{"id":92749,"date":"2023-01-20T11:06:56","date_gmt":"2023-01-20T10:06:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92749"},"modified":"2023-02-06T09:18:14","modified_gmt":"2023-02-06T08:18:14","slug":"ein-jahr-neue-alte-meinungsfreiheit-ein-jahr-leipziger-urteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92749","title":{"rendered":"Ein Jahr neue alte Meinungsfreiheit &#8211; ein Jahr Leipziger Urteil"},"content":{"rendered":"<p>Das Bundesverwaltungsgericht hob in einem Urteil von bundesweiter Bedeutung heute vor einem Jahr einen M&uuml;nchner Stadtratsbeschluss auf, weil er das Grundrecht auf Meinungsfreiheit verletzt. &Uuml;ber die Folgen dieses Urteils und Reaktionen aus der Zivilgesellschaft und von M&uuml;nchner Parteien berichtet <strong>Rolf-Henning Hintze<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAls eine M&uuml;nchner Gruppe vor mehr als f&uuml;nf Jahren den Carl-Amery-Saal im st&auml;dtischen Kulturzentrum Gasteig f&uuml;r einen Vortrag &uuml;ber die Vertreibung der Pal&auml;stinenser von 1948 buchen wollte, erhielt sie am 26. Oktober eine h&ouml;flich formulierte Absage: &bdquo;Bitte haben Sie Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, das wir aufgrund der aktuellen politischen Diskussion in M&uuml;nchen rund um den Israel-Pal&auml;stina-Konflikt, die BDS-Kampagne und Auspr&auml;gungen des Antisemitismus derzeit von Veranstaltungen aus diesem Themenumfeld absehen m&ouml;chten.&ldquo; Hintergrund der Absage war ein damals vorliegender, jedoch noch nicht beschlossener Stadtratsantrag von SPD und CSU, st&auml;dtische R&auml;ume nicht l&auml;nger f&uuml;r Veranstaltungen zur Verf&uuml;gung zu stellen, bei denen Stimmen zu Wort kommen k&ouml;nnten, die sich mit der internationalen Boykott-Kampagne BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen) &bdquo;befassen&ldquo; und sei es auch nur im Diskussionsteil. <\/p><p>Fast f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter, am 11. Oktober 2022, konnte dieselbe Wissenschaftlerin, Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik, dann aber ihren Vortrag halten. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20.1.2022 hob den M&uuml;nchner Stadtratsbeschluss als unvereinbar mit dem Grundgesetz auf. Nach Meinung der Richter verletzt das Beschr&auml;nken der Nutzung kommunaler &ouml;ffentlicher Einrichtungen &bdquo;aufgrund der Befassung mit einem bestimmten Thema&ldquo; das Grundrecht auf Meinungsfreiheit. <\/p><p>Dass dieses Urteil am Ende erreicht wurde, ist dem Engagement und der Hartn&auml;ckigkeit eines kleinen M&uuml;nchner Kreises zu verdanken. &Uuml;ber vier Jahre lang lie&szlig; die kleine Gruppe nicht locker. Es fing damit an, dass die Gruppe, deren Mitglieder u. a. Pax Christi, Salam Shalom, Attac, der Humanistischen Union, dem Pal&auml;stina Forum und der Linken angeh&ouml;ren, eine Podiumsdiskussion &bdquo;Wie sehr schr&auml;nkt M&uuml;nchen die Meinungsfreiheit ein? Der Stadtratsbeschluss vom 13.12.2017 und seine Folgen&ldquo; in einem st&auml;dtischen Saal veranstalten wollte, das Podium im Saal des M&uuml;nchner Stadtmuseums sollte parit&auml;tisch mit Bef&uuml;rwortern und Gegnern des Ratsbeschlusses besetzt sein. &Uuml;ber einen umstrittenen Ratsbeschluss m&uuml;sse man doch wohl in einem st&auml;dtischen Saal diskutieren d&uuml;rfen, meinte die Gruppe und rief das Verwaltungsgericht an. Zur &Uuml;berraschung vieler entschied das Gericht, die Stadt habe das Recht, st&auml;dtische R&auml;ume f&uuml;r Nahost-Veranstaltungen zu verweigern. <\/p><p>Die Gruppe gab jedoch nicht auf. Dem Rat kompetenter Juristen folgend entschied sie sich, in die Berufung zu gehen. Und tats&auml;chlich kassierte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im November 2020 das Urteil der ersten Instanz. Das Urteil war so sorgf&auml;ltig begr&uuml;ndet, dass namhafte Juristen eine Revision f&uuml;r aussichtslos hielten. Der M&uuml;nchner Stadtrat aber wollte &ndash; jedenfalls mehrheitlich &ndash; die peinliche Niederlage nicht hinnehmen und ging, nunmehr mit einem privaten Anwalt, in Revision. In den Stadthaushalt wurden daf&uuml;r 30.000 Euro eingestellt.