unionsopposition, aber auch von den gr&uuml;nen und gelben &bdquo;Partnern&ldquo; in der Regierungskoalition ein. Wer glaubte, mit der am 5. Januar 2023 verk&uuml;ndeten Entscheidung, Marder-Sch&uuml;tzenpanzer an die Ukraine abzugeben, sei die Angelegenheit nun vom Tisch, sah sich aber get&auml;uscht &ndash; das Gegenteil ist der Fall. Inzwischen hat ein regelrechter &Uuml;berbietungswettbewerb eingesetzt, wer mit noch waghalsigeren Waffenforderungen noch mehr Aufmerksamkeit erheischen kann. Dies alles bleibt nicht ohne Folgen: So wird spekuliert, ob Berlin die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern noch vor dem deutsch-franz&ouml;sischen Gipfel am 22. Januar bekannt gegeben k&ouml;nnte. Dies w&auml;re nicht zuletzt auch deshalb ein weiterer Eskalationsschritt, weil es wohl auch gleichbedeutend mit der Lieferung von Leopard-Panzern durch zahlreiche weitere EU-Staaten w&auml;re, f&uuml;r die Deutschland als Herstellernation n&auml;mlich gr&uuml;nes Licht geben muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2023\/01\/12\/der-leopard-plan\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p>dazu: <strong>&raquo;Deutschland ist l&auml;ngst Kriegspartei&laquo;<\/strong><br>\nPazifistischer Verband kritisiert Waffenlieferungen an Kiew und fordert Friedensverhandlungen. Ein Gespr&auml;ch mit J&uuml;rgen Gr&auml;sslin.<br>\nJ&uuml;rgen Gr&auml;sslin ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e. V. (DFG-VK).<br>\nSie kritisieren die Waffenlieferungen in die Ukraine. Was wird von seiten der Bundesregierung alles geliefert?<br>\nMit einem Volumen von 2,2 Milliarden Euro war die Ukraine 2022 das Hauptempf&auml;ngerland deutscher Kriegswaffen. Das seit Beginn des v&ouml;lkerrechtswidrigen russischen Angriffs gelieferte Waffenarsenal reicht von Handgranaten, Panzerf&auml;usten und Maschinengewehren &uuml;ber Granatwerfer, &raquo;Stinger&laquo;-Flugabwehrraketen und MARS-Raketenwerfer bis hin zu &raquo;Panzerhaubitzen 2000&laquo;, &raquo;Gepard&laquo;-Flakpanzern und j&uuml;ngst &raquo;Marder&laquo;-Sch&uuml;tzenpanzern. Hinzu kommt Munition in unglaublicher Menge. Zudem dr&auml;ngen Waffenexportbef&uuml;rworter unerm&uuml;dlich auf die Lieferung von &raquo;Leopard 2&laquo;-Kampfpanzern.<br>\nDeutschland ist l&auml;ngst Kriegspartei geworden.<br>\nWelche milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen bez&uuml;glich der Ukraine gibt es zudem?<br>\nWenn Slowenien im Ringtausch mit Deutschland seine T-72-Kampfpanzer in die Ukraine liefert, dann wissen die dortigen Streitkr&auml;fte diese Waffensysteme sowjetischer Bauart einzusetzen. Wenn aber jetzt schwere Waffen westlicher Bauart exportiert werden, dann m&uuml;ssen ukrainische Soldaten daran ausgebildet werden. Genau das passiert seitens der USA, Gro&szlig;britanniens und Deutschlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442681.krieg-in-der-ukraine-deutschland-ist-l%C3%A4ngst-kriegspartei.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Auf Kriegskurs<\/strong><br>\nImmer mehr, immer schwerere Waffen. Die Bundesrepublik ist in der Ukraine de facto Kriegspartei und f&uuml;hrt hierzulande soziale Attacken gegen die eigene Bev&ouml;lkerung.<br>\nVon Sevim Dagdelen<br>\nHundert Jahre sind nur ein Tag. Was im Ersten Weltkrieg die Zustimmung zu den Kriegskrediten war, sind im Jahr 2023 die Rufe nach deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine. Die tragische Geschichte wiederholt sich als Farce. Wie im Schicksalsjahr 1914 scheint eine gelangweilte Bourgeoisie den Weltkrieg f&ouml;rmlich herbeizusehnen, da sich ihr kapitalistisches Projekt im Niedergang befindet. Die Hofreiters, Strack-Zimmermanns, Baerbocks und Habecks geben dieser gelangweilten Bourgeoisie ihre Stimmen; schrill von den Obert&ouml;nen der Doppelmoral eingef&auml;rbt ert&ouml;nt der Ruf nach Lieferungen von immer mehr und immer schwereren Waffen. Und ganz nebenbei pr&auml;sentiert man sich als Vollstrecker der Profitinteressen von deutschen R&uuml;stungsschmieden und US-Frackinggaskonzernen. Jetzt sollen wieder deutsche Panzer gen Osten rollen, um den Sieg gegen Russland zu erk&auml;mpfen. Die deutsche &Ouml;ffentlichkeit soll in tr&uuml;gerischer Sicherheit gewiegt werden, da gebetsm&uuml;hlenartig erkl&auml;rt wird, dass ja keine deutschen Panzerfahrer dabei seien &ndash; und dass es keinen deutschen &raquo;Sonderweg&laquo; gebe, weil Waffen nur &raquo;in Abstimmung mit den Partnern&laquo; geliefert w&uuml;rden. Dabei f&auml;llt auf, dass diese &raquo;St&uuml;tzen der Gesellschaft&laquo; wie Alkoholkranke auf immer mehr Alkohol, auf immer schwerere Waffen setzen m&uuml;ssen, da der versprochene Erfolg ausbleibt. Erst kommt der &raquo;Marder&laquo;, dann der &raquo;Leopard&laquo;, dann werden Kampfjets geliefert. Und wenn auch das nicht wirkt, dann doch noch die Bundeswehr? Was derzeit noch ausgeschlossen wird, kann schnell die milit&auml;rische Erfordernis von morgen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/442812.rlk-podiumsdiskussion-auf-kriegskurs.