{"id":94291,"date":"2023-02-26T15:00:48","date_gmt":"2023-02-26T14:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94291"},"modified":"2023-03-10T14:11:05","modified_gmt":"2023-03-10T13:11:05","slug":"unser-weg-in-die-digitale-diktatur-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94291","title":{"rendered":"Unser Weg in die digitale Diktatur (2\/2)"},"content":{"rendered":"<p>In der &Uuml;berzeugung, dass sich die qualitative und quantitative Beschaffenheit der sich abzeichnenden zuk&uuml;nftigen Entwicklungen besonders gut durch Vergleiche mit fr&uuml;heren Gegebenheiten beurteilen l&auml;sst, soll zun&auml;chst &ndash; beginnend mit den &bdquo;fetten Jahren&ldquo; der Nachkriegszeit &ndash; ein Blick auf die einstmals &uuml;blichen Lebensbedingungen geworfen werden. Zwar sind die eigenen diesbez&uuml;glichen Erfahrungen weitgehend auf die damalige BRD beschr&auml;nkt, d&uuml;rften aber dennoch ausreichen, um das Ausma&szlig; der strukturellen Ver&auml;nderungen einschlie&szlig;lich der daraus resultierenden Umgestaltungen des allt&auml;glichen Lebens zu veranschaulichen. Dabei versteht es sich von selbst, dass die hier aus Gr&uuml;nden der &Uuml;bersichtlichkeit getrennt voneinander dargestellten Epochen in Wirklichkeit flie&szlig;end ineinander &uuml;bergegangen sind und dementsprechend nicht mit einer klaren zeitlichen Zuordnung versehen werden k&ouml;nnen. Dem als Zeitzeugenbericht angelegten ersten Teil dieses Artikels (Retrospektive) folgt ein zweiter Teil (Machtkampf), in dem es um den Versuch einer Ausleuchtung der im Hintergrund wirkenden Kr&auml;fte und deren zuk&uuml;nftige Absichten geht. F&uuml;r beide Teile gilt, dass schon allein aus Platzgr&uuml;nden nicht auf alle der hierf&uuml;r in Frage kommenden Einzelthemen eingegangen werden kann. Von <strong>Magda von Garrel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Lesen Sie auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94286\">den ersten Teil<\/a>, der gestern erschienen ist.<\/em><\/p><p><strong>Teil 2: Machtkampf<\/strong><\/p><p><strong>Machtziele<\/strong><\/p><p>F&uuml;r beinahe alle menschlichen Gesellschaften und Epochen gilt, dass das von den jeweils Herrschenden verfolgte oberste Ziel darin besteht, die einmal erlangte Macht zu erhalten und m&ouml;glichst noch zu vergr&ouml;&szlig;ern. Auch die daf&uuml;r eingesetzten Machtmittel und -methoden unterscheiden sich nicht grundlegend von den heutigen Vorgehensweisen.<\/p><p>Dennoch gibt es Unterschiede, da man inzwischen nicht mehr alle &bdquo;Untertanen&ldquo; dieser Welt religi&ouml;s beeinflussen und f&uuml;r dumm verkaufen kann. Auf diesen Umstand haben sich die Eliten eingestellt, indem sie sich hinsichtlich ihrer (Etappen-)Ziele wenigstens ein bisschen in die Karten gucken lassen.<\/p><p>Ein (f&uuml;r die westlichen Eliten stehendes) Beispiel ist das von Klaus Schwab (Gr&uuml;nder des Weltwirtschaftsforums WEF) und Thierry Malleret verfasste Buch &bdquo;Covid-19: THE GREAT RESET&ldquo;. [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Zum nicht geringen Erstaunen vieler Leser wird in diesem Buch festgestellt, dass sich Neoliberalismus und Globalisierung prinzipiell &uuml;berlebt h&auml;tten und sozial-&ouml;kologische Aspekte zuk&uuml;nftig viel st&auml;rker ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssten.<\/p><p>Globalisierung k&ouml;nne zwar nicht sofort aufgegeben werden, m&uuml;sse aber im Sinne des &bdquo;great reset&ldquo; genannten &bdquo;gro&szlig;en Umbruchs&ldquo; in eine &bdquo;global governance&ldquo; &uuml;berf&uuml;hrt werden. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es dazu im Kapitel 1.4.1 (Globalisierung und Nationalismus): &bdquo;Die Schaffung einer viel inklusiveren und gerechteren Form der Globalisierung, die sie sowohl sozial als auch &ouml;kologisch nachhaltig macht, ist der einzige gangbare Weg, den R&uuml;ckzug (<em>gemeint: R&uuml;ckzug aus der Globalisierung<\/em>) zu bew&auml;ltigen. Dies erfordert politische L&ouml;sungen, &hellip; , und eine Form wirksamer Global Governance.&ldquo;<\/p><p>Davon, dass hinter dieser Empfehlung und den vielen wohlklingenden Worten die Angst vor einem endg&uuml;ltigen Zusammenbruch des Kapitalismus (und damit vor einem totalen Machtverlust) stecken k&ouml;nnte, ist nur indirekt (im Zusammenhang mit der Er&ouml;rterung sozialer Unruhen) die Rede: &bdquo;Soziale Unruhen wirken sich sowohl auf das wirtschaftliche als auch auf das soziale Wohlergehen negativ aus, aber es muss unbedingt betont werden, dass wir potenziellen sozialen Unruhen nicht machtlos gegen&uuml;berstehen, aus dem einfachen Grund, dass Regierungen und in geringerem Ma&szlig;e auch Unternehmen und andere Organisationen sich darauf vorbereiten k&ouml;nnen, das Risiko durch die richtige Politik zu mindern.