{"id":93126,"date":"2023-01-27T16:30:01","date_gmt":"2023-01-27T15:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126"},"modified":"2023-01-27T15:42:29","modified_gmt":"2023-01-27T14:42:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-569","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h01\">Ukraine-Krieg: Deutschlands Hobbygener&auml;le<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h02\">Annalena Baerbock: Gef&auml;hrliche Schlafwandlerin im Ausw&auml;rtigen Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h03\">Gr&uuml;ne Minister: Kriegswille und Eigenlob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h04\">Wie die EU von deutschen Panzern &uuml;berrollt wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h05\">Linken-Abgeordnete bezeichnet Panzerlieferung als &ldquo;historische Fehlentscheidung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h06\">Nach Zusage der Panzerlieferungen: Anleger feiern R&uuml;stungskonzern Rheinmetall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h07\">Die Nationale Sicherheitsstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h08\">Krisengewinner: Chevron kauft Aktien f&uuml;r 75 Milliarden Dollar zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h09\">Denken wie ein Makro&ouml;konom: Diese f&uuml;nf goldenen Regeln sollte jeder kennen. Auch Sch&uuml;ler?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h10\">Impfstoffe in 100 Tagen &ndash; ein noch kaum bekannter Teil der drohenden WHO Gesundheitsdiktatur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h11\">Lehrer zur Corona-Debatte: Wieso haben wir nicht protestiert? Wo ist die Aufarbeitung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h12\">Prek&auml;re Arbeit: Studentische Besch&auml;ftigte brauchen Tarifvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h13\">Frankreich programmiert den Supergau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h14\">Skandale statt echter Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93126#h15\">Zu guter Letzt: Kiews Kampfkraft peu &agrave; peu erh&ouml;hen und &bdquo;den Frosch kochen&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Deutschlands Hobbygener&auml;le<\/strong><br>\nDie Debatte um den angeblich z&ouml;gerlichen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigt, wie unverantwortlich einige Akteure in Deutschland sind.<br>\nVor nunmehr fast einem Jahr &uuml;berfiel Russland die Ukraine. Es ist ein Konflikt mit einer langen und komplizierten Vorgeschichte. Es war ein Wendepunkt. Auch, weil seither Diplomatie zu einem Schimpfwort geworden ist.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) stand die Tage unter Dauerfeuer &ndash; insbesondere seiner Koalitionspartner von Gr&uuml;nen und FDP sowie einiger Abgeordneter des Seeheimer Kreises in der eigenen Fraktion, der seit jeher eine gro&szlig;e N&auml;he zur R&uuml;stungsindustrie pflegt. Der Grund: Scholz wollte der Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 nicht zustimmen, bevor nicht auch die USA eigene Kampfpanzer lieferten.<br>\nVermutlich wollte Scholz die Risiken einer weiteren Eskalation und von Vergeltungsma&szlig;nahmen Russlands, bis hin zur nuklearen Option, gleichm&auml;&szlig;iger verteilen. Seine Wette ging auf. Die USA liefern nun doch auch selbst Kampfpanzer. Seine Kritiker ficht dies aber nicht an.<br>\nDenn kein Tag vergeht in Deutschland, ohne dass etwa die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, Frau Strack-Zimmermann (FDP), oder der neue gr&uuml;ne &bdquo;Panzer-Grenadier&ldquo; Anton Hofreiter (Gr&uuml;ne) unter dem Beifall irgendeines Leitartiklers mehr Waffen f&uuml;r die Ukraine fordern.