{"id":9280,"date":"2011-05-03T09:18:57","date_gmt":"2011-05-03T07:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9280"},"modified":"2011-05-03T09:18:57","modified_gmt":"2011-05-03T07:18:57","slug":"hinweise-des-tages-1375","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9280","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;Heute unter anderem zu folgenden Themen: Auf Sand gebaut: Die Schattenseiten des Aufschwungs; Arbeitgeber fordern Senkung des Rentenbeitrags; Risiko Rente?; OECD halbiert Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland; Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns; Aufkommens- und Verteilungswirkungen einer Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgabe; Die Minister-Friedrich-Pauschale; Datenklau bei Sony; Nato f&uuml;rchtet Debatte um Libyen-Einsatz; Ministerium vertraut Konzernen; Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Differenzierung der Hochschulen; &Uuml;berstandene Krebserkrankung als Hinderungsgrund f&uuml;r das Wahlamt eines Rektors; Angriff der Eliten: Von Spengler bis Sarrazin; Ein Buch, das weh tut; Was die Guantanamo-Dokumente verraten; Warten auf den China-Crash; Georg Schramm sorgt f&uuml;r Eklat; TV-Tipp: Neues aus der Anstalt; Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Auf Sand gebaut: Die Schattenseiten des Aufschwungs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Arbeitgeber fordern Senkung des Rentenbeitrags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Risiko Rente?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">OECD halbiert Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Aufkommens- und Verteilungswirkungen einer Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Heribert Prantl: Die Minister-Friedrich-Pauschale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Datenklau bei Sony: Banken haften bei Kreditkarten-Missbrauch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Nato f&uuml;rchtet Debatte um Libyen-Einsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Ministerium vertraut Konzernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Differenzierung der Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">&Uuml;berstandene Krebserkrankung als Hinderungsgrund f&uuml;r das Wahlamt eines Rektors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Angriff der Eliten: Von Spengler bis Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ein Buch, das weh tut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Was die Guantanamo-Dokumente verraten: Wir wissen nicht, was wir nicht wissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Warten auf den China-Crash<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Georg Schramm sorgt f&uuml;r Eklat im Europa-Park<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">TV-Tipp: Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9280&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Auf Sand gebaut: Die Schattenseiten des Aufschwungs<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft steht gut da, doch immer mehr Menschen k&ouml;nnen von ihrer Arbeit nicht leben, jedes neunte Kind in Deutschland w&auml;chst in Armut auf, die Finanznot der Kommunen ist dramatisch. Eine Erkundung in den Niederungen des sozialen Alltags.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/zeitfragen\/1448136\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arbeitgeber fordern Senkung des Rentenbeitrags<\/strong><br>\nDie Arbeitgeber haben von der Bundesregierung Entlastungen f&uuml;r B&uuml;rger und Unternehmen bei den Rentenbeitr&auml;gen gefordert. &laquo;Wenn sich die Konjunktur weiter positiv entwickelt, ist bereits zum 1. Januar 2012 eine geringf&uuml;gige Senkung des Rentenbeitragssatzes m&ouml;glich&raquo;, sagte Arbeitgeberpr&auml;sident Dieter Hundt der &laquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&raquo; (Montag).<br>\nNach Hundts Worten k&ouml;nnten die Beitr&auml;ge 2013 auf unter 19,5 Prozent gesenkt werden. Aktuell liegt der Satz bei 19,9 Prozent, den Arbeitnehmer und -geber zu gleichen Teilen zahlen. Die Rentenversicherung nehme mehr ein als bei der letzten Sch&auml;tzung prognostiziert, begr&uuml;ndete Hundt seinen Vorsto&szlig;. Darum gebe es Spielraum, &laquo;um Wirtschaft und Arbeitnehmer zu entlasten&raquo;&hellip;<br>\nNach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) betrug die R&uuml;cklage der Rentenversicherung Ende M&auml;rz rund 17 Milliarden Euro. Steigt diese auf deutlich mehr als 25 Milliarden Euro, ist eine Beitragssenkung f&auml;llig. Laut Experten kann die Marke bei weiter guter Konjunktur bis Ende 2012 &uuml;bertroffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitsrecht.de\/newsticker\/2011\/05\/02\/05-30-arbeitgeber-fordern-senkung-des-rentenbeitrags.php\">Arbeitsrecht.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Angeblich muss ja die Rente mit 67 wegen der demografischen Entwicklung eingef&uuml;hrt werden, weil sonst die Renten nicht mehr bezahlbar w&auml;ren. Nun nimmt die Rentenversicherung mehr ein, weil wieder etwas mehr Menschen Arbeit haben und Rentenversicherungsbeitr&auml;ge zahlen k&ouml;nnen. Das belegt einmal mehr, dass Arbeitspl&auml;tze wichtiger sind als die Demografie.