{"id":93368,"date":"2023-02-03T08:55:24","date_gmt":"2023-02-03T07:55:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368"},"modified":"2023-02-03T08:55:24","modified_gmt":"2023-02-03T07:55:24","slug":"hinweise-des-tages-4289","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h01\">Die Weltordnung und ihre Profiteure<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h02\">PCK-Raffinerie: Der Rest sind L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h03\">Zum Nachteil kleiner L&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h04\">Polit-Star Baerbock? Die Fassade br&ouml;ckelt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h05\">RAND Corporation: Diesen Krieg kann keiner gewinnen. Kehrt jetzt Vernunft ein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h06\">Frieden f&uuml;r die Ukraine: Mehr Lula wagen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h07\">Atomwaffen f&uuml;r Kiew?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h08\">&ldquo;Laptop from Hell&rdquo;: Hunter Biden fordert strafrechtliche Untersuchung gegen Hinterm&auml;nner der Story<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h09\">Kriegspropaganda mit Zeitfenster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h10\">20 Jahre Irak-Krieg: Die L&uuml;gen und ihre Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h11\">Myanmars Junta droht Menschen mit Gef&auml;ngnis, wenn sie sich mit Facebook-Posts f&uuml;r den Widerstand besch&auml;ftigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h12\">Kubicki zu Maskenpflicht: &bdquo;Erbitterter Widerstand von Lauterbach findet Ende&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h13\">So viele Krankschreibungen wie seit 25 Jahren nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h14\">Kollaps bei Apotheken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93368#h15\">WHO r&auml;t Regierungen, die alles Vertrauen aufgebraucht haben, Schleichwerber anzuheuern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Weltordnung und ihre Profiteure<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich um den Bezug gr&ouml;&szlig;erer Mengen an Frackinggas aus Argentinien. Das ist ein Ergebnis der dreit&auml;gigen S&uuml;damerikareise, von der Bundeskanzler Olaf Scholz am heutigen Dienstag zur&uuml;ckkehrt. Das Gas soll in verfl&uuml;ssigter Form importiert werden und dazu beitragen, russisches Erdgas vollst&auml;ndig zu ersetzen. Es wird aus der Schieferformation Vaca Muerta (&bdquo;Tote Kuh&ldquo;) im Westen Argentiniens gef&ouml;rdert, wo auch das deutsche Unternehmen Wintershall Dea t&auml;tig ist. Einwohner der Region klagen seit Jahren &uuml;ber gravierende Umweltsch&auml;den und dar&uuml;ber, dass seit Beginn des Frackings hunderte Erdbeben verzeichnet wurden. W&auml;hrend Berlin sich dort mit Gas eindecken will, unternimmt Buenos Aires neue Schritte, um die &uuml;berkommene westliche Dominanz abzusch&uuml;tteln. So hat es etwa die Mitgliedschaft im BRICS-B&uuml;ndnis beantragt und dies damit begr&uuml;ndet, die gegenw&auml;rtige &bdquo;Weltordnung&ldquo; sei &bdquo;erwiesenerma&szlig;en von und zum Nutzen einiger weniger geschaffen&ldquo; worden. J&uuml;ngste westliche Forderungen, Waffen aus russischer Produktion in seinen Best&auml;nden an die Ukraine zu liefern, weist Argentinien kategorisch zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9147\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>PCK-Raffinerie: Der Rest sind L&uuml;gen<\/strong><br>\nDas Aus des ehemaligen DDR-Kombinats Schwedt scheint besiegelt<br>\nGegenw&auml;rtig wird die Anlage durch eine &uuml;ber 50 Jahre alte, wenn auch mehrmals sanierte Pipeline versorgt, die Schwedt mit dem Hafen Rostock verbindet. Weder der Hafen noch die Rohrleitung haben die erforderliche Kapazit&auml;t, um den politisch gewollten Totalverzicht der BRD auf russisches Erd&ouml;l zu kompensieren. Mit den Lieferungen aus Rostock ist die PCK-Raffinerie unzureichend ausgelastet. Offiziell liegt der Auslastungsgrad derzeit bei 55 bis 56 Prozent.<br>\nDas bedeutet nicht nur, dass in Schwedt von allem &ndash; Benzin, Diesel, Heiz&ouml;l, Flugzeugtreibstoff &ndash; nur noch die H&auml;lfte produziert wird, sondern dass manches, zum Beispiel Bitumen f&uuml;r den Stra&szlig;enbau, dort derzeit gar nicht mehr hergestellt wird. Eine der schwerwiegenden Folgen ist, dass die Anlage unwiederbringlich gro&szlig;e Marktanteile an andere Unternehmen verliert.