{"id":94009,"date":"2023-02-20T08:10:37","date_gmt":"2023-02-20T07:10:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009"},"modified":"2023-02-20T07:55:44","modified_gmt":"2023-02-20T06:55:44","slug":"hinweise-des-tages-4300","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h01\">F&uuml;r Frieden auf die Stra&szlig;e! Kriegstreibern Kontra geben.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h02\">Sicherheitskonferenz: China will Friedensplan vorlegen &ndash; Ukraine lehnt jetzt schon ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h03\">Ukraine-Krieg: Von der Leyen &auml;ndert das Narrativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h04\">R&uuml;stungskonzerne sponsern M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h05\">&bdquo;360-Gradwende&ldquo;: Je mehr Grad, desto besser!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h06\">USA wussten, dass man Russlands rote Linien bei Nato-Expansion &uuml;berschritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h07\">Neue Frontlinie gegen Osten: Schweden, Finnland, Polen, Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h08\">Das neue Zentrum Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h09\">Es fliesst wieder mehr russisches Gas nach Europa. Mit den Einnahmen finanziert Putin den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h10\">Wasserstoff: Wer liefert den Hoffnungstr&auml;ger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h11\">Reform der Notaufnahmen: Patienten verstopfen nicht aus Spa&szlig; die Ambulanzen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h12\">European Parliament chiefs block public scrutiny of von der Leyen over Pfizer contract<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h13\">Weitere Ungereimtheiten bei der Pfizer-Covid-Impfstudie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h14\">Post droht mit st&auml;rkerer Einbindung von Subunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h15\">&ldquo;Man lebt wie ein Hund&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>F&uuml;r Frieden auf die Stra&szlig;e! Kriegstreibern Kontra geben.<\/strong><br>\nDie Atomkriegsuhr steht auf 90 Sekunden vor Mitternacht &ndash; so dicht an einer Apokalypse waren wir nie zuvor. Selbst der Exvorsitzende der deutschen &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo;, Ischinger, hat am Freitag gemeinsam mit hochrangigen Politikern vor der Gefahr gewarnt, &raquo;dass in einem Moment der Krise eine schreckliche Entscheidung zum Einsatz von Atomwaffen getroffen wird&laquo;. Spielen auch diese Leute mit den &Auml;ngsten der Bev&ouml;lkerung, um die Unterst&uuml;tzung des Westens f&uuml;r die Ukraine zu untergraben, wie es ein angeblicher &raquo;Faktenfinder&laquo; der &raquo;Tagesschau&laquo; den Initiatoren des &raquo;Manifests f&uuml;r Frieden&laquo; unterstellt?<br>\nDerselbe Faktenfinder sieht auch keinerlei Anzeichen, dass Russland an Verhandlungen &uuml;berhaupt interessiert ist. Dabei gab es im M&auml;rz bereits Friedensverhandlungen, die nach &uuml;bereinstimmender Aussage des ehemaligen israelischen Ministerpr&auml;sidenten Bennett und des t&uuml;rkischen Au&szlig;enministers Cavusoglu nicht an mangelnder Kompromissbereitschaft Putins, sondern an der Intervention der britischen und US-Regierung gescheitert sind.<br>\nPanzer bringen keinen Frieden, wir brauchen Diplomatie statt Waffen &ndash; mit dieser Forderung treffen wir einen Nerv. Das zeigen eine halbe Million Unterschriften f&uuml;r das &raquo;Manifest f&uuml;r Frieden&laquo; in nur einer Woche. Das zeigen auch die gereizten Reaktionen in etablierten Medien: Naiv und zynisch sei das Manifest, unmoralisch und gef&auml;hrlich ihre Initiatoren, welche angeblich Putin in die H&auml;nde spielen und sich &uuml;ber Beifall und Unterst&uuml;tzung von rechts freuen.<br>\nAber sind nicht jene naiv, die von einem raschen milit&auml;rischen Sieg der Ukraine tr&auml;umen? Handeln nicht all jene zynisch, welche die ukrainische F&uuml;hrung mit Waffenhilfe ermuntern, weitere Soldaten in einem Krieg zu verheizen &ndash; wohl wissend, dass die Ukraine auch mit ein paar Dutzend westlichen Panzern keinen Sieg erringen kann? Spielt es nicht Putins Propaganda in die H&auml;nde, wenn nun fast ausschlie&szlig;lich Deutschland moderne &raquo;Leopard 2&laquo;-Panzer liefert, was in Russland schreckliche Erinnerungen wecken d&uuml;rfte? Und sind nicht jene irre gef&auml;hrlich, die f&uuml;r einen Sieg der Ukraine einen Kriegseintritt der NATO erw&auml;gen? Wer reitet voller Schadenfreude darauf herum, dass auch der AfD-Chef Chrupalla das &raquo;Manifest f&uuml;r Frieden&laquo; online unterzeichnet hat &ndash; und verliert kaum ein Wort &uuml;ber die Erstunterzeichner des Manifests aus dem Spektrum von SPD, Union oder Gr&uuml;nen? Und wen st&auml;rkt man, indem man popul&auml;re Forderungen nach Frieden und Diplomatie als AfD-nah diffamiert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445170.f%C3%BCr-frieden-auf-die-stra%C3%9Fe.html\">Sahra Wagenknecht in junge Welt<\/a>\n<p><em>Hinweis: Hier geht es zum Aufruf <a href=\"https:\/\/www.change.org\/p\/manifestfuerfrieden-aufstandfuerfrieden\">Manifest f&uuml;r Frieden<\/a>. &Uuml;ber 500.000 Unterzeichner sind es bereits.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kommentar: &ldquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&rdquo; ist weder naiv noch unmoralisch<\/strong><br>\nIn ihrem &ldquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&rdquo; warnen Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer vor einer Eskalation im Ukraine-Krieg durch Waffenlieferungen des Westens &ndash; der Krieg m&uuml;sse stattdessen am Verhandlungstisch beendet werden. Mehr als 500.000 Menschen haben bereits unterschrieben, doch die Verfasserinnen werden auch heftig kritisiert.