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Jede Portion Panzer gew&ouml;hnt die Leute im Westen ein bisschen mehr an den Krieg<\/strong><br>\nDeutschland ist de facto Kriegspartei. Der Lieferung von Marder-Panzern d&uuml;rfte bald noch mehr Nachschub folgen &ndash; das n&auml;chste Treffen im Ramstein-Format steht an [&hellip;]<br>\nAuf seiner Internetseite listet das Bundesverteidigungsministerium penibel auf, mit welchen Waffen und welchem Material die Regierung die Ukraine bereits milit&auml;risch unterst&uuml;tzt. Die Liste ist lang und wird st&auml;ndig aktualisiert. Sie reicht von Flugabwehrpanzern, Pionierpanzern, Br&uuml;ckenlegepanzern und Panzerhaubitzen &uuml;ber gepanzerte Transportfahrzeuge, Schwerlastsattelz&uuml;ge, Pick-ups, Raketenwerfer, Aufkl&auml;rungsdrohnen, MGs, Fliegerf&auml;uste, Handgranaten und Munition bis zu Feldlazaretten, Krankenwagen, ABC-Schutz, Winterkleidung, Gefechtshelmen, Zelten und Stromaggregaten. Den Gesamtwert (ohne Schutzg&uuml;ter) beziffert die Regierung auf bislang 2,24 Milliarden Euro. Und zwar geschenkt, nicht geliehen.<br>\nDie zwei Milliarden machen freilich nur einen Bruchteil der tats&auml;chlichen Unterst&uuml;tzung aus. Laut &bdquo;Ukraine Support Tracker&ldquo; des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft liegt Deutschland, inklusive seines EU-Anteils, auf Platz 2 hinter den USA. Mit 12,6 Milliarden f&uuml;r milit&auml;rische, humanit&auml;re und finanzielle Hilfe erbringt Deutschland fast so viele Unterst&uuml;tzungsleistungen wie Gro&szlig;britannien und Frankreich zusammen. Frankreich, das mit seinen Sp&auml;hpanzern in deutschen Medien zum gro&szlig;en Vorbild hochgeschrieben wurde, liegt bei den Milit&auml;rhilfen auf dem Level von Norwegen, die deutsche Unterst&uuml;tzung ist zehnmal h&ouml;her. Das hei&szlig;t, die Bundesrepublik steckt viel tiefer im Ukrainekrieg, als sie nach au&szlig;en kommuniziert, de facto ist sie l&auml;ngst Kriegspartei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/jede-portion-panzer-gewoehnt-die-leute-im-westen-ein-bisschen-mehr-an-den-krieg\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wie die R&uuml;stungsindustrie in Hessen vom Krieg in der Ukraine profitiert<\/strong><br>\nEs ist Krieg in der Ukraine, Waffen werden dringend gebraucht. Auch f&uuml;r die Bundeswehr. In Hessen produzieren R&uuml;stungskonzerne, die zu den gr&ouml;&szlig;ten Waffenproduzenten der Welt geh&ouml;ren. Die Gesch&auml;fte laufen gut.<br>\nAls Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine angriff, reagierten die B&ouml;rsen nerv&ouml;s, die Kurse rauschten nach unten. Anleger sollten aber nun einen k&uuml;hlen Kopf bewahren, empfahlen Banken und Finanzexperten. Tats&auml;chlich gab es aber auch Gewinner an der B&ouml;rse: Direkt nach Kriegsbeginn schoss die Aktie des R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall nach oben und befindet sich seither im H&ouml;henflug. Mittlerweile ist die Aktie mit &uuml;ber 200 Euro doppelt so viel wert wie in den Tagen vor dem Krieg.<br>\nDas Gesch&auml;ft bei Rheinmetall brummt und damit auch in Kassel, dem weltweit gr&ouml;&szlig;ten Standort des Unternehmens f&uuml;r Produktion und Instandhaltung von gepanzerten Fahrzeugen. Rund 1.200 Menschen arbeiten hier bei Rheinmetall. In diesem Jahr erwartet der Konzern eine h&ouml;here Auslastung, mehr als hundert Mitarbeiter sollen in Kassel neu dazu kommen. Nach vorl&auml;ufigen Sch&auml;tzungen steige der Unternehmensgewinn im Jahr 2022 im R&uuml;stungssegment um 20 Prozent, das sei ein &ldquo;Rekordwert&rdquo; teilte das Unternehmen dem hr mit. Der Krieg ist auch ein gutes Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/wie-die-ruestungsindustrie-in-hessen-vom-krieg-in-der-ukraine-profitiert-v1,ruestungsindustrie-ukraine-krieg-100.html\">hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wovon die Medien im Westen schweigen: Nachrichtenlage<\/strong><br>\nUnser Kolumnist Gert Ewen Ungar ist Journalist, vor kurzem nach Moskau gezogen und wird von dort regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r uns &uuml;ber Russland berichten.