{"id":9261,"date":"2011-04-29T17:25:58","date_gmt":"2011-04-29T15:25:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9261"},"modified":"2011-04-29T17:25:58","modified_gmt":"2011-04-29T15:25:58","slug":"hinweise-des-tages-ii-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9261","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Maschmeyer-Aff&auml;re besch&auml;ftigt den Bundestag; Aufruf zum Tag der Arbeit; Kartellverdacht: EU ermittelt gegen Deutsche Bank und Commerzbank; 2 Zimmer, 18 Millionen Dollar; Verm&ouml;gensbesteuerung &ndash; Chancen, Risiken und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten; Lasst die Banken ruhig wegziehen; Globale Ungleichheit 50 : 1 f&uuml;r die Reichen &ndash; Die Vermessung der Weltungleichheit; Versuchslabor Pingxiang; Peter Ehrlich &ndash; H&ouml;here Steuern sind besser als Sparkurs; Arbeitslosigkeit in Spanien steigt drastisch; Nachtrag Albrecht M&uuml;ller zu Hinweis Nr. 8. von heute; Hartz-IV-Regelsatz: Was der Mensch braucht; FDP fordert Sanktionen gegen Bildungspaket Verweigerer; Lukrative Nebenjobs; Wir alle haben verr&uuml;ckte Anteile in uns; Die schreckliche Willk&uuml;r der syrischen Geheimpolize; &raquo;Furchtbar durchregierte Apparate&laquo;; Zornige Studenten, verhaltene Professoren &ndash; Folgen der Universit&auml;tsreform in Gro&szlig;britannien; Gebrochenes Versprechen (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Maschmeyer-Aff&auml;re besch&auml;ftigt den Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Aufruf zum Tag der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Kartellverdacht: EU ermittelt gegen Deutsche Bank und Commerzbank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">2 Zimmer, 18 Millionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Verm&ouml;gensbesteuerung &ndash; Chancen, Risiken und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Lasst die Banken ruhig wegziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Globale Ungleichheit 50 : 1 f&uuml;r die Reichen &ndash; Die Vermessung der Weltungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Versuchslabor Pingxiang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Peter Ehrlich &ndash; H&ouml;here Steuern sind besser als Sparkurs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Arbeitslosigkeit in Spanien steigt drastisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Hartz-IV-Regelsatz: Was der Mensch braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">FDP fordert Sanktionen gegen Bildungspaket Verweigerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Lukrative Nebenjobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Wir alle haben verr&uuml;ckte Anteile in uns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Die schreckliche Willk&uuml;r der syrischen Geheimpolize<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">&raquo;Furchtbar durchregierte Apparate&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Zornige Studenten, verhaltene Professoren &ndash; Folgen der Universit&auml;tsreform in Gro&szlig;britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Gebrochenes Versprechen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=9261&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Maschmeyer-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Maschmeyer-Aff&auml;re besch&auml;ftigt den Bundestag<\/strong><br>\nDie Bundestagsverwaltung geht Medienberichten nach, wonach der Finanzdienstleister Carsten Maschmeyer 1998 den Wahlkampf des SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schr&ouml;der st&auml;rker als bekannt finanziell unterst&uuml;tzt hat.