<br>\nBei Frau Strack-Zimmermann geh&ouml;rt es vermutlich zur Aufgabenbeschreibung, als Lobbyistin immer mehr R&uuml;stungstechnik vom Flie&szlig;band rollen zu lassen. Schlie&szlig;lich ist sie Mitglied im Pr&auml;sidium der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Wehrtechnik sowie beim F&ouml;rderkreis Deutsches Heer. Die R&uuml;stungsschmiede Rheinmetall sitzt in ihrem Wahlkreis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-krieg-deutschlands-hobbygeneraele-li.311054\">Fabio De Masi in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Annalena Baerbock: Gef&auml;hrliche Schlafwandlerin im Ausw&auml;rtigen Amt<\/strong><br>\nDie Au&szlig;enministerin sieht uns im &bdquo;Krieg gegen Russland&ldquo;, und die Presse spricht von einem Versprecher. Schade, dass es f&uuml;r das Eskalationspotential alleine entscheidend ist, wie es in Moskau ankommt [&hellip;]<br>\nMan kann es nur als geistiges Schlafwandeln bezeichnen, wenn die deutsche Chefdiplomatin just in diesem Moment auf einer &ouml;ffentlichen Veranstaltung in ein Pressemikro von einem eigenen Krieg gegen Russland redet und damit zentralen Worten ihres Chefs Olaf Scholz widerspricht: &bdquo;Wir m&uuml;ssen immer ganz klarstellen, dass wir das N&ouml;tige und das M&ouml;gliche machen, um die Ukraine zu unterst&uuml;tzen, dass wir aber gleichzeitig eine Eskalation des Krieges zu einem Krieg zwischen Nato und Russland verhindern, und dieses Prinzip werden wir weiter immer beachten.&ldquo;<br>\nNein, Annalena Baerbock hat es hier nicht beachtet und damit eine Eskalation des Krieges zu einem zwischen der NATO und Russland bef&ouml;rdert.<br>\nVon einer Entschuldigung f&uuml;r diese gef&auml;hrliche &Auml;u&szlig;erung durch die deutsche Au&szlig;enministerin ist nirgends die Rede, auch die Kritik in gro&szlig;en deutschen Medien blieb ausgesprochen milde. Das ZDF spricht etwa von einem &bdquo;verrutschten Statement&ldquo; und das Ausw&auml;rtige Amt schreibt auf Nachfrage der Bild: &bdquo;Das V&ouml;lkerrecht ist eindeutig: Die Ukraine dabei zu unterst&uuml;tzen, ihr in der UN-Charta verbrieftes individuelles Selbstverteidigungsrecht gegen den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auszu&uuml;ben, macht Deutschland nicht zu einer Konfliktpartei.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/russlandschneider\/annalena-baerbock-gefaehrliche-schlafwandlerin-im-auswaertigen-amt\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Orden wider den tierischen Ernst<\/strong><br>\nDer Orden wider den tierischen Ernst ist ein Karnevalsorden, der einmal im Jahr vom Aachener Karnevalsverein an Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens vergeben wird. Der Ritterorden ehrt Personen, die &bdquo;Humor und Menschlichkeit im Amt&ldquo; vereinen. Der Orden wider den tierischen Ernst 2023 wird am 4. Februar 2023 an Annalena Baerbock verliehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aachener-zeitung.de\/thema\/orden-wider-den-tierischen-ernst\/\">Aachener Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Minister: Kriegswille und Eigenlob<\/strong><br>\nIn diesen Tagen flattern bei vielen Bundesb&uuml;rgern die j&auml;hrlichen Stromabrechnungen ins Haus. In den meisten F&auml;llen stehen Nachzahlungen an. Der Krieg in der Ukraine ist der Grund, die Energiepolitik der Bundesregierung hat ihr &Uuml;briges getan. Gleichzeitig bleibt die Inflation auf hohem Niveau, die Kaufkraft sinkt. Es ist eine einfache Rechnung, die jeder Bundesb&uuml;rger versteht: Das Geld ist weniger wert, die Preise steigen. Eine verheerende Konstellation.<br>\nDie Zahlen aus dem Jahreswirtschaftsbericht seien &ldquo;nicht gut&rdquo;, r&auml;umte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) nun im Bundestag ein. Es folgte Eigenlob: Die Lage sei besser als lange bef&uuml;rchtet. Man habe &ldquo;eine gro&szlig;e Gemeinschaftsleistung&rdquo; vollbracht. Deutschland habe einen hohen Preis f&uuml;r den Krieg in der Ukraine gezahlt, aber das sei nichts im Vergleich zu dem, was das ukrainische Volk habe ertragen m&uuml;ssen.