{"id":93415,"date":"2023-02-03T16:29:46","date_gmt":"2023-02-03T15:29:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415"},"modified":"2023-02-03T16:29:46","modified_gmt":"2023-02-03T15:29:46","slug":"hinweise-des-tages-ii-570","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h01\">Krieg ist Frieden, Frieden ist Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h02\">So vergisst Deutschland seine eigene Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h03\">Die Zinserh&ouml;hung durch die EZB ist eine grandiose Fehlentscheidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h04\">Russland steigt zum zweitgr&ouml;&szlig;ten LNG-Lieferanten der EU auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h05\">Warum die EU bisher kein russisches Geld f&uuml;r den Ukraine-Aufbau zusagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h06\">CIA warnt vor Chinas Ambitionen gegen&uuml;ber Taiwan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h07\">Gewerkschaften mobilisieren gegen &raquo;Rentenreform&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h08\">S&ouml;der verpasst Wohnbau-Ziel: 93 Prozent fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h09\">Geplante Abwerbung von Lehrkr&auml;ften: Bayerischer Elternverband rechnet mit S&ouml;der ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h10\">Strom in Baden-W&uuml;rttemberg: Private sollen ans Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h11\">Hier eskaliert die Gewalt auf offener Stra&szlig;e: &ldquo;Dann ist das f&uuml;r mich Krieg&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h12\">Ola Bini freigesprochen und f&uuml;r unschuldig erkl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h13\">Die Militarisierung der ersten Inselkette<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93415#h14\">Zu guter Letzt: Strack-Zimmermann ruft zu den Waffen &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krieg ist Frieden, Frieden ist Krieg<\/strong><br>\nEuropa, die USA, aber vor allem Deutschland sind f&uuml;r das Stahlgewitter, das offenbar droht, hoffnungslos unterausger&uuml;stet. Was ist da blo&szlig; los? Kann es sein, dass eine Art kollektiver Wahnsinn die Vernunft beiseite gewischt hat?<br>\nIch schlage die Zeitungen auf, lese: &bdquo;Habeck dr&auml;ngt Scholz in Panzerdebatte&ldquo;, lese: &bdquo;Europa braucht mehr R&uuml;stungsfabriken&ldquo;, lese: &bdquo;Europa baut vor f&uuml;r den Kriegsfall&ldquo;, lese: &bdquo;Man muss auf Kriegswirtschaft umstellen&ldquo;, lese: &bdquo;100 Milliarden werden nicht reichen!&ldquo;, lese: &bdquo;Man braucht 300 Milliarden Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr&ldquo;.<br>\nDas fordert Eva H&ouml;gl, Wehrbeauftragte des Bundestags, und der NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg verlangt apodiktisch, dass die Waffenproduktion &bdquo;hochgefahren&ldquo; werde. Er erinnert daran, dass die USA mit weniger als 2000 Flugzeugen in den Zweiten Weltkrieg gezogen sind, und bis zum Ende dann 300 000 gebaut haben: So etwas m&uuml;sse man schaffen, sagt der Sozialdemokrat. Munition muss her, koste es, was es wolle &ndash; und zwar: subito!<br>\nUnd die Gr&uuml;nen, die viele Jahre lang mal Frieden ohne Waffen schaffen wollten, lassen Sara Nanni, Ombudsfrau dieser militanten ex-Friedenspartei im Verteidigungsausschuss sagen, wer Frieden will, der muss &bdquo;in die Sicherheit investieren. In den n&auml;chsten Jahren m&uuml;ssen wir die Produktion hochfahren&ldquo;. Bei der NATO hei&szlig;t es kurz und knackig: &bdquo;Wir brauchen neue R&uuml;stungsfabriken!&ldquo;<br>\nDenn, so Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock vor dem Europarat in Stra&szlig;burg, &bdquo;wir f&uuml;hren einen Krieg gegen Russland&ldquo;, und sie stellt orwellm&auml;&szlig;ig fest: &bdquo;Waffen retten Menschenleben!