{"id":94060,"date":"2023-02-21T08:45:16","date_gmt":"2023-02-21T07:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060"},"modified":"2023-02-21T08:36:58","modified_gmt":"2023-02-21T07:36:58","slug":"hinweise-des-tages-4301","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h01\">Nach Biden-Besuch in Kiew: Wann starten die Ukrainer die Offensive? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h02\">Borrell nennt chinesische Waffenlieferungen an Russland &raquo;rote Linie&laquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h03\">&bdquo;Auf der Seite der Diplomatie&ldquo; (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h04\">J&uuml;rgen Habermas &uuml;ber die Ukraine: Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Verhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h05\">DIE LINKE im Krisenmodus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h06\">Minsk II: Das endg&uuml;ltige Ende der westlichen Seriosit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h07\">Seymour-Hersh-Interview: &ldquo;Der Plan war ziemlich genial&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h08\">PCK-Raffinerie Schwedt: Bundesregierung macht Weg frei f&uuml;r Entrussifizierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h09\">Lachen die Inder gerade Deutschland aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h10\">Trotz Fachkr&auml;ftemangel und 300 Bewerbungen: Neckargeracher Drehermeister muss Taxi fahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h11\">Bundesgesundheitsministerium unterl&auml;uft Gesetzespanne: LSD-&auml;hnliche Stoffe pl&ouml;tzlich legal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h12\">Der Karlatan &ndash; Folge 5<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h13\">Richter kontert Klimaaktivistin: &bdquo;Der Mensch wird sowieso aussterben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h14\">Feminismus als Staatsdoktrin? Ohne mich!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94060#h15\">Au&szlig;enpolitik: Baerbock will Botschafterin f&uuml;r feministische Au&szlig;enpolitik ernennen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach Biden-Besuch in Kiew: Wann starten die Ukrainer die Offensive?<\/strong><br>\nWashington dr&auml;ngt seit geraumer Zeit auf eine Offensive der ukrainischen Armee. F&uuml;r die &uuml;ppigen Hilfen werden zunehmend Erfolge erwartet. Daf&uuml;r gibt es gewichtige Gr&uuml;nde.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hat am Montag der Ukraine einen kurzen und symbolischen Besuch abgestattet. Allein diese Tatsache verleitet manche Medien dazu, Mythen &uuml;ber diesen Kurztrip zu verbreiten.<br>\nDie Reise sei streng geheim gewesen, hei&szlig;t es etwa bei Spiegel Online, und Biden habe sich fast vollst&auml;ndig auf den Schutz durch die Ukrainer verlassen. Der Autor des Berichts wertete das als klares Zeichen in Richtung Moskau.<br>\nEr l&auml;sst auch den Mut nicht unerw&auml;hnt, der mit einer solchen Reise verbunden sein muss. Schlie&szlig;lich heulten die Luftschutzsirenen in Kiew, als Biden gemeinsam mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj ein Ehrenmal aufsuchten. Am Ende entpuppte es sich Show f&uuml;r die versammelte Presse.<br>\nDass innerhalb der US-amerikanischen Regierung &uuml;ber eine Reise Bidens nach Kiew diskutiert wurde, hatte Politico bereits am Wochenende berichtet. Allerdings seien die meisten Berater der Meinung gewesen, &ldquo;dass das Sicherheitsrisiko f&uuml;r Biden oder die Ukraine es nicht wert w&auml;re&rdquo;.<br>\nAm Ende sicherte man sich aber doch beim Kreml ab. Der fr&uuml;here russische Pr&auml;sident Dmitri Medwedew schrieb auf seinem Telegram-Kanal, Biden habe vor seiner Reise Sicherheitsgarantien aus Moskau erhalten.<br>\nDie Nachrichtenagentur Associated Press best&auml;tigte diese Version indirekt und berief sich auf den nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan. Moskau sei demnach &uuml;ber Bidens Besuch in Kiew kurz vor seiner Abreise aus Washington informiert worden, &ldquo;um die Lage zu entsch&auml;rfen&rdquo; und um eine Fehlkalkulation zu vermeiden, die die beiden atomar bewaffneten Nationen in einen direkten Konflikt bringen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Nach-Biden-Besuch-in-Kiew-Wann-starten-die-Ukrainer-die-Offensive-7522007.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ex-Au&szlig;enminister &uuml;ber China: &bdquo;Das ist eine bittere Geschichte&ldquo;<\/strong><br>\nIch kann jeden Menschen verstehen, der sich f&uuml;r den Frieden und ein Ende der m&ouml;rderischen Gewalt in der Ukraine einsetzt. Und auch Pazifismus ist eine ehrenwerte Einstellung, die ich angesichts der globalen Realit&auml;ten nicht teile, die ich aber achte. An die Autoren dieses &bdquo;Friedensappells&ldquo; h&auml;tte ich allerdings zwei Fragen: Was spricht eigentlich daf&uuml;r, dass eine Beendigung der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine zu einem Frieden oder auch nur zu einem Waffenstillstand f&uuml;hrt? Aus meiner Sicht f&uuml;hrt es nur dazu, dass Russland Erfolg haben und die Ukraine mindestens teilweise von der Landkarte ausradieren wird. Warum sollte Russland, wenn wir die Ukraine schw&auml;chen, seinen Angriff einstellen?<br>\nUnd die zweite Frage?