{"id":94516,"date":"2023-03-02T08:40:10","date_gmt":"2023-03-02T07:40:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516"},"modified":"2023-03-02T08:40:10","modified_gmt":"2023-03-02T07:40:10","slug":"hinweise-des-tages-4308","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h01\">So manipulieren die Medien!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h02\">&raquo;Das Versagen der Parteispitze ist unentschuldbar&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h03\">Zu den Attacken auf die Friedensbewegung: Kampf um Worte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h04\">Braucht es einen Krieg? &ndash; Does it take a War?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h05\">Gute Kriege, schlechte Kriege?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h06\">Zur feministischen Au&szlig;enpolitik der Gr&uuml;nen: Baerbocks Doppelmoral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h07\">Polen und sein russisches &Ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h08\">China kauft an Gas, was es kriegen kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h09\">Streitfrage Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h10\">&bdquo;Wir haben keine Streitkr&auml;fte, die verteidigungsf&auml;hig sind&ldquo;: Pistorius macht Gest&auml;ndnis, das sich keiner seiner Vorg&auml;nger traute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h11\">Das Deutsche Heer am Pazifik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h12\">Das Versagen von Wissenschaft und Ethik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h13\">Wie der Ukraine-Krieg die Jugendarbeit in Neuk&ouml;lln erschwert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h14\">Berliner Beton: Giffeys Traumkoalition mit CDU.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94516#h15\">Zu guter Letzt: Annalena Baerbock erkl&auml;rt feministische Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>So manipulieren die Medien!<\/strong><br>\nDiesen Brief schickte die &ouml;ffentlich-rechtliche ARD-Sendung &bdquo;Fakt&ldquo; an alle ErstunterzeichnerInnen des Manifestes f&uuml;r Frieden. Vorwurf: Die &bdquo;Abgrenzung nach rechts&ldquo; sei den &bdquo;Initiatorinnen nicht gelungen&ldquo;. Beleg: Eine &bdquo;Recherche&ldquo;, die namentlich neun (!) M&auml;nner aus dem rechten Spektrum nennt, die an der Kundgebung am Samstag teilgenommen haben. Neun von 50.000! Hier die Reaktionen der ErstunterzeichnerInnen auf die ARD-Anfrage. Wir d&uuml;rfen gespannt sein, ob die Antworten im Beitrag auftauchen. Die FAKT-Sendung vom 28. Februar hier ansehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/reaktionen-erstunterzeichnerinnen-auf-fakt-340181\">EMMA<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wagenknecht-Schwarzer-Petition: Unterzeichner reagieren auf Medien &ndash; &bdquo;J&auml;mmerliche Fragen, j&auml;mmerliche Recherche&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94467\">NachDenkSeiten<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Einst von Moskau, heute von Putin gesteuert?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94478\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Das Versagen der Parteispitze ist unentschuldbar&laquo;<\/strong><br>\nDistanzierung der Linke-F&uuml;hrung vom &raquo;Manifest f&uuml;r Frieden&laquo; macht die Partei f&uuml;r viele Menschen unw&auml;hlbar. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen. [&hellip;]<br>\nWie bewerten Sie die Rolle, die die Bundesspitze Ihrer Partei in diesem Zusammenhang gespielt hat?<br>\nDas Versagen der F&uuml;hrung von Die Linke ist unentschuldbar und geradezu selbstzerst&ouml;rerisch. So handelt die Spitze einer Sekte, nicht die einer verantwortungsvollen linken Partei. Im Gegensatz dazu haben Linke-Mitglieder mit den F&uuml;&szlig;en abgestimmt und sind massenhaft zum Brandenburger Tor gekommen. Das Agieren der Bundesspitze hat nichts mehr mit der Gr&uuml;ndungsidee und dem Programm der Partei Die Linke zu tun &ndash; sowohl in der Friedenspolitik als auch was den antifaschistischen Gr&uuml;ndungskonsens betrifft. Statt gegen den Faschistenverehrer und Banderisten Melnyk, dem die israelische Botschaft Verharmlosung des Holocaust vorwirft, klare Kante zu zeigen, wird er von linken Amtstr&auml;gern hofiert.