&ldquo; (Kapital 1.3.2: Soziale Unruhen)<\/p><p>Wie die bef&uuml;rchteten sozialen Unruhen per &bdquo;global governance&ldquo; unterdr&uuml;ckt werden k&ouml;nnten, l&auml;sst der bereits seit Jahren weltweit vorbereitete Machtzuwachs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erahnen. Bis 2009 konnte die WHO eine Pandemie nur im Zusammenhang mit nachgewiesener weltweiter &Uuml;bersterblichkeit ausrufen, aber gut ein Jahrzehnt sp&auml;ter war dieser Nachweis nicht mehr erforderlich, sodass Schwab und Malleret im Schlusskapitel ihres Buches freim&uuml;tig eingestehen konnten: &bdquo;Betrachtet man jedoch den Prozentsatz der betroffenen Weltbev&ouml;lkerung, so ist die Coronakrise auf globaler Ebene (bisher) eine der am wenigsten t&ouml;dlichen Pandemien, die die Welt in den letzten 2000 Jahren erlebt hat. &hellip; Ende Juni 2020 (zu einer Zeit, in der der Ausbruch noch immer in Lateinamerika, S&uuml;dasien und einem Gro&szlig;teil der USA w&uuml;tet), hat COVID-19 weniger als 0,006% der Weltbev&ouml;lkerung get&ouml;tet.&ldquo;<\/p><p>Dessen ungeachtet wurde der Abschluss eines weltweit g&uuml;ltigen Pandemievertrages [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>], der sp&auml;testens 2024 in Kraft treten soll, auch vom Weltwirtschaftsforum (im Verbund mit der Europ&auml;ischen Union, der Weltbank, des Weltw&auml;hrungsfonds, der Welthandelsorganisation und vielen privaten Interessenten beziehungsweise Investoren) weiter vorangetrieben. Eine hierf&uuml;r wichtige Zuarbeit leistete Lothar Wieler (ehemaliger Pr&auml;sident des Robert Koch-Instituts) bereits 2021 als Vorsitzender des IHR Review Committees.<\/p><p>Unter Wielers Leitung wurden die f&uuml;r die Ausrufung einer Pandemie zu beachtenden IHR (International Health Regulations) nochmals abgeschw&auml;cht und zugleich Vorschl&auml;ge zur Durchsetzung von Pr&auml;ventions- und Sanktionsma&szlig;nahmen unterbreitet. Ein auf dieser Grundlage beschlossener Pandemievertrag w&uuml;rde bedeuten, dass die WHO beispielsweise vorbeugende Impfungen oder Tests anordnen und in relativ kurzen Zeitabst&auml;nden Pandemien ausrufen kann. Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rde sie &uuml;ber so viele Machtmittel verf&uuml;gen (Einsch&uuml;chterung und Bestrafung der Widerstand leistenden Nationen), dass es einer (zumindest zeitweiligen) Weltherrschaft gleichk&auml;me. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die WHO schon jetzt zu 80% privat finanziert wird.<\/p><p>Dass die WHO als erste der ohnehin weltweit t&auml;tigen Organisationen derma&szlig;en gest&auml;rkt werden soll, h&auml;ngt mit der Krise zusammen, in der sich der Kapitalismus seit geraumer Zeit befindet. Die nat&uuml;rlichen Ressourcen sind zu einem gro&szlig;en Teil bereits ersch&ouml;pft, und auch der Bereich der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge ist vielfach schon so &bdquo;abgegrast&ldquo;, dass sich immer mehr Investoren auf die letzten gro&szlig;en gewinntr&auml;chtigen Anlagem&ouml;glichkeiten st&uuml;rzen, deren gemeinsamer Nenner in einer Ausbeutung der menschlichen (Gesundheits-)Daten als unabdingbare Grundlage f&uuml;r die Entwicklung immer neuer Produkte und Dienstleistungen besteht. Dabei versteht es sich von selbst, dass sich entsprechende WHO-Anordnungen sehr &bdquo;gesch&auml;ftsf&ouml;rdernd&ldquo; auswirken w&uuml;rden.<\/p><p>Das &ndash; aus Sicht der Kapitalisten &ndash; Sch&ouml;nste daran ist, dass der kontinuierliche Anstieg des Datenvolumens einhergeht mit einem ungeheuren Anstieg der Kontroll- und Steuerungsm&ouml;glichkeiten, zu denen (nach den schon jetzt bekannt gewordenen Szenarien) folgende Etappenziele geh&ouml;ren: Mit Ausnahme der zielbestimmenden Eliten sollen die Menschen (wie Kinder) dazu gebracht werden, sich &bdquo;freiwillig&ldquo; im Sinne eines tugendhaften Verhaltens erziehen zu lassen, sich permanenten Fremd- und Eigenkontrollen zu unterwerfen, sich an ein &bdquo;Leben&ldquo; in k&uuml;nstlichen Welten zu gew&ouml;hnen, kurzum: sich mehr und mehr der nicht messbaren menschlichen Bed&uuml;rfnisse zu entledigen und sich komplett entm&uuml;ndigen zu lassen.<\/p><p>Angesichts solcher Zielvorstellungen kann zusammenfassend festgestellt werden, dass deren Verwirklichung eine weltumspannende Diktatur mit sich br&auml;chte. Der Unterschied zu den &bdquo;herk&ouml;mmlichen&ldquo; Diktaturen best&uuml;nde darin, dass die diktatorische Steuerung v&ouml;llig anonym von einigen wenigen Schaltzentralen aus erfolgen w&uuml;rde.<\/p><p>Das f&uuml;r die Eliten noch ungel&ouml;ste Problem l&auml;sst sich wie folgt skizzieren: Je mehr Digitalisierung und KI voranschreiten, desto mehr Arbeitskr&auml;fte werden &bdquo;freigesetzt&ldquo;, die irgendwie &bdquo;mitgeschleppt&ldquo; und ruhiggestellt werden m&uuml;ssen. Die (hier unm&ouml;glich zu beantwortende) Frage ist, zu welchen Mitteln die Eliten greifen w&uuml;rden, wenn die Beschwichtigungsma&szlig;nahmen nicht mehr ausreichen.