{"id":93955,"date":"2023-02-17T13:30:07","date_gmt":"2023-02-17T12:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93955"},"modified":"2023-02-17T13:39:49","modified_gmt":"2023-02-17T12:39:49","slug":"leserbriefe-zu-die-olivgruenen-kreuzritter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93955","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie olivgr\u00fcnen Kreuzritter\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93763\">Hier<\/a> thematisiert Jens Berger <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aufruf-von-Wagenknecht-und-Schwarzer\/!5912492\/\">den Kommentar des taz-Redakteurs Jan Feddersen<\/a> &uuml;ber das &bdquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&ldquo; von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer. Das moralisierende Schwarz-Wei&szlig;-Denken habe er offenbar schon sehr weit verinnerlicht. Er und die &bdquo;nun stramm auf olivgr&uuml;nen Mainstream geb&uuml;rstete taz&ldquo; h&auml;tten die Welt in &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; aufgeteilt. Sie seien jedoch nicht allein, denn &bdquo;diese Gedanken lassen sich auch bei den Politpredigern der Gr&uuml;nen so eins zu eins wiederfinden&ldquo;. Es bed&uuml;rfe einer &bdquo;neuen Aufkl&auml;rung&ldquo;, solle die Welt nicht auf einen Dritten Weltkrieg zusteuern. Das Manifest sei da zumindest ein Anfang. Danke f&uuml;r die zahlreichen und interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl. Sie ist von <strong>Christian Reimann<\/strong> zusammengestellt worden.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger, <\/p><p>mal wieder ein solider Artikel der Marke NachDenkSeiten, danke! <\/p><p>Meine volle Unterst&uuml;tzung der Initiative von Wagenknecht und Schwarzer. Da sehe ich selbst &uuml;ber Kleinigkeiten (?) hinweg, wie diese Verbeugung der Petition vor dem Ge&szlig;lerhut: &ldquo;Die von Russland brutal &uuml;berfallene ukrainische Bev&ouml;lkerung braucht unsere Solidarit&auml;t.&rdquo; Muss das sein? Muss wohl sein. <\/p><p>Zum Thema &ldquo;Neue Aufkl&auml;rung&rdquo;. Die Aufkl&auml;rung und das daraus entstandene Zeitalter der Moderne waren bisher der letzte echte Entwicklungssprung, den die Menschheit gemacht hat. Nach Weltkrieg-II l&auml;uteten die franz&ouml;sischen Existentialisten die Postmoderne ein. Daraus ist bis heute keine positive Identifikation geworden. &ldquo;Ratio, Logik und Wissenschaft verk&uuml;nden nicht die Absolute Wahrheit&rdquo;, diese Erkenntnis ist zwar richtig und notwendig, enth&auml;lt aber leider nur den negativen Aspekt, &ldquo;nicht&rdquo;. Wie geht es weiter? <\/p><p>Was dann kam, war die Regression der Postmoderne, in das was ich die &ldquo;Verirrte Postmoderne&rdquo; nenne, das Zeitalter der Egomanen und Narzissten, mit dem Motto &ldquo;wenn es schon keine Absolute Wahrheit gibt, dann ist es eben das was ICH verk&uuml;nde!&rdquo; Anschauliche Beispiele daf&uuml;r sind Jockel Fischer und die ganze derzeitig herrschende Gr&uuml;ne Clique.&nbsp; So funktioniert das Moralges&uuml;lze dieser Herrschaften. Geistige Regression pur. Falls die nicht wieder auf das rettende Ufer der Moderne (Vernunft!) zur&uuml;ckfinden, kann man sie vergessen. <\/p><p>Aber wie geht es weiter? Der positive Evolutionsschritt nach der Postmoderne w&uuml;rde der Erkenntnis &ldquo;Wissenschaft verk&uuml;ndet nicht die Absolute Wahrheit&rdquo;, hinzuf&uuml;gen: &ldquo;Wissenschaft ist ein wirkm&auml;chtiger, aber eingeschr&auml;nkter Aspekt des menschlichen Bewusstseins&rdquo;. Also den Blickwinkel erweitern und die gesamte menschliche Existenz (und von allem was existiert) ins Auge nehmen. Das kann man unter dem Begriff &ldquo;Spiritualit&auml;t&rdquo; subsummieren. Ans&auml;tze gibt es da jede Menge, von schr&auml;g bis ernsthaft. Um es kurz zu machen, zwei meiner Meinung nach echte Beispiele: Eugen Drewermann (Geist) und Daniele Ganser (Wissenschaft). Das Sch&ouml;ne daran, es ist im Grunde ganz einfach. Es geht nur darum, die Knoten und Narben im menschlichen Geist, die Wissenschaft und Technik hinterlassen haben, loszulassen. Die Wissenschaftsikone Einstein wusste das schon: &ldquo;So einfach wie m&ouml;glich, so kompliziert wie n&ouml;tig&rdquo;. Und f&uuml;r die Marxisten unter uns: Der Kapitalismus f&auml;llt dann ganz von selbst zusammen. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr Berger,<\/p><p>danke, wie immer auf den Punkt genau getroffen.<\/p><p>Ich gehe einen Schritt weiter:<\/p><p>Moralisten wie Feddersen und all die anderen Kriegstreiber, auch in der Politik, nicht nur in den Medien, erf&uuml;llen weitgehend die Tatbest&auml;nde, die man Sekten und Sektierern zuschreibt.&nbsp;<\/p><p>Solche Personen haben im Mittelalter nicht nur zu Kreuzz&uuml;gen aufgerufen, sondern agierten an vorderster Front der Inquisition und Hexenverbrennungen.<\/p><p>Ob als Mitglied der Heiligen Inquisition oder sp&auml;ter bei Adolf bis hin zum Volksgerichtshof: waren es nicht immer wieder die gleichen Typen, die gleichen Weltbilder, die gleichen machtgeilen Moralisten mit all ihrer sublimierten Aggression.<\/p><p>Die Heutigen bei taz, FAZ, SZ, ARDZDF und in der Regierung: w&uuml;rden all das wieder tun, k&ouml;nnten sie nur.<\/p><p>Insofern: schreiben Sie mal eine l&auml;ngere vergleichende Analyse: die identischen Herrschafts- und Medien-Strukturen bei Polit- und quasi.-religi&ouml;sen Sekten, kultur&uuml;bergreifend aktuell das Beispiel Iran zur Hand nehmend und mit den Manipulations- und Herrschaftsstrukturen in Deutschland vergleichend. Da kommt einiges heraus.&nbsp; Sie k&ouml;nnen auch ein anderes Vergleichsmodul strukturell nehmen, das spielt keine Rolle.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristopher Sprung<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Leuten wie Feddersen und seiner ganzen Zeitung ist nicht mehr zu helfen. Sie haben aus meiner Sicht nur noch ein Gutes. Sie motivieren mich und Gleichgesinnte erst Recht Aktionen wie das Manifest f&uuml;r den Frieden von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu unterst&uuml;tzen. Der Hass dieser kotz&uuml;blen Konsortien ist unser Antrieb. Die Liebe, der Frieden, die Menschlichkeit sind st&auml;rker als diese hasserf&uuml;llten, moralisch zur Unkenntlichkeit verwahrlosten Propaganda -Schreih&auml;lse.<\/p><p>Mit Dank f&uuml;r die gute Arbeit,<\/p><p>beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Fenske<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nim Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93763\">Die olivgr&uuml;nen Kreuzritter<\/a>&rdquo; wird der Taz-Journalist Jan Feddersen genannt.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nDass dieser es mit den Menschenrechten selber nicht allzu genau nimmt, bewies er 2012 mit feinstem Pinkwashing des damaligen ESC-Gastgeberlandes Aserbaidschan. Kritiker der dortigen Menschenrechtslage bezeichnete er als &ldquo;Menschenrechtisten&rdquo; und &ldquo;Spa&szlig;bremsen&rdquo;:&nbsp;<a href=\"https:\/\/taz.de\/Kolumne-Bitches-in-Baku-6\/!5093548\/\">taz.de\/Kolumne-Bitches-in-Baku-6\/!5093548\/<\/a><\/p><p>Bereits 2008 hielt Feddersen einen hymnischen Nachruf auf Helmut Kentler, einer Schl&uuml;sselfigur p&auml;dokrimineller Netzwerke (den er sp&auml;ter kleinlaut relativieren musste):&nbsp;<a href=\"https:\/\/taz.de\/!836663\/\">taz.de\/!836663\/<\/a><\/p><p>Da m&ouml;chte sich jemand zum moralischen Zuchtmeister aufmandeln, dem das schlicht nicht zusteht.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,&nbsp;<br>\nHans Wiepert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&hellip;kommen mir vor wie Menschen, die nach vorheriger Orientierungs- und Haltlosigkeit endlich ihren &ldquo;Gott&rdquo; gefunden haben &ndash; Gnade uns derselbe!<\/p><p>Die Bekehrten oder Erweckten\/Erleuchteten waren schon immer die Schlimmsten.<\/p><p>Mir fallen dazu Begriffe wie Totalitarismus, Blockwartmentalit&auml;t etc. ein&hellip;Wenn man es nicht leider besser w&uuml;&szlig;te, w&auml;hnte man sich in schlechter Satire.<\/p><p>Der Artikel trifft m.E. ins Schwarze.