{"id":94255,"date":"2023-02-26T12:00:54","date_gmt":"2023-02-26T11:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94255"},"modified":"2023-02-28T14:46:51","modified_gmt":"2023-02-28T13:46:51","slug":"eine-schulbank-kostet-20-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94255","title":{"rendered":"\u201eEine Schulbank kostet 20 Euro\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Geschehen ist sie in Afrika. In Uganda. Die Geschichte des Deutschen Michael Rischer auf diesem Kontinent klingt wie ein M&auml;rchen. Dem Weltenbummler, Kameramann und Musiker Rischer, seiner Frau Annett sowie weiteren Helfern und Unterst&uuml;tzern gelang es, &uuml;ber Jahre mit mehreren Projekten direkte, konkrete Hilfe vor Ort zu leisten. In diesen Wochen reist das Paar erneut nach Uganda. Ihre Motivation klingt anders als die der gro&szlig;en Mitwirkenden in dem Spiel &bdquo;Globale Gerechtigkeit&ldquo;: Bei Rischers gewinnen die Menschen vor Ort. Von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8730\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-94255-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230224-Eine-Schulbank-kostet-20-Euro-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230224-Eine-Schulbank-kostet-20-Euro-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230224-Eine-Schulbank-kostet-20-Euro-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230224-Eine-Schulbank-kostet-20-Euro-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=94255-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230224-Eine-Schulbank-kostet-20-Euro-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230224-Eine-Schulbank-kostet-20-Euro-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Eine Schule ohne B&auml;nke<\/strong><\/p><p>Die Geschichte der Rischers nahm ihren Anfang in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, ein Land, im Osten Afrikas gelegen. Kampala liegt am Victoriasee, dem gr&ouml;&szlig;ten Binnensee des Kontinents, und verf&uuml;gt &uuml;ber einen sehr gro&szlig;en, leistungsstarken Hafen, welcher wichtiger Bestandteil der  Binnenschifffahrt, des Handels und der Zusammenarbeit der Anrainerl&auml;nderstaaten Uganda, Ruanda und Kenia ist. Der Deutsche Michael Rischer, aus dem vogtl&auml;ndischen Pausa stammend, weilte und arbeitete seit 2015 mit seiner Frau Annett Rischer, einer Kamerafrau, immer wieder f&uuml;r einige Zeit in dieser atemberaubenden und mitunter schockierenden Metropole. Die Millionenstadt war Ausgangsort von Rischers sozialen Aktivit&auml;ten in der Stadt und im Landesinnern.<\/p><p>Kampala ist dreckig, gef&auml;hrlich, teils sehr arm, berichtete Rischer. &bdquo;Wir hatten sogar einen Begleiter, ein Freund vor Ort, der auf uns aufpasste, wenn wir in Gegenden weilten, die unsicher waren.&ldquo; In den Ghettos der Stadt k&auml;mpfen die vielen, vielen Bewohner Tag f&uuml;r Tag, um ihre meist karge Existenz zu sichern. F&uuml;r Abhilfe der Not der einfachen Leute zu sorgen, dazu werden nur unzureichend Mittel bereitgestellt, wohl auch fehlt der Wille der Regierenden, die Verteilung der Ressourcen, der Ertr&auml;ge, des Geldes, es l&auml;uft wie oft auf dem Kontinent so: wenigen sehr viel, vielen sehr wenig bis nichts. &bdquo;Auch Wahlen &auml;ndern wenig, gerade wieder wurde entschieden, dass alles bleibt, wie es ist&ldquo;, beobachtete Michael Rischer, der f&uuml;r Filmarbeiten aufs Land fuhr.<\/p><p>2019 besuchte er mit seiner Frau in einem Dorf eine Bildungseinrichtung, die King David School. &bdquo;Ich wollte ausloten, wo Unterst&uuml;tzung gebraucht wird. Ich sah diese Schule und kam aus dem Staunen nicht heraus. Das Schulhaus war gef&auml;hrlich nah an einen Berghang errichtet, ich glaube, das geschah ohne eine Baugenehmigung. Die Kinder sa&szlig;en innen auf dem Boden aus festgestampftem Lehm. In einem weiteren Raum brannte ein offenes Feuer, auf dem Reisbrei gekocht wurde, der Rauch vernebelte den Raum, die Kinder husteten.