{"id":93575,"date":"2023-02-09T14:20:41","date_gmt":"2023-02-09T13:20:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93575"},"modified":"2023-02-09T15:05:16","modified_gmt":"2023-02-09T14:05:16","slug":"leserbriefe-zu-karneval-fuer-kriegstreiber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93575","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eKarneval f\u00fcr Kriegstreiber\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Tobias Riegel kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93464\">in diesem Artikel<\/a> die Verleihung des Ordens &bdquo;wider den tierischen Ernst&ldquo; an die &bdquo;problematische Au&szlig;enministerin&ldquo; Annalena Baerbock, die bei der Aachener Karnevalssitzung als &bdquo;moderne Ritterin im besten Sinne&ldquo; gew&uuml;rdigt wurde. Die Auftritte von Baerbock und Strack-Zimmermann &ndash; zwei der momentan radikalsten Politikerinnen &ndash; seien zynisch gewesen. Der Vorgang sei zudem ein Akt der Anbiederung an die Macht: Die einst auch oppositionelle Sto&szlig;richtung des Karnevalsbrauchs sei versch&uuml;ttet und habe sich zu einem opportunistischen Geben und Nehmen entwickelt. Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nennen Sie mir ein Land, in dem Journalisten und Politiker sich vertragen, und ich sage Ihnen, da ist keine Demokratie.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>&nbsp;<br>\nHugh Greene<br>\n&nbsp;<br>\nSehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndas Geschw&auml;tz der Damen Baerbock und StraZi k&ouml;nnte man sicherlich noch abtun bzw. ignorieren, die Huldigungen und moralischen &Uuml;berh&ouml;hungen der Damen seitens der Medien allerdings nicht, und hier liegt das Problem.<br>\n&nbsp;<br>\nEs g&auml;be hunderte Fragen, mit denen man die Damen recht alt aussehen lassen k&ouml;nnte, allerdings werden diese Fragen nicht gestellt; zumindest nicht &ouml;ffentlich, was mich an das Zitat von Hugh Greene denken lies.<br>\n&nbsp;<br>\nSolange nicht &ouml;ffentlich und mit Chance auf Ver&auml;nderung &uuml;ber die wirklichen Probleme in Deutschland und Europa diskutiert wird, solange k&ouml;nnen sich so unf&auml;hige wie gef&auml;hrliche Personen der deutschen Politik in ihrer Parallelwelt sonnen.<br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e<br>\nStefan Wolff<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nbei vielen Zeitenwende-Preisverleihungen wundert mich nichts mehr! In diesem Fall vielleicht nur, dass nicht der Pr&auml;sident der Herzen ihn erhalten hat. Oder zumindest per Video aus der Ukraine zugeschaltet war.<\/p><p>Grauenhaft!<br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e aus dem Saarland<br>\nKarin Heil<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Nicht wahr, sehr geehrte NDS-Redaktion, <\/p><p>dies ist deutscher Kriegshumor, der sich gewaschen hat? <\/p><p>Was kommt als n&auml;chstes? Der Aachener Karlspreis f&uuml;r Selenskyj, weil er Europa eint! <\/p><p>Bleibt angewidert zu erg&auml;nzen, da&szlig; gar der noch als Kabarettist geltende, wortgewaltige Wilfried Schmickler in Aachen auch den Clown gegeben hat. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Lohs <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich kann den Schock, den ich durch das kurze Video mit einer Strack-Zimmermann erlitten habe, kaum beschreiben. Es war gut, dass mein Fr&uuml;hst&uuml;ck nur ein kleines war, denn es drehte mir regelrecht den Magen um, als ich sie reden h&ouml;rte.