{"id":94224,"date":"2023-02-24T08:56:35","date_gmt":"2023-02-24T07:56:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224"},"modified":"2023-02-24T08:56:35","modified_gmt":"2023-02-24T07:56:35","slug":"hinweise-des-tages-4304","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h01\">Zur Kriegsmacht geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h02\">Margot K&auml;&szlig;mann distanziert sich von rechter Unterwanderung des &ldquo;Manifests&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h03\">Hoffnung keimt auf: Staatenwelt und Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h04\">Zur Blutspur der NATO und wie sie enden k&ouml;nnte: Die USA isolieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h05\">Krieg in der Ukraine: Warum nicht nur Gewalt zum Erfolg f&uuml;hren kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h06\">&Uuml;ber die langfristigen Auswirkungen der Zerst&ouml;rung der Nord Stream 2-Pipeline durch die USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h07\">Raketen nach Blutbad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h08\">Schwarzarbeit: Wirtschaftskriminalit&auml;t verursacht Milliardensch&auml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h09\">Ausbeutung im Gem&uuml;segarten Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h10\">Die Zensurposse der Berliner Zeitung: Angst als Instrument der Gleichrichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h11\">Ruhegehalt in Gefahr: Bei Giffeys Machtkampf geht es auch um zwei Millionen Euro Pension<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94224#h12\">Zu guter Letzt: Bitte nicht schie&szlig;en! &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zur Kriegsmacht geworden<\/strong><br>\nAm heutigen Jahrestag des russischen &Uuml;berfalls auf die Ukraine befinden sich die westlichen Staaten in einer Diskussion &uuml;ber ihre Ziele im dortigen Krieg und schlie&szlig;en sogar eine &bdquo;Aufl&ouml;sung&ldquo; Russlands nicht aus. W&auml;hrend sich etwa Kanzler Olaf Scholz auf die Forderung beschr&auml;nkt, Moskau d&uuml;rfe &bdquo;nicht gewinnen&ldquo;, best&auml;tigt der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron, es gebe Kr&auml;fte, die sich w&uuml;nschten, dass Russland auf seinem Territorium angegriffen und &bdquo;komplett zerschlagen&ldquo; werde. In der Ukraine selbst dauern Krieg, Tod und Zerst&ouml;rung unvermindert an; laut UN-Menschenrechtskommissar Volker T&uuml;rk sind inzwischen &uuml;ber 8.000 zivile Todesopfer nachgewiesen, die Dunkelziffer ist hoch. Die NATO ist an dem Krieg praktisch mit einer Streitmacht aus schweren Waffen beteiligt, die von ukrainischen Milit&auml;rs bedient werden. Die Gefahr, dass der Stellvertreter- in einen offenen Krieg zwischen der NATO und Russland &uuml;bergeht, ist gro&szlig; und nimmt immer weiter zu. Die Forderung, Verhandlungen zur Beendigung des Krieges aufzunehmen und eine politische L&ouml;sung des Konflikts anzustreben, wird heute nicht vom Westen, sondern von Staaten des Globalen S&uuml;dens gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9174\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Margot K&auml;&szlig;mann distanziert sich von rechter Unterwanderung des &ldquo;Manifests&rdquo;<\/strong><br>\nDie ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot K&auml;&szlig;mann hat vor zwei Wochen die Petition &ldquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&rdquo; unterzeichnet. &ldquo;Ich habe mir nicht vorstellen k&ouml;nnen, welche Exegese mit diesem Text betrieben wird&rdquo;, sagt sie im Interview.<br>\nFrau K&auml;&szlig;mann, vor zwei Wochen haben Sie im Interview auf NDR Kultur gesagt, Frau Wagenknecht und Frau Schwarzer seien streitbare Personen, aber es sei besser, &ldquo;dass es streitbare Menschen gibt als lauter Duckm&auml;user&rdquo;. Nun sind zwei Wochen Debatte ins Land gezogen, es gab viele Talkshows. Sie haben zahlreiche Interviews zu diesem &ldquo;Manifest f&uuml;r den Frieden&rdquo; gegeben. W&uuml;rden Sie das heute noch mal genau so sagen oder ein bisschen anders formulieren?