<br>\nUnd die zweite Frage ist: K&ouml;nnen sich die Autoren auch nur ann&auml;hernd vorstellen, welche Folgen es in Europa h&auml;tte, wenn ausgerechnet Deutschland aus der europ&auml;ischen Solidarit&auml;t mit der Ukraine ausbricht und einen neuen deutschen &bdquo;Sonderweg&ldquo; mit Russland geht? Das historische Ged&auml;chtnis unserer Nachbarn beginnt nicht 1945 wie das vieler heutiger Deutscher. F&uuml;r die w&auml;re ein deutscher Sonderweg der Wiederbeginn deutscher Unberechenbarkeit. Europa w&uuml;rde daran mindestens auseinanderbrechen in Ost und West, wenn nicht ganz untergehen.<br>\nKritisieren Sie in dem Zusammenhang auch ihren SPD-Parteikollegen Rolf M&uuml;tzenich?<br>\nNein. Rolf M&uuml;tzenich ist ein ehrenwerter Mensch, weil seine Grund&uuml;berzeugung pazifistisch ist. Daf&uuml;r w&uuml;rde ich niemanden kritisieren. Ich bin kein Pazifist, weil die Welt leider nicht so ist, dass man Pazifist sein kann. Aber ich finde das eine ehrenhafte Haltung.<br>\nUnterschiedliche Meinungen &uuml;ber Tempo und Ausma&szlig; der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine gibt es aber auch im Bundeskabinett. Wie bewerten Sie den zur&uuml;ckhaltenden Kurs von Kanzler Scholz?<br>\nEs ist richtig, dass er vorsichtig agiert und Entscheidungen nicht im Hurra-Patriotismus trifft. Scholz hat recht, wenn er Milit&auml;rhilfen f&uuml;r die Ukraine nur im Verbund mit den Amerikanern geben m&ouml;chte. Alle fordern zwar deutsche F&uuml;hrung, aber die Wahrheit in diesem Konflikt lautet, dass es nur eine Nation gibt, die diese Verantwortung &uuml;bernehmen kann: Das sind die USA. Dort liegt die politische, nachrichtendienstliche und milit&auml;rische F&uuml;hrung in diesem aktuellen Krieg. Deshalb ist die Abstimmung mit den USA von zentraler Bedeutung f&uuml;r den Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/internationale-politik\/id_100130548\/sigmar-gabriel-baerbock-hat-gesagt-was-sie-wirklich-denkt-.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.:<\/strong> Aus berufenem Mund, durch den deutschen Ex-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel wird klar gesagt, dass es ein Krieg der USA &ndash; also des NATO-Westens &ndash; gegen Russland ist, was bisher immer (und wohl auch noch jetzt) im Mainstream immer abgestritten wird.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Warum sollte Russland seinen Angriff einstellen, will Gabriel die Initiatoren des Friedensappells fragen. M&uuml;sste er diese Frage aber nicht gerade jenen stellen, die f&uuml;r eine Fortsetzung von Waffenlieferungen sind? Warum sollte Russland seinen Angriff denn in diesem Fall einstellen? Nachschubprobleme hat ja vor allem der Westen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Amerikaner f&uuml;r ihre milit&auml;rische und finanzielle Unterst&uuml;tzung Erfolge erwarten, also eine Lage herbeif&uuml;hren wollen, in der Verhandlungen f&uuml;r sie irgendwie gesichtswahrend sind. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Borrell nennt chinesische Waffenlieferungen an Russland &raquo;rote Linie&laquo;<\/strong><br>\nSollte China Waffen an Russland liefern, w&auml;re damit &raquo;eine rote Linie&laquo; &uuml;berschritten, sagte der EU-Chefdiplomat Josep Borrell am Rande des Au&szlig;enministertreffens in Br&uuml;ssel. Dies habe er auch dem ranghohen chinesischen Au&szlig;enpolitiker Wang Yi deutlich gemacht. Dieser habe ihm jedoch versichert, China habe &raquo;keine Absicht, dies zu tun&laquo;.<br>\nSchweden, das in diesem Halbjahr den Vorsitz im EU-Ministerrat innehat, drohte China im Fall von Waffenlieferungen an Russland mit &raquo;Konsequenzen&laquo;. Der schwedische Au&szlig;enminister Tobias Billstr&ouml;m sagte in Br&uuml;ssel, seine Botschaft an Peking sei klar: &raquo;Keine Waffen an Russland, unter keinen Umst&auml;nden und von keinem Land.&laquo; Die EU stehe dabei an der Seite der USA.<br>\nUS-Au&szlig;enminister Antony Blinken hatte am Sonntag gewarnt, China erw&auml;ge &raquo;t&ouml;dliche Unterst&uuml;tzung&laquo; f&uuml;r Russland im Ukrainekrieg. Dies umfasse &raquo;alles, von Munition bis zu den Waffen selbst&laquo;, sagte Blinken dem US-Fernsehsender CBS. Blinken hatte Chinas Au&szlig;enpolitiker Wang zuvor auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/josep-borrell-nennt-chinesische-waffenlieferungen-an-russland-rote-linie-a-0fcac0e0-5204-4dcb-8d40-cac9c654a0dc\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu: <strong>Au&szlig;enministerium: Waffenlieferungen stammen nicht aus China, sondern den USA<\/strong><br>\nNicht China, sondern die USA haben milit&auml;rische Ausr&uuml;stungen ununterbrochen aufs Schlachtfeld gebracht. Dies betonte der Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, am Montag in Beijing.<br>\nZu den &Auml;u&szlig;erungen vom US-Au&szlig;enminister Antony Blinken, wonach China Waffenlieferungen an Russland erw&auml;ge, sagte Wang vor der Presse, die USA h&auml;tten kein Recht, China Befehle zu erteilen. In Bezug auf die chinesisch-russischen Beziehungen sollten die USA nicht dreinreden, geschweige denn Druck aus&uuml;ben.<br>\nAnl&auml;sslich des bevorstehenden ersten Jahrestags des Ausbruchs der Ukraine-Krise werde China ein Konzept zur politischen L&ouml;sung ver&ouml;ffentlichen. China setze weiter auf Dialog und Frieden und werde eine konstruktive Rolle zur Entspannung der Lage spielen, so Wang weiter.