{"id":93851,"date":"2023-02-16T08:41:07","date_gmt":"2023-02-16T07:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851"},"modified":"2023-02-16T08:41:07","modified_gmt":"2023-02-16T07:41:07","slug":"hinweise-des-tages-4298","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h01\">&bdquo;Der Zusammenbruch der alten Ordnung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h02\">Tickende Uhren: Reaktionen auf Friedensmanifest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h03\">Munitionslieferungen an die Ukraine: &ldquo;Dieser Krieg wird &uuml;ber Ressourcen entschieden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h04\">R&uuml;stungsbeschaffung: 450 Mal Korruptionsgefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h05\">Wer sprengte die Pipeline in der Ostsee?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h06\">Ukraine ist wirtschaftlich viel st&auml;rker geschw&auml;cht als Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h07\">Die USA manipulieren absichtlich die &ouml;ffentliche Meinung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h08\">Eine Milliarde Umverteilung in der Rentenkasse: Midijob-Reform sch&uuml;tzt nicht vor Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h09\">Krise der Entwicklungspolitik mit &bdquo;Entwicklungspolitik gegen Krisen&ldquo; &uuml;berwinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h10\">Zum EU-Imperialismus in Afrika: Unterentwicklungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h11\">&raquo;Das Kanzleramt attackierte und diskreditierte uns &ouml;ffentlich&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h12\">Zugentgleisung enth&uuml;llt Menschenrechtsprobleme in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h13\">Jeremy Corbyn: barring me as Labour candidate is attack on democracy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93851#h14\">Nachruf auf Clemens Messerschmid<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Der Zusammenbruch der alten Ordnung&ldquo;<\/strong><br>\nDie Organisatoren der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz pl&auml;dieren f&uuml;r eine st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung der Interessen des Globalen S&uuml;dens. Wie es im Munich Security Report hei&szlig;t, der gestern ver&ouml;ffentlicht wurde, m&uuml;sse man sich endlich der Tatsache stellen, dass immer noch kein einziges Land Afrikas und Lateinamerikas &ndash; sowie kaum ein Land Asiens &ndash; die westliche Sanktionspolitik gegen Russland unterst&uuml;tze. Wolle man ernste R&uuml;ckschl&auml;ge im globalen Machtkampf gegen Russland und China langfristig vermeiden, m&uuml;sse man wenigstens einige der L&auml;nder im Globalen S&uuml;den zur&uuml;ckgewinnen. Schlie&szlig;lich gelte die &bdquo;vom Westen gef&uuml;hrte Ordnung&ldquo; in zahlreichen Staaten des S&uuml;dens als durch &bdquo;postkoloniale Dominanz&ldquo; gepr&auml;gt, was Sympathien f&uuml;r eine &bdquo;nachwestliche&ldquo; Weltordnung hervorrufe. Wie es im Munich Security Report weiter hei&szlig;t, sei der Ukraine-Krieg &bdquo;nur der unverfrorenste Angriff&ldquo; auf die vom Westen dominierte (&bdquo;regelbasierte&ldquo;) Weltordnung. Demnach dient die Forderung, Russland d&uuml;rfe den Krieg nicht gewinnen, es m&uuml;sse ihn am besten sogar verlieren, der wenigstens vorl&auml;ufigen Sicherung der globalen westlichen Dominanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9163\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Eine Bilanz der letzten neun Jahre M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz: Mit der NATO gegen den eigenen Abstieg<\/strong><br>\nDie M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz (Munich Security Conference, MSC) ist neben vielem anderen immer auch eines gewesen: ein Spiegel der gro&szlig;en Ziele, die sich die jeweilige Bundesregierung f&uuml;r ihre Weltpolitik setzte, der Strategien, die sie dazu verfolgte &ndash; und ein Gradmesser des Ehrgeizes, mit dem sie sich an die Realisierung ihrer Pl&auml;ne machte. (&hellip;) Die russische Regierung war nicht mehr in M&uuml;nchen repr&auml;sentiert, daf&uuml;r aber die Ukraine, deren Pr&auml;sident Wolodymyr Selenski neben dem Kiewer B&uuml;rgermeister Witali Klitschko mit Nachdruck um Unterst&uuml;tzung warb. Im Falle eines Einmarsches in die Ukraine werde Russland