{"id":92896,"date":"2023-01-24T08:48:48","date_gmt":"2023-01-24T07:48:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896"},"modified":"2023-01-24T08:48:48","modified_gmt":"2023-01-24T07:48:48","slug":"hinweise-des-tages-4281","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h01\">Blinder Fleck in der Panzerdebatte: Warum redet keiner &uuml;ber Abrams?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h02\">SPD will F&uuml;hrungsrolle Deutschlands und neue Russland-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h03\">Die strategische Souver&auml;nit&auml;t der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h04\">Exklusiv: NDR drohte Investigativ-Autoren Schr&ouml;m und Hollenstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h05\">Die Grundsteuerreform ist ein staatlicher Offenbarungseid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h06\">Grundsicherung im Alter: Anstieg der Anzahl der Leistungsempf&auml;ngerinnen und -empf&auml;nger bis September 2022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h07\">Beamtenbund-Chef: &bdquo;Wir haben im &ouml;ffentlichen Dienst ein generelles Problem mit der F&uuml;hrungskultur&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h08\">Start des 49-Euro-Tickets: Vorw&uuml;rfe gegen Bund und Verkehrsminister Wissing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h09\">Look at how the 1% are doing right now, and tell me the system isn&rsquo;t rigged<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h10\">Japan r&uuml;stet f&uuml;r den Krieg auf: Was bedeutet das f&uuml;r Asien?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h11\">BND setzt auf Journalisten als Spitzel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h12\">Erst Lob, dann Seitenwechsel: ARD-Reporter wird Pistorius-Sprecher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h13\">Debatte um Immunschw&auml;che nach einer Corona-Infektion &ndash; wie aussagekr&auml;ftig sind die Hinweise?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h14\">Die politische Verfolgung von Julian Assange ist auch eine deutsche Geschichte von Feigheit und Werte-Verrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h15\">Springer-Chef k&uuml;ndigt weitere Sparma&szlig;nahmen bei &ldquo;Bild&rdquo; an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92896#h16\">MDR: Shitstorm nach Panzer-Kommentar<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Blinder Fleck in der Panzerdebatte: Warum redet keiner &uuml;ber Abrams?<\/strong><br>\nAbgesehen von einer Bemerkung von Bundeskanzler Olaf Scholz, die bald wieder zur&uuml;ckgezogen wurde, sind die US-amerikanischen Panzer der Elefant im Raum, &uuml;ber den niemand spricht. Dabei spr&auml;che, so man unbedingt das ukrainische Gemetzel unn&ouml;tig verl&auml;ngern will, alles f&uuml;r den Abrams M1.<br>\nEs ist schon seltsam. In den vergangenen Jahren wurden st&auml;ndig weitere Exemplare dieses Panzertyps nach Osteuropa transportiert und blieben dort; Zug um Zug. Mit Sicherheit befinden sich Hunderte dieser Panzer in Europa. Und dennoch wird in der Debatte der NATO so getan, als g&auml;be es diese Panzer nicht. [&hellip;]<br>\nDer Abrams M1 und der Leopard 2 sind die einzigen Panzermodelle, die &uuml;berhaupt je in St&uuml;ckzahlen im Tausenderbereich produziert wurden, was immer noch ein Resultat der Aufstellung im Kalten Krieg ist, nach der nur die USA und die Bundesrepublik wirkliche Panzerverb&auml;nde besa&szlig;en. Die meisten Leopard 2 wurden urspr&uuml;nglich f&uuml;r die Bundeswehr produziert und dann weitergereicht. Die augenblickliche Situation k&ouml;nnte vom MIK der USA als Gelegenheit gesehen werden, selbst den kompletten Markt zu &uuml;bernehmen. Je mehr europ&auml;ische R&uuml;stungsg&uuml;ter in der Ukraine verheizt werden, desto mehr US-R&uuml;stungsg&uuml;ter kann man den Europ&auml;ern danach verkaufen.<br>\nDer dritte Grund: Die Panzerlieferungen sind unter allen Umst&auml;nden der Einstieg in den Konflikt mit Truppen. Selbst wenn die Ukraine das halbe Jahr h&auml;tte, das es braucht, damit die Mannschaften die Panzer fahren k&ouml;nnen, fehlte dann immer noch der Panzerkommandeur, dessen Ausbildung l&auml;nger dauert, als noch eine Ukraine auf der Landkarte zu finden sein d&uuml;rfte. Nachdem Kommandeur und Mannschaft miteinander kommunizieren k&ouml;nnen m&uuml;ssen und selbst die Polen kaum willens sein d&uuml;rften, ihr gesamtes Panzerpersonal zu ukrainischen S&ouml;ldnern zu machen, bleibt es dabei, dass die Lieferung von Panzern ohne Besatzung nutzlos ist. Mit Besatzung l&auml;sst sich das aber kaum mehr anders wahrnehmen denn als volle Beteiligung als Kriegspartei.