{"id":93120,"date":"2023-01-29T09:00:51","date_gmt":"2023-01-29T08:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120"},"modified":"2023-01-27T14:26:42","modified_gmt":"2023-01-27T13:26:42","slug":"hinweise-der-woche-292","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h01\">Annalena Baerbock: &ldquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h02\">&ldquo;Zeitenwende&rdquo; f&uuml;r die SPD-Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h03\">Linke gegen Krieg und Kriegsbeteiligung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h04\">Leopard, Abrams &amp; Co: Warum westliche Kampfpanzer keine Wunderwaffen sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h05\">Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h06\">Ukraine-Konferenz in Ramstein &ndash; Ein Drama im Theater der Weltpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h07\">Br&uuml;ssels Schwarz-Peter-Spiele im S&uuml;dkaukasus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h08\">Die Grundsteuerreform ist ein staatlicher Offenbarungseid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h09\">Energiewende: Dunkelflaute in ganz Europa &ndash; maximaler Aussto&szlig; an CO2 in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93120#h10\">Exklusiv: NDR drohte Investigativ-Autoren Schr&ouml;m und Hollenstein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Annalena Baerbock: &ldquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung beugt sich dem Druck und will Kampfpanzer an die Ukraine liefern. Das Wei&szlig;e Haus erw&auml;gt gegen den Rat des Pentagon, eigene Panzer zu schicken. Warum die Ukraine unzufrieden sein d&uuml;rfte.<br>\nDeutschland befindet sich im Krieg mit Russland &ndash; so sieht es zumindest Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne). &ldquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander&rdquo;, sagte sie am Dienstag laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Stra&szlig;burg.<br>\nDabei kam auch der Streit um die Lieferung deutscher Leopard-Panzer zur Sprache &ndash; und die deutsche Au&szlig;enministerin machte ihre Position deutlich: Auch bei den Panzern m&uuml;sse mehr getan werden, sagte sie und erh&ouml;hte damit auch den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).<br>\nGleichzeitig rief sie zu mehr Geschlossenheit auf: Das Wichtigste sei, dass man gemeinsam handle und &ldquo;dass wir uns in Europa nicht gegenseitig die Schuld zuschieben&rdquo;. Es bringe der Ukraine weder Frieden noch Freiheit, wenn man mit dem Finger aufeinander zeige. Neben milit&auml;rischer Hilfe ben&ouml;tige Kiew auch mehr humanit&auml;re und finanzielle Unterst&uuml;tzung, mahnte die Au&szlig;enministerin.<br>\nWie am fr&uuml;hen Dienstagabend bekannt wurde, wird Deutschland Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 in die Ukraine schicken. Die Bundesrepublik will es auch anderen L&auml;ndern erm&ouml;glichen, ihrerseits in Deutschland produzierte Panzer in den Krieg gegen Russland zu schicken.<br>\nEine konkrete Zahl der Panzer, die die Bundesregierung liefern will, ist nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Annalena-Baerbock-Wir-kaempfen-einen-Krieg-gegen-Russland-7470000.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lady Macbeth mit Welpenblick: Baerbocks Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nWenn die Gesichter der Menschen ihr tats&auml;chliches Inneres zeigen w&uuml;rden, wie s&auml;he dann das Gesicht von Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock aus? K&ouml;nnte sie sich noch im Spiegel betrachten? W&uuml;rde sich ihr noch irgendjemand n&auml;hern wollen?<br>\nSo etwas geht einem durch den Kopf, wenn man ihre Rede vor dem Europarat anh&ouml;ren muss. In der erz&auml;hlt sie, wie &uuml;blich, in schlechtem Englisch eine r&uuml;hrende Anekdote, von einer 16-J&auml;hrigen, die sie in Charkow getroffen habe, die nicht mehr zum Volleyball k&ouml;nne und sich im Keller verstecken m&uuml;sse, die aber aus Italien zur&uuml;ckgekehrt sei, weil das ihre Heimat sei.