<br>\n&bdquo;Die Bundestagsverwaltung f&uuml;hrt dazu derzeit eine Kl&auml;rung durch&ldquo;, sagte ein Sprecher am Freitag. Die Bundestagsverwaltung ist f&uuml;r die Kontrolle der Parteienfinanzierung zust&auml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/maschmeyer-affaere-beschaeftigt-den-bundestag\/-\/1472596\/8390680\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Staatskanzlei in Hannover pr&uuml;ft Vorg&auml;nge um Steinmeier<\/strong><br>\nDie Staatskanzlei in Hannover nimmt Vorw&uuml;rfe der illegalen Wahlkampffinanzierung im Jahr 1998 &bdquo;sehr ernst&ldquo;. Christine Hawighorst, Chefin der Staatskanzlei, erkl&auml;rte am Donnerstag, es w&uuml;rden Akten gesichtet und Gespr&auml;che gef&uuml;hrt, um die Vorkommnisse r&uuml;ckhaltlos aufzukl&auml;ren. [&hellip;]<br>\nCDU, Gr&uuml;ne und FDP haben die nieders&auml;chsische SPD daher aufgefordert, die Vorw&uuml;rfe zur illegalen Wahlkampffinanzierung schnell aufzukl&auml;ren. &bdquo;Wenn sich die Hinweise bewahrheiten, hat SPD-Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier die Verfassung gebrochen und die Staatskanzlei f&uuml;r Parteizwecke umfunktioniert&ldquo;, sagte der Generalsekret&auml;r der Niedersachsen-CDU, Ulf Thiele. Niedersachsens Gr&uuml;nen-Fraktionschef Stefan Wenzel forderte, die SPD solle Steinmeiers Rolle &bdquo;l&uuml;ckenlos aufhellen&ldquo;. FPD-Generalsekret&auml;r Christian Lindner rief SPD-Chef Sigmar Gabriel und Steinmeier auf, ihr Wissen &uuml;ber die Vorg&auml;nge von vor 13 Jahren zu offenbaren. Die SPD &auml;u&szlig;erte sich bisher nicht zu den Vorw&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Staatskanzlei-in-Hannover-prueft-Vorgaenge-um-Steinmeier\">Hannoversche Allgemeine Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Aufruf zum Tag der Arbeit<\/strong><br>\nWir leben in unruhigen Zeiten: Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Japan, Aufst&auml;nde gegen Unterdr&uuml;cker-Regime in arabischen Staaten. Die anhaltende Spekulation auf den Rohstoff- und Kreditm&auml;rkten, Angriffe auf soziale Errungenschaften und gewerkschaftliche Rechte im Windschatten der Eurokrise bedrohen die Existenzgrundlagen der Arbeitnehmerschaft und der sozial Schwachen.<br>\nIn Teilen der Wirtschaft konnte die Krise dank des Einsatzes der Arbeitneh&shy;merinnen und Arbeitnehmer gemildert werden &ndash; der Respekt daf&uuml;r ist bis heute ausgeblieben. Im Gegenteil! Bundesregierung und Arbeitgeber weiten Niedrigl&ouml;hne, befristete Jobs und unsichere Arbeit immer weiter aus. Equal pay in der Leiharbeit und einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn lehnen sie ab &ndash; gegen die Forderung der gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung. Aus der solidarischen Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme haben sich die Arbeitgeber verabschiedet, nachdem ihnen der Gesetzgeber die T&uuml;ren ge&shy;&ouml;ffnet hat.<br>\nDeutschland ist in Schieflage. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer gr&ouml;&szlig;er. Nicht wir haben &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt, sondern Spekulanten, Manager und Banker. Die Finanzm&auml;rkte m&uuml;ssen wirksam reguliert werden und die Reichen und Verm&ouml;genden m&uuml;ssen endlich ihren Beitrag zur Bek&auml;mpfung der Krisenfolgen und f&uuml;r unseren Sozialstaat leisten. F&uuml;r eine sichere Zukunft brauchen wir starke soziale Sicherungssysteme und parit&auml;tische Beitr&auml;ge der Arbeitgeber.<br>\nDer Atomausstieg ist ohne Alternative. Wir Gewerkschaften wollen ihn, denn wir stehen f&uuml;r einen Fortschritt, der die Natur und die Umwelt achtet. Und wir stehen zum Industriestandort Deutschland. Seine Zukunft h&auml;ngt von einer sicheren und sauberen Energieversorgung ab. Auch von neuen Netzen. Wir stehen zum Energiesparen, zu Energieeffizienz und zu einem raschen Umstieg auf erneuerbare Energien.<br>\nWir begr&uuml;&szlig;en die Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit in Europa. Mobilit&auml;t muss aber unter fairen Bedingungen gestaltet werden. F&uuml;r entsandte Besch&auml;ftigte sowie Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter gilt: gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit! Sie d&uuml;rfen nicht als Lohndr&uuml;cker missbraucht werden. Der ungerechte Euro-Plus-Pakt von Kanzlerin Merkel und Pr&auml;sident Sarkozy ist der falsche Weg: Eingriffe in die Tarifautonomie, Schuldenbremse, Ausweitung des Niedriglohnsektors, Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters. All das steht f&uuml;r ein Europa, das wir so nicht wollen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/tag-der-arbeit\/\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/Aufruf-1-Mai-2011.pdf\">Aufruf