{"id":92768,"date":"2023-01-22T09:00:51","date_gmt":"2023-01-22T08:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768"},"modified":"2023-01-20T13:14:52","modified_gmt":"2023-01-20T12:14:52","slug":"hinweise-der-woche-291","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h01\">Ukrainekonflikt: &laquo;Jetzt w&auml;re der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h02\">Erich Vad: Was sind die Kriegsziele?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h03\">Die USA gewinnen den Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h04\">Das Sondertribunal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h05\">Zahlen zeigen: Konzerne und Milliard&auml;re bereichern sich an den Krisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h06\">Abschaffung Solidarit&auml;tszuschlag: Muster-Million&auml;r spart j&auml;hrlich rund 10.000 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h07\">Energiekrise: Auf Kosten der Schw&auml;chsten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h08\">Umstrittene Immobilienfinanzierung von Christian Lindner: Compliance ist was f&uuml;r Profis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h09\">Debatte um Corona-Ma&szlig;nahmen: Das vergessene Leiden der Alten in der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768#h10\">Talkshows dienten einst der Show und der Meinungsbildung. Sp&auml;testens seit der Fl&uuml;chtlingskrise geht es meist um die richtige Haltung, wie bei Anne Will<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukrainekonflikt: &laquo;Jetzt w&auml;re der richtige Zeitpunkt, die abgebrochenen Verhandlungen wieder aufzunehmen&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Waffenlieferungen bedeuten, dass der Krieg sinnlos verl&auml;ngert wird&raquo;<br>\nZeitgeschehen im Fokus Welchen Wert geben Sie der Berichterstattung &uuml;ber die Ukraine in unseren Mainstream-Medien?<br>\nGeneral a.&thinsp;D. Harald Kujat Der Ukrainekrieg ist nicht nur eine milit&auml;rische Auseinandersetzung; er ist auch ein Wirtschafts- und ein Informationskrieg. In diesem Informationskrieg kann man zu einem Kriegsteilnehmer werden, wenn man sich Informationen und Argumente zu eigen macht, die man weder verifizieren noch aufgrund eigener Kompetenz beurteilen kann. Zum Teil spielen auch als moralisch verstandene oder ideologische Motive eine Rolle. Das ist in Deutschland besonders problematisch, weil in den Medien &uuml;berwiegend &laquo;Experten&raquo; zu Wort kommen, die &uuml;ber keine sicherheitspolitischen und strategischen Kenntnisse und Erfahrungen verf&uuml;gen und deshalb Meinungen &auml;ussern, die sie aus Ver&ouml;ffentlichungen anderer &laquo;Experten&raquo; mit vergleichbarer Sachkenntnis beziehen. Offensichtlich wird damit auch politischer Druck auf die Bundesregierung aufgebaut. Die Debatte &uuml;ber die Lieferung bestimmter Waffensysteme zeigt &uuml;berdeutlich die Absicht vieler Medien, selbst Politik zu machen. Es mag sein, dass mein Unbehagen &uuml;ber diese Entwicklung eine Folge meines langj&auml;hrigen Dienstes in der Nato ist, unter anderem als Vorsitzender des Nato-Russland-Rats und der Nato-Ukraine-Kommission der Generalstabschefs. Besonders &auml;rgerlich finde ich, dass die deutschen Sicherheitsinteressen und die Gefahren f&uuml;r unser Land durch eine Ausweitung und Eskalation des Krieges so wenig beachtet werden. Das zeugt von einem Mangel an Verantwortungsbewusstsein oder, um einen altmodischen Begriff zu verwenden, von einer h&ouml;chst unpatriotischen Haltung. In den Vereinigten Staaten, einem der beiden Hauptakteure in diesem Konflikt, ist der Umgang mit dem Ukrainekrieg wesentlich differenzierter und kontroverser, gleichwohl aber immer von nationalen Interessen geleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-1-vom-18-januar-2023.html#article_1460\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erich Vad: Was sind die Kriegsziele?