<br>\nDie stellvertretende Parteivorsitzende Katina Schubert will am Samstag eine &raquo;Querfront&laquo; in Aktion gesehen haben. Was ist davon zu halten?<br>\nKatina Schubert ist mit ihren Forderungen nach Waffenlieferungen geistig l&auml;ngst bei der FDP-R&uuml;stungslobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Anton Hofreiter von den Gr&uuml;nen angekommen. Das gilt auch f&uuml;r die Bremer Linke-Spitze oder Bodo Ramelow, der die Lieferung schwerer Waffen &raquo;in jedem erforderlichen Umfang&laquo; gegen Russland fordert. Wer sich Forderungen des deutschen Militarismus gegen den alten Hauptfeind der deutschen Rechten zu eigen macht, der hat den politischen Kompass l&auml;ngst verloren. Was ist das f&uuml;r ein Antifaschismus, der die eigene Partei f&uuml;r Kriegsgegner unw&auml;hlbar macht, damit die AfD weiter st&auml;rkt und Die Linke als urspr&uuml;ngliche Friedenspartei in die gro&szlig;e Querfront der vielen anderen Kriegsparteien eingemeinden will? Dazu passt die Brandenburger Linke-Abgeordnete Anke Domscheit-Berg, die meinte, f&uuml;r Frieden zu demonstrieren, wenn sie mit Leuten gemeinsame Sache macht, die &ndash; drei Demonstranten von ihr entfernt &ndash; mit &raquo;Gute Russen = Tote Russen&laquo; auf ihrem Plakat f&uuml;r V&ouml;lkermord werben.<br>\nWie nehmen Sie im Vergleich die Debatte an der Parteibasis wahr?<br>\nAlle Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung und das Gros der Linke-W&auml;hler gegen Waffenlieferungen und f&uuml;r Diplomatie und Verhandlungen sind. Das Manifest unterst&uuml;tzen 67 Prozent der Mitglieder. Die Parteif&uuml;hrung entkoppelt sich von einer gro&szlig;en Mehrheit an der Parteibasis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445956.niedergang-der-linkspartei-das-versagen-der-parteispitze-ist-unentschuldbar.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zu den Attacken auf die Friedensbewegung: Kampf um Worte<\/strong><br>\nWas die Angeklagte mit ihrer Agitation gegen den Krieg getan hat, ist ein Attentat auf den Lebensnerv unseres Staates&ldquo;, so ein Staatsanwalt im Fr&uuml;hjahr 1914 gegen&uuml;ber Rosa Luxemburg. Das erinnert an das Mediengewitter, das seit der Ver&ouml;ffentlichung des &bdquo;Manifests f&uuml;r Frieden&ldquo; auf Schwarzer, Wagenknecht und die 700.000 Unterst&uuml;tzer niederprasselt &ndash; erst recht nach der erfolgreichen Kundgebung mit 50.000 Menschen in Berlin. Den &bdquo;Lebensnerv unseres Staates&ldquo; verdeutlichen zwei Gegenpetitionen auf &bdquo;change.org&ldquo;. Die erfolgreichere starteten die Vorsitzenden von Junger Union und Jungen Liberalen. Stand Montag hatten sie gut 30.000 Unterzeichner aus der extremistischen Mitte zwischen CDU\/CSU, FDP und Gr&uuml;nen gesammelt. Sie unterstellen, Putin wolle die Ukraine als Staat beziehungsweise &bdquo;die kulturelle Identit&auml;t der Ukraine ausl&ouml;schen&ldquo;. (&hellip;) Die &bdquo;kulturelle Identit&auml;t&ldquo; stiftet verst&auml;rkt seit 2014 Stepan Bandera. (&hellip;) Eine reale Bedrohung der NATO gibt es nicht, aber Werte sind in Gefahr: Die Anma&szlig;ungen von USA, NATO und EU, andere L&auml;nder zu bombardieren und zu besetzen, Menschen mit Drohnen zu ermorden, mit v&ouml;lkerrechtswidrigen Sanktionen Wirtschaftskriege zu f&uuml;hren oder mit der Vormachtstellung ihrer &Ouml;konomien und W&auml;hrungen andere L&auml;nder in Abh&auml;ngigkeit zu halten. Um diese Ordnung aufrechtzuerhalten, bezahlen die Damen und Herren der extremistischen Mitte den und bringen Opfer. Vorerst zahlen die Ukrainer den Blutzoll. Kriegsbesoffen r&uuml;hren sie die Trommeln. Sie werden auch bereit sein, die deutsche Arbeiterklasse an die Front zu schicken. Sie selbst k&auml;mpfen unter der kalten Dusche an der Heimatfront der Werte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kampf-um-worte-4777488\/\">Bj&ouml;rn Blach in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Braucht es einen Krieg? &ndash; Does it take a War?