{"id":93020,"date":"2023-01-26T08:37:46","date_gmt":"2023-01-26T07:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020"},"modified":"2023-01-26T08:37:46","modified_gmt":"2023-01-26T07:37:46","slug":"hinweise-des-tages-4283","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h01\">Die Panzerallianz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h02\">Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h03\">Lady Macbeth mit Welpenblick: Baerbocks Krieg gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h04\">Br&uuml;ssels Schwarz-Peter-Spiele im S&uuml;dkaukasus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h05\">Habeck erwartet Konjunkturaufhellung ab Fr&uuml;hjahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h06\">RWE profitiert von angespannten Energiem&auml;rkten &ndash; Gewinn mehr als verdoppelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h07\">Lauterbachs Fehler &ndash; Lach ich, oder was?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h08\">RKI-Chef Wieler gibt Fehler zu: Schulschlie&szlig;ungen waren nicht n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h09\">Aktuelle Umfrage: Viele M&uuml;tter f&uuml;hlen sich gerade finanziell stark belastet &ndash; Vertrauen in Politik stark erodiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h10\">Wie Leiharbeit den Personalmangel in der Pflege versch&auml;rft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h11\">Reform der privaten Altersvorsorge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h12\">Alexandra Staub: &raquo;Wer Boden besitzt, hat jeden Grund, keine politischen Unruhen zu wollen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h13\">Angriffe nach Nein zu Panzerlieferungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93020#h14\">Zum 30. Januar heute und vor 90 Jahren: Kein drittes Mal!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Panzerallianz<\/strong><br>\nMit der Entscheidung, Kiew westliche Kampfpanzer zu liefern, tritt faktisch eine von ukrainischen Milit&auml;rs gesteuerte NATO-Panzertruppe in den Ukraine-Krieg ein. Kanzler Olaf Scholz hat die Entsendung von 14 Leopard 2A6 zugesagt, eines der modernsten Modelle. Gemeinsam mit Verb&uuml;ndeten werde man &bdquo;rasch zwei Panzerbataillone&ldquo; bilden, teilt Scholz mit; das w&auml;ren 80 bis 90 Kampfpanzer. Milit&auml;rexperten urteilen, mit zweien dieser Bataillone k&ouml;nne es gelingen, an Teilen der Front Durchbr&uuml;che zu erzielen &ndash; etwa im Rahmen der geplanten ukrainischen Fr&uuml;hjahrsoffensive, von der manche fordern, sie solle die R&uuml;ckeroberung der Krim anstreben. Zus&auml;tzlich werden weitere Waffensysteme im gro&szlig;en Stil geliefert, die laut NATO-Doktrin &bdquo;im Gefecht einen Verbund&ldquo; mit den Kampfpanzern bilden: Sch&uuml;tzenpanzer, Artillerie und Flugabwehr. Die Bundesregierung, die USA und weitere L&auml;nder stellen eine gro&szlig;e Zahl an Sch&uuml;tzenpanzern bereit, dar&uuml;ber hinaus neue Flugabwehrsysteme &ndash; etwa das Modell Patriot. In Verbindung mit Ausbildung kann die Lieferung von Kampfpanzern als Kriegsbeteiligung gewertet werden. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj fordert im n&auml;chsten Schritt Langstreckenraketen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9143\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Panzer bringen keinen Frieden<\/strong><br>\nDie Beteiligung deutscher Kampfpanzer werde die russische Armee zu einer Verst&auml;rkung ihrer Kr&auml;fte herausfordern, kommentiert Sebastian Engelbrecht. Eine weitere Eskalation des Krieges sei somit vorprogrammiert. [&hellip;]<br>\nDas Zaudern des deutschen Kanzlers Scholz vor seiner Panzer-Entscheidung war deshalb nur allzu verst&auml;ndlich. Denn die Vorstellung, dass deutsche, besonders effektive Kampfpanzer durch den Osten der Ukraine fahren und auf den russischen Feind feuern, weckt auf allen Seiten die bittersten Erinnerungen. Vor 80 Jahren eroberte die Wehrmacht mit deutschen Panzern dieselben sowjetischen Gebiete zwischen Dnjepr und Donez, in die jetzt der &bdquo;Leopard&ldquo; entsandt werden soll. Das westliche B&uuml;ndnis sollte nicht untersch&auml;tzen, welche Erinnerungen in Russland wach werden, auch wenn Russland heute f&uuml;r diesen Krieg selbst verantwortlich ist.<br>\nDer Gro&szlig;e Vaterl&auml;ndische Krieg war das Trauma der Russen im 20. Jahrhundert. Dieses durch deutsche Panzer jetzt wieder wachzurufen, ist mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Keine westliche Regierung kann diese Risiken &uuml;berschauen. Es reicht bis hin zum Szenario eines Atomkriegs, vor dem die Internationalen &Auml;rzte f&uuml;r dessen Verh&uuml;tung seit einem Jahr eindringlich warnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kommentar-leopard-2-panzer-ukraine-kein-frieden-100.