{"id":92680,"date":"2023-01-19T08:40:22","date_gmt":"2023-01-19T07:40:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680"},"modified":"2023-01-19T08:40:22","modified_gmt":"2023-01-19T07:40:22","slug":"hinweise-des-tages-4278","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h01\">Ukrainekonflikt: &laquo;Jetzt w&auml;re der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h02\">Die USA gewinnen den Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h03\">Amtswechsel in Zeiten des Kriegsrausches: Das schwere Erbe des Boris Pistorius<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h04\">Deutschland bereitet sich auf Leopard-Lieferung f&uuml;r Ukraine vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h05\">Krieg als Gro&szlig;versuch: Konflikt in Ukraine dient Waffenindustrien aller Seiten als Testgel&auml;nde.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h06\">Hubschrauber f&uuml;r die Bundeswehr: Kauf von Chinooks wird wohl deutlich teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h07\">NATO will mithilfe der EU die Konfrontation gegen Russland und China forcieren: Die Kriegsallianz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h08\">H&ouml;herer Mindestlohn bringt Millionen Besch&auml;ftigten mehr Geld pro Stunde und im Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h09\">Wenn Reiche mehr Steuern zahlen wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h10\">Britische Regierung: Konservative legen die Axt ans Streikrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h11\">Zur herrschaftssichernden Funktion von Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h12\">Beirut macht zu: Wirtschaftskrise und zerstrittene Politiker setzen Bev&ouml;lkerung unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h13\">Geldverschwendung in der Pandemie: Die Politik nicht einfach davonkommen lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h14\">Lauterbach als symbolhafter Maskentr&auml;ger in Davos: &ldquo;Die Pandemie ist noch nicht vorbei&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92680#h15\">Hillary Clinton hat die Wahl von 2016 selbst verloren &ndash; ohne russische Hilfe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukrainekonflikt: &laquo;Jetzt w&auml;re der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Waffenlieferungen bedeuten, dass der Krieg sinnlos verl&auml;ngert wird&raquo;<br>\nZeitgeschehen im Fokus Welchen Wert geben Sie der Berichterstattung &uuml;ber die Ukraine in unseren Mainstream-Medien?<br>\nGeneral a.&thinsp;D. Harald Kujat Der Ukrainekrieg ist nicht nur eine milit&auml;rische Auseinandersetzung; er ist auch ein Wirtschafts- und ein Informationskrieg. In diesem Informationskrieg kann man zu einem Kriegsteilnehmer werden, wenn man sich Informationen und Argumente zu eigen macht, die man weder verifizieren noch aufgrund eigener Kompetenz beurteilen kann. Zum Teil spielen auch als moralisch verstandene oder ideologische Motive eine Rolle. Das ist in Deutschland besonders problematisch, weil in den Medien &uuml;berwiegend &laquo;Experten&raquo; zu Wort kommen, die &uuml;ber keine sicherheitspolitischen und strategischen Kenntnisse und Erfahrungen verf&uuml;gen und deshalb Meinungen &auml;ussern, die sie aus Ver&ouml;ffentlichungen anderer &laquo;Experten&raquo; mit vergleichbarer Sachkenntnis beziehen. Offensichtlich wird damit auch politischer Druck auf die Bundesregierung aufgebaut. Die Debatte &uuml;ber die Lieferung bestimmter Waffensysteme zeigt &uuml;berdeutlich die Absicht vieler Medien, selbst Politik zu machen. Es mag sein, dass mein Unbehagen &uuml;ber diese Entwicklung eine Folge meines langj&auml;hrigen Dienstes in der Nato ist, unter anderem als Vorsitzender des Nato-Russland-Rats und der Nato-Ukraine-Kommission der Generalstabschefs. Besonders &auml;rgerlich finde ich, dass die deutschen Sicherheitsinteressen und die Gefahren f&uuml;r unser Land durch eine Ausweitung und Eskalation des Krieges so wenig beachtet werden. Das zeugt von einem Mangel an Verantwortungsbewusstsein oder, um einen altmodischen Begriff zu verwenden, von einer h&ouml;chst unpatriotischen Haltung. In den Vereinigten Staaten, einem der beiden Hauptakteure in diesem Konflikt, ist der Umgang mit dem Ukrainekrieg wesentlich differenzierter und kontroverser, gleichwohl aber immer von nationalen Interessen geleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-1-vom-18-januar-2023.html#article_1460\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die USA gewinnen den Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nDie USA unterst&uuml;tzen die Ukraine wie kein zweites Land der Erde. Doch ganz selbstlos ist die Hilfe nicht. Denn zu verschenken hat auch Joe Biden nichts. Der US-Pr&auml;sident setzt auf eine &bdquo;Bewaffnung auf Kredit&ldquo;. Deutschland dagegen muss hoffen, dass der Krieg unweit seiner Haust&uuml;r bald endet.<br>\nAlles Versagen ist immer auch Organisationsversagen. Wenn also der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius nun seinen Dienst antritt, sollte er eine Fehlentscheidung seines CDU Vor-Vor-Vor-Vorg&auml;ngers Thomas de Maizi&egrave;re z&uuml;gig korrigieren: Die Abschaffung des Planungsstabes.