{"id":93015,"date":"2023-01-26T08:44:54","date_gmt":"2023-01-26T07:44:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93015"},"modified":"2023-01-26T09:54:33","modified_gmt":"2023-01-26T08:54:33","slug":"wieder-krieg-in-europa-nicht-in-unserem-namen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93015","title":{"rendered":"\u201eWieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Vor gut acht Jahren, im Dezember 2014, haben 60 Personen des &ouml;ffentlichen Lebens in einem Aufruf vor einem Krieg mit Russland gewarnt. Sie kamen aus verschiedenen politischen Lagern und verschiedenen Berufen und Lebenserfahrungen. Den aktuellen Hinweis auf den Aufruf verdanken wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?gastautor=hans-bleibinhaus\">Hans Bleibinhaus<\/a>. Wir dokumentieren im Folgenden Einleitung, Text und Liste der Unterzeichner dieses Aufrufs, wie er <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-12\/aufruf-russland-dialog?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F#comments\">von &bdquo;Die Zeit&ldquo; vom 5. Dezember 2014 ver&ouml;ffentlicht worden war<\/a>. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Roman Herzog, Antje Vollmer, Wim Wenders, Gerhard Schr&ouml;der und viele weitere fordern in einem Appell zum Dialog mit Russland auf. ZEIT ONLINE dokumentiert den Aufruf. <\/strong><\/p><p>5. Dezember 2014, 15:02 Uhr<\/p><p><em>Mehr als 60 Pers&ouml;nlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien warnen in einem Aufruf eindringlich vor einem Krieg mit Russland und fordern eine neue Entspannungspolitik f&uuml;r Europa. Ihren Appell richten sie an die Bundesregierung, die Bundestagsabgeordneten und die Medien. <\/em><\/p><p><em>Initiiert wurde der Aufruf vom fr&uuml;heren Kanzlerberater Horst Teltschik (CDU), dem ehemaligen Verteidigungsstaatssekret&auml;r Walther St&uuml;tzle (SPD) und der fr&uuml;heren Bundestagsvizepr&auml;sidentin Antje Vollmer (Gr&uuml;ne). &bdquo;Uns geht es um ein politisches Signal, dass die berechtigte Kritik an der russischen Ukraine-Politik nicht dazu f&uuml;hrt, dass die Fortschritte, die wir in den vergangenen 25 Jahren in den Beziehungen mit Russland erreicht haben, aufgek&uuml;ndigt werden&ldquo;, sagt Teltschik zur Motivation f&uuml;r den Appell.<\/em><\/p><p><em>Unterzeichnet haben den Text unter anderem die ehemaligen Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Eberhard Diepgen und&nbsp; Manfred Stolpe, der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel, Alt-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der, Alt-Bundespr&auml;sident Roman Herzog und der Schauspieler Mario Adorf.<\/em><\/p><p><strong>Der Aufruf im Wortlaut:<\/strong><\/p><p><strong>Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!<\/strong><\/p><p>Niemand will Krieg. Aber Nordamerika, die Europ&auml;ische Union und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\">Russland<\/a> treiben unausweichlich auf ihn zu, wenn sie der unheilvollen Spirale aus Drohung und Gegendrohung nicht endlich Einhalt gebieten. Alle Europ&auml;er, Russland eingeschlossen, tragen gemeinsam die Verantwortung f&uuml;r Frieden und Sicherheit. Nur wer dieses Ziel nicht aus den Augen verliert, vermeidet Irrwege. <\/p><p>Der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-russland-newsblog-live\">Ukraine-Konflikt<\/a> zeigt: Die Sucht nach Macht und Vorherrschaft ist nicht &uuml;berwunden. 