<br>\nDer Jahreswirtschaftsbericht prognostiziert f&uuml;r das laufende Jahr eine Inflationsrate von sechs Prozent. Im Jahr 2022 werde sie bei 7,9 Prozent liegen _ und damit so hoch sein wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In seiner 20-min&uuml;tigen Regierungserkl&auml;rung zum Jahreswirtschaftsbericht f&uuml;gte Habeck hinzu, die Daten seien besser als erwartet.<br>\nEin gewagtes Urteil in Zeiten, in denen die Menschen bis weit in die Mittelschicht hinein an ihre finanziellen Reserven gehen m&uuml;ssen, um Energiekostennachzahlungen, h&ouml;here Abschlagszahlungen, teure Wocheneink&auml;ufe und Tankf&uuml;llungen zu bezahlen. In denen Urlaubsreisen storniert und Freizeitkurse f&uuml;r die Kinder abgesagt werden m&uuml;ssen.<br>\nDie Entfremdung zwischen der politischen F&uuml;hrung und der Bev&ouml;lkerung zeigte sich diese Woche auch an anderer Stelle: Beim Auftritt von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Stra&szlig;burg. Wir, als die guten Europ&auml;er, befinden uns im Krieg mit Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Gruene-Minister-Kriegswille-und-Eigenlob-7472393.html?seite=2\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie die EU von deutschen Panzern &uuml;berrollt wurde<\/strong><br>\nDie Leopard-Entscheidung ist eine schwere Niederlage f&uuml;r Br&uuml;ssel und Paris. Europa ist abh&auml;ngiger von den USA denn je. Eine gemeinsame Strategie ist nicht zu erkennen.<br>\nNun also doch. Deutschland will Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine liefern. Damit f&auml;llt auch das letzte Tabu im Krieg gegen Russland. Bei Waffenlieferungen gebe es &bdquo;keine roten Linien&ldquo; mehr, hei&szlig;t es sogar in der SPD. Die verbale Panzer-Schlacht, die in Berlin mit gro&szlig;er H&auml;rte gef&uuml;hrt wurde, neigt sich ihrem vorl&auml;ufigen Ende zu.<br>\nIn Br&uuml;ssel tun viele so, als sei dies ein Erfolg. Ende gut, alles gut! Die Spitzen von Kommission und Rat der EU hatten schon lange Panzer angemahnt, das Europaparlament forderte Kanzler Olaf Scholz zur Bildung einer europ&auml;ischen Panzer-Allianz auf. Einige Abgeordnete wollten Scholz und die SPD regelrecht in die Enge treiben.<br>\nNun ist der Kanzler umgefallen; er will liefern, was er noch vor wenigen Wochen kategorisch ausgeschlossen hatte. Doch von einem Erfolg f&uuml;r die EU kann keine Rede sein. Denn die Entscheidung fiel nicht auf europ&auml;ischer Ebene, sondern transatlantisch &ndash; nach einem tagelangen, schmerzhaften Tauziehen zwischen Washington und Berlin.<br>\nBr&uuml;ssel war daran nicht beteiligt. Die EU-Politiker dienten letztlich nur als Lautsprecher f&uuml;r die Hardliner.  Sie machten sich die Forderungen der Ukraine zu eigen und nahmen keinerlei R&uuml;cksicht auf ihr Mandat, die EU-Regeln oder die B&uuml;rger, die sich mehrheitlich immer noch gegen eine Ausweitung der Waffenexporte aussprechen.<br>\nBesonders weit ging Ratspr&auml;sident Charles Michel. Statt die Panzer-Debatte in sachliche Bahnen zu lenken, diente er sich Kiew an:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/04-2023\/wie-die-eu-von-deutschen-panzern-uberrollt-wurde\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Linken-Abgeordnete bezeichnet Panzerlieferung als &ldquo;historische Fehlentscheidung&rdquo;<\/strong><br>\nSevim Da&#287;delen: Die Entscheidung, Kampfpanzer aus Deutschland in die Ukraine zu schicken, und die Erlaubnis zu erteilen, dass Polen und andere L&auml;nder deutsche Leopard-2-Panzer in die Ukraine senden k&ouml;nnen, ist eine historische Fehlentscheidung. Sie ist nur zustande gekommen aufgrund des starken Drucks der US-Regierung unter Biden.