{"id":9326,"date":"2011-05-06T08:48:23","date_gmt":"2011-05-06T06:48:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9326"},"modified":"2011-05-06T08:48:23","modified_gmt":"2011-05-06T06:48:23","slug":"hinweise-des-tages-1378","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9326","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: IMK: Kr&auml;ftige Mehreinnahmen &ndash; kein Grund f&uuml;r finanzpolitischen &Uuml;bermut; Der gef&auml;hrliche Patzer des Deutsche-Bank-Superstars; Finanzdiktat f&uuml;r Portugal untergr&auml;bt die Demokratie; Bankenhilfe kommt Deutschland teuer zu stehen; BIAJ-Materialien; Praktika nach Studienabschluss; Keine Privatisierung gegen Bu&#776;rgerwillen; Mehr Transparenz wagen: Bundestagspl&auml;ne zu Nebeneink&uuml;nften gleichen einer Sensation; Gareth Evans: Heuchelei und Krieg; Obamas Lizenz zum T&ouml;ten; &bdquo;Die Gr&uuml;nen haben sich vorf&uuml;hren lassen&ldquo;; Auch Unternehmen wenden sich von FDP ab; Hessen: Im Landtag sa&szlig;en weit mehr Ex-Nazis als bisher bekannt; GEW: &ldquo;Umsetzung von Bologna nur mit den Hochschulbesch&auml;ftigten&rdquo;; Der holprige &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master; Kapitalisten-Porno floppt in US-Kinos; Die Sache mit dem Glashaus; Gegen den Billigtarif; Das L&uuml;genfernsehen; Geld fehlt nicht. Aber Politik; Das Allerletzte: Ulrich Wickert &uuml;ber Werte (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">IMK: Kr&auml;ftige Mehreinnahmen: kein Grund f&uuml;r finanzpolitischen &Uuml;bermut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Der gef&auml;hrliche Patzer des Deutsche-Bank-Superstars<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Finanzdiktat f&uuml;r Portugal untergr&auml;bt die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Bankenhilfe kommt Deutschland teuer zu stehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">BIAJ-Materialien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Praktika nach Studienabschluss: Zwischen Fairness und Ausbeutung &ndash; 40 Prozent unbezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Keine Privatisierung gegen Bu&#776;rgerwillen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Mehr Transparenz wagen: Bundestagspl&auml;ne zu Nebeneink&uuml;nften gleichen einer Sensation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Gareth Evans: Heuchelei und Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Obamas Lizenz zum T&ouml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">&bdquo;Die Gr&uuml;nen haben sich vorf&uuml;hren lassen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Auch Unternehmen wenden sich von FDP ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Hessen: Im Landtag sa&szlig;en weit mehr Ex-Nazis als bisher bekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">GEW: &ldquo;Umsetzung von Bologna nur mit den Hochschulbesch&auml;ftigten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Der holprige &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Kapitalisten-Porno floppt in US-Kinos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Die Sache mit dem Glashaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Gegen den Billigtarif<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Das L&uuml;genfernsehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Geld fehlt nicht. Aber Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Das Allerletzte: Ulrich Wickert &uuml;ber Werte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9326&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>IMK: Kr&auml;ftige Mehreinnahmen: kein Grund f&uuml;r finanzpolitischen &Uuml;bermut<\/strong><br>\nBetr&auml;chtliche Mehreinnahmen durch eine bessere Konjunktur, das ist das angesichts der j&uuml;ngsten Konjunkturdaten wenig &uuml;berraschende Ergebnis der IMK-Steuersch&auml;tzung. Von 2011 bis 2014 ergibt sich insgesamt ein Plus von 125 Mrd. Euro. Mehreinnahmen, mit denen auch die Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Haushalte unter sonst gleichen Bedingungen rascher voranschreiten d&uuml;rfte &ndash; allerdings: konjunkturbedingt.<br>\n&Uuml;bermut ist daher keinesfalls angebracht. Hingegen ist finanzpolitische Vorsicht geboten. Denn obwohl die aktiven Konsolidierungsanstrengungen insbesondere beim Bund bislang eher gering ausfielen, signalisiert das Verfahren der Schuldenbremse &bdquo;strukturelle&ldquo; Konsolidierungserfolge,<br>\ndie von manchen als Argument f&uuml;r Steuersenkungen genutzt werden. Ein solches Vorgehen k&ouml;nnte die langfristige Konsolidierung der &ouml;ffentlichen Haushalte erheblich gef&auml;hrden. Aus einem vom IMK durchgerechneten Risikoszenario wird deutlich, dass ein einziger &ndash; auf Dauer nicht eben unwahrscheinlicher &ndash; Konjunkturabschwung alle &bdquo;Erfolge&ldquo; wieder zunichte machen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_62_2011.pdf\">IMK Report 62\/2011 [PDF &ndash; 305 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der gef&auml;hrliche Patzer des Deutsche-Bank-Superstars<\/strong><br>\nDer Investmentbankingchef Anshu Jain verantwortete den Zukauf der Hypothekenfirma MortgageIT &ndash; ausgerechnet auf dem H&ouml;hepunkt des amerikanischen Immobilienbooms. Mit der Klage der US-Regierung r&auml;cht sich das Gesch&auml;ft noch mehr als ohnehin. Die Deutsche Bank kaufte MortgageIT 2006 f&uuml;r 429 Mio. Dollar. &ldquo;Aus unserer Sicht bietet der US-amerikanische Immobilienmarkt signifikantes Gesch&auml;ftspotenzial&rdquo;, bejubelte Jain damals die Akquisition. Schon damals gab es auch Kritik. &ldquo;Das ist ein seltsamer Zeitpunkt, um sich in dieses Gesch&auml;ft zu st&uuml;rzen&rdquo;, so Analyst Richard Hofmann von CreditSights. Schlie&szlig;lich stiegen die Ausfallraten f&uuml;r Hypothekenkredite kr&auml;ftig an. Wenig sp&auml;ter entpuppte sich der Zukauf als Fehlkauf; MortgageIT wurde abgewickelt.