<\/strong><br>\nEs gibt eine unvermeidliche Kluft zwischen dem, was uns ein Pr&auml;sident &uuml;ber einen Krieg &ndash; selbst einen Stellvertreterkrieg &ndash; erz&auml;hlt, und der Realit&auml;t vor Ort. Das gilt heute, da Joe Biden um &ouml;ffentliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Krieg in der Ukraine k&auml;mpft, und es galt vor sechs Jahrzehnten, als Jack Kennedy darum rang, den Krieg zu verstehen, den er in S&uuml;dvietnam f&uuml;hren wollte.<br>\nAnfang 1962 war eine kritische Zeit f&uuml;r Pr&auml;sident John F. Kennedy. Nachdem sein Image und seine F&uuml;hrungsqualit&auml;ten drei Monate nach seinem Amtsantritt durch die Katastrophe in der Schweinebucht in Mitleidenschaft gezogen worden waren, beschloss er, in S&uuml;dvietnam Stellung zu beziehen und der Ausbreitung des Kommunismus dort entgegenzutreten. Der Pr&auml;sident verbrachte den Rest des Jahres 1961 damit, heimlich die amerikanischen Entlaubungen, Bombardierungen und die Zahl der US-Truppen in S&uuml;dvietnam zu erh&ouml;hen. Sein Kampf gegen den internationalen Kommunismus war er&ouml;ffnet. Sein Gegenspieler war der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow, der den jungen Pr&auml;sidenten bei einem Gipfeltreffen am 4. Juni 1961 mit seinem Wissen, seiner H&auml;rte und seinem mangelnden Respekt f&uuml;r Kennedys Zaudern in Kuba &uuml;berw&auml;ltigt hatte. &ldquo;Er hat mich einfach verpr&uuml;gelt&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident sp&auml;ter dem Kolumnisten James Reston von der New York Times.<br>\nNichtsdestotrotz war Amerika vom Glanz und Glamour von Jack und Jackie und ihrem Leben im Wei&szlig;en Haus hingerissen, mit Partys und gesellschaftlichen Veranstaltungen, die das Beste zusammenbrachten, was Amerika aus der Welt der Musik, der Kunst und der Akademie zu bieten hatte. So kam es, dass David Herbert Donald, der bedeutendste Lincoln-Forscher seiner Zeit, gebeten wurde, ein privates Briefing im Wei&szlig;en Haus zu geben. Die kleine Gruppe, zu der er sprach &ndash; es waren nicht mehr als zwanzig Personen &ndash;, bestand aus langj&auml;hrigen Freunden des Pr&auml;sidenten und einigen wichtigen Mitgliedern seiner Regierung. Donald war der Gast des Pr&auml;sidenten und seiner Frau. Er war hocherfreut.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/braucht-es-einen-krieg-does-it-take-a-war\">Seniora.org<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/does-it-take-a-war%20\">Seymour Hersh<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gute Kriege, schlechte Kriege?<\/strong><br>\nV&ouml;lker- und menschenrechtliche Bilanz des Westens ist global betrachtet verheerend. Dennoch sieht man sich dort als Wahrer von Recht und Moral. Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r das V&ouml;lkerrecht und kritische Medien.<br>\nWie der sich verfestigende Krieg in der Ukraine, hat sich auch in der Berichterstattung und Kommentierung rund um diesen Krieg ein Narrativ verfestigt, das als Teil einer Regierungssprachregelung erkannt werden muss: Es weist die Begriffe &ldquo;Zeitenwende&rdquo; (Jugoslawienkrieg 1999 unter deutscher Beteiligung) und &ldquo;Zivilisationsbruch&rdquo; (Holocaust) nun dem russischen Angriff auf die Ukraine zu, so als h&auml;tte Wladimir Putin den v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg erfunden.