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e C. Ottmar<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Artikel &bdquo;Die olivgr&uuml;nen Kreuzritter&ldquo;. Ich selber habe mich &uuml;ber den Artikel dieses Herrn Feddersen derart ge&auml;rgert, dass ich &ndash; endlich mal &ndash; einen Brief an die Redaktion geschrieben habe. Ich bin zwar nicht mit allen Punkten dieses Manifests einverstanden, aber das ist im Moment zweitrangig &ndash; viel wichtiger ist, dass sich endlich mal was r&uuml;hrt. Wenn doch die Frau Wagenknecht nur eine eigene Links-Partei gr&uuml;nden w&uuml;rde&hellip;<\/p><p>Hier der Wortlaut an die taz, hoffentlich zu Ihrer Erheiterung:<\/p><p>Zum Emp&ouml;rungs-Artikel von&nbsp;Jan Feddersen: &ldquo;Ruiniertes Lebenswerk&rdquo; (12.02.2023)<\/p><p>Es gibt Menschen, auf die Hass eine geradezu vibrierend-belebende Wirkung hat. Ich habe den Eindruck, dass Ihr trister Autor vom gleichen berauschenden Gef&uuml;hl befl&uuml;gelt wird &ndash; dennoch m&ouml;chte ich nicht mit ihm tauschen.<\/p><p>Was die allgemeine Entwicklung Ihres Blattes in den letzten Jahren betrifft, verstehe ich nicht, warum es immer noch der linken Presse zugeordnet wird: links ist daran schon lang nichts mehr &ndash; h&ouml;chstens links-reaktion&auml;r. Was das Reaktion&auml;re anlangt, gibt es also keinen Unterschied zu den Rechten. Das &Uuml;bel daran ist, dass Sie sich mit Ihrer Ignoranz wom&ouml;glich f&uuml;r die Avantgarde halten. Damit liegen Sie auf der Linie der Mainstream-Medien, die ihre unterbelichtete Propaganda ja auch f&uuml;r Qualit&auml;ts-Journalismus halten. &Uuml;bel. Ganz &uuml;bel, was in diesem Deutschland derzeit abl&auml;uft.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e und Danke f&uuml;r Ihre Arbeit!<br>\nAngelika Colditz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r diesen Satz, ein Blattschu&szlig; vor den Hosenlatz der Oliv-GR&Uuml;NEN und ihren Mitstreitern in taz und unserer Gesellschaft:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Mit rational denkenden Menschen kann man zumindest diskutieren. Mit &Uuml;berzeugungst&auml;tern, die sich selbst von einer h&ouml;heren Kraft, Ideologie oder eben einer &ndash; wenn auch pervertierten &ndash; Moral getrieben sehen, ist das nicht m&ouml;glich.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>So traurig das auch ist, wir sind offenbar umgeben von fundamentalistischen Eiferern, wie es sie in der Geschichte immer gegeben hat und wohl auch immer geben wird!<br>\nAber diese haben inzwischen gelernt und lassen nicht nur M&auml;nner an die verbale Front &ndash; Frauen k&ouml;nnen das n&auml;mlich mindestens genauso gut, aber offenbar viel scheinheiliger noch, wie man an den Umfrageergebnissen zB einer Baerbock ablesen kann.<\/p><p>Nachdenkliche Gr&uuml;sse,<br>\nKK<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten, <\/p><p>ich kann ich mehr!!! <\/p><p>Ich bin einer der &ldquo;amoralichen&rdquo;, die &ldquo;sich &uuml;ber die herrschende Moral&rdquo; hinwegsetzen.<br>\nIch bin 72 jahre alt und habe anfang 1968 den kriegsdienst verweigert und 1972-73 sechzehn monate zivildienst in einem kinderheim &ldquo;geleistet&rdquo;, quatsch: Ich habe ihn aus voller &uuml;berzeugung getan! <\/p><p>Und jetzt muss ich erleben, dass ich weite teile meiner familie verloren habe, weil ich f&uuml;r diplomatische l&ouml;sungen argumentiere, um weitere tote in der Ukraine zu vermeiden. <\/p><p>Frieden mit mehr waffen hat es in der menschheitsgeschichte noch nie gegeben! <\/p><p>Und weil ich auch &uuml;ber die vorgeschichte der nicht zu rechtfertigenden NATO-ost-erweiterung erz&auml;hle, um deren einstellung Putin ende 2021 intensiv gebeten hat. <\/p><p>Ich benutze gerne den vergleich: <\/p><p>&ldquo;Wenn man die geschichte bei &ldquo;zweitens&rdquo; anf&auml;ngt zu erz&auml;hlen, waren die pfeile der &ldquo;indianer&rdquo; die aggressoren und die gewehre der europ&auml;ischen kolonisatoren die opfer. <\/p><p>Eine atommacht wie Russland kann man nicht besiegen, da muss man verhandeln, aber das will die westliche &ldquo;wertegemeinschaft&rdquo; gar nicht, siehe die angaben von Naftali Bennett. <\/p><p>Und siehe die Minsker abkommen, f&uuml;r die sich Steinmeier mittlerweile entschuldigen muss. Frau Merkel wird da von den medien weitgehend rausgehalten. <\/p><p>Bitte macht weiter! Ich brauche euch als kompass in der w&uuml;ste.