&ldquo;<br>\nDiese Gedanken dieser Ministerin f&uuml;r das &Auml;u&szlig;erste zu Ende gedacht, hei&szlig;en: Krieg ist Frieden. Frieden ist Krieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/krieg-ist-frieden-frieden-ist-krieg\/\">Arno Luik auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Moralismus: Warum Gr&uuml;ne kriegsbegeisterter sind als die CSU<\/strong><br>\nAnnalena Baerbock sieht &bdquo;uns&ldquo; bereits im Krieg mit Russland. Es ist kein Versprecher, wenn Deutschlands oberste Diplomatin sowas vom Stapel l&auml;sst. Die Gr&uuml;nen sind getrieben von Moralismus und Unbedingtheit. Warum das hochgef&auml;hrlich ist<br>\nWer moralisch ist, versucht sein Handeln anhand der Einteilung von Gut und B&ouml;se auszurichten. Moralist ist, wer sich sicher ist, gut zu handeln, und alles daransetzt, dass auch alle anderen es so sehen und so handeln, wie man sich selbst das vorstellt. Doch ist es gut, wenn Moralismus in unseren Kriegszeiten Hochkonjunktur hat? [&hellip;]<br>\nZum Moralismus gesellt sich zunehmend etwas anderes: Unbedingtheit. Sie relativiert nicht, schr&auml;nkt nicht ein, ohne R&uuml;cksicht auf Verluste. Die Unbedingtheit nimmt in Kauf, dass jeder weitere Kriegstag notwendig mit Toten einhergehen wird, dass Atombomben nicht nur gelagert, sondern irgendwann auch gez&uuml;ndet werden k&ouml;nnen. Sie will keine Verhandlungen, sondern absolute Siege und totale Niederlagen.<br>\nMoralismus und Unbedingtheit sind das Gegenteil eines geopolitischen Realismus und pr&auml;gen dennoch die kriegerische Realit&auml;t, in der die, die sich einen Frieden w&uuml;nschen, fast schon als unmoralisch gelten, und die, die auf der richtigen Seite stehen, fortw&auml;hrend nach immer mehr Waffen rufen, mit allem, was geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastian-friedrich\/moralismus-warum-gruene-kriegsbegeisterter-sind-als-die-csu%20\">Sebastian Friedrich in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>So vergisst Deutschland seine eigene Geschichte<\/strong><br>\nNach den schrecklichen Gr&auml;ueltaten, die Nazi-Deutschland der Welt angetan hatte, waren viele der Meinung, dass Deutschland kein moralisches Recht mehr auf Existenz hatte. [&hellip;]<br>\nDiese Geschichte scheint Armin Papperger, der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG, dem Hersteller des Leopard 2-Panzers, entgangen zu sein. Der Hauptsitz der Rheinmetall AG befindet sich in D&uuml;sseldorf, der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, dem Epizentrum des Ruhrgebiets, auf das der Morgenthau-Plan abzielte. Papperger und sein R&uuml;stungskonzern sind die Profiteure der Zeitenwende-Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz, die am 27. Februar 2022 &ndash; drei Tage nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine &ndash; mit gro&szlig;em Tamtam verk&uuml;ndet wurde. (Und der Aktienkurs der Rheinmetall stieg darauf innerhalb weniger Tage um 150 % ! Red.)<br>\nIn dieser Rede wandte sich Scholz von den deutschen Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs ab, in denen der ungez&uuml;gelte deutsche Militarismus in Zusammenarbeit mit der deutschen Industrie massive milit&auml;rische Kapazit&auml;ten aufgebaut hatte, die dann mit einer aggressiven deutschen Au&szlig;enpolitik verbunden wurden, die zu einem globalen Konflikt f&uuml;hrte.<br>\nScholz verk&uuml;ndete nun die milit&auml;rische Abschreckung als nationales Sicherheitsmodell f&uuml;r Deutschland, einschlie&szlig;lich einer massiven Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben, die die Gewinnspannen von Unternehmen wie Pappergers Rheinmetall AG drastisch erh&ouml;hen w&uuml;rde.<br>\nScholz&lsquo; Zeitenwende, so Papperger, sei in der Tat eine Z&auml;sur f&uuml;r Deutschland gewesen, die es vielen Deutschen erm&ouml;glicht habe, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs selbst auferlegten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die Rolle des deutschen Milit&auml;rs in der deutschen Au&szlig;enpolitik zu &uuml;berwinden. &bdquo;Fr&uuml;her wurden wir beschimpft und manchmal bedroht&ldquo;, sagte Papperger einem Reporter. &bdquo;Heute sagen und schreiben mir die Leute: &sbquo;Gott sei Dank, dass es Sie gibt.