<br>\nDie russischen Nachrichtensendungen h&ouml;rten 2022 so auf, wie sie dann am Morgen des 1. Januar 2023 wieder anfingen: mit Meldungen &uuml;ber den Beschuss von Wohnh&auml;usern und ziviler Infrastruktur in den Donbass-Republiken. Es sind Nachrichten, die in Deutschland nicht gezeigt werden, denn sie w&uuml;rden den Blick auf den Konflikt in der Ukraine verschieben. Das einfache Muster von Gut und B&ouml;se, das deutsche Medien und die deutsche Politik pflegen, w&uuml;rde durch die Tatsachen infrage gestellt werden. Mit westlichen Waffen ver&uuml;bt die Ukraine jeden Tag Kriegsverbrechen. Es sterben t&auml;glich Zivilisten, es gibt jeden Tag Verletzte. Nachdem die USA der Ukraine HIMARS-Raketenwerfer geliefert haben, werden die Volksrepubliken des Donbass damit angegriffen. Im Sommer lie&szlig; die Ukraine international ge&auml;chtete Anti-Personen-Minen auf Donezk regnen. Wer sich ausschlie&szlig;lich durch deutsche Nachrichten informieren l&auml;sst, wei&szlig; von alldem nichts. In Russland sind diese Informationen Bestandteil der t&auml;glichen Nachrichten. In Deutschland werden sie systematisch unterdr&uuml;ckt. Nur auf Grundlage dieser Zensur l&auml;sst sich all das behaupten, was in Deutschland eben gerade so behauptet wird. Beispielsweise, dass Russland diese Gebiete gegen den Willen der Bev&ouml;lkerung annektiert habe. Man kann von den abgehaltenen Referenden halten, was man will. Die Bedingungen, unter denen sie abgehalten wurden, waren sicherlich fragw&uuml;rdig. Allerdings ist dies die Rede der westlichen Medien von &bdquo;Scheinreferenden&rdquo; noch viel mehr. Dieses Wording funktioniert eben nur auf Grundlage der Unterdr&uuml;ckung von Fakten. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen im Donbass B&uuml;rger eines Landes sein m&ouml;chten, das sich dem Westen eingliedern will, von dem die Waffen stammen, mit denen dieses Land Kriegsverbrechen an eben diesen Menschen begeht, diese Wahrscheinlichkeit ist extrem gering.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/nachrichtenlage-4775908\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Triumph f&uuml;r Russland und die Achse des Widerstands: T&uuml;rkei sucht Vers&ouml;hnung mit Syrien<\/strong><br>\nDie &uuml;berraschende Entscheidung der T&uuml;rkei, als NATO-Mitglied nach zw&ouml;lf Jahren die Beziehungen zu Syrien wiederherzustellen, d&uuml;rfte bei einer der vielen Gespr&auml;chsrunden zwischen Pr&auml;sident Erdo&#287;an und seinem Amtskollegen Putin in j&uuml;ngster Zeit gefallen sein. Ankara galt mit Beginn des Arabischen Fr&uuml;hlings 2011 als erbitterter Gegner Syriens. Die T&uuml;rkei geh&ouml;rte zu jenen Staaten, die Pr&auml;sident Assad um jeden Preis st&uuml;rzen wollten. W&auml;hrend Saudi-Arabien und Katar ihre Unterst&uuml;tzung radikal-islamistischer Gruppierungen l&auml;ngst eingestellt haben, f&ouml;rdert die T&uuml;rkei diese bis heute weiter. Ende Dezember 2022 hatten sich die Verteidigungsminister der T&uuml;rkei und Syriens in Moskau getroffen. An den Gespr&auml;chen sollen auch der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu sowie die Geheimdienstchefs aller drei L&auml;nder teilgenommen haben. Bei diesem strategischen Treffen signalisierte Ankara, dass es bereit sei, die syrische Souver&auml;nit&auml;t zu respektieren und seine Truppen aus Nordsyrien abzuziehen.<br>\nAngesichts der bevorstehenden Pr&auml;sidentschaftswahlen in der T&uuml;rkei mutma&szlig;en viele Beobachter, dass Ankara darauf abzielt, seine Beziehungen zu Damaskus zu reparieren. Um den W&auml;hlern im eigenen Land zu zeigen, dass die t&uuml;rkische Regierung viele der fast vier Millionen im Land lebenden syrischen Fl&uuml;chtlinge bald wieder in ihre Heimat zur&uuml;ckf&uuml;hren will. Aktuell stehen zudem die syrischen Kurden, die im Norden Syriens entlang der gemeinsamen Grenze eine illegale Autonomieverwaltung aufgebaut haben, im Brennpunkt. Die t&uuml;rkische Regierung sieht dies als Fortsetzung der PKK-Politik unter anderem Namen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/der-nahe-osten\/159616-triumph-fuer-russland-und-achse\/\">Seyed Alireza Mousavi in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kein Erfolg f&uuml;r die USA<\/strong><br>\nTrotz USA-Sanktionen normalisiert Syrien Beziehungen zu anderen L&auml;ndern.