des DGB [PDF &ndash; 420 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"upload\/pdf\/16_2011_klartext_Das_ist_das_Mindeste-Faire_Loehne_Gute_Arbeit_Soziale_Sicherheit.pdf\">klartext Nr. 16\/2011 vom 29. April 2011: Das ist das Mindeste! Faire L&ouml;hne &ndash; Gute Arbeit &ndash; Soziale Sicherheit [PDF &ndash; 155 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kartellverdacht: EU ermittelt gegen Deutsche Bank und Commerzbank<\/strong><br>\nDie EU-Kommission kn&ouml;pft sich internationale Banken vor: 16 Institute sollen sich bei den ber&uuml;chtigten Kreditausfallversicherungen abgesprochen haben. Auch die Deutsche Bank und die Commerzbank geh&ouml;ren zu den Zielen der Wettbewerbsh&uuml;ter.<br>\nDie EU-Kommission verd&auml;chtigt die Commerzbank  , die Deutsche Bank  und 14 weitere f&uuml;hrende Geldinstitute, beim Handel mit Kreditausfallversicherungen (CDS) gegen die Wettbewerbsregeln versto&szlig;en zu haben. [&hellip;] Die Beh&ouml;rde hat eine Untersuchung eingeleitet, ob die Banken illegale Absprachen mit dem f&uuml;hrenden Datenlieferanten Markit getroffen und eine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt haben. Das teilte die Kommission am Freitag mit. Es bestehe der Verdacht, dass die Finanzinformationen im CDS-Markt kontrolliert w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nEine zweite Untersuchung gegen neun Institute, darunter ebenfalls die Deutsche Bank, wurde eingeleitet. Dabei geht es um den Verdacht, die Banken w&uuml;rden von der europ&auml;ischen Clearingstelle ICE bevorzugt behandelt und Wettbewerber dadurch verdr&auml;ngt. [&hellip;]<br>\nFalls die Kartellj&auml;ger ihre Vorw&uuml;rfe beweisen k&ouml;nnen und eine f&ouml;rmliche Entscheidung treffen, drohen den beteiligten Unternehmen Bu&szlig;gelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Dieser Rahmen wird aber &uuml;blicherweise nicht ausgesch&ouml;pft. M&ouml;glich sind auch EU-Auflagen f&uuml;r die Gesch&auml;fte. Absprachen zum Schaden von Kunden, Konkurrenten und Verbrauchern sind in der EU streng verboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,759748,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sollte die EU-Kommission ihre Drohung ernst meinen, w&auml;re das ein Paukenschlag. Das Gesch&auml;ft mit CDS hat sich schon lange von seiner eigentlichen Funktion der Risikoabsicherung entfremdet. Heute wird mit CDS gezockt, was das Zeug h&auml;lt. Die Profiteure sind Banken und Hedge-Fonds, die Gesch&auml;digten sind die Staaten bzw. die Steuerzahler. Es ist an der Zeit, CDS entweder ganz zu verbieten oder &ndash; so das denn &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist &ndash; den Handel so transparent zu gestalten, dass ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Ob die EU-Kommission sich gegen die &uuml;berm&auml;chtige Bankenlobby wird durchsetzen k&ouml;nnen, ist jedoch mehr als fraglich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>2 Zimmer, 18 Millionen Dollar<\/strong><br>\nKrise? Welche Krise? Wer reich werden will, muss nur ins Investmentgesch&auml;ft. Am besten in die USA, wo das Geld f&uuml;r Banker auch 2010 in Str&ouml;men floss. VON az | Es war ein profitables Jahr f&uuml;r John Paulson. Der New Yorker Hedgefonds-Manager kassierte 2010 fast f&uuml;nf Milliarden Dollar. Anders gerechnet: Paulson musste nur knapp zehn Minuten arbeiten, da hatte er schon das Jahresgehalt von US-Pr&auml;sident Barack Obama verdient. [&hellip;] Hedgefonds sind ein eigenartiges Ph&auml;nomen, was sich auch daran zeigt, dass selbst Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann mit seinem Gehalt nicht konkurrieren kann. 2010 verdiente er &ldquo;nur&rdquo; 9,55 Millionen Euro. Daf&uuml;r braucht Paulson keine sechs Stunden. [&hellip;]<br>\nDie Gigantogagen f&uuml;r einige Hedgefonds-Manager illustrieren, wie immens die Gesamtgewinne der Branche sind. M&uuml;helos lassen sich ein paar Milliarden extra f&uuml;r besonders schlaue Spekulanten verkraften. F&uuml;r den Rest der Branche bleibt reichlich &uuml;brig. [&hellip;]<br>\nSelbst wenn dies nur geh&auml;ssige Kolportage sein sollte: Es ist &uuml;berdeutlich, dass sogar eine der reichsten Gemeinden Deutschlands, n&auml;mlich K&ouml;nigstein am Taunus, der Wohnsitz vieler Banker, nicht mit Manhattan zu vergleichen ist. Dort gehen Luxusapartments mit nur zwei Schlafzimmern f&uuml;r 18,9 Million Dollar weg. F&uuml;r dieses Geld bekommt man in K&ouml;nigstein vier Villen, mindestens. [&hellip;]<br>\nLetztlich ist es simpel: Hedge-Fonds und Investmentbanken kassieren eine Sondersteuer. Sie leben davon, all die Milliarden zu verwalten, die die Amerikaner ansparen, weil sie so vehement an die Segnungen des freien Marktes glauben. Ob Universit&auml;ten, Renten oder Gesundheitsversorgung &mdash; &uuml;berall wird privat vorgesorgt. Um nur zwei beliebige Beispiele zu nennen: Harvard allein hat ein Verm&ouml;gen von 27,6 Milliarden Dollar. Der Pensionsfonds von IBM kommt auf 40 Milliarden, die angelegt werden m&uuml;ssen. Und immer profitieren die Investmentbanken. [&hellip;]<br>\nDieses ruin&ouml;se US-Modell eines entsolidarisierten Kapitalismus hat bei den Bundesb&uuml;rgern bisher keine Chance. Hoffentlich bleibt das so: Es w&auml;re bedenklich, wenn die Deutsche Bank pl&ouml;tzlich Deutschland als Investmentparadies entdecken w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/2-zimmer-18-millionen-dollar\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verm&ouml;gensbesteuerung &ndash; Chancen, Risiken und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund der Konsolidierungserfordernisse, die in den meisten von der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffenen L&auml;ndern bestehen und vielfach so umfangreich sind, dass sie allein durch Ausgabensenkungen zumindest kurzfristig nicht bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen, sind in j&uuml;ngster Zeit auch die verm&ouml;gensbezogenen Steuern wieder verst&auml;rkt in die Diskussion geraten: insbesondere in jenen L&auml;ndern wie Deutschland oder &Ouml;sterreich, in denen sie einen relativ geringen und abnehmenden Beitrag zur Finanzierung der &ouml;ffentlichen Haushalte leisten. Die Debatte um die (k&uuml;nftige) Bedeutung von verm&ouml;gensbezogenen Steuern speist sich dar&uuml;ber hinaus aus dem auch durch die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht grunds&auml;tzlich gebrochenen l&auml;ngerfristigen Trend einer steigenden Ungleichverteilung von Verm&ouml;gen (Aiginger \/ Schratzenstaller 2010, Dauderst&auml;dt 2010).<br>\nDieser Artikel will einen grunds&auml;tzlichen Beitrag zu dieser Diskussion leisten. Hierzu werden zun&auml;chst in Abschnitt 1 einige grunds&auml;tzliche &Uuml;berlegungen zur Besteuerung von Verm&ouml;gen und Verm&ouml;gensertr&auml;gen angestellt. Dabei wird einerseits auf die Begr&uuml;ndung und Vorz&uuml;ge, andererseits auf m&ouml;gliche Probleme einer Besteuerung von Verm&ouml;gen eingegangen. Auch wird das Verh&auml;ltnis zwischen einer Verm&ouml;gensteuer und einer Einkommensteuer auf Verm&ouml;gensertr&auml;ge erl&auml;utert, um zu verdeutlichen, dass die Frage nach der Besteuerung von Verm&ouml;gen nicht unabh&auml;ngig von jener nach der Besteuerung von Verm&ouml;gensertr&auml;gen diskutiert werden kann. Abschnitt 2 illustriert aktuelle Trends der Besteuerung von Verm&ouml;gen und Verm&ouml;gensertr&auml;gen mit einem Fokus auf die Entwicklungen in der Europ&auml;ischen Union.<br>\nIn Abschnitt 3 werden abschlie&szlig;end die Konturen eines zeitgem&auml;&szlig;en Systems der Besteuerung von Verm&ouml;gen und Verm&ouml;gensertr&auml;gen skizziert, das sich im Wesentlichen auf die Erbschaft- und Schenkungsteuer, die Grundsteuer sowie eine allgemeine Finanztransaktionsteuer st&uuml;tzt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/07994.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 260 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lasst die Banken ruhig wegziehen<\/strong><br>\nGro&szlig;e Finanzinstitute drohen mit dem Wegzug, wenn ihnen die Finanzw&auml;chter zu enge Fesseln anlegen. F&uuml;r die betroffenen L&auml;nder w&auml;re das kein gro&szlig;er Verlust.<br>\nDu sollst deine Banken lieben!