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die fatale Logik des Krieges<\/strong><br>\nMit dem Beschluss zu Panzerlieferungen unterwirft sich die Bundesregierung ein weiteres Mal dem Diktat des Milit&auml;rischen [&hellip;]<br>\nWohin das alles noch f&uuml;hren wird, wei&szlig; niemand. Im Moment gibt es viel mehr d&uuml;stere Ahnungen als hoffnungsvolle. Denn es ist ja klar, dass der Krieg in der Ukraine l&auml;ngst ein globaler Gro&szlig;konflikt geworden ist, und wer sich massiv einmischt &ndash; etwa mit immer mehr Waffenlieferungen &ndash;, der macht sich zur Kriegspartei. Dabei sagen Leute, die es beurteilen k&ouml;nnen, dass dieser Krieg milit&auml;risch von keiner Seite zu gewinnen ist. Und doch gibt es Kriegsgewinnler: Die Aktie des R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall etwa, der unter anderem die Leopard-Panzer herstellt, legte innerhalb eines Jahres um mehr als 150&#8197;Prozent zu und hat gute Aussichten, in den Dax aufzusteigen, die K&ouml;nigsklasse des deutschen Aktienhandels. Das zeigt: Krieg lohnt sich. Er war schon immer ein pr&auml;chtiges Gesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1170424.panzer-fuer-die-ukraine-die-fatale-logik-des-krieges.html%20\">nd<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bundesregierung plant zweite, gr&ouml;&szlig;ere Panzerlieferung an Kiew<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant bei einer weiteren Lieferung von Panzern an die Ukraine mehr dieser Waffensysteme zu senden als bisher. Das erkl&auml;rte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach Information von Telepolis in der heutigen Sitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag.<br>\nVor den Mitgliedern des nicht &ouml;ffentlich tagenden Ausschusses verteidigte der Sozialdemokrat die Lieferung einer ersten Tranche von 14 Leopard-2A6-Kampfpanzer als richtige Entscheidung. Eine zweite Tranche sei schon in Planung, dann in h&ouml;herer St&uuml;ckzahl, habe der Minister versichert.<br>\nDerzeit aber seien Modelle des Typs Leopard 1 etwa noch nicht lieferbar, zitierten mehrere Teilnehmer den Minister &uuml;bereinstimmend, auch fehle es an Munition. Der modernere Leopard 2 besitze aber eine bessere Kampff&auml;higkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bundesregierung-plant-zweite-groessere-Panzerlieferung-an-Kiew-7470809.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus<\/strong><br>\nBei mir war es schon vor der Panzer-Debatte so weit. Diese gibt jetzt auch einem Kollegen den Rest: Von welchem Radiosender kann man sich eigentlich noch wecken lassen, ohne st&auml;ndig und einseitig &uuml;ber Angriffswaffen informiert zu werden?<br>\nBei mir war es schon vor der Panzerdebatte so weit: Ich habe meinen Lieblingsradiosender, den Deutschlandfunk (DLF), nicht mehr ausgehalten und werde einstweilen nicht mehr durch ihn geweckt. Dem ging ein z&auml;hes Ringen voraus. &bdquo;Noch ein solcher Kommentar von der Dornbl&uuml;th und es reicht&ldquo;, steht in meinen Tagebuchnotizen, oder: &bdquo;Das Buch von Sabine Adler wird vom eigenen Sender in geradezu hofschranzartiger Manier &sbquo;besprochen&lsquo;.&ldquo;<br>\nEs war ein schmerzvoller Abschied. Ich hatte sogar mal eine Hommage an den Deutschlandfunk im Freitag geschrieben. Der DLF sei das letzte Medium des &bdquo;gesellschaftlichen Zusammenhalts&ldquo; steht da. Das kann ich nicht mehr behaupten. Ein Kollege berichtete nun, dass er den DLF ebenfalls von seinem Radiowecker verbannt habe. Ich bin nicht alleine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-angele\/panzer-panzer-panzer-im-radio-ich-halte-meinen-lieblingssender-nicht-mehr-au\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Journalismus im Befeuerungsmodus: &ldquo;Zeitenwende&rdquo; ohne Z&ouml;gern?<\/strong><br>\nMediale Mobilmachung: Warum die Formulierung &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; in Nachrichten nichts zu suchen hat. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg und die Position des Kanzlers wird sie dennoch eifrig genutzt.<br>\nSie ist dieser Tage in vielen Medien anzutreffen und wird geradezu inflation&auml;r erw&auml;hnt: die sogenannte &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; vor allem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), diesmal mit Blick auf die von vielen Politiker:innen und Medienschaffenden geforderte Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern an die ukrainische Armee.<br>\nBemerkenswert ist, dass diese Formulierung sehr h&auml;ufig in nachrichtlichen, also vorgeblich informationsbetonten Texten auftaucht. Inwiefern ist aber &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; ein relativ sachlicher, objektivierender Ausdruck? Der Duden umschreibt &ldquo;z&ouml;gerlich&rdquo; mit &ldquo;abwartend, &auml;ngstlich, entschlusslos, entschlussunf&auml;hig&rdquo;. Also mit zumindest drei klar negativ wertenden Eigenschaftsw&ouml;rtern. In Journalismus und generell in professioneller Kommunikation ist ein Gegentest ein probates Mittel, um Sprache angemessen zu verwenden.