<br>\nHilfe soll &ndash; glaubt man der Bundesregierung &ndash; Erd&ouml;l aus Kasachstan und &uuml;ber den technisch ausgebauten Gdansker Hafen bringen. Offenbar gibt es dazu bisher allerdings in beiden F&auml;llen keine rechtsverbindlichen Vertr&auml;ge. Ohnehin k&ouml;nnte Kasachstan, seinem eigenen Angebot zufolge, in diesem Jahr nicht mehr als insgesamt 1,2 Millionen Tonnen in die BRD liefern. Was Polen angeht, sind bisher von beiden Seiten keine Zahlen genannt worden. Die von allen Mainstreammedien am 1. Dezember fast wortgleich &uuml;bernommene Behauptung aus dem Bundeswirtschaftsministerium, Polen und die BRD h&auml;tten sich &uuml;ber die Versorgung der PCK-Verarbeitungsanlage mit Erd&ouml;l geeinigt, war falsch und ist nicht richtiger geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444050.pck-raffinerie-der-rest-sind-l%C3%BCgen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zum Nachteil kleiner L&auml;nder<\/strong><br>\nEuropa wird Weltmarktf&uuml;hrer bei &bdquo;gr&uuml;nen&ldquo; Technologien! Das verk&uuml;ndete EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen schon bei ihrem Amtsantritt 2019. Der &bdquo;European Green Deal&ldquo; sollte den Weg weisen, von der Leyen verglich ihr Projekt mit der Apollo-Mission zum Mond.<br>\nDoch statt einer Mondfahrt droht eine Bruchlandung: Nicht nur China, auch die USA haben die EU &uuml;berholt. Mit dem rund 370 Milliarden Dollar schweren &bdquo;Inflation Reduction Act&ldquo; (IRA) f&ouml;rdert US-Pr&auml;sident Joe Biden sogar die Abwanderung deutscher und europ&auml;ischer Unternehmen in die USA. Er fordert Europa direkt heraus. Von der Leyen will dies aber nicht wahrhaben. Die Bundesregierung auch nicht. Die zwischen Berlin und Br&uuml;ssel vereinbarte Linie lautet, dass man keinen Handelskrieg mit den USA riskieren d&uuml;rfe; einen Subventionswettlauf soll es auch nicht geben.<br>\nDoch was wird dann aus dem &bdquo;European Green Deal&ldquo;? Er wird nun zum &bdquo;Green Deal Industrial Plan&ldquo; aufgemotzt und auf die Interessen der Industrie zugeschnitten. Dazu will von der Leyen noch nicht ausgegebenes Geld aus dem Corona-Aufbaufonds umlenken.<br>\nAu&szlig;erdem will die Kommission das Beihilferecht lockern, damit nationale Subventionen erm&ouml;glicht werden. Doch damit legt sie die Axt an den Binnenmarkt &ndash; l&auml;ngst nicht alle EU-Staaten k&ouml;nnen sich neue nationalen Beihilfen leisten. Vor allem kleine L&auml;nder f&uuml;rchten, an den Rand gedr&auml;ngt zu werden. Beim EU-Gipfel in einer Woche droht deshalb ein neuer Streit.<br>\nDabei h&auml;tte man mit Bidens IRA auch anders umgehen k&ouml;nnen. Die EU k&ouml;nnte die USA verklagen &ndash; wegen Wettbewerbsverzerrung. Sie k&ouml;nnte es den USA gleichtun und einen eigenen Finanztopf f&uuml;r die &bdquo;gr&uuml;ne&ldquo; Industriepolitik aufmachen. Das hat Frankreich vorgeschlagen.<br>\nDoch das traut sich von der Leyen nicht. Wegen des Ukrainekriegs d&uuml;rfe man sich nicht mit den Amerikanern anlegen, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Stattdessen riskiert man lieber Streit in den eigenen Reihen. Der &bdquo;Green Deal&ldquo; wird so nicht gef&ouml;rdert, im Gegenteil: Er ist in Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/European-Green-Deal\/!5909433\/\">Eric Bonse in taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Polit-Star Baerbock? Die Fassade br&ouml;ckelt <\/strong><br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin wurde ungeachtet ihres offenkundigen Scheiterns von den deutschen Medien mit viel Lob bedacht. In den deutschen Medien hatte Baerbock bisher ein gutes Standing. Das erkl&auml;rt ihre Beliebtheit trotz des Ausbleibens politischer Erfolge. Baerbock wurde zum Polit-Star hochgeschrieben &ndash; ein relevanter Teil ihrer W&auml;hler sitzt offenkundig in den Redaktionen deutscher Medien.<br>\nEin Misserfolg, den sie allerdings nicht allein zu verantworten hat, war das Vorhaben, mit massiven Sanktionen Russland zu ruinieren. Bei der Pressekonferenz, bei der sie die Sanktionen der EU erl&auml;utert, ist der deutschen Au&szlig;enministerin anzumerken, wie sie sich emotional leiten l&auml;sst. Offensichtlich hasst sie Wladimir Putin und auch ihren Kollegen Lawrow. Das macht sie f&uuml;r das Amt, das sie bekleidet, ungeeignet. Gro&szlig;e Gef&uuml;hle sind in der Diplomatie fehl am Platz. Man sollte trotz ganz grundlegend unterschiedlicher Ansichten miteinander reden k&ouml;nnen. Baerbock kann das nicht und wird damit zum Problem.