{"id":93263,"date":"2023-02-01T08:50:26","date_gmt":"2023-02-01T07:50:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263"},"modified":"2023-02-01T08:50:26","modified_gmt":"2023-02-01T07:50:26","slug":"hinweise-des-tages-4287","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h01\">Ohrfeigen f&uuml;r Scholz: Bundeskanzler zu Besuch in Brasilien.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h02\">&bdquo;Ein Ausdruck des Neokolonialismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h03\">Wer entscheidet dar&uuml;ber, ob Deutschland auch milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht Europas werden soll?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h04\">Friedenspanzer am Weg nach Stalingrad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h05\">Wie weit wird Polen gehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h06\">Victoria Nuland freut sich &uuml;ber Zerst&ouml;rung von Nord-Stream-Pipelines<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h07\">Im Osten nichts Neues: Gewaltspirale in Israel\/Pal&auml;stina<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h08\">Hunger und Armut in Syrien &ndash; die Folge westlicher Blockadepolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h09\">China fordert ausl&auml;ndische Truppen auf, die Pl&uuml;nderung der nat&uuml;rlichen Ressourcen in Syrien zu stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h10\">Breites B&uuml;ndnis in Lima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h11\">Anklage wegen Kriegsverbrechen gegen das Milit&auml;r von Myanmar in Deutschland eingereicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h12\">Was die USA in Bezug auf Taiwan und Abschreckung falsch machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h13\">Das Programm der Willigen &ndash; Die FAZ will eine neue SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h14\">Sinkende Preise: Osteurop&auml;er klagen &uuml;ber Getreideschwemme aus Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h15\">Personalmangel in der Gastro? Stellschraube Arbeitsbedingungen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h16\">So geht Klassenkampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h17\">Milliarden f&uuml;r den Krieg &ndash; Almosen f&uuml;r das Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93263#h18\">Das Leben im Mittelmeer ist von allen Meeren am meisten bedroht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ohrfeigen f&uuml;r Scholz: Bundeskanzler zu Besuch in Brasilien.<\/strong><br>\nEine &raquo;Charmeoffensive&laquo;: So hatten Politik und Medien zu Jahresbeginn das peinlich schleimige Auftreten von Frank-Walter Steinmeier beim Amtsantritt seines brasilianischen Amtskollegen sch&ouml;ngeredet. Der Bundespr&auml;sident habe es doch tats&auml;chlich geschafft, noch vor den offiziellen Feierlichkeiten zur Amtseinf&uuml;hrung einen Gespr&auml;chstermin bei Luiz In&aacute;cio Lula da Silva zu ergattern, h&ouml;rte man: ein Privileg! Nach dem Treffen strahlte Steinmeier in die Kameras, t&auml;tschelte Lulas Unterarm, betonte g&ouml;nnerhaft, es sei &raquo;gut zu wissen, dass Brasilien zur&uuml;ck ist auf der internationalen B&uuml;hne&laquo;: So sehen enge Partner aus, nicht wahr? Olaf Scholz hat am Montag nun die Berliner &raquo;Charmeoffensive&laquo; fortgef&uuml;hrt: &raquo;Wir freuen uns alle, dass Brasilien zur&uuml;ck auf der Weltb&uuml;hne ist&laquo;, schnulzte der Kanzler &ndash; und seine Entourage prahlte stolz, Scholz sei der erste ausw&auml;rtige Regierungschef, den Lula nach seinem Amtsantritt in Bras&iacute;lia empfange: Wie nahe steht man sich doch! Enge Partner? Lula hat die schmierige Anwanzerei, neben Scholz vor der versammelten Presse stehend, mit einer doppelten Ohrfeige beantwortet. Munition f&uuml;r die Ukraine? Brasilien hat Geschosse f&uuml;r den Flugabwehrpanzer &raquo;Gepard&laquo;, seit es ihn zum Schutz seiner Stadien bei der Fu&szlig;ball-WM 2014 erwarb. Es ist aber nicht bereit, sich am Ukraine-Krieg zu beteiligen, und r&uuml;ckt die Munition deshalb nicht raus. &raquo;Brasilien ist ein Land des Friedens&laquo;, erkl&auml;rte Lula &ndash; und das hei&szlig;t im Umkehrschluss: Deutschland, das sich so gern als angebliche Friedensmacht inszeniert hat, ist heute ein Land des Kriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443995.ohrfeigen-f%C3%BCr-scholz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Ein Ausdruck des Neokolonialismus&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland st&uuml;tzt sich bei seiner Versorgung mit gr&uuml;nen Energietr&auml;gern und zentralen Rohstoffen der Energiewende st&auml;rker als bisher auf Chile. Bundeskanzler Olaf Scholz hat bei seinem Aufenthalt in dem s&uuml;damerikanischen Land eine schon seit zehn Jahren bestehende &bdquo;Rohstoffpartnerschaft&ldquo; ausgebaut. Insbesondere soll der deutsche Zugriff auf Lithium und auf Kupfer gest&auml;rkt werden. Auch gr&uuml;nen, mit Hilfe erneuerbarer Energietr&auml;ger produzierten Wasserstoff wird Berlin in gro&szlig;em Umfang aus Chile beziehen. Deutsche Konzerne sind an profitablen Wasserstoffvorhaben in dem Land beteiligt. Begleitend hat die EU am 9. Dezember ihr seit 2002 bestehendes Freihandelsabkommen mit Chile ausgeweitet. In seiner neuen Version stellt es 99,9 Prozent aller Exporte aus der EU von Steuern frei; umgekehrt untersagt es Santiago, die Ausfuhr unverarbeiteter Rohstoffe zu beschr&auml;nken, um den Aufbau eigener Wertsch&ouml;pfungsketten zu f&ouml;rdern. Kritiker, darunter die Kleinbauernorganisation Via Campesina, prangern das Abkommen als klaren &bdquo;Ausdruck des Neokolonialismus&ldquo; an und kritisieren, es diene vor allem &bdquo;der Elektromobilit&auml;t der EU&ldquo; &ndash; dies auf Kosten Chiles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9149\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer entscheidet dar&uuml;ber, ob Deutschland auch milit&auml;rische F&uuml;hrungsmacht Europas werden soll?