<br>\nMargot K&auml;&szlig;mann: Ich w&uuml;rde es, denke ich, genauso formulieren. Ich erlebe nur, dass die Auseinandersetzung mit einer emotionalen Heftigkeit gef&uuml;hrt wird, die sicher auch damit zusammenh&auml;ngt, dass Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht Projektionsfl&auml;chen f&uuml;r viele Emotionen sind.<br>\nDieses Manifest hat auch AfD-Chef Tino Chrupalla unterzeichnet, es wird aber auch von russischer Propaganda genutzt, um zu sagen: Seht her, im Westen br&ouml;ckelt auch die Linie, die Demokratie. Wie sehen Sie das, wie gehen wir in unserer Zeit damit um, wenn man eine Unterschrift unter so etwas setzt?<br>\nK&auml;&szlig;mann: Einerseits finde ich das wirklich belastend und bedr&uuml;ckend. Ich habe mir das nicht vorstellen k&ouml;nnen, als ich den Text gelesen habe, welche Exegese mit diesem Text betrieben wird. Wahrscheinlich muss man in diesen Zeiten lernen, dass die AfD oder der rechte Rand versucht, alles f&uuml;r sich zu kapern, was man zur Radikalisierung finden kann. Wir von der Deutschen Friedensgesellschaft haben noch mal glasklar gesagt, dass wir uns absolut abgrenzen gegen die russische Propaganda, ebenso wie gegen den rechten Rand. Herr Chrupalla ist nicht willkommen. Gleichzeitig finde ich, darf man sich davon auch nicht so ins Bockshorn jagen lassen, dass man sagt: Dann bleibe ich lieber ganz zuhause und &auml;u&szlig;ere &uuml;berhaupt keine Meinung mehr, weil sie missverstanden werden k&ouml;nnte.<br>\nIhre Teilnahme bei dieser gro&szlig;en Kundgebung am Brandenburger Tor am Wochenende haben sie abgesagt &ndash; warum?<br>\nK&auml;&szlig;mann: Nein, ich habe gar nicht abgesagt. Das ist ein Missverst&auml;ndnis, dem ich versuche hinterherzulaufen. Ich habe nie gesagt, dass ich da reden werde, sondern ich bin seit Wochen f&uuml;r die beiden Kundgebungen der Deutschen Friedensgesellschaft in Bonn und in K&ouml;ln. Und da ich um 13 Uhr in Bonn rede und um 17 Uhr in K&ouml;ln, werde ich nicht in Berlin sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/kultur\/Margot-Kaessmann-distanziert-sich-von-rechter-Unterwanderung-des-Manifests,kaessmann572.html\">NDR<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zum Umgang der Linken mit dem Friedensmanifest: Joschkas Fu&szlig;stapfen<\/strong><br>\nNoch bewegt sich Tobias Bank, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo;, unsicher in den Fu&szlig;stapfen von Joseph Fischer. Der ehemalige gr&uuml;ne Au&szlig;enminister hatte 1999 die Beteiligung am v&ouml;lkerrechtswidrigen &Uuml;berfall auf Jugoslawien damit begr&uuml;ndet, ein neues Auschwitz verhindern zu wollen. Die angeblichen Konzentrationslager in Serbien erwiesen sich als L&uuml;ge. Aber bei den Propagandisten des Wertewestens gilt: Wer &ouml;fter l&uuml;gt, wird mehr gesendet. Bank begr&uuml;ndete jetzt die Nicht-Unterst&uuml;tzung der Friedensdemo in Berlin am 25. Februar durch &bdquo;Die Linke&ldquo; damit, dass die Abgrenzung gegen Rechte fehle. Dazu bem&uuml;ht er auch noch den Schwur von Buchenwald. Von einem gelernten Historiker sollte man etwas mehr erwarten d&uuml;rfen. Der Schwur bezieht sich nicht auf Rechts, sondern auf das System des Faschismus. Selbst wenn Bank keinen Begriff von Faschismus hat, m&uuml;sste ihm das auffallen. Wer sich auf den Weg durch die Institutionen macht, den st&ouml;ren solche Kleinigkeiten nicht. &Auml;hnlich wie etwa historische Entwicklungen, Zusammenh&auml;nge oder wiederholte Bilder ukrainischer Soldaten mit Nazisymbolik. Alles nicht der Rede wert. Es geht darum, Putin aufzuhalten. Ob bewaffnet oder nicht, dar&uuml;ber streitet die Partei, bei der laut Bank eine Herzkammer f&uuml;r Frieden schl&auml;gt. Die Anzeichen des Infarkts ignoriert weg, wer regierungsf&auml;hig sein m&ouml;chte. (&hellip;) Der Imperialismus will Ruhe an der Heimatfront. Da sind Forderungen nach einem etwas anderen Vorgehen gegen Russland fehl am Platz. Klar zu benennen w&auml;re die Rolle deutscher Au&szlig;enpolitik beim Putsch in der Ukraine 2014, der