{"id":93516,"date":"2023-02-08T08:28:39","date_gmt":"2023-02-08T07:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516"},"modified":"2023-02-08T08:28:39","modified_gmt":"2023-02-08T07:28:39","slug":"hinweise-des-tages-4292","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h01\">Kaum mehr als Peanuts: Die EU und der Inflation Reduction Act<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h02\">Sanktionen gegen Nothilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h03\">Die Ukraine als k&uuml;nftiges Zentrum Europas?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h04\">Pistorius auf Blitzvisite: &ldquo;Der Mann mit den Panzern&rdquo; besucht Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h05\">Regierung genehmigt riesige Panzerlieferung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h06\">&ldquo;Panzerallianz&rdquo;: Deutschland steht schon wieder allein im Regen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h07\">Unbefristete Versammlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h08\">&raquo;Man weicht dem totalen Konflikt nicht mehr aus&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h09\">&Uuml;bertragung russischer Verm&ouml;genswerte durch die USA an die Ukraine untergr&auml;bt die Glaubw&uuml;rdigkeit der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h10\">China k&ouml;nnte &ldquo;strategisch reagieren&rdquo;, wenn die USA Mittelstreckenraketen in Japan stationieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h11\">Neue nepalesische Regierung wird voraussichtlich eine ausgewogene Au&szlig;enpolitik einleiten und die Bestrebungen der USA vereiteln, das Land in die indopazifische Strategie einzubinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h12\">Aush&ouml;hlung der Justiz und haarstr&auml;ubende Ma&szlig;nahmen gegen Pal&auml;stinenser: Die ultrarechte israelische Regierung macht, was sie will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h13\">Linke setzt sich durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h14\">Telegram geht gegen RT-Inhalte vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h15\">Chemnitz: Gr&uuml;ne Stadtr&auml;tin will Auftritt des Kabarettisten Uwe Steimle verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93516#h16\">Stadt N&uuml;rnberg kippt Auftritt von Daniele Ganser<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kaum mehr als Peanuts: Die EU und der Inflation Reduction Act<\/strong><br>\nSkepsis ist angebracht angesichts der Gespr&auml;che, die Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der franz&ouml;sische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire seit Montag in Washington f&uuml;hren. Der Inflation Reduction Act (IRA) ist das alles dominierende Thema: das neue US-Gesetz, das ann&auml;hernd 370 Milliarden US-Dollar bereitstellt, um den Aufbau der Industrie f&uuml;r die Energiewende in den Vereinigten Staaten zu f&ouml;rdern. Es treibt Habeck und Le Maire zu Verhandlungen in die US-Hauptstadt, weil es Zulieferungen aus der EU f&uuml;r klimafreundliche US-Produkte ausgrenzt und komplette Industriebetriebe zur Abwanderung aus Europa nach Nordamerika zu motivieren droht. Warum soll man in der schw&auml;chelnden EU investieren, wenn man f&uuml;r dasselbe Vorhaben in den USA sehr viel Geld einsacken kann? Am Ende k&ouml;nnte wom&ouml;glich eine brummende CO2-neutrale US-Industrie stehen, die die EU mit ihren klimafreundlichen Waren &uuml;berschwemmt, w&auml;hrend das alte Europa industriell nur noch schwach dahind&uuml;mpelt. Habeck und Le Maire sprechen also in Washington vor. Ihre Optionen sind d&uuml;rftig. Die USA legen s&auml;mtliche Schalter um, um sich f&uuml;r ihren finalen Machtkampf gegen China zu st&auml;rken &ndash; auch industriell. Berlin, Paris und Br&uuml;ssel wiederum haben sich mit dem Ukraine-Krieg in eine umfassende Abh&auml;ngigkeit von Washington begeben, die ihnen nur geringen politischen Spielraum l&auml;sst. Wie sie in dieser Lage die auf H&ouml;chsttouren laufende US-Regierung veranlassen wollen, aus dem IRA nicht das Maximum f&uuml;r ihr Land herauszuholen, sondern R&uuml;cksichten zu nehmen, ist nicht klar. Denkbar w&auml;ren kleine Zugest&auml;ndnisse; so k&ouml;nnte Washington den Kauf von Elektroautos auch dann subventionieren, wenn in den Fahrzeugen Bauteile aus Europa stecken. Weil aber mehr als Peanuts kaum drin sind, hat die EU-Kommission bereits Pl&auml;ne vorgelegt, die darauf hinauslaufen, mit den US-Subventionen m&ouml;glichst gleichzuziehen &ndash; vor allem den Green Deal Industrial Plan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444389.kaum-mehr-als-peanuts.