<br>\nDer Schriftsteller Heinrich B&ouml;ll war ein gewaltig-friedlicher Streiter gegen milit&auml;rische Gewalt. Er war aber kein Tr&auml;umer. Er wusste, dass man einen Diktator nicht weg beten kann. Es wusste aber auch, dass milit&auml;rische Gewalt niemals den Frieden bringt. Panzer, Haubitzen, Granaten und Raketen k&ouml;nnen t&ouml;dliche Bedrohung abwenden, sie k&ouml;nnen dem Verbrechen Einhalt gebieten und der Tyrannei ein Ende setzen. Aber Frieden bringen, das k&ouml;nnen sie nicht. (&hellip;)<br>\nDas Manifest von Schwarzer und Wagenknecht wird von denen, die noch mehr und noch schnellere Waffenlieferungen an die Ukraine fordern, schwer gescholten &ndash; dass das Manifest &ldquo;naiv&rdquo; sei, ist noch der harmloseste der Vorw&uuml;rfe. Die Lieferung von Leopard-Panzern, von Kampfflugzeugen und Langstreckenraketen sei alternativlos, behaupten Kritiker des Friedensmanifests. Aber wer in der Demokratie Alternativlosigkeit behauptet, der will in Wahrheit, die Wahrheit f&uuml;r sich pachten und setzt sich selbst ins Unrecht, weil er damit sagt, dass er nicht diskutieren will. Man muss aber diskutieren, man muss um den richtigen Weg ringen, weil es um Fundamentalfragen geht. Und wenn &uuml;ber den richtigen Weg zum Frieden gerungen wird, darf man dabei nicht rhetorisch Krieg f&uuml;hren. Der Politologe Herfried M&uuml;nkler nennt den Friedensaufruf &ldquo;gewissenlos&rdquo;. Das f&auml;llt auf ihn selbst zur&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nUnsere Diskussionen m&uuml;ssen sich unterscheiden von der Logik machtvoller &Uuml;berw&auml;ltigung, b&ouml;sartiger Unterstellung und hasserf&uuml;llter Abwertung derer, die anderer Meinung sind. Es ist sonderbar, wenn Kriegsrhetorik als Ausdruck von Moral aber Friedensrhetorik als Ausdruck von Unmoral bewertet wird. Es ist nicht gut, wenn die Leute, die f&uuml;r Eskalationsbereitschaft werben, als klug und mutig, und diejenigen, die vor einer Eskalationsspirale warnen, als t&ouml;richt und feige bezeichnet werden. Es ist fatal, wenn W&ouml;rter wie Kompromiss, Waffenstillstand und Friedensverhandlungen als Sympathiekundgebungen f&uuml;r Putin gelten und so ausgesprochen werden, als w&auml;ren sie vergiftet.<br>\nVerhandeln komme, so hei&szlig;t es von den Gegnern des Manifests f&uuml;r den Frieden, schon deswegen nicht in Betracht, weil es keine Verhandlungsbereitschaft der Kriegsparteien gebe. Das ist gef&auml;hrlicher Fatalismus. Man kann und soll Verhandlungsbereitschaft auch herbeiverhandeln. Dieser Plan ist viel aussichtsreicher als der Plan, Frieden herbeizubomben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/sendungen\/kommentare\/Kommentar-Manifest-fuer-den-Frieden-ist-weder-naiv-noch-unmoralisch,manifestfuerdenfrieden100.html\">Heribert Prantl in NDR<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Medien machen Politik<\/strong><br>\nWir schreiben das Jahr 2019. Der weitgehend staatlich finanzierte US-ThinkTank Rand Corporation f&uuml;r die Beratung des Milit&auml;rs (Schwerpunkte laut Wikipedia: Strategien zur Destabilisierung Russlands und &Uuml;berlegungen zum Krieg mit China) ver&ouml;ffentlicht eine Studie: &raquo;Overextending and Unbalancing Russia&laquo;. In zahlreichen Tabellen werden Handlungsempfehlungen an die Regierung danach bewertet, wie intensiv sie zum Ruin Russlands beitragen k&ouml;nnen und mit welchen Kosten und Risiken sie f&uuml;r die USA verbunden sind. Beispiele: &raquo;Provide lethal aid to Ukraine&laquo;, &raquo;Increase support to the Syrian rebels&laquo; oder &raquo;Encourage domestic protests (in Russia) and other nonviolent resistance&laquo;. Die USA f&uuml;hlen sich offensichtlich nicht nur berechtigt, sondern auch in der Lage, all dies durchzuf&uuml;hren. In Deutschland lesen wir nur in alternativen Medien &uuml;ber die &ndash; inzwischen zu gro&szlig;en Teilen umgesetzten &ndash; Pl&auml;ne der westlichen Vormacht, Russland zu destabilisieren.<br>\nDas Schweigen hat System. Die Leitmedien versuchen nicht, die komplexe gesellschaftliche und politische Wirklichkeit darzustellen, sondern eine eigene Realit&auml;t zu konstruieren, regierungs- und parteiennah. Sie machen Politik, mit allen Methoden der &raquo;Strategischen Kommunikation&laquo;&raquo;, sprich Propaganda. Nat&uuml;rlich ist &raquo;L&uuml;genpresse&laquo; ein rechter Kampfbegriff, eine Vielzahl kritischer Berichte und Kommentare von JournalistInnen, die ihren Beruf ernst nehmen, beweisen es. Aber in zentralen wirtschaftlichen, politischen und milit&auml;rischen Themenbereichen, wo es um westliche Interessen und Macht geht, stellen wir eine systematische Verzerrung fest. (&hellip;)<br>\n&raquo;Die Achtung vor der Wahrheit (&hellip;) und die wahrhaftige Unterrichtung der &Ouml;ffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse&laquo;, hei&szlig;t es in den &raquo;ethischen Standards f&uuml;r den Journalismus&laquo;. Stattdessen erleben wir: Die Leitmedien machen Politik. Sie konstruieren eine gef&auml;rbte Realit&auml;t. Abweichende Meinungen werden eliminiert, Friedensverhandlungen kriegspropagandistisch niedergemacht. Die Pressefreiheit, die prim&auml;r dem Schutz der Medien vor staatlichen Eingriffen dienen soll, verkehren die Chefredaktionen ins Gegenteil, verengen den Meinungskorridor, betreiben selektiv und manipulativ Kriegspropaganda. Auch das ist Teil der &raquo;Zeitenwende&laquo;: Kriegslogik und Zerst&ouml;rung der Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen muss abgest&uuml;tzt werden durch das Erzeugen eines moralischen Narrativs. Dass es eine Fake Reality ist, empfinden viele; in diesem Klima gedeihen Hass, Gewalt, Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Hannah Arendt schrieb 1967: &raquo;Wo Tatsachen konsequent durch L&uuml;gen und Totalfiktionen ersetzt werden, stellt sich heraus, dass es einen Ersatz f&uuml;r die Wahrheit nicht gibt. Denn das Resultat ist keineswegs, dass die L&uuml;ge nun als wahr akzeptiert und die Wahrheit als L&uuml;ge diffamiert wird, sondern dass der menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen, der ohne die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit nicht funktionieren kann, vernichtet wird.