<br>\nGanz abgesehen davon, dass jeder, der in Bezug auf Deutschland das Wort Heimat auch nur in den Mund zu nehmen wagte, sofort die gr&uuml;nen Inquisitoren von Correctiv und Volksverpetzer auf den Hals gehetzt bek&auml;me; abgesehen davon, dass das vielleicht zu einer Kreistagsabgeordneten passt, solche Geschichtchen zu erz&auml;hlen, aber nicht zu einer Au&szlig;enministerin, ist das die &uuml;bliche Heuchelei von &ldquo;Da sterben Menschen&rdquo;. Denn der einzige Grund, warum man Probleme h&auml;tte, dieser 16-J&auml;hrigen eine Altersgenossin aus dem Donbass, sagen wir mal, aus Gorlowka entgegenzustellen, ist, dass die dortige 16-J&auml;hrige vielleicht nie dazu kam, Volleyball zu spielen, weil ihre Schule schon seit &uuml;ber acht Jahren immer wieder unter Beschuss liegt. Ansonsten befinden sich, so sehr das Frau Baerbock &uuml;berraschen mag, auf jeder Seite jedes Krieges immer Menschen.<br>\nNur dass ihr die Tatsache, deutsche Au&szlig;enministerin zu sein, das Recht nimmt, eine solche Geschichte zu erz&auml;hlen. Denn entgegen ihrer Selbstdarstellung ist sie nicht Beobachterin dieser Ereignisse, sondern T&auml;terin. Ganz pers&ouml;nlich. Sie h&auml;tte die M&ouml;glichkeit gehabt, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen oder deren Umsetzung zumindest zu versuchen. Dann m&uuml;sste weder das M&auml;dchen in Charkow noch das in Gorlowka seine N&auml;chte im Keller verbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/160870-baerbock-und-der-krieg-gegen-russland-wir-haben-zu-fuerchten-wer-es-weiss\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Anfrage an Bundesregierung: Sind wir im Krieg mit Russland?<\/strong><br>\nDie Linke-Abgeordnete Zaklin Nastic m&ouml;chte von der Bundesregierung eine Klarstellung zu den Aussagen von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock.<br>\nDie Abgeordnete der Linkspartei, Zaklin Nastic, hat die Bundesregierung in einer schriftlichen Anfrage um Aufkl&auml;rung &uuml;ber den Status des deutschen Engagements in der Ukraine gebeten. Nastic fragt in der Anfrage, die der Berliner Zeitung vorliegt: &bdquo;Hat Bundesau&szlig;enministerin Baerbock mit ihrer im Europarat get&auml;tigten &Auml;u&szlig;erung ,wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&lsquo; den Krieg erkl&auml;rt und wie verh&auml;lt sich ihre Aussage zur Positionierung der Bundesregierung, die regelm&auml;&szlig;ig betont, Deutschland sei keine Kriegspartei?&ldquo; Nastic weiter: &bdquo;Vorausgesetzt, die Bundesregierung bleibt bei ihrer Position, Deutschland sei keinesfalls Kriegspartei, welche Konsequenzen wird der Bundeskanzler aus der (dann offensichtlich unabgestimmten und seiner Position widersprechenden) &Auml;u&szlig;erung ,wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&lsquo; von Au&szlig;enministerin Baerbock  ziehen und welche Kommunikation der Bundesregierung hat seit der &Auml;u&szlig;erung von Frau Baerbock in Richtung Moskau stattgefunden, um besagte Aussage richtigzustellen bzw. sich von ihr zu distanzieren?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/anfrage-an-bundesregierung-sind-wir-im-krieg-mit-russland-li.311186\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Frankreich: Sind nicht im Krieg mit Russland<\/strong><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230126-hdt-Bild_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230126-hdt-Bild_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-ukraine-donnerstag-201.html#Frankreich-Sind-nicht-im-Krieg-mit-Russland\">tagesschau Liveblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Zeitenwende&rdquo; f&uuml;r die SPD-Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nSchon im Juni hatte Parteichef Klingbeil in einer Rede bei der Friedrich-Ebert-Stiftung gesagt, Deutschland m&uuml;sse den Anspruch einer F&uuml;hrungsmacht haben. F&uuml;r die SPD sind das neue T&ouml;ne. Die Partei vollzieht nun nach, was Kanzler Olaf Scholz schon l&auml;nger vorgibt. Was das f&uuml;r die Partei bedeutet, wird auf 21 Seiten definiert.