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sanktionen gegen Nothilfe<\/strong><br>\nHilfsorganisationen fordern die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Syrien, da diese die Nothilfe nach dem verheerenden Erdbeben blockieren. Die Sanktionen tr&auml;fen schon &bdquo;seit Jahren die Bev&ouml;lkerung schwer&ldquo;, erkl&auml;rt der Generalsekret&auml;r des Middle East Council of Churches (MECC); ihretwegen komme nun aber auch noch die kirchliche &bdquo;Erdbebenhilfe nicht in Syrien an&ldquo;. Der Leiter des syrischen Roten Halbmonds berichtet, sanktionsbedingter Treibstoffmangel verhindere, dass genug Hilfskonvois in das syrische Erdbebengebiet aufbrechen k&ouml;nnten. Die Sanktionen werden bereits seit Jahren von Hilfsorganisationen wie der Caritas scharf kritisiert, weil sie Armut und Hunger im Land eskalieren lassen. In Syrien sind, da Nahrungsmittelimporte wie auch die Einfuhr etwa von D&uuml;nger und Ger&auml;ten f&uuml;r die Landwirtschaft sanktionsbedingt kaum noch m&ouml;glich sind, laut Angaben des World Food Programme zw&ouml;lf von 22 Millionen Einwohnern Nahrungsmittelunsicherheit ausgesetzt. Statt die Sanktionen aufzuheben, verlangt Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, Grenz&uuml;berg&auml;nge in Nordsyrien zu &ouml;ffnen &ndash; und macht sich so das Erdbeben zunutze, um eine alte westliche Forderung durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9157\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Heuchlerin&rdquo; &ndash; Von der Leyen erntet Shitstorm f&uuml;r Beileids-Tweet &uuml;ber T&uuml;rkei und Syrien<\/strong><br>\nEin Tweet von Ursula von der Leyen, der den Angeh&ouml;rigen der Opfer des Erdbebens in Syrien und der T&uuml;rkei sowohl die Solidarit&auml;t als auch die Unterst&uuml;tzung der EU zusichern sollte, ging nach hinten los. Angesichts des Sanktionsregimes der EU gegen&uuml;ber Syrien halten die User die EU-Kommissionspr&auml;sidentin f&uuml;r unglaubw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/europa\/162197-heuchlerin-kommissionspraesidentin-erntet-shitstorm-fuer\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Ukraine als k&uuml;nftiges Zentrum Europas?<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen, Pr&auml;sidentin der EU-Kommission und also de facto Pr&auml;sidentin der EU, best&auml;tigte erneut ihre politische Inkompetenz. Mehr und mehr hei&szlig;t unser gr&ouml;&szlig;tes Problem also: Wo sollen wir unsere Hoffnungen auf ein friedliches Europa herholen? Zumindest wer die Ukraine selber von etlichen Reisen kennt, wer dort pers&ouml;nliche Bekannte hat, wer ihre politische und wirtschaftliche Geschichte der letzten 30 Jahre mitverfolgt hat und wer deshalb die gegenw&auml;rtige Situation einigerma&szlig;en beurteilen kann, hat erneut nur eine Version, nicht total zu verzweifeln: eine doppelte oder gar dreifache Portion Whisky oder Vodka, was auch immer, um wenigstens schlafen zu k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nAndererseits waren Kommissionschefin von der Leyen und Ratspr&auml;sident Michel aber auch nicht klug genug, die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen an ein Ende des Krieges oder andere Konditionen zu kn&uuml;pfen. Sie lavieren &ndash; und huldigen Pr&auml;sident Selenskyj, der geh&auml;tschelt und glorifiziert wurde, als sei er der &ldquo;Retter Europas&rdquo;. Nachdem Michel die EU und die Ukraine in eins gesetzt hatte, wagte sich von der Leyen noch weiter vor:<br>\n&ldquo;Die Ukraine ist zum Mittelpunkt unseres Kontinents geworden. Zum Ort, an dem unsere Werte hochgehalten werden, wo unsere Freiheit verteidigt wird und wo die Zukunft Europas geschrieben wird.&ldquo;&raquo;<br>\nEnde des Zitats von Eric Bonse auf &laquo;Lost in EUrope&raquo; aus Br&uuml;ssel.<br>\nEine deutsche Frau, die karrieres&uuml;chtig in immer neue politische Positionen vorr&uuml;ckte und in allen Positionen zeigte, wie total inkompetent und abh&auml;ngig von Beratungsfirmen f&uuml;r Millionen-Honorare sie war, wurde f&uuml;r die Position der EU-Kommissionspr&auml;sidentin aus dem Hut gezaubert und &ndash; weil anforderungsgem&auml;&szlig; eine Frau und eine Deutsche &ndash; auch gew&auml;hlt. Und diese Frau best&auml;tigt erneut, dass sie nichts gelernt und nichts begriffen hat und nun diese Aussage macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-ukraine-als-kuenftiges-zentrum-europas\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pistorius auf Blitzvisite: &ldquo;Der Mann mit den Panzern&rdquo; besucht Kiew<\/strong><br>\nSeine erste Reise f&uuml;hrt den deutschen Verteidigungsminister nach Kiew. Im Gep&auml;ck hat er schweres Ger&auml;t: Die lang erbetenen Leopard-Panzer, die Berlin Kiew endlich zur Verf&uuml;gung stellen wird. Pistorius zeigt sich beeindruckt von den Front-Soldaten und ist ein bisschen stolz aufs eigene Land. [&hellip;]<br>\nEs sei gro&szlig;artig, wie die ukrainischen Soldaten das Ger&auml;t in so kurzer Zeit erfolgreich bedienten und was die Milit&auml;rhilfe bewirke, sagt Pistorius. Und auch dies geht dem SPD-Politiker neben dem Panzer durch den Kopf: &ldquo;Mir wird vor allem klar, wie stolz wir sein k&ouml;nnen &ndash; auch als Deutschland. Was wir hier leisten. Deutschland ist nach den USA zusammen mit Gro&szlig;britannien der gr&ouml;&szlig;te Unterst&uuml;tzer der Ukraine.