{"id":94550,"date":"2023-03-03T08:43:20","date_gmt":"2023-03-03T07:43:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550"},"modified":"2023-03-03T08:43:20","modified_gmt":"2023-03-03T07:43:20","slug":"hinweise-des-tages-4309","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h01\">&bdquo;Untragbare Opfer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h02\">Frieden in der Ukraine und die Causa Bennett: Faktenpr&uuml;fer auf Abwegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h03\">Hassreden im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h04\">&ldquo;Luftbild-Analyse: Was die US-Armee derzeit via Bremerhaven nach Europa bringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h05\">Gesetzte Priorit&auml;ten: Der Westen und die G20.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h06\">Die Volksrepublik China h&auml;lt den USA den Spiegel vor. Ideologischer Frontalangriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h07\">Nord Stream: Anschlag &bdquo;geschah am schlimmsten Ort, den man sich vorstellen kann&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h08\">Russische Panzer in Berlin und Br&uuml;ssel: Ein Gedicht anno 1943 wei&szlig;, wie solche Aktionen enden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h09\">Wer ruiniert wen? Der Wirtschaftskrieg gegen Russland und seine Folgen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h10\">Steuergeld f&uuml;r Talkshow-Dauerg&auml;ste: Teure &bdquo;Experten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h11\">Nach Verbrenner-Aus herrscht bei Bosch-Mitarbeitern &bdquo;Alarmstufe Rot&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h12\">Post-Vac-Syndrom: Was hinter schweren Impfkomplikationen steckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h13\">Einspruch zur mRNA-Impfstoffzulassung in der EU: Kein Desaster, ein Super-Gau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h14\">&raquo;El Gran Padrino&laquo;: Verfahren gegen Pr&auml;sidenten von Ecuador und rechte Netzwerke.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94550#h15\">Nach &bdquo;Hart aber fair&ldquo; mit Wagenknecht: WDR korrigiert Aussage zu Vergewaltigungen im Ukrainekrieg mit neuem Faktencheck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Untragbare Opfer&rdquo;<\/strong><br>\nVor dem heutigen Gespr&auml;ch zwischen US-Pr&auml;sident Joe Biden und Kanzler Olaf Scholz deuten Berichte einen m&ouml;glichen Kurswechsel des Westens im Ukraine-Krieg an. Hintergrund sind unter anderem die Erkenntnis, dass die Zahl der Kriegstoten f&uuml;r die ukrainische Gesellschaft &bdquo;untragbar&ldquo; werden k&ouml;nne, und die kontinuierlich schrumpfende Zustimmung in der US-amerikanischen Bev&ouml;lkerung zur Kriegspolitik der Biden-Administration; letztere k&ouml;nnte m&ouml;glicherweise Bidens Wiederwahl gef&auml;hrden. Berichten zufolge hat Biden den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj k&uuml;rzlich bei seinem Besuch in Kiew darauf hingewiesen, die Mittel, die Washington bereitstellen k&ouml;nne, seien begrenzt. Wie es hei&szlig;t, haben Scholz und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron es Selenskyj bei dessen Besuch in Paris nahegelegt, zu &bdquo;beginnen, Friedensgespr&auml;che mit Moskau in Betracht zu ziehen&ldquo;. Die Ukraine soll nicht in die NATO aufgenommen, aber mit westlichen Waffen aufger&uuml;stet werden. Ein &auml;hnliches Resultat stand bereits Ende M&auml;rz 2022 zur Debatte, wurde aber vom Westen sabotiert. Freilich k&ouml;nnten ukrainische Erfolge auf dem