<\/p><p>Man kann zu dem Krieg in der Ukraine und zu Putin eine andere Meinung vertreten, die sich nicht mit meiner decken muss. Aber diese Einstellung dann in solch eine Weise und zu diesem Anlass zum Ausdruck zu bringen, ist nur noch widerlich.<\/p><p>Krieg bedeutet unsagbares Leid, Frau Strack-Zimmermann!!! Geht das nicht in ihren Kopf rein?<br>\nWissen sie nichts &uuml;ber die lebenslangen k&ouml;rperlichen und psychischen Leiden von Kriegsversehrten oder Hinterbliebenen?! Shame you!!!<\/p><p>Der Karneval wird hoffentlich bald zu einem Tribunal der Kriegstreiber werden. Ihre Namen jedenfalls werde ich nicht vergessen und N&uuml;rnberg liegt gleich bei mir um die Ecke. Das Geb&auml;ude von damals &ndash; heute ein Doku- Zentrum &ndash; steht noch&hellip;.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und der Friede sei mit uns<br>\nMartina R. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel !<\/p><p>Danke das Sie das Thema dieser, seit Jahren, absurden sogenannten Karnevalssitzung beleuchten. V&ouml;llig irre. Wenn beim Karneval das politische Establishment und die Regierungsparteien teilnehmen, l&auml;uft grunds&auml;tzlich was schief. Die Berben war wieder schleimend da, der Klingbeil, die Maischberger als Moderatorin usw. Eine gegenseitige Beweihr&auml;ucherung als Karneval zu verkaufen, geht nur, wenn der ganze Verein genauso denkt. Ich kann Ihnen nur sagen, wenn man diese Ansammlung von Kriechern und Opportunisten mit Abstand, n&auml;mlich hier aus dem Osten, betrachtet, dann wundert es hier niemanden mehr, wo unser Land heute steht. Das ist so sehr westdeutsch, in ihrer Blase und Heuchelei, daf&uuml;r hat man hier im Osten nur noch ein ungl&auml;ubiges Kopfsch&uuml;tteln &uuml;brig. Wer Kriegstreibern und Zerst&ouml;rern des eigenen Landes so in den Hintern kriecht, hat jegliche Selbstachtung verloren. BAP sang mal ,, Ihr seid widerlich&hellip; M&uuml;sste man selbst in Aachen verstehen.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e, L. Bauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nder Orden wider den tierischen Ernst ist seit jeher eine Idee, eines kleinen Karnevalvereins gewesen, sich m&ouml;glichst billig in die vordere Liga zu spielen und zur &bdquo;Quasi-Hochburg&ldquo; neben, K&ouml;ln, D&uuml;sseldorf und Mainz zu werden. Karnevalistisch ist Aachen unbedeutend, bis auf diese Ausnahme, die es Aachener M&ouml;chtegern-Promis erlaubt, einmal im Jahr ganz oben mitzuspielen. Ansonsten zeigt sich hier wie &uuml;berall der kleinb&uuml;rgerliche Kleingeist. So hat es Aachen auch geschafft, den Karlspreis ebenfalls zu einer Lachnummer verkommen zu lassen. Und in diesem Jahr werden alle in das gleiche Horn tr&ouml;ten: der b&ouml;se, b&ouml;se Putin. K&ouml;ln hat ja schon <a href=\"https:\/\/www.koeln.de\/tourismus\/karneval\/das-sind-die-motive-der-wagen-des-koelner-rosenmontagszugs-2023_1215552.html\">seine schlichten Wagen ver&ouml;ffentlicht<\/a>, wobei der Beitrag zum Klimawandel an Zynismus kaum zu &uuml;berbieten ist. In D&uuml;sseldorf ist vom hochgelobten Herrn Tilly nichts anderes zu erwarten. Der hat schon in der Coronazeit kr&auml;ftig die Regierungspauke