{"id":94460,"date":"2023-03-01T08:38:07","date_gmt":"2023-03-01T07:38:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460"},"modified":"2023-03-01T08:38:07","modified_gmt":"2023-03-01T07:38:07","slug":"hinweise-des-tages-4307","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h01\">Chomsky: &ldquo;Viel Schlimmeres&rdquo; droht angesichts Ukraine-Eskalation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h02\">Kleinhalten: Reaktionen auf Friedensdemo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h03\">Peking ergreift die Initiative im Ukraine-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h04\">Baerbocks M&uuml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h05\">EU-finanzierte Studie: Der Westen hat politisch den Anschluss an den Rest der Welt verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h06\">Distanzierung bleibt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h07\">Die Kosten des Wirtschaftskriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h08\">Ausgestorben! Zu viel Panzer, zu wenig Hirn.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h09\">Wor&uuml;ber sie in M&uuml;nchen nicht gesprochen haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h10\">Runter mit den Waffen, hoch mit den L&ouml;hnen: Hafenarbeiter:innen in Genua im Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h11\">USA schleusen Milliarden in die Ukraine und k&uuml;rzen Gesundheit und Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h12\">Die USA wollen Asien in Zukunft priorisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h13\">Es geht um alles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h14\">Ein Afrika ohne Hunger: Leere Versprechen von Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h15\">Megagef&auml;ngnis El Salvador<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94460#h16\">Corona-Virus entwich wohl bei Laborunfall in Wuhan<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Chomsky: &ldquo;Viel Schlimmeres&rdquo; droht angesichts Ukraine-Eskalation<\/strong><br>\nZiel ist weiter, Russland zu schw&auml;chen. Ein Wahnsinns-Kurs, sagt Noam Chomsky. Warum liberale Intellektuelle die offizielle Politik st&uuml;tzen, egal, was daraus folgt. (Interview Teil 1)<br>\nDer Krieg in der Ukraine l&auml;uft seit einem Jahr, und ein Ende der K&auml;mpfe, des Leids und der Zerst&ouml;rung ist nicht in Sicht. Tats&auml;chlich k&ouml;nnte die n&auml;chste Phase des Krieges zu einem Blutbad werden und Jahre dauern, da sich die USA und Deutschland bereit erkl&auml;rt haben, die Ukraine mit Kampfpanzern zu versorgen, und Wolodymyr Selenskyj den Westen nun auffordert, Langstreckenraketen und Kampfjets zu schicken.<br>\nNoam Chomsky ist Professor f&uuml;r Linguist, US-Kritiker und Aktivist. Er hat rund 150 B&uuml;cher geschrieben.<br>\nEs wird immer offensichtlicher, dass es sich hier um einen Krieg zwischen den USA und der Nato auf der einen Seite und Russland auf der anderen handelt, argumentiert Noam Chomsky im folgenden Interview, in dem er die Idee entschieden zur&uuml;ckweist, dass es angesichts des russischen Einmarsches in der Ukraine keine Verhandlungsl&ouml;sung f&uuml;r den Konflikt geben k&ouml;nne.<br>\nDas Interview mit Noam Chomsky f&uuml;hrt der Politikwissenschaftler C.J. Polychroniou. Es erscheint in Kooperation mit dem US-Magazin Truthout, wo Sie die englische Version finden<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Chomsky-Viel-Schlimmeres-droht-angesichts-Ukraine-Eskalation-7528132.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kleinhalten: Reaktionen auf Friedensdemo<\/strong><br>\nDas &raquo;Manifest f&uuml;r Frieden&laquo; hatte bis Sonntag fast 680.000 Unterschriften erhalten. Die 500.000er-Marke war eine Woche nach dem 10. Februar, dem Start, &uuml;berschritten worden. Die Demonstration am Sonnabend in Berlin war trotz Abschreckung durch Medien und der fast kompletten rechtswidrigen Absperrung des Gel&auml;ndes durch die Polizei gut besucht &ndash; keine massive Bewegung, aber ein beachtlicher Anfang. Zumal die durch das &raquo;Manifest&laquo; angesto&szlig;ene Bewegung in der wichtigsten Frage &ndash; dem Nein zu Waffenlieferungen f&uuml;r Kiew &ndash; die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung hinter sich wei&szlig;, im Osten gut zwei Drittel.<br>\nDas bedeutet: Gemessen am Auftrag haben die &raquo;Zeitenwende&laquo;-Parteien und ihr Medientross eine Bauchlandung hingelegt. Es geht nicht mehr ums Aufhalten einer Massenstimmung, sondern um Schadensbegrenzung und Kleinhalten. Die Propaganda daf&uuml;r allerdings ist s&auml;uerlich (&raquo;eine unkonzentrierte Egoshow als Friedensbewegung&laquo;, sueddeutsche.de), verkrampft (vom Antiamerikanismus &raquo;die Sinne vernebelt&laquo;, RND) und dem Stehsatz des totalit&auml;ren bundesdeutschen Antikommunismus entnommen. Letzterer steht wieder in voller Bl&uuml;te&hellip;<br>\nDie Petition f&uuml;r den laufenden Krieg gegen Russland, die Anton Hofreiter als Erstunterzeichner nennt, erhielt bis Sonntag knapp 30.000 Unterschriften.