<br>\nHorst Wandersleben<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion, lieber Jens Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die treffende kritik an der taz, am Sprachrohr der Olivgr&uuml;nen, und am Protagonisten Jan Feddersen.<\/p><p>Mir scheint jedoch, dass der Brotschreiber Feddersen nur das zum Ausdruck bringt, was der wertewestliche Kriegsallianz im allgemeinen enorme Rechtfertigungsbeschwerden bereitet. Wenn jetzt n&auml;mlich einem Verhandlungsfrieden &ndash; unter wesentlich ung&uuml;nstigeren Bedingungen als vor zehn Monaten &ndash; zugestimmt w&uuml;rde bzw. ein solcher qua politische Initiative des Wertewestens herbeigef&uuml;hrt w&uuml;rde, st&auml;nde die Frage im Raum: Warum nicht gleich so? Dann h&auml;tte der Waffenstillstand, der in Istanbul bzw. vom damaligen israelischen Ministerpr&auml;sidenten Bennett ausgehandelt war, mehr als 200.000 Todesopfer und gravierende Zerst&ouml;rungen erspart.<\/p><p>Ein Verhandlungsfrieden jetzt &ndash; mit einem von Russland weitgehend okkupierten Donbas und keiner Chance durch einen Volksentscheid anderes zu bewirken &ndash; w&auml;re f&uuml;r die NATO eine schallende Ohrfeige, einer Niederlage erster Klasse. Damit eine solche nicht eintritt (bzw. nicht so schnell eintritt), m&uuml;ssen folglich noch Tausende sterben und Milliarden f&uuml;r Kriegsger&auml;t aus dem Fenster geschmissen werden.<\/p><p>Genau deshalb ist das&nbsp; &bdquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&ldquo;&nbsp; so wichtig, es gilt zu zeigen, dass uns eine Niederlage der NATO egal ist, ein Weltkrieg jedoch nicht!<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nah.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nSie schreiben in Ihrem Artikel &ldquo;Die olivgr&uuml;nen Kreuzritter&rdquo;:<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Historisch war es die Aufkl&auml;rung, die dem religi&ouml;sen Eifer, dem Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, ein vor&uuml;bergehendes Ende gesetzt hat&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nVielleicht haben Sie diesen Satz am Ende Ihres Artikels nicht mehr so genau &uuml;berlegt. Aber wahr ist, da&szlig; die Aufkl&auml;rung selbst von einem pseudo-religi&ouml;sen Eifer &ndash; allerdings gegen alles Religi&ouml;se &ndash; gepr&auml;gt war. Sie war durchaus in diesem Sinne eine Ideologie im Namen von absoluter S&auml;kularisation und unbedingtem Fortschrittsglauben. Und Millionen von Tote gab es als sp&auml;te Konsequenz dieser antireligi&ouml;sen Ideologie dann auch.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRolf Freitag<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>die &Uuml;berschrift ist hervorragend und widerspiegelt die schon Jahrhunderte w&auml;hrende Manipulation der Menschheit durch diktatorische Ideologien. Und immer waren die Medien der treibende Keil bei der V&ouml;lkervernichtung. Diese bornierten Schreiberlinge sind unmoralisch und m&uuml;ssten an sich in einer Demokratie vor ein Gericht gestellt werden. Diese schwachsinnige Meinungsmache, untermauert mit Patriotismus, hat auch insbesondere das deutsche Volk in zwei m&ouml;rderische Angriffskriege gef&uuml;hrt. Ist sich dieser Herr Feddersen bewusst, dass diese Ideologie noch viele tausend Tote fordern wird? Ebenso diese fremdgesteuerten und krankhaften Ideologen der Gr&uuml;nen wie Baerbock, Hofreiter und G&ouml;ring- Eckardt, die in ihrer Rage nur unbedachte Meinungs&auml;u&szlig;erungen von sich geben. Diese Menschen haben keine Moral und sind auch keine h&ouml;here Kraft. Die sind erb&auml;rmlich abgehoben sowie begrenzt und merken gar nicht, welchen Bl&ouml;dsinn sie in kindlich dummer Manier verzapfen. Auch die m&uuml;ssten zur Verantwortung gezogen werden. Diese derzeitige Meinungsdiktatur in Deutschland l&auml;sst geschichtliche Erinnerungen in mir keimen. Da gab es vor vielen Jahren in Deutschland eine verbrecherische und menschenverachtende Organisation, deren Wahlspruch es war: &bdquo;Wer nicht f&uuml;r uns ist, ist gegen uns!