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/medien-machen-politik\/\">Georg Rammer in Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sicherheitskonferenz: China will Friedensplan vorlegen &ndash; Ukraine lehnt jetzt schon ab<\/strong><br>\nChinas Friedensinitiative soll zum ersten Jahrestag der russischen Invasion vorgestellt werden. Die Ukraine will sich damit vorerst nicht besch&auml;ftigten.<br>\nW&auml;hrend die Verb&uuml;ndeten der Ukraine weitere Waffenlieferungen f&uuml;r den Kampf gegen die russischen Angreifer in Aussicht stellen, k&uuml;ndigt China auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz einen Friedensplan an. &bdquo;Wir werden etwas vorlegen. Und zwar die chinesische Position zur politischen Beilegung der Ukraine-Krise&ldquo;, sagte Chinas oberster Au&szlig;enpolitiker Wang Yi laut offizieller &Uuml;bersetzung am Samstag in seiner Rede. &bdquo;Wir werden auf der Seite des Friedens und des Dialoges standfest stehen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nKuleba reagierte zur&uuml;ckhaltend. Solange keine konkreten Vorschl&auml;ge auf dem Tisch l&auml;gen, mache es keinen Sinn, dar&uuml;ber zu sprechen. (&hellip;)<br>\nZuvor hatte Baerbock vor Journalisten gesagt, sie habe bei ihrem Gespr&auml;ch mit Wang am Freitag betont, &bdquo;ein gerechter Frieden bedeutet eben nicht, dass man den Angreifer belohnt, sondern dass man einsteht f&uuml;r das internationale Recht und f&uuml;r diejenigen, die angegriffen worden sind&ldquo;. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin d&uuml;rfe &bdquo;f&uuml;r diese Aggression nicht noch belohnt werden&ldquo;.<br>\nDer ukrainische Au&szlig;enminister Dymtro Kuleba sagte zu dem Friedensplan: &bdquo;Es hat keinen Sinn sich damit zu besch&auml;ftigen, bevor wir ihn gesehen haben.&ldquo; Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Auch wenn wir m&uuml;de und ersch&ouml;pft sind, wir d&uuml;rfen nicht m&uuml;de werden, f&uuml;r die Freiheit zu k&auml;mpfen.&ldquo;<br>\nSchmyhal lehnte gegen&uuml;ber dem Focus ein &bdquo;Einfrieren&ldquo; des bewaffneten Konflikts mit Russland mit dem Ziel, weiteres Blutvergie&szlig;en zu vermeiden, als inakzeptabel ab. &bdquo;Das w&uuml;rde Russland nur in die H&auml;nde spielen und zu einem weiteren gro&szlig;en Krieg f&uuml;hren&ldquo;, sagte er.<br>\nAuch Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg warnte in M&uuml;nchen vor einem Sieg Putins. Dies w&uuml;rde auch an andere die Botschaft senden, &bdquo;dass sie mit Gewalt alles bekommen k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/china-will-friedensplan-vorlegen-ukraine-lehnt-jetzt-schon-ab-li.319304%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wang Yi ruft zu gegenseitigem Vertrauen auf, um eine sicherere Welt zu schaffen<\/strong><br>\nDie Welt zu einem sichereren Ort zu machen, sei der starke Wunsch aller Menschen, die gemeinsame Verantwortung aller L&auml;nder und, was noch wichtiger sei, die richtige Richtung f&uuml;r den Fortschritt unserer Zeit, betonte Wang.<br>\n&bdquo;F&uuml;r eine sicherere Welt m&uuml;ssen wir alle auf der Achtung der Souver&auml;nit&auml;t und der territorialen Integrit&auml;t aller L&auml;nder, auf der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten durch Dialog und Konsultation, auf der R&uuml;ckkehr zu den Zielen und Grunds&auml;tzen der UN-Charta und auf der Schl&uuml;sselrolle der Entwicklung bestehen&ldquo;, sagte Wang.<br>\nEr sagte, mit jedem Zuwachs an Chinas St&auml;rke wachse die Hoffnung auf Frieden in der Welt. Wenn alle L&auml;nder f&uuml;r eine friedliche Entwicklung zusammenarbeiten, werde die Zukunft der Menschheit von Licht erf&uuml;llt sein.<br>\nWang wies darauf hin, dass China und Europa zwei wichtige Kr&auml;fte, zwei wichtige M&auml;rkte und zwei wichtige Zivilisationen im Multipolarisierungsprozess seien und dass die Entscheidungen, die China und Europa treffen, entscheidend f&uuml;r die Richtung der Welt seien.<br>\nEr forderte die Europ&auml;er auf, sich mit China zusammenzutun und gemeinsam eine sicherere Welt zu schaffen.<br>\nLaut Wang wird China seinen Standpunkt zur Beilegung der Ukraine-Krise durch eine politische L&ouml;sung in einem Dokument darlegen und ein Konzeptpapier zur Globalen Sicherheitsinitiative ver&ouml;ffentlichen, um praktikablere Initiativen zur Bew&auml;ltigung der heutigen Sicherheitsdilemmata vorzuschlagen.<br>\nChina habe in Bezug auf die Krise in der Ukraine &bdquo;weder unt&auml;tig zugesehen noch &Ouml;l ins Feuer gegossen&ldquo; und rufe weiterhin zu Frieden und Dialog auf, betonte Wang bei der Beantwortung einer Frage zum Thema Ukraine.<br>\n&bdquo;Ich schlage vor, dass alle, insbesondere die Freunde in Europa, in aller Ruhe dar&uuml;ber nachdenken, welche Anstrengungen wir unternehmen k&ouml;nnen, um diesen Krieg zu beenden&ldquo;, sagte Wang.<br>\nEr wies auch darauf hin, dass es einige Kr&auml;fte gebe, die anscheinend nicht wollten, dass die Verhandlungen erfolgreich seien oder dass der Krieg bald beendet werde<br>\nWang sagte, China werde in seinem Positionspapier zur Ukraine-Krise erkl&auml;ren, dass die territoriale Integrit&auml;t aller L&auml;nder respektiert werden m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/02\/18\/ARTICscOGZNgsw0bFfhHrCgk230218.