&rsquo;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-vergisst-deutschland-seine-eigene-geschichte\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Zinserh&ouml;hung durch die EZB ist eine grandiose Fehlentscheidung<\/strong><br>\nDie Entscheidung der EZB vom 2. Februar, die Zinsen erneut um 0,5 Prozentpunkte anzuheben und auch f&uuml;r den M&auml;rz eine gleich gro&szlig;e Erh&ouml;hung anzuk&uuml;ndigen, wird als eine gro&szlig;e Fehlentscheidung in die Geschichte eingehen. Obwohl schon jetzt absehbar ist, dass sich die Preisentwicklung in Deutschland und Europa im Verlauf dieses Jahres rasch Normalwerten n&auml;hern wird, riskiert die Notenbank eine weitere Verschlechterung der Wirtschaftsentwicklung. Sie untersch&auml;tzt die derzeitige Dynamik des Preisr&uuml;ckgangs.<br>\nDie EZB schreibt in ihrer Presserkl&auml;rung: &bdquo;Ein restriktives Zinsniveau wird im Laufe der Zeit die Inflation senken, indem es die Nachfrage d&auml;mpft, und gleichzeitig dem Risiko vorbeugen, dass sich die Inflationserwartungen dauerhaft nach oben verschieben.&ldquo; Das hei&szlig;t, die EZB setzt auf steigende Arbeitslosigkeit, um die Lohnentwicklung zu bremsen. Doch die Lohnentwicklung im gesamten Euroraum bietet keinen Anhaltspunkt f&uuml;r die Vermutung, es k&ouml;nne zu einer Beschleunigung der Lohnsteigerungen kommen, die inflation&auml;r wirken w&uuml;rde.<br>\nDer letzte verf&uuml;gbare Wert f&uuml;r die europ&auml;ischen Arbeitskosten zeigt einen Anstieg von 2,9 Prozent im dritten Quartal des vergangenen Jahres. In Deutschland haben die beiden gr&ouml;&szlig;ten Industriegewerkschaften Abschl&uuml;sse f&uuml;r die Jahre 2023 und 2024 get&auml;tigt, die in keiner Weise die Gefahr einer inflation&auml;ren Beschleunigung in sich tragen. Die EZB bek&auml;mpft ein Phantom und &uuml;bersieht, wie schnell sich schon im Verlauf des ersten Halbjahrs dieses Jahres die Preissituation entspannen kann, wenn es keine neuen negativen Schocks gibt.<br>\nDie Abbildung 1 zeigt, wie sehr sich die Preisentwicklung in kritischen Bereichen bereits verlangsamt hat. Die gewaltigen Zuwachsraten zwischen Herbst 2021 und Sp&auml;tsommer 2022 sind inzwischen von weitaus moderateren Raten abgel&ouml;st worden. Die Verlaufsraten (die Ver&auml;nderungen gegen&uuml;ber dem jeweiligen Vormonat) gehen also seit dem vierten Quartal 2022 gegen Null und sind teilweise sogar negativ geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/02\/03\/die-zinserhoehung-durch-die-ezb-ist-eine-grandiose-fehlentscheidung\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russland steigt zum zweitgr&ouml;&szlig;ten LNG-Lieferanten der EU auf<\/strong><br>\nDie Mantras aus Br&uuml;ssel, die EU k&ouml;nne unabh&auml;ngig vom russischen Gas werden, haben den Praxistest nicht bestanden. Russland ist im Dezember 2022 zum zweitgr&ouml;&szlig;ten LNG-Lieferanten der EU aufgestiegen. (&hellip;)<br>\n2022 wurde die russische Intervention in der Ukraine zum Vorwand genommen, zun&auml;chst die Jamal-Pipeline (Russland-Wei&szlig;russland-Polen-Deutschland) abzuschalten und Nord Stream 2 gar nicht erst zuzulassen. Als die Nord Stream Pipelines dann gesprengt wurden, haben in Washington sicher die Sektkorken geknallt, denn damit war das g&uuml;nstige russische Gas faktisch vom europ&auml;ischen Markt verdr&auml;ngt und der Weg frei f&uuml;r US-amerikanisches Fracking-LNG. (&hellip;)<br>\nTrotzdem k&ouml;nnen all die LNG-Lieferungen das russische Gas nicht ersetzen. Erstens gibt es daf&uuml;r selbst mittelfristig nicht genug Kapazit&auml;ten auf dem Weltmarkt und zweitens gibt es daf&uuml;r auf absehbare Zeit nicht genug LNG-Terminals in der EU. Daran &auml;ndern auch die Parolen der Politiker nichts, die russisches Gas ganz aus der EU verbannen wollen.<br>\nDass diese Parolen leere Worte sind, zeigt die Tatsache, dass die russischen LNG-Exporte in die EU so stark gestiegen sind.