{"id":93793,"date":"2023-02-15T08:50:28","date_gmt":"2023-02-15T07:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793"},"modified":"2023-02-15T08:50:28","modified_gmt":"2023-02-15T07:50:28","slug":"hinweise-des-tages-4297","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h01\">Seymour Hersh im Interview: Joe Biden sprengte Nord Stream, weil er Deutschland nicht traute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h02\">Verteidigungsminister Pistorius: Panzerlieferung l&auml;uft &ldquo;nicht so berauschend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h03\">Ischinger: Nato braucht einheitliche Linie zu Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h04\">Die Pflicht zur atomaren Abr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h05\">Roger Waters vollst&auml;ndige Rede vor dem UN-Sicherheitsrat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h06\">Ausnahmezustand im Erdbebengebiet: Folter statt Hilfe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h07\">New York Times verklagt EU-Kommission: Sie will von der Leyens SMS zum Impfstoff-Kauf lesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h08\">mRNA-Impfstoffe: Krebs-Therapie ab 2030 m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h09\">Deutschland kann viel lernen aus Corona: Ohne lebendige Debattenkultur ist die Wissenschaft nichts wert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h10\">WHO-Resolutionsentwurf: Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit soll Pflicht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h11\">Gedenk-Streit in Bamberg: Wie man sich richtig an den Terror der Nazis erinnert, das wissen die &laquo;bunten&raquo; Deutschen besser als die deutschen Juden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h12\">Abfindungspaket f&uuml;r RBB-Programmchef: Schulte-Kellinghaus bekommt mehr als 400.000 Euro und 9000 Euro Rente pro Monat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h13\">Gr&ouml;&szlig;ere Auswirkungen theoretisch m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93793#h14\">Hans Modrow &ndash; anfechtbar sind die Aufrechten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Seymour Hersh im Interview: Joe Biden sprengte Nord Stream, weil er Deutschland nicht traute<\/strong><br>\nDer Investigativjournalist Seymour Hersh hat eine umstrittene Recherche zum Nord-Stream-Anschlag ver&ouml;ffentlicht. Wir haben mit ihm gesprochen. Ein Interview. [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber Ihre Geschichte wurde in deutschen Medien eher zur&uuml;ckhaltend und kritisch berichtet. Manche griffen Ihren Ruf an oder sagten, Sie h&auml;tten nur eine einzige anonyme Quelle, und das sei nicht zuverl&auml;ssig.<br>\nWie k&ouml;nnte ich &uuml;ber meine Quelle sprechen? Ich habe viele Geschichten geschrieben, die auf ungenannten Quellen beruhen. Wenn ich jemanden nennen w&uuml;rde, w&uuml;rde er gefeuert oder, noch schlimmer, eingesperrt werden. Das Gesetz ist sehr streng. Ich habe noch nie jemanden enttarnt, und wenn ich schreibe, sage ich nat&uuml;rlich, wie ich es in diesem Artikel getan habe, dass es sich um eine Quelle handelt, Punkt. Im Laufe der Jahre sind die Geschichten, die ich geschrieben habe, immer akzeptiert worden.<br>\nWie haben Sie Ihre Fakten &uuml;berpr&uuml;ft?<br>\nIch habe f&uuml;r die aktuelle Story mit ebenso erfahrenen Faktenpr&uuml;fern zusammengearbeitet, wie ich sie fr&uuml;her beim New Yorker hatte. Nat&uuml;rlich gibt es viele M&ouml;glichkeiten, obskure Informationen, die mir mitgeteilt werden, zu pr&uuml;fen. Die pers&ouml;nlichen Angriffe auf mich verfehlen au&szlig;erdem den Punkt. Der Punkt ist, dass Biden beschlossen hat, die Deutschen diesen Winter frieren zu lassen. Der Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten m&ouml;chte lieber, dass Deutschland friert, als dass Deutschland die Ukraine m&ouml;glicherweise nicht mehr unterst&uuml;tzt, und das ist f&uuml;r mich eine verheerende Sache f&uuml;r dieses Wei&szlig;e Haus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/seymour-hersh-im-interview-joe-biden-sprengte-nord-stream-weil-er-deutschland-nicht-traut-li.317700\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hersh zu seiner Nord-Stream-Enth&uuml;llung: Wahrheit &ldquo;war nicht schwer zu finden&rdquo;<\/strong><br>\nEr wies auch darauf hin, dass die gro&szlig;en Nachrichtensender viele Dinge &uuml;ber den anhaltenden Konflikt zwischen Moskau und Kiew nicht berichten. Hersh zu der Berichterstattung:<br>\n&ldquo;Der Krieg, den ich kenne, ist nicht der Krieg, &uuml;ber den Sie lesen (&hellip;) Es ist f&uuml;r mich erstaunlich, wie sie auf einer Linie liegen, meine Kollegen.