<br>\nIn seiner Stellungnahme zur Explosion der &bdquo;Nord Stream&ldquo;-Pipeline sagte Wang Wenbin, die Pipeline sei einst als Lebensnerv der Energieversorgung in Europa bezeichnet worden. Ihre Explosion habe sich tiefgreifend negativ auf den globalen Energiemarkt und die Umwelt ausgewirkt. Sogar Europa sei nun in Angst vor einer Gas-Knappheit im Winter. Deshalb sei es notwendig, eine objektive, unparteiische und professionelle Untersuchung f&uuml;r diesen Zwischenfall durchzuf&uuml;hren.<br>\nAuf der Pressekonferenz teilte der Sprecher auch mit, auf Einladung der US-amerikanischen Seite sei Wang Yi, Direktor des B&uuml;ros der Kommission f&uuml;r Ausw&auml;rtige Angelegenheiten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei (KP) Chinas, am Rande der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz mit US-Au&szlig;enminister Antony Blinken zu einem inoffiziellen Gespr&auml;ch zusammengetroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/02\/20\/ARTINYihMglNoXnFP9kUjlDw230220.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Forderungen der Ukraine nach Waffen aus EU- und NATO-Staaten nehmen kein Ende &ndash; im Gegenteil immer st&auml;rkere Waffen werden angemahnt. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94038\">Ge&auml;chtete Streubomben f&uuml;r die Ukraine? Was f&uuml;r eine Heuchelei!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93901\">Warum der Weltfrieden von Deutschland abh&auml;ngt<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93877\">Hat der Dritte Weltkrieg bereits begonnen?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Auf der Seite der Diplomatie&ldquo; (II)<\/strong><br>\nChinas rangh&ouml;chster Au&szlig;enpolitiker hat am Wochenende auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz eine Initiative zur Beendigung des Ukraine-Krieges angek&uuml;ndigt. Wie Wang Yi mitteilte, wird Beijing in K&uuml;rze ein Papier vorlegen, in dem es die chinesische Position zur Beilegung des Konflikts skizziert. Chinas Vorsto&szlig; entspricht Forderungen nach einer Verhandlungsl&ouml;sung f&uuml;r den Ukraine-Krieg, wie sie im Globalen S&uuml;den schon lange vorgetragen werden. Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva etwa hat unl&auml;ngst die Gr&uuml;ndung eines &bdquo;Friedensklubs&ldquo; aus Staaten angek&uuml;ndigt, die einem Ende des Ukraine-Krieges das Wort reden. Indien ist gleichfalls bem&uuml;ht, in dem Konflikt mit beiden Seiten zu verhandeln; sein Nationaler Sicherheitsberater hielt sich vor rund zehn Tagen zu Gespr&auml;chen mit Pr&auml;sident Wladimir Putin in Moskau auf. Die T&uuml;rkei hat schon in der Vergangenheit erfolgreich Gespr&auml;che zwischen Russland und der Ukraine moderiert; allerdings scheiterte ein m&ouml;gliches Friedensabkommen im Fr&uuml;hjahr 2022 an Interventionen des Westens. Berlin positioniert sich auch gegen Beijings j&uuml;ngsten Vermittlungsvorschlag und setzt auf einen milit&auml;rischen Sieg der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9169%20\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>China &bdquo;zutiefst besorgt&ldquo; &ndash; Konflikt drohe &bdquo;au&szlig;er Kontrolle&ldquo; zu geraten<\/strong><br>\nChinas Au&szlig;enminister Qin Gang hat sich &bdquo;zutiefst besorgt&ldquo; &uuml;ber den Krieg in der Ukraine ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDieser versch&auml;rfe sich und drohe sogar au&szlig;er Kontrolle zu geraten, sagte Qin in einer Rede zur globalen Sicherheit. China werde mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um den Dialog und Konsultationen zu f&ouml;rdern, auf die Bedenken aller Parteien einzugehen und nach gemeinsamer Sicherheit zu streben. Gleichzeitig fordere Peking bestimmte L&auml;nder auf, so schnell wie m&ouml;glich aufzuh&ouml;ren, weiter &Ouml;l ins Feuer zu gie&szlig;en. Damit spielte der chinesische Au&szlig;enminister offenbar auf die westlichen Waffenlieferungen an Kiew an.<br>\nErst am Samstag hatte der chinesische Spitzendiplomat Wang Yi auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz einen Vorsto&szlig; f&uuml;r eine politische L&ouml;sung des Konflikt angek&uuml;ndigt. Einzelheiten nannte er nicht, betonte aber die Bereitschaft seines Landes, mit allen Seiten zusammenzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/china-zutiefst-besorgt-konflikt-drohe-ausser-kontrolle-zu-geraten-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Habermas &uuml;ber die Ukraine: Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Verhandlungen<\/strong><br>\nDer Westen liefert aus guten Gr&uuml;nden Waffen an die Ukraine: Daraus aber erw&auml;chst eine Mitverantwortung f&uuml;r den weiteren Verlauf des Krieges. Ein Gastbeitrag.<br>\nDie Entscheidung &uuml;ber die Lieferung von Leopard-Panzern war soeben als &bdquo;historisch&ldquo; begr&uuml;&szlig;t worden, schon wurde die Nachricht von lautstarken Forderungen nach Kampfflugzeugen, Langstreckenraketen, Kriegsschiffen und U-Booten &uuml;berboten &ndash; und relativiert. Die ebenso dramatischen wie verst&auml;ndlichen Hilferufe einer v&ouml;lkerrechtswidrig &uuml;berfallenen Ukraine fanden im Westen ihr erwartbares Echo. Neu war hier nur die Beschleunigung des bekannten Spiels der moralisch entr&uuml;steten Rufe nach schlagkr&auml;ftigeren Waffen und dem daraufhin, wenn auch nach Z&ouml;gern, immer wieder vollzogenen upgrading der zugesagten Waffentypen.<br>\nAuch aus Kreisen der SPD h&ouml;rte man nun, dass es keine &bdquo;roten Linien&ldquo; gebe. Bis auf den Bundeskanzler und dessen Umgebung nehmen sich Regierung, Parteien und Presse beinahe geschlossen die beschw&ouml;renden Worte des litauischen Au&szlig;enministers zu Herzen: &bdquo;Wir m&uuml;ssen die Angst davor &uuml;berwinden, Russland besiegen zu wollen.