{"id":93679,"date":"2023-02-10T16:30:09","date_gmt":"2023-02-10T15:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679"},"modified":"2023-02-10T15:38:01","modified_gmt":"2023-02-10T14:38:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-571","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h01\">Inflation Reduction Act der USA: Die Lektion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h02\">Manifest f&uuml;r Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h03\">Kriegsopfer in der Ukraine: Wer z&auml;hlt die Toten und Versehrten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h04\">&laquo;Die Lieferung von westlichen Kampfjets an die Ukraine w&auml;re absurd&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h05\">&Uuml;ber Widerspr&uuml;che in der deutschen Au&szlig;enpolitik: Zeitenwende &ndash; b&ouml;ses Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h06\">Rezension: &bdquo;Im R&uuml;stungswahn&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h07\">Klimaschutz: Bundeswehr rechnet mit Milliardeninvestitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h08\">Der gro&szlig;e Umbruch &ndash; ein stiller Staatsstreich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h09\">Bruderkrieg der Beihilfen &ndash; Wettbewerbsf&auml;higkeit ein Nullsummenspiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h10\">Chlor ins Meer: Aufregung &uuml;ber deutschen LNG-Terminal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h11\">Warum 185 Millionen Euro Spendengelder f&uuml;r Flutopfer noch nicht verteilt sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h12\">Das Zulassungsdesaster: Lobbyarbeit und Rechtsbruch im Fall der mRNA-Pr&auml;parate?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h13\">Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte fordert wohl Stellungnahme zur Corona-Notbremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h14\">Lauterbach: Corona-Regeln im Freien waren &bdquo;Schwachsinn&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h15\">Ungeplanter W&auml;hlerkontakt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Inflation Reduction Act der USA: Die Lektion<\/strong><br>\nProtektionismus? Deutschland muss lernen, den internationalen Handel zu verstehen. Europa braucht einen Neuanfang und die gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft muss mit einer ganz neuen wirtschaftspolitischen Ausrichtung vorangehen.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Bedrohung, die Deutschland und Europa in &Uuml;bersee ausgemacht haben, h&ouml;rt auf den Namen IRA (Inflation Reduction Act) und ist der ganze Stolz der Biden-Administration. Dabei geht es keineswegs nur um die Verringerung der Inflation, in erster Linie geht es um die Verringerung der Abh&auml;ngigkeit der USA von ausl&auml;ndischen Importen.<br>\nChina steht dabei zwar im Vordergrund, aber auch Europa ist keineswegs aus dem Schneider. Die j&uuml;ngste gemeinsame Reise des deutschen und des franz&ouml;sischen Wirtschaftsministers nach Washington zeigt, dass man den Schaden f&uuml;r Europa zu begrenzen versucht.<br>\nWorum es geht, ist f&uuml;r die Europ&auml;er und insbesondere die Deutschen nicht leicht zu verstehen, weil sie sich seit Jahrzehnten einreden, sie seien im Geist und in ihren Taten die gr&ouml;&szlig;ten Freih&auml;ndler &uuml;berhaupt. Dass Freihandel niemals eine Einbahnstra&szlig;e sein kann, ist ihnen nicht zu vermitteln.<br>\nErst wenn sie Weltmarktf&uuml;hrer bei so ziemlich allen Produkten sind, die man sich vorstellen kann, ist die Welt in Ordnung. Dass die L&auml;nder, die nicht &uuml;berall Weltmarktf&uuml;hrer sind, das weniger positiv sehen und &auml;ndern m&ouml;chten, liegt in ihrem Verst&auml;ndnis nur daran, dass die anderen verkappte Protektionisten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Inflation-Reduction-Act-der-USA-Die-Lektion-7491203.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Manifest f&uuml;r Frieden<\/strong><br>\nDie von Russland brutal &uuml;berfallene ukrainische Bev&ouml;lkerung braucht unsere Solidarit&auml;t. Aber was w&auml;re jetzt solidarisch? Wie lange noch soll auf dem Schlachtfeld Ukraine gek&auml;mpft und gestorben werden? Und was ist jetzt, ein Jahr danach, eigentlich das Ziel dieses Krieges? Die deutsche Au&szlig;enministerin sprach j&uuml;ngst davon, dass &bdquo;wir&ldquo; einen &bdquo;Krieg gegen Russland&ldquo; f&uuml;hren. Im Ernst?<br>\nPr&auml;sident Selenskyj macht aus seinem Ziel kein Geheimnis. Nach den zugesagten Panzern fordert er jetzt auch Kampfjets, Langstreckenraketen und Kriegsschiffe &ndash; um Russland auf ganzer Linie zu besiegen? Noch versichert der deutsche Kanzler, er wolle weder Kampfjets noch &bdquo;Bodentruppen&ldquo; senden. Doch wie viele &bdquo;rote Linien&ldquo; wurden in den letzten Monaten schon &uuml;berschritten?