<br>\nIst in der derzeitigen Nachrichtenlage auch nur denkbar, dass ge&auml;u&szlig;ert w&uuml;rde: &ldquo;die bedachtsame Haltung&rdquo; oder eben &ldquo;die sorgsam abw&auml;gende Haltung&rdquo; oder auch nur &ldquo;die vorsichtige Haltung&rdquo; von Scholz? Nein, das ist extrem unwahrscheinlich &ndash; so etwas w&uuml;rde sofort und machtvoll als positiv wertende Kommentierung verurteilt. Sicher nicht zu unrecht. Das hei&szlig;t aber umgekehrt, dass die massenhaft verwendete Wortgruppe &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; in Nachrichten abseits von Zitaten (wie &ldquo;Selenskyj kritisierte eine &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; der Bundesregierung&rdquo;) buchst&auml;blich nichts zu suchen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Journalismus-im-Befeuerungsmodus-Zeitenwende-ohne-Zoegern-7469194.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lady Macbeth mit Welpenblick: Baerbocks Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nWenn die Gesichter der Menschen ihr tats&auml;chliches Inneres zeigen w&uuml;rden, wie s&auml;he dann das Gesicht von Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock aus? K&ouml;nnte sie sich noch im Spiegel betrachten? W&uuml;rde sich ihr noch irgendjemand n&auml;hern wollen?<br>\nSo etwas geht einem durch den Kopf, wenn man ihre Rede vor dem Europarat anh&ouml;ren muss. In der erz&auml;hlt sie, wie &uuml;blich, in schlechtem Englisch eine r&uuml;hrende Anekdote, von einer 16-J&auml;hrigen, die sie in Charkow getroffen habe, die nicht mehr zum Volleyball k&ouml;nne und sich im Keller verstecken m&uuml;sse, die aber aus Italien zur&uuml;ckgekehrt sei, weil das ihre Heimat sei.<br>\nGanz abgesehen davon, dass jeder, der in Bezug auf Deutschland das Wort Heimat auch nur in den Mund zu nehmen wagte, sofort die gr&uuml;nen Inquisitoren von Correctiv und Volksverpetzer auf den Hals gehetzt bek&auml;me; abgesehen davon, dass das vielleicht zu einer Kreistagsabgeordneten passt, solche Geschichtchen zu erz&auml;hlen, aber nicht zu einer Au&szlig;enministerin, ist das die &uuml;bliche Heuchelei von &ldquo;Da sterben Menschen&rdquo;. Denn der einzige Grund, warum man Probleme h&auml;tte, dieser 16-J&auml;hrigen eine Altersgenossin aus dem Donbass, sagen wir mal, aus Gorlowka entgegenzustellen, ist, dass die dortige 16-J&auml;hrige vielleicht nie dazu kam, Volleyball zu spielen, weil ihre Schule schon seit &uuml;ber acht Jahren immer wieder unter Beschuss liegt. Ansonsten befinden sich, so sehr das Frau Baerbock &uuml;berraschen mag, auf jeder Seite jedes Krieges immer Menschen.<br>\nNur dass ihr die Tatsache, deutsche Au&szlig;enministerin zu sein, das Recht nimmt, eine solche Geschichte zu erz&auml;hlen. Denn entgegen ihrer Selbstdarstellung ist sie nicht Beobachterin dieser Ereignisse, sondern T&auml;terin. Ganz pers&ouml;nlich. Sie h&auml;tte die M&ouml;glichkeit gehabt, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen oder deren Umsetzung zumindest zu versuchen. Dann m&uuml;sste weder das M&auml;dchen in Charkow noch das in Gorlowka seine N&auml;chte im Keller verbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/160870-baerbock-und-der-krieg-gegen-russland-wir-haben-zu-fuerchten-wer-es-weiss\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>NEIN zum Krieg!<\/strong><br>\nDeutsche Panzer rollen gen Osten. Wieder einmal! Die Erleichterung bei der breiten Kriegsfraktion im deutschen Bundestag &uuml;ber die Entscheidung von Kanzler Scholz, der Ukraine 14 Leopard-Panzer zu liefern, war quer durch alle Nachrichtensendungen zu sp&uuml;ren. Endlich wird gehandelt! Worum es geht, hat die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock am Mittwoch im Europarat mit deutlich ausgesprochen: &raquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Ru&szlig;land&laquo;. (&hellip;) Nach der Kanzlerentscheidung vom Mittwoch werden auch weitere europ&auml;ische NATO-Staaten Panzer an die Ukraine liefern, hinzu kommen britische und US-amerikanische Kampfpanzer. &Uuml;ber den milit&auml;rischen Wert dieser Lieferungen kann man durchaus Zweifel haben, aber hier geht es um wesentlich mehr, n&auml;mlich um die Bereitschaft und Entschlossenheit, Krieg gegen Ru&szlig;land zu f&uuml;hren. Die bestimmenden Politiker der EU und ihrer Mitgliedstaaten haben es deutlich ausgesprochen: Es geht um einen Sieg &uuml;ber Ru&szlig;land auf dem Schlachtfeld. Die M&ouml;glichkeit, durch vern&uuml;nftige Verhandlungen eine L&ouml;sung des Konflikts herbeizuf&uuml;hren, ist mit der Panzer-Entscheidung ein St&uuml;ck weiter in die Ferne ger&uuml;ckt. Haben denn diese Leute nichts, aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt? Deutsche Panzer rollten 1914 gen Osten, und dann wieder 1941. (&hellip;) Wir sollten nicht vergessen, wie der verbrecherische Krieg im Mai 1945 endete!