&ldquo; Aus der unbestimmten Perspektive eines &bdquo;Sieges&ldquo;, der alles M&ouml;gliche hei&szlig;en kann, soll sich jede weitere Diskussion &uuml;ber das Ziel unseres milit&auml;rischen Beistandes &ndash; und &uuml;ber den Weg dahin &ndash; erledigen. So scheint der Prozess der Aufr&uuml;stung eine eigene Dynamik anzunehmen, zwar angesto&szlig;en durch das nur zu verst&auml;ndliche Dr&auml;ngen der ukrainischen Regierung, aber bei uns angetrieben durch den bellizistischen Tenor einer geballten ver&ouml;ffentlichten Meinung, in der das Z&ouml;gern und die Reflexion der H&auml;lfte der deutschen Bev&ouml;lkerung nicht zu Worte kommen. Oder doch nicht ganz?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/kultur\/juergen-habermas-ukraine-sz-verhandlungen-e159105\/\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Ukraine-Krieg und unsere Verpflichtung zum Frieden<\/strong><br>\nWenn heute wieder damit argumentiert wird, dass ein Frieden nur durch Waffengewalt errungen werden kann, ist das ein R&uuml;ckfall in die kriegerischen Zeiten vor der UN-Charta.<br>\nDer Krieg in der Ukraine geht nun in ein zweites Jahr &ndash; ohne, dass auch nur der Versuch einer diplomatischen L&ouml;sung unternommen wird. Anstelle von Friedensgespr&auml;chen haben sich die Kriegs- und Konfliktparteien weiter in einer gef&auml;hrlichen milit&auml;rischen Eskalationsspirale unter Einsatz immer schwererer Waffensysteme verfangen. Als w&auml;ren wir noch den Denkmustern der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts verhaftet, sollen nun milit&auml;rische Gro&szlig;offensiven die L&ouml;sung bringen.<br>\nDas wird die Ukraine nur weiter zerst&ouml;ren. Aber eine noch gef&auml;hrlichere Konsequenz ist, dass am Ausgang solcher Offensiven das Prestige der zwei gr&ouml;&szlig;ten Nuklearm&auml;chte der Welt &ndash; USA und Russland &ndash; h&auml;ngt. Damit steigt das Risiko einer direkten Konfrontation zwischen diesen Nuklearm&auml;chten, die &uuml;ber etwa 90% aller Atomwaffen der Welt verf&uuml;gen.<br>\nNach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg w&auml;re dies das dritte Mal, dass ein Krieg auf europ&auml;ischem Boden zu einem Weltkrieg eskaliert &ndash; nur dieses Mal mit potenziell erheblich verheerenderen Konsequenzen. Schon jetzt leidet die &uuml;berwiegende Mehrheit der am Krieg unbeteiligten Weltbev&ouml;lkerung an den wirtschaftlichen Folgen dieses Krieges; ein Nuklearkrieg k&ouml;nnte alles Leben auf der Welt ausl&ouml;schen &ndash; ohne Unterschied, ob einer Kiegspartei angeh&ouml;rend oder nicht. Es ist also eine Kriegssituation entstanden, die unsere Vorfahren durch die UN-Charta hatten verhindern wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/07-2023\/der-ukraine-krieg-und-unsere-verpflichtung-zum-frieden\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>DIE LINKE im Krisenmodus<\/strong><br>\nAls Vertreter des Gewerkschaftsfl&uuml;gels in der Partei DIE LINKE ist unsere Expertise vorrangig in der Tarif-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik gefragt. Au&szlig;enpolitische Entwicklungen gelten eher selten als Schwerpunkte von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern. Dabei ist das Eintreten f&uuml;r den Frieden urgewerkschaftliche Verpflichtung.<br>\nNicht zuletzt vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und der Machtlosigkeit von Gewerkschaften in Zeiten des Krieges. Auch deshalb verk&ouml;rpern die Gewerkschaften den Gedanken der Einheit wie keine andere Organisation, weil parteipolitischer Streit und Uneinigkeit die Arbeiterbewegung 1933 in eine historische Niederlage gef&uuml;hrt hatten. Die aktuelle Vielfachkrise macht zudem deutlich, wie sehr die K&auml;mpfe um Umverteilung, gegen den Klimakollaps und die neue Kriegsbarbarei zusammengeh&ouml;ren. Dabei zeigt die vielfach bellizistisch gepr&auml;gte, mediale Berichterstattung, dass vermutlich nur der Druck einer starken Friedensbewegung die Bundesregierung zu einer anderen au&szlig;enpolitischen Schwerpunktsetzung bewegen kann.<br>\nUnsere Partei, DIE LINKE, sucht ihren Platz in dieser komplexen gesellschaftlichen Krisensituation. Doch wer sein Schiff sicher durch gesellschaftliche St&uuml;rme navigieren m&ouml;chte, muss die Richtung kennen, den Kahn seet&uuml;chtig halten und verhindern, dass die Mannschaft &uuml;ber Bord geht. Als Gewerkschafter in der LINKEN pl&auml;dieren wir daf&uuml;r, die kollektive Klugheit in der Partei nicht aufs Spiel zu setzen, sondern mit der notwendigen Weitsicht die aktuelle Situation und die dazu geh&ouml;rigen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse zu analysieren, mit der gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Umsicht den strategischen Streit in der Partei produktiv nach vorn aufzul&ouml;sen und mit der erforderlichen Nachsicht f&uuml;r theoretische Schw&auml;chen die Partei dennoch handlungsf&auml;hig zu machen. Das bedeutet: DIE LINKE darf nicht pfeifend an den Spielfeldrand platziert werden, sondern muss als konstruktive Partnerin der Friedensbewegung, der Klimabewegung und der Gewerkschaften aufgestellt werden. Dazu ist es wichtig, den Krieg in der Ukraine politisch einzuordnen und darauf hinzuweisen, dass die NATO-Osterweiterung die russischen Sicherheitsinteressen beeintr&auml;chtigte. Diese