<\/strong><br>\nDeutschland soll und will auch F&uuml;hrungsmacht werden. Mit emsiger Hilfe von Denkfabriken, die in die deutsche Au&szlig;enpolitik funken.<br>\nObwohl durch die erregte Kampfpanzer-Debatte momentan ein anderer Eindruck entsteht, ist der Anspruch, Deutschland solle langfristig auch milit&auml;risch zur F&uuml;hrungsmacht Europas werden, leider aktuell. Innerhalb der kommenden M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz wird er voraussichtlich breiten Raum einnehmen.<br>\nLiana Fix vom auf die US-Au&szlig;enpolitik einflussreichen Council on Foreign Relations teilte im Interview mit der Tagesschau mit, in Washington werde es partei&uuml;bergreifend als Problem angesehen, dass Europa &bdquo;f&uuml;hrungslos&ldquo; sei &ndash; und von Deutschland werde erwartet, die &bdquo;F&uuml;hrungsrolle&ldquo; in der EU zu &uuml;bernehmen, um die &bdquo;&uuml;bergro&szlig;e B&uuml;rde der USA in Europa zu reduzieren&ldquo;.<br>\nDabei scheint es keineswegs nur um kurzfristige Panzerlieferungen an die Ukraine zu gehen. Liana Fix wies auf die zuk&uuml;nftige &bdquo;Ressourcen-Frage&ldquo; der USA bez&uuml;glich der &bdquo;Jahrhundert-Herausforderung China&ldquo; hin. Demnach ist es erw&uuml;nscht, dass Deutschland die milit&auml;rische F&uuml;hrung Europas &uuml;bernimmt, damit die USA ihre Ressourcen auf ihre zuk&uuml;nftige Auseinandersetzung mit China konzentrieren k&ouml;nnen.<br>\nDoch ist dies im Interesse der Bev&ouml;lkerungsmehrheit in Deutschland? K&ouml;nnten nicht auch dem Teil der Bev&ouml;lkerung, der &uuml;berzeugt ist, Russland m&uuml;sse mit allen Mitteln in die Knie gezwungen werden, Zweifel kommen, ob ausgerechnet Deutschland dabei die milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen sollte? Dar&uuml;ber sollten wir das Gespr&auml;ch mit unseren Mitmenschen suchen.<br>\nDas f&uuml;hrt zur Frage, ob diese folgenschweren Entscheidungsprozesse tats&auml;chlich demokratisch verlaufen und welche Rolle Lobbygruppen wie Stiftungen und sogenannte Denkfabriken spielen. Welchen Einfluss &uuml;ben sie auf die Entscheidungswege der Bundesregierung aus? Wie kam es &uuml;berhaupt zu der Grundsatzentscheidung, die Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik Deutschlands neu auszurichten unter v&ouml;lliger Abkehr von der jahrzehntelangen Ostpolitik?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/wer-entscheidet-darueber-ob-deutschland-auch-militaerische-fuehrungsmacht-europas-werden-soll\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Friedenspanzer am Weg nach Stalingrad<\/strong><br>\nBei der olivgr&uuml;nen BRD-Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock sitzen Waffen und Worte locker: &bdquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&ldquo;, verk&uuml;ndete sie am vergangenen Dienstag im Stra&szlig;burger Europarat. &Uuml;blicherweise weisen Kriegserkl&auml;rungen &ndash; selbst deutsche &ndash; ja ein wenig mehr offizielle Formalit&auml;t auf als ein geschnatterter Halbsatz. Und ein geringeres Ausma&szlig; einseitiger Dialogfeindlichkeit: Fr&uuml;her wurde man wenigstens noch der Form halber gefragt, ob man den totalen Krieg wolle; heute wollen PR-Trommelfeuer, manipulative Propaganda und faktisch gleichgeschaltete Massenmedien ein Nein nicht einmal mehr rhetorisch als theoretische &Uuml;berlegung zulassen. Unwissenheit ist St&auml;rke. Krieg ist Frieden. Gleichzeitig l&auml;sst Kriegskanzler Scholz die Leoparden frei, nachdem dies lange und intensiv genug als alternativlos herbeigelogen wurde. 80 Jahre nach der Niederlage bei Stalingrad rollen deutsche Kampfpanzer wieder an die Ostfront, der kriegsparteiliche Graubereich der BRD wird endg&uuml;ltig feldgrau &ndash; womit Baerbock denn doch recht hatte: Der Stellvertreterkrieg wird zunehmend direkter. Am Weg zur Eskalation wird bedenkenlos durchmarschiert, aus Kiew trudelt schon die n&auml;chsten Forderungsliste ein: Langstreckenraketen, Kampfjets, U&#8209;Boote. Denn Selenskyj muss in seiner Rolle ja weiterhin fabulieren, die ukrainische Armee k&ouml;nne &ndash; bei ausreichender Aufr&uuml;stung und Finanzierung durch den Westen &ndash; die russische besiegen und die Grenzen von 2014 wiederherstellen. Das ist freilich nicht nur unrealistisch, sondern schlichtweg unm&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/ressort\/kommentar\/friedenspanzer-am-weg-nach-stalingrad\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Weshalb liefert die Deutsche Bundesrepublik Panzer f&uuml;r den Krieg gegen Russland?<\/strong><br>\nUm die Frage zu beantworten, weshalb die Deutsche Bundesrepublik anstatt f&uuml;r den Frieden einzutreten wieder &bdquo;Tanks&ldquo; gegen Osten rollen l&auml;sst, gen&uuml;gt es, die Website des deutschen R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall zu &ouml;ffnen. Dort wird zu Jahresbeginn von dem seit 2013 am Standort der Konzernzentrale in D&uuml;sseldorf amtierenden Vorsitzenden des Vorstandes der Rheinmetall Armin Papperger (*1963) gejubelt: &bdquo;Mit unserer neuen organisatorischen Aufstellung und dem einheitlichen Markenauftritt als integrierter Technologiekonzern haben wir exzellente Voraussetzungen geschaffen, um den Wandel der M&auml;rkte mitzugestalten und unsere ehrgeizigen mittelfristigen Ziele f&uuml;r nachhaltiges profitables Wachstum zu erreichen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nMan muss kein R&uuml;stungsspezialist sein, um den Schluss zu ziehen, dass aufgrund der weltweiten Kriege Rheinmetall seine Ums&auml;tze stetig gesteigert und 2021 einen (ausgewiesenen) Umsatz von 5.658 Mio. EUR erzielt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/weshalb-liefert-die-deutsche-bundesrepublik-panzer-fuer-den-krieg-gegen-russland\/\">Zeitung der Arbeit<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Panzerhilfe der USA und westlicher Verb&uuml;ndeter wird Russland und die Ukraine weiter in den Sumpf ziehen und ein Ende des Konflikts in weite Ferne r&uuml;cken lassen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nObwohl es ungewiss ist, wie dies der ukrainischen Armee helfen wird, ihre Kampff&auml;higkeiten zu verbessern, wird die Ank&uuml;ndigung der USA und Deutschlands, die Ukraine mit Angriffspanzern zu versorgen, Russland und die Ukraine zweifellos in einen Sumpf ziehen und das Ende des Konflikts weiter in die Ferne r&uuml;cken. [&hellip;]<br>\nDer russische Botschafter in Deutschland, Sergej Nechaev, verurteilte die Entscheidung Deutschlands, Panzer zur Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Verteidigung zu entsenden, als &ldquo;extrem gef&auml;hrlich&rdquo; und w&uuml;rde den Krieg auf eine &ldquo;neue Stufe der Konfrontation&rdquo; heben.