<br>\nUm den Mangel an Gas auszugleichen, erleben wir gerade ein politisches Wunder: Trotz aller Warnungen, die Welt w&uuml;rde untergehen, wenn die EU nicht schnellstm&ouml;glich aus der Kohle als Energietr&auml;ger aussteigt, wurden massenweise stillgelegte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb genommen, um den Mangel an Gas auszugleichen. Das bedeutet, dass Kohle entweder gar nicht zum angek&uuml;ndigten Weltuntergang f&uuml;hrt, oder dass die europ&auml;ischen Politiker in dem Weltuntergang das kleinere &Uuml;bel im Vergleich zu russischem Gas sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/russland-steigt-zum-zweitgroessten-lng-lieferanten-der-eu-auf\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum die EU bisher kein russisches Geld f&uuml;r den Ukraine-Aufbau zusagt<\/strong><br>\nDie EU hat russisches Verm&ouml;gen eingefroren, das einen Teil der Sch&auml;den decken k&ouml;nnte. Die EU-Kommission w&uuml;rde gern darauf zur&uuml;ckgreifen. Doch es gibt juristische H&uuml;rden &ndash; aber nicht nur.<br>\nDie ukrainische Regierung hat auf dem Treffen mit 15 EU-Kommissaren am Donnerstag in Kiew ihre Forderung wiederholt: Die EU m&uuml;sse daf&uuml;r sorgen, dass der russische Aggressor f&uuml;r die von ihm angerichtete Zerst&ouml;rung bezahle. Das ist ganz w&ouml;rtlich gemeint. Die russischen Verm&ouml;genswerte, die von der EU seit dem Fr&uuml;hjahr eingefroren wurden, sollen f&uuml;r den Wiederaufbau der zerst&ouml;rten Infrastruktur verwendet werden.<br>\nNach offiziellen Br&uuml;sseler Zahlen geht es um eine Menge Geld: Laut EU-Kommission sind in der EU rund 300 Milliarden Euro Devisen&shy;reserven der russischen Zentralbank eingefroren worden. Hinzu kommen rund 19 Milliarden Euro an Privatverm&ouml;gen, in der Regel von Oligarchen, die die EU eingefroren hat. Die gesch&auml;tzt mittlerweile 600 Milliarden Sch&auml;den, die Russland in der Ukraine angerichtet hat, lie&szlig;en sich damit nicht abdecken, aber doch ein nicht unerheblicher Teil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/ukraine-konflikt\/warum-die-eu-bisher-kein-russisches-geld-fuer-die-ukraine-zusagt-18649529.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Leider hinter Paywall. In dem Artikel wird detailliert und kenntnisreich beschrieben, warum es aus v&ouml;lkerrechtlicher Sicht verboten (!) ist, die eingefrorenen russischen Gelder f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine verwendet werden d&uuml;rfen, egal, was u. a. <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/von-der-leyen-eingefrorenes-russisches-vermoegen-fuer-die-ukraine-nutzen-91947525.html\">Ursula von der Leyen herbeifabuliert<\/a>. Im &Uuml;brigen sehen das laut Artikel auch der EuGH, die Juristischen Dienste und der Ministerrat so, nur die Kommissionspr&auml;sidentin und z. B. der lettische Vizepr&auml;sident Valdis Dombrovskis meinen, sich &uuml;ber geltendes V&ouml;lkerrecht hinwegsetzen zu k&ouml;nnen. Dann gibt es in dem Artikel noch einen sch&ouml;nen Hinweis auf den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen den Irak, aus dem entsprechende Forderungen auf Wiedergutmachung durch die USA und US-Unternehmen kommen k&ouml;nnten, wenn Russland gezwungen werden w&uuml;rde, sein Verm&ouml;gen f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine einzusetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>CIA warnt vor Chinas Ambitionen gegen&uuml;ber Taiwan<\/strong><br>\nCIA-Direktor William Burns warnt davor, die Ambitionen des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping gegen&uuml;ber Taiwan zu untersch&auml;tzen. &ldquo;Unsere Einsch&auml;tzung bei der CIA ist, dass ich die Ambitionen von Pr&auml;sident Xi in Bezug auf Taiwan nicht untersch&auml;tzen w&uuml;rde&rdquo;, sagte der Direktor des US-Geheimdienstes bei einer Veranstaltung der Georgetown University in Washington.<br>\nDie schlechte Leistung des russischen Milit&auml;rs und der russischen Waffensysteme in der Ukraine h&auml;tten Xi Jinping wahrscheinlich &uuml;berrascht und verunsichert, und er versuche daraus Lehren zu ziehen. Burns sagte, die Vereinigten Staaten w&uuml;ssten durch die Nachrichtendienste, dass Xi seinem Milit&auml;r befohlen habe, sich bis 2027 auf eine Invasion Taiwans vorzubereiten. &ldquo;Das bedeutet nicht, dass er beschlossen hat, im Jahr 2027 oder in einem anderen Jahr in Taiwan einzumarschieren, aber es ist eine Erinnerung an die Ernsthaftigkeit seines Ziels und seines Ehrgeizes.