&ldquo;<\/p><p>Ich stehe zu der Friedensinitiative von Wagenknecht und Schwarzer.<\/p><p>Herr Berger, danke f&uuml;r Ihre geschichtlich fundierte Nachweisf&uuml;hrung.<br>\nNDS, Ihr seid einfach Spitze.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Raue<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein sehr guter Artikel von Jens Berger,<\/p><p>man mu&szlig; diese religi&ouml;s-olivgr&uuml;nen Eiferer energisch bek&auml;mpfen.<\/p><p>Militarismus, Dummheit und&nbsp;&bdquo;deutsches Wesen&ldquo; feiern fr&ouml;hliche Urst&auml;nde. Ein Graus.<\/p><p>Wir werden regiert von einer Bande von Kriegs- und Inflationstreibern, die einer Verarmung und Verelendung Vorschub leisten.<\/p><p>Die sogenannte &ldquo;&ouml;ffentliche Meinung&ldquo; ist in Wahrheit nichts weiter als eine &bdquo;private Meinung&ldquo;, die mehr mit einer Fantasiewelt und schizoider Vermeidung als mit Information und Wahrheitssuche zu tun hat.<\/p><p>Merke: Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden (K.Marx).<\/p><p>&ldquo;Gr&uuml;ne an die Front&ldquo;!<\/p><p>Siegfried Sp&auml;th<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>DANKE Herr Berger,danke NDS Team f&uuml;r euren Einsatz und eure Stimme,<\/p><p>denn nicht nur der Friede sondern vor allem auch die Meinungsfreiheit und das freie Denken ist in D in akuter Gefahr u.a.durch zahllose staatsfinanzierter sog. Faktencheker und andere Propagandisten unterwegs jeden Widerspruch des &rdquo; gr&uuml;nen Zeitgeist&rdquo; aus zu radieren. Faschsistisch ist doch das was Faschisten tun und nicht welcher Partei oder Religion sie angeh&ouml;ren.Sie wolle letztendlich Jeden ihrem Denken unterwerfen und sei es mit Gewalt . Frieden , Gewaltlosigkeit oder Rosa Luxemburgs Spruch( in Anlehnung an Voltaire): &rdquo; Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden geh&ouml;rt nicht in deren Konzept.Und deshalb sage ich: &rdquo; Euer(=z.B. Herr Dehm) Kampf gegen die AFD ist auch ein Kampf gegen euch selbst,denn es ist und war immer auch ein Kampf gegen die Meinungsfreiheit Andersdenkender.Viele Linke haben den neuen gr&uuml;nen Faschisten und Kriegstreibern den Weg vorbereitet und mit Rosen bestreut und nun reiben Sie sich verwundert die Augen.<\/p><p>Danke : K&auml;hlig Bruno<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>herzlichen Dank f&uuml;r Ihren Artikel.<\/p><p>Die vermeintlich moralische &Uuml;berlegenheit bestimmter Kreise ist mir bereits w&auml;hrend der sogenannten Pandemie begegnet. Es ist wenig &uuml;berraschend, dass Bekannte, die vehement f&uuml;r eine Impfpflicht eingetreten sind, nun ebenso vehement f&uuml;r den &bdquo;totalen&ldquo; Krieg gegen Russland, insbesondere gegen die Verk&ouml;rperung des &bdquo;B&ouml;sen&ldquo; &ndash; Putin &ndash; eintreten.<\/p><p>Diese aggressive Vehemenz ist f&uuml;r mich auch Ausdruck einer gro&szlig;en psychischen Unsicherheit, die nach klaren Regeln und einer monokausalen Welterkl&auml;rung giert. Da bricht sich Zwanghaftes seine Bahn.<\/p><p>Ein anderer Aspekt, der mir wichtig erscheint, ist folgende Hypothese: Auf &bdquo;Multipolar&rdquo; steht ein Auszug aus &bdquo;Moon of Alabama&ldquo;, wonach vor einem Jahr die Ukraine, aufger&uuml;stet durch den Westen, kurz vor einer Offensive zur R&uuml;ckeroberung der abtr&uuml;nnigen Gebiete stand. Russland hat mit seinem Einmarsch diese Taktik zunichte gemacht.<\/p><p>K&ouml;nnte es sein, dass im Vorfeld insbesondere deutsche Politiker durch die Amerikaner &uuml;berzeugt, &uuml;berredet oder sonst wie dazu gebracht worden waren, an die absolute milit&auml;rische und wirtschaftliche &Uuml;berlegenheit der Nato zu glauben, die eine rasche Niederringung Russlands als sehr wahrscheinlich erscheinen lies?