<br>\nDieser Planungsstab war der interne Think Tank des Ministeriums. Das zum Schluss rund 30-k&ouml;pfige Team unterstand direkt dem Minister und war das geostrategische Gehirn der deutschen Verteidigungspolitik. Die Abschaffung dieser Abteilung 2012 &ndash; aus bis heute unerfindlichen Gr&uuml;nden &ndash; kam einer Gehirnamputation gleich.<br>\nUnverz&uuml;glich sollte dieser neu einzurichtende Planungsstab sich mit den Machtverschiebungen innerhalb der Nato-Staaten befassen, die der Ukraine-Krieg und die westliche Reaktion darauf ausgel&ouml;st haben. Es ist hochgradig politisch unkorrekt, aber daf&uuml;r umso lohnender, sich insbesondere mit den USA zu befassen. Denn im Schatten des Krieges hat hier eine Verschiebung von Macht und Wohlstand stattgefunden, die f&uuml;r Deutschland mehr als schmerzhaft ist:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-die-usa-gewinnen-den-ukraine-krieg_id_183364187.html\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im Gegensatz zu dem, was sie behaupten, importieren die Vereinigten Staaten massiv russisches &Ouml;l<\/strong><br>\nW&auml;hrend Washington den Kauf von russischem &Ouml;l seiner gesamten Bev&ouml;lkerung und seinen Verb&uuml;ndeten verboten hat, importiert es massiv, ohne seine sogenannten &ldquo;Sanktionen&rdquo; zu verletzen, berichtet The Telegraph of India.<br>\nIndien kauft t&auml;glich 1,7 Millionen Barrel russisches &Ouml;l. Dieses &Ouml;l wird von Nayara Energy and Reliance Industries raffiniert und dann legal in die Vereinigten Staaten weiterverkauft.<br>\nIn der Praxis trifft der Wirtschaftskrieg der Vereinigten Staaten nicht mehr Russland, sondern ausschlie&szlig;lich seine Verb&uuml;ndeten in der Europ&auml;ischen Union, die die einzigen sind, denen russische Kohlenwasserstoffe vorenthalten werden. Diese Feststellung muss mit der Sabotage der Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 in Zusammenhang gebracht werden, weil sie also die Europ&auml;ische Union ihrer Hauptenergiequelle beraubt.<br>\nDies zeigt, dass Washington sich voll bewusst ist, dass Moskau nicht in die Ukraine einmarschiert ist, sondern versucht, die Resolution 2202 des Sicherheitsrates dort umzusetzen. Die gesamte atlantische Propaganda, die Russland der schlimmsten Verbrechen beschuldigt, zielt daher nicht darauf ab, alliierte Truppen gegen es zu mobilisieren, sondern die Europ&auml;er zu manipulieren, um sie dazu zu bringen, eine wirtschaftliche Rezession zu akzeptieren, die gem&auml;&szlig; Paul Wolfowitz&rsquo; Bericht an das Pentagon (Foto) im Jahr 1992 auferlegt wurde. Au&szlig;enminister Antony Blinken und seine Stellvertreterin Victoria Nuland geh&ouml;ren derselben ideologischen Gruppe an wie Paul Wolfowitz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.voltairenet.org\/article218660.html\">Voltairenet<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Amtswechsel in Zeiten des Kriegsrausches: Das schwere Erbe des Boris Pistorius<\/strong><br>\nDas Umfeld ist f&uuml;r die R&uuml;ckgewinnung eines realistischen Blicks allerdings &auml;u&szlig;erst schwierig, denn Deutschlands Medien sind auf Kriegskurs. Kurz nach der Bekanntgabe der Personalie wurde auf Twitter ausgegraben, dass sich Pistorius 2018 f&uuml;r eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Russland-Sanktionen ausgesprochen habe. Dieser russlandfreundliche Akt disqualifiziert ihn nach Ansicht vieler Nutzer f&uuml;r das Amt. Der Vorschlag hatte zwar vor allem die deutsche Wirtschaft im Blick, aber in diesen Zeiten z&auml;hlt das nicht. Das Einzige, was z&auml;hlt, ist H&auml;rte gegen&uuml;ber Russland. [&hellip;]<br>\nSollte Pistorius als Verteidigungsminister von dieser medial gesetzten Linie abweichen, weniger H&auml;rte gegen Russland zeigen, vielleicht sogar Waffenlieferungen an die Ukraine kritisieren, wird ihm ein strenger Wind ins Gesicht wehen, auch wenn ein Abweichen vom aktuellen Kriegskurs rational und vern&uuml;nftig sein mag. Vernunft ist gerade aber nichts, was sich in Deutschland gro&szlig;er Beliebtheit erfreut, denn sie verdirbt die kriegerische Stimmung, vertreibt das berauschende Gef&uuml;hl der &Uuml;berlegenheit und macht dem&uuml;tig vor dem Anderen. Das entspricht in Deutschland gerade nicht dem Zahn der Zeit.<br>\nDie Ukraine liegt am Boden. Die wirtschaftlichen Daten sind katastrophal, und jeder weitere Kriegstag erh&ouml;ht die Kosten &ndash; das Land ist faktisch bankrott. Die Kriegskosten werden daher die Verb&uuml;ndeten der Ukraine, allen voran die L&auml;nder der EU zu zahlen haben. Vor diesem Hintergrund ist die enorme Neuverschuldung zur Militarisierung gleich doppelt fragw&uuml;rdig. Die Ukraine wird ihre Schulden nicht bedienen k&ouml;nnen. Die Kosten f&uuml;r die Lieferung von Waffen und Munition werden sich daher negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auswirken. Deutschland gibt Geld aus, ohne irgendeinen Wohlstandsgewinn daf&uuml;r zu bekommen. Im Gegenteil &ndash; der Ukraine-Konflikt und das damit verbundene Sanktionsregime belasten die deutsche Wirtschaft massiv. &Uuml;ber all diese Zusammenh&auml;nge aber will man hierzulande nicht sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/160162-schwere-erbe-boris-pistorius\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Christine Lambrecht tritt vom Ministerposten ab, Nachfolger Boris Pistorius geht in Stellung: Die zu lahme Kriegstreiberin<\/strong><br>\nIn der Tat war Lambrecht in den vergangenen Monaten zur Dauer-Zielscheibe des b&uuml;rgerlichen Medienapparates