&rdquo; Dieses Gebot haben unsere Finanz- und Wirtschaftspolitiker seit Jahrzehnten verinnerlicht &ndash; und Finanzkonglomerate systematisch geh&auml;tschelt und get&auml;tschelt. Eine gro&szlig;e, global erfolgreiche Volkswirtschaft, so der Konsens, braucht gro&szlig;e, global erfolgreiche Banken.<br>\nKaum jemand hat das so offen ausgesprochen wie der ehemalige Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD): &ldquo;Wir wollen einen weiteren starken Player neben der Deutschen Bank.&rdquo; Daher sorgte die Bundesregierung mit 18 Milliarden Euro Staatshilfe daf&uuml;r, dass die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank zustande kam. [&hellip;]<br>\nDoch Banken vergeben Darlehen nicht aus Patriotismus, sondern weil sie Gewinn machen wollen. Und daf&uuml;r spielt es keine Rolle, wo sich ihr Stammsitz befindet. Selbst wenn die Deutsche Bank ihre Zentrale nach Hongkong verlegen w&uuml;rde &ndash; solange sich mit Krediten an Maschinenbauer in Baden-W&uuml;rttemberg Geld verdienen l&auml;sst, wird es sie auch geben. Klar ist, dass Banken nicht zu klein sein d&uuml;rfen. Das ist eine wichtige Lehre aus der Weltwirtschaftskrise der 30er-Jahre. Das massenhafte Sterben regionaler Kleinstbanken machte in den USA aus der Rezession erst die Gro&szlig;e Depression. Der Umkehrschluss jedoch &ndash; je gr&ouml;&szlig;er, desto besser &ndash; ist ebenso falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/lasst-die-banken-ruhig-wegziehen\/4103420.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Globale Ungleichheit 50 : 1 f&uuml;r die Reichen &ndash; Die Vermessung der Weltungleichheit<\/strong><br>\nEine neue Sch&auml;tzung der globalen Einkommensverteilung zeigt, dass trotz des erfreulichen Wachstums in vielen &auml;rmeren L&auml;ndern der Welt die Ungleichheit innerhalb der Menschheit noch riesig ist. Jede Zahl zu ihrer Beschreibung ist zwar mit enormen konzeptionellen und statistischen Problemen und Schiefheiten belastet. Aber die Gr&ouml;&szlig;enordnung, dass die reichsten 1,4 Milliarden etwa 50-mal so reich sind wie die &auml;rmsten d&uuml;rfte unbestreitbar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/08017.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 110 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Versuchslabor Pingxiang<\/strong><br>\nMit einem Pilotprojekt soll die chinesische W&auml;hrung, der Renminbi, auf eine gro&szlig;e Zukunft vorbereitet werden. [&hellip;]<br>\nDie Rolle des US-Dollar in Asien ist &uuml;bergro&szlig;. Er ist nicht nur Zahlungsmittel. Zahlreiche L&auml;nder haben ihre W&auml;hrung an ihn gekoppelt, die l&auml;ngste Zeit auch China. Ein Experte nannte es einst den &raquo;ostasiatischen Dollar-Standard&laquo;. Sp&auml;testens seit der Finanzkrise aber ist den Chinesen diese Abh&auml;ngigkeit nicht mehr geheuer.<br>\nDie Finanzkrise zeigte, wie gef&auml;hrlich es sein kann, dass die Volkswirtschaften beider L&auml;nder so eng miteinander verwachsen sind. Der gr&ouml;&szlig;te Schuldner und der gr&ouml;&szlig;te Gl&auml;ubiger der Welt, sie k&ouml;nnen l&auml;ngst nicht mehr ohneeinander. Die USA k&ouml;nnen sich immer weiter verschulden, weil China Dollar-Anleihen kauft, um seine eigene W&auml;hrung billig zu halten. Das hilft der chinesischen Exportindustrie, weil ihre Produkte dann, in ausl&auml;ndischen W&auml;hrungen gerechnet, besonders g&uuml;nstig sind. Wirft die US-Notenbank umgekehrt die Druckmaschinen an, um die eigene W&auml;hrung abzuwerten und das Handelsdefizit auszugleichen, schrumpfen wiederum die gewaltigen Devisenreserven, die die chinesische Regierung angeh&auml;uft hat. China hat die eigene Geldpolitik zu einem gro&szlig;en Teil in die H&auml;nde der US-Notenbank gelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/18\/China-Waehrung\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Seit Jahren verk&uuml;ndet China, dass es sich vom &bdquo;Dollar-Diktat&ldquo; l&ouml;sen wolle und den Renminbi als dritte Leitw&auml;hrung positionieren will. So lange China den Renminbi allerdings immer noch de facto an den Dollar koppelt, ist dies kaum mehr als hei&szlig;e Luft. Wenn China das hohe Handelsbilanzdefizit der USA beklagt, ist dies sowohl zynisch als auch unehrlich, verf&uuml;gt China doch selbst &uuml;ber ein gigantisches Handelsbilanzdefizit in die andere Richtung. Will man hier einen beidseitigen Ausgleich schaffen, f&uuml;hrt an einer massiven Aufwertung des Renminbi aber kein Schritt vorbei. Diesen Schritt wagt China jedoch nicht, da dies den Export schw&auml;chen w&uuml;rde.