{"id":93919,"date":"2023-02-17T08:40:14","date_gmt":"2023-02-17T07:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919"},"modified":"2023-02-17T08:40:59","modified_gmt":"2023-02-17T07:40:59","slug":"hinweise-des-tages-4299","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h01\">Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Bundesrepublik muss erkennen, dass sie andere Interessen als die USA hat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h02\">Kannte Scholz die ganze Zeit &uuml;ber Bidens Plan, Nord Stream zu sprengen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h03\">Polen bezieht weiter &Ouml;l aus Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h04\">Als Kriegspartei ist die Ukraine nicht beitrittsf&auml;hig und Br&uuml;ssel nicht aufnahmef&auml;hig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h05\">Russlands neue au&szlig;enpolitische Doktrin: Machtmonopol des Westens aufbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h06\">Ruinieren ist anders: Grenzen der Sanktionspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h07\">Erdbebenhilfe f&uuml;r Syrien und die T&uuml;rkei: Doppelte Standards der westlichen Wohlt&auml;tigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h08\">Open Fire: Das t&ouml;dlichste Jahr f&uuml;r Pal&auml;stinenser unter israelischer Besatzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h09\">Guantanamo-Entlassungen: Die USA in der Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h10\">Recherchen enth&uuml;llen Geheimunternehmen, das gegen Geld weltweit Wahlen manipuliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h11\">Gab es bei den Impfungen ein &bdquo;Zulassungsdesaster&ldquo;? Zwei Perspektiven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h12\">Corona-Aufarbeitung &ndash; &bdquo;Journalisten haben beide Augen zugedr&uuml;ckt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h13\">Arbeit, Familie &amp; Gesundheit: Alles eine Frage der Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93919#h14\">BVerfG zu Datenanalyse in Hessen und Hamburg: Polizei-Software &ldquo;Hessendata&rdquo; verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Bundesrepublik muss erkennen, dass sie andere Interessen als die USA hat&ldquo;<\/strong><br>\nSie haben ein neues Kapitel &uuml;ber den Ukraine-Krieg f&uuml;r Ihr Buch &bdquo;Ami, it&rsquo;s time to go&ldquo; geschrieben und gewarnt, dass m&ouml;glicherweise ein gro&szlig;er Konflikt droht. Sie fordern einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen. Sollte denn Deutschland sofort die Waffenlieferungen stoppen?<br>\nOskar Lafontaine: Auf jeden Fall, denn diese Waffenlieferungen f&uuml;hren ja zu keinem endg&uuml;ltigen Ergebnis in dem Sinne, dass sie nach Meinung der Milit&auml;rs die Lage dort entscheidend ver&auml;ndern. Im Grunde genommen ist jeder Tag ein Tag, der verloren geht, denn es sterben immer mehr Menschen, und jeder, der zur Verl&auml;ngerung des Krieges beitr&auml;gt, muss sich dieser Verantwortung bewusst sein. Immer mehr Menschen sterben auch durch politische Fehlentscheidungen. Es ist bedauerlich, dass der Westen nach Zeugnis des ehemaligen israelischen Premierministers Bennett die Waffenstillstandsverhandlungen, die fast vor einem Abschluss standen, im letzten Fr&uuml;hjahr verhindert hat.<br>\nJa, das soll im April 2022 gewesen zu sein. Nach Butscha war endg&uuml;ltig Schluss mit der ukrainischen Bereitschaft f&uuml;r Verhandlungen. Ein Argument derjenigen, die sagen, man m&uuml;sse die Ukraine weiterhin milit&auml;risch unterst&uuml;tzen, ist, dass sonst Russland weiter vordringen und die Ukraine ganz einnehmen wird oder sogar EU-L&auml;nder angreifen k&ouml;nnte. Was w&uuml;rden Sie denn daraufhin sagen?