<br>\nNot bestimmt nach wie vor den Alltag in Syrien, verst&auml;rkt durch die aktuelle Treibstoffkrise. Einzelne Fortschritte &ndash; die Wiederherstellung von Br&uuml;cken und Verkehrsverbindungen oder die Restaurierungsarbeiten am Krak des Chevaliers (eine Burg aus der Zeit der Kreuzz&uuml;ge und ein Wahrzeichen Syriens) erscheinen wie Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein. Doch in der Region und dar&uuml;ber hinaus w&auml;chst die Einsicht: An Damaskus f&uuml;hrt kein Weg vorbei.<br>\nSelbst in der Hauptstadt ist Strom aus der &ouml;ffentlichen Versorgung nur stundenweise vorhanden. Die staatlichen Preise f&uuml;r Treibstoffe wurden mehrmals erh&ouml;ht. Taxifahrer erhalten nur noch einmal im Monat &ndash; und nicht wie zuvor einmal in der Woche &ndash; Treibstoff zu subventionierten Preisen. Auf dem Schwarzmarkt kostet ein Liter mittlerweile deutlich mehr als einen US-Dollar &ndash; viel zu teuer in einem Land, wo die Inflation schon lange die Ersparnisse und Geh&auml;lter der Bev&ouml;lkerung verschlungen hat. Im Dezember erkl&auml;rte Ministerpr&auml;sident Hussein Arnous, die offiziellen Preissteigerungen f&uuml;r Treibstoff seien n&ouml;tig, um zu verhindern, da&szlig; grundlegende Dienstleistungen wie Transport, Krankenh&auml;user oder B&auml;ckereien zum Stillstand k&auml;men. Die Sanktionen der USA und der EU, die das &ouml;ffentliche Leben lahmlegen sollen, wirken. Aber sie k&ouml;nnen die Beziehungen Syriens in der Region und dar&uuml;ber hinaus nicht auf Dauer unterbrechen. Im Januar besuchte der Au&szlig;enminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Damaskus und traf sich mit dem syrischen Pr&auml;sidenten Baschar al-Assad. Inhalt der Gespr&auml;che war unter anderem die F&ouml;rderung der gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1411490841209\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>L&uuml;tzerath: Ein gr&uuml;nes Fanal<\/strong><br>\nEine &auml;u&szlig;erst tendenzi&ouml;se Berichterstattung also, die allerdings nicht nur die Polizeigewalt &uuml;bersieht, sondern auch, wie die steuerfinanzierte Exekutive eines Staates die Interessen eines Gro&szlig;konzerns durchsetzt, dessen fossiles Gebaren sich auch im Angesicht der Klimakatastrophe nicht ge&auml;ndert hat. Dazu geh&ouml;rt etwa, da&szlig; RWE Gefangenentransporter zur Verf&uuml;gung stellt, die dann von der Polizei mit festgesetzten Personen bef&uuml;llt und dem nordrhein-westf&auml;lischen Steuerzahler in Rechnung gestellt werden. Dazu geh&ouml;rt, da&szlig; sich die in Regierungsverantwortung befindliche Partei B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen mit 2023 gleich f&uuml;nf Landtagswahlen vor der Brust einiges an Kritik aus den vermeintlich eigenen Reihen anh&ouml;ren mu&szlig;. Die Aktivisten sind sauer und werfen der Partei vor, Klimaschutz zu plakatieren, doch nach den Wahlen nun Handlanger von RWE zu sein. Der L&uuml;tzerath-Kompromi&szlig;, nach welchem dieser Weiler abgebaggert werden soll, um f&uuml;nf andere D&ouml;rfer in der Umgegend vor dem gleichen Schicksal zu bewahren, sei ein Witz. Der gr&uuml;ne Bundesvorsitzende Nouripour hatte zuvor von einem Kompromi&szlig; gesprochen &raquo;mit dem man leben kann&laquo;. Die Gegner des Braunkohleabbaus erkl&auml;rten, es handele sich um Augenwischerei, da genauso viel CO2 ausgesto&szlig;en werde, wie bei einem Kohleausstieg in 2038. Unterdessen l&auml;&szlig;t sich gut auf Ru&szlig;lands Angriffskrieg schieben, was eigentlich RWE zu Profiten dienen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1491576920929\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>L&uuml;tzerath: Gr&uuml;nen-Politikerin stimmt R&auml;umung zu &ndash; und demonstriert jetzt dagegen!<\/strong><br>\nEs klingt fast wie ein Statement nach einer Trennung. Doch die Gr&uuml;nen-Abgeordnete schreibt auf Twitter nicht etwa &uuml;ber eine in die Br&uuml;che gegangene Liebe. Es ist mehr eine Abrechnung &ndash; mit der eigenen Politik. Sie habe sich entfremdet, von der R&auml;umung L&uuml;tzeraths und dem Deal mit RWE, schreibt die 29-J&auml;hrige. Massive Kritik an der eigenen Partei und dem Kompromiss, den die Gr&uuml;nen-Politiker Robert Habeck und Mona Neubauer pr&auml;sentiert hatten.<br>\nIm Twitter-Thread schreibt Nyke Slawik weiter, dass es ein Erfolg f&uuml;r ihre Partei und die Klimabewegung sei, dass der Kohleausstieg in Westdeutschland auf das Jahr 2023 vorgezogen wurde &ndash; der Abbau der Kohleschichten unter L&uuml;tzerath sei aber &bdquo;weder gesellschaftlich noch wissenschaftlich zeitgem&auml;&szlig;&ldquo;. Die Abmachung mit RWE, so f&auml;hrt sie fort, sei vor f&uuml;nf bis zehn Jahren noch ein &bdquo;guter Deal&ldquo; gewesen, doch die Klimakrise sei zu weit fortgeschritten, um sich jetzt noch damit zufriedenzugeben. Ihre Abrechnung beendet sie mit &bdquo;Wir sehen uns am Samstag in L&uuml;tzerath. Sprecht mich gerne an. #AlleD&ouml;rferBleiben&ldquo;.