<br>\n MortgageIT vergab Hypothekenkredite, verbriefte und verkaufte sie. Dabei nahm das Unternehmen an einem Regierungsprogramm teil, durch das es Kredite mit Staatsgarantien vergeben konnte &ndash; ein Gesch&auml;ft ohne Risiko. Nun b&uuml;rgt der amerikanische Staat daf&uuml;r, wenn Kredite ausfallen.<br>\nBedingung f&uuml;r die Teilnahme an dem Programm war, dass MortgageIT auf die Bonit&auml;t der Schuldner achtete. Das sei nicht geschehen, so der Vorwurf in der Klageschrift. Allerdings ist auch klar, dass die US-Regierung selbst die Bonit&auml;t der Schuldner nicht sonderlich interessierte. Ihr Ziel war es, m&ouml;glichst vielen Amerikanern zu helfen, sich den Traum vom Eigenheim zu erf&uuml;llen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:riskante-fehleinschaetzung-der-gefaehrliche-patzer-des-deutsche-bank-superstars\/60047726.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Einer der eher seltenen Artikel &uuml;ber Anshu Jain, seit Jahren der Spitzenverdiener bei der Deutschen Bank. Sollte Jain Chef der Deutschen Bank werden, so d&uuml;rfte wohl dem Publikum endlich klar werden, das die Deutsche Bank kein deutsches, sondern ein globales Unternehmen ist, das als Beispiel f&uuml;r einen &lsquo;footless&rsquo; agierenden transnationalen Konzern gelten kann. Soviel ich wei&szlig;, spricht Jain nicht einmal deutsch. Was nat&uuml;rlich wenig ausmacht, da in der Vorstandsetage der Deutschen Bank sowieso nur englisch gesprochen wird &ndash; abgesehen davon dass &ldquo;bei einem Wechsel in eine Fremdsprache die hochinnovatorische Potenz des Denkens beeintr&auml;chtigt wird&rdquo; (Christian Meier). &ndash; Dieses &lsquo;bad simple english&rsquo; ist nat&uuml;rlich in der Wissenschaft noch verheerender.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Finanzdiktat f&uuml;r Portugal untergr&auml;bt die Demokratie<\/strong><br>\n&ldquo;Dieses Finanzdiktat untergr&auml;bt die portugiesische Demokratie. Nur wenige Wochen, bevor in Portugal Neuwahlen stattfinden, wird das Land vom IWF und der Europ&auml;ischen Union zu rabiaten Lohn- und Sozialk&uuml;rzungen sowie zur Verschleuderung &ouml;ffentlichen Eigentums gen&ouml;tigt&rdquo;, erkl&auml;rt Sahra Wagenknecht zur Aushandlung eines angeblichen Rettungspakets f&uuml;r Portugal. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Ziel dieser Politik ist es, der k&uuml;nftigen portugiesischen Regierung auf Jahre hinaus die H&auml;nde zu binden. Der neoliberale Kahlschlag soll als alternativlos und Protest dagegen als aussichtslos dargestellt werden. Doch Alternativen gibt es immer. Statt ein verlorenes Jahrzehnt in Kauf zu nehmen, nur damit die Anspr&uuml;che der Gl&auml;ubiger befriedigt werden, sollte man (nicht nur) in Portugal f&uuml;r eine Befreiung vom Diktat der Finanzkonzerne und Verm&ouml;gensbesitzer k&auml;mpfen. Es kann nicht sein, dass die Bev&ouml;lkerung gnadenlos ausgebeutet wird, nur damit s&auml;mtliche Anspr&uuml;che der Gl&auml;ubiger bedient werden k&ouml;nnen. Besser w&auml;re es, den Schuldenberg zu reduzieren, indem man die Reichen zur Kasse bittet. Durch eine europaweite Verm&ouml;gensabgabe auf alle Verm&ouml;gen oberhalb von einer Million Euro k&ouml;nnten die EU-Staaten auf einen Schlag von einem Gro&szlig;teil ihrer Schulden befreit werden. Auf K&uuml;rzungen zu Lasten der Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnte man dann problemlos verzichten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/971.finanzdiktat-fuer-portugal-untergraebt-die-demokratie.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bankenhilfe kommt Deutschland teuer zu stehen<\/strong><br>\nDie Krisenhilfe f&uuml;r Banken belastet den deutschen Haushalt &ndash; nur Irland hat h&ouml;here Ausgaben. Frankreich st&auml;rkt dagegen mit staatlichen Unterst&uuml;tzung die Einnahmen, hat Eurostat errechnet.<br>\nNirgendwo in Europa ist die staatliche Bankenhilfe f&uuml;r die Regierung so teuer wie in Irland, Deutschland und Gro&szlig;britannien. Dies ergeben neue Zahlen, die das europ&auml;ische Statistikamt Eurostat bekanntgegeben hat. Die europ&auml;ischen Statistiker haben haushaltsrelevante Einnahmen wie Zinsen und Geb&uuml;hren f&uuml;r B&uuml;rgschaften mit den Staatsausgaben f&uuml;r die Bankenhilfen verglichen. Danach rangiert Deutschland an zweitletzter Stelle vor Irland. Im vergangenen Jahr haben die Bankenhilfen die &ouml;ffentlichen Haushalte Deutschlands im Saldo mit 9,8 Milliarden Euro belastet. Zusammen mit dem Aufwand von 2008 und 2009 ergibt sich ein Minus von 16,6 Milliarden Euro. Das ist etwa halb so viel wie die Belastung f&uuml;r Irland, doch noch rund 1,5 Milliarden Euro mehr als in Gro&szlig;britannien mit seinem ausgepr&auml;gten Finanzsektor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E2934CCBF45644A60A55E31E32748D670~ATpl~Ecommon~Scontent.html_1304610759\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Eurostat-Zahlen sind zweifelsohne dramatisch und sollten der deutschen Politik zu denken geben. Dennoch muss man auch hier Fairness walten lasen und darauf hinweisen, dass die Eurostat-Zahlen, die die FAZ zitiert, sich ausschlie&szlig;lich auf die absoluten Summen beziehen. W&uuml;rde man die Ausgaben mit der Bev&ouml;lkerungszahl oder der Wirtschaftskraft &ndash; also dem BIP &ndash; gewichten, st&uuml;nde Deutschland nicht vorletzter Stelle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BIAJ-Materialien: &Ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung im Rechtskreis SGB II und &bdquo;B&uuml;rgerarbeit&ldquo; &ndash; Bestand der gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigten im Bund und in den L&auml;ndern: Januar 2009 bis April 2011<\/strong><br>\nVorbemerkung: Diese Materialien erg&auml;nzen und aktualisieren die BIAJ-Materialien vom 12. Januar 2011. Die monatlichen Bestandsdaten weichen in Folge einer zwischenzeitlich erfolgten Datenrevision durch die Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) geringf&uuml;gig von den in den BIAJ-Materialien vom 12. Januar 2011 berichteten Bestandsdaten ab. Die Erl&auml;uterungen zur Finanzierung der &bdquo;Ein-Euro-Jobs&ldquo; in den BIAJ-Materialien vom 12. Januar 2011 (&bdquo;Finanzierung aus einer Hand&ldquo; und die im Vergleich zu anderen Besch&auml;ftung schaffenden SGB II-Instrumenten geringe Belastung des SGB II-Eingliederungstitels) werden an dieser Stelle nicht wiederholt.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110506_biaj_oeffentlich_gefoerderte_beschfaetigung.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. [PDF &ndash; 159 kb]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Praktika nach Studienabschluss: Zwischen Fairness und Ausbeutung &ndash; 40 Prozent unbezahlt<\/strong><br>\nDer Berufseinstieg von Hochschulabsolventinnen und -absolventen hat sich in den vergangenen Jahren ver&auml;ndert. Ein h&ouml;herer Anteil an Hochschulabsolventen insgesamt, ein allgemeiner Trend zu mehr befristeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen und eine h&ouml;here Instabilit&auml;t in vielen Arbeitsverh&auml;ltnissen pr&auml;gen auch ihre Situation. Praktika nach Studienabschluss sind eine Facette dieses Ph&auml;nomens: Weil der von vielen Absolventen angestrebte &Uuml;bergang in eine dauerhafte, finanziell abgesicherte Besch&auml;ftigung zun&auml;chst nicht gelingt, treten sie nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erst einmal ein Praktikum an. Die Praktikanten mit Hochschulabschluss erhoffen sich berufliche Orientierung und  wom&ouml;glich eine &Uuml;bernahme. Welche Praktika diesen Hoffnungen gerecht werden und welche nicht, wie die Absolventen ihre Situation erleben und welche Regulierungsvorschl&auml;ge sie bef&uuml;rworten, haben Heidemarie Hecht, Absolventenforscherin an der Freien Universit&auml;t Berlin, und Dr. Boris Schmidt untersucht. Die neue Studie &ldquo;Generation Praktikum 2011&rdquo; wurde von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und der DGB-Jugend gef&ouml;rdert. [&hellip;]<br>\nIn der Stichprobe berichteten 38 Prozent der Befragten, in den dreieinhalb Jahren nach Studienabschluss ein oder mehrere Praktika, eine Hospitation, ein Volontariat oder eine andere praktikums&auml;hnliche Besch&auml;ftigungsform absolviert zu haben, 29 Prozent haben in diesem Zeitraum ein oder mehrere &ldquo;echte&rdquo; Praktika gemacht. [&hellip;] Rund 40 Prozent dieser Praktika sind nach der Studie unbezahlt. Bei den bezahlten betrug der durchschnittliche Bruttolohn lediglich 3,77 Euro pro Stunde oder rund 550 Euro pro Monat. Ein Gro&szlig;teil der befragten Praktikantinnen und Praktikanten mit Studienabschluss musste seinen Lebensunterhalt daher aus anderen Quellen finanzieren: 56 Prozent erhielten finanzielle Unterst&uuml;tzung von ihren Eltern, jeweils 43 Prozent brauchten eigene Ersparnisse auf oder hatten noch einen Zusatzjob. 23 Prozent mussten Unterst&uuml;tzung ihres Partners oder ihrer Partnerin in Anspruch nehmen. 22 Prozent waren w&auml;hrend des Praktikums auf Sozialleistungen angewiesen. [&hellip;]<br>\n22 Prozent der befragten Praktikanten mit Abschluss erhielten nach ihrem Praktikum ein Angebot, in eine unbefristete oder befristete T&auml;tigkeit &uuml;bernommen zu werden &ndash; mehr als doppelt so viele hatten sich das bei Aufnahme des Praktikums erhofft. Dabei hatten 75 Prozent der Praktikanten den Eindruck, dass ihre Arbeit im Betriebsablauf fest eingeplant waren. Angemessen bezahlt f&uuml;hlten sich nur 17 Prozent. Auch bei der Gestaltung des Praktikums machten etliche Befragte Defizite aus: &ldquo;Meinen Interessen und W&uuml;nschen wurde im Praktikumsverlauf Rechnung getragen&rdquo; oder: &ldquo;Ich wurde angemessen betreut&rdquo; &ndash; diese Aussagen bejahten lediglich 55 bzw. 52 Prozent der Befragten. Ein strukturierter Praktikumsplan lag nur einem Viertel der untersuchten Praktika zugrunde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_113640.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_2011_05_04_praktikumreport_kurz.pdf\">Die Studie in der Kurzfassung [PDF &ndash; 313 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_2011_05_04_praktikumreport_lang.pdf\">Die Studie in der Langfassung [PDF &ndash; 454 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Keine Privatisierung gegen Bu&#776;rgerwillen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Privatisierung von Landesvermo&#776;gen ist notwendig&ldquo;. Dieser Satz fiel nicht etwa zum Ho&#776;hepunkt der Privatisierungswelle in den 90er Jahren, nein, neulich nach dem Wahlsieg von Gru&#776;n-Rot in Baden-Wu&#776;rttemberg. Krahwinkel, Landeschef des Steuerzahlerbundes findet, man solle sich angesichts des Schuldenbergs und teurer Bildungsreformvorhaben von Firmen trennen. Privatisierungen sind trotz aller Pleiten noch immer nicht passe&#769;. Wegen klammer Kassen &ndash; u. a. als Resultat der Wirtschaftskrise, verscha&#776;rft durch die Schuldenbremse &ndash; setzen Kommunen noch immer auf das schnelle Geld aus der Verscherbelung o&#776;ffentlichen Tafelsilbers. Regelma&#776;&szlig;ig untersucht die Beratungsgesellschaft &bdquo;Ernst &amp; Young&ldquo; die kommunale Finanzsituation: Wa&#776;hrend 2010 noch 37 % der Kommunen Privatisierungen planten, waren es im einnahmesta&#776;rkeren Jahr 2011 sogar 43 %!