{"id":93614,"date":"2023-02-10T09:00:40","date_gmt":"2023-02-10T08:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93614"},"modified":"2023-02-13T07:21:08","modified_gmt":"2023-02-13T06:21:08","slug":"russe-im-anflug-wie-ein-airport-im-nirgendwo-ueber-nacht-die-weltbuehne-eroberte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93614","title":{"rendered":"Russe im Anflug. Wie ein Airport im Nirgendwo \u00fcber Nacht die Weltb\u00fchne eroberte"},"content":{"rendered":"<p>Ein russischer Oligarch und Putin-Freund greift nach einem deutschen Regionalflughafen, um aus der Walachei gegen deutsche Interessen zu schie&szlig;en. Noch Zweifel? Die Geschichte um den geplatzten Verkauf des Hunsr&uuml;ck-Airports Frankfurt Hahn liefert reichlich Lacher und allerhand Gr&uuml;nde, &uuml;ber den Zustand von Politik und Medien zu verzweifeln. Wer daran glaubt, w&auml;hnt wahrscheinlich schon Moskaus Truppen unterm Bett. Wer nicht, sorgt sich eher vor einer Unterwanderung durch Washington. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_442\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-93614-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230212-Russe-im-Anflug-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230212-Russe-im-Anflug-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230212-Russe-im-Anflug-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230212-Russe-im-Anflug-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=93614-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230212-Russe-im-Anflug-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230212-Russe-im-Anflug-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Los geht&rsquo;s mit einem Kalauer: Nach dem Flughafen Frankfurt Hahn hat bis vor kurzem kein Hahn gekr&auml;ht. Haha &hellip; Blo&szlig; einer dieser unrentablen Regionalflugh&auml;fen im Niemandsland, die von einem Investor zum n&auml;chsten gereicht werden und doch auf keinen gr&uuml;nen Zweig kommen. Nicht anders steht es um den Wald-und-Wiesen-Airport in Rheinland-Pfalz, der mit der 100 Kilometer &ouml;stlich gelegenen Rhein-Main-Metropole gar nichts bis auf den Namen gemein hat. Auch &uuml;ber ihm kreist der Pleitegeier und ein Retter wird dringend gesucht. Wen interessiert&rsquo;s? Nun ja: urpl&ouml;tzlich die halbe Nation und morgen vielleicht schon die ganze. Staunend befand am Dienstag ein CDU-Regionalpolitiker: &bdquo;Wir sind im beschaulichen Hunsr&uuml;ck mitten in der Geopolitik gelandet.&ldquo;  <\/p><p>&Uuml;berschlagen hatten sich die Ereignisse am vergangenen Freitag. Am Morgen verbreitete sich die Meldung, der Milliard&auml;r Wiktor Charitonin habe den seit Herbst 2021 insolventen Flughafen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/frankfurt-hahn-russischer-investor-viktor-charitonin-uebernimmt-flughafen-a-1d50eeb3-e70e-482c-8da0-139ee4f18087\">&bdquo;&uuml;bernommen&ldquo;<\/a>. Die Vertr&auml;ge seien unterschrieben und der Kaufpreis von rund 20 Millionen Euro auf einem notariell verwalteten Konto hinterlegt. Charitonin ist in der Region kein Unbekannter. Der verm&ouml;gende Pharmaindustrielle ist Haupteigent&uuml;mer der NR Holding, die den 60 Kilometer n&ouml;rdlich in der Eifel gelegenen N&uuml;rburgring betreibt. Die Rennstrecke mit angeschlossenem Freizeitpark war vor zehn Jahren selbst ein Bankrottprojekt, das den Steuerzahler 500 Millionen Euro kostete. Mit <a href=\"https:\/\/www.motor-talk.de\/news\/der-ring-wird-russisch-t5677617.html\">Charitonins Einstieg<\/a> 2015 wurde der Betrieb saniert und soll heute schwarze Zahlen schreiben. Was eigentlich nach einer pr&auml;chtigen Referenz klingt, hat nur einen Haken: Charitonin ist Russe. <\/p><p><strong>Doppelt gemoppelt h&auml;lt besser<\/strong><\/p><p>Wie aus dem Nichts machten am sehr sp&auml;ten Freitagabend dann auch erste Berichte &uuml;ber einen zweiten