{"id":9309,"date":"2011-05-05T09:07:28","date_gmt":"2011-05-05T07:07:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9309"},"modified":"2011-05-05T09:08:09","modified_gmt":"2011-05-05T07:08:09","slug":"hinweise-des-tages-1377","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9309","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Tod von Osama bin Laden, Pakistan, Europas K&auml;lte, Portugal, Arbeitsk&auml;mpfe, Arbeitssicherheit, &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung, Praktika, Leiharbeit, Gemeinschaftsschule, Krankenkassen-Pleite, Riester-Rente, Integration und Zuwanderung, Sarrazin und die SPD, Sicherungsverwahrung, Sicherheit von Atommeilern, Fernsehtipp, &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo;, zu guter Letzt. (RS + WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Tod von Osama bin Laden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Pakistan: Im Klammergriff der Gener&auml;le \/ Brahma Chellaney<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Gastbeitrag : Europas K&auml;lte \/ Barbara Lochbihler ( MdEP )<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Milliarden von EU und IWF: Portugal muss Tafelsilber verkaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Deutlicher R&uuml;ckgang der Arbeitsk&auml;mpfe im Jahr 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Arbietssicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">&Ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung erheblich reduziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Missbrauch von Praktika stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Der Wegwerfmann Eingestellt, entlassen, eingestellt, entlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Handwerk f&uuml;r Gemeinschaftsschule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Was die erste Krankenkassen-Pleite bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Riester-Rente: Nachzahlung rettet Zulagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Integration, Zuwanderung und Soziale Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Sarrazin und die SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Bundesverfassungsgericht kassiert Gesetze zur Sicherungsverwahrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Debatte um Sicherheit von Atommeilern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Fernsehtipp: Monitor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">&bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; vom 03.05.2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: Wie der pakistanische Geheimdienst Bin Laden jagte &hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9309&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tod von Osama bin Laden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neue Details zum Tod des Al-Quaida-Chefs &ndash; Bin Laden war unbewaffnet<\/strong><br>\nDie USA revidieren ihre Darstellung zur T&ouml;tung von Osama bin Laden: Bei der Erst&uuml;rmung seines Verstecks durch Spezialtruppen soll der Al-Qaida-F&uuml;hrer unbewaffnet gewesen sein. Den t&ouml;dlichen Einsatz hat das US-Milit&auml;r aus Angst vor Verrat bewusst vor Pakistan geheimgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/streit-zwischen-usa-und-pakistan-obamas-furcht-vor-dem-verrat-1.1092845\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>T&ouml;tung Osama bin Ladens und das V&ouml;lkerrecht : Der Tod ist immer eingeplant<\/strong><br>\nDie USA verstie&szlig;en oft gegen Rechtsnormen. Auch bei bin Ladens T&ouml;tung ? Barack Obama soll alle Fakten offenlegen. Seit dem 11.September haben alles US-Regierungen vielfach gegen die Genfer Konvention versto&szlig;en.<br>\nKonsens ist bei V&ouml;lkerrechtlern, dass die Erschie&szlig;ung von K&auml;mpfern, die sich bereits ergeben haben, in jedem Fall ein eindeutiger Versto&szlig; gegen die Genfer Konvention ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/amerika\/artikel\/1\/der-tod-ist-immer-eingeplant\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ortstermin Ground Zero: Sp&auml;te S&uuml;hne f&uuml;r New York<\/strong><br>\nBin Ladin tot, Amerika im Freudentaumel? In New York nimmt man das Ende des Massenm&ouml;rders mit Zur&uuml;ckhaltung auf. Sein Tod sorge f&uuml;r Gerechtigkeit, hei&szlig;t es, aber nicht f&uuml;r mehr Sicherheit. Eindr&uuml;cke von Ground Zero.