<br>\nOskar Lafontaine: Die Waffenlieferungen haben dazu gef&uuml;hrt, dass der Krieg ein Jahr dauert, 200.000 Soldaten sind gefallen, 50.000 Zivilisten fielen dem Krieg zum Opfer. Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen verhindern, dass die ganze Ukraine besetzt wird. Wer sagt, Russland werde EU- L&auml;nder angreifen, behauptet gleichzeitig, dass die Schutzgarantie der NATO ein leeres Versprechen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/oskar-lafontaine-die-bundesrepublik-muss-erkennen-dass-sie-andere-interessen-als-die-usa-hat\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em>Hinweis: Hier geht es zum Aufruf <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifestfuerfrieden-aufstandfuerfrieden\">Manifest f&uuml;r Frieden<\/a>. &Uuml;ber 480.000 Unterzeichner sind es bereits.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kannte Scholz die ganze Zeit &uuml;ber Bidens Plan, Nord Stream zu sprengen?<\/strong><br>\nWenn der deutsche Regierungschef die ganze Zeit &uuml;ber Bidens Bombenplan Bescheid wusste, dann ist er nicht nur mitschuldig an einem Akt des internationalen Terrorismus, sondern auch an einem Verrat gro&szlig;en Ausma&szlig;es am deutschen Volk, das unter v&ouml;llig falschen Vorw&auml;nden zum Krieg in der Ukraine gef&uuml;hrt wurde.<br>\nDer ganze Skandal um Seymour Hersh wirft mehr Fragen als Antworten auf, denn diese Nachrichtenlegende, die seit Mitte der sechziger Jahre die westlichen Eliten in Aufruhr versetzt, hat mit ihren j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen dar&uuml;ber, wie die USA die Nord-Stream-Pipelines zerst&ouml;rt haben, diesmal wirklich den Stein ins Rollen gebracht.<br>\nEine Frage erhebt ihr h&auml;ssliches Haupt und weigert sich, zu verschwinden.<br>\nWenn wir davon ausgehen, dass der deutsche Kanzler bereits im Januar 2022, als Scholz im Wei&szlig;en Haus war, von Bidens Absichten wusste, was sagt das &uuml;ber die Rolle Deutschlands oder gar der gesamten EU aus? Sind diese beiden Machthaber nun beide Sklaven einer neuen Weltordnung, die von Europa erwartet, dass es sich ihren Forderungen f&uuml;gt, egal wie extrem sie auch sein m&ouml;gen, um Uncle Sam zu dienen?<br>\nBiden plante die ganze Zeit, dass seine Marine Bomben auf die Pipelines legt, was die deutsche Wirtschaft, die von billigem Gas lebte, sofort zerst&ouml;ren w&uuml;rde; er wusste auch, dass es viel einfacher sein w&uuml;rde, Deutschland in einen Krieg mit der Ukraine hineinzuziehen, sobald das Land nicht mehr von russischem Gas abh&auml;ngig w&auml;re; und er glaubte auch, zu Unrecht, dass die Operation die russische Wirtschaft in ihren Grundfesten ersch&uuml;ttern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_02_16_kanntescholz.htm\">antikrieg<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bizarre Kapriolen: T&auml;terschaft f&uuml;r gesprengte Pipelines.