geworden. Die &bdquo;Bild&ldquo; schrieb regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die &bdquo;Pannen-Ministerin&ldquo;, warf ihr Unf&auml;higkeit, Unlust oder mangelnde Beliebtheit in der Truppe vor. Andere Zeitungen dr&uuml;ckten sich gew&auml;hlter aus, lie&szlig;en jedoch keinen Zweifel an der Botschaft: Lambrecht muss weg. Anl&auml;sse daf&uuml;r gab es genug. Zum Beispiel die vom Knallen der Feuerwerksk&ouml;rper &uuml;bert&ouml;nte Neujahrsansprache, die die ehemalige Ministerin in der Silvesternacht aufgenommen hatte. Auch der Flug, den sie gemeinsam mit ihrem Sohn in einem Bundeswehr-Helikopter unternommen hatte, wurde h&auml;ufiger aufgew&auml;rmt. Selbst nach ihrer Abdankung endete die Kampagne nicht. &bdquo;Lambrecht kann noch nicht einmal R&uuml;cktritt&ldquo;, kommentierte das &bdquo;Handelsblatt&ldquo;. (&hellip;)<br>\nWas Lambrecht zum Verh&auml;ngnis wurde, waren die ihr auch von den Hardlinern bei CDU, Gr&uuml;nen und FDP vorgeworfenen Verz&ouml;gerungen in der Aufr&uuml;stungs- und Kriegspolitik. Lambrecht sei ihrer Funktion in Kriegszeiten nicht gerecht geworden und habe die &bdquo;Zeitenwende&ldquo; verpasst, so lautete der Tenor. Gefordert wurde ein politisches &bdquo;Schwergewicht&ldquo;; ein Minister, der sich gegen den Kanzler durchsetzen und den Stellvertreterkrieg gegen Russland vorantreiben w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-zu-lahme-kriegstreiberin-4776039\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland bereitet sich auf Leopard-Lieferung f&uuml;r Ukraine vor<\/strong><br>\nMehrere Nationen wollen den Panzer Leopard 2 an die Ukraine liefern. Deutschland wird sich dem Druck kaum entziehen k&ouml;nnen. Entscheidend wird nun diese Woche.<br>\nDie Bundesregierung bereitet sich auf die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern an die Ukraine vor. Im Gespr&auml;ch sei, wie sich Deutschland an einer geplanten Allianz europ&auml;ischer Leopard-Nutzer beteiligen k&ouml;nnte, erfuhr das Handelsblatt aus mit den &Uuml;berlegungen vertrauten Kreisen.<br>\nAusgel&ouml;st wurde die Debatte von Polen, Finnland und Spanien, die den Panzer aus eigenen Best&auml;nden an Kiew abgeben wollen. Ukraines Pr&auml;sident Wolodimir Selenski hatte wiederholt um Kampfpanzer gebeten, um sich gegen den Angriff Russlands wehren zu k&ouml;nnen.<br>\nDer Leopard 2 gilt als der st&auml;rkste Kampfpanzer der Welt, bisher wurden &uuml;ber 3500 Einheiten gefertigt. Das System stammt zwar aus den 70er-Jahren, allerdings wurde das Fahrzeug &uuml;ber die Jahre immer wieder technisch aufger&uuml;stet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ukraine-krieg-deutschland-bereitet-sich-auf-leopard-lieferung-fuer-ukraine-vor\/28924168.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gr&uuml;nen-Politiker und Ex-Gener&auml;le dr&auml;ngen Scholz zu Leopard-Lieferungen<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen halten die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine f&uuml;r m&ouml;glich und f&uuml;r w&uuml;nschenswert. &bdquo;Meines Wissens ist das etwas, was l&auml;ngst gepr&uuml;ft ist und m&ouml;glich ist&ldquo;, sagte Gr&uuml;nen-Chef Omid Nouripour am Dienstagabend dem Fernsehsender WELT. Die Position der Gr&uuml;nen sei, dass die Ukraine diese Kampfpanzer bekommen solle und dabei &bdquo;auch die Best&auml;nde der Bundeswehr nicht tabu sein d&uuml;rfen&ldquo;. [&hellip;]<br>\nGr&uuml;nen-Fraktionsvize Agnieszka Brugger dr&auml;ngte den designierten Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)zur Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine. &bdquo;Wer der Lieferung von Mardern zustimmen kann, kann auch Leopard-Panzer liefern&ldquo;, sagte die Verteidigungspolitikerin dem digitalen Medienhaus Table.Media.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article243273255\/Ukraine-News-Gruenen-Politiker-und-Ex-Generaele-draengen-Scholz-zu-Leopard-Lieferungen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die Wunschliste aus Kiew wird vor der NATO-Geberkonferenz in Ramstein l&auml;nger und l&auml;nger: Erst Panzer, dann Kampfjets &ndash; dann Soldaten?<\/strong><br>\nDie Kampagne von Medien und Politikern f&uuml;r die Lieferung von &bdquo;Leopard&rdquo;-Kampfpanzern an die Ukraine ging in den vergangenen Tagen munter weiter. Mit der Forderung Kiews nach &bdquo;Tornado&ldquo;-Kampfjets erreichte sie eine neue Stufe. Vizeau&szlig;enminister Andrij Melnyk twitterte am Sonntag auf Englisch: &bdquo;Die Bundeswehr hat 93 Tornado-Mehrzweckkampfflugzeuge, die bald ausgemustert und durch F-35 ersetzt werden sollen. Das ist zwar ein altes Kampfflugzeug, aber immer noch sehr leistungsf&auml;hig. Warum sollte man diese Tornados nicht an die Ukraine liefern, Bundeskanzler?&rdquo; Am selben Tag verlangte er mehr Flugabwehrraketen und verk&uuml;ndete: &bdquo;Wir freuen uns auf das Treffen in Ramstein am 20. Januar.&rdquo; Auf diese Waffenstellerkonferenz richtet sich die Hoffnung aller Unterst&uuml;tzer der Kriegspolitik Washingtons.  Am Montag erkl&auml;rte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg abschlie&szlig;end im &bdquo;Handelsblatt&rdquo;, in Ramstein m&uuml;ssten weitere Beschl&uuml;sse gefasst werden: &bdquo;Die j&uuml;ngsten Zusagen f&uuml;r schweres Kriegsger&auml;t sind wichtig &ndash; und ich erwarte schon in naher Zukunft mehr.