<br>\nNew York hat es eilig, wenn es aufwacht. Keiner geht, alle rennen. Nur am Baustelleneingang herrscht Stillstand. Dicht gedr&auml;ngt stehen die Bauarbeiter, fast jeder hat einen Pappbecher mit Kaffee in der Hand. Nach Mitternacht hatten sich hier jubelnde Menschen gedr&auml;ngt, jetzt besteht das Personal der Szene nur noch aus Bauarbeitern. Die aber reden nicht viel, nicht einmal miteinander. Irgendwann sagt der eine: &bdquo;Es war langsam Zeit, dass sie ihn gefunden haben.&ldquo; Wieder vergehen ein paar Minuten, bis der andere sagt: &bdquo;Jetzt hat die Sache ihr Ende gefunden.&ldquo; Dann herrscht wieder Ruhe. Aber bevor sie hinter dem Baustellenzaun verschwinden, dreht Steve Wysokowsky sich noch einmal um: &bdquo;Al Qaida kann nichts mehr tun. Sie haben kein Geld mehr. Und wir haben bewiesen, dass wir etwas tun k&ouml;nnen.&ldquo; Dann muss er wieder grinsen, aber nur ganz kurz.<br>\nSieben Stunden, nachdem die Sensationsmeldung um die Welt ging, herrscht in New York wieder Alltag. Usama Bin Ladins Triumph h&auml;tte die Stadt fast aus der Bahn geworfen, von seiner Niederlage wird sie sich bestimmt nicht aus dem gewohnten Rhythmus bringen lassen. B&uuml;rgermeister Bloomberg hat von einem &bdquo;entscheidenden Sieg f&uuml;r unsere Nation&ldquo; gesprochen. New York habe zehn Jahre auf diese Nachricht gewartet. Die Nachricht wurde vernommen, mit mehr Genugtuung als Freude, wie es scheint, aber die Stadt zeigt auch ihre l&auml;ngst wiedergewonnene St&auml;rke, indem sie zur Tagesordnung &uuml;bergeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~E1E041FD03918480EB0BB4F540A4DD16F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Diese Berichte &uuml;ber den Jubel der Amerikaner nerven. Stimmt das &uuml;berhaupt? Bilden einige Kameras am Ground Zero wirklich die Gef&uuml;hls- und Gedankenwelt dieser Nation ab? Jordan Mejias hat in New York einen anderen, glaubw&uuml;rdigeren Eindruck gewonnen. &ndash; Auch das hiesige Urteil &uuml;ber die &ldquo;Liquidation&rdquo; Osama Bin Ladens, ist es nicht vorschnell? Wir wissen fast nichts. Wollte man ihn gefangen nehmen oder t&ouml;ten? Das w&auml;ren schon Unterschiede. Dass er dann umgekommen ist, kann viele Gr&uuml;nde haben. Hat man eine Bewegung falsch gedeutet? Hatte man Angst vor einer Sprengfalle? Dass er nun get&ouml;tet wurde, Gerechtigkeit? Im Sinne des Rechtsstaates gewiss nicht. Nur, ist der Rechtsstaat gerecht? Was hat dieser z.B. in der Finanzkrise erreicht? Eine Krise, die mehr Schaden angerichtet hat und noch anrichten kann, als Bin Laden ertr&auml;umt hat. &ndash; Und wenn es eine &lsquo;kill mission&rsquo; war, warum jetzt diese gewaltige Emp&ouml;rung&rdquo;? Warum nicht, wenn ein Talibanf&uuml;hrer auf Bezirksebene samt Familie durch eine Drohne in die Luft gejagt wird? In einem Krieg, an dem wir aktiv beteiligt sind. Oder wie war das mit der Ermordung eines Hamas-Waffenh&auml;ndlers in Dubai durch den Mossad? Oder die gezielte T&ouml;tung militanter Pal&auml;stinenser, durch das oberste israelische Gericht abgesegnet? Warum regen wir uns &uuml;ber diesen Fall so auf, im Pro wie auch im Contra?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Dieser FAZ-Artikel zeichnet ein viel realistischeres Bild der Reaktion meiner Landsleute, als die Jubelbilder, die in den Medien gezeigt werden. Ja, es hat Jubel nach der Bekanntgabe gegeben F&uuml;r die meisten Leute ist das bestimmt eine Genugtuung, aber das war es dann wohl &ndash; wenigstens au&szlig;erhalb der Medien.<br>\n<a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2011\/05\/02\/bin-laden-dead\/\">Paul Krugman hat es in seinem Blog so gesagt<\/a>, wie die meisten Amerikaner es wahrscheinlich empfinden: &bdquo;Bin Laden Dead: Good, and good riddance. But it&rsquo;s hard to see how it changes anything important.