&rdquo;<br>\nEr beklagte in dem Gespr&auml;ch mit War Nerd, dass viele US-Medien wie die New York Times, Washington Post, CNN und MSN seiner Ansicht nach zu einer Front f&uuml;r das Wei&szlig;e Haus und die Regierung Biden geworden sind.<br>\nF&uuml;r ihn sei es offensichtlich gewesen, dass bei den Anschl&auml;gen auf die Nord-Stream-Pipelines ein NATO-Staat beteiligt gewesen sein musste. Insbesondere, so Hersh, nachdem hochrangige US-Vertreter, darunter Pr&auml;sident Joe Biden, klare Drohungen ausgesprochen h&auml;tten, dass das russisch-deutsche Projekt &ldquo;auf die eine oder andere Weise&rdquo; gestoppt w&uuml;rde, wenn Moskau im Februar 2022 Truppen in die Ukraine schicken wird.<br>\nHersh wies auch darauf hin, dass die gesamte internationale Pipeline-Industrie wisse, &ldquo;wer was getan hat&rdquo;, und dass dies eine Realit&auml;t sei, &ldquo;an die niemand denkt&rdquo;. &ldquo;Aber ich habe es getan, also bitte sehr&rdquo;, schloss er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/162863-seymour-hersch-zu-seiner-nord-stream-enhuellung-war-nicht-schwer-zu-finden\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ritter nennt Nord Stream-Angriff wirtschaftliches Pearl Harbor &ndash; NATO &ldquo;kampfunf&auml;hig&rdquo; gegen Russland<\/strong><br>\nSchlie&szlig;lich kommt Scott Ritter auf die neusten Enth&uuml;llungen des Investigativjournalisten Seymour Hersh zu sprechen. Dieser hatte k&uuml;rzlich publik gemacht, dass die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines im September 2022 auf das Konto der Vereinigten Staaten und Norwegens gehe &ndash; mithin offiziellen NATO-&ldquo;Partnern&rdquo; Deutschlands. Scott Ritter meint dazu:<br>\n&ldquo;Die Tatsache, dass die US-Regierung diese Geschichte auf diese Art und Weise leugnet, zeigt, dass Hersh an etwas dran ist. [&hellip;] Im Prinzip haben die Vereinigten Staaten Deutschland und Europa den Krieg erkl&auml;rt, und Norwegen hat es auch getan. [&hellip;] Deutschland muss aufwachen und begreifen, dass Amerika es angegriffen hat. Das war ein wirtschaftliches Pearl Harbor. Es war ein &Uuml;berraschungsangriff. Und Seymour Hersh? Sein Artikel legt Fakten und Details offen, die sonst nicht verf&uuml;gbar w&auml;ren.&rdquo;<br>\nSomit schw&auml;che sich Deutschland nicht nur milit&auml;risch durch die Abgabe von Panzern und anderen R&uuml;stungsg&uuml;tern an die Ukraine, sondern erleide existentiellen Schaden durch die eigenen &ldquo;Verb&uuml;ndeten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/162833-ritter-nennt-nord-stream-angriff\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dazu hat Oskar Lafontaine passend geschrieben: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93602\">Vasallen wehren sich nicht<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Snowden bezeichnet UFO-Gerede als Ablenkungsman&ouml;ver<\/strong><br>\nDer Medienrummel um angebliche &ldquo;Spionageballons&rdquo; und unidentifizierte Flugobjekte (UFO) &uuml;ber Nordamerika sei leider kein Erstkontakt mit Au&szlig;erirdischen, sondern eine konstruierte Panik zur politischen Ablenkung, erkl&auml;rte der Whistleblower Edward Snowden am Montag. Der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA schrieb auf Kurznachrichtendienst Twitter:<br>\n&ldquo;Es sind keine Au&szlig;erirdischen. Ich w&uuml;nschte, es w&auml;ren Au&szlig;erirdische. Aber es sind keine Au&szlig;erirdischen.<br>\nEs ist nur die alte konstruierte Panik, ein attraktives &Auml;rgernis, das sicherstellt, dass Reporter [aus dem Themenbereich nationale Sicherheit] mit Recherchen rund um den Ballon-Schwachsinn beauftragt werden und nicht zu Budgets oder Bombenangriffen (&agrave; la Nord Stream).&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/162845-snowden-nennt-ufo-gerede-ablenkungsmanoever\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Verteidigungsminister Pistorius: Panzerlieferung l&auml;uft &ldquo;nicht so berauschend&rdquo;<\/strong><br>\nDie Lieferung von &ldquo;Leopard 2&rdquo;-Panzern an die Ukraine kommt laut Verteidigungsminister Pistorius nur schleppend voran. L&auml;nder, die vorher Druck gemacht hatten, k&auml;men nicht hinterher. Daf&uuml;r habe er &ldquo;wenig&rdquo; Verst&auml;ndnis.<br>\nNach langem Ringen und viel Druck aus anderen L&auml;ndern hatte Deutschland der Lieferung von &ldquo;Leopard 2&rdquo;-Kampfpanzern an die Ukraine zugestimmt. Laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius kommt die europ&auml;ische &ldquo;Panzerkoalition&rdquo; allerdings mit der Lieferung nur langsam voran.