&ldquo; Die Herausforderung lag offen vor den beiden Deutschen: Die Schule braucht B&auml;nke, Tische, eine K&uuml;che. Die Rischers sind Sammler, Macher, keine Zauderer. Sie initiierten &ndash; wieder daheim in der Bundesrepublik &ndash; eine Spendenaktion, bei der 1.200 Euro zusammenkamen. &bdquo;Eine Bank kostet in Uganda 20 Euro &hellip;&ldquo;, rechnete Rischer vor. Auch eine neue, eine richtige K&uuml;che wurde so finanziert und neben dem Schulgeb&auml;ude inklusive Rauchdunst-Abzugshaube errichtet.  <\/p><p><strong>Musik erzeugt Hoffnung, Musiker sind Botschafter, junge Leute noch dazu<\/strong><\/p><p>Die Finanzierung der Schulb&auml;nke, inzwischen haben Rischer und seine Mitstreiter &uuml;ber 300 St&uuml;ck f&uuml;r um die 30 Klassenzimmer bezahlen und anliefern k&ouml;nnen, gelang auch dank der Musik.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich bin Musiker, es lag nah, dass da was mit Musik zu machen ist. Ich sa&szlig; mit Musikern zusammen und wir besprachen, wie das unter Kollegen halt so ist, ob und wie wir zusammen etwas aufnehmen k&ouml;nnten. Die Idee wurde geboren, eine CD aufzunehmen, Kinder und Jugendliche sollten ihre Texte in Lieder packen. Die Texteinspielungen und Songs wurden in einem Studio in Kampala realisiert. Die Musik wurde dann in Deutschland fertig produziert. Der Plan f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung war: Die CD wird nicht verkauft, sie bekommt, wer 20 Euro f&uuml;r je eine Bank spendet.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Reggae-CD &bdquo;Songs from the Ghetto&ldquo; ist ein klanglich vielf&auml;ltiges, ein wortreiches, kraftvolles Werk &uuml;ber das Leben der Kinder, die nicht auf der ugandischen Sonnenseite leben. Die jungen K&uuml;nstler packten mit Wucht alles in das Werk: Alltag, Schule, Klimawandel, Pandemie, Tr&auml;ume, Kampf ums Essen, Alkoholismus, Gewalt, Hass, Ausgrenzung, Dem&uuml;tigung von M&auml;dchen und Frauen. Die Kinder wissen, was sie wollen: eine gerechte Welt, eine des Friedens, der Gewaltlosigkeit, der Verst&auml;ndigung, ein Uganda der Sonne f&uuml;r alle Bewohner. Die jungen K&uuml;nstler bedienten sich auch der Stilrichtung des Rap, HipHop made in Uganda sozusagen.<\/p><p><strong>Warum m&uuml;ssen Deutsche helfen, damit eine ugandische Schule Schulb&auml;nke erh&auml;lt?<\/strong><\/p><p>Michael Rischer antwortete darauf: &bdquo;Das h&auml;ngt damit zusammen, dass es in Uganda ein sehr ausgepr&auml;gtes Oben und Unten gibt. Einerseits gibt es die feinen, elit&auml;ren Schulen, die schicken H&auml;user. Andererseits gibt es die &auml;rmlichen Dorfschulen, f&uuml;r die kein Geld, f&uuml;r nichts etwas zur Verf&uuml;gung steht, in Gemeinden, wo die dort lebenden Familien wie &uuml;berall Schulgeld bezahlen m&uuml;ssen. Das Schulgeld betr&auml;gt Minimum alle drei Monate um die 80 Euro f&uuml;r ein Kind. Der monatliche Durchschnittslohn schwankt in Uganda zwischen 30 und 80 Euro. Und ugandische Familien haben meist acht bis zw&ouml;lf Kinder &hellip;&ldquo; <\/p><p><strong>Die kleine und die gro&szlig;e Politik<\/strong><\/p><p>Die Rischers sind Aktivisten einer Politik der kleinen Schritte. Ihr Engagement, der Erfolg der direkten Aktionen &ndash; und sei es, B&auml;nke f&uuml;r Schulen zu finanzieren, Musik zu machen und Kampagnen f&uuml;r die F&ouml;rderung von M&auml;dchen und Frauen zu organisieren &ndash; sollten ein Umdenken f&uuml;r die gro&szlig;e Politik einl&auml;uten helfen. Derweil ist es noch immer so: Europ&auml;er, Deutsche, schlicht &bdquo;der Westen&ldquo;, die &bdquo;Erste Welt&ldquo; schauen gern in Richtung Dritte Welt und interessieren sich f&uuml;r diese dann, wenn sie ein eigenes Interesse an Beziehungen und Kooperationen haben, lautet die oft wahrgenommene Erfahrung. Meist sind diese Beziehungen wirtschaftlicher Art, der Reichtum der (Zweiten und) Dritten Welt lockt, beinahe Goldgr&auml;berstimmung kommt auf, wenn entsprechend begehrte Rohstoffe vorhanden sind. An diese zu kommen, dazu braucht es die Zusammenarbeit mit afrikanischen L&auml;ndern und am besten bedarf es einer solchen, die zu einem beiderseitigen Nutzen f&uuml;hrt. Aber das lehrt die Erfahrung, die Vorteile streichen gern und professionell der Westen und die Eliten afrikanischer Nationen ein, w&auml;hrend die vielen Menschen des Kontinents stets und immer wieder leer ausgehen. Interessiert wird vom Norden nach Gespr&auml;chen mit afrikanischen Regierungen erst dann ersucht, wenn man zum Beispiel erreichen will, dass der st&auml;rker und st&auml;rker werdende Fl&uuml;chtlingsstrom aus bekannten Gr&uuml;nden (Not, Armut, Perspektivlosigkeit, Gewalt, Krieg, Hunger, Korruption) nach Norden nachl&auml;sst. Tut er aber nicht, weil die Ursachen f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me nicht in Kooperation bek&auml;mpft werden, beobachtet auch Michael Rischer.