<br>\nDas ist Relativierung. Das Wording blendet nicht nur die Vorgeschichte des aktuellen Kriegsgeschehens in der Ukraine aus, sondern auch die gesamte Geschichte v&ouml;lkerrechtswidriger Kriege seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs inklusive des illegalen Sturzes gew&auml;hlter Regierungen, wovon sich der Putsch gegen Irans demokratisch gew&auml;hlten Premier Mohammad Mossadegh in diesem Jahr zum 70. Mal j&auml;hrt. [&hellip;]<br>\nGanz offiziell erkl&auml;rt die deutsche Bundesregierung auf Anfrage, dass sie nur den aktuellen Krieg gegen die Ukraine als v&ouml;lkerrechtswidrig einstufe, die Bewertung fr&uuml;herer Kriege jedoch ablehne. Dies weist darauf hin, dass die Bundesregierung nicht an sachlicher Bewertung interessiert ist, sondern von Interessen geleitet zu sein scheint. Da es offensichtlich um Gemeinwohl und Erf&uuml;llung des Amtseids nicht mehr geht, braucht es strategische Sprache, um die Einhaltung der gerne hochgehalten &ldquo;regelbasierten Ordnung&rdquo; eines &ldquo;Wertewestens&rdquo; dennoch zu suggerieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Gute-Kriege-schlechte-Kriege-7527975.html\">Sabine Schiffer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zur feministischen Au&szlig;enpolitik der Gr&uuml;nen: Baerbocks Doppelmoral<\/strong><br>\nMit harten Fakten und Bezug zur Realit&auml;t ist es so eine Sache: &bdquo;Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle bleiben zentraler Bestandteil unserer Sicherheit&ldquo;, hat Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock in der vergangenen Woche bei der Abr&uuml;stungskonferenz der Vereinten Nationen in Genf verk&uuml;ndet. Sie tut gerade so, als w&auml;ren die Gr&uuml;nen noch eine Friedenspartei. Ihr vermeintliches Abr&uuml;stungsbekenntnis kam auf den Tag ein Jahr nach der bereits als &bdquo;historisch&ldquo; gewerteten &bdquo;Zeitenwende&ldquo;-Rede von Kanzler Olaf Scholz. (&hellip;) Baerbocks Abr&uuml;stungsbekenntnis in Genf ist vor diesem Hintergrund und angesichts ihrer Trommelei f&uuml;r die Lieferung immer weiterer und immer schwererer Waffen hohles Gerede. (&hellip;) Gleichzeitig instrumentalisiert sie humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r geopolitische Zwecke. Nach der Erdbebenkatastrophe im Nahen Osten mit zehntausenden Toten verweigerte Baerbock jede Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung. Eine Aufhebung der EU-Sanktionen, die den Wiederaufbau des Landes blockieren, lehnt sie ab. &Auml;hnlich kurzsichtig agierte die Gr&uuml;nen-Ministerin mit Blick auf Afghanistan. (&hellip;) So setzt man Hunger von Familien, Frauen und Kindern als Waffe ein. Wer wie Baerbock noch dazu R&uuml;stungsexporte etwa an die Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien genehmigt, die Frauen im eigenen Land brutal entrechtet und im Jemen-Krieg r&uuml;cksichtslos t&ouml;tet, sollte von einer wertebasierten und feministischen Au&szlig;enpolitik besser schweigen. Die Doppelmoral der Gr&uuml;nen ist unertr&auml;glich. Was es tats&auml;chlich braucht, ist eine friedliche Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/baerbocks-doppelmoral-4777484\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Polen und sein russisches &Ouml;l<\/strong><br>\nEigentlich hatte sich Polen besonders starkgemacht f&uuml;r ein m&ouml;glichst weitreichendes Embargo f&uuml;r &Ouml;l aus Russland &ndash; und importierte trotzdem selbst weiter russisches &Ouml;l. [&hellip;]<br>\nAls sich damals die EU nur auf ein &Ouml;lembargo f&uuml;r den Seeweg einigen konnte, Importe via Pipeline aus Russland aber weiterhin erlaubte, erkl&auml;rte Polen gemeinsam mit Deutschland, ab dem Jahreswechsel generell auf russisches &Ouml;l verzichten zu wollen.<br>\nUnd das Land ist einen weiten Weg gegangen: Erdgas- und Kohleimporte aus Russland wurden eingestellt und die &Ouml;limporte reduziert. Aber mit den verbleibenden zehn Prozent war Polen zum Schluss laut polnischen Medienberichten gr&ouml;&szlig;ter verbliebener K&auml;ufer von russischem Roh&ouml;l in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/polen-russland-oel-103.