<\/em><br>\n<em>Statt aber jetzt etwa die Abschl&auml;ge wegen der Riester-Rente oder Abstriche bei anderen D&auml;mpfungsfaktoren auszusetzen, um die Senkung des Rentenniveaus auf 43 % aufzuhalten um damit das Risiko von Altersarmut zu verringern, will Hundt f&uuml;r die Arbeitnehmer 0,2% &bdquo;mehr Netto vom Brutto&ldquo;, also um ein paar Cent entlasten. Ein Betrag, der im Geldbeutel kaum sp&uuml;rbar ankommt.<\/em><br>\n<em>Das belegt umgekehrt, dass die Arbeitgeber um jeden noch so kleinen Betrag k&auml;mpfen, um Lohnkosten zu senken. Die Strategie durch Lohndumping die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; der Wirtschaft zu verbessern, um andere L&auml;nder nieder zu konkurrieren soll also weiter verfolgt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Risiko Rente? <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stand und Zukunft der Alterssicherung<\/strong><br>\n&bdquo;Die Rente ist sicher&ldquo;. Diese Aussage, einst (1986) von Bundessozialminister Norbert Bl&uuml;m (CDU) ausgegeben, ist wohl die bekannteste &ouml;ffentliche &Auml;u&szlig;erung zum System der Alterssicherung. Sie ist insbesondere deshalb so ber&uuml;hmt geworden, weil heute niemand mehr so recht an die Zukunftssicherheit der Rente glauben mag. Vielmehr wurden die Worte Bl&uuml;ms durch zahlreiche faktische Rentenk&uuml;rzungen relativiert. Heute m&uuml;sste sie lauten: Die gesetzliche Rente ist sicher, f&uuml;hrt aber nicht zu einer ausreichenden Absicherung im Alter. Ausk&ouml;mmliche Rentenleistungen, so hei&szlig;t es, werden f&uuml;r die kommenden Renten-Generationen vielmehr nur noch im Zusammenspiel der drei S&auml;ulen der Altersvorsorge zu erzielen sein: der gesetzlichen Rente sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Doch trifft das auch zu und wenn, f&uuml;r wen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spw.de\/data\/spw_183_einleitung.pdf\">spw [PDF &ndash; 156 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Lehren aus der Finanzmarktkrise &ndash; Kurskorrektur bei der Rentenversicherung erforderlich<\/strong><br>\nUnausweichlich erzwingt die zunehmende &Uuml;beralterung unserer Gesellschaft in Zukunft h&ouml;here absolute und relative Ausgaben f&uuml;r Renten, Pflege und Gesundheit. Die Finanzierung dieser h&ouml;heren Ausgaben l&auml;sst sich durch einen &Uuml;bergang zu einem kapitalgedeckten Rentensystem, in dem zuvor ein Finanzkapitalstock angespart wird, gesamtwirtschaftlich allerdings auch nicht besser bew&auml;ltigen als im traditionellen deutschen Umlagesystem. Vielmehr reduzieren die &ndash; freiwilligen und erzwungenen &ndash; zus&auml;tzlichen Sparanstrengungen der privaten Haushalte in der &Uuml;bergangsphase, in der die Finanzierung der gegenw&auml;rtigen Rentnergeneration im Umlageverfahren und das gleichzeitige Ansparen f&uuml;r einen eigenen Kapitalstock anfallen, das Wirtschaftswachstum. Das Kapitaldeckungsverfahren ist damit f&uuml;r Deutschland &ndash; einem Land mit hoher privater Ersparnisbildung und notorischen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen &ndash; problematisch. Es ist nahe liegender, die versicherungsfremden Leistungen in der gesetzlichen Rentenversicherung, wie z.B. die hohen Kosten der deutschen Vereinigung, &uuml;ber Steuern zu finanzieren. Dies bietet Spielraum f&uuml;r Rentenerh&ouml;hungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spw.de\/data\/spw_183_zwiener.pdf\">spw [PDF &ndash; 148 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss Analyse und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge nicht in allen Punkten folgen, um daf&uuml;r dankbar zu sein, dass das Thema Rente den Schwerpunkt in Heft 183 der Zeitschrift f&uuml;r sozialistische Politik und Wirtschaft&nbsp; (spw) bildet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzender Kommentar AM:<\/strong> Ich habe die Einleitung zum Schwerpunkt gelesenund m&ouml;chte den richtigen Kommentar von OP erg&auml;nzen: Es ist beachtlich, wie neutral und l&uuml;ckenhaft man &uuml;ber das berichten kann, was in diesem Text &bdquo;Rentenreformen&ldquo; genannt wird. Kein Wort zu den massiven Interessen, die hinter der Teilprivatisierung der Altersvorsorge stecken. Es wird offenbar gute Absicht unterstellt. Kein Wort zu den zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r Verwaltung und Vertrieb der Privatvorsorge und der damit verbundenen Verringerung der Rendite. Kein Wort zu der massiven und t&auml;uschenden Propaganda zu Gunsten der privaten Altersvorsorge. Kein Wort zu der dahinter steckenden politischen Korruption. Das Ph&auml;nomen Maschmeyer und die Verfilzung mit Schr&ouml;der gibt es f&uuml;r die Autoren nicht. Auch nicht die Tatsache, dass mit der R&uuml;rupkommission eine Kommission eingerichtet wurde, die die Interessen der Versicherungswirtschaft und der mit ihnen verbundenen Wissenschaftler verfolgte. Nur Unzureichendes zu den vielf&auml;ltigen politischen Entscheidungen zulasten der gesetzlichen Rente, die bewusst getroffen worden sind, um das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu zerst&ouml;ren. &Auml;u&szlig;erst d&uuml;rftige Anmerkungen zu den M&ouml;glichkeiten der Wiederherstellung der Leistungsf&auml;higkeit der gesetzlichen Rente. Nichts davon, dass man die Riester-Rente und die R&uuml;rup-Rente auslaufen lassen k&ouml;nnte und als Zwischenl&ouml;sung den privat vorsorgenden Arbeitnehmern anbieten k&ouml;nnte, ihre Beitr&auml;ge plus Zulage auf ein gesondertes Konto in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.