<\/strong><br>\nW&auml;re die Sache nicht so ernst, es g&auml;be viel zu lachen in diesen Tagen. Auf der Suche nach Gr&uuml;nden, warum nicht sein kann, was nicht sein darf &ndash; in diesem Fall: warum Seymour Hersh mit seinen Recherchen zum Nord-Stream-Anschlag v&ouml;llig falsch liegen muss &ndash;, schlagen die Leitmedien die bizarrsten Kapriolen. Da wird ein sogenannter Experte mit der Behauptung zitiert, US-Taucher k&ouml;nnten die Tat keinesfalls begangen haben &ndash; denn das offizielle Tauchhandbuch der US-Marine sehe derartige Tauchoperationen nicht vor. Andere erkl&auml;ren, wenn die gro&szlig;en US-Medien die Geschichte nicht br&auml;chten, k&ouml;nne sie nicht wahr sein. Nun, die haben sich einst auch geweigert, Hershs f&uuml;r Washington fatalen Bericht &uuml;ber das My-Lai-Massaker zu drucken, f&uuml;r das er sp&auml;ter den Pulitzer-Preis bekam. Redakteure, die soeben noch &ndash; klar: ohne jeden Beleg &ndash; Putin pers&ouml;nlich den &raquo;MH 17&laquo;-Abschuss anzudichten suchten, warnen urpl&ouml;tzlich eindringlich vor nicht hieb- und bombenfest bewiesenen Spekulationen. Absurdes Theater hat Hochkonjunktur. Da ohnehin keine Argumente mehr ausgetauscht, sondern nur noch Phrasen als Waffe genutzt werden, wird es auch nicht schwerfallen, den Vorschlag abzuschie&szlig;en, den Russland jetzt vorgetragen hat: eine unabh&auml;ngige Untersuchung zu dem Anschlag einzuleiten. Klar: Mit der Unabh&auml;ngigkeit unabh&auml;ngiger Untersuchungen ist es im wirklichen Leben oft nicht so weit her, weshalb der Westen in der &Auml;ra seiner globalen Hegemonie zuweilen Gefallen an ihnen gefunden hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445244.bizarre-kapriolen.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tatort Ostsee<\/strong><br>\nSeit den Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee 2022 ermitteln Polizeien, Geheimdienste und Justizbeh&ouml;rden in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern. Was haben die deutschen Ermittler bislang herausgefunden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/nord-stream-sabotage-101.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.K.:<\/strong> Mal wieder typisch &Ouml;RR in Deutschland: wunderbar am Elefanten im Raum namens USA vorbei geschwurbelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Polen bezieht weiter &Ouml;l aus Russland<\/strong><br>\nAls das EU-&Ouml;lembargo im Mai 2022 beschlossen wurde, hatte Warschau zugesagt, dass es bis Jahresende alle Einfuhren aus Russland stoppt. Tats&auml;chlich flie&szlig;en aber weiter betr&auml;chtliche Mengen durch den Nordstrang der Druschba-Pipeline.<br>\nPolen ger&auml;t in der Europ&auml;ischen Union unter Druck, weil es weiter Roh&ouml;l aus Russland importiert und verarbeitet. Nach Informationen der F.A.Z. wies der Kabinettschef von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen, Bj&ouml;rn Seibert, bei den Beratungen der EU-Botschafter am Mittwoch &uuml;ber das zehnte Sanktionspaket gegen Russland darauf hin, dass ein Mitgliedstaat weiter &Ouml;l &uuml;ber den Nordstrang der Druschba-&Ouml;lleitung beziehe. Man werde &uuml;ber diesen Versto&szlig; mit dem Land sprechen m&uuml;ssen, wurde Seibert zitiert.<br>\nDer Strang versorgt Deutschland und Polen. Nach Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium wurde aus Deutschland seit Januar 2023 jedoch kein russisches &Ouml;l mehr &uuml;ber diese Leitung geordert. Beide L&auml;nder gaben Ende Mai 2022 einseitige Erkl&auml;rungen ab, dass sie &bdquo;&Ouml;l-Einfuhren aus russischer Produktion bis Jahresende stoppen werden&ldquo;. Dieses Arrangement war n&ouml;tig, weil das &Ouml;lembargo, das Anfang Dezember in Kraft trat, nur Transporte auf dem Seeweg erfasst. Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik hatten in den Verhandlungen durchgesetzt, dass sie als Staaten ohne Seeh&auml;fen &bdquo;vor&uuml;bergehend&ldquo; weiter russisches &Ouml;l &uuml;ber den Druschba-S&uuml;dstrang beziehen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/polen-bezieht-weiter-oel-aus-russland-warschau-rechtfertigt-sich-18683738.