{"id":93669,"date":"2023-02-12T09:00:53","date_gmt":"2023-02-12T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669"},"modified":"2023-02-10T14:39:21","modified_gmt":"2023-02-10T13:39:21","slug":"hinweise-der-woche-294","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h01\">How America Took Out The Nord Stream Pipeline<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h02\">Naftali Bennett wollte den Frieden zwischen Ukraine und Russland: Wer hat blockiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h03\">Ukraine-Konflikt offenbart: Deutschland ist umringt von Feinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h04\">Lehrstunde von Lula f&uuml;r Scholz: Wie kam es zu dieser Blamage?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h05\">Washington bl&auml;st die China-Ballon-Drohung k&uuml;nstlich auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h06\">Vor dem Westen eingeknickt: Syrien wirft OPCW Manipulation bei Bericht vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h07\">Der US-Schandfleck: Wie USA mit einer L&uuml;ge den Irak-Krieg anzettelte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h08\">Was tun &bdquo;Faktenchecker&ldquo;? An den M&ouml;glichkeiten von Wahrheit sind sie nicht interessiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h09\">Wohnen ist Menschenrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93669#h10\">Blackout bei der Aktienrente &ndash; Hallo Journalisten, lebt ihr noch?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>How America Took Out The Nord Stream Pipeline<\/strong><br>\nThe New York Times called it a &ldquo;mystery,&rdquo; but the United States executed a covert sea operation that was kept secret&mdash;until now<br>\nThe U.S. Navy&rsquo;s Diving and Salvage Center can be found in a location as obscure as its name&mdash;down what was once a country lane in rural Panama City, a now-booming resort city in the southwestern panhandle of Florida, 70 miles south of the Alabama border. The center&rsquo;s complex is as nondescript as its location&mdash;a drab concrete post-World War II structure that has the look of a vocational high school on the west side of Chicago. A coin-operated laundromat and a dance school are across what is now a four-lane road.<br>\nThe center has been training highly skilled deep-water divers for decades who, once assigned to American military units worldwide, are capable of technical diving to do the good&mdash;using C4 explosives to clear harbors and beaches of debris and unexploded ordinance&mdash;as well as the bad, like blowing up foreign oil rigs, fouling intake valves for undersea power plants, destroying locks on crucial shipping canals. The Panama City center, which boasts the second largest indoor pool in America, was the perfect place to recruit the best, and most taciturn, graduates of the diving school who successfully did last summer what they had been authorized to do 260 feet under the surface of the Baltic Sea.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/how-america-took-out-the-nord-stream\">Seymour Hersh<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Scoop des Jahres: Reporter-Legende Seymour Hersh macht die USA und Norwegen f&uuml;r die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93548%20\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Russische Sabotage an Ostsee-Pipelines &ldquo;nicht belegbar&rdquo;<\/strong><br>\nAls es im vergangenen September zu Explosionen an den Gasleitungen Nord Stream 1 und 2 kommt, r&uuml;ckt Moskau schnell in den Kreis der Verd&auml;chtigen. Nun machen die Ermittler klar: Beweise gibt es daf&uuml;r bisher nicht. Auch im Fall der besch&auml;digten Zugfunk-Kabel f&uuml;hren die Spuren nicht nach Russland.