<\/strong><br>\nErich Vad ist Ex-Brigade-General. Von 2006 bis 2013 war er der milit&auml;rpolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Er geh&ouml;rt zu den raren Stimmen, die sich fr&uuml;h &ouml;ffentlich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen haben, ohne politische Strategie und diplomatische Bem&uuml;hungen. Auch jetzt spricht er eine unbequeme Wahrheit aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/erich-vad-was-sind-die-kriegsziele-340045%20\">EMMA<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wenn Journalisten die Kriegstrommeln schlagen und Gener&auml;le den Frieden fordern, l&auml;uft irgendwas komplett falsch<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92557\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Warum Realpolitik im Ukraine-Krieg mich ins Abseits man&ouml;vriert hat<\/strong><br>\nAls &bdquo;Sicherheitspolitiker&ldquo; habe ich Politikwissenschaft in den vergangenen 25 Jahren als politiknahe Wissenschaft verstanden, die sich systematische Gedanken zum Thema Krieg und Frieden macht. Zentrale Erkenntnisabsicht ist dabei die F&ouml;rderung des Friedens. Die Frage, wie Kriege und gro&szlig;fl&auml;chige bewaffnete Auseinandersetzungen zu vermeiden sind, geh&ouml;rt zu den zentralen politischen Fragestellungen. Jenseits der konsensf&auml;higen Feststellung, dass Krieg &ndash; so die Terminologie der Charta der Vereinten Nationen &ndash; eine &bdquo;Gei&szlig;el der Menschheit&ldquo; ist, an deren Einhegung und Abschaffung mit Priorit&auml;t gearbeitet werden muss, herrscht &uuml;ber den Erfolg versprechenden Weg dahin allerdings weniger Einvernehmen.<br>\n&bdquo;Pax optima rerum&ldquo; &ndash; der Friede ist der G&uuml;ter h&ouml;chstes. Niemand wird wohl der Auffassung sein, Frieden sei kein hohes Gut. Allerdings l&auml;sst sich durchaus diskutieren, ob, wenn er zum h&ouml;chsten aller G&uuml;ter erkl&auml;rt wird, der Frieden nicht sogleich gef&auml;hrdet wird, weil die Natur der Herausforderungen nicht richtig erkannt wird. Aus diesem Grunde hatte ich in den vergangenen Jahrzehnten und lange vor dem Krieg gegen die Ukraine daf&uuml;r pl&auml;diert, Deutschland solle mehr Verantwortung in der Sicherheitspolitik &uuml;bernehmen, seine Streitkr&auml;fte besser ausstatten und es sich nicht ausschlie&szlig;lich bei den angenehmen politischen Themen bequem machen und die Greuel der Welt nur von der Seitenlinie kommentieren. Das war in weiten Teilen der &Ouml;ffentlichkeit nicht immer popul&auml;r, im ministeriellen Berlin fand ich damit aber durchaus Geh&ouml;r. Beiratsmitgliedschaften im Ausw&auml;rtigen Amt, Beratung des Verteidigungsministeriums, zahllose Vortr&auml;ge in der Generalstabsausbildung, reger Austausch mit den Sicherheitspolitikern im Bundestag und den Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/gastbeitrag-politikwissenschaftler-johannes-varwick-warum-realpolitik-im-ukraine-krieg-mich-ins-abseits-manoevriert-hat-li.303282\">Johannes Varwick in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die USA gewinnen den Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nDie USA unterst&uuml;tzen die Ukraine wie kein zweites Land der Erde. Doch ganz selbstlos ist die Hilfe nicht. Denn zu verschenken hat auch Joe Biden nichts. Der US-Pr&auml;sident setzt auf eine &bdquo;Bewaffnung auf Kredit&ldquo;. Deutschland dagegen muss hoffen, dass der Krieg unweit seiner Haust&uuml;r bald endet.