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Jetzt platzt der FAZ der Kragen, denn die Unehrlichkeit der polnischen Regierung ist nicht mehr zu leugnen. Wann wird die deutsche Regierung endlich wach?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Als Kriegspartei ist die Ukraine nicht beitrittsf&auml;hig und Br&uuml;ssel nicht aufnahmef&auml;hig<\/strong><br>\nMeinung Je mehr Waffen in die Ukraine geliefert werden, je l&auml;nger der Krieg dadurch dauert, desto nachdr&uuml;cklicher wird daf&uuml;r gesorgt, dass dieses Land bis auf Weiteres kein EU-Mitglied wird<br>\nUm pathetische Reden waren die EU-Kommissionspr&auml;sidentin und der EU-Ratspr&auml;sident bei ihrem Kiew-Besuch nicht verlegen, um handfeste Ausk&uuml;nfte schon. Weder Ursula von der Leyen noch Charles Michel spendierten den Bescheid, der den Gastgebern &uuml;ber alles ging: Beitrittsverhandlungen unverz&uuml;glich. Wenn nicht gleich, dann noch in diesem Jahr. Schon 2025 werde man Mitglied sein, gab sich Premier Denys Schmyhal &uuml;berzeugt. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj sekundierte beim Druck-Aufbauen und Erwartungen-Sch&uuml;ren. Der Ertrag blieb m&auml;&szlig;ig. Fr&uuml;hestens in der zweiten Jahresh&auml;lfte sei mit einer Empfehlung zu rechnen, wann Beitrittsgespr&auml;che beginnen sollten. F&uuml;r diese d&uuml;rre Nachricht waren mit der Pr&auml;sidentin 16 Kommissarinnen und Kommissare (!) f&uuml;r zwei Tage nach Kiew gereist. Sie hatten zwar auf olivgr&uuml;ne oder khakifarbene Kluft verzichtet, waren aber sonst in einen perfekten Gleichschritt mit der Kiewer F&uuml;hrung verfallen.<br>\nWarum blieb dieser Harmonie die Vollendung verwehrt? Muss sich die Ukraine anstellen, wie das die Westbalkan-Bewerber Albanien, Nordmazedonien, Serbien, Montenegro, Bosnien sowie das Kosovo teils seit einem Jahrzehnt tun d&uuml;rfen? Wird das Land in die Warteschleife mit den Neu-Aspiranten Georgien und Moldawien verwiesen? Nichts dergleichen trifft zu und steht doch in Aussicht. Woher diese Paradoxie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/als-kriegspartei-ist-ukraine-nicht-beitrittsfaehig-und-eu-nicht-aufnahmefaehig\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Russlands neue au&szlig;enpolitische Doktrin: Machtmonopol des Westens aufbrechen<\/strong><br>\nIn einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) fordert der Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, als Voraussetzung f&uuml;r die Wiederbelebung des deutsch-russischen Verh&auml;ltnisses eine De-Putinisierung Russlands. Vermutlich ist Heusgen unter anderem die Rede des russischen Au&szlig;enministers vor der russischen Staatsduma irgendwie durchgerutscht. Er hat jedenfalls wichtige Weichenstellungen der letzten Zeit nicht mitbekommen.<br>\nLawrow hat am 15. Februar die au&szlig;enpolitische Doktrin Russlands skizziert und man kann das, was der Minister sagte, auch als Ziel verstehen, das in einem weiter gefassten Rahmen mit der milit&auml;rischen Sonderoperation erreicht werden soll: eine Entmachtung des Westens.<br>\nLawrow hat seine Worte wie immer wohl gew&auml;hlt, er wei&szlig;, die Chancen daf&uuml;r stehen gut. Heusgen, der im Interview gro&szlig;e T&ouml;ne spuckt, hat den von Lawrow gef&uuml;hrten Glockenschlag offenbar nicht geh&ouml;rt. Wenn es eine Wiederbelebung des deutsch-russischen Verh&auml;ltnisses geben sollte, wird Russland und nicht Deutschland die Bedingungen festlegen.