<br>\nDer russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, sagte am Mittwoch, dass jede Lieferung amerikanischer Panzer an die Ukraine als &ldquo;eine weitere eklatante Provokation&rdquo; des Westens angesehen werden w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202301\/1284257.shtml\">Global Times<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>N&ouml;te der Ukrainer-Unterst&uuml;tzer: Belgien hat bereits 2014 den letzten Kampfpanzer verscherbelt<\/strong><br>\nFrankreich zweifelt, ob es Leclerc-Panzer liefern kann, Belgien m&uuml;sste die f&uuml;r 15.000 Euro verkauften Leopard f&uuml;r 500.000 zur&uuml;ckkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/noete-der-ukrainer-unterstuetzer-belgien-hat-bereits-2014-den-letzten-kampfpanzer-verscherbelt\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie weit wird Polen gehen?<\/strong><br>\nPolen will den Verteidigungsetat auf vier Prozent des BIP erh&ouml;hen &ndash; auf den h&ouml;chsten Stand aller Nato-Staaten. Regierungschef Morawiecki begr&uuml;ndet die exorbitanten Mehrausgaben mit dem Krieg in der Ukraine. Was hat er vor?<br>\nIn einem &ldquo;nie dagewesenen&rdquo; Schritt werde Warschau 2023 vier Prozent des BIP &ldquo;f&uuml;r die polnische Armee&rdquo; ausgeben, sagte Morawiecki. Der Krieg in der Ukraine lasse Polens Bewaffnung &ldquo;noch schneller&rdquo; voranschreiten als die Nato fordert (zwei Prozent).<br>\nDoch was hat die polnische Armee mit dem Krieg in der Ukraine zu tun? Will sie noch mehr Waffen liefern &ndash; oder bereitet sie sich selbst auf einen Einsatz jenseits der polnisch-ukrainischen Grenze vor? Die Ank&uuml;ndigungen der letzten Wochen werfen viele Fragen auf.<br>\nErst hie&szlig; es, man wolle Leopard-Panzer schicken &ndash; Warschau f&uuml;hrte Berlin &ouml;ffentlich vor. Als die Bundesregierung z&ouml;gerte, drohte Warschau mit einem Alleingang. Kaum war das Ziel erreicht, brachte Warschau die Lieferung von Kampfjets ins Gespr&auml;ch.<br>\nAlles war mit der Ukraine abgesprochen. Nach seinem Besuch in Washington hat Pr&auml;sident Selenskyj eigens einen Zwischenstopp in Warschau gemacht. Auch mit Litauen &ndash; dem Land, in dem die Bundeswehr die Nato-Ostflanke absichert &ndash; spricht sich Polen ab.<br>\nDas sogenannte &ldquo;Lublin-Dreick&rdquo; (Litauen, Polen, Ukraine) versteht sich als Speerspitze des ukrainischen EU-Beitritts. Es war an den massiven Pressionsversuchen gegen Deutschland aktiv beteiligt und hat im Panzerstreit sogar der EU und der Nato die Show gestohlen.<br>\nDas hat Polen offenbar ermutigt, noch weiter zu gehen. Was kommt als N&auml;chstes?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wie-weit-wird-polen-noch-gehen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Victoria Nuland freut sich &uuml;ber Zerst&ouml;rung von Nord-Stream-Pipelines<\/strong><br>\nDie Linke fordert die Bundesregierung auf, die Aufkl&auml;rung der Anschl&auml;ge voranzutreiben und Rechenschaft &uuml;ber den Stand der Ermittlungen abzulegen.<br>\nSevim Dagdelen, Linke-Abgeordnete und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der Nato, fordert von der Bundesregierung mehr Aktivit&auml;t bei der Aufkl&auml;rung der Anschl&auml;ge auf die Nord-Stream-Pipelines. Dagdelen sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Die Bundesregierung muss dringend ihren Willen zur Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Urheberschaft f&uuml;r diesen beispiellosen Angriff auf die deutsche Energiesouver&auml;nit&auml;t unter Beweis stellen und vorantreiben sowie gegen&uuml;ber Parlament und &Ouml;ffentlichkeit Rechenschaft &uuml;ber den Stand der Ermittlungen ablegen. Das bisherige Zuwarten Berlins kommt einer Vereitelung der Strafverfolgung gleich.&ldquo; Hintergrund der Forderung ist eine Aussage von Victoria Nuland, Unterstaatssekret&auml;rin der US-Regierung. Nuland hatte vergangene Woche bei einer Anh&ouml;rung im US-Kongress zum Anschlag gesagt: &bdquo;Senator Cruz, genau wie Sie bin ich, und ich denke, auch die Regierung, sehr erfreut zu wissen, dass Nord Stream 2 jetzt, wie Sie gerne sagen, ein St&uuml;ck Metall auf dem Meeresgrund ist.&ldquo;<br>\nCruz hatte Nuland gefragt, ob die von ihm vor dem russischen Angriff vorgeschlagenen Sanktionen gegen Nord Stream 2 den russischen Angriff auf die Ukraine verhindert h&auml;tten. Dies h&auml;tten ihm im Januar 2022 sowohl der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj als auch die polnische Regierung damals signalisiert. Nuland sagte, sie glaube, dass das fr&uuml;hzeitige Aus f&uuml;r Nord Stream 2 &bdquo;Putin nicht gestoppt&ldquo; h&auml;tte: &bdquo;Ich glaube nicht, dass wir diesen Krieg verhindert h&auml;tten, wenn die Europ&auml;er schneller bei Nord Stream 2 t&auml;tig geworden w&auml;ren &ndash; obwohl auch ich mir das gew&uuml;nscht h&auml;tte.&ldquo; Es sei aber wichtig gewesen, dass &bdquo;mit dem Tag, da der Krieg begann, die Deutschen die Pipeline gestoppt&ldquo; h&auml;tten. Dagdelen zu der Aussage: &bdquo;Die offene Freude der US-Unterstaatssekret&auml;rin Nuland &uuml;ber die Terrorattacke ist entlarvend.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/victoria-nuland-freut-sich-ueber-zerstoerung-von-nord-stream-pipelines-li.312835\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Im Osten nichts Neues: Gewaltspirale in Israel\/Pal&auml;stina<\/strong><br>\nProf. Moshe Zuckermann ist Soziologe und Historiker. Er lebt in Tel Aviv.