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Von der Leyen &auml;ndert das Narrativ<\/strong><br>\nFast ein Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine &auml;ndert die EU-Kommission ihr Narrativ zum Krieg. Auch &uuml;ber die westlichen Sanktionen gegen Russland spricht man in Br&uuml;ssel pl&ouml;tzlich ganz anders.<br>\nKommissionschefin von der Leyen spricht nun von einem &ldquo;imperialistischen Krieg&rdquo; Russlands. Bisher war stets von einer &ldquo;unprovozierten und nicht zu rechtfertigenden milit&auml;rischen Aggression&rdquo; die Rede (&ldquo;unprovoked and unjustified military aggression&rdquo;), in deutsch auch von einem &ldquo;Angriffskrieg&rdquo;.<br>\nEin imperialistischer Krieg ist nat&uuml;rlich etwas ganz anderes. Da geht es um ein Imperium, das mit Milit&auml;rgewalt ausgebaut werden soll. Von der Leyen &uuml;bernimmt offenbar das Narrativ der Ukrainer und ihrer osteurop&auml;ischen Freunde, die das russische &ldquo;Imperium&rdquo; nach dem &ldquo;Sieg&rdquo; zerschlagen wollen&hellip;<br>\nAuch &uuml;ber die westlichen Sanktionen gegen Russland spricht man in Br&uuml;ssel pl&ouml;tzlich ganz anders. So verglich der EU-Au&szlig;enbeauftragte Borrell die Strafen zuletzt mit Arsen. Das Gift bringe sein Opfer zwar nicht sofort um, doch bei st&auml;ndiger Einnahme entfaltet es mit der Zeit seine t&ouml;dliche Wirkung.<br>\nSo kann man aus einem Scheitern einen todsicheren Erfolg machen! Denn dass die EU-Sanktionen alle Ziele verfehlt haben &ndash; Russland abschrecken, Russland ruinieren, einen Volksaufstand ausl&ouml;sen, die Kriegskasse leeren, den Krieg verk&uuml;rzen etc. pp &ndash; ist mittlerweile auch dem letzten klar geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-krieg-von-der-leyen-aendert-das-narrativ\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&uuml;stungskonzerne sponsern M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz<\/strong><br>\nDie Friedensbewegung kritisiert, dass auch Lockheed und Rhein-Metall an Kosten beitragen und Medien dies nicht deutlich erw&auml;hnen.<br>\nEs ist eine wichtige Aufgabe der Medien, Abh&auml;ngigkeiten und Interessenkonflikte transparent zu machen. Die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz ist eine private Veranstaltung, die sich unter anderen auch von grossen R&uuml;stungskonzernen sponsern l&auml;sst. Darunter die Konzerne Krauss-Maffei-Wegmann, Rhein-Metall und Lockheed Martin. Im Beirat der Sicherheitskonferenz, der den MSC-Vorsitzenden bei der strategischen Ausrichtung und Entwicklung der Sicherheitskonferenz unterst&uuml;tzt, sitzt auch Krauss-Maffei. &laquo;Hochrangige Politiker entscheiden &uuml;ber die Zukunft der Aussenpolitik, und die Waffenkonzerne k&ouml;nnen mitbestimmen&raquo;, &auml;rgert sich beispielsweise Maria Feckl, Organisatorin der parallel stattfindenden Friedenskonferenz.<br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der beschreibt die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz anders: Sie sei  &laquo;ein Treffen der hellen Seite der Macht&raquo;. Viele US-Soldaten seien in Bayern stationiert. In der NATO stehe man f&uuml;reinander ein.<br>\nWolfgang Ischinger, der bis 2022 die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz MSC leitete, meinte vor Jahresfrist zum Sponsoring von R&uuml;stungskonzernen: &laquo;Die Sicherheitskonferenz wird erfreulicherweise von einer Vielzahl von Institutionen, Beh&ouml;rden, Organisationen und Firmen finanziell oder in anderer Form unterst&uuml;tzt. Dabei achtet die MSC sorgf&auml;ltig darauf, dass finanzielle Beitr&auml;ge von Partnern jeweils unter zehn Prozent des Gesamtbudgets der MSC liegen, um die Unabh&auml;ngigkeit der MSC auch f&uuml;r die Zukunft zu wahren und zu sichern.&raquo;<br>\nAlle Sponsoren der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz sind hier ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/ruestungskonzerne-sponsern-muenchner-sicherheitskonferenz\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;360-Gradwende&ldquo;: Je mehr Grad, desto besser!<\/strong><br>\nAnnalena Baerbock hat mal wieder &ouml;ffentlich ihre fehlende Bildung aufgezeigt, denn den Unterricht in Mathematik hat sie offensichtlich schon in der Grundschule geschw&auml;nzt. (&hellip;)<br>\nAuf die Frage der Moderatorin, ob die Ukraine jemals sicher sein k&ouml;nne, solange Putin in Russland regiert, antwortete die selbsternannte V&ouml;lkerrechtsexpertin Baerbock &ndash; die von Geometrie offenbar genauso viel versteht, wie vom V&ouml;lkerrecht &ndash; in ihrem gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftigen Englisch kurz und b&uuml;ndig:<br>\n&bdquo;Wenn er sich nicht um 360 Grad &auml;ndert, nein.&ldquo;<br>\nDiese Aussage machte nicht nur in deutschen sozialen Netzwerken die Runde, auch in Russland ist Baerbock bereits f&uuml;r ihre Bildung bekannt und sie hat damit wieder f&uuml;r viele Lacher in Russland gesorgt. (&hellip;)<br>\nNach Baerbocks oben zitierter, kurzer Antwort, sagte meine Freundin noch: &bdquo;Die hat sich nur versprochen, der Hype ist aufgeblasen.