<br>\nWundert es, dass die USA sich da einen schlanken Fu&szlig; machen, wenn man doch andere ins Feuer schicken kann? Man k&ouml;nnte das sogar als eine Art Risikobegrenzung verkaufen; schlie&szlig;lich k&ouml;nnte man behaupten, das w&auml;re noch keine Auseinandersetzung zwischen den beiden gr&ouml;&szlig;ten Nuklearm&auml;chten, die Gefahr einer nuklearen Eskalation sei also dadurch unter Kontrolle.<br>\nIn Wirklichkeit geht es nat&uuml;rlich darum, die absehbare Niederlage jedem au&szlig;er den USA in die Schuhe zu schieben, auch, um der eigenen Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber die Niederlage kaschieren zu k&ouml;nnen. Wenn es keine Abrams und keine US-Besatzungen sind, haben andere versagt. Nichts ist weniger denkbar als ein Eingest&auml;ndnis einer US-Niederlage; vorher wird alles ins Feuer geworfen bis auf die K&uuml;chensp&uuml;le, wie man das auf Englisch formulieren w&uuml;rde. Auch alle vermeintlichen Verb&uuml;ndeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.world\/inland\/160716-blinder-fleck-in-der-panzerdebatte-warum-redet-keiner-ueber-abrams\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Panzerdebatte: Baerbock rudert zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNun hat die Panzerdebatte auch die EU-Au&szlig;enminister erreicht. Sie machen Druck auf Deutschland &ndash; wohl auch in der Hoffnung, Frau Baerbock w&uuml;rde den Weg frei machen. Doch die rudert zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock fand sich im europ&auml;ischen Rampenlicht wieder. Denn sie hatte sich schon am Sonntag in Paris weit aus dem Fenster geh&auml;ngt. &ldquo;Wir w&uuml;rden Leopard-Lieferungen anderer L&auml;nder nicht blockieren&rdquo;, sagte sie im franz&ouml;sischen Fernsehen.<br>\nDas klang nach R&uuml;ckendeckung f&uuml;r Polen, das seit Tagen auf gr&uuml;nes Licht aus Deutschland wartet. Doch kaum in Br&uuml;ssel angekommen, ruderte Baerbock wieder zur&uuml;ck. Der entscheidenden Frage, ob Berlin tats&auml;chlich eine Exportgenehmigung erteilen w&uuml;rde, wich sie aus.<br>\nDie Gr&uuml;nen-Politikerin begr&uuml;ndete lediglich noch einmal, warum aus ihrer Sicht eine schnelle Entscheidung n&ouml;tig ist. Die Ukraine m&uuml;sse den Krieg gewinnen und brauche daf&uuml;r jede erdenkliche Hilfe. &bdquo;Denn wenn sie diesen Krieg verliert, dann gibt es keine Ukraine mehr&ldquo;.<br>\nWas &bdquo;gewinnen&ldquo; hei&szlig;t, sagte Baerbock nicht. Und ob f&uuml;r den Sieg deutsche &bdquo;Leos&ldquo; gebraucht werden, lie&szlig; sie auch offen. Ob es daran liegt, dass sie von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur&uuml;ckgepfiffen wurde? Die letzte Entscheidung liegt bei Scholz, und der z&ouml;gert weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/panzerdebatte-baerbock-rudert-zurueck\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>SPD will F&uuml;hrungsrolle Deutschlands und neue Russland-Politik<\/strong><br>\nEine F&uuml;hrungsrolle Deutschlands in der Welt, Milit&auml;r als Mittel der Friedenspolitik und Kehrtwende im Verh&auml;ltnis zu Russland: Die SPD will ihre Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik auf dem Parteitag im Dezember neu aufstellen. Die Kommission Internationale Politik der Partei legte am Montag ein erstes Konzept daf&uuml;r vor, in dem auch Fehler in den letzten Jahrzehnten einger&auml;umt werden &ndash; gerade, was die Russland-Politik angeht. Die Zeitenwende im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zeige, &ldquo;dass wir Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht immer richtig eingesch&auml;tzt haben&rdquo;.<br>\nDas Konzept der Parteikommission mit dem Titel &ldquo;Sozialdemokratische Antworten auf eine Welt im Umbruch&rdquo; wurde am Montag von Parteichef Lars Klingbeil im Parteipr&auml;sidium und auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Klingbeil hatte die Debatte &uuml;ber eine Neuausrichtung demokratischer Au&szlig;enpolitik bereits im vergangenen Jahr mit zwei Grundsatzreden angesto&szlig;en. Darin hatte er gefordert, dass Deutschland den Anspruch einer &ldquo;F&uuml;hrungsmacht&rdquo; verfolgen und das Milit&auml;r als ein Mittel der Politik verstehen sollte. Au&szlig;erdem r&auml;umte er eine Reihe von Fehlern der SPD in der Russland-Politik ein. All das findet sich jetzt in dem 21-seitigen Kommissionspapier wieder, wenn auch in ver&auml;nderter Form.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boerse-frankfurt.de\/nachrichten\/ROUNDUP-SPD-will-Fuehrungsrolle-Deutschlands-und-neue-Russland-Politik-null\">B&ouml;rse Frankfurt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.L.:<\/strong> Dieser dpa-Meldung ist zu entnehmen, dass die gesamte Friedens- und Entspannungspolitik Willy Brandts verraten wird. Das nach ihm benannte SPD-Haus sollte in &bdquo;Zeitenwende-Haus&ldquo; umbenannt werden.