<br>\nDas spiegelt das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis zwischen jenen, die bei Waffenlieferungen f&uuml;r Kiew problemlos etwas Braun auftragen, und jenen wider, die sich wie Wagenknecht und Schwarzer auf die Resolution der UN-Vollversammlung &ndash; diplomatische Anstrengungen &raquo;verdoppeln&laquo; &ndash; vom Donnerstag berufen k&ouml;nnen. Die regelbasierte deutsche Kriegsfraktion wird ihnen das nicht durchgehen lassen. Die Polizeiarmee am Sonnabend in Berlin hat einen Vorgeschmack geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445730.kleinhalten.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Regierungsstandpunkt: Auseinandersetzungen in der Linkspartei<\/strong><br>\nDie Berliner Landesvorsitzende der Linkspartei hat der S&uuml;ddeutschen gesagt, dass die von der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht initiierte Friedenskundgebung am Sonnabend in Berlin &raquo;nichts mit linker Politik&laquo; zu tun gehabt habe; den Aufruf dazu nannte sie &raquo;querfronttauglich&laquo;. Nicht falsch, aber ziemlich albern w&auml;re es, einem regierungslinken Profi wie Katina Schubert damit zu kommen, dass das doch gelogen ist. Die vom rechten Rand der Linkspartei ausgehende Polemik gegen die Kundgebung zielt politisch n&auml;mlich mitnichten darauf, dass hier eine &raquo;Querfront&laquo; gegen die Regierung demonstriert, sondern darauf, dass &uuml;berhaupt gegen die Regierung demonstriert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445840.regierungsstandpunkt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Peking ergreift die Initiative im Ukraine-Konflikt<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine lancierte das chinesische Au&szlig;enministerium seine Initiative zu einer politischen L&ouml;sung des Konflikts. Peking hat mit seinem geschickt formulierten und lancierten Friedensvorschlag seinen Anspruch auf Mitsprache in wichtigen Fragen der Weltpolitik angemeldet und f&ouml;rdert weiter seine Vision von einer multipolaren Welt, in welcher auch Russland seinen eigenen Platz finden m&uuml;sse. Fern davon, sich von seinem russischen Partner zu einem ung&uuml;nstigen Zeitpunkt in einen Konflikt hineinziehen zu lassen, ist China aber auch nicht bereit, diesen fallenzulassen.<br>\nIn den ersten beiden Abs&auml;tzen erstellt Peking eine Auslegeordnung des Konflikts, indem es auf die im Widerspruch stehenden Normen hinweist, die von den Konfliktparteien angerufen werden. Die Ukraine beklagt seit Jahren die Verletzung ihrer territorialen Integrit&auml;t durch die Annexion der Krim und der vier Oblaste Donetsk, Lugansk, Zaporozhie und Kherson durch die Russische F&ouml;deration. Wenn die Volksrepublik China aber von territorialer Integrit&auml;t spricht, dann hat sie in der Regel ihre eigene im Blick, das hei&szlig;t ihren Anspruch auf die Insel Taiwan und auf Territorialgew&auml;sser im Ost- und im S&uuml;dchinesischen Meer.<br>\nUm den Eindruck zu vermeiden, China lasse sich vom Westen vereinnahmen, verpackte das chinesische Au&szlig;enministerium in den ersten Absatz auch den Hinweis auf die souver&auml;ne Gleichheit der Staaten sowie seine Kritik an den Doppelstandards. Eine Verletzung des ersteren Prinzips wird namentlich von jenen Staaten kritisiert, die in der westlichen Unterst&uuml;tzung von sogenannten &bdquo;farbigen Revolutionen&ldquo; eine Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten erblicken. Der Vorwurf der Anwendung von Doppelstandards ist ein traditioneller Russlands und auch Chinas an den kollektiven Westen. Dieser erlaube sich selbst Dinge, die er bei seinen Kontrahenten nie und nimmer akzeptieren w&uuml;rde, frei nach der Devise Quod licet Iovi, non licet bovi. Das ist nat&uuml;rlich ein Frontalangriff auf jene Kreise im Westen, namentlich in den USA, die sich selbst eine F&uuml;hrungsrolle in der Weltpolitik zubilligen und einen Vorrang der demokratischen Staaten gegen&uuml;ber allen anderen reklamieren.<br>\nAuf der anderen Seite geht China auch auf die Klagen Russlands ein, das sich seit vielen Jahren &uuml;ber die Verletzung des Prinzips der Unteilbarkeit von Sicherheit beklagt. Dieses Prinzip sieht Moskau durch die verschiedenen Schritte der NATO-Osterweiterung verletzt, die dazu gef&uuml;hrt h&auml;tten, dass die ehemaligen Mitgliedsl&auml;nder der Warschauer Vertragsorganisation und neuen Mitglieder der NATO ihre Sicherheit auf Kosten Russlands gew&auml;hrleisten w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/peking-ergreift-die-initiative-im-ukraine-konflikt\/%20\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Chinas &bdquo;Friedensplan&ldquo; und was der Westen daran nicht versteht oder verstehen will<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94432\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der chinesische &laquo;Friedensplan&raquo; f&uuml;r die Ukraine im Wortlaut<\/strong><br>\nDie meisten Medien kritisierten Chinas &laquo;Friedensplan&raquo; &ndash; vielleicht zu Recht. Aber sie informierten nicht, was &uuml;berhaupt drinsteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/der-chinesische-friedensplan-fuer-die-ukraine-im-wortlaut\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Baerbocks M&uuml;he<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin wollte in UN-Vollversammlung Verurteilung Russlands erreichen. Das hat nicht geklappt.