{"id":92831,"date":"2023-01-23T09:00:09","date_gmt":"2023-01-23T08:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831"},"modified":"2023-01-23T09:01:00","modified_gmt":"2023-01-23T08:01:00","slug":"hinweise-des-tages-4280","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h01\">Top U.S. officials don&rsquo;t want to give Ukraine tanks despite German pressure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h02\">Polen h&auml;lt Scholz&rsquo; Haltung f&uuml;r &ldquo;inakzeptabel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h03\">&raquo;In der Ostukraine steht nicht das Bolschoi-Ballett und tanzt &rsaquo;Schwanensee&lsaquo;&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h04\">Reden vom Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h05\">Die USA wissen genau, dass die Ukraine keine Demokratie ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h06\">China mahnt: Dialog einziger realistischer Pfad zu Frieden in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h07\">Aus der Gruft: &ldquo;US-Heuchelei in der Ukraine&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h08\">Ein Mitglied des Zwischenahner Segelklubs (ZSK) hat Besuch von der Polizei erhalten. Grund war das Vereinswappen, das ein &bdquo;Z&ldquo; zeigt. Unterst&uuml;tzt hier jemand den russischen Angriff auf die Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h09\">Ermittlungsverfahren wegen Aktivit&auml;ten des &ldquo;Russischen Hauses&rdquo; eingeleitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h10\">Anteil minderj&auml;hriger Bundeswehr-Rekruten so hoch wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h11\">Gerechte Verteilung jetzt angehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h12\">Prek&auml;re Klickarbeit hinter den Kulissen von ChatGPT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h13\">Immer mehr Rentner gehen zum Sozialamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h14\">Zwei Gerichtsurteile: Ministerium muss Dokumente zur Maskenbeschaffung rausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92831#h15\">Buchauszug: Wolfgang Bittner &uuml;ber das WEF und den &ldquo;gro&szlig;en Umbruch&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Top U.S. officials don&rsquo;t want to give Ukraine tanks despite German pressure<\/strong><br>\nOfficials say both Defense Secretary Austin and Joint Chiefs Chair Gen. Milley are against sending tanks, and there is frustration in the Biden administration with Germany&rsquo;s push. [&hellip;]<br>\nBut both Defense Secretary Lloyd Austin and Chairman of the Joint Chiefs of Staff Gen. Mark Milley have recommended against sending M1 Abrams tanks to Ukraine, the three U.S. officials said.<br>\nMilley and Austin have cited how long it takes to train personnel to operate the tanks and how difficult the tanks are to maintain. They also have argued they are not the right vehicles for the fight in Ukraine right now, according to the officials.<br>\nOne U.S. official said Austin has argued the training to operate and maintain the tanks would take months, and even though the Ukrainians have proven adept at learning many new platforms, he continues to resist sending the Abrams.<br>\nTwo U.S. officials also noted that Ukraine already has hundreds of tanks at its disposal and over the past year has captured hundreds of Russian tanks on the battlefield and added those to its inventory.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/politics\/national-security\/top-us-officials-dont-want-give-ukraine-tanks-rcna66753%20\">NBC News<\/a>\n<p>dazu: <strong>Panzerdebatte: Die USA sind w&uuml;tend auf Scholz<\/strong><br>\nDas Wei&szlig;e Haus hat sich in ungewohnter Sch&auml;rfe im Kanzleramt gemeldet: Washington ist offenbar besonders ver&auml;rgert dar&uuml;ber, dass die Bundesregierung &ouml;ffentlich Bedingungen f&uuml;r die Lieferung von &ldquo;Leopard&rdquo;-Panzern an die Ukraine gestellt hat. [&hellip;]<br>\nIn Washington f&uuml;hrte die Weigerung aus Berlin nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung zu heftigen Reaktionen. Verteidigungsminister Austin schilderte in einem internen Bericht Informationen aus amerikanischen Regierungskreisen zufolge den Verlauf seiner Gespr&auml;che in Berlin. Dabei kam einem Treffen mit Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt besondere Bedeutung zu. Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius gerade erst ins Amt gekommen war und die Waffenexport-Entscheidung allemal im Kanzleramt und von Scholz selber getroffen wird, gilt Schmidt als Schl&uuml;sselfigur f&uuml;r die deutsche Haltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kampfpanzer-usa-bundeskanzler-scholz-1.5736789\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In deutschen Medien wird nur berichtet, wie w&uuml;tend die Amerikaner auf die Bundesregierung sind, nicht aber &uuml;ber die Aussagen von US-Beamten, warum es keine Lieferung von Abrams Panzern gibt. Demnach gilt als ein Grund, dass die Ukraine bereits &uuml;ber hunderte von Panzern verf&uuml;gt und ebenso viele w&auml;hrend der Kampfhandlungen von Russland erbeutet habe. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Panzerdebatte: Welche Rolle spielen amerikanische R&uuml;stungsinteressen?<\/strong><br>\nBisher wurde die Lieferung von Leopard 2 an die Ukraine immer unter dem milit&auml;rischen Aspekt diskutiert. Doch daneben gibt es r&uuml;stungspolitische Interessen. Es geht um Geld, Macht und Einfluss. Hier prallen die USA und Deutschland hart aufeinander. [&hellip;]<br>\nDie Amerikaner warten nur darauf, dass die Europ&auml;er ihre Leopard 2 an die Ukraine geben. Denn dann k&ouml;nnen sie als Ersatz ihre eigenen Panzer anbieten. Der Ukraine-Krieg bietet den USA gerade eine einmalige Gelegenheit, nach Helikoptern, Kampfjets und Raketen nun auch mit Panzerfahrzeugen auf dem europ&auml;ischen R&uuml;stungsmarkt Fuss zu fassen und die deutsche Konkurrenz zu verdr&auml;ngen. Diese Chance wollen sie sich nicht entgehen lassen.