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/cia-taiwan-china-usa-ambitionen-1.5744343\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mehr und mehr stellen die USA die Ein-China-Politik infrage. Zu bef&uuml;rchten ist, dass die deutsche Bundesregierung auch hierbei der US-Administration folgen wird. Kurios wirkt die Artikel-&Uuml;berschrift bzw. die ihr zugrunde liegende &ldquo;Warnung&rdquo; des CIA-Direktors schon &ndash; immerhin betrachtet sich die Bev&ouml;lkerung der Insel Taiwan als chinesisch. Leider hinterfragt die &ldquo;SZ&rdquo; nicht die Ambitionen der USA gegen&uuml;ber Taiwan.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gewerkschaften mobilisieren gegen &raquo;Rentenreform&laquo;<\/strong><br>\nZweiter Streik- und Aktionstag in Frankreich noch massiver als der erste. N&auml;chste Aktionstage am 7. und am 11. Februar<br>\nDer zweite landesweite Streik- und Aktionstag am Dienstag gegen die &raquo;Rentenreform&laquo; war noch massiver als der erste am 19. Januar. Nach Angaben der Gewerkschaften beteiligten sich etwa 2,8 Millionen Menschen an den rund 250 Demonstrationen im ganzen Land, w&auml;hrend es vor zehn Tagen 2 Millionen bei 200 Demonstrationen waren. Auffallend war die verst&auml;rkte Mobilisierung in kleinen und mittelgro&szlig;en St&auml;dten. Diesmal nahmen auch mehr junge Menschen teil, denn dem Aufruf der acht gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaften des Landes zu Streiks und Demonstrationen hatten sich diesmal auch ein Dutzend Jugendverb&auml;nde angeschlossen. (&hellip;)<br>\nAm Rande der Demonstration in Marseille, an der diesmal mehr als 200.000 Menschen teilnahmen, w&auml;hrend es am 19.1. knapp 150.000 gewesen sind, erkl&auml;rte Jean-Luc M&eacute;lenchon, der Gr&uuml;nder der Bewegung La France insoumise (LFI): &raquo;Dies ist ein ganz besonderer Tag mit einer beeindruckenden Massenmobilisierung durch die Gewerkschaften. Damit treten wir in eine neue Phase des Kampfes gegen die ungerechten Reformpl&auml;ne ein.&laquo; (&hellip;)<br>\nAm Mittwochabend kamen die Vertreter der Gewerkschaften zusammen, um Bilanz zu ziehen. &raquo;Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt, da&szlig; eine wachsende Zahl von Franzosen die ungerechte Rentenreform der Regierung ablehnt&laquo;, stellten sie fest. &raquo;Die Masse der Bev&ouml;lkerung unterst&uuml;tzt den Kampf der Gewerkschaften dagegen, das Rentenalter auf 64 Jahre heraufzusetzen und gleichzeitig die Beitragszahlungsdauer zu verl&auml;ngern. Neun von zehn arbeitenden Menschen dieses Landes lehnen diese Reformpl&auml;ne ab und zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung unterst&uuml;tzen die Mobilisierung.&laquo; So gut wie niemand lasse sich durch die Propaganda der Regierung verwirren, unterstrichen die Gewerkschaften. (&hellip;)<br>\nDie in diesem Kampf zusammengeschlossenen Gewerkschaften rufen die Bev&ouml;lkerung zu einer noch massiveren Mobilisierung auf und k&uuml;ndigen f&uuml;r Dienstag den 7. und Samstag den 11. Februar die n&auml;chsten landesweiten Streik- und Aktionstage an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1493416503224\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>S&ouml;der verpasst Wohnbau-Ziel: 93 Prozent fehlen<\/strong><br>\nDer Freistaat verfehlt sein Wohnungsbau-Ziel deutlich: Statt 10.000 erschwinglicher Wohnungen wird die staatliche BayernHeim bis Ende 2024 maximal 682 im Bestand haben. Damit fehlen 93 Prozent der von Ministerpr&auml;sident S&ouml;der versprochenen Wohnungen.<br>\nMit der staatlichen Baugesellschaft BayernHeim wollte Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) 2018 der Opposition im vergangenen Landtagswahlkampf den Wind aus den Segeln nehmen. 10.000 bezahlbare Mietwohnungen sollte die Neugr&uuml;ndung des Freistaates bis 2025 bauen.