&ldquo; (&hellip;)<br>\nUS-Kriegsminister Lloyd Austin hatte etwa 50 Staaten der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe auf die US-Luftwaffenbasis in Rheinland-Pfalz befohlen. (&hellip;)<br>\nMelnyks Verlangen stie&szlig; bereits beim CDU-Kriegsexperten Roderich Kiesewetter auf Begeisterung. Er twitterte noch am Sonntag auf Englisch: &bdquo;Wir sollten Tornado liefern! Alles, was der Ukraine zum Sieg verhelfen wird. Alles, was wir auch in der NATO verwenden w&uuml;rden. Auch damit werden wir nicht zu einer Kriegspartei.&rdquo; Als solche sieht sich wenigstens Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock. Sie setzte sich am Montag in einer Rede vor der Haager Akademie f&uuml;r V&ouml;lkerrecht f&uuml;r die Bildung eines internationalen Sondertribunals zur Aburteilung der russischen F&uuml;hrung ein. Sie erf&uuml;llte damit einen Wunsch ihres Kiewer Amtskollegen Dmitri Kuleba, den die Sorge umtreibt, Russland k&ouml;nne als st&auml;ndiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates die Anrufung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag blockieren. Kiews, also Washingtons, Wunsch ist aber f&uuml;r Baerbock Befehl. W&ouml;rtlich erkl&auml;rte sie: &bdquo;Was wir uns vorstellen k&ouml;nnen, ist ein Gericht, das seine Jurisdiktion aus dem ukrainischen Strafrecht ableitet.&ldquo; Baerbock hat das Fell des russischen B&auml;ren schon zerteilt, bevor sie ihn hat. Sie ist Melnyk und Kiesewetter stets voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/erst-panzer-dann-kampfjets-dann-soldaten-4776177\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Schl&uuml;sselfaktor im Offensivkrieg<\/strong><br>\nVor der morgigen Waffenstellerkonferenz auf der U.S. Air Base Ramstein (Rheinland-Pfalz) nimmt im In- und Ausland der Druck auf die Bundesregierung zu, der Ukraine Kampfpanzer des Modells Leopard 2 zu liefern. Kiew plant derzeit eine Fr&uuml;hjahrsoffensive, f&uuml;r die es neben den inzwischen zugesagten westlichen Sch&uuml;tzen- bzw. Sp&auml;hpanzern (Marder, Bradley, AMX 10-RC) neue Kampfpanzer ben&ouml;tigt, um die russischen Linien erfolgreich durchbrechen zu k&ouml;nnen. Als ein m&ouml;gliches Ziel der Offensive ist die Krim in der Diskussion. Der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkr&auml;fte veranschlagt f&uuml;r die Offensive 300 Kampfpanzer, 600 bis 700 Sch&uuml;tzenpanzer sowie 500 Haubitzen. Die ersten Kampfpanzer &ndash; rund ein Dutzend Challenger 2 &ndash; wird Gro&szlig;britannien liefern; Polen und Finnland haben bereits Leopard 2-Panzer zugesagt. W&auml;hrend die Debatte noch im Gange ist, werden schon weitere Schritte gefordert: Lieferungen zun&auml;chst von Kampfhubschraubern, dann von Kampfjets. Nur mit ihnen k&ouml;nne die Ukraine, hei&szlig;t es in Kommentaren, &bdquo;den Krieg gewinnen&ldquo;. Die deutsche Bev&ouml;lkerung lehnt die Lieferung von Kampfpanzern mehrheitlich ab; Ausnahme: die W&auml;hlerschaft von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9136\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg als Gro&szlig;versuch: Konflikt in Ukraine dient Waffenindustrien aller Seiten als Testgel&auml;nde.<\/strong><br>\nImmerhin eine Erkenntnis d&auml;mmert dem US-Milit&auml;r nach fast einem Jahr Ukraine-Krieg: Schwere Gesch&uuml;tze ohne Selbstfahrlafette seien wom&ouml;glich ungeeignet f&uuml;r den Krieg der Zukunft. Wie vor einigen Tagen ein Beitrag des US-Senders CNN &uuml;ber den Ukraine-Krieg als Testgel&auml;nde f&uuml;r moderne Waffensysteme berichtete, haben die US-Experten diesen vorl&auml;ufigen Schluss aus den relativ hohen Verlusten der in Gro&szlig;britannien entwickelten &raquo;M-777&laquo;-Haubitzen gezogen, die der Ukraine in knapp 200 Exemplaren f&uuml;r den Krieg gegen Russland zur Verf&uuml;gung gestellt wurden. Erstens seien sie &ndash; und dieses Problem wird &auml;hnlich auch von den Panzerhaubitzen der Bundeswehr in ukrainischen Diensten berichtet &ndash; nicht f&uuml;r eine hohe Schussfolge wie im realen Krieg konstruiert worden, weshalb sich die L&auml;ufe verz&ouml;gen und bestenfalls teure Reparaturen erforderlich w&uuml;rden. Und zweitens brauche der Stellungswechsel unter Bedingungen, unter denen jeder Abschuss einer Granate vom Gegner sofort mit Gegenfeuer beantwortet wird, bei Systemen wie der &raquo;M-777&laquo; zu lange. &raquo;Es ist heute zu schwierig, sich zu verstecken&laquo;, zitierte CNN einen US-Offizier. Aus der M&ouml;glichkeit, in ihrem Krieg westliche Waffensysteme im &raquo;hei&szlig;en Einsatz&laquo; zu testen, hatte die Ukraine schon fr&uuml;h ein Argument f&uuml;r ihre Forderung nach immer umfangreicheren Waffenlieferungen gemacht. Verteidigungsminister Olexij Resnikow war im vergangenen Sommer ausdr&uuml;cklich mit dieser Botschaft zu einem NATO-Treffen gereist. Man kann das moralisch verwerflich finden, aber es liegt in der Natur des Krieges. Jedes Milit&auml;r hat die Aufgabe, die &raquo;eigenen&laquo; Kriege zu gewinnen, und wenn es f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung seiner eigenen Ausr&uuml;stung diesen &raquo;eigenen&laquo; Krieg gerade nicht braucht, sondern seine Erfahrungen in einem Stellvertreterfeldzug machen und auswerten kann, dann ist das aus Sicht von R&uuml;stungsplanern gut und nicht schlecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443062.ukraine-krieg-krieg-als-gro%C3%9Fversuch.