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Unmoralisches &bdquo;&Ouml;leigentum&ldquo;<\/strong><br>\nAngaben der Gro&szlig;warendatenanalysenfirma Kpler zufolge sind die per Seeweg von den USA nach Europa transportierten G&uuml;ter seit dem Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts vor einem Jahr monatlich durchschnittlich um 38 Prozent gestiegen, wovon die USA enorme Profite erworben haben. &bdquo;The Wall Street Journal&ldquo; ist der Ansicht, dass der Krieg zu einer drastischen Zunahme der Roh&ouml;lexporte von den USA nach Europa f&uuml;hre.<br>\nDar&uuml;ber hinaus hat Syrien in den letzten Jahren mehrmals den illegal in Nordostsyrien stationierten US-Truppen vorgeworfen, syrische &Ouml;lressourcen gestohlen zu haben. J&uuml;ngsten Meldungen der syrischen Presseagentur zufolge haben am 27. Februar die US-Truppen mit 34 Tankwagen wieder zahlreiches Erd&ouml;l von Syrien gestohlen. Die  USA haben auf &bdquo;betr&uuml;gerische&ldquo; Weise von Europa und auf &bdquo;gewaltsame&ldquo; Weise von Syrien ein unmoralisches &bdquo;&Ouml;leigentum&ldquo; erlangt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/03\/01\/ARTIJykpVDgcEKxRnklU3AeT230301.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China kauft an Gas, was es kriegen kann<\/strong><br>\nIn Europa hingegen kommt Angst auf angesichts des neuen Gro&szlig;eink&auml;ufers aus Fernost. Nachdem es schon jahrelang immer mehr Gas importiert hat, entwickele sich China angesichts der Dimension der neuen Abnahmevertr&auml;ge zu einem flexibleren Markt, der zunehmend in der Lage sei, die globale Nachfrage nach LNG &bdquo;auszubalancieren&ldquo;, schreibt Shell in einer Analyse. Dass in L&auml;ndern wie Deutschland nach Russlands Einmarsch in die Ukraine und den gestoppten Gaslieferungen die Energiekosten nicht noch viel st&auml;rker gestiegen sind, hat vor allem damit zu tun, dass China w&auml;hrend der Pandemie 15 Millionen Tonnen LNG weniger importiert und gesch&auml;tzt 6 Tonnen &uuml;bersch&uuml;ssiges Gas an die Meistbietenden in Europa losgeschlagen hat. &bdquo;Entscheidend&ldquo; habe Chinas verminderter Fl&uuml;ssiggasimport dazu beigetragen, dass Europa die weggefallenen Lieferungen an russischem Pipelinegas durch LNG kompensieren konnte, bilanzierte die Internationale Energieagentur in dieser Woche in einem Bericht. Nun w&auml;chst im Reich der Mitte wieder der Hunger nach Energie. 15 Prozent aller Vertr&auml;ge, in denen die Gaslieferung in den kommenden f&uuml;nf Jahren beginnt, haben chinesische Abnehmer abgeschlossen. Dies hat die Nachrichtenagentur Bloomberg ausgerechnet. Schon bald werde China Japan als weltgr&ouml;&szlig;ten LNG-Importeur &uuml;berholen. Das k&ouml;nnte zur Folge haben, dass Europa nicht mehr so leicht wie noch im vergangenen Jahr an Fl&uuml;ssiggas kommt. Man erhalte 30 bis 40 Schiffe mit LNG-Ladungen in der Woche, &bdquo;aber eine Erholung der Wirtschaft in China k&ouml;nnte diese Exporte stark reduzieren&ldquo;, hatte der Pr&auml;sident des franz&ouml;sischen Energieversorgers Engie schon im September gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/lng-markt-china-kauft-an-gas-was-es-kriegen-kann-18715520.html%20\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streitfrage Privatisierung<\/strong><br>\nWolfgang Kubicki und Tim Engartner streiten sich um das F&uuml;r und Wider von Privatisierungen. Deutlich wird: &bdquo;Die eine L&ouml;sung&ldquo; gibt es nicht. Die Debatte d&uuml;rfte ein Gewinn f&uuml;r alle sein, die gerne undogmatisch denken.<br>\nIn Zeiten von unbedingter Haltung, Safe-Spaces und roten Linien ist es vielleicht die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r unsereins, in &bdquo;Streitfragen&ldquo; auch mit Argumenten konfrontiert zu werden, die man als nicht zutreffend oder im eigenen Meinungsspektrum als Irrtum abgehakt hat. Gerade diese Konfrontation mit v&ouml;llig unterschiedlichen Standpunkten kann zu einem sinnhaften &Uuml;berpr&uuml;fen eigener &bdquo;Wahrheiten&ldquo; f&uuml;hren. Dadurch er&ouml;ffnen sich Chancen f&uuml;r weitere fruchtbare Diskussionen zu gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsm&ouml;glichkeiten.