<br>\nAuch wenn einige zustimmend kommentieren, so wie dieser Twitter-User: &bdquo;Danke f&uuml;r deine sachlich-kritischen Worte, Nyke&ldquo;, so manch ein Twitter-Follower bleibt nach ihren Tweets ratlos zur&uuml;ck. Denn: Nyke Slawik hat erst im Dezember 2022 im Bundestag selbst f&uuml;r den vorgezogenen Braunkohleausstieg und damit f&uuml;r die Abbaggerung der Kohle unter L&uuml;tzerath gestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rtl.de\/cms\/luetzerath-gruenen-politikerin-nyke-slawik-stimmt-raeumung-zu-und-demonstriert-jetzt-dagegen-5024999.html\">RTL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Privatjets und Co.: Wie die Superreichen in Deutschland die Klimakrise befeuern<\/strong><br>\nEine Million Tonnen Treibhausgase werden allein durch deutsche Privatjets j&auml;hrlich produziert. Meist handelt es sich um unn&ouml;tige Kurz- oder Leerfl&uuml;ge. Wie viele es sind und was sich insgesamt &auml;ndern muss.<br>\nRaten Sie einmal, wie viele Privatjets im letzten Jahr auf deutschen Flugh&auml;fen gestartet sind? Jeden Tag zehn, hundert oder gar mehr? Richtig, es waren mehr. Insgesamt hoben t&auml;glich 260 sogenannte Flugzeuge im Business-Segment Richtung Himmel ab. Das hat eine gemeinsame Recherche von NDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung herausgefunden.<br>\nEs handelt sich f&uuml;r das Jahr 2022 um insgesamt 94.000 Starts von Privatflugzeugen allein in Deutschland, die eine &uuml;berwiegend reiche, privilegierte Klientel bedienen. Gegen&uuml;ber dem Vorjahr stieg die Zahl der Privatjet-Fl&uuml;ge, die durchgef&uuml;hrt werden von Chartermaschinen bis Unternehmensfliegern, sogar noch einmal um neun Prozent an. Das sind 8.000 mehr als 2021. Sie machen nun bereits 12 Prozent des gesamten Flugverkehrs in Deutschland aus.<br>\nDazu kommt, dass die meisten dieser Fl&uuml;ge unn&ouml;tig sind und eine extrem klimasch&auml;dliche Verschwendung von Energie und Ressourcen darstellen. Nach Angaben der Branche f&uuml;r das Jahr 2014 (neuere Zahlen wollte die Anbieter auf Nachfrage nicht mitteilen) sind davon 40 Prozent Leerfl&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Privatjets-und-Co-Wie-die-Superreichen-in-Deutschland-die-Klimakrise-befeuern-7457486.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Klimaforscher&rdquo; fordert pers&ouml;nliche CO&#8322;-Grenze &ndash; Kommt jetzt der digitale Klimapass?<\/strong><br>\nWas lange als &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; galt, scheint sich nun zu bewahrheiten: Der medial umtriebige &ldquo;Klimaforscher&rdquo; Hans Joachim Schellnhuber fordert im Interview mit dem ARD-Magazin Panorama, eine &ldquo;individuelle CO&#8322;-Grenze&rdquo; einzuf&uuml;hren und gleichzeitig einen privaten Handel mit CO&#8322;-Rechten zu forcieren. Er sagte:<br>\n&ldquo;Jeder Mensch kriegt drei Tonnen CO&#8322; pro Jahr, aber wer mehr braucht, muss es sich eben einkaufen.&rdquo;<br>\nSchellnhuber betont: Wenn man ein &ldquo;fundamentales Gerechtigkeitsprinzip&rdquo; anwenden w&uuml;rde, h&auml;tte jeder Mensch &ldquo;rein rechnerisch&rdquo; bis 2050 rund drei Tonnen CO&#8322; j&auml;hrlich zur Verf&uuml;gung. In Deutschland verursache jeder B&uuml;rger laut dem Klimaforscher etwa zehn Tonnen CO&#8322; pro Jahr. Vor allem Gutverdiener und Reiche w&uuml;rden teilweise bis zu 100 Tonnen CO&#8322; pro Person aussto&szlig;en, einige &ldquo;Superreiche&rdquo; k&auml;men aber auch auf 2.000 Tonnen pro Jahr.<br>\nDie drei Tonnen bezeichnete Schellnhuber &ldquo;im Rahmen einer freiheitlichen Gesellschaft&rdquo; als &ldquo;planetare Leitplanke&rdquo;. Das &ldquo;Gemeinwohl&rdquo; und die Umwelt stehe schlie&szlig;lich &uuml;ber individuellen Rechten. Die von ihm geforderte Grenze m&uuml;sse nicht sofort umgesetzt werden, der individuelle CO&#8322;-Aussto&szlig; m&uuml;sse aber &ldquo;jetzt schnell sinken&rdquo;. Wie sein Anliegen konkret umgesetzt werden soll, erkl&auml;rte er bereits im Mai letzten Jahres: Daf&uuml;r m&uuml;sse ein sogenannter Klimapass eingef&uuml;hrt werden, nicht zuletzt da er zuk&uuml;nftig mit zahlreichen &ldquo;Klimafl&uuml;chtlingen&rdquo; rechne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/159634-klimaforscher-fordert-persoenliche-co2-grenze\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Empfehlenswert