<br>\nEs ist unter anderem eine Neuerfindung der SPD-Russlandpolitik. Ganze zehn Mal kommt dabei der Begriff &ldquo;Zeitenwende&rdquo; vor &ndash; darin sieht man die enge Verzahnung zwischen Partei und Kanzleramt. Das Papier ist Erkl&auml;rung und theoretischer &Uuml;berbau der Politik von Kanzler Scholz. Auf Seite zwei schreiben die Autoren, die regelbasierte Ordnung gerate immer h&auml;ufiger unter Druck. Immer mehr Staaten seien versucht, das Recht des St&auml;rkeren &uuml;ber die St&auml;rke des Rechtes zu stellen. Ein Motiv, das der Kanzler schon oft in Reden verwendet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/spd-aussenpolitik-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In Deutschland soll also die R&uuml;stungsindustrie ausgebaut werden. Insbesondere der Co-Bundesvorsitzende der SPD, Herr Klingbeil, treibt dieses Vorhaben voran. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89377\">Er wird zum Totengr&auml;ber der SPD<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut Klingbeil (SPD): <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85088\">&bdquo;Milit&auml;rische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik sehen&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77782\">Die R&uuml;stungslobby besetzt den wichtigen Posten des SPD-Vorsitzenden.<\/a><\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>R&uuml;stungsgarantie: SPD-Papier zur Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nLars Klingbeil ist R&uuml;stungslobbyist und SPD-Kovorsitzender. Die zweite Funktion leitet sich aus der ersten ab. Am 24. Februar 2022 kramte er zusammen mit Olaf Scholz aus irgendeinem Schrank das fette, seit langem herumliegende Aufr&uuml;stungsprogramm, das der Kanzler &raquo;Zeitenwende&laquo; nannte, und bet&auml;tigt sich seitdem als &raquo;zweibeinige Panzerhaubitze&laquo; (Sevim Dagdelen). Er h&auml;lt regelm&auml;&szlig;ig &raquo;Grundsatzreden&laquo;, in denen er die Weltlage aufs Wesentliche schrumpft: Russland ist ein Verbrecherstaat, China muss drau&szlig;en bleiben. Den von Egon Bahr &uuml;berlieferten Satz, f&uuml;r die Bundesrepublik seien die USA unverzichtbar, Russland aber sei unverr&uuml;ckbar, halbiert er mit leichter Hand. Einer wie Klingbeil h&auml;lt geographisch-politische Gegebenheiten selbstverst&auml;ndlich f&uuml;r verr&uuml;ckbar. Damit ist er aufgewachsen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443449.r%C3%BCstungsgarantie.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;ber das neue Strategiepapier der SPD: Willige Krieger<\/strong><br>\nAls ehemalige Arbeiterpartei versteht sich die SPD bis heute als Programmpartei, auch wenn dieses in der Praxis seit Jahrzehnten keine Rolle spielt. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten dominieren immer noch die Einheitsgewerkschaften und besetzen deren Schl&uuml;sselpositionen. Wenn nun SPD-Chef Lars Klingbeil ein neues Positionspapier seiner Partei zur Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik pr&auml;sentiert, wird das Auswirkungen auf den eh schon sp&auml;rlichen Friedenskampf der Gewerkschaften haben. Die &bdquo;Sozialdemokratischen Antworten auf eine Welt im Umbruch&ldquo; &uuml;berraschen wenig:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/willige-krieger-4776284\/\">Christoph Hentschel in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Linke gegen Krieg und Kriegsbeteiligung!