<br>\nNach dem Milit&auml;reinsatz Israels in der pal&auml;stinensischen Stadt Dschenin vergangene Woche ist nichts geschehen, was nicht h&auml;tte vorhergesehen werden k&ouml;nnen. Zehn Pal&auml;stinenser wurden get&ouml;tet, und nach einem fest eingefahrenen Reaktionsmuster durfte dies in den Augen der Pal&auml;stinenser nicht ungeahndet bleiben, schon gar nicht in Dschenin, wo Milit&auml;raktionen der Israelis stets heftiger Widerstand entgegengesetzt wird. Alle wissen es: Initiativen der israelischen Armee in dieser Stadt m&uuml;ssen blutig ausgehen. Zun&auml;chst kommen Pal&auml;stinenser um, und dies f&uuml;hrt dann zwangsl&auml;ufig zu Toten auf israelischer Seite. (&hellip;)<br>\nDass die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen, auf Kollektivschuld basierend, v&ouml;lkerrechtswidrig sind und sich zudem immer wieder als ineffektiv erwiesen haben, interessiert in Israel Regierung und Bev&ouml;lkerung kaum. Man will Rache, begehrt, Blut zu sehen. Nur der Weg, der die Ursachen des Terrors und der Gewaltspiralen einzig zu &uuml;berwinden verm&ouml;chte &ndash; ein friedlicher Ausgleich mit den Pal&auml;stinensern &ndash; kommt nicht mehr in den Sinn. Der n&auml;chste Milit&auml;reinsatz von Israel kommt bestimmt, so auch die n&auml;chste Reaktion der Pal&auml;stinenser. Im Osten nichts Neues.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443928.im-osten-nichts-neues.html\">Moshe Zuckermann in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hunger und Armut in Syrien &ndash; die Folge westlicher Blockadepolitik<\/strong><br>\nMit der tragischen und historisch gesehen skandal&ouml;sen Allein-Entscheidung der Schweizer Regierung im Februar 2022, entgegen der Schweizer Neutralit&auml;t die Sanktionen der EU gegen Russland pauschal zu &uuml;bernehmen, hat diese Regierung auch die Funktion der Schweiz als neutrale Vermittlerin massiv besch&auml;digt. Und sie hat auch den Platz Genf als bew&auml;hrten Verhandlungsort definitiv abgewertet. Bereits hat das sp&uuml;rbare Auswirkungen &ndash; und betroffen sind wie immer bei Sanktionen vor allem die Unterschichten und die Armen. Der hier folgende Beitrag aus Syrien von Karin Leukefeld zeigt, wie das funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/hunger-und-armut-in-syrien-die-folge-westlicher-blockadepolitik\/\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>China fordert ausl&auml;ndische Truppen auf, die Pl&uuml;nderung der nat&uuml;rlichen Ressourcen in Syrien zu stoppen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEin chinesischer Vertreter bei den Vereinten Nationen hat die uneingeschr&auml;nkte Umsetzung der Resolution des Sicherheitsrats &uuml;ber die Ausweitung der grenz&uuml;berschreitenden humanit&auml;ren Hilfe f&uuml;r Syrien gefordert und betont, dass die illegale Stationierung und die milit&auml;rischen Operationen ausl&auml;ndischer Truppen in Syrien beendet und die Auspl&uuml;nderung der nat&uuml;rlichen Ressourcen des Landes durch ausl&auml;ndische Truppen unverz&uuml;glich eingestellt werden m&uuml;ssen.<br>\nDer UN-Sicherheitsrat beriet am Mittwoch &uuml;ber die politische und humanit&auml;re Lage in Syrien. Er verabschiedete am 9. Januar die Resolution 2672, die die Fortsetzung der grenz&uuml;berschreitenden UN-Hilfslieferungen nach Syrien f&uuml;r weitere sechs Monate erlaubt.<br>\nDai Bing, stellvertretender st&auml;ndiger Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, forderte die internationale Gemeinschaft auf, in den n&auml;chsten sechs Monaten gr&ouml;&szlig;ere Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass die Resolution vollst&auml;ndig und wirksam umgesetzt wird. [&hellip;]<br>\nDen US-Milit&auml;rs in Syrien wird vorgeworfen, &Ouml;llieferungen aus dem vom Krieg verw&uuml;steten Land zu stehlen. Nach ihrem Einmarsch in Syrien im Jahr 2014 haben die US-Streitkr&auml;fte unter dem Vorwand, terroristische Gruppen zu bek&auml;mpfen, Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in &ouml;lreichen Gebieten im Nordosten und Osten Syriens errichtet und mit dem systematischen Diebstahl syrischen &Ouml;ls begonnen. [&hellip;]<br>\nDas syrische &Ouml;lministerium berichtete im August 2022, dass die US-Streitkr&auml;fte 80 Prozent der syrischen &Ouml;lproduktion gestohlen und dem &Ouml;l- und Gassektor des Landes direkte und indirekte Verluste in H&ouml;he von etwa 107,1 Milliarden Dollar zugef&uuml;gt h&auml;tten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202301\/1284258.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Breites B&uuml;ndnis in Lima<\/strong><br>\nPeru: Kongress debattiert &uuml;ber vorgezogene Neuwahlen. Demonstranten fordern neue Verfassung.<br>\nBegleitet von neuen Protesten, hat der peruanische Kongress am Dienstag (Ortszeit) die Debatte &uuml;ber einen Gesetzentwurf zur Vorverlegung der Parlamentswahlen auf 2023 fortgesetzt. Mehrere Abgeordnete hatten den Entwurf eingebracht, um die Blockaden und Streiks in zahlreichen Regionen des Landes zu beenden. Bei den seit Wochen anhaltenden Protesten gegen die De-facto-Pr&auml;sidentin Dina Boluarte war am Wochenende ein weiterer Demonstrant durch Polizeigewalt ums Leben gekommen. Bisher sind nach Angaben des Nachrichtensenders Telesur mehr als 60 Menschen von Einsatzkr&auml;ften get&ouml;tet und Hunderte verletzt worden. &raquo;Die Situation in Peru wird von Stunde zu Stunde komplizierter&laquo;, schrieb die peruanische Tageszeitung La Rep&uacute;blica am Dienstag. Gewerkschaften, soziale Organisationen und linksstehende Parteien hatten f&uuml;r Dienstag zu einer weiteren landesweiten Demonstration aufgerufen, um den Forderungen nach einem R&uuml;cktritt Boluartes, der Freilassung des inhaftierten Expr&auml;sidenten Pedro Castillo sowie Neuwahlen und einem Referendum f&uuml;r eine neue Verfassung Nachdruck zu verleihen. Selbst wenn also der Kongress, dessen Votum bis jW-Redaktionsschluss noch nicht vorlag, sich mehrheitlich f&uuml;r vorgezogene Wahlen entscheiden sollte, w&auml;re damit nur eine Forderung der Demonstranten erf&uuml;llt. Auch ein R&uuml;cktritt der Putschpr&auml;sidentin Boluarte w&uuml;rde die Lage nicht entspannen. Eine Hauptforderung bei den Protesten ist die Wahl einer verfassunggebenden Versammlung. (&hellip;)<br>\nDer am 7. Dezember vergangenen Jahres durch einen parlamentarischen Staatsstreich gest&uuml;rzte linke Pr&auml;sident Castillo hatte sich f&uuml;r eine neue Verfassung eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443984.linke-in-lateinamerika-breites-b%C3%BCndnis-in-lima.