geschlagen. F&uuml;r Frau Strack-Zimmermann komme ich aus dem Fremdsch&auml;m-Modus gar nicht mehr heraus. (Das ist man aber als einigerma&szlig;en bei klarem Verstand seiender von dieser Stadt gew&ouml;hnt. Seit Heinrich Heine ist hier intellektuell nicht viel Erhabenes geboren worden, eher im Gegenteil, wie bspw. die Abgeordnete Frau Pantel, die Herrn Maa&szlig;en tapfer die Stange h&auml;lt&hellip;). Die Zeiten, in denen der Karneval sich etwas getraut hat, sind lange vorbei. Aber im Kabarett sieht es ja auch nicht anders aus. R&uuml;ckgrat kann man sich heute eben nicht mehr leisten. Es droht der Entzug der Zugeh&ouml;rigkeit. Es gibt ein unbeachtetes Theaterst&uuml;ck von Siegfried Lenz (mag sein, dass es nicht das Beste ist, was er geschrieben hat), das ungeahnte Aktualit&auml;t bekommen hat: Die Augenbinde. Im St&uuml;ck &bdquo;&uuml;berzeugt&ldquo; eine blinde Gesellschaft Sehende dazu, eine Augenbinde zu tragen, um genauso blind zu sein wie die anderen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Nachdenkseiten sind f&uuml;r mich eines der wenigen hellen Lichter, die diese grausame Dunkelheit noch ein wenig erhellen und die mir helfen, nicht &bdquo;die Augenbinde&ldquo; aufzusetzen. Danke daf&uuml;r.<\/p><p>Stefan Zyrus<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndiese Veranstaltungen m&ouml;gen f&uuml;r die Region von Bedeutung sein, aber ihr Unterhaltungswert strebt gegen NULL.<br>\nWolle mer sie reinlasse ?<\/p><p>Die Drei &uuml;belsten Charaktere der Jetzt-Zeit . . .<br>\n&nbsp;<br>\nDen Rheinl&auml;ndern wird nachgesagt, ihr Humor stellt sich erst mit 3,0 Promille Alkohol ein.<br>\nIrgendetwas scheint an diesem Ger&uuml;cht dran zu sein. oder wer k&auml;me auf diese Idee, Strack-Zimmer, Baerbock und den Sozen -Kasper Klingbeil &ndash; der nichts gelernt hat, keine Studium aufgenommen hat, aber die Partei ern&auml;hrt ihn trotzdem &ndash; den Orden Wider den Tierische Ernst zu verleihen.<\/p><p>Aber wie schon Albrecht M&uuml;ller mutma&szlig;te, die Gesellschaft verh&auml;lt sich wie ihre Vater- und Gro&szlig;vater-Generation, n&auml;mlich &uuml;berhaupt nicht.<br>\nShit happens, k&ouml;nnte man meinen, wenn nicht diese permanente Ignoranz vorherrschen w&uuml;rde, alles wird sich schon zum Besseren wenden.<br>\nJa nicht selber etwas unternehmen, der Nachbar k&ouml;nnte mi&szlig;trauisch werden . . . wenn er es nicht schon ist.<\/p><p>Strack-Zimmermann, bitte um Verzeihung, aber immer wenn ich diese &bdquo;R&uuml;stungslady&ldquo; in die Talkshows einreiten sehe, mu&szlig; ich an &bdquo;Einen todtraurigen Ort mit seiner Damenriege&ldquo; denken.<br>\nDa ist eine &bdquo;gewisse &Auml;hnlichkeit&ldquo; nicht von der Hand zu weisen.<\/p><p>Bei Baerbock habe ich sofort gesp&uuml;rt, die kommt vom &bdquo;V&ouml;lkerrecht&ldquo;.<br>\nNur von welchem erschlie&szlig;t sich wohl nur ihr !<br>\n&nbsp;<br>\nUnd dann die peinlichen Laudatio-Phrasen aus der Stadt der Printen.<br>\n&nbsp;<br>\nWer da noch nicht die &ldquo;Geistige Flatulenz&ldquo; der Medien wahrgenommen hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.<br>\n&nbsp;<br>\nAber eines wurde dann noch positiv anzumerken . . .<br>\nder &bdquo;Verschwitzte aus Kiew&ldquo; hat ihn dieses Jahr zumindest nicht bekommen.<br>\n&nbsp;<br>\nLiebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nB. Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, <\/p><p>Ich habe noch nie eine solch geballte Ansammlung &auml;u&szlig;erst dummer und geistig degenerierter Menschen in der Politik eines Staates gesehen. Die gefallen sich auch noch in dieser Poserei. Es ist ein Bild, das den geistigen Horizont der gesamten deutschen Politik momentan widerspiegelt. <\/p><p>My Country is f&hellip;ed up beyond any recognition !! <\/p><p>von unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndas war ja mal ein ganz besonders gut getroffenes Foto &ndash; drei zynisch feixende Schmierk&auml;segesichter, in der Mitte eine die nicht blo&szlig; so aussieht wie des Teufels Gro&szlig;mutter? Diese k&ouml;nnte aber auch gut als Hexe von H&auml;nsel und Gretel durchgehen. Eigentlich m&uuml;&szlig;te man einen Eimer zum Kotzen dabei haben, ehe man sich so ein Foto in Zusammenhang mit dem Anla&szlig; des Entstehens ansieht. Nahezu jeder Tag bringt Widerw&auml;rtigeres als der Vortag, und man sch&auml;mt sich t&auml;glich mehr einer Nation angeh&ouml;ren zu m&uuml;ssen, in der solche Leute das Sagen haben &ndash; insbesondere in Anbetracht dessen was wir, die Deutschen selbst, schon angerichtet haben. Ist bekanntlich aber alles der kollektiven Amnesie anheim gefallen, und die bisher schlimmsten Verbrecher der Menschheitsgeschichte, die Deutschen, bezeichnen jetzt andere so. Man geh&ouml;rt zwar einer Minderheit an, ist aber wohl nicht der einzige der ein wieder Abgleiten in den Faschismus sieht; denn wir haben es mittlerweile mit einer real existierenden Mehrparteien-Autokratie zu tun, bei der das Grundgesetz blo&szlig; noch bedrucktes Papier ist. Abgesehen von Frau Dr. Wagenknecht und einigen wenigen Gleichgesinnten geh&ouml;rt die Linke zweifelsfrei auch dazu, und die einzige sich noch f&uuml;r die Aufrechterhaltung von Grundrechten einsetzende Partei ist die AfD, was nun auch wieder nicht unbedingt das Optimale ist. Es steht also &uuml;berhaupt keine Alternative mehr zur Wahl an. Was einst verschiedener Couleur, also colorado oder bunt war, ist jetzt das totale politische Uni. Um den Bundestag auf ein normales Ma&szlig; &ndash; d. h. den Steuerzahler nicht mehr so extrem auszupl&uuml;ndern &ndash; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, k&ouml;nnte eigentlich z. B. schwarz und gelb wegfallen; denn rot und gr&uuml;n machen die Dreckarbeit genau so gut, oder aber auch umgekehrt.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nH.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der NachDenkSeiten, lieber Tobias Riegel,<\/p><p>da hat aber Einer im Aachener Karneval richtigen Galgenhumor bewiesen. Bei so vielen B&ouml;cken, die die Annalena in kurzer Zeit weltweit geschossen hat, muss man sich wirklich fragen, ob sie dem Komiker Selenskyj Konkurrenz machen will. Und so hat der Aachener Karneval jetzt der Welt gezeigt : &ldquo;seht her, die ist gar nicht gef&auml;hrlich. Die will nur spielen. Und wir nehmen die auch nicht ernst!&rdquo; Einen Tusch, einen Orden, und schon ist alles wieder gut. &ldquo;Heile, heile G&auml;nschen&rdquo; eben! &ldquo;Heile, heile Mausespeck, in hundert Jahren ist alles weg.&rdquo; Die Annalena sowieso, aber vielleicht auch alle anderen Menschen. Wie sagt der Hesse da &ldquo;mer was es net, mer sprischt halt dr&uuml;ber&rdquo;!