<br>\nEs sehe &ldquo;nicht ganz so berauschend aus &ndash; um es vorsichtig zu formulieren&rdquo;, sagte der SPD-Politiker in Br&uuml;ssel. Dort treffen sich heute die Verteidigungsminister der NATO-L&auml;nder. Vorher kommt die US-gef&uuml;hrte Kontaktgruppe zur Ukraine zusammen, in der die Waffenlieferungen an Kiew koordiniert werden. [&hellip;]<br>\nBei Panzern vom Typ &ldquo;Leopard 2A4&rdquo; aus Polen gebe es m&ouml;glicherweise Probleme, was den Zustand und die Einsatzf&auml;higkeit angehe. Zur Frage, ob er Verst&auml;ndnis f&uuml;r L&auml;nder habe, die erst wahnsinnig Druck gemacht h&auml;tten, Panzer zu liefern und jetzt Lieferprobleme h&auml;tten, sagte Pistorius: &ldquo;Da ich mich hier auf diplomatischem Parkett bewege, w&uuml;rde ich sagen: wenig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/pistorius-panzerkoalition-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Beratungen &uuml;ber Unterst&uuml;tzung der Ukraine und Munitionsknappheit<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel beraten die Verteidigungsminister der NATO-Staaten &uuml;ber die weitere Unterst&uuml;tzung der Ukraine. Dabei d&uuml;rfte es auch um das Thema Munitionsknappheit gehen. Nach Angaben von NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg verbraucht die Ukraine deutlich mehr Munition als westliche R&uuml;stungsfirmen herstellen k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nSeit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine habe sich die Wartezeit f&uuml;r gro&szlig;kalibrige Munition von 12 auf 28 Monate verl&auml;ngert. &bdquo;Bestellungen von heute werden erst zweieinhalb Jahre sp&auml;ter geliefert&ldquo;, beklagte Stoltenberg vor dem NATO-Treffen.<br>\nWeil auch die Vorr&auml;te des Verteidigungsb&uuml;ndnisses allm&auml;hlich zur Neige gingen, sollten die Mitgliedsstaaten kurzfristig neue Liefervertr&auml;ge abschlie&szlig;en. Die R&uuml;stungskonzerne wiederum m&uuml;ssten ihre Herstellungskapazit&auml;ten ausbauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/beratungen-ueber-unterstuetzung-der-ukraine-und-munitionsknappheit-100.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Nato is in ammunition race against Russia in Ukraine, says Stoltenberg<\/strong><br>\nUkraine&rsquo;s ammunition shortages were &ldquo;acute&rdquo;, a senior western intelligence official told the Financial Times, adding that the speed of western supplies would be critical to the outcome of Russia&rsquo;s attempt to regain the initiative in the war.<br>\nKyiv&rsquo;s forces are estimated to be firing more than 5,000 artillery rounds every day &mdash; equal to a smaller European country&rsquo;s orders in an entire year in peacetime.<br>\nRussia is estimated to be firing four times that amount each day as it seeks to gain territory in the east of the country and deploy tens of thousands of newly trained conscripts in the war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/3d3c9102-b8ef-4b1c-a8dc-6c844de71981\">FT<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Hier geht es zum Aufruf <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifestfuerfrieden-aufstandfuerfrieden\">Manifest f&uuml;r Frieden<\/a>. Knapp 440.000 Unterzeichner sind es bereits. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ischinger: Nato braucht einheitliche Linie zu Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nFast ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffs beraten die Nato-L&auml;nder &uuml;ber weitere milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine. Aus Sicht von Wolfgang Ischinger, ehemaliger Chef der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, mangelt es an klaren Kriegszielen der westlichen Staaten.<br>\nDer fr&uuml;here Chef der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz und Pr&auml;sident des Stiftungsrats, Wolfgang Ischinger, fordert Klarheit &uuml;ber die Ziele der westlichen Staaten im Ukraine-Krieg. In der Nato gebe es derzeit keine einheitliche Linie.<br>\n&ldquo;Deswegen bin ich der Meinung, brauchen wir eine politisch-strategische Kontaktgruppe, um die westlichen Kriegsziele so klar zu definieren, dass wir alle wissen &ndash; gemeinsam wissen &ndash; wo es hingeht&rdquo;, so Ischinger. Er sei nicht sicher, ob alle Nato-Staaten das so sehen: &ldquo;Wollen wir tats&auml;chlich die Ukraine ermuntern, die Krim milit&auml;risch zur&uuml;ckzuerobern? Da gibt es ein weites Spektrum unterschiedlicher Meinungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/content\/rbb\/inf\/rubriken\/interviews\/2023\/02\/14\/nato-verteidigungsminister-ischinger-ukraine-krieg-waffen.html%20\">rbb24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Auch Ischinger spricht vom Krieg des Westens.