<\/p><p><strong>Rotstift vs. Entwicklungsarbeit und doch etwas Hoffnung?<\/strong><\/p><p>Afrika ist ein Kontinent, auf dem es viel zu holen gibt, und doch gibt es bis heute sehr viele Krisen, N&ouml;te, die nicht gel&ouml;st sind, von echter Partnerschaft kann keine Rede sein, ist sie denn &uuml;berhaupt gewollt? Schauen wir auf die Bundesrepublik, es t&auml;te dringend not, sich richtig zu engagieren, stattdessen stehen massive R&uuml;stungsinvestitionen auf dem Zettel, in Sachen Entwicklungszusammenarbeit und humanit&auml;re Projekte wird dagegen der Rotstift angesetzt. Armuts- und Hungerbek&auml;mpfung, Krisenvorsorge, Klimaschutzprojekte werden hinten angestellt.<\/p><p>Michael Rischer gibt sich in diesen Tagen dennoch optimistisch, die neuerliche Reise nach Uganda wird sogar von einem Kamerateam des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks MDR begleitet. &bdquo;Vonseiten der S&auml;chsischen Staatsregierung erfuhr ich, dass sie eine engere Zusammenarbeit mit Uganda anstrebt.&ldquo; Ein Auszug aus einer aktuellen Erkl&auml;rung aus der Dresdner Staatskanzlei:  <\/p><blockquote><p>\n&raquo;Mit dem Beschluss ebnen wir den Weg, unsere guten Beziehungen mit Uganda nachhaltig zu festigen. Fundament f&uuml;r diesen L&auml;nderschwerpunkt bilden die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Aktivit&auml;ten von s&auml;chsischen Organisationen vor Ort. Wir wollen, dass k&uuml;nftig auch Schulen und Kommunen aus unseren beiden L&auml;ndern Partnerschaften eingehen. Ebenso wollen wir Kooperationen auf wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene bef&ouml;rdern. Hier gibt es bereits gute Verbindungen, etwa zwischen dem Universit&auml;tsklinikum Leipzig und dem Kiruddu Krankenhaus Kampala sowie zwischen ugandischen und s&auml;chsischen Unternehmen im Agrar- oder IT-Sektor&laquo;, betonte Staatskanzleichef Oliver Schenk am Mittwoch.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Uganda soll auf unterschiedlichen Ebenen gest&auml;rkt werden. Dazu geh&ouml;ren unter anderem Kooperationen bei zivilgesellschaftlichen Aktivit&auml;ten sowie im Bereich der Wissenschaft &ndash; insbesondere mit dem Schwerpunkt Gesundheit &ndash; und der beruflichen Bildung. Ebenso will der Freistaat den Aufbau von Schul- und f&ouml;rmlichen Kommunalpartnerschaften k&uuml;nftig unterst&uuml;tzen. Verst&auml;rkt werden soll auch die Zusammenarbeit von ugandischen und s&auml;chsischen Unternehmen.<\/p>\n<p>Mit dem Kabinettsbeschluss stellt die S&auml;chsische Staatskanzlei aus ihrem Budget f&uuml;r entwicklungspolitische Ma&szlig;nahmen in diesem und dem n&auml;chsten Jahr jeweils 200.000 Euro f&uuml;r die Zusammenarbeit mit Uganda bereit. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen Projekte in Uganda &uuml;ber den S&auml;chsischen Kleinprojektefonds finanziell unterst&uuml;tzt werden, den die Stiftung-Nord-S&uuml;d Br&uuml;cken verwaltet.