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Zeitenwende&rdquo; f&uuml;r die SPD-Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nSchon im Juni hatte Parteichef Klingbeil in einer Rede bei der Friedrich-Ebert-Stiftung gesagt, Deutschland m&uuml;sse den Anspruch einer F&uuml;hrungsmacht haben. F&uuml;r die SPD sind das neue T&ouml;ne. Die Partei vollzieht nun nach, was Kanzler Olaf Scholz schon l&auml;nger vorgibt. Was das f&uuml;r die Partei bedeutet, wird auf 21 Seiten definiert.<br>\nEs ist unter anderem eine Neuerfindung der SPD-Russlandpolitik. Ganze zehn Mal kommt dabei der Begriff &ldquo;Zeitenwende&rdquo; vor &ndash; darin sieht man die enge Verzahnung zwischen Partei und Kanzleramt. Das Papier ist Erkl&auml;rung und theoretischer &Uuml;berbau der Politik von Kanzler Scholz. Auf Seite zwei schreiben die Autoren, die regelbasierte Ordnung gerate immer h&auml;ufiger unter Druck. Immer mehr Staaten seien versucht, das Recht des St&auml;rkeren &uuml;ber die St&auml;rke des Rechtes zu stellen. Ein Motiv, das der Kanzler schon oft in Reden verwendet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/spd-aussenpolitik-101.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Deutschland soll also die R&uuml;stungsindustrie ausgebaut werden. Insbesondere der Co-Bundesvorsitzende der SPD, Herr Klingbeil, treibt dieses Vorhaben voran. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89377\">Er wird zum Totengr&auml;ber der SPD<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85088\">Klingbeil (SPD): &bdquo;Milit&auml;rische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik sehen&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77782\">Die R&uuml;stungslobby besetzt den wichtigen Posten des SPD-Vorsitzenden.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die strategische Souver&auml;nit&auml;t der EU<\/strong><br>\nDeutschland und Frankreich streben nach gr&ouml;&szlig;erer &bdquo;europ&auml;ischer Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; und wollen die EU &bdquo;als geopolitischen Akteur &hellip; st&auml;rken&ldquo;. Dies geht aus einer Deutsch-Franz&ouml;sischen Erkl&auml;rung hervor, die gestern in Paris anl&auml;sslich der Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung des &Eacute;lys&eacute;e-Vertrages ver&ouml;ffentlicht wurde. Die Erkl&auml;rung sieht weitere milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine vor, &bdquo;solange dies n&ouml;tig ist&ldquo;, k&uuml;ndigt neue Aufr&uuml;stungsschritte an und sieht deutsch-franz&ouml;sische Man&ouml;ver &bdquo;im Indo-Pazifik&ldquo; vor. Hintergrund sind unter anderem gravierende R&uuml;ckschl&auml;ge der Bundesrepublik in der Rivalit&auml;t mit den Vereinigten Staaten, darunter eine zunehmende milit&auml;rische Abh&auml;ngigkeit sowie die drohende Deindustrialisierung durch die Abwanderung von Produktionsstandorten in die USA. Wie der franz&ouml;sische Publizist Emmanuel Todd urteilt, gehe es in den gegenw&auml;rtigen globalen Machtk&auml;mpfen &ndash; einem &bdquo;beginnenden dritten Weltkrieg&ldquo; &ndash; auch &bdquo;um Deutschland&ldquo;. Bundeskanzler Olaf Scholz geht von der Entstehung einer &bdquo;multipolaren Welt&ldquo; aus; in ihr sollen sich Deutschland und die EU als milit&auml;risch schlagkr&auml;ftige M&auml;chte eine f&uuml;hrende Stellung sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9139\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Exklusiv: NDR drohte Investigativ-Autoren Schr&ouml;m und Hollenstein<\/strong><br>\nDie beiden CumEx-Aufdecker Oliver Schr&ouml;m und Oliver Hollenstein erheben in einem Exklusiv-Interview mit dem Magazin &bdquo;Wirtschaftsjournalist:in&ldquo; schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Norddeutschen Rundfunk. Dieser habe f&uuml;nf Tage vor dem Erscheinungstag dem Ch.Links-Verlag, in dem ihr Bestseller &bdquo;Die Akte Scholz&ldquo; &uuml;ber die Verwicklungen des heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in den CumEx-Skandal enth&uuml;llt wird, mit juristischen Schritten gedroht, wenn dieser dem Sender vor Ver&ouml;ffentlichung das Buchmanuskript nicht zur Verf&uuml;gung stelle.<br>\nDas sei &bdquo;ein beispielloser Fall&ldquo; und die &bdquo;allergr&ouml;&szlig;te Keule, die man gegen so ein Buch herausholen kann&ldquo;, sagt Oliver Hollenstein im WJ-Interview mit Wolfgang Messner. Der Verlag sei &bdquo;entsetzt&ldquo; gewesen. &bdquo;Offensichtlich hatten die NDR-Oberen die Bef&uuml;rchtung, dass in unserem Buch etwas Unangenehmes &uuml;ber ihren Sender stehen k&ouml;nnte&ldquo;, so Hollenstein weiter. [&hellip;]<br>\nSchon nach der ersten Ver&ouml;ffentlichung &uuml;ber die Rolle von Scholz habe es massive Einflussversuche durch Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt und andere gegeben, enth&uuml;llt das Autoren-Duo weiter. Schmidt, der schon lange der engste Berater von Olaf Scholz sei, habe sich wiederholt mit pers&ouml;nlichen Diffamierungen