<br>\nAnnalena Baerbock hat sich angestrengt. Die Sondersitzung der UN-Vollversammlung am vergangenen Donnerstag sollte zu einem diplomatischen Sieg &uuml;ber Russland werden. Also k&uuml;ndigte der Sprecher der deutschen Au&szlig;enministerin, Christian Wagner, am 22. Februar in der Regierungspressekonferenz an: &raquo;Die Au&szlig;enministerin wird am 23. Februar, also morgen, im Rahmen der Notstandssondertagung der Generalversammlung vor der Generalversammlung eine Rede halten. Wie Sie wissen, ist geplant, dass die Generalversammlung anl&auml;sslich des Jahrestags eine Resolution zur Verurteilung des russischen Angriffskriegs verabschieden wird.&laquo;<br>\nAus der Verurteilung wurde nichts. Bereits am Morgen des 23. Februar berichtete tagesschau.&thinsp;de: Der Text der neuen Resolution, die am Abend verabschiedet werden sollte, &raquo;ist jedoch an entscheidenden Stellen entsch&auml;rft worden, um ihn f&uuml;r m&ouml;glichst viele Staaten annehmbar zu machen.&laquo; Das Resultat: Das Wort &raquo;Verurteilung&laquo; kommt nicht vor, die Mitgliedstaaten werden aufgefordert, ihre diplomatischen Anstrengungen f&uuml;r Frieden in der Ukraine zu &raquo;verdoppeln&laquo;. Die Resolution A\/ES-11\/L.7 (Wortlaut siehe unten) liest sich, als w&auml;re sie von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer mitentworfen worden. Offenbar sitzen in den Vereinten Nationen jede Menge &raquo;Schwurbelpazifisten&laquo; und Putin-Trolle.<br>\nSo viel Baerbock-M&uuml;he umsonst? Beleidigt rief sie der Vollversammlung zu: &raquo;Einige von Ihnen haben gerade gesagt, dass wir mit der Bewaffnung der Ukraine &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en. Lassen Sie mich eine Frage stellen: Ganz ehrlich, warum um alles in der Welt sollten wir das wollen? Wir wollten diesen Krieg nicht.&laquo; Was zumindest insofern gelogen ist, als laut Angela Merkel und Fran&ccedil;ois Hollande der Krieg seit 2014 beabsichtigt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445889.un-resolution-zur-ukraine-baerbocks-m%C3%BChe.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU-finanzierte Studie: Der Westen hat politisch den Anschluss an den Rest der Welt verloren<\/strong><br>\nEine Studie des von der EU finanzierten European Council on Foreign Relations (Europ&auml;ischer Rat f&uuml;r Ausw&auml;rtige Beziehungen) kommt zu dem Ergebnis, dass der Westen politisch nicht mehr mit dem Rest der Welt verbunden ist. China, Indien und die T&uuml;rkei sehen Russland als Verb&uuml;ndeten und wollen Multipolarit&auml;t<br>\nEine Studie eines von der europ&auml;ischen Regierung finanzierten Think Tanks kommt zu dem Ergebnis, dass die Vereinigten Staaten und Europa zwar enger zusammenwachsen, der Westen aber politisch immer weniger Kontakt zum Rest der Welt hat.<br>\nDer Bericht des von den EU-Mitgliedstaaten finanzierten European Council on Foreign Relations r&auml;umt ein, dass das System der &ldquo;amerikanischen globalen Vorherrschaft&rdquo; im Niedergang begriffen ist und viele Menschen im globalen S&uuml;den eine neue &ldquo;multipolare Welt&rdquo; wollen.<br>\nDie Reihe von Umfragen kam zu dem Schluss, dass der Stellvertreterkrieg der NATO in der Ukraine &ldquo;die erneute Zentralit&auml;t der amerikanischen Macht in Europa best&auml;tigt&rdquo; und den Westen unter der F&uuml;hrung Washingtons vereint. Heute haben Europ&auml;er und Nordamerikaner &ldquo;viele gemeinsame Ansichten zu wichtigen globalen Fragen&rdquo;.<br>\nDoch diese &ldquo;Konsolidierung des Westens findet in einer zunehmend gespaltenen post-westlichen Welt statt&rdquo;, so die Studie. Der globale S&uuml;den bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung.<br>\nDer Bericht beschreibt &ldquo;eine gro&szlig;e Kluft zwischen dem Westen und dem &lsquo;Rest&rsquo;, wenn es um die gew&uuml;nschten Ergebnisse des Krieges geht, und unterschiedliche Auffassungen dar&uuml;ber, warum die USA und Europa die Ukraine unterst&uuml;tzen&rdquo;.<br>\nDer Bericht r&auml;umt ein, dass selbst wenn es der Ukraine gel&auml;nge, den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland zu gewinnen, &ldquo;es h&ouml;chst unwahrscheinlich ist, dass dadurch eine von den USA gef&uuml;hrte globale liberale Ordnung wiederhergestellt wird&rdquo;, und dass stattdessen &ldquo;der Westen als ein Pol einer multipolaren Welt leben muss&rdquo;.<br>\nDie 13 % der Weltbev&ouml;lkerung im Westen haben keinen Kontakt zum &ldquo;Rest&rdquo; der Welt<br>\nDiese Studie wurde vom Europ&auml;ischen Rat f&uuml;r Ausw&auml;rtige Beziehungen (ECFR) durchgef&uuml;hrt, einem notorischen Falken-Thinktank, der offen russland- und chinafeindliche Tendenzen vertritt.<br>\nDer ECFR wird vom Europ&auml;ischen Parlament und zahlreichen europ&auml;ischen Regierungen finanziert, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Irland, Norwegen, D&auml;nemark, Finnland und die Tschechische Republik sowie der wichtigste westliche Verb&uuml;ndete Japan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/geopoliticaleconomy.substack.com\/p\/west-rest-world-eu-study\">Geopolitical Economy<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Westen und die Welt der Mehrheit &ndash; Repression versus Offenheit<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSeit ihrer Gr&uuml;ndung haben die F&uuml;hrer der ALBA-L&auml;nder die brutale Ausbeutung und Beherrschung durch den nordamerikanischen und europ&auml;ischen Imperialismus und dessen Gangsterdiplomatie des &ldquo;Mach, was wir wollen, sonst&hellip;&rdquo; angeprangert.