<br>\nDas gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r Fragen der Wirtschaft. Deshalb ist es sowohl f&uuml;r &uuml;berzeugte Anh&auml;nger der m&ouml;glichst umfassenden Privatisierung &ouml;ffentlicher Aufgaben als auch f&uuml;r diejenigen, die &uuml;berwiegend die Risiken solcher Privatisierungen sehen, sinnvoll, die j&uuml;ngste Ausgabe der vom Westend-Verlag herausgegebenen Edition &bdquo;Streitfragen&ldquo; zu lesen. Wolfgang Kubicki contra Tim Engartner &ndash; allein diese Autoren-Konstellation macht Appetit auf die Argumente der beiden Parteien.<br>\n&bdquo;Privatisierung hei&szlig;t Innovation&ldquo; behauptet Kubicki. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Demokraten untermauert seine uneingeschr&auml;nkt positive Einstellung mit Beispielen aus der Praxis der letzten Jahrzehnte. Dass er einf&uuml;hrend auf die Notwendigkeit des Verzichts auf eine &bdquo;Schwarz-Wei&szlig;&ldquo;- oder &bdquo;Gut-Schlecht&ldquo;-Argumentation hinweist, ist zwar durchaus begr&uuml;&szlig;enswert. Leider bleibt bei seinen Ausf&uuml;hrungen wenig von dieser geforderten differenzierten Betrachtung der Privatisierung &uuml;brig. Dies f&uuml;hrt zu einer erkennbar neoliberal gef&auml;rbten Argumentation, deren Dogmatismus bei einigen Lesern eine unvoreingenommene Haltung erschweren d&uuml;rfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/streitfrage-privatisierung\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Wir haben keine Streitkr&auml;fte, die verteidigungsf&auml;hig sind&ldquo;: Pistorius macht Gest&auml;ndnis, das sich keiner seiner Vorg&auml;nger traute<\/strong><br>\nBundesverteidigungsminister Boris Pistorius spricht Klartext &uuml;ber die Bundeswehr: &bdquo;Wir haben keine Streitkr&auml;fte, die verteidigungsf&auml;hig sind &ndash; also verteidigungsf&auml;hig gegen&uuml;ber einem offensiven brutal gef&uuml;hrten Angriffskrieg.&ldquo; Das m&uuml;sse man wieder werden, so Pistorius. [&hellip;]<br>\nDeutschland k&ouml;nnte also weder sich noch seine Verb&uuml;ndeten verteidigen. Pistorius klare Ansage: Das muss sich wieder &auml;ndern. Zu Deutschlands Rolle in der Nato sagt er: &bdquo;Wir m&uuml;ssen unsere B&uuml;ndnisverpflichtungen erf&uuml;llen, wieder erf&uuml;llen. Wir haben es nicht getan in der Vergangenheit.&ldquo; Man trage schlie&szlig;lich die Verantwortung f&uuml;r die Sicherheit der Menschen.<br>\nPistorius gesteht damit etwas ein, was sich seine Vorg&auml;nger lange nicht zu sagen trauten. Pistorius&rsquo; direkte Vorg&auml;ngerin Christine Lambrecht wollte Berichte zur schlechten materiellen Ausstattung der Truppe sogar dem Parlament vorenthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/bundeswehrlos-pistorius-hammer-wir-haben-keine-streitkraefte-die-verteidigungsfaehig-sind_id_187135089.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Zwar nicht verteidigungsf&auml;hig, aber es reicht noch, um Waffen an die Ukraine zu liefern. Das passt nicht zusammen oder doch? Pistorius will noch mehr Geld f&uuml;r sein Ressort und andere sogar <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/Ein-Feiertag-ist-nicht-zu-viel-verlangt-article23953564.html\">Mehrarbeit f&uuml;r die Aufr&uuml;stung durch Streichung eines Feiertags<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Deutsche Heer am Pazifik<\/strong><br>\nDie Bundeswehr bereitet sich auf die Entsendung von Landstreitkr&auml;ften zu einem Gro&szlig;man&ouml;ver in die Asien-Pazifik-Region vor. Wie aus der Truppe berichtet wird, wird in diesem Sommer erstmals &bdquo;neben Kr&auml;ften des Seebataillons und der Luftwaffe&ldquo; auch eine Infanteriekompanie des Heeres zu der Kriegs&uuml;bung Talisman Sabre 2023 nach