<\/p><p>K&ouml;nnte es sein, dass diese Politiker und ihre medialen Kreuzritter nun innerlich von Panik erfasst sind, weil sich die Situation nach einem Jahr ganz anders darstellt? Kein gewonnener Krieg, eine desolate Energieversorgung mit explodierenden Preisen, beginnende Rezession bei gleichzeitig grassierender Inflation, aus den Fugen geratener Haushalt, Not leidende Kommunen, nicht zuletzt durch Millionen ukrainischer Kriegsfl&uuml;chtlinge?  Und oben drauf noch die Erkenntnis, dass die eigene Pipeline von den &bdquo;Freunden&ldquo; in die Luft gejagt worden ist?<\/p><p>Was sollen sie nun machen, wenn die Amerikaner sich langsam aber sicher zur&uuml;ckziehen und ihnen keine Handlungsanweisungen mehr geben? Offensichtlich bleibt ihnen in ihren regressiven Gef&uuml;hls-, Denk- und Handlungsmustern nur die ungesunde Aggression gegen kritische B&uuml;rger.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWerner Fack<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger!<br>\n&nbsp;<br>\nIch behaupte jetzt mal, dass wenig in dieser Welt herausfordernder ist, als das Ausloten und Integrieren der, vermeintlich, vorhandenen Gegens&auml;tze wie wir sie alle in uns tragen und wie sie uns dadurch auch im Leben von au&szlig;en begegnen. Entscheidend ist, dass man diese Gegens&auml;tze gelebt und damit auch real erfahren hat. Nun schaut Euch bitte die politischen Vertreter der Macht in unserem Land an (mit unter hilft da auch ein Blick &ndash; oder auch zwei &ndash; in die Lebensl&auml;ufe). Es ist bei nicht wenigen &ndash; nicht allen &ndash; ein, in Bezug auf gewisse Lebenserfahrungen, herausragendes D&uuml;nnbrettbohren zu beobachten. Gelegentlich wird ja, auch im Zusammenhang mit den vielen &Uuml;berreaktionen die getroffen werden, von einer Art um sich greifenden Infantilismus gesprochen. Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Ausgerechnet in so schwierigen Zeiten haben wir eine irrational und dilettantisch agierende Regierung am Hals. Vor zehn\/f&uuml;nfzehn Jahren w&auml;ren die, mit einer Legislaturperiode, vermutlich so mit durchgerutscht. Heute ist es eine Katastrophe. Diese Leute schieben unbewusste &Auml;ngste die sie vor ihrem eigenen Schatten haben und projizieren sie dann nach au&szlig;en (China, Putin, Iran, Kim&hellip;). Kinder und nie erwachsen gewordene Gro&szlig;e, machen das so. Da hilft nur absetzen! Das geht sonst immer so weiter &ndash; wird eher noch schlimmer.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nFrank Kanera<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Readktion,<\/p><p>&ldquo;ehemals links-pazifistisch&rdquo; trifft auf die taz nicht ganz zu. Links war sie, aber pazifistisch war sie nicht.<\/p><p>Schauen Sie mal unter: &ldquo;taz waffen f&uuml;r el salvador&rdquo;.<\/p><p>Am 20.1.1992 schreib die taz:<\/p><p>&ldquo;Die taz beendete am Wochenende eine Spendenkampagne, die sie vor &uuml;ber elf Jahren begonnen hatte. 4.737.755,10 DM wurden insgesamt f&uuml;r die Guerilla El Salvadors gesammelt. Das letzte Geld wurde jetzt in Mexiko der FMLN &uuml;bergeben, die vor kurzem einen Waffenstillstand mit El Salvadors Regierung schlo&szlig;.&rdquo;<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nFranz Nagel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, gesch&auml;tzte NachDenkSeiten-Macher,<\/p><p>ich habe den Aufruf von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer &bdquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&ldquo; unterschrieben. Gut ging und geht es mit nicht dabei. Der Satz &bdquo;Die von Russland brutal &uuml;berfallene ukrainische Bev&ouml;lkerung braucht unsere Solidarit&auml;t&ldquo; stimmt selbst mit dem, was die NachDenkSeiten immer wieder bringen, nicht &uuml;berein. Diese Erz&auml;hlweise, die Russland als den einzigen und b&ouml;sartigen Schuldigen hinstellt, widert mich an und ich frage mich, wie sich die von mir sonst sehr gesch&auml;tzte Frau Wagenknecht zu solcher Formulierung hat hinrei&szlig;en lassen. Der Erfolg dieses Manifestes zeigt, dass viele mit der Regierung und der Kriegshetze nicht einverstanden sind. Der Erfolg k&ouml;nnte aber vielleicht noch viel gr&ouml;&szlig;er sein, g&auml;be es diesen unangebrachten Satz nicht. Ich habe den Aufruf zur Unterschrift wegen des beschriebenen Satzes nicht weitergeleitet und ich wei&szlig; von einigen Personen, dass sie dieses Manifest deshalb nicht unterschrieben haben.