<br>\nDer Zeitpunkt einer Abl&ouml;sung der Hegemonie des Westens ist auch deshalb gut gew&auml;hlt, weil der kollektive Westen im Innern von K&auml;mpfen um Macht und Einfluss ersch&uuml;ttert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/163067-russlands-neue-aussenpolitische-doktrin-abloesung-westliche-hegemonie\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zum Ende der zweij&auml;hrigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat sagte der chinesische Diplomat Yao Shaojun &uuml;berraschend deutlich: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Botschafter-im-UN-Sicherheitsrat-angegangen-article22252358.html\">Gut, dass wir Sie los sind!<\/a>&rdquo; Nun m&uuml;ssen wir &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/un-merkel-heusgen-1.5339448\">Merkels Mann f&uuml;r die Welt<\/a>&rdquo; insbesondere in M&uuml;nchen ertragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ruinieren ist anders: Grenzen der Sanktionspolitik<\/strong><br>\nEs hatte doch immer so gut funktioniert. Jahrzehntelang hatte der von den USA gef&uuml;hrte &raquo;Westen&laquo; das Wohlverhalten des &raquo;Rests der Welt&laquo; durch seine gewaltige Finanz- und Wirtschaftsmacht erzwungen. Kaum hatten die asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten unter Inkaufnahme zehntausender, manchmal hunderttausender Opfer ihre koloniale Fremdherrschaft abgeworfen, so waren sie in die Schuldenfalle des Neokolonialismus geraten und mu&szlig;ten sich der Herrschaft des IWF und der Weltbank unterwerfen. Und das bedeutete sozialen Kahlschlag, abh&auml;ngige Wirtschaft, Schuldenregime. Genau das hatte man auch mit Ru&szlig;land vor. Man hatte sogar die &raquo;Nuclear Option&laquo; gezogen: Den Raub von russischem Auslandsverm&ouml;gen im Wert von 300 Milliarden US-Dollar und die Blockierung des Zugangs zum internationalen SWIFT-System. P&uuml;nktlich zum 80. Jahrestag der Niederlage der Faschisten in Stalingrad hatte Frau von der Leyen das 10. Sanktionspaket der EU angek&uuml;ndigt. Deutsche Panzer werden wieder in Marsch gesetzt. Die deutsche Bundesregierung m&ouml;chte offenbar dort weitermachen, wo Nazi-Deutschlands Panzerarmeen 1943 scheiterten. Der Erfolg ist &uuml;berschaubar. Die russische Wirtschaft ist nicht zusammengebrochen. Im Gegenteil. Die russischen Staatseinnahmen sind 2022 durch das Gas- und &Ouml;lgesch&auml;ft um 28 Prozent gestiegen. Und das, obwohl die USA beinahe die H&auml;lfte der eigenen strategischen &Ouml;lreserven auf den Markt geworfen hatten, um den Preis zu senken. Nat&uuml;rlich machen die Sanktionen der russischen Wirtschaft in vielen Sektoren erheblich zu schaffen, aber unter dem Strich liegt der Wirtschaftseinbruch 2022 selbst nach IWF-Zahlen nur bei 2,2 Prozent. 2023 wird wieder ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent erwartet, 2024 eines von 2,1 Prozent. Nach russischen Zahlen wird f&uuml;r 2023 eine Inflationsrate von rund 5 Prozent erwartet. Das ist besser als die wirtschaftliche Perspektive, die der IWF f&uuml;r Deutschland aufzeigen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1452866979270\/0\">Klaus Wagener in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erdbebenhilfe f&uuml;r Syrien und die T&uuml;rkei: Doppelte Standards der westlichen Wohlt&auml;tigkeit<\/strong><br>\nW&auml;hrend die EU, die USA und selbst Staaten wie Erzrivale Griechenland angesichts der Erdbebenkatastrophe ihre politischen Bedenken gegen&uuml;ber der T&uuml;rkei beiseite legen konnten und schnell in gro&szlig;em Umfang Hilfe schickten, sieht es bei dem ebenfalls schwer von dem Erdbeben getroffenen Nachbarland Syrien anders aus. Auch die Narrative, die von Politikern und Presse &uuml;ber die Katastrophe verbreitet werden, unterscheiden sich im Westen und Osten teilweise erheblich voneinander.