<br>\nEs ist zu bef&uuml;rchten, dass Putin sp&auml;testens bei einem Angriff auf die Krim zu einem maximalen Gegenschlag ausholt. Geraten wir dann unaufhaltsam auf eine Rutschbahn Richtung Weltkrieg und Atomkrieg? Es w&auml;re nicht der erste gro&szlig;e Krieg, der so begonnen hat. Aber es w&auml;re vielleicht der letzte.<br>\nDie Ukraine kann zwar &ndash; unterst&uuml;tzt durch den Westen &ndash; einzelne Schlachten gewinnen. Aber sie kann gegen die gr&ouml;&szlig;te Atommacht der Welt keinen Krieg gewinnen. Das sagt auch der h&ouml;chste Milit&auml;r der USA, General Milley. Er spricht von einer Pattsituation, in der keine Seite milit&auml;risch siegen und der Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden kann. Warum dann nicht jetzt? Sofort!<br>\nVerhandeln hei&szlig;t nicht kapitulieren. Verhandeln hei&szlig;t, Kompromisse machen, auf beiden Seiten. Mit dem Ziel, weitere Hunderttausende Tote und Schlimmeres zu verhindern<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifest-f%C3%BCr-frieden\">Change.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Manifest f&uuml;r Frieden&ldquo;: Schwarzer und Wagenknecht warnen vor drittem Weltkrieg<\/strong><br>\nDie Publizistin und die Linke-Politikerin fordern ein Ende der Waffenlieferung an die Ukraine. Sie rufen zu einer Kundgebung in Berlin auf. [&hellip;]<br>\nWagenknecht ver&ouml;ffentlichte am Freitagmorgen ein Video &uuml;ber ihren Twitter-Account. Darin zu sehen sind sie und Schwarzer, wie sie Seite an Seite auf die Ver&ouml;ffentlichung ihres Textes hinweisen und f&uuml;r den 25. Februar zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor aufrufen. &bdquo;Manche von euch sind vermutlich &uuml;berrascht, mich hier mit Sahra Wagenknecht Schulter an Schulter zu sehen&ldquo;, sagt Schwarzer in dem Video. Wagenknecht verweist darauf, dass das &bdquo;Manifest&ldquo; bereits &bdquo;sehr viele&ldquo; unterschrieben h&auml;tten &ndash; darunter sind der Musiker Reinhard Mey, der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge, die Theologin Margot K&auml;&szlig;mann und der Verleger der Berliner Zeitung, Holger Friedrich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/aufruf-zu-demo-schwarzer-und-wagenknecht-veroeffentlichen-manifest-fuer-frieden-li.316259\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kriegsopfer in der Ukraine: Wer z&auml;hlt die Toten und Versehrten?<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine ist eine menschliche Trag&ouml;die von unklarem Ausma&szlig;. Viele Zahlen kursieren, doch ihr Ursprung und ihr Wahrheitsgehalt sind verschieden. Ein &Uuml;berblick.<br>\nDer Tod ist allgegenw&auml;rtig in der Ukraine: Kein Tag vergeht, an dem nicht Soldaten auf beiden Seiten des Konflikts sterben; vermutlich auch kein Tag, an dem nicht Zivilisten durch den Beschuss beider Armeen den Tod finden.<br>\nKrieg bedeutet immer, dass Menschen sterben. Wie viele Opfer der Krieg in der Ukraine bereits gefordert hat, ist Gegenstand der Spekulation. In den Medien kursieren unterschiedliche Zahlen, was auch daran liegen d&uuml;rfte, dass beide Konfliktparteien &uuml;bertriebene Zahlen f&uuml;r die Opfer des Gegners und gesch&ouml;nte Zahlen f&uuml;r die eigene Seite ver&ouml;ffentlichen &ndash; wenn sie &uuml;berhaupt der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich gemacht werden.<br>\nDer Blick in die deutschen Medien offenbart eine Schieflage in der Berichterstattung, denn die ver&ouml;ffentlichten Zahlen betreffen meist nur die russische Seite. Dass auch viele ukrainische M&auml;nner sterben, wird kaum erz&auml;hlt. Dabei ist es ihr Leben, das mit westlichen Waffenlieferungen gesch&uuml;tzt werden soll.<br>\nAm Dienstag hie&szlig; es etwa im Newsticker der Frankfurter Rundschau: Innerhalb von 24 Stunden h&auml;tte die russische Armee 1.030 Tote zu verzeichnen gehabt. Einen Tag sp&auml;ter sollen es erneut &uuml;ber 900 gewesen sein. Die Quelle der Zahlen ist das Verteidigungsministerium der Ukraine.<br>\nAllerdings ordnet man diese Zahlen nicht ein, sondern &uuml;bernimmt sie einfach. Um die Zahlen gro&szlig; aussehen zu lassen, unterscheidet das ukrainische Verteidigungsministerium nicht zwischen &ldquo;tot&rdquo; und &ldquo;verwundet&rdquo;, sondern fasst beide Werte unter &ldquo;liquidiert&rdquo; zusammen.<br>\nDie Anmerkung, dass die Angaben nicht unabh&auml;ngig &uuml;berpr&uuml;ft werden konnten, heilt die Schieflage allerdings nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kriegsopfer-in-der-Ukraine-Wer-zaehlt-die-Toten-und-Versehrten-7491249.