<br>\nDie Amerikaner machen daraus kein Geheimnis. In den 1960er Jahren gr&uuml;ndeten sie die &laquo;Defense Security Cooperation Agency&raquo;, eine Agentur, die dem Verteidigungsminister Lloyd Austin untersteht. Ihre Aufgabe ist es, Staaten davon zu &uuml;berzeugen, amerikanische Waffen zu kaufen. Das Ziel besteht darin, sie auf diese Weise nachhaltig an die USA zu binden. [&hellip;]<br>\nDie Amerikaner verfolgen eine andere Politik, und dies zunehmend r&uuml;cksichtslos selbst gegen&uuml;ber den eigenen Verb&uuml;ndeten. Frankreich bekam das vor zwei Jahren zu sp&uuml;ren, als Australien einen Vertrag &uuml;ber den Bau von U-Booten im Wert von 56 Milliarden Euro kurzerhand k&uuml;ndigte, um amerikanische Boote zu kaufen. Zuvor hatte die US-Regierung mit der australischen Regierung und Grossbritannien ein Sicherheitsb&uuml;ndnis geschlossen, das den Australiern den Beistand der Vereinigten Staaten zusicherte. Als Gegenleistung sollten die Australier ihre Waffen in den USA kaufen.<br>\nInzwischen nutzt die US-Regierung so gut wie jede M&ouml;glichkeit, ihre Waffenverk&auml;ufe zu intensivieren. Das Gesch&auml;ft scheint auf den ersten Blick gut f&uuml;r beide Seiten zu sein. Doch genaueres Hinsehen offenbart Auff&auml;lligkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/kampfpanzer-leopard-2-us-ruestungsinteressen-lassen-scholz-zoegern-ld.1722377%20\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Der Artikel in der NZZ verdeutlicht den wirtschaftlichen\/politischen Aspekt der Lieferung der Leopard-Panzer an die Ukraine und macht deutlich, dass es Olaf Scholz nicht um Moral und Menschenleben geht. Er zeigt aber auch deutlich, dass die technischen Lieferprobleme der Amerikaner &ndash; bei einer m&ouml;glichen Lieferung der Kampfpanzer M1 Abram &ndash; eine reine Pokertaktik der USA sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Polen h&auml;lt Scholz&rsquo; Haltung f&uuml;r &ldquo;inakzeptabel&rdquo;<\/strong><br>\nDer Ton wird rauer: Polens Regierungschef Morawiecki hat Kanzler Scholz&rsquo; Haltung beim Thema &ldquo;Leopard 2&rdquo; f&uuml;r die Ukraine als &ldquo;inakzeptabel&rdquo; kritisiert. Moskau dagegen warnt vor einer &ldquo;globalen Katastrophe&rdquo;, sollten Kampfpanzer geliefert werden.<br>\nDie internationale Kritik wird lauter. Am Wochenende haben sich weitere L&auml;nder zu m&ouml;glichen &ldquo;Leopard 2&rdquo;-Lieferungen an die Ukraine ge&auml;u&szlig;ert. Der polnische Ministerpr&auml;sident Mateusz Morawiecki erkl&auml;rte nun, die Haltung Deutschlands in dieser Frage sei &ldquo;inakzeptabel&rdquo;.<br>\nFalls die Regierung dabei bleibe, den Kampfpanzer &ldquo;Leopard 2&rdquo; nicht an die Ukraine zu liefern, werde Polen &ldquo;eine kleine Koalition&rdquo; von L&auml;ndern zustande bringen, sagte er in einem Interview mit der polnischen Nachrichtenagentur PAP.  Die Koalition werde die Ukraine mit &ldquo;moderner Ausr&uuml;stung&rdquo; und &ldquo;modernen Panzern&rdquo; aus ihren eigenen Best&auml;nden versorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/morawiecki-nennt-deutsche-haltung-in-leopard-debatte-inakzeptabel-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es gibt keinen offiziellen Antrag Polens auf eine Ausfuhrgenehmigung, was darauf hindeutet, dass es hier nur um eine innenpolitische Botschaft geht. In Polen sind dieses Jahr Parlamentswahlen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&raquo;In der Ostukraine steht nicht das Bolschoi-Ballett und tanzt &rsaquo;Schwanensee&lsaquo;&laquo;<\/strong><br>\nMarie-Agnes Strack-Zimmermann fand am Freitag, unmittelbar nach dem internationalen Treffen auf der US-Basis Ramstein, deutliche Worte f&uuml;r die &ndash; in ihren Augen &ndash; verfehlte Strategie von Kanzler Scholz in der Panzerdebatte. Nun legt die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses nach, wenngleich bei einem anderen Thema. Die FDP-Politikerin hat angesichts der russischen Invasion in der Ukraine vor Nachsicht mit Russland gewarnt.<br>\nSie rief dazu auf, mit einer &raquo;folkloristischen Vorstellung&laquo; von Russland aufzur&auml;umen. &raquo;In der Ostukraine steht nicht das Bolschoi-Ballett und tanzt &rsaquo;Schwanensee&lsaquo;&laquo;, sagte Strack-Zimmermann am Samstag beim Landesparteitag der NRW-FDP in Bielefeld. &raquo;Da stehen Soldaten, die morden, vergewaltigen, verschleppen und noch vieles Schreckliche mehr &ndash; foltern tun sie auch.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/marie-agnes-strack-zimmermann-in-der-ostukraine-steht-nicht-das-bolschoi-ballett-und-tanzt-schwanensee-a-345de830-51a7-4597-ac9a-e1ab947f8a39%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Koalitionsstreit in Deutschland eskaliert<\/strong><br>\nStrack-Zimmermann bezeichnete M&uuml;tzenich auf Twitter als &bdquo;das Sinnbild aller zentralen Verfehlungen deutscher Au&szlig;enpolitik&ldquo;. Sie schrieb: &bdquo;Seine Ansichten von gestern f&uuml;hren in die Probleme von morgen. Er ist nicht mehr in der Lage, sein Weltbild der Realit&auml;t anzupassen.&ldquo; Am Freitag hatte Strack-Zimmermann Kanzler Olaf Scholz (SPD) im ZDF-&bdquo;heute journal&ldquo; angegriffen, was wiederum eine heftige Reaktion M&uuml;tzenichs ausl&ouml;ste.<br>\n&bdquo;Frau Strack-Zimmermann und andere reden uns in eine milit&auml;rische Auseinandersetzung hinein. Dieselben, die heute Alleing&auml;nge mit schweren Kampfpanzern fordern, werden morgen nach Flugzeugen oder Truppen schreien&ldquo;, sagte M&uuml;tzenich der dpa. &bdquo;Eine Politik in Zeiten eines Krieges in Europa macht man nicht im Stil von Emp&ouml;rungsritualen oder mit Schnappatmung, sondern mit Klarheit und Vernunft.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3302189\/%20\">ORF.at<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Frechheit siegt: Wie die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihre N&auml;he zur R&uuml;stungslobby verharmlost<\/strong><br>\nWenn die D&uuml;sseldorfer FDP-Bundestagsabgeordnete an der Spitze des Verteidigungsausschusses zugleich in den drei wichtigsten Lobbyorganisationen der R&uuml;stungsindustrie personell eingebunden ist &ndash; in der &bdquo;Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Wehrtechnik&ldquo; (DWT) und dem &bdquo;F&ouml;rderkreis Deutsches Heer&ldquo; (FKH) sowie als Vize-Pr&auml;sidentin der &bdquo;Deutsch-Atlantischen Gesellschaft&ldquo;(DAG) &ndash; dann sind kritische Fragen aus der W&auml;hlerschaft angebracht. Denn Marie-Agnes Strack-Zimmermann sitzt dort zusammen mit den Spitzenmanagern des parteispendenfreudigen R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall (mit der Konzernzentrale und Sponsoring in ihrem D&uuml;sseldorfer Wahlkreis) sowie mit den f&uuml;hrenden Vertretern aller &uuml;brigen deutschen R&uuml;stungskonzerne, nebst weiteren Politikern und hochrangigen Milit&auml;rs. Nebenher sitzt sie auch im Beirat der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik unter dem Sprecher MdB Kiesewetter (CDU) , zusammen mit Angeh&ouml;rigen des Bundessicherheitsrates.