<\/p><p><strong>Machtinstrumente<\/strong><\/p><p>Je ungleicher Macht und Verm&ouml;gen verteilt sind, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Angst der Eliten vor einem Aufstand der &bdquo;Unterprivilegierten&ldquo;. In der Vergangenheit endeten tats&auml;chlich ausgebrochene Revolten zumeist mit einer brutalen Niedermetzelung der Aufst&auml;ndischen.<\/p><p>In der heutigen Zeit wird diese Form der Unterdr&uuml;ckung nicht mehr so oft angewandt, was den R&uuml;ckgriff auf andere &bdquo;bew&auml;hrte&ldquo; Mittel zum Schutz der M&auml;chtigen vor der eigenen Bev&ouml;lkerung aber nicht ausschlie&szlig;t. Ganz im Gegenteil sind diese (zumindest teilweise und nicht zuletzt als Folge der Digitalisierung) zu ganz neuer Bl&uuml;te erwacht.<\/p><p>Als Beispiel sei die Spionaget&auml;tigkeit genannt, die kaum noch auf vor Ort t&auml;tige Menschen aus Fleisch und Blut angewiesen ist, wenn es um das Aussp&auml;hen fremdl&auml;ndischer Aktivit&auml;ten einerseits und (je nach Bedarf) der eigenen Bev&ouml;lkerung andererseits geht. Im Zuge der Erweiterung des Aussp&auml;hspektrums ist es schlie&szlig;lich auch noch gelungen, gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung an der eigenen &Uuml;berwachung (allerdings meistens unbewusst) zu beteiligen.<\/p><p>Mehr oder weniger gleich geblieben ist die Rolle der uns als &bdquo;Freund und Helfer&ldquo; angepriesenen Polizei, die nach wie vor zum Schutz kapitalistischer Interessen eingesetzt wird. Um nur einige der bekannteren Beispiele zu nennen: Castor-Transporte, Waldrodungen, Dorfr&auml;umungen und\/oder Verhaftungen unliebsamer Demonstranten. Die sich daran anschlie&szlig;enden juristischen Verfahren zeichnen sich ebenfalls (und zunehmend) durch eine unangemessene H&auml;rte aus.<\/p><p>Als weitere Diener der Macht sind Beratungsgesellschaften und\/oder die in vielen Beh&ouml;rden und Organisationen ebenfalls anzutreffenden Lobbyisten t&auml;tig, deren Zahl inzwischen kaum noch &uuml;berschaubar ist. Ihr Selbst- und Aufgabenverst&auml;ndnis besteht darin, alle Gesetzesvorhaben schon im Vorfeld so zu beeinflussen, dass die Interessen ihrer Auftraggeber niemals ernsthaft tangiert sind.<\/p><p>Im Gegensatz zu fr&uuml;heren Zeiten kann mittlerweile auch von einer &bdquo;willf&auml;hrigen Journaille&ldquo; gesprochen werden, da deren Beitr&auml;ge (von wenigen Ausnahmen abgesehen) schon seit Jahren mit der jeweils vorgegebenen Sprachregelung &uuml;bereinstimmen. Selbst zahlreiche Wissenschaftler haben sich zu &bdquo;Erf&uuml;llungsgehilfen&ldquo; degradieren lassen, wobei in beiden F&auml;llen die Folgen der Privatisierungen (Stichworte: Prekarisierung der Arbeitspl&auml;tze und drohender Verlust der Sponsorengelder) eine gro&szlig;e Rolle gespielt haben d&uuml;rften. Dass aber auch der davon nicht so betroffene Bereich der Rechtsprechung mehrheitlich in diese Linie eingeschwenkt ist, kann wohl nur mit vorauseilendem Gehorsam erkl&auml;rt werden.<\/p><p>Ein trotz der gro&szlig;en Bedeutung oft &uuml;bersehenes Machtinstrument ist die Gestaltung des Bildungswesens. Zu der bereits vollzogenen Verengung des Bildungsverst&auml;ndnisses kommt eine immer gr&ouml;&szlig;er werdende Rolle der Digitalisierung hinzu. Wenn alles (ungeachtet der in der Coronazeit mit dem Selbst- und Hybridlernen erlebten &bdquo;digitalen Entt&auml;uschungen&ldquo;) wie geplant weiterl&auml;uft, werden wir es am Ende mit vielen digital &bdquo;verformten&ldquo; Kindern zu tun haben, die sich zuk&uuml;nftigen digitalen Kontrollmechanismen kaum noch entziehen k&ouml;nnen oder wollen. Das wird es den jetzt aufwachsenden Kindern der Eliten, die sich &uuml;berwiegend noch ganz nat&uuml;rlich entwickeln d&uuml;rfen, sp&auml;ter sehr leicht machen, ihre &bdquo;digital gedopten&ldquo; Altersgenossen zu beherrschen.<\/p><p>Alle bislang erw&auml;hnten Machtinstrumente werden &uuml;bertroffen vom Milit&auml;r, dessen Vernichtungspotenzial eine schier unvorstellbare Dimension angenommen hat, da jede neue Erfindung sofort auch milit&auml;risch genutzt wird. Das gilt f&uuml;r den Einsatz von KI (Stichwort: &bdquo;Drohnenkrieger&ldquo; mit eigener Entscheidungskompetenz) ebenso wie f&uuml;r den Einsatz gentechnischer Methoden zur Manipulation von Bakterien, Viren und den von Bakterien und Pilzen produzierten Toxinen. Im Falle eines Falles k&ouml;nnten die Milit&auml;rs f&uuml;r die Verbreitung der (teilweise auch mit Blick auf die spezifischen Anf&auml;lligkeiten bestimmter Ethnien) &bdquo;ma&szlig;geschneiderten&ldquo; Krankheitserreger auf Erfahrungen mit zahlreichen aerosoltechnischen Versuchen aus fr&uuml;heren Jahrzehnten zur&uuml;ckgreifen. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>Unter Einbeziehung verschiedener ziviler Einrichtungen (haupts&auml;chlich Universit&auml;ten) befassen sich die auch in der BRD schon relativ fr&uuml;h vom Milit&auml;r eingerichteten Gen-Labore mit der Biowaffen-Forschung. Trotz der 1972 beschlossenen Genfer Konvention (Verbot eines offensiven Einsatzes von Biowaffen) ist diese Forschung erlaubt, solange es sich um eine defensive Schutz- oder Abwehrforschung handelt. Dementsprechend wird die Herstellung gef&auml;hrlicher genmanipulierter Varianten mit dem Argument begr&uuml;ndet, dass die Entwicklung von Schutzimpfungen f&uuml;r die Soldaten nur bei genauer Kenntnis der gegnerischen Biowaffen m&ouml;glich sei.<\/p><p>Aus aktuellem Anlass sei hinzugef&uuml;gt, dass (wenn auch nur indirekt) das RKI ebenfalls schon fr&uuml;h mit der Biowaffenforschung in Kontakt gekommen ist. So wird im Schlussbericht des damaligen Berliner Senats vom 06.09.1989 zu einer Kleinen Anfrage eines AL-Vertreters vom 12.12.1988 [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] eine zeitweilige Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium zugegeben (Antwort auf Frage 2): &bdquo;Hierzu teilte uns der Pr&auml;sident des Bundesgesundheitsamtes (BGA) mit, da&szlig; das Robert-Koch-Institut des Bundesgesundheitsamtes keinen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen hat. Im Jahre 1987 gew&auml;hrte jedoch das US-Verteidigungsministerium dem beim Robert-Koch-Institut besch&auml;ftigten Wissenschaftler, Professor Dr. F., einen einmaligen Zuschu&szlig; von US$ 3.000 als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ausrichtung des Dritten Europ&auml;ischen Kongresses &bdquo;Bacterial Protein Toxins&ldquo;, der vom 28. Juni bis 3. Juli 1987 in &Uuml;berlingen am Bodensee stattfand. Der Zuschu&szlig; wurde Herrn Prof. F. in seiner Eigenschaft als Vorsitzendem des Organisations-Komitees dieser akademischen Konferenz bewilligt, die finanzielle Unterst&uuml;tzung von vielen Seiten erhielt.&ldquo;<\/p><p>Die D&uuml;rftigkeit dieser (im Namen der damaligen Wissenschaftssenatorin Riedm&uuml;ller verfassten) Antwort f&auml;llt erst dann so richtig auf, wenn man den Wortlaut der zugeh&ouml;rigen Frage kennt: &bdquo;Ist es richtig, da&szlig; das US-Verteidigungsministerium im Rahmen seines Biowaffen-&ldquo;Verteidigungs&ldquo;-Programms (Biological Defense Research Program) 1986\/87 einen Vertrag mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) abgeschlossen hat, wie dies in einer Gerichtsakte des District Court of Columbia vom Pentagon angegeben wurde (Civil Action No. 86-2436, Kopie liegt bei)?&ldquo;<\/p><p><strong>Machtmethoden<\/strong><\/p><p>&Auml;hnlich wie bei den hier kurz dargestellten Machtinstrumenten geht es auch bei den von den Eliten praktizierten Machtmethoden oft darum, die eigene Angst vor einem Machtverlust durch Ver&auml;ngstigung der Bev&ouml;lkerung in Schach zu halten. Das gilt vor allem dann, wenn die Wirkung der auf Unterhaltung setzenden Ma&szlig;nahmen (angefangen von den antiken Gladiatorenk&auml;mpfen bis hin zu den heutigen Netflix-Serien) nachl&auml;sst.<\/p><p>Sehr beliebt ist aber auch die Erzeugung eines (sachlich meist gar nicht gerechtfertigten) Wir-Gef&uuml;hls, das nicht nur in der Nazi-Zeit f&uuml;r eine lang anhaltende Unterst&uuml;tzung der Obrigkeit gesorgt hat. Ganz &uuml;berwiegend wird das Wir-Gef&uuml;hl durch Benennung der nicht zum Wir Geh&ouml;renden erzeugt. Dabei folgt die Erschaffung eines Feindbildes einer ebenfalls schon &bdquo;uralten&ldquo; Maxime: Teile und herrsche! Die hierf&uuml;r in Frage kommenden Losungen lassen sich den jeweiligen Gegebenheiten gut anpassen. In den &bdquo;Corona-Jahren&ldquo; verlief die propagierte Grenze zwischen den viel gelobten Ma&szlig;nahmenbef&uuml;rwortern und den als unverantwortlich geschm&auml;hten Ma&szlig;nahmenkritikern, denen gleich auch noch pauschal eine rechte Gesinnung unterstellt wurde.<\/p><p>Der letztgenannte Punkt verweist auf eine weitere &bdquo;klassische&ldquo; Methode der Machterhaltung, das hei&szlig;t auf die Verbreitung von Falschmeldungen oder Ger&uuml;chten, die sich auf Internet-Plattformen heutzutage rasend schnell verbreiten. Aber selbst ganz harmlose Meinungs&auml;u&szlig;erungen k&ouml;nnen dazu f&uuml;hren, dass Menschen verbal &uuml;bereinander herfallen und sich (zur gro&szlig;en Freude der Machthaber) gegenseitig mit teils w&uuml;sten Beschimpfungen &uuml;berziehen.