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Die Kriegsziele des Westens<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, fordert eine Einigung in der NATO auf &bdquo;die westlichen [!] Kriegsziele&ldquo; im Ukraine-Krieg. Um diese festzulegen, solle &bdquo;eine politisch-strategische Kontaktgruppe&ldquo; eingerichtet werden, erkl&auml;rt der deutsche Diplomat. So m&uuml;sse etwa festgestellt werden, ob man &bdquo;die Ukraine ermuntern&ldquo; wolle, &bdquo;die Krim milit&auml;risch zur&uuml;ckzuerobern&ldquo;. Mit der Bildung einer solchen &bdquo;Kontaktgruppe&ldquo; &uuml;bern&auml;hme der Westen faktisch v&ouml;llig offen die Kontrolle &uuml;ber das ukrainische Vorgehen in dem Krieg, dessen fr&uuml;hzeitige Beendigung er zahlreichen Quellen zufolge Ende M&auml;rz bzw. Anfang April vergangenen Jahres erfolgreich sabotierte. Das zeigen Berichte britischer und ukrainischer Medien wie auch Schilderungen bekannter US-Russland-Expertinnen und des fr&uuml;heren israelischen Ministerpr&auml;sidenten Naftali Bennett, die von Recherchen des ehemaligen UN-Diplomaten Michael von der Schulenburg best&auml;tigt werden. Demnach scheiterte ein fast fertig ausgehandeltes Waffenstillstandsabkommen vor zehneinhalb Kriegsmonaten an hartn&auml;ckigen Einw&auml;nden der NATO und insbesondere Gro&szlig;britanniens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9164\">German Foreign Policy <\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie Spin und L&uuml;gen einen blutigen Zerm&uuml;rbungskrieg in der Ukraine anheizen<\/strong><br>\nPolitik und Medien verdrehen die Wahrheit. Gleichzeitig schlagen Milit&auml;rs wie der deutsche General Erich Vad Alarm, der von einem zweiten Verdun spricht. Es ist Zeit, Tacheles mit den B&uuml;rgern zu sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-Spin-und-Luegen-einen-blutigen-Zermuerbungskrieg-in-der-Ukraine-anheizen-7495543.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Pflicht zur atomaren Abr&uuml;stung<\/strong><br>\nSeit Monaten h&auml;lt die Diskussion um die Bedrohungen des Westens durch russische Atomwaffen an, obwohl diejenigen Personen mit der effektiven Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber die Kernwaffen Russlands den Begriff nie explizit verwendet haben. Derweil haben die USA die Lieferung der verbesserten Atombomben B61-12 in die L&auml;nder der nuklearen Teilhabe beschleunigt. Da kommt der Verdacht auf, die Diskussion werde in Gang gehalten, um die atomare Nachr&uuml;stung in Westeuropa zu rechtfertigen.<br>\nIn diesem Zusammenhang erf&auml;hrt der Begriff der nuklearen Abschreckung eine Renaissance und wird geradezu inflation&auml;r verwendet. Das g&auml;ngige Narrativ aus den Zeiten des Kalten Kriegs wird wieder aufgegriffen, wonach Kernwaffen einzig und allein der Abschreckung eines Gegners dienten. Ganz besonders eifrige Zeitgenossen bezeichnen sie gar als Garanten des Friedens. Mittlerweile setzte das &laquo;Bulletin of the Atomic Scientists&raquo; die Uhr des nuklearen Weltuntergangs auf 90 Sekunden vor zw&ouml;lf. Unabh&auml;ngig von tagespolitischen Diskussionen sollten wir die Strategie der Abschreckung einmal grunds&auml;tzlich &uuml;berdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-pflicht-zur-atomaren-abruestung\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Roger Waters vollst&auml;ndige Rede vor dem UN-Sicherheitsrat<\/strong><br>\nRoger Waters, Mitbegr&uuml;nder von Pink Floyd, sprach am 8. Februar 2023 in New York vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (Video unten).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/02\/roger-waters-vollstaendige-rede-vor-dem-un-sicherheitsrat\/%20\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausnahmezustand im Erdbebengebiet: Folter statt Hilfe?<\/strong><br>\nOppositionspartei wirft t&uuml;rkischer Polizei und Innenminister Gewaltexzesse im Katastrophengebiet vor. Auch zivile Lynchmobs h&auml;tten mitgemacht. UNO geht von bis zu 50.000 Erdbeben-Toten aus.<br>\nMehr als eine Woche nach dem schweren Erdbeben im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei und in Nordsyrien gibt es kaum noch Chancen, weitere &Uuml;berlebende unter den Tr&uuml;mmern zu finden. UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths rechnete am Sonntag bereits damit, dass sich die Zahl der Toten in beiden L&auml;ndern auf insgesamt 50.000 erh&ouml;hen w&uuml;rde. Die staatliche t&uuml;rkische Nachrichtenagentur Anadolu sprach am Dienstag von mehr als 31.600 Get&ouml;teten in der T&uuml;rkei.