<\/p><p>Aber wenn wir schon beim rheinischen Humor sind. Was ich sehr vermisst habe auf dem sch&ouml;nen Bild, ist ein wichtiges Accessoir von der &ldquo;Nichtritterin&rdquo; Strack-Zimmermann. Sie h&auml;tte dringend noch einen Besen dabei haben sollen. Mit diesem h&auml;tte sie dann als erster deutscher Kampfjet in die Ukraine starten k&ouml;nnen, gewisserma&szlig;en als deutsche Wunderwaffe, bei deren Anblick vielleicht alle russischen Soldaten die Flucht ergriffen h&auml;tten. Aber der richtige Karneval geht ja erst los, und vielleicht sollten sie dann bei diesem echten Parforceritt noch 99 Luftballons mitnehmen. Sicher ist sicher!<\/p><p>In diesem Sinne Helau und Alaaf.<br>\nB. Schmoock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel!<\/p><p>Zwar soll der Karneval ja der Erheiterung dienen, er bringt aber in erster Linie auch eine politische Botschaft. Der Fasching hat ja katholische Wurzeln und im Rheinland zeigt er sich durch eine besondere konservative Gesinnung. In den B&uuml;ttenreden der Fernsehsendungen aus Mainz und K&ouml;ln war bereits schon in den ersten Nachkriegsjahren zu erkennen, wie sehr man sich an der Politik Adenauers orientierte. Zwar machte man sich &uuml;ber den &ldquo;Alten&rdquo; lustig, aber die Abneigung gegen Sozialismus und vor allem Kommunismus war bei den Aktiven auf der B&uuml;hne immer erkennbar. Obrigkeitsdenken, Staatsgehorsam und absolute Pflichterf&uuml;llung wurden von den Rednern stets gefordert. Arbeitslose waren Faulenzer, Demonstranten waren Randalierer und Obdachlose waren an ihrem Schicksal selbst schuld. Begeistert war man von den Amerikanern, die man als die Befreier sah. Dass die Russen auch Auschwitz befreiten und im Gegensatz zu den gepriesenen Befreiern keine deutschen Gro&szlig;st&auml;dte bombardierten, verga&szlig; man dabei grunds&auml;tzlich oder man wollte es eben vergessen. Anders ausgerichtet war dagegen das auch nach dem Krieg entstehende politische Kabarett. Es war das Gegengewicht zu dem konfessionell ausgerichteten rheinischen Karneval, konnte wohl leider nicht so viele Zuschauer erreichen und deshalb nicht so einflussreich sein.&nbsp; Vielleicht hat es aber dann trotzdem auch zur Wahl Willy Brandts etwas beigetragen, verlor dann aber konsequenterweise wieder an Bedeutung durch den Erfolg der SPD. Mit diesem Erfolg der SPD hatte der konservative rheinische Fasching jetzt wieder ein Angriffsziel, denn Eintreten f&uuml;r mehr B&uuml;rgerrechte, mehr Demokratie wagen und Auss&ouml;hnung mit Russland gefiel den Narren gar nicht. Diese Ablehnung bzw. Abneigung gegen&uuml;ber Russland ist bis heute erhalten geblieben und wird jetzt sogar von Parteien wie der SPD und den Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzt. Mainstreamkritische Stimmen wie die von Dieter Hildebrandt, Hanns Dieter H&uuml;sch oder Franz-Josef Degenhardt gibt es leider kaum mehr. Mir fallen im Augenblick nur noch ganz wenige wie Lisa Fitz oder Liedermacher Reinhard Mey ein, der seine noch pazifistische Ausrichtung mit dem Unterschreiben des Appells der 60 und dem offenen Brief von Alice Schwarzer an den Kanzler zeigte. Bei diesem Meinungseinheitsbrei ist es kein Wunder, dass Leute wie Annalena Baerbock eine solche karnevalistische Auszeichnung erhalten. Opposition gibt es nur noch auf der Stra&szlig;e, bei On-line Magazinen und im Bundestag durch eine Partei: Richtig die AfD. Um Meinungsvielfalt ist es bei uns schlecht bestellt. Das schadet der Demokratie immer mehr.