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIlse Bleier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Herr Berger,<\/p><p>ich staune und begr&uuml;&szlig;e dieses Manifest, aktuell 409300 Unterschriften, in nur vier Tagen.<\/p><p>Ein Beispiel &uuml;brigens, wie feministische Au&szlig;enpolitik eben auch aussehen k&ouml;nnte, wenn sie nicht<\/p><ul>\n<li>von vorn bis hinten amerikanisch indoktriniert,<\/li>\n<li>von der eigenen R&uuml;stungslobby befeuert und<\/li>\n<li>durch und durch moralisiert w&auml;re (ein Verdienst der deutschen Gr&uuml;nen).<\/li>\n<\/ul><p>Man begreift jetzt erst nach und nach, wie weitsichtig Nietzsche in seinem 1886 erschienenen Buch &ldquo;Jenseits von Gut und B&ouml;se&rdquo; war, dem historisch (das hat er nicht mehr miterlebt) zwei Weltkriege folgten und denen sich nun ein dritter anschlie&szlig;en k&ouml;nnte. Er hatte darin das Moralisieren zwischen Gut und B&ouml;se, die er zwei Synonyme desselben nannte, als eine der wesentlichen Ursachen erkannt, warum der Mensch seine Konflikte immer wieder in Form von Kriegen austr&auml;gt, sprichw&ouml;rtlich ums Verrecken. Er kann offenbar nicht anders, wenn er sich auf der Moralschiene bewegt. Und nat&uuml;rlich hat man ihm anschlie&szlig;end seine Forderung nach Abkehr von dieser Art Moralit&auml;t als schlichte Unmoral ausgelegt und verurteilt.<\/p><p>Ja, sicher, Meckerer gibt&rsquo;s viele. Heute fr&uuml;h in der Berliner Zeitung der Herr M&uuml;nkler: ein &ldquo;Gewissenloses Manifest&rdquo;, das den Unterschied &ldquo;zwischen Angriff und Verteidigung nivelliere&rdquo;. Man m&ouml;chte Herrn M&uuml;nkler, der ja sogar emeritierter Professor ist, antworten, da&szlig; es ein paar Hunderttausend toten Zivilisten (und Soldaten nicht minder) und deren Angeh&ouml;rigen am Ende wahrscheinlich ziemlich egal ist, ob sie im Moment des Todes als Aggressor angegriffen oder rechtm&auml;&szlig;ig verteidigt haben oder nur dummerweise irgendwie dazwischen geraten sind, als Kind beispielsweise, und ob, wenn es schon eine mit allen Mitteln zu unterst&uuml;tzende Verteidigung war, diese um ein Land, eine Nation, um eigene Werte oder eventuell um eingeredete, gekaufte, fremde Interessen ging, gar um die westliche Demokratie oder Freiheit. Da wird&rsquo; s n&auml;mlich schnell kompliziert. Zugegeben, nicht f&uuml;r die deutschen Gr&uuml;nen, man mu&szlig; sie ja bewundern f&uuml;r so viel Klarheit, die sie haben.<\/p><p>Bleibt zu w&uuml;nschen, da&szlig; die angek&uuml;ndigte Demonstration ein Erfolg wird und sich wom&ouml;glich daraus ein neues Selbstbewu&szlig;tsein sch&ouml;pfen l&auml;&szlig;t. Es w&auml;re an der Zeit.<\/p><p>T.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ja, genau, danke Jens Berger.<\/p><p>Kreuzritter, wie es sie in diversen Kreuzz&uuml;gen nach der wohl bekanntesten Kreuzigung mehrmals in der Geschichte gab.<\/p><p>Warum &ldquo;Kreuz&rdquo; und dann noch &ldquo;Ritter&rdquo;?<\/p><p>Weil sie Kreuz als Zeichen trugen. Und wie es &uuml;berliefert wurde, im Namen des Kreuzes&hellip;&nbsp; im Namen des Gekreuzigten! mordeten und raubten&hellip; dabei hat sich bis weit in unsere Gegenwart hinein kaum einer mit der im Text zitierten &ldquo;Bergpredigt&rdquo; jemals besch&auml;ftigt. Und warum der Mann damals &uuml;berhaupt gekreuzigt wurde&hellip;<\/p><p>Lesen m&uuml;sste man.<\/p><p>Konnte damals selten einer und wenn, dann lange Zeit nur wenn sie Latein konnten.<\/p><p>Ja, lesen m&uuml;sste man k&ouml;nnen.<br>\n&nbsp;<br>\nSo edel, wie manche dieser &ldquo;Ritter&rdquo; auch dargestellt wurden und dessen bem&uuml;hte sich die m&uuml;ndliche &Uuml;berlieferung, sp&auml;ter die Romanwelt, die noch sp&auml;tere Filmindustrie und heute unsere lieben Medien reichlich. Nebst der Gebr&uuml;der Grimm, mit ihrem &ldquo;Es war einmal&hellip;&rdquo; und nicht zu verachten, mit dem &ldquo;&hellip; und wenn sie nicht gestorben sind&hellip;&rdquo;&nbsp;<\/p><p>Will uns das was sagen?