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Jagd nach Kanonenfutter<\/strong><br>\nUkraine: Hohe Verluste an der Front. Die Rekrutierungskampagne wird versch&auml;rft<br>\nWjatscheslaw Asarow, Gr&uuml;nder der Union der Anarchisten der Ukraine (UAU), berichtet in seinem Telegram-Kanal, dass er am 2. Februar Zeuge wurde, wie Arbeiter eines Internetanbieters, die Kabel verlegten, einen Wagen der ukrainischen Armee bemerkten und sich unter ihrem Fahrzeug versteckten. Nachdem er wieder weggefahren war, brachen die Handwerker ihre Arbeit ab und zogen sich zur&uuml;ck. In Odessa benutzt das Milit&auml;r jetzt Krankenwagen, um sich unauff&auml;llig potentiellen Opfern zu n&auml;hern und ihnen die Vorladungen auszustellen. Nach zwei bis drei Wochen Ausbildung werden die Rekruten sofort an die Front geworfen. Soldaten ohne Training, das macht normalerweise keinen Sinn. Doch sie werden, wie es zynisch hei&szlig;t, als &raquo;Antiartillerieradar&laquo; eingesetzt &ndash; im Feld zur&uuml;ckgelassen, dienen sie dazu, den Standort der gegnerischen Gesch&uuml;tze bestimmen zu k&ouml;nnen, die sie unter Feuer nehmen. Die ukrainischen Milit&auml;rs, die die Einberufungsbescheide aush&auml;ndigen, werden &raquo;Todesboten&laquo; genannt. In der Regel handelt es sich bei ihnen um neu Mobilisierte, denen bei der Einberufung ein Aufschub gew&auml;hrt wird. Falls sie eine Mindestzahl von Vorladungen aush&auml;ndigen oder dem Melde- und Rekrutierungsb&uuml;ro eine bestimmte Anzahl Rekruten ausliefern, brauchen sie nicht an die Front. Eines der Merkmale der massenhaften Einberufungen in der Ukraine ist ihr Klassencharakter. Arbeiter und arme Landbewohner werden zwangsweise an die Front gebracht. Grenzsch&uuml;tzer und andere Beamte verlangen f&uuml;r ein Wegschauen bei der Ausreise Bestechungsgelder von bis zu 10.000 US-Dollar, was sich im &auml;rmsten Land Europas nur wenige leisten k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus sind Mitarbeiter von Organisationen, die von westlichen Gebern finanziert werden, vom Kriegsdienst befreit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444526.ukraine-krieg-jagd-nach-kanonenfutter.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ukraine: Chronologie eines Krieges<\/strong><br>\nUm die Situation rund um den Ukraine-Konflikt besser einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, ist es hilfreich, ein paar historische Stationen in Augenschein zu nehmen. Denn ein Blick zur&uuml;ck ist keineswegs &ldquo;Whataboutism&rdquo;, sondern eine M&ouml;glichkeit, die Entstehung dieses Krieges zu verstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/europa\/162243-ukraine-chronologie-krieges\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Die Lieferung von westlichen Kampfjets an die Ukraine w&auml;re absurd&raquo;<\/strong><br>\nPr&auml;sident Wolodimir Selenski wirbt f&uuml;r Kampfjet-Lieferungen. Mit Erfolg? Kiew informiert derweil &uuml;ber den Start einer russischen Grossoffensive im Donbass. Eine Wendung? Antworten von Roland Popp von der Milit&auml;rakademie an der ETH Z&uuml;rich. [&hellip;]<br>\nWir haben die Diskussion rund um die Kampfpanzer-Lieferungen gesehen. Kommen die Panzer schlicht zu sp&auml;t?<br>\nAuch das kann niemand seri&ouml;s sagen. Grunds&auml;tzlich d&uuml;rfte die kleine Zahl westlicher Kampfpanzer nur lokale taktische Auswirkungen haben. Die ganzen Siegesphantasien, die in den westlichen Medien im Zusammenhang mit diesen Lieferungen einhergehen, sind v&ouml;llig aus der Luft gegriffen und zeugen nur davon, dass milit&auml;rstrategisches Wissen kaum noch vorhanden ist.<br>\nNicht ein etwas hartes Bashing, Herr Popp?<br>\nNein, tut mir leid. Gerade die Panzerlieferungen sind ein Beispiel daf&uuml;r. Wer etwas von der Materie verstand, wusste fr&uuml;h, dass der Leopard-Panzer nicht in ausreichender St&uuml;ckzahl und zeitgem&auml;sser Ausf&uuml;hrung zur Verf&uuml;gung stand, um in der Ukraine wirklich sinnvoll eingesetzt zu werden. Die erwartbaren etwa hundert Leopard-Panzer, die geliefert werden sollen, werden so gut wie keinen Effekt haben, das ist schon absehbar.<br>\nWieso kommen all die Experten zu ihren Schl&uuml;ssen, auf was beziehen die sich denn?<br>\nIch kann es mir auch nicht ganz erkl&auml;ren. Es ist eine Mischung aus Wunschdenken, Herdentrieb und wohl manchmal auch einfach Propaganda. Wir haben schlicht die Informationen nicht, die wir f&uuml;r seri&ouml;se Bewertungen br&auml;uchten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/story\/die-lieferung-von-westlichen-kampfjets-an-die-ukraine-waere-absurd-419316000491%20\">20min<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Mit der Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine w&uuml;rde sich Europa in einen Krieg verstricken<\/strong><br>\nWenn europ&auml;ische L&auml;nder der Ukraine Kampfflugzeuge zur Verf&uuml;gung stellen sollten, drohe ganz Europa in einen Krieg verwickelt zu werden, warnten chinesische Experten. Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj statte dem Vereinigten K&ouml;nigreich und Frankreich einen &Uuml;berraschungsbesuch ab, um f&uuml;r den Kauf von Kampfflugzeugen zu werben. Ein solcher Schritt w&uuml;rde nicht nur eine starke Reaktion Russlands ausl&ouml;sen, sondern auch weitere L&auml;nder in die Krise hineinziehen und die Situation weiter eskalieren lassen, so die Experten.<br>\nAuf seiner erst zweiten Auslandsreise seit Beginn der Krise zwischen Russland und der Ukraine vor fast einem Jahr besuchte Selenskyj am Mittwoch das Vereinigte K&ouml;nigreich und Frankreich. Der ukrainische Pr&auml;sident hielt eine Rede vor den beiden Kammern des britischen Parlaments, in der er direkt f&uuml;r die Lieferung von mehr schweren Waffenpl&auml;dierte, einschlie&szlig;lich Kampfjets.<br>\nSelenskyj dankte dem britischen Volk f&uuml;r seine Unterst&uuml;tzung seit dem ersten Tag des Konflikts, w&auml;hrend Premierminister Rishi Sunak sagte, Kampfjets seien &bdquo;Teil der Gespr&auml;che&ldquo; &uuml;ber die Hilfe f&uuml;r die Ukraine.<br>\nUnterdessen warnte die russische Botschaft in London das Vereinigte K&ouml;nigreich eindringlich vor der Lieferung von Kampfflugzeugen und erkl&auml;rte, Gro&szlig;britannien trage die Verantwortung &bdquo;f&uuml;r eine weitere Eskalationsstufe und die daraus resultierenden milit&auml;risch-politischen Folgen f&uuml;r den europ&auml;ischen Kontinent und die ganze Welt.&ldquo;<br>\nEs sei sehr wahrscheinlich, dass Gro&szlig;britannien mit der Lieferung von Kampfflugzeugen einen Pr&auml;zedenzfall schaffe, der die Situation auf dem Schlachtfeld unmittelbar ver&auml;ndern werde. Es brauche Zeit, um ukrainische Piloten im Fliegen von Kampfjets nach NATO-Standard zu schulen, sagte Song Zhongping, ein chinesischer Milit&auml;rexperte und Fernsehkommentator, der Global Times. Daher sei es wahrscheinlich, dass Nato-Soldaten die Jets fliegen und damit direkt in die Krise verwickelt werden, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nAu&szlig;erdem werden diese Kampfjets wahrscheinlich nicht in der Ukraine stationiert, sondern in L&auml;ndern wie Polen, was bedeutet, dass auch diese L&auml;nder in den Konflikt hineingezogen werden, so Song.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-02\/10\/content_85100246.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Uuml;ber Widerspr&uuml;che in der deutschen Au&szlig;enpolitik: Zeitenwende &ndash; b&ouml;ses Ende<\/strong><br>\nAm 27. Februar 2022 verk&uuml;ndete Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Sondersitzung des Bundestages die &bdquo;Zeitenwende&ldquo;. Ein knappes Jahr sp&auml;ter, am 13. Januar 2023, verabschiedete die SPD-Bundestagsfraktion auf einer Klausurtagung das Positionspapier &bdquo;Sozialdemokratische internationale Politik in der Zeitenwende&ldquo;. In ihm bekunden die Autoren Solidarit&auml;t mit dem Kiewer Regime. Es macht aber auch Widerspr&uuml;che in der deutschen Au&szlig;enpolitik und besonders im Verh&auml;ltnis Deutschlands zu Russland sichtbar. (&hellip;)<br>\nDer durch die Ukraine aufgebaute politische Druck, wesentlich orchestriert von den USA und willf&auml;hrig verbreitet von den deutschen Einheitsmedien, hat in der &Ouml;ffentlichkeit das Bild erzeugt, als w&auml;re der Sieg der Ukraine &uuml;ber Russland die einzige Frage der deutschen Au&szlig;enpolitik. Innerhalb der SPD wird diese Politik vor allem vom Seeheimer Kreis &ndash; prominentes Mitglied: Lars Klingbeil, Ko-Vorsitzender der Partei &ndash; vorangetrieben. Das hat nicht nur eine weitere Militarisierung sozialdemokratischer Politik eingeleitet. Die SPD hat ihre wichtigste au&szlig;enpolitische Leistung nach dem Zweiten Weltkrieg &ndash; ihren Beitrag zur Entspannungs- und Verst&auml;ndigungspolitik in Europa &ndash; auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte geworfen. Bis zuletzt galt die SPD noch bei vielen Menschen in Deutschland und dar&uuml;ber hinaus als eine Partei der Entspannung &ndash; trotz ihrer Beteiligung an der Aggression gegen Jugoslawien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/zeitenwende-boeses-ende-4776743\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rezension: &bdquo;Im R&uuml;stungswahn&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Handschlagqualit&auml;ten&ldquo; versprach sich Rheinmetall-Chef Armin Papperger von dem frisch vereidigten Verteidigungsminister Boris Pistorius. &bdquo;Wir brauchen uns gegenseitig&ldquo;, so Papperger, das Verh&auml;ltnis zur R&uuml;stungsindustrie m&uuml;sse eng sein. &bdquo;Die 100 Milliarden werden nicht reichen&ldquo;, gab Pistorius bald darauf gegen&uuml;ber der S&uuml;ddeutschen Zeitung zu verstehen, die Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine war gerade besiegelt. Und das Zwei-Prozent-Ziel der NATO? Auch