{"id":94526,"date":"2023-03-02T11:00:28","date_gmt":"2023-03-02T10:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94526"},"modified":"2023-03-02T11:52:43","modified_gmt":"2023-03-02T10:52:43","slug":"die-buerger-und-der-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94526","title":{"rendered":"Die B\u00fcrger und der Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Der ehemalige deutsche UN-Diplomat <strong>Hans von Sponeck <\/strong>geh&ouml;rt zu den profiliertesten konstruktiven Kritikern der UNO. Die NachDenkSeiten sind stolz, ihren Lesern das Manuskript einer Rede zur Lekt&uuml;re vorzustellen, die von Sponeck am vorvergangenen Wochenende bei einer Veranstaltung in Frankfurt im Gewerkschaftshaus hielt.<br>\n<!--more--><br>\nUnsere Sprache, die Sprache der B&uuml;rger, muss direkt, mutig und friedenserf&uuml;llt sein. Wir hier, die B&uuml;rger in der Ukraine und in Russland haben eines gemeinsam: Wir alle wollen in Frieden leben. Schwarz-Wei&szlig;-Bilder gibt es keine in der Bewertung des Ukrainekonflikts. Beide Kriegsparteien haben immer wieder V&ouml;lkerrecht gebrochen. Doppelmoral im Sinne von hier die Ukraine, dort Irak, Afghanistan, Serbien und andere lassen wir nicht zu. Politische Amnesie muss durch Erinnerungshilfe behandelt werden.<\/p><p>B&uuml;rger fordern Rechenschaftsverpflichtung f&uuml;r alle, die M&auml;chtigen wie die Schwachen. Unilateralismus in jeder Form lehnen wir entschieden ab. Dazu geh&ouml;rt auch die west-zentrische Machtpolitik, die bis heute erheblich zu dem globalen Unfrieden, einschlie&szlig;lich dem in der Ukraine, beigetragen hat. Wir wehren uns gegen die vollkommen einseitige Berichterstattung der &ouml;ffentlichen deutschen Medien. Frieden, nicht Krieg ist die Ultima Ratio!<\/p><p>Und noch etwas: Europa, besonders unser Land, muss sich vom Joch des geopolitischen Kolonialismus befreien. Wir brauchen keine Prothesen, weil wir auf eigenen Beinen stehen k&ouml;nnen! Denken wir an die Ziele der Charta der Vereinten Nationen und der 1990er-Charta von Paris und bestehen auf diesen. Pl&auml;dieren wir f&uuml;r zwei Prozent zur St&auml;rkung des Friedens und nicht zwei Prozent f&uuml;r erh&ouml;hte Waffenproduktion.<\/p><p>Die Regierungsparteien wie auch die Opposition m&uuml;ssen verstehen, dass immer mehr wahlberechtigte Menschen in unserem Land ernsthaft &uuml;ber die gegenw&auml;rtige soziale und politische Wirklichkeit nachdenken und Stellungnahmen sowie Entscheidungen der Abgeordneten des Bundestags aufnehmen, um zu entscheiden, wem sie in anstehenden Wahlen ihre Stimme geben wollen. Mitglieder bestehender Friedensorganisationen m&uuml;ssen und &ndash; ich bin sicher &ndash; werden sich, wie zum Beispiel heute, entsprechend einbringen.<\/p><p>Genug von Allgemeinheiten, die aber wichtig erscheinen, und hin zu drei Perspektiven, die wohl relevant sind f&uuml;r die Frage, welche Voraussetzungen und M&ouml;glichkeiten es gibt f&uuml;r ein Ende der unertr&auml;glichen Zerst&ouml;rung menschlichen Lebens und menschlichen Besitzes in der Ukraine, aber auch in Russland und in der Ferne; und hin zu einer R&uuml;ckkehr zu oder besser einer Einhaltung von Grundwerten, die wir Westler anderen Teilen der Welt so gerne empfehlen, aber selbst ohne Scham ignorieren.