<br>\nDie deutschen Ermittler haben zum jetzigen Zeitpunkt keine Belege daf&uuml;r, dass Russland hinter den Explosionen an den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 steckt. &ldquo;Das ist derzeit nicht belegbar, die Ermittlungen dauern an&rdquo;, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. Mithilfe zweier Forschungsschiffe seien Wasser- und Bodenproben sowie Reste der Pipelines entnommen worden, der Tatort sei auch umfassend dokumentiert worden. &ldquo;Das alles werten wir derzeit kriminaltechnisch aus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russische-Sabotage-an-Ostsee-Pipelines-nicht-belegbar-article23892657.html%20\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88560%20\">Die Anschl&auml;ge auf Nord Stream und der Elefant im Raum<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88603\">Pipelines sprengen unter Freunden, das geht gar nicht.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Naftali Bennett wollte den Frieden zwischen Ukraine und Russland: Wer hat blockiert?<\/strong><br>\nIsraelischer Ex-Premier sprach erstmals &uuml;ber seine Verhandlungen mit Putin und Selenskyj. Der Waffenstillstand war angeblich zum Greifen nahe.<br>\nIn den ersten Wochen nach der russischen Invasion in der Ukraine arbeitete der damalige israelische Premierminister Naftali Bennett hinter den Kulissen intensiv an Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau. Sein Ziel war ein Waffenstillstandsabkommen. Nun hat er in einem Videointerview erstmals ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den Ablauf und das Ende der Verhandlungen gesprochen.<br>\nEin Waffenstillstand sei damals, so Bennett, in greifbarer N&auml;he gewesen, beide Seiten waren zu erheblichen Zugest&auml;ndnissen bereit. Doch vor allem Gro&szlig;britannien und die USA h&auml;tten den Prozess beendet und auf eine Fortsetzung des Krieges gesetzt, so der Vorwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/naftali-bennett-wollte-den-frieden-zwischen-ukraine-und-russland-wer-hat-blockiert-li.314871\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Konflikt offenbart: Deutschland ist umringt von Feinden<\/strong><br>\nMan will es in Deutschland nicht wahrhaben und schweigt daher zu den Fakten. Dadurch verschwinden sie jedoch nicht. Alles deutet darauf hin, dass der Ukraine-Konflikt von den B&uuml;ndnispartnern Deutschlands zu dessen Schw&auml;chung benutzt wird.<br>\nDas umfassende Schweigen der deutschen Medien angesichts der Enth&uuml;llung von Pulitzer-Preistr&auml;ger Seymour Hersh liegt vermutlich auch daran, weil die Schl&uuml;sse, die daraus gezogen werden m&uuml;ssten, f&uuml;r Deutschland bitter sind. Deutschland ist im westlichen B&uuml;ndnis isoliert, man trachtet danach, dem Land zu schaden, und nutzt dazu den Ukraine-Konflikt. Die Indizien, mit der sich diese These untermauern l&auml;sst, sind offenbar, werden immer zahlreicher und lassen sich nicht leugnen.<br>\nHersh publizierte am 8. Februar einen Artikel, in dem er nachweist, dass die USA unter Beteiligung Norwegens die R&ouml;hren der Nord-Stream-Pipeline gesprengt haben. Das Schweigen der deutschen Medien und der deutschen Politik dazu ist beredt. Man befindet sich offenbar im Modus einer realit&auml;tsverweigernden Schockstarre angesichts der Brisanz der Offenlegungen und der sich aufdr&auml;ngenden Schlussfolgerungen. Die dpa reagiert auf Hershs Enth&uuml;llung nur indirekt, indem sie &uuml;ber eine Reaktion Moskaus darauf berichtet. Andere deutsche Medien liefern unmittelbar die Reaktion des Wei&szlig;en Hauses, das &ndash; kaum verwunderlich &ndash; jede Beteiligung am Anschlag abstreitet. Vermutlich ein Akt der Selbstberuhigung in transatlantisch ausgerichteten deutschen Redaktionsstuben.