<\/em><br>\n<em>Kein Wort zur Verfilzung der Interessen von einzelnen Gewerkschaftern mit dem Aufbau betrieblicher Altersvorsorge. Kein Wort zur Mitwirkung von Arbeitnehmervertretern in Kommissionen und Beratungsgremien an der Zerst&ouml;rung der Leistungsf&auml;higkeit und des Vertrauens in die gesetzliche Rente.<\/em><br>\n<em>In der Frage der Kosten der privaten Altersvorsorge und der Information &uuml;ber den Misserfolg der Riester-Rente bleiben die Autoren der Einleitung bei spw sogar hinter einem Artikel im Managermagazin zur&uuml;ck, der am 29. April 2011 erschienen ist. <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/0,2828,759631,00.html\">In diesem Artikel<\/a> werden die hohen Kosten erw&auml;hnt und beispielhaft beziffert und es wird gezeigt, wie hoch die b&uuml;rokratischen Umst&auml;nde und wie gering das Vertrauen in die Riester-Rente inzwischen ist.<\/em><br>\n<em>Ansonsten dient dieser Artikel im Managermagazin der Werbung f&uuml;r eine private Zwangsrente, was die Rentenreform insgesamt endg&uuml;ltig auf den Kopf stellt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>OECD halbiert Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland<\/strong><br>\nDie Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am vergangenen Mittwoch (27. April 2011) ihre Studie &bdquo;Doing better for Families&ldquo; (&bdquo;Familien besser f&ouml;rdern&ldquo;) vorgestellt.<br>\nIn dieser <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/social\/family\/doingbetter\">OECD-Studie<\/a> werden auch die Kinderarmutsraten (&bdquo;child poverty rates&ldquo;) in den OECD-Mitgliedsstaaten verglichen. Das pr&auml;sentierte Ergebnis ist eine bisher weitgehend unbeachtet gebliebene &bdquo;Sensation&ldquo;. In der Zusammenfassung der Ergebnisse f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland hei&szlig;t es: &bdquo;Das hohe finanzielle Gesamtf&ouml;rderniveau f&uuml;r Familien hilft, die Kinderarmutsrate bei 8,3 Prozent zu halten &ndash; im Vergleich zum OECD-Mittel von 12,7 Prozent ist <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/61\/47\/47700996.pdf\">das relativ niedrig. [PDF &ndash; 184 KB]<\/a>&ldquo;<br>\nDiverse Medien berichteten dar&uuml;ber. Das Hamburger Abendblatt schreibt z.B.: &bdquo;Bei der Kinderarmutsrate kommt Deutschland laut OECD auf einen vorbildlichen Wert von 8,3 Prozent &ndash; <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/politik\/deutschland\/article1869900\/OECD-besorgtueber-%20deutsche-Geburtenrate.html\">das Mittel liegt bei 12,7 Prozent.<\/a>&ldquo;  Der Stern (Online): &bdquo;Durch die hohe finanzielle F&ouml;rderung liegt die Kinderarmutsrate in Deutschland bei 8,3 Prozent und damit deutlich unter dem OECD-Mittel von <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/news2\/aktuell\/studie-der-oecd-zur-familienpolitik-deutschland-setzt-falsche-schwerpunkte-1678734.html\">12,7 Prozent.<\/a>&ldquo; u.s.w.<br>\nAnfang September 2009 berichteten die Medien noch einen vollkommen anderen OECD-Befund. Im Stern (Online) hie&szlig; es damals: &bdquo;In Deutschland leben demnach 16,3 Prozent der Kinder in armen Haushalten. Das ist &uuml;berdurchschnittlich hoch im <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/maerkte\/oecd-kinderstudie-viele-kinder-in-deutschland-sind-arm-1506472.html\">OECD-Vergleich<\/a>.&ldquo;<br>\nDie Quelle: Die OECDStudie &bdquo;Doing better for Children&ldquo; (&bdquo;Mehr f&uuml;r Kinder tun&ldquo;). In der Zusammenfassung der Ergebnisse f&uuml;r die Bundesrepublik hei&szlig;t es dort: &bdquo;Child poverty rates at 16.3% in Germany <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/dataoecd\/20\/45\/43590066.pdf%20\">exceed the OECD average (12.4%) [PDF &ndash; 115 KB]<\/a>.&ldquo;<br>\nDie &bdquo;Sensation&ldquo;: Innerhalb von drei Jahren (zwischen Berichtsjahren 2005 und 2008) konnte die Kinderarmutsrate in der Bundesrepublik von 16,3 Prozent auf 8,3 Prozent nahezu halbiert werden. (eine Art &bdquo;Traum von Hartz&ldquo;) Und das bei einem leichten Anstieg der mittleren OECD-Kinderarmutsrate von 12,4 Prozent auf 12,7 Prozent.<br>\nDas Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) erwartet, dass die u.a. auch aus bundesdeutschen Steuermitteln finanzierte OECD (24,9 Millionen Euro im Bundeshaushalt 2011) alle Daten und Hintergr&uuml;nde offen legt, die zu dieser sensationellen &bdquo;Halbierung der Kinderarmutsrate&ldquo; in der Bundesrepublik Deutschland gef&uuml;hrt haben.