<br>\nDer f&uuml;r 2022 f&uuml;r Russland prognostizierte Wirtschaftseinbruch im zweistelligen Bereich blieb dann auch aus. Die russische Wirtschaft kontrahierte zwar, aber deutlich geringer als erwartet beziehungsweise von Baerbock und Co. erhofft. Die nach Baerbocks Sprachregelung &ldquo;pr&auml;zedenzlosen Sanktionen&rdquo; bescherten der russischen Wirtschaft nach Angaben des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) einen Einbruch um 2,2 Prozent. Inzwischen hat der IWF seine Prognose f&uuml;r Russland f&uuml;r dieses und das kommende Jahr nach oben korrigiert. 0,3 Prozent w&auml;chst die russische Wirtschaft 2023 und 2,6 Prozent im Jahr 2024, sagt der IWF voraus. Damit ist die Prognose f&uuml;r Russland deutlich besser als f&uuml;r Deutschland, auf dessen Wirtschaft die Sanktionen zur&uuml;ckwirken. Das Sanktionsregime der EU, das Baerbock nicht nur mittr&auml;gt, sondern immer weiter forciert, wird f&uuml;r die deutsche Wirtschaft gef&auml;hrlich. Es wirkt insgesamt undurchdacht und selbstm&ouml;rderisch. Es drohen irreparable Sch&auml;den f&uuml;r den Standort Deutschland. Die Sanktionen stehen f&uuml;r Baerbock dennoch nicht in Frage.<br>\nBaerbock ist Au&szlig;enministerin und reist daher viel. Von ihren Reisen bringt sie vor allem sch&ouml;ne Bilder mit. Erfolge kann sie nicht vorweisen. Ihr Hauptanliegen ist, den L&auml;ndern, die sie besucht, die deutsche Sprachregelung im Hinblick auf Russlands &ldquo;brutalen Angriffskrieg&rdquo; aufzuzwingen und sie dazu zu bringen, sich dem westlichen Sanktionsregime anzuschlie&szlig;en. Auch damit scheitert sie regelm&auml;&szlig;ig, und das aus gutem Grund. Die Sicht Baerbocks auf den Konflikt ist einseitig und verk&uuml;rzt. Jeder au&szlig;erhalb der medialen deutschen Blase wei&szlig; das.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/161742-polit-star-baerbock-fassade-broeckelt\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Habeck: Bedauerlich, dass es nicht gelungen ist, aus der Allianz f&uuml;r die Ukraine mehr zu machen<\/strong><br>\nZwischen Russland-Bashing und Verst&auml;ndnis f&uuml;r L&auml;nder und Regierungen, die sich auf die Seite Russlands stellen &ndash; Wirtschaftsminister Robert Habecks Aussagen in der Sendung &ldquo;Markus Lanz&rdquo; demonstrieren die Widerspr&uuml;chlichkeit der deutschen Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/161675-habeck-bei-lanz-deutschland-zwischen\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>RAND Corporation: Diesen Krieg kann keiner gewinnen. Kehrt jetzt Vernunft ein?<\/strong><br>\nDie US-Denkfabrik RAND Corporation r&auml;t zu Waffenstilstand und Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Grundlage ist eine schonungslose Milit&auml;r-Analyse.<br>\nDie RAND Corporation, eine der einflussreichsten unabh&auml;ngigen Denkfabriken in den USA, insbesondere in Bezug auf milit&auml;rische und internationale Angelegenheiten, kommt in einer aktuellen Analyse zu dem Ergebnis, dass ein langer Krieg zwischen Russland und der Ukraine f&uuml;r die US-Interessen mehr Nachteile als Vorteile bringt. RAND ist eine Gr&uuml;ndung aus dem milit&auml;rischen Umfeld und der R&uuml;stungsindustrie. Die Analysen der Denkfabrik sto&szlig;en in der Regel bei politischen, wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Entscheidern auf gro&szlig;es Interesse.<br>\nDie aktuelle Studie kritisiert, dass sich die politische Debatte in Washington &bdquo;zu eng auf eine Dimension des Kriegsverlaufs konzentriert&ldquo;. Die Interessen der Ukraine seien andere als die der USA. W&auml;hrend &bdquo;die territoriale Kontrolle f&uuml;r die Ukraine immens wichtig&ldquo; sei, &bdquo;ist sie f&uuml;r die Vereinigten Staaten nicht die wichtigste Dimension f&uuml;r die Zukunft des Krieges&ldquo;. Die Autoren Samuel Charap und Miranda Priebe kommen zu dem Schluss, &bdquo;dass neben der Abwendung einer m&ouml;glichen Eskalation hin zu einem Russland-Nato-Krieg oder einem russischen Nukleareinsatz auch die Vermeidung eines langen Krieges eine h&ouml;here Priorit&auml;t f&uuml;r die Vereinigten Staaten haben&ldquo; als die R&uuml;ckgewinnung der territorialen Kontrolle durch die Ukraine. Im Ergebnis sieht die Analyse zun&auml;chst einen Waffenstillstand und schlie&szlig;lich ein Abkommen zwischen den Kriegsparteien als die f&uuml;r die US-Interessen vorteilhafteste L&ouml;sung. Nachdem ein &bdquo;absoluter Sieg&ldquo; einer der Parteien sehr unwahrscheinlich sei, sollten die aktuellen Frontlinien eingefroren werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/militaer-analyse-ukraine-geopolitik-us-denkfabrik-rand-corporation-diesen-krieg-kann-keiner-gewinnen-kehrt-jetzt-vernunft-ein-li.313682\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frieden f&uuml;r die Ukraine: Mehr Lula wagen!