<br>\nDabei passt das, was Hersh aufgedeckt hat, wie ein Puzzleteil in ein gr&ouml;&szlig;eres Bild, das zeigt, dass die B&uuml;ndnispartner Deutschlands dem Land keinesfalls wohlgesonnen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/162465-deutschland-ist-umringt-von-feinden\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukrainekrieg: Aus der Kubakrise lernen!<\/strong><br>\nAls russische Truppen am 24. Februar 2022 die Ukraine angriffen, warfen f&uuml;hrende deutsche Sozialdemokraten &ndash; wie schon die Reichstagsabgeordneten der Partei am 4. August 1914 durch Bewilligung von Kriegskrediten f&uuml;r die kaiserliche Armee &ndash; &uuml;ber Nacht jahrzehntelang bew&auml;hrte Grunds&auml;tze der Friedenssicherung &uuml;ber Bord: Waffen nicht in Krisen- und schon gar nicht in Kriegsgebiete zu liefern, hatte f&uuml;r die SPD bis dahin zur Staatsr&auml;son der Bundesrepublik geh&ouml;rt. Seither wurden Panzerf&auml;uste, Luftabwehrraketen, Panzerhaubitzen, Mehrfachraketenwerfer und Flakpanzer in ein Kriegsgebiet exportiert, das andere Nato-Staaten schon vorher mit schweren Waffen vollgestopft hatten. Dabei ist &raquo;unsere Sicherheit&laquo; entgegen anderslautenden Parolen weder am Hindukusch noch am Dnepr verteidigt worden.<br>\nAnstatt der Militarisierung des Denkens, der Sprache und der Medienberichterstattung entgegenzutreten, verk&uuml;ndete Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner von Ovationen begleiteten Parlamentsrede am 27. Februar 2022, j&auml;hrlich &raquo;mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts&laquo;, also mindestens die H&auml;lfte mehr als bisher, f&uuml;r R&uuml;stung ausgeben und ein Sonderverm&ouml;gen in der schwindelerregenden H&ouml;he von 100 Milliarden Euro f&uuml;r die mit einem R&uuml;stungshaushalt von &uuml;ber 50 Milliarden Euro angeblich schlecht ausger&uuml;stete, weil &raquo;unterfinanzierte&laquo; Bundeswehr schaffen zu wollen.<br>\nNicht viel besonnener als die meisten SPD-Politiker verhielt sich das Regierungspersonal von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen: Pl&ouml;tzlich scherte sich diese Partei, als deren Markenkern seit ihrer Gr&uuml;ndung die Bewahrung von Umwelt, Natur und Klima galt, nicht mehr um ihre Prinzipien, sondern winkte das gr&ouml;&szlig;te Aufr&uuml;stungsprogramm seit Gr&uuml;ndung der Bundeswehr durch. Dabei schadet der Umwelt, der Natur und dem Klima nichts mehr als das Milit&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/ukrainekrieg-aus-der-kubakrise-lernen\/\">Christoph Butterwegge in Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lehrstunde von Lula f&uuml;r Scholz: Wie kam es zu dieser Blamage?<\/strong><br>\nIn Lateinamerika lief Bundeskanzler Scholz ins weltpolitische Abseits. Das war unn&ouml;tig: Die Bundesregierung h&auml;tte die Position der anderen L&auml;nder kennen k&ouml;nnen. Ein Kommentar.