und interessant dazu ist z.B. ein zweiteiliger Text von Markus Fiedler, der <a href=\"https:\/\/apolut.net\/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler\/\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/apolut.net\/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-2-von-markus-fiedler\/\">hier<\/a> geh&ouml;rt und gelesen werden kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung f&uuml;hrt Krieg nach au&szlig;en und innen &ndash; Sie braucht Widerstand: Weil es brennt<\/strong><br>\nDie FDP-Abgeordneten geben sich gerne als Rechtsausleger der Ampel-Koalition. Dabei f&auml;llt es ihnen zunehmend schwerer, die Kriegsrhetorik von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90 \/ Die Gr&uuml;nen) zu &uuml;bertreffen. Ganz gleich wie viele Panzer Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) fordert: Wenn es um den Krieg mit Russland geht, k&ouml;nnen die Gr&uuml;nen rechts kaum noch &uuml;berholt werden. Die FDP muss sich auf anderen Feldern profilieren und k&uuml;mmert sich verst&auml;rkt um den Krieg nach innen, um das politische Programm, mit dem die Milit&auml;rmaschinerie finanziert und die Konzerngewinne gesichert werden sollen. Dazu passt, dass f&uuml;r Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) die &bdquo;&Auml;ra des Verteilens&ldquo; vorbei ist. Das erkl&auml;rte er Mitte Dezember gegen&uuml;ber der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;. Vor dem Hintergrund drohender Korruptionsermittlungen gegen ihn k&ouml;nnte der Satz heute in einem neuen Licht erscheinen. Aber der Minister sprach nicht &uuml;ber seine Immobiliengesch&auml;fte. Was er meinte, wurde zum Jahreswechsel deutlich, als ein Papier des Bundesfinanzministeriums an die &Ouml;ffentlichkeit gelangte. Wie die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; berichtet, werden darin die Gesetzesvorhaben f&uuml;r eine &bdquo;Zeitenwende in der Wirtschafts- und Finanzpolitik&ldquo; zusammengefasst: Unternehmen sollen entlastet und soziale Leistungen eingefroren werden. Das Ministerium plant au&szlig;erdem eine &bdquo;Flexibilisierung&ldquo; der Arbeitszeit und eine Aufhebung des Fracking-Verbots. Die neue &bdquo;Zeitenwende&ldquo; steht f&uuml;r eine umfassende De-Regulierung und Umverteilung von unten nach oben. Damit f&uuml;gt sich Lindners Paket nahtlos in das bisherige Regierungshandeln ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/weil-es-brennt-4775955\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lehrkr&auml;fte protestieren in Venezuela<\/strong><br>\nTausende Lehrerinnen und Lehrer protestierten am Montag in verschiedenen Bundesstaaten Venezuelas zum erneuten Schulbeginn. Die Lehrerinnen und Lehrer forderten Gehaltserh&ouml;hungen, die Einhaltung des Tarifvertrags und die Aufhebung der vom Staatshaushaltsamt erlassenen Anweisungen zur Senkung der Einkommen der Staatsbediensteten. Pedro Eusse, Generalsekret&auml;r der Zentralgewerkschaft der Arbeiterinnen und Arbeiter Venezuelas (CUTV), prangerte an, dass &bdquo;der Staat sich mit einer obsz&ouml;nen Verz&ouml;gerungstaktik weigert, &uuml;ber den III. einheitlichen Tarifvertrag des Bildungssektors zu diskutieren, indem er die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Klauseln hinausz&ouml;gert und das Lehrpersonal und alle Besch&auml;ftigten, die in diesem Sektor arbeiten, zum Elend verdammt&ldquo;. In Caracas versammelten sich die Lerhkr&auml;ftevor dem Bildungsministerium und forderten den R&uuml;cktritt des Ministers mit dem Slogan &bdquo;Herr Minister, h&ouml;ren Sie zu, wir wollen Ihren R&uuml;cktritt&ldquo;. Maribell Diaz, Vorsitzende der Front der Fachkr&auml;fte und Techniker &sbquo;Bel&eacute;n Sanjuan&lsquo;, erinnerte daran, dass &bdquo;zu der versp&auml;teten Auszahlung der Leistungsbeurteilungen des Verwaltungs- und Unterrichtspersonals des Bildungsministeriums noch die gravierende Verschlechterung des Instituts f&uuml;r Sozialf&uuml;rsorge und Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Personal des Bildungsministeriums ber&uuml;cksichtigt werden muss&ldquo;. In der Stadt Barinas versammelten sich die Besch&auml;ftigten der Universidad Nacional Experimental de Los Llanos (UNELLEZ) vor den Toren der Universit&auml;t, um gegen die Politik der Gehaltsk&uuml;rzungen und der Abschaffung ihrer Rechte zu protestieren. Auch im Bundesstaat Maturin wurde auf der Plaza del Estudiante die Forderung &bdquo;Anst&auml;ndige Geh&auml;lter jetzt&ldquo; erhoben, da die gek&uuml;rzte