K&auml;ufer des Hahns die Runde. Demnach habe Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner schon in der ersten Januarwoche einen Deal mit der Firmengruppe Richter von Wolfram und Julia Richter (WR Holding) gemacht. Der Kontrakt sei ebenfalls unterzeichnet und ein Betrag in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 20 Millionen Euro auf einem Treuhandkonto geparkt. Kommuniziert wird das Verfahren mit &bdquo;doppelt gemoppelt h&auml;lt besser&ldquo;. Demnach habe man mit gleich zwei Bietern angebandelt f&uuml;r den Fall, &bdquo;dass im ersten Vertrag gesetzte Bedingungen nicht eintreten&ldquo;, teilte ein Sprecher Plathners mit. Tats&auml;chlich hatten sowohl der russische Investor als auch die WR Holding bereits im vergangenen Jahr um den Flughafen mitgeboten, waren aber leer ausgegangen. Den Zuschlag erhielt im Sommer die Frankfurter Swift Conjoy GmbH, ein deutsch-englisches Joint Venture, das aber den vereinbarten Kaufpreis bis heute nicht gezahlt hat. <\/p><p>Die Richters stehen im Ruf, erfolgreiche Immobilienentwickler zu sein, allerdings erhielt der Ruf einen Kratzer durch ihr Engagement f&uuml;r den Rhein-Selz-Park im rheinhessischen Nierstein. Seit Jahren gibt es wegen des Projekts Zoff mit der &ouml;rtlichen Politik. Vielleicht war das ja der Grund, warum Plathner dem Unternehmerpaar nicht gleich den Zuschlag geben wollte. Oder lag es nur daran, dass die NR Holding, wie man liest, eine etwas h&ouml;here Kaufsumme deponiert haben soll und deshalb zum zun&auml;chst bevorzugten Partner aufsteigen konnte?  <\/p><p><strong>Robert Habeck, rette uns!<\/strong><\/p><p>Aber das alles ist Schnee von gestern, denn der Hahn ist inzwischen ein Politikum und in solchen F&auml;llen ist es um die Wahrheit nicht gut bestellt. Und wo wir schon bei schlechten Witzen waren. In diese Kategorie geh&ouml;rt ohne Frage auch die Erz&auml;hlung vom vermeintlichen <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/russischer-investor-verkaufspoker-um-flughafen-hahn-schlaegt-hohe-wellen-\/28966662.html\">&bdquo;Verkaufspoker&ldquo;<\/a> am Hahn. Beim Poker wird geblufft, der Einsatz hochgetrieben, aber auf keinen Fall steht der Verlierer von vornherein fest. Charitonin dagegen war sp&auml;testens in dem Moment ohne jede Chance, als die <em>Bild-Zeitung<\/em> entsetzt fragte: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/frankfurt\/frankfurt-aktuell\/fuer-20-millionen-uebernimmt-putin-freund-unseren-airport-hahn-82794868.bild.html\">&bdquo;&Uuml;bernimmt Putin-Freund unseren Airport Hahn?&ldquo;<\/a>. &bdquo;Unser Airport&ldquo; &ndash; Gott bewahre, beziehungsweise Robert Habeck (Gr&uuml;nen-Partei), der dem Spuk als Bundeswirtschaftsminister gef&auml;lligst ein Ende setzen muss. Und prompt hat dieser die Hilferufe erh&ouml;rt und funkte am Dienstag w&auml;hrend seines USA-Besuchs &uuml;ber den Atlantik: &bdquo;Wir screenen das gerade.&ldquo;  <\/p><p>Nach den Regularien des Au&szlig;enwirtschaftsgesetzes muss die Bundesregierung Investitionen aus dem Nicht-EU-Ausland pr&uuml;fen und bei Bedarf untersagen, sofern durch die fragliche Unternehmung &bdquo;kritische Infrastruktur&ldquo; ber&uuml;hrt ist. An der Heimatfront sind die Gem&uuml;ter binnen Stunden hochgekocht. Das Land Hessen, das 17,5 Prozent der Anteile am Hahn h&auml;lt, sieht die Lage &bdquo;&auml;u&szlig;erst kritisch&ldquo;, man bitte die Bundesregierung, &bdquo;all ihre M&ouml;glichkeiten auszuloten, diesen Verkauf zu verhindern&ldquo;, teilte ein Regierungssprecher mit. Von der Ampelregierung in Mainz &ndash; Rheinland-Pfalz z&auml;hlt zu den Gl&auml;ubigern der Hahn-Pleitiers &ndash; ist zu h&ouml;ren, einem m&ouml;glichen staatlichen russischen Einfluss auf die Infrastruktur von besonderer Bedeutung stehe man &bdquo;grunds&auml;tzlich kritisch gegen&uuml;ber&ldquo;. <\/p><p><strong>Putin-St&uuml;tzpunkt mitten in