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat sich in Lateinamerika eine Abfuhr bei dem Versuch geholt, weitere Staaten f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine zu gewinnen. Zwar stimmen alle &uuml;berein, dass der russische Angriff ein Bruch des V&ouml;lkerrechts sei. Doch mit der Bitte um Milit&auml;rhilfe blitzte Scholz ab: In Argentinien gab es ein glattes Nein, in Chile lediglich verbale Solidarit&auml;t mit dem Verweis auf das Prinzip des Multilateralismus. Chile will der Ukraine nach dem Krieg bei der Beseitigung von Minen helfen. Besonders harsch war die Reaktion des neuen brasilianischen Pr&auml;sidenten Luiz In&aacute;cio Lula: Er lehnte jede Beteiligung an dem Krieg ab, auch eine indirekte, will also auch keine Munition f&uuml;r deutsche Leopard-Panzer bereitstellen. Mehr noch: Lula sagte, zu einem Krieg geh&ouml;rten immer zwei; es sei n&ouml;tig, &uuml;ber die Ursachen zu sprechen; die Rollen der Nato und Europas seien zu kl&auml;ren. Schlie&szlig;lich forderte Lula Verhandlungen unter Beteiligung Chinas. &Uuml;ber eine Friedensinitiative habe er schon mit dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron gesprochen und wolle sie noch US-Pr&auml;sident Joe Biden und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorstellen.<br>\nDie klaren Worte haben Scholz und seine Berater &uuml;berrascht und lie&szlig;en die deutsche Delegation ratlos zur&uuml;ck. Das diplomatische Debakel w&auml;re jedoch zu vermeiden gewesen, wenn die Bundesregierung die Entwicklungen in der Welt etwas weniger voreingenommen analysiert h&auml;tte. Lulas Aussagen enthielten n&auml;mlich noch weitere brisante Hinweise, die von einem neuen Selbstbewusstsein in vielen aufstrebenden Staaten des globalen S&uuml;dens zeugen. So sagte der brasilianische Pr&auml;sident, dass Geopolitik heute nicht mehr mit den Ma&szlig;st&auml;ben von 1945 gemacht werden k&ouml;nne. Er forderte eine Neubesetzung des UN-Sicherheitsrats, mit Sitzen f&uuml;r Brasilien und die afrikanischen Staaten. Zum von Scholz wie Glasperlen dargebotenen Freihandelsabkommen der EU mit der Mercosur-Gruppe machte Lula deutlich, dass man sich nicht &uuml;ber den Tisch ziehen lassen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kommentar-meinung-lateinamerika-reise-lehrstunde-von-brasiliens-praesident-luiz-inacio-lula-da-silva-fuer-bundeskanzler-olaf-scholz-spd-wie-kam-es-zu-dieser-blamage-li.313897\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Washington bl&auml;st die China-Ballon-Drohung k&uuml;nstlich auf<\/strong><br>\nDer politische Super-GAU in den USA droht zu einer sich selbst erf&uuml;llenden Prophezeiung zu werden. Die Spannungen zu China werden zunehmend zu einer Krise eskaliert. Warum das falsch und gef&auml;hrlich ist.<br>\nDas US-Milit&auml;r hat am Samstag den chinesischen Ballon abgeschossen, der &uuml;ber dem amerikanischen Festland schwebte. Washington best&auml;tigte, dass es sich um einen &Uuml;berwachungsballon handelte und nicht um ein ziviles Flugger&auml;t, das zu meteorologischen Zwecken eingesetzt wurde, wie von der chinesischen Regierung behauptet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Washington-blaest-die-China-Ballon-Drohung-kuenstlich-auf-7485764.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Medienversagen: &Uuml;ber Ballon-L&uuml;cken, Kampfdrohnen und Angriffskriege<\/strong><br>\nAus einem Spionageballon Chinas ist bereits eine drohende Ballon-Armada geworden. Warum die mediale Emp&ouml;rung? Die USA begehen weit schlimmere Grenzverletzungen. Ein Kommentar.<br>\nWir wissen weiter nicht mit Sicherheit, was es mit dem Ballon auf sich hat, der von den USA vor der Ostk&uuml;ste abgeschossen wurde. Selbst die New York Times f&uuml;hlt sich gen&ouml;tigt einzugestehen, dass noch unklar sei, ob der Ballon zu Spionagezwecke benutzt und von der chinesischen Regierung gestartet wurde.<br>\nAuch die Hardliner-Organisation &ldquo;Center for Security and International Studies&rdquo; in den USA stellt fest, dass &ldquo;die wahrscheinlichste Erkl&auml;rung ist, dass es sich um einen verirrten Wetterballon handelt, der von seiner Flugbahn abgekommen ist&rdquo;.