<br>\nQuelle: Bremer&nbsp;Institut&nbsp;f&uuml;r&nbsp;Arbeitsmarktforschung und&nbsp;Jugendberufshilfe&nbsp;(BIAJ)<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns<\/strong><br>\nMit einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde w&uuml;rde sich nicht nur die Einkommenssituation von f&uuml;nf Millionen Menschen verbessern, auch der deutsche Staat k&ouml;nnte seine angespannte Haushaltslage mit &uuml;ber sieben Milliarden Euro entlasten. Dies zeigt die von der Prognos AG im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie. Daf&uuml;r wurden erstmals die Auswirkungen eines Mindestlohns auf die Haushalte von Bund, L&auml;ndern, Kommunen sowie der Sozialversicherungen berechnet. Demnach erh&ouml;ht die Einf&uuml;hrung einer gesetzlichen Lohnuntergrenze von 8,50 Euro die Erwerbseinkommen der privaten Haushalte um etwa 14,5 Milliarden Euro. Daraus resultieren zus&auml;tzliche Zahlungen von Einkommensteuer und Sozialbeitr&auml;gen in H&ouml;he von jeweils 2,7 Milliarden Euro. Zudem gingen die Ausgaben f&uuml;r staatliche Transfers wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kindergeldzuschlag um 1,7 Milliarden Euro zur&uuml;ck. Der fiskalische Nutzen steigt mit der H&ouml;he des Mindestlohns an. Bei einem Mindestlohn von f&uuml;nf Euro addieren sich die Mehreinnahmen und die Einsparungen bei den Ausgaben auf gut 1,3 Milliarden Euro. Bei zw&ouml;lf Euro Mindestlohn erreicht der fiskalische Gewinn 24,4 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.prognos.com\/Detailansicht.436+M5cadd183d74.0.html\">Prognos.com (Dort auch der Download zur Studie)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aufkommens- und Verteilungswirkungen einer Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgabe<\/strong><br>\nAufgrund der erheblichen Konzentration des abgabepflichtigen Verm&ouml;gens auf die reichsten<br>\n1 % der Bev&ouml;lkerung hat die Verm&ouml;gensabgabe selbst dann ein betr&auml;chtliches Aufkommenspotential, wenn man hohe Freibetr&auml;ge gew&auml;hrt. Bei einem pers&ouml;nlichen Freibetrag von 1 Mio. Euro, einem Kinderfreibetrag von 250 000 Euro sowie einem Betriebsverm&ouml;gen-Freibetrag von 2 Mio. Euro sch&auml;tzen wir mit der SOEP-Datengrundlage den j&auml;hrlichen Abgabesatz auf 2,05 %. Dieser Abgabesatz, der erforderlich ist, um &uuml;ber 10 Jahre im Barwert ein Aufkommen von 100 Mrd. Euro zu erzielen, f&auml;llt mit 0,67 % deutlich niedriger aus, wenn man bei der Simulation die F&auml;lle mit den sehr hohen Verm&ouml;gen einbezieht&hellip;<br>\nBei einem Betriebsverm&ouml;gen- Freibetrag von 5 Mio. Euro bel&auml;uft sich der mittlere Abgabesatz auf 1,49 %. Abgabepflichtig w&auml;ren etwa 330 000 bis 340 000 Personen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.366543.de\/diwkompakt_2010-059.pdf\">DIW [PDF &ndash; 1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Gr&uuml;nen schlagen eine Einf&uuml;hrung einer einmaligen und zeitlich befristeten Verm&ouml;gensabgabe nach Art. 106 des Grundgesetzes vor. Es wir ein Aufkommen von 100 Mrd. Euro angestrebt, das zweckgebunden zum Abbau fiskalischer Belastungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise verwendet werden soll. S. 51 des <a href=\"http:\/\/www.gruene-partei.de\/cms\/files\/dokbin\/295\/295495.wahlprogramm_komplett_2009.pdf\">Bundestagswahlprogramms der Gr&uuml;nen<\/a><\/em> <\/p>\n<p><a href=\"\/upload\/bilder\/110503_vermoegenswerte_1.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110503_vermoegenswerte_1_small.jpg\" alt=\"Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgaben\"><\/a><br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/110503_vermoegenswerte_2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110503_vermoegenswerte_2_small.jpg\" alt=\"Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgaben\"><\/a><br>\n<a href=\"\/upload\/bilder\/110503_vermoegenswerte_3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110503_vermoegenswerte_3_small.jpg\" alt=\"Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgaben\"><\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: DIW-Studie S. 37<\/em><br>\n<em>&bdquo;Vom gesamten Nettoverm&ouml;gen entfallen 60,1 % auf das oberste Dezil der Bev&ouml;lkerung, also die 10 % Personen mit dem gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gen. Dieser Personenkreis beginnt bei einem Nettoverm&ouml;gen von 210.000 Euro&hellip;Auf das 6. bis 9. Verm&ouml;gensdezil entf&auml;llt ein Aufkommensanteil von 38,2 %. Auf die untere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung mit negativen, keinen oder nur geringen Verm&ouml;gen entf&auml;llt nur 1,7 % des Verm&ouml;gens.&ldquo; (Siehe S. 38 der DIW-Studie)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Die Minister-Friedrich-Pauschale<\/strong><br>\nBisher waren Anti-Terror-Gesetze befristet, Innenminister Hans-Peter Friedrich will sie pauschal unbefristet verl&auml;ngern. Der Widerstand dagegen ist berechtigt und bitter notwendig &ndash; sonst wird das Ausnahmerecht zur Normalit&auml;t&hellip;<br>\nDie geplante allgemeine Entfristung bedeutet n&auml;mlich: Aus einem Ausnahmerecht, das nach den Anschl&auml;gen 2001 in h&ouml;chster Not und in h&ouml;chster Eile verabschiedet wurde, wird ein Alltagsrecht. Aus Ausnahmen werden Regeln, aus Regeln wird Gewohnheit; die Trennung zwischen Geheimdienst und Polizei wird endg&uuml;ltig&nbsp;aufgehoben&hellip;<br>\nIn der Tat: Unter dem Tarnnamen &ldquo;Anti-Terror&rdquo; war alles in die Pakete hineingestopft worden, was in den Depots der Rechtspolitik herumgelegen hatte. Hochgef&auml;hrliche Grundrechtseingriffe einerseits und auch noch der letzte Schmarren andererseits wurden gleicherma&szlig;en als unerl&auml;sslich ausgegeben. Kaum einer blickte da durch, aber fast alle waren daf&uuml;r&hellip;<br>\nIm Januar 2011 l&auml;uft auch dieses Gesetz aus. Und nun soll es auf immer und ewig&nbsp;gelten.