Aufr&uuml;stung und der Verarschung Russlands mit dem v&ouml;lkerrechtlich bindenden Minsk-Abkommen. Das w&auml;ren auch erste vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber Russland, das man doch an den Verhandlungstisch bringen m&ouml;chte. Zusammen mit einer Forderung gegen die deutschen R&uuml;stungsmonopole w&uuml;rde kaum ein Rechter noch unterschreiben. Mit der halben Million Unterzeichner k&ouml;nnten wir dann an die &bdquo;Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln&ldquo; gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/joschkas-fussstapfen-4777215\/\">Bj&ouml;rn Blach in unsere zeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hoffnung keimt auf: Staatenwelt und Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nDie Forderung, es m&uuml;sse ein Ende haben mit dem Krieg, gewinnt an Fahrt. Der wohl bedeutendste Grund: Vor allem der Wirtschaftskrieg, den der Westen gegen Russland f&uuml;hrt, wirkt sich in Form hoher Energie- und Nahrungsmittelpreise besonders f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder verheerend aus. Seit Brasilien angek&uuml;ndigt hat, eine Initiative f&uuml;r Frieden starten zu wollen; seit man wei&szlig;, dass in Indien an Verhandlungskonzepten gearbeitet wird; seit bekannt ist, dass China einen Plan f&uuml;r eine politische L&ouml;sung pr&auml;sentieren will, keimt Hoffnung auf. Und der Druck in dem Kessel, auf den der Westen bislang den Deckel presst, steigt. Das urspr&uuml;ngliche Vorhaben, in der Resolution ein Kriegsverbrechertribunal zu fordern, wurde fallengelassen: Die Chancen, Zustimmung daf&uuml;r zu bekommen, galten als allzu gering. Statt dessen wurde &ndash; wenn auch in einer billigen Formulierung &ndash; das W&ouml;rtchen &raquo;Frieden&laquo; aufgenommen, um den Druck ein wenig zu d&auml;mpfen. Ob es gelingen w&uuml;rde, wieder rund 140 Stimmen gegen Moskau zusammenzubekommen wie noch im Vorjahr, galt vor der Abstimmung in New York als Gradmesser f&uuml;r den Einfluss des Westens. Einen kleinen R&uuml;ckschlag mussten die Hardliner auf der westlichen Seite der Front mitten in Europa hinnehmen. In Wien er&ouml;ffnete die Parlamentarische Versammlung der OSZE ihre Wintertagung. Mit dabei waren russische Delegierte. &Ouml;sterreich hatte hart daf&uuml;r gek&auml;mpft, sie &ndash; anders als 2022 &ndash; einzuladen. Das Hauptargument: Bricht man auch noch in der OSZE alle Br&uuml;cken ab, dann wird &uuml;berhaupt nicht mehr geredet. Und man trifft sich in diesem Rahmen schlie&szlig;lich nicht, um sich wohlzuf&uuml;hlen, sondern um Fortschritte zu erzielen. Politisch, nicht milit&auml;risch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445579.hoffnung-keimt-auf.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>141 Mitgliedstaaten verlangen russischen Abzug aus Ukraine<\/strong><br>\nEin Jahr nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs hat die UNO-Vollversammlung erneut mit gro&szlig;er Mehrheit einen R&uuml;ckzug der russischen Truppen gefordert. 141 der 193 Mitgliedstaaten des gr&ouml;&szlig;ten Gremiums der Vereinten Nationen stimmten in New York f&uuml;r eine entsprechende Resolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/141-mitgliedstaaten-verlangen-russischen-abzug-aus-ukraine-100.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In der gestrigen 19 Uhr heute-Sendung des ZDF sagte der Reporter in New York, <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-19-uhr\/heute-19-uhr-vom-23-februar-2023-100.html\">dass alles unter 143 Stimmen ein gro&szlig;er Erfolg f&uuml;r Russland w&auml;re<\/a>. Und amerikanische Medien wie die New York Times <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2023\/02\/23\/world\/russia-ukraine-geopolitics.html\">sehen es &auml;hnlich<\/a>. &bdquo;The West Tried to Isolate Russia. It Didn&rsquo;t Work.