<br>\nAber gehen wir davon aus, was sehr gut m&ouml;glich ist, dass es sich um einen chinesischen Spionageballon gehandelt hat, der von der Regierung in Beijing bewusst &uuml;ber US-Territorium navigiert wurde. In diesem Fall ist es berechtigt, Kritik daran zu &uuml;ben. Denn damit wird Misstrauen ges&auml;t, und es erh&ouml;ht die internationalen Spannungen zwischen den beiden L&auml;ndern weiter.<br>\nDoch dann sollte umgehend die Einordnung kommen. Und hier versagen die Qualit&auml;tsmedien erneut. Statt sich in die Situation von anderen L&auml;ndern und deren Bev&ouml;lkerung zu versetzen, die seit Jahrzehnten Opfer von aggressiven US-Grenz&uuml;berschreitungen werden, reihen sich die meisten Journalist:innen dem Washington-Establishment ein, das mit Anti-China-Rufen die Stimmung weiter anheizt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Medienversagen-Ueber-Ballon-Luecken-Kampfdrohnen-und-Angriffskriege-7489658.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vor dem Westen eingeknickt: Syrien wirft OPCW Manipulation bei Bericht vor<\/strong><br>\nSyriens Regierung weist die erneuten Vorw&uuml;rfe der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zur&uuml;ck, 2018 einen Giftgasangriff auf die Stadt Duma begangen zu haben. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Damaskus distanzierte sich der syrische Botschafter bei der in Den Haag angesiedelten Organisation, Milad Attia, vom &raquo;Untersuchungs- und Identifizierungsteam&laquo; (IIT) der OPCW. Es sei auf Druck aus Gro&szlig;britannien, Frankreich und den USA eingesetzt worden, so Attia.<br>\nVor syrischen und internationalen Journalisten rief Attia das Technische Sekretariat der OPCW auf, &raquo;keine Abschriften von Berichten zu ver&ouml;ffentlichen, die von westlichen L&auml;ndern und Israel gegen Syrien vorbereitet&laquo; worden seien. Eine Einrichtung wie das IIT entspreche nicht den Regeln der OPCW-Konvention, sondern lediglich den Interessen der drei genannten westlichen Staaten.<br>\n2013 war Syrien der Chemiewaffenkonvention beigetreten und hatte alle noch vorhandenen Chemiewaffenbest&auml;nde der OPCW zur Vernichtung &uuml;bergeben. Die zust&auml;ndige UN-Diplomatin f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der syrischen Chemiewaffen, Sigrid Kaag, teilte im Juni 2014 dem UN-Sicherheitsrat mit, dass Syrien seine Chemiewaffen zur Vernichtung auf US-amerikanische und europ&auml;ische Spezialschiffe &uuml;berstellt habe. Anfang Januar 2016 best&auml;tigte die OPCW, dass ein letzter Rest dieser Waffen im US-Bundesstaat Texas vernichtet wurde. Dennoch wurde Syrien weiter vorgeworfen, Chemiewaffen an verschiedenen Orten des Landes eingesetzt zu haben. Angebliche Beweise stammten von oppositionellen bewaffneten Gruppen oder Organisationen.<br>\nDer dritte Bericht des IIT, der Ende Januar von der OPCW ver&ouml;ffentlicht wurde, befasste sich erneut mit den Ereignissen in der Stadt Duma am 7. April 2018. Er bekr&auml;ftigt die Anschuldigung gegen Syrien, f&uuml;r einen Chemiewaffenangriff verantwortlich zu sein, bei dem 43 Personen get&ouml;tet worden seien. Es gebe &raquo;vern&uuml;nftige Gr&uuml;nde&laquo; daf&uuml;r, &raquo;die Syrische Arabische Luftwaffe als Verantwortliche des Angriffs mit Chemikalien auf Duma 2018 zu identifizieren&laquo;, hei&szlig;t es. Das IIT best&auml;tigt demnach die damals von &raquo;Wei&szlig;helmen&laquo; international verbreiteten Vorw&uuml;rfe. Die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich ver&uuml;bten am 14. April 2018 einen gro&szlig;angelegten Luftangriff auf Syrien, den sie als Vergeltungsschlag f&uuml;r den angeblichen Chemiewaffenangriff rechtfertigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444200.syrien-krieg-vor-dem-westen-eingeknickt.