<br>\nBestechlichkeit hat ihr pers&ouml;nlich keiner vorgeworfen, aber fehlende Sensibilit&auml;t f&uuml;r Befangenheit und offenkundige Interessenkonflikte: Solche bef&uuml;rchtet vor allem die f&uuml;r Transparenz und Demokratie eintretende Initiative &bdquo;Lobbycontrol&ldquo; mit ihrer Internetplattform &bdquo;Lobbypedia&ldquo;, ebenso wie die Internetplattform &bdquo;Abgeordnetenwatch&ldquo; sowie die internationale Antikorruptionsorganisation &bdquo;Transparency International&ldquo;, aber auch die oppositionelle Linkspartei im Bundestag: Die R&uuml;stungsindustrie w&uuml;rde so &uuml;ber &bdquo;sehr enge und privilegierte Zug&auml;nge ins Parlament verf&uuml;gen&rdquo;. (Auf diese Weise werden die neuerdings in Kriegszeiten politisch umworbenen R&uuml;stungskonzerne aus ihrer fr&uuml;heren &bdquo;Schmuddelecke&ldquo; herausgeholt).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/duesseldorf\/c-politik\/frechheit-siegt-wie-die-fdp-politikerin-marie-agnes-strack-zimmermann-ihre-naehe-zur-ruestungslobby-verharmlost_a1825561\">lokalkompass.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Reden vom Krieg<\/strong><br>\nDeutschland und der Krieg: Im Bundestag horchte kaum noch jemand auf, als Unionspolitiker Johann Wadephul Europa unwidersprochen im Krieg verortete: &ldquo;Europa ist im Krieg. Dar&uuml;ber diskutieren wir jetzt miteinander&rdquo;, sagte er am Donnerstag bei der Debatte um die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine.<br>\nEuropa ist im Krieg? In Europa ist ein Krieg. Aber ist Europa im Krieg? Es ist diese unscharfe Semantik, die sich schleichend, aber wahrnehmbar Richtung Krieg zu &auml;ndern scheint. (&hellip;)<br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius, der neue Mann, der helfen soll, einen Krieg Europas zu verhindern, tappte selbst am Dienstag kurz nach seiner Nominierung in die Grauzone der Kriegsrhetorik. Das Verteidigungsministerium sei schon in Friedenszeiten eine gro&szlig;e Herausforderung, sagte er und schob nach: &ldquo;In Zeiten, in denen man als Deutschland indirekt an einem Krieg beteiligt ist, noch einmal besonders.&rdquo;<br>\nDeutschland ist indirekt am Krieg beteiligt? Im Kanzleramt d&uuml;rfte sich die Stirn des stets sorgsam formulierenden Olaf Scholz in Falten gelegt haben. Er will kein Kriegskanzler werden und wiederholt das wieder und wieder, um auch &ouml;ffentlich zu beruhigen. (&hellip;)<br>\nWann wird aus Waffen f&uuml;r den Krieg eine Beteiligung am Krieg? Stegner meinte wohl auch kriegerische Tweets wie jenen, als er im Bundestag warnte, das Bed&uuml;rfnis mancher, alle zehn Minuten neue, offensivere Waffengattungen per Tweet ins Spiel zu bringen, werde dem Ernst der Lage nicht gerecht. (&hellip;)<br>\nWie ernst aber ist die Lage? Es ist Krieg in Europa. Europa ist aber nicht im Krieg. Der Grat wird schmaler. Noch spottet Marie Agnes Strack-Zimmermann von der FDP, dass linke Arbeitskreise jedenfalls nicht helfen werden. Man werde an der Seite der Ukraine stehen, sagt sie. Und das geht nicht mit linken Arbeitskreisen. &ldquo;Das geht mit einer klaren Botschaft an Putin: Wer unser System hier zerst&ouml;ren will, wird es mit allen Demokraten zu tun bekommen.&rdquo;<br>\nVon roten Linien jedenfalls haben sich Regierung und auch Sozialdemokraten verbal verabschiedet. Von pr&auml;ziser Semantik in Zeiten des Krieges immerhin noch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/krieg-wortwahl-deutschland-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Soll Deutschland schwere Kampfpanzer an die Ukraine liefern?<\/strong><br>\nAuf keinen Fall, meint unsere Kommentatorin<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/mdr-aktuell-nachrichtenradio\/audio\/audio-2236020.html%20\">MDR<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ramstein-Konferenz bereitet Lieferung von Kampfpanzern und Langstreckenraketen an Kiew vor<\/strong><br>\nDen Nato-Kriegstreibern und ihren Propagandisten in den Medien ist bewusst, dass sie damit die Gefahr einer nuklearen Eskalation heraufbeschw&ouml;ren. Es sei &bdquo;keineswegs ausgemacht, dass Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin es dauerhaft hinnimmt, dass Nato-Staaten sich immer st&auml;rker in den Krieg involvieren. Und ob Putin, falls er in eine ausweglose Lage geriete, nicht doch Atomwaffen einsetzte? Niemand kann dieses Risiko mit Sicherheit ausschlie&szlig;en,&ldquo; stellt die S&uuml;ddeutsche Zeitung in ihrem Leitartikel vom Donnerstag fest.<br>\nDann wirbt der Autor des Artikels, SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach, umso aggressiver f&uuml;r Kampfpanzer. &bdquo;Zweifelsohne aber w&uuml;rde die schnelle Lieferung von Kampfpanzern der Ukraine gerade jetzt helfen, sich gegen die immer brutaler werdenden Angriffe von Putins Armee zu verteidigen. Je mehr Panzer, Munition und Waffen Deutschland, Polen oder die USA liefern, desto gr&ouml;&szlig;er die Chance f&uuml;r die Ukraine, ihr Land zu sch&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nDerartige Kommentare geben einen Einblick in die Mentalit&auml;t der herrschenden Klasse, die an ihre dunkelsten Traditionen ankn&uuml;pft. 82 Jahre nach dem &Uuml;berfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion und dem Vernichtungskrieg im Osten propagiert sie einen neuen Panzerkrieg gegen Russland, obwohl dieser erkl&auml;rterma&szlig;en in die nukleare Vernichtung f&uuml;hren kann. Dieser Wahnsinn muss durch den Aufbau einer internationalen Massenbewegung gegen Krieg gestoppt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/01\/20\/odzk-j20.html%20\">World Socialist Web Site<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das Kampfpanzer-Junktim<\/strong><br>\nWiewohl Boris Pistorius bereits am Tag seiner Vereidigung im ARD-Brennpunkt erkl&auml;rte, von einem Junktim bez&uuml;glich der Lieferung deutscher Leopard-Panzer sei ihm nichts bekannt, ist diese Aussage doch in der Welt: Deutsche Kampfpanzer vom Typ Leopard gibt es f&uuml;r die Ukraine nur, wenn auch die USA ihre Abrams-Panzer an Kiew liefern.