<\/strong><br>\nBrasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva will einen Friedensclub gr&uuml;nden. Deutsche Journalisten reagieren mit Unterstellungen darauf. Ein Gastbeitrag von Johannes Varwick.<br>\nDer frisch gew&auml;hlte brasilianische Pr&auml;sident Lula da Silva bietet sich als Vermittler im Ukraine-Krieg an und regt an, einen &bdquo;Friedensclub&ldquo; zu gr&uuml;nden. Der Krieg sei an einem Punkt angekommen, an dem keiner mehr seine Maximalziele erreichen k&ouml;nne. Es sei notwendig, eine Gruppe von L&auml;ndern zu bilden, die stark genug sei und respektiert werde, um sich mit Russland und der Ukraine an einen Verhandlungstisch zu setzen. Neben Brasilien erw&auml;hnt er China, Indien und Indonesien &ndash; diejenigen Staaten, die zwar mehr oder weniger scharf den russischen Angriffskrieg verurteilen, sich aber weder an den westlichen Sanktionen noch an Waffenlieferungen beteiligen.<br>\nRussland habe den Fehler begangen, &bdquo;in das Territorium eines anderen Landes einzudringen&ldquo;, sagte Lula. &bdquo;Aber ich denke immer noch: &sbquo;Wenn einer nicht will, streiten zwei nicht.&lsquo;&ldquo; Man wisse nicht genau, warum der Krieg begonnen worden sei, aber einige sagten, &bdquo;der Krieg habe begonnen, weil die Ukraine in die Nato&ldquo; wolle. F&uuml;r eine L&ouml;sung des Konfliktes m&uuml;sse mithin &uuml;ber die Ursachen und Hintergr&uuml;nde geredet werden. Lula ist also recht klar in der Verurteilung des russischen Angriffskrieges, aber weniger eindeutig bei der im Westen vorherrschenden Lesart, auf russische Interessen sei zu wenig R&uuml;cksicht genommen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/frieden-fuer-die-ukraine-mehr-lula-wagen-li.313631\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atomwaffen f&uuml;r Kiew?<\/strong><br>\nDer ukrainische Botschafter in Berlin, Olexij Makejew, schlie&szlig;t nicht aus, dass sein Land zu seinem Status als Atommacht zur&uuml;ckkehren m&uuml;sse. In einem Gespr&auml;ch mit dem ukrainischen Dienst der Deutschen Welle sagte er am Dienstag, die Sicherheitsgarantien, die das &raquo;Budapester Memorandum&laquo; von 1994 der Ukraine im Austausch f&uuml;r den Verzicht auf ihren Anteil an den sowjetischen Atomwaffen gegeben habe, h&auml;tten nur auf dem Papier gestanden. Nur der Besitz eigener Atomwaffen k&ouml;nne vor einem &raquo;Aggressor wie Russland&laquo; zuverl&auml;ssig sch&uuml;tzen. Makejew vermied, die R&uuml;ckkehr der Ukraine zum atomaren Status direkt zu fordern. Er sprach nur davon, die Diskussion dar&uuml;ber, wie die Ukraine zuverl&auml;ssige Sicherheitsgarantien bekommen k&ouml;nne, m&uuml;sse beginnen. (&hellip;)<br>\nDie Vorsicht in Makejews Formulierung ist nachvollziehbar. Die USA reagieren &ndash; Ausnahmen wie Israel best&auml;tigen die Regel &ndash; sehr allergisch auf Versuche von Drittstaaten, sich Atomwaffen zu verschaffen. Das Atomthema in eine Diskussion &uuml;ber westliche &raquo;Sicherheitsgarantien&laquo; f&uuml;r Kiew einzubauen, ist von ukrainischer Seite der Versuch, den westlichen Sponsoren das Dilemma klarzumachen, das sie bisher zu vermeiden suchen: entweder Kiew entsprechend zu bewaffnen oder selbst eine atomare Konfrontation mit Russland zu riskieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444041.ukraine-krieg-atomwaffen-f%C3%BCr-kiew.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Rede des ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskij auf der M&uuml;nchener &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo; 2022 k&ouml;nnte als Anlass f&uuml;r die russische Milit&auml;raktionen interpretiert werden. Und nun fordert ausgerechnet der Botschafter der Ukraine in Deutschland eine Diskussion dar&uuml;ber, ob sein Land Atomwaffen als &ldquo;Sicherheitsgarantien&rdquo; haben d&uuml;rfe. Die hochkorrupte Ukraine mit diesem Regime sollte vielmehr als sehr gro&szlig;es und gef&auml;hrliches Sicherheitsrisiko betrachtet werden &ndash; Atomwaffen w&uuml;rden die Situation verschlimmern. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93321#h07\">Fr&uuml;herer Selenskyj-Unterst&uuml;tzer im Visier<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kiew spielt Vabanque: Ukrainische Atomwaffenforderung<\/strong><br>\nIst die ukrainische F&uuml;hrung verr&uuml;ckt geworden? Eine R&uuml;ckkehr ihres Landes zum Status einer Atommacht in den Raum zu stellen, weil die 1994 abgegebenen Sicherheitsgarantien des &raquo;Budapester Memorandums&laquo; nicht eingehalten wurden und, wie Botschafter Olexij Makejew der Deutschen Welle sagte, nur der Besitz nuklearer Waffen vor &raquo;einem Aggressor wie Russland&laquo; sch&uuml;tze?Die Antwort lautet: Nein, verr&uuml;ckt sind sie nicht in Kiew. Sie folgen der Logik des Stellvertreterkrieges, auf den sich die Ukraine eingelassen hat. Jawohl, eingelassen. Denn zum ersten Mal war das Thema R&uuml;ckkehr zum Status als Nuklearmacht kurz vor Kriegsbeginn &ouml;ffentlich zur Sprache gebracht worden: am 19. Februar 2022 auf der M&uuml;nchener &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo; durch Wolodimir Selenskij. Jeder Versuch, die ukrainischen Atomforderungen zur Folge des russischen Angriffs zu erkl&auml;ren, vertauscht Ursache und Wirkung. Selenskijs Ruf nach der Bombe war zumindest in Wladimir Putins &ouml;ffentlicher Begr&uuml;ndung eines der prominenten Argumente f&uuml;r die Einleitung der &raquo;Spezialoperation&laquo;. Und selbst wenn der Beschluss zum Krieg in Russland schon l&auml;nger herangereift sein mag, muss man Selenskij bescheinigen, mit seiner Forderung eine Steilvorlage f&uuml;r seine Ausl&ouml;sung geliefert zu haben. Wollte er das vielleicht sogar? Oder wollten es die USA? Russland in diesen Krieg auf ukrainischem Boden verwickeln? Es f&auml;llt auf, dass das ganze Jahr seit Selenskijs Auftritt in M&uuml;nchen aus Washington kein kritisches Wort &uuml;ber dessen atomare Ambitionen zu h&ouml;ren war. So dass man mit hinreichender Gewissheit vermuten kann, dass sein Auftritt abgesprochen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444138.kiew-spielt-vabanque.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;ber Helme, Panzer und Kampfflugzeuge f&uuml;r ukrainische Faschisten: Ein bisschen Krieg<\/strong><br>\nDie besondere Verantwortung gegen&uuml;ber den V&ouml;lkern der UdSSR, die die H&auml;lfte aller Weltkriegsopfer verzeichnen mussten, hatte sich Russland schon dadurch verscherzt, dass es sich nach Jelzin und Gaidar nicht mehr aufteilen lassen und seine Ressourcen nicht mehr verschleudern, sondern selbst verwerten wollte. Genauso wenig k&ouml;nnen von NATO-Staaten entfachte Kriege ungestraft beendet werden &ndash; und wenn das wie in Syrien mit Waffen geschehen muss, dann sind russische Bomben Werkzeuge &bdquo;gezielter Zerst&ouml;rung von Menschenleben und ziviler Einrichtungen&ldquo;, was angesichts des millionenfachen Mordens an der Zivilbev&ouml;lkerung in Vietnam, Libyen oder in den Golfkriegen am Verstand derer zweifeln l&auml;sst, die sich ohne aufzumerken &uuml;ber Russlands Bomben auf westlich finanzierte und ausger&uuml;stete Islamisten in Aleppo entr&uuml;sten. Die irrationalen, weil moralgesteuerten Gr&uuml;nen waren erwartungsgem&auml;&szlig; als erste mit der Forderung nach Kampfflugzeugen zur Stelle, und wenn nicht alles t&auml;uscht, ist diese bestenfalls die letzte vor der nach Langstreckenraketen. Nur Soldaten zu schicken ist eine echte rote Linie &ndash; &bdquo;Wir stellen die Waffen, euer Volk die Toten&ldquo; lautet der Deal mit den ukrainischen Rechtsextremisten. Und weil in der Bundesregierung m&auml;nnlicherseits bis auf einen keiner bei der Bundeswehr war, m&uuml;ssen so manche Minister ohnehin f&uuml;rchten, dass ihr Kriegsdienstverweigerungsverfahren wegen nachweislicher Falschaussage (&bdquo;Ich bin gegen jede Weitergabe von Kriegswaffen&ldquo;) aufgerollt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ein-bisschen-krieg-4776545\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Laptop from Hell&rdquo;: Hunter Biden fordert strafrechtliche Untersuchung gegen Hinterm&auml;nner der Story<\/strong><br>\nSeit der Ver&ouml;ffentlichung der Inhalte seines Computers durch die New York Post hatte Hunter Biden versucht, Zweifel an der Herkunft seiner pers&ouml;nlichen Daten zu &auml;u&szlig;ern, die laut der Zeitung von dem Laptop stammen. &ldquo;Es k&ouml;nnte ein Laptop da drau&szlig;en sein, der mir gestohlen wurde&rdquo;, erkl&auml;rte der j&uuml;ngere Biden im Jahr 2021 in einem CBS-Interview. &ldquo;Es k&ouml;nnte sein, dass ich gehackt wurde. Es k&ouml;nnte sein, dass es der &ndash; dass es der russische Geheimdienst war. Es k&ouml;nnte sein, dass es mir gestohlen wurde.