<\/p><p><strong>Perspektive 1:<\/strong><\/p><p>Da sind Rahmenbedingungen f&uuml;r L&ouml;sungsans&auml;tze, die f&uuml;r uns B&uuml;rger nicht verhandelbar sind. V&ouml;lkerrecht ist kein Recht der Wahl, sondern bedeutet die Pflicht der Einhaltung; ebenso wie das deutsche Grundgesetz und die Charta der Rechte der Europ&auml;ischen Union. Stellvertreterkriege sind v&ouml;lkerrechtswidrig und m&uuml;ssen, ebenso wie Angriffskriege, strafrechtlich verfolgt werden. Waffenlieferungen von Drittparteien machen diese zu Kriegsteilnehmern, verl&auml;ngern den Konflikt, erh&ouml;hen die Zahl der Opfer sowie die Zerst&ouml;rung auf beiden Seiten und m&uuml;ssen &ndash; allein schon aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden &ndash; eingestellt werden. Korruption der Kriegsteilnehmer muss f&uuml;r alle objektiv identifiziert und verfolgt werden. Krisengespr&auml;che brauchen einen neutralen Ort, einen neutralen Mediator und einen runden Tisch, an dem &ndash; ohne Ausnahme &ndash; alle beteiligten Parteien sitzen. <\/p><p><strong>Perspektive 2:<\/strong><\/p><p>Jeder Verhandlungsanfang ist schwer, aber machbar. In jedem Fall dr&auml;ngt immer die Zeit. In der Ukrainekrise gibt es erste kleine Schritte, sowohl hinter dem Vorhang als auch davor. Die humanit&auml;ren Korridore f&uuml;r die Ausfuhr von Nahrungs- und D&uuml;ngemitteln, sowohl aus der Ukraine als auch aus Russland, und der Austausch von Gefangenen sind bescheidene, aber lebenswichtige Anf&auml;nge, die erweitert werden k&ouml;nnen. &sbquo;Deeskalation&lsquo; durch &sbquo;Eskalation&lsquo; mit weiteren Waffenlieferungen? Solche Vorschl&auml;ge, die aus westlichen Hauptst&auml;dten kommen, zeigen unverantwortliche geopolitische Eigeninteressen, die kurzsichtig sind und sich auf schwerwiegenden Irrwegen befinden. Es ist tragisch, dass Bundeskanzler Scholz sich &ndash; durch externen und Ampel-Druck &ndash; entschieden hat, den fehlerhaften Weg vom &sbquo;Stahlhelm zum Panzer&lsquo; zu gehen und nun, von ukrainischer und anderer Seite, auch noch gedr&auml;ngt wird, Kampfjets zu liefern. <\/p><p>In der Annahme der NATO und mancher Regierung, dass die B&uuml;rger sich f&uuml;r dumm verkaufen lassen, wird weiterhin behauptet, dass die Allianz, Deutschland eingeschlossen, in der Ukraine nicht(!) l&auml;ngst zum Kriegsteilnehmer geworden ist. Das ist wahrlich skandal&ouml;s! Ebenso ist es verwerflich, dass Ann&auml;herungsbereitschaften der Kriegsparteien boykottiert werden (Beispiel Gro&szlig;britannien\/PM Boris Johnson) und Vermittlungsangebote (Beispiel Israel\/PM Naftali Benett) keine Unterst&uuml;tzung finden. <\/p><p>&sbquo;F&uuml;hren durch Zusammenf&uuml;hren&lsquo;, eine Aussage des Kanzlers im Deutschen Bundestag vom 8. Februar 2023, sollte auch als &uuml;bergreifendes Motto f&uuml;r die Ukrainekrise gelten. Davon will der neue Vorsitzende der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, nichts wissen. Russland ist nicht eingeladen worden zu der diesj&auml;hrigen Zusammenkunft in M&uuml;nchen. Die Konferenz &sbquo;sei kein Podium f&uuml;r russische Propaganda&lsquo;, Kampfjets f&uuml;r die Ukraine seien aber durchaus in Ordnung<\/p><p>In den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland, die so dringend sind, werden <em>Selbstverteidigung <\/em>und <em>Selbstbestimmung<\/em>, beides Grundrechte im V&ouml;lkerrecht, eine wichtige Rolle spielen. Die Ukraine als souver&auml;ner Staat hat das Recht, sich gegen den russischen Angriff zur Wehr zu setzen. Die ethnischen Minderheiten im Donbass-Becken haben das Recht der Selbstbestimmung der dort lebenden Bev&ouml;lkerung, unter der Voraussetzung, dass sie von diesem Recht freiwillig und ohne Beeinflussung anderer Gebrauch machen k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Perspektive 3:<\/strong><\/p><p>Die Vereinten Nationen wurden 1945 aus der Asche des erfolglosen V&ouml;lkerbundes geschaffen in der Hoffnung, dass die Welt gegen neue Kriege nachhaltig gesch&uuml;tzt w&auml;re und internationale Sicherheit den Menschen &ndash; allen Menschen &ndash; wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt bringen w&uuml;rde. Wir wissen, dass die Realit&auml;t der letzten 78 Jahre anders aussieht.<\/p><p>Der Krieg in der Ukraine ist f&uuml;r die Ampelkoalition und Regierungen weltweit Gelegenheit und Pflicht zugleich, sich daran zu erinnern, dass die Charta der Vereinten Nationen den v&ouml;lkerrechtlichen Weg weist, wie Krisen friedlich zu l&ouml;sen sind. B&uuml;rger in der Ukraine, in Russland, bei uns, &uuml;berall, sehnen sich nach dem Ende der Zerst&ouml;rung und dem Beginn der Kriegsruhe. <\/p><p>Die UNO hat den Handwerkskasten f&uuml;r eine Beendigung, aber der Schl&uuml;ssel, um ihn zu &ouml;ffnen, liegt bei den f&uuml;nf permanenten Mitgliedern des Sicherheitsrats &ndash; besonders in Washington, Moskau und Beijing. Gem&auml;&szlig; der UNO-Charta hat die Generalversammlung ihnen die F&uuml;hrung in der Beilegung von Streitigkeiten gegeben. Der Schutz und die Anwendung internationalen Rechts ist ihr Auftrag. Geopolitik, Hegemonie, Doppelstandard, Handlungsfreiheit? Sie sind nicht Teil der ihnen anvertrauten Autorit&auml;t. Wohl aber sind Wahrung des &sbquo;Weltfriedens und der internationalen Sicherheit&lsquo; durch &sbquo;Verhandlung, Untersuchung und Vermittlung&lsquo; grundlegende Teile ihres Auftrags, so die UNO-Charta. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit des UN-Sicherheitsrats mit der UNO-Generalversammlung und dem UN-Generalsekret&auml;r.<\/p><p>Alle rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen f&uuml;r eine solche Zusammenarbeit sind gegeben. Gebraucht wird politischer Wille, diese zu nutzen im Bewusstsein der Dringlichkeit, da die Katastrophe in der Ukraine von Tag zu Tag schlimmer wird und damit auch die Gefahr der Ausweitung des Krieges, inklusive des Einsatzes von Nuklearwaffen.<\/p><p>Was k&ouml;nnen und m&uuml;ssen die Vereinten Nationen tun? Hierzu folgende &Uuml;berlegungen: <\/p><ol>\n<li>Generalsekret&auml;r Guterres hat per Charta das Recht, den Sicherheitsrat aufzufordern, seinen Pflichten bez&uuml;glich der Ukraine nachzukommen. Von diesem Recht sollte er jeden Tag Gebrauch machen!<\/li>\n<li>Als B&uuml;rger meine ich, dass die Generalversammlung den permanenten Mitgliedern im Sicherheitsrat das F&uuml;hrungsrecht, welches die Generalversammlung ihnen zugeordnet hat, entziehen sollte, wenn diese sich nicht als multilaterales Team f&uuml;r den Frieden einbringen. Die Anwendung einer entsprechenden Resolution aus dem Jahr 1950 w&uuml;rde hierbei hilfreich sein.