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der US-Schandfleck: Wie USA mit einer L&uuml;ge den Irak-Krieg anzettelte<\/strong><br>\nDie Rede war voller Falschinformationen: US-Au&szlig;enminister Powell sprach 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat &uuml;ber Iraks angebliche Massenvernichtungswaffen &ndash; als Rechtfertigung f&uuml;r den Irakkrieg. Sp&auml;ter sagte er: Das war der Schandfleck seiner Karriere &ndash; mit 300.000 toten Zivilisten in Irak.<br>\nVor 20 Jahren blickte die Welt voller Sorge auf den Irak, nach Washington und auf die UN. Konnte ein Krieg noch verhindert werden? Laut der US-Regierung von George W. Bush drohte Iraks Staatschef Saddam Hussein mit Massenvernichtungswaffen. Er halte sich nicht an UN-Resolutionen. Milit&auml;rische Vorbereitungen f&uuml;r eine US-Invasion liefen. Weltweit demonstrierten Menschen gegen einen drohenden Krieg.<br>\nMit den USA verb&uuml;ndete Regierungen debattierten &uuml;ber die Warnung vor chemischen, biologischen und atomaren Waffen in den H&auml;nden des Diktators in Bagdad. Es gab Zweifel an einem Milit&auml;rschlag, vermutete man doch, dass manche Regierungsvertreter den Vorwurf &bdquo;Massenvernichtungswaffen&ldquo; als Vorwand nutzen wollten, um Saddam Hussein zu entmachten und das Machtgef&uuml;ge im Nahen Osten und in der Welt des Erd&ouml;ls neu zu gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.migazin.de\/2023\/02\/05\/der-us-schandfleck-wie-usa\/\">Migazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kriegsl&uuml;gen entlarvt, aber ungestraft<\/strong><br>\nAm Sonntag war es genau 20 Jahre her, da&szlig; ein gewisser Colin Powell in einer in alle Welt live &uuml;bertragenen Rede im Sicherheitsrat der Organisation der Vereinten Nationen s&auml;mtliche Alarmglocken l&auml;uten lie&szlig;, um die Notwendigkeit eines Krieges der USA gegen den Irak zu &raquo;begr&uuml;nden&laquo;. (&hellip;)<br>\nAm 20. M&auml;rz griffen die USA den Irak an, nach Berechnungen unabh&auml;ngiger Institute kostete dieser Krieg bis zum Jahr 2019 mindestens 300.000 irakische Zivilisten das Leben, manche gehen von bis zu einer Million Toten aus. Der Irak ist bis heute nicht zur Ruhe gekommen, wurde durch den Krieg zu einem der &raquo;gescheiterten Staaten&laquo; &ndash; wie sp&auml;ter auch Libyen, Afghanistan, der Jemen, S&uuml;dsudan&hellip; Die angeblich gelagerten oder in der Produktion befindlichen Massenvernichtungswaffen wurden nie gefunden. (&hellip;)<br>\nInzwischen wurden die Ausf&uuml;hrungen des damaligen Au&szlig;enministers vor der UNO in New York l&auml;ngst als L&uuml;gen entlarvt, die nur dem Zweck dienten, einen Vorwand zu einem Vernichtungskrieg gegen ein Land und gegen einen Staatschef zu liefern, den die USA als &raquo;Feind&laquo; definiert hatten.  (&hellip;)<br>\nBemerkenswert ist allerdings, da&szlig; die verantwortlichen Politiker bis heute niemals als Kriegsverbrecher eingestuft und vor ein ordentliches Gericht gestellt wurden. Weder Powell, noch Pr&auml;sident Bush mu&szlig;te sich jemals f&uuml;r die Zerst&ouml;rungen und die toten Soldaten und Zivilisten verantworten &ndash; auch nicht der heutige Pr&auml;sident Joe Biden, der damals als Senator f&uuml;r den Staat Delaware allen Entscheidungen f&uuml;r den Krieg gegen den Irak, aber auch f&uuml;r den Krieg in Afghanistan zugestimmt hat, und als Vizepr&auml;sident unter