&ldquo;<br>\nDas Leben und der Alltag gehen weiter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bin Ladens Nachfolger : Skrupellos und wendig<\/strong><br>\nOsama bin Laden war der Mythos, Eiman al-Sawahiri sein Sprachrohr. Der fr&uuml;here Leibarzt Bin Ladens wird den Terrorchef wohl beerben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/skrupellos-und-wendig\/-\/1472596\/8404484\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pakistan: Im Klammergriff der Gener&auml;le \/ Brahma Chellaney<\/strong><br>\nDas Ende Bin Ladens ist ein Triumpf der USA und verr&auml;t doch, wie tief ihr Partner Pakistan in den Terrorismus verstrickt ist,<br>\nDabei wurde Pakistan von den USA seit dem 11.September 20 Milliarden Dollar Finanzhilfe zur Terrorismusbek&auml;mpfung zur Verf&uuml;gung gestellt &hellip;<br>\nOhne eine Reform der pakistanischen Armee und des Geheimdienstes ISI kann dem internationalen Terrorismus kein Ende bereitet werden &ndash; und in Pakistan keine echte Nationenbildung erfolgen&hellip;<br>\nDabei ist das arme Pakistan mit einem der weltweit geringsten Anteile der Steuereinnahmen am Bruttosozialprodukt st&auml;rker auf US-Finanzhilfe angewiesen als je zuvor..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/chellaney17\/German\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Dieser Beitrag von Brahma Chellaney ist heute in der &ldquo;Au&szlig;enansicht&rdquo; auf der Seite 2 der SZ abgedruckt. Brahma Chellaney ist Asienexperte und Professor f&uuml;r strategische Studien am Center for Policy Research, einem unabh&auml;ngigen Think Tank in Neu Dehli (Indien).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gastbeitrag : Europas K&auml;lte \/ Barbara Lochbihler ( MdEP )&nbsp;<\/strong><br>\nAn der Grenze zwischen Libyen und Tunesien zeigt sich, was Solidarit&auml;t ist. Die EU braucht offenbar selbst eine &ldquo;Revolution der W&uuml;rde&rdquo; ehe sie Fl&uuml;chtlingen hilft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/europas-kaelte\/-\/1472602\/8404082\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Milliarden von EU und IWF: Portugal muss Tafelsilber verkaufen<\/strong><br>\nPortugal hat sich mit der EU und dem IWF auf die Bedingungen f&uuml;r ein Rettungspaket verst&auml;ndigt. Mit 78 Milliarden Euro sollen die Finanzen des Landes saniert werden. Doch daf&uuml;r zahlt Portugal mit Kontrollverlust.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/milliarden-hilfspaket-fuer-portugal\/-\/1472780\/8406162\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutlicher R&uuml;ckgang der Arbeitsk&auml;mpfe im Jahr 2010<\/strong><br>\n2010 ist die Zahl der Streikenden und der durch Arbeitsk&auml;mpfe ausgefallenen Arbeitstage im Vergleich zu 2009 deutlich zur&uuml;ckgegangen. Mit rund 120.000 Streikenden hat sich die Zahl der an Streiks und Warnstreiks beteiligten Besch&auml;ftigten gegen&uuml;ber dem Vorjahr (rund 400.000 Streikende) auf weniger als ein Drittel verringert. Dies zeigt die Jahresbilanz zur Arbeitskampfentwicklung, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt. Das Arbeitskampfvolumen sch&auml;tzt das WSI f&uuml;r das Jahr 2010 auf rund 173.000 wegen Streik und Warnstreik ausgefallene Arbeitstage. Auch dies ist ein deutlicher R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber den 398.000 Streiktagen des Jahres 2009 und stellt das niedrigste Streikvolumen seit 2005 dar. &ldquo;Ein wesentlicher Grund f&uuml;r diese Entwicklung liegt darin, dass 2010 in der Metall- und Elektroindustrie ohne Arbeitskampf eine Verhandlungsl&ouml;sung erzielt wurde und es im Dienstleistungssektor deutlich weniger betriebliche Arbeitsk&auml;mpfe gab als in den Vorjahren&rdquo;, sagt der WSI-Arbeitskampfexperte Dr. Heiner Dribbusch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_wsi_2011_05_04.pdf\">WSI [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitssicherheit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Mehr Unf&auml;lle, mehr Tote<\/strong><br>\nDie Zahl der meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunf&auml;lle ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus vorl&auml;ufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in Berlin vorgelegt hat.