<\/li>\n<li>Erfolge auf dem Schlachtfeld bedeuten keinen Sieg. Sicherheitsrat und Generalversammlung m&uuml;ssen gemeinsam den Kriegsparteien und den L&auml;ndern, die sie unterst&uuml;tzen, deutlich machen, dass eine sich entwickelnde Pattsituation die Basis f&uuml;r die Aufnahme von Verhandlungen sein kann &ndash; mit der UNO als Mediator.<\/li>\n<li>Das erste Ziel solcher Verhandlungen w&uuml;rde ein vom Sicherheitsrat einstimmig unterst&uuml;tzter Waffenstillstand sein.<\/li>\n<li>Der UNO-Gerichtshof sollte als juristischer Berater zu allen Vorg&auml;ngen einbezogen werden. Der Internationale Strafgerichtshof, der nicht der UNO angeh&ouml;rt, sollte vollkommen getrennt seine Untersuchungen von m&ouml;glichen Kriegsverbrechen duchf&uuml;hren.<\/li>\n<li>Die Generalversammlung wird durch sechs Komitees unterst&uuml;tzt. Hinzukommen sollte ein Ukraine-Sonderkomitee, dessen einzige Aufgabe es sein w&uuml;rde, den Verhandlungsprozess zu verfolgen und Bestandsaufnahmen der Generalversammlung vorzulegen.<\/li>\n<li>Der Generalsekret&auml;r w&uuml;rde als Br&uuml;ckenbauer eng mit der Generalversammlung, dem Sicherheitsrat und den Hauptst&auml;dten der f&uuml;nf permanenten Mitglieder in der Erreichung der Verhandlungsziele zusammenarbeiten, ebenso wie mit den Kriegsparteien. Sein Austausch mit Vertretern der Zivilgesellschaft sollte einen wichtigen Platz einnehmen.<\/li>\n<li>Ausserdem sollte der Generalsekret&auml;r einen Sonderbeauftragten f&uuml;r die Ukraine ernennen, der f&uuml;r ihn alle geopolitischen Entwicklungen bez&uuml;glich der Ukraine identifizieren w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Vom Waffenstillstand zu Friedensverhandlungen ist es ein weiter und schwieriger Weg, der von der UNO sch&uuml;tzend begleitet werden soll. Der Katalog der entgegengesetzten Erwartungen der Kriegsparteien hat viele Seiten, muss aber bedacht werden, und dies mit Geduld, Wahrhaftigkeit und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten im Namen einer R&uuml;ckkehr zum Frieden.<\/li>\n<li>Parallel zu den politischen Verhandlungen m&uuml;sste die UNO-Zentrale in New York die sofortige humanit&auml;re Hilfe erheblich erh&ouml;hen und den l&auml;ngerfristigen Wiederaufbau der Ukraine mit anderen UNO-Einrichtungen wie UNICEF, WHO, UNDP, UNESCO, WFP &ndash; mit Vorsicht auch mit der Weltbank-Gruppe &ndash; planen und mit nicht-staatlichen Organisationen unter Absprache mit der ukrainischen Regierung koordinieren.<\/li>\n<\/ol><p>Sicher ist eins: Wir, die B&uuml;rger, m&uuml;ssen sichtbarer werden, m&uuml;ssen uns besser integrieren und viel schneller reagieren. Der gro&szlig;e irische Schriftsteller Samuel Beckett hat hierzu einen bewegenden Vorschlag gemacht:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Immer versucht. Immer gescheitert.<\/em><br>\n<em>Einerlei.<\/em><br>\n<em>Wieder versuchen. Wieder scheitern.<\/em><br>\n<em>Besser scheitern.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Hans von Sponeck<br>\nFrankfurt, 19. Februar 2023<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ehemalige deutsche UN-Diplomat <strong>Hans von Sponeck <\/strong>geh&ouml;rt zu den profiliertesten konstruktiven Kritikern der UNO. 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