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1431460185850\/0%20\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Br&uuml;ssels Schwarz-Peter-Spiele im S&uuml;dkaukasus<\/strong><br>\nKaum ist die Schweiz im UN Sicherheitsrat vertreten, kommt sie unter Zugzwang: Sie soll aktiv werden in der Frage der andauernden Blockade des La&ccedil;in Korridors zwischen Armenien und der von Armeniern bewohnten Republik Berg-Karabach. Nachdem vor zwei Wochen keine gemeinsame Erkl&auml;rung des UN-Sicherheitsrats zustande gekommen war, schoben Frankreich und Russland sich gegenseitig die Schuld daf&uuml;r zu.<br>\nRussland war m&ouml;glicherweise nicht bereit, Frankreich zu einem diplomatischen Erfolg zu verhelfen, wenn dieses ihm nicht in anderen Bereichen entgegenkommt. Der Schatten des Ukraine-Kriegs f&auml;llt nun eben auch auf Berg-Karabach. Die USA, die EU und andere westliche L&auml;nder &uuml;ben sich mangels echter Handlungsoptionen in Schuldzuweisungen an die Adresse Russlands. Frankreich und Europa generell haben kaum noch politische oder wirtschaftliche und schon gar keine milit&auml;rischen Handlungsoptionen in der Region und &uuml;berdecken ihre Hilflosigkeit mit diplomatischem Gepl&auml;nkel. Der Westen betreibt ein Schwarz-Peter-Spiel, w&auml;hrend die Existenz eines Staats auf dem Spiel steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/bruessels-schwarz-peter-spiele-im-suedkaukasus\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Habeck erwartet Konjunkturaufhellung ab Fr&uuml;hjahr<\/strong><br>\nRobert Habeck legt den Jahreswirtschaftsbericht vor &ndash; und scheint fast selbst &uuml;berrascht von den glimpflichen Aussichten. Die Inflation geht demnach zur&uuml;ck, bleibt aber hoch. (&hellip;)<br>\n&Uuml;berall lauerten Risiken, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung: Die Situation bleibe volatil.<br>\nHabeck erg&auml;nzte, eine schwere Wirtschaftskrise sei trotz Energieengp&auml;ssen und der hohen Inflation aber abgewendet worden. &raquo;Wir gehen jetzt davon aus, dass die Rezession k&uuml;rzer und milder ist, wenn sie denn &uuml;berhaupt stattfindet.&laquo;<br>\nIm Gesamtjahr 2023 rechnet die Bundesregierung mit einem leichten Wachstum von 0,2 Prozent, und sie werde nicht wie zun&auml;chst bef&uuml;rchtet um 0,4 Prozent schrumpfen. Die Lage werde sich im Jahresverlauf verbessern, sagte die Leiterin der Grundsatzabteilung f&uuml;r Wirtschaftspolitik im Ministerium, Elga Bartsch. Die Aufhellung sollte ab dem Fr&uuml;hjahr einsetzen. (&hellip;)<br>\nIn diesem Jahr steht zur Sicherung der Energieversorgung der Ausbau der erneuerbaren Energien im Mittelpunkt, wie es weiter hei&szlig;t. Der Staat werde zudem &raquo;gezielt&laquo; in den Aufbau einer gr&uuml;nen Wirtschaft investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/robert-habeck-erwartet-konjunkturaufhellung-ab-fruehjahr-a-6e5b75f1-c038-4e09-98d7-18fa4068cb65\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, Bundesminister Habeck &ldquo;scheint fast selbst &uuml;berrascht von den glimpflichen Aussichten&rdquo;. Aber wieso eigentlich &ndash; hat jemand ernsthaft erwartet, der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung w&uuml;rde negativ ausfallen? Die neue Leiterin der Grundsatzabteilung f&uuml;r Wirtschaftspolitik im Ministerium, Elga Bartsch, liefert offensichtlich wie gew&uuml;nscht. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90566\">Endlich &bdquo;mehr &ouml;konomischer Sachverstand&ldquo; &ndash; gleichzeitig in Berlin und Kiew<\/a>. Nicht gekl&auml;rt ist die Sicherung der Energieversorgung. Zu erfahren sind lediglich Absichten. Der Trend <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92072\">&ldquo;Europas und vor allem Deutschlands Gro&szlig;konzerne verlieren in Relation zum Rest der Welt seit den letzten beiden Jahrzehnten. Dominant in der Welt der Gro&szlig;konzerne sind mehr und mehr die USA.&rdquo;<\/a> d&uuml;rfte fortgesetzt werden. Oder ist das das eigentliche Ziel? Das ist sicher blo&szlig; eine b&ouml;swillige Verschw&ouml;rungstheorie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>RWE profitiert von angespannten Energiem&auml;rkten &ndash; Gewinn mehr als verdoppelt<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend hat der Energiekonzern vorl&auml;ufige Jahreszahlen vorgelegt. Gleich mehrere Gesch&auml;ftsbereiche von RWE verdienen dank der hohen Preise mehr Geld.<br>\nDer Essener Energiekonzern RWE hat dank hoher Strom- und Gaspreise im vergangenen Jahr deutlich mehr Gewinn gemacht als erwartet. 