&ldquo; Dagegen analysiert die Kollegin der Zeit, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-02\/un-vollversammlung-ukraine-russland-krieg-annalena-baerbock-diplomatie\">Alice Bota<\/a>, mit einem Trick (man habe nur 120 Stimmen erwartet) an der Realit&auml;t vorbei. <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>Am Nachmittag Ortszeit fiel die Entscheidung: 141 Jastimmen und eine Neinstimme mehr als vor gut einem Jahr (Mali stimmte dieses Mal dagegen), bei 32 Enthaltungen. Auch Lulas Brasilien stimmte f&uuml;r die Resolution. Ein diplomatischer Erfolg. Die Gespr&auml;che mit &Auml;thiopien, mit Senegal, Brasilien und Nigeria, die Annalena Baerbock bis zum Schluss gef&uuml;hrt hatte, die vielen SMS, die Versuche, sich von den russischen und belarussischen diplomatischen St&ouml;raktionen nicht beirren zu lassen, haben sich ausgezahlt.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zur Blutspur der NATO und wie sie enden k&ouml;nnte: Die USA isolieren<\/strong><br>\nScholz hatte recht mit seinem Begriff von der Zeitenwende &ndash; aber in einem ganz anderen Sinne als von ihm vermutet. Was in der Ukraine passiert, ist m&ouml;glicherweise der Beginn vom Ende dieser westlichen Dominanz und Arroganz. Obwohl die NATO alle ihre R&uuml;stungsfabriken hochf&auml;hrt und zehntausende Ukrainer im professionellen T&ouml;ten trainiert, gelingt es ihr anders als gegen Jugoslawien oder den Irak nicht, die russische Armee zu zerst&ouml;ren und den Menschen im Donbass oder auf der Krim wie in der restlichen Ukraine den Gebrauch der russischen Sprache zu verbieten. Die Wirtschaftssanktionen der USA, der EU und Japans erweisen sich zunehmend als stumpfe Waffe. Sie senken den Lebensstandard vor allem der westeurop&auml;ischen und insbesondere der deutschen Bev&ouml;lkerung. Statt wie von der gef&auml;hrlichsten Au&szlig;enministerin, die Deutschland je hatte, erwartet, Russland &bdquo;in den Ruin&ldquo; zu treiben, beschleunigt diese Sanktionspolitik die Isolation der alten kapitalistischen Welt gegen&uuml;ber der aufstrebenden neuen Welt des globalen S&uuml;dens mit China und Indien an der Spitze. Faktisch st&uuml;tzen sie Russland als das Land, das der milit&auml;rischen Macht der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten nach dem Sieg des vietnamesischen Volkes erstmals wieder Paroli bieten k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nAber Russlands Ruin w&uuml;rde dem Wahn der NATO, die Welt beherrschen zu k&ouml;nnen, Futter geben und die Gefahr noch gr&ouml;&szlig;erer Kriege erh&ouml;hen. Die V&ouml;lker der Welt wollen Frieden. Vom Papst &uuml;ber China und Indien bis hin zu Brasilien haben sich viele angeboten, zwischen der NATO und Russland als den eigentlichen Kriegsparteien zu verhandeln und vorgeschlagen, w&auml;hrenddessen die Waffen ruhen zu lassen. Die NATO will den Krieg in der Ukraine verl&auml;ngern. Wenn Deutschland nicht in dem irrwitzigen Versuch untergehen will, um jeden Preis den Abstieg des Wertewestens verhindern zu m&uuml;ssen, muss sich dieses Land von den USA abkehren und an die Seite Brasiliens, Indiens, Chinas, S&uuml;dafrikas und der anderen Staaten stellen, auf denen die Hoffnung der friedliebenden Menschen dieser Welt ruht. Das w&auml;re die Zeitenwende, die jetzt n&ouml;tig w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/die-usa-isolieren-4777219\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg in der Ukraine: Warum nicht nur Gewalt zum Erfolg f&uuml;hren kann<\/strong><br>\nLobo bleibt in der aktuellen Kolumne seinem alten Prinzip treu. Im April letzten Jahres meinte er, manche Menschen als &ldquo;Lumpen-Pazifisten&rdquo; beschimpfen zu m&uuml;ssen. Von dieser Position aus war es auch nicht weit, um Mahatma Gandhi als &ldquo;sagenhafte Knallt&uuml;te&rdquo; zu bezeichnen.<br>\nLobo kritisierte damals etwa, dass der Friedensbeauftragte der evangelischen Kirchen in Deutschland, Friedrich Kramer, erkl&auml;rte, man d&uuml;rfte den Konflikt nicht gesinnungsethisch angehen. Dagegen pl&auml;dierte Lobo f&uuml;r das Gegenteil und daf&uuml;r, rote Linien zu ziehen.<br>\nEthik ist allerdings nicht willk&uuml;rlich, und Lobo h&auml;tte an dieser Stelle darlegen m&uuml;ssen, warum sich die deutsche &Ouml;ffentlichkeit ausgerechnet in diesem Konflikt engagieren sollte, w&auml;hrend andere Konflikte kaum Beachtung finden.