<br>\nAlles Versagen ist immer auch Organisationsversagen. Wenn also der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius nun seinen Dienst antritt, sollte er eine Fehlentscheidung seines CDU Vor-Vor-Vor-Vorg&auml;ngers Thomas de Maizi&egrave;re z&uuml;gig korrigieren: Die Abschaffung des Planungsstabes.<br>\nDieser Planungsstab war der interne Think Tank des Ministeriums. Das zum Schluss rund 30-k&ouml;pfige Team unterstand direkt dem Minister und war das geostrategische Gehirn der deutschen Verteidigungspolitik. Die Abschaffung dieser Abteilung 2012 &ndash; aus bis heute unerfindlichen Gr&uuml;nden &ndash; kam einer Gehirnamputation gleich.<br>\nUnverz&uuml;glich sollte dieser neu einzurichtende Planungsstab sich mit den Machtverschiebungen innerhalb der Nato-Staaten befassen, die der Ukraine-Krieg und die westliche Reaktion darauf ausgel&ouml;st haben. Es ist hochgradig politisch unkorrekt, aber daf&uuml;r umso lohnender, sich insbesondere mit den USA zu befassen. Denn im Schatten des Krieges hat hier eine Verschiebung von Macht und Wohlstand stattgefunden, die f&uuml;r Deutschland mehr als schmerzhaft ist:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-die-usa-gewinnen-den-ukraine-krieg_id_183364187.html\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Im Gegensatz zu dem, was sie behaupten, importieren die Vereinigten Staaten massiv russisches &Ouml;l<\/strong><br>\nW&auml;hrend Washington den Kauf von russischem &Ouml;l seiner gesamten Bev&ouml;lkerung und seinen Verb&uuml;ndeten verboten hat, importiert es massiv, ohne seine sogenannten &ldquo;Sanktionen&rdquo; zu verletzen, berichtet The Telegraph of India.<br>\nIndien kauft t&auml;glich 1,7 Millionen Barrel russisches &Ouml;l. Dieses &Ouml;l wird von Nayara Energy and Reliance Industries raffiniert und dann legal in die Vereinigten Staaten weiterverkauft.<br>\nIn der Praxis trifft der Wirtschaftskrieg der Vereinigten Staaten nicht mehr Russland, sondern ausschlie&szlig;lich seine Verb&uuml;ndeten in der Europ&auml;ischen Union, die die einzigen sind, denen russische Kohlenwasserstoffe vorenthalten werden. Diese Feststellung muss mit der Sabotage der Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 in Zusammenhang gebracht werden, weil sie also die Europ&auml;ische Union ihrer Hauptenergiequelle beraubt.<br>\nDies zeigt, dass Washington sich voll bewusst ist, dass Moskau nicht in die Ukraine einmarschiert ist, sondern versucht, die Resolution 2202 des Sicherheitsrates dort umzusetzen. Die gesamte atlantische Propaganda, die Russland der schlimmsten Verbrechen beschuldigt, zielt daher nicht darauf ab, alliierte Truppen gegen es zu mobilisieren, sondern die Europ&auml;er zu manipulieren, um sie dazu zu bringen, eine wirtschaftliche Rezession zu akzeptieren, die gem&auml;&szlig; Paul Wolfowitz&rsquo; Bericht an das Pentagon (Foto) im Jahr 1992 auferlegt wurde. Au&szlig;enminister Antony Blinken und seine Stellvertreterin Victoria Nuland geh&ouml;ren derselben ideologischen Gruppe an wie Paul Wolfowitz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.voltairenet.org\/article218660.html\">Voltairenet<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Sondertribunal<\/strong><br>\nMit einem neu zu schaffenden Sondertribunal will Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock Russlands Krieg gegen die Ukraine aburteilen lassen. Das Sondertribunal soll nach ukrainischem Recht vorgehen, das das F&uuml;hren von Angriffskriegen mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft. Es