<br>\nIm Jahr 2004 gr&uuml;ndeten Comandante Fidel Castro und Comandante Hugo Ch&aacute;vez die heutige Bolivarische Allianz der V&ouml;lker unseres Amerikas (ALBA), der heute Bolivien, Kuba, Nicaragua, Venezuela und die karibischen Inselstaaten St. Vincent und die Grenadinen, Dominica, St. Kitts und Nevis, Grenada, Antigua und Barbuda sowie Santa Luc&iacute;a angeh&ouml;ren. Ein Jahr zuvor, im Jahr 2003, wurde die Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit formell gegr&uuml;ndet, der heute China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan, Indien, Pakistan und der Iran angeh&ouml;ren. Beide Organisationen teilen praktisch die gleichen Grunds&auml;tze der Solidarit&auml;t, der Gleichheit unter ihren Mitgliedern und des gegenseitigen Respekts f&uuml;r unterschiedliche Ideologien. Dies deutet darauf hin, dass zur gleichen Zeit an verschiedenen Polen der Mehrheitswelt ein gemeinsamer Beschluss gefasst wurde, eine Welt aufzubauen, die frei ist von der wirtschaftlichen Strangulierung und neokolonialen Aggression der Vereinigten Staaten und ihrer Verb&uuml;ndeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/opinion\/The-West-and-the-Majority-World---Repression-Versus-Openness-20221124-0016.html\">Telesur<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>China-Bericht prangert &bdquo;US-Hegemonie&ldquo;, Kriegsverbrechen, Putsche und Interventionen an<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nChina verurteilte die zahllosen Beispiele f&uuml;r die &ldquo;Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder&rdquo;.<br>\nEs wies darauf hin, dass die USA Lateinamerika mit der so genannten &ldquo;Monroe-Doktrin&rdquo; wie ihr Kolonialgebiet behandelt haben.<br>\nPeking prangerte die illegale, 61 Jahre andauernde Blockade Kubas durch Washington an, den CIA-Putsch von 1973 gegen den demokratisch gew&auml;hlten chilenischen Pr&auml;sidenten Salvador Allende und den Versuch der Regierung Donald Trump, die Regierung Venezuelas zu st&uuml;rzen.<br>\nChina prangerte ebenfalls die &ldquo;farbigen Revolutionen&rdquo; und &ldquo;Regimewechsel&rdquo;-Operationen an, die die Vereinigten Staaten in Georgien, der Ukraine, Kirgisistan und dar&uuml;ber hinaus unterst&uuml;tzten.<br>\n&ldquo;Die USA messen mit zweierlei Ma&szlig;, wenn es um internationale Regeln geht. Indem sie ihr Eigeninteresse an die erste Stelle setzen, haben sich die Vereinigten Staaten von internationalen Vertr&auml;gen und Organisationen entfernt und ihr nationales Recht &uuml;ber das internationale Recht gestellt&rdquo;, schrieb Peking.<br>\n&ldquo;Die USA f&auml;llen willk&uuml;rlich Urteile &uuml;ber die Demokratie in anderen L&auml;ndern und fabrizieren ein falsches Narrativ von &ldquo;Demokratie gegen Autoritarismus&rdquo;, um Entfremdung, Spaltung, Rivalit&auml;t und Konfrontation zu sch&uuml;ren&rdquo;, hei&szlig;t es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/china-report-excoriates-us-hegemony-war-crimes-cia-coups-400-foreign-interventions\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Distanzierung bleibt aus<\/strong><br>\nScholz-Reise ohne Erfolg f&uuml;r NATO-Bellizisten: Indien im Ukraine-Krieg weiter neutral. Modi setzt auf Diplomatie mit Moskau<br>\nIndien bleibt trotz massiven deutschen Drucks im Ukraine-Krieg neutral und wird sich, anders als Deutschland, an den wieder beginnenden Bem&uuml;hungen um eine Friedensl&ouml;sung beteiligen. Das ist eines der Hauptergebnisse der Gespr&auml;che zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz und Indiens Premierminister Narendra Modi am Samstag in Neu Delhi. W&auml;hrend Scholz mitteilte, man habe sich &raquo;sehr ausgiebig und sehr intensiv&laquo; &uuml;ber den Krieg ausgetauscht, aber jede weitere Auskunft verweigerte, erkl&auml;rte Modi, Indien habe sich von Anfang an daf&uuml;r stark gemacht, &raquo;dass dieser Krieg auf dem Wege des Dialogs und der Diplomatie gel&ouml;st werden muss&laquo;. Modi weiter: &raquo;Indien steht bereit, an jedem Friedensprozess teilzunehmen und einen Beitrag dazu zu leisten.&laquo; Nachdem die NATO-Staaten Ende M&auml;rz 2022 eine m&ouml;gliche Verhandlungsl&ouml;sung sabotiert hatten, haben zuletzt Brasilien und vergangene Woche China erneut Gespr&auml;chsinitiativen vorgestellt. Berlin l&auml;sst, in klarem Gegensatz zu Neu Delhi, bislang eine ablehnende Haltung erkennen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445692.staatsbesuch-distanzierung-bleibt-aus.