&rdquo; Die durchgesickerten E-Mails waren von der Post auf Hunters ber&uuml;chtigtem &ldquo;Laptop from Hell&rdquo; gefunden worden, den er im Jahr 2019 selbst in einer Computerwerkstatt in Delaware abgegeben hatte. (&hellip;)<br>\nDie Geschichte um die vermeintlich gehackten Materialien zum Laptop von Hunter Biden, der dubiose Gesch&auml;fte in der Ukraine machte und dabei seinen einflussreichen Vater Joe Biden nutzte, ist immer wieder Gegenstand der sogenannten &ldquo;Twitter Files&rdquo;. Die meisten Social-Media-Unternehmen standen im Jahr 2020 unter enormen Druck, auf m&ouml;gliche russische Einflussnahme w&auml;hrend der US-Wahl zu achten. In diesem Zusammenhang gab es f&uuml;r viele dieser Unternehmen regelm&auml;&szlig;ige Briefings durch das FBI und andere Regierungsorganisationen wie die CIA. &ldquo;Nur damit Sie es wissen, Sie sollten in h&ouml;chster Alarmbereitschaft sein. Wir dachten, dass es eine Menge russischer Propaganda bei der Wahl 2016 gab, wir haben bemerkt, dass es eine Art Dump geben wird, der dem &auml;hnlich ist. Seien Sie also einfach wachsam&rdquo;, zitierte Mark Zuckerberg den Wortlaut eines dieser Briefings. Kurz darauf stellte sich jedoch heraus: Die Materialien &uuml;ber Hunter Biden waren echt, es lag keine russische Einflussnahme vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/nordamerika\/161710-laptop-from-hell-hunter-biden\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Biden-Laptop: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91237\">&bdquo;Eine der erfolgreichsten Desinformations-Kampagnen in der modernen Geschichte amerikanischer Wahlen&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kriegspropaganda mit Zeitfenster<\/strong><br>\nEinmal mehr schlagen seit dem vergangenen Wochenende die Wellen im Konflikt um Taiwan hoch. In einem auf den 1. Februar datierten Memorandum, das bereits am vergangenen Freitag dem TV-Sender NBC News zugespielt wurde, fordert Michael A. Minihan, ein Vier-Sterne-General der U.S. Air Force, umfangreichere Vorbereitungen f&uuml;r einen Krieg der USA gegen China, den Minihan bereits im Jahr 2025 erwartet. Trotz des dem Pentagon vom USA-Kongre&szlig; Mitte Dezember f&uuml;r 2023 bewilligten Rekordbudgets von (offiziell) 858 Milliarden US-Dollar h&auml;lt der General, dessen Kommandantur f&uuml;r den Lufttransport von Soldaten und Kriegsger&auml;t sowie das Betanken von Kampfjets und anderen Kriegsflugzeugen aus der Luft zust&auml;ndig ist, die USA-Milit&auml;rmaschinerie f&uuml;r einen Krieg mit der Volksrepublik f&uuml;r unvorbereitet und empfiehlt nachdr&uuml;cklich Kriegs&uuml;bungen mit scharfer Munition. &raquo;Ich hoffe, ich liege falsch. Mein Bauch sagt mir, da&szlig; ich 2025 k&auml;mpfen werde&laquo;, so Minihan in dem internen Memorandum an seine Untergebenen mit dem Titel &raquo;February 2023 Orders in Preparation for &ndash; The Next Fight&laquo;. Pentagon-Chefsprecher Patrick S. Ryder hat die Echtheit des Memos best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1459542106692\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>20 Jahre Irak-Krieg: Die L&uuml;gen und ihre Folgen<\/strong><br>\nVor zwanzig Jahren, am 20. M&auml;rz 2003, begann der zweite Irak-Krieg mit einer gezielten Bombardierung des Regierungsviertels in Bagdad. Der Krieg war politisch gewollt. Mit einer &bdquo;Schock und Furcht-Kampagne&ldquo; sollten die irakische Infrastruktur zerst&ouml;rt und die irakischen Truppen demoralisiert werden. Der Einmarsch der Bodentruppen in das Land erfolgte am selben Tag von Kuwait und Jordanien her.<br>\nDer Krieg hatte in den USA einen l&auml;ngeren Vorlauf. Mit dem 43. US-Pr&auml;sidenten George W. Bush waren im Jahr 2001 die Neocons, die Neokonservativen, an die Macht gekommen. Sie verfolgten unerbittlich das Ziel, weltweit die amerikanische Vorherrschaft auszuweiten. Zu dem globalen Unilateralismus z&auml;hlte die Neuordnung im Nahen Osten, den schon Winston Churchill wegen des Reichtums an Gas und &Ouml;l zu einer strategischen Weltregion erster Ordnung erkl&auml;rt hatte.<br>\nDie Neocons wollten von Anfang an Saddam Hussein st&uuml;rzen &ndash; um jeden Preis. Der Diktator war von 1979 bis 1990 noch ein Verb&uuml;ndeter des Westens gewesen und vor allem von amerikanischen und deutschen R&uuml;stungsfirmen mit vielen Waffen beliefert worden, ohne dass es zu Protesten oder Sanktionen wegen der Menschenrechtsverletzungen im Irak gekommen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/moralisch-fragwuerdig-und-politisch-falsch-20-jahre-irak-krieg-die-luegen-und-ihre-folgen\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Myanmars Junta droht Menschen mit Gef&auml;ngnis, wenn sie sich mit Facebook-Posts f&uuml;r den Widerstand besch&auml;ftigen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nMenschen in Myanmar k&ouml;nnen wegen eines Facebook-&ldquo;Likes&rdquo; ins Gef&auml;ngnis kommen, so die Warnungen, die per SMS an die &Ouml;ffentlichkeit geschickt wurden<br>\nDie Junta hat in den letzten Wochen damit begonnen, die &Ouml;ffentlichkeit Myanmars per Textnachricht dar&uuml;ber zu informieren, dass sie wegen der Beteiligung an Aktivit&auml;ten in den sozialen Medien, die den Widerstand unterst&uuml;tzen, mit Terrorismusvorw&uuml;rfen konfrontiert werden k&ouml;nnten.