<br>\n&ldquo;Es ist ein typischer Reflex, dass bei anziehender Konjunktur und Besch&auml;ftigung auch die absolute Zahl der Arbeitsunf&auml;lle zunimmt&rdquo;, kommentiert DGUV-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Dr. Joachim Breuer die Zahlen. Das m&uuml;sse jedoch nicht unbedingt bedeuten, dass auch das relative Unfallrisiko steige. Eine Aussage hierzu k&ouml;nne jedoch erst im Sommer gemacht werden, wenn die Gesch&auml;fts- und Rechnungsergebnisse f&uuml;r 2010 und damit die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden vorl&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dguv-aug.de\/webcom\/show_article.php\/_c-661\/_nr-237\/i.html#Szene_1\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitssicherheit: Produktionsausf&auml;lle kosten Wirtschaft Milliarden<\/strong><br>\nDie von Arbeitsunf&auml;higkeit verursachten volkswirtschaftlichen Produktionsausf&auml;lle beliefen sich 2009 auf 43 Milliarden Euro. Dies ergibt eine Einsch&auml;tzung der Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/dguv-aug.de\/webcom\/show_article.php\/_c-661\/_nr-240\/i.html#Szene_1\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.baua.de\/de\/Informationen-fuer-die-Praxis\/Statistiken\/Arbeitsunfaehigkeit\/pdf\/Kosten-2009.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2\">Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [PDF &ndash; 343 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung erheblich reduziert<\/strong><br>\nInnerhalb der letzten 12 Monate (April 2010 &ndash; April 2011) wurde die im Rechtskreis SGB II gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung (einschlie&szlig;lich &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo;) um 37 Prozent auf insgesamt 215.530 reduziert, weit st&auml;rker als durch Budgetk&uuml;rzungen der Bundesregierung erzwungen. In den L&auml;ndern reichen die K&uuml;rzungen von 19 Prozent im Saarland und in Bremen bis 50 Prozent in Sachsen.<br>\nDie &bdquo;Ein-Euro-Jobs&ldquo; wurden im entsprechenden Zeitraum um 33 Prozent reduziert (auf 171.836), in den L&auml;ndern zwischen 13 Prozent im Saarland und 48 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.<br>\nDeutlich st&auml;rker reduziert wurde die gef&ouml;rderte sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung: um 47 Prozent (auf 43.694) im Bund, in den L&auml;ndern zwischen 28 Prozent in Bremen und 64 Prozent in Schleswig-Holstein. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten an der gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigung sank auf 20,3 Prozent &ndash; trotz begonnener &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110505_oeffentlich_gefoerderte_beschaeftigung.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 164 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Missbrauch von Praktika stoppen<\/strong><br>\nTrotz des drohenden Fachkr&auml;ftemangels werden Praktikantinnen und Praktikanten immer noch als billige Arbeitskr&auml;fte ausgebeutet. Zu diesem Ergebnis kommt die neue wissenschaftliche Studie &bdquo;Generation Praktikum 2011&ldquo; vom Deutschen Gewerkschaftsbund und von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (HBS). Im Mittelpunkt der Studie stehen Praktika nach dem Hochschulabschluss.<br>\nInnerhalb der ersten dreieinhalb Jahre nach dem Ende des Studiums haben 38 Prozent der Befragten mindestens ein Praktikum oder eine praktikums&auml;hnliche Besch&auml;ftigung absolviert. Viele hoffen auf einen Klebeeffekt, also eine direkte &Uuml;bernahme, erkl&auml;rte der DGB-Bundesjugendsekret&auml;r Ren&eacute; Rudolf: &bdquo;Die Hoffnung auf anschlie&szlig;ende &Uuml;bernahme hat deutlich an Bedeutung gewonnen &ndash; aktuell sind es 50 Prozent, also jeder zweite, der auf eine &Uuml;bernahme hofft. 