<\/p><p>Zur machterhaltenden Spaltung tragen auch alle Versuche zur inhaltlichen Umdeutung von Begriffen bei. Derartige Bem&uuml;hungen sind auch nicht gerade neu (Beispiel: &bdquo;Neid-Debatte&ldquo; zur verunglimpfenden Charakterisierung aller Umverteilungsdiskussionen), aber in der &bdquo;Corona-Zeit&ldquo; traten sie in geh&auml;ufter Form auf. Als besonders tragisch hat sich die regierungsseitig vorgenommene Gleichsetzung der geforderten &bdquo;sozialen Distanzierung&ldquo; mit gro&szlig;em gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein erwiesen, da eine strikte Befolgung des so deklarierten Verhaltens vielfach bedeutete, dass Menschen in v&ouml;lliger Einsamkeit sterben mussten.<\/p><p>In dieser Zeit kam es auch vermehrt zur Verh&auml;ngung von Bu&szlig;geldern und Gef&auml;ngnisstrafen, die eindeutig politisch motiviert und somit als Signal zu verstehen waren, dass auch hierzulande jederzeit eine &bdquo;h&auml;rtere Gangart&ldquo; m&ouml;glich ist. Dazu passt die vom damaligen RKI-Pr&auml;sidenten Wieler verk&uuml;ndete Botschaft, dass s&auml;mtliche Corona-Ma&szlig;nahmen zu akzeptieren und nicht zu hinterfragen seien.<\/p><p>Zum methodischen Repertoire geh&ouml;ren nach wie vor alle Geheimhaltungsversuche. Vertr&auml;ge, (Zusatz-)Protokolle oder Untersuchungsergebnisse bleiben (oft jahrzehntelang) unter Verschluss, und wenn dann doch einmal eine Herausgabe erzwungen werden kann, sind die entscheidenden Passagen fast immer geschw&auml;rzt. Je nach Lage der Dinge erfolgt die Geheimhaltung aber auch in Form zerschredderter Akten, gel&ouml;schter E-Mails oder pl&ouml;tzlich auftretender Erinnerungsl&uuml;cken.<\/p><p>Noch viel ausdifferenzierter ist der Bereich der Manipulationstechniken. 1923 hat Edward Bernays (Neffe von Siegmund Freud) hierzu ein Buch geschrieben. Der urspr&uuml;ngliche Titel &bdquo;Propaganda&ldquo; wurde wegen des von den Nazis &uuml;bernommenen Begriffs im Nachhinein ge&auml;ndert in &bdquo;Public Relations&ldquo;.<\/p><p>Bei allen der Machterhaltung dienenden Manipulationstechniken geht es immer um die Beeinflussung beziehungsweise Steuerung der &ouml;ffentlichen Meinung. Vor einigen Monaten hat Lisa Fitz zehn Strategien der Manipulation in einem gut verst&auml;ndlichen Video beispielhaft erl&auml;utert. [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] An erster Stelle stehen die Ablenkungsman&ouml;ver, an denen sich die Royals dieser Welt gerne beteiligen, obwohl ihnen noch andere Wege zur Sicherung ihrer Pfr&uuml;nde (beispielsweise durch Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum oder Teilnahme an den j&auml;hrlichen Bilderberg-Konferenzen) offenstehen.<\/p><p>Aus Platzgr&uuml;nden k&ouml;nnen nachfolgend nur noch drei weitere Strategien erw&auml;hnt werden. W&auml;hrend emotionale Appelle zu den eher klassischen Beeinflussungsversuchen geh&ouml;ren, wird seit einiger Zeit verst&auml;rkt auf die Verwendung von Kindersprache gesetzt (Beispiel: &bdquo;Doppel-Wumms&ldquo;). Eine besonders t&uuml;ckische Methode ist als Salami-Taktik bekannt, wird aber auch als das &bdquo;langsame Kochen eines Frosches&ldquo; bezeichnet. Im Alltag haben wir die Anwendung dieser Taktik vor allem bei den Post- und Bankfilialen zu sp&uuml;ren bekommen: allm&auml;hlicher Abbau der Serviceleistungen und sukzessive Schlie&szlig;ung der Filialen. Der schleichende Entzug des bisherigen Versorgungsstandards hat den gew&uuml;nschten Gew&ouml;hnungseffekt mit sich gebracht und zugleich daf&uuml;r gesorgt, dass die Bereitschaft zur Annahme m&ouml;glichst aller Online-Angebote gestiegen ist.<\/p><p>F&uuml;r manipulative T&auml;tigkeiten gibt es heutzutage auch schon einen offiziellen Arbeitsbereich. 2015 wurde (im Rahmen des Projekts &bdquo;Wirksam regieren&ldquo;) ein &bdquo;Nudging-Team&ldquo; ins Bundeskanzleramt geholt, wo es seither mit der Aufgabe besch&auml;ftigt ist, Verhalten und Entscheidungen der B&uuml;rger zu beeinflussen. Beim &bdquo;Nudging&ldquo; handelt es sich (trotz der eher harmlos klingenden deutschen Bezeichnung &bdquo;Anstupsen&ldquo;) um eine verhaltens&ouml;konomische Methode, die zun&auml;chst einmal auf das Verhalten von Verbrauchern ausgerichtet ist. Inwieweit das 2015 installierte Team auch beim &bdquo;Corona-Nudging&ldquo; mitgewirkt hat, l&auml;sst sich trotz starker Indizien nicht mit letzter Sicherheit beurteilen.<\/p><p>Sp&auml;testens seit Eingreifen von &bdquo;Cambridge Analytica&ldquo; in die Brexit-Abstimmung ist bekannt, dass digitale Mittel in ganz gro&szlig;em Stil zur Beeinflussung von Wahlentscheidungen eingesetzt werden k&ouml;nnen. Dabei reicht es schon, geschickt getarnte Falschmeldungen so &uuml;berzeugend in die Welt zu setzen, dass diese schnell &bdquo;viral&ldquo; gehen. Ob das in Israel t&auml;tige &bdquo;Team Jorge&ldquo;, &uuml;ber dessen Aktivit&auml;ten das ZDF am 15.02.2023 auch online berichtete, dieses Gesch&auml;ft tats&auml;chlich in noch gr&ouml;&szlig;erem Stil betreibt, ist im Hinblick auf die zur Sprache gekommenen Methoden auch eine strafrechtlich relevante Frage. Nach den im zugeh&ouml;rigen Video gezeigten Abl&auml;ufen wird zun&auml;chst die Online-Identit&auml;t eines echten Menschen gestohlen, um daraus einen mit den jeweils erforderlichen Angaben ausgestatteten Avatar zu erschaffen, der trotz zweifacher Identit&auml;tspr&uuml;fung anschlie&szlig;end in der Lage ist, in die Accounts der ausgesuchten Opfer einzudringen, um von dort aus die bestellten &bdquo;Botschaften&ldquo; zu verbreiten.