<br>\nVor einigen Monaten sagte Bundeskanzler Scholz im deutschen Parlament, im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, dass Panzer eine rote Linie darstellen. Es sei eine Eskalationslinie, Kampfpanzer aus Deutschland in die Ukraine zu schicken. Damit w&uuml;rde eine rote Linie &uuml;berschritten.<br>\nAber der Druck der Biden-Administration, Deutschland an die Frontlinie des Kriegs zu bringen, war zu stark. Ebenso der Druck der Koalitionspartner in Berlin, der Gr&uuml;nen und der Liberalen &ndash; sie sind eigentlich die Neokonservativen in der Regierung. Sie sagten, dass sie sogar die Koalition zerbrechen lassen w&uuml;rden, wenn die Leopard-2-Kampfpanzer nicht von Bundeskanzler Scholz in die Ukraine geschickt w&uuml;rden.<br>\nWir sind jetzt in einer sehr schlechten Situation. Es ist aus meiner Sicht eine historisch falsche Entscheidung, die gegen die Mehrheitsmeinung der deutschen Bev&ouml;lkerung gef&auml;llt wurde. Nach neuen Umfragen ist die Mehrheit der Deutschen gegen die Entsendung von Kampfpanzern in die Ukraine. Die meisten sind f&uuml;r mehr Diplomatie, f&uuml;r einen Verhandlungsfrieden in der Ukraine.<br>\nUnd dann ist da noch der 31. Januar, der 80. Jahrestag der Schlacht von Stalingrad. Jede Familie in Russland hat in dieser Schlacht von Stalingrad Angeh&ouml;rige verloren. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass die Verschickung deutscher Panzer gegen Russland in diesen Stellvertreterkrieg der Vereinigten Staaten eine noch st&auml;rkere Mobilisierung der russischen Gesellschaft zur Folge haben wird.<br>\nEs bedeutet, dass man in Russland in Bezug auf den Krieg das Gegenteil von dem bewirkt, was man eigentlich will. Deshalb ist es historisch so falsch, Kampfpanzer zu schicken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Linken-Abgeordnete-bezeichnet-Panzerlieferung-als-historische-Fehlentscheidung-7472210.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach Zusage der Panzerlieferungen: Anleger feiern R&uuml;stungskonzern Rheinmetall<\/strong><br>\nAnleger &uuml;bersch&uuml;tten den R&uuml;stungskonzern Rheinmetall mit Vorschusslorbeeren. Auch Unternehmenschef Armin Papperger gibt sich optimistisch. Dabei liegen faktisch noch gar keine Auftr&auml;ge vor.<br>\nDie lang erwartete Entscheidung Deutschlands, Leopard-Kamfpanzer in die Ukraine zu schicken, hat die Aktien von Rheinmetall am Mittwoch auf ein Rekordhoch getrieben. In der Spitze kletterten die Papiere des Unternehmens auf rund 231 Euro und brachten dem Konzern, der die Panzer gemeinsam mit dem Wettbewerber Krauss-Maffei Wegmann produziert, zwischenzeitlich eine Bewertung von rund zehn Milliarden Euro ein. Auch wenn die Papiere am sp&auml;ten Nachmittag wieder ins Minus drehten, empfiehlt sich das fast 134 Jahre alte Unternehmen damit als m&ouml;glicher Kandidat f&uuml;r den Leitindex Dax, sagen Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/industrie\/rheinmetall-aktie-hebt-ab-armin-papperger-mahnt-auftraege-an-a-dcfd79fc-92ac-423c-8abb-81c8a4e1d365\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Nationale Sicherheitsstrategie<\/strong><br>\nDer Streit zwischen Kanzler- und Ausw&auml;rtigem Amt um die k&uuml;nftige Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesrepublik dauert an. Berichten zufolge wird kaum noch damit gerechnet, dass Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock das Strategiepapier, wie urspr&uuml;nglich geplant, unmittelbar vor der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz (17. bis 19. Februar) publikumswirksam der internationalen &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentieren kann. Ursache sind Differenzen in wichtigen Fragen wie etwa derjenigen, ob der k&uuml;nftige Berliner Nationale Sicherheitsrat beim Kanzleramt oder beim Au&szlig;enministerium angesiedelt sein wird. Wie es hei&szlig;t, soll das Gremium etwa auch daf&uuml;r sorgen, dass &bdquo;politisch unbequeme Entscheidungen&ldquo; k&uuml;nftig &bdquo;unabh&auml;ngig von &hellip; Opportunit&auml;tskosten&ldquo; umgesetzt werden. Unklar ist auch noch, wie sich die Sicherheitsstrategie zu Positionen zweier zentraler US-Strategiedokumente verh&auml;lt, die im vergangenen Jahr ver&ouml;ffentlicht wurden. Die National Security Strategy und die National Defense Strategy stufen nicht Russland, sondern China als zentralen Gegner ein, gegen den auch verb&uuml;ndete Staaten vorgehen sollen. Baerbock stimmt damit stark &uuml;berein, Kanzler Olaf Scholz h&auml;lt etwas mehr Distanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9144\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesregierung will &bdquo;nationale Sicherheitsstrategie&ldquo; auf der NATO-Kriegskonferenz in M&uuml;nchen pr&auml;sentieren: Kriegsprofiteure unter sich<\/strong><br>\nEine G&auml;steliste ist noch nicht ver&ouml;ffentlicht und doch wird sie bereits beworben: Vom 17. bis zum 19. Februar findet im Nobelhotel Bayerischer Hof wieder die sogenannte &bdquo;Munich Security Conference&ldquo; (MSC, M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz) statt. Die Konferenz ist nicht nur ein exklusives Treffen f&uuml;r R&uuml;stungslobbyisten und Kriegsprofiteure, sondern wurde in den letzten Jahren zunehmend zu einer B&uuml;hne der deutschen Au&szlig;enpolitik. (&hellip;)<br>\nDie US-Botschaft in Deutschland bewirbt die Veranstaltung, wie auch der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), auch wenn noch keine Themenliste ver&ouml;ffentlicht wurde. Es ist davon auszugehen, dass die Konferenz als Ort zur Pr&auml;sentation der Leitlinien der deutschen Kriegspolitik fungieren wird. Genau das macht die private Konferenz aus: Eine Mischung von Entscheidungstr&auml;gern und Lobbyisten des transatlantischen B&uuml;ndnisses ber&auml;t sich nicht-&ouml;ffentlich unter deutscher Schirmherrschaft, um dann in den &ouml;ffentlichen Austausch mit Vertretern aus der ganzen Welt zu treten. (&hellip;)<br>\nDoch zeigen sich aktuell Gr&auml;ben innerhalb der deutschen Politik, vor allem im Verh&auml;ltnis Berlins zu seinen engsten Verb&uuml;ndeten Frankreich und den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kriegsprofiteure-unter-sich-4776335\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krisengewinner: Chevron kauft Aktien f&uuml;r 75 Milliarden Dollar zur&uuml;ck<\/strong><br>\nBeim &Ouml;lkonzern Chevron sprudeln die Gewinne angesichts der hohen Energiepreise. Doch statt die Milliarden in die Energiewende zu investieren, kauft der US-Konzern davon Aktien zur&uuml;ck &ndash; im Wert von 75 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/energie\/chevron-oelkonzern-kauft-aktien-fuer-75-milliarden-dollar-zurueck-a-e171f8b0-82dd-4a63-8ed7-759f63cb23b5%20\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist ganz typisch, dass die profitablen Gro&szlig;unternehmen (auch deutsche wie BMW, Mercedes, &hellip;.) Rekorddividenden zahlen und unproduktive Aktienr&uuml;ckkaufprogramme auflegen; Chevron ist wahrlich nicht der einzige Konzern, der &Uuml;bergewinne so verwendet. Trotzdem behaupten die Unternehmerverb&auml;nde und -lobbyisten (wie z. B. die von der FDP, aber auch von der Union, SPD und den Gr&uuml;nen) unverdrossen, die Unternehmenssteuern d&uuml;rften auf gar keinen Fall erh&ouml;ht, sondern m&uuml;ssten dringend gesenkt werden, um Investitionen und Arbeitspl&auml;tze zu sichern. Offenbar k&ouml;nnte nichts falscher sein: die Gewinne werden 1:1 an die Aktion&auml;re weitergereicht, damit werden keine Investitionen (in der Realwirtschaft) get&auml;tigt und keine Arbeitspl&auml;tze geschaffen. Wieso sollten die Unternehmen das auch tun, wenn keine zus&auml;tzliche Nachfrage abgesch&ouml;pft werden kann? Und warum kommen die Unternehmerlobbyisten mit ihren nachweislichen Falschbehauptungen durch?