&ldquo;<br>\nAber falsch geraten, wie Baerbocks l&auml;ngere Antwort auf den darauf folgenden Einwand der Moderatorin, dass Putin die &bdquo;Botschaft&ldquo; noch nicht verstanden habe, zeigte. Baerbock antwortete in ihrem schlechten Englisch (im am Ende des Artikel verlinkten Video ab Minute 17.00):<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/360-gradwende-je-mehr-grad-desto-besser\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im September 2022 hat Sahra Wagenknecht die Bundesregierung als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87847\">&bdquo;die d&uuml;mmste Regierung in Europa&ldquo;<\/a> bezeichnet. Insbesondere Frau Baerbock hat offensichtlich den Anspruch, das beweisen zu wollen. Oder m&ouml;chte sie so davon ablenken, dass eine Politik gegen die Interessen der eigenen Bev&ouml;lkerung betrieben wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>USA wussten, dass man Russlands rote Linien bei Nato-Expansion &uuml;berschritt<\/strong><br>\nDiplomaten-Depeschen belegen, wie Washington die Kriegsgefahr im Zuge der Osterweiterung in Kauf nahm. Warnungen kamen von allen Seiten. Erstaunlich ist, wie pr&auml;zise prophezeit wurde, was schlie&szlig;lich geschah. (Teil 1)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/USA-wussten-dass-man-Russlands-rote-Linien-bei-Nato-Expansion-ueberschritt-7518151.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum die USA selbst die Ukraine nicht als rote Linie akzeptierten<\/strong><br>\nMan wollte schlie&szlig;lich Georgien und die Ukraine in die Nato aufnehmen. Die Warnungen von Liberalen, Hardlinern und Diplomaten wurden immer lauter. Doch Washington verschlie&szlig;t bis heute vor ihnen die Ohren. (Teil 2, Schluss)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Warum-die-USA-selbst-die-Ukraine-nicht-als-rote-Linie-akzeptierten-7519491.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neue Frontlinie gegen Osten: Schweden, Finnland, Polen, Ukraine<\/strong><br>\nDeutschland verliert die zentrale Rolle in der NATO. Eine geopolitische Zeitenwende f&uuml;hrt zu globalen Machtverschiebungen. (&hellip;)<br>\nDer Ukrainekriegs f&uuml;hrt zweifellos dazu, dass die Ostsee de facto ein NATO-Binnenmeer geworden ist. Es gibt jetzt [f&uuml;r Russland] eigentlich nur mehr zwei schmale Zug&auml;nge: Auf der einen Seite bei St. Petersburg\/Wyborg und auf der anderen Seite der Oblast\/Kaliningrad. Alles andere ist in Zukunft sozusagen von der NATO, oder wird von der NATO beherrscht. Das bedeutet, dass der Norden Europas sowohl terrestrisch &ndash; zu Lande &ndash; als auch maritim festes NATO-Gebiet geworden ist. Im Norden gibt es also keine Zugriffswege mehr f&uuml;r Russland, sondern eher umgekehrt.<br>\nEs ist eine neue strategische Perspektive entstanden. Finnland hat eine &uuml;ber 1300 Kilometer lange gemeinsame Grenze mit Russland. Zuoberst befindet sich mit Murmansk der wichtigste Eisfrei-Hafen Russlands. Dort sind sechs hochwertige Brigaden stationiert und die Halbinsel Kola ist der wichtigste Standort f&uuml;r die russischen Nuklear-Kapazit&auml;ten. Murmansk selbst ist auch Standort f&uuml;r die U-Boot-Flotte Russlands.<br>\nMan muss wissen, dass zwei Drittel der nuklearen Zweitschlag-F&auml;higkeit von U-Booten aus erfolgt. Jetzt hat die finnische Seite Zugriff- und Unterbrechungsm&ouml;glichkeiten. Die Region ist sehr d&uuml;nn besiedelt. Eine NATO-Mitgliedschaft Finnlands ver&auml;ndert auf dem Gebiet der Nuklearwaffen frappant die geopolitische Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/neue-frontlinie-gegen-osten-schweden-finnland-polen-ukraine\/\">Werner Fasslabend in Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das neue Zentrum Europas<\/strong><br>\nAnfang Februar ist der General Rajmund Andrzejczak zu Gast im Fernsehen. Die polnische Armee hat keinen gew&ouml;hnlichen Sprecher geschickt, sondern den Generalstabschef pers&ouml;nlich. Denn Andrzejczak wird im US-Sender MSNBC interviewt. Sein Publikum: Polens wichtigster Verb&uuml;ndeter, die USA.<br>\nWie man in Polen damit umgehe, dass das Land seit dem russischen Angriff auf die Ukraine f&uuml;r die NATO und die EU so zentral geworden sei, wird er gefragt.<br>\nAndrzejczak Antwort: &ldquo;An jedem einzelnen Tag kann man sp&uuml;ren, wie das Gravitationszentrum aus Deutschland, wo es historisch durch den Kalten Krieg lag, nach Polen wandert, nach Warschau.&rdquo; (&hellip;)<br>\nPolen, das neue Zentrum Europas &ndash; so sieht man es gern in Warschau. Vor allem, da das Land an der Seite Ungarns in den letzten Jahren eher die Rolle des europ&auml;ischen Problemfalls hatte: sogenannte LGBT-freie Zonen in Polen, die strikte Weigerung, Gefl&uuml;chtete aufzunehmen und vor allem der Dauerstreit um die Eingriffe der PiS-gef&uuml;hrten Regierung in die Unabh&auml;ngigkeit der Justiz.<br>\nBis heute h&auml;lt die EU-Kommission deshalb Gelder in Milliardenh&ouml;he zur&uuml;ck. Aber der Ton hat sich gewandelt.<br>\nJetzt bedankt sich EU-Kommissionpr&auml;sidentin Ursula von der Leyen mehrfach &ouml;ffentlich f&uuml;r Polens Aufnahme ukrainischer Gefl&uuml;chteter, und Premierminister Mateusz Morawiecki erkl&auml;rt selbstbewusst, wie er sich Polen und die Welt nach dem Krieg in der Ukraine vorstellt:<br>\nPolen sei bereit, Mitverantwortung f&uuml;r die Gestaltung der neuen Weltordnung zu tragen, erkl&auml;rt Morawiecki.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/polen-eu-deutschland-nato-101.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ausgemachter Stuss bei der ARD.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Es fliesst wieder mehr russisches Gas nach Europa. Mit den Einnahmen finanziert Putin den Krieg<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen L&auml;nder wollen sich von russischem Gas unabh&auml;ngig machen. Doch das ist gar nicht so einfach, trotz der Beschaffung von teurem Fl&uuml;ssiggas. Denn am Schluss entscheiden die H&auml;ndler und deren Kunden, welches Gas sie verbrauchen. Und da ist Russland im Vorteil.<br>\nPolitiker betonen gerne, wie sehr es ihnen gelungen sei, Europas Wirtschaft von russischem Gas unabh&auml;ngig zu machen. Tats&auml;chlich haben es viele L&auml;nder auf dem Kontinent geschafft, mit neuen Gaslieferanten ins Gesch&auml;ft zu kommen, etwa mit Herstellern von Fl&uuml;ssiggas (LNG) aus den USA. Am Schluss entscheidet aber nach wie vor der Markt, von wo Firmen und H&auml;ndler das Gas beziehen, und nicht die Politik. Und weil es kein Importverbot f&uuml;r russisches Gas gibt, kam j&uuml;ngst wieder ein steigender Anteil des Energietr&auml;gers aus Russland. In Europa fand es dankbare Abnehmer.