<br>\n&nbsp;<br>\nRitter? Auch ritterlich? Sprich &ldquo;edel&rdquo;? Wohl kaum.<\/p><p>Genauso wenig wie das Geschehen in der Handlung der Geschicht&rsquo;, wo es von Blutvergiessen, Gemetzel, schrecklichen Erlebnissen und anderen Greueltaten nur so wimmelt.<br>\n&nbsp;<br>\nEinsam sind da Einzelne, wie der J&auml;ger in einem dieser M&auml;rchen, der es wagte, nicht das Herz des M&auml;dchens zu bringen&hellip; doch da stand eine vor&rsquo;m Spiegel und w&auml;lzte ihre Seele im spiegelgehauchten: &ldquo;du bist die Sch&ouml;nste im ganzen Land!&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDa heisst es doch auch &ldquo;Gottes Wege sind unergr&uuml;ndlich&rdquo;. Die der Kriegsprofiteure offenbar auch. Die sich, wie soll&rsquo;s anders sein (?) offensichtlich f&uuml;r G&ouml;tter halten.<\/p><p>Bedauerlicherweise auch immer wieder jede Menge, ja Massen von, wohl aus verschiedenen Gr&uuml;nden Ahnungslosen finden, die sich der Euphorie nicht entziehen k&ouml;nnen. Und immer wieder eine &ldquo;neue&rdquo; Form von &ldquo;Unschuldigen, Edlen, den Guten, den Reinen, den unbeirrbaren Sesselritter&rdquo;, im Grunde aber Nachplapperer ohne Sinn und Verstand.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ist denn wirklich so schwer zu verstehen? Das Wort Frieden oder wie man&rsquo;s, pardon frau herstellen k&ouml;nnte? Echt jetzt?<br>\n&nbsp;<br>\nDann auch noch dreist zwei beherzten, mutigen Frauen und, bitte nicht verschweigen!, einem Mann, der weisst, wovon er spricht, wenn es um Krieg geht! irgendwas absprechen und dann auch noch &ldquo;vorschreiben&rdquo; wollen, was &ldquo;gut&rdquo; ist?!<\/p><p>Was genau?<\/p><p>Dass es sich nicht &ldquo;lohnt&rdquo; Friedensverhandlungen zu f&uuml;hren?<br>\n&nbsp;<br>\nW&auml;re damit die Zahlung eines Artikels, die er\/sie sehr wohl f&uuml;r die &uuml;berteuerte Mitte in der Hauptstadt braucht gef&auml;hrdet?<\/p><p>Sehr wahrscheinlich.<\/p><p>Na dann los.<\/p><p>Wie w&auml;re es mit &lsquo;nem Artikel &uuml;ber den verurteilten Friedensaktivisten? Wegen Volksverhetzung? Der ma&szlig;t sich aber auch was an! Frieden, Pazifismus, bekundet sogar verstehen zu k&ouml;nnen. Unglaublich, der traut sich was. Will das keiner lesen? Meint die Redaktion oder wer? Nicht sensationslustig genug?<\/p><p>Oder &uuml;ber Parteienprogramme?<\/p><p>&Uuml;ber den Wortlaut vom Grundgesetz, der Verfassung vielleicht?<\/p><p>Ups. Da muss man ja lesen (k&ouml;nnen).<br>\n&nbsp;<br>\nWenn es sich also nicht &ldquo;lohnt&rdquo; gegen Kriegs-und Volksverhetzung, gegen noch mehr Mordwaffen, noch mehr blinden Fanatismus der &ldquo;Guten&rdquo;&hellip; eine klar definierte Friedenspetition zu unterschreiben, was &ldquo;lohnt&rdquo; sich demnach?<\/p><p>Das L&uuml;gengespinnst der &ldquo;Kreuzritter&rdquo; aufrecht zu erhalten?<br>\n&nbsp;<br>\nWie verblendet muss man eigentlich sein, um das nicht kappieren zu k&ouml;nnen?!<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Oma w&uuml;rde sagen: Sch&auml;men sollten sie sich, abgrundtief!, auch all&rsquo; die angeblichen Feministinnen, die weder den Sinn, noch die Bedeutung von Emanzipation und Feminismus verstanden haben oder, noch schlimmer, wohl der &ldquo;Miete&rdquo; wegen, Hass, Mord und Vernichtung in die Welt posaunen.<br>\n&nbsp;<br>\nH.L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93763\">Hier<\/a> thematisiert Jens Berger <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aufruf-von-Wagenknecht-und-Schwarzer\/!5912492\/\">den Kommentar des taz-Redakteurs Jan Feddersen<\/a> &uuml;ber das &bdquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&ldquo; von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer. Das moralisierende Schwarz-Wei&szlig;-Denken habe er offenbar schon sehr weit verinnerlicht. Er und die &bdquo;nun stramm auf olivgr&uuml;nen Mainstream geb&uuml;rstete taz&ldquo; h&auml;tten die Welt in &bdquo;gut&ldquo; und &bdquo;b&ouml;se&ldquo; aufgeteilt. 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