den Westen geschlossen gegen sich haben, k&uuml;ndigte US-Vizepr&auml;sidentin Kamala Harris an und stellte umfassende Sanktionen in Aussicht. (&hellip;) Das transatlantische B&uuml;ndnis wurde unter F&uuml;hrung der USA mit der Lieferung von immer mehr Waffen und mit der Ausbildung von immer mehr ukrainischen Soldaten faktisch zur Kriegspartei. Zwar wird in Berlin, wie es so oft auch auf der MSC geschah, immer noch zuweilen appelliert, man m&uuml;sse nun endlich der EU zu deutlich gr&ouml;&szlig;erer Schlagkraft verhelfen, um der US-Dominanz nicht auf Dauer hoffnungslos ausgeliefert zu sein. Das Format, das sich in den zur Zeit eskalierenden Gro&szlig;m&auml;chtekonflikten aber als entscheidend erweist, ist nicht die Europ&auml;ische Union &ndash; ihre Macht reicht schlicht nicht aus &ndash;, sondern die NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/mit-der-nato-gegen-den-eigenen-abstieg-4776982\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tickende Uhren: Reaktionen auf Friedensmanifest<\/strong><br>\nWas ist passiert? Sogar Gregor Gysi hat nun das &raquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&laquo; von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer unterzeichnet. Am Donnerstag abend will der Linke-Parteivorstand &uuml;ber eine Stellungnahme beraten. Tendenz vorab: mehrheitlich daf&uuml;r &ndash; auch f&uuml;r die Gro&szlig;kundgebung am 25. Februar in Berlin. Der Bezirksvorstand Berlin-Mitte der Partei soll die ebenfalls unterst&uuml;tzen. Die Landesparteispitze tritt dagegen f&uuml;r Waffenlieferungen an Kiew ein. Sie und Gysi bek&auml;mpfen seit dem 24. Februar 2022 jene in der Partei, die sich gegen die &raquo;Zeitenwende&laquo;-Aufr&uuml;stungspl&auml;ne aus der Schublade wandten. Einige Linke-Bundestagsabgeordnete verhinderten, dass die Fraktionsmehrheit den Kriegskrediten zustimmte. Gysi schrieb ihnen mittels Medienmeute &raquo;v&ouml;llige Emotionslosigkeit hinsichtlich des Angriffskrieges, der Toten, der Verletzten und dem Leid&laquo; und &raquo;alte Ideologie&laquo; zu, n&auml;mlich &raquo;NATO ist b&ouml;se, die USA sind b&ouml;se, die Bundesregierung ist b&ouml;se und damit Schluss f&uuml;r euch&laquo;. So d&uuml;rftig geht es in allen deutschen Gro&szlig;medien zu. Die Linksparteimehrheit verband Beschimpfungen noch mit Sabotage jeder vern&uuml;nftigen Diskussion. (&hellip;) Alles zusammen Gr&uuml;nde, gegen die in diesem Land herrschende Kriegspartei zu mobilisieren. Zudem: Laut Forsa sind 56 Prozent der Bev&ouml;lkerung gegen die Lieferung schwerer Waffen nach Kiew. Mehr als 500.000 Unterschriften unter das Wagenknecht\/Schwarzer-Manifest sind f&uuml;r Leute, die wiedergew&auml;hlt werden wollen, m&ouml;glicherweise das st&auml;rkste Argument. Macht nichts, wenn sie dabei bleiben. Eine echte Gro&szlig;kundgebung am 25. Februar hilft da ungemein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445098.tickende-uhren.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Frieden? Kein Interesse<\/strong><br>\nDer kollektive Westen, die deutsche Regierung und ihre Beteiligung am Krieg in der Ukraine.<br>\nAuch im zw&ouml;lften Monat nach Kriegsbeginn stellt hierzulande kaum jemand ernsthaft die Frage zu &raquo;Schuld&laquo; und &raquo;Verantwortung&laquo; f&uuml;r die Ukraine-Krise. Sie gilt seit dem russischen Angriff am 24. Februar 2022 als entschieden, ja schon seit dem sogenannten Euromaidan 2013\/14. Die &raquo;Willy-Brandt-Chance&laquo;, Vermittlerin im russisch-ukrainischen Krieg zu werden und in die Geschichte als Friedensstifterin einzugehen, hat die Berliner Ampelkoalition ignoriert. In Dissidenz zur &raquo;amtierenden Weltmacht&laquo; USA (FAZ, 6.2.2023) waren die M&ouml;glichkeiten dazu vielleicht auch gering. Zumindest wurde, soweit erkennbar, zu keinem Zeitpunkt ernsthaft erwogen, sich schlichtend einzuschalten und realistische L&ouml;sungen zu pr&auml;sentieren. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444842.militarismus-2023-frieden-kein-interesse.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Hier geht es zum Aufruf <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifestfuerfrieden-aufstandfuerfrieden\">Manifest f&uuml;r Frieden<\/a>. &Uuml;ber 460.000 Unterzeichner sind es bereits.