<br>\nWarum nicht Partei ergreifen im Krieg in &Auml;thiopien, im Jemen, in Syrien oder anderswo? Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft f&uuml;r Kriegsursachenforschung listete f&uuml;r das Jahr 2021 weltweit mehr als 25 bewaffnete Konflikte auf &ndash; einige forderten inzwischen Hunderttausende Tote.<br>\nAuch die Gesinnungsethik fragt nach allgemeinen Kriterien, an denen man sich f&uuml;r eine m&ouml;gliche Intervention orientieren k&ouml;nnte. Die Attribute &ldquo;wei&szlig;&rdquo;, &ldquo;Europ&auml;er&rdquo; und &ldquo;christlich&rdquo; d&uuml;rften allerdings nicht die Grundlage f&uuml;r eine Gesinnungsethik bieten. Sie w&auml;ren eher der Ausdruck von Rassismus.<br>\nEbenso schwurbelig ging Lobo die Frage des Pazifismus an: Er unterschied dabei zwischen den &ldquo;Lumpen-Pazifisten&rdquo; und den &ldquo;Vernunftorientierten&rdquo;. Letztere verfolgten &ldquo;einen aufgekl&auml;rten, realistischen Pazifismus&rdquo;, worunter er auch versteht, dass die Angegriffenen den Wunsch versp&uuml;ren, sich zu verteidigen.<br>\nNur, diesen Wunsch hat bislang niemand in Abrede gestellt. Und Verteidigung hei&szlig;t nicht, dass man unbedingt mit Panzern und Gewehren schie&szlig;en; dass man t&ouml;ten muss. Wenn es die Ukrainer wollen, k&ouml;nnten sie auch russischen Besatzern das Leben &ndash; gewaltfrei &ndash; so schwer machen, dass diese sich vielleicht einmal geschlagen geben m&uuml;ssten.<br>\nDer Name Gene Sharp steht f&uuml;r eine Forschung im Kalten Krieg, wie mit gewaltfreien Methoden eine Besatzungsmacht oder eine Diktatur in die Knie gezwungen werden kann. Oppositionelle im Ostblock oder &ndash; nach dem Untergang des Sozialismus in Europa &ndash; in den ehemaligen Sowjetrepubliken nutzten Sharps Hauptwerk als Leitfaden f&uuml;r ihre &ldquo;Revolutionen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Krieg-in-der-Ukraine-Warum-nicht-nur-Gewalt-zum-Erfolg-fuehren-kann-7526092.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Uuml;ber die langfristigen Auswirkungen der Zerst&ouml;rung der Nord Stream 2-Pipeline durch die USA<\/strong><br>\nAm 23. Juni 2022 hat die Plattform Globalbridge.ch unter dem Titel &laquo;Wann endlich erwacht Europa?&raquo; eine Analyse der damaligen geopolitischen Situation von Graham E. Fuller publiziert, die viel Beachtung fand und von etlichen weiteren kritischen Publikationen und Plattformen &uuml;bernommen wurde. Vor ein paar Tagen hat Graham E. Fuller, ehemaliger Vizepr&auml;sident des &laquo;National Intelligence Council&raquo; NIC und in dieser Funktion zust&auml;ndig f&uuml;r die Beurteilung der geopolitischen Situation, eine neue Beurteilung der Situation ver&ouml;ffentlicht &ndash; nicht zuletzt unter Ber&uuml;cksichtigung der von Anfang an vermuteten und jetzt best&auml;tigten Erkenntnis, dass es die USA waren, die Nord Stream 2 zerst&ouml;rt haben. Graham E. Fuller wundert sich erneut, dass Europa seine totale Abh&auml;ngigkeit von den USA &ndash; mit einer mittlerweile illusorisch gewordenen Au&szlig;enpolitik &ndash; nicht erkennt oder nicht wahrhaben will. (cm)<br>\nDie beunruhigende und ausf&uuml;hrliche Reportage des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten Seymour Hersh &uuml;ber Washingtons Sabotage der russischen Gaspipeline Nord Stream 2 nach Deutschland bietet nun eine neue Perspektive auf die folgenschwere Reihe geopolitischer Entwicklungen, die mit dem Krieg in der Ukraine begonnen hat.