<\/p><p>Auf jeden Fall steht fest, dass wir schon seit Langem nicht mehr nur auf &bdquo;Influencer-Ebene&ldquo; massiv get&auml;uscht werden. Da sich aber bislang alle gesetzlichen Eind&auml;mmungsversuche als zahnlose Tiger erwiesen haben, ist damit zu rechnen, dass die aus gesellschaftlicher Perspektive noch viel bedrohlicheren Ausw&uuml;chse ebenfalls ungeahndet bleiben. Der f&uuml;r ein striktes Verbot erforderliche Wille mag auch deshalb fehlen, weil digitale Wahlmanipulationen der eben beschriebenen Art vielleicht schon relativ weit verbreitet sind.<\/p><p>Die meisten der hier aufgez&auml;hlten Machterhaltungsmethoden sind in der &bdquo;Corona-Zeit&ldquo; komplett &ndash; und zwar &auml;u&szlig;erst erfolgreich &ndash; durchgespielt worden. Damit hat sich erneut gezeigt, dass Manipulationstechniken immer dann besonders gut verfangen, wenn es gelingt, den Menschen t&uuml;chtig Angst einzujagen (vor dem Zorn der G&ouml;tter, einem ewigen Leben in der H&ouml;lle oder einem qualvollen Erstickungstod). In einem so geschaffenen Umfeld wird jedes in die Welt gesetzte Narrativ mehrheitlich und bedingungslos geglaubt.<\/p><p>Damit ist aber noch nicht die Frage beantwortet, weshalb es nur wenige Regierungen dieser Welt gewagt haben, eine eigenst&auml;ndige &bdquo;Corona-Politik&ldquo; zu betreiben. Um einer Beantwortung dieser Frage n&auml;her zu kommen, muss man sich vergegenw&auml;rtigen, dass viele L&auml;nder erpressbar sind, weil sie wegen hoher &Uuml;berschuldung keinen eigenen Spielraum mehr haben und\/oder von &auml;u&szlig;erst korrupten Politikern regiert werden. Auch die Angst vor einer Enttarnung zur&uuml;ckliegender Vergehen kann eine Rolle gespielt haben.<\/p><p>Das Mittel der Erpressung musste aber nur selten eingesetzt werden, weil inzwischen sehr viele Regierungen ohnehin das tun, was die Eliten wollen. Das gilt vor allem dann, wenn deren Vertreter zuvor bei Gro&szlig;banken und -konzernen, den m&auml;chtigsten Beratungs- und Verm&ouml;gensverwaltungsgesellschaften oder global agierenden Stiftungen gearbeitet haben.<\/p><p>In dieser Hinsicht wirkt sich inzwischen auch das von Klaus Schwab vor etlichen Jahren ins Leben gerufene &bdquo;Young Global Leaders&ldquo;-Projekt aus. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Ausbildung zuk&uuml;nftiger &bdquo;F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten&ldquo;, die nach ihrer Eignung im Sinne der Zielvorstellungen des Weltwirtschaftsforums ausgew&auml;hlt werden. Neben vielen anderen wurden 1993 Angela Merkel, 2002 Cem &Ouml;zdemir, 2016 Jens Spahn und 2020 Annalena Baerbock als &bdquo;Auszubildende&ldquo; aufgenommen. Einen besonders hohen Anteil an &bdquo;Absolventen&ldquo; weist derzeit die kanadische Regierung auf. Wohl auch deshalb hatte Trudeau kein Problem damit, den vielen Teilnehmern an dem riesigen Trucker-Protest gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen kurzerhand die Konten zu sperren und damit die Widerstandsbewegung abzuw&uuml;rgen.<\/p><p><strong>Nachbetrachtungen<\/strong><\/p><p>Wie inzwischen hinl&auml;nglich klar geworden sein d&uuml;rfte, handelt es sich bei diesem Artikel nicht um den Versuch einer theoretischen Analyse der politischen Verh&auml;ltnisse. Deshalb fehlen Hinweise auf das Vorgehen der B&ouml;rsen, Zentralbanken oder des inzwischen weltweit gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalters Blackrock ebenso wie eine vergleichende Er&ouml;rterung unipolarer und multipolarer Bestrebungen.<\/p><p>Der hier verfolgte Ansatz ist viel schlichter: Unter haupts&auml;chlichem Bezug auf den in der BRD feststellbaren Wandel der Lebensverh&auml;ltnisse geht es darum, die herrschaftssichernde Funktion der Digitalisierung herauszuarbeiten, die (von einigen Ausnahmen abgesehen) eben nicht darauf angelegt ist, der Allgemeinheit zu dienen. Anders ausgedr&uuml;ckt: Mit Machtkampf ist hier nicht der Kampf um die (welt-)politische Vorherrschaft gemeint (Ost gegen West), sondern der von den Gro&szlig;kapitalisten unternommene Versuch, ihre Macht auf Kosten der von ihnen beherrschten Bev&ouml;lkerung zu festigen. Obwohl dieser Versuch bereits die Z&uuml;ge eines &bdquo;kapitalistischen Endkampfes&ldquo; tr&auml;gt, ist derzeit nicht damit zu rechnen, dass die M&auml;chtigen scheitern k&ouml;nnten.