soll allerdings au&szlig;erhalb der Ukraine angesiedelt werden und mit international ausgew&auml;hltem Personal besetzt werden; als ein m&ouml;glicher Standort ist Den Haag im Gespr&auml;ch. Dort f&uuml;hrte Baerbock Anfang dieser Woche Gespr&auml;che &uuml;ber das Vorhaben. Eine Klage vor dem Internationalen Strafgerichtshof gilt als wenig aussichtsreich: Dort haben die westlichen M&auml;chte, um nicht selbst verurteilt zu werden, die formalen Voraussetzungen f&uuml;r die Aburteilung eines Angriffskrieges, wie es in Berichten hei&szlig;t, allzu &bdquo;eng formuliert&ldquo;. Tats&auml;chlich ist eine Verurteilung von Russlands &Uuml;berfall auf die Ukraine unter den Bedingungen des &ndash; f&uuml;r s&auml;mtliche Staaten gleicherma&szlig;en geltenden &ndash; internationalen Rechts im Prinzip undenkbar, solange westliche Angriffskriege straflos bleiben. Letzteres gilt insbesondere f&uuml;r die Kriege gegen Jugoslawien (1999), den Irak (2003) und Libyen (2011). [&hellip;]<br>\nF&uuml;r keinen der drei gro&szlig;en v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege, die die M&auml;chte Europas und die Vereinigten Staaten im vergangenen Vierteljahrhundert angezettelt haben, ist jemals auch nur irgendjemand zur Rechenschaft gezogen worden. Sogar nachgewiesene Kriegsverbrechen bleiben in aller Regel straflos &ndash; im Gegensatz zu Journalisten bzw. Whistleblowern, die Kriegsverbrechen aufdecken; bekanntestes Beispiel ist Julian Assange. Die USA haben zeitweise sogar Sanktionen gegen die Chefankl&auml;gerin am Internationalen Strafgerichtshof, Fatou Bensouda, verh&auml;ngt: Sie wollte mutma&szlig;liche US-Kriegsverbrechen in Afghanistan untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9135%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-Sondertribunal gegen Russland &ndash; Heuchelei in Hochform<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92760\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zahlen zeigen: Konzerne und Milliard&auml;re bereichern sich an den Krisen<\/strong><br>\nErstmals seit 25 Jahren nahmen extremer Reichtum und extreme Armut gleichzeitig zu. Kurz vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos sorgt ein Oxfam-Bericht f&uuml;r Diskussionsstoff. (&hellip;)<br>\nDurch den deutlichen Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise im vergangenen Jahr seien Milliard&auml;re noch reicher geworden. &bdquo;W&auml;hrend Millionen Menschen nicht wissen, wie sie Lebensmittel und Energie bezahlen sollen, bringen die Krisen unserer Zeit gigantische Verm&ouml;genszuw&auml;chse f&uuml;r Milliard&auml;r:innen&ldquo;, sagte Oxfam-Referent Manuel Schmitt.<br>\nWie aus dem Bericht der kapitalismuskritischen Organisation zur WEF-Jahrestagung in Davos hervorgeht, haben 95 Lebensmittel- und Energiekonzerne weltweit ihre Gewinne im Jahr 2022 mehr als verdoppelt. Sie erzielten demnach 306 Milliarden US-Dollar an Zufallsgewinnen und sch&uuml;tteten 257 Milliarden US-Dollar (84 Prozent) davon an Aktion&auml;rinnen und Aktion&auml;re aus. Oxfam definiert hier Gewinne als Zufallsgewinne, wenn sie den Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2021 um 10 Prozent oder mehr &uuml;bersteigen. (&hellip;)<br>\nUnter dem Strich seien Konzerne und Superreiche die Gewinner von Corona-Pandemie und Energiekrise, hielt Oxfam fest. So habe das reichste Prozent der Weltbev&ouml;lkerung seit Beginn der Corona-Pandemie rund zwei Drittel des weltweiten Verm&ouml;genszuwachses kassiert. In Deutschland sei der Trend noch deutlicher: Vom Verm&ouml;genszuwachs, der 2020 und 2021 in Deutschland erwirtschaftet wurde, entfielen demnach 81 