das reiche nicht, tut das Milit&auml;rb&uuml;ndnis dieser Tage kund. Nicht erst seit der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; sieht J&uuml;rgen Wagner, gesch&auml;ftsf&uuml;hrendes Vorstandsmitglied der T&uuml;binger Informationsstelle Militarisierung (IMI), die Bundesrepublik &bdquo;im R&uuml;stungswahn&ldquo;. In seinem gleichnamigen Buch geht er einer Entwicklung nach, die seit l&auml;ngerem forciert werde. Einen &bdquo;von langer Hand geplanten Paradigmenwechsel hin zu einer milit&auml;rischen Gro&szlig;machtpolitik&ldquo; datiert Wagner auf den Februar 2014, als es zu einem &bdquo;denkw&uuml;rdigen Auftritt des damaligen Bundespr&auml;sidenten Joachim Gauck bei der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz&ldquo; gekommen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9159\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Klimaschutz: Bundeswehr rechnet mit Milliardeninvestitionen<\/strong><br>\nDie Bundeswehr rechnet mit Milliardeninvestitionen im zweistelligen Bereich, um die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Das ergibt sich aus einem als vertraulich eingestuften Dokument des Verteidigungsministeriums, das mit &bdquo;Kritische Bestandsaufnahme f&uuml;r eine Bundeswehr der Zukunft&ldquo; &uuml;berschrieben ist und dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.  &bdquo;F&uuml;r die Bundeswehr bestehen derzeit dokumentierte Bedarfe mit einem Investitionsvolumen von rund 24 Milliarden Euro&ldquo;, hei&szlig;t es darin mit Blick auf die Infrastruktur und die Umsetzung umweltpolitischer Ma&szlig;nahmen. &bdquo;Weitere mindestens 20 Milliarden Euro werden mit Blick auf die Umsetzung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung prognostiziert.&ldquo; [&hellip;]<br>\nEine Sprecherin des Verteidigungsministeriums wollte sich zu der Bestandsaufnahme nicht &auml;u&szlig;ern, da es sich um ein vertrauliches Dokument handele. Sie sagte dem RND jedoch, dass das Verteidigungsministerium selbst &ndash; also nicht die ganze Bundeswehr &ndash; im Jahr 2021 verglichen mit dem Jahr 2018 bereits 85 Prozent der klimasch&auml;dlichen CO&#8322;-Emissionen eingespart habe. Die im Jahr 2023 verbleibenden Restemissionen w&uuml;rden durch den Kauf von Emissionszertifikaten kompensiert. Dies werde nach jetzigem Stand zirka 100.000 Euro kosten, die aus dem Etat des Ministeriums entnommen w&uuml;rden. Als Teil der Bundesverwaltung m&uuml;sse sich die Bundeswehrverwaltung laut Klimaschutzgesetz bis zum Jahr 2030 klimaneutral organisieren, so die Sprecherin. Wesentliche Stellschrauben bei der Bundeswehr insgesamt seien die sukzessive energetische Sanierung der Geb&auml;ude, der Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energien auf den eigenen Liegenschaften, der vermehrte Einsatz von W&auml;rmepumpen und klimaschonender Fernw&auml;rme, der verst&auml;rkte Ausbau der Elektromobilit&auml;t im Bereich der handels&uuml;blichen Fahrzeuge sowie &bdquo;die Nutzung von klimaneutralen synthetischen Kraftstoffen f&uuml;r unsere Waffensysteme&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/klimaschutz-bundeswehr-rechnet-mit-milliarden-investitionen-6FJSU2TZ6VHIZDSLQG5XX24FXM.html%20\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Im besten Deutschland aller Zeiten braucht es nat&uuml;rlich auch eine klimaneutrale Bundeswehr. Kann man sich nicht ausdenken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Umbruch &ndash; ein stiller Staatsstreich?<\/strong><br>\nIst das WEF tats&auml;chlich eine Kombination aus kapitalistischer Beratungsfirma und gigantischer Lobby? Verdrehen dort vermeintliche Experten die W&uuml;nsche des Volkes, damit sie in die Profitschemata passen? Der Schriftsteller Wolfgang Bittner hat einen sezierenden Blick in das Konstrukt geworfen. Welche Ziele verfolgt das WEF: Plutokratische Diktatur oder Herrschaft der Weisen?<br>\nIn der Bev&ouml;lkerung kaum bekannt sind verst&ouml;rende Pl&auml;ne des einflussreichen Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum; WEF) zu einer Neuordnung der Gesellschaft, sie werden &uuml;berdeckt von einem die Menschen verwirrenden Informationschaos, der Corona-Krise und dem Krieg in der Ukraine. Das WEF, eine Stiftung und weltweit vernetzte Lobbyorganisation, hat seinen Hauptsitz in der Schweiz bei Genf und veranstaltet j&auml;hrliche Treffen, zumeist in Davos, an denen die Elite der Welt teilnimmt. Es unterh&auml;lt B&uuml;ros in New York, Tokio und Peking. Die Macht dieser Organisation wird &ndash; ebenso wie die der &bdquo;Bilderberg-Gruppe&ldquo; &ndash; oft untersch&auml;tzt. Denn es ist keine harmlose Honoratiorengesellschaft, die sich in den Schweizerischen Bergen trifft, um nett miteinander zu plaudern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/der-grosse-umbruch-ein-stiller-staatsstreich\/\">Wolfgang