Schlachtfeld die Stimmung im Westen erneut wenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9182\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Colonel MacGregor: Die Ukraine wurde ZERST&Ouml;RT und es ist nichts mehr &uuml;brig | Redacted mit Clayton Morris<\/strong><br>\nColonel Douglas McGregor: &ldquo;Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen, und die Verluste, die sie im Kampf gegen die Russen in der S&uuml;dukraine erlitten hat, waren entsetzlich. Die Russen haben die Ukrainer seit September aufgefordert, sie in der S&uuml;dukraine unerbittlich anzugreifen, und genau das haben die Ukrainer getan, und sie haben horrende Verluste erlitten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/colonel-macgregor-die-ukraine-wurde-zerstoert-und-es-ist-nichts-mehr-uebrig-redacted-mit-clayton-morris\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frieden in der Ukraine und die Causa Bennett: Faktenpr&uuml;fer auf Abwegen<\/strong><br>\nDer Umgang mit der Vermittlungsmission des fr&uuml;heren israelischen Premiers Bennett wirft die Frage auf: Werden die Medien Teil eines Informationskriegs?<br>\nEin Jahr nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine setzt der Westen weiter auf Krieg, anstatt &uuml;ber einen Waffenstillstand zu verhandeln. W&auml;hrend Bundeskanzler Scholz &bdquo;die Zeit f&uuml;r Verhandlungen noch nicht gekommen&ldquo; sieht, so als w&auml;re der Tod von mehreren Hundert Menschen pro Tag nicht Grund genug, den Krieg so schnell wie m&ouml;glich zu beenden, schlie&szlig;t Au&szlig;enministerin Baerbock diese mit ihrer Rede von einem &bdquo;gerechten Frieden&ldquo; und unrealistischen Vorbedingungen de facto sogar kategorisch aus. Die vermeintliche Notwendigkeit, den Krieg zu jedem Preis und auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, wird damit begr&uuml;ndet, dass Russland gar nicht verhandeln wolle und auf einen kompromisslosen &bdquo;Diktatfrieden&ldquo; setze.<br>\nDieses Narrativ zur Legitimierung der westlichen Strategie im Ukraine-Krieg, die &ndash; wie zuletzt auch Verteidigungsminister Pistorius erkl&auml;rte &ndash; auf einen milit&auml;rischen Sieg gegen die Atommacht Russland abzielt, ist durch den Bericht des ehemaligen israelischen Ministerpr&auml;sidenten Naftali Bennett &uuml;ber die Waffenstillstandsverhandlungen beider Konfliktparteien im vergangenen Fr&uuml;hjahr schwer ins Wanken geraten. In einem mehrst&uuml;ndigen Videointerview legt Bennett detailliert dar, wie sowohl Russland als auch die Ukraine wenige Wochen nach Kriegsbeginn unter seiner Vermittlung zu erheblichen Zugest&auml;ndnissen bereit gewesen seien. Obwohl ein Waffenstillstand damals potenziell erreichbar gewesen w&auml;re, habe der Westen dies blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/frieden-in-der-ukraine-und-die-causa-bennett-faktenpruefer-auf-abwegen-li.323344\">Sevin Dagdelen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hassreden im Bundestag<\/strong><br>\nRegierungsparteien und Union steigern Verleumdungen der Friedensbewegung. Kanzler bekr&auml;ftigt Willen zum Krieg.