<br>\nDieses Versprechen kann S&ouml;der nicht einhalten: Denn statt 10.000 wird die BayernHeim bis Ende 2024 maximal 682 sozial gef&ouml;rderte Wohnungen vorweisen k&ouml;nnen. Das zeigen Daten aus dem Bauministerium, die dem BR vorliegen. Damit w&auml;ren nur sieben Prozent der anvisierten Wohnungen erreicht &ndash; und das Ziel um 93 Prozent verfehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/markus-soeder-verpasst-wohnbau-ziel-93-prozent-fehlen,TUAgLYk\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geplante Abwerbung von Lehrkr&auml;ften: Bayerischer Elternverband rechnet mit S&ouml;der ab<\/strong><br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident will bundesweit Tausende Lehrerinnen und Lehrer abwerben &ndash; und br&uuml;skiert damit die anderen Bundesl&auml;nder. Fachleute sprechen von einem &raquo;Dammbruch&laquo;, auch bayerische Eltern sind emp&ouml;rt.<br>\nDie von Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) angek&uuml;ndigte Abwerbeaktion von Lehrerinnen und Lehrern aus anderen Bundesl&auml;ndern st&ouml;&szlig;t bei Fachleuten, aber auch bei Eltern auf massive Kritik. S&ouml;der hatte bei einer Klausur der CSU-Landtagsfraktion gesagt, er wolle wegen des heimischen Lehrermangels 6000 neue Lehrerstellen schaffen. Weil es diese Kr&auml;fte auf dem Arbeitsmarkt derzeit aber nicht gibt, will der Ministerpr&auml;sident dem p&auml;dagogischen Personal in anderen Bundesl&auml;ndern die Vorz&uuml;ge Bayerns verdeutlichen und auch Hilfen zum Umzug zahlen.<br>\nBildungsexperten kritisieren die Ank&uuml;ndigung scharf. &raquo;Ich halte es f&uuml;r unverantwortlich, was Bayern da macht. Dass ein Land so explizit ein Umzugs- und Anreizpaket auflegt, ist ein Dammbruch&laquo;, sagte Bildungsforscher Dirk Zorn von der Bertelsmann Stiftung im Interview mit der &raquo;Augsburger Allgemeinen&laquo;<br>\nZorn betonte, der Lehrkr&auml;ftemangel sei eine deutschlandweite Herausforderung, die auch nur gemeinsam gel&ouml;st werden k&ouml;nne. Durch S&ouml;ders Pl&auml;ne &raquo;erodiert alles Vertrauen darauf, dass wir uns als Land dieser Aufgabe gemeinsam stellen und allen Kindern Teilhabechancen und gute Bildung erm&ouml;glichen&laquo;. S&ouml;ders Pl&auml;ne hatten auch in anderen Bundesl&auml;ndern Kritik hervorgerufen, da die L&auml;nder eigentlich verabredet hatten, auf derartige Abwerbekampagnen zu verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/abwerbung-von-lehrkraeften-bayerischer-elternverband-rechnet-mit-soeder-ab-a-9fcdcefb-0416-4dd4-8571-69012c55fc5e%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich finde gut, dass die bayerischen Eltern nicht ihre egoistischen Eigeninteressen (an gutem Schulunterricht f&uuml;r ihre Kinder) in den Vordergrund stellen, sondern das gro&szlig;e Ganze im Blick haben. Andererseits w&uuml;rden Abwerbekampagnen, die die Bundesl&auml;nder wie ein Anbieterkartell verhindern wollen, die Lehrergeh&auml;lter (und vielleicht auch die Arbeitsbedingungen) verbessern helfen &ndash; das w&auml;re eine gute Entwicklung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Strom in Baden-W&uuml;rttemberg: Private sollen ans Netz<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttemberg will das Stromnetz zum Teil an private Investoren geben. Und das, obwohl wirtschaftliche und politische Gr&uuml;nde dagegen sprechen.<br>\nDie Schaltzentrale von transnetbw am Stadtrand der Kleinstadt Wendlingen sieht ein bisschen aus wie das Krisenzentrum in einem Endzeit-Thriller. Auf einem hauswandgro&szlig;en Bildschirm blinken die Stromleitungen auf einer Europakarte in unterschiedlichen Farben. Von hier verwaltet das Unternehmen auch die eigenen Stromautobahnen, die entscheidend sind, um den Offshore-Strom nach S&uuml;den zu transportieren.