<br>\nMir gef&auml;llt diese Bedingung ungemein. L&ouml;st sie doch endlich die vage Aussage ab, es g&auml;be keine deutschen Alleing&auml;nge, alles erfolge in enger Abstimmung mit den Freunden und Verb&uuml;ndeten. Vor allem aber ist sie ein gro&szlig;artiger Schachzug, mit dem die USA gezwungen werden, Farbe zu bekennen.<br>\nEs ist doch so, dass unter den bisherigen Waffenlieferungen an die Ukraine keine Systeme waren, die eine ukrainische Offensive wirksam unterst&uuml;tzen w&uuml;rden. Sch&uuml;tzenpanzer, wie der Marder und seine Artgenossen, die von Frankreich, von den Briten und den USA geliefert werden, dienen, wie der Name schon sagt, dazu, &bdquo;Sch&uuml;tzen&ldquo;, also Infanteristen, unter dem Schutz ihrer vergleichweise schwachen Panzerung schnell und halbwegs sicher in die Kampfzone und innerhalb der Kampfzone verlegen zu k&ouml;nnen. Flugabwehrsysteme, vom alten deutschen Gepard, &uuml;ber das hypermoderne deutsche Iris T  System, bis hin zu den Patriot-Systemen aus US-Fertigung helfen, Flugzeuge, Drohnen und Geschosse der Raketenartillerie abzuwehren. Gro&szlig;kalibrige Kanonen, ob nun selbstfahrend, wie die Panzerhaubitze 2000, oder mittels Transportfahrzeugen bewegt, k&ouml;nnen gegnerische Stellungen in der Kampfzone beschie&szlig;en. Die Aufkl&auml;rungssysteme die es dazu gibt, unterst&uuml;tzen auch nur die Zielsuche dieser &ndash; im betrachteten Konflikt &ndash; letztlich eher defensiven Waffen.<br>\nDas bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass der kollektive Westen der Ukraine bisher alle Waffen verweigert hat, die &ndash; &uuml;ber den Versuch hinaus, die nun von Russland beanspruchten Gebiete im Donbass zur&uuml;ckzuerobern &ndash; einen Angriffskrieg gegen Russland, mit massiven Attacken auf russisches Territorium erm&ouml;glichen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/egon-w-kreutzer.de\/das-kampfpanzer-junktim\">Egon W. Kreutzer<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die USA wissen genau, dass die Ukraine keine Demokratie ist<\/strong><br>\nViele westliche Medien, vor allem jene in den USA und in Europa, beschreiben die Ukraine als Bollwerk zur Verteidigung der Demokratie. Die Realit&auml;t ist, dass man auch in den USA sehr genau weiss, dass das schlicht eine L&uuml;ge ist. Der prominente US-Politologe Ted Galen Carpenter hat vor wenigen Tagen erneut darauf aufmerksam gemacht, dass das Selenskyj-Regime in Kiev eine absolut repressive Politik betreibt &ndash; und dies nicht erst seit dem Beginn des Ukraine-Krieges am 24. Februar 2022.<br>\nDie westlichen Scharfmacher der Ukraine &ndash; die &laquo;Cheerleader&raquo; &ndash; haben offensichtlich kein Schamgef&uuml;hl. Sie stellen dieses Land, die Ukraine, weiterhin als eine freiheitsliebende Demokratie dar, obwohl sich die Beweise h&auml;ufen, dass es nichts dergleichen ist. Das politische und mediale Fest der Liebe, das den offiziellen Besuch von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj in Washington und seine Rede vor der gemeinsamen Sitzung des Kongresses Ende Dezember begleitete, war nur das j&uuml;ngste Beispiel.<br>\n&laquo;Voice of America&raquo; ver&ouml;ffentlichte einen Artikel, in dem Selenskyjs Auftritt mit Winston Churchills Rede vor dem Kongress im Dezember 1941 verglichen wurde, was den heroischen Ton und die inhaltliche Bedeutung angeht. Die &laquo;New York Times&raquo; behauptete, die &ouml;ffentliche Moral in der Ukraine sei durch Selenskyjs &bdquo;Heldenbegr&uuml;&szlig;ung&ldquo; in Washington zus&auml;tzlich gest&auml;rkt worden. Der leitende Redakteur von &laquo;19FortyFive&raquo;, Matt Suciu, schimpfte &uuml;ber die republikanischen Abgeordneten Lauren Boebert aus Colorado und Matt Gaetz aus Florida, weil sie sich &bdquo;geweigert hatten, zu klatschen und an den Standing Ovations f&uuml;r die Rede des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj vor dem US-Kongress teilzunehmen&ldquo;, und er wies darauf hin, dass die russischen Medien deren abweichende Haltung durchaus hervorgehoben h&auml;tten. David Frum schrieb im &laquo;Atlantic&raquo;, dass Selenskyj &bdquo;uns an uns selbst&ldquo; und unsere demokratischen Werte &bdquo;erinnert&ldquo; habe. Voll des Lobes, der ukrainische Pr&auml;sident sei in die USA gekommen, um uns f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine zu danken&ldquo;, so Frum, aber es &bdquo;sind die Amerikaner, die ihm danken sollten&ldquo;.<br>\nSelenskyjs Rede hat den Mythos aufrechterhalten, die Ukraine sei eine mutige Demokratie, die die Bollwerke der Freiheit gegen Russlands Angriffe verteidige. Pr&auml;sident Biden verk&ouml;rperte diese Haltung schon in den ersten Tagen des russisch-ukrainischen Krieges, als er behauptete, der Konflikt sei Teil eines globalen Kampfes zwischen Freiheit und Demokratie auf der einen Seite und Autoritarismus auf der anderen Seite. Der Kolumnist der &laquo;New York Times&raquo;, German Lopez, ist der Meinung, &bdquo;das anhaltende Engagement des Westens f&uuml;r die Ukraine&raquo; sei &laquo;ein Beispiel f&uuml;r einen wichtigen Trend im Jahr 2022, der k&uuml;nftige globale Ereignisse beeinflussen k&ouml;nnte: &bdquo;Dies war das Jahr, in dem die liberale Demokratie zur&uuml;ckgeschlagen hat&ldquo;, wie Janan Ganesh in der &laquo;Financial Times&raquo; schrieb.