Prozent auf das reichste eine Prozent der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/zahlen-veroeffentlicht-konzerne-und-milliardaere-bereichern-sich-an-den-krisen-li.307327\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abschaffung Solidarit&auml;tszuschlag: Muster-Million&auml;r spart j&auml;hrlich rund 10.000 Euro<\/strong><br>\nDurch den Wegfall des Zuschlags w&uuml;rden vor allem Menschen mit sehr hohen Einkommen entlastet. Unsere Beispielrechnung zeigt, dass die Abschaffung ein gro&szlig;er R&uuml;ckschritt bei der Steuergerechtigkeit w&auml;re.<br>\nSeit Anfang 2021 ist der Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r rund 90 Prozent der Steuerzahler*innen entfallen. Rund 3,5 Prozent zahlen ihn noch teilweise. Aktuell wird die Erg&auml;nzungsabgabe nur auf hohe Einkommen erhoben. Zudem f&auml;llt sie bei Kapitalertr&auml;gen oberhalb des Sparerpauschbetrags von 1.000 Euro an sowie auf die K&ouml;rperschaftsteuer, die von Kapitalgesellschaften zu entrichten ist.<br>\nDie Komplettabschaffung konnte die FDP in den Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzen. Ob der Zuschlag dennoch entfallen muss, weil er nicht verfassungsgem&auml;&szlig; ist, &uuml;berpr&uuml;ft aktuell der Bundesfinanzhof (BFH). [&hellip;]<br>\nIm Jahr 2023 soll der Rest-Soli laut Steuersch&auml;tzung noch Steuereinnahmen von 12,5 Milliarden Euro einbringen. Eine Abschaffung ohne Integration in den Einkommensteuertarif w&auml;re somit nicht nur ein R&uuml;ckschritt bei der Steuergerechtigkeit, sondern auch ein nicht unerheblicher Einnahmeausfall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/abschaffung-solidaritaetszuschlag-muster-millionaer-spart-jaehrlich-rund-10-000-euro\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Niedrigsteuerland f&uuml;r Superreiche!<\/strong><br>\nEinmal im Jahr erscheint eine Statistik der OECD, die gern genutzt wird, um Deutschland zum Hochsteuerland zu erkl&auml;ren. Ebenfalls einmal im Jahr treffen sich in Davos die Reichen und M&auml;chtigen und Oxfam stellt fest, dass sie noch reicher geworden sind.<br>\n&bdquo;Es wird dringend notwendig, dass unser Steuersystem fair gestaltet wird und breite Schultern die gr&ouml;&szlig;te Last tragen. Insbesondere brauchen wir wieder eine angemessene Verm&ouml;gensbesteuerung, damit die Schere zwischen arm und reich nicht immer weiter aufgeht.&rdquo;, sagt Karl-Martin Hentschel, Vertreter von Attac im Koordinierungskreis des Netzwerk Steuergererchtigkeit.<br>\nHeute erscheint zum zweiten Mal das Jahrbuch Steuergerechtigkeit. Anhand von acht Indikatoren illustriert es die gr&ouml;&szlig;ten Ungerechtigkeiten im deutschen Steuersystem. Es zeigt, wie Deutschland als Niedrigsteuerland f&uuml;r Million&auml;re dazu beitr&auml;gt, dass die Reichen trotz aller Krisen immer reicher werden:<br>\n21 Prozent Steuern: So hoch ist der Steuersatz unsers Muster-Million&auml;rs auf ein Jahreseinkommen von 1,6 Millionen Euro. W&auml;hrend die Durchschnitts-Verdiener Familie 43 Prozent ihres Gehalts f&uuml;r Steuern und Sozialabgaben aufwendet, sind es bei der Familie des Muster-Million&auml;rs mit Sozialabgaben nur 24 Prozent &ndash; und das sogar dann, wenn die von seinem Unternehmen gezahlten Unternehmenssteuern einberechnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/teaser-detailansicht\/news\/niedrigsteuerland-fuer-superreiche\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Energiekrise: Auf Kosten der Schw&auml;chsten<\/strong><br>\nSo unterschiedlich k&ouml;nnen Energiesparma&szlig;nahmen sein: In Deutschland sind die Haushalte jetzt aufgerufen, die Heizung nicht den ganzen Tag &uuml;ber laufen zu lassen und die Raumtemperatur in den B&uuml;ros &ouml;ffentlicher Geb&auml;ude auf 19 Grad zu beschr&auml;nken. Dagegen helfen dicke Socken und ein warmer Pulli. In Bangladesch wiederum mussten Anfang Oktober 130 Millionen Menschen einen halben Tag lang ohne Elektrizit&auml;t auskommen. Mit Ausnahme einiger Teile im Nordwesten lag das gesamte Land im Blackout, nachdem als &bdquo;Sparma&szlig;nahme&ldquo; die meisten Kraftwerke des Landes abgeschaltet worden waren.