<\/p><p>F&uuml;r diese (aus Sicht der Bev&ouml;lkerung sehr pessimistische) Einsch&auml;tzung sprechen vor allem zwei Gr&uuml;nde: Mit der Digitalisierung steht den M&auml;chtigen schon seit Langem ein Instrument zur Verf&uuml;gung, das (mit Ausnahme todbringender Waffen) alle anderen Machterhaltungsinstrumente weit in den Schatten stellt. Der zweite Grund bezieht sich auf die Erfahrungen, die in der &bdquo;Corona-Zeit&ldquo; gesammelt werden konnten und auf die Erkenntnis hinauslaufen, dass die Bev&ouml;lkerung mehrheitlich alles glaubt und mitmacht, wenn die erzeugte Angst gro&szlig; genug ist.<\/p><p>Das Tragische daran ist, dass wir in beiden F&auml;llen selbst dazu beigetragen haben, die Macht der M&auml;chtigen zu st&auml;rken. Bis heute lassen wir es zu, dass uns unsere Daten (auch noch ohne jede finanzielle Entsch&auml;digung!) entwendet und missbr&auml;uchlich genutzt werden. Mindestens ebenso willf&auml;hrig haben sich viele von uns in der &bdquo;Corona-Zeit&ldquo; verhalten, indem sie die offiziellen Verlautbarungen kritik- und widerstandslos nachgeplappert und teilweise sogar harte Strafen f&uuml;r alle Andersdenkenden gefordert haben.<\/p><p>Kurzum: In den vergangenen Jahren hat eine sehr weitreichende Selbstentmachtung stattgefunden, die im Falle der Digitalisierung vor allem auf Bequemlichkeit und im Falle des &bdquo;Corona-Regimes&ldquo; auf ein angstgetriebenes Nachlassen der eigenen Denk- und Kritikf&auml;higkeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Angst macht bekanntlich dumm!<\/p><p>Umso mehr bleibt zu hoffen, dass die Vernunft zur&uuml;ckkehrt und wir den M&auml;chtigen dieser Welt nicht mehr ganz so hilflos ausgeliefert sind. Zu diesem Zweck m&uuml;ssen wir uns noch einmal vergegenw&auml;rtigen, was es auch f&uuml;r uns ganz pers&ouml;nlich bedeutet, wenn wir die Digitalisierung einfach so weiterlaufen lassen wie bisher. <\/p><p>Dazu einige Stichpunkte:<\/p><ul>\n<li>immer unnat&uuml;rlicheres Aufwachsen unserer Kinder<\/li>\n<li>allgemeine Umerziehung zu &bdquo;tugendhaften&ldquo; Untertanen<\/li>\n<li>Zwang zur Befolgung gesundheitlicher Vorschriften<\/li>\n<li>permanente (Selbst-)Ausbeutung unserer k&ouml;rperlichen Daten<\/li>\n<li>Ersatz lebender Menschen durch Dienstleistungsroboter<\/li>\n<li>&bdquo;vorbeugende&ldquo; Sicherheitskontrollen<\/li>\n<li>Abschaffung des Bargeldes<\/li>\n<li>&bdquo;personalfreie&ldquo; L&auml;den<\/li>\n<li>&Uuml;berwachung beruflicher T&auml;tigkeiten<\/li>\n<li>algorithmische Steuerung der Personalpolitik<\/li>\n<li>(Selbst-)Kontrolle unseres Privatbereiches zur betrieblichen Auswertung<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung &bdquo;smarter&ldquo; Toiletten (mit Kameras!)<\/li>\n<li>Ausweitung der Telemedizin \/ digitaler Zwilling<\/li>\n<li>elektronische Identit&auml;t \/ ID2020<\/li>\n<\/ul><p>Zusammenfassend laufen die aufgez&auml;hlten Digitalisierungsvorhaben auf eine &bdquo;Entmenschlichung des Menschen&ldquo; hinaus, indem er noch weiter sozial isoliert, kontrolliert, gesteuert und entm&uuml;ndigt werden soll. Mit der ebenfalls geplanten (und teilweise auch schon realisierten) &bdquo;Verschmelzung&ldquo; von Mensch und Maschine k&ouml;nnen die &uuml;ber die eingepflanzten Chips ermittelten Einzelbereichsdaten noch schneller miteinander verkn&uuml;pft und ausgewertet werden, was einer &bdquo;globalen Regierung&ldquo; die Aus&uuml;bung ihrer diktatorischen Vollmachten sehr erleichtern w&uuml;rde.<\/p><p>Dieser Punkt ist zwar noch nicht erreicht, r&uuml;ckt aber erkennbar n&auml;her. Deshalb sind alle, die mit dieser Entwicklung nicht einverstanden sind, dazu aufgerufen, sich Gedanken &uuml;ber m&ouml;gliche Alternativen zu machen. Allgemein gilt, dass wir gut beraten sind, ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die mannigfaltigen Manipulationen zu entwickeln und uns bei jeder politischen Initiative zu fragen, in wessen Interesse sie haupts&auml;chlich liegt. Das gilt nicht zuletzt f&uuml;r alle Eltern, die bis heute von der Notwendigkeit fr&uuml;hkindlich einsetzender Digitalisierung &uuml;berzeugt sind. Besonders konkret k&ouml;nnen wir im Rahmen unseres privaten Umfelds handeln. Dazu einige Vorschl&auml;ge:<\/p><ul>\n<li>Reduzierung der Smartphone-Nutzung<\/li>\n<li>Verzicht auf Onlinebanking<\/li>\n<li>Bezahlen mit Bargeld<\/li>\n<li>Beschwerden im Falle ausschlie&szlig;lich online angebotener Tickets<\/li>\n<li>Bestehen auf Papierausdrucken bei Vertr&auml;gen oder Formularen<\/li>\n<li>Reduzierung des Onlineshoppings<\/li>\n<li>Verweigerung von E-Rezepten und telemedizinischen Untersuchungen<\/li>\n<li>Nichtteilnahme an Bonus-App-Programmen<\/li>\n<li>Vorsicht beim Einstellen famili&auml;rer Fotos<\/li>\n<li>Boykott &bdquo;personalfreier&ldquo; L&auml;den<\/li>\n<\/ul><p>Da die Digitalisierung inzwischen schon so weit fortgeschritten ist, laufen viele der unterbreiteten Vorschl&auml;ge auf das Inkaufnehmen von Unbequemlichkeiten hinaus. Aber wie sonst k&ouml;nnen wir im Alltag demonstrieren, dass wir mit den uns zugedachten Pl&auml;nen der Machthaber nicht l&auml;nger einverstanden sind?