Bittner auf Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bruderkrieg der Beihilfen &ndash; Wettbewerbsf&auml;higkeit ein Nullsummenspiel<\/strong><br>\nIm Moment schlingert die Europ&auml;ische Wirtschaftspolitik &auml;hnlich wie Odysseus zwischen Skylla und Charybdis. Auf der einen Seite Skylla in Form des nationalen Beihilfenwettbewerbs, allen voran Deutschland und Frankreich, die mit &bdquo;Doppel-Wumms&ldquo; auffahren, auf der anderen Seite Charybdis, das US-Industrief&ouml;rderprogramm, das die europ&auml;ischen Unternehmen in den Abgrund zu rei&szlig;en droht. Eine nationale &bdquo;Beihilfen-Meisterschaft&ldquo; wird nicht zum Ziel f&uuml;hren. Vielmehr bedarf es einer Neuausrichtung: weg vom Gie&szlig;kannenprinzip zu strategischen Zielvorgaben mit strikten sozialen Konditionalit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/eu-wirtschaftspolitik-bruderkrieg-der-beihilfen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chlor ins Meer: Aufregung &uuml;ber deutschen LNG-Terminal<\/strong><br>\nIm Dezember hat in Wilhelmshaven der erste Fl&uuml;ssigerdgasterminal Deutschlands seinen Betrieb aufgenommen. Seitdem laufen Umweltsch&uuml;tzerinnen und Umweltsch&uuml;tzer Sturm. Der Vorwurf: Giftige chlorhaltige Abw&auml;sser w&uuml;rden das Meer belasten. Der Betreiber und das Umweltministerium widersprechen. Doch nun gibt es ein neues Gutachten. [&hellip;]<br>\nLaut der Genehmigungsbeh&ouml;rde NLWKN entspricht das Reinigungssystem auf Chlorbasis jedoch sehr wohl dem &bdquo;Stand der Technik&ldquo;. Auch das nieders&auml;chsische Umweltministerium distanziert sich von den Aussagen des Gutachtens, diese seien &bdquo;nicht zutreffend&ldquo;. Grundlage f&uuml;r die Ermittlung des &bdquo;Standes der Technik&ldquo; seien technische Umweltstandards einer international anerkannten Norm. Diese empfehle f&uuml;r einen schwimmenden LNG-Importterminal (FSRU), &bdquo;(&hellip;), dass bei der Verwendung von Seewasser als Heizmedium ein Chlorungssystem vorhanden sein sollte&ldquo;.<br>\nTerminalbetreiber Uniper teilte auf Anfrage mit, der Einsatz anderer Reinigungsverfahren, etwa mit Ultraschall, sei untersucht worden. Bisher habe kein Alternativverfahren den &bdquo;speziellen Anforderungen&ldquo; des Schiffes entsprochen. Die Genehmigungsbeh&ouml;rde hat Uniper allerdings verpflichtet, bis zum Sommer Vorschl&auml;ge zu machen, wie der Biozideinsatz verringert werden kann. Daf&uuml;r befinde man sich zusammen mit der Reederei H&ouml;egh &bdquo;derzeit in zahlreichen Gespr&auml;chen&ldquo; mit Herstellern, Lieferanten und Experten, teilte Uniper weiter mit.<br>\nDie Einfuhr von LNG nach Europa ist im vergangenen Jahr nach Angaben der Denkfabrik Institute for Energy Economics and Financial Analysis um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Gro&szlig;teil kam demnach aus den USA, die ihre Lieferungen um 143 Prozent steigerten.<br>\nDoch die gesteigerten LNG-Exporte wirken sich auch auf das Klima aus. So schreibt &bdquo;Le Monde Diplomatique&ldquo; (&bdquo;LMD&ldquo;): &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Heuchelei bei der Entkopplung Europas von russischen &Ouml;l- und Gaslieferungen betrifft die Umweltpolitik. Bei Produktion und Transport von LNG aus den USA entsteht ein doppelt so gro&szlig;er CO2-Fu&szlig;abdruck wie beim konventionellen russischen Gas.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3304552\/%20\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum 185 Millionen Euro Spendengelder f&uuml;r Flutopfer noch nicht verteilt sind<\/strong><br>\nDie Aktion Deutschland Hilft und das Aktionsb&uuml;ndnis Katastrophenhilfe haben noch mehr als 185 Millionen Euro Spendengelder f&uuml;r die Opfer der Flutkatastrophe 2021. Das teilten die Organisationen auf SWR-Anfrage mit.<br>\nIst es eine gute oder eine schlechte Nachricht, dass sich auf den Konten der Hilfsorganisationen f&uuml;r die Betroffenen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen immer noch viele Millionen Euro Spendengelder befinden? Es gibt daf&uuml;r gute Gr&uuml;nde, aber auch Kritik an den begrenzten M&ouml;glichkeiten der Hilfsorganisationen, Spenden an die Betroffenen schneller zu verteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/millionen-euro-spendengelder-noch-nicht-verteilt-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Zulassungsdesaster: Lobbyarbeit und Rechtsbruch im Fall der mRNA-Pr&auml;parate?<\/strong><br>\nJuristen haben bei der Zulassung der neuartigen mRNA-Pr&auml;parate gegen Covid-19 schwere M&auml;ngel festgestellt. Ein Gastbeitrag zur Corona-Debatte.