<br>\nDieser Schritt wird von vielen als erneuter Versuch angesehen, den Menschen Angst vor dem Putschregime einzufl&ouml;&szlig;en, w&auml;hrend das Milit&auml;r in das dritte Jahr seines Machtanspruchs geht.<br>\nDerzeit sind drei Telekommunikationsanbieter in Myanmar t&auml;tig&hellip; Sie begannen in der dritten Januarwoche damit, die fraglichen Textnachrichten an die Verbraucher zu verschicken, in denen sie die Nutzer davor warnten, dass die Besch&auml;ftigung mit Facebook-Posts, die mit &ldquo;Terrorismus&rdquo; in Verbindung stehen, zu strafrechtlichen Anklagen f&uuml;hren k&ouml;nnte, und in denen sie sich auf den Anti-Terrorismus-Ausschuss der Junta beriefen.<br>\n&ldquo;Das Zentralkomitee f&uuml;r Terrorismusbek&auml;mpfung (CCCT) m&ouml;chte Sie dar&uuml;ber informieren, dass das Anklicken von &lsquo;Teilen, M&ouml;gen, Kommentieren&rsquo; von Beitr&auml;gen, die mit Terrorismus zu tun haben, zu rechtlichen Schritten f&uuml;hren kann&rdquo;, hei&szlig;t es in den Nachrichten, die von Myanmar Now eingesehen wurden. [&hellip;]<br>\nNach dem Milit&auml;rputsch vom Februar 2021 hatte die Junta eine Internetsperre verh&auml;ngt und sp&auml;ter beliebte Social Media-Plattformen blockiert. Die Menschen griffen auf die Installation virtueller privater Netzwerke (VPNs) zur&uuml;ck, um auf Facebook zuzugreifen &ndash; die wichtigste Online-Plattform, die von vielen im Land genutzt wird, um mit anderen zu kommunizieren und Nachrichten abzurufen.<br>\nDas Regime ging dazu &uuml;ber, die Nutzung von VPNs zu kriminalisieren, indem es Anklage gegen Personen erhob, nachdem es die verbotenen Anwendungen in ihren Telefonen gefunden oder Beweise f&uuml;r Aktivit&auml;ten in den sozialen Medien aufgedeckt hatte, die als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine putschfeindliche Haltung angesehen wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/myanmar-now.org\/en\/news\/activists-offer-qualified-praise-as-us-promises-lockstep-action-against-myanmar-regime\">Myanmar Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kubicki zu Maskenpflicht: &bdquo;Erbitterter Widerstand von Lauterbach findet Ende&ldquo;<\/strong><br>\nDer FDP-Vize nimmt das Ende der Maskenpflicht zum Anlass, um gegen den Gesundheitsminister auszuteilen. Er fordert eine parlamentarische Aufarbeitung der Corona-Politik. [&hellip;]<br>\nNun schreibt Kubicki, dass das Gesundheitsministerium ihm noch vor drei Wochen auf eine Anfrage erkl&auml;rt habe, eine Aufhebung der Maskenpflicht sei nicht &bdquo;sachgerecht&ldquo;. Am Tag nach der Antwort habe Lauterbach schlie&szlig;lich nachgegeben, meint Kubicki. &bdquo;Gestern erkl&auml;rte er nunmehr, die Maskenpflicht k&ouml;nne enden, weil &sbquo;unsere Ma&szlig;nahmen zur Vermeidung gro&szlig;er COVID-Winterwellen&lsquo; so erfolgreich gewesen seien.&ldquo;<br>\nTats&auml;chlich aber sei die Strategie mit Maskenpflicht in weiten Teilen Deutschlands zuletzt nicht erfolgreicher gewesen als die Politik von Bayern oder Schleswig-Holstein, schreibt Kubicki. Beide Bundesl&auml;nder hatten schon vor einigen Wochen auf die strikte Corona-Regel im Nahverkehr verzichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-pandemie-fdp-vize-wolfgang-kubicki-zu-maskenpflicht-erbitterter-widerstand-von-gesundheitsminister-karl-lauterbach-spd-findet-ende-li.313467\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>So viele Krankschreibungen wie seit 25 Jahren nicht mehr<\/strong><br>\nDie Krankenkassen haben 2022 einen starken Anstieg an Fehltagen im Job festgestellt. Corona spielte dabei nicht die ma&szlig;gebliche Rolle. Die hessische DAK-Chefin spricht von einem besorgniserregenden Weckruf f&uuml;r die Wirtschaft.