Einordnung ist keinerlei Rechtfertigung f&uuml;r den v&ouml;lkerrechtswidrigen Einmarsch Putins in die Ukraine. Dieser ist ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Der Krieg in der Ukraine ist jedoch zu einem Krieg um die Ukraine und eine geopolitische Neuordnung der Welt geworden. Letztlich zeigen die von den USA und Gro&szlig;britannien torpedierten Vermittlungsversuche von Bennett Naftali und der Abschuss chinesischer Ballons: Es gibt politische Kr&auml;fte, die wollen Krieg und gegen diese muss sich eine starke Friedenbewegung formieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/die-linke-im-krisenmodus\/\">die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Minsk II: Das endg&uuml;ltige Ende der westlichen Seriosit&auml;t<\/strong><br>\nDas Minsker Abkommen diente nur dem Zeitgewinn, nicht der Befriedung. So hat Angela Merkel unl&auml;ngst beleuchtet. Fran&ccedil;ois Hollande best&auml;tigte ihre Auslegung. Wie will die EU, ja wie will der Westen, je wieder als seri&ouml;ser Verhandlungspartner auftreten?<br>\nUmfangreich behandelt wurde Angela Merkels Aussage, man habe mit den Abkommen um Minsk I und II der Ukraine Zeit verschaffen wollen, damit die milit&auml;risch nachr&uuml;ste, nat&uuml;rlich in den &raquo;Qualit&auml;tsmedien&laquo; nicht. Viel mehr stellten sie die Aussage als eine Art Versprecher hin &ndash; wieder mal: Das wollte sie doch eigentlich gar nicht sagen, las man, weswegen das vielleicht auch gar nicht stimme. Denn eines ist doch klar: Wir, der Wertewesten, machen keine verlogenen Deals. Die anderen durchaus. Aber wir nicht!<br>\nDass man ein solches Abkommen nur lanciert hat, um langsam aber sicher den Russen einen wehrf&auml;higen Feind pr&auml;sentieren zu k&ouml;nnen, und nicht, wie es das Abkommen eigentlich beabsichtigte, um die Region halbwegs zu befrieden, ist mehr als nur ein Bauerntrick: Eigentlich zeigen Europ&auml;ische Union und der Westen im Allgemeinen damit, dass sie als Partner ausgedient haben. Man kann kein Vertrauen (mehr) zu ihnen haben. All jene Nationen, die sich der unipolaren Weltordnung entziehen wollen &ndash; und das sind nicht wenige &ndash;, k&ouml;nnen sich best&auml;tigt f&uuml;hlen: Dem Westen ist nichts heilig und jedes Mittel recht, um am Dr&uuml;cker zu bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2023\/02\/minsk-ii-das-endgueltige-ende-der-westlichen-seriositaet\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Seymour-Hersh-Interview: &bdquo;Der Plan war ziemlich genial&ldquo;<\/strong><br>\nBiden wollte mit der Pipeline-Sabotage verhindern, dass Deutschland die Gash&auml;hne wieder aufmacht. Europa sollte beim Ukraine-Krieg nicht ausscheren. Und was Hersh zur Kritik an seiner Enth&uuml;llung zu sagen hat. (Teil 1)<br>\nAls die Nord-Stream-Pipelines, die Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren, im September letzten Jahres besch&auml;digt wurden, waren US-Beamte schnell dabei, Russland zu unterstellen, seine eigenen Pipelines bombardiert zu haben.<br>\nEinem neuen Bericht des legend&auml;ren Enth&uuml;llungsjournalisten Seymour Hersh zufolge war es jedoch die US-Marine, die die Sabotage mit Hilfe Norwegens durchf&uuml;hrte. Unter Berufung auf eine Quelle &bdquo;mit direkter Kenntnis der operativen Planung&ldquo; schreibt Hersh in seinem Substack-Blog, dass die Planung f&uuml;r die Mission im Dezember 2021 begann.<br>\nDas Wei&szlig;e Haus und die norwegische Regierung haben diese Behauptungen inzwischen dementiert. Hersh spricht im folgenden Interview ausf&uuml;hrlich dar&uuml;ber, dass die Entscheidung der USA, die Pipelines zu bombardieren, dazu diente, die Verb&uuml;ndeten auf die Unterst&uuml;tzung der Ukraine festzulegen, als einige von ihnen noch schwankten.<br>\n&bdquo;Die Bef&uuml;rchtung war, dass Europa sich aus dem Krieg zur&uuml;ckziehen w&uuml;rde&ldquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Seymour-Hersh-Interview-Der-Plan-war-ziemlich-genial-7520847.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>EU-Kommission brandmarkt Hershs Untersuchung zu Nord-Stream-Explosionen als Spekulation<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat den Artikel des US-Investigativjournalisten Seymour Hersh, wonach die Terroranschl&auml;ge auf die russischen Nord-Stream-Gaspipelines von den USA mit Unterst&uuml;tzung Norwegens unter dem Deckmantel der NATO-&Uuml;bung BALTOPS durchgef&uuml;hrt worden seien, als Spekulation bezeichnet. Andrea Masini, ein Sprecher der Europ&auml;ischen Kommission, erkl&auml;rte dies gegen&uuml;ber der russischen Nachrichtenagentur TASS:<br>\n&ldquo;Wir &auml;u&szlig;ern uns nicht zu Spekulationen &uuml;ber die T&auml;ter des Sabotageaktes gegen die Nord-Stream-Pipelines. Die einzige Grundlage f&uuml;r eine m&ouml;gliche Antwort auf diese Frage ist eine offizielle Untersuchung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/163391-eu-kommission-brandmarkt-hershs-untersuchung\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit Ironie: Nun sollte der Fall klar sein, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93716\">Seymour Hersh ist widerlegt, denn auch die CIA hat dementiert<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>PCK-Raffinerie Schwedt: Bundesregierung macht Weg frei f&uuml;r Entrussifizierung<\/strong><br>\nEine Gesetzesreform soll helfen, den russischen Einfluss auf die Raffinerie zu beenden. Weil eine Enteignung aufw&auml;ndig w&auml;re, sollen russische Anteile verkauft werden d&uuml;rfen.