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Denken wie ein Makro&ouml;konom: Diese f&uuml;nf goldenen Regeln sollte jeder kennen. Auch Sch&uuml;ler?<\/strong><br>\nEiner kann im Stadion aufstehen, um mehr vom Spielfeld zu sehen. Wenn alle aufstehen, sieht keiner mehr. Einer kann Geld sparen, um sich in Zukunft mehr zu leisten. Wenn alle sparen, bricht die Wirtschaft zusammen. Zu denken wie ein Makro&ouml;konom ist logisch, aber nicht gerade intuitiv. Und in Deutschland auch nicht gerade weit verbreitet. Man lernt es ja auch nicht, weder in der Schule noch in der Uni.<br>\nDeshalb: Hier f&uuml;nf goldene Regeln, die jeder kennen sollte &ndash; und die immer gelten, sogar unabh&auml;ngig von der &ouml;konomischen Denkschule.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/hoefgen-denken-wie-ein-oekonom-vwl-schulden\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Impfstoffe in 100 Tagen &ndash; ein noch kaum bekannter Teil der drohenden WHO Gesundheitsdiktatur<\/strong><br>\nTrotz des Versagens der mit Zwangsmitteln unterlegten Impfkampagne mit experimentellen mRNA-Impfstoffen arbeitet eine gro&szlig;e Koalition derer, die das Covid-Impfdesaster verbrochen haben, nun daran, das Entwickeln, Zulassen und Spritzen neuer experimenteller Impfstoffe in noch viel k&uuml;rzerer Zeit zur Norm zu machen. Die Maschinerie soll immer dann in Gang kommen, wenn die WHO mit ihren beabsichtigten k&uuml;nftigen Vollmachten, einen regionalen oder globalen Gesundheitsnotstand ausruft. Wenn man zum Beispiel im Abwasser, dass k&uuml;nftig st&auml;ndig auf neue Viren untersucht werden soll, etwas findet, dann soll schon nach 100 Tagen ein angepasster Impfstoff zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nDas ist weniger als ein Drittel der Zeit, die es gedauert hat, bis der erste mRNA-Impfstoff gegen Covid auf dem Markt war und nur etwa ein F&uuml;nundzwanzigstel der Zeit, die es bisher bis zur Zulassung eines neuen Impfstoffs gedauert hat.<br>\nDer Blogger Bastian Barucker hat einen hervorragend recherchierten und geschriebenen Beitrag ver&ouml;ffentlicht, in dem er beschreibt, wer die &uuml;berwiegend nicht gew&auml;hlten und nicht demokratisch kontrollierten Treiber dieser Pl&auml;ne sind, und wie diese, wiederum ohne demokratische Kontrolle, von der Bundesregierung und anderen Regierungen dabei unterst&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/cepi-100-tage\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lehrer zur Corona-Debatte: Wieso haben wir nicht protestiert? Wo ist die Aufarbeitung?<\/strong><br>\nDie Kita- und Schulschlie&szlig;ungen w&auml;hrend der Pandemie waren ein Fehler, sagt unser Autor. Eine Diskussion gibt es dar&uuml;ber nicht. Das ist fatal. Ein Gastbeitrag.<br>\nP&uuml;nktlich zum Weihnachtsfest verk&uuml;ndete &bdquo;Deutschlands Topvirologe&ldquo; Christian Drosten in einem Interview mit der Zeitung Der Tagesspiegel am 26.12.2022, dass seiner Einsch&auml;tzung nach die Corona-Pandemie beendet sei. Seine Einsch&auml;tzung begr&uuml;ndete Drosten damit, dass &bdquo;die Immunit&auml;t in der Bev&ouml;lkerung (&hellip;) nach diesem Winter so breit und belastbar sein (werde), dass das Virus im Sommer kaum noch durchkommen k&ouml;nne&ldquo;. Ma&szlig;geblich daf&uuml;r sei seiner Meinung nach die hohe Impfquote in der Bev&ouml;lkerung. Die getroffenen Ma&szlig;nahmen, die der Eind&auml;mmung der Pandemie dienen sollten, verteidigte der Virologe damit, dass ohne die Einschr&auml;nkungen eine Million oder sogar noch mehr Corona-Tote in Deutschland zu beklagen gewesen w&auml;ren.