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Kosten des Wirtschaftskriegs<\/strong><br>\nDer Wirtschaftskrieg gegen Russland f&uuml;hrt zur ersten dauerhaften Stilllegung einer gro&szlig;en Industrieanlage in Deutschland. BASF k&uuml;ndigt an, eine seiner zwei Anlagen zur Ammoniakproduktion in Ludwigshafen endg&uuml;ltig au&szlig;er Betrieb zu nehmen. Hauptursache sind die wegen des Ausstiegs aus russischem Pipelinegas massiv gestiegenen Erdgaskosten. Einige tausend Arbeitspl&auml;tze gehen verloren. Die Chemiebranche rechnet mit weiteren Einbr&uuml;chen. Bereits zum Jahresende erwirtschaftete ein Viertel der deutschen Chemieunternehmen Verluste; rund zehn Prozent waren dabei, Anlagen endg&uuml;ltig stillzulegen. Auch jenseits der Chemiebranche rechnet die Wirtschaft in diesem Jahr mit erheblichen Schwierigkeiten. Eine Umfrage des K&ouml;lner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, dass sich 30 Prozent aller deutschen Firmen auf mittlere, weitere 30 Prozent auf schwere Beeintr&auml;chtigungen ihrer Produktion einstellen. Als eine der Hauptursachen werden die gestiegenen Energiekosten genannt. Insgesamt droht Deutschland laut IW alleine im laufenden Jahr wegen des Ukraine-Kriegs und des westlichen Wirtschaftskriegs ein Wohlstandsverlust von 175 Milliarden Euro&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9179\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausgestorben! Zu viel Panzer, zu wenig Hirn.<\/strong><br>\nDie Entscheidung Kanzler Scholz`, 14 Leopard-2-Panzer in den Ukraine-Krieg zu schicken, befl&uuml;gelte die Phantasie der Rheinmetall-Aktion&auml;re und katapultierte die Aktie auf ein neues Allzeithoch von 230 Euro. Rheinmetall ist zusammen mit Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) der Fabrikant des feuerspeienden 62-Tonnen-Unget&uuml;ms. KMW ist an der B&ouml;rse nicht notiert.<br>\nBereits im Jahresr&uuml;ckblick 2022 hatte die &bdquo;B&ouml;rsenwoche&ldquo; unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Wer ethisch investiert, verliert&ldquo; geschrieben: &bdquo;Der Kurs der Rheinmetall-Aktie verdoppelte sich in diesem Jahr, der des Hafermilch-Herstellers Oarley brach hingegen ein. F&uuml;r Anleger war 2022 kein gutes Jahr &ndash; au&szlig;er man investierte unethisch&ldquo; &ndash; z.B. in Waffen-Werte bzw. r&uuml;stungslastige Aktien wie Airbus, Hensoldt, MTU, Rheinmetall oder in den US-R&uuml;stungsindex Aerospace &amp; Defense. [&hellip;]<br>\nPr&auml;sident des BDSV mit seinen &uuml;ber 100 Mitgliedsfirmen&hellip;ist Armin Papperger, im Hauptberuf Vorstandsboss des gr&ouml;&szlig;ten deutschen R&uuml;stungskonzerns Rheinmetall. Der Kurs der Rheinmetall-Aktie stieg von 85 zu Jahresbeginn 2022 auf 190 zum Jahresende (Sch&uuml;tzenpanzer) und auf 230 nach dem Kampfpanzerbeschluss; eine Steigerung um knapp 125 Prozent bzw. 142 Prozent.<br>\nProfiteure des Krieges aber sind prim&auml;r US-amerikanische, aber auch deutsche und europ&auml;ische R&uuml;stungskonzerne; genauer: deren Eigner. Allen voran US-amerikanische Finanzinvestoren. Sie dominieren, mit den Verm&ouml;gensverwaltern BlackRock und Vanguard an der Spitze, die gr&ouml;&szlig;ten US-Waffenschmieden: Lockheed Martin, Raytheon, Boeing, Northrop Grumman, General Dynamics. Es sind dies zugleich die gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungskonzerne der Welt. Aber auch bei Rheinmetall haben amerikanischen Finanzinvestoren das Sagen: sie halten 41% des Aktienkapitals. Gr&ouml;&szlig;ter Einzelaktion&auml;r ist der weltgr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter BlackRock mit &uuml;ber 5% Anteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.isw-muenchen.de\/online-publikationen\/texte-artikel\/5058-ausgestorben-zu-viel-panzer-zu-wenig-hirn\">isw <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wor&uuml;ber sie in M&uuml;nchen nicht gesprochen haben<\/strong><br>\nDie Teilnehmer der M&uuml;nchner Konferenz boten mehr Plattit&uuml;den als L&ouml;sungen<br>\nDie j&uuml;ngste Auflage der sagenumwobenen M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz ist zu Ende gegangen. Anders als in den vergangenen Jahren fand diese Konferenz statt, w&auml;hrend ein paar Flugstunden entfernt ein gro&szlig;er Konflikt tobte. Es &uuml;berrascht nicht, dass die Konferenz von ernsthaftem Unbehagen durchdrungen war.<br>\nMatthew Karnitschnig von Politico bemerkte: &ldquo;Wenn selbst die Deutschen die Gefahren der gegenw&auml;rtigen geopolitischen Lage der Welt erkannt haben, k&ouml;nnte dies der Moment sein, sich wirklich Sorgen zu machen&rdquo;. In der Tat r&auml;umte er ein, dass &ldquo;f&uuml;r einige Teilnehmer die Stimmung in dem &uuml;berf&uuml;llten Hotel Bayerischer Hof, in dem das Treffen stattfindet, an das Jahr 1938 und die ber&uuml;chtigte M&uuml;nchner Konferenz &uuml;ber die Tschechoslowakei erinnerte, als der Zweite Weltkrieg weniger als zwei Jahre entfernt war.<br>\nNat&uuml;rlich w&auml;re kein internationales Treffen, bei dem die Teilnehmer die weitere Rolle Amerikas als Sicherheitsanbieter und -garant sicherstellen wollen, ohne einen Hinweis auf die ber&uuml;chtigte Beschwichtigung Adolf Hitlers durch Gro&szlig;britannien und Frankreich vollst&auml;ndig. Doch diese Episode war die Ausnahme, nicht die Regel &ndash; wenn das Beschwichtigen der Missst&auml;nde einer anderen Nation einen Konflikt nicht verhindern konnte. Ein wenig Appeasement im Sommer 1914 h&auml;tte wahrscheinlich den Ersten Weltkrieg und dessen Fortsetzung nach einer Generation der Ruhe und Aufr&uuml;stung im Zweiten Weltkrieg verhindert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_02_25_worueber.