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>B&uuml;ttenrede f&uuml;r Annalena Baerbock<\/p><p>Zu Halten anl&auml;sslich der Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst 2023&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\n&nbsp;Gegen den Russen f&uuml;hr&rsquo;n wir Krieg&nbsp;<br>\nF&uuml;r der Ukraine Heil und Sieg&nbsp;<br>\nMit deutschem Know-how, deutschem Stahl&nbsp;<br>\nGeschmiedet dort bei Rheinmetall&nbsp;<br>\nSorg&rsquo;n wir daf&uuml;r dass es sch&ouml;n kracht&nbsp;<br>\nIm Donbass bei der Panzerschlacht.&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nT&auml;t&auml;&auml; T&auml;t&auml;&auml; T&auml;t&auml;&auml;&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nUnd wenn dann dort die Ruskis fallen<br>\nBei Rheinmetall die Korken knallen<br>\nMei&rsquo;m Opa dem br&auml;cht&rsquo; das Vergn&uuml;gen<br>\nKonnt er im Osten doch nicht siegen<br>\nWas damals wollt ihm nicht gelingen<br>\nVollenden nun die Enkelinnen.<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nT&auml;t&auml;&auml; T&auml;t&auml;&auml; T&auml;t&auml;&auml;&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nWenn dann im n&auml;chsten Jahr im Mai<br>\nDer dritte Weltkrieg ist vorbei<br>\nWeil russische Atomraketen<br>\nHab&rsquo;n plattgemacht ganz ungebeten<br>\nDas halbe Deutschland und noch mehr<br>\nDann freut uns das im Bunker sehr.<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nT&auml;t&auml;&auml; T&auml;t&auml;&auml; T&auml;t&auml;&auml;&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nDann k&ouml;nnen wir im klammen Dunkeln&nbsp;<br>\nZusammen feiern und auch schunkeln&nbsp;<br>\nDie Abr&uuml;stung ist uns gelungen&nbsp;<br>\nDer Klimawandel ward bezwungen&nbsp;<br>\nZwar wer&rsquo;n wir nicht lang &uuml;berleben&nbsp;<br>\nDoch Putin, dem hab&rsquo;n wir&rsquo;s gegeben!&nbsp;<br>\n&nbsp;&nbsp;<br>\nNarrhalla Marsch!!!!<\/p><p>von unserer Leserin A.T.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ihren Kommentar fand ich sehr treffend. Ich habe dem Aachener Karnevalsverein eine Mail zukommen lassen, die ich Ihnen gerne im Folgenden wiedergebe. Ich bin der Meinung, dass man den Politikern, Institutionen usw. seinen Unmut mitteilen muss, und zwar permanent und immer wieder. So wie die Nachdenkseiten immer wieder auf Missst&auml;nde hinweisen, sollten die B&uuml;rger dies ebenfalls immer wieder tun. Auch wenn man als Einzelner damit vielleicht erstmal nichts &auml;ndert, so sendet man doch immerhin ein &bdquo;Signal&ldquo;. Und je st&auml;rker das Signal, desto eher k&ouml;nnte es wirklich einmal zu gew&uuml;nschten Effekten kommen.<\/p><p>Machen Sie bitte weiter so.<\/p><p>Hier nun meine Mail:<\/p><p>&ldquo;Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>ich muss ihnen mitteilen, wie schlimm ich die Verleihung des &bdquo;Ordens wider den tierischen Ernst&ldquo; an Annalena Baerbock finde.