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Anklage wegen Kriegsverbrechen gegen das Milit&auml;r von Myanmar in Deutschland eingereicht<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEine Gruppe von B&uuml;rgern aus Myanmar hat in Deutschland eine Strafanzeige eingereicht, in der sie das Milit&auml;r ihres Landes des V&ouml;lkermordes, der Kriegsverbrechen und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit beschuldigt, wie eine Rechtsorganisation am Dienstag mitteilte.<br>\nDer Fall wurde beim deutschen Generalbundesanwalt nach dem Prinzip der universellen Jurisdiktion eingereicht, das die Verfolgung bestimmter schwerer Verbrechen erlaubt, unabh&auml;ngig davon, wo sie begangen wurden, und das bereits bei der Verurteilung von Syrern wegen Gr&auml;ueltaten w&auml;hrend des B&uuml;rgerkrieges angewendet wurde.<br>\nDie 16 Beschwerdef&uuml;hrer leben in mehreren L&auml;ndern, darunter auch in Myanmar, und stammen aus einem Querschnitt der zahlreichen ethnischen Gruppen des Landes, darunter Rohingya, die dominante burmesische Bev&ouml;lkerung und die Minderheit der Chin.<br>\nIn der 215-seitigen Klageschrift wird das Milit&auml;r beschuldigt, Menschen &ldquo;systematisch get&ouml;tet, vergewaltigt, gefoltert, inhaftiert, verschleppt, verfolgt und andere Handlungen begangen zu haben, die V&ouml;lkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen darstellen&rdquo;, so die Kampagnengruppe Fortify Rights, die den Rechtsstreit leitet, in einer Erkl&auml;rung. [&hellip;]<br>\nIn der Beschwerde wird die deutsche Staatsanwaltschaft aufgefordert, Ermittlungen gegen einzelne Beamte und andere Personen einzuleiten, die f&uuml;r Massengr&auml;ueltaten verantwortlich sind.<br>\nSie bezieht sich auch auf das Vorgehen der Armee w&auml;hrend des gewaltsamen Vorgehens gegen die Rohingya im Jahr 2017, das mehr als 740.000 Menschen zur Flucht zwang.<br>\nDer Internationale Strafgerichtshof, der Internationale Gerichtshof und ein weiteres Verfahren der universellen Jurisdiktion in Argentinien verhandeln derzeit &uuml;ber Verbrechen, die w&auml;hrend des milit&auml;rischen Vorgehens gegen die Rohingya begangen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/the-world-myanmar\/war-crimes-complaint-filed-against-myanmar-military-in-germany.html%20\">The Irrawaddy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Myanmars UN-Botschafter fordert internationale Intervention zum Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung vor den Gr&auml;ueltaten der Junta<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer Botschafter Myanmars bei den Vereinten Nationen, U Kyaw Moe Tun, hat die globale Organisation aufgefordert, das Prinzip der &ldquo;Schutzverantwortung&rdquo; zu wahren und die Verantwortlichkeit f&uuml;r die von der Junta begangenen Gr&auml;ueltaten sicherzustellen.<br>\nSeit dem harten Vorgehen gegen friedliche Demonstranten nach dem Staatsstreich von 2021 hat Myanmar die Vereinten Nationen aufgefordert, das Prinzip anzuwenden, um das T&ouml;ten von Zivilisten durch die Junta zu stoppen und denjenigen zu helfen, die von Massakern, Kriegsverbrechen, Luftangriffen und Brandanschl&auml;gen betroffen sind.<br>\nAuf einer Sondersitzung der UNO zur Verhinderung von V&ouml;lkermord, Kriegsverbrechen, ethnischer S&auml;uberung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit sagte U Kyaw Moe Tun am Dienstag, es sei &ldquo;bedauerlich&rdquo;, dass fr&uuml;here Aufrufe an die UNO, das Prinzip und die Flugverbotszone anzuwenden, ignoriert worden seien. [&hellip;]<br>\nBei Luftangriffen der Junta wurden bis November mindestens 155 Zivilisten get&ouml;tet und etwa 190 verletzt.<br>\nIn einer Rede vor der UNO im Jahr 2021 lehnte U Kyaw Moe Tun die Milit&auml;rherrschaft ab und gelobte der abgesetzten Regierung der Nationalen Liga f&uuml;r Demokratie seine Loyalit&auml;t.<br>\nDie Junta hat erfolglos versucht, ihn zu ersetzen, und es gab bereits einen angeblichen Attentatsversuch, der zu Verhaftungen durch das FBI f&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/myanmar-un-ambassador-demands-international-intervention-to-protect-civilians-from-junta-atrocities.html\">The Irrawaddy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was die USA in Bezug auf Taiwan und Abschreckung falsch machen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIm vergangenen Jahr haben sich die Spannungen zwischen Washington und Peking in der Taiwan-Frage erheblich versch&auml;rft, und viele Strategen warnen, dass China bereit zu sein scheint, die Insel zu erobern. Um die Interessen der USA zu wahren, m&uuml;sse Washington in erster Linie, wenn nicht gar ausschlie&szlig;lich, auf milit&auml;rische Abschreckung setzen, argumentieren sie.<br>\nDoch diese Strategie w&uuml;rde mit ziemlicher Sicherheit nach hinten losgehen. Anstatt einen Krieg mit China wegen Taiwan zu verhindern, k&ouml;nnte eine auf milit&auml;rische Abschreckung ausgerichtete Politik einen solchen ausl&ouml;sen.<br>\nDiejenigen, die eine fast ausschlie&szlig;lich auf Abschreckung basierende Strategie bef&uuml;rworten, glauben, dass China danach strebt, die Vereinigten Staaten als dominierende Regionalmacht in Asien mit vorwiegend milit&auml;rischen Mitteln abzul&ouml;sen. [&hellip;]<br>\nDaraus ergibt sich eindeutig, dass Taiwan als strategisch wichtiger Standort niemals mit China vereinigt werden darf.