Weihnachtsgratifikation im Dezember der letzte Schlag gegen das Einkommen der Lehrkr&auml;fte im Jahr 2022 war. Die Politik versuchte, die Proteste auf nationaler Ebene zu anzugreifen und zu delegitimieren, indem sie sie als Destabilisierungsversuch bezeichneten. Dem Kampftag im Bundesstaat Anzo&aacute;tegui schlossen sich weitere Angestellte des &ouml;ffentlichen Dienstes und &Ouml;larbeiter an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/lehrkraefte-protestieren-in-venezuela\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auf br&ouml;ckelndem Boden<\/strong><br>\nMit Erleichterung reagiert Berlin auf die Niederschlagung der Umsturzbewegung in Brasilien. Bundeskanzler Olaf Scholz beteuert, die Bundesregierung stehe &bdquo;eng an der Seite von Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva&ldquo;. Laut Berichten plant Scholz in K&uuml;rze eine Reise in das s&uuml;damerikanische Land. Hintergrund ist das Berliner Bestreben, den Wechsel im brasilianischen Pr&auml;sidentenamt von Jair Messias Bolsonaro zu Lula zu nutzen, um den deutschen Einfluss in Brasilien wieder zu st&auml;rken, der seit Jahren deutlich r&uuml;ckl&auml;ufig ist. Wie es in einer aktuellen Analyse der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hei&szlig;t, muss die Bundesregierung sich der Tatsache stellen, dass die Politik Berlins wie auch der EU in den vergangenen Jahren nicht nur in Brasilien, sondern in ganz Lateinamerika zu ernsten Br&uuml;chen gef&uuml;hrt hat. So habe sich die EU mit der Weigerung, Covid-19-Impfstoffe zu liefern, und ihrer gleichzeitigen Agitation etwa gegen chinesische Impfstoffe nicht eben beliebt gemacht. Auch die Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Russland sto&szlig;e auf dem Subkontinent auf Ablehnung. Die SWP warnt explizit: &bdquo;Die gemeinsame Grundlage br&ouml;ckelt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9130\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Facebook sperrt Konten wegen Artikel zur Covid-Impfung<\/strong><br>\nOb die Inhalte stimmen, interessiert die Faktenchecker offenkundig wenig. Anstatt sachliche Argumente vorzubringen, wird geblockt.<br>\nAnfang August ver&ouml;ffentlichte Infosperber einen Artikel &uuml;ber &laquo;mRNA-Impfstudien: Zw&ouml;lf Punkte, die zu denken geben&raquo;. Dieser Artikel werde sicher bald von &laquo;Faktencheckern&raquo; gekennzeichnet und dann ausgebremst, prophezeite ein Wissenschaftler, und so kam es. Wenige Stunden nach Ver&ouml;ffentlichung meldete sich eine Leserin: &laquo;Linkedin&raquo; habe den Beitrag als Falschinformation gebrandmarkt &ndash; obwohl niemand in dem bisher &uuml;ber 20&rsquo;000-mal angeklickten Artikel einen sachlichen Fehler beanstandete und die Fakten durch seri&ouml;se Quellen belegt waren. &laquo;Linkedin&raquo; geh&ouml;rt zum Microsoft-Konzern.<br>\nIm besagten Artikel ging es unter anderem um grosse Interessenskonflikte bei den Impfstudien, um fragw&uuml;rdige Studienanalysen und um einen Studienteilnehmer, der kurz nach der Impfung tot aufgefunden wurde. Die Studienverantwortlichen gingen davon aus, dass sein Tod nichts mit der Impfung zu tun habe, sondern seinen Vorerkrankungen geschuldet war. Seine Todesursache wurde aber nicht n&auml;her untersucht. (&hellip;)<br>\nFacebook blockte auch das &laquo;British Medical Journal&raquo;, als &laquo;unabh&auml;ngige Faktenchecker&raquo; zum Schluss kamen, die weltbekannte medizinische Fachzeitschrift verbreite falsche Informationen, die &laquo;Menschen in die Irre f&uuml;hren k&ouml;nnten&raquo;.<br>\nIn Tat und Wahrheit hatte das &laquo;BMJ&raquo; aber &uuml;ber Vorw&uuml;rfe berichtet &ndash; und belegte diese mit Dokumenten &ndash;, dass an einem Pfizer\/Biontech-Impfstudienzentrum Daten gef&auml;lscht wurden, dass dort nicht alle Studienteilnehmenden mit Covid-&auml;hnlichen Symptomen auf Covid getestet wurden und dass m&ouml;gliche (auch schwere) Nebenwirkungen nicht sofort untersucht wurden (Infosperber berichtete).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/ueber-die-netzwelt\/facebook-sperrt-konten-wegen-artikel-zur-covid-impfung\/\">Martina Frei in Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tagesschau verbreitet Falschinformation zu Impfsch&auml;den<\/strong><br>\nIn einem aktuellen Beitrag zur Relativierung von Impfsch&auml;den, der sehr einseitig die Sichtweise offizieller und impfwerbender Stellen transportiert, nennt die Tagesschau einen Anteil von schweren Impfsch&auml;den je 1.000 Geimpften, der viel zu niedrig liegt.