<br>\nPr&uuml;fen lassen sich alle drei Aussagen freilich nicht &ndash; auch aufgrund der miserablen Datenlage, an der sich bis zum heutigen Zeitpunkt nichts wesentlich ge&auml;ndert hat. Allerdings steht nach fast drei Jahren Corona-Pandemie &ndash; bzw. besser gesagt: nach drei Jahren staatlich verordneter Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; aber auch fest, dass diese Ma&szlig;nahmen massive Sch&auml;den in vielen Bereichen des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens hinterlassen haben. Ihre Auswirkungen werden noch viele Jahre lang sp&uuml;rbar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/lehrer-zur-corona-debatte-wieso-haben-wir-nicht-protestiert-wo-ist-die-aufarbeitung-li.310701\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Prek&auml;re Arbeit: Studentische Besch&auml;ftigte brauchen Tarifvertrag<\/strong><br>\nDie Arbeit von Studierenden an Hochschulen ist von Prekarit&auml;t gepr&auml;gt. Niedrige L&ouml;hne, unbezahlte &Uuml;berstunden und Kettenvertr&auml;ge sind an der Tagesordnung. Durch die hohe Inflation hat sich die Situation f&uuml;r viele nochmals versch&auml;rft. Das #schlaglicht 03\/2023 aus Niedersachsen fordert einen Tarifvertrag f&uuml;r studentische Besch&auml;ftigte.<br>\nDie Inflation hat in den letzten Wochen etwas an Fahrt verloren. Sinkende Energiekosten, mehrere Entlastungsma&szlig;nahmen und Tarifabschl&uuml;sse haben daf&uuml;r gesorgt, dass es zumindest in Teilbereichen zu einer finanziellen Atempause gekommen ist. F&uuml;r allgemeine Entspannung ist es aber noch zu fr&uuml;h. Das gilt insbesondere auch f&uuml;r einen Personengruppe, die &ouml;ffentlich weitgehend unter dem Radar l&auml;uft: Studierende. Obwohl schon vor Monaten zugesagt, hat die Bundesregierung ihnen immer noch nicht die Energiepreispauschale in H&ouml;he von 200 Euro &uuml;berwiesen. Daran l&auml;sst sich inzwischen gar nichts mehr sch&ouml;nreden!<br>\nStudierende sind in der Regel chronisch klamm und m&uuml;ssen sich oft etwas hinzuverdienen. Hunderttausende von ihnen gehen dabei einer T&auml;tigkeit in ihrem Umfeld nach &ndash; an den Hochschulen. Und genau hier steht es mit den Arbeitsbedingungen nicht zum Besten. Ganz aktuell ist auf Initiative von GEW und ver.di eine Befragung von 11.000 studentischen Besch&auml;ftigten erschienen, die ein alarmierendes Licht auf die Zust&auml;nde wirft (hier). Extrem prek&auml;r lautet die Kurzbeschreibung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++7749c39a-9d5e-11ed-aff9-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Frankreich programmiert den Supergau<\/strong><br>\nDer Stromriese EDF hat sich derart tief in die Atom-Sackgasse man&ouml;vriert, dass er nun pr&uuml;ft, die Laufzeiten von Atomkraftwerken sogar auf 80 Jahre zu verl&auml;ngern.<br>\nDas Atomstromland Frankreich steht wegen seiner verfehlten Energiepolitik mit dem R&uuml;cken zur Wand. Da der Ausbau der erneuerbaren Energien stiefm&uuml;tterlich behandelt wurde und, wie die neuen Planungen zeigen, weiterhin nur mit Samthandschuhen angefasst wird, klafft f&uuml;r viele Jahre eine riesige Stroml&uuml;cke.<br>\nEs ist also nur eine Frage der Zeit, bis es wieder so kalt wird wie 2012 und der Stromverbrauch erneut auf &uuml;ber 100 Gigawatt (GW) explodiert, weil immer noch ein Drittel der Haushalte mit Strom vom Nachbarn heizt.<br>\nDerzeit produzieren die altersschwachen Atommeiler aber nur knapp 43 GW, die Stromimporte aus den Nachbarl&auml;ndern steigen bereits auf &uuml;ber acht GW. Der Netzbetreiber RTE plant bereits rollierende Abschaltungen &ndash; sogenannte kontrollierte Brownouts &ndash; ganzer Regionen.<br>\nZwar fabuliert Pr&auml;sident Emmanuel Macron gerne vom Bau neuer Atommeiler, doch selbst nach den optimistischsten und wenig glaubw&uuml;rdigen Zeitpl&auml;nen der EDF wird fr&uuml;hestens zwischen 2035 und 2039 ein kleiner Teil der Stroml&uuml;cke geschlossen sein, wenn die nun angestrebte Beschleunigung des Kraftwerksbaus tats&auml;chlich gelingt. Aber auch das ist h&ouml;chst fraglich. Kein Wunder also, dass der Plan B der franz&ouml;sischen Atomfreunde darin besteht, die Laufzeiten der alten Meiler einfach immer weiter zu verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Frankreich-programmiert-den-Supergau-7472606.