<br>\nSolche schmerzhaften Simplifizierungen einer komplexen Welt w&auml;ren schon schlimm genug, wenn die Ukraine tats&auml;chlich eine echte Demokratie w&auml;re. Das Land hatte diesen Status jedoch schon vor der russischen Invasion nie erreicht, und Kiews Weg zur systematischen Unterdr&uuml;ckung der Bev&ouml;lkerung hat sich seit dem Ausbruch des Konflikts noch verschlimmert. Die heutige Ukraine ist ein korrupter und zunehmend autorit&auml;rer Staat. Sie ist nicht einmal nach der gro&szlig;z&uuml;gigsten Definition dieses Begriffs eine Demokratie. Leider wird das repressive Verhalten des Selenskij-Regimes von Kiews Anh&auml;ngern im Westen weiterhin ignoriert, verharmlost oder sogar gutgehei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-usa-wissen-genau-dass-die-ukraine-keine-demokratie-ist\/\">Ted Galen Carpenter in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>China mahnt: Dialog einziger realistischer Pfad zu Frieden in der Ukraine<\/strong><br>\nDer chinesische Gesandte Dai Bing hat am Dienstag erkl&auml;rt, dass der Dialog der einzige realistische Weg zur L&ouml;sung der Ukraine-Krise sei. Dies berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Als Chinas stellvertretender st&auml;ndiger Vertreter bei den Vereinten Nationen sagte Dai w&auml;hrend einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Situation in der Ukraine:<br>\n&ldquo;Dialog und Verhandlungen sind der einzige realistische und gangbare Weg, um die Krise zu l&ouml;sen. Seit dem Ausbruch der Krise in der Ukraine sind Probleme an allen Fronten aufgetaucht, und die Konfrontationen und Konflikte zwischen Religionen, Kulturen und Gesellschaften haben sich versch&auml;rft. Die Verl&auml;ngerung, Ausweitung und Verkomplizierung der Konflikte ist f&uuml;r beide Seiten nicht mehr zu ertragen.&rdquo;<br>\nDai f&uuml;gte hinzu, dass es bei Konflikten und Konfrontationen keinen Gewinner gebe. Sein Land hoffe, dass alle betroffenen Parteien Vernunft und Zur&uuml;ckhaltung &uuml;ben, den Dialog aufnehmen und sich verpflichten, die gemeinsamen Sicherheitsbedenken mit politischen Mitteln zu l&ouml;sen. Die internationale Gemeinschaft m&uuml;sse sich darauf konzentrieren, Friedensgespr&auml;che zu f&ouml;rdern, Russland und die Ukraine zu ermutigen, zu Verhandlungen zur&uuml;ckzukehren, und die Bedingungen f&uuml;r einen baldigen Waffenstillstand und die Einstellung der Feindseligkeiten zu schaffen, mahnte er. Weiter warnte er:<br>\n&ldquo;Jegliche Aufstachelung zum Hass und das Sch&uuml;ren von Spannungen sollten zur&uuml;ckgewiesen werden. In diesem Prozess sollte die Religion zu einer positiven Kraft werden, die f&uuml;r den Frieden eintritt, die Einheit f&ouml;rdert und den Frieden in den K&ouml;pfen der Menschen vor Ort verankert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/160406-china-mahnt-dialog-einziger-realistischer\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Aggressive Politik &ldquo;China stoppen, Russland vernichten&rdquo; wegen Niedergangspanik im Westen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung folgt in ihrem Anti-China- und Anti-Russland-Kurs weitgehend den Vorgaben aus Washington &ndash; gegen deutsche und europ&auml;ische Interessen. Besonders die Gr&uuml;nen-Politiker erweisen sich als Vollstrecker dieser kurzsichtigen Politik. (&hellip;)<br>\nDer Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Wolfram Elsner ordnet diese Politik folgenderma&szlig;en ein:<br>\n&ldquo;Ja, das ist ja die alte Entkopplungspolitik, die der Herr Trump ja erfunden hat. Inwischen sind sie ja alle, alle herrschenden Parteien in den NATO-L&auml;ndern sind ja Trumpisten. Und auch der Herr Biden macht ja das Gleiche weiter, was der Trump ja begonnen hat. [&hellip;] Im Grunde macht man ja die Trump-Politik weiter.&rdquo;<br>\nOb nun Republikaner oder Demokraten in den USA, ob nun SPD, Union, FDP, Gr&uuml;ne &ndash; bis hin zu Teilen der LINKEN bei uns: Der Hintergrund sei eine Niedergangspanik, die sich im Westen zunehmend breitmache. Von einer rationalen Reaktion k&ouml;nne keine Rede mehr sein, sondern nur von einer irrationalen, aggressiven Reaktion, die in die Haltung m&uuml;nde, China stoppen und Russland vernichten zu wollen. Dahinter st&uuml;nde die alte &ldquo;imperiale Heartland-Strategie&rdquo; von 1904, die darauf ziele &ldquo;jede Kooperation zwischen Deutschland und Russland&rdquo; zu zerschlagen und am besten Russland und China zu zerlegen. (&hellip;)<br>\nAllerdings drohe deutschen und westlichen Unternehmen von der eigenen Politik Gefahr. Aufgrund der antichinesischen Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden diese Firmen sich in China in steigendem Ma&szlig;e von ihren westlichen Zulieferern abkoppeln, und zwar zugunsten von chinesischen Zulieferen. Dadurch entst&uuml;nde innerhalb Chinas eine v&ouml;llig autarke westliche Industrie, die nicht mehr auf Importe angewiesen sei:<br>\n&ldquo;Und da kann man mal unsere fanatischen Gr&uuml;nen, Au&szlig;enminister und Wirtschaftsminister und all&rsquo; diese durchgeknallten, &uuml;berhitzten Politiker fragen: Ist das die Entkopplung, die Ihr gewollt habt? Sicher nicht!&rdquo;<br>\nElsners Schlussfolgerung lautet: Peking ist jedoch nicht nur ein wichtiger Handelspartner f&uuml;r Deutschland, sondern die deutsche Abh&auml;ngigkeit vom Reich der Mitte steigt sogar. Im Interview mit RT DE geht der Wirtschaftswissenschaftler weiter der Frage nach, wie sinnvoll der von der Bundesregierung eingeschlagene Anti-China-Kurs ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/160318-aggressive-politik-china-stoppen-russland\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90311\">Die Chinapolitik der Ampel ist schlecht f&uuml;r Deutschland, Europa und den Klimaschutz!<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aus der Gruft: &ldquo;US-Heuchelei in der Ukraine&rdquo;<\/strong><br>\nPr&auml;sident Bush sagte letzte Woche, dass &ldquo;jede Wahl [in der Ukraine], wenn es eine gibt, frei von jeglichem ausl&auml;ndischen Einfluss sein sollte&rdquo;. Ich stimme dem Pr&auml;sidenten von ganzem Herzen zu. Leider scheinen mehrere US-Regierungsstellen das anders gesehen zu haben und haben Dollars der US-Steuerzahler in die Ukraine geschickt, um das Ergebnis zu beeinflussen.<br>\nWir wissen nicht genau, wie viele Millionen &ndash; oder Dutzende von Millionen &ndash; Dollar die US-Regierung f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen in der Ukraine ausgegeben hat. Wir wissen, dass ein gro&szlig;er Teil dieses Geldes gezielt zur Unterst&uuml;tzung eines bestimmten Kandidaten eingesetzt wurde und dass &uuml;ber eine Reihe von ausgesuchten Nichtregierungsorganisationen (NRO) &ndash; sowohl amerikanische als auch ukrainische &ndash; Millionen von Dollar zur Unterst&uuml;tzung des Pr&auml;sidentschaftskandidaten Viktor Juschtschenko geflossen sind.