<br>\nLeider streut der ZEIT-Artikel wieder einmal die altbekannten Denkfehler der Debatte. Niemand zwingt die wirtschaftliche Weltmacht China dazu, ihre W&auml;hrung an den Dollar (und den Yen und den Euro) zu koppeln. Die Aussage, Chinas Geldpolitik l&auml;ge in den H&auml;nden der FED ist demzufolge auch falsch. Es ist die chinesische Zentralbank, die regelm&auml;&szlig;ig interveniert, um den Renminbi nicht zu &bdquo;hart&ldquo; werden zu lassen. Es ist m&uuml;&szlig;ig zu erw&auml;hnen, dass die FED lieber heute als morgen die seltsame Koppelung des Renminbi an den Dollar beenden w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/forcedownload.jsp?file=http%3A%2F%2Fmp3.podcast.hr-online.de%2Fmp3%2Fpodcast%2FderTag%2FderTag_20110426.mp3\">HR2 Der Tag &ndash; Weichw&auml;hrung Dollar: Obamas Pleitestaat und die n&auml;chste Weltkrise [MP3]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Peter Ehrlich &ndash; H&ouml;here Steuern sind besser als Sparkurs<\/strong><br>\nEuropas Regierungen sollten aus dem Fall Griechenland lernen: Radikale K&uuml;rzungen helfen kaum gegen horrende Staatsschulden. Sie m&uuml;ssen daher ihre B&uuml;rger st&auml;rker zur Kasse bitten. [&hellip;]<br>\nSind Deutschland und Europa pleite? Offenbar nicht, sonst w&auml;re der Wert des Euro gegen&uuml;ber dem Dollar in den letzten Tagen nicht weiter gestiegen. M&uuml;ssen dann die Kinder und Enkel der heutigen Steuerzahler den Schuldenberg abtragen? Nicht unbedingt, wir k&ouml;nnten das auch selbst. Dazu braucht es aber zwei Dinge: Wachstum und strukturell h&ouml;here Staatseinnahmen. Denn noch so radikales Sparen allein f&uuml;hrt nicht weiter.<br>\nDas Problem des Sparens um jeden Preis zeigt das Extrembeispiel Griechenland. Unter der strengen Aufsicht von EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank (EZB) und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) hat Europas Sorgenkind 2010 sein Haushaltsdefizit um fast f&uuml;nf Prozentpunkte des BIPs verringert. Auf Deutschlands BIP umgerechnet w&auml;ren das Einsparungen in H&ouml;he von 125 Mrd. Euro.<br>\nMan kann sich leicht ausrechnen, was mit unserer Wirtschaft passiert w&auml;re, h&auml;tte der Staat alle Subventionen halbiert und die Renten und Geh&auml;lter im &ouml;ffentlichen Dienst um zehn Prozent gek&uuml;rzt. Wachstum h&auml;tte es dann trotz Exportbooms kaum gegeben. In Griechenland ist genau das passiert. Die Wirtschaft und damit das Bruttoinlandsprodukt ist geschrumpft. Das f&uuml;hrt rein mathematisch dazu, dass der Gesamtschuldenstand ansteigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-peter-ehrlich-hoehere-steuern-sind-besser-als-sparkurs\/60044492.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit in Spanien steigt drastisch<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen in Spanien hat den h&ouml;chsten Stand seit Beginn vergleichbarer Erhebungen im Jahr 1976 erreicht. Im ersten Quartal 2011 waren rund 4,9 Mio. Menschen ohne Job, etwa 210.000 mehr als im Quartal davor, berichtete das Nationale Statistik-Institut (INE). Die Arbeitslosenquote kletterte um fast einen Punkt auf knapp 21,3 Prozent. Es ist die h&ouml;chste in Westeuropa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1303950503578\/Hoechststand-Arbeitslosigkeit-in-Spanien-steigt-drastisch\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz-IV-Regelsatz: Was der Mensch braucht<\/strong><br>\nNachdem der Regelsatz beim ALG II zum 1.1.2011 um ganze f&uuml;nf Euro angehoben wurde und er damit nach Ansicht vieler Kritiker weiterhin deutlich zu niedrig liegt, legt Lutz Hausstein nun, wie bereits im letzten Jahr, eine neue, ausf&uuml;hrliche Bedarfsermittlung vor. Wie auch andere Berechnungen, beispielsweise die des B&uuml;ndnisses f&uuml;r einen 500-Euro-Eckregelsatz, kommt Hausstein zu dem Ergebnis, da&szlig; der aktuelle Regelsatz nicht den tats&auml;chlichen Bedarf deckt und somit den verfassungsm&auml;&szlig;igen Vorgaben nicht entspricht<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/5860\/hartz-iv-regelsatz-was-der-mensch-braucht\">Der Spiegelfechter<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.binsenbrenner.