Barack Obama mitverantwortlich ist f&uuml;r die Angriffe auf Libyen, die auch zur Folge hatten, da&szlig; Waffen und S&ouml;ldner in die Region s&uuml;dlich von Libyen str&ouml;mten, die heute noch von unterschiedlichen, zumeist islamistischen Milizen verunsichert wird. Zudem sollte diese Erinnerung uns zu denken geben, wenn auch heute von &raquo;Fakten und Schlu&szlig;folgerungen&laquo; die Rede ist, &raquo;die auf solider Geheimdienstarbeit beruhen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1414314590352\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Was tun &bdquo;Faktenchecker&ldquo;? An den M&ouml;glichkeiten von Wahrheit sind sie nicht interessiert<\/strong><br>\nUnser Autor sagt: Das Handwerk aller &bdquo;Faktenchecker&ldquo; ist Konformit&auml;tspr&uuml;fung der &ouml;ffentlichen Redebeitr&auml;ge, damit sie in den gew&uuml;nschten Meinungs- und Faktenkorridor passen.<br>\nWas Faktenchecker tun? Ganz einfach: Fakten sind Wahrheiten &uuml;ber die Sachverhalte dieser Welt. Der Faktenchecker pr&uuml;ft also, ob die Behauptungen eines Menschen wahr oder falsch sind &ndash; ob sie Fakten oder Irrt&uuml;mer bzw. sogar Erfindungen sind. Gut, dass jemand das macht!<br>\nDas klingt plausibel. Die meisten w&uuml;rden dem wohl zustimmen. Aber alles, was ich hier zum Einstieg sagte, ist falsch. Um das tats&auml;chliche Gewerbe der &bdquo;Faktenchecker&ldquo; zu verstehen, m&uuml;ssen wir den Begriff des Faktums unter die Lupe nehmen.<br>\nFakten werden nicht einfach aufgefunden, sie sind im Sinne des Lateinischen facere (tun, herstellen) etwas Getanes, etwas Hergestelltes (facta). Sie bestehen aus zwei Zutaten.<br>\nErstens bezieht sich ein Faktum auf Umst&auml;nde, Gegenst&auml;nde oder Geschehnisse. Diese sind f&uuml;r jeden, der sie nicht direkt wahrnimmt, als solche erst mal gar nichts. Eine Erfindung z.&#8198;B. oder der Artilleriebeschuss einer Stadt sind uns erst dann zug&auml;nglich, wenn jemand diese Geschehnisse &ouml;ffentlich z.&#8198;B. unter die Begriffe &bdquo;Moosentferner&ldquo; und &bdquo;Krieg&ldquo; fasst &ndash; und sie damit als genau dieses beurteilt.<br>\nBeurteilung ist die zweite, leicht zu &uuml;bersehende Zutat jedes Faktums: Erst der Erfahrungsinhalt, &uuml;ber den man geurteilt hat, dass er dies oder das ist, ergibt ein Faktum, das diskursiv ins Rennen um die Deutungshoheit gehen kann.<br>\nEin neues Werkzeug, das Moos im Garten entfernt, als &bdquo;Moosentferner&ldquo; zu beurteilen, ist offensichtlich und wird nicht kontrovers sein. Zu beurteilen, ob der Artilleriebeschuss einer Stadt schon einen Krieg bedeutet oder noch einen Terroranschlag darstellt, mag schon mit guten Gr&uuml;nden umstritten sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/was-tun-faktenchecker-an-den-moeglichkeiten-von-wahrheit-sind-sie-nicht-interessiert-li.255165\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnen ist Menschenrecht<\/strong><br>\nDas Wohngeld steigt, aber die Wohnungsnot nimmt zu<br>\nSeit Beginn dieses Jahres haben zwei Millionen mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld, dreimal so viel als bisher. Selbst wenn die unterbesetzten &Auml;mter f&uuml;r die Erledigung der neuen Antr&auml;ge wieder &ldquo;nur&rdquo; acht Monate br&auml;uchten, ist das keine L&ouml;sung. Am 17. Januar 2023 wurde in K&ouml;ln die Wohnung einer Mutter mit f&uuml;nf Kindern zwangsger&auml;umt, mit Polizeieinsatz. Die Ersatzwohnung ist &ldquo;menschenunw&uuml;rdig&rdquo;, hatte das Verwaltungsgericht geurteilt: Die Kitas und Schulen der Kinder sind viel zu weit entfernt.