<br>\nDabei zeigen Erfahrungen: Privatisierung bringen dem Stadtsa&#776;ckel allenfalls kurzfristig Geld, aber viel A&#776;rger: Die versprochenen &bdquo;Effizienzvorteile&ldquo; fu&#776;r die Kommunen bleiben ha&#776;ufig aus. Sie geben ihre Steuerung in Unternehmen der o&#776;ffentlichen Daseinsvorsorge nahezu auf. Bu&#776;rger\/-innen sind sauer, weil viele Private schlechte, aber teurere Dienstleistungen abliefern. Etliche Bescha&#776;ftigte leiden unter schlechteren Lo&#776;hnen und Arbeitsbedingungen. Kommunen, die trotzdem auf Privatisierung setzen, mu&#776;ssen sich inzwischen o&#776;ffentlich rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110506_17_2011_klartext_keine_privati%20sierung_gegen_buergerwillen.pdf\">DGB &ndash; Klartext [PDF &ndash; 168 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehr Transparenz wagen: Bundestagspl&auml;ne zu Nebeneink&uuml;nften gleichen einer Sensation<\/strong><br>\nBis jetzt ist es nur ein Vorschlag, doch der hat es in sich: Im Bundestag gibt es Pl&auml;ne, die Ver&ouml;ffentlichungspflicht bei den Nebeneink&uuml;nften unserer Abgeordneten vollkommen neu zu regeln und so Licht ins Dunkel zu bringen bei den teils absurd hohen Nebenverdiensten. Bislang ist es so: Wer als Bundestagsabgeordneter 7.000 Euro oder mehr nebenher verdient, muss lediglich Eink&uuml;nfte &bdquo;&uuml;ber 7.000 Euro&ldquo; ausweisen, ganz egal ob er 7.001 Euro kassiert oder eine halbe Million. Und das sah dann zum Beispiel so aus &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.abgeordnetenwatch.de\/2011\/05\/04\/mehr-transparenz-wagen-bundestagsplane-zu-nebeneinkunften-gleichen-einer-sensation\/\">Abgeordnetenwatch-Blog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gareth Evans: Heuchelei und Krieg<\/strong><br>\nBis zu welchem Grad ist es in der echten Welt m&ouml;glich, konsequent auf V&ouml;lkermorde und andere massenhaft ver&uuml;bte Grausamkeiten, Vertragsbr&uuml;che, Grenzverletzungen oder andere ernste Verst&ouml;&szlig;e gegen internationales Recht zu reagieren? Zu fordern, dass jeder Fall, der &auml;hnlich scheint auch &auml;hnlich gehandhabt wird, k&ouml;nnte die Messlatte unerreichbar hoch werden lassen und l&auml;uft definitiv Gefahr von Kritikern &ndash; wie denen, die die Intervention in Libyen verurteilen &ndash; in Geiselhaft genommen zu werden, die geltend machen, dass man nirgendwo handeln sollte, wenn man nicht &uuml;berall handeln kann. Der ehemalige Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen Kofi Annan und die von ihm mit der Beratung des Weltgipfels 2005 &uuml;ber Reformen der kollektiven Sicherheit beauftragte Hohe Kommission haben f&uuml;nf Legitimit&auml;tskriterien f&uuml;r die Gewaltanwendung empfohlen. Und in diesen Legitimit&auml;tskriterien sind Instrumente enthalten, die eine Nuancierung &ndash; in jedem Zusammenhang, nicht nur bei schweren Menschenrechtsverletzungen &ndash; erm&ouml;glichen. Diese Kriterien sind von der Generalversammlung oder dem Sicherheitsrat bislang nicht formell verabschiedet worden und bleiben blo&szlig;es Hintergrundrauschen in den aktuellen internationalen Debatten. Ihre praktische Anwendbarkeit, in Verbindung mit der langen philosophischen Geschichte die hinter ihnen steht, rechtfertigt eine viel gr&ouml;&szlig;ere &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/evans5\/German\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein wenig k&ouml;nnte man aktuell den Eindruck gewinnen, dass Libyen Anla&szlig; f&uuml;r die Diskussion um die &ldquo;Responsibility to Protect&rdquo; sei. Dieses Prinzip enstammt dem Konzept der Human Security, das im UNDP Human Development Report 1994 entwickelt wurde. Neu an dieser Vorstellung einer humanit&auml;re Intervention ist gegen&uuml;ber dem Recht auf die Hervorhebung der Pflicht zur Intervention. Ist die F&uuml;hrung eines Staates nicht gewillt oder nicht in der Lage seine B&uuml;rger vor schweren Menschenrechtsverletzungen zu sch&uuml;tzen, wird das Prinzip der Nicht-Intervention aus der UN-Charta durch das Prinzip <a href=\"http:\/\/www.iciss.ca\/pdf\/Commission-Report.pdf\">der Verantwortlichkeit der internationalen Gemeinschaft ersetzt. [PDF &ndash; 434 KB]<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Ein Einstieg in die Debatte um die Kriterien einer Responsibility to Protect in der UN-Generalversammlung 2009 ist <a href=\"http:\/\/www.un.org\/News\/Press\/docs\/\/2009\/ga10847.doc.htm\">hier nachzulesen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Gareth Evans ist ehemaliger australischer Au&szlig;enminister, emeritierter Pr&auml;sident der Internationalen Krisengruppe und Kanzler der Australian National University. Er ist Autor von The Responsibility to Protect.