<br>\nMit Beschimpfungen und Beleidigungen vergifteten am Donnerstag Politiker von SPD, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, FDP sowie der oppositionellen CDU\/CSU im Bundestag die Auseinandersetzung um den Ukraine-Krieg. Sie reagierten auf einen Antrag der Fraktion Die Linke unter dem Titel &raquo;Diplomatie statt Panzer &ndash; F&uuml;r eine Verhandlungsinitiative zur Beendigung des Krieges der Russischen F&ouml;deration gegen die Ukraine&laquo;. Die Sitzung begann mit einer Regierungserkl&auml;rung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu &raquo;Ein Jahr &rsaquo;Zeitenwende&lsaquo;&laquo;. Er bekr&auml;ftigte darin den Kurs auf Hochr&uuml;stung und Kriegsverl&auml;ngerung in der Ukraine und erkl&auml;rte: &raquo;Man schafft auch keinen Frieden, wenn man hier in Berlin &rsaquo;Nie wieder Krieg&lsaquo; ruft &ndash; und zugleich fordert, alle Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen.&laquo; Heute bedeute &raquo;Nie wieder&laquo;, dass der Angriffskrieg nicht als Mittel der Politik zur&uuml;ckkehren d&uuml;rfe. Die zahlreichen Angriffskriege des Westens in den vergangenen Jahren erw&auml;hnte er nicht. An sie erinnerte Gregor Gysi (Die Linke) beim Einbringen des Antrags. Er verurteilte den russischen Angriff auf die Ukraine. Er habe bei den v&ouml;lkerrechtswidrigen Attacken auf Jugoslawien oder den Irak davor gewarnt, dass das &raquo;Schule machen&laquo; werde. Zudem erinnerte er an die aktuellen Kriege der T&uuml;rkei und den im Jemen. ARD und ZDF sollten auch von dort Fernsehbilder zeigen. In der Ukraine m&uuml;sse ein Weg zur Deeskalation gefunden werden. Der Antrag wurde von den Regierungsfraktionen und der Union abgelehnt, die AfD enthielt sich der Stimme. Die Redner der Mehrheit behaupteten mit Blick auf die von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer gestartete Friedensbewegung einheitlich, die Linke grenze sich nicht von Rechtsextremisten ab. So erkl&auml;rte sich Ralf Stegner (SPD) mit einzelnen Seiten des Linke-Papiers einverstanden, forderte aber: &raquo;Schlie&szlig;en Sie ihre rechte Flanke!&laquo; Johann Wadephul (CDU) schloss sich dem Kommentar eines &raquo;klugen Journalisten&laquo; an, der k&uuml;rzlich deutlich gemacht habe, dass Wagenknecht &raquo;Demokratiefeindlichkeit zum Ausdruck&laquo; bringe &ndash; &raquo;v&ouml;llig abgesehen von den antisemitischen Einsprengseln, die au&szlig;erordentlich unappetitlich sind&laquo;. J&uuml;rgen Trittin (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) sprach mit Bezug auf den Linke-Antrag von &raquo;Verlogenheit&laquo; und warf Gysi vor, wenn er zu einer Friedenskundgebung aufrufe, zu der auch Rechtsau&szlig;enpublizist J&uuml;rgen Els&auml;sser &raquo;nationale Fahnen&laquo; ank&uuml;ndige, dann habe er &raquo;vollst&auml;ndig den politischen Kompass verloren&laquo;. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) zitierte schlie&szlig;lich aus einer Rede Thomas Manns aus dem Jahr 1941: &raquo;Mit einem Hitler gibt es keinen Frieden.&laquo; Das gelte auch 82 Jahre sp&auml;ter, Wladimir Putin verstehe nur &raquo;die Sprache der St&auml;rke&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446023.ein-jahr-zeitenwende-hassreden-im-bundestag.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Scholz: &ldquo;Liefern Sie keine Waffen an den Aggressor Russland!&rdquo;<\/strong><br>\nEin Jahr nach dem russischen &Uuml;berfall hat Bundeskanzler Olaf Scholz betont, einen &ldquo;Friedensschluss &uuml;ber die K&ouml;pfe der Ukrainerinnen und Ukrainer hinweg&rdquo; d&uuml;rfe es nicht geben. &ldquo;Ein Diktatfrieden gegen den Willen der Opfer&rdquo; verbiete sich aus moralischen Gr&uuml;nden, aber auch aus dem eigenen Sicherheitsinteresse Deutschlands, sagte Scholz im Bundestag. &ldquo;Was f&uuml;r eine fatale Ermutigung des Angreifers w&auml;re es, wenn der Bruch des V&ouml;lkerrechts und der europ&auml;ischen Friedensordnung belohnt w&uuml;rde!&rdquo; Die Bundesregierung werde der Ukraine helfen, ihre Ziele zu erreichen.