<br>\nEin Abgeordneter der kemalistischen Oppositionspartei CHP, der das Katastrophengebiet selbst besucht hatte, sch&auml;tzte die Zahl der Opfer allerdings im Gespr&auml;ch mit der Frankfurter Rundschau wesentlich h&ouml;her ein: Er geht von mindestens 280.000 Erdbeben-Toten aus.<br>\nNach Angaben der linken, prokurdischen Oppositionspartei HDP (Demokratische Partei der V&ouml;lker), die in den betroffenen Gebieten viele Anh&auml;nger hat, bewahrheiten sich gerade die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen im Zusammenhang mit dem Ausnahmezustand, den die Regierung Recep Tayyip Erdogans vor wenigen Tagen verh&auml;ngt hat.<br>\nPolizeibeamte und zivile Lynchmobs haben demnach Menschen gefoltert, denen Straftaten wie Diebstahl oder Pl&uuml;nderung vorgeworfen wurden. Daf&uuml;r gebe es Belege in &ldquo;sozialen Medien&rdquo;, teilte die HDP am Montag mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ausnahmezustand-im-Erdbebengebiet-Folter-statt-Hilfe-7495146.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Niemand hat reagiert&ldquo;: Wissenschaftler beklagen ignorierte Erdbebenwarnungen<\/strong><br>\nNach den Beben klagen nun Forscher in der T&uuml;rkei an, dass ihre Warnungen jahrelang &uuml;berh&ouml;rt wurden. Die Folge dessen bringt auch sie aus der Fassung.<br>\nDie Erdbeben im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei und Nordwesten Syriens ziehen eine akute humanit&auml;re Krise in den betroffenen Regionen nach sich. In den betroffenen Regionen sind aktuellen Sch&auml;tzungen zufolge &uuml;ber 35.000 Menschen gestorben, mehrere Zehntausend sind verletzt.<br>\nRettungstruppen aus dem In- und Ausland arbeiten mit hohem Tempo fort, in der Hoffnung, &Uuml;berlebende aus den Tr&uuml;mmern zu bergen. Die Katastrophe, von der t&uuml;rkische, kurdische und syrische St&auml;dte betroffen sind, kam nicht unvorhergesehen.<br>\nDer niederl&auml;ndische Forscher Frank Hoogerbeets vom Forschungsinstitut System Geometry Survey (SSGEOS) kommunizierte am 3. Februar Vorhersagen &uuml;ber die M&ouml;glichkeit eines schweren Erdbebens, das Hunderte Todesopfer und Tausende Verletzte zur Folge haben k&ouml;nnte. Das Institut &uuml;berwacht die Geometrie von Himmelsk&ouml;rpern in Bezug auf seismische Aktivit&auml;ten.<br>\n&bdquo;Fr&uuml;her oder sp&auml;ter wird es in dieser Region (S&uuml;d-Zentral-T&uuml;rkei, Jordanien, Syrien, Libanon) eine ~M 7,5 (#earthquake) geben&ldquo;, schrieb er auf seinem Twitter-Account und teilte eine Karte, die das Epizentrum in Hatay zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/niemand-hat-reagiert-wissenschaftler-beklagen-ignorierte-erdbebenwarnungen-9332111.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>New York Times verklagt EU-Kommission: Sie will von der Leyens SMS zum Impfstoff-Kauf lesen<\/strong><br>\nDie New York Times verklagt die Europ&auml;ische Kommission, weil die sich weigert, Textnachrichten zwischen Pr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und dem CEO von Pfizer, Albert Bourla, zum Kauf von Covid-Impfstoffen zu ver&ouml;ffentlichen. Das berichtet das Politik Onlinemagazin Politico.<br>\nDie New York Times will sich vor dem h&ouml;chsten Gericht der EU mit EU-Juristen auseinandersetzen und argumentieren, dass die Kommission rechtlich verpflichtet ist, die Nachrichten freizugeben, die Informationen &uuml;ber den Kauf von Covid-19-Dosen im Wert von Milliarden Euro durch die EU enthalten k&ouml;nnten. (&hellip;)<br>\nDie Klage wurde bereits am 25. Januar eingereicht und am Montag, den 13. Februar im &ouml;ffentlichen Register des Europ&auml;ischen Gerichtshofs ver&ouml;ffentlicht. Bisher sind online jedoch noch keine detaillierten Informationen verf&uuml;gbar.<br>\nDie Klage folgt auf eine Untersuchung der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerbeauftragten Emily O&rsquo;Reilly aus dem Januar 2022. Sie hatte auf den Antrag des netzpolitik.org-Journalisten Alexander Fanta hin verf&uuml;gt, dass Von der Leyens Textnachrichten wiederhergestellt werden m&uuml;ssen. Die Untersuchung der Ombudsfrau ergab, dass die Kommission das pers&ouml;nliche B&uuml;ro des Pr&auml;sidenten nicht ausdr&uuml;cklich gebeten hatte, nach Textnachrichten zu suchen.<br>\nDie EU-Kommissarin f&uuml;r Werte und Transparenz, V&#283;ra Jourov&aacute;, erkl&auml;rte daraufhin, dass die Textnachrichten m&ouml;glicherweise gel&ouml;scht worden seien, da sie &bdquo;kurzlebig und fl&uuml;chtig&ldquo; seien.