und Diskreditierungen der beiden Investigativ-Journalisten an die Chefredaktionen gewandt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsjournalistin.com\/singlenews\/uid-944312\/exlusiv-ndr-drohte-investigativ-autoren-schroem-und-hollenstein\/#a944312\">Wirtschaftsjournalist:in<\/a>\n<p>dazu: <strong>NDR drohte Investigativ-Autoren Schr&ouml;m und Hollenstein wegen ihres CumEx-Buches &bdquo;Die <\/strong><br>\nAkte Scholz&ldquo; mit juristischen Schritten<br>\n&bdquo;Offensichtlich hatten die NDR-Oberen die Bef&uuml;rchtung, dass in unserem Buch etwas Unangenehmes &uuml;ber ihren Sender stehen k&ouml;nnte&ldquo;, sagt Oliver Hollenstein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.newsroom.at\/news\/aktuelle-meldungen\/vermischtes-3\/ndr-drohte-investigativ-autoren-schroem-und-hollenstein-wegen-ihres-cumex-buches-die-akte-scholz\/\">newsroom.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Grundsteuerreform ist ein staatlicher Offenbarungseid<\/strong><br>\nDer Finanzminister will aktuelle Daten &uuml;ber den Besitz von Grund und Boden, und mal wieder kommt die ganze Pracht der vormodernen Ordnungssysteme zum Vorschein. &Uuml;ber eine Eisbergspitze der gescheiterten Digitalisierung. [&hellip;]Bis zum 31. Januar sind Immobilienbesitzer in Deutschland verpflichtend dazu aufgerufen, den Finanzbeh&ouml;rden Grundst&uuml;cksdaten zu &uuml;bermitteln: Gr&ouml;&szlig;e, Lage, Bebauungsarten etc. Es geht um rund 35 Millionen Immobilien. Ausgel&ouml;st hat sie ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, in dem den Gesetzgebern aufgegeben worden ist, die seit Jahrzehnten kaum ver&auml;nderten Voraussetzungen zur Erhebung der Grundsteuer neu zu bewerten und zu regeln. Klingt plausibel, und so wurde die Aufgabe von den Finanzverwaltungen kurzerhand an die Eigent&uuml;mer weitergereicht.<br>\nSeither l&ouml;st das R&auml;tselraten dar&uuml;ber, was genau verlangt wird, Nervenzusammenbr&uuml;che, Wut- und Verzweiflungsschreie aus. Wer wei&szlig; schon Bescheid &uuml;ber Bodenrichtwert, Gemarkung und Grundbuchblattnummer? Immerhin ist der H&auml;lfte der Eigent&uuml;mer bereits gelungen, all das in die elektronischen Speichermedien einzuf&uuml;llen, was die Datenkrake Staat ungeachtet der emotionalen Bedeutung des Besitzes von Grund und Boden wissen will.<br>\nDas ist gar nicht so einfach. [&hellip;]<br>\nDas gro&szlig;e &Auml;rgernis der Grundsteuerform besteht jedoch nicht allein in dem Bed&uuml;rfnis des Staates, die Daten zu erheben und neu zu bewerten. Skandal&ouml;s ist vielmehr, dass er bereits &uuml;ber die Daten verf&uuml;gt, diese aber nicht sinnvoll und verl&auml;sslich zusammenf&uuml;hren kann. Die Immobilienbesitzer sind gewisserma&szlig;en die Angeketteten einer Strafexpedition, die ausgezogen sind, die Digitalisierung des Landes auf den Weg zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/digitalisierung-grundsteuer-reform-behoerden-bodenrichtwert-nutt\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Grundsicherung im Alter: Anstieg der Anzahl der Leistungsempf&auml;ngerinnen und -empf&auml;nger bis September 2022<\/strong><br>\nVon September 2021 bis September 2022 stieg die Anzahl der Empf&auml;ngerinnen (w) von Grundsicherung im Alter* um 14,4 Prozent (46.395) auf 368.140, die der Empf&auml;nger (m) um 8,6 Prozent (22.025) auf 279.375. Die Anzahl der Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger von Grundsicherung im Alter* insgesamt stieg von September 2021 bis September 2022 um 11,8 Prozent (68.420) auf 647.515. [&hellip;]<br>\nDer Anstieg um 68.420 (11,8 Prozent) von September 2021 bis September 2022 resultiert aus einem Anstieg der Leistungsempf&auml;ngerinnen und Leistungsempf&auml;nger mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit um 4,3 Prozent (18.385) und einem Anstieg der Leistungsempf&auml;ngerinnen und Leistungsempf&auml;nger ohne deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit um 32,1 Prozent (50.035) &ndash; vermutlich weit &uuml;berwiegend durch Aufnahme von Kriegsfl&uuml;chtlingen aus der Ukraine ab dem zweiten Quartal 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1753-grundsicherung-im-alter-anstieg-der-anzahl-der-leistungsempfaengerinnen-und-empfaenger-bis-september-2022.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beamtenbund-Chef: &bdquo;Wir haben im &ouml;ffentlichen Dienst ein generelles Problem mit der F&uuml;hrungskultur&ldquo;<\/strong><br>\nAm 24. Januar beginnt die Tarifrunde f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst. Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach &uuml;ber die Strategie der Gewerkschaften und Ideen zur Finanzierung zweistellig steigender L&ouml;hne.<br>\nWirtschaftsWoche: Herr Silberbach, Beamtenbund und Verdi fordern in der anstehenden Tarifrunde 10,5 Prozent mehr Geld &ndash; das hat sich noch nicht mal die IG Metall getraut. Wie begr&uuml;nden Sie eine so hohe Lohnforderung?