<\/p><p>Am 20. Januar 2022 wies das Bundesverwaltungsgericht die Revison ab und damit gilt in M&uuml;nchen wieder das Grundrecht der Meinungsfreiheit. Die Zivilgesellschaft nahm das Urteil mit gro&szlig;er Erleichterung und Lob auf, die meisten Stadtratsparteien jedoch, die 2017 den verfassungswidrigen Beschluss unterst&uuml;tzten, wichen einer Stellungnahme zum ersten Jahrestag aus.<\/p><p>Besonders hart ging der M&uuml;nchner Rechtsanwalt Hildebrecht Braun, fr&uuml;her einmal Bundestagsabgeordneter der FDP, mit dem M&uuml;nchner Stadtrat ins Gericht. In einer Stellungnahme f&uuml;r die NachDenkSeiten schrieb er: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Der Stadtrat von M&uuml;nchen meinte, er k&ouml;nnte und sollte die fortdauernde Diskriminierung von Pal&auml;stinensern in der Westbank, in Gaza, aber auch in Israel selbst durch eine &ndash; bisher einmalige &ndash; Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit vor der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung in der Stadt bewahren.<\/p>\n<p>Der Bundestag folgte diesem schlimmen Beispiel mit gro&szlig;er Mehrheit. Unser durch das Grundgesetz in Worte gefasstes Wertesystem erlaubt aber keine Differenzierung nach Sympathie f&uuml;r das eine oder das andere Land. Menschenrechte sind unteilbar. Ein Gl&uuml;ck, dass sich unsere Justiz nicht von einem unheilvollen Trend in der Politik hat anstecken lassen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;Juristisch nicht &uuml;berraschend&ldquo; findet Lothar Zechlin, Rechtsprofessor und Gr&uuml;ndungsrektor der Universit&auml;t Duisburg-Essen, die Urteile des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts. &bdquo;Sie best&auml;tigen, dass Meinungs&auml;u&szlig;erungen gesch&uuml;tzt sind, solange von ihnen keine unfriedlichen Aktionen ausgehen, weil die argumentative Austragung von Konflikten eine wesentliche Voraussetzung f&uuml;r Demokratie ist.&ldquo; <\/p><p>Die Israelitische Kultusgemeinde M&uuml;nchen lie&szlig; die Bitte um eine Stellungnahme zum Jahrestag unbeantwortet. Im vergangenen Jahr hatte allerdings ihre Pr&auml;sidentin Charlotte Knobloch das Urteil &bdquo;entt&auml;uschend und unverst&auml;ndlich&ldquo; genannt. Im Kampf gegen Antisemitismus bedeute es &bdquo;einen schweren R&uuml;ckschlag&ldquo;.<\/p><p>Der Vorsitzende der &bdquo;J&uuml;dischen Stimme&rdquo;, einer Organisation liberaler Juden in Deutschland, bewertet das Urteil dagegen positiv. Wieland Hoban hob aber hervor, in Deutschland werde &bdquo;seit langem grunds&auml;tzliche Kritik an der Politik und dem ethnisch bedingten Staatsverst&auml;ndnis Israels auf verfassungswidrige Weise unterbunden&ldquo;. Zum bef&uuml;rworteten Boykott sowie Sanktionen gegen Russland oder China sagte er, der gleiche Ansatz werde im Fall Israels durch den Antisemitismusvorwurf tabuisiert und verhindert. &bdquo;Das blockiert nicht nur berechtigte Diskussionen und Aktivismus, sondern entleert auch den Antisemitismusbegriff selbst&ldquo;.