<br>\nDass die vielbeschworene Unabh&auml;ngigkeit von russischem Gas und der Markt zwei verschiedene Dinge sind, zeigt das Beispiel &Ouml;sterreich. Als Russland vor einem Jahr den Grossangriff auf die Ukraine startete, entstand f&uuml;r die Wirtschaft des Landes eine bedrohliche Lage: Rund 75 bis 80 Prozent des importierten Gases stammten damals aus Russland, einem engen Wirtschaftspartner.<br>\n&Ouml;sterreichs Energieh&auml;ndler und die Regierung machten sich auf die Suche nach Alternativen und wurden dabei auch f&uuml;ndig, allerdings zu hohen Kosten.<br>\nKurz vor Weihnachten sagte Bundeskanzler Karl Nehammer mit jubilierendem Unterton, dass man es geschafft habe, die Abh&auml;ngigkeit von russischem Gas im Verlauf des Jahres auf 20 Prozent zu reduzieren. Die &Uuml;berraschung war deshalb gross, als j&uuml;ngst die Importzahlen f&uuml;r Dezember bekanntwurden: Rund 70 Prozent des Gases hat &Ouml;sterreich aus Russland eingef&uuml;hrt. Der Wert hat sich also wieder stark dem Vorkriegsniveau gen&auml;hert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/es-fliesst-wieder-mehr-russisches-gas-nach-europa-mit-den-einnahmen-finanziert-putin-den-krieg-ld.1726503\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wasserstoff: Wer liefert den Hoffnungstr&auml;ger?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will noch in diesem Halbjahr die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) verabschieden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise und mit Blick auf die angestrebte Klimaneutralit&auml;t bis 2045 sind Wasserstoff (H2) und seine Derivate f&uuml;r die Unternehmen ein wichtiger Lichtblick &ndash; sie m&uuml;ssen allerdings in ausreichender Menge und zu wettbewerbsf&auml;higen Preisen zur Verf&uuml;gung stehen. Die Zeit hierf&uuml;r wird allm&auml;hlich knapp. (&hellip;)<br>\nGr&uuml;ner Wasserstoff kann mittels Elektrolyse aus regenerativ erzeugtem Strom gewonnen werden. Laut Planungen der Bundesregierung sollen bis 2030 hierzulande 10 Gigawatt (GW) an Elektrolysekapazit&auml;t entstehen &ndash; eine Verdopplung des Ambitionsniveaus gegen&uuml;ber der letzten Strategie aus 2020. Um den daf&uuml;r erforderlichen Strom zu erzeugen, m&uuml;ssten beispielsweise &uuml;ber 2.800 zus&auml;tzliche Windkraftanlagen gebaut werden, um damit 28 Terawattstunden (TWh) gr&uuml;nen Wasserstoff zu erzeugen.<br>\nDie Fortschreibung der NWS setzt realistischerweise daneben auf Importe, um den gro&szlig;en Bedarf an gr&uuml;nem Wasserstoff zu decken: Den Prognosen zufolge werden bis 2030 in Deutschland 95 bis 130 TWh ben&ouml;tigt. Daher ist es sinnvoll, Partnerschaften mit den L&auml;ndern einzugehen, in denen die Wasserstoffproduktion g&uuml;nstiger und zuverl&auml;ssiger ist als in Deutschland.<br>\nBesondere Aufmerksamkeit sollte dabei auf einer Diversifizierung der Energieversorgungsquellen und der Vermeidung von Abh&auml;ngigkeiten von einzelnen L&auml;ndern liegen. Zugleich gilt es, die Infrastrukturkosten f&uuml;r den Transport und ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu ber&uuml;cksichtigen. W&auml;hrend der Import &uuml;ber Pipelines aktuell auf circa 15 Cent pro Kilogramm und 1.000 Kilometer beziffert wird, belaufen sich derzeit die Kosten f&uuml;r die Einfuhr per Schiff auf 22 Cent pro Kilogramm und 1.000 Kilometer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/tdw\/wasserstoff-wer-liefert-den-hoffnungstraeger--91336%20\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r die Erzeugung von Wasserstoff wird enorm viel Energie ben&ouml;tigt. Die Energieverluste bei der Herstellung sind sehr hoch: Die Umwandlung von &Ouml;kostrom in Wasserstoff ist nicht besonders effizient, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/energiewende-der-zu-schoene-traum-vom-gruenen-wasserstoff-a-9c3a8b5e-6833-46b7-8e8b-e36afc48df97\">etwa vier F&uuml;nftel der Energie gehen dabei verloren.<\/a> Zahlreiche Unternehmen haben bereits angek&uuml;ndigt, ihre Produktion in das Ausland zu verlagern. Es bleibt daher r&auml;tselhaft, weshalb dieser Lobbyverband immer noch die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende unterst&uuml;tzt. Von den im Koalitionsvertrag der Ampelparteien erw&auml;hnten neu zu bauenden Gaskraftwerken, <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/974430\/1990812\/04221173eef9a6720059cc353d759a2b\/2021-12-10-koav2021-data.pdf?download=1\">die bis zur Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien notwendig<\/a> (Seite 59) seien, ist keine Rede. Bei einer Dunkelflaute wie im Januar 2023 droht insbesondere der energieintensiven Industrie &ndash; aber auch der allgemeinen Bev&ouml;lkerung &ndash; eine Energiekrise.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Reform der Notaufnahmen: Patienten verstopfen nicht aus Spa&szlig; die Ambulanzen!<\/strong><br>\nDie H&auml;lfte der Patienten suche unn&ouml;tig, leichtfertig oder egozentrisch die Notfallambulanzen auf, hei&szlig;t es seit Jahren. Das darf man getrost anzweifeln.<br>\nWer keine Ahnung hat, dem kann man viel erz&auml;hlen. So zum Beispiel auch die M&auml;r, dass die H&auml;lfte der Menschen, die sich t&auml;glich in deutschen Notaufnahmen einfinden, dort eigentlich gar nichts zu suchen h&auml;tte.