Deutschland<\/strong><\/p><p>Gewehr bei Fu&szlig; stehen freilich wie immer die deutschen Medien. Frankfurt Hahn als ehemaliger Milit&auml;rflughafen verf&uuml;ge &uuml;ber ein &bdquo;Allwetterlandesystem sowie eine Start- und Landebahn von fast vier Kilometern L&auml;nge&ldquo;, wei&szlig; man bei <em>Tagesschau.de<\/em>. &bdquo;Das macht auch Besuche der russischen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/flughafen-frankfurt-hahn-russischer-investor-101.html\">Antonov An-124<\/a> m&ouml;glich &ndash; ein Transportflugzeug f&uuml;r G&uuml;ter, aber auch f&uuml;r Streitkr&auml;fte.&ldquo; So nah ist der russische Deutschlandfeldzug also schon und ganz spitzohrige Zeitgenossen h&ouml;ren vielleicht bereits die ersten MiG-Kampfflieger durch die L&uuml;fte pfeifen. Das Portal <em>t-online.de<\/em> argw&ouml;hnte am Sonntag: &bdquo;Wurde hier ein deutscher Flughafen w&auml;hrend des Ukraine-Kriegs zum Spielball chinesischer und russischer Investoren &ndash; ohne, dass jemand hellh&ouml;rig wurde?&ldquo; Da geh&ouml;rt viel Phantasie dazu. Der Hahn-Bankrotteur, der 2017 den damals privatisierten Flughafen &uuml;bernahm, ist der chinesische Mischkonzern HNA. Hat der den Laden gegen die Wand gefahren, damit der &bdquo;b&ouml;se Russe&ldquo; das Zepter an sich rei&szlig;en und Deutschland aus seinem Innersten unsicher machen kann? Nichts ist unm&ouml;glich. Wahrscheinlicher ist, dass hier eine Sau mehr durchs Dorf getrieben wird, um das Narrativ von einer Moskau-Peking-Verschw&ouml;rung zu befeuern.<\/p><p>Dem entspricht auch das Framing der Person Wiktor Charitonin. Selbstredend ist er ein &bdquo;Oligarch&ldquo;, der nur als &bdquo;ausgewiesener Freund von Wladimir Putin&ldquo; und durch seine &bdquo;ausgezeichneten Kontakte zum Kreml&ldquo; zu lukrativen Staatsauftr&auml;gen und seinem Verm&ouml;gen in H&ouml;he von 1,4 Milliarden US-Dollar gelangen konnte. Sein Unternehmen sei der gr&ouml;&szlig;te Hersteller des Covid-Impfstoffes Sputnik V, der russischen Antwort auf Corona. &Uuml;berall wird seine Passion f&uuml;r Oldtimer ausgewalzt, von denen er &bdquo;mindestens 80 St&uuml;ck&ldquo; sein Eigen nennen soll. Zugleich sei er jedoch &ouml;ffentlichkeitsscheu und lebe zur&uuml;ckgezogen im &bdquo;teuersten Appartmentkomplex der Welt&ldquo;, dem One Hyde Park in London. Als echter Russlandkenner outete sich Hessens Finanzminister  Michael Boddenberg (CDU): &bdquo;Es ist ganz sicher so, dass jemand, der dort zum Milliard&auml;r wird, jemand ist, der <a href=\"https:\/\/www.hr.de\/presse\/radio\/hrinfo\/2023\/so-jemand-darf-kein-objekt-in-deutschland-kaufen---hessischer-finanzminister-gegen-erwerb-von-hahn-anteilen-durch-russischen-investor-v1,boddenberg-hahn-anteile-100.html\">von Putins Gnaden<\/a> seine Gesch&auml;fte f&uuml;hrt.&ldquo;<\/p><p><strong>Oligarchen im Kanzleramt?<\/strong><\/p><p>Das mag stimmen, ist hierzulande aber nicht anders. Deutschlands Konzernbosse werden im Regierungsviertel hofiert, schreiben sich mithin ihre Gesetze selbst, kapern Ministerien mit ihren Beraterarmeen und lassen sich milliardenschwere Staatsauftr&auml;ge zuschanzen. Auch BioNTech-Gr&uuml;nder U&#287;ur &#350;ahin ist nicht als Milliard&auml;r zur Welt gekommen, sondern verdankt seinen Reichtum zum Beispiel EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU), die seinen Covid-19-Impstoff unter dubiosen Umst&auml;nden zum Verkaufsschlager machte. Wurde &#350;ahin in den Medien jemals als Oligarch gehandelt? Oder die Lobbyistenspielwiese namens Berliner Republik als Korruption? Die B&ouml;sen sitzen immer anderswo, nie am eigenen Tisch, und in diesen Tagen sitzen sie fast alle auf Putins Scho&szlig;. Dabei f&uuml;hrt die Europ&auml;ische Union Charitonin bislang gar nicht auf ihren Sanktionslisten gegen Russland. Mutma&szlig;lich deshalb, weil er sich als N&uuml;rburgring-Sanierer einen Namen als respektabler