&rdquo; Dass immer wieder der Eindruck erweckt wird, Deutschland mache weniger als andere oder jedenfalls nicht genug, nervt ihn.<br>\nIn Kiew trifft Pistorius Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj und Verteidigungsminister Olexij Resnikow. Kollege Resnikow bezeichnet ihn als &ldquo;Freund der Ukraine&rdquo;. &ldquo;Als Boris den Ministerposten besetzte, wurde die Panzerkoalition geboren&rdquo;, sagt Resnikow bei der Verleihung von Orden an seine Soldaten. Pistorius hat dazu eine Ank&uuml;ndigung im Gep&auml;ck: Nach der Entscheidung zur Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern wollen europ&auml;ische Staaten auch Leopard 1 f&uuml;r insgesamt drei Bataillone zur Verf&uuml;gung stellen &ndash; insgesamt mehr als 100 Panzer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Der-Mann-mit-den-Panzern-besucht-Kiew-article23900008.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Einlassungen des neuen Verteidigungsministers sind unertr&auml;glich. Sie dokumentieren mannigfach, dass und wie Deutschland am Krieg in der Ukraine beteiligt ist. Ein unglaublicher Vorgang. Aber es passt ins Bild der neuen Linie der SPD: Abkehr von der Friedenspolitik, fundamentale Abkehr und damit die Entsorgung eines wichtigen politischen Merkmals. Die Einlassungen dieses Ministers sind gemeingef&auml;hrlich. Sie liefern uns wieder ein St&uuml;ck weiter einem kommenden Krieg aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Regierung genehmigt riesige Panzerlieferung<\/strong><br>\nDie Ukraine erh&auml;lt laut Verteidigungsminister Pistorius weitere Unterst&uuml;tzung: Dutzende Leopard-1-Panzer sollen aus verschiedenen L&auml;ndern geliefert werden.<br>\nDie deutsche R&uuml;stungsindustrie kann der Ukraine bis zu 178 Kampfpanzer vom Typ Leopard 1 A5 liefern. Die n&ouml;tige Genehmigung sei erteilt worden, erkl&auml;rten das Bundesverteidigungsministerium sowie das f&uuml;r R&uuml;stungsexporte zust&auml;ndige Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag. In einer gemeinsamen Mitteilung der Verteidigungsministerien von Deutschland, D&auml;nemark und den Niederlanden hie&szlig; es zudem, die Ukraine werde in den n&auml;chsten Monaten &ldquo;mindestens 100&rdquo; Leopard-1-Panzer erhalten.<br>\nDas hatte zuvor auch Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mitgeteilt, der am Dienstag &uuml;berraschend in Kiew eingetroffen war. Der Aufenthalt war aus Sicherheitsgr&uuml;nden zun&auml;chst geheim gehalten worden<br>\nDie Lieferung der Leopard 1 werde in Etappen erfolgen, sagte Pistorius. Er hoffe, dass die ersten Panzer noch vor der erwarteten Fr&uuml;hjahrsoffensive Russlands an die Ukraine ausgeliefert werden k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nDas zweite Leopard-1-Paket kommt demnach aus Italien. Dort habe sich die R&uuml;stungsschmiede Rheinmetall bereits vor Monaten eine Option auf 88 eingelagerte Leopard-1-Panzer gesichert. Nachdem sich dann eine Ausfuhrgenehmigung f&uuml;r die Ukraine abgezeichnet hatte, habe Rheinmetall den Kauf der Panzer eingeleitet und werde sie nun modernisieren. Die Kosten f&uuml;r Panzer und Instandsetzung &uuml;bernehme die Bundesregierung. Das Geld komme aus einem Topf zur Ert&uuml;chtigung der Ukraine, so der &ldquo;Spiegel&rdquo;.<br>\nDer Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch kritisierte die Entscheidung der Bundesregierung. Die Ampel mache Deutschland zur Kriegspartei, sagte Bartsch der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. &ldquo;Ihr Panzer-Harakiri st&ouml;&szlig;t in immer neue Dimensionen vor. 2024 soll noch geliefert werden, da muss l&auml;ngst Frieden sein.&rdquo; Das sei brandgef&auml;hrlich und ein &ldquo;Vabanque-Spiel&rdquo; mit dem Amtseid der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_100125188\/ukraine-lieferung-von-187-leopard-1-panzer-durch-bundesregierung-genehmigt.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Panzerallianz&rdquo;: Deutschland steht schon wieder allein im Regen<\/strong><br>\nZwei Wochen nach ihrer umstrittenen Kehrtwende beim &ldquo;Leopard&rdquo; r&auml;umt die Bundesregierung ein, dass die &ldquo;Panzerallianz&rdquo; auf sich warten l&auml;sst. Deutschland steht mit Waffenlieferungen an die Ukraine allein im Regen.