<br>\nDie Bild-Zeitung hatte zuvor eine Reihe von Klagen gegen die Kommission eingereicht, um die Offenlegung von Dokumenten im Zusammenhang mit den Verhandlungen zum Kauf der Covid-19-Impfstoffe von Pfizer\/Biontech und Astrazeneca zu erreichen.<br>\nW&auml;hrend mehrere dieser Klagen von den Gerichten abgewiesen wurden, hat Bild &ndash; die wie POLITICO dem Verlag Axel Springer geh&ouml;rt &ndash; einige Dokumente zu den Gespr&auml;chen erhalten, darunter E-Mail-Korrespondenz ab Juni 2020. Informationen &uuml;ber fr&uuml;here Kontakte von der Leyens mit Pfizer-Chef Bourla wurden durch den Rechtsstreit von Bild bisher jedoch nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/new-york-times-verklagt-eu-kommission-sie-will-von-der-leyens-sms-zum-impfstoff-kauf-lesen-li.317554\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist auff&auml;llig, dass die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; recht ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die mutma&szlig;liche Korruption im EU-Parlament berichten, aber &uuml;ber die Skandale der deutschen EU-Kommissionspr&auml;sidentin weitgehend schweigen. Aber es gibt Ausnahmen &ndash; ein Beispiel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89286#h10\">Die Europ&auml;ische Staatsanwaltschaft ermittelt zu Impfstoff-K&auml;ufen der EU<\/a> (mit einer Anmerkung). Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62452\">Corona-Geberkonferenz &ndash; eine skurrile Veranstaltung, die mehr Fragen als Antworten liefert<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65607\">Corona-Impfstoffentwicklung &ndash; zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie lieber erst gar nicht<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>mRNA-Impfstoffe: Krebs-Therapie ab 2030 m&ouml;glich<\/strong><br>\nIm Dezember 2022 ver&ouml;ffentlichte die US-amerikanische Biotech-Firma Moderna, ein Unternehmen, das aus relativer Unbekanntheit w&auml;hrend der Pandemie zur Ber&uuml;mtheit wurde, die Ergebnisse einer klinischen Studie, die die Welt der Krebsforschung in Aufruhr versetzte. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem Pharmaunternehmen MSD und untersuchte die Wirkung eines mRNA-Krebsimpfstoffs in Kombination mit Immuntherapie auf Patient:innen mit einem fortgeschrittenen Melanom, deren Tumor operativ entfernt wurde. Nach einj&auml;hriger Behandlung war laut der Phase-IIb-Studie das Risiko, erneut an Krebs zu erkranken oder zu sterben um 44 Prozent reduziert.<br>\nHeute ist mRNA zu einem Synonym f&uuml;r die von Moderna, Pfizer und BioNTech entwickelten Corona-Impfstoffe geworden. Aber davor war lange Zeit die Krebstherapie das eigentliche Ziel der Technologie. Seit kurzem arbeitet der britische &ouml;ffentliche Gesundheitsversorger National Health Service (NHS) daher mit BioNTech zusammen, um in den kommenden sieben Jahren die Entwicklung von mRNA-Krebsimpfstoffen zu beschleunigen. Im Rahmen der wegweisenden Partnerschaft werden ab Herbst 2023 geeignete Krebspatient:innen in Gro&szlig;britannien fr&uuml;hzeitig an klinischen Studien teilnehmen k&ouml;nnen. Im Jahr 2030, so die Hoffnung, k&ouml;nnten rund 10.000 Krebskranke von der innovativen Behandlungsmethode profitieren. (&hellip;)<br>\nDabei tun die mRNA-Krebsimpfstoff produzierenden Unternehmen nach eigenen Angaben einiges, um den Herstellungsvorgang f&uuml;r individualisierte Impfstoffe so g&uuml;nstig wie m&ouml;glich zu machen. CureVac etwa hat ein Abkommen mit Tesla getroffen. Der Elektroauto-Hersteller soll kleine, tragbare mRNA-Biodrucker produzieren, die dazu genutzt werden k&ouml;nnten, die Herstellung der mRNA f&uuml;r einen individuellen Impfstoff zu automatisieren. (&hellip;)<br>\n&#350;ahin gibt zu, dass derzeit die Kosten relativ hoch sind. Er ist aber &uuml;berzeugt, dass sie gedr&uuml;ckt werden k&ouml;nnen, sobald die Impfstoffe f&uuml;r eine gro&szlig;e Zahl an Patient:innen hergestellt werden. &bdquo;Wenn man personalisierte Impfstoffe f&uuml;r tausend Kranke im Jahr produziert, ist das eine v&ouml;llig andere Rechnung als bei einer Produktion f&uuml;r j&auml;hrlich 10.000 oder 100.000 Patient:innen&ldquo;, erkl&auml;rte er.