40 Prozent der Befragten sehen keine andere M&ouml;glichkeit als den Einstieg in das Berufsleben &uuml;ber ein Praktikum. Die Hoffnung auf einen Klebeffekt erf&uuml;llt sich meistens nicht. 22 Prozent, also nur jeder F&uuml;nfte, erh&auml;lt am Ende des Praktikums ein &Uuml;bernahmeangebot.&ldquo;<br>\nEin gravierendes Problem f&uuml;r die PraktikantInnen sei die Bezahlung, sagte Ren&eacute; Rudolf: &bdquo;Der Anteil unbezahlter Praktika ist zwar leicht zur&uuml;ckgegangen, von 45 Prozent im Jahr 2007 auf 40 Prozent in 2011. Daf&uuml;r ist das Durchschnittseinkommen der bezahlten Praktika leicht gesunken und liegt aktuell bei 551 Euro brutto monatlich. Weil man damit nicht &uuml;ber die Runden kommt, sind viele PraktikantInnen auf die Unterst&uuml;tzung ihrer Eltern (56 Prozent) oder ihrer Partnerinnen und Partner (23 Prozent) angewiesen.<br>\n43 Prozent greifen auf ihre Ersparnisse zur&uuml;ck, genauso viele finanzieren sich w&auml;hrend des Praktikums mit Nebent&auml;tigkeiten. Besonders skandal&ouml;s: Jede bzw. jeder f&uuml;nfte der Befragten, n&auml;mlich 22 Prozent, ist auf Sozialleistungen angewiesen.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++adace3a2-7621-11e0-7c08-00188b4dc422\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_2011_05_04_praktikumreport_lang.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 454 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Wegwerfmann Eingestellt, entlassen, eingestellt, entlassen:<\/strong><br>\nHerr X ist seit Jahren Leiharbeiter wie 900 000 andere in Deutschland auch. Das hei&szlig;t: dauernde Unsicherheit, geringer Lohn. &bdquo;Ich f&uuml;hle mich wie ein moderner Sklave&ldquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/der-wegwerfmann-eingestellt-entlassen-eingestellt-entlassen-\/4134694.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Handwerk f&uuml;r Gemeinschaftsschule<\/strong><br>\nJoachim M&ouml;hrle: Ich finde es gut, weil wir das Prinzip der neuen Gemeinschaftsschule schon seit Langem propagieren. Wir wollen, dass die Sch&uuml;ler l&auml;nger zusammenbleiben und so Restschulen vermieden werden. In erster Linie aber m&uuml;ssen wir unsere Lernkultur &auml;ndern! Das Lernkonzept der &ldquo;Belehrung&rdquo; darf nicht l&auml;nger im Mittelpunkt stehen&hellip;<br>\nIn der alten Landesregierung war die dreigliedrige Schule halt ein Dogma. Da hatten wir keine Chance mit unseren Vorstellungen von einer Basisschule, die bis zur neunten oder zehnten Klasse alle Sch&uuml;ler zusammen unterrichtet und sich dann in einen beruflichen und einen allgemeinbildenden Zweig mit Abiturm&ouml;glichkeit aufspaltet. Die Landes-CDU hat sich zusammen mit Bayern als die letzte Bastion der gegliederten Schule gesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/bildung\/artikel\/1\/die-cdu-muss-ihr-dogma-ablegen\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Was die erste Krankenkassen-Pleite bedeutet<\/strong><br>\nDie City BKK forderte von ihren Mitgliedern 15 Euro Zusatzbeitrag: Viele kehrten ihr daher den R&uuml;cken. Zur&uuml;ck blieben Alte sowie Kranke &ndash; und damit hohe Kosten. Als erste Krankenkasse seit Start des Gesundheitsfonds wurde sie geschlossen. Eine Analyse der Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:ende-der-city-bkk-was-die-erste-krankenkassen-pleite-bedeutet\/60047411.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.B.:<\/strong> Besonderes Augenmerk ist auf den Absatz der Rolle der Politik zu werfen: wenn es um die Gesundheit der Versicherten geht, spielen Wettbewerb und Marktgesetzte auf einmal wieder eine Rolle. Die Verluste der Pleitebanken wurden sozialisiert. die Ma&szlig;st&auml;be der Politik sind h&ouml;chst fragw&uuml;rdig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Riester-Rente: Nachzahlung rettet Zulagen<\/strong><br>\nNeu: Anspruch auf Riester-Zulagen kann k&uuml;nftig nachtr&auml;glich gesichert werden<br>\nSparer sollen k&uuml;nftig durch Nachzahlungen staatliche Riester-Zulagen sichern k&ouml;nnen. Das sieht ein Gesetzesentwurf des Bundesfinanzministeriums vor, der heute beschlossen wurde. Damit reagiert die Bundesregierung auf F&auml;lle, in denen gezahlte Zulagen zur&uuml;ckgefordert wurden, weil Riester-Sparer unwissentlich keinen Eigenbeitrag geleistet hatten. Ab 2012 sollen alle Sparer immer einen Eigenbetrag von mindestens 60 Euro einzahlen (f&uuml;nf Euro pro Monat).