<br>\nW&auml;hrend der Corona-Pandemie richtete sich die Hoffnung der Politik und vieler B&uuml;rger fr&uuml;h auf m&ouml;gliche Impfstoffe gegen das Virus Sars-CoV-2. Diese sollten die Pandemie beenden helfen und m&ouml;glichst jene Menschen sch&uuml;tzen, die von einem schweren Corona-Verlauf bedroht waren. Deshalb war bei der Impfstoffentwicklung, die bereits im Fr&uuml;hjahr 2020 begonnen hatte, vor allem Schnelligkeit die Devise. F&uuml;r den folgenden Text haben sich drei Rechtsprofessoren, ein Rechtsdozent und drei Rechtsanw&auml;lte aus der juristischen Praxis die Umst&auml;nde und das Verfahren bei der beh&ouml;rdlichen Zulassung der neuartigen mRNA-Pr&auml;parate genau angesehen. Sie stellen dabei schwere M&auml;ngel fest und machen Vorschl&auml;ge, worauf k&uuml;nftig besser geachtet werden muss. Hier der Gastbeitrag zu unserer Corona-Debatte:<br>\nHolger Friedrichs Aufforderung, &bdquo;ohne Themenverbote, ohne Denkverbote&ldquo; in die Debatte &uuml;ber Lehren aus den Corona-Jahren einzusteigen, nehmen wir gerne an: Gesprochen werden muss &uuml;ber das Zulassungsverfahren f&uuml;r die neuartigen Corona-Impfstoffe. Hier haben wir es mit einem Skandal zu tun, aus dem wir dringend Konsequenzen f&uuml;r die Zukunft ziehen m&uuml;ssen.<br>\nDie Europ&auml;ische Arzneimittelagentur (EMA) und die EU-Kommission haben zusammen mit nationalen Beh&ouml;rden Gentherapeutika f&uuml;r eine &bdquo;Impfung&ldquo; gegen Infektionskrankheiten zugelassen. Solche Injektionen sind keine Impfung im herk&ouml;mmlichen Sinn. Sie widersprechen n&auml;mlich der Charakterisierung einer Impfung &ndash; wie sie sich etwa in der Richtlinie 2001\/83\/EG des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates von 2001 findet (Anhang I Teil 3 Ziffer 1.2). Denn sie enthalten keine Antigene, sondern den Bauplan f&uuml;r Teile des Virus, Fremdstoffe, die der K&ouml;rper selbst herstellen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/das-zulassungsdesaster-lobbyarbeit-und-rechtsbruch-im-fall-der-mrna-praeparate-li.314750\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81102\">Impfgeheimnis. Zu Risiken und Nebenwirkungen&hellip; fragen Sie besser nicht so genau nach!<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89294\">&Auml;pfel und Birnen!? Die Impfstoff&uuml;berwachung l&auml;uft beim Paul-Ehrlich-Institut total Banane<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89286#h10\">Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft ermittelt zu Impfstoff-K&auml;ufen der EU<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte fordert wohl Stellungnahme zur Corona-Notbremse<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) hat nach einem Pressebericht von der Bundesregierung eine Stellungnahme zu den Schulschlie&szlig;ungen w&auml;hrend der Corona-Pandemie gefordert. Wie die Welt am Sonntag berichtete, best&auml;tigte das Bundesjustizministerium den Eingang eines Fragenkatalogs des Gerichts zur sogenannten Bundesnotbremse.<br>\nDie Bundesnotbremse war Ende April 2021 in Kraft getreten und lief Ende Juni desselben Jahres aus. Sie sah Einschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens vor, wenn die neuen Coronainfektionen in einem Landkreis bestimmte Werte &uuml;berschritten. Dazu geh&ouml;rten auch Schulschlie&szlig;ungen. (&hellip;)<br>\nDer Europ&auml;ische Menschenrechtsgerichtshof setzte dem Bericht zufolge eine Frist bis zum 12. April f&uuml;r die Antwort der Bundesregierung. Er forderte demnach unter anderem eine Antwort auf die Frage, ob das Kindeswohl tats&auml;chlich der zentrale Ma&szlig;stab f&uuml;r die erneuten Schulschlie&szlig;ungen gewesen sei. Au&szlig;erdem wollten die Richter wissen, inwieweit die Auswirkungen fr&uuml;herer Schulschlie&szlig;ungen in der Pandemie-Zeit bei der Entscheidungsfindung ber&uuml;cksichtigt worden waren.<br>\nDar&uuml;ber hinaus habe der EGMR die Regierung aufgefordert, Informationen &uuml;ber die damalige &bdquo;Verf&uuml;gbarkeit, den Umfang und die Dauer alternativer Bildungsm&ouml;glichkeiten&ldquo; wie hybride Lernm&ouml;glichkeiten, Online-Unterricht und Notfallbetreuung in der Schule vorzulegen. (&hellip;)<br>\nDie Rechtsanw&auml;lte Axel Koch und Bernhard Ludwig hatten im Mai 2022 Beschwerde gegen die Bundesrepublik beim EGMR eingereicht. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht ihre Klage wegen der Schulschlie&szlig;ungen abgewiesen. Solange sich der Staat auf wissenschaftliche Expertisen st&uuml;tzen kann, die nicht eindeutig widerlegt seien, so das Urteil der Richter, seien die Schulschlie&szlig;ungen zum Schutz der Risikogruppen vertretbar gewesen.