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Obamas Lizenz zum T&ouml;ten<\/strong><br>\nDeutschland diskutiert eifrig &uuml;ber die Reaktion von Kanzlerin Angela Merkel auf die Erschie&szlig;ung des Al-Qaida-Chefs. Dabei gibt es viel dr&auml;ngendere Fragen: Musste Bin Laden sterben? Und: Hatte der Terroristenf&uuml;hrer die M&ouml;glichkeit, sich zu ergeben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/us-einsatz-gegen-osama-bin-laden-obamas-lizenz-zum-toeten-1.1093186\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Eine Verhaftung und ein Verfahren gegen Bin Laden w&auml;re dem Rechtsstaat USA wahrscheinlich genau so l&auml;stig gewesen wie rechtsstaatliche Verfahren gegen die zahlreichen auf Guantanamo internierten H&auml;ftlinge. Vielleicht sollte noch mal jemand Murat Kurnaz dazu befragen, wie so etwas abl&auml;uft &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>passend dazu: Volker Pispers &ndash; die USA, die Geschichte des Terrors, ein Arschloch im Wandschrank.<\/em><br>\n<em>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n4H_E8b-qmo&amp;feature=related\">YouTube Teil 1<\/a><\/em><br>\n<em>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WOZd3iCknZU&amp;feature=related\">YouTube Teil 2<\/a><\/em><br>\n<em>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qRWAyM26YV8\">YouTube Teil 3<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> fast sieben Jahre alt und abgesehen von manchen Regierenden leider immer noch aktuell.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Die Gr&uuml;nen haben sich vorf&uuml;hren lassen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bernkasteler Winzer Loosen &uuml;ber den Bau der Hochmoselbr&uuml;cke, die Gefahren f&uuml;r die Weinberge und seine verh&auml;ngnisvolle Wahlentscheidung. [&hellip;]<br>\nFR: Wie f&uuml;hlen Sie sich nun?<br>\nTraurigerweise f&uuml;hlt man sich best&auml;tigt, dass Politik &uuml;berall gleich ist. Ganz egal, ob es CDU, SPD, FDP oder Gr&uuml;ne sind: Am Ende wollen sie nur an die Macht.<br>\nFR: Haben Sie das nicht insgeheim bef&uuml;rchtet?<br>\nAlso, etwas mehr Standfestigkeit h&auml;tte ich den Gr&uuml;nen schon zugetraut. Die haben sich ja wie kleine Schuljungen vorf&uuml;hren lassen.<br>\nFR: In einer Koalition muss man Kompromisse schlie&szlig;en.<br>\nSelbstverst&auml;ndlich. Ich bin kein Fantast. Aber eine Partei, die 20 Jahre lang gegen ein Projekt k&auml;mpft und hier vor Ort vor allem durch dieses Thema gro&szlig; geworden ist, darf nicht einfach so umfallen. Die haben ja nicht einmal wie bei Stuttgart 21 irgendeinen Pflock bei den Kosten eingeschlagen, obwohl die Br&uuml;cke garantiert am Ende nicht 330 Millionen, sondern eher 500 Millionen Euro kosten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/-die-gruenen-haben-sich-vorfuehren-lassen-\/-\/1472596\/8413276\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Auch Unternehmen wenden sich von FDP ab<\/strong><br>\nSchlechte Wahlergebnisse, weniger Mitglieder, schrumpfende Spenden: Die Freidemokraten haben Grund zur Sorge. Ein Fundraising-Dinner hat die Partei bereits absagen m&uuml;ssen.<br>\nDie Talfahrt der FDP f&uuml;hrt nach Informationen der Frankfurter Rundschau auch zu einem dramatischen Verlust von Mitgliedern und Einnahmen. Ende 2010 hatten die Freidemokraten noch 68 541 Mitglieder, das sind fast 4000 weniger als im Bundestagswahljahr 2009 (72 116). Zahlen f&uuml;r 2011 liegen offiziell noch nicht vor. Der Mitgliederschwund setze sich aber auch in diesem Jahr ungehindert fort, sagte Parteisprecher Wulf Oehme am Mittwoch auf Anfrage: &bdquo;Dass sich die Tendenz aufhellt oder gar dramatisch verbessert, k&ouml;nnen wir nicht erkennen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nIm Jahr der Bundestagswahl 2009 verzeichnete die Partei allein durch Gro&szlig;spenden Einnahmen von exakt 1.655.043,58 Euro. [&hellip;] Im gesamten Jahr 2010 kam die FDP dagegen nur noch auf ein Gro&szlig;spendenvolumen von 520 887, 41 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/auch-unternehmen-wenden-sich-von-fdp-ab\/-\/1472596\/8408062\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hessen: Im Landtag sa&szlig;en weit mehr Ex-Nazis als bisher bekannt<\/strong><br>\nIm Biographischen Handbuch des Hessischen Landtags wird bei drei ehemaligen Abgeordneten die fr&uuml;here Mitgliedschaft in der NSDAP erw&auml;hnt, tats&auml;chlich waren es jedoch wesentlich mehr. Die Linke stellte gestern eine Studie des Oldenburger Historikers Hans-Peter Klausch vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hna.de\/nachrichten\/hessen\/landtag-sassen-weit-mehr-ex-nazis-bisher-bekannt-1230834.html?popup=true\">Hessische\/Nieders&auml;chsische Allgemeine Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.R.:<\/strong> Dumm nur, dass die Studie von den Linken in Auftrag gegeben wurde.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Der erw&auml;hnte hessische Justizminister a.D. Karl-Heinz Koch war der Vater von Ministerpr&auml;sident a.D. Roland Koch. Das wussten Sie vielleicht schon, aber wir weisen noch mal darauf hin; vor diesem Hintergrund wirken manche Anti-Kommunisten-Spr&uuml;che aus den beiden letzten Wahlk&auml;mpfen besonders unappetitlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>GEW: &ldquo;Umsetzung von Bologna nur mit den Hochschulbesch&auml;ftigten&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist nicht damit getan, dass Politiker und Hochschulrektoren am Gr&uuml;nen Tisch Reformen entwickeln. Dozentinnen und Dozenten sowie Besch&auml;ftigte in Verwaltung, Management und Beratung m&uuml;ssen die Studienreform auch umsetzen und mit Leben erf&uuml;llen. Daf&uuml;r brauchen sie best m&ouml;gliche Rahmenbedingungen&rdquo;, erkl&auml;rte das f&uuml;r Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller am Vortag der &ldquo;nationalen Bologna-Konferenz&rdquo; von Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz, die morgen in Berlin stattfindet. Keller wird die Bildungsgewerkschaft bei der Konferenz vertreten.