<br>\nDas hei&szlig;t: Geheimdienste d&uuml;rfen bei Banken, Fluggesellschaften und Telekommunikationsunternehmen jederzeit Daten abfragen. Sie d&uuml;rfen in Wohnungen und B&uuml;ros lauschen, was das Zeug h&auml;lt, ohne dass ein Richter das genehmigen muss, ohne dass die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts eingehalten werden m&uuml;ssen. Geheimdienste d&uuml;rfen jeden &uuml;berpr&uuml;fen, der in einem wichtigen Betrieb arbeitet, ohne dass der je etwas davon erf&auml;hrt. Nat&uuml;rlich gibt es einige sinnvolle Ma&szlig;nahmen, die man weiterhin nutzen soll &ndash; etwa den Einsatz von Imsi-Catchern, die den Standort eines Handys ermitteln. Wo aber soll es hinf&uuml;hren, wenn alles f&uuml;r sinnvoll gehalten wird, nur deswegen, weil es alles schon gibt? Die Antwort ist einfach und bedenklich: Es f&uuml;hrt weit weg vom&nbsp;Rechtsstaat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/anti-terror-gesetze-die-minister-friedrich-pauschale-1.1091700\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Datenklau bei Sony: Banken haften bei Kreditkarten-Missbrauch<\/strong><br>\nNach dem Datenklau bei Sonys Spiele- und Medien-Plattformen stehen Verbraucher vor vielen offenen Fragen: Sony kann nicht ausschlie&szlig;en, dass Kreditkarteninformationen entwendet wurden. Der Bankenverband r&auml;t zwar davon ab, Karten sperren oder austauschen zu lassen, empfiehlt aber, Abrechnungen gr&uuml;ndlich zu pr&uuml;fen. Gleiches gilt f&uuml;rs E-Mail-Postfach, wo bei Sony-Kunden in n&auml;chster Zeit gef&auml;hrliche Spam-Mails landen k&ouml;nnten. Verbrauchersch&uuml;tzer raten au&szlig;erdem dazu, sich bei Netz-Eink&auml;ufen m&ouml;glichst nicht als Kunde zu registrieren und keine Kartennummern speichern zu lassen. Noch stehe nicht fest, ob bei Sony &uuml;berhaupt Kreditkartendaten abhandengekommen sind, sagte Kerstin Altendorf vom Bundesverband Deutscher Banken in Berlin dem dpa-Themendienst. Daher k&ouml;nnten sich Verbraucher die mit einer Sperrung oder einem Austausch der Karte verbundenen Kosten sparen. &laquo;Kunden sollten jetzt vor allem Ruhe bewahren&raquo;, so die Sprecherin. Entsteht durch Missbrauch der Kundendaten ein Schaden, bekommen Betroffene das Geld ersetzt. &laquo;In der Regel &uuml;bernimmt das die Bank, die die Karte herausgegeben hat.&raquo; Daf&uuml;r m&uuml;ssten Verbraucher aber aufmerksam bleiben: &laquo;Die Kreditkarten-Abrechnung sollte regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;ft werden&raquo;, empfiehlt Altendorf. Bei Unstimmigkeiten h&auml;tten Kunden 60 Tage Zeit, sich mit ihrem Geldinstitut in Verbindung zu setzen. Die Beweispflicht liege dann bei den Kreditkarteninstituten oder der Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1303968425879\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Im Zweifelsfall wird vielleicht wieder der Steuerzahler f&uuml;r solche Verluste einer Bank aufkommen, weil einer der f&uuml;hrenden Computer- und Softwarekonzerne keinen vern&uuml;nftigen Datenschutz hat und die Beweise im Fall eines Schadens eventuell nicht klar sind. Stellen wir uns bitte vor, ein solches Datenschutzproblem mit den entsprechenden Gefahren w&auml;re in einigen Jahren nicht bei einem der f&uuml;hrenden Computer- und Softwarekonzerne sondern beim Betreiber eines Zentralspeichers f&uuml;r Vorratsdatenspeicherung, ELENA (den elektronischen Entgeltnachweis) oder die Patientendaten bei einer elektronischen Gesundheitskarte. Nicht auszuhalten!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nato f&uuml;rchtet Debatte um Libyen-Einsatz<\/strong><br>\nWar der Luftschlag, bei dem Gaddafi-Sohn Saif al-Arab ums Leben gekommen sein soll, ein Versuch, den Despoten Muammar al-Gaddafi gezielt zu t&ouml;ten? Die Nato-F&uuml;hrer wollen diesen Eindruck unbedingt vermeiden, ihnen droht ein moralisches Dilemma, das den ganzen Einsatz in Frage stellen k&ouml;nnte&hellip;<br>\nTats&auml;chlich aber haben alle am Libyen-Einsatz beteiligten Nato-Verb&uuml;ndeten jetzt m&ouml;glicherweise ein Problem, auch die USA, auch die Briten. Denn aus v&ouml;lkerrechtlicher Sicht d&uuml;rfen sie den Diktator nicht t&ouml;ten &ndash; zumindest nicht mit Absicht. Doch der Angriff vom Samstagabend auf das einst&ouml;ckige Haus in einer exklusiven Wohngegend von Tripolis, bei dem nach Angaben des Regimes der j&uuml;ngste Gaddafi-Sohn Saif al-Arab und drei Enkelkinder des Diktators ums Leben kamen, wirft die Frage auf, ob sie es nicht dennoch klammheimlich versuchen&hellip;<br>\nSollte sich der Eindruck eines sogenannten Enthauptungsschlags gegen die Regimef&uuml;hrung verfestigen, liefe die Allianz Gefahr, die Legitimation f&uuml;r den gesamten Einsatz aufs Spiel zu setzen &ndash; zumal in diesem Fall die Nato-Bomben offenbar auch Kinder t&ouml;teten, was das moralische Soll in der PR-Bilanz der Nato zus&auml;tzlich erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,druck-759969,00.