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hubschrauber f&uuml;r die Bundeswehr: Kauf von Chinooks wird wohl deutlich teurer<\/strong><br>\nSeit Jahren wartet die Bundeswehr auf einen neuen Transporthubschrauber. Im vergangenen Sommer bestellt das Verteidigungsministerium dann sechzig Chinook CH-47F bei US-Hersteller Boeing. Einem Bericht zufolge werden die Helikopter aber doppelt so teuer, wie geplant.<br>\nUnmittelbar vor seinem Amtsantritt rei&szlig;en die schlechten Nachrichten f&uuml;r den neuen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius nicht ab: Laut einem Medienbericht wird die geplante Anschaffung von sechzig schweren Transporthubschraubern des Typs CH-47F Chinook offenbar doppelt so teuer wie geplant. Dazu habe es am Mittwoch auch schon ein Krisentreffen der Luftwaffe in Berlin gegeben, berichtet das Portal &ldquo;Business Insider&rdquo; unter Berufung auf Regierungs- und Industriekreise.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kauf-von-Chinooks-wird-wohl-deutlich-teurer-article23854170.html\">n-tv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/chinook-neuer-transporthubschrauber-offenbar-doppelt-so-teuer-a\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>NATO will mithilfe der EU die Konfrontation gegen Russland und China forcieren: Die Kriegsallianz<\/strong><br>\nIn Peking und Moskau wei&szlig; man, dass man das Fadenkreuz der US- und NATO-Geostrategen auf der Stirn hat. Und man wei&szlig; ebenso, dass die Von-der-Leyen-B&uuml;rokraten im vorauseilenden Gehorsam alles aufsagen, was die Washingtoner Neokonservativen zur Verteidigung der globalen US-Dominanz so auf dem Zettel haben. Gegenw&auml;rtig wird am zehnten EU-Sanktionspaket gebastelt &ndash; koste es die deutsch dominierte EU, was es wolle. Da es in Zukunft nicht so leicht werden d&uuml;rfte, die suizidale Russland- und Chinapolitik der Von-der-Leyen-EU durchzuhalten, versucht Washington mithilfe eines &bdquo;NATO-EU-Paktes&ldquo; st&auml;rkere Sicherungsstrukturen einzuziehen. (&hellip;)<br>\nDie NATO hat seit ihrer Gr&uuml;ndung 1949 die Aufgabe, die Globalinteressen Washingtons in Bezug auf Europa abzusichern, dessen tats&auml;chliche Souver&auml;nit&auml;t zu verhindern und die europ&auml;ische Kampffront gegen die Sowjetunion beziehungsweise Russland in jeder Hinsicht zu st&auml;rken. Oder in den Worten des ersten NATO-Generalsekret&auml;rs Hastings Ismay: Der Zweck der NATO sei es, &bdquo;die Russen rauszuhalten, die Amerikaner drinzuhalten und die Deutschen untenzuhalten&ldquo;. Entsprechend ist auch das NATO-Verh&auml;ltnis zur EU gestaltet. Es ging immer darum, die Frontstellung Europas gegen den Osten aufrechtzuerhalten sowie eine f&uuml;r die US-Dominanz bedrohliche Zusammenarbeit Europas mit der SU beziehungsweise Russland ebenso zu verhindern wie eine &bdquo;Strategische Souver&auml;nit&auml;t&ldquo;, wie sie in den Trump-Jahren von naiven Berliner Politikern zeitweise diskutiert werden durfte. Dazu sind mittlerweile hinreichend viele Pro-USA-Zirkel wie die Visegr&aacute;d-Gruppe oder die Baltische Versammlung in der EU installiert worden. Europa sollte &ouml;konomisch prosperieren und milit&auml;risch aufr&uuml;sten, aber als Speerspitze und Kanonenfutter Washingtons gegen den Osten &ndash; eine Rolle, die momentan von der Ukraine ausgestaltet werden darf. Das Land ist zu diesem Zweck, wie der ukrainische Kriegsminister Oleksij Resnikow freim&uuml;tig zugab, l&auml;ngst ein De-facto-Mitglied der NATO geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-kriegsallianz-4776134\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die USA bereiten sich bereits auf ihren n&auml;chsten Krieg vor: gegen China<\/strong><br>\nW&auml;hrend die USA und die NATO einen Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine f&uuml;hren, haben Milit&auml;rstrategen und Experten in Washington China ins Visier genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/die-usa-bereiten-sich-bereits-auf-ihren-naechsten-krieg-vor-gegen-china\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>H&ouml;herer Mindestlohn bringt Millionen Besch&auml;ftigten mehr Geld pro Stunde und im Monat<\/strong><br>\nVon der Anhebung des Mindestlohns auf zw&ouml;lf Euro d&uuml;rften &uuml;ber sechs Millionen Besch&auml;ftigte profitiert haben. Beim Gro&szlig;teil von ihnen hat sich dadurch nicht nur der Stundenlohn verbessert, auch ihre monatlichen Geh&auml;lter sind im Schnitt deutlich gestiegen, zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Arbeitgeber haben also &uuml;berwiegend auf die Erh&ouml;hung nicht etwa mit Arbeitszeitreduzierungen reagiert, wovor im Vorfeld manche Gegner gewarnt hatten. &bdquo;Es ist daher damit zu rechnen, dass Millionen Besch&auml;ftigte durch die Mindestlohnerh&ouml;hung mehr Geld zur Verf&uuml;gung haben&ldquo;, schreibt Studienautor Dr. Toralf Pusch. Das stelle f&uuml;r die Betroffenen gerade in Zeiten hoher Inflation eine wichtige Hilfe dar und d&uuml;rfte auch zur Stabilisierung des gesamtwirtschaftlichen Konsums in der Krise beitragen. Die Untersuchung erscheint heute in der Fachzeitschrift &bdquo;Wirtschaftsdienst&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-hoherer-mindestlohn-bringt-millionen-beschaftigten-mehr-geld-46229.