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>M&uuml;nchner Konferenz als Vorspiel zu einem gr&ouml;&szlig;eren Krieg<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEskalationsszenario nahezu unausweichlich, wenn Washington nicht bald zur Besinnung kommt und seine strategischen Interessen klar einsch&auml;tzt<br>\nDonald Trump warnte am Dienstag (21. Februar) in einem TV-Spot f&uuml;r den Pr&auml;sidentschaftswahlkampf, dass &ldquo;der Dritte Weltkrieg noch nie so nah war wie jetzt&rdquo;, und gab &ldquo;all den Kriegstreibern und &lsquo;America Last&rsquo;-Globalisten im Deep State, dem Pentagon, dem Au&szlig;enministerium und dem nationalen Sicherheitsindustriekomplex&rdquo; die Schuld.<br>\nBesondere Erw&auml;hnung fand &ndash; zu Recht &ndash; Victoria Nuland, die stellvertretende US-Au&szlig;enministerin f&uuml;r politische Angelegenheiten, die, so Trump, &ldquo;besessen davon war, die Ukraine in die NATO zu dr&auml;ngen&rdquo;.<br>\nTrump hat die derzeitige Situation treffend beschrieben. &Auml;u&szlig;erungen von US- und NATO-Vertretern vor und auf der j&uuml;ngsten j&auml;hrlichen M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz (17.-19. Februar) lassen kaum Zweifel daran, dass das Kriegsziel der USA in der Ukraine ein Regimewechsel in Russland und die entscheidende Niederlage Russlands bis hin zur faktischen bedingungslosen Kapitulation ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/02\/munich-conference-as-prelude-to-a-wider-war\/\">Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Runter mit den Waffen, hoch mit den L&ouml;hnen: Hafenarbeiter:innen in Genua im Streik<\/strong><br>\nErneut haben Besch&auml;ftigte des Hafens in Genua w&auml;hrend eines Streiks Tausende aus ganz Italien zum Protest mobilisiert: Die Arbeiter:innen weigern sich, Kriegsger&auml;t zu verladen und streiken f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen.<br>\nRund 10.000 Demonstrant:innen nahmen in der vergangenen Woche an einer Demonstration in Genua teil. Dort versammelten sich Hafenarbeiter:innen aus dem ganzen Land w&auml;hrend eines 24-st&uuml;ndigen Streiks.<br>\nMit dem Streik reagierten die Besch&auml;ftigten auf Arbeitsunf&auml;lle mit Todesfolge, die es in j&uuml;ngster Zeit gegeben hatte:  In Triest und Civitavecchia waren Besch&auml;ftigte t&ouml;dlich verungl&uuml;ckt &ndash; wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen und schlechter Arbeitsbedingungen, mahnen die Arbeiter:innen. Mit Transparenten erinnerten ihre Kolleg:innen an Alberto und Paolo.<br>\nDie Demonstration richtete sich jedoch auch gegen Waffenlieferungen, die in den H&auml;fen abgefertigt werden sollen. Mit Parolen forderten die Teilnehmer:innen Frieden und h&ouml;here L&ouml;hne. Auf Transparenten war zu lesen: &bdquo;Stoppt den Waffenhandel in den H&auml;fen!&ldquo;.<br>\nAuch Student:innen beteiligten sich an den Protesten und trugen ihrerseits die Forderungen gegen den rechten Bildungsminister Valditara auf die Stra&szlig;e.<br>\nErst mit einiger Versp&auml;tung konnte die Demonstration den Aufzugsort verlassen, da ein Zug mit vielen Demonstrant:innen aus Turin von der Bahnpolizei aufgehalten wurde, wie die Basisgewerkschaft berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspektive-online.net\/2023\/02\/runter-mit-den-waffen-hoch-mit-den-loehnen-hafenarbeiterinnen-in-genua-im-streik\/\">Perspektive<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA schleusen Milliarden in die Ukraine und k&uuml;rzen Gesundheit und Bildung<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBiden erh&ouml;hte die Medicare-Pr&auml;mien und vers&auml;umte es, sinnvolle Ma&szlig;nahmen zum Erlass von Studentenkrediten zu ergreifen, w&auml;hrend er Milliarden in den Krieg im Ausland steckte.<br>\nAm 24. Februar j&auml;hrt sich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine zum ersten Mal, und im vergangenen Jahr hat der US-Kongress 113 Milliarden Dollar an Hilfen f&uuml;r die Ukraine bewilligt. In der Zwischenzeit befinden sich die arbeitenden Menschen in den USA in einer schweren wirtschaftlichen Notlage und brauchen dringend Hilfe von ihrer Regierung. Als US-Pr&auml;sident Joe Biden Anfang Februar seine Rede zur Lage der Nation hielt, berichteten mehr als 160 Millionen Menschen &ndash; fast die H&auml;lfte der US-Bev&ouml;lkerung -, dass sie Probleme hatten, ihre w&ouml;chentlichen Ausgaben zu bestreiten. Die Lebenshaltungskosten waren um 8 % gestiegen, w&auml;hrend die L&ouml;hne im vergangenen Jahr nur um 4 % zugelegt hatten. Doch w&auml;hrend des Krieges in der Ukraine k&uuml;rzte Biden die Mittel im Inland, wo sie am dringendsten ben&ouml;tigt wurden, w&auml;hrend Dutzende von Milliarden abgezweigt wurden, um den Stellvertreterkrieg im Ausland zu verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/the-us-funneled-billions-towards-ukraine-while-cutting-corners-on-health-and-education\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die USA wollen Asien in Zukunft priorisieren<\/strong><br>\nEs ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA ihre Ressourcen in Europa nach Asien verlagern. Da &auml;ndert Joe Bidens aufsehenerregender Besuch in Kiew nichts.<br>\n&bdquo;Das ist die zweite Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine in nur zwei Monaten. Das gesamte Volumen unserer Hilfe an die Ukraine ist beinahe so hoch wie das gesamte Milit&auml;rbudget Russlands. Es ist ja nicht so, dass bei uns das Geld einfach so herumliegt&ldquo;, ruft der einflussreiche US-Senator Rand Paul aus Kentucky seinen Kollegen im Haus zu.