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ministerium vertraut Konzernen<\/strong><br>\nDer weltgr&ouml;&szlig;te Agrar- und Biotechnikkonzern Monsanto k&ouml;nnte sich in den USA schon bald selbst kontrollieren. In einem zweij&auml;hrigen Pilotprojekt sollen Konzerne selbst die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltvertr&auml;glichkeitspr&uuml;fungen ihrer Produkte durchf&uuml;hren. Das gab das US-Landwirtschaftsministerium Anfang April in einer Notiz im Bundesregister bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2055492\/2055474\/\">ORF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Differenzierung der Hochschulen<\/strong><br>\nDie sog. &rsaquo;Exzellenzinitiative&lsaquo; hat sich bisher in erster Linie als ein verteilungspolitisches Programm zum Preis einer geringeren Leistungsf&auml;higkeit des regul&auml;ren Hochschulbetriebes erwiesen. Warum dies den deutschen Wissenschaftsrat nicht beeindruckt und er eisern an dieser F&ouml;rderung festh&auml;lt, verdeutlicht der Beitrag von Torsten Bultmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1213-marketingstrategien.php\">Studis online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Uuml;berstandene Krebserkrankung als Hinderungsgrund f&uuml;r das Wahlamt eines Rektors<\/strong><br>\nZuweilen bekommt man den Eindruck, s&auml;chsische Hochschulpolitik unterliegt &ndash; wie so manches andere Politikfeld auch &ndash; rein parteipolitischem Kalk&uuml;l&hellip;<br>\nImmer deutlicher wurde freilich in den letzten Tagen auch, dass die Akteure, die die Sache erst ins Rollen brachten, den Bogen wohl &uuml;berspannt haben. Und dass die Krebserkrankung der gew&auml;hlten Rektorin mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit nur ein vorgeschobener Grund ist&hellip;<br>\nAber so rechte Akzeptanz findet das Vorgehen gegen die gew&auml;hlte Rektorin Renate Lieckfeldt auch im Erweiterten Senat der HTWK nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Politik\/Sachsen\/2011\/05\/HTWK-Rektorat-Der-lange-Vorlauf-einer-unbegruendbaren-Nicht-Berufung.html\">Leipziger Internet Zeitung<\/a>  \n<p><em><strong>Anmerkung M.N.:<\/strong> Ein Beispiel, das die Kritik an der Institution Hochschulrat unterstreicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angriff der Eliten: Von Spengler bis Sarrazin<\/strong><br>\nDer Hamburger Historiker und Publizist Volker Wei&szlig; hat mit dem Buch &ldquo;Deutschlands Neue Rechte &ndash; Angriff der Eliten &ndash; Von Spengler bis Sarrazin&rdquo; einen &auml;u&szlig;erst lesenswerten und erhellenden Beitrag zu der sogenannten Sarrazin-Debatte ver&ouml;ffentlicht. Wei&szlig; untersucht die deutsche Untergangsliteratur seit dem Ende des 19. Jahrhunderts und f&ouml;rdert aufschlussreiche Details ans Tageslicht&hellip;<br>\nSo wird deutlich, dass Sarrazins Texte Beispiele eines Ph&auml;nomens sind, das sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland immer wieder finden lasse &ndash; n&auml;mlich &ldquo;die Beschw&ouml;rung des Untergangs der eigenen Kultur, meist in Verbindung mit demographischen Berechnungen und dem Ruf nach einer starken Elite&rdquo; (S. 11). Aus dem konservativen Klagen vom allgemeinen Sittenverfall sei bereits am Ende des 19. Jahrhunderts &ldquo;das Verlangen nach einer offensiven Abwehr der Moderne&rdquo; (S. 12) gewachsen, analysiert Wei&szlig;. Er verweist beispielsweise auf die Erstpublikation von Oswald Spengler &ldquo;Untergang des Abendlandes&rdquo; aus dem Jahr 1918, in dem die gleichen Symptome des Verfalls aufgef&uuml;hrt w&uuml;rden wie bei Sarrazin: Vermassung, Dekadenz und Verlust der eigenen Identit&auml;t. Auch die vorgeschlagenen Heilmittel gleichen sich demnach: die &ldquo;St&auml;rkung&rdquo; der Nation durch Opfergang und Disziplinierung der Masse bei Absonderung des &ldquo;sozialen Ballasts&rdquo; und Herausbildung einer nationalen Elite.<br>\nWei&szlig; zeigt, dass sich die Vorgehensweise und Argumentationen der unterschiedlichen Autoren nicht nur &auml;hneln, sondern auch eng mit der Forderung nach einer Entm&uuml;ndigung der Masse daherkamen. Die F&auml;higkeit der Menschen zur Selbstbestimmung werde dabei grunds&auml;tzlich in Frage gestellt, so Wei&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/npd-blog.info\/2011\/04\/28\/angriff-der-eliten-sarrazin\">NPD-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong><a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aodflash\/player.php?station=1&amp;broadcast=767136&amp;datum=20110502&amp;playtime=1304356500&amp;fileid=adff4210&amp;sendung=767136&amp;beitrag=1448462&amp;\">Ein Buch, das weh tut<\/a><\/strong><br>\nMarkus Frenzel: &ldquo;Leichen im Keller. Wie Deutschland internationale Kriegsverbrecher unterst&uuml;tzt&rdquo;. dtv , 440 Seiten<br>\nDie &ldquo;Leichen im Keller&rdquo; im Titel des Buchs muss man w&ouml;rtlich nehmen: Markus Frenzel spart kein Detail aus, wenn er das unvorstellbar grausame Treiben der weltweiten Schl&auml;chter beschreibt. In einem fast literarischen Stil nimmt er sich die Zeit, auch die Hintergr&uuml;nde der blutigen Konflikte zu schildern.