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/Was-der-Mensch-braucht-20111.pdf\">Was der Mensch braucht &ndash; 2011 [PDF &ndash; 215 KB]<\/a>\n<p>dazu: <strong>BA-Vizepr&auml;sident Alt &ndash; &ldquo;Nur Lebensk&uuml;nstler k&ouml;nnen von 364 Euro leben<\/strong><br>\nBA-Vizepr&auml;sident Heinrich Alt spricht mit dem Tagesspiegel &uuml;ber n&ouml;tige Reformen an Hartz IV, die Frage, warum der Mindestlohn vor allem Singles hilft &ndash; und warum die Regierung die Mittel nicht k&uuml;rzen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nur-lebenskuenstler-koennen-von-364-euro-leben\/4111018.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>FDP fordert Sanktionen gegen Bildungspaket Verweigerer<\/strong><br>\nBisher gingen Experten von mangelnden Informationen und zu komplizierten Antr&auml;gen aus. Die FDP scheint nun die wahren Verursacher der Pleite gefunden zu haben: die Eltern.<br>\nUnd die sollen daf&uuml;r bestraft werden: der Berliner FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer fordert harte Sanktionen f&uuml;r Verweigerer.<br>\n&ldquo;Wenn sich nachweislich Eltern nicht darum k&uuml;mmern, dass ihre Kinder z. B. dringend notwendige Nachhilfe erhalten, m&uuml;ssen sie da sanktioniert werden, wo es ihnen am meisten wehtut. Dann m&uuml;ssen ihnen die Regels&auml;tze gek&uuml;rzt werden.&rdquo; So Meyer in einem Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-aktuell.de\/News\/2011\/04\/26\/fdp-fordert-sanktionen-gegen-bildungspaket-verweigerer\/\">BAf&ouml;G Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lukrative Nebenjobs<\/strong><br>\nRegierungschef Bouffier und seine Minister &uuml;ben viele Funktionen aus. F&uuml;r manche davon erhalten sie Geld. Wie viel, hat die Regierung auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen mitgeteilt. Eine Zusammenstellung.<br>\nJustizminister J&ouml;rg-Uwe Hahn (FDP) &uuml;bertrumpft sogar Ministerpr&auml;sident Volker Bouffier &ndash; jedenfalls, was seine Eink&uuml;nfte neben seiner politischen Arbeit angeht. Allein als Aufsichtsratsmitglied und Ausschutzvorsitzender der Fraport AG erhielt er im vergangenen Jahr 31.450 Euro. Bouffier kommt mit mehreren Aufsichts- und sonstigen Posten auf knapp &uuml;ber 10.000 Euro.<br>\nDie meisten Staatssekret&auml;re der Bouffier-Regierung haben keine lukrativen Nebeneink&uuml;nfte. Vierstellige Betr&auml;ge machen lediglich Wissenschafts-Staatssekret&auml;r Ingmar Jung (CDU) mit 6000 Euro von der Hessischen Kulturstiftung und Umwelt-Staatssekret&auml;r Mark Weimeister (CDU) mit 1000 Euro von der Wirtschafts- und Industriebank Hessen geltend. Au&szlig;erdem nimmt IT-Staatssekret&auml;r Horst Westerfeld (CDU) &bdquo;ca. 2000 bis 3000 Euro&ldquo; im Jahr als Gesellschafter seines Landwirtschaftsbetriebs ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/lukrative-nebenjobs\/-\/1472796\/8387838\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wir alle haben verr&uuml;ckte Anteile in uns<\/strong><br>\nDer Zeitmangel bei der Behandlung von psychisch Kranken f&uuml;hrt mit dazu, dass Patienten als &ldquo;gest&ouml;rt&rdquo; oder &ldquo;defekt&rdquo; eingestuft werden, meint der Kinder- und Jugendpsychiater Christian Eggers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wissen\/artikel\/1\/wir-alle-haben-verrueckte-anteile-in-uns\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die schreckliche Willk&uuml;r der syrischen Geheimpolize<\/strong><br>\nSyriens Pr&auml;sident Baschar al-Assad geht mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vor. T&auml;glich werden Unschuldige verhaftet, festgehalten und misshandelt. Aus den Gef&auml;ngnissen verschwinden H&auml;ftlinge &ndash; niemand wei&szlig; wohin.