<br>\nDabei ist er nicht mehr der Einzige mit dieser Meinung. Immer mehr Politiker und Mitglieder der au&szlig;enpolitischen Eliten in Washington hinterfragen ihr &uuml;beraus gro&szlig;es Engagement im Ukraine-Krieg. Weil man von Tag zu Tag immer mehr realisiert, dass selbst die USA derzeit nicht die milit&auml;rischen Mittel haben, einen Zweifrontenkrieg zu f&uuml;hren.<br>\nIn einem Bericht des Washington Journal geht hervor, dass in einem Konflikt um Taiwan weniger als in einer Woche alle Hochpr&auml;zisionsmunitionen verschossen w&auml;ren, w&auml;hrend man dieselben Waffen, die man in Asien im Zweifelsfall mehr br&auml;uchte, den Ukrainern liefert. Der amerikanische Sicherheitskomplex erfuhr &uuml;ber Nacht, dass er im Ernstfall nicht genug Munition h&auml;tte, um Taiwan vollumf&auml;nglich verteidigen zu k&ouml;nnen.<br>\nZwar wird die Waffenproduktion wieder hochgefahren, aber das braucht Zeit, weil hochtechnologische Waffen sich nicht so schnell wie Lebkuchenkekse produzieren lassen. Diese Zeit l&auml;uft den USA aber langsam davon, weil China immer deutlichere Signale einer milit&auml;rischen Intervention aussendet.<br>\nDie USA wollen Asien in Zukunft priorisieren<br>\nJe lauter es um China im Pazifik wird, desto nerv&ouml;ser wird die amerikanische F&uuml;hrung im Hinblick auf ihre Rolle in Europa. Der alte Kontinent ist l&auml;ngst nicht mehr die wichtigste B&uuml;hne auf der Welt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/fuer-taiwan-lassen-die-usa-europa-und-auch-die-ukraine-fallen-li.322162\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Es geht um alles<\/strong><br>\nEs geht um nichts weniger als die Rettung des Lebensraumes Erde. Das wird nur mit Abr&uuml;stung, mit einer internationalen Friedensordnung, mit Verhandlungen statt Erpressung, Sanktionen und Krieg sowie mit einer Sozialpolitik und &ouml;kologischer Kooperation, statt in Konkurrenz m&ouml;glich sein. (&hellip;)<br>\nDie Nuklearforscher haben die Weltuntergangsuhr auf zwei vor Mitternacht gestellt. Die Polarisierung der Gesellschaften steigert in Verbindung mit der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich die Gefahren des Zerfalls. Egoismus zerst&ouml;rt Gemeinschaften. Wachstumswahn, Deregulierung und Privatisierung zeigen, dass der neoliberal entfesselte Kapitalismus unf&auml;hig ist, den Bed&uuml;rfnissen der Menschen gerecht zu werden. Die Konkurrenz um Standortvorteile, um Ressourcen, M&auml;rkte und Handelswege f&uuml;hrt vermehrt &ndash; in Verbindung mit dem Aufstieg nationalistischer Kr&auml;fte &ndash; zur wachsenden R&uuml;cksichtslosigkeit im Unrecht des St&auml;rkeren. Wirtschaftskriege steigern weltweite Spannungen. In Krisenzeiten spielen rechte Populisten mit wohlwollender Unterst&uuml;tzung einflussreicher Medien die nationale Karte und spielen benachteiligte Menschengruppen gegeneinander aus. S&uuml;ndenb&ouml;cke, wie einst Juden und heute Fl&uuml;chtlinge, werden zu Verantwortlichen f&uuml;r den Zerfall des Sozialstaats und der Sicherheit abgestempelt. Um die alternativen Kr&auml;fte zu schw&auml;chen, betreiben die Herrschenden eine Kampagne zur Spaltung und De-Legitimierung der Bewegungen, die sich gegen die kapitalistische Ordnung stellen: Sie dehnen den Antisemitismus-Begriff so weit aus, dass schon die Kritik an der Politik der Regierung Israels als israelfeindlich und dadurch mit antisemitischen Mustern durchsetzt, diskreditiert wird. Teilweise gelingt es ihnen, diese Position auch in linken Spektren hoff&auml;hig zu machen. (&hellip;)<br>\nDabei ist es wichtig, den Zusammenhang von &ouml;kologischen, friedenspolitischen, gewerkschaftlichen und demokratischen Forderungen zu sehen. Konkrete Forderungen wie die nach einer nuklearfreien Welt, nach bezahlbarem Wohnraum und einem Mindestlohn sowie nach einem Ausstieg aus fossilen Energietr&auml;gern und nach einer konsequenten Einhaltung der Menschenrechte gewinnen ihre nachhaltige Kraft, wenn sie mit dem Ziel der &Uuml;berwindung der Ursachen, die im Kapitalismus liegen, verbunden werden. Das Zeitfenster zur &Uuml;berwindung der Gef&auml;hrdungen unserer Zukunft ist vielleicht nicht mehr lange offen. Diese Erkenntnis erlegt uns die Verantwortung auf, gemeinsam Priorit&auml;ten zu setzen und miteinander beharrlich, konsequent und solidarisch in diesem Sinne zu wirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/es-geht-um-alles\/\">Bernhard Trautvetter in Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Afrika ohne Hunger: Leere Versprechen von Konzerne<\/strong><br>\nBis 2022 wollten internationale private Initiativen Afrika aus der Armut befreien. Doch sie sind weitgehend gescheitert.