<br>\nDie Bundesregierung macht den Weg frei, um den russischen Einfluss auf die PCK-Raffinerie in Schwedt zu beenden. Helfen soll eine Reform des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG). K&uuml;nftig soll es erlaubt sein, Anteile von Unternehmen, die unter Treuhand-Verwaltung stehen, zu verkaufen.<br>\nDer russische Energiekonzern Rosneft h&auml;lt &uuml;ber seine deutschen T&ouml;chter rund 54 Prozent an der Raffinerie. Um den russischen Einfluss auf das operative Gesch&auml;ft auszuschlie&szlig;en, wurden diese Unternehmen im September unter Treuhand-Verwaltung durch die Bundesnetzagentur gestellt.<br>\nDie Probleme der Raffinerie waren damit allerdings nicht gel&ouml;st, im Gegenteil. Nach dem freiwilligen Verzicht auf russisches Roh&ouml;l laufen die Anlagen nur mit geringer Auslastung, ein wirtschaftlicher Betrieb ist kaum m&ouml;glich.<br>\nDie Hoffnung lag auf Lieferungen &uuml;ber den Hafen in Danzig, doch die Regierung in Warschau machte wiederholt deutlich, dass sie nur helfen werde, wenn die Raffinerie &bdquo;entrussifiziert&ldquo; werde. Eine Treuhand-Verwaltung reichte ihr nicht aus.<br>\nVerkauft werden konnten die Rosneft-Anteile bislang nicht. Ein Verkauf w&auml;re bislang nur zul&auml;ssig, wenn er zum Werterhalt eines Unternehmens notwendig w&auml;re. Was die Bundesregierung aber auf Druck aus Polen anstrebt, k&auml;me einer Enteignung gleich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/PCK-Raffinerie-Schwedt-Bundesregierung-macht-Weg-frei-fuer-Entrussifizierung-7521383.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lachen die Inder gerade Deutschland aus?<\/strong><br>\nIndien kauft billig Roh&ouml;l in Russland und verkauft es teuer als Treibstoff nach Europa. Es gibt keinen Altruismus auf dem Markt, sagt der &Ouml;l- und Gas-Minister.<br>\nIndiens &Ouml;l- und Gasminister Shri Hardeep Singh Puri zeigte sich k&uuml;rzlich in einem Interview mit Bloomberg TV in heiterer Stimmung: Indien schicke sich an, zu einer der f&uuml;hrenden Nationen in der &Ouml;l- und Gasindustrie zu werden. Riesige Landfl&auml;chen seien f&uuml;r die Erkundung f&uuml;r neue &Ouml;l- und Gasvorkommen freigegeben worden, sagte Puri. Die gro&szlig;en US-Konzerne wie Exxon Mobil oder Chevron st&uuml;nden bereit, massiv in den neuen &Ouml;l- und Gas-Boom zu investieren.<br>\nVor allem das Raffineriewesen bl&uuml;he, sagte Puri, l&auml;chelte jedoch schlie&szlig;lich die Frage nach der Zukunft weg: Die Interviewerin wollte n&auml;mlich wissen, ob das russische &Ouml;l, das nach Indien kommt, dort zu Treibstoff verarbeitet und schlie&szlig;lich in die EU und die USA weitergeschickt werde, der Grund f&uuml;r den erstaunlichen Aufschwung des Sektors sei: Das wisse er nicht, denn er sei ja nur der Minister, die Gesch&auml;fte w&uuml;rden schlie&szlig;lich von Unternehmen gemacht, deren Erfolge sich am Markt entscheide.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/lachen-die-inder-gerade-deutschland-aus-li.318218%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Nicht ganz neu, auf diese Absurdit&auml;t kann man nicht h&auml;ufig genug verweisen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trotz Fachkr&auml;ftemangel und 300 Bewerbungen: Neckargeracher Drehermeister muss Taxi fahren<\/strong><br>\nImmer nur Absagen: Hermann Otto findet seit Jahren keinen Job in seiner Branche. Das Wort &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; kann er nicht mehr h&ouml;ren.<br>\nBerufserfahrung hat Hermann Otto reichlich. Auf mehr als 35 Jahre im Metallbereich blickt der gelernte Drehermeister aus Neckargerach zur&uuml;ck. &ldquo;Aber einen Job in der Branche bekomme ich bei all meinen Bem&uuml;hungen keinen&rdquo;, berichtet er betr&uuml;bt im Gespr&auml;ch mit der Rhein-Neckar-Zeitung.<br>\nHunderte Bewerbungen habe er seit 2016 geschrieben, sch&auml;tzt er, &ldquo;bei 300 habe ich aufgeh&ouml;rt zu z&auml;hlen&rdquo;. Die allermeisten davon wurden direkt abgelehnt. Es h&auml;tten sich zu viele Bewerber auf die Stelle beworben, andere seien besser geeignet oder passten besser ins Anforderungsprofil, so lautete in der Regel die Begr&uuml;ndung.<br>\nZum Teil seien die Absagen mit einem Jahr Verz&ouml;gerung gekommen, manchmal habe es noch nicht mal eine Eingangsbest&auml;tigung gegeben. &ldquo;Ich kann das Wort Fachkr&auml;ftemangel einfach nicht mehr h&ouml;ren&rdquo;, klagt der 61-J&auml;hrige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/region\/neckartal-odenwald_artikel,-trotz-fachkraeftemangel-und-300-bewerbungen-neckargeracher-drehermeister-muss-taxi-fahren-_arid,1060170.html%20\">Rhein-Neckar-Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> 2016 war der Mann halt schon 54 Jahre alt &ndash; Altersdiskriminierung mitten im &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;, wo wir doch alle am besten bis 70 arbeiten sollen? Ein Hohn ist der letzte Satz: &ldquo;Bei den vereinzelt zustande gekommenen Vorstellungsgespr&auml;chen haperte es am Ende meist an unterschiedlichen Vorstellungen zum Gehalt.