<br>\nIn Hessen haben Fehltage im Job im Jahr 2022 ein Rekordniveau erreicht. Wie die Krankenkasse DAK berichtete, stieg der Krankenstand bei ihren Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent. Dies sei der h&ouml;chste Wert seit Beginn der Analysen vor 25 Jahren. Der Anstieg entspricht dem Bundestrend: 2022 lag der Krankenstand im Bundesgebiet mit 5,5 Prozent um 1,5 Punkte &uuml;ber dem Vorjahresniveau. (&hellip;)<br>\nDie meisten Ausf&auml;lle gingen auf Atemwegserkrankungen wie Erk&auml;ltungen und Bronchitis zur&uuml;ck, die drastisch zunahmen (plus 174 Prozent beispielsweise in Hessen). Auch R&uuml;ckenleiden und Depressionen sorgten f&uuml;r viele Arbeitsausf&auml;lle. &bdquo;Der hohe Krankenstand in Hessen ist besorgniserregend und sollte ein Weckruf f&uuml;r die Wirtschaft sein&ldquo;, sagt Britta Dalhoff, Leiterin der DAK-Landesvertretung in Hessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/krankenkassen-so-viele-krankschreibungen-wie-lange-nicht-mehr-18642349.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kollaps bei Apotheken<\/strong><br>\nSpitzenverband beklagt Rekordtempo bei Schlie&szlig;ungen. Linke f&uuml;r Verbot von Onlinehandel rezeptpflichtiger Arzneien.<br>\nDie Zahl der Apotheken hierzulande sinkt rasant, meldete am Mittwoch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb&auml;nde (ABDA). Sogar schneller als f&uuml;r Notfallpatienten virtuell aktualisiert. Bis Jahresende 2022 machten knapp 400 von bundesweit rund 18.000 Betriebsst&auml;tten dicht. Alarmierend, weil: &raquo;Das ist der gr&ouml;&szlig;te j&auml;hrliche Verlust an Apotheken in der Geschichte der Bundesrepublik&laquo;, so die ABDA-Pr&auml;sidentin Gabriele Regina Overwiening. Zuvor hatte die ABDA Angaben der Landesapothekerkammern in allen 16 Bundesl&auml;ndern ausgewertet. Bemerkenswert ferner: Die Apothekendichte hierzulande liegt bei 22 Apotheken pro 100.000 Einwohner. Das ist weit unterhalb des EU-Durchschnitts von 32. &raquo;Ein Ende dieses R&uuml;ckgangs ist bislang nicht abzusehen&laquo;, hie&szlig; es am Donnerstag seitens der Spitzenorganisation auf jW-Nachfrage. Nur, was sind die Gr&uuml;nde f&uuml;r das Apothekensterben? Diese etwa: fehlendes Fachpersonal, Betriebe ohne Nachfolge. F&uuml;r inhabergef&uuml;hrte Apotheken oft Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Gesch&auml;ftsaufgabe. Aber nicht nur selbst&auml;ndige Apotheker rutschen ins Aus &ndash; Overwiening: &raquo;Auch erst vor wenigen Jahren er&ouml;ffnete Filialapotheken m&uuml;ssen schlie&szlig;en.&laquo; 30 von ihnen kollabierten betriebswirtschaftlich. Ein dramatisches Signal, wie eng insgesamt die finanzielle Basis sei. Und es d&uuml;rfte noch enger werden. Seit dem 1. Februar betr&auml;gt der Abschlag, den Apotheken an Krankenkassen je Fertig&shy;arzneimittel abf&uuml;hren m&uuml;ssen, zwei statt 1,77 Euro. Eine Kostenma&szlig;nahme des Bundesgesundheitsministeriums, f&uuml;r zwei Jahre gesetzlich fixiert. Das schl&auml;gt ins Kontor, zumal im Vergleich dazu der Festzuschlag pro verordnetem Medikament in H&ouml;he von 8,35 Euro, sprich das Honorar f&uuml;r den Apotheker, seit zehn Jahren unver&auml;ndert geblieben ist. Rahmenbedingungen, die den Apothekenbetrieb deutlich erschwerten, so die ABDA-Pr&auml;sidentin weiter. Nicht zuletzt &raquo;b&uuml;rokratische Lasten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444123.gesundheitsversorgung-kollaps-bei-apotheken.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>WHO r&auml;t Regierungen, die alles Vertrauen aufgebraucht haben, Schleichwerber anzuheuern<\/strong><br>\nIn einem von der WHO empfohlenen Artikel in Foreign Affairs raten Gesundheitswissenschaftler und -funktion&auml;re den Regierenden, denen gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerungen nicht mehr vertrauten, in vertrauensw&uuml;rdige Institutionen und Personen zu &bdquo;investieren&ldquo;, damit diese f&uuml;r Pandemiema&szlig;nahmen werben.<br>\nAm 30. Januar erschien in der einflussreichen US-Zeitschrift Foreign Affairs ein Beitrag mit dem Titel: &bdquo;The Trust Gap: How to Fight Pandemics in a Divided Community&ldquo; (Die Vertrauensl&uuml;cke: Wie man in polarisierten Gemeinschaften Pandemien bek&auml;mpft).<br>\nDer stellvertrende Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Division Gesundheitsnotlagen, Chikwe Ihekweazu, empfahl &uuml;ber Twitter dringend die Lekt&uuml;re dieses &bdquo;wichtigen Artikels&ldquo;, der zeige, wie man in Gemeinschaften ohne Vertrauen die Menschen &bdquo;zum Handeln mobilisiert&ldquo;.<br>\nDer Artikel ist eine einzige, in sch&ouml;ne Worte gekleidete Ungeheuerlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/foreign-affairs\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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