<br>\nMeine eigene Einsch&auml;tzung der russischen Invasion, die ich letztes Jahr ver&ouml;ffentlicht habe, enthielt eine Analyse, die deutlich von der von Washington dominierten Darstellung des Verlaufs der Ereignisse in der Ukraine abwich und dies auch heute noch tut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/ueber-die-langfristigen-auswirkungen-der-zerstoerung-der-nord-stream-2-pipeline-durch-die-usa\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Objektive und unparteiische Untersuchung des Nord Stream-Vorfalls ist unerl&auml;sslich<\/strong><br>\nAuf Ersuchen Russlands hat der UN-Sicherheitsrat k&uuml;rzlich eine offene Debatte &uuml;ber die Explosion der Nord Stream-Gaspipeline abgehalten, und die Mitglieder des Rates haben ihre jeweiligen Positionen dargelegt. China stellte klar, dass eine objektive, unparteiische und professionelle Untersuchung des Vorfalls in engem Zusammenhang mit den Interessen und Anliegen aller L&auml;nder steht, und unterst&uuml;tzte die Beschleunigung des Untersuchungsprozesses und die rasche Ermittlung der Wahrheit.<br>\nErstens ist die Nord Stream-Pipeline eine wichtige transnationale Infrastruktur- und Energietransportader, und ihre Zerst&ouml;rung hat schwerwiegende negative Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt und die Umwelt. Die Menschen in der Welt haben ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren, und das darf nicht auf oberfl&auml;chliche Weise geschehen.<br>\nAus &ouml;kologischer Sicht f&uuml;hrte die Nord Stream-Explosion zur Freisetzung von Hunderten Millionen Kubikmetern Erdgas. Nach einer Analyse des Umweltprogramms der Vereinten Nationen wird gesch&auml;tzt, dass die Gesamtmenge an Methan, die w&auml;hrend des Vorfalls freigesetzt wurde, innerhalb einer vern&uuml;nftigen Bandbreite von 75 bis 230 Kilotonnen liegt.<br>\nDar&uuml;ber hinaus ist der Nord-Stream-Zwischenfall ein politisches Problem, das die Sicherheit und Stabilit&auml;t Europas als Ganzes betrifft. Eine objektive und neutrale Untersuchung des Vorfalls und die rasche Identifizierung der Hinterm&auml;nner werden allen Parteien helfen, eine rationalere strategische Entscheidung zu treffen und die Hindernisse f&uuml;r eine politische L&ouml;sung der Ukraine-Krise durch Dialog und Verhandlungen zu verringern.<br>\nNoch wichtiger ist, dass eine objektive und unparteiische Untersuchung des Nord Stream-Zwischenfalls angesichts der handfesten Beweise und der zunehmenden Fragen ein starker Garant f&uuml;r internationale Fairness und Gerechtigkeit ist. Es ist die gemeinsame Erwartung der internationalen Gemeinschaft, die Sicherheit der gro&szlig;en transnationalen Infrastrukturen sowie den Frieden und die Ruhe in der Region und der Welt zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/02\/23\/ARTISgjWKYvzNezzk71Mfk1Z230223.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bereits vor der Sitzung des UN-Sicherheitsrates hat China seinen Standpunkt deutlich gemacht. Bitte lesen Sie dazu auch China: Verantwortliche f&uuml;r Zerst&ouml;rung von Nord-Stream-Gaspipeline sollten zur Rechenschaft gezogen werden und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94165#h08\">China fordert &bdquo;objektive, unparteiische und professionelle Untersuchung&ldquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Raketen nach Blutbad<\/strong><br>\nZahl der Toten von Nablus gestiegen. Gegenseitige Angriffe als Folge. Generalstreik im Westjordanland.<br>\nKeine Woche ohne Tote. Am Mittwoch starben im Westjordanland bei einer Razzia der israelischen Armee in Nablus zehn Menschen. Eine weitere Person erlag einen Tag sp&auml;ter ihren Verletzungen durch Tr&auml;nengas, mehr als 100 Menschen wurden verletzt. Das meldete laut dpa das Ministerium f&uuml;r Gesundheit in Ramallah. Die Armee war nach Informationen der israelischen Internetzeitung Times of Israel auf der Suche nach einem Mitglied der im vergangenen Jahr gegr&uuml;ndeten Gruppe &raquo;H&ouml;hle der L&ouml;wen&laquo;. W&auml;hrend der Razzia stie&szlig;en die Soldaten der Spezialeinheit JAMAM auf heftige Gegenwehr. Der Verd&auml;chtige und zwei weitere M&auml;nner verschanzten sich in einem Haus in der Altstadt. Einer wurde beim Versuch zu fliehen erschossen, die anderen beiden starben im Geb&auml;ude. &raquo;Zur selben Zeit marschierte eine gro&szlig;e Zahl israelischer Streitkr&auml;fte in die Altstadt und das Stadtzentrum ein, breitete sich aus und feuerte wahllos auf Pal&auml;stinenser in der Gegend&laquo;, berichtete die in den USA beheimatete, j&uuml;dische Nachrichtenseite Mondoweiss am Mittwoch. In ganz Nablus sei es zu Zusammenst&ouml;&szlig;en mit Jugendlichen gekommen, die Steine auf die Besatzungsmacht warfen. In der Nacht zum Donnerstag flogen mindestens sechs Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel, ohne Menschen zu verletzen. Laut Informationen der Agentur AFP bekannte sich die Gruppe &raquo;Islamischer Dschihad&laquo; zu der Attacke. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin Ziele in Gaza an. Darunter war ein Milit&auml;rposten der Kassam-Brigaden im Fl&uuml;chtlingslager Asch-Schati, wie das pal&auml;stinensische Nachrichtennetzwerk Kuds Al Ekhbariya berichtete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445544.nahostkonflikt-raketen-nach-blutbad.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwarzarbeit: Wirtschaftskriminalit&auml;t verursacht Milliardensch&auml;den<\/strong><br>\nSchwarzarbeit und Schattenwirtschaft verursachen Milliarden an volkswirtschaftlichen Sch&auml;den. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit geht mit gro&szlig;em Einsatz und Fachwissen dagegen vor. Aber ihre Ressourcen reichen nicht. Das #schlaglicht 07\/2023 fordert mehr Stellen und Ausbildungskapazit&auml;ten.<br>\nIn dieser Woche hat der Karneval sein Ende gefunden. Nach dem feucht-fr&ouml;hlichen und kost&uuml;mierten Feiern beginnt nun f&uuml;r viele mit dem Fasten die entbehrungsreiche Zeit. Diese k&ouml;nnte auch den Verantwortlichen einer Eventagentur und den von ihr beauftragen Subunternehmen bl&uuml;hen, die in K&ouml;ln w&auml;hrend Weiberfastnacht f&uuml;r die Sicherheit zust&auml;ndig waren. Die beim Zoll ans&auml;ssige Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) hat Anhaltspunkte f&uuml;r Sozialleistungsmissbrauch &ndash; sprich Schwarzarbeit &ndash; festgestellt (hier). Auch beim Mindestlohn sollen Vergehen vorliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++26fcb916-b35b-11ed-8235-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ausbeutung im Gem&uuml;segarten Europas<\/strong><br>\nTrotz Lieferkettengesetz: In deutschen Superm&auml;rkten landen nach rbb-Recherchen weiterhin spanische Bio-Tomaten, die von Migranten unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen produziert werden.<br>\nAus der Ferne schaut Said (Name ge&auml;ndert) auf das riesige Treibhaus, in dem er bis vor kurzen Tomaten geerntet hat. 40 Stunden in der Woche, zum gesetzlichen Mindestlohn von 7,67 Euro pro Stunde, so steht es jedenfalls in seinem Arbeitsvertrag. Doch die Realit&auml;t ist eine andere: &ldquo;Wir arbeiten mehr. Bis zu 70 Stunden pro Woche. Bezahlt werden aber nur 40, von Montag bis Freitag. Samstage und Sonntage und &Uuml;berstunden werden nicht abgerechnet&rdquo;, sagt Said.<br>\nDer Stundenlohn sinkt so auf knapp vier Euro. Doch als Said auf eine faire Bezahlung pocht, habe ihn der Chef sofort entlassen. Nicht das einzige Problem beim Gem&uuml;seproduzenten Bio Cemosa, f&uuml;r den Said gearbeitet hat. Er habe auch erlebt, wie Pflanzenschutzmittel ohne jede Schutzkleidung ausgebracht wurden. Danach h&auml;tten sich die Arbeiter nicht einmal waschen k&ouml;nnen, denn es gebe keine Waschr&auml;ume oder Toiletten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/lieferketten-tomaten-spanien-arbeitsbedingungen-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Zensurposse der Berliner Zeitung: Angst als Instrument der Gleichrichtung<\/strong><br>\nDie Berliner Zeitung ver&ouml;ffentlicht einen Gastbeitrag von Juraprofessoren und Anw&auml;lten, der das Zulassungsverfahren der mRNA-Impfstoffe kritisiert. Kurz darauf l&auml;sst sie ihn kommentarlos wieder verschwinden. Fast eine Woche sp&auml;ter kommt der Beitrag zur&uuml;ck, zusammen mit einer Gegenrede: eine Posse, die im Kleinen zeigt, wie die Gleichrichtung der &ouml;ffentlichen Meinung in Sachen Corona und Impfung auch im Gro&szlig;en umgesetzt wurde. (&hellip;)<br>\nUnd weil alle, die Kritik an den Regierungsma&szlig;nahmen und -deklarationen &uuml;ben, dadurch zu unwissenschaftlichen Scharlatanen geworden sind, mit denen man als Journalist bei Strafe der eigenen Ausgrenzung nicht reden darf, haben agitierende Wissenschaftler bei der Verbreitung und Durchsetzung des herrschenden Narrativs freie Bahn.