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Skandale statt echter Politik<\/strong><br>\nUnsere Welt steht vor schwerwiegenden Problemen, die dringend geregelt werden m&uuml;ssen, wenn wir eine gro&szlig;e Katastrophe verhindern wollen. Doch statt ernsthafter L&ouml;sungsans&auml;tze werden wir durch die alles beherrschenden Medien immer wieder mit neuen Skandalen konfrontiert. Der greise USA-Pr&auml;sident, der sogar in Erw&auml;gung zieht, bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen im Jahr 2024, dann im Alter von beachtlichen 82 Jahren, noch einmal kandidieren zu wollen, hat sich zum wiederholten Male beim Horten von Geheimdokumenten erwischen lassen. Ganz sicher wird das die &raquo;Sicherheit der USA&laquo; zu keinem Zeitpunkt gef&auml;hrden, aber es gen&uuml;gt, um einen handfesten Skandal zu produzieren, der ihn im schlimmsten Fall das Amt kosten k&ouml;nnte. Sollte der Pr&auml;sident der USA tats&auml;chlich seinen Job verlieren wegen einiger alter Papiere, aber nicht wegen der zahlreichen Kriegsverbrechen, die er als Senator, als Vizepr&auml;sident unter Obama und in seiner Pr&auml;sidentschaft mit zu verantworten hat? Ein Schelm wer dabei an Gangsterboss Al Capone erinnert, der wegen Steuerhinterziehung zur Strecke gebracht wurde. (&hellip;)<br>\n Die Medien, die sich voller Begier auf die &raquo;aufgedeckten&laquo; Skandale st&uuml;rzen, sollten wahrlich etwas tiefer graben und nicht nur die Spitze des Eisberges zur Schau stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1404943530645\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Kiews Kampfkraft peu &agrave; peu erh&ouml;hen und &bdquo;den Frosch kochen&ldquo; <\/strong><br>\nVor elf Monaten galt es als Tabubruch, Waffen in ein Kriegsgebiet zu liefern. Doch St&uuml;ckchen f&uuml;r St&uuml;ckchen &auml;nderte sich das. Wohin das f&uuml;hrt?<br>\n&bdquo;Den Frosch kochen&ldquo;, das ist mal eine anregende &Uuml;berschrift. Mich bringen schon Spaghetti ans Limit. Zubereitung und Verzehr von Amphibien liegen jenseits meiner Vorstellungskraft.<br>\nAllerdings stand der Text im FAZ-Politikteil. Er behandelte &bdquo;die Strategie hinter den westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine&ldquo;: Der Trick sei, Kiews Kampfkraft peu &agrave; peu zu erh&ouml;hen. Sch&ouml;n sachte. So w&uuml;rde Putin bei jedem Eskalationsschrittchen vor die Frage gestellt, ob die Gefahr f&uuml;r Kriegsziele wirklich gro&szlig; genug w&uuml;rde, um eine direkte Auseinandersetzung mit Anton Hofreiter zu riskieren. In Washington nenne man das Rezept &bdquo;den Frosch kochen&ldquo;. Das bezieht sich auf die Legende, wonach ein Lurch, den man in hei&szlig;es Wasser setzt, aus dem Topf h&uuml;pft, wogegen er auf kleiner Flamme den eigenen Garprozess genie&szlig;t.<br>\nQuakerlaquatsch. Erstens werden Fr&ouml;sche nicht ganzk&ouml;rpergekocht, geschweige denn lebendig. Das w&auml;re Tierqu&auml;lerei. Ach was, bei vollem Froschbewusstsein rei&szlig;t man ihnen lediglich die Schenkel ab. Dem damit vor allem in Fernost betrauten Fachpersonal macht das auch keinen Spa&szlig;, zumindest weniger als jenen Knaben, die Fr&ouml;sche einst rektal mit Strohhalmen aufpusteten und dann zur Detonation brachten. Zweitens sagen Zoologen, dass die Tiere sehr wohl reagieren, bevor es um sie zu brodeln beginnt. Aber bestimmt ist Putin d&auml;mlicher als Kermit, gew&ouml;hnt sich ans Verlieren und geht stumpf zugrunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/leoparden-panzer-und-gekochte-froesche-was-sie-miteinander-zu-tun-haben-li.310354\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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