<br>\nAber die Stadt hat keine andere Wohnung. Die Zwangsr&auml;umung hatte Vonovia veranlasst, der gr&ouml;&szlig;te Wohnungskonzern in Deutschland. 82 Zwangsr&auml;umun-gen gab es 2021 in Deutschland &ndash; t&auml;glich. Insgesamt waren es 30.000, mehr als jemals zuvor. &Ouml;ffentlich sichtbar sind ein paar der offiziell 45.000 Obdachlosen. Aber die etwa eine Million Wohnungslosen &ndash; sie hausen versch&auml;mt und unsichtbar in Garagen, Kellern, Autos, Campingwagen, Zelten im Wald oder gedr&auml;ngt bei Freunden und Bekannten. Weil es keine billigeren Ausweich-Wohnungen gibt, haben sich zuletzt eine Million Hartz IV-Bezieher vom 449-Euro-Regelsatz im Durchschnitt 92 Euro monatlich abgeknapst. So haben sie die Miete mitgezahlt, die &uuml;ber der Bemessungsgrenze liegt. Zum Essen hatten sie dann noch weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publik.verdi.de\/ausgabe-202301\/wohnen-ist-menschenrecht\/\">Werner R&uuml;gemer in ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Blackout bei der Aktienrente &ndash; Hallo Journalisten, lebt ihr noch?<\/strong><br>\n&hellip; wer nicht mehr lebt, fragt nicht mehr nach und nachrechnen kann er\/sie dann nat&uuml;rlich auch nicht mehr. Unisono meldet die Presse (*): die Aktienrente &ndash; neuerdings &bdquo;Generationenkapital&ldquo; betitelt &ndash; w&uuml;rde die jungen Generationen entlasten. Sie sei notwendig, um die Kostenexplosion durch die Babyboomer Renten zu bew&auml;ltigen. Zweifel sind nicht angebracht und Nachfragen scheint sinnlos.<br>\nNicht gestellte Frage Nummer 1: Was ist eigentlich das Babyboomer-Problem in konkreten Zahlen?<br>\nDie Antwort, die anscheinend keiner wissen will:<br>\nBis zum Jahr 2038 nimmt die Zahl der zu versorgenden &Auml;lteren Jahr f&uuml;r Jahr zu. Nach 2038 nimmt ihre Zahl wieder ab! In den kommenden 15 Jahren steigt die Zahl der Menschen &uuml;ber der Regelaltersgrenze von 17,9 Millionen auf 20,9 Millionen. Das sind pro Jahr im Durchschnitt 200.000 Menschen mehr. Zehn Jahre sp&auml;ter, im Jahr 2048, ist die Zahl auf 20,4 Millionen gesunken. Das sind im Durchschnitt pro Jahr 50.000 weniger. &Uuml;ber den langen Zeitraum betrachtet, wirken die &Auml;nderungen moderat.<br>\nNicht gestellte Frage Nummer 2: Welche konkreten Mehrkosten entstehen durch die Babyboom-Rentenjahrg&auml;nge?<br>\nDie Antwort, die anscheinend keiner wissen will:<br>\nBis zum Jahr 2038 m&uuml;ssen f&uuml;r die Rentnerinnen und Rentner im Durchschnitt 3,1 Milliarden Euro pro Jahr mehr aufgewendet werden. Im Jahr 2038 sind es dann rund 47 Milliarden Euro mehr im Vergleich zu heute. Nach 2038 sinkt der Aufwand f&uuml;r die Altersversorgung wieder. Im Jahr 2048 betragen die Mehrkosten gegen&uuml;ber heute dann 40,7 Milliarden Euro.<br>\nNicht gestellte Frage Nummer 3: Welchen Beitrag leistet die Aktienrente zur Entlastung der steigenden Kosten?<br>\nDie Antwort, die anscheinend keiner wissen will:<br>\nDie Aktienrente soll bis zum Jahr 2038 folgende Entlastung bringen: 0 Euro. Noch einmal: Null Komma null Euro!<br>\nNach 2038 sollen die sprudelnden Aktiengewinne (dem Himmel sei dann Dank) f&uuml;r Entlastung der Rentenversicherung sorgen. Wie hoch soll die Entlastung ausfallen? Nach Herrn Lindners Aussage 10 Milliarden Euro. Das sind gerade einmal 3 Prozent der Rentenausgaben! Zu einem Zeitpunkt, wo das Problem Babyboomer-Renten wieder von der Bildfl&auml;che verschwindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/renten-zukunft.de\/2023\/02\/09\/blackout-bei-der-aktienrente-hallo-journalisten-lebt-ihr-noch\/\">Renten Zukunft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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