<br>\nBund, L&auml;nder und Hochschulen m&uuml;ssten endlich konkrete Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine bessere Unterst&uuml;tzung der Besch&auml;ftigten im Bologna-Prozess vereinbaren und umsetzen. &ldquo;Die Entlastung der Dozenten vom steigenden b&uuml;rokratischen Aufwand, eine kontinuierliche Qualifizierung der Besch&auml;ftigten, die substanzielle Beteiligung an Entscheidungen &uuml;ber die Umsetzung der Reformen vor Ort, die Verbesserung der Betreuungsrelationen zwischen Lehrenden und Studierenden sowie mehr dauerhafte Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse: Das sind Erfolgsbedingungen der Studienreform aus der Perspektive der Hochschullehrkr&auml;fte und Mitarbeiter&rdquo;, betonte der GEW-Hochschulexperte.<br>\n&ldquo;Die Bologna-Reformen lassen sich nicht gegen, sondern nur mit den Hochschulbesch&auml;ftigten erfolgreich umsetzen &ndash; Bund, L&auml;nder und Hochschulen m&uuml;ssen jetzt handeln&rdquo;, sagte Keller abschlie&szlig;end.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/78362\/gew-umsetzung-von-bologna-nur-mit-den-hochschulbeschaeftigten\/\">Bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der holprige &Uuml;bergang vom Bachelor zum Master<\/strong><br>\nVon wegen Regelabschluss: Drei Viertel der Studenten wollen nach dem Bachelor noch einen Master machen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen sie notfalls vor Gericht ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.nachrichten.yahoo.com\/der-holprige-%C3%BCbergang-vom-bachelor-zum-master-123856299.html\">Yahoo News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin L.H.:<\/strong> Ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r politische Meinungsmache, an der auch ein nds-Neuling seinen Blick sch&auml;rfen kann: &ldquo;Die trockene Botschaft lautet: &ldquo;Es gibt kein Problem, einen Master-Studienplatz zu bekommen in Deutschland. Es bleiben sogar Tausende frei.&ldquo; Das sagte Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) gerade bei der Vorstellung zweier Studien zur Akzeptanz des Bachelors bei Studenten und Wirtschaft. &ldquo;90 Prozent k&ouml;nnen ihren Master an der Wunschhochschule machen&ldquo;, erg&auml;nzte sie.&rdquo; -&gt; 90% von was &ndash; aller Studierenden? Aller fertigen Bachelors? Aller derjenigen, die sich erfolgreich um einen Masterplatz beworben haben? Aber die Zahl als solche sieht nat&uuml;rlich aus Politikersicht erstmal gut aus &ndash; beruhigend. &ldquo;Durch die Exzellenzinitiative, aus der Elite-Unis hervorgingen&hellip;&rdquo; -&gt; klingt wiederum sehr gut &ndash; &rdquo;Elite-Uni&rdquo;: Dabei handelt es sich bei der Exzellenzinitiative um ein forschungsbezogenes Unterfangen; bessere Lehre muss das noch lange nicht bedeuten. (Vom ganz reelen Nutzen einmal abgesehen, bedenkt man die hohen Kosten f&uuml;r die einzelne Hochschule, auch bei erfolgloser Bewerbung) &ldquo;Laut der beiden Studien betr&auml;gt die Arbeitslosigkeit unter den Absolventen gerade einmal drei Prozent. Das entspricht der allgemeinen Akademikerarbeitslosigkeit.Zwar m&uuml;ssen 31 Prozent ein niedrigeres Einstiegsgehalt hinnehmen als Tr&auml;ger eines Diploms. Im Umkehrschluss hei&szlig;t das aber, das fast 70 Prozent genauso viel verdienen wie jene, die zwei Jahre l&auml;nger studiert haben. Nach drei bis f&uuml;nf Jahren gibt es fast keine Einkommensunterschiede mehr.&rdquo; -&gt; nur 3% Arbeitslosigkeit unter Bachelors &ndash; welcher Fachrichtung denn? Sozialp&auml;dagogik oder Ingenieurswissenschaft? Universit&auml;r oder Berufsakademie? Und: nur 31% verdienen unter Diplomniveau &ndash; soll uns Studierende das langsam aber sicher davon &uuml;berzeugen, dass das mit dem Master sowieso nicht lohnt? Stellt sich auch wiederum die Frage, ob man von einem Berufsakademie- , einem FH- oder einem Uni-Bachelor redet.Wer au&szlig;erdem gerade noch &uuml;berlegt, ob er einen Master machen soll oder nicht, k&ouml;nnte nicht nur von diesem &lsquo;Argument&rsquo; umgestimmt werden (&lsquo;ach, wenn ich das in 2 Jahren eh wieder raus hab&rsquo;), sondern auch davon, dass weiter unten im Artikel noch tiefer ins Horn gesto&szlig;en wird &ndash; n&auml;mlich dass die Hochschulen sowieso hoffnungslos &uuml;berf&uuml;llt sind : &ldquo;Bleibt es bei der Neigung zum Master-Studium, k&ouml;nnte der Universit&auml;tsbetrieb in sp&auml;testens drei Jahren vor einem gewaltigen Problem stehen; n&auml;mlich dann werden diejenigen, die jetzt ein Studium aufnehmen, vor der T&uuml;r zum Master stehen. Unter anderem Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg und Niedersachsen entlassen 2011\/12 doppelte Abiturjahrg&auml;nge.Dazu kommen jene, die nicht mehr zu Bundeswehr oder Zivildienst eingezogen werden. 46 Prozent eines Jahrgangs studieren heute, 2005 waren es noch 37.Prozent. Und die Politik wirbt unverdrossen weiter. Die Herausforderungen f&uuml;r die Hochschulen sind gewaltig.&rdquo; Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, zum Schluss ein Detail: &ldquo;aber die Studenten sind schon da.&rdquo; Korrekt w&auml;re: &ldquo;Studenten und Studentinnen&rdquo; oder einfach &rdquo;Studierenden&rdquo; &ndash; oder gibt es nicht seit fast 100 Jahren auch Frauen an deutschen Hochschulen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kapitalisten-Porno floppt in US-Kinos<\/strong><br>\n&ldquo;Atlas wirft die Welt ab&rdquo; &ndash; das ideologische Hauptwerk der US-Autorin Ayn Rand gilt als Bibel der Konservativen. Nach f&uuml;nf Jahrzehnten wurde der 1368-Seiten-Schm&ouml;ker nun endlich verfilmt. Doch die Kinos bleiben leer &ndash; trotz massiver Unterst&uuml;tzung durch die Tea Party.