<br>\nLassen Sie mich hinzuf&uuml;gen, dass wir meiner Meinung nach keinen der beiden Kandidaten unterst&uuml;tzen sollten. Ich bin zwar kein Anh&auml;nger von Viktor Juschtschenko, aber ich bin auch kein Anh&auml;nger seines Gegners, Viktor Janukowitsch. Es geht uns einfach nichts an, wen das ukrainische Volk zu seinem Pr&auml;sidenten w&auml;hlt. Und wenn es das Gef&uuml;hl hat, dass die Wahl nicht fair war, dann ist es seine Sache, das zu kl&auml;ren.<br>\nWie kam es zu dieser einseitigen US-Finanzierung in der Ukraine?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_01_22_ausdergruft.htm\">Ron Paul in Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein Mitglied des Zwischenahner Segelklubs (ZSK) hat Besuch von der Polizei erhalten. Grund war das Vereinswappen, das ein &bdquo;Z&ldquo; zeigt. Unterst&uuml;tzt hier jemand den russischen Angriff auf die Ukraine?<\/strong><br>\nDer Zwischenahner Segelklub ist ein ehrw&uuml;rdiger Verein mit langer Tradition. Dass der Zusammenschluss der Segel-Freunde mal ein Fall f&uuml;r den Staatsschutz werden k&ouml;nnte, h&auml;tte sich wohl niemand tr&auml;umen lassen. Und doch klingelten am Donnerstag eine Beamtin und ein Beamter der Polizei bei einem Mitglied in Oldenburg und forderten Aufkl&auml;rung. Grund: Der Mann f&uuml;hrt ein Club-Wappen am Wagen &ndash; und auf dem Wappen ist das Vereinszeichen &bdquo;Z&ldquo; zu sehen. In Deutschland kann das &bdquo;Z&ldquo; als Symbol des russischen Angriffs auf die Ukraine strafbar sein.<br>\n&bdquo;Ich war so perplex, dass ich erst mal nichts sagen konnte&ldquo;, berichtet das Mitglied. Offenbar gingen die Beamten einer Anzeige nach &ndash; von wem, das sei ihm nicht mitgeteilt worden. Nachdem er die Abk&uuml;rzung ZSK erkl&auml;rt habe, h&auml;tten ihm die Beamten versichert, keine Anzeige zu erstatten. &bdquo;Sie wollten aber dem Verfassungsschutz eine Mitteilung machen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nWilfried Schom&auml;ker sieht keinen Grund, das Logo zu &auml;ndern. &bdquo;Wir f&uuml;hren das Wappen seit Gr&uuml;ndung des Vereins vor 130 Jahren, es ist als Vereinssymbol beim Deutschen Segelverband eingetragen&ldquo;, sagte der Vorsitzende des Segelklubs. &bdquo;Wir lassen uns das ,Z&lsquo; nicht klauen von jemandem, der meint, die Welt aufr&uuml;hren zu m&uuml;ssen.&ldquo; Der Vorsitzende hat vereinzelt Nachfragen &uuml;ber das &bdquo;Z&ldquo; im Vereinslogo erhalten. So habe etwa ein Vereinsmitglied gro&szlig;e Probleme mit dem Logo. &bdquo;Wir haben im Vorstand &uuml;ber das Thema gesprochen und eine klare Position gefunden: Das ,Z&lsquo; bleibt in unserem Wappen.&ldquo; Verst&auml;ndnis habe der Vorstand, wenn sich ein Mitglied entscheide, das Wappen zum Beispiel vom Auto zu entfernen. &bdquo;Denn das ,Z&lsquo; kann zu Missverst&auml;ndnissen f&uuml;hren, wie wir sehen.&ldquo; Eine Empfehlung gibt es aber nicht. &bdquo;Das entscheidet jedes Mitglied f&uuml;r sich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nwzonline.de\/plus-blaulicht\/bad-zwischenahn-oldenburg-posse-ein-autoaufkleber-ruft-den-staatsschutz-auf-den-plan_a_51,12,541816306.html\">NWZ online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ermittlungsverfahren wegen Aktivit&auml;ten des &ldquo;Russischen Hauses&rdquo; eingeleitet<\/strong><br>\nDie Berliner Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit den Aktivit&auml;ten des &ldquo;Russischen Hauses&rdquo; in der Hauptstadt ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gepr&uuml;ft werde, ob der Betrieb des Wissenschafts- und Kulturzentrums gegen das Au&szlig;enwirtschaftsgesetz versto&szlig;e, teilte Beh&ouml;rdensprecher Sebastian B&uuml;chner am Freitag auf dpa-Anfrage mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Hintergrund sind EU-Sanktionen gegen Russland wegen dessen Angriffskrieges in der Ukraine. Wie unter anderem LTO berichtete, soll eine russische Staatsagentur als Betreiber der Einrichtung auf einer EU-Sanktionsliste stehen.<br>\nDer fr&uuml;here Gr&uuml;nen-Politiker Volker Beck hat in der Sache Anzeige erstattet, dar&uuml;ber hat LTO zuerst berichtet. Es k&ouml;nne nicht sein, dass eine von der EU sanktionierte Kulturdependance in Deutschland Kreml-Propaganda betreibe, w&auml;hrend im Krieg in der Ukraine t&auml;glich Menschen sterben, sagte er der dpa. Gepr&uuml;ft werden m&uuml;ssten auch m&ouml;gliche Vers&auml;umnisse der zust&auml;ndigen Berliner Beh&ouml;rden bei der Durchsetzung von Sanktionen.<br>\nDas &ldquo;Russische Haus&rdquo; an der Berliner Friedrichstra&szlig;e wurde in den 1980er-Jahren gegr&uuml;ndet, damals als sowjetisches Wissenschafts- und Kulturzentrum. Heute bietet es unter anderem Kulturveranstaltungen und Sprachkurse an. Eine Stellungnahme des Hauses zu den Ermittlungen lag zun&auml;chst nicht vor. Ukrainische Initiativen in Berlin protestieren schon l&auml;nger dagegen, dass die Einrichtung trotz des russischen Angriffskrieges weiter ge&ouml;ffnet ist, denn damit setzt Berlin bestehende EU-Sanktionen gegen Russland nicht um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/russisches-haus-berlin-staatsanwaltschaft-volker-beck-ermittlungsverfahren\/%20\">Legal Tribune Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Warum hat die EU keine kulturellen Einrichtungen der Ukraine sanktioniert als diese mit dem Beschuss des Donbass ab 2014 begonnen hat? Dadurch sind tausende Menschen zu Tode gekommen. Die Doppelmoral des &bdquo;Werte-Westen&ldquo; kommt zum Vorschein, insbesondere wenn bedacht wird, dass Ex-Kanzlerin Merkel zugegeben hat, dass die Ukraine auf den Krieg gegen Russland vorbereitet worden ist &ndash; insbesondere durch das Minsker Abkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anteil minderj&auml;hriger Bundeswehr-Rekruten so hoch wie nie<\/strong><br>\nDer Anteil von Minderj&auml;hrigen unter den neuen Rekruten der Bundeswehr war im vergangenen Jahr so hoch wie noch nie. 9,4 Prozent waren 2022 zum Zeitpunkt ihrer Rekrutierung erst 17 Jahre alt. Dies ist der h&ouml;chste Anteil seit Beginn der Erfassung 2011. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des Linke-Abgeordneten Ali Al-Dailami hervor.<br>\nDie absolute Zahl minderj&auml;hriger Rekruten betrug im vergangenen Jahr 1773, wovon 1446 junge M&auml;nner und 327 junge Frauen waren. 