<br>\nDabei mutet er zwar dem Leser h&auml;ufige Zeitspr&uuml;nge und Ortswechsel zu. Wer sich allerdings darauf einl&auml;sst, f&uuml;r den ergibt sich am Ende aus all den Mosaiksteinchen ein sehr ern&uuml;chterndes Bild deutscher Au&szlig;enpolitik, die sich doch so gerne besonders moralisch gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/1448462\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was die Guantanamo-Dokumente verraten: Wir wissen nicht, was wir nicht wissen<\/strong><br>\nDie Guantanamo-Papiere zeigen, wie sich eine unkontrollierte US-Exekutive eine Gefahr konstruiert und ihre eigene Wahrheit schafft. Die Paranoia der Bush-Regierung f&uuml;hrte zu teils grotesken Verh&ouml;ren&hellip; Wie viel Schaden Guantanamo verhindert hat, ist unklar. Den Schaden aber, den es seinen Insassen, dem Recht und staatlicher Glaubw&uuml;rdigkeit zugef&uuml;gt hat, ist&nbsp;betr&auml;chtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/was-die-guantanamo-dokumente-verraten-wir-wissen-nicht-was-wir-nicht-wissen-1.1090593\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warten auf den China-Crash<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Leerverk&auml;ufer, der auf den China-Crash wartet<\/strong><br>\nEr prognostiziert dem Immobilienmarkt der Volksrepublik ein Desaster &ldquo;tausendmal schlimmer als Dubai&rdquo;. James Chanos, Manager bei Kynikos Associates, ist der wohl ber&uuml;hmteste Leerverk&auml;ufer der Welt. Dem Wirtschaftsmagazin Capital erkl&auml;rt er, wie er seine Opfer findet.<br>\n&ldquo;Ich bin &uuml;berzeugt, dass sich da ein gewaltiges Gewitter zusammengebraut hat. Und wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, wir h&auml;tten nicht fr&uuml;hzeitig gewarnt. Es mag noch eine Zeit lang funktionieren, den Immobilienmarkt mit billigen Krediten zu befeuern. Aber irgendwann ist unweigerlich Schluss damit &ndash; beste Beispiele sind Irland, Island oder die Vereinigten Staaten. &hellip;&nbsp; Wir beobachten, dass China auf Gedeih und Verderb vom Immobiliensektor abh&auml;ngig ist. 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts h&auml;ngen an der Bauwirtschaft. &hellip; China wird letztlich eine riesige Menge fauler Kredite verstaatlichen und garantieren m&uuml;ssen. Dann d&uuml;rfte mit den atemberaubenden Wachstumsraten Schluss sein. &hellip; Im April 2007 waren Paul Singer, Chef des Hedge-Fonds Elliott Management, und ich zu einer Pr&auml;sentation zum G7-Finanzministertreffen in Washington eingeladen. &hellip; Paul prophezeite damals den Zusammenbruch des Marktes f&uuml;r strukturierte Finanzprodukte, wohlgemerkt weit vor dem Ausbruch der Krise. &hellip; Ich behauptete, dass sich nicht die Hedge-Fonds, sondern die regulierten Banken im Zentrum des Sturms wiederfinden w&uuml;rden. Die Herren aus Deutschland dankten uns nach den Vortr&auml;gen h&ouml;flich und fragten im n&auml;chsten Atemzug: &ldquo;Also, was ist jetzt mit den HedgeFonds?&rdquo; Mir fiel fast die Kinnlade runter. &hellip; Ich denke, sie haben die Zusammenh&auml;nge nicht verstanden. Kurios ist: Wenn die Deutsche Bank sich hinstellt und sagt &ldquo;Alles toll in China!&rdquo;, zweifelt niemand an deren Aufrichtigkeit. Auch wenn jeder wei&szlig;, dass die dort Milliarden im Spiel haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:hedge-fonds-chef-im-interview-der-leerverkaeufer-der-auf-den-china-crash-wartet\/60044383.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Chinas Crash von 2015<\/strong><br>\nBerkeley-&Ouml;konom Barry Eichengreen hat in einer neuen Studie weltweit alle m&ouml;glichen F&auml;lle seit 1957 &uuml;berpr&uuml;ft, in denen L&auml;nder pl&ouml;tzlich zu boomen aufh&ouml;rten; wo das Wirtschaftswachstum im Mehrjahresschnitt um mindestens zwei Prozentpunkte absackte.&nbsp; Das passierte einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder in der ersten H&auml;lfte der 70er-Jahre. Ebenso wie Korea 1997. Oder Argentinien 1998. Japan bremste in zwei Etappen: in den fr&uuml;hen 70ern und ab 1992, nach dem Platzen der H&auml;userblase &ndash; um insgesamt zehn Wachstumspunkte.&nbsp; Das eindrucksvolle Ergebnis: Meist war Schluss, wenn das Pro-Kopf-Einkommen rund 17.000 Dollar (nach Kaufkraft von 1995) erreichte &ndash; was ein wenig nach Voodooregel klingt, sich &ouml;konomisch aber begr&uuml;nden l&auml;sst. Bei aufholenden L&auml;ndern werde das Wachstum lange dadurch getragen, dass Know-how aus dem Ausland importiert wird und Arbeitskr&auml;fte von der Landwirtschaft in die Industrie wechseln, so Eichengreens Vermutung. Oder dass es einen hohen Anteil J&uuml;ngerer in der Bev&ouml;lkerung gibt. Dann komme der Bruch, eine Art Reifekrise.