&rdquo; &ndash; Mit anderen Worten, die Unternehmen suchen &ldquo;verzweifelt&rdquo; oder auch &ldquo;h&auml;nderingend&rdquo; nach Bewerbern, aber wenn sie mal einen qualifizierten und erfahrenen haben, dann ist der Fachkr&auml;ftemangel doch nicht schlimm genug, um einen etwas h&ouml;heren Lohn zu zahlen. Der Fachkr&auml;ftemangel existiert also nicht; es fehlt &ldquo;lediglich&rdquo; an der Bereitschaft, angemessene L&ouml;hne zu zahlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesgesundheitsministerium unterl&auml;uft Gesetzespanne: LSD-&auml;hnliche Stoffe pl&ouml;tzlich legal<\/strong><br>\nFolgenschwere Panne im Haus von Karl Lauterbach: Eine falsche Interpunktion im Gesetz f&uuml;hrt dazu, dass gef&auml;hrliche LSD-Derivate, die der Gesetzgeber eigentlich verbieten wollte, pl&ouml;tzlich legal sind. Das BMG will &ldquo;sehr zeitnah&rdquo; korrigieren. [&hellip;]<br>\nWeil es Chemikern indes immer wieder gelingt, neue Varianten zu erfinden, wird das Gesetz bzw. die Anlage in aller Regelm&auml;&szlig;igkeit ge&auml;ndert. Strafrechtler sprechen inzwischen von einer Art Wettlauf zwischen Gesetzgeber und den Anbietern, die eine Strafbarkeitsl&uuml;cke ausnutzen, wenn sie eine neue, manchmal nur minimal ver&auml;nderte Substanz anbieten, die von der NpSG-Anlage (noch) nicht erfasst wird.<br>\nBei der bis dato letzten &Auml;nderung des NpSG im Oktober 2022 ist nun, wie LTO erfahren hat, etwas geh&ouml;rig schiefgelaufen. Der Strafrechtler und Kriminologe an der Uni Heidelberg, Dr. Sebastian Sobota, die Chemikerin Dr. Annika Klose sowie der Materialwissenschaftler Dr. Lukas Mirko Reinold haben herausgefunden, dass dem Gesetzgeber ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist: Statt der beabsichtigten Erweiterung des Verbots sei versehentlich eine &ldquo;Re-Legalisierung&rdquo; und &ldquo;Generalamnestie&rdquo; in Bezug auf eine Reihe neuer psychoaktiver Stoffe vorgenommen worden.<br>\nSo habe ein Interpunktionsfehler im Gesetzestext dazu gef&uuml;hrt, dass aktuell eine Reihe von LSD-Derivaten nachtr&auml;glich legalisiert bzw. nicht erfasst wurden, schreiben die Autoren in einem Beitrag, der in der n&auml;chsten, Mitte M&auml;rz erscheinenden Ausgabe (4\/2023) des Fachblattes &ldquo;Strafverteidiger&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wird. [&hellip;]<br>\nErfahrene BtM-Experten k&ouml;nnen &uuml;ber diese Panne unterdessen nur den Kopf sch&uuml;tteln. Etwa der Fachanwalt f&uuml;r Strafrecht, Konstantin Grubwinkler aus Freilassing. &ldquo;Es war nur eine Frage der Zeit, bis dem Gesetzgeber solch ein Fehler unterl&auml;uft&rdquo;, meint der Anwalt. Die ma&szlig;gebliche Anlage zum NpSG sei sehr kompliziert und abstrakt formuliert. &ldquo;Man braucht schon fundierte Kenntnisse in der Chemie, um anhand des Gesetzeswortlautes feststellen zu k&ouml;nnen, ob ein Stoff unter das NpSG f&auml;llt oder nicht.&rdquo;<br>\nGrubwinkler bezeichnet die Konsequenzen der Panne nunmehr als &ldquo;gewaltig&rdquo;: &ldquo;Die genannten Stoffe wurden durch die Gesetzes&auml;nderung legalisiert und fallen aus dem NpSG. Das bedeutet, dass laufende Verfahren nicht zu einer Verurteilung f&uuml;hren k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nDem Strafverteidiger zufolge kann der Gesetzgeber seinen Fehler auch nicht r&uuml;ckwirkend f&uuml;r derzeit laufende F&auml;lle korrigieren. &ldquo;Wenn die Stoffe wieder unter das NpSG gefasst werden, ist trotzdem im Urteil das mildeste Gesetz anzuwenden. Das w&auml;re in diesem Fall das NpSG in seiner jetzigen Fassung mit dem Ergebnis: Nicht verboten &ndash; also Freispruch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/lsd-derivate-drogen-legalisierung-strafbar-gesetztespanne-bmg-lauterbach-npsg-btmg\/%20\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Karlatan &ndash; Folge 5<\/strong><br>\nHat der Bundesgesundheitsminister jemals die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen mitgebracht, eine Professorenstelle zu bekleiden? Die Berufungsverfahren weisen eine Reihe Unzul&auml;nglichkeiten auf. Zu viele &bdquo;Fehler&ldquo; sind unserem Autor bei der gr&uuml;ndlichen Recherche in den Bewerbungsunterlagen des damals jungen Kandidaten Lauterbach aufgefallen. Oder war es eine absichtliche T&auml;uschung? Thomas Kubo hat Belege zusammengetragen, die das nahelegen. Jetzt m&uuml;ssten die Universit&auml;ten, allen voran die Universit&auml;t K&ouml;ln, t&auml;tig werden und dem Professor genauer unter den Talar schauen.<br>\nIn den letzten vier Folgen der Serie wurde dargestellt, dass eine Reihe von Punkten im Werdegang von Karl Lauterbach fragw&uuml;rdig ist. In Folge 1 wurden Belege daf&uuml;r angef&uuml;hrt, dass er nie als Arzt gearbeitet hat, es aber dennoch so hat erscheinen lassen. In Folge 2 wurden Fragw&uuml;rdigkeiten dargestellt, die mit seiner wissenschaftlichen Ausbildung und seinen Publikationen zusammenh&auml;ngen. In Folge 3 wurde der Weg Lauterbachs auf die Professur in K&ouml;ln nachgezeichnet: Auch hier zeigte sich, dass es an wesentlichen Voraussetzungen mangelte, die im Anforderungsprofil aber klar bezeichnet wurden. In Folge 4 wurden Belege daf&uuml;r angef&uuml;hrt, dass Lauterbach seinen Lehrverpflichtungen nicht nachgekommen ist.<br>\nAufgrund zus&auml;tzlicher Recherchen, vornehmlich einer Sichtung der Berufungsunterlagen der Universit&auml;t T&uuml;bingen, lassen sich sehr konkrete und deutliche Belege anf&uuml;hren, dass Lauterbachs Bewerbung auf eine Professur dort grob fehlerhafte und qualitativ ungen&uuml;gende Angaben enthielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/der-karlatan-folge-5\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Richter kontert Klimaaktivistin: &bdquo;Der Mensch wird sowieso aussterben&ldquo;<\/strong><br>\nUnter Tr&auml;nen verteidigt sich Klimaaktivistin Carla Hinrichs vor Gericht. In dem Prozess k&ouml;nnte es noch zu einer &Uuml;berraschung kommen.