<br>\nNach der politischen Freigabe von &ldquo;Leopard-2&rdquo;-Lieferungen vor zwei Wochen sei die geplante Allianz noch nicht komplett, berichtet dpa unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Es ist das erste Mal, dass die Bundesregierung die Probleme einr&auml;umt.<br>\n&ldquo;Die Zusammenstellung der Bataillone entpuppt sich als m&uuml;hsamer Kraftakt&rdquo;, hatte zuvor der &ldquo;Spiegel&rdquo; berichtet. Bisher gebe es keine festen Zusagen, sich an der geplanten Aufstellung von zwei Panzerbataillonen zu beteiligen.<br>\nSelbst EU-L&auml;nder, die vorher lautstark f&uuml;r eine &ldquo;Panzerallianz&rdquo; getrommelt hatten, halten sich bedeckt. Frankreich hat noch gar keine Panzer zugesagt, Griechenland und &Ouml;sterreich wollen dies auch k&uuml;nftig nicht tun, Polen und Spanien sind pl&ouml;tzlich ganz still.<br>\nDeutschland steht allein auf weiter Flur &ndash; und exponiert sich immer mehr: Neben den zugesagten 14 Leopard-2-Panzern will Kanzler Scholz nun auch noch dutzende Leopard-1-Modelle an die Ukraine liefern. Krelmchef Putin hat dies bereits lautstark gebrandmarkt.<br>\nDoch wir m&uuml;ssen uns keine Sorgen machen, so Scholz: Putins Verweis auf den 2. Weltkrieg sei ein &ldquo;abstruser historischer Vergleich&rdquo; &ndash; und ein Eskalationsrisiko gebe es auch nicht. Schlie&szlig;lich sei ja alles mit den Alliierten abgesprochen.<br>\nIst das wirklich so? Zweifel sind erlaubt: Die USA werden ihre &ldquo;Abrams&rdquo;-Tanker erst im Herbst liefern, wenn &uuml;berhaupt. Und die EUrop&auml;er stehen pl&ouml;tzlich auf der Bremse. Scholz hat sich vorf&uuml;hren und treiben lassen &ndash; nun steht er schon wieder allein im Regen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/panzerallianz-deutschland-steht-schon-wieder-allein-im-regen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Unbefristete Versammlung<\/strong><br>\nKampf gegen Betriebsschlie&szlig;ung: GKN-Werk bei Florenz seit 18 Monaten besetzt. Solidarit&auml;t mit Zwickauer Kollegen<br>\nDie Aktiengesellschaft Guest, Keen and Nettlefolds (GKN) drang nach dem Untergang der DDR auch dort vor: In Mosel bei Zwickau &uuml;bernahm die Gruppe das Gelenkwellenwerk, das seit 1981 Teil des VEB Sachsenring war. Bis heute produziert das Werk unter anderem Kugelnaben und Gelenkwellen f&uuml;r BMW, Mercedes-Benz, VW und Audi. Jetzt soll es geschlossen werden. Im Interesse des neuen Eigent&uuml;mers Melrose Industries will GKN Driveline die Produktion nach Ungarn verlagern, wo die Arbeitskr&auml;fte zu geringeren Kosten ausgebeutet werden k&ouml;nnen.<br>\nBelegschaft und IG Metall wollen das &raquo;Aus&laquo; f&uuml;r den Standort nicht widerstandslos hinnehmen. [&hellip;]<br>\nIn dieser Situation haben die Arbeiter des ehemaligen GKN-Werkes Campi Bisenzio bei Florenz, die seit Juli 2021 gegen die Schlie&szlig;ung ihres Werkes k&auml;mpfen und das bis heute verhindert haben, ihren Kollegen in Mosel eine Solidarit&auml;tsadresse geschickt. Wie in Mosel war das GKN-Werk Campi Bisenzio mit der Herstellung von Achswellen ein Zulieferer f&uuml;r Ferrari und Stellantis. Auch hier sollte die Produktion in Billiglohnl&auml;nder nach Osteuropa verlegt werden.<br>\nAm 9. Juli 2021 erhielten die 422 Arbeiterinnen und Arbeiter per &shy;E-Mail ihre K&uuml;ndigung &ndash; mit der Mitteilung, dass das Werk geschlossen wird. Noch am selben Tag besetzten sie den Betrieb. Indem sie eine &raquo;unbefristete Betriebsversammlung&laquo; abhielten, legalisierten sie ihre Werksbesetzung. [&hellip;]<br>\nDen Kampf stehen sie bis heute durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444412.standortverlagerung-unbefristete-versammlung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Man weicht dem totalen Konflikt nicht mehr aus&laquo;<\/strong><br>\nZur Privatisierung der Politik in Frankreich und Emmanuel Macrons elit&auml;rem &raquo;Reformmanagement&laquo;. Ein Gespr&auml;ch mit Luc Rouban [&hellip;]<br>\nWorum geht es den 75 Prozent der Franzosen, die Macrons &raquo;Rentenreform&laquo; strikt ablehnen, und ihren Gewerkschaften, die unisono sagen: Die Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit und die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre sind &raquo;nicht verhandelbar&laquo;, wir wollen sie nicht.