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/nachrichten\/finanzen\/news-single\/article\/riester-rente-nachzahlung-rettet-zulagen.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Es wird alles getan, um die Riester-Rente und deren Profiteure zu retten!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Integration, Zuwanderung und Soziale Demokratie<\/strong><br>\nEine Integrationspolitik der Sozialen Demokratie muss sich an ihren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarit&auml;t orientieren. Auch in einer kulturell pluralen Gesellschaft sind die Grundwerte, konkretisiert in den Grundrechten, f&uuml;r die Integrationspolitik leitend. Aus ihnen lassen sich zwei zentrale Zielsetzungen ableiten: Teilhabe und Anerkennung.<br>\n&bdquo;Wir brauchen einen breiten Konsens &uuml;ber Integration und Zuwanderung. Darum bitte ich alle, die in unserer Gesellschaft Auftrag und Stimme haben: Streiten Sie &uuml;ber den besten Weg zu diesem Ziel. Aber so, dass weder Angst gesch&uuml;rt noch Illusionen geweckt werden.&ldquo; (Johannes Rau, 2000)<br>\nQuelle 1: <a href=\"\/upload\/pdf\/110505_integration.pdf\">Lesebuch der Sozialen Demokratie (Auszug) [PDF &ndash; 651 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fes-soziale-demokratie.de\/mediendetail.php?sid=95472\">Vorschau und Bestellm&ouml;glichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sarrazin und die SPD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Verh&ouml;hnt und gedem&uuml;tigt<\/strong><br>\nWer einmal dabei war, wenn Sarrazin aus seinem Buch zitiert, der wei&szlig;: Das sind nicht einfach nur Lesungen. Da werden Messen gehalten f&uuml;r diesen knorrig-kauzigen ehemaligen Bundesbanker und Berliner Finanzsenator. Es ist sein erster &ouml;ffentlicher Auftritt nach dem Ende des Schiedsverfahrens. Wer gehofft hatte, Sarrazin w&uuml;rde jetzt mit etwas mehr Demut, etwas mehr Zur&uuml;ckhaltung agieren, der darf sich vollst&auml;ndig entt&auml;uscht sehen. Nicht allein, dass er die in der SPD diskutierte Quote f&uuml;r Migranten kritisiert (&ldquo;Der Verstand kommt oder geht ja nicht damit, dass man Migrant ist&rdquo;). Er faselt einfach weiter &uuml;ber genetisch bedingte Intelligenz, als h&auml;tte es den Gr&uuml;ndonnerstag nie gegeben. Wer die Erblichkeit von Intelligenz leugne, krakeelt er in Waltrop, sei &ldquo;strohdumm oder auf kriminelle Weise denkfaul&rdquo;. Als wenn das nicht reichen w&uuml;rde, dem&uuml;tigt er die gesamte SPD-Spitze mit der Feststellung, er habe von den Aussagen in seinem Buch kein Wort zur&uuml;ckgenommen.<br>\nBis zum Gr&uuml;ndonnerstag hat sich Sarrazin kaum noch &ouml;ffentlich zu Wort gemeldet. Aber er war einfach nur vorsichtig, wollte seine SPD-Mitgliedschaft nicht mit unbedachten &Auml;u&szlig;erungen aus Spiel setzen. Die braucht er n&auml;mlich, um seine kruden Thesen unters Volk bringen zu k&ouml;nnen. Es ist ja genau diese Mischung, die ihn f&uuml;r die Menschen so interessant macht: Ein prominentes SPD-Mitglied, das mal ganz ehrlich nichts gegen Ausl&auml;nder hat, aber &hellip; Ohne Parteibuch h&auml;tte er wahrscheinlich das gleiche Schicksal erlitten wie weiland ein gewisser Wolfgang Clement. Der fr&uuml;here Superwirtschaftsminister der Schr&ouml;der-Regierung und NRW-Ministerpr&auml;sident war zuletzt auch nur noch mit St&auml;nkereien gegen die eigene Partei aufgefallen. Einem Rauswurf kam er durch Austritt zuvor. Seitdem will keiner mehr etwas von ihm wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sarrazin-und-die-spd-verhoehnt-und-gedemuetigt-1.1093035\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Berliner Erkl&auml;rung zur Beendigung des Parteiordnungsverfahrens gegen Dr. Thilo Sarrazin <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/openpetition.de\/petition\/online\/berliner-erklaerung-zur-beendigung-des-parteiordnungsverfahrens-gegen-dr-thilo-sarrazin\">Openpetition<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung www.wirtschaftundgesellschaft.de:<\/strong> Eine wachsweiche Erkl&auml;rung zur Gewissensberuhigung. Laut den einleitenden S&auml;tzen der Erkl&auml;rung geht es&nbsp;dann in erster Linie auch darum, Parteiaustritte zu vermeiden, also Ruhe in die eigenen Reihen zu bringen,&nbsp;und der erste Satz unter Punkt 1. liest sich wie eine Selbstmeditation: &ldquo;Wir sind und bleiben die Partei des sozialen Aufstiegs&rdquo;. Jeder und jede mag das an den n&uuml;chternen Statistiken zur Entwicklung der Durchl&auml;ssigkeit des Bildungssystems, der Einkommen- und Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse und der Staats- und Lohnquote, der Rentenentwicklung oder auch der Entwicklung der Masseneinkommen&nbsp;seit 1998 bis 2009 (Regierungsverantwortung der SPD) bewerten und einordnen. Warum habe &ldquo;aufrechte&rdquo; Sozialdemokraten statt dessen nicht das Willy Brandt-Haus besetzt? Nein, also wirklich, sowas! Stattdessen: Vorw&auml;rts und vergessen!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dass bequeme &ldquo;Berliner Erkl&auml;rungen&rdquo; nicht weiterf&uuml;hren, dazu siehe aktuell auch hier:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Wieder auf der B&uuml;hne: Sarrazin giftet gegen die &ldquo;Migrantischen&rdquo; in der SPD<\/strong><br>\nThilo Sarrazin stichelt weiter in der SPD: Bei seinem ersten &ouml;ffentlichen Auftritt nach dem Stopp eines Parteiordnungsverfahren kritisierte der Ex-Bundesbanker die von der SPD geplante Migrantenquote. &bdquo;Der Verstand kommt oder geht ja nicht damit, dass man Migrant ist&ldquo;, sagte der Ex-Bundesbanker am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Waltrop im Ruhrgebiet. In der Berliner SPD gebe es bereits Vorsitzende mit ausl&auml;ndischen Wurzeln. &bdquo;Je migrantischer diese Leute eingestellt sind, desto weniger neigen sie dazu, Probleme oder Schwierigkeiten objektiv zu sehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mobil.fr-online.de\/;s=URpNclBLDapOu2eDUnbqmA01\/cms\/home\/news\/politik\/sarrazin-giftet-gegen-die--migrantischen--in-der-spd\/-\/4232484\/8406670\/-\/view\/asFitMl\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht kassiert Gesetze zur Sicherungsverwahrung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Urteil<\/strong><br>\nDer Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass alle Vorschriften des Strafgesetzbuches und des Jugendgerichtsgesetzes &uuml;ber die Anordnung und Dauer der Sicherungsverwahrung mit dem Freiheitsgrundrecht der Untergebrachten aus Art. 2 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit Art. 104 Abs. 1 GG nicht vereinbar sind, weil sie den Anforderungen des verfassungsrechtlichen Abstandsgebots nicht gen&uuml;gen. \n<p>&Uuml;berdies verletzen die mit den Verfassungsbeschwerden angegriffenen Vorschriften zur nachtr&auml;glichen Verl&auml;ngerung der Sicherungsverwahrung &uuml;ber die fr&uuml;here Zehnjahresh&ouml;chstfrist hinaus und zur nachtr&auml;glichen Anordnung der Sicherungsverwahrung im Erwachsenen- und Jugendstrafrecht das rechtsstaatliche Vertrauensschutzgebot aus Art. 2 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg11-031\">Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/rs20110504_2bvr236509.html\">Entscheidung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine vernichtende Niederlage f&uuml;r die Politik<\/strong><br>\n&ldquo;Das Bundesverfassungsgericht hat der Politik f&uuml;r ihr jahrelanges Versagen die verfassungsrechtliche Quittung pr&auml;sentiert, indem es das gesamte System der Sicherungsverwahrung f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt und damit der seit 1998 andauernden gesetzgeberischen Flickschusterei ein Ende gesetzt hat. Seit 1998 ist die Politik st&auml;ndig den Stammtischen gefolgt und hat, je nach Stimmungslage, das bis dahin geltende System der Sicherungsverwahrung ins