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Munitionslieferungen an die Ukraine: &ldquo;Dieser Krieg wird &uuml;ber Ressourcen entschieden&rdquo;<\/strong><br>\nDie Waffenlieferungen an die Ukraine reichen nicht, um das Blatt zugunsten Kiews zu wenden, sagt der Milit&auml;ranalyst Markus Reisner. Daf&uuml;r m&uuml;ssten weit mehr Ressourcen geliefert werden. Doch das trauten sich die USA bislang nicht.<br>\ntagesschau.de: NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg hat es ein Logistik-Rennen genannt: Es gehe jetzt darum, der Ukraine Munition und Treibstoff zu liefern, bevor Moskau auf dem Schlachtfeld die Initiative ergreife. Hat er recht?<br>\nMarkus Reisner: Das unterschreibe ich zu 100 Prozent. Dieser Krieg wird &uuml;ber Ressourcen entschieden. Lange Zeit wollte man das nicht wahrhaben. Man hat geglaubt, man schaffe es in wenigen Monaten. Und jetzt stellen wir fest, dass viele Annahmen, die der Westen getroffen hat, nicht oder kaum eingetroffen sind.<br>\nWir haben zum Beispiel das zehnte Sanktionspaket gegen die Russen, trotzdem ist deren Wirtschaft nicht in die Knie gegangen. Wir haben auch Waffen in unglaublichen Mengen geliefert. Trotzdem geht die russische Armee jetzt in die Offensive. [&hellip;]<br>\ntagesschau.de: Wie sehen die Munitionsbest&auml;nde der Ukraine im Vergleich zu jenen Russlands aus?<br>\nReisner: Die Ukrainer haben in den ersten Monaten einen sehr erfolgreichen Man&ouml;verkrieg gef&uuml;hrt. Die Russen haben ihnen dann im Sommer einen Stellungskrieg aufgezwungen, einen Abnutzungskrieg. Daraufhin ist die Ukraine wieder in die Offensive gegangen &ndash; aber jetzt haben die Russen die Lage wieder in einen Abnutzungskrieg gewandelt. Und der wird vor allem durch Ressourcen entschieden, also Munition. Im Milit&auml;r gibt es den Begriff des Munitionshungers. Und dieser Munitionshunger, der tritt jetzt massiv in der Ukraine ein.<br>\nDie Hauptwaffe der Russen in der Abnutzungskriegsf&uuml;hrung ist die Artillerie. Nach Sch&auml;tzungen hatten die Russen vor Kriegsbeginn circa 17 Millionen Artilleriegranaten. Von denen haben sie bis jetzt unglaubliche sieben Millionen verbraucht. Ihre Eigenproduktion wird auf circa 3,4 Millionen Granaten pro Jahr gesch&auml;tzt. Das hei&szlig;t, f&uuml;r dieses Jahr haben sie noch immer circa knapp 13 bis 14 Millionen Granaten verf&uuml;gbar, also ausreichend, um diesen Weg weiterzuf&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nDie russischen Attacken sind zudem sehr viel g&uuml;nstiger als die ukrainische Verteidigung. Eine deutsche Iris-T-Flugabwehrrakete hat im Sommer 400.000 Euro gekostet, jetzt circa 750.000 Euro. Eine iranische Drohne kostet 20.000 US-Dollar. Es ist ein enormes finanzielles Missverh&auml;ltnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/munition-ukraine-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein interessantes Interview. Die &Ouml;sterreicher ticken doch etwas anders als die Deutschen, was den Krieg betrifft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&uuml;stungsbeschaffung: 450 Mal Korruptionsgefahr<\/strong><br>\nEin vertrauliches Lagebild des Verteidigungsministeriums, das dem WDR vorliegt, zeigt erhebliche Missst&auml;nde in der Korruptionsbek&auml;mpfung. Demnach hat sich das Bundesamt f&uuml;r Beschaffung in Hunderten F&auml;llen nicht an die eigenen Regeln gehalten.<br>\nDas Lagebild, das im Verteidigungsministerium erstellt wurde, ist nur sechs Seiten lang. Doch sein Ergebnis ist beunruhigend. Laut des vertraulichen Papiers vom 26. Januar, das der WDR einsehen konnte, haben sich ausgerechnet die Verantwortlichen des Bundesamtes f&uuml;r Beschaffung in 450 F&auml;llen nicht an die eigenen Regeln zur Korruptionsbek&auml;mpfung gehalten. Dabei ist die Riesenbeh&ouml;rde in Koblenz mit ihren mehr als 7000 Dienstposten unter anderem an der Vergabe von Auftr&auml;gen in Milliardenh&ouml;he an die R&uuml;stungsindustrie beteiligt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/korruption-bekaempfung-verteidigungsministerium-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer sprengte die Pipeline in der Ostsee?