<\/strong><br>\nAuf den Albtraum des Krieges in der Ukraine reagieren die Regierenden dieses Landes immer nur auf eine Weise: noch mehr Waffen und noch mehr Geld f&uuml;r noch mehr Zerst&ouml;rung und Tod. Wir brauchen dringend eine linke Alternative, die sich kraftvoll, laut und deutlich gegen diese Milit&auml;rlogik stellt. Die immer weitere Eskalation des Krieges, schlimmstenfalls bis hin zu einem atomaren Dritten Weltkrieg zwischen der NATO und Russland sowie China, muss unbedingt verhindert werden. Wir fordern:<br>\neine diplomatische Initiative der Bundesrepublik Deutschland mit dem Ziel eines umgehenden Waffenstillstands und von Verhandlungen &uuml;ber ein Ende des Krieges, ohne Vorbedingungen<br>\nSchluss mit Waffenlieferungen an die Ukraine und in andere Kriegs- und Krisengebiete<br>\nSchluss mit Wirtschaftssanktionen, die die Bev&ouml;lkerungen treffen, Schluss mit dem Wirtschaftskrieg<br>\nkeine weitere Aufr&uuml;stung der Bundeswehr, der EU und der NATO &ndash; Abr&uuml;stung ist das Gebot der Stunde<br>\neine Politik der Entspannung, der gemeinsamen Sicherheit in Europa und der internationalen Zusammenarbeit zur Bew&auml;ltigung der gro&szlig;en globalen Herausforderungen Frieden, Klimaschutz, gerechte Entwicklung.<br>\nWir fordern den Parteivorstand und die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE auf, sich aktiv f&uuml;r die Durchsetzung dieser Forderungen einzusetzen. Linke m&uuml;ssen sich eindeutig und klar gegen die weitere Eskalation des Krieges und gegen jede deutsche Mitwirkung dabei wenden. DIE LINKE muss die friedenspolitischen Positionen ihres Erfurter Programms endlich wieder ernst nehmen, sonst gibt sie sich auf und ist nur noch ein Anh&auml;ngsel des herrschenden Blocks. Mit diesem Friedensprogramm muss DIE LINKE unverz&uuml;glich eigene parlamentarische und au&szlig;erparlamentarische Initiativen starten sowie zu den Osterm&auml;rschen und weiteren Aktionen der Friedensbewegung aufrufen und mobilisieren!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linke-gegen-kriegsbeteiligung.de\/\">Linke gegen Krieg und Kriegsbeteiligung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Leopard, Abrams &amp; Co: Warum westliche Kampfpanzer keine Wunderwaffen sind<\/strong><br>\nSelbst NATO-Milit&auml;rs bezweifeln den praktischen Nutzen von Leopard 2 und anderen westlichen Kampfpanzern im Ukraine-Krieg. Sie k&ouml;nnen schnell zur leichten Beute f&uuml;r den Feind werden. Russland hat extra eine Abwehrwaffe entwickelt [&hellip;]<br>\nDie Fixierung vieler selbst ernannter Milit&auml;rexperten auf westliche Kampfpanzer ist also nichts weiter als eine r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Illusion. Sie dient vor allem dazu, das eigene Land in einen verlustreichen Krieg zu zerren. Denn Kampfpanzer sind keine Wunderwaffen. W&auml;hrend der deutsche Leopard und der britische Challenger nicht an Kriegshelden erinnern, tragen der Abrams- und der Leclerc-Panzer die Namen bedeutender Gener&auml;le. General Jacques-Philippe Leclerc wollte Frankreichs Indochina-Krieg nicht mit Waffen, sondern durch Verhandlungen beenden. Und General Creighton W. Abrams holte 500.000 &bdquo;US-Boys&ldquo; aus der &bdquo;H&ouml;lle Vietnams&ldquo; in die Heimat zur&uuml;ck. Leclerc und Abrams waren Helden des R&uuml;ckzugs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgangmichal\/leopard-abrams-co-warum-westliche-kampfpanzer-keine-wunderwaffen-sind\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die gro&szlig;e Panzerl&uuml;ge<\/strong><br>\nEs gibt Dinge, die man einer Regierung nicht durchgehen lassen d&uuml;rfte. L&uuml;gen an entscheidenden Punkten beispielsweise. Nicht genug, dass Habeck immer Wirtschaftsm&auml;rchen erz&auml;hlt. Auch in der ganzen Debatte zu den Panzern wurde gelogen.<br>\nHat Verteidigungsminister Boris Pistorius nicht nachgedacht, ist ihm das nur herausgerutscht oder geht er schlicht davon aus, dass das in Deutschland ohnehin niemand in den Mainstreammedien aufgreifen wird? Der Satz von Au&szlig;enministerin Baerbock &ldquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&rdquo; hat ja auch niemanden gest&ouml;rt&hellip; Einzig die Berliner Zeitung verlor ein kritisches Wort dar&uuml;ber.