<br>\nEin Fanal h&auml;tte es werden sollen. Ein Schlachtruf f&uuml;r Amerikas Konservative, f&uuml;r Wall-Street-Haie, Tea-Party-Fanatiker, Palin-J&uuml;nger, Obama-Hasser. Einer der wichtigsten US-Schl&uuml;sselromane des 20. Jahrhunderts, die Bibel der Kapitalisten &ndash; opulent verfilmt und als Box-Office-Hit den Massen n&auml;hergebracht: &ldquo;Erste Screenings&rdquo;, kolportierte das Magazin &ldquo;Time&rdquo;, &ldquo;haben die Basis elektrisiert.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&ldquo;Atlas&rdquo; spielt im Jahr 2016 &ndash; zum Zeitpunkt der Erstver&ouml;ffentlichung ferne Zukunft, heute fast Gegenwart. Rand portr&auml;tierte ein Amerika, prophetisch und doch ein Zerrbild dessen, was die Rechten heute bejammern: Die USA stecken in einer Wirtschaftskrise, verschuldet durch globale Unruhen und eine Regierung, die sich &ndash; Tea Party, hergeh&ouml;rt! &ndash; allzu sehr in die Privatwirtschaft einmischt. Arbeitslosigkeit grassiert, Sprit ist teuer, die Eisenbahn ist Hauptverkehrsmittel. Die Protagonisten der Story &ndash; Dagny Taggart, die Erbin eines Bahnkonzerns, und der Stahlbaron Hank Rearden &ndash; k&auml;mpfen gegen den langen Arm Washingtons, gegen aufm&uuml;pfige Arbeiter und eine generell kollabierende Gesellschaft. Aus Protest inszenieren Industrielle und Innovatoren einen &ldquo;Kapitalstreik&rdquo;, um zu zeigen, wer das Wachstum wirklich treibt &ndash; und was passiert, wenn sich der Mensch von der Regierung &ldquo;versklaven&rdquo; l&auml;sst. [&hellip;]<br>\nKinostart war, kein Zufall, der 15. April &ndash; der Tag, an dem die von der Tea Party verhasste Steuererkl&auml;rung f&auml;llig ist. Das Publikum war noch abgeneigter als die Profis. Die Laienkritiker-Website &ldquo;Rotten Tomatoes&rdquo; gab dem Film eine miese Bewertung. Am Premieren-Wochenende landete das Werk nur auf dem 14. Platz unter den Kinobesuchern. Was schlimm anfing, wurde noch schlimmer: In der Kino-Hauptstadt New York l&auml;uft &ldquo;Atlas&rdquo; nur noch in einem Kino &ndash; um 21.30 Uhr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,760484,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Sache mit dem Glashaus<\/strong><br>\nGanz so weit wie es auf der Landkarte aussieht, scheinen Syrien und Russland nicht entfernt zu sein &ndash; zumindest wenn man die Pressefreiheit dort mit europ&auml;ischen Standards vergleicht. Sicher, noch hinkt der Vergleich, doch es gibt bedrohliche Tendenzen.<br>\nDie Bettencourt-Spendenaff&auml;re und die gerichtliche Verfolgung von Journalisten sind nur einige Indizien f&uuml;r einen Bedeutungsverlust der Pressefreiheit in Kernstaaten der EU. Der Internationale Tag der Pressefreiheit am 3. Mai sollte deswegen auch ein Tag der Selbstkritik f&uuml;r die EU sein. Europa ist ein Kontinent der starken Gegens&auml;tze. Bei den Menschenrechten reicht das Spektrum in der EU von den skandinavischen L&auml;ndern mit liberalen Traditionen der Meinungs- und Medienfreiheit bis zu Regionen, in denen die Grundwerte Europas immer mehr ins Wanken geraten: Das gilt f&uuml;r den Westen der EU wie in Frankreich, den S&uuml;den wie in Italien und f&uuml;r weiter im Osten gelegene Staaten wie in Ungarn. Aber auch in Deutschland l&auml;uft nicht alles einwandfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/anja-viohl\/6569-pressefreiheit-in-der-eu\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Gegen den Billigtarif<\/strong><br>\nDer Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger m&ouml;chte die beruflichen Einstiegsbedingungen f&uuml;r Volont&auml;re verschlechtern und auch dar&uuml;ber hinaus bei Redakteuren deutlich einsparen. Der Deutsche Journalistenverband und die Gewerkschaften halten das f&uuml;r unzumutbar. Warnstreiks haben begonnen. [&hellip;]<br>\nDie Forderungen der Verlage sind erheblich: Sie wollen das Brutto-Einstiegsgehalt f&uuml;r Volont&auml;re von zweitausend Euro brutto im Monat auf 1550 Euro absenken. Am oberen Ende soll die Gehaltsskala f&uuml;r Redakteure bei viertausend Euro brutto enden. Es soll nicht mehr 13,75, sondern nur dreizehn Monatsgeh&auml;lter geben. An die Altersversorgung, das Presseversorgungswerk, sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils 2,5 Prozent des Bruttogehalts zahlen &ndash; bislang liegt der Anteil der Arbeitnehmer bei 2,5, jener der Arbeitgeber bei f&uuml;nf Prozent. Zudem soll es in den Gehaltsklassen f&uuml;r die rund 14 000 Zeitungsredakteure nur noch vier Altersgruppen geben, bislang sind es sechs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~EB38231871210420DA09501D66820DFEF~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nun wird sich zeigen, ob die Journalisten, die sich jahrelang als Interessenvertreter der Arbeitgeber haben einspannen lassen, wenigstens aufwachen, wenn es ihnen selbst an den Kragen geht. Vielleicht hat der unversch&auml;mte Vorsto&szlig; der Verleger ja auf diese Art und Weise auch eine heilende Wirkung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das L&uuml;genfernsehen<\/strong><br>\nSo manche scheinbar wahre Geschichte, die im Fernsehen l&auml;uft, ist in Wirklichkeit frei erfunden. Anja Reschke auf Spurensuche im Treibsand der neuen Fernsehlandschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/index.html\">Panorama<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Geld fehlt nicht. Aber Politik<\/strong><br>\nKurt Biedenkopfs neues Buch &ldquo;Wir haben die Wahl&rdquo; meint, der