1990, am Ende des Kalten Krieges, durften wir alle darauf hoffen. Aber die Erfolge der Entspannungspolitik und der friedlichen Revolutionen haben schl&auml;frig und unvorsichtig gemacht. In Ost und West gleicherma&szlig;en. Bei Amerikanern, Europ&auml;ern und Russen ist der Leitgedanke, Krieg aus ihrem Verh&auml;ltnis dauerhaft zu verbannen, verloren gegangen. Anders ist die f&uuml;r Russland bedrohlich wirkende Ausdehnung des Westens nach Osten ohne gleichzeitige Vertiefung der Zusammenarbeit mit Moskau, wie auch die v&ouml;lkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Putin, nicht zu erkl&auml;ren. <\/p><p>In diesem Moment gro&szlig;er Gefahr f&uuml;r den Kontinent tr&auml;gt Deutschland besondere Verantwortung f&uuml;r die Bewahrung des Friedens. Ohne die Vers&ouml;hnungsbereitschaft der Menschen Russlands, ohne die Weitsicht von Michael Gorbatschow, ohne die Unterst&uuml;tzung unserer westlichen Verb&uuml;ndeten und ohne das umsichtige Handeln der damaligen Bundesregierung w&auml;re die Spaltung <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europa\">Europas<\/a> nicht &uuml;berwunden worden. Die deutsche Einheit friedlich zu erm&ouml;glichen, war eine gro&szlig;e, von Vernunft gepr&auml;gte Geste der Siegerm&auml;chte. Eine Entscheidung von historischer Dimension. Aus der &uuml;berwundenen Teilung sollte eine tragf&auml;hige europ&auml;ische Friedens- und Sicherheitsordnung von Vancouver bis Wladiwostok erwachsen, wie sie von allen 35 Staats- und Regierungschefs der KSZE-Mitgliedsstaaten im November 1990 in der &bdquo;Pariser Charta f&uuml;r ein neues Europa&ldquo; vereinbart worden war. Auf der Grundlage gemeinsam festgelegter Prinzipien und erster konkreter Ma&szlig;nahmen sollte ein &bdquo;Gemeinsames Europ&auml;isches Haus&ldquo; errichtet werden, in dem alle beteiligten Staaten gleiche Sicherheit erfahren sollten. Dieses Ziel der Nachkriegspolitik ist bis heute nicht eingel&ouml;st. Die Menschen in Europa m&uuml;ssen wieder Angst haben. <\/p><p><strong>Wir, die Unterzeichner, appellieren an die Bundesregierung, <\/strong>ihrer Verantwortung f&uuml;r den Frieden in Europa gerecht zu werden. Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik f&uuml;r Europa. Das geht nur auf der Grundlage gleicher Sicherheit f&uuml;r alle und mit gleichberechtigten, gegenseitig geachteten Partnern. Die deutsche Regierung geht keinen Sonderweg, wenn sie in dieser verfahrenen Situation auch weiterhin zur Besonnenheit und zum Dialog mit Russland aufruft. Das Sicherheitsbed&uuml;rfnis der Russen ist so legitim und ausgepr&auml;gt wie das der Deutschen, der Polen, der Balten und der Ukrainer. <\/p><p>Wir d&uuml;rfen Russland nicht aus Europa hinausdr&auml;ngen. Das w&auml;re unhistorisch, unvern&uuml;nftig und gef&auml;hrlich f&uuml;r den Frieden. Seit dem Wiener Kongress 1814 geh&ouml;rt Russland zu den anerkannten Gestaltungsm&auml;chten Europas. Alle, die versucht haben, das gewaltsam zu &auml;ndern, sind blutig gescheitert &ndash; zuletzt das gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige Hitler-Deutschland, das 1941 mordend auszog, auch Russland zu unterwerfen. <\/p><p><strong>Wir appellieren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, <\/strong>als vom Volk beauftragte Politiker, dem Ernst der Situation gerecht zu werden und aufmerksam auch &uuml;ber die Friedenspflicht der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundesregierung\">Bundesregierung<\/a> zu wachen. Wer nur Feindbilder aufbaut und mit einseitigen Schuldzuweisungen hantiert, versch&auml;rft die Spannungen in einer Zeit, in der die Signale auf Entspannung stehen m&uuml;ssten. Einbinden statt ausschlie&szlig;en muss das