<br>\nEs war nicht der erste Blackout oder Brownout in diesem Jahr. Bereits mehrfach standen Fabriken still, das Internet fiel aus, Einkaufszentren und M&auml;rkte mussten auf Anordnung der Beh&ouml;rden schlie&szlig;en, und die Moscheen wurden angewiesen, die Klima&shy;anlagen nur w&auml;hrend der f&uuml;nf t&auml;glichen Gebete laufen zu lassen.<br>\nAuf der Suche nach den Ursachen landet man ziemlich schnell bei den gro&szlig;en Fl&uuml;ssiggastankern, die Bangladeschs Kraftwerke mit Brennstoff versorgen. Das Land bestreitet fast drei Viertel seiner Stromerzeugung mit gasbefeuerten Kraftwerken. Doch seit dem Ausbruch des Ukraine-kriegs k&ouml;nnen die Energieversorger sich das Gas nicht mehr leisten. Die Europ&auml;er, allen voran Deutschland, decken sich in den USA, in Katar und Australien mit Fl&uuml;ssiggas ein, um die Ausf&auml;lle bei den Erdgaslieferungen aus Russland halbwegs zu kompensieren &ndash; zu nahezu jedem Preis.<br>\nDie meisten L&auml;nder des S&uuml;dens k&ouml;nnen da nicht mehr mithalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/magazin-mitbestimmung-2744-auf-kosten-der-schwachsten-45643.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verschleppte Sonderzahlung: Studierende warten immer noch auf ihre 200 Euro Energiehilfe<\/strong><br>\nIm September hatte die Ampelkoalition die Sonderzahlung f&uuml;r Studierende und Fachsch&uuml;ler beschlossen, vier Monate sp&auml;ter fehlt das Geld immer noch auf den Konten. Bei Studierendenvertretern w&auml;chst der Frust.<br>\nDie Rentner haben sie schon, aber die Jungen m&uuml;ssen sich weiterhin gedulden: Studierendenvertreter sind sauer &uuml;ber die schleppende Umsetzung bei der angek&uuml;ndigten 200-Euro-Energiepreispauschale f&uuml;r Studierende und Fachsch&uuml;ler. Der aktuelle Stand sei ein &raquo;reines &Auml;rgernis&laquo;, sagte Pablo Fuest, Vorstandsmitglied im Dachverband der Studierendenvertretungen (fzs) der Deutschen Presse-Agentur. &raquo;Wir erwarten endlich Klarheit und eine studierendenfreundliche Umsetzung&laquo;, f&uuml;gte er hinzu. &raquo;Obwohl die Ampel gro&szlig; angek&uuml;ndigte, Anfang 2023 w&uuml;rde die kleine Unterst&uuml;tzung ausgezahlt werden, ist noch nichts da.&laquo;<br>\nIm September hatte die Ampelkoalition die 200-Euro-Sonderzahlung f&uuml;r Studierende und Fachsch&uuml;ler vereinbart. Mitte Dezember wurde schlie&szlig;lich ein Gesetz beschlossen. Doch die etwa 3,4 Millionen Berechtigte warten immer noch auf das Geld. Es hakt bei der Umsetzung. Eine zentrale Stelle, die alle Daten und Kontoverbindungen aller Studierenden und Fachsch&uuml;ler hat, gab es bisher nicht. Bund und L&auml;nder stritten lange &uuml;ber Datenaustausch, Datenschutz und die Auszahlungswege des Geldes. Momentan wird weiterhin an einer Antragsplattform im Netz gearbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/start\/energiepreispauschale-studierende-warten-immer-noch-auf-ihre-200-euro-energiehilfe-a-225da24f-bd70-43dd-b10f-875a53f4bad1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umstrittene Immobilienfinanzierung von Christian Lindner: Compliance ist was f&uuml;r Profis<\/strong><br>\nChristian Lindner sagte einst: &bdquo;Klimaschutz ist was f&uuml;r Profis!