<br>\nUlrich Silberbach: Ohne eine massive Lohnsteigerung wird der Personalmangel im &ouml;ffentlichen Dienst eskalieren. Es fehlen uns bereits heute rund 360.000 Fachkr&auml;fte. Und in den kommenden zehn Jahren gehen 1,3 Millionen Besch&auml;ftigte in den Ruhestand. Da m&uuml;ssen wir gegensteuern. In der Industrie, mit der wir um Fachkr&auml;fte konkurrieren, sind die Geh&auml;lter immer noch h&ouml;her. Und es geht nicht mehr nur um Spitzenkr&auml;fte, sondern auch um Menschen in den unteren Lohngruppen. Hier hat das neue B&uuml;rgergeld eine Schieflage erzeugt.<br>\nWas meinen Sie damit?<br>\nWir h&ouml;ren immer h&auml;ufiger, dass sich Kolleginnen und Kollegen fragen, ob sich das Arbeiten f&uuml;r den Staat noch lohnt, wenn nur 300 oder 400 Euro mehr &uuml;brig bleiben als beim Bezug von B&uuml;rgergeld. In den unteren Entgeltgruppen im Beamtenbereich, etwa in A3, fangen die Leute bei 2000 Euro an.<br>\nNach Aussage des Verbands Kommunaler Unternehmen w&uuml;rde der von Ihnen geforderte Lohnanstieg die Kommunen pro Jahr &uuml;ber 15 Milliarden Euro kosten. Wo soll das Geld herkommen?<br>\nGegenfrage: Wo sind die vielen Milliarden hergekommen, die wir in den vergangenen Jahren in all die Rettungsschirme und Corona-Hilfsprogramme gesteckt haben? Wo kommen die 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr her? Oder die 200 Milliarden Euro f&uuml;r die Energiepreisdeckel? Das sind 15 oder 16 Milliarden doch wohl kein Weltuntergang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wiwo.de\/politik\/konjunktur\/beamtenbund-chef-wir-haben-im-oeffentlichen-dienst-ein-generelles-problem-mit-der-fuehrungskultur\/28916416.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Start des 49-Euro-Tickets: Vorw&uuml;rfe gegen Bund und Verkehrsminister Wissing<\/strong><br>\nDer p&uuml;nktliche Start des Deutschlandtickets zum 1. Mai steht auf der Kippe. Bund und L&auml;nder konnten sich in wichtigen Fragen noch nicht einigen. Woran die Verhandlungen bisher scheiterten.<br>\nDas 49-Euro-Ticket sollte eigentlich zum 1. Januar 2023 eingef&uuml;hrt werden, doch der Start wurde immer wieder verschoben. Inzwischen gilt auch die Einf&uuml;hrung zum 1. Mai als nicht sicher, wie Bremens Mobilit&auml;tssenatorin Maike Schaefer (Gr&uuml;ne) jetzt erkl&auml;rte. Demnach sind noch Detailfragen offen.<br>\nIm Zentrum des Debakels steht Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), dem die L&auml;nder die Schuld an den Verz&ouml;gerungen geben. F&uuml;r einen p&uuml;nktlichen Start zum 1. Mai brauche es mehr Kompromisse &ndash; &ldquo;und einen Bundesminister, der die Umsetzung nicht blockiert&rdquo;, sagte Schaefer nach einem Arbeitstreffen am Freitag.<br>\nDie Reaktionen aus den s&uuml;ddeutschen L&auml;ndern sind nicht besser. So sagte der baden-w&uuml;rttembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Gr&uuml;ne) der S&uuml;ddeutschen Zeitung: &ldquo;An uns L&auml;ndern liegt es nicht, dass sich das 49-Euro-Ticket verz&ouml;gert&rdquo;. Die L&auml;nder seien bereit, die Verkehrsverb&uuml;nde auch.<br>\nBayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sagte dem M&uuml;nchner Merkur: &ldquo;Herr Wissing spricht zwar oft davon, dass das Deutschlandticket bald starten soll, ist aber noch viele Antworten schuldig&rdquo;. So habe der Bund etwa beihilferechtliche Fragen mit der EU-Kommission noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt.<br>\nEin weiterer Streitpunkt ist, in welcher Form das Ticket angeboten werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Start-des-49-Euro-Tickets-Vorwuerfe-gegen-Bund-und-Verkehrsminister-Wissing-7468768.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Look at how the 1% are doing right now, and tell me the system isn&rsquo;t rigged<\/strong><br>\nAccording to Oxfam&rsquo;s annual inequality report, released to coincide with the World Economic Forum meetings in Davos, the richest 1% of people have captured nearly twice as much new wealth as the rest of the world combined since the pandemic. Their fortune soared by $26tn, increasing their share of new wealth from 50% to two-thirds.<br>\nThe breakdown of these figures exposes how on a global basis, extreme wealth is accumulated not by innovating or increasing production, but by taking advantage of rising prices and exploiting labour. In this effort, wealthy people are enabled by lack of regulation and taxation. The result is a bonanza of plunder with no sheriff in town.<br>\nThis has been happening for a while, but the pandemic accelerated the trend.