<\/p><p>Frau Baerbock ist offensichtlich inkompetent und erf&uuml;llt ihre Aufgabe als oberste Diplomatin der BRD in ungen&uuml;gender Weise. Wer lieber &bdquo;Russland ruinieren&ldquo; will und sich selbst(? oder wen auch immer) &bdquo;im Krieg mit Russland&ldquo; sieht statt tats&auml;chlich Diplomatie zu betreiben, der hat seine eigentliche Aufgabe, die sie im Namen der deutschen Bev&ouml;lkerung betreiben soll, nicht verstanden. <\/p><p>Die von ihnen gelobte &bdquo;Standfestigkeit&ldquo; ist eher kindlicher Trotz. Ihr &bdquo;Wortwitz&ldquo; entspringt offensichtlich eher unfreiwilligen Wortfindungsst&ouml;rungen  und &bdquo;gro&szlig;er Respekt&ldquo; wird ihr, wenn &uuml;berhaupt, von schleimenden Journalisten und\/oder anderen NATO-affinen Kriegstreibern entgegengebracht. Ich w&uuml;rde gerne wissen, wer die Entscheidung in Richtung Frau Baerbock &bdquo;gelenkt&ldquo; hat, aber sicher hat das verantwortliche Gremium viel &bdquo;tagesschau&ldquo; gesehen und war von Frau Baerbock demzufolge nat&uuml;rlich sehr angetan.<\/p><p>Sie verr&auml;t aber ihre eigenen Parteilinien und auch die deutschen B&uuml;rger und insbesondere ihre W&auml;hler, weil Frau Baerbock das genaue Gegenteil von dem vorantreibt, was sie vor den Wahlen versprochen hat. Aber sie hat ja schon gesagt, dass sie macht, was sie will, &bdquo;egal was ihre deutschen W&auml;hler denken&ldquo;.<\/p><p>Ich bin besch&auml;mt, dass die Stadt meiner Alma Mater und ihr AKV sich mit dieser kriegstreiberischen Frau &bdquo;schm&uuml;cken&ldquo; will. Das ist Anbiederung an die Politik in Reinstform.<\/p><p>Karneval sollte Opposition sein. Mit dieser Entscheidung stellen sie das v&ouml;llig auf den Kopf und machen sich selbst unglaubw&uuml;rdig. <\/p><p>Falls Frau Baerbocks &bdquo;Politik der verbrannten Erde&ldquo; zu einer Eskalation des Krieges hin auf deutschen Boden f&uuml;hrt, dann bleibt ihnen das bei der Verleihung des Ordens vielfach ge&auml;u&szlig;erte Lachen hoffentlich im Halse stecken.<\/p><p>Mit verst&ouml;rten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPierre Lutomski<\/p><p>PS: Zu Frau Strack-Zimmermann (R&uuml;stungslobbyistin mit Bundestagsmandat) schreibe ich lieber nichts weiter&hellip;&ldquo;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zum heutigen Kommentar meine Mail an die Aachener Zeitung von voriger Woche nebst (Stunk-)Anhang. <\/p><p>Ralf Feldmann<\/p><p>Alaaf nach Aachen, <\/p><p>schon zum 11.11. schickte ich Ihnen (und einem Kreis von vermutlich Interessierten in Aachen, auch der OB und den Gr&uuml;nen) eine Erstfassung meines angeh&auml;ngten Textes. Jetzt berichten Sie von gr&uuml;nem Unwohlsein.&nbsp;<\/p><p>Ich bin gespannt, ob das am Samstag ein kriegsmoralisches Aufbauprogramm von einer und f&uuml;r eine Politikerin wird, die trotz Hunderttausenden von Toten und Millionen auf der Flucht vor Kriegsm&uuml;digkeit warnt. Ist das Aachener Humor oder verstehe ich nichts vom Karneval?<\/p><p>Gespannt bin ich darauf, was Kabarett und Comedy dazu beitragen und ob Frau Strack-Zimmermann im Kampfanzug erscheint.<\/p><p>Sch&ouml;nen Abend am Samstag<br>\nRalf Feldmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias Riegel kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93464\">in diesem Artikel<\/a> die Verleihung des Ordens &bdquo;wider den tierischen Ernst&ldquo; an die &bdquo;problematische Au&szlig;enministerin&ldquo; Annalena Baerbock, die bei der Aachener Karnevalssitzung als &bdquo;moderne Ritterin im besten Sinne&ldquo; gew&uuml;rdigt wurde. 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