<br>\nDies sei auch die Meinung der Mehrheit der Deutschen, sagte Scholz. Zugleich kritisierte er, ohne sie beim Namen zu nennen, diejenigen, die am Samstag in der Hauptstadt f&uuml;r rasche Verhandlungen mit Russland demonstriert hatten. &ldquo;Man schafft auch keinen Frieden, wenn man hier in Berlin &lsquo;Nie wieder Krieg!&rsquo; ruft &ndash; und zugleich fordert, alle Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen.&rdquo; Zu der Demo hatten die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und die Feministin Alice Schwarzer aufgerufen. Von der chinesischen Regierung forderte Scholz: &ldquo;Liefern Sie keine Waffen an den Aggressor Russland!&rdquo; Er vermisse eine klare Verurteilung des Angriffskrieges. (&hellip;)<br>\nBei der generellen Bewertung des Krieges sind sich die Regierungskoalition und die gr&ouml;&szlig;te Oppositionsfraktion einig &ndash; das zeigte auch die Replik von Unionsfraktionschef Friedrich Merz auf Scholz. Wenn Russland heute die Waffen niederlege, sei der Krieg morgen vorbei, sagte Merz. Wenn aber die Ukraine die Waffen niederlege, sei dies das Ende der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundestag-bundeskanzler-scholz-zeitenwende-krieg-ukraine-live-1.5761050\">S&uuml;ddeutsche <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundeskanzler und der Oppositionsf&uuml;hrer sind sich in der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine grunds&auml;tzlich einig. Sie, aber auch viele weitere Entscheidungstr&auml;ger und Politiker in Bund, L&auml;ndern und Kommunen, die bis vor kurzer Zeit noch &Auml;ngste vor einem Virus gesch&uuml;rt haben (vielleicht auch selber in Panik geraten sind), haben nun offensichtlich keine Angst vor dem Risiko eines Atomkrieges. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94519\">Atomkriegsrisiko und K&uuml;nstliche Intelligenz &ndash; Informatiker warnen vor einem Atomkrieg aus Versehen <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93039\">Es ist 90 Sekunden vor Mitternacht &ndash; wer noch bei Verstand ist, sollte jetzt aufwachen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89344\">Atomkriegsman&ouml;ver &bdquo;Steadfast Noon&ldquo;: Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Luftbild-Analyse: Was die US-Armee derzeit via Bremerhaven nach Europa bringt<\/strong><br>\nTausende von Milit&auml;rfahrzeugen bringt die US-Armee wegen des Ukraine-Krieges derzeit &uuml;ber Bremerhaven nach Europa. Etwa im Wochentakt legen m&auml;chtige Transportschiffe an der nur von den Amerikanern genutzten ABC-Halbinsel an, jedes Mal werden Hunderte Milit&auml;rg&uuml;ter entladen und auf der breiten Kaianlage aufgereiht. In den Tagen und Wochen danach werden die meist ockerfarben, bisweilen auch dunkel lackierten Fahrzeuge einzeln per Tieflader abtransportiert. Was f&uuml;r Material bringt die USA nach Europa? Unser Fotograf Wolfhard Scheer hat die imposanten Reihen der Milit&auml;rg&uuml;ter aus der Luft fotografiert, unsere Redaktion hat sie analysiert. &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordsee-zeitung.de\/Bremerhaven\/Luftbild-Analyse-Was-die-US-Armee-derzeit-via-Bremerhaven-nach-Europa-bringt-122122.html\">Nordsee-Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gesetzte Priorit&auml;ten: Der Westen und die G20.