<br>\nRich people benefited from everything &ndash; every positive intervention from the state and negative impact of the crisis somehow still ended up increasing their wealth. They benefited from rising costs by using them as an alibi to charge higher-than-inflation prices, then distributing the rewards as dividends instead of higher wages. Food and energy corporations made a killing, making $306bn in windfall profits in 2022, then distributing 84% to shareholders. &hellip;<br>\nNone of this has happened by accident, according to Peter Goodman, the author of Davos Man: How the Billionaires Devoured the World. &ldquo;It&rsquo;s not an accident,&rdquo; he tells me, &ldquo;that our economies have concentrated greater wealth in fewer hands. Quite simply, wealthy people have used their wealth to purchase democracy, to warp democracy in their own interests. They&rsquo;ve done that through a global template that involves lowering taxes, privatising formerly public attempts to deal with common problems, liquidating the spending that went into things like social services, and then putting that money into their own pockets.&rdquo; The main power of the billionaire class, Goodman says, is in their creation of values, not value, that maintain a friendly political climate. Davos, he says, is &ldquo;a prophylactic against change, an elaborate reinforcement of the status quo served up as the pursuit of human progress&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2023\/jan\/23\/system-rigged-inequality-pandemic-despair-super-rich\">Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Japan r&uuml;stet f&uuml;r den Krieg auf: Was bedeutet das f&uuml;r Asien?<\/strong><br>\nDer japanische Premierminister Fumio Kishida begann das Jahr 2023 mit einer Reise durch die G7-Staaten und hat bis jetzt Frankreich, Italien, Gro&szlig;britannien, die USA und Kanada besucht. Kishida, der in diesem Jahr den Vorsitz der US-zentrierten Gruppe innehat, wird den G7-Gipfel im kommenden Mai in Hiroshima ausrichten.<br>\nW&auml;hrend sich seine Staatsbesuche haupts&auml;chlich darauf konzentrierten, den Boden f&uuml;r den Gipfel vorzubereiten, unterzeichnete Kishida entlang seiner Reiseroute vor allem zahlreiche Verteidigungsabkommen, was zeigt, dass seine Visiten mit Japans derzeit h&ouml;chster Priorit&auml;t zusammenh&auml;ngen: der Aufr&uuml;stung der japanischen Streitkr&auml;fte. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend Tokio die Unabh&auml;ngigkeit Taiwans nicht offiziell anerkennt und in dieser Angelegenheit eine Position strategischer Mehrdeutigkeit beibeh&auml;lt, erh&ouml;hen seine sehr engen Beziehungen zu den USA sowie die Tatsache, dass Japans Verfassung 2014 angepasst wurde, um milit&auml;rische Aktionen zur Verteidigung von Verb&uuml;ndeten zu erm&ouml;glichen, die Wahrscheinlichkeit, dass Japan in einem Konflikt um Taiwan direkt eingreifen w&uuml;rde.<br>\nBemerkenswert ist, dass sich Japan wegen seiner eigenen milit&auml;rischen Expansion nicht nur an die Vereinigten Staaten wendet, sondern auch an andere L&auml;nder. Dazu geh&ouml;ren unter anderem tiefere Beziehungen zu Gro&szlig;britannien, Kanada und Australien. Beispielsweise wird Japan zusammen mit Gro&szlig;britannien und Italien einen &ldquo;Kampfjet der n&auml;chsten Generation&rdquo; entwickeln, der den Einsatz k&uuml;nstlicher Intelligenz beinhalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/asien\/160558-japan-ruestet-fuer-krieg-auf\/\">Timur Fomenko in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BND setzt auf Jour&shy;na&shy;listen als Spitzel<\/strong><br>\nDer BND setzt auf Journalisten als Informanten &ndash; wom&ouml;glich entgegen einer Weisung des Kanzleramts. Der Deutsche Journalistenverband spricht von einem Skandal, die Linke will das Thema im Kontrollgremium des Bundestages zur Sprache bringen.<br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) setzt im Rahmen seines Auftrags, Erkenntnisse &uuml;ber das Ausland, die von au&szlig;en- und sicherheitspolitischer Bedeutung f&uuml;r die Bundesrepublik sind, zu gewinnen, auch auf Journalisten als nachrichtendienstliche Quellen bzw. auf &ldquo;nachrichtendienstliche Verbindungen (NDV)&rdquo;, wie es im BND-Fachjargon hei&szlig;t. Das geht aus einem Schriftsatz des BND vom 26. April 2022 an das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hervor, der LTO vorliegt. In dem Schreiben an das Gericht, das im Zusammenhang mit einem presserechtlichen Auskunftsersuchen der BILD-Zeitung steht (Az. BVerwG 20 F 5.22), stellt der BND klar: &ldquo;Eine Heranziehung von Vertretern der Medienbranche als NDVen ist auch heute noch m&ouml;glich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/bnd-journalisten-informanten-nachrichtendienstliche-quellen-medien-pkg-djv-pressekodex-linke\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erst Lob, dann Seitenwechsel: ARD-Reporter wird Pistorius-Sprecher<\/strong><br>\nKeine Woche ist es her, dass auf &ldquo;tagesschau.de&rdquo; eine Analyse von Michael Stempfle &uuml;ber Boris Pistorius erschien. Der Korrespondent des ARD-Hauptstadtstudios lobte den bisherigen Innennminister Niedersachsens, der inzwischen als Nachfolger von Christine Lambrecht zum Bundesverteidigungsminister ernannt wurde, mit fast schon &uuml;berschw&auml;nglichen Worten. Schon im Anrei&szlig;er-Text hei&szlig;t es: &ldquo;Der Niedersachse ist ein Vollblutpolitiker und was er tut, hat er sich gut &uuml;berlegt.