<br>\nDiese Herangehensweise an die Situation in Taiwan basiert jedoch auf einer sehr zweifelhaften Analyse sowohl des angeblichen strategischen Werts Taiwans als auch der regionalen Absichten Chinas. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die Vereinigten Staaten ist eine Abschreckungspolitik, die darauf abzielt, Taiwan aus strategischen Gr&uuml;nden von China getrennt zu halten, v&ouml;llig unvereinbar mit ihrer Ein-China-Politik, in deren Rahmen Washington jeden einseitigen Schritt in Richtung taiwanesischer Unabh&auml;ngigkeit ablehnt, seine strategische Zweideutigkeit in Bezug auf die Verteidigung Taiwans aufrechterh&auml;lt und f&uuml;r die M&ouml;glichkeit einer friedlichen, ungezwungenen Vereinigung offen bleibt.<br>\nSollten die Vereinigten Staaten diese kritische Vereinbarung aufk&uuml;ndigen, indem sie beispielsweise Taiwan diplomatisch anerkennen oder die Insel zu einem vollwertigen Sicherheitsverb&uuml;ndeten machen (wie es der auf Abschreckung ausgerichtete Ansatz vorsieht), w&uuml;rde China zweifelsohne reagieren, indem es seinen Teil der Vereinbarung aufk&uuml;ndigt. [&hellip;]<br>\nPr&auml;sident Joe Biden hat wiederholt erkl&auml;rt, dass die Vereinigten Staaten milit&auml;risch eingreifen werden, wenn China Taiwan angreift, und die Insel damit als souver&auml;nen Sicherheitsverb&uuml;ndeten behandeln. Er hat auch behauptet, dass Taiwan allein entscheiden m&uuml;sse, ob es unabh&auml;ngig sein solle, was der langj&auml;hrigen Haltung der USA widerspricht, die jeden einseitigen Schritt zur Unabh&auml;ngigkeit Taiwans ablehnen. [&hellip;]<br>\nDie chinesische F&uuml;hrung hat aus diesen und anderen Aktionen den Schluss gezogen, dass die Erkl&auml;rungen der USA zur Unterst&uuml;tzung der Ein-China-Politik nicht mehr ganz glaubw&uuml;rdig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thediplomat.com\/2023\/01\/what-the-us-gets-wrong-about-taiwan-and-deterrence\/\">The Diplomat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das Programm der Willigen &ndash; Die FAZ will eine neue SPD<\/strong><br>\nDer Blick auf die Geschichte der SPD zeigt unwiderruflich: Die Partei ist flexibel und dehnbar, unabh&auml;ngig von urspr&uuml;nglich verabschiedeten Programmen und Inhalten. Uli Gellermann erkennt &uuml;ber die Forderungen eines &ldquo;FAZ&rdquo;-Artikels die Gefahr erneuter Wendungen dieser Partei.<br>\nDie Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), das Zentralorgan des Finanzkapitals, ist schlau: Sie wittert Morgenluft, jetzt, wo ein SPD-Kanzler Panzer in die Ukraine ordert, da k&ouml;nnte die SPD doch auch ideologischen Ballast abwerfen. Denn jeder k&ouml;nne in Scholz reinlesen, was er wolle, und bevor der Ukraine-Krieg in sein letales Endstadium eintritt und die Panzer-Fraktion die Schlacht verloren haben wird, brauche die SPD &ldquo;jetzt einen zweiten Godesberg-Moment&rdquo;.<br>\nMit dem &ldquo;Godesberger Programm&rdquo; hatte die SPD 1958 ihre sozialistischen Positionen &uuml;ber Bord geworfen &ndash; heute soll die Partei gef&auml;lligst die Reste einer friedlichen Au&szlig;enpolitik im aktuellen Programm liquidieren. [&hellip;]<br>\nIm noch g&uuml;ltigen Hamburger Grundsatzprogramm der SPD (2007, Seite 22) gibt es, trotz Irak- und Afghanistan-Krieg, diese Passage:<br>\n&ldquo;Eine friedliche Weltordnung ist nur mit den Vereinigten Staaten erreichbar, deshalb sind die Beziehungen zu den USA f&uuml;r uns von besonderem Gewicht.&rdquo;<br>\nDiese Friedensbremse, die mit der Orientierung auf die imperialistischen USA einhergeht, reicht der FAZ offenkundig nicht. &ldquo;Der Schock ist f&uuml;r die SPD eine Chance&rdquo;, &uuml;berschreibt die FAZ ihren aktuellen Artikel und setzt darauf, dass die deutsche Sozialdemokratie, die ihre Kumpanei mit den USA Panzer um Panzer weiter entwickelt, komplett umzudrehen ist. [&hellip;]<br>\nAngeekelt schreibt die FAZ: &ldquo;Jeder kann in Scholz reinlesen, was er will.&rdquo; Das Finanz- und R&uuml;stungskapital will gern der alleinige Autor der Scholz-Texte sein. Man braucht ein Programm der Willigen, eines der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten. Das Finanzkapital wird jeden Kriegskredit bewilligen, wenn nur die Rendite hoch genug ist. Zinsen und Zeche l&auml;sst man gern die deutsche Bev&ouml;lkerung zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.site\/inland\/161434-frankfurter-allgemeine-zeitung-fuer-neue\/\">Uli Gellermann auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sinkende Preise: Osteurop&auml;er klagen &uuml;ber Getreideschwemme aus Ukraine<\/strong><br>\nEs waren einmal Rekordpreise nach dem Ausbruch des Ukrainekriegs. Inzwischen sind sie gesunken. Im Osten der EU gibt es sogar viel zu viel Getreide.<br>\nBlockierte H&auml;fen im Schwarzen Meer, der Einbruch der Ernte in der Ukraine, der Kornkammer Europas, nach dem russischen Einmarsch und dann noch systematischer Getreidediebstahl von Russland &ndash; monatelang gab es wenig gute Nachrichten zur Lebensmittelversorgung. Die Weltmarktpreise steigen auf Rekordniveau. Das traf insbesondere die &auml;rmeren L&auml;nder. Inzwischen aber sind nicht nur die Preise stark gefallen. Die osteurop&auml;ischen EU-Staaten klagen sogar dar&uuml;ber, dass ihre Agrarm&auml;rkte von billigem Getreide aus der Ukraine &uuml;berschwemmt werden und so die heimische Produktion gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/getreide-aus-der-ukraine-osteuropaeer-klagen-ueber-schwemme-18641476.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Personalmangel in der Gastro? Stellschraube Arbeitsbedingungen!