Gesch&auml;ftsmann gemacht hat. Aber das ist jetzt vorbei und au&szlig;erdem steht er ja auf der &bdquo;Putin-Liste&ldquo; des US-Finanzministeriums. Und die in Washington wissen Bescheid. <\/p><p>Was viele nicht wissen: Frankfurt Hahn war nicht nur einmal ein NATO-Milt&auml;rflugplatz, er ist es irgendwie auch heute noch, allerdings nicht offiziell. Die <a href=\"https:\/\/hahn.fluglaerm.de\/\">&bdquo;B&uuml;rgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn&ldquo;<\/a> dokumentiert auf ihrer Webseite seit Jahren akribisch die Vorg&auml;nge auf dem &bdquo;zivilen Kriegsflughafen&ldquo;. Dieser werde seit dem Jahr 2005 schwerpunktm&auml;&szlig;ig von den US-amerikanischen Milit&auml;rlogistikern Air Transport International, Atlas Air, National Airlines, Omni Air und Western Global Network f&uuml;r Zwischenlandungen zum Auftanken genutzt, schreibt die BI und weiter: &bdquo;Die Flugzeuge werden entweder als Truppentransporter oder zum Transport von Waffen und Munition sowie sonstigen milit&auml;rischen Nachschubg&uuml;tern eingesetzt.&ldquo; Allein f&uuml;r Januar 2023 schl&uuml;sseln die Aktivisten 77 entsprechende Flugbewegungen auf dem Hahn auf, 28 mit Frachtern, 49 mit Passagiermaschinen. In zwei F&auml;llen sei die Fracht &ndash; &bdquo;Waffen und Munition aus den USA f&uuml;r die Ukraine&ldquo; &ndash; nach Rzesz&oacute;w im S&uuml;dwesten Polens gegangen. Im Jahr 2022 sollen rund 150 solcher Lieferungen ins ukrainische Kriegsgebiet unter Nutzung des Hunsr&uuml;ck-Airports erfolgt sein. Laut der Regionalzeitung <em>Die Rheinpfalz<\/em> wurden die Angaben im Umfeld des Flughafens best&auml;tigt. <\/p><p><strong>Ministerium pr&uuml;ft &ndash; ganz unbefangen<\/strong><\/p><p>Um was geht es also? Hier ein de facto US-NATO-Drehkreuz f&uuml;r einen US-Stellvertreterkrieg gegen Russland sowie etliche andere, mitunter illegale Kriegsabenteuer weltweit. Dort ein reicher Russe, der vielleicht einfach nur zur falschen Zeit ein Gesch&auml;ft machen wollte, aber vielleicht ja auch als Putins Waffenbruder einen &bdquo;Flugzeugtr&auml;ger&ldquo; ins demn&auml;chst deutsche Feindesland verlegt. Es d&uuml;rfte kein Zufall sein, dass gerade Springers <em>Bild<\/em> als Zentralorgan der Transatlantiker die zweite Variante in die K&ouml;pfe h&auml;mmert und auf der ganz gro&szlig;en Emp&ouml;rungswelle reitet. Bestimmt war der Hahn auch beim Habeck-Besuch in Washington ein Thema, w&auml;hrend er zu den zerbombten Ostseepipelines lieber schweigt. Wer wohl bei der Causa Hahn das Sagen hat? Man stelle sich vor, das Pentagon s&auml;he tatenlos zu, wie der Russe auf NATO-Gebiet in sein  Kriegsr&auml;derwerk gr&auml;tscht. <\/p><p>So weit kommt&rsquo;s noch, beziehungsweise nicht. Eine Gl&auml;ubigerversammlung am Dienstag im Insolvenzgericht Bad Kreuznach hat eine Ver&auml;u&szlig;erung an die meistbietende NR Holding nicht genehmigt &ndash; vorerst nicht, wie es hei&szlig;t. Jetzt ist das Habeck-Ministerium am Dr&uuml;cker, dem mittlerweile ein Pr&uuml;fauftrag gem&auml;&szlig; Au&szlig;enwirtschaftsrecht vorliegt. Im Detail k&ouml;nne er noch nicht dar&uuml;ber reden, beschied der Gr&uuml;nen-Politiker. Aber: &bdquo;Das dauert jetzt ein paar Wochen. Es gibt keine Tendenz.&ldquo; Alle mal lachen oder weinen oder kr&auml;hen.  <\/p><p>Titelbild: Simlinger\/shutterstock.com<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/0fc92bcf699941f681b909177f185003\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein russischer Oligarch und Putin-Freund greift nach einem deutschen Regionalflughafen, um aus der Walachei gegen deutsche Interessen zu schie&szlig;en. Noch Zweifel? Die Geschichte um den geplatzten Verkauf des Hunsr&uuml;ck-Airports Frankfurt Hahn liefert reichlich Lacher und allerhand Gr&uuml;nde, &uuml;ber den Zustand von Politik und Medien zu verzweifeln. 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