<br>\nDeutsche Beh&ouml;rden und Gerichte m&uuml;ssen die Rechtsprechung des EGMR umsetzen. Dass der Gerichtshof einen Fragenkatalog verschickt habe, deute darauf hin, dass die Richter den Fall ernst n&auml;hmen, schrieb die Zeitung. Nur rund zwei Prozent der Beschwerden gegen Deutschland, die j&auml;hrlich beim EGMR eingingen, w&uuml;rden der Bundesregierung verbunden mit der Aufforderung zur Stellungnahme &uuml;bermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/gerichtshof-fuer-menschenrechte-fordert-stellungnahme-zu-schulschliessungen-und-corona-notbremse-li.314405\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71033\">E-Learning: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie&hellip;?!?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=72691\">Kinder, Corona und der digitale Distanzunterricht &ndash; Keine Auswege aus der Bildungskatastrophe?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach: Corona-Regeln im Freien waren &bdquo;Schwachsinn&ldquo;<\/strong><br>\nLauterbach hatte am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung &bdquo;Markus Lanz&ldquo; abermals Fehler bei der Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie kritisiert und dabei vor allem Bayern angeprangert. Die Bundesl&auml;nder h&auml;tten massiv &uuml;berreizt, insbesondere der Freistaat.<br>\n&bdquo;Was Schwachsinn gewesen ist, wenn ich so frei sprechen darf, sind diese Regeln drau&szlig;en&ldquo;, sagte er. Lauterbach bezog sich etwa auf das zeitweise ausgesprochene Verbot, ohne Maske joggen zu gehen. &bdquo;Das ist nat&uuml;rlich klar, das sind Exzesse gewesen&ldquo;, sagte der Bundesgesundheitsminister, der seit Dezember 2021 im Amt ist. Auch die langen Kita- und Schulschlie&szlig;ungen seien ein Fehler gewesen.<br>\nDer bayerische Gesundheitsminister verwies am Freitag hingegen darauf, dass der Kurs des Freistaats in der Corona-Pandemie durch den &bdquo;Bayerntrend&ldquo; des Bayerischen Rundfunks (BR) im Januar best&auml;tigt worden sei. In der Umfrage h&auml;tten 70 Prozent der befragten Personen angegeben, dass Bayern sehr gut oder gut durch die Corona-Jahre gekommen sei. Das zeige auch, dass Bayern bei seinem Corona-Management vieles richtig gemacht habe, so Holetschek.<br>\nAuch Lauterbachs Bilanz war am Donnerstagabend knapp drei Jahre nach Beginn der Pandemie insgesamt positiv ausgefallen. &bdquo;Wir sind gut durchgekommen&ldquo;, sagte er im ZDF. Dank des vorsichtigen Vorgehens sei die Sterblichkeit in Deutschland trotz der alten Bev&ouml;lkerung niedriger gewesen als in anderen L&auml;ndern.<br>\nBislang seien etwa 180.000 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. &bdquo;Das ist keine schlechte Zahl, aber wir w&auml;ren noch besser gewesen, wenn es nicht diese st&auml;ndige Politisierung der Ma&szlig;nahmen gegeben h&auml;tte&ldquo;, sagte der Bundesgesundheitsminister weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/karl-lauterbach-manche-corona-massnahmen-waren-schwachsinn-18667895.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist ein weiteres Indiz daf&uuml;r, dass die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93388\">Corona-Aufarbeitung scheitert (bevor sie begonnen hat)<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch Lauterbach r&auml;umt Fehler in Corona-Politik ein und Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93321#h09\">Fast alle Opfer, die Lauterbach von den B&uuml;rgern verlangte, waren falsch<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ungeplanter W&auml;hlerkontakt<\/strong><br>\nBerlin: Schwungloser Wahlkampf geht zu Ende. CDU in Umfragen vorn, Neuauflage des &raquo;rot-gr&uuml;n-roten&laquo; B&uuml;ndnisses dennoch nicht ausgeschlossen.<br>\nDer Wahlkampf vor der gerichtlich angeordneten Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses, die am Sonntag stattfindet, hat zumindest gezeigt, dass diese Wahl von keiner der im Parlament vertretenen Parteien wirklich gewollt war: In vielen Stadtteilen blieb die Plakatierung bis zuletzt auff&auml;llig sp&auml;rlich, und selbst im Bezirk Mitte dominiert in manchen Hauptverkehrsstra&szlig;en die Wahlwerbung von Kleinparteien. Wahlkampfveranstaltungen und selbst Infost&auml;nde wurden in sehr &uuml;berschaubarer Zahl angeboten. Das mag zum Teil finanzielle Gr&uuml;nde haben, zeigt aber nebenbei in exemplarischer Weise, wie schwer sich die gro&szlig;en Parteien damit tun, in den Wahlkampfmodus und auf &raquo;B&uuml;rgerkontakt&laquo; umzuschalten, wenn sie mit einer &raquo;&uuml;berraschenden&laquo;, nicht ein oder zwei Jahre lang vorbereiteten Neuwahl konfrontiert werden.<br>\nZumindest auf der Ebene der Bezirke &ndash; auch die zw&ouml;lf Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) werden neu gew&auml;hlt &ndash; wird recht offen gezeigt, dass man die 2021 begonnene Wahlperiode, die durch die Wiederholungswahl nicht beendet wird, gerne auf den eroberten St&uuml;hlen abgesessen h&auml;tte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444511.wahl-in-berlin-ungeplanter-w%C3%A4hlerkontakt.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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