&rdquo;<br>\nDemzufolge d&uuml;rfte sich Pistorius auch gut &uuml;berlegt haben, Stempfle nur sechs Tage sp&auml;ter als neuen Sprecher des Verteidigungsministeriums zu ernennen. &ldquo;Ich freue mich, dass wir mit Michael Stempfle einen in Berlin gut vernetzten Medienprofi mit viel Erfahrung f&uuml;r die anspruchsvolle Aufgabe haben gewinnen k&ouml;nnen&rdquo;, erkl&auml;rte Pistorius am Montag. Wann genau der bisherige ARD-Journalist seinen Posten antreten wird, steht noch nicht fest. Der Zeitpunkt des Wechsels werde derzeit abgestimmt.<br>\nInnerhalb der ARD &ndash; aber auch dar&uuml;ber hinaus &ndash; l&ouml;ste der schnelle Seitenwechsel nicht nur Begeisterung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dwdl.de\/nachrichten\/91457\/erst_lob_dann_seitenwechsel_ardreporter_wird_pistoriussprecher\/\">DWDL<\/a>\n<p>dazu: <strong>ARD-Journalist Stempfle wird Sprecher von Verteidigungsminister Pistorius<\/strong><br>\nDer bisherige Sprecher Christian Thiels, der wie Stempfle ebenfalls vom SWR kam, wechselt den Angaben zufolge auf eine andere Stelle im Verteidigungsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ard-journalist-stempfle-wird-sprecher-von-verteidigungsminister-pistorius-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatte um Immunschw&auml;che nach einer Corona-Infektion &ndash; wie aussagekr&auml;ftig sind die Hinweise?<\/strong><br>\nDie Frage, ob eine oder mehrere Corona-Infektionen das Immunsystem langfristig auslaugen, treibt Betroffene wie Experten seit Monaten um. Hat der deutsche Gesundheitsminister also recht, wenn er vor einer Immunschw&auml;che warnt?<br>\nMehrmalige Corona-Infektionen k&ouml;nnten zu einer anhaltenden Immunschw&auml;che f&uuml;hren, dies gab der deutsche Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Wochenende in einem Zeitungsinterview zu bedenken. Das sch&uuml;rt &Auml;ngste. Und es scheint die Erfahrungen vieler Menschen zu best&auml;tigen. Viele berichten von einem Herbst mit drei Erk&auml;ltungen hintereinander, einer mehrw&ouml;chigen Pilzinfektion oder einer ungewohnt heftigen Scharlach-Erkrankung. Doch gibt es &uuml;berhaupt wissenschaftliche Beweise, dass eine oder mehrere Corona-Infektionen unser Immunsystem &uuml;ber Wochen hinweg schw&auml;chen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/immunschwaeche-nach-einer-coronainfektion-was-wissenschaftliche-studien-dazu-sagen-ld.1722556\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>L&uuml;genbaron Klabauterbach twittert sich um Kopf und Kragen<\/strong><br>\nDer Gesundheitsminister warnt in einem Interview vor &bdquo;unheilbarer Immunschw&auml;che&ldquo; durch Covid. Daf&uuml;r selbst von wohlmeinenden Journalistinnen als Panikmacher kritisiert, spricht er einen Tag sp&auml;ter von einem &bdquo;technischen &Uuml;betragungsfehler&ldquo;, der sich wieder einen Tag sp&auml;ter zu einem angeblichen menschlichen Fehler seines Pressesprechers wandelt.<br>\nAuf Twitter macht sich der Verdacht breit, dass es bei der Ernennung von Karl Lauterbach zum Gesundheitsminister einen technischen &Uuml;bertragungsfehler gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/technischer-uebertragunsfehler\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Lauterbach weist jede Schuld von sich. Dabei hat er offensichtlich Unsinn und Panik verbreitet. Mit anderen Worten: Lauterbach hat geschwurbelt und k&ouml;nnte &ndash; mal wieder &ndash; als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages<\/a> bezeichnet werden. Au&szlig;erdem h&auml;lt der derzeit amtierende Bundesgesundheitsminister am Virenschutz durch Masken und sogar noch an der widerlegten Legende von einer Infizierung durch &bdquo;asymptomatische&ldquo; Personen (fr&uuml;her als &ldquo;Gesunde&rdquo; bezeichnet) fest: &ldquo;In Bayern kann es jetzt passieren, dass ein infizierter asymptomatischer Arzt viele alte oder chronisch kranke Patienten infiziert. Weil er keine Maske tr&auml;gt&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/risiko-bundesgesundheitsminister-karl-lauterbach-kritisiert-bayerns-corona-lockerung,TTSk8rU\">warnte Lauterbach.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die politische Verfolgung von Julian Assange ist auch eine deutsche Geschichte von Feigheit und Werte-Verrat<\/strong><br>\nAm 20. Januar fand in Washington das &bdquo;Belmarsh Tribunal D.C.  &ndash; Der Fall Julian Assange&ldquo; statt.  Organisiert wurde es von der Progressive International und der Holland Stiftung.<br>\nBertrand Russel, einer der Gro&szlig;en des 20. Jahrhunderts, entwickelte w&auml;hrend des Vietnamkriegs die Idee zu dieser Form des politischen Kampfes. Damals ging es um die Enth&uuml;llung von US-Kriegsverbrechen im Vietnamkrieg.<br>\nAm 20. Januar ging es um die politische Verfolgung von Julian Assange, Journalist und Herausgeber von Wikileaks.<br>\nWas und wie auf dem Tribunal diskutiert wurde, machte deutlich, dass der Fall Assange &uuml;ber das Schicksal einer Person weit hinausreicht. Es geht um freie Rede und Pressefreiheit, um den Schutz der Menschenrechte, um die Wahrung des Rechtsstaatsprinzips. Es geht darum, dass unternehmerische Einzelinteressen staatliche Institutionen aber auch Medien zu korrumpieren suchen (und es in Teilen erfolgreich tun).<br>\nEs geht um einen transparenten Staat, in dem sich die Staatsgewalt nicht hinter angeblichen nationalen Sicherheitsinteressen verstecken darf, wenn es um flagranten Rechtsbruch geht. Es geht darum, die UNO und ihre Gremien nicht einer &bdquo;regelbasierten Ordnung&ldquo; zu &uuml;berlassen, sondern sie ins Recht zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/die-politische-verfolgung-von-julian\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Springer-Chef k&uuml;ndigt weitere Sparma&szlig;nahmen bei &ldquo;Bild&rdquo; an<\/strong><br>\nMan werde sich von Mitarbeitern trennen, sagte der Vorstandsvorsitzende Mathias D&ouml;pfner<br>\nDer Medienkonzern Axel Springer wird sich im Zuge der k&uuml;nftigen Struktur seiner deutschen Marken &ldquo;Bild&rdquo; und &ldquo;Welt&rdquo; auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trennen. Vorstandsvorsitzender Mathias D&ouml;pfner sagte der Deutschen Presseagentur auf die Frage, ob es Entlassungen bei den beiden Marken geben werde: &ldquo;Personalumschichtung auf jeden Fall. An der einen Stelle wird es weniger, an der anderen mehr. Das bedeutet auch Trennungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.&rdquo;<br>\nEine Gr&ouml;&szlig;enordnung und den Zeitpunkt nannte er nicht. Seit September wurden die Strukturen des deutschen Mediengesch&auml;fts vor dem Hintergrund des beschleunigten Wandels in der Branche &uuml;berpr&uuml;ft. Die Auflagen von gedruckten Zeitungen gehen seit Jahrzehnten zur&uuml;ck, das Digitalgesch&auml;ft gewinnt f&uuml;r den Konzern auch abseits von Journalismus an Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000142809526\/springer-chef-kuendigt-weitere-sparmassnahmen-bei-bild-an\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>MDR: Shitstorm nach Panzer-Kommentar<\/strong><br>\nWas aber seit dem vergangenen Donnerstagnachmittag stattfindet, ist keine inhaltliche Auseinandersetzung oder Debatte &uuml;ber journalistische Qualit&auml;t. Arndt und der MDR, dessen Chefredaktion sich zu einer seichten Distanzierung veranlasst sah, stehen einer Verbots- und Diffamierungskampagne gegen&uuml;ber, in der sich vieles von dem bricht, was in der deutschen Medienlandschaft schiefl&auml;uft; die zeigt, wie destruktiv Polarisierung wirkt.<br>\nIn zahlreichen Twitter-Kommentaren wird Arndt die Kompetenz abgesprochen, das Thema zu kommentieren. Die Journalistin wird auf ihre Rolle als &ldquo;Eventmoderatorin&rdquo; reduziert. Als ob alle Journalisten des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks Experten f&uuml;r Milit&auml;r- oder Sicherheitspolitik w&auml;ren.<br>\nAm aktivsten in der Kampagne gegen den MDR und seine Journalistin ist wieder einmal Matthias Meisner, der fr&uuml;her einmal f&uuml;r den in Berlin erscheinenden Tagesspiegel t&auml;tig war. Heute arbeitet Meisner unter anderem als freier Mitarbeiter f&uuml;r die Denkfabrik Zentrum Liberale Moderne, die nach Medienberichten zu erheblichen Teilen von der Bundesregierung finanziert wird &ndash; und deren F&uuml;hrungspersonal sich vehement f&uuml;r Panzerlieferungen an Kiew ausspricht.<br>\nDass er dem MDR und Arndt auf dem Blog Volksverpetzer &ldquo;Kreml-Propaganda&rdquo; unterstellt, zeigt, wie verengt die Debatte um den Ukraine-Krieg, die europ&auml;ische Sicherheit und die Folgen der Aufr&uuml;stung einer Kriegspartei inzwischen verl&auml;uft. Und welche bizarren Formen sie mitunter annimmt: Wenn etwa ein ehemaliger Tagesspiegel-Mitarbeiter einer MDR-Mitarbeiterin vorwirft, &ldquo;im Auftrag der s&auml;chsischen Staatsregierung&rdquo; Veranstaltungen zu moderieren, selbst aber von einer umstrittenen staatlichen F&ouml;rderung f&uuml;r ein nicht minder umstrittenes politisches Projekt profitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/MDR-Shitstorm-nach-Panzer-Kommentar-7468615.html?seite=2\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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