<br>\nEnde M&auml;rz sollen nach Aussage von Pistorius die Leopard 2 A6 der Bundeswehr an die Ukraine geliefert werden. Das ist in gerade einmal zwei Monaten. Diese Aussage belegt, dass die Bundesregierung die Bev&ouml;lkerung und die Medien an einem entscheidenden Punkt belogen hat. Denn in zwei Monaten bildet man niemanden aus, diesen Panzer zu gebrauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/161080-grosse-panzerluege\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Panzer-Lieferungen f&uuml;r die Ukraine: Abrams werden erst zur Fr&uuml;hjahrsoffensive ankommen<\/strong><br>\nW&auml;hrend Deutschland augenscheinlich alles daran setzt, die zugesagten Leopard-Panzer noch vor der erwarteten Fr&uuml;hlingsoffensive zu liefern, wird es die Lieferung aus den USA wohl nicht rechtzeitig schaffen. &bdquo;Obwohl wir sie [Abrams-Lieferung] gestern [25. Januar] genehmigt haben, wird es einige Zeit dauern, sie auf das Schlachtfeld zu bringen. Sie werden nicht vor der Fr&uuml;hjahrsoffensive dort sein&ldquo;, sagte die stellvertretende US-Au&szlig;enministerin Victoria Nuland bei der Senatsanh&ouml;rung.<br>\nDer deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die erste Kampfpanzerlieferung aus Deutschland zuletzt f&uuml;r &bdquo;Ende M&auml;rz, Anfang April&ldquo; angek&uuml;ndigt. Polen will seine Leopard-Lieferung bereits in den n&auml;chsten Wochen an die Ukraine &uuml;bergeben. Zuvor hatte die New York Times und andere US-Medien von einer langen Wartezeit bei den US-Panzern berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/panzer-waffen-ukraine-russland-krieg-selenskyj-putin-aktuell-news-ticker-zr-92049991.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus<\/strong><br>\nBei mir war es schon vor der Panzer-Debatte so weit. Diese gibt jetzt auch einem Kollegen den Rest: Von welchem Radiosender kann man sich eigentlich noch wecken lassen, ohne st&auml;ndig und einseitig &uuml;ber Angriffswaffen informiert zu werden?<br>\nBei mir war es schon vor der Panzerdebatte so weit: Ich habe meinen Lieblingsradiosender, den Deutschlandfunk (DLF), nicht mehr ausgehalten und werde einstweilen nicht mehr durch ihn geweckt. Dem ging ein z&auml;hes Ringen voraus. &bdquo;Noch ein solcher Kommentar von der Dornbl&uuml;th und es reicht&ldquo;, steht in meinen Tagebuchnotizen, oder: &bdquo;Das Buch von Sabine Adler wird vom eigenen Sender in geradezu hofschranzartiger Manier &sbquo;besprochen&lsquo;.&ldquo;<br>\nEs war ein schmerzvoller Abschied. Ich hatte sogar mal eine Hommage an den Deutschlandfunk im Freitag geschrieben. Der DLF sei das letzte Medium des &bdquo;gesellschaftlichen Zusammenhalts&ldquo; steht da. Das kann ich nicht mehr behaupten. Ein Kollege berichtete nun, dass er den DLF ebenfalls von seinem Radiowecker verbannt habe. Ich bin nicht alleine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-angele\/panzer-panzer-panzer-im-radio-ich-halte-meinen-lieblingssender-nicht-mehr-au\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Journalismus im Befeuerungsmodus: &ldquo;Zeitenwende&rdquo; ohne Z&ouml;gern?<\/strong><br>\nMediale Mobilmachung: Warum die Formulierung &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; in Nachrichten nichts zu suchen hat. Mit Blick auf den Ukraine-Krieg und die Position des Kanzlers wird sie dennoch eifrig genutzt.<br>\nSie ist dieser Tage in vielen Medien anzutreffen und wird geradezu inflation&auml;r erw&auml;hnt: die sogenannte &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; vor allem von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), diesmal mit Blick auf die von vielen Politiker:innen und Medienschaffenden geforderte Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern an die ukrainische Armee.