<br>\nWer in diesen Tagen den Widerstand gegen Macron beobachtet, muss wissen, dass es sich nicht nur um mehr Geld, Renten und Lebensarbeitszeit handelt, wenn die Franzosen millionenfach auf die Stra&szlig;e gehen. Sie haben &raquo;ras-le-bol&laquo; &ndash; die Schnauze voll, auf deutsch gesagt. Macron sieht einfach nicht, dass die Menschen, die ein Leben lang geschuftet haben, jetzt endlich, nach 40 Jahren, Anerkennung f&uuml;r diese Leistung verlangen. Anerkennung ist das Schl&uuml;sselwort. Das Verst&auml;ndnis f&uuml;r Jahre, die oft mit M&uuml;he und k&ouml;rperlichen Leiden verbunden waren.<br>\nDer Pr&auml;sident l&auml;sst dagegen seinen Innenminister sagen: Auf den Stra&szlig;en protestieren &raquo;jene, die denken, man m&uuml;sste weniger arbeiten und das Recht auf Faulheit verteidigen&laquo;. Die Protestierenden nennt G&eacute;rald Darmanin eine &raquo;faule, linke Boh&egrave;me bourgeoise&laquo;.<br>\nDer Protest soll diskreditiert werden, das macht man so. Interessanter als diese Polemik ist, dass auch die Linke (gemeint sind die Sozialdemokraten, jW) nicht begreift, dass eine gro&szlig;e Mehrheit der Franzosen verstanden werden will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444356.sozialabbau-man-weicht-dem-totalen-konflikt-nicht-mehr-aus.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Uuml;bertragung russischer Verm&ouml;genswerte durch die USA an die Ukraine untergr&auml;bt die Glaubw&uuml;rdigkeit der USA<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nUS-Medienberichten zufolge hat US-Justizminister Merrick Garland am Freitag bei einem Treffen mit dem ukrainischen Generalstaatsanwalt Andriy Kostin im US-Justizministerium die erste &Uuml;berweisung von Verm&ouml;genswerten angek&uuml;ndigt, die aufgrund von Sanktionen gegen einen russischen Oligarchen eingezogen wurden. Das Verm&ouml;gen, das der russische Oligarch Konstantin Malofejew nach seiner Anklage wegen Umgehung von Sanktionen im April beschlagnahmt hatte, soll der Ukraine zugute kommen.<br>\nDie US-Sanktionen gegen Russland sind rechtswidrig und stellen einseitige, von den Vereinten Nationen nicht genehmigte Ma&szlig;nahmen dar. Jetzt &uuml;bertragen die USA sogar das pers&ouml;nliche Verm&ouml;gen russischer Privatpersonen auf andere, was den pl&uuml;ndernden Charakter der USA als R&auml;uber unterstreicht. [&hellip;]<br>\nDie 5,4 Millionen Dollar k&ouml;nnen f&uuml;r die USA nur ein Taschengeld sein, das sie der Ukraine als Hilfe anbieten, w&auml;hrend die Ukraine damit Waffen von den USA kaufen w&uuml;rde, um den milit&auml;risch-industriellen Komplex der USA zu versorgen. Dies erinnert daran, wie die USA mit den eingefrorenen Geldern der afghanischen Zentralbank in H&ouml;he von 7 Milliarden Dollar umgegangen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202302\/1284860.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>China k&ouml;nnte &ldquo;strategisch reagieren&rdquo;, wenn die USA Mittelstreckenraketen in Japan stationieren<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEinigen Medienberichten zufolge werden die USA und Japan die Stationierung neuer Waffen, darunter Mittelstreckenraketen, Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper und Hyperschall-Langstreckenwaffen, auf einigen japanischen Inseln in der N&auml;he von Chinas Taiwan unter dem Vorwand der &ldquo;Verteidigung&rdquo; diskutieren. Chinesische Milit&auml;ranalysten warnen, dass der Plan eine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r regionale L&auml;nder wie China, Nordkorea und Russland darstellt. China sei im Recht und in der Lage, eine &ldquo;strategische Antwort&rdquo; auf die potenzielle Provokation zu geben.<br>\nDie USA haben die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Japan als Teil eines Plans zur St&auml;rkung der &ldquo;Verteidigung gegen China&rdquo; entlang des Ost- und S&uuml;dchinesischen Meeres vorgeschlagen, berichtete die japanische Zeitung Sankei am Samstag unter Berufung auf nicht identifizierte Personen, die mit den Beziehungen zwischen den USA und Japan zu tun haben. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die neue Stationierung von US-Raketen in Japan wird nicht nur eine Bedrohung f&uuml;r China, sondern auch f&uuml;r Nordkorea und Russland in der Region darstellen. China hat das Recht, mit strategischen Ma&szlig;nahmen zu reagieren, wenn die USA eine solche provokative und gef&auml;hrliche Handlung vornehmen&rdquo;, so Song. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Washington beabsichtigt, neue Waffen f&uuml;r die US-Streitkr&auml;fte in Japan zu stationieren, plant Tokio laut Medienberichten ebenfalls den Kauf von Tomahawk-Raketen von den USA und entwickelt eigene Hyperschallraketen.<br>\nDarin spiegelt sich der offensichtliche Plan der USA und Japans wider, China milit&auml;risch einzud&auml;mmen und sich mit Gewalt in die Taiwan-Frage einzumischen, so Analysten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202302\/1284946.