3,2 Milliarden Euro Gewinn verbucht das Unternehmen laut vorl&auml;ufigen Zahlen, die RWE am Mittwochnachmittag bekannt gab. Die Prognose lag bei 2,1 bis 2,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr 2021 hatte der Dax-Konzern 1,5 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Die RWE-Aktie stieg nach der Meldung um bis zu 2,8 Prozent.<br>\nVor allem die Gaskraftwerke rentierten sich dank hoher Strompreise: 2021 trug das Segment Wasser\/Biomasse\/Gas nur 731 Millionen Euro zum Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei, f&uuml;r 2022 rechnet RWE in dem Bereich mit einem Ebitda von 2,3 Milliarden Euro. Die endg&uuml;ltigen Zahlen will RWE am 21. M&auml;rz vorlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/energie\/energiekonzern-rwe-profitiert-von-angespannten-energiemaerkten-gewinn-mehr-als-verdoppelt\/28944086.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Einige verdienen sich dumm und d&auml;mlich, hier RWE mit einer Gewinnverdoppelung. Die Arbeitnehmer dagegen m&uuml;ssen 5 Prozent Reallohnsenkung alleine 2022 erleiden, u. a. durch die rasant gestiegenen Energiepreise, von denen RWE so stark profitiert. Und die Regierung tut nichts gegen die Unwucht und die immer weiter wachsende Kluft zwischen den Habenden und den Habenichtsen &ndash; im Gegenteil, sie versch&auml;rft sie eher.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lauterbachs Fehler &ndash; Lach ich, oder was?<\/strong><br>\nKarl Lauterbach ist erneut durch zweifelhafte Aussagen zu Corona aufgefallen. Angeblich hat ein technischer &Uuml;bertragungsfehler den Fauxpas verursacht. Doch der Vorfall passt nur zu gut in das merkw&uuml;rdige Verh&auml;ltnis, das der Bundesgesundheitsminister zur Wahrheit pflegt. [&hellip;]<br>\nErst am vergangenen Wochenende n&auml;mlich hat der in einem Interview mit der Reihnischen Post wieder einen Satz rausgehauen, der fast schon ebenso fabul&ouml;s klingt, wie das oben erw&auml;hnten M&auml;rchen von Hans-Christian Andersen. Dem anschlie&szlig;enden Realit&auml;tscheck jedenfalls konnte die Aussage kaum standhalten. Es g&auml;be da Studien, so orakelte der Bundesgesundheitsminister recht nebul&ouml;s gegen&uuml;ber den Berliner Parlamentskorrespondenten Jan Drebes und Birgitt Marschall, die deuteten darauf hin, dass es nach mehreren &uuml;berstandenen Corona-Infektionen zu einer &bdquo;nicht mehr zu heilenden Immunschw&auml;che&ldquo; kommen k&ouml;nne.<br>\nDie Ewigkeit oder ein Tag<br>\nDas war zun&auml;chst die erste Fassung des Satzes, ver&ouml;ffentlicht in der Rheinischen Post vom vergangenen Samstag. Wenige Stunden sp&auml;ter, Lauterbachs Aussage hatte bereits erste virale Runden auf Twitter und diversen Online-Plattformen gedreht, da wurde der Satz vom Bundesgesundheitsministerium korrigiert &ndash; wegen angeblicher &bdquo;technischer &Uuml;bertragungsfehler&ldquo;.<br>\nAus der urspr&uuml;nglich unheilbaren Defektimmunopathie wurde nun in Variante zwei eine Immunschw&auml;che &bdquo;deren Dauer wir noch nicht kennen&ldquo;. Doch egal ob Ewigkeit oder nur ein Tag &ndash; die unterstellten Studien, die sich auch in der aktualisierten Fassung des Interviews weiterhin finden, unterstreichen die Sache mit der Immunschw&auml;che zumindest laut Lauterbach &bdquo;sehr deutlich&ldquo;.<br>\nUm welche Studien es sich da aber genau handelt, das wollte das Bundesgesundheitsministerium nicht mitteilen. Auch eine Anfrage des Cicero lie&szlig; man bis dato unbeantwortet. Das Schweigen machte wohl auch Christina Berndt, Wissenschaftsjournalistin der S&uuml;ddeutschen Zeitung und f&uuml;r gew&ouml;hnlich der deutschen Corona-Politik recht kritiklos zugeneigt, ein wenig stutzig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/katl-lauterbach-stellt-falsche-behauptung-auf%20\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>RKI-Chef Wieler gibt Fehler zu: Schulschlie&szlig;ungen waren nicht n&ouml;tig<\/strong><br>\nDie Pandemie geht zu Ende, Wieler h&ouml;rt im April als RKI-Chef auf. In einem Interview fordert er, die Corona-Ma&szlig;nahmen aufzuarbeiten, und gibt einen Fehler zu. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wir haben immer Empfehlungen abgegeben, mit denen man den Betrieb in Schulen und Kitas h&auml;tte laufen lassen k&ouml;nnen, wenn auch unter Anstrengung.&ldquo; Es habe nie nur die Alternative gegeben: entweder wenige Tote oder Schulen offen halten. Der vorhandene Spielraum sei jedoch w&auml;hrend der Pandemie &bdquo;nicht ausreichend mit der n&ouml;tigen Sorgfalt, Ruhe und Sachlichkeit&ldquo; betrachtet worden.<br>\nAnfangs sei auch nicht bekannt gewesen, in welchem Ma&szlig; Kinder an Corona erkranken und inwieweit sie von Langzeitfolgen betroffen seien, gab Wieler zu bedenken. &bdquo;Wir mussten auch sie sch&uuml;tzen.