<br>\nAls Hinrichs sagt, mit ihren Aktionen alles Leben auf der Erde sch&uuml;tzen zu wollen, wird Richter Weyreuther schnippisch. &ldquo;Kakerlaken auch? Und die Dinos sind schlie&szlig;lich auch ausgestorben. Der Mensch wird sowieso aussterben, davon bin ich fest &uuml;berzeugt. Das l&auml;sst sich nicht verhindern, daf&uuml;r ist er zu dumm.&rdquo; W&auml;hrend die Zuschauer und Prozessbeteiligten diese Aussage noch sacken lassen, hat Hinrichs Tr&auml;nen in den Augen. Von Schluchzern unterbrochen versucht sie, dem Richter das menschliche Leid hinter dieser Aussage zu verdeutlichen. &ldquo;Wir werden uns um den letzten Tropfen Wasser kloppen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Er hat nicht verstanden, wie dramatisch die Krise ist&rdquo;<br>\nDirekt nach dem Prozess wird die Aktivistin noch einmal mit t-online &uuml;ber diesen Moment sprechen. &ldquo;Es ist schockierend, dass Menschen gewillt sind, sehenden Auges &uuml;ber die Klippe zu gehen. Er hat nicht verstanden, wie dramatisch die Krise ist. Da bin ich emotional geworden. Ich war einfach fassungslos. Er will mich bestrafen, weil ich noch Hoffnung habe.&rdquo;<br>\nZu einer Kl&auml;rung konnte es am Prozesstag indes nicht kommen. Als Hinrichs Verteidiger ank&uuml;ndigte, ein 30-min&uuml;tiges Schlusspl&auml;doyer halten zu wollen, vertagte der Richter die Verhandlung. Ob sich Hinrichs und Richter Weyreuther dann wieder gegen&uuml;berstehen werden, ist jedoch fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/berlin\/id_100130052\/richter-vs-letzte-generation-mensch-wird-sowieso-aussterben-.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Interessant ist hier, dass die Verteidigung den Richter f&uuml;r befangen erkl&auml;ren will, da dieser die Weltuntergangsvorstellungen der Klimaaktivisten nicht als Bewertungsma&szlig;stab f&uuml;r deren Handeln anerkennt. Das zeigt wieder die grunds&auml;tzlich totalit&auml;re Haltung der Klimaaktivisten, f&uuml;r die eine andere Position als die eigene v&ouml;llig unvorstellbar erscheint.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Feminismus als Staatsdoktrin? Ohne mich!<\/strong><br>\nDas Bundesfamilienministerium f&ouml;rdert die &bdquo;Meldestelle Antifeminismus&ldquo;. Feministische Anliegen werden auf diese Weise allerdings nicht unterst&uuml;tzt<br>\nEinmal kam der Sohn ersch&uuml;ttert von einer Jugendfahrt zur&uuml;ck: Er war als &bdquo;Sexist&ldquo; geoutet worden, als Frauenfeind! Und das kam so: Die M&auml;dchen im Zeltlager sollten auf Karten schreiben, was ihnen an den Jungen nicht passte, w&auml;hrend diese die Klos putzten. (Was nicht bin&auml;re Jugendliche w&auml;hrenddessen taten, ist mir nicht bekannt.) Anschlie&szlig;end lasen die M&auml;dchen im Plenum ihre &bdquo;Kritik&ldquo; vor, zum Beispiel &bdquo;X ist ein Besserwisser&ldquo;, oder &bdquo;Y, sei mal einfach leise, du nervst nur&ldquo;. Dabei hatte Y, der st&auml;ndig herumzappelte, sich M&uuml;he gegeben, nicht zu st&ouml;ren, erinnerte sich der Sohn. Vermutlich bekommt Y in seinem unruhigen Alltag oft zu h&ouml;ren, dass er &bdquo;nervt&ldquo;. W&auml;hrend des Tribunals begann er jedenfalls zu weinen.<br>\nDoch den Jungen war untersagt, &uuml;ber das Bashing gegen sie zu sprechen &ndash; auch untereinander. Workshops hatten sie &uuml;ber den &bdquo;wei&szlig;en heterosexuellen Mann&ldquo; aufgekl&auml;rt, der als solcher f&uuml;r Sexismus und Rassismus verantwortlich sei. Angesichts der hohen Zahl von Kindern, die sexuelle Gewalt erfahren, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich auch in diesem Zeltlager mindestens ein missbrauchter Junge befand. Dieser h&auml;tte nun von der Reise &bdquo;mitgenommen&ldquo;, dass er potenziell der Gruppe der &bdquo;T&auml;ter&ldquo; angeh&ouml;rt und daf&uuml;r &ndash; durch Kloputzen und stigmatisierende Kritik &ndash; vorab zu b&uuml;&szlig;en hat. &bdquo;Wenn das euer Gender-Mainstreaming ist, stimmt damit etwas nicht&ldquo;, hatte ich den &ndash; staatlich gef&ouml;rderten &ndash; Reiseveranstaltern geschrieben. Niemand antwortete.<br>\nWarum erz&auml;hle ich das? Weil jene individuell blo&szlig;stellende Art der &bdquo;Kritik&ldquo; droht, zum Mainstream zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.Freitag.de\/autoren\/katharina-koerting\/feminismus-als-staatsdoktrin-ohne-mich\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Au&szlig;enpolitik: Baerbock will Botschafterin f&uuml;r feministische Au&szlig;enpolitik ernennen<\/strong><br>\nIm Ausw&auml;rtigen Amt soll die Genderkompetenz gest&auml;rkt werden &ndash; auch im Ministerium. Viele Fortbildungen sollen k&uuml;nftig helfen, den &ldquo;feministischen Reflex&rdquo; auszubilden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-02\/feminismus-annalena-baerbock-botschafterin\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.H.:<\/strong> Man fragt sich immer &ouml;fter, ob es sich bei manchen Nachrichten um versuchte Satire handelt. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, jemals in einem so kurzen Artikel auf &ldquo;Zeit Online&rdquo; so viel Unfug gelesen zu haben. Aber anscheinend sind ja alle wichtigeren au&szlig;enpolitischen Themen bereits gel&ouml;st.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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