<br>\nSeit vor &uuml;ber einer Woche ein Erdbeben der St&auml;rke 7,7 und ein Nachbeben der St&auml;rke 7,6 das t&uuml;rkisch-syrische Grenzgebiet ersch&uuml;ttert hatten, rei&szlig;en die Schreckensmeldungen aus der Region nicht ab. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf &uuml;ber 40.000 gestiegen, die Vereinten Nationen bef&uuml;rchten, dass sie noch die 50.000 erreichen wird. Auf der anderen Seite werden Berichte &uuml;ber die wundersamen Rettungen von Versch&uuml;tteten, die tagelang bei Eisesk&auml;lte unter den Tr&uuml;mmern ausgeharrt hatten, immer seltener. Mit jedem Tag, der vergeht, schwindet die Hoffnung, &Uuml;berlebende zu finden. Diejenigen aber, die gerettet werden konnten, m&uuml;ssen nun bestm&ouml;glich versorgt werden. Tausende sind verletzt, Tausende ohne Dach &uuml;ber dem Kopf geblieben. Klar ist: Diese Menschen brauchen Hilfe, und zwar weit mehr, als ihre Heimatl&auml;nder allein aufbringen k&ouml;nnen. Es ist eine der Situationen, in denen die Weltgemeinschaft zusammenr&uuml;cken und helfen muss, ohne auf etwaige politischen Meinungsverschiedenheiten oder geostrategische Interessen zu achten, selbst wenn die betroffenen L&auml;nder T&uuml;rkei und Syrien und ihre Staatschefs Erdogan und Assad hei&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/erdbebenhilfe-fuer-syrien-und-die-tuerkei-doppelte-standards-der-westlichen-wohltaetigkeit\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Open Fire: Das t&ouml;dlichste Jahr f&uuml;r Pal&auml;stinenser unter israelischer Besatzung<\/strong><br>\nSch&uuml;sse in den R&uuml;cken von Fliehenden, tote Kinder auf dem Schul-Heimweg, ein misshandelter 80-J&auml;hriger, der an Herzinfarkt stirbt. UN und Menschenrechtler sind schockiert &uuml;ber israelische Besatzungsgewalt in 2022. Eine blutige Bilanz.<br>\nEin 14-j&auml;hriges Kind, das gestern bei einem Angriff der israelischen Armee auf das Fl&uuml;chtlingslager Deheisheh in Bethlehem schwer verletzt wurde, ist nach Angaben des pal&auml;stinensischen Gesundheitsministeriums seinen Wunden erlegen.<br>\nWie das Ministerium in einer kurzen Erkl&auml;rung mitteilte, starb der Omar Lutfi Khumour im Krankenhaus, nachdem er am Montagmorgen durch israelische Sch&uuml;sse schwer verletzt worden war. Khumour wurde bei einer israelischen Milit&auml;rrazzia von einer Kugel in den Kopf getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Open-Fire-Das-toedlichste-Jahr-fuer-Palaestinenser-unter-israelischer-Besatzung-7460611.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Guantanamo-Entlassungen: Die USA in der Verantwortung<\/strong><br>\nDas Leben eines ehemaligen Guantanamo-H&auml;ftlings ist eine fortgesetzte Gefangenschaft ohne Rechte und ohne Perspektive.<br>\nViele ehemalige Guantanamo-H&auml;ftlinge f&uuml;hren ein elendes Leben. Den Terror-Stempel werden sie nicht mehr los, obwohl einige wohl nie ein Verbrechen begangen haben. Die USA k&uuml;mmern sich kaum um ihren Verbleib.