<\/strong><br>\nIn klarer Voraussicht dessen, was da zu kommen drohte, hatte sich Indiens Premierminister Narendra Modi vorab mit deutlichen Worten an die G20-Au&szlig;enminister gewandt, die am Donnerstag in Neu-Delhi zusammengekommen waren. Die Welt befinde sich in einer h&ouml;chst dramatischen Lage, rief Modi in Erinnerung: Kaum sei die Pandemie halbwegs &uuml;berstanden, da sei mit dem drastischen Anstieg der Energiepreise und mit dem Mangel an Getreide schon die n&auml;chste globale Krise eskaliert. Die G20 seien ein Format, in dem man sie bek&auml;mpfen k&ouml;nne. Dazu allerdings ben&ouml;tige es zumindest eine gewisse Einigkeit. &raquo;Wir sollten nicht zulassen, dass Dinge, die wir nicht zusammen l&ouml;sen k&ouml;nnen, denen im Weg stehen, die wir l&ouml;sen k&ouml;nnen&laquo;, mahnte Modi. Die G20 sollten sich &raquo;nicht darauf konzentrieren, was uns spaltet, sondern auf das, was uns eint&laquo;. Dies jedenfalls w&uuml;nschten sich diejenigen, die bei den G20 nicht mit am Tisch s&auml;&szlig;en, f&uuml;r die aber die G20 eine Mitverantwortung tr&uuml;gen: die armen L&auml;nder des globalen S&uuml;dens. Nun, es gibt unterschiedliche Auffassungen dar&uuml;ber, was die G20 sind. Offiziell hat Modi v&ouml;llig recht: Das Format ist kein Kaffeekr&auml;nzchen und kein Lesekreis, sondern ein Zusammenschluss, der ganz konkrete Beitr&auml;ge leisten soll, globale Probleme zu l&ouml;sen. Das jedenfalls war der Zweck, zu dem die westlichen M&auml;chte auf ihn zur&uuml;ckgriffen, als sich 2008 herausstellte, dass die G7 &ndash; ihrem Selbstverst&auml;ndnis nach lange eine Art Lenkungsausschuss der Weltpolitik &ndash; nicht mehr in der Lage waren, die gro&szlig;e Finanzkrise allein zu bew&auml;ltigen: Sie waren auf die G20 angewiesen. Ihr Ziel lautet seither, die Geschicke des Globus nun halt st&auml;rker &uuml;ber das gr&ouml;&szlig;ere der beiden G-Formate zu steuern. Ma&szlig;geblich aber sind dabei stets die eigenen Interessen. Und da zeigt sich: Indien mag noch so sehr f&uuml;r den gemeinsamen Kampf gegen schwere globale Krisen pl&auml;dieren; f&uuml;r den Westen hat heute etwas anderes die h&ouml;chste Priorit&auml;t, n&auml;mlich die Rettung seiner schwindenden globalen Dominanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446058.gesetzte-priorit%C3%A4ten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Volksrepublik China h&auml;lt den USA den Spiegel vor. Ideologischer Frontalangriff<\/strong><br>\nDas Au&szlig;enministerium der VR China hat einen historischen Text ver&ouml;ffentlicht. Dieser tr&auml;gt den Titel: &bdquo;US-Hegemonie und ihre Gefahren&ldquo;. Offenbar herrscht in Peking Klarheit dar&uuml;ber, in welcher historischen und geostrategischen Lage sich China, Russland sowie alle anderen Staaten befinden, die nicht gewillt sind, Befehle aus Washington entgegenzunehmen. (&hellip;) Darin listet das chinesische Au&szlig;enministerium die Fakten der brutalen Kriege des US-Imperiums schonungslos auf. Das Papier zitiert eine Untersuchung der US-amerikanischen Tufts-Universit&auml;t, nach der das US-Milit&auml;r nahezu 400 Milit&auml;rinterventionen zwischen 1776 und 2019 unternommen habe. Und es wird angegeben, dass die USA zurzeit in 159 Staaten &uuml;ber 800 Milit&auml;rbasen mit 173.000 Soldaten unterhalten. Tats&auml;chlich gibt Tufts sogar &uuml;ber 500 US-Milit&auml;r&shy;interventionen an. Die Zahlenangaben sind also insgesamt eher zur&uuml;ckhaltend. Selbstredend h&auml;lt sich das US-Milit&auml;r an keinerlei Kriegsrecht: &bdquo;W&auml;hrend des Koreakrieges, des Vietnamkrieges, des Golfkrieges, des Kosovokrieges, des Krieges in Afghanistan und des Irakkrieges&ldquo;, so das Dokument, &bdquo;verwendeten die Vereinigten Staaten gewaltige Mengen chemischer und biologischer Waffen, ebenso wie Cluster-Bomben, Aerosolbomben, Grafitbomben und Bomben mit abgereichertem Uran, welche enorme Sch&auml;den an zivilen Einrichtungen, zahllose zivile Opfer und langanhaltende Umweltsch&auml;den verursachten.