<\/strong><br>\nIn der aktuellen Debatte zum sogenannten Fachkr&auml;ftemangel im Gastgewerbe ist auff&auml;llig, dass die Sicht der Besch&auml;ftigten selbst kaum abgebildet wird. Eine von der AK Ober&ouml;sterreich gef&ouml;rderte Studie der Universit&auml;t Wien schlie&szlig;t diese L&uuml;cke und stellt die Erfahrungen der Besch&auml;ftigten ins Zentrum. Die Interviews zeigen deutlich, dass diese die Situation eines vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangels mit anderen Augen sehen, als dies vor allem von Arbeitgeber:innenseite dargestellt wird. Und auch die quantitativen Daten relativieren den Diskurs zum Fachkr&auml;ftemangel in der Branche. (&hellip;)<br>\nDie Strategien der Kosteneinsparung und zum Teil auch des Lohndiebstahls reichen von der Anmeldung der Besch&auml;ftigten unterhalb ihrer Qualifikation &uuml;ber unbezahlte &Uuml;berstunden, der Manipulation von Arbeitsaufzeichnungen bis hin zu zweifelhaften All-in-Vereinbarungen. So erz&auml;hlt eine K&ouml;chin in der Spitzengastronomie, dass sie in der Regel 15 statt der vorgesehenen elf Stunden am Tag arbeite. Diese &Uuml;berstunden gingen verloren, denn: &bdquo;Das steht auch im Vertrag, dass ich das als Weiterbildungsm&ouml;glichkeit in einem renommierten Lokal sehen soll. Damit haben sie sich abgesichert.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Befragten der Studie problematisieren vor allem auch die unangemessene Relation zwischen den hohen Anforderungen bez&uuml;glich Arbeitszeiten, Arbeitsdruck und den gefragten Kompetenzen einerseits und dem, was dann am Konto ankommt, andererseits. Unter allen Befragten gab es gro&szlig;e Unzufriedenheit mit den Arbeitszeiten: als besonders belastend werden geteilte Dienste, zu regelm&auml;&szlig;ige Wochenendarbeit, h&auml;ufige &Uuml;berstunden und zu kurze Ruhezeiten genannt. (&hellip;)<br>\nWenngleich aus den Arbeitsmarktdaten kein R&uuml;ckgang des Besch&auml;ftigtenstands in der Branche gefolgert werden kann, wird allerdings deutlich, dass sich immer weniger junge Menschen f&uuml;r eine Ausbildung in der Branche entscheiden. Im Vergleich zu anderen Branchen verzeichnet der Tourismus seit Jahren durchgehend einen &uuml;berdurchschnittlichen Lehrstellen&uuml;berhang, d. h. es gibt mehr offene Lehrstellen als Lehrlinge. (&hellip;)<br>\nDabei sind die Ver&auml;nderungen, die es br&auml;uchte, um &bdquo;es richtig zu machen&ldquo;, vielfach bekannt. Dringend notwendig w&auml;re eine Verbesserung der Entlohnung und der Arbeitsbedingungen: Existenzsichernde Grundl&ouml;hne, transparente Auszahlungspraxen und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen insbesondere in Bezug auf Arbeitszeit- bzw. Arbeitsruheregelungen sollten selbstverst&auml;ndlich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/fachkraeftemangel-im-gastgewe\">Johanna Neuhauser und Sophie H&ouml;tzinger auf A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So geht Klassenkampf<\/strong><br>\nMacrons &raquo;schwarzer Dienstag&laquo;: Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen protestieren in Frankreich gegen &raquo;Rentenreform&laquo; der Regierung.<br>\nDer Protest war noch heftiger als vor zwei Wochen: Deutlich mehr als zweieinhalb Millionen Menschen protestierten in Frankreich gegen das Rentendiktat des rechten Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron und seiner Premierministerin &Eacute;lisabeth Borne. Am &raquo;schwarzen Dienstag&laquo;, ausgerufen von den acht vereinigten Gewerkschaften des Landes, hatte die Staatsmacht in Paris, Marseille und anderen gro&szlig;en St&auml;dten 11.000 Polizisten gegen den Widerstand mobilisiert. Die parlamentarische Linke (NUPES) versucht seit Montag, den Gesetzentwurf, den aktuell 75 Prozent der Franzosen ablehnen, mit mehr als 6.000 &Auml;nderungsantr&auml;gen zu Fall zu bringen. Sollte Macrons B&uuml;rgerblock &raquo;Renaissance&laquo; (RE) in der Nationalversammlung bis zum 26. M&auml;rz keine Mehrheit f&uuml;r die &raquo;Reform&laquo; finden, k&ouml;nnte die Regierung sie mit Hilfe des Artikels 49.3 der franz&ouml;sischen Verfassung auch gegen Parlament und Bev&ouml;lkerung per Dekret durchsetzen. Bis zum sp&auml;ten Nachmittag trugen bei winterlichen Temperaturen Menschen aller Alters- und Berufsgruppen auf 240 Kundgebungen ihren Widerstand gegen Macron und sein Diktat auf die Stra&szlig;en. Die Lohnabh&auml;ngigen der f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Raffinerien und Kraftstoffdepots in der Normandie, der Bretagne und im S&uuml;dwesten Frankreichs bestreikten ihre Betriebe fast vollst&auml;ndig. Die Arbeit niedergelegt hatten auch Besch&auml;ftigte der &ouml;ffentlichen Transportunternehmen und des staatlichen Bildungsbetriebs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/443960.macrons-rentenreform-so-geht-klassenkampf.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Frankreich: Die Mobilisierung zum Sozialprotest &uuml;bertraf die Erwartungen <\/strong><br>\nMindestens anderthalb Millionen Menschen (am 19. 1. 2023 Anm. MW) auf den Stra&szlig;en unterwegs und ohne kontraproduktive Zusammenst&ouml;&szlig;e &ndash; Stark befolgte Streikaufrufe u.a. im &ouml;ffentlichen Schulwesen, im Transportsektor; nicht unbetr&auml;chtliche Drosselung der Energieproduktion &ndash; Beteiligung auch der Privatwirtschaft, u.a. massiv seitens der Airbus-Besch&auml;ftigungen in Toulouse &ndash; Die zentrale Frage lautet nun: wie weiter? Unterschiedliche Strategien im Streikb&uuml;ndnis der Gewerkschaftsvorst&auml;nde und Kompromissl&ouml;sung. [&hellip;]<br>\nJung und alt waren in dem wirklich generations&uuml;bergreifenden Demonstrationszug vertreten. Auch eine ganze Reihe von Kindern, die ihre Eltern begleiteten, da die Lehrkr&auml;fte sehr massiv streikten &ndash; viele von ihnen (den Lehrkr&auml;ften) waren wiederum als gemeinsame Abordnungen ihrer Schulen, identifizierbar durch gemeinsame Plakate, in der Demonstration vertreten. Am Nachmittag bezifferten die Gewerkschaften die Streikbeteiligung mit rund 70 Prozent im Grundschulwesen und 65 Prozent an Sekundarschulen, ein au&szlig;erordentlich hoher Wert. [&hellip;]<br>\nIn ganz Frankreich fanden in circa 230 St&auml;dten unterschiedlicher Gr&ouml;&szlig;e Demonstrationen statt. Die Gesamt-Teilnehmer\/innen\/zahl bezifferte das franz&ouml;sische Innenministerium am Abend mit &bdquo;1,160 Millionen&ldquo;, die Gewerkschaften sprachen von &bdquo;zwei