<br>\nBemerkenswert ist, dass diese Formulierung sehr h&auml;ufig in nachrichtlichen, also vorgeblich informationsbetonten Texten auftaucht. Inwiefern ist aber &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; ein relativ sachlicher, objektivierender Ausdruck? Der Duden umschreibt &ldquo;z&ouml;gerlich&rdquo; mit &ldquo;abwartend, &auml;ngstlich, entschlusslos, entschlussunf&auml;hig&rdquo;. Also mit zumindest drei klar negativ wertenden Eigenschaftsw&ouml;rtern. In Journalismus und generell in professioneller Kommunikation ist ein Gegentest ein probates Mittel, um Sprache angemessen zu verwenden.<br>\nIst in der derzeitigen Nachrichtenlage auch nur denkbar, dass ge&auml;u&szlig;ert w&uuml;rde: &ldquo;die bedachtsame Haltung&rdquo; oder eben &ldquo;die sorgsam abw&auml;gende Haltung&rdquo; oder auch nur &ldquo;die vorsichtige Haltung&rdquo; von Scholz? Nein, das ist extrem unwahrscheinlich &ndash; so etwas w&uuml;rde sofort und machtvoll als positiv wertende Kommentierung verurteilt. Sicher nicht zu unrecht. Das hei&szlig;t aber umgekehrt, dass die massenhaft verwendete Wortgruppe &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; in Nachrichten abseits von Zitaten (wie &ldquo;Selenskyj kritisierte eine &ldquo;z&ouml;gerliche Haltung&rdquo; der Bundesregierung&rdquo;) buchst&auml;blich nichts zu suchen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Journalismus-im-Befeuerungsmodus-Zeitenwende-ohne-Zoegern-7469194.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine-Konferenz in Ramstein &ndash; Ein Drama im Theater der Weltpolitik<\/strong><br>\nIn Ramstein erlebte die Welt&ouml;ffentlichkeit ein bemerkenswertes Schauspiel. Es ging nicht mehr darum, sich in einer schwierigen Lage auf ein gemeinsames Vorgehen zu verst&auml;ndigen, sondern einen Verb&uuml;ndeten wie Deutschland als politischen Gegner blo&szlig;zustellen. Die Medien boten daf&uuml;r die B&uuml;hne. [&hellip;]<br>\nSchon die Dramaturgie des Treffens war besonders: Erstmals sprach der ukrainische Staatspr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj zu den Ministern. Seine Rede und die des amerikanischen Verteidigungsministers Lloyd Austin wurden live &uuml;bertragen. Sie setzten den Tonfall der Konferenz, der aber keineswegs Russland galt: Vielmehr war der eigentliche Adressat die deutsche Bundesregierung wegen ihrer fehlenden Zustimmung zur Lieferung des Kampfpanzers Leopard.<br>\nEntsprechend war die Berichterstattung der Medien, die sich schon seit Wochen ausschlie&szlig;lich mit dieser einen Waffengattung besch&auml;ftigten, zumeist ohne den fachlichen Hintergrund der milit&auml;rischen Bedeutung dieses Waffensystems f&uuml;r die Lage auf dem Kriegsschauplatz zu erl&auml;utern. Zudem hatten Verb&uuml;ndete wie Polen schon seit Monaten &ouml;ffentlich auf die Lieferung dieses Waffensystems gedr&auml;ngt, auf die Meinungsbildung in der Bundesregierung nahmen sie keine R&uuml;cksicht.<br>\nSchlie&szlig;lich hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) seine Position schon vor Monaten klar formuliert, die Suche nach einem der Konsens im B&uuml;ndnis stand nicht mehr auf der Tagesordnung. So war das diplomatische Ziel von Ramstein die Attacke auf die Bundesregierung, um als Botschaft deren &bdquo;Isolierung&ldquo; und &bdquo;Z&ouml;gerlichkeit&ldquo; zu vermitteln. Dazu kam die innenpolitische Debatte in Deutschland, wo die meisten Medien und weite Teile der Politik inklusive der Koalitionsfraktionen ebenfalls zum Angriff auf den Bundeskanzler bliesen.<br>\nWahrscheinlich l&auml;sst sich in der Geschichte des Westens kein vergleichbarer Fall finden, wo ein B&uuml;ndnispartner sogar als potenzieller Feind betrachtet wurde. Schlie&szlig;lich gingen die Vorw&uuml;rfe so weit, ihm die Kollaboration mit Russland zu unterstellen. Der f&uuml;r seine Einf&auml;ltigkeit bekannte ZDF-Unterhaltungsk&uuml;nstler Jan B&ouml;hmermann brachte das auf Twitter wie immer formvollendet auf den Punkt: &bdquo;Was wei&szlig; Russland &uuml;ber Olaf Scholz, was wir nicht wissen?