<br>\nSie h&auml;tten blo&szlig; ihre Kontaktlinsen kaputt getreten, sie f&auml;nden den Faden f&uuml;r den vollgesogenen Tampon nicht mehr, sie seien zu faul, zum Hausarzt zu gehen, ihr R&uuml;ckenleiden w&uuml;rde schon seit zwei Wochen bestehen oder sie w&uuml;rden regelm&auml;&szlig;ig an Migr&auml;ne leiden und h&auml;tten in Wahrheit gar kein akutes Leiden &ndash; Vorw&uuml;rfe wie diese von angeblich &bdquo;falschen&ldquo; Patienten, die reihenweise die Notfallambulanzen der Kliniken verstopfen, finden sich zuhauf im Netz und hinter vorgehaltener Hand von Pflegekr&auml;ften, die davon selbst &bdquo;geh&ouml;rt&ldquo; h&auml;tten, oder teils von Rettungsdienstlern, die massenhaft solche Patienten in die Ambulanzen kutschieren m&uuml;ssten, weil die Gesetze das angeblich so vorg&auml;ben.<br>\nDie Realit&auml;t sieht &ndash; leider, muss man sagen &ndash; anders aus. Wir h&auml;tten noch vergleichsweise paradiesische Zust&auml;nde im Gesundheitswesen, wenn tats&auml;chlich 15 der insgesamt knapp 30 Millionen Patienten j&auml;hrlich, die eine Notfallambulanz aufsuchen, solche Simulanten w&auml;ren und nur mit Zipperlein k&auml;men. Die w&uuml;rden von den dortigen Fachkr&auml;ften relativ z&uuml;gig aussortiert und nach Hause geschickt werden, weil sie in der Tat keine Notf&auml;lle sind.<br>\nWas viele n&auml;mlich auch nicht wissen: Es gibt in unserem Gesundheitssystem l&auml;ngst eine sogenannte Triage, die zu Beginn der Corona-Pandemie pl&ouml;tzlich als Riesen-Bedrohung auftauchte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/gesundheit-reform-der-notaufnahmen-patienten-verstopfen-nicht-aus-spass-die-ambulanzen-li.318626%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Unser Gesundheitssystem f&auml;hrt mit 300 Stundenkilometern auf eine Betonwand zu&ldquo;<\/strong><br>\n&Auml;rzte, Schwestern und Pfleger aus ganz Deutschland haben in unserem Schwerpunkt krankes Gesundheitssystem Klartext gesprochen: Die Missst&auml;nde im deutschen Gesundheitswesen sind eklatant. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat angefangen, an ein paar Stellschrauben zu drehen, sich eine Krankenhausreform vorgenommen und Reformpl&auml;ne f&uuml;r die Notfallversorgung pr&auml;sentiert. Doch es braucht weit mehr, um einen Kollaps abzuwenden. Das erl&auml;utert Berndt Birkner, Gastroenterologe und Pr&auml;sident des Netzwerks gegen Darmkrebs.<br>\nFOCUS online: Herr Lauterbach hat gerade seine Reformpl&auml;ne f&uuml;r die Notfallversorgung vorgestellt&hellip;<br>\nBerndt Birkner: &hellip;das ist ein Ref&ouml;rmchen!<br>\nAlso, ist das nun nicht der gro&szlig;e Wurf, der unser krankes Gesundheitssystem heilt?<br>\nBirkner: Nein, das ist er sicher nicht. Ich kann Ihnen gleich sagen, dass das, was er jetzt mit der Verbesserung der Notfallversorgung vorstellt, nicht funktionieren wird. Und zwar, weil uns die Human Ressources fehlen. Sowohl im Krankenhaus als auch in der ambulanten Versorgung, also in beiden Sektoren, kommt es gerade zu einer ganz erheblichen Einschr&auml;nkung der Verf&uuml;gbarkeit des Fachpersonals. Denn dort geht es um eine Versorgungsleistung, und das ist eine hochqualitative Leistung. Genau diese kennen die meisten Menschen in unserer Gesellschaft nicht genau und k&ouml;nnen sie daher auch nicht sch&auml;tzen. Wir brauchen einen Bewusstseinswandel &ndash; bei den Menschen wie den politisch Verantwortlichen. Lauterbach ist halt kein Praktiker und versteht nichts von der Versorgung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/mediziner-ueber-lauterbach-refoermchen-unser-gesundheitssystem-faehrt-mit-300-stundenkilometern-auf-eine-betonwand-zu_id_186066091.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>European Parliament chiefs block public scrutiny of von der Leyen over Pfizer contract<\/strong><br>\nThe top ranks of the European Parliament have slammed the door shut to a public cross-examination of Commission President Ursula von der Leyen over her personal role in negotiating a multibillion euro vaccine deal with Pfizer.<br>\nLast month, lawmakers in the Parliament&rsquo;s special committee on COVID-19 proposed to invite von der Leyen to answer questions on the EU&rsquo;s largest vaccine contract, signed at the height of the pandemic. It was in the run-up to this contract that she is reported to have exchanged text messages with Pfizer&rsquo;s Chief Executive Albert Bourla.<br>\nHowever, at a closed-door meeting Thursday of the Conference of Presidents (CoP) &mdash; which includes the heads of all the political groups and the Parliament&rsquo;s president &mdash; leaders refused the request to hold a public grilling. Instead they decided to ask von der Leyen to answer questions in private at some point in the future, watering down the invitation to almost nothing.<br>\n&ldquo;It was agreed that CoP will be able to raise &hellip; [the Parliament&rsquo;s COVID-19 committee&rsquo;s] concerns in their next regular meeting with the president of the Commission,&rdquo; said an EU official with knowledge of the confidential discussions.<br>\nIt&rsquo;s an ironic twist given that the controversy surrounding von der Leyen&rsquo;s negotiations with Pfizer has centered precisely on a lack of transparency. Now, any discussions that do eventually take place will happen in front of high-ranking MEPs and out of the public eye.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/european-parliament-leaders-shield-von-der-leyen-from-scrutiny-over-pfizer-contract\/%20\">Politico<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine &ouml;ffentliche Pr&uuml;fung der deutschen EU-Kommissionspr&auml;sidentin wegen des milliardenschweren Pfizer-Vertrages wird so verhindert. Transparenz sieht anders aus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weitere Ungereimtheiten bei der Pfizer-Covid-Impfstudie<\/strong><br>\nEine Recherche der &laquo;Welt&raquo; deckt fragw&uuml;rdige Praktiken auf. Pfizer und der betroffene Studienarzt liefern keine Erkl&auml;rung.