&ldquo; Compliance in Deutschland offenbar auch, wie sein Umgang mit einem privaten Immobilienkredit zeigt. Der Finanzminister scheint sich dabei auf dem Niveau eines Dorfb&uuml;rgermeisters zu bewegen, kommentiert Wirecard-Aufkl&auml;rer und Finanz-Experte Fabio De Masi. [&hellip;]<br>\nMan kann die Debatte &uuml;berspannt finden. Halten Minister nicht st&auml;ndig irgendwelche Gru&szlig;worte? Gilt nicht die Unschuldsvermutung? Bisher gibt es keinen Hinweis auf ein strafbares Verhalten des Finanzministers. Und hat Christian Lindner die zweite Finanzierung, die in seine Ministerzeit fiel, nicht daher ebenso bei der BBBank get&auml;tigt, weil andere Banken ungern nur die zweite Wahl sind. Bei einem Nachrangdarlehen einer anderen Bank w&auml;ren also vermutlich h&ouml;here Zinsen angefallen. Dies alles ist richtig. Aber es offenbart ein tiefes Missverst&auml;ndnis &uuml;ber Compliance in Deutschland.<br>\nBei Compliance dreht es sich nicht um die Frage, ob strafbares Verhalten vorliegt. Es geht vielmehr darum, die sogenannte &bdquo;appearance of impropriety&ldquo; also bereits den Anschein der Unangemessenheit zu vermeiden. Christian Lindner h&auml;tte also auf das Gru&szlig;wort verzichten m&uuml;ssen, da er bei der Bank erheblich verschuldet ist.<br>\nDieses Prinzip soll gerade vermeiden, dass sich f&uuml;r Laien, die &uuml;ber keine genaueren Kenntnisse der Umst&auml;nde (zum Beispiel der Kreditkonditionen und des Zustandekommens des Gru&szlig;wortes) verf&uuml;gen, &uuml;berhaupt solche Fragen wie in der aktuellen Debatte um den Kredit stellen. Die Alternative w&auml;re n&auml;mlich die Aufgabe des Bankgeheimnisses f&uuml;r Minister. Ist das gew&uuml;nscht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/financefwd.com\/de\/lindner-de-masi\/\">Finance FWD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Debatte um Corona-Ma&szlig;nahmen: Das vergessene Leiden der Alten in der Pandemie<\/strong><br>\nVor allem Menschen &uuml;ber 80 erkranken schwer an Corona. Trotzdem wurden Experten f&uuml;r Altersmedizin kaum in Diskussionen eingebunden. Mit dramatischen Folgen. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Versorgungssituation kritisch zeigte sich auch die Ausstattung und medizinische Versorgung der Langzeitpflegeeinrichtungen. Fehlende Ausfallskonzepte in der Pflege, eine unzureichende &auml;rztliche und therapeutische Versorgung oder eine fehlende Sauerstoffversorgung der Bewohner f&uuml;hrten zu erheblichen Qualit&auml;tsproblemen in der Versorgung. Etwa 80 Prozent der Corona-Toten in Deutschland starben in Langzeitpflegeeinrichtungen.<br>\nAls besonders belastend wurden von den &auml;lteren Menschen die Besuchsregelungen in Langzeitpflegeheimeinrichtungen und Krankenh&auml;usern erlebt. Der Fokus der Interventionen lag allein auf der Verhinderung von Infektion. Kollateralsch&auml;den wurden von der Politik in Kauf genommen f&uuml;r das vorrangige Ziel, die Sterbe- und Infektionszahlen so niedrig wie m&ouml;glich zu halten. Dies f&uuml;hrte zu einer zum Teil unmenschlichen Isolierung von ohnehin oft einsamen Pflegeheimbewohnern.<br>\nMa&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Pandemie wurden fast ausschlie&szlig;lich &uuml;ber gesetzliche Regelung getroffen. Diese Gesetze wiederum wurden vor allem auf politischer Ebene und beinahe ausschlie&szlig;lich unter Hinzuziehung virologischer Expertise getroffen.