\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p><p>Die Regierungsparteien Sachsens hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, eine Entwicklungspartnerschaft mit einer konkreten Region aufzubauen. Eine Studie der in Dresden ans&auml;ssigen Universit&auml;t der Vereinten Nationen UNU-FLORES aus dem Jahr 2020 hat ergeben, dass die Verbindungen auf Ebene der Zivilgesellschaft nach Uganda besonders intensiv sind. Aktuell sind zehn Nichtregierungsorganisationen mit ugandischen Partnern vor Ort t&auml;tig und es bestehen Kooperationen zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen aus Uganda und Sachsen. Eine Delegationsreise unter Leitung von Staatsminister Schenk best&auml;tigte die positive Einsch&auml;tzung der UNU-FLORES-Studie. Der ugandische Pr&auml;sident Yoweri Museveni lud nach einem pers&ouml;nlichen Treffen mit dem Minister und einer s&auml;chsischen Delegation in einem Schreiben zu einer engeren Zusammenarbeit ein. (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.medienservice.sachsen.de\/medien\/news\/1062081\">sachsen.de<\/a>)<\/p><p><strong>Afrikas Lage ist ernst<\/strong><\/p><p>Michael und Annett Rischer wissen, dass der Westen eine echte Partnerschaft mit Afrika aufbauen muss. Die Lage auf dem Kontinent ist katastrophal. Kriege, lokale, regionale, nationale Konflikte toben oder lodern latent, die schlimmste Nahrungskrise seit vier Jahrzehnten w&uuml;tet und auf sie folgen explodierende Energie- und Lebensmittelpreise. Vielen L&auml;ndern Afrikas droht gar der Staatsbankrott aufgrund steigender Inflationsraten. Noch immer haben viele L&auml;nder des Kontinents damit zu tun, sich von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu erholen.<\/p><p><strong>Entwicklungsorganisation fordert Umdenken des Westens<\/strong><\/p><p>Die Haltung vieler afrikanischer L&auml;nder komme nicht von irgendwoher: Bei einer UN-Abstimmung zum Krieg in der Ukraine enthielten sich deren Regierungen, die Zur&uuml;ckhaltung bei der UNO-Generalversammlung, die im Westen mit mangelnder Solidarit&auml;t erkl&auml;rt und emp&ouml;rt zur&uuml;ckgewiesen wurde, sei mit einem geringen Vertrauen gegen&uuml;ber dem Westen als verl&auml;sslicher Partner zu erkl&auml;ren, beobachtet die Entwicklungsorganisation ONE. Russische und chinesische Unterst&uuml;tzung und Investitionen in Afrika seien f&uuml;r deren Regierungen von enormer Bedeutung. &bdquo;Wobei mich die Aktivit&auml;ten Chinas auf dem ganzen Kontinent schon beunruhigen&ldquo;, sagt Michael Rischer.<\/p><p>Die Rischers registrieren darum westliche Bem&uuml;hungen wie die aus Dresden mit Zuversicht, denn Europas Zukunft ist mit der von Afrika direkt verbunden. Und ihre eigene Mitwirkung der Unterst&uuml;tzung wie der Reise gen Uganda soll ein kleiner Beitrag dazu sein, so die Rischers. Rischer bilanziert: &bdquo;Inzwischen haben wir fast 500 B&auml;nke von einheimischen Tischlern aus einheimischen H&ouml;lzern bauen lassen und so 22 Schulen mit B&auml;nken ausgestattet. Dazu erhielten fast 3.000 M&auml;dchen Afripads, um w&auml;hrend ihrer Periode die Schule besuchen zu k&ouml;nnen. Eben in diesen Tagen stellen wir sechs gro&szlig;e 10.000-Liter-Wassertanks an Schulen auf, damit die Kids in der Trockenzeit Wasser haben f&uuml;r Hygiene und zum Kochen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.one.org\/de\/die-themen\/\">one.org\/de\/die-themen\/<\/a><\/p><p>Titelbild: &copy; Privat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschehen ist sie in Afrika. In Uganda. Die Geschichte des Deutschen Michael Rischer auf diesem Kontinent klingt wie ein M&auml;rchen. Dem Weltenbummler, Kameramann und Musiker Rischer, seiner Frau Annett sowie weiteren Helfern und Unterst&uuml;tzern gelang es, &uuml;ber Jahre mit mehreren Projekten direkte, konkrete Hilfe vor Ort zu leisten. In diesen Wochen reist das Paar erneut<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94255\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":94256,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,20,132],"tags":[881,430,1487,2222,1123,2240],"class_list":["post-94255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-landerberichte","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-armut","tag-bildungsausgaben","tag-entwicklungshilfe","tag-humanitaere-hilfe","tag-sachsen","tag-uganda"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/20220408_140924.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94255"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94446,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94255\/revisions\/94446"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/94256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}