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gewollte Zuspitzung: Kriegsgefahr um Taiwan<\/strong><br>\nDer n&auml;chste, bitte: Am Donnerstag hat sich CIA-Chef William Burns in die d&uuml;steren Prognosen von US-Spitzenmilit&auml;rs eingereiht und nun auch seinerseits einen Zeitpunkt f&uuml;r eine angebliche chinesische Invasion auf Taiwan genannt. Er wisse aus geheimdienstlichen Quellen, Pr&auml;sident Xi Jinping wolle die chinesischen Streitkr&auml;fte im Jahr 2027 invasionsbereit haben, behauptete Burns. Das Jahr 2027 hatte bereits im M&auml;rz 2021 der damalige Kommandeur des U. S. Indo-Pacific Command, Admiral Philip Davidson, genannt. 2027? Ach was: &raquo;Mein Bauch sagt mir, wir werden im Jahr 2025 k&auml;mpfen&laquo;, wurde in der vergangenen Woche der Kommandeur des Air Mobility Command, General Michael Minihan, zitiert. Und wenngleich das Pentagon der Form halber auf Distanz zu ihm ging &ndash; Admiral Michael Gilday, der Chief of Naval Operations, hatte im Oktober gar eine Invasion schon 2022 oder 2023 f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Immerhin, mit 2022 lag der Admiral falsch. Klar ist aber: Die Kriegsgefahr um Taiwan schwillt mehr denn je zuvor an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444211.gewollte-zuspitzung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neue nepalesische Regierung wird voraussichtlich eine ausgewogene Au&szlig;enpolitik einleiten und die Bestrebungen der USA vereiteln, das Land in die indopazifische Strategie einzubinden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nMit Blick auf China traf die US-Staatssekret&auml;rin f&uuml;r politische Angelegenheiten, Victoria Nuland, am 30. Januar in Kathmandu mit dem neu gew&auml;hlten nepalesischen Premierminister Pushpa Kamal Dahal zusammen und er&ouml;rterte mit ihm die bilateralen Beziehungen. Nach Ansicht einiger Experten spiegelt dieser Schritt das Unbehagen der USA in Verbindung mit Spannungen aufgrund des in den Augen der USA &ldquo;ung&uuml;nstigen Wahlergebnisses&rdquo; in Nepal wider. [&hellip;]<br>\nDahals Wahlsieg bedeutet, dass der ehemalige Premierminister und Chef der Nepali Congress Party, Sher Bahadur Deuba, der von den USA und Indien unterst&uuml;tzt wurde, nicht im Kabinett vertreten sein wird. Viele Diplomaten, Akademiker und indische Medien sind besorgt &uuml;ber die Auswirkungen auf die US-Interessen in Nepal, wenn die neue Regierung ihr Amt antritt.<br>\nViele Beobachter sehen darin einen gescheiterten Versuch der USA, sich in die inneren Angelegenheiten Nepals einzumischen, und die Zerschlagung des Traums der USA, Nepal zur Eind&auml;mmung Chinas zu nutzen. Das Ergebnis deutet auch auf einen m&ouml;glichen R&uuml;ckgang des amerikanischen Einflusses in Nepal hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202302\/1284868.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Aush&ouml;hlung der Justiz und haarstr&auml;ubende Ma&szlig;nahmen gegen Pal&auml;stinenser: Die ultrarechte israelische Regierung macht, was sie will<\/strong><br>\nNach f&uuml;nf Wahlen innerhalb von drei Jahren hat Israel eine neue Regierung, und diese steht so weit rechts, wie keine zuvor. Mit einer Justizreform will Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu das Oberste Gericht schw&auml;chen, die eigene Macht ausbauen und das gegen ihn laufende Korruptionsverfahren beeinflussen. Zeitgleich geht er mit voller H&auml;rte gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung vor. Einen Sturm der Entr&uuml;stung oder gar Sanktionen muss Netanjahu vom Westen wohl kaum bef&uuml;rchten.<br>\nNur etwas mehr als einen Monat ist die neue israelische Regierung um Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu im Amt und genauso lange pr&auml;gt sie beinahe t&auml;glich die internationalen Schlagzeilen. F&uuml;r Netanjahu ist es bereits die dritte Amtszeit als Ministerpr&auml;sident. In der israelischen Geschichte war niemand l&auml;nger im Amt als der heute 73-J&auml;hrige. Doch ist es nicht dieser Fakt an sich, der Sorgenfalten auf die Stirnen von Israelis, Pal&auml;stinensern und internationalen Beobachtern treibt. Mit der Koalition aus Netanjahus rechtskonservativer Likud-Partei, dem rechtsextremen Religi&ouml;s-Zionistischen B&uuml;ndnis und zwei streng religi&ouml;sen Parteien steht die neue Regierung so weit rechts wie keine zuvor. Diverse Minister&auml;mter seien dabei mit verurteilten Terroristen besetzt, erkl&auml;rt der israelische Journalist, Autor und &Ouml;konom Dr. Shvir Hever im Gespr&auml;ch mit acTVism Munich. Dazu geh&ouml;re beispielsweise der rechtsextreme Vorsitzende der Partei Otzma Yehudit, der in der neuen Regierung den Posten des Ministers f&uuml;r die Nationale Sicherheit bekommen hat und damit zugleich den gesamten Polizeiapparat kontrolliert.