Leitmotiv deutscher Politiker sein. <\/p><p><strong>Wir appellieren an die Medien, <\/strong>ihrer Pflicht zur vorurteilsfreien Berichterstattung &uuml;berzeugender nachzukommen als bisher. Leitartikler und Kommentatoren d&auml;monisieren ganze V&ouml;lker, ohne deren Geschichte ausreichend zu w&uuml;rdigen. Jeder au&szlig;enpolitisch versierte Journalist wird die Furcht der Russen verstehen, seit NATO-Mitglieder 2008 Georgien und die Ukraine einluden, Mitglieder im B&uuml;ndnis zu werden. Es geht nicht um Putin. Staatenlenker kommen und gehen. Es geht um Europa. Es geht darum, den Menschen wieder die Angst vor Krieg zu nehmen. Dazu kann eine verantwortungsvolle, auf soliden Recherchen basierende Berichterstattung eine Menge beitragen. <\/p><p>Am 3. Oktober 1990, am Tag der Deutschen Einheit, sagte Bundespr&auml;sident Richard von Weizs&auml;cker: &bdquo;Der Kalte Krieg ist &uuml;berwunden. Freiheit und Demokratie haben sich bald in allen Staaten durchgesetzt. &hellip; Nun k&ouml;nnen sie ihre Beziehungen so verdichten und institutionell absichern, dass daraus erstmals eine gemeinsame Lebens- und Friedensordnung werden kann. F&uuml;r die V&ouml;lker Europas beginnt damit ein grundlegend neues Kapitel in ihrer Geschichte. Sein Ziel ist eine gesamteurop&auml;ische Einigung. Es ist ein gewaltiges Ziel. Wir k&ouml;nnen es erreichen, aber wir k&ouml;nnen es auch verfehlen. Wir stehen vor der klaren Alternative, Europa zu einigen oder gem&auml;&szlig; leidvollen historischen Beispielen wieder in nationalistische Gegens&auml;tze zur&uuml;ckzufallen.&ldquo; <\/p><p>Bis zum Ukraine-Konflikt w&auml;hnten wir uns in Europa auf dem richtigen Weg. Richard von Weizs&auml;ckers Mahnung ist heute, ein Vierteljahrhundert sp&auml;ter, aktueller denn je. <\/p><p><strong>Die Unterzeichner<\/strong><\/p><ul>\n<li>Mario Adorf, Schauspieler<\/li>\n<li>Robert Antretter (Bundestagsabgeordneter a. D.)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Wilfried Bergmann (Vize &ndash; Pr&auml;sident der Alma Mater Europaea)<\/li>\n<li>Luitpold Prinz von Bayern (K&ouml;nigliche Holding und Lizenz KG)<\/li>\n<li>Achim von Borries (Regisseur und Drehbuchautor)<\/li>\n<li>Klaus Maria Brandauer (Schauspieler, Regisseur)<\/li>\n<li>Dr. Eckhard Cordes (Vorsitzender Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Herta D&auml;ubler-Gmelin (Bundesministerin der Justiz a.D.)<\/li>\n<li>Eberhard Diepgen (ehemaliger Regierender B&uuml;rgermeister von Berlin)<\/li>\n<li>Alexander van D&uuml;lmen (Vorstand A-Company Filmed Entertainment AG)<\/li>\n<li>Stefan D&uuml;rr (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter und CEO Ekosem-Agrar GmbH)<\/li>\n<li>Dr. Erhard Eppler (Bundesminister f&uuml;r Entwicklung und Zusammenarbeit a.D.)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Dr. Heino Falcke (Propst i.R.)<\/li>\n<li>Prof. Hans-Joachim Frey (Vorstandsvorsitzender Semper Opernball Dresden)<\/li>\n<li>Pater Anselm Gr&uuml;n (Pater)<\/li>\n<li>Sibylle Havemann (Berlin)<\/li>\n<li>Dr. Roman Herzog (Bundespr&auml;sident a.D.)<\/li>\n<li>Christoph Hein (Schriftsteller)<\/li>\n<li>Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch (Bundestagsvizepr&auml;sident a.D.)<\/li>\n<li>Volker H&ouml;rner (Akademiedirektor i.R.)