&ldquo; Die Umsetzung sei Aufgabe der Politik und der Verantwortlichen vor Ort. &bdquo;Und es war immer klar, dass jede Ma&szlig;nahme Nebenwirkungen hat&ldquo;, sagte er der Zeit. Nach eigenen Fehlern in der Pandemie gefragt, sagte Wieler, er habe auch aus &Uuml;berlastung zu wenige Gespr&auml;che gef&uuml;hrt, um die komplexen Geschehnisse besser einzuordnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/aufarbeitung-der-corona-pandemie-rki-chef-lothar-wieler-gibt-fehler-zu-li.310842\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aktuelle Umfrage: Viele M&uuml;tter f&uuml;hlen sich gerade finanziell stark belastet &ndash; Vertrauen in Politik stark erodiert<\/strong><br>\nErst die Pandemie, dann die wirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs &ndash; zahlreiche Menschen haben das Gef&uuml;hl, in einer Dauerkrise zu stecken. Das gilt besonders f&uuml;r M&uuml;tter. Sie f&uuml;hlen sich gerade finanziell deutlich st&auml;rker belastet als andere Bev&ouml;lkerungsgruppen, gleichzeitig ist ihr Vertrauen in den Staat auf einen Tiefpunkt gesunken. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Welle der Erwerbspersonenbefragung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung &ndash; und ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Situation von Familien und insbesondere von M&uuml;ttern dringend einen h&ouml;heren Stellenwert in der Politik braucht. Die von der Bundesregierung angek&uuml;ndigte Kindergrundsicherung ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, analysiert Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-viele-mutter-fuhlen-sich-gerade-finanziell-stark-belastet-46407.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie Leiharbeit den Personalmangel in der Pflege versch&auml;rft<\/strong><br>\nExterne Pflegekr&auml;fte verdienen oft besser als Festangestellte und k&ouml;nnen ihre Arbeitszeiten selbst bestimmen. Deshalb w&auml;chst ihre Zahl &ndash; und damit auch der Unfrieden in Kliniken und Heimen. (&hellip;)<br>\nAktuelle Zahlen gibt es nicht, aber aus Einrichtungen in ganz Deutschland ist derzeit zu h&ouml;ren: Der ohnehin grassierende Personalmangel werde durch Zeitarbeit versch&auml;rft. Laut dem Bundesverband Pflegemanagement w&uuml;rden die Firmen fest angestellte Pflegekr&auml;fte &ldquo;aggressiv&rdquo; abwerben. Die Folge sei ein &ldquo;enormer Verlust von fest angestellten Pflegenden&rdquo;.<br>\nWas der Verband als Aggression empfindet, bringt f&uuml;r das abgeworbene Personal viele Vorteile: h&ouml;here L&ouml;hne, geregelte Arbeitszeiten, keine anstrengenden Sp&auml;t-, Nacht- und Wochenenddienste. Besch&auml;ftigte der Leiharbeit haben die Freiheit, jederzeit den Einsatzort zu wechseln, wenn Stress und Arbeitsbelastung &uuml;berhandnehmen oder das Klima in einer Einrichtung unertr&auml;glich wird. Von alldem k&ouml;nnen Festangestellte in Kliniken und Heimen nur tr&auml;umen.<br>\nIn der Vergangenheit haben die Betreiber der Einrichtungen immer wieder auf Personal von Zeitarbeitsfirmen zur&uuml;ckgegriffen, um Engp&auml;sse in der Belegschaft auszugleichen, etwa wegen Krankheit oder f&uuml;r Belastungsspitzen. Doch inzwischen ist das Fremdpersonal f&uuml;r sie zur Belastung geworden, nicht nur wegen der h&ouml;heren L&ouml;hne. Auch die Leiharbeitsfirmen verlangen f&uuml;r die Vermittlung einen kr&auml;ftigen Aufschlag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/leiharbeit-pflege-personalmangel-verschaerfen-1.5737426\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist auch eine Folge der &Ouml;konomisierung der Gesellschaft &ndash; hier des Gesundheitssektors. Eine grundlegende &Auml;nderung ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Ob sie jedoch mit einem Bundesgesundheitsminister Lauterbach gelingen kann, ist mehr als fraglich. Schlie&szlig;lich hat gerade er etliche Beschl&uuml;sse zugunsten der &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesens &ndash; insbesondere den Einsatz der Leiharbeit &ndash; mitgetragen und ist z.B. ma&szlig;geblich an der Einf&uuml;hrung des Fallpauschalensystems beteiligt gewesen. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81332%20\">Harvard-Influenzer Lauterbach (2\/2)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88914\">Kehraus im Krankenhaus: Wie man Kliniken von St&ouml;rfaktoren wie Patienten und Besch&auml;ftigten befreit <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91376\">Lauterbachs &bdquo;Revolution&ldquo; &ndash; Einfalltor f&uuml;r den Kahlschlag im Krankenhaussystem<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Reform der privaten Altersvorsorge<\/strong><br>\nWie sich die Lebensversicherer mit der &ldquo;B&uuml;rgerrente&rdquo; retten wollen<br>\nZu kompliziert, kaum Rendite &ndash; die Riester-Rente gilt als gescheitert. Unter dem Druck der Politik zaubern die Lebensversicherer unter F&uuml;hrung von Allianz-Leben-Chefin Katja de la Vi&ntilde;a nun die &ldquo;B&uuml;rgerrente&rdquo; hervor und wollen so ihr Gesch&auml;ft sichern. Kritiker warnen genau davor.