<br>\nSeit dem umstrittenen R&uuml;ckkauf des Energieversorgers EnBW im Jahr 2010 durch das Land geh&ouml;ren auch das Tochterunternehmen transnetbw und ihr &uuml;ber 3.000 Kilometer langes Hochspannungsnetz dem Staat. Das soll sich nach dem Willen der EnBW, aber auch der baden-w&uuml;rttembergischen Landesregierung nun zumindest teilweise &auml;ndern. Die EnBW wird zwei Anteile an transnetbw zu je 24,95 Prozent verkaufen. Seit vergangenem Jahr l&auml;uft ein Bieterverfahren. Nach Presseberichten haben schon Investoren wie die Allianz oder der Finanzinvestor Blackrock Interesse bekundet. Ziel ist es, frisches Kapital von &uuml;ber einer Milliarde ins Unternehmen zu bringen. Geld, das f&uuml;r den Netzausbau und die noch immer defizit&auml;re EnBW dringend notwendig sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Strom-in-Baden-Wuerttemberg\/!5909581\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eigentlich unbegreiflich, aber bei Konservativen (also den Gr&uuml;nen und Schwarzen in der Regierung von Baden-W&uuml;rttemberg) wohl normal, dass man Privaten leistungslose, staatlich garantierte Profite zuschustert. Wenn die Schuldenbremse den Investitionen in den Netzausbau entgegenst&uuml;nde, w&uuml;rde das nur einmal mehr zeigen, wie verr&uuml;ckt die Schuldenbremse ist; aber nicht einmal das ist laut Artikel der Fall.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hier eskaliert die Gewalt auf offener Stra&szlig;e: &ldquo;Dann ist das f&uuml;r mich Krieg&rdquo;<\/strong><br>\nDer Drogenkrieg auf Hamburgs Stra&szlig;en wird immer offensiver gef&uuml;hrt &ndash; mit Waffen vom Schwarzmarkt. Das Brisante: Die Polizei wusste seit Jahren Bescheid.<br>\nDer schwarze Audi Q8 ist durchsiebt. Mindestens 20 Sch&uuml;sse sollen Unbekannte in k&uuml;rzester Zeit auf ihn abgegeben haben. Die beiden jungen M&auml;nner im Wagen &uuml;berleben, der mehrfach getroffene Fahrer muss notoperiert werden. Auch Wochen sp&auml;ter sind die Einschussl&ouml;cher noch in Gartenz&auml;unen am Tatort im Hamburger Stadtteil Tonndorf zu finden. Dass in aller &Ouml;ffentlichkeit geschossen wird, ist in Hamburg kein Einzelfall.<br>\nDenn in der Hansestadt h&auml;ufen sich die Schie&szlig;ereien mit Toten und Schwerverletzten, die eng mit der Rauschgiftkriminalit&auml;t zusammenh&auml;ngen. Die Szene ist offenbar gut ausgestattet mit Waffen, die auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden &ndash; darauf deuten Dokumente hin, die t-online vorliegen. Doch die Polizei, so scheint es, hat all dem wenig entgegenzusetzen. Jan Reinecke ist Landesvorsitzender beim Bund Deutscher Kriminalbeamter und warnt vor einer neuen T&auml;tergeneration, die vor Waffengebrauch nicht zur&uuml;ckschreckt. &ldquo;Wenn in Hamburg auf offener Stra&szlig;e geschossen wird, ist das f&uuml;r mich Krieg&rdquo;, sagt er.<br>\n&ldquo;Die Hamburger Polizei hat nicht begriffen, dass wir ein Problem mit Schusswaffen haben, die Dealern zur Verf&uuml;gung stehen&rdquo;, sagt Reinecke. Er vertritt rund 1.500 Kriminalpolizisten und hat tiefe Einblicke in die Organisation. Die Polizei sei gnadenlos unterbesetzt, und die Kolleginnen und Kollegen k&ouml;nnten so nicht mal ansatzweise vor die Lage kommen. &ldquo;Wir k&ouml;nnen immer nur reagieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/hamburg\/id_100120578\/hamburg-drogenkrieg-die-polizei-ist-nicht-ausreichend-ausgestattet-.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die zunehmende Waffengewalt hat sicher verschiedene Ursachen und Aspekte. Nur liest man in dem Artikel einfach zu oft zu einem bestimmten Punkt: Personalmangel bei der Polizei. &ldquo;Die Polizei [ist] gnadenlos unterbesetzt&rdquo;, behauptet zumindest die Berufsvertretung BDK. Ist den Politikern der Schutz der Bev&ouml;lkerung und die Verhinderung von schwerer Kriminalit&auml;t nicht wichtig genug? Oder wurde, wie eigentlich immer, das offenbar fehlende Geld vergeudet f&uuml;r Subventionen und Steuergeschenke an Gro&szlig;unternehmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ola Bini freigesprochen und f&uuml;r unschuldig erkl&auml;rt<\/strong><br>\nDer Freispruch des schwedischen Netzaktivisten Ola Bini in Ecuador hat weltweit f&uuml;r Erleichterung gesorgt. Bini war einen Tag nach Julian Assange verhaftet und f&uuml;r mehr als zwei Monate inhaftiert worden. Ihm wurde damals Computerspionage vorgeworfen, das Verfahren dauerte fast vier Jahre. [&hellip;]<br>\nDas in Quito ans&auml;ssige &bdquo;Centro de Autonom&iacute;a Digital&ldquo;, dessen technischer Leiter Ola Bini ist, twitterte: &bdquo;Dieses Urteil markiert einen Meilenstein in der Verteidigung der digitalen Sicherheit und der Menschenrechte, da es best&auml;tigt, dass unsere Arbeit nicht kriminalisiert werden sollte, und dies umso mehr, wenn es keine soliden technischen Argumente gibt.