<br>\nSabri al-Qurashi sei ein begabter Maler, schreibt die Journalistin Elise Swain, die sich &uuml;ber Monate per Internet mit dem ehemaligen Guantanamo-H&auml;ftling unterhalten hat. F&uuml;r den &laquo;Intercept&raquo; berichtet sie &uuml;ber sein Leben in Kasachstan, wo er bis heute keinen Aufenthaltsstatus und damit auch keine Rechte hat. Der Jemenit malt ruhige Landschaftsbilder, aber auch Szenen aus der Gefangenschaft. Die Malerei helfe ihm, die Hoffnung nicht zu verlieren, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/guantanamo-entlassungen-die-usa-in-der-verantwortung\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Recherchen enth&uuml;llen Geheimunternehmen, das gegen Geld weltweit Wahlen manipuliert<\/strong><br>\nEine klandestine israelische Firma steuert Fake-News-Kampagnen und hackt hochrangige Politiker, um Wahlen zu manipulieren. Jetzt wird ihr schmutziges Werk erstmals &ouml;ffentlich<br>\nEine bisher unbekannte Firma attackiert Wahlen und Abstimmungen in aller Welt. Das haben internationale Recherchen ergeben, an denen der SPIEGEL beteiligt war und die in &Ouml;sterreich exklusiv im STANDARD erscheinen. Das geheim agierende Unternehmen aus Israel, das sich selbst Team Jorge nennt, greift nach eigenen Angaben Politiker mit Hacking-Werkzeugen an und f&auml;hrt gro&szlig;angelegte Desinformations- und L&uuml;genkampagnen f&uuml;r seine Auftraggeber. Ziel ist es, den Ausgang von Wahlen und Abstimmungen zu beeinflussen. Die fr&uuml;heren Agenten und Milit&auml;rs werden f&uuml;r Kunden aus Wirtschaft und Politik t&auml;tig, die bereit sind, viel Geld f&uuml;r diese Dienste auszugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000143539977\/recherchen-enthuellen-geheimunternehmen-das-gegen-geld-weltweit-wahlen-manipuliert\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gab es bei den Impfungen ein &bdquo;Zulassungsdesaster&ldquo;? Zwei Perspektiven<\/strong><br>\nWurde geltendes Recht gebrochen bei den Zulassungen der Corona-Impfungen? Zwei Beitr&auml;ge mit unterschiedlicher Perspektive.<br>\nTransparenz-Hinweis: An dieser Stelle hat die Redaktion der Berliner Zeitung einen Text der Autoren RA Ren&eacute; M. Kieselmann, Prof. Dr. Gerd Morgenthaler, Dr. Amrei M&uuml;ller, Prof. Dr. G&uuml;nter Reiner, RA Dr. Patrick Riebe, RAin Dr. Brigitte R&ouml;hrig und Prof. Dr. Martin Schwab zu m&ouml;glichen Verfehlungen bei den Zulassungen der mRNA-Impfstoffe ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie Redaktion wurde nach der Ver&ouml;ffentlichung mit starken Argumenten konfrontiert, die die Richtigkeit des Textes infrage stellen. Auf dieser Grundlage hatte sich die Chefredaktion der Berliner Zeitung dazu entschlossen, den Text zu depublizieren und die Vorw&uuml;rfe zu pr&uuml;fen. Nun hat die Redaktion die Entscheidung getroffen, den Text zu republizieren und eine Gegenrede hinzuzuf&uuml;gen, damit die Leser sich selbst einen Eindruck machen k&ouml;nnen. An erster Stelle steht der Ursprungstext des Autorenkollektivs, an zweiter Stelle die Gegenrede von Emanuel Wyler, Molekularbiologe am Max-Delbr&uuml;ck-Centrum f&uuml;r Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/das-zulassungsdesaster-lobbyarbeit-und-rechtsbruch-im-fall-der-mrna-praeparate-li.314750\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona-Aufarbeitung &ndash; &bdquo;Journalisten haben beide Augen zugedr&uuml;ckt&ldquo;<\/strong><br>\nBereits im Fr&uuml;hjahr 2020 hat Gerd Antes, Medizinstatistiker und einstiger Direktor von Cochrane Deutschland, die deutsche Corona-Politik kritisiert. Im Interview erkl&auml;rt er, wo besonders die Medien w&auml;hrend der Pandemie versagt haben und was das viel diskutierte Cochrane-Review zu Masken aussagt. [&hellip;]<br>\nGesundheitsminister Karl Lauterbach hat gestern auf einer Pressekonferenz gesagt, dass die Ma&szlig;nahmen insgesamt sehr gut gewirkt h&auml;tten.