<br>\nMit brutaler Gewalt unterdr&uuml;ckt der syrische Pr&auml;sident den Volksaufstand. Wahllos l&auml;sst er schie&szlig;en, einsperren und foltern. Eines der Opfer ist die 23-j&auml;hrige Rana. Ein Bericht &uuml;ber die zwei schrecklichsten Tage ihres Lebens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:agenda-die-schreckliche-willkuer-der-syrischen-geheimpolize\/60044527.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&raquo;Furchtbar durchregierte Apparate&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Fernsehen, wo es nur noch ein Programm gibt, in dem heute die Royals heiraten. Interview mit Walter van Rossum<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-29\/015.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zornige Studenten, verhaltene Professoren &ndash; Folgen der Universit&auml;tsreform in Gro&szlig;britannien<\/strong><br>\nDie durch gravierende Budgetk&uuml;rzungen getriebenen Ver&auml;nderungen an den britischen Hochschulen hatten zun&auml;chst heftige britannienweite Proteste vor allem bei den Studenten ausgel&ouml;st. Mittlerweile scheint sich der Schauplatz der Auseinandersetzungen von der gro&szlig;en politischen B&uuml;hne an die einzelnen Hochschulen verlagert zu haben.<br>\nDie englischen Studenten haben heftig gegen die Erh&ouml;hung der Studiengeb&uuml;hren auf k&uuml;nftig sechs- bis neuntausend Pfund pro Jahr reagiert. Die Vorgeschichte ihres Protests, ein Lehrst&uuml;ck politischer Fehlkalkulation, reicht mindestens bis zur letzten Unterhauswahl im vergangenen Mai zur&uuml;ck. Kandidaten verschiedener Parteien &ndash; vor allem aber der Liberaldemokraten unter Parteichef Nick Clegg &ndash; versprachen damals ausdr&uuml;cklich, gegen jede Erh&ouml;hung der Geb&uuml;hren zu stimmen. Der Studentenverband NUS hatte die Kampagne organisiert. Die Liberaldemokraten gingen sogar noch weiter, indem sie die Abschaffung der schon bestehenden, &bdquo;ungerechten&ldquo; Studiengeb&uuml;hren von damals, etwas &uuml;ber dreitausend Pfund pro Jahr, verlangten. Allerdings war jedem klar, dass die unabh&auml;ngige Browne-Kommission nicht nur keine Abschaffung, sondern eine weitgehende Liberalisierung vorschlagen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forschung-und-lehre.de\/wordpress\/?p=7693\">Forschung und Lehre<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gebrochenes Versprechen<\/strong><br>\nVorabdruck: &raquo;Freiheit statt Kapitalismus&laquo; von Sahra Wagenknecht<br>\nIn der kommenden Woche erscheint im Frankfurter Eichborn Verlag Sahra Wagenknechts neues Buch &raquo;Freiheit statt Kapitalismus&laquo;. Darin pl&auml;diert sie f&uuml;r einen &raquo;kreativen Sozialismus&laquo;, eine neue Wirtschaftsordnung, die statt auf abstrakte Renditeziele und Jobvernichtung auf Erhalt und Ausbau von Arbeitspl&auml;tzen, Umweltschonung und Unternehmenswachstum orientiert ist. Ihr Buch versteht sie zugleich als &raquo;eine Einladung zum Dialog zwischen echten, n&auml;mlich auch geistig liberalen Marktwirtschaftlern auf der einen und ebensolchen Sozialisten und Marxisten auf der anderen Seite&laquo;, wie es in der Einleitung hei&szlig;t.<br>\nWir ver&ouml;ffentlichen vorab eine um einige Passagen und die Fu&szlig;noten gek&uuml;rzte Fassung des ersten Kapitels (&raquo;Das gebrochene Versprechen Ludwig Erhards&laquo;). Sahra Wagenknecht ist Mitglied der Linksfraktion im Bundestag und seit Juni 2007 Mitglied im Vorstand der Partei Die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-29\/025.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Maschmeyer-Aff&auml;re besch&auml;ftigt den Bundestag; Aufruf zum Tag der Arbeit; Kartellverdacht: EU ermittelt gegen Deutsche Bank und Commerzbank; 2 Zimmer, 18 Millionen Dollar; Verm&ouml;gensbesteuerung &ndash; Chancen, Risiken und Gestaltungsm&ouml;glichkeiten; Lasst die Banken ruhig wegziehen; Globale Ungleichheit 50 : 1 f&uuml;r die Reichen &ndash; Die Vermessung der Weltungleichheit; Versuchslabor Pingxiang; Peter<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9261\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9261","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9261"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9264,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9261\/revisions\/9264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}