<br>\nSie k&ouml;nnen Redakteurinnen und Redakteure ungest&ouml;rt von den sonst &uuml;blichen Gegenmeinungen mit ihrem Spin f&uuml;ttern. Wenn welche aus der Reihe tanzen und mit wissenschaftlichen Dissidenten reden, k&ouml;nnen sie diese mit Anrufen und Emails &uuml;berziehen, in denen sie kein gutes Haar an diesen Gespr&auml;chspartnern oder Gastautoren lassen. So lange, bis die Journalisten kleinbeigeben und sich lieber darauf verlegen, Agenturmeldungen umzuformulieren oder brav die akzeptierten Experten nachzubeten &ndash; und nur diese.<br>\nIn der Regel wirkt sich der Totalitarismus der von Gegenmeinungen befreiten Pandemie- und Impfagitatoren aus der Wissenschaft so aus, dass viele abweichende Stimmen erst gar nicht publiziert werden. Das bleibt f&uuml;r das Publikum weitgehend unsichtbar. Dass es in diesem Fall dazu kam, dass ein angsterf&uuml;llter Chefredakteur auf dilettantische Weise einen bereits publizierten Text l&ouml;schen lie&szlig;, ist insofern ein Gl&uuml;cksfall, als er den Mechanismus sichtbar machte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/wyler-berliner-zeitung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93679#h12\">hier<\/a> mit einer Anmerkung auf den Gastbeitrag der Juristen in der Berliner Zeitung hingewiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ruhegehalt in Gefahr: Bei Giffeys Machtkampf geht es auch um zwei Millionen Euro Pension<\/strong><br>\nDie SPD-Politikerin h&auml;ngt an der Macht, will in Berlin weiterregieren. Es geht auch um ihre &bdquo;Rente&ldquo;. Wenn sie scheitert, entscheidet die CDU &uuml;ber ihr Ruhegehalt: Es geht um Millionen Euro.<br>\nDie Berliner w&uuml;nschen sich einen Machtwechsel. Sie wollen k&uuml;nftig nicht mehr von der SPD und Franziska Giffey regiert werden. Laut Ergebnis einer Umfrage des Tagesspiegels und des Meinungsforschungsinstitutes Civey in der Woche nach der Wiederholungswahl sind 65 Prozent der Befragten dagegen, dass die SPD den Regierungschef stellt und damit weiterregiert in Berlin.<br>\nUngeachtet der Stimmung in der Hauptstadt und der krachenden Niederlage der SPD (18,4 Prozent, historisch schlechtestes Ergebnis) treffen sich die Spitzen von SPD, Gr&uuml;ne und der Linken zu Sondierungsgespr&auml;chen. Am Donnerstag steht das n&auml;chste an.<br>\nDass es dabei nicht nur um den Machterhalt von Parteien in der Hauptstadt geht, sondern auch um die ganz pers&ouml;nliche finanzielle Situation der einzelnen Politiker, zeigt das Beispiel der Noch-Regierenden B&uuml;rgermeisterin Franziska Giffey. Denn die 44-j&auml;hrige Spitzenpolitikern muss sich trotz ihres rasanten Aufstiegs, von der Bezirksstadtr&auml;tin in Neuk&ouml;lln &uuml;ber die Stelle der Bundesministerin f&uuml;r Familie bis ins Rote Rathaus, Sorgen um die sonst f&uuml;r Spitzenpolitiker &auml;u&szlig;erst &uuml;ppige Altersversorgung machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/es-geht-um-2-millionen-euro-warum-franziska-giffeys-ueppige-altersversorgung-in-gefahr-sein-koennte-li.320598\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Bitte nicht schie&szlig;en! &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/strong><br>\nDer Angriffskrieg von #Russland auf die #Ukraine feiert ein trauriges Jubil&auml;um. Der #Journalismus hat leider seine Finger viel zu tief drinnen und ergreift Partei&hellip;auch wenn dabei kuriose Fehler passieren, wie der #Spiegel und das #ZDF heute-journal zeigen. Aber zum Gl&uuml;ck haben wir ja das Recht zur Demonstration, auch wenn dadurch viel Geschwurbel auf den Stra&szlig;en unterwegs ist. #Wagenknecht &amp; #Schwarzer wollen friedlich vermitteln, wir sind gespannt.<br>\nAu&szlig;erdem: Marco Buschmann hat eine neue Mission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BJK1ojQtIMk\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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