<br>\nKaum an der Macht, hat die neue israelische Regierung auch eine Reihe von Ma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt, die eine Welle von Protesten hervorgerufen hat. F&uuml;r das Gros der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung, die seither massenhaft auf die Stra&szlig;e gegangen ist, ist es vor allem die geplante Justizreform, die inakzeptabel ist. Diese soll die Handhabe des Obersten Gerichts beschr&auml;nken, das sich nach Meinung der Regierungsparteien bislang zu stark in die Politik eingemischt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/aushoehlung-der-justiz-und-haarstraeubende-massnahmen-gegen-palaestinenser-die-ultrarechte-israelische-regierung-macht-was-sie-will\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Linke setzt sich durch<\/strong><br>\nEcuador: Gro&szlig;e Verluste f&uuml;r Rechte bei j&uuml;ngsten Wahlen. Verfassungsreferendum krachend gescheitert.<br>\nBei Kommunal- und Regionalwahlen in Ecuador hat die Regierung des neoliberalen Pr&auml;sidenten Guillermo Lasso am Sonntag eine empfindliche Schlappe erlitten. Dagegen konnte die Partei des ehemaligen ecuadorianischen Pr&auml;sidenten Rafael Correa, &raquo;Revoluci&oacute;n Ciudadana&laquo; (RC), zahlreiche B&uuml;rgermeister&auml;mter und Pr&auml;fekturen erobern. Bis Dienstag (Ortszeit) zeichnete sich ebenfalls ab, dass die Mehrheit der B&uuml;rger alle acht Fragen eines Referendums ablehnt, mit dem der Staats- und Regierungschef eine Reihe von Verfassungs&auml;nderungen vorantreiben wollte. W&auml;hrend Lasso seine Niederlage am Montag eingestehen musste, feiert die linke RC ihren Sieg. &raquo;Das ist ein klares Nein zur Regierung und der Beginn des Wiederaufbaus unseres Landes&laquo;, bewertete die wiedergew&auml;hlte Pr&auml;fektin der 3,2 Millionen Einwohner z&auml;hlenden Provinz Pichincha, Paola Pab&oacute;n, die Ergebnisse. &raquo;Wir haben so viele Stimmen gewonnen wie nie zuvor. Das ist auch ein Erfolg der lateinamerikanischen Bewegung, in der sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass nur progressive Regierungen die Krise bew&auml;ltigen k&ouml;nnen&laquo;, erkl&auml;rte Rafael Correas ehemalige Unterstaatssekret&auml;rin. Der wegen juristischer Verfolgung durch seine rechten Nachfolger im Exil lebende Expr&auml;sident (2007&ndash;2017) hatte den Wahlkampf seiner Bewegung von Mexiko aus geleitet. In Guayaquil, der gr&ouml;&szlig;ten Stadt, dem traditionellen Wirtschaftszentrum und zugleich auch gr&ouml;&szlig;ten Hafen Ecuadors, eroberte die &raquo;Revoluci&oacute;n Ciudadana&laquo; das B&uuml;rgermeisteramt und beendete damit die 31j&auml;hrige Herrschaft der rechten Partido Social Cristiano (PSC). Auch in der Hauptstadt Quito und zahlreichen weiteren St&auml;dten und Pr&auml;fekturen setzten sich RC-Kandidaten gegen die bisherigen Amtsinhaber durch. &raquo;Ein Triumph der B&uuml;rgerrevolution&laquo;, gratulierte Correa am Montag &uuml;ber den Kurznachrichtendienst Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444450.ecuador-linke-setzt-sich-durch.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Telegram geht gegen RT-Inhalte vor<\/strong><br>\nRT steht, wie andere russische Staatsmedien, auf der Sanktionsliste der EU. So d&uuml;rfen RT-Inhalte nicht verbreitet werden. Dennoch k&ouml;nnen diese in Deutschland recht einfach abgerufen werden. Telegram schr&auml;nkt dies nun ein.<br>\nVon Carla Reveland, Pascal Siggelkow, Redaktion ARD-faktenfinder<br>\nRT DE, der deutsche Ableger des russischen Staasmediums RT, schreibt in einem aktuellen Artikel, dass &ldquo;eigentlich niemand in Russland gegen die Ukraine k&auml;mpfen will, sondern Russland tats&auml;chlich dazu gezwungen wurde&rdquo;. In einem weiteren Artikel hei&szlig;t es, die USA h&auml;tten die Ukraine in ein riesiges Biolabor f&uuml;r ihre milit&auml;rischen Experimente verwandelt. Und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan sprach k&uuml;rzlich im russischen Staatssender Rossija 1 davon, dass &ldquo;das Deutsche Volk wieder einmal in die F&auml;nge von Faschisten geraten ist&rdquo; und sieht Russland in der Pflicht, es zu befreien.<br>\nDiese Inhalte sollten in Deutschland eigentlich nicht abrufbar sein, denn aufgrund der EU-Sanktionen d&uuml;rfen die Angebote von RT und weiteren russischen Staatsmedien in der EU nicht mehr &uuml;ber Kabel, Satellit oder das Internet verbreitet werden. Dennoch ist es auf verschiedenen Wegen weiterhin m&ouml;glich, die Inhalte von RT DE abzurufen.