<\/p><p>Das auch der Digitalisierung zugrunde liegende Hauptproblem ist die Privatisierung, die nicht zuletzt Journalisten und Wissenschaftler derartig abh&auml;ngig macht, dass wir nur noch vorgebetete Mainstream-Meinungen zu h&ouml;ren bekommen. Deshalb sollte zu unseren politischen Hauptforderungen die Wiederherstellung der Meinungsvielfalt geh&ouml;ren. Beginnend mit den personenbezogenen Erwartungen k&ouml;nnen weitere Forderungen an die Adresse der Politik lauten:<\/p><ul>\n<li>Ver&ouml;ffentlichung aller fr&uuml;heren Arbeitgeber (also Firmen anstelle von Berufen)<\/li>\n<li>Haftung im Falle festgestellter Fehlentscheidungen<\/li>\n<li>Verzicht auf digitale W&auml;hlerbeeinflussung<\/li>\n<li>Rechenschaftsberichte &uuml;ber Kontakte zu Stiftungen und Konzernen<\/li>\n<li>Wechselverbot (von Politik zu Wirtschaft und umgekehrt)<\/li>\n<li>Mandatsverlust bei nachgewiesener Bestechung oder Korruption<\/li>\n<li>Bestrafung im Falle unlauterer Gesch&auml;fte<\/li>\n<li>Zutrittsverbot f&uuml;r Lobbyisten<\/li>\n<li>Rekommunalisierung der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge<\/li>\n<li>Abschaffung der Fallpauschalen<\/li>\n<li>Wiedereinf&uuml;hrung analoger Alternativen<\/li>\n<\/ul><p><strong>Fazit:<\/strong> Wir sollten unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen und uns nicht l&auml;nger erz&auml;hlen lassen, dass die von den gierigen Kapitalisten zerst&ouml;rte Welt nur noch durch &bdquo;technische Optimierung&ldquo; des Menschen zu retten sei. Wirklich hilfreich w&auml;re es, wenn ein Gro&szlig;teil der abnorm hohen Verm&ouml;gen f&uuml;r eine gro&szlig;fl&auml;chige Renaturierung und wirksame Bek&auml;mpfung der Armut verwendet w&uuml;rde. Da dies aber nicht freiwillig geschehen wird, m&uuml;ssen wir dringend die mittlerweile hergestellte Komplizenschaft mit den als Wohlt&auml;tern getarnten Ausbeutern dieser Welt beenden.<\/p><p>Titelbild: metamorworks\/shutterstock.com<\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94871\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Edition 1.0, World Economic Forum, ISBN 978-2-940631-11-7, Schweiz, Juni 2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] H&auml;ring, Norbert, Wird der globale Pandemie-Vertrag der WHO uns den Dauer-Ausnahmezustand bringen?, <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/who-pandemievertrag\/\">norberthaering.de\/macht-kontrolle\/who-pandemievertrag\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Edingshaus, Anne-Lydia, Aerosole im Nordwind, <em>VDInachrichten magazin<\/em>, 4\/90, S.62-68<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Kleine Anfrage Nr.5442 (aus der 10. Wahlperiode) des damaligen Abgeordneten Gunnar Grugelke (AL) vom 12.12.1988 &uuml;ber &bdquo;biologische Waffenforschung am Robert-Koch-Institut&ldquo;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Fitz, Lisa, 10 Strategien der Manipulation, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89458\">nachdenkseiten.de\/?p=89458<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der &Uuml;berzeugung, dass sich die qualitative und quantitative Beschaffenheit der sich abzeichnenden zuk&uuml;nftigen Entwicklungen besonders gut durch Vergleiche mit fr&uuml;heren Gegebenheiten beurteilen l&auml;sst, soll zun&auml;chst &ndash; beginnend mit den &bdquo;fetten Jahren&ldquo; der Nachkriegszeit &ndash; ein Blick auf die einstmals &uuml;blichen Lebensbedingungen geworfen werden. Zwar sind die eigenen diesbez&uuml;glichen Erfahrungen weitgehend auf die damalige BRD<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94291\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":94292,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[184,126,165,11],"tags":[2097,2020,2094,3260,909,3091,439],"class_list":["post-94291","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ueberwachung","category-erosion-der-demokratie","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-big-data","tag-biochemische-waffen","tag-digitalisierung","tag-feindbild","tag-kapitalismus","tag-nudging","tag-who"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/230226_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94291"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94910,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94291\/revisions\/94910"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/94292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}