<\/p><p>&bdquo;Immense Bedeutung&rdquo; hat das Leipziger Urteil f&uuml;r das B&uuml;ndnis f&uuml;r Gerechtigkeit zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern (BIP). Der Vorstand des BIP meint, auch wenn es ein weiter Weg bis zum Urteil in Leipzig gewesen sei, habe &bdquo;es sich nicht nur f&uuml;r die Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t in M&uuml;nchen, sondern in ganz Deutschland gelohnt. Das Ergebnis kommt allen zugute, die sich f&uuml;r die Rechte der Pal&auml;stinenser einsetzen&ldquo;.<\/p><p>Den M&uuml;nchner Rathausfraktionen, die 2017 f&uuml;r den Beschluss und 2020 f&uuml;r das Revisionsverfahren stimmten, f&auml;llt es offensichtlich sehr schwer, Stellung zu nehmen. SPD, CSU, Gr&uuml;ne und FDP ignorierten die Bitte um eine Stellungnahme. Der Pressesprecher der Gr&uuml;nen antwortete allerdings noch mit einem einzigen schroffen Satz: &bdquo;Wir beabsichtigen nach wie vor nicht, mit den NachDenkSeiten zu kooperieren.&ldquo; <\/p><p>Keine Antwort kam von der SPD-Stadtratsfraktion. Bekannt ist jedoch, was der M&uuml;nchner SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Roloff, von Beruf Jurist, als Teilnehmer einer &ouml;ffentlichen Podiumsdiskussion der Humanistischen Union in der Diskussion auf eine Frage zum Leipziger Urteil sagte:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Es ist nicht so, dass die Meinung eines Gerichts immer die allein gl&uuml;ckseligmachende ist &ndash; wieso gibt es denn Rechtsmittel, wieso gibt es denn Berufung, wieso gibt es denn Revision? Weil man immer sagen kann, das Urteil sehe ich anders. Und es wird Sie nicht &uuml;berraschen: Nein, ich finde nicht, dass die Stadt sich entschuldigen muss &ndash; ich sage nicht, dass ich den Beschluss in allen Details und in allen Rechtsfolgen &ndash; ich hab auch da schon gesagt: in manchen Auswirkungen war ich mir nicht sicher. Aber auch da: Man kann unterschiedliche Auffassungen haben, auch in der Juristerei.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Roloff l&ouml;ste mit dieser &Auml;u&szlig;erung h&ouml;rbaren Unmut aus, weil das von vielen im Saal als Abwertung eines h&ouml;chstrichterlichen Urteils aufgefasst wurde. <\/p><p>Der Linksfraktion im Stadtrat, die von Anfang an &ndash; damals noch im Verbund mit der &Ouml;DP &ndash; gegen den Stadtratsbeschluss war, fiel eine Antwort jetzt leicht. Stadtr&auml;tin Brigitte Wolf erkl&auml;rte, sie sei froh &uuml;ber die Aufhebung des verfassungswidrigen Stadtratsbeschlusses. &bdquo;Auch gro&szlig;e Mehrheiten in Politik und Gesellschaft m&uuml;ssen immer auch die verfassungsrechtlichen Grundlagen respektieren. Auch wenn das im Einzelfall hei&szlig;t, dass auch rechte oder rechtsextreme Veranstaltungen stattfinden k&ouml;nnen. Ich freue mich, dass erste Veranstaltungen in der Zwischenzeit stattgefunden haben, auch zum Thema BDS-Beschluss.&ldquo; <\/p><p>Die J&uuml;disch-Pal&auml;stinensische Dialoggruppe M&uuml;nchen, eine relativ kleine Gruppe, konnte seit Dezember 2017 keine st&auml;dtischen R&auml;ume mehr f&uuml;r Veranstaltungen bekommen, berichtet Jochim Varchmin, einer ihrer Sprecher. Er vermutet, der Stadtrat habe damit die Wirkung Judith Bernsteins, dem bekanntesten Mitglied der Gruppe, unterbinden wollen.<\/p><blockquote><p>&bdquo;Seit vor einem Jahr in Leipzig an einem historischen Datum, genau 80 Jahre nach der Wannsee-Konferenz, der Stadtratsbeschluss f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt wurde, sind f&uuml;r die Dialoggruppe in M&uuml;nchen wieder st&auml;dtische Veranstaltungsr&auml;ume offen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Judith Bernstein, in Jerusalem geborene Tochter deutscher Holocaust-&Uuml;berlebender, hat u.a. durch &ouml;ffentliche Vortr&auml;ge beeindruckt. Als sie am 3. Oktober 2017 &ndash; noch mehr als zwei Monate vor dem Stadtratsbeschluss &ndash; im st&auml;dtischen Gasteig einen Vortrag &uuml;ber ihre Heimatstadt Jerusalem halten wollte, konnten die Veranstalter den Vertrag &uuml;ber die Saalbuchung nur mit einer Einstweiligen Verf&uuml;gung durchsetzen.