Millionen&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/gewerkschaften-frankreich\/frankreich-die-mobilisierung-zum-sozialprotest-uebertraf-die-erwartungen-weitere-aktionen-und-streiks-ueber-den-23-1-bis-zum-naechsten-aktionstag-am-31-1\/\">Labournet<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r den Krieg &ndash; Almosen f&uuml;r das Klima<\/strong><br>\nDie Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Kiewer Regime in der Ukraine geht &uuml;ber vage Formulierungen nicht hinaus. Umso deutlicher waren die Absagen an Waffenlieferungen. Weder Argentinien noch Lateinamerika werden der Ukraine Waffen f&uuml;r diesen Krieg liefern, betonte Argentiniens Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez offen vor der Presse und lie&szlig; den deutschen Gast damit wie einen begossenen Pudel erscheinen. Waffen f&uuml;r die Ukraine, ganz konkret Munition f&uuml;r Panzer, lehnte auch Brasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva rundweg ab. (&hellip;)<br>\nGeradezu l&auml;cherlich mu&szlig; es erscheinen, wenn das &raquo;reiche Deutschland&laquo; rund 200 Millionen springen l&auml;&szlig;t f&uuml;r die Rettung des Regenwaldes im S&uuml;den Amerikas &ndash; eines der wichtigsten Faktoren f&uuml;r den Schutz des Klimas, w&auml;hrend gleichzeitig 100 Milliarden zus&auml;tzlich f&uuml;r die R&uuml;stung ausgegeben werden, also f&uuml;r den Krieg, den sch&auml;dlichsten Faktor f&uuml;r das Klima. Und damit ist hier vor allem das politische Klima gemeint. Peinlich, aber auch bezeichnend ist es, wenn knapp 50 Jahre nach dem faschistischen Putsch in Chile gegen den sozialistischen Pr&auml;sidenten Salvador Allende &ndash; ein Putsch, der auch von der damaligen Regierung der Bundesrepublik Deutschland zumindest mit Wohlwollen geduldet wurde &ndash; der Bundeskanzler nicht viel mehr als ein paar warme Worte &uuml;brig hat und gemeinsam mit Chile an einer Gedenkst&auml;tte f&uuml;r die Opfer der &raquo;Colonia Dignidad&laquo; arbeiten lassen will, einem von deutschen und chilenischen Faschisten betriebenen Lager, in dem Antifaschisten gequ&auml;lt und ermordet wurden. Soviel auch zu &raquo;unseren Werten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1454973194324\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Gift f&uuml;r die Natur und das Klima&ldquo;<\/strong><br>\nUmwelt- und Entwicklungsorganisationen warnen davor, das von der EU vorgeschlagene Abkommen mit den Mercosur-Staaten in S&uuml;damerika abzuschlie&szlig;en. Sie f&uuml;rchten einen Deal, der dem bedrohten Amazonas-Regenwald weiter schaden k&ouml;nnte.<br>\nDie Europ&auml;ische Union verhandelt mit der Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur, zu der Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay geh&ouml;ren, schon seit 1999 &uuml;ber einen Handelsvertrag. 2019 wurde zwar ein Durchbruch erzielt, es hakt aber immer noch, vor allem was den Schutz des Regenwaldes im Amazonasgebiet angeht, der schon gro&szlig;teils f&uuml;r die Viehzucht und landwirtschaftliche Nutzung abgeholzt wurde.<br>\nZahlreiche zivilgesellschaftliche Gruppen warnen deshalb vor den Folgen des Freihandelsabkommens. Mit ihm solle der Handel mit landwirtschaftlichen Produkten massiv gesteigert werden. &bdquo;Tonnenweise Billigfleisch und ein starker Anstieg gef&auml;hrlicher Pestizidexporte nach S&uuml;damerika w&auml;ren die Folge&ldquo;, kritisiert etwa Kerstin Meyer, Wirtschaftsreferentin des Bunds f&uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/gift-fuer-die-natur-und-das-klima-92056233.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Leben im Mittelmeer ist von allen Meeren am meisten bedroht<\/strong><br>\nDas Mittelmeer erw&auml;rmt sich und versauert st&auml;rker als andere Meere. Diese Entwicklung sch&auml;digt das &Ouml;kosystem unumkehrbar.<br>\nDas Mittelmeer ist nicht nur eines der beliebtesten Urlaubsziele der Welt, es bietet auch Lebensraum f&uuml;r zehn Prozent aller weltweit existierenden Arten. Doch Erderw&auml;rmung, Industrie und Tourismus gef&auml;hrden dieses fragile &Ouml;kosystem zunehmend. Das &laquo;Mare Nostrum&raquo; erw&auml;rmt sich um 20 Prozent schneller als der weltweite Durchschnitt der Ozeane. Im Sommer erreicht es Rekordwerte von fast 30 Grad Celsius. Auch der pH-Wert des Wassers sinkt schneller als in anderen Meeren, es wird immer saurer. Erw&auml;rmung und Versauerung bedrohen die Existenz vieler mariner Lebewesen. Das zeigt die 3Sat-Videodokumentation &laquo;Hitzestress im Mittelmeer &ndash; &Ouml;kosystem in Gefahr&raquo; vom 17. November 2022. [&hellip;]<br>\nDas Mittelmeer wird nicht nur immer w&auml;rmer, auch seine Chemie ver&auml;ndert sich: Kommt CO2 mit Wasser in Kontakt, entsteht Kohlens&auml;ure, was letztlich den pH-Wert des Wassers senkt und es somit saurer macht. Die steigende CO2-Konzentration in der Luft bewirkt direkt eine &Uuml;bers&auml;uerung der Gew&auml;sser. Dies schadet besonders den Meeresbewohnern, die Kalkschalen bilden, wie Muscheln und Fl&uuml;gelschnecken, Korallen, Seeigeln, Seesternen und Krebsen. Diesen Lebewesen f&auml;llt es zunehmend schwer, ein widerstandsf&auml;higes Kalkskelett aufzubauen. [&hellip;]<br>\nSchon l&auml;nger wird gefordert, 30 Prozent der Meerfl&auml;chen unter Schutz zu stellen. Derzeit sind es gerade mal 8 Prozent. Wolfgang Cramer, Umweltgeograph und &Ouml;kologe, fordert: &laquo;Es muss mehr unter Schutz gestellt werden, als das zur Zeit der Fall ist.&raquo; Und er stellt fest, dass bei den bestehenden Schutzgebieten vor allem im Mittelmeer die &Uuml;berwachung und auch die Restriktionen nur mangelhaft sind. Die Politiker w&uuml;rden allesamt den Eindruck erwecken, dass niemand irgendwelche Nachteile werde in Kauf nehmen m&uuml;ssen. Das sei ein gro&szlig;es M&auml;rchen, das die Politik erz&auml;hle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/uebriges-umwelt\/das-leben-im-mittelmeer-ist-von-allen-meeren-am-meisten-bedroht\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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