<\/strong><br>\nVor wenigen Tagen ver&ouml;ffentlichte Seymour Hersh einen Artikel &uuml;ber die Urheberschaft der Biden-Regierung. Der Umgang damit liefert wenige Erkenntnisse &uuml;ber den Tatbestand, aber offenbart viel &uuml;ber die Funktionsweise unseres Mediensystems. Wie es gewesen ist, interessiert kaum noch einen. [&hellip;]<br>\nWie es auch gewesen sein mag, es stellen sich dem Leser in dem Artikel vom 8. Februar berechtigte Fragen: War Hersh (oder ein Mitarbeiter) an den von ihm genannten Orten, um dort mit eigenen Augen zu sehen, was ihm die Quelle sagte? Gibt es Hinweise vom mittelbar eingebundenen Personenkreis, die etwa auf den im Man&ouml;ver verwendeten Schiffen etwas &uuml;ber die Kampftaucher zu sagen wissen? Was wei&szlig; man &uuml;ber die Flugdaten des im Artikel erw&auml;hnten P8-&Uuml;berwachungsflugzeugs der norwegischen Marine, die bei einem scheinbaren Routineflug eine Sonarboje abgeworfen haben soll?<br>\nIn dem Zusammenhang zitiert er einen Wissenschaftler, der sich mit dem Thema des Ausl&ouml;semechanismus f&uuml;r die von den Tauchern gelegten Sprengs&auml;tze auskennt. Aber warum hat sich Hersh nicht mit den Bildern und Videos vom Tatort besch&auml;ftigt, die etwa der Spieltheoretiker Christian Rieck schon vor drei Monaten in einem Gespr&auml;ch mit dem Wehrtechnik-Experten Thorsten P&ouml;rschmann analysierte? Sie werden auch in den Vereinigten Staaten bekannt sein.<br>\nDas sind nur einige Punkte, worauf Hersh keine Antworten gibt. Sie widerlegen keineswegs seine Story, aber lassen den Recherchebedarf erkennen. Allerdings gibt es f&uuml;r investigative Journalisten heute ein Problem: Hersh repr&auml;sentiert die Hochzeit des amerikanischen Journalismus, als es in der Regierung viele Mitarbeiter gab, die den amtlichen Verlautbarungen entgegentreten wollten. Die Watergate-Aff&auml;re war zu der Zeit zweifellos der H&ouml;hepunkt. Seitdem hat sich nicht nur die Medienlandschaft, sondern auch das Selbstverst&auml;ndnis in den Regierungen ge&auml;ndert. Sie tun alles, um Lecks in der eigenen Administration gar nicht erst entstehen zu lassen.<br>\nZu diesem Punkt hat Hersh jetzt in einem Interview mit der Berliner Zeitung eine interessante Anmerkung gemacht: Bei seiner Quelle (oder Quellen?) handele es sich &bdquo;um Leute, die in Spitzenfunktionen bei den Geheimdiensten arbeiten und gut ausgebildet sind. Sie wendeten sich gegen das Projekt, sie hielten es f&uuml;r verr&uuml;ckt. Kurze Zeit nach dem Anschlag, nachdem sie getan hatten, was ihnen befohlen worden war, gab es bei den Beteiligten eine Menge Zorn &uuml;ber die Operation und Ablehnung.&ldquo; Das sei einer der Gr&uuml;nde, warum Hersh so viel erfahren habe. Man wird sehen, als wie verl&auml;sslich sich diese Quellen erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dersandwirt.de\/wer-sprengte-die-pipeline\/\">Frank L&uuml;bberding auf Der Sandwirt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Tatort Ostsee (III)<\/strong><br>\nDer US-Journalist Seymour Hersh liefert weitere Details zum Anschlag auf die Nord Stream-Pipelines und fragt nach etwaigen Erkenntnissen von Kanzler Olaf Scholz. Wie Hersh berichtet, laut dessen Erkenntnissen der Anschlag von der US-Regierung angeordnet wurde, gab es bald nach der Tat bei beteiligten Personen &bdquo;Entsetzen&ldquo; und &bdquo;Zorn &uuml;ber die Operation&ldquo;: Sie seien zu der Auffassung gelangt, US-Pr&auml;sident Joe Biden habe, um &bdquo;seine kurzfristigen politischen Ziele&ldquo; zu realisieren, entschieden, im Zweifelsfall &bdquo;Deutschland frieren [zu] lassen&ldquo;. Bidens Ziel sei es gewesen, urteilt Hersh, in einer Phase, in der &bdquo;der Krieg f&uuml;r den Westen nicht gut lief&ldquo;, durch die Sprengung der Pipelines zu verhindern, dass Berlin seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew reduziere, um &bdquo;die Pipeline wieder in Betrieb&ldquo; zu nehmen. Mit Blick auf Bidens Ank&uuml;ndigung vom 7. Februar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Scholz &auml;u&szlig;ert Hersh, wenn er &bdquo;eine parlamentarische Anh&ouml;rung leiten&ldquo; w&uuml;rde, w&uuml;rde er den Kanzler fragen: &bdquo;Hat Joe Biden Ihnen davon erz&auml;hlt?&ldquo; Biden &bdquo;plaudert gern&ldquo;, konstatiert Hersh. Eine parlamentarische Untersuchung zu dem Anschlag ist in Berlin freilich nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9166\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine ist wirtschaftlich viel st&auml;rker geschw&auml;cht als Russland<\/strong><br>\nRussland leidet unter den scharfen Sanktionen bisher wenig. Die Wirtschaft in der Ukraine dagegen bricht wegen des Krieges ein.