<br>\nZu kompliziert, zu teuer, zu renditeschwach. Sp&auml;testens seit den Protesten  vor dem Kanzleramt im Mai 2021 oder der DIW-Studie  zu ihrem 20-j&auml;hrigen Bestehen gilt die Riester-Rente als Fehlkonstruktion. Die staatlich gef&ouml;rderte Altersvorsorge hat nie das erf&uuml;llt, was sie sollte. Die Bundesregierung dringt darum auf ein neues Modell der privaten Altersvorsorge &ndash; und diese Chance wollen die Lebensversicherer nicht an sich vorbeiziehen lassen.<br>\nIn einem internen Papier, das manager magazin vorliegt, hat eine Arbeitsgruppe des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) unter F&uuml;hrung von Allianz-Leben-Chefin Katja de la Vi&ntilde;a (43) die Grundpfeiler einer &ldquo;B&uuml;rgerrente&rdquo; entwickelt, die der Verband in K&uuml;rze auch offiziell vorlegen will. Der Lobbyistenplan stellt den Versuch dar, in dem milliardenschweren Markt der privaten Altersvorsorge nicht abgeh&auml;ngt zu werden.<br>\nDas Szenario ist nicht abwegig. Um neben dem &uuml;berlasteten staatlichen Rentensystem eine freiwillige, private Altersvorsorge aufzubauen, war einst die sogenannte Riester-Rente eingef&uuml;hrt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/lebensversicherung-buergerrente-soll-riester-abloesen-und-das-ueberleben-der-branche-sichern-a-c25e6cdc-85a8-4ae9-9aeb-30b6437b6042%20\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers Lesers J.A.:<\/strong> In dankenswerter Offenheit benennt das manager magazin den Zweck der &ldquo;privaten&rdquo;, &ldquo;kapitalgedeckten&rdquo; Altersvorsorge: die Sicherung der Gewinne und die Rettung des Gesch&auml;fts der Lebensversicherungsgesellschaften, aber gerade *nicht* die Daseinsvorsorge, also die Altersvorsorge f&uuml;r die Menschen. Warum die Politik &uuml;berhaupt einen weiteren solchen Versuch startet, nachdem der erste (mit Riester- und R&uuml;rup-Rente) grandios gescheitert ist, ist au&szlig;er durch Lobbyismus und Korruption nicht erkl&auml;rbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Alexandra Staub: &raquo;Wer Boden besitzt, hat jeden Grund, keine politischen Unruhen zu wollen&laquo;<\/strong><br>\nGespeist aus deutscher wie US-Tradition leben wir nun seit rund 70 Jahren mit Einfamilienhaussiedlungen und allem, was dazugeh&ouml;rt: den Autos, den Konsumzw&auml;ngen, der Vereinzelung. Im Jahr 2022 wissen wir, das ist alles &uuml;berhaupt nicht nachhaltig &ndash; aber jeder Abriss w&auml;re auch eine Ressourcenverschwendung. Was also tun mit dieser vorhandenen Eigenheim-Bausubstanz?<br>\nStaub: Nat&uuml;rlich habe ich keine schnelle L&ouml;sung parat, aber ich glaube, es gibt ein paar Ansatzm&ouml;glichkeiten. H&auml;user k&ouml;nnen f&uuml;r neue Bewohner-Generationen radikal umgebaut werden. Siedlungen k&ouml;nnten durch Neubauten verdichtet werden, auch lie&szlig;e sich weitere Infrastruktur einbringen. Umbauten sollen energie- und klimatechnisch konzipiert sein, nach M&ouml;glichkeit mit Passivmitteln. Baumaterialien sollen wiederverwertbar und abbaubar sein, mit m&ouml;glichst kurzen Transportwegen. Auch brauchen wir eine ordentliche Verkehrsinfrastruktur, damit Leute, wenn sie irgendwo im Vorort wohnen, schnell in die n&auml;chste Stadt k&ouml;nnen, auch ohne Auto. Schon 1964 gab es eine gro&szlig; angelegte Studie zur Verkehrsplanung in Deutschland im Zusammenhang mit den damals neuen Wohnsiedlungen. Viele gute Ideen wurden einfach ignoriert, weil sie politisch nicht erw&uuml;nscht waren. Stattdessen entstanden Instrumente wie die Pendlerpauschale, und ich frage mich, ob das in Deutschland irgendwann mal abgeschafft wird.<br>\nEins betone ich immer: dass man mit den Leuten, f&uuml;r die man baut, neue Konzepte entwickeln muss, auch wenn das Zeit und M&uuml;he kostet. Die Baubranche arbeitet oft noch nach Kriterien, die rein m&auml;nnlich und durch Wirtschaftsinteressen gepr&auml;gt sind. Wir m&uuml;ssen verstehen lernen, wer unsere gebaute Welt bewohnt und belebt: also Frauen, Kinder, &auml;ltere Menschen sowie Migrant:innen, die ja seit Jahrzehnten einen wesentlichen Teil der deutschen Gesellschaft ausmachen. Ein solches Umdenken w&auml;re f&uuml;r mich ein wichtiges St&uuml;ck Nachhaltigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/alexandra-staub-wer-boden-besitzt-hat-jeden-grund-keine-politischen-unruhen-zu-wollen--2420.