&ldquo; Amnesty International Schweden bezeichnete das Urteil auf Twitter als einen &bdquo;Sieg sowohl f&uuml;r die Justiz als auch f&uuml;r alle, die digitale Rechte und pers&ouml;nliche Integrit&auml;t verteidigen&ldquo;. Pedro Vaca Villarreal, Sonderberichterstatter f&uuml;r die Meinungsfreiheit bei der Organisation amerikanischer Staaten (OAS), begr&uuml;&szlig;te das Urteil und twitterte, dass die Verteidigung und F&ouml;rderung der Privatsph&auml;re von Menschen im Internet &uuml;ber die Garantien des Rechtsstaats erfolge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/ecuador-ola-bini-freigesprochen-und-fuer-unschuldig-erklaert\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Der Freispruch f&uuml;r Ola Bini ist ein gutes Signal. Nun k&ouml;nnten US und britische Justizbeh&ouml;rden beweisen, dass sie &auml;hnlich gut funktionieren wie die ecuadorianische Justiz in diesem Fall. Das Verfahren gegen Julian Assange strotzt von Fragw&uuml;rdigkeiten, m&ouml;glichen Befangenheiten und Winkelz&uuml;gen, die auf dem Schachbrett verboten w&auml;ren. Wenn die Justizbeh&ouml;rden in diesen L&auml;ndern wirklich unabh&auml;ngig sind, was man mittlerweile eigentlich nur noch bezweifeln kann, dann geh&ouml;rt auch Julian Assange auf freien Fu&szlig;. Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn ich mich in der Einsch&auml;tzung dieser Rechtssysteme irren w&uuml;rde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Militarisierung der ersten Inselkette<\/strong><br>\nDie NATO wird die Zusammenarbeit mit Japan gezielt ausbauen und mit ihren traditionellen Streitkr&auml;ften, in der Cyberabwehr sowie im Weltall enger als bisher mit dem ostasiatischen Land kooperieren. Die Welt sei &bdquo;an einem historischen Wendepunkt&ldquo; angelangt, an dem sich das &bdquo;Kr&auml;ftegleichgewicht im Indo-Pazifik schnell verschiebt&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Gemeinsamen Erkl&auml;rung, die NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg und Japans Ministerpr&auml;sident Fumio Kishida diese Woche in Tokio unterzeichnet haben. Der Ausbau der Kooperation, den Berlin auch auf nationaler Ebene gezielt vorantreibt, geschieht in einer Zeit, in der Japan eine seit 1945 beispiellose Aufr&uuml;stung startet: Es erh&ouml;ht seinen Milit&auml;retat um &uuml;ber 50 Prozent, wird zum Land mit dem drittgr&ouml;&szlig;ten Wehrhaushalt der Welt und beschafft ein Raketenarsenal, das Ziele in China geballt angreifen kann. Parallel intensivieren die USA ihre Milit&auml;rkooperation mit Japan &ndash; in einer Weise, die Experten mit dem Aufbau westlicher Milit&auml;rpotenziale im Umfeld der Ukraine ab 2014 vergleichen. &Auml;hnliche Schritte unternimmt Washington auf der gesamten ersten Inselkette vor China &ndash; auch auf Taiwan und in den Philippinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9152\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Strack-Zimmermann ruft zu den Waffen &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/strong><br>\nMarie-Agnes #StrackZimmermann, geboren am 10. M&auml;rz 1958 in D&uuml;sseldorf, wollte schon fr&uuml;h hoch hinaus. Mittlerweile ist sie&hellip;&uuml;berall und will alles. Von einer Wehrpflicht, &uuml;ber schwere #Waffen&hellip;Hauptsache wir folgen. Doch dabei wirkt sie ziemlich paradox.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JdC8liL2YHY\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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