<br>\nEine Alternative, die derzeit untersucht wird, ist ein mRNA-Krebsimpfstoff, der mehr &bdquo;von der Stange&ldquo; ist. Personalisierte Impfstoffe sind f&uuml;r sehr aggressive, sich schnell entwickelnde Krebsformen gut, bei denen es zentral ist, eine sehr spezifische Momentaufnahme der betroffenen DNA-Mutationen zu erreichen. Andere Krebsarten dagegen wachsen langsamer. In diesen F&auml;llen k&ouml;nnte eine Kombination aus Standardantigenen, die bei einer gro&szlig;en Zahl von Patient:innen am Krankheitsprozess beteiligt sind, genutzt werden. Das w&uuml;rde es vereinfachen, den Impfstoff in gro&szlig;en Mengen anzubieten.<br>\nZu mRNA-Krebsimpfstoffen sind noch viele Fragen offen. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, gegen welche Krebsarten sie am wirksamsten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/mrna-impfstoffe-therapie-gegen-krebs-ab-2030-moeglich\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die merk-w&uuml;rdige Coronazeit hat quasi als &ldquo;T&uuml;r&ouml;ffner&rdquo; f&uuml;r gentechnische Eins&auml;tze am Menschen gewirkt. Mitten im anlaufenden Bundestagswahlkampf 2009, aber noch w&auml;hrend der Schweinegrippe-Aufregung ist die Anwendung rekombinanter Nukleins&auml;uren am Menschen als sog. <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/amg_1976\/__4.html\">Impfung im Arzneimittelgesetz<\/a> geschrieben worden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland kann viel lernen aus Corona: Ohne lebendige Debattenkultur ist die Wissenschaft nichts wert<\/strong><br>\nFalsche Entscheidungen in der Coronapolitik seien nicht zu verhindern gewesen, sagt Lauterbach. Das stimmt nicht ganz &ndash; denn viele Mitentscheider waren einfach neunmalklug. [&hellip;]<br>\nDer Gesundheitsminister tut es gerade auf seine Weise. Maskenpflicht im Freien: &bdquo;Schwachsinn&ldquo;. Schul- und Kitaschlie&szlig;ungen: falsch, sch&auml;dlich, aus heutiger Perspektive geradezu fatal. Panikkommunikation mit der drohenden Corona-Killervariante: ach, &bdquo;lassen wir das K-Wort&ldquo;.<br>\nF&uuml;r manche Kritiker &uuml;berzogener Corona-Ma&szlig;nahmen, vor allem &uuml;bereiliger Beschl&uuml;sse zulasten von Jugendlichen und Kindern, m&ouml;gen die j&uuml;ngsten Eingest&auml;ndnisse Karl Lauterbachs eine Wohltat sein. F&uuml;r jene mit einer gesunden Abneigung gegen Selbstbezogenheit und politische Verkl&auml;rung sind sie weiterhin schwere Kost.<br>\nDenn es ist &uuml;berdeutlich, welches Narrativ Lauterbach &ndash; und mit ihm viele andere &ndash; in den vergangenen Wochen zu etablieren versuchen: Dass die Coronapolitik von Beginn an stets getrieben war vom aktuellen Stand der Wissenschaft. Man habe es nicht besser gewusst und daher falsche Entscheidungen getroffen. Schade drum, nicht zu &auml;ndern, hinterher ist man immer kl&uuml;ger. Allein: Stimmt halt nicht. Viele waren vorher einfach nur neunmalklug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/deutschland-kann-viel-lernen-aus-corona-ohne-lebendige-debattenkultur-ist-die-wissenschaft-nichts-wert-9350999.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>WHO-Resolutionsentwurf: Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit soll Pflicht werden<\/strong><br>\nDas Direktorium der WHO hat einen Resolutionsentwurf zur Nutzung der Verhaltenswissenschaften in der Gesundheitspolitik abgesegnet. Er klingt harmlos. Dankenswerterweise macht die Rockefeller-Stiftung deutlich, worum es wirklich geht: um umfassende Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit im Sinne einer Weltbeh&ouml;rde, die sich in Besitz der einzigen wissenschaftlichen Wahrheit w&auml;hnt.<br>\nDas Direktorium der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat auf seiner am 7. Februar zu Ende gegangenen Sitzung eine Resolutionsempfehlung an die Weltgesundheitsversammlung beschlossen, die Ende Mai tagen wird. Der Titel lautet: &bdquo;Behavioural sciences for better health&ldquo; (Verhaltenswissenschaften f&uuml;r bessere Gesundheit). Grundlage ist ein Resolutionsentwurf, der von den USA zusammen mit elf weiteren, zumeist asiatischen L&auml;ndern vorgelegt wurde.<br>\nDessen Grundlage ist wiederum eine gleichnamige Initiative des WHO-Generaldirektors. Der Bericht &uuml;ber die Initiative, den der WHO-Generaldirektor im Dezember vorgelegt hat, ist recht wolkig und &uuml;berl&auml;sst es dem Leser, sich vorzustellen, welche konkreten verhaltenswissenschaftlichen Instrumente oder Programme hier genutzt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/behavioural-sciences-better-health\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gedenk-Streit in Bamberg: Wie man sich richtig an den Terror der Nazis erinnert, das wissen die &laquo;bunten&raquo; Deutschen besser als die deutschen Juden<\/strong><br>\nAm Gedenktag f&uuml;r die Pogromnacht vom 9. November 1938 hat der Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde Bamberg auch die Corona-Politik kritisiert. Nun fordert ihn ein B&uuml;ndnis gegen Rechtsextremismus zur Selbstkritik auf.