Australien entsandt. Die Talisman Sabre-Man&ouml;ver werden seit 2005 alle zwei Jahre durchgef&uuml;hrt; sie gelten als gr&ouml;&szlig;te gemeinsame Trainingsma&szlig;nahmen Australiens und der Vereinigten Staaten. Beteiligt sind unter anderem Japan und S&uuml;dkorea sowie laut Berichten auch Frankreich, dessen Kolonie Neukaledonien nicht weit vom Man&ouml;vergebiet liegt; dieses umfasst Teile von Australiens Bundesstaat Queensland sowie des Korallenmeers. In den vergangenen beiden Jahren hatte die Bundeswehr Einheiten zu Kriegs&uuml;bungen in die Asien-Pazifik-Region entsandt: vom August 2021 bis zum Februar 2022 die Fregatte Bayern, im Sommer 2022 ein Geschwader der Luftwaffe. Beides wird im n&auml;chsten Jahr fortgesetzt. Die Asien-Pazifik-Man&ouml;ver finden parallel zu neuen NATO-Aktivit&auml;ten in der Region statt &ndash; und versch&auml;rfen den eskalierenden Machtkampf gegen China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9180\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Versagen von Wissenschaft und Ethik<\/strong><br>\nMit dem Sch&uuml;ren von &Auml;ngsten seitens der Wissenschaft wurde w&auml;hrend der Corona-Pandemie gezielt Politik gemacht. Die Ratio sollte ausgeschaltet werden, um Widerstand gegen freiheitseinschr&auml;nkende Ma&szlig;nahmen im Keim zu ersticken.<br>\nDie Pandemie ist vorbei, ihre Auswirkungen werden uns noch lange begleiten. Der Philosoph Christoph L&uuml;tge versucht in einem dreiteiligen Beitrag zu kl&auml;ren, was in der Coronakrise eigentlich vorgefallen ist und was diese Krise mit uns als demokratischer Gesellschaft gemacht hat. Im ersten Teil beschrieb L&uuml;tge, wie den Individuen Handlungsmacht, M&uuml;ndigkeit und W&uuml;rde genommen wurden. Im zweiten Teil ging es darum, wie die Demokratie Schaden genommen hat und Konformismus zum neuen gesellschaftlichen Ideal wurde.<br>\nIn unserem Buch &bdquo;Und die Freiheit?&ldquo; haben Michael Esfeld und ich bereits 2021 auf die Analogie zwischen der Corona-Situation und dem Milgram-Experiment hingewiesen: Wenn ein Wissenschaftler, am besten mit wei&szlig;em Kittel, danebensteht und alle Handlungen als notwendig absegnet, sind die allermeisten bereit, ihre m&ouml;glichen Bedenken und Skrupel zu vergessen und alles zu tun, was man ihnen sagt &ndash; auch dann, wenn es offensichtlich unsinnig ist und Menschen darunter leiden.<br>\nNicht nur in Deutschland, in vielen L&auml;ndern sind Menschen, auch hochintelligente, blindlings dem gefolgt, was ihnen als wissenschaftlich belegt verkauft wurde. Ob es um Lockdowns oder Maskenpflicht ging, um die Vertreibung von Menschen von Uferpromenaden oder Parkb&auml;nken oder um die Impfkampagne mit 2G und teilweiser Impfpflicht: Mir haben in den letzten Monaten viele, die mittlerweile doch starke Zweifel an all dem bekommen haben, gesagt, sie h&auml;tten dies schlicht geglaubt, weil es ihnen jemand mit wissenschaftlicher Reputation gesagt hatte &ndash; wie bei Milgram.<br>\nAber dieser Glaube an &bdquo;Science&ldquo; ist mittlerweile stark ersch&uuml;ttert worden. Die anhaltende Panikmache einiger Wissenschaftler, die Unlogik vieler Bestimmungen, der offensichtliche Sonderweg Deutschlands in vielen Punkten haben nicht nur der Reputation von Politik und vielen klassischen Medien geschadet, sondern auch der Wissenschaft. Das Label &bdquo;Wissenschaft&ldquo; ist nicht mehr pauschal glaubw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/corona-christian-drosten-ethikrat-wissenschaft-lutge-teil-3\">Christoph L&uuml;tge auf Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie der Ukraine-Krieg die Jugendarbeit in Neuk&ouml;lln erschwert<\/strong><br>\nFatale Konkurrenz: Wenn humanit&auml;re Katastrophen zu bew&auml;ltigen sind, wird viel gespendet. Aber dann fehlt Geld f&uuml;r Vereine, die nun ums &Uuml;berleben k&auml;mpfen.