<\/p><p>Eine Gruppe, die in M&uuml;nchen des &Ouml;fteren mit der Dialoggruppe zusammenarbeitet, ist der Arbeitskreis Pal&auml;stina-Israel Salam Shalom. Auch ihr wurden mit dem Ratsbeschluss f&uuml;r Veranstaltungen zur israelischen Besatzungspolitik st&auml;dtische R&auml;ume verweigert. Angela Krause, eine der Sprecherinnen, weist noch auf andere Folgen hin: &bdquo;Eingesch&uuml;chtert folgten auch private Vermieter zunehmend diesen Vorgaben, zumeist derart, dass aufgrund der Raumabsage in letzter Minute keine juristischen Schritte unternommen oder andere R&auml;umlichkeiten angemietet werden konnten.&ldquo;<\/p><p>Als ein Beispiel nennt sie einen Workshop am 17. M&auml;rz 2019 mit Prof. Moshe Zuckermann (Tel Aviv), der zur Vertiefung seines Vortrags (in einem privaten Saal) am Vortag in einer Gaststube im Glockenbachviertel stattfinden sollte. Die Wirtin der Gastst&auml;tte wurde von einer M&uuml;nchner Gruppe aber so massiv eingesch&uuml;chtert, dass sie die Raumzusage kurzfristig zur&uuml;ckzog und der Workshop dort ausfallen musste. &Auml;hnlich erging es Salam Shalom mit einer geplanten Veranstaltung am 15. November 2021 im Saal der M&uuml;nchner AIDS-Hilfe. Einen Tag vorher sagte die AIDS-Hilfe den Saal pl&ouml;tzlich ab.<\/p><p>Das M&uuml;nchner EineWeltHaus (EWH), in dem die meisten Nahost-Veranstaltungen stattfanden, verwies aus Zeitgr&uuml;nden auf eine Erkl&auml;rung vom vergangenen Jahr gleich nach dem Urteil, die das Urteil ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;te. Darin hei&szlig;t es weiter, man sei durch den Stadtratsbeschluss besonders betroffen gewesen und &bdquo;war damit konfrontiert, eine rigide inhaltliche Programmkontrolle durchzuf&uuml;hren. Veranstaltungen, die die desolate Situation von Pal&auml;stinenser*innen in den israelisch besetzten Gebieten und in diesem Kontext regierungskritische Perspektiven auf die israelische Staatsf&uuml;hrung beleuchten sollten, waren nicht zugelassen.&ldquo;<\/p><p>Titelbild: Tupungato\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesverwaltungsgericht hob in einem Urteil von bundesweiter Bedeutung heute vor einem Jahr einen M&uuml;nchner Stadtratsbeschluss auf, weil er das Grundrecht auf Meinungsfreiheit verletzt. &Uuml;ber die Folgen dieses Urteils und Reaktionen aus der Zivilgesellschaft und von M&uuml;nchner Parteien berichtet <strong>Rolf-Henning Hintze<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":92772,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,126,165],"tags":[1112,2341,580,1557,2434,1865,303],"class_list":["post-92749","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-antisemitismus","category-erosion-der-demokratie","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-buergerrechte","tag-boykott","tag-bundesverwaltungsgericht","tag-israel","tag-kommunalpolitik","tag-meinungsfreiheit","tag-palaestina"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Shutterstock_2145148097.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92749"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":93459,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92749\/revisions\/93459"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/92772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}