<br>\nErreicht so ein Land ein bestimmtes Entwicklungsniveau, sei das meist damit verbunden, dass gar nicht mehr so viel Know-how importierbar ist, es weniger Landbev&ouml;lkerung gibt, die noch in die Industrie wechselt, die Unternehmen technologisch zugleich immer weniger aufzuholen haben, die Schulausbildung internationale Standards erreicht und die Gesellschaft zunehmend altert. Dann komme es darauf an, eigene Wachstumsquellen zu finden, f&uuml;r Nachfrage und Innovation im eigenen Land zu sorgen, so Eichengreen. Das sei viel schwieriger. So endeten die Boomgeschichten der Vergangenheit, wenn im Schnitt der Industrieanteil an der Besch&auml;ftigung 23 Prozent erreichte. Der Beitrag, den der Produktionsfortschritt zum Wachstum leistete, fiel danach im Mittel von gut drei auf knapp &uuml;ber null Prozent.<br>\nOb es im Einzelfall wirklich zum Absturz kommt, h&auml;ngt nach Eichengreens Sch&auml;tzung von mehr oder weniger g&uuml;nstigen Umst&auml;nden ab. Das Risiko ist kleiner, wenn der Konsum im Inland vorher auf 62 bis 65 Prozent der Wirtschaftsleistung gestiegen ist &ndash; weil dann die Abh&auml;ngigkeit von externen Schocks geringer ist (in Deutschland ist die Quote niedriger). Die Gefahr steigt, je &auml;lter im Schnitt die Bev&ouml;lkerung ist. Und je st&auml;rker ein Land seine W&auml;hrung unterbewertet h&auml;lt &ndash; weil es dann ebenfalls stark am Export h&auml;ngt, statt auf eine ausgewogenere Gesamtkonjunktur zu setzen. Das traf auf Korea ebenso zu wie auf die Deutschen; auch die D-Mark war vor Ende des Wirtschaftswunders (real) stark unterbewertet. F&uuml;r China ist all das gleich mehrfach ein Warnsignal. Wenn das Wachstumstempo bis dahin anh&auml;lt, wird das Land 2015 jene kritische Pro-Kopf-Einkommensschwelle erreichen, die regelm&auml;&szlig;ig zu Einbr&uuml;chen f&uuml;hrte. Der Industrieanteil an der Besch&auml;ftigung d&uuml;rfte schon vorher auf die Bruchmarke von 23 Prozent steige.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:kolumne-thomas-fricke-chinas-crash-von-2015\/60045050.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist nicht uninteressant zu vergleichen, wie ein Finanzakteur sozusagen aus einer kurzfristigen und der Volkswirt aus einer langfristigen Sicht, Probleme auf China zukommen sehen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Georg Schramm sorgt f&uuml;r Eklat im Europa-Park<\/strong><br>\n&ldquo;Arschloch&rdquo;, Aufh&ouml;ren&rdquo; oder &ldquo;Sauerei&rdquo;, das sind einige der Reaktionen auf den Auftritt von Georg Schramm im Europa-Park. Hintergrund: Der Kabarettist nimmt sich die CDU vor.<br>\nDoch dem Lottochef und fr&uuml;heren Sozialminister Friedhelm Repnik und den der CDU verbundenen G&auml;sten schenkte der Ehrenpreistr&auml;ger, der in Badenweiler lebende Kabarettist Georg Schramm, starken Tobak ein. &ldquo;Die Lottogesellschaft ist eine Einrichtung von unsch&auml;tzbarem Wert. Was h&auml;tte jemand wie Herr Repnik sonst machen k&ouml;nnen?&rdquo; Und nach dem Regierungswechsel werde es wohl weitere teure &ldquo;Endlager f&uuml;r abgebrannte Politiker&rdquo; geben. &ldquo;Sie werden wohl demn&auml;chst bei der DLRG Reden halten m&uuml;ssen&rdquo;, bekam Staatsminister Rau zu h&ouml;ren. &ldquo;Eine Landesregierung, die nicht in der Lage ist, einen Pflasterstein von einer Kastanie zu unterscheiden, hat nichts anderes verdient, als in den Orkus der Bedeutungslosigkeit gesto&szlig;en zu werden,&rdquo; polterte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/georg-schramm-sorgt-fuer-eklat-im-europa-park\">Badische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da hat Schramm bei den CDU-Honoratioren in der ersten Reihe wohl einen empfindlichen Punkt getroffen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>TV-Tipp: Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nUrban Priol und Erwin Pelzig begeben sich wieder auf ihre satirische Monatsvisite. Zur Kurztherapie werden in die Anstalt &ldquo;eingeliefert&rdquo;: Jochen Malmsheimer, Django As&uuml;l, Uwe Steimle, Jochen Busse und Henning Venske.<br>\nDienstag, 3. Mai 2011 um 22:15 Uhr im ZDF<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/30\/0,1872,8233726,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler &ndash; die Montagsfrage.<\/strong><br>\nWas ist eigentlich &ldquo;das Mindeste&rdquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/radio\/wdr2kabarett\/wdr2kabarett_schmickler_20110502_1101.mp3\">WDR2-Kabarett [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Heute unter anderem zu folgenden Themen: Auf Sand gebaut: Die Schattenseiten des Aufschwungs; Arbeitgeber fordern Senkung des Rentenbeitrags; Risiko Rente?; OECD halbiert Kinderarmut in der Bundesrepublik Deutschland; Fiskalische Effekte eines gesetzlichen Mindestlohns; Aufkommens- und Verteilungswirkungen einer Gr&uuml;nen Verm&ouml;gensabgabe; Die Minister-Friedrich-Pauschale; Datenklau bei Sony; Nato f&uuml;rchtet Debatte um Libyen-Einsatz; Ministerium vertraut Konzernen; Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9280\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9280","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9280"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9286,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9280\/revisions\/9286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}