<br>\nAm 9. November 1938 sch&auml;ndeten die Nationalsozialisten Synagogen, j&uuml;dische Friedh&ouml;fe und Gesch&auml;fte. Sie terrorisierten und ermordeten zahlreiche deutsche Juden. Rund 30 000 wurden nach dem Pogrom in Konzentrationslager verschleppt. J&auml;hrlich gedenkt die Bundesrepublik der &laquo;Reichspogromnacht&raquo; &ndash; auch im fr&auml;nkischen Bamberg.<br>\nDer erste Vorsitzende der &ouml;rtlichen Israelitischen Kultusgemeinde hielt zu diesem Anlass eine Rede. Diese wird nun, mit dreimonatiger Versp&auml;tung, zum Politikum, das &uuml;ber die Grenzen der einstigen Residenzstadt hinausweist. Das Bamberger B&uuml;ndnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus wirft unter dem Motto &laquo;Bamberg ist bunt&raquo; dem j&uuml;dischen Gemeindevorsteher vor, er zeige in seiner Rede eine bedenkliche N&auml;he zu Corona-Leugnern und deren &laquo;antisemitischen Positionen&raquo;. Martin Arieh Rudolph habe das Gedenken missbraucht, er solle nun in sich gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/streit-in-bamberg-um-das-gedenken-der-reichspogromnacht-ld.1725564\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abfindungspaket f&uuml;r RBB-Programmchef: Schulte-Kellinghaus bekommt mehr als 400.000 Euro und 9000 Euro Rente pro Monat<\/strong><br>\nEs ist still geworden um Jan Schulte-Kellinghaus. Nach dem Rauswurf von Intendantin Patricia Schlesinger r&uuml;ckte der Programmdirektor kurzzeitig an die Spitze des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Zuletzt war er Stellvertreter der neuen Senderchefin Katrin Vernau, sein Abschied aber beschlossene Sache. Nun hat Schulte-Kellinghaus den RBB verlassen. W&auml;hrend der Skandalsender drei seiner Direktorenkollegen feuerte, ging der Manager nahezu ger&auml;uschlos &ndash; mit einem lukrativen Deal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/abfindungspaket-fuer-rbb-programmchef-schulte-kellinghaus-bekommt-mehr-als-400-000-euro-und-9000-euro-rente-pro-monat\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gr&ouml;&szlig;ere Auswirkungen theoretisch m&ouml;glich<\/strong><br>\nNach dem bisherigen vorl&auml;ufigen Ergebnis der Berliner Abgeordnetenhauswahl liegt die SPD auf dem zweiten Platz nur 105 Stimmen vor den Gr&uuml;nen auf dem dritten Platz. Auch wenn es rein rechnerisch m&ouml;glich w&auml;re, dass die Gr&uuml;nen aufgrund der noch zu z&auml;hlenden Briefwahlstimmen an der SPD vorbeiziehen, ist die Wahrscheinlichkeit daf&uuml;r nicht hoch: Der Bezirk Lichtenberg ist keine Gr&uuml;nen-Hochburg. Die Partei kam dort am Sonntag auf 11,7 Prozent der Stimmen, die SPD auf 16,2 Prozent. In der W&auml;hlergunst ganz vorn lag die CDU mit 25,4 Prozent.<br>\nF&uuml;r den hypothetischen Fall, dass die Gr&uuml;nen doch noch zweitst&auml;rkste Kraft werden, d&uuml;rfte sich dies jedoch auf die m&ouml;gliche Neuauflage des Regierungsb&uuml;ndnisses aus SPD, Gr&uuml;nen und Linken auswirken, in dem die SPD als st&auml;rkste Kraft die Regierende B&uuml;rgermeisterin stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/wahl\/abgeordnetenhaus\/agh-2023\/beitraege\/berlin-wahl-stimmen-briefwahl-stimmen-nicht-ausgezaehlt-panne.html\">rbb24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hans Modrow &ndash; anfechtbar sind die Aufrechten<\/strong><br>\nNachruf Der letzte sozialistische Ministerpr&auml;sident der DDR ist verstorben. Hans Modrow wurde im wiedervereinigten Deutschland nie die Anerkennung zuteil, die er allein wegen seiner Regierungszeit 1989\/90 verdient hatte<br>\nHans Modrow wurde 95 Jahre alt. Er hat b&ouml;se Erfahrungen lange &uuml;berlebt. Zuteil wurden ihm die nicht nur, aber vorwiegend w&auml;hrend seines politischen Daseins im wiedervereinigten Deutschland. Dessen Justiz versuchte, ihn zu kriminalisieren. Dessen Politiker sahen in ihm keinen Partner, mit dem sich auszutauschen allein wegen seiner Ostkompetenz von Vorteil sein konnte. Dessen Medien behandelten ihn als Anachronismus, dem die politische Vita in der DDR die gebotene Reputation und Salonf&auml;higkeit bestritt. In der eigenen Partei wurde ihm wohl noch Respekt gezollt, aber schon lange nicht mehr wirklich zugeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/hans-modrow-war-ueberzeugter-sozialist-aber-kein-ueberzeugungstaeter\">Lutz Herden in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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