<br>\nVor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine will die EU gegen Urheber von bewussten Falschinformationen vorgehen. [&hellip;]<br>\nLange ist nicht viel passiert, doch scheint Telegram mittlerweile st&auml;rker gegen den Versto&szlig; der EU-Sanktionen vorzugehen. Kan&auml;le, die versuchten, die RT-Sanktion zu umgehen, w&uuml;rden gesperrt, teilt Telegram auf ARD-faktenfinder-Anfrage mit und blockiert tats&auml;chlich zahlreiche Kan&auml;le, welche RT-Inhalte im deutschsprachigen Raum verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/faktenfinder\/russland-staatsmedien-eu-sanktionen-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Dass, was Russland h&auml;ufig vorgeworfen wird &ndash; die Einschr&auml;nkung der freien Berichterstattung &ndash; praktiziert die EU\/Deutschland jetzt selbst. Und nur eine Minderheit wird das so wahrnehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Chemnitz: Gr&uuml;ne Stadtr&auml;tin will Auftritt des Kabarettisten Uwe Steimle verhindern<\/strong><br>\nDer Kabarettist Uwe Steimle plant f&uuml;r den 15. Februar einen Auftritt in Chemnitz. Eine gr&uuml;ne Lokalpolitikerin empfiehlt dem veranstaltenden Kraftwerk e.V. eine Absage. Steimle falle regelm&auml;&szlig;ig mit antisemitischen &Auml;u&szlig;erungen auf. Pikant: Einladende ist die Ehefrau des Chemnitzer Juden Uwe Dziuballa, Inhaber des Restaurants &ldquo;Shalom&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/162153-gruene-lokalpolitik-in-chemnitz-fordert\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stadt N&uuml;rnberg kippt Auftritt von Daniele Ganser<\/strong><br>\nEigentlich stand sein Auftritt fest, der Kartenvorverkauf lief offenbar gut. Doch nun macht die Stadt N&uuml;rnberg einen R&uuml;ckzieher: Der umstrittene Historiker Daniele Ganser darf am 10. Mai nicht in der Meistersingerhalle reden.<br>\n&bdquo;Ich habe entschieden, dass der Vertrag gek&uuml;ndigt wird. Wir machen uns nicht gemein mit Verschw&ouml;rungstheorien&rdquo;, sagt N&uuml;rnbergs Oberb&uuml;rgermeister Marcus K&ouml;nig. Er peilt ein Nutzungskonzept f&uuml;r das Areal des fr&uuml;heren Reichsparteitagsgel&auml;ndes an &ndash; was ist dort m&ouml;glich, was nicht? Auch die Meistersingerhalle geh&ouml;rt zu diesem Areal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nn.de\/nuernberg\/stadt-nurnberg-kippt-auftritt-von-daniele-ganser-1.12965946%20\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Zum Thema Zensur und Meinungsfreiheit. Auch in N&uuml;rnberg war im Mai ein Vortrag von Daniele Ganser in der st&auml;dtischen Meistersingerhalle geplant. Nach bekannt werden, begann sofort eine Kampagne der &uuml;blichen Moral- und Sittenw&auml;chter, der SPD, der Gr&uuml;nen, der Linken, des DGB und anderer Vereine und Gruppen. Und wieder hat das gr&uuml;n-linksliberale Milieu mit Erfolg verhindert, dass abweichende Positionen sich einem &ouml;ffentlichen Diskurs stellen k&ouml;nnen und das alles unter der &Auml;gide, die Demokratie verteidigen zu wollen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Dortmund: Heftige Kritik an Auftritt in der Westfalenhalle &ndash; jetzt zieht der Veranstalter Konsequenzen<\/strong><br>\nAm 27. M&auml;rz 2023 sollte Ganser in Dortmund zu Gast sein. Sein Auftritt unter dem Titel &bdquo;Warum ist der Ukraine-Krieg ausgebrochen?&ldquo; sorgte in den vergangen Wochen f&uuml;r m&auml;chtig Aufruhr im Pott. Nicht nur Anwohner, auch Politiker hatten im Vorfeld eine Absage empfohlen. Sogar Dortmunds Oberb&uuml;rgermeister Thomas Westphal hatte laut den &bdquo;Ruhr Nachrichten&ldquo; angedeutet, eine Absage mitzutragen.<br>\nDem ist der Veranstalter jetzt nachgekommen. &bdquo;Nach verschiedenen Gespr&auml;chen, auch mit unserer Gesellschafterin der Stadt Dortmund, haben wir beschlossen, den Vertrag mit der Nema Entertainment GmbH zu k&uuml;ndigen&ldquo;, erkl&auml;rt der Sprecher der Westfalenhalle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/dortmund-westfalenhalle-daniele-ganser-schweiz-publizist-auftritt-absage-a-id300405837.html%20\">der Westen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Und die Begr&uuml;ndung wie immer, wie auch in N&uuml;rnberg: Verschw&ouml;rungstheoretiker, Antisemit, zweifelhafte Thesen. Traurig, traurig<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>K&uuml;nstler am Pranger<\/strong><br>\nKommunalpolitiker wollen Konzerte von Musiker Roger Waters in Deutschland verhindern. Hintergrund sind dessen Positionen zu Israel und der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444435.rock-n-roll-und-politik-k%C3%BCnstler-am-pranger.html\">jung Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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