B&uuml;rger sei nur noch Untertan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/18\/L-P-Biedenkopf?page=all&amp;print=true\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Ich verfolge Lebensweg und &Auml;u&szlig;erungen von Herrn Biedenkopf ja schon seit geraumer Zeit. Was mich an seinem Bild in den Medien bislang am meisten wundert ist der Umstand, wie oft dieser sehr intelligente Mann als &bdquo;origineller Kopf&ldquo; gefeiert wird. Da fand ich noch nie und halte es f&uuml;r geschickte Propaganda, denn Herr Biedenkopf, selbst aus einem beg&uuml;tertem Elternhaus stammend, das sich zudem in der Zeit des Nationalsozialismus kompromittiert hat, hat eigentlich sein ganzes politisches Leben nichts anderes getan, als die &uuml;ppigen Privilegien und Besitzst&auml;nde seiner Klasse zu verteidigen und nach M&ouml;glichkeit sogar noch auszubauen. Dabei war er (leider!) sehr erfolgreich, vielleicht auch Dank seiner Kunst, sich nicht kompromittierend in obskuren Organisationen wie der INSM zu exponieren, sondern im Hintergrund, da aber an den richtigen Stellen, die Strippen zu ziehen. Den tiefen Einblick in sein &ndash; und sicher nicht nur sein! &ndash; Denken verdanken wir eigentlich nur einer Schw&auml;che von ihm, seinem Selbstdarstellungstrieb. Diese Eitelkeit treibt ihn dazu, seine Gesinnung immer wieder in elegant formulierten B&uuml;chern publik zu machen, so da&szlig; wir davon erfahren &ndash; Herr Biedenkopf k&auml;mpft in dieser Hinsicht mit offenem Visier. Auf diese Weise gewinnt man einen tiefen Einblick in das Denken eines von hierarchischen Gesellschaftsvorstellungen durchdrungenen, geistig und oft auch real einflu&szlig;reichen Mitgliedes unserer &bdquo;Eliten&ldquo; &ndash; Pars pro Toto, wie ich glaube. Es ist ein Gl&uuml;ck, dass es noch Journalisten wie Matthias Greffrath gibt, die Biedenkopf klar als das bezeichnen, was er ist und immer war: &bdquo;reaktion&auml;r&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Ulrich Wickert &uuml;ber Werte<\/strong><br>\nSeit langem besch&auml;ftigt sich Ulrich Wickert als Autor und engagierter Zeitgenosse mit dem Thema Werte. In vielen seiner B&uuml;cher geht er  der Frage nach, ob Werte zeitgem&auml;&szlig; sind, wie sie in unterschiedlichen  Epochen interpretiert wurden und werden und was es f&uuml;r eine  Gesellschaft, ihren Zusammenhalt und jeden Einzelnen bedeutet, wenn Werte verloren gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/werte-schaffen-werte.de\/#ulrich_wickert_ueber_werte\">Werte schaffen Werte (Volks- und Raiffeisenbanken)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.R.:<\/strong> Hier ein Werbespot der Raiffeisenbank-Versicherung mit Ulrich Wickert der hier &uuml;ber Solidarit&auml;t und Werte fabuliert und tats&auml;chlich meint, das Solidarit&auml;t nicht nur bedeutet, dass die Starken den Schwachen helfen sollen sondern alternativ &bdquo;die Schwachen eine Solidargemeinschaft Gr&uuml;nden k&ouml;nnten, um sich gegenseitig zu st&auml;rken&ldquo;. D. h. somit wohl die Starken brauchen in keiner Solidargemeinschaft mitwirken, die Schwachen bekommen das mit der richtigen Versicherung auch alleine hin.<\/em><br>\n<em>Also ein weiterer Aufruf zur Entsolidarisierung der Gesellschaft und eine weitere Legitimierung der Verabschiedung der Starken aus der Solidargemeinschaft in ein nur von den Starken getragenes privates Sicherungssystem. Ja und die Schwachen werden dann erkennen m&uuml;ssen, dass ein von nur Schwachen getragenes staatliches Sicherungssystem pl&ouml;tzlich nicht mehr finanziert werden kann und selbstverst&auml;ndlich nur ein privates Sicherungssystem weiterhelfen kann&hellip;etc &ndash; ist ja hier allen bekannt wo die Reise hingehen soll. Man regt sich &uuml;ber so was schon gar nicht mehr richtig auf, aber man muss, denn dieser Spot kommt t&auml;glich im Fernsehen und gen&uuml;gend naive und seichte Gem&uuml;ter glauben diesen Schwachsinn, gerade weil dies auch von einem ehemaligen bekannten Nachrichtensprecher kommt.<\/em><br>\n<em>Erg&auml;nzende Anmerkung MB: Sehr geschickt, einen ehemaligen Hausherren (um die englische Infotainment-Vokabel &bdquo;Anchorman&ldquo; zu vermeiden) einer Nachrichtensendung zu nehmen &ndash; er war ja nicht einfach Nachrichtensprecher.<\/em><br>\n<em>S. dazu auch Albrecht M&uuml;ller zu &bdquo;<a href=\"\/wp-print.php?p=9301\">PR-Pers&ouml;nlichkeiten<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: IMK: Kr&auml;ftige Mehreinnahmen &ndash; kein Grund f&uuml;r finanzpolitischen &Uuml;bermut; Der gef&auml;hrliche Patzer des Deutsche-Bank-Superstars; Finanzdiktat f&uuml;r Portugal untergr&auml;bt die Demokratie; Bankenhilfe kommt Deutschland teuer zu stehen; BIAJ-Materialien; Praktika nach Studienabschluss; Keine Privatisierung gegen Bu&#776;rgerwillen; Mehr Transparenz wagen: Bundestagspl&auml;ne zu Nebeneink&uuml;nften gleichen einer Sensation; Gareth Evans: Heuchelei und Krieg; Obamas<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9326\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9326","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9326","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9326"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9326\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9333,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9326\/revisions\/9333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9326"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9326"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9326"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}