<br>\nDer Westen hat gegen Russland die weitreichendsten Sanktionen der j&uuml;ngsten Geschichte verh&auml;ngt. Das darf aber nicht davon ablenken, dass die eklatante Wirtschaftskrise in der Ukraine die entscheidende Rolle in diesem Krieg spielt. Das erkl&auml;rt Professor Nicholas Mulder von der Cornell University in einem Gastbeitrag der New York Times vom 9. Februar 2023. Er ist Autor des Buches &laquo;Die wirtschaftliche Waffe: Die wachsende Bedeutung von Sanktionen als Instrument des modernen Krieges&raquo;.<br>\n&laquo;Welches Problem ist akuter&raquo;, fragt Mulder rhetorisch, &laquo;eine 1800 Milliarden Dollar schwere Wirtschaft, die um 3 Prozent geschrumpft ist, oder eine 200 Milliarden Dollar schwere Wirtschaft, die ein Drittel ihres Bruttoinlandsprodukts verloren hat?&raquo; W&auml;hrend die &ouml;ffentliche Meinung auf die Sanktionskampagne und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung Russlands fokussiert, &uuml;bersieht sie laut Mulder die weitaus schwerwiegenderen Auswirkungen von Russlands Krieg auf die kleinere und schw&auml;chere Wirtschaft der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/ukraine-ist-wirtschaftlich-viel-staerker-geschwaecht-als-russland\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die USA manipulieren absichtlich die &ouml;ffentliche Meinung<\/strong><br>\nAls Reaktion auf den Vorfall, dass ein chinesisches ziviles unbemanntes Luftschiff aufgrund h&ouml;herer Gewalt in den Luftraum der Vereinigten Staaten eingedrungen war, starteten US-amerikanische Beamte und Medien k&uuml;rzlich eine Offensive auf die &ouml;ffentliche Meinung, um China zu diskreditieren.<br>\nIm krassen Gegensatz dazu haben das Wei&szlig;e Haus und die Mainstream-Medien die Nachricht heruntergespielt und verschwiegen, dass ein hochrangiger US-amerikanischer investigativer Reporter die Nachricht ver&ouml;ffentlichte, dass die Regierung der Vereinigten Staaten plane, eine Explosion der &bdquo;North Stream&ldquo;-Pipeline zu verursachen sowie das Austreten giftiger Substanzen in Ohio zu einer ernsthaften &ouml;kologischen Katastrophe f&uuml;hren k&ouml;nnte. Diese Vertuschung hat in der Bev&ouml;lkerung starke Unzufriedenheit hervorgerufen.<br>\nWer vertuscht absichtlich die Wahrheit? Wer manipuliert willentlich die &ouml;ffentliche Meinung?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/02\/15\/ARTIDg3ZAlISs9KuDTTKnkFs230215.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch die Mainstream-Medien hierzulande spielen die Enth&uuml;llungen von Seymour Hersh herunter. Bitte lesen Sie dazu auch Tobias Riegels <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93716\">satirische Agenturmeldung<\/a> und From Hero to Zero &ndash; die j&auml;mmerlichen Reaktionen des deutschen Mainstreams auf Seymour Hershs Enth&uuml;llungen. J&auml;mmerliche Medien (7) Daraus zitiert:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Man kritisiert die Arbeitsmethoden, die man fr&uuml;her gelobt hat, f&uuml;hrt dabei eine der Grundlagen investigativen Journalismus, n&auml;mlich den Quellenschutz, ad absurdum und wirft ad hominem mit Begriffen wie &acute;Verschw&ouml;rungstheorien&acute; nur so um sich. Es ist einfach nur j&auml;mmerlich. Und doch hat dies System. Solange Seymour Hershs Enth&uuml;llungen die Verbrechen &acute;b&ouml;ser&acute; Pr&auml;sidenten wie Nixon oder Bush jr. betrafen, war er der Held. Als er jedoch zum ersten Mal den &acute;guten&acute; Barack Obama angriff, wurde er zum Ausgesto&szlig;enen, und nun, wo es um den &acute;heiligen&acute; Krieg um die Freiheit Europas geht, ist er offenbar der Leibhaftige.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine Milliarde Umverteilung in der Rentenkasse: Midijob-Reform sch&uuml;tzt nicht vor Altersarmut<\/strong><br>\n6,2 Millionen Menschen profitieren von der neuen Midijob-Regelung seit 1. Januar 2023 &ndash; Viele Frauen, Alleinerziehende und Teilzeiterwerbst&auml;tige sind unter den Entlasteten &ndash; Midijobber*innen zahlen weniger in Rentenversicherung ein, haben aber keine geminderten Rentenanspr&uuml;che &ndash; Rentenkasse kostet diese Umverteilung eine Milliarde Euro, die besser in der Grundrente angelegt w&auml;re<br>\nFrauen, Alleinerziehende und Teilzeitbesch&auml;ftigte profitieren besonders von der Reform der Midijobs seit Anfang des Jahres. Bis zu einem Arbeitslohn von 2 000 Euro zahlen Midijobber*innen verminderte Beitr&auml;ge zur Rente und anderen Zweigen der Sozialversicherung. Die Midijob-Regelung kann zur Vermeidung von Altersarmut beitragen. Allerdings entlastet sie auch Personen mit mittleren und hohen Einkommen oder Stundenl&ouml;hnen, deren Altersarmutsrisiko deutlich geringer sein d&uuml;rfte. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) die Wirkungen der Reform untersucht haben.<br>\n&bdquo;Die Ausweitung der Midijobs soll vor Altersarmut sch&uuml;tzen, die Reform ist aber nicht zielgenau&ldquo;, sagt Hermann Buslei, wissenschaftlicher Mitarbeiter im DIW Berlin und Co-Autor der Studie. &bdquo;Die eine Milliarde Euro teure Reform entfaltet nicht ihr volles Potenzial, weil das Geld auch nur ein Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein ist und nicht zum Ziel der Armutsvermeidung beitr&auml;gt &ndash; daf&uuml;r profitieren auch Besserverdienende&ldquo;, sagt Buslei. Die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge von Midijob-Besch&auml;ftigten sind von 520 Euro bis zu 2 000 Euro monatlichem Bruttolohn vermindert. Die reduzierten Sozialabgaben f&uuml;r die Rente werden durch eine Umverteilung innerhalb der Rentenversicherung ausgeglichen. Das bedeutet: Midijobber*innen zahlen weniger Beitr&auml;ge, erhalten aber dieselben Rentenanspr&uuml;che als wenn sie den vollen Beitrag gezahlt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.866161.de\/eine_milliarde_umverteilung_in_der_rentenkasse__midijob-reform_schuetzt_nicht_vor_altersarmut.html\">DIW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krise der Entwicklungspolitik mit &bdquo;Entwicklungspolitik gegen Krisen&ldquo; &uuml;berwinden<\/strong><br>\nDie Entwicklungsstrategie Deutschlands liegt jenseits der wirklichen N&ouml;te der Entwicklungsl&auml;nder. Es wird Zeit, sich vern&uuml;nftig neu aufzustellen. Ein Gastbeitrag.<br>\nDie Bundesregierung geht ungewohnt oft auf weite Reisen. Der Kanzler war in drei L&auml;ndern in Afrika im vergangenen Mai, der Kanzler besuchte drei wichtige L&auml;nder in S&uuml;damerika vor einigen Tagen und Finanzminister Lindner war in Afrika. Liegt das nur daran, dass die Regierungsmitglieder endlich ein neues und verl&auml;ssliches Flugzeug besitzen, mit dem sie nicht auf jeder zweiten Reise irgendwo stranden?<br>\nOffenbar geht es um mehr. Der Kanzler und seine Minister wollen neue Freunde gewinnen, um f&uuml;r die Auseinandersetzungen gewappnet zu sein, die wegen der &bdquo;Rivalit&auml;t&ldquo; mit China und Russland auf der westlichen Agenda stehen. Doch wer neue Freunde gewinnen will, sollte wissen, warum es mit der Freundschaft bisher nicht so weit her war. Ich frage mich, ob die Beamten im Kanzleramt ihrem Chef aufgeschrieben haben, warum die Entwicklungszusammenarbeit mit den gro&szlig;en und wichtigen L&auml;ndern, die er besucht hat, bislang nicht einmal im Ansatz die gew&uuml;nschten Ergebnisse zeitigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/krise-der-entwicklungspolitik-mit-entwicklungspolitik-gegen-krisen-ueberwinden-li.317920\">Heiner Flassbeck in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zum EU-Imperialismus in Afrika: Unterentwicklungspolitik<\/strong><br>\nSeit dem Beginn der Kolonialisierung Afrikas im 15. Jahrhundert betrachten die imperialistischen M&auml;chte Europas Afrika als ihren Hinterhof. Daran hat sich bis heute nichts ge&auml;ndert. Trotz verst&auml;rkten &bdquo;Engagements&ldquo; vor allem Frankreichs und Deutschlands verliert Europa in Afrika an Einfluss.<br>\nWes Geistes Kind man ist, ist mitunter unfreiwillig schnell verraten. Dem Ausw&auml;rtigen Amt reicht daf&uuml;r ein Tweet mit weniger als 280 Zeichen. &bdquo;Der russische Au&szlig;enminister Lawrow ist in Afrika, nicht, um Leoparden zu sehen, sondern um unverbl&uuml;mt zu behaupten, die Partner der Ukraine wollten &sbquo;alles Russische zerst&ouml;ren&lsquo;&ldquo;, twitterte das Au&szlig;enministerium am 24. Januar von seinem englischsprachigen Account. Anstelle des Wortes &bdquo;Leopard&ldquo; stand dort ein entsprechendes Emoji. Tags darauf antwortete Ebba Kalondo, Sprecherin des Generalsekret&auml;rs der Afrikanischen Union (AU): Ob denn Annalena Baerbock afrikanische L&auml;nder besuche, um dort Tiere zu sehen? Oder sei der afrikanische