verfassungswidrige und menschenrechtswidrige Abseits gef&uuml;hrt. Auch das erst zu Beginn des Jahres unter gro&szlig;em Selbstlob des Bundesjustizministeriums verabschiedete Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Sicherungsverwahrung ist damit weitgehend ebenfalls erneut ein Fall f&uuml;r den Papierkorb&rdquo;, erkl&auml;rt Wolfgang Neskovic, Justiziar der Fraktion DIE LINKE und Richter am Bundesgerichtshof a.D., zum heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/vernichtende-niederlage-politik\/?rss\">Fraktion Die Linke<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Debatte um Sicherheit von Atommeilern <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU kippt strenge Reaktor-Tests<\/strong><br>\nTerrorangriffe? Menschliches Versagen? F&uuml;r die EU keine relevanten Gefahren, wenn es um Meiler-Sicherheit geht. Br&uuml;ssel hat dem Druck der Atomlobby nachgegeben und verzichtet auf strenge AKW-Stresstests. &Uuml;ber Parteigrenzen hinweg regt sich Kritik. Der Adressat: EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/debatte-um-sicherheit-von-atommeilern-eu-kippt-strenge-reaktor-tests-1.1092889\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>EU verzichtet auf strenge Reaktor-Tests: Triumph der Atomlobby<\/strong><br>\nMit Pomp k&uuml;ndigt die EU einen gro&szlig;en AKW-Stresstest an, knickt dann aber unter dem Druck der Atomlobby ein. Das ist ein Skandal, denn dieses Verhalten kann verheerende Folgen haben &ndash; f&uuml;r alle 500 Millionen Europ&auml;er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eu-verzichtet-auf-strenge-reaktor-tests-triumph-der-atomlobby-1.1092957\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Fernsehtipp: Monitor<\/strong><br>\nnat&uuml;rlich ist es immer mit Gewinn verbunden, die Sendung &ldquo;Monitor&rdquo; zu verfolgen. Im Fall der morgigen Sendung (5.5.2011, 1.Programm, 22:00 Uhr) lohnt sich dies vielleicht besonders, denn Punkt 2 besch&auml;ftigt sich mit<br>\nAbhaken und durchwinken: wie das Finanzamt bei den Reichen wegschaut<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\">Das Erste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; vom 03.05.2011<\/strong><br>\nDie komplette Folge in voller L&auml;nge und Sch&ouml;nheit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1324504\/Neues-aus-der-Anstalt-vom-03.05.2011\">ZDF-Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Erwin Pelzig analysiert die Reihenfolge der T&auml;tigkeiten, welche &bdquo;Sozialpolitiker&ldquo; als zumutbar f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher\/innen betrachten: Laub rechen &ndash; Schnee schippen &ndash; Hundekacke aufsammeln &ndash; Altenpflege. Zum ersten mal bleibt mir bei Erwin Pelzig wirklich das Lachen im Hals stecken &ndash; wie bei den besten Momenten von Georg Schramm. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass er recht hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wie der pakistanische Geheimdienst Bin Laden jagte &hellip;<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110505_Stuttmann.jpg\" alt=\"Wie der Pakistanische Geheimdienst Bin Laden jagte ...\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann.de\/archivseq.php\">Klaus Stuttmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Tod von Osama bin Laden, Pakistan, Europas K&auml;lte, Portugal, Arbeitsk&auml;mpfe, Arbeitssicherheit, &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung, Praktika, Leiharbeit, Gemeinschaftsschule, Krankenkassen-Pleite, Riester-Rente, Integration und Zuwanderung, Sarrazin und die SPD, Sicherungsverwahrung, Sicherheit von Atommeilern, Fernsehtipp,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9309\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9309","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9309"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9309\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9321,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9309\/revisions\/9321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}