2021 waren nur 1239 Minderj&auml;hrige eingestellt worden. Den H&ouml;chststand in absoluten Zahlen gab es 2017 mit 2126 minderj&auml;hrigen Rekruten, was 9,1 Prozent entsprach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article243344797\/Bundeswehr-Anteil-minderjaehriger-Rekruten-so-hoch-wie-nie.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gerechte Verteilung jetzt angehen!<\/strong><br>\nIn der gesamten Welt und besonders in Deutschland ist das Verm&ouml;gen sehr ungleich verteilt. So besitzt das reichste Prozent der hiesigen Bev&ouml;lkerung rund ein Drittel des Gesamtverm&ouml;gens. Das gef&auml;hrdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein gerechtes Steuersystem, wie das des DGB, w&auml;re ein erster Schritt hin zu einer fairen Verm&ouml;gensverteilung. (&hellip;)<br>\nUnfassbar: 81 Milliard&auml;r*innen besitzen mehr Verm&ouml;gen als die untere H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung, also gut vier Milliarden Menschen. Das reichste Prozent erhielt zwei Drittel des seit 2020 neu generierten Verm&ouml;gens, w&auml;hrend 90 Prozent der Menschen lediglich ein Zehntel des Zuwachses auf sich verbuchen konnten. Diese Zahlen ver&ouml;ffentlichte die Entwicklungsorganisation Oxfam in ihrem Ungleichheitsbericht in dieser Woche &ndash; traditionell vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos. (&hellip;)<br>\nBesonders in Deutschland ist das Verm&ouml;gen sehr ungleich verteilt. So besitzt das reichste Prozent der hiesigen Bev&ouml;lkerung rund ein Drittel des Gesamtverm&ouml;gens, die untere H&auml;lfte gerade einmal 2,5 Prozent (siehe Grafik). Angesichts der hohen Inflation ist zu erwarten, dass die &auml;rmere Bev&ouml;lkerungsh&auml;lfte bald sogar noch schlechter dasteht. Denn bei diesen Menschen besteht Verm&ouml;gen oft nicht aus Immobilien oder Betriebsverm&ouml;gen, sondern aus Geld auf Sparkonten. Auf diese Spareinlagen musste nun aber oftmals zur&uuml;ckgegriffen werden, um die gestiegenen Rechnungen zu begleichen. (&hellip;)<br>\nSo fordert der DGB seit Jahren ein gerechteres Steuersystem und hat hierf&uuml;r ein eigenes Konzept entwickelt, durch welches sehr hohe Einkommen und Verm&ouml;gen gemessen an ihrer Leistungsf&auml;higkeit mehr zum Allgemeinwesen beitragen. Hierzu z&auml;hlen z. B. die Wiedererhebung der Verm&ouml;gensteuer, die Abschaffung von Privilegien in der Erbschaft- und Schenkungsteuer und eine st&auml;rkere Besteuerung von Kapitaleinkommen.<br>\nWie ungerecht der steuerpolitische Status Quo ist, zeigen auch neue Berechnungen des Netzwerk Steuergerechtigkeit: Danach hat ein Million&auml;r mit einem Einkommen von 1,6 Millionen Euro beispielsweise eine Steuer- und Abgabenquote von 24 Prozent, w&auml;hrend sie f&uuml;r ein Paar, das zusammen 110.000 Euro verdient, bei 43 Prozent liegt. Zudem tragen Erbschaften und Verm&ouml;gen lediglich 1,1 Prozent zum gesamten Steueraufkommen bei, w&auml;hrend Lohnsteuer und Mehrwertsteuer mit jeweils knapp 30 Prozent den gr&ouml;&szlig;ten Teil ausmachen.<br>\nSchluss mit Steuprivilegien f&uuml;r Reiche<br>\nAngesichts der gro&szlig;en gesellschaftlichen Herausforderungen, wie dem demografischen Wandel, der sozial-&ouml;kologischen Transformation der Wirtschaft oder dem Fachkr&auml;ftemangel, k&ouml;nnen wir uns Steuerprivilegien f&uuml;r Reiche nicht mehr leisten. Die &ouml;ffentliche Hand braucht Einnahmen &ndash; f&uuml;r eine moderne Infrastruktur, gute Bildung und eine intakte Umwelt, von der alle profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/uber-uns\/dgb-heute\/wirtschafts-finanz-steuerpolitik\/++co++1088a882-98af-11ed-affe-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Prek&auml;re Klickarbeit hinter den Kulissen von ChatGPT<\/strong><br>\nJede Menge Nutzer:innen reden derzeit &uuml;ber und mit ChatGPT. Der m&auml;chtige Text-Generator l&auml;sst sich in Dialoge verwickeln, erstellt auf Anfrage Essays zu den entlegensten Themen, Gedichte verschiedener Stilrichtungen, komplexe Programmcodes und vieles mehr. Nun zeigt eine Recherche des US-amerikanischen Time Magazine, welche Rolle schlecht bezahlte Arbeiter:innen aus Kenia bei der gehypten Anwendung spielen.<br>\nChatGPT stammt von OpenAI, einem US-Unternehmen mit Sitz in Kalifornien. Nachdem OpenAI das Programm im November vergangenen Jahres ver&ouml;ffentlicht hatte, verzeichnete es schon nach nur einer Woche eine Million Nutzer:innen. Innerhalb kurzer Zeit stieg OpenAI zu einem der wertvollsten KI-Firmen weltweit auf. Neben ChatGPT bietet OpenAI den Bild-Generator DALL-E-2 an. In naher Zukunft will das Unternehmen dar&uuml;ber hinaus Anwendungen anbieten, die Videos und menschliche Stimmen generieren.<br>\nDer Erfolg von ChatGPT beruht nicht nur auf Codezeilen und Datenbanken, sondern auch auf m&uuml;hsamer Handarbeit. Denn bevor Millionen Nutzer:innen mit ChatGPT ins Gespr&auml;ch kamen, haben Arbeiter:innen in Kenia unter prek&auml;ren Bedingungen die Anwendung optimiert. Sie haben dazu beigetragen, dass die Antworten des Text-Generators &bdquo;weniger toxisch&ldquo; ausfallen, wie aus der Times-Recherche hervorgeht.<br>\nDass auch sogenannte &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo; nicht ohne menschliche Hilfe auskommt, ist zun&auml;chst nicht neu oder &uuml;berraschend. Auch Konzerne wie Google setzen daf&uuml;r Menschen ein. Der neue Bericht liefert allerdings einen eindr&uuml;cklichen Einblick in die Arbeitsbedingungen hinter den Kulissen. Die T&auml;tigkeit wird dabei nicht etwa zum US-Mindestlohn im Silicon Valley verrichtet, sondern verst&auml;rkt in den globalen S&uuml;den ausgelagert &ndash; mit schlechten Arbeitsbedingungen. In diesem Fall hat das von OpenAI beauftragte Unternehmen Samasource die Zusammenarbeit vorzeitig beendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/globaler-sueden-prekaere-klickarbeit-hinter-den-kulissen-von-chatgpt\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Immer mehr Rentner gehen zum Sozialamt<\/strong><br>\nImmer mehr Rentner in Deutschland treten den Weg zum Sozialamt an. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegen. Die Statistiker kommen demnach im Vorjahresvergleich auf einen Anstieg von zw&ouml;lf Prozent bei der Zahl der Senioren, die Grundsicherung im Alter beantragen. In absoluten Zahlen: Allein von Juni bis September 2022 sei die Zahl der Bez&uuml;ge von innerhalb von drei Monaten von 628.570 auf 647.515 gestiegen. Das sind 18.945 Personen mehr. Im Vorjahresvergleich zum September 2021 sind es sogar 68.420 Personen in der Kategorie &ldquo;Altersgrenze und &auml;lter&rdquo; mehr, die eine Grundsicherung beantragt haben, was einem Anstieg von rund zw&ouml;lf Prozent entspricht. (&hellip;)<br>\nBartsch brachte in diesem Zusammenhang ein Spitzentreffen zum Thema Rente ins Gespr&auml;ch: &ldquo;Wir brauchen dringend einen Rentengipfel im Kanzleramt&rdquo;, sagte der Linken-Politiker. &ldquo;Es ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine gro&szlig;e Rentenreform in Deutschland. Die Rente muss den Lebensstandard sichern und vor Armut sch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Immer-mehr-Rentner-gehen-zum-Sozialamt-article23861407.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Thema &bdquo;Rente&ldquo; ist seit den Anf&auml;ngen ein Dauerthema der NachDenkSeiten. Erinnert sei z.B. an diese Betr&auml;ge:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1646%20\">Im Zusammenspiel von politischen Entscheidungen und Propaganda wird das Vertrauen in die gesetzliche Rente ruiniert. Zu Gunsten der Versicherungskonzerne.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2898%20\">Es ist h&ouml;chste Zeit die gesetzliche Rente wieder armutsfest zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=38955\">ARD, ZDF etc. versagen in der neu aufgebrochenen Rentendebatte erneut &ndash; mit Polemik gegen die Gesetzliche Rente, mit dem R&uuml;ckgriff auf den unseri&ouml;sen Raffelh&uuml;schen als Sachverst&auml;ndigen usw<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zwei Gerichtsurteile: Ministerium muss Dokumente zur Maskenbeschaffung rausgeben<\/strong><br>\nDabei geht es auch um eine E-Mail-Korrespondenz zwischen dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn und einer Unternehmerin. Die Urteile sind noch nicht rechtskr&auml;ftig. (&hellip;)<br>\nEiner der in Bonn klagenden Unternehmer beantragte nach Angaben des Verwaltungsgerichts K&ouml;ln im Dezember 2020 beim Ministerium dann Zugang zu Gutachten und anderen Stellungnahmen einer Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft und einer Anwaltskanzlei. Diese waren den Angaben zufolge vom Ministerium zur Unterst&uuml;tzung bei der Abwicklung der Beschaffungsverfahren eingeschaltet worden.<br>\nEine andere Person habe unter Bezugnahme auf einen Medienartikel beantragt, s&auml;mtlichen Schriftverkehr zwischen Spahn und einer Unternehmerin in den Jahren 2020 und 2021 zu bekommen. Das Ministerium habe beide Antr&auml;ge abgelehnt. Dagegen wurde geklagt.<br>\nDie Klagen hatten nun weitestgehend Erfolg, wie das Verwaltungsgericht K&ouml;ln erkl&auml;rte. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es unter anderem, dass die Behauptung, die Erteilung der Informationen bedeute einen zu gro&szlig;en Verwaltungsaufwand, nicht greife &ndash; angesichts der Gr&ouml;&szlig;e des Ministeriums. Im Bezug auf die Herausgabe der E-Mails schr&auml;nkte das Gericht allerdings ein, dass diese nicht f&uuml;r jene Teile verpflichtend sei, die Gesch&auml;ftsgeheimnisse enthielten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/zwei-gerichtsurteile-ministerium-muss-dokumente-zur-maskenbeschaffung-rausgeben-9218061.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Buchauszug: Wolfgang Bittner &uuml;ber das WEF und den &ldquo;gro&szlig;en Umbruch&rdquo;<\/strong><br>\nAlle Jahre wieder: Dieser Tage sind die Augen der Welt&ouml;ffentlichkeit auf das Treiben der &ldquo;Eliten&rdquo; im schweizerischen Davos gerichtet. Der Jurist, Schriftsteller und RT-Autor Wolfgang Bittner hat ein Buch ver&ouml;ffentlicht, das dieses Treiben in einem etwas ernsteren Kontext beleuchtet. Hier ein Auszug daraus.<br>\nIn der Bev&ouml;lkerung kaum bekannt sind verst&ouml;rende Pl&auml;ne des einflussreichen Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum; WEF) zu einer Neuordnung der Gesellschaft, sie werden &uuml;berdeckt von einem die Menschen verwirrenden Informationschaos, der Corona-Krise und dem Krieg in der Ukraine. Das WEF, eine Stiftung und weltweit vernetzte Lobbyorganisation, hat seinen Hauptsitz in der Schweiz bei Genf und veranstaltet j&auml;hrliche Treffen, zumeist in Davos, an denen die Elite der Welt teilnimmt. Es unterh&auml;lt B&uuml;ros in New York, Tokio und Peking. Die Macht dieser Organisation wird &ndash; ebenso wie die der &ldquo;Bilderberg-Gruppe&rdquo; &ndash; oft untersch&auml;tzt. Denn es ist keine harmlose Honoratiorengesellschaft, die sich in den Schweizerischen Bergen trifft, um nett miteinander zu plaudern.<br>\nZiel eines parallel zum Jahrestreffen stattfindenden Open Forum ist nach eigenem Bekunden, &ldquo;die &Ouml;ffentlichkeit an den Diskussionen zwischen Entscheidungstr&auml;ger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teilhaben zu lassen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/160184-buchauszug-wolfgang-bittner-ueber-wef\/\">Wolfgang Bittner in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zauberberg der M&auml;chtigen: Was machen die eigentlich in Davos?<\/strong><br>\nAuf dem Word Economic Forum (WEF) treffen sich die &bdquo;globalen Eliten&ldquo;. In einer zerstrittenen Welt hat das WEF pl&ouml;tzlich Probleme. Wird es &uuml;berleben? (&hellip;)<br>\nJedes Jahr, wenn das WEF die &bdquo;globale Elite&ldquo; in die Schweiz holt, sind viele aufgeregt; die Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft, weil sie davon &uuml;berzeugt sind: Ich habe es geschafft, ich geh&ouml;re dazu! Und die Kritiker, von denen die schrillsten davor warnen, dass das WEF heimlich die ganze Menschheit unterjochen wolle. In diesem Jahr scheint es nicht mehr ganz so popul&auml;r zu sein, sich in Davos zu zeigen. Viele Staats- und Regierungschefs fehlen. Die zunehmende Polarisierung der Welt sei &bdquo;ein Trend gegen das WEF&ldquo;, sagt der Finanzjournalist Norbert H&auml;ring vom Handelsblatt. Er beobachtet das WEF seit vielen Jahren fachkundig und kritisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wef-zauberberg-der-maechtigen-was-machen-die-eigentlich-in-davos-li.309159\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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