&ldquo; Einem Bundeskanzler Landesverrat zu unterstellen, passierte zuletzt im Konflikt um die Ostpolitik Anfang der 1970er Jahre. Damals forderten Alt- und Neonazis: &bdquo;Willy Brandt an die Wand.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/nato-eu-ukrainekrieg-waffenlieferungen-leopard2\">Frank L&uuml;bberding auf Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;ssels Schwarz-Peter-Spiele im S&uuml;dkaukasus<\/strong><br>\nKaum ist die Schweiz im UN Sicherheitsrat vertreten, kommt sie unter Zugzwang: Sie soll aktiv werden in der Frage der andauernden Blockade des La&ccedil;in Korridors zwischen Armenien und der von Armeniern bewohnten Republik Berg-Karabach. Nachdem vor zwei Wochen keine gemeinsame Erkl&auml;rung des UN-Sicherheitsrats zustande gekommen war, schoben Frankreich und Russland sich gegenseitig die Schuld daf&uuml;r zu.<br>\nRussland war m&ouml;glicherweise nicht bereit, Frankreich zu einem diplomatischen Erfolg zu verhelfen, wenn dieses ihm nicht in anderen Bereichen entgegenkommt. Der Schatten des Ukraine-Kriegs f&auml;llt nun eben auch auf Berg-Karabach. Die USA, die EU und andere westliche L&auml;nder &uuml;ben sich mangels echter Handlungsoptionen in Schuldzuweisungen an die Adresse Russlands. Frankreich und Europa generell haben kaum noch politische oder wirtschaftliche und schon gar keine milit&auml;rischen Handlungsoptionen in der Region und &uuml;berdecken ihre Hilflosigkeit mit diplomatischem Gepl&auml;nkel. Der Westen betreibt ein Schwarz-Peter-Spiel, w&auml;hrend die Existenz eines Staats auf dem Spiel steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/bruessels-schwarz-peter-spiele-im-suedkaukasus\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Grundsteuerreform ist ein staatlicher Offenbarungseid<\/strong><br>\nDer Finanzminister will aktuelle Daten &uuml;ber den Besitz von Grund und Boden, und mal wieder kommt die ganze Pracht der vormodernen Ordnungssysteme zum Vorschein. &Uuml;ber eine Eisbergspitze der gescheiterten Digitalisierung. [&hellip;]Bis zum 31. Januar sind Immobilienbesitzer in Deutschland verpflichtend dazu aufgerufen, den Finanzbeh&ouml;rden Grundst&uuml;cksdaten zu &uuml;bermitteln: Gr&ouml;&szlig;e, Lage, Bebauungsarten etc. Es geht um rund 35 Millionen Immobilien. Ausgel&ouml;st hat sie ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, in dem den Gesetzgebern aufgegeben worden ist, die seit Jahrzehnten kaum ver&auml;nderten Voraussetzungen zur Erhebung der Grundsteuer neu zu bewerten und zu regeln. Klingt plausibel, und so wurde die Aufgabe von den Finanzverwaltungen kurzerhand an die Eigent&uuml;mer weitergereicht.<br>\nSeither l&ouml;st das R&auml;tselraten dar&uuml;ber, was genau verlangt wird, Nervenzusammenbr&uuml;che, Wut- und Verzweiflungsschreie aus. Wer wei&szlig; schon Bescheid &uuml;ber Bodenrichtwert, Gemarkung und Grundbuchblattnummer? Immerhin ist der H&auml;lfte der Eigent&uuml;mer bereits gelungen, all das in die elektronischen Speichermedien einzuf&uuml;llen, was die Datenkrake Staat ungeachtet der emotionalen Bedeutung des Besitzes von Grund und Boden wissen will.<br>\nDas ist gar nicht so einfach. [&hellip;]<br>\nDas gro&szlig;e &Auml;rgernis der Grundsteuerform besteht jedoch nicht allein in dem Bed&uuml;rfnis des Staates, die Daten zu erheben und neu zu bewerten. Skandal&ouml;s ist vielmehr, dass er bereits &uuml;ber die Daten verf&uuml;gt, diese aber nicht sinnvoll und verl&auml;sslich zusammenf&uuml;hren kann. Die Immobilienbesitzer sind gewisserma&szlig;en die Angeketteten einer Strafexpedition, die ausgezogen sind, die Digitalisierung des Landes auf den Weg zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/digitalisierung-grundsteuer-reform-behoerden-bodenrichtwert-nutt\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Energiewende: Dunkelflaute in ganz Europa &ndash; maximaler Aussto&szlig; an CO2 in Deutschland<\/strong><br>\nEs lohnt in diesen Tagen, mal wieder auf das Agorameter von Agora Energiewende zu schauen. Seit 21. Januar hat Deutschland mit einer kleinen Unterbrechung der Wind verlassen, nachdem sich vorher schon die Sonne verabschiedet hat. Gleichzeitig ist der &bdquo;Emissionsfaktor des Strommix&ldquo; (die lila Kurve mit der rechten Skala), wie es genannt wird, auf historische H&ouml;chstst&auml;nde gestiegen. Sonne und Wind schicken zwar immer noch keine Rechnung, aber weil sie partout nichts liefern, ist es in jeder Hinsicht richtig teuer.<br>\nDie Dunkelflaute ist diesmal ein wahrlich gesamteurop&auml;isches Ph&auml;nomen, wie man den einschl&auml;gigen Wetterberichten entnehmen kann, wie hier bei Wetter.de. Das entkr&auml;ftet vollst&auml;ndig all die Hilfs-Argumente, die immer wieder vorgebracht werden nach dem Motto, wenn einmal in Deutschland Flaute ist, k&ouml;nne man ja Strom aus dem Rest Europas importieren, denn es k&ouml;nne ja nicht &uuml;berall Flaute sein. Wie man sieht, kann es doch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/01\/26\/energiewende-dunkelflaute-in-ganz-europa-maximaler-ausstoss-an-co2-in-deutschland\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Exklusiv: NDR drohte Investigativ-Autoren Schr&ouml;m und Hollenstein<\/strong><br>\nDie beiden CumEx-Aufdecker Oliver Schr&ouml;m und Oliver Hollenstein erheben in einem Exklusiv-Interview mit dem Magazin &bdquo;Wirtschaftsjournalist:in&ldquo; schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Norddeutschen Rundfunk. Dieser habe f&uuml;nf Tage vor dem Erscheinungstag dem Ch.Links-Verlag, in dem ihr Bestseller &bdquo;Die Akte Scholz&ldquo; &uuml;ber die Verwicklungen des heutigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in den CumEx-Skandal enth&uuml;llt wird, mit juristischen Schritten gedroht, wenn dieser dem Sender vor Ver&ouml;ffentlichung das Buchmanuskript nicht zur Verf&uuml;gung stelle.<br>\nDas sei &bdquo;ein beispielloser Fall&ldquo; und die &bdquo;allergr&ouml;&szlig;te Keule, die man gegen so ein Buch herausholen kann&ldquo;, sagt Oliver Hollenstein im WJ-Interview mit Wolfgang Messner. Der Verlag sei &bdquo;entsetzt&ldquo; gewesen. &bdquo;Offensichtlich hatten die NDR-Oberen die Bef&uuml;rchtung, dass in unserem Buch etwas Unangenehmes &uuml;ber ihren Sender stehen k&ouml;nnte&ldquo;, so Hollenstein weiter. [&hellip;]<br>\nSchon nach der ersten Ver&ouml;ffentlichung &uuml;ber die Rolle von Scholz habe es massive Einflussversuche durch Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt und andere gegeben, enth&uuml;llt das Autoren-Duo weiter. Schmidt, der schon lange der engste Berater von Olaf Scholz sei, habe sich wiederholt mit pers&ouml;nlichen Diffamierungen und Diskreditierungen der beiden Investigativ-Journalisten an die Chefredaktionen gewandt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsjournalistin.com\/singlenews\/uid-944312\/exlusiv-ndr-drohte-investigativ-autoren-schroem-und-hollenstein\/#a944312\">Wirtschaftsjournalist:in<\/a>\n<p>dazu: <strong>NDR drohte Investigativ-Autoren Schr&ouml;m und Hollenstein wegen ihres CumEx-Buches &bdquo;Die <\/strong><br>\nAkte Scholz&ldquo; mit juristischen Schritten<br>\n&bdquo;Offensichtlich hatten die NDR-Oberen die Bef&uuml;rchtung, dass in unserem Buch etwas Unangenehmes &uuml;ber ihren Sender stehen k&ouml;nnte&ldquo;, sagt Oliver Hollenstein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.newsroom.at\/news\/aktuelle-meldungen\/vermischtes-3\/ndr-drohte-investigativ-autoren-schroem-und-hollenstein-wegen-ihres-cumex-buches-die-akte-scholz\/\">newsroom.at<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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