<br>\nDa sehen Sie es ja. Wer ernsthaft behauptet, dass alles gut war, der m&ouml;chte nicht hinschauen. Und da ist Lauterbach repr&auml;sentativ f&uuml;r die obere Ebene. Indes sehe ich auf der Arbeitsebene auch etwas Anderes. Da haben wir ein viel gr&ouml;&szlig;eres Potential. Menschen, die wirklich wissen, was zu tun ist. Das beweist letztlich auch das eingangs erw&auml;hnte Interview von Lothar Wieler mit der Zeit. Wobei Wieler nat&uuml;rlich das Problem hatte, dass er zwischen allen St&uuml;hlen eingeklemmt war: Da war das zum Teil wirklich gute Personal aus dem RKI, und da war die politische Ebene, die von oben g&auml;ngelte. Und dann, das geh&ouml;rt auch zur Wahrheit dazu, gab es in Teilen eine Komplizenschaft zwischen Politik, Wissenschaft und Medien. Die hat zuweilen Narrative entwickelt und stabilisiert, die uns auch jetzt in der Phase der Aufarbeitung nicht wirklich n&uuml;tzlich sind. Diese Mischung aus Verharmlosung und &bdquo;Es war doch alles gut!&ldquo;. Das schn&uuml;rt uns sehr ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/evidenzbasierte-aufarbeitung-der-corona-politik-gerd-antes\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeit, Familie &amp; Gesundheit: Alles eine Frage der Zeit<\/strong><br>\nDie Arbeitgeber wettern gegen die Arbeitszeiterfassung. Stattdessen fordern sie die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Arbeit ohne klare Grenzen ist mit Familie, Gesundheit und Freizeit nicht vereinbar und widerspricht den W&uuml;nschen der Besch&auml;ftigten. Arbeitszeiten m&uuml;ssen zum Leben passen, meint das #schlaglicht 06\/2023 aus Niedersachsen.<br>\nDas Jahr ist noch keine zwei Monate alt, da ist die Wahl zum schlechtesten Witz 2023 schon gefallen. Vor dem Hintergrund der Entscheidungen des Europ&auml;ischen Gerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts zur Arbeitszeiterfassung haben die Metallarbeitgeber in der letzten Woche vor B&uuml;rokratiebelastungen und einer Stechuhrmentalit&auml;t gewarnt. Stattdessen sei vielmehr eine Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts sowie eine gr&ouml;&szlig;ere Eigenverantwortung der Besch&auml;ftigten f&uuml;r ihre Arbeitszeit geboten. Grandiose Pointe! Dahinter steht selbstredend der Wunsch nach weiterer Entgrenzung und l&auml;ngeren Arbeitszeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++8675ff2e-add4-11ed-90bd-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>BVerfG zu Datenanalyse in Hessen und Hamburg: Polizei-Software &ldquo;Hessendata&rdquo; verfassungswidrig<\/strong><br>\nDie Polizei in Hessen und Hamburg nutzt eine vielfach kritisierte Software, die Daten automatisch analysiert und auswertet. Das ist verfassungswidrig, entschied das BVerfG. Die Regelungen seien normenunklar und nicht hinreichend bestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/bverfg-1bvr154719-1bvr263420-einsatz-software-hessendata-durch-polizei-verfassungswidrig\/\">LTO<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur automatisierten Datenanalyse und seinen Folgen<\/strong><br>\nNeben den unmittelbaren Folgen f&uuml;r Hamburg und Hessen, deren eigens f&uuml;r das Palantir-System geschaffene Rechtsgrundlagen verfassungswidrig sind, hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts weitreichende Folgen f&uuml;r die polizeiliche IT. Vor allem aber f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von VeRA, das der neue &bdquo;Standard&ldquo; der Polizeibeh&ouml;rden von Bund und L&auml;ndern f&uuml;r die automatisierte Datenanalyse werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/folgen-des-bverfg-urteils-fuer-vera-und-andere-palantir-systeme\">Police-IT<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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