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn Reiche mehr Steuern zahlen wollen<\/strong><br>\nSie kommt gerade zur&uuml;ck aus Davos. Und berichtet &uuml;ber das Treffen der Reichen. Marlene Engelhorn ist selbst reich, aber f&uuml;r eine st&auml;rkere Besteuerung der Wohlhabenden mit der Initiative &ldquo;taxmenow&rdquo; (Besteuert mich jetzt).<br>\nWie war Ihr Eindruck vom WEF, dem Weltwirtschaftsforum?<br>\nEs ist absurd. Reiche und m&auml;chtige sperren sich in einem schwer zug&auml;nglichen Schweizer Alpendorf ein. Oder fliegen mit ihrem Privatjet ein. Beraten &uuml;ber die Aufteilung der Welt und bleiben unter sich. Das geht einfach nicht. Sie m&uuml;ssten &uuml;ber eine Sache reden: Steuern, Steuern. Steuern auf Verm&ouml;gen zum Beispiel. Weil Verm&ouml;gensungleichheit ma&szlig;geblich die Verw&uuml;stung des Planeten antreibt. Wie das momentan abl&auml;uft, ist naiv und unglaublich respektlos. Wenn wir ein Weltwirtschaftsforum h&auml;tten, das tats&auml;chlich die Wirtschaft auf der ganzen Welt bespr&auml;che, in gr&ouml;&szlig;eren Zentren und mit Beteiligung des globalen Nordens und des globalen S&uuml;dens samt der Zivilgesellschaft &ndash; das w&auml;re ideal. Aber dieses Schweizer Alpentheater f&uuml;hrt zur&uuml;ck hinter unser Verst&auml;ndnis von Demokratie und Teilhabe. Furchtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nn.de\/politik\/taxmenow-warum-einige-reiche-gern-freiwillig-mehr-steuern-zahlen-wurden-1.12911313\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p>dazu: <strong>Anti-Davos: &Uuml;ber 200 Million&auml;re fordern Besteuerung von Ultra-Reichen<\/strong><br>\nDie extreme Verm&ouml;genskonzentration sei nicht mehr tragbar, sagen einige Superreiche selbst. In einem Brief fordern sie die politischen Entscheider in Davos auf: Besteuerung von gro&szlig;en Verm&ouml;gen jetzt! Und fragen: Was h&auml;lt Sie davon ab?<br>\nEine Gruppe von &uuml;ber 200 Million&auml;ren aus 13 L&auml;ndern fordert in einem Brief von den politischen Entscheidern, die sich in Davos beim Weltwirtschaftsforum versammeln, die Reichen, zu denen die Unterzeichner:innen selbst z&auml;hlen, zu besteuern.<br>\nSo k&ouml;nne man die sprunghaft ansteigende Ungleichheit in den Griff bekommen. Die extreme Konzentration von Verm&ouml;gen an der Spitze der Gesellschaft sei &ldquo;untragbar&rdquo;. Die Botschaft wurde den Davos-Teilnehmern pers&ouml;nlich &uuml;bergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Anti-Davos-Ueber-200-Millionaere-fordern-Besteuerung-von-Ultra-Reichen-7463279.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Britische Regierung: Konservative legen die Axt ans Streikrecht<\/strong><br>\nBritische Lehrer wollen f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne und bessere Arbeitsbedingungen streiken. Der konservativen Regierung passt das gar nicht &ndash; Premier Rishi Sunak will nun zum gro&szlig;en Gegenschlag ausholen.<br>\nNun kommt es in Gro&szlig;britannien zum &raquo;Klassenkampf&laquo;. Tausende Lehrer in England und Wales haben f&uuml;r Streiks gestimmt, viele Klassenzimmer werden demn&auml;chst wohl leer bleiben &ndash; &raquo;Class War&laquo;, titelte die Zeitung &raquo;Sun&laquo; doppeldeutig. Tats&auml;chlich ist die Gesellschaft so zerrissen wie lange nicht mehr: hier die konservative Regierung, dort die Gewerkschaften und die linksliberale Opposition. Das j&uuml;ngste Vorhaben von Premierminister Rishi Sunak d&uuml;rfte die Kluft eher noch vergr&ouml;&szlig;ern.<br>\nMit aller Macht will der Regierungschef verhindern, dass das Land &ndash; wie in den vergangenen Monaten immer wieder &ndash; zum Stillstand kommt. Keine Z&uuml;ge, keine Rettungswagen, keine Post, keine Grenzsch&uuml;tzer. An diesem Mittwoch streiken erneut die Pflegekr&auml;fte des maroden Gesundheitsdiensts NHS. Die Lehrer wollen dann in zwei Wochen loslegen. Vereinigtes Streikreich statt Vereinigtes K&ouml;nigreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/grossbritannien-konservative-legen-die-axt-ans-streikrecht-a-bcca8681-e590-4447-bea5-95edf2f16d39%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Zur herrschaftssichernden Funktion von Leiharbeit<\/strong><br>\nLeiharbeit wird immer wieder positiv verhandelt &ndash; etwa als Sprungbrett in unbefristete Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse. Demgegen&uuml;ber verweist der vorliegende Beitrag mittels einer Fallstudie auf die herrschaftssichernden Funktionen der Leiharbeit. Eingesetzt als Herrschaftsinstrument und Auswahlmechanismus, erm&ouml;glicht sie die effiziente Verwertung menschlicher Arbeit. Dies geht mit Ignoranz gegen&uuml;ber besonderen menschlichen Bed&uuml;rfnissen einher, die systematisch Leid hervorbringt. Eine auf Ver&auml;nderung abzielende substanzielle Kritik, gerade auch aus gewerkschaftlicher Sicht, erfordert ein Verst&auml;ndnis jener Mechanismen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/zur-herrschaftssichernden-funktion-von-leiharbeit\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Beirut macht zu: Wirtschaftskrise und zerstrittene Politiker setzen Bev&ouml;lkerung unter Druck<\/strong><br>\nEs gibt kaum Strom, also liegen weite Teile des Landes h&auml;ufig im Dunkel. Das &Ouml;l, das f&uuml;r die Stromerzeugung gebraucht wird, schaukelt auf Tankern vor der libanesischen K&uuml;ste. Die Regierung streitet derweil dar&uuml;ber, wer autorisiert ist, Geld der Zentralbank freizugeben, um die &Ouml;llieferanten zu bezahlen. Die Summe addiert sich t&auml;glich um Strafgeb&uuml;hren von rund 25.000 US-Dollar, die der Zedernstaat daf&uuml;r bezahlen mu&szlig;, da&szlig; das &Ouml;l von den Tankschiffen nicht abgepumpt werden kann. Hintergrund des Streits ist die ausstehende Neuwahl eines Pr&auml;sidenten, der &uuml;ber diese Autorit&auml;t verf&uuml;gt. Das Pr&auml;sidentenamt steht &ndash; nach dem im Libanon geltenden konfessionellen System &ndash; einem maronitischen Christen zu. Die Abgeordneten des Parlaments konnten sich bisher nicht auf einen Kandidaten einigen und daher f&uuml;hrt vor&uuml;bergehend Ministerpr&auml;sident Najib Mikati &ndash; nach dem konfessionellen System ein sunnitischer Muslim &ndash; die Regierungsgesch&auml;fte. Ihm verweigert allerdings die christlich-maronitische Freie Patriotische Bewegung (FPM) ihre Zustimmung. Sie lehnt auch eine Regierungssitzung ab, auf der Mikati alle amtierenden Minister bewegen will, der Auszahlung des Geldes an die &Ouml;llieferanten zuzustimmen. J&uuml;ngsten Meldungen zufolge hat Mikati f&uuml;r den heutigen Mittwoch zu einer Sitzung der amtsf&uuml;hrenden Regierung eingeladen, um eine L&ouml;sung aus der Sackgasse zu finden. In der vergangenen Woche hatte Mikati sich Berichten zufolge mit dem Parlamentssprecher Nabih Berri &ndash; laut konfessioneller Verfassung ein schiitischer Muslim &ndash; mit dessen politischem Berater und einem Berater des Hisbollah-F&uuml;hrers Hassan Nasrallah besprochen und alle seien sich einig gewesen, da&szlig; eine Kabinettssitzung n&ouml;tig sei. Die libanesische Online-Zeitung &raquo;Nahar Net&laquo; berichtete unter Berufung auf &raquo;Kreise&laquo;, Berri habe gesagt, es sei &raquo;nicht hinnehmbar, ein Land und die Angelegenheiten seiner Bev&ouml;lkerung lahmzulegen, um einer bestimmten politischen Partei zu nutzen.&laquo; Gemeint ist die Freie Patriotische Bewegung. Lachende Dritte des Streits sind die privaten &Ouml;limporteure. Sie besitzen zumeist gro&szlig;e und zahlreiche Generatoren, mit denen sie Strom erzeugen und anbieten, wo die Regierung nichts tut. Diese &Ouml;lbarone kaufen mit eigenen Devisen &Ouml;l und verkaufen den Strom anschlie&szlig;end teuer an die Verbraucher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1478132598600\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geldverschwendung in der Pandemie: Die Politik nicht einfach davonkommen lassen<\/strong><br>\nOb Masken oder PCR-Tests: Was die mutma&szlig;lich horrende Geldverschwendung in der Pandemie angeht, scheint eine gewisse &bdquo;Schwamm dr&uuml;ber&ldquo;-Mentalit&auml;t zu herrschen. Wir sollten der Politik hier nicht alles verzeihen, findet der Journalist Markus Grill.<br>\nAls vor Kurzem bekannt wurde, dass das Gesundheitsministerium in der Pandemie offenbar Milliarden f&uuml;r &uuml;berteuerte PCR-Tests ausgegeben hatte &ndash; eine Recherche, an der auch ich beteiligt war, sprang dem kritisierten ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn eine Journalistin zur Seite. Sie beklagte in einem Zeitungskommentar dieses &bdquo;kleinliche Gem&auml;kel&ldquo; und die &bdquo;Erbsenz&auml;hlerei&ldquo;, die man im Nachhinein an Spahns Pandemiepolitik &uuml;be.<br>\nIn ziemlich &auml;hnlichen Worten verteidigt sich auch Spahn selbst. Es sei eben eine un&uuml;bersichtliche Lage gewesen, man habe schnell handeln m&uuml;ssen und besonders bei der Maskenbeschaffung h&auml;tten Wild-West-Zust&auml;nde geherrscht. Im &Uuml;brigen, so der Titel eines Spahn-Buches &uuml;ber die Pandemie, m&uuml;sse man einander &bdquo;viel verzeihen&ldquo;.<br>\nAber ist Kritik an der Pandemiepolitik wirklich unfair, wie Spahn und andere heute glauben machen wollen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pandemie-gesundheitsministerium-spahn-geldverschwendung-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach als symbolhafter Maskentr&auml;ger in Davos: &ldquo;Die Pandemie ist noch nicht vorbei&rdquo;<\/strong><br>\nIm Interview mit der Welt im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos erz&auml;hlt Gesundheitsminister Karl Lauterbach, dass er oft der Einzige im Raum ist, der eine Maske tr&auml;gt. Gefragt, warum das so sei, erwidert der SPD-Politiker:<br>\n&ldquo;Weil ich einfach das Symbol darstellen will: Die Pandemie ist noch nicht vorbei, wir m&uuml;ssen vorsichtig sein. Das [hier in Davos] sind die Vorbilder f&uuml;r viele.&rdquo;<br>\nWeiter betonte Lauterbach, dass in Deutschland ab 7. April &ldquo;alle Ma&szlig;nahmen&rdquo; auslaufen, lie&szlig; aber offen, ob das auch f&uuml;r alle medizinische Einrichtungen gelte. Er betonte:<br>\n&ldquo;Die besonders vulnerablen Gruppen, das sind ja in der Regel die Erkrankten, m&uuml;ssen wir gut sch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nZudem teilte Lauterbach zu seiner Aufgabe in Davos mit, &ldquo;dass es wichtig ist, dass wir auf neue Pandemien vorbereitet sind&rdquo;. Deswegen tausche er sich mit &ldquo;Experten&rdquo; aus. Er verkn&uuml;pfte den Klimawandel mit m&ouml;glichen neuen Pandemien, falls das &ldquo;2-Grad-Ziel&rdquo; der Erderw&auml;rmung nicht eingehalten werden k&ouml;nne. Den Klimawandel bezeichnete er als &ldquo;gr&ouml;&szlig;tes Risiko unserer Zeit&rdquo; und mahnte:<br>\n&ldquo;Mit den Klimawandel werden wir auch neue Pandemien bekommen.