<\/li>\n<li>Josef Jacobi (Biobauer)<\/li>\n<li>Dr. Sigmund J&auml;hn (ehemaliger Raumfahrer)<\/li>\n<li>Uli J&ouml;rges (Journalist)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Margot K&auml;&szlig;mann (ehemalige EKD Ratsvorsitzende und Bisch&ouml;fin)<\/li>\n<li>Dr. Andrea von Knoop (Moskau)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehemalige Korrespondentin der ARD in Moskau)<\/li>\n<li>Friedrich K&uuml;ppersbusch (Journalist)<\/li>\n<li>Vera Gr&auml;fin von Lehndorff (K&uuml;nstlerin)<\/li>\n<li>Irina Liebmann (Schriftstellerin)<\/li>\n<li>Dr. h.c. Lothar de Maizi&egrave;re (Ministerpr&auml;sident a.D.)<\/li>\n<li>Stephan M&auml;rki (Intendant des Theaters Bern)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Klaus Mangold (Chairman Mangold Consulting GmbH)<\/li>\n<li>Reinhard und Hella Mey (Liedermacher)<\/li>\n<li>Ruth Misselwitz (evangelische Pfarrerin Pankow)<\/li>\n<li>Klaus Pr&ouml;mpers (Journalist)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Konrad Raiser (eh. Generalsekret&auml;r des &Ouml;kumenischen Weltrates der Kirchen)<\/li>\n<li>Jim Rakete (Fotograf)<\/li>\n<li>Gerhard Rein (Journalist)<\/li>\n<li>Michael R&ouml;skau (Ministerialdirigent a.D.)<\/li>\n<li>Eugen Ruge (Schriftsteller)<\/li>\n<li>Dr. h.c. Otto Schily (Bundesminister des Inneren a.D)<\/li>\n<li>Dr. h.c. Friedrich Schorlemmer (ev. Theologe, B&uuml;rgerrechtler)<\/li>\n<li>Georg Schramm (Kabarettist)<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gerhard-schroeder\">Gerhard Schr&ouml;der<\/a> (Bundeskanzler a.D.)<\/li>\n<li>Philipp von Schulthess (Schauspieler)<\/li>\n<li>Ingo Schulze (Schriftsteller)<\/li>\n<li>Hanna Schygulla (Schauspielerin, S&auml;ngerin)<\/li>\n<li>Dr. Dieter Sp&ouml;ri (Wirtschaftsminister a.D.)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Fulbert Steffensky (kath. Theologe)<\/li>\n<li>Dr. Wolf-D. Stelzner (gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Gesellschafter: WDS-Institut f&uuml;r Analysen in Kulturen mbH)<\/li>\n<li>Dr. Manfred Stolpe (Ministerpr&auml;sident a.D.)<\/li>\n<li>Dr. Ernst-J&ouml;rg von Studnitz (Botschafter a.D.)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Walther St&uuml;tzle (Staatssekret&auml;r der Verteidigung a.D.)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Christian R. Supthut (Vorstandsmitglied a.D. )<\/li>\n<li>Prof. Dr. h.c. Horst Teltschik (ehemaliger Berater im Bundeskanzleramt f&uuml;r Sicherheit und Au&szlig;enpolitik)<\/li>\n<li>Andres Veiel (Regisseur)<\/li>\n<li>Dr. Hans-Jochen Vogel (Bundesminister der Justiz a.D.)<\/li>\n<li>Dr. Antje Vollmer (Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages a.D.)<\/li>\n<li>B&auml;rbel Wartenberg-Potter (Bisch&ouml;fin L&uuml;beck a.D.)<\/li>\n<li>Dr. Ernst Ulrich von Weizs&auml;cker (Wissenschaftler)<\/li>\n<li>Wim Wenders (Regisseur)<\/li>\n<li>Hans-Eckardt Wenzel (Liedermacher)<\/li>\n<li>Gerhard Wolf (Schriftsteller, Verleger)<\/li>\n<\/ul><p><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-12\/aufruf-russland-dialog?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F#comments\">zeit.de\/politik\/2014-12\/aufruf-russland-dialog?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F#comments<\/a><\/p><p><em><strong>Nachbemerkung A. M.:<\/strong> Es w&auml;re interessant zu recherchieren, wer dem Friedenswillen von 2014 treu geblieben ist.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor gut acht Jahren, im Dezember 2014, haben 60 Personen des &ouml;ffentlichen Lebens in einem Aufruf vor einem Krieg mit Russland gewarnt. Sie kamen aus verschiedenen politischen Lagern und verschiedenen Berufen und Lebenserfahrungen. Den aktuellen Hinweis auf den Aufruf verdanken wir <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?gastautor=hans-bleibinhaus\">Hans Bleibinhaus<\/a>. 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