<br>\nGleichzeitig f&uuml;hrte dies dazu, dass eine Evaluierung einzelner Ma&szlig;nahmen (etwa Maskenpflicht, Besuchsverbote, Teststrategien) nicht mehr m&ouml;glich war und ist, da bei einem Abweichen von den gesetzlichen Regelungen mit rechtlichen Konsequenzen gerechnet werden muss. Diese Umst&auml;nde erkl&auml;ren, warum nach mehr als zwei Jahren Pandemie weiterhin keine ausreichende Evidenz f&uuml;r einzelne Ma&szlig;nahmen generiert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/corona-debatte-wie-die-pandemie-zu-einem-kahlschlag-in-der-altersmedizin-fuehrte-li.305610\">Markus Gosch in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Talkshows dienten einst der Show und der Meinungsbildung. Sp&auml;testens seit der Fl&uuml;chtlingskrise geht es meist um die richtige Haltung, wie bei Anne Will<\/strong><br>\nNach Frank Plasberg h&ouml;rt auch Anne Will als Talkmasterin auf. Wenn die deutschen Talkshows im &ouml;ffentlichrechtlichen Fernsehen relevant bleiben wollen, braucht es wieder mehr geistige Offenheit. [&hellip;]<br>\nTalkshows in den quotenstarken Fernsehsendern funktionieren wie die Musikauswahl popul&auml;rer Radiosender: Die Zuschauer wollen die immer gleichen G&auml;ste sehen und h&ouml;ren, weil sie sich mehrheitlich nicht f&uuml;r neue K&ouml;pfe interessieren. Das j&uuml;ngste Beispiel bot in der Pandemie der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach. Viele schalteten ein, weil sie ihn f&uuml;r einen Experten hielten. Andere betrachteten ihn wie einen Unfall, wo man einfach nicht wegsehen konnte. So wurde Lauterbach zum Gl&uuml;cksfall f&uuml;r die Talkshow-Redaktionen, keineswegs nur f&uuml;r Markus Lanz im ZDF. [&hellip;]<br>\nAm vergangenen Freitag k&uuml;ndigte Anne Will die Einstellung ihrer Talkshow zum Ende dieses Jahres an. In den vergangenen Jahren hat sie bei ihrer G&auml;steauswahl mehr &laquo;Haltung&raquo; demonstriert als journalistischen Ehrgeiz bewiesen. So lud sie in ihrer letzten Sendung vor Weihnachten zu dem Thema &laquo;Razzia bei &lsaquo;Reichsb&uuml;rgern&rsaquo; &ndash; Wie gross ist die Terrorgefahr durch Staatsfeinde?&raquo; f&uuml;nf G&auml;ste ein, deren Positionen sich bei der Bewertung dieses Risikopotenzials nur in Nuancen unterschieden. Daf&uuml;r hatte sie jeweils den besten Sendeplatz im deutschen Fernsehen nach dem sonnt&auml;glichen &laquo;Tatort&raquo;, der vor allem in der Baby-Boomer-Generation zuverl&auml;ssige Einschaltquoten garantiert.<br>\nNach dem R&uuml;ckzug von Frank Plasberg bei &laquo;Hart aber fair&raquo; ist es der zweite Wechsel im Talkshow-Angebot der ARD. Man wird sehen, ob die Nachfolger dieser Journalisten-Generation mehr zu bieten haben, als ihren Kampf um Deutungshoheit einem immer kleiner und &auml;lter werdenden Publikum zu vermitteln. Daf&uuml;r braucht niemand die einmal als &laquo;Demokratieabgabe&raquo; titulierten Rundfunkgeb&uuml;hren. F&uuml;r eine &laquo;Meinungsbildungsabgabe&raquo; k&ouml;nnte es dagegen selbst in unserem fragmentierten Mediensystem weiterhin einen Bedarf geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/deutsche-talkshows-seit-der-fluechtlingskrise-geht-es-mehr-um-haltung-als-meinungsbildung-ld.1721120\">Frank L&uuml;bberding in der NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92768\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-92768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=92768"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92770,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/92768\/revisions\/92770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=92768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=92768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=92768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}