&rdquo;<br>\nEr befand zudem, dass Deutschland gut durch die Pandemie gekommen ist, es sei aber nicht &ldquo;an der Zeit, jetzt Bilanz zu ziehen&rdquo;. Die Einschr&auml;nkungen verteidigte er und betonte die Wichtigkeit des Impfstoffes als Schl&uuml;ssel f&uuml;r das Ende der Pandemie. Dar&uuml;ber hinaus machte er sich f&uuml;r eine kontrollierte Legalisierung von Cannabis stark.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/160187-lauterbach-als-symbolhafter-maskentraeger-in-davos-pandemie-noch-nicht-vorbei\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit Herrn Lauterbach nimmt die merk-w&uuml;rdige Coronazeit kein Ende und eine Bilanz lehnt er &ndash; zumindest derzeit &ndash; ab. Sie soll wohl auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben werden. Angedeutet wird, dass im Zusammenhang mit dem Klimawandel Ma&szlig;nahmen im Stile der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen erneut eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnten. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84640\">Lauterbach sabotiert die Evaluierung der Corona-Ma&szlig;nahmen, um sein eigenes Versagen zu verdecken<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83391\">Corona: Die Angst der Verantwortlichen vor der Aufarbeitung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85494#h01\">Die Corona-Politik wollte nie wissen, ob sie funktioniert &ndash; und daran ist sie gescheitert<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz: &bdquo;Pandemie ist noch nicht vorbei&ldquo;<\/strong><br>\nBundeskanzler Scholz pr&auml;sentiert in Davos Eckpunkte einer globalen Gesundheitspolitik. Die Bedeutung der WHO soll deutlich ausgebaut werden. [&hellip;]<br>\nWirklich ausf&uuml;hrlich wurde Scholz beim Thema &bdquo;Gesundheitskrise&ldquo;, bei dem Deutschland offenbar eine globale F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen will. Scholz berichtete von einem Treffen der EU, der Organisation der Afrikanischen Staaten und dem Unternehmen Biontech, bei dem der &bdquo;Startschuss&ldquo; zur Errichtung von &bdquo;modularen Produktionsst&auml;tten&ldquo; in S&uuml;dafrika, Ruanda, Ghana und Senegal gegeben worden sei. Scholz sagte, dass sich zwar alle ein Ende der Covid-19-Pandemie w&uuml;nschten, doch dem sei nicht so: &bdquo;Die Pandemie ist noch nicht vorbei&ldquo;, sagte Scholz: &bdquo;Sie wird kein Ende finden, wenn wir den Kreislauf, dass immer neue Mutanten zu immer neuen Infektionen ausl&ouml;sen, nicht endlich durchbrechen.&ldquo; Noch g&auml;be es &bdquo;Lockdowns in China, nach wie vor hohe Infektionszahlen&ldquo; und &bdquo;neue Virus-Varianten&ldquo;. Bei der Bek&auml;mpfung von Pandemien werden die Staaten k&uuml;nftig wesentliche Kompetenzen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) abgeben.<br>\nScholz sagte, dass sich &bdquo;die G7-Gesundheitsminister letzte Woche auf den &sbquo;Pact for Pandemic Readiness&lsquo; verst&auml;ndigt&ldquo; h&auml;tten. Dieser Vertrag sehe vor: &bdquo;besserer Datenaustausch, die Vernetzung internationaler Gesundheitsexperten und Expertinnen und die Mobilisierung schneller Einsatzteams, die im Ernstfall einen Ausbruch bek&auml;mpfen sollen&ldquo;. Au&szlig;erdem wird Deutschland den von der WHO eingerichteten ACT Accelerator &bdquo;massiv unterst&uuml;tzen&ldquo;, &bdquo;der f&uuml;r eine weltweite Versorgung mit Impfstoffen sorgt&ldquo;. Deutschland &bdquo;geht hier mit 1,3 Milliarden allein in diesem Jahr voran&ldquo; und wolle die WHO &bdquo;dauerhaft st&auml;rken&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/scholz-pandemie-ist-noch-nicht-vorbei-li.308386\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hillary Clinton hat die Wahl von 2016 selbst verloren &ndash; ohne russische Hilfe<\/strong><br>\nRussische Trollfabriken, so ein gel&auml;ufiges Argument, haben den Sieg von Donald Trump bei der Pr&auml;sidentschaftswahl von 2016 entscheidend beg&uuml;nstigt. Eine neue Studie der New York University widerlegt diese Erz&auml;hlung. [&hellip;]<br>\nDass die Story von den russischen Bots derart an Fahrt aufnehmen konnte, ohne dass es daf&uuml;r eine empirische Grundlage gab, liegt unter anderem daran, dass sie den traumatisierten Demokraten eine einfache und bequeme Erkl&auml;rung f&uuml;r einen Wahlausgang bot, den sie f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten hatten. So omin&ouml;s die Vorstellung auch sein mag &ndash; den Demokraten kam es sehr gelegen, die Schuld bei einer aus dem Ausland gesteuerten Kampagne digitaler Zauberei zu suchen anstatt bei ihren eigenen institutionellen und politischen Vers&auml;umnissen, die es Donald Trump erm&ouml;glichten, Pr&auml;sident zu werden.<br>\nIn einer anderen Welt h&auml;tte der Wahlausgang diejenigen, die diese Vers&auml;umnisse mitverschuldet hatten, vielleicht zu ernsthafter Selbstreflexion veranlasst. Stattdessen wurden &uuml;bertriebene und oft fadenscheinige Erz&auml;hlungen zu den eigenen Gunsten ersponnen. Die Demokraten umschifften so die wirklich dr&auml;ngenden Fragen und lie&szlig;en den Neoliberalismus &agrave; la Clinton ungeschoren davonkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/hillary-clinton-hat-die-wahl-2016-selbst-verloren-ohne-russische-hilfe-donald-trump-rusissche-bots-trollfabriken-luke-savage\/\">Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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