Kontinent mit seinen Menschen und Tieren f&uuml;r sie nur ein Witz? Infantile Witze &uuml;ber schwere Kriegswaffen, verbunden mit billigen Afrikaklischees &ndash; da fehlen nur noch hungernde Kinder, um die koloniale Geisteshaltung vollends auszubuchstabieren. Aus der &bdquo;B&uuml;rde des wei&szlig;en Mannes&ldquo; ist die &bdquo;B&uuml;rde der wei&szlig;en feministischen Au&szlig;enministerin&ldquo; geworden, ansonsten bleibt alles beim Alten: Nur die Europ&auml;er verm&ouml;gen, die unzivilisierten Wilden s&uuml;dlich des Mittelmeers von Unwissenheit und Armut zu erl&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/unterentwicklungspolitik-4776979\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&raquo;Das Kanzleramt attackierte und diskreditierte uns &ouml;ffentlich&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Verstrickung von Olaf Scholz in &raquo;Cum-Ex&laquo;-Gesch&auml;fte und den Hamburger SPD-Filz. Ein Gespr&auml;ch mit Oliver Schr&ouml;m.<br>\nIn Ihrem j&uuml;ngst erschienenen Buch &raquo;Die Akte Scholz. Der Kanzler, das Geld und die Macht&laquo; haben Sie den amtierenden Bundeskanzler der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hrt. Inwiefern hat Olaf Scholz bez&uuml;glich der sogenannten &raquo;Cum-Ex&laquo;-Aktiengesch&auml;fte die Unwahrheit gesagt?<br>\nOlaf Scholz war zweimal als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss in Hamburg geladen und hat da jeweils dutzendfach gesagt, er k&ouml;nne sich an die Treffen mit den &raquo;Cum-Ex&laquo;-Bankiers nicht erinnern. Man muss wissen, dass f&uuml;r Zeugen vor Untersuchungsaussch&uuml;ssen dieselben Regeln gelten wie vor Gericht. Der Zeuge darf nicht l&uuml;gen, nichts besch&ouml;nigen und auch nichts weglassen. Es gibt allerdings auch Aussagen von Olaf Scholz aus zwei Sitzungen des Finanzausschusses des Bundestags aus dem Jahr 2020. Die Protokolle liegen mir vor. Aus ihnen geht hervor, dass sich Scholz an eines der Treffen sehr wohl erinnert. Das ist ein krasser Widerspruch zu seiner Aussage im Untersuchungsausschuss. Somit ist seine Aussage, er k&ouml;nne sich nicht erinnern, zumindest die Unwahrheit, wenn nicht gar eine L&uuml;ge. Da er vor dem Untersuchungsausschuss zur Wahrheit verpflichtet ist, k&ouml;nnte der Bundeskanzler neben einem politischen auch ein juristisches Problem bekommen, wegen einer uneidlichen Falschaussage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/444835.steuerraubskandal-das-kanzleramt-attackierte-und-diskreditierte-uns-%C3%B6ffentlich.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zugentgleisung enth&uuml;llt Menschenrechtsprobleme in den USA<\/strong><br>\nKopfschmerzen, &Uuml;belkeit, brennende Augen&hellip; Die Menschen leiden unter einer verschmutzten Umwelt, die durch das Austreten von Giftgas verursacht wird. An verschiedenen Orten werden zahlreiche tote Tiere gefunden. Dies ist kein Katastrophenfilm, es sind echte Szenen, die sich derzeit in der Stadt East Palestine im US-Bundesstaat Ohio abspielen.<br>\nVor etwa zehn Tagen entgleiste ein Zug in der n&auml;heren Umgebung der Stadt. US-Medienberichten zufolge war der G&uuml;terzug mit giftigen Chemikalien beladen. F&uuml;nf der Waggons mit komprimiertem Vinylchlorid waren explosionsgef&auml;hrdet. Die lokale Notfallbeh&ouml;rde beschloss am 6. Februar eine &bdquo;kontrollierte Freisetzung&ldquo; der giftigen Gase durchzuf&uuml;hren und die Bewohner im Umkreis von wenigen Kilometern umgehend zu evakuieren. Drei Tage sp&auml;ter sagten die lokalen Beh&ouml;rden den Bewohnern, sie k&ouml;nnten in ihre H&auml;user zur&uuml;ckkehren und erkl&auml;rten, der entgleiste Zug habe keine Umweltsch&auml;den verursacht. Am Montag tauchte in den sozialen Medien jedoch eine Flut von Fotos auf, die der Au&szlig;enwelt erm&ouml;glichten, das Ausma&szlig; des Vorfalls zu erkennen.<br>\nEinige zur&uuml;ckgekehrte Bewohner leiden unter Vergiftungssymptomen von unterschiedlichem Ausma&szlig;. Die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden der US-Regierung haben bisher dennoch keine Einleitung giftiger Chemikalien zugegeben. Vinylchlorid gilt als krebserregend und erzeugt bei seiner Verbrennung Phosgen und Chlorwasserstoff, ebenfalls giftige Gase. Nach Einsch&auml;tzung einschl&auml;giger Experten in den USA kommt der Unfall der &bdquo;Zerst&ouml;rung einer Kleinstadt mit Chemikalien&ldquo; gleich: In f&uuml;nf bis 20 Jahren k&ouml;nnte es unter den Einheimischen eine gro&szlig;e Anzahl an Krebspatienten geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/02\/15\/ARTI2ksZDo5W3Cfb8CYR6vkO230215.