<br>\nIm Beitrag &bdquo;Post-Vac-Syndrom: Krank nach der Corona-Impfung&ldquo; vom 11.&nbsp;Januar schreibt die Tagesschau sch&ouml;ne S&auml;tze wie:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Fachleute sprechen vom Post-Vac-Syndrom. Wie viele sind betroffen und was hilft dagegen?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Post-Vac-Syndrom ist eine Wortsch&ouml;pfung, die dazu dient, das h&auml;ssliche Wort Impfsch&auml;den zu vermeiden, von denen Gesundheitsminister Lauterbach und viele Medien behauptet haben, dass es sie nicht gibt. &bdquo;Syndrom&ldquo; klingt sch&ouml;n diffus und das wird im Text auch genutzt, um aus dem schlimmen Befund, dass es viele verschiedene schwere und schwerste Nebenwirkungen der Covid-&bdquo;Impfungen&ldquo; gibt, etwas zu machen, von dem man noch nicht so recht wei&szlig;, was und wie schlimm es eigentlich ist, und ob es nicht vielleicht andere Ursachen hat, so wie hier:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die genauen Ursachen f&uuml;r das Post-Vac-Syndrom sind noch nicht gefunden. M&ouml;glicherweise wird eine fr&uuml;here Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus reaktiviert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Man liest nat&uuml;rlich nichts von den Spike-Proteinen, die im Blut von Patienten mit Herzentz&uuml;ndung nach Impfung gefunden wurden, entgegen vollmundigen Versprechungen, diese w&uuml;rden bei der Einstichstelle bleiben und nur kurz auftreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/tagesschau-impfschaeden\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lothar Wieler? Danke f&uuml;r nichts!<\/strong><br>\nLothar Wielers aufopferungsvoller Leidensweg als Pr&auml;sident des Robert Koch-Instituts endet am 1. April. Die Medien sind sich nun ann&auml;hernd einig, er war einer der gro&szlig;en K&auml;mpfer in der &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg&rdquo; (A. Merkel). Kritischen B&uuml;rgern bleibt er als Dr. Wankelmut in Erinnerung. (&hellip;)<br>\nGab es auch Kritik zu vernehmen, wurden widerspr&uuml;chliche Original-Zitate des Krisen-Orakels aus den Archiven geholt? Die sp&auml;t, aber immerhin zuletzt ma&szlig;nahmenkritischere Zeitung Welt titelte:<br>\n&ldquo;Der Abgang von Lothar Wieler war &uuml;berf&auml;llig. Nach Lothar Wielers Abgang muss das RKI neu aufgestellt werden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nExemplarisch sollen daher wenige Beispiele des Dr. Wankelmut, Hohepriester der konsequenten Widerspr&uuml;chlichkeit, ausreichen, um seine Corona-Feldherren-Rolle zu belegen. Die Nachbetrachtung, also Wertung eines vermeintlichen &ldquo;Heldentums&rdquo; des RKI-Leiters, obliegt rein der subjektiven Betrachtung und Wahrnehmung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/159625-lothar-wieler-danke-fuer-nichts\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Reichlich sp&auml;t und freiwillig erfolgt dieser R&uuml;ckzug. Muss sich Herr Wieler eigentlich f&uuml;r solche verbalen Entgleisungen, die nichts mit Gesundheit und Wissenschaft gemein haben, verantworten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Putin wird seinen n&auml;chsten Geburtstag nicht erleben&ldquo;: Exil-Politiker erwartet Kreml-Meuterei<\/strong><br>\nIndes sprie&szlig;en gerade im Westen Ger&uuml;chte &uuml;ber die Zukunft von Wladimir Putin. Neben R&auml;tselraten um den Gesundheitszustand des russischen Pr&auml;sidenten sorgen auch die R&uuml;ckschl&auml;ge im Ukraine-Krieg f&uuml;r Spekulationen um dessen Macht. Nun hat der im Exil lebende Oppositionelle Ilja Ponomarjow gemutma&szlig;t, dass Putin seinen n&auml;chsten Geburtstag &ndash; den 7. Oktober &ndash; nicht mehr erleben wird.<br>\n&bdquo;Putins Macht beruht auf seiner Position als Alpham&auml;nnchen, als die Person, die unbesiegbar ist. 2022 war das Jahr, in dem diese Position zu schwinden begann. Meine Prognose bleibt, dass er seinen n&auml;chsten Geburtstag nicht mehr erleben wird&ldquo;, sagte Ponomarjow im Gespr&auml;ch mit Newsweek.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/russland-wladimir-putin-kreml-moskau-geruechte-putsch-ukraine-krieg-news-fra-92024718.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weshalb geht der &bdquo;Wertewesten&ldquo; eigentlich immer davon aus, dass ein m&ouml;glicher Putin-Nachfolger in etwa ein neuer Boris Jelzin bzw. ein Wolodimir Selenskij wird, der sein Land an die Interessen der US-Oligarchie verscherbelt?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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