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Angriffe nach Nein zu Panzerlieferungen<\/strong><br>\nNach ihrem Kommentar beim MDR, mit dem sich Rommy Arndt deutlich gegen die Lieferung von Waffen (im Allgemeinen und Kampfpanzern im Besonderen) an die Ukraine positioniert hatte, wurde die Journalistin aus Regierungslager und b&uuml;rgerlicher Presse heftig angegriffen. Die MDR-Chefredaktion flankierte den Kommentar online mit einer Erkl&auml;rung, viele Menschen bundesweit und eine Mehrheit im Osten lehnten Panzerlieferungen ab. Arndts &Auml;u&szlig;erung zur FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack Zimmermann, die, so im Kommentar, &raquo;in ihrer Freizeit gute Kontakte zur R&uuml;stungsindustrie pflegt&laquo;, habe jedoch &raquo;journalistische Qualit&auml;tskriterien (&hellip;) nicht ausreichend ber&uuml;cksichtigt&laquo;. Arndt hatte im Kommentar kritisiert, die Debatte &uuml;ber Lieferungen von &raquo;Leopard 2&laquo;-Kampfpanzern an Kiew w&uuml;rde &raquo;Grenzen des Denkbaren, Sagbaren und Machbaren&laquo; weiter verschieben. Ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung, &raquo;vor allem hier im Osten&laquo;, sehe diese Waffenlieferungen zudem kritisch. Ging es zu Beginn noch um die Frage, ob die BRD &uuml;berhaupt Waffen in ein Kriegsgebiet liefern sollte, sei man inzwischen bei der Frage nach schweren Kampfpanzern angelangt. Sollten nun aus &raquo;Deutschland, das Land, das in Russland im Zweiten Weltkrieg soviel Leid und Zerst&ouml;rung angerichtet hat&laquo;, Panzer an die Ukraine geliefert werden, &raquo;gegen Russland?&laquo; fragte Arndt. Die Bundesrepublik werde von Moskau infolge dessen &raquo;nat&uuml;rlich&laquo; als Kriegspartei wahrgenommen. F&uuml;r die vielge&auml;u&szlig;erte Behauptung, der russische Pr&auml;sident Putin plane eine Expansion, etwa ins Baltikum oder nach Polen, gebe es &raquo;keine Beweise&laquo;. Mit dem Ukraine-Krieg wolle Russland gegen&uuml;ber der NATO ein &raquo;Exempel statuieren&laquo; und &raquo;Grenzen aufzeigen&laquo;. Die Bundesregierung werde Deutschland durch Waffenlieferungen &raquo;in einen Krieg hineintreiben&laquo; und den Schwur, &raquo;Schaden vom deutschen Volk abzuwenden&laquo;, brechen. Gro&szlig;e Teile der Medien &raquo;befeuerten&laquo; au&szlig;erdem &raquo;die Ansicht, dass das alles alternativlos sei&laquo;. Arndt erkl&auml;rte sich dar&uuml;ber &raquo;entsetzt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443616.angriffe-nach-nein-zu-panzerlieferungen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zum 30. Januar heute und vor 90 Jahren: Kein drittes Mal!<\/strong><br>\nDer 30. Januar 1933 ist nicht der 30. Januar 2023. Es droht in Deutschland unmittelbar kein Faschismus. Die b&uuml;rgerlich-parlamentarische Demokratie wird zur Zeit ausgeh&ouml;hlt, aber nicht vom Sockel gest&uuml;rzt wie vor 90 Jahren. Dennoch zeigt sich unter der &ndash; noch &ndash; konstitutionell ruhigen Oberfl&auml;che eine be&auml;ngstigende Kontinuit&auml;tslinie zwischen diesen beiden Daten. (&hellip;)<br>\nDie von Scholz vor knapp einem Jahr verk&uuml;ndete &bdquo;Zeitenwende&ldquo; ist noch keine &bdquo;nationale Revolution&ldquo;. Aber sie treibt zunehmend &uuml;ber sich selbst hinaus. Die Ersetzung der f&uuml;r zu z&ouml;gerlich gehaltenen Kriegsministerin durch einen rechtssozialdemokratischen Uniformliebhaber ist eine weitere St&auml;rkung derjenigen, die erneut einen Bruch mit eher moderaten Traditionslinien des deutschen Kapitals wagen wollen &ndash; erneut mit klarem Blick auf das Risiko, einen noch gr&ouml;&szlig;eren Weltbrand als den von 1939 bis 1945 auszul&ouml;sen. (&hellip;)<br>\nIm Zuge der Zeitenwende gewinnen die 1945 nur scheinbar gebannten Geister des deutschen Gro&szlig;machtstrebens Monat f&uuml;r Monat mehr Oberwasser. Politisches Abenteurertum ist blind gegen&uuml;ber einer realistischen Einsch&auml;tzung der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse. Die deutschen Leoparden sind genauso wenig eine Wunderwaffe wie es die Tiger und Panther waren, die Hitler 1943 &ndash; gerade mal zehn Jahre nach seiner Kanzlerk&uuml;r &ndash; mit den Worten &bdquo;die besten Verb&auml;nde, die besten Waffen&ldquo; an die Front schickte, um der Sowjetunion am Kursker Bogen, also nicht unweit der Ukraine, den vermeintlichen Todessto&szlig; zu versetzen. Mehr noch als damals werden die Arme Berlins zu kurz sein, um Moskau zu besiegen. Auch neue deutsche Raubtiere aus Stahl werden bei ihrem Sprung auf die Krim nicht siegen, sondern verbrennen. Im Januar 1933 waren der unterlegenen deutschen Arbeiterbewegung Tragik, Gefahr und gleichzeitig Idiotie der damals vollzogenen Zeitenwende genauso klar wie f&uuml;r realistischere Kr&auml;fte im Lager der Bourgeoisie. Das ist eine weitere Parallele zum Januar 2023 &ndash; aber diesmal muss der Marsch in den Krieg gestoppt werden, bevor es lichterloh brennt. Einen dritten Krieg gegen Russland innerhalb von 120 Jahren &uuml;berlebt Deutschland nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kein-drittes-mal-4776290\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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