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jeremy Corbyn: barring me as Labour candidate is attack on democracy<\/strong><br>\nFormer party leader hits back after Keir Starmer says he would not be allowed to stand for Labour in next election<br>\nJeremy Corbyn has accused Keir Starmer of a &ldquo;flagrant attack&rdquo; on democracy by barring him from standing as a Labour candidate, as allies said he was likely to run as an independent.<br>\nIt comes as Starmer confirmed the former Labour leader would not be allowed to run for the party. In a statement on Twitter, Corbyn said party members and constituents were being denied their choice for representation.<br>\nCorbyn said members should be given the deciding power for who fought the next election. &ldquo;Any attempt to block my candidacy is a denial of due process, and should be opposed by anybody who believes in the value of democracy,&rdquo; he said.<br>\n&ldquo;At a time when the government is overseeing the worst cost of living crisis in a generation, this is a divisive distraction from our overriding goal: to defeat the Conservative party at the next general election.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2023\/feb\/15\/jeremy-corbyn-to-stand-as-an-independent-if-blocked-by-labour\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nachruf auf Clemens Messerschmid<\/strong><br>\nBis zum letzten &hellip;<br>\nFassungslos, traurig und w&uuml;tend sind wir &uuml;ber den Verlust des Hydrogeologen Clemens Messerschmid, der am 8. Februar in seiner geliebten Wahlheimat Pal&auml;stina, in &sbquo;seiner&lsquo; Stadt Ramallah, verstorben ist. Fassungslos, weil er viel zu jung, viel zu lebendig, viel zu pl&ouml;tzlich und unerwartet gegangen ist; traurig, weil er eine L&uuml;cke &ndash; nein, einen Krater hinterl&auml;sst in unseren Herzen und unseren Hoffnungen, der mit Trost nicht aufzuf&uuml;llen ist; und w&uuml;tend, weil wir keine Gelegenheit mehr haben, ihn zu packen, zu sch&uuml;tteln und ihm ins Gewissen zu reden: Achte endlich mehr auf Dich und Deine Gesundheit! Lass Deine Kerze im Kampf f&uuml;r Recht und Gerechtigkeit f&uuml;r die Pal&auml;stinenser nicht von beiden Seiten abbrennen! Du machst Deine Arbeit ohnehin gewissenhaft, Du musst nicht immer wieder &uuml;ber Deine eigenen Grenzen gehen bis zum letzten Qu&auml;ntchen Energie, das Dir zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nAber er w&auml;re nicht Clemens Messerschmid &ndash; der sturk&ouml;pfige, aufrechte, k&auml;mpferische Wasser-Experte, der &uuml;berzeugte Kommunist und Marxist, der wissbegierige Analyst, der wahrheitsbesessene Wissenschaftler &ndash; wenn er nicht seine Grenzen bis zum &Auml;u&szlig;ersten ausgereizt h&auml;tte. An seiner Seite war ein ruhiges Leben nicht denkbar, weder im privaten noch im beruflichen Umfeld. Ihm reichte seine Lebenszeit niemals aus. Wenn er sich eine Meinung gebildet hatte, die immer fundiert war, konnte er dar&uuml;ber trefflich streiten. Er lie&szlig; nicht locker, bis alle Argumente durchdiskutiert, analysiert, bis ins letzte Detail beleuchtet und mit penetranter Starrk&ouml;pfigkeit auf ihren Wahrheitsgehalt hin hinterfragt waren, gerne bis tief in die Nacht hinein bei ein, zwei Gl&auml;sern Wein und ungez&auml;hlten Zigaretten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.juedische-stimme.de\/nachruf-auf-clemens-messerschmid-\">J&uuml;dische Stimme<\/a>\n<p><em>Hinweis: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?gastautor=clemens-messerschmid\">Hier finden Sie Gastbeitr&auml;ge<\/a> von Clemens Messerschmid auf den NachDenkSeiten<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-93851","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=93851"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":93854,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/93851\/revisions\/93854"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=93851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=93851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=93851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}