<br>\nBetont langsam f&auml;hrt der Porsche durch den Kiez. Schwarz ist er, der Lack auffallend matt und edel. Die M&auml;nner drinnen schauen gelangweilt. Ein St&uuml;ck den Berg runter ist die H&ouml;lle los. Berlin-Neuk&ouml;lln, Karl-Marx-Stra&szlig;e, lautes Hupen an einer Baustelle, aggressives Dr&auml;ngeln an den Ampeln. Alle haben es eilig.<br>\nNicht so der elegante Porsche, der im Schritttempo durch den Rollberg-Kiez schleicht. Auf dem Fu&szlig;weg stehen zwei Jungs, vielleicht 13 oder 14 Jahre alt. Als sie den Wagen sehen, wenden sie den Blick ab. Warum? &bdquo;Nicht unsere Family&ldquo;, sagt einer und nennt den Namen des Clans, zu dem die harten Jungs angeblich geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-problemkiez-brennpunkt-vereine-humanitaere-katastrophen-spenden-wie-der-krieg-in-der-ukraine-die-jugendarbeit-in-neukoelln-erschwert-li.322681\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Berliner Beton: Giffeys Traumkoalition mit CDU.<\/strong><br>\nBerlin ist die einzige deutsche Gro&szlig;stadt, in der Luxusbehausungen 2022 nicht billiger, sondern teurer wurden. Die Preise f&uuml;r eine sogenannte Standardwohnung von 70 Quadratmetern stiegen im Vergleich zu anderen Gro&szlig;st&auml;dten zwischen 2018 und 2022 besonders schnell. Ostberliner Stadtteile wie Treptow, Buch oder Wilhelmsruh liegen an der Spitze &ndash; die Mieten werden dem folgen. Das ist politisch gewollt: Der Senat lockt mit satten Subventionen Miethaie aller L&auml;nder an. Ein erfolgreicher Volksentscheid f&uuml;r die Kommunalisierung von Best&auml;nden gro&szlig;er Immobilienkonzerne ist da schlicht gesch&auml;ftssch&auml;digend, im Grunde verfassungsfeindlich. (&hellip;) So sehen es die F&uuml;hrungsfiguren der Berliner Landesverb&auml;nde von SPD und CDU &ndash; eine stabile Koalitionsbasis ist gegeben. Und zwar seit Jahrzehnten. Beide Parteien haben ja auch seit 1990 immer wieder problemlos miteinander regiert. Besonders wirkungsvoll zockten sie Ende der 90er Jahre unter CDU-F&uuml;hrung, ruinierten die Stadtfinanzen auf Generationen hinaus und schickten Verwaltung plus In&shy;frastruktur in den Orkus. Die SPD, die seit 1989 in allen Senaten sa&szlig;, &uuml;berstand das Debakel 2002 mit Hilfe der PDS, die beim Verscherbeln st&auml;dtischen Wohnungsbesitzes hemmungslos mitmachte. (&hellip;) Internationale Spekulanten hatten Berlin als Anlageschn&auml;ppchen entdeckt und verunstalteten die Stadt mit Billigarchitektur, Billigbau und Billigstadtplanung. (&hellip;) Mehr als eine Million Berliner, fast 60 Prozent der W&auml;hler, bejahten w&uuml;tend bei den Wahlen 2021 &raquo;Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen&laquo;. Und sahen danach: Es geschah nichts. Ein Lehrst&uuml;ck in Demokratie: Volksentscheide geh&ouml;ren sich nicht. CDU und SPD m&uuml;ssen wieder gemeinsam regieren, damit die Wohnungspreise in Treptow nicht um 26 Prozent, sondern demn&auml;chst vielleicht um 40 Prozent steigen. Sonst &ndash; h&ouml;chste Gefahr &ndash; wenden sich die Spekulanten ab. Nur das Traumpaar Kai Wegner\/Franziska Giffey kann das verhindern. Die Entsorgung des rechtesten Landesverbandes der Linkspartei ist Kollateralschaden. Diesmal vermutlich r&uuml;ckstandsfrei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445989.berliner-beton.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Annalena Baerbock erkl&auml;rt feministische Au&szlig;enpolitik <\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Besser wird es heute nicht mehr:<a href=\"https:\/\/t.co\/sJLPLDbE1I\">pic.twitter.com\/sJLPLDbE1I<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Adam Goldschnitt (@a_goldschnitt) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/a_goldschnitt\/status\/1630945537858961408?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 1, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/a_goldschnitt\/status\/1630945537858961408\">Twitter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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