<br>\n&laquo;Es gab erhebliche, folgenschwere Unregelm&auml;ssigkeiten. Sie lassen jetzt die gesamte Studie zur Wirksamkeit und zu den Nebenwirkungen des Biontech\/Pfizer-Impfstoffs in einem anderen Licht erscheinen&raquo;, schreibt die &laquo;Welt&raquo;. Diese Studie, um die es hier geht, mit rund 44&rsquo;000 Teilnehmenden an insgesamt 153 Studienorten bildete die Grundlage f&uuml;r die rasche Zulassung des Pfizer\/Biontech-Impfstoffs in westlichen L&auml;ndern.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/weitere-ungereimtheiten-bei-der-pfizer-covid-impfstudie\/\">Infosperber<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus243820767\/Corona-Impfstoff-Die-vielen-Ungereimtheiten-bei-der-Pfizer-Zulassungsstudie.html%20\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Post droht mit st&auml;rkerer Einbindung von Subunternehmen<\/strong><br>\nIm Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdie droht die Deutsche Post mit einer st&auml;rkeren Einbindung von Fremdfirmen.<br>\n&raquo;Wir haben als Post f&uuml;r Deutschland &uuml;ber viele Jahrzehnte ein Betriebsmodell aufgebaut, das ausschlie&szlig;lich mit eigenen Kr&auml;ften operiert&laquo;, sagte Post-Personalvorstand Thomas Ogilvie der Funke-Mediengruppe. &raquo;Wenn Verdi das jetzt alles vor dem Hintergrund kurzfristiger maximaler Lohnsteigerungen infrage stellt, werden wir unser Betriebsmodell &uuml;berdenken m&uuml;ssen.&laquo;<br>\nIn der vergangenen Woche waren die Tarifverhandlungen f&uuml;r rund 160.000 Besch&auml;ftigte der Deutschen Post gescheitert. Die Gewerkschaft Verdi l&auml;sst ab Montag dar&uuml;ber abstimmen, ob sie bei der Post einen unbefristeten Streik ausrufen soll. Verdi fordert einen einj&auml;hrigen Vertrag mit 15 Prozent mehr Lohn, das Management h&auml;lt dies f&uuml;r wirtschaftlich nicht tragf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/deutsche-post-tarifstreit-konzern-droht-mit-staerkerer-einbindung-von-fremdfirmen-a-f8d0e2ce-c838-45a3-8d73-b5956a81d8e3%20\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hmm&hellip; Wenn Ver.di <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article243813491\/Streik-an-Flughaefen-CDU-Mittelstandsunion-will-Streikrecht-einschraenken.html\">an den Flugh&auml;fen streikt<\/a>, um die armseligen L&ouml;hne der Bodencrews zu verbessern, ist gleich die Rede von &ldquo;Erpressung&rdquo; und &ldquo;Geiselnahme&rdquo; und fordert die CDU-Mittelstandsunion &ndash; nat&uuml;rlich &ndash; eine drastische Beschneidung des Streikrechts. (&bdquo;Dort geht es um Leben und Tod f&uuml;r die Menschen in der Ukraine. Und um ein Signal des Westens gegen Russland. [&hellip;] Putin wird sich freuen&ldquo;) Wenn der Personalvorstand der Post hier ganz offensichtlich eine Erpressung mit der Drohung von Entlassungen und Outsourcing versucht, scheint das niemanden zu st&ouml;ren&hellip; auch nicht den Bund (vertreten durch die Bundesregierung), der &uuml;ber die KfW mit &uuml;ber 20% der Aktien immer noch gr&ouml;&szlig;ter Anteilseigner ist. Warum wird Ogilvie nicht scharf zur Ordnung gerufen? Davon abgesehen, kann das nur eine leere Drohung sein, denn noch vor wenigen Monaten hat die Post ihren miserablen Service <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/verspaetung-post-101.html\">u. a. mit &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; begr&uuml;ndet<\/a>. Wenn man aber zu den niedrigen L&ouml;hnen der Post keine Fachkr&auml;fte bekommt, wie soll das zu den noch niedrigeren L&ouml;hnen bei Subunternehmen funktionieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Man lebt wie ein Hund&rdquo;<\/strong><br>\nIn Deutschland fehlen zehn Millionen Sozialwohnungen, neue werden viel zu langsam gebaut. Experten warnen vor dramatischen Zust&auml;nden. (&hellip;)<br>\nDas Problem ist seit Jahrzehnten bekannt und hat sich immer weiter verschlechtert. Ein Grund f&uuml;r die Versch&auml;rfung der ohnehin schon schwierigen Situation ist, dass Sozialwohnungen nach einer gewissen Zeit aus der Preisbindung fallen. Das hei&szlig;t: Der Vermieter kassiert beim Bau staatliche Subventionen, aber nach 30, 20, manchmal auch schon nach 15 Jahren &ndash; je nach F&ouml;rderstruktur im Bundesland &ndash; ist die Sozialwohnung pl&ouml;tzlich keine Sozialwohnung mehr und kann zu deutlich h&ouml;heren Preisen weitervermietet werden.<br>\nDamit verliert Deutschland jedes Jahr mehr als doppelt so viele Sozialwohnungen wie hinzukommen. Das best&auml;tigte das Bundesbauministerium auf Anfrage von t-online: Im Jahr 2021 fielen nach Angaben des Ministeriums 45.836 Sozialwohnungen aus der Bindung &ndash; und nur f&uuml;r 21.232 Wohnungen wurden neue F&ouml;rderma&szlig;nahmen im Rahmen der sozialen Wohnraumf&ouml;rderung bewilligt. Im Jahr 2020 fielen sogar rund 56.000 Sozialwohnungen aus der Bindung, nur 23.076 wurden neu bewilligt. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung wollte gegensteuern, ihr gro&szlig;es Versprechen lautete: Wir bauen 400.000 Wohnungen pro Jahr &ndash; davon mindestens 100.000 Sozialwohnungen. Doch das Vorhaben ist bereits f&uuml;r 2022 gescheitert, wie Bauministerin Klara Geywitz (SPD) nach langem Festhalten an der Marke nun endlich einr&auml;umt. Auch 2023 und 2024 wird es nach Expertenmeinung nicht besser werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100129626\/fehlende-sozialwohnungen-die-wohnungskatastrophe.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Es fehlen bezahlbare Wohnungen. Das k&ouml;nnen Genossenschaftswohnungen oder st&auml;dtische Wohnungen wie in Wien weit verbreitet sein. Au&szlig;erdem fehlt ein qualifizierter Mietspiegel in allen St&auml;dten Deutschlands.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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