<br>\nDie Idee f&uuml;r eine &laquo;New Vision for Agriculture&raquo; (NVA) entstand 2005 am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos. Offiziell lanciert wurde sie 2009. &laquo;Markt- und innovationsbasierte&raquo; L&ouml;sungen sollten die landwirtschaftliche Produktion alle zehn Jahre um 20 Prozent erh&ouml;hen und gleichzeitig den relativen Treibhausgasausstoss und die l&auml;ndliche Armut um 20 Prozent reduzieren. Diesen &laquo;Transformationsprozess&raquo; sollte die Privatwirtschaft vorantreiben. In Vorstand der NVA finden sich 17 Multis aus der Branche, von Agrochemie- und D&uuml;ngerriesen wie BASF, DuPont oder Yara &uuml;ber Agrarh&auml;ndler wie Bunge und Cargill bis zu Lebensmittel- und Detailhandelskonzernen wie Nestl&eacute;, Coca-Cola und Walmart. Sie formulierten zwei Umsetzungsprogramme: &laquo;Grow Asia&raquo; und &laquo;Grow Africa&raquo;. Letzteres wurde mit Unterst&uuml;tzung der Afrikanischen Union am WEF 2011 lanciert&hellip;<br>\nNachhaltigkeitsversprechen nur leere Behauptung<br>\nUnz&auml;hlige afrikanische und internationale Organisationen kritisierten, dass Kleinb&auml;uerinnen und Kleinbauern &ndash; also ausgerechnet die Hauptbeg&uuml;nstigten &ndash; im Programm keinerlei Stimme haben. Bald wurden in verschiedenen L&auml;ndern schwere Vorw&uuml;rfe von Landaneignung und Menschenrechtsverletzungen erhoben. Der Entwicklungsausschuss des Europ&auml;ischen Parlaments gab deshalb 2015 einen Bericht in Auftrag, der ein vernichtendes Fazit zog: Die Investitionserkl&auml;rungen w&uuml;rden &laquo;erhebliche M&auml;ngel&raquo; aufweisen und zudem &laquo;fast gar nicht&raquo; auf die Notwendigkeit einer nachhaltigeren und von chemischen Inputs unabh&auml;ngigeren Landwirtschaft eingehen. Sie beruhten insofern auf einem &laquo;veralteten Modell der landwirtschaftlichen Entwicklung&raquo;, zitiert Public Eye.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/ernaehrung\/ein-afrika-ohne-hunger-leere-versprechen-von-konzernen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Megagef&auml;ngnis El Salvador<\/strong><br>\nAusnahmezustand: Rechter Staatschef Bukele l&auml;sst nicht nur gegen Bandenmitglieder vorgehen.<br>\nSeit fast einem Jahr herrscht in El Salvador der Ausnahmezustand. Offizielle Begr&uuml;ndung daf&uuml;r ist, dass so effektiver gegen die noch vor kurzem grassierende Bandengewalt vorgegangen werden kann. Der rechte Pr&auml;sident Nayib Bukele setzt auf &raquo;Law and Order&laquo;, der Kampf gegen die organisierte Kriminalit&auml;t ist zum Aush&auml;ngeschild seiner Politik geworden. Das aktuellste Projekt: ein neuerrichtetes Megagef&auml;ngnis, rund 75 Kilometer von der Hauptstadt San Salvador entfernt. Am Freitag wurden die ersten 2.000 Insassen dorthin verfrachtet. Bukele, der f&uuml;r seine Au&szlig;endarstellung zu gro&szlig;en Teilen auf die sozialen Netzwerke setzt, ver&ouml;ffentlichte am Wochenende auf Twitter ein Video, das den Transport der offiziell als Bandenmitglieder titulierten Gefangenen zeigt. Auf entmenschlichende Weise gezeigt werden M&auml;nner in wei&szlig;en Shorts, deren unbekleidete Oberk&ouml;rper von T&auml;towierungen &uuml;bers&auml;t und deren K&ouml;pfe kahlgeschoren sind. Sie werden von Polizisten und Gef&auml;ngnisw&auml;rtern geschubst und gehetzt, sind teils an F&uuml;&szlig;en und H&auml;nden gefesselt, teils sitzen sie eng an eng auf dem nackten Boden, die Arme hinter dem Kopf verschr&auml;nkt. Dazu der Kommentar des Rechtspolitikers: &raquo;Das wird ihr neues Zuhause sein, in dem sie f&uuml;r Jahrzehnte leben werden, zusammengew&uuml;rfelt, ohne der Bev&ouml;lkerung noch mehr Schaden zuzuf&uuml;gen.&laquo; Bereits bei der Vorstellung der neu Gef&auml;ngnisanlage vor wenigen Wochen hatte Bukele angek&uuml;ndigt, die dort Inhaftierten w&uuml;rden f&uuml;r lange Zeit kein Tageslicht mehr sehen. Insgesamt sollen in dem riesigen Komplex k&uuml;nftig bis zu 40.000 Gefangene eingesperrt werden, die von rund 850 Soldaten und Polizisten &uuml;berwacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445908.rechte-lateinamerika-megagef%C3%A4ngnis-el-salvador.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Corona-Virus entwich wohl bei Laborunfall in Wuhan<\/strong><br>\nWeder die USA noch China haben ein Interesse daran, dass der Laborunfall endg&uuml;ltig aufgekl&auml;rt wird. Einerseits handelt es sich um ein chinesisches Labor, und andererseits finanzierten US-Beh&ouml;rden die dortige hochriskante Forschung, obwohl man um die Sicherheitsm&auml;ngel am Institut in Wuhan wusste.<br>\nDies sei laut US-Energieministerium am wahrscheinlichsten, meldet das &laquo;Wall Street Journal&raquo;.<br>\nDie USA hatten in Wuhan Forschungsprojekte in Auftrag gegeben und finanziert. Die &laquo;New York Times&raquo; berichtete im August 2019 davon. Im gleichen Jahr berichteten US-Diplomaten von erheblichen Sicherheitsm&auml;ngeln im Institut f&uuml;r Virologie in Wuhan. Doch der Sponsor der Experimente in Wuhan, die US-&laquo;National Institutes of Health&raquo;, stoppte die Forschung nicht.<br>\n&laquo;Die Verantwortung tragen nicht nur chinesische, sondern auch US-Beh&ouml;rden und US-Wissenschaftler&raquo;, erkl&auml;rte der deutsche Professor Roland Wiesendanger. Gegen&uuml;ber Infosperber sagte Wiesendanger weiter: &laquo;Wir wissen aus mehreren unabh&auml;ngigen Quellen, dass sich eine junge chinesische Wissenschaftlerin in Wuhan zuerst infiziert hat.&raquo; Diese Nachricht ging in China durch die Social Media. Viele Einwohner in Wuhan litten bereits im Herbst 2019 an COVID-19-&auml;hnlichen Symptomen. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs waren 14 US-Diplomaten in Wuhan vor Ort. Die USA hatten daher sehr fr&uuml;h Zugang zu wesentlichen Informationen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/corona-virus-entwich-wohl-bei-laborunfall-in-wuhan\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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