&ldquo; US-Geostratege John Mearsheimer kommentierte, die USA ben&auml;hmen sich &bdquo;wie Godzilla&ldquo;. Bei den permanenten US-Kriegen geht es zum einen um die globale US-Herrschaft, zum anderen um die dadurch m&ouml;gliche Aneignung gro&szlig;er Teile des global erzeugten Mehrwertes, gewisserma&szlig;en die Realisierung einer globalen Rentenforderung. (&hellip;) Die Hegemonie des US-Dollars sei &bdquo;die bedeutendste Ursache f&uuml;r Instabilit&auml;t und Unsicherheit in der globalen &Ouml;konomie&ldquo;. W&auml;hrend der Covid-19-Pandemie h&auml;tten die USA &bdquo;Billionen von Dollar in den globalen Markt gedr&uuml;ckt&ldquo; und andere L&auml;nder, insbesondere die Schwellenl&auml;nder, &bdquo;den Preis zahlen lassen&ldquo;. Was der US-Dollar allein nicht erreicht, das besorgen die Sanktionen und der IWF. Die USA &bdquo;haben Sanktionen gegen nahezu 40 L&auml;nder auf der Welt verh&auml;ngt&ldquo;, davon betroffen sei &bdquo;fast die halbe Weltbev&ouml;lkerung&ldquo;. Der IWF habe mit Hilfe seines &bdquo;Entschuldungsprogramms&ldquo; zwischen 1985 und 2014 &bdquo;55.465 politische Auflagen verh&auml;ngt&ldquo;. Ohne die M&ouml;glichkeit zur globalen Auspl&uuml;nderung st&uuml;nde die deindustrialisierte US-&Ouml;konomie vor dem Kollaps. Daher macht der Verfall seiner globalen Machtprojektion das US-Imperium zunehmend aggressiv und gef&auml;hrlich, wie in der Ukraine sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/ideologischer-frontalangriff-4777509\/\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nord Stream: Anschlag &bdquo;geschah am schlimmsten Ort, den man sich vorstellen kann&ldquo;<\/strong><br>\nDie Explosionen von Nord Stream haben die Ostsee verseucht. Der Grund: In der N&auml;he lagerten die &Uuml;berreste chemischer Kampfstoffe aus deutschen Best&auml;nden.<br>\nDie Explosionen von Nord Stream 1 und 2 in der N&auml;he von Bornholm im vergangenen September haben laut einer neuen Studie massive Sch&auml;den am Meeresboden in einem besonders gef&auml;hrdeten Gebiet der Ostsee verursacht. Die vier Explosionen haben demnach 250.000 Tonnen kontaminierten Meeresboden aufgew&uuml;hlt &ndash; eine Fl&auml;che, die doppelt so gro&szlig; ist wie Bornholm. Ein Problem f&uuml;r das &Ouml;kosystem d&uuml;rfte am Standort liegen, wo es zur Explosion kam: Die Explosionen ereigneten sich n&auml;mlich in der N&auml;he von Bereichen, auf denen zu fr&uuml;heren Zeiten toxische Abf&auml;lle im Meer deponiert worden waren.<br>\nDie Explosionen ereigneten sich in der N&auml;he einer bekannten Deponie f&uuml;r chemische Waffen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, wo im Jahr 1947 etwa 11.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe (Chemical Warfare Agents, CWA) im Meer versenkt wurden, was zu Umweltbedenken hinsichtlich der Freisetzung von CWA gef&uuml;hrt hat, so die Studie. Es g&auml;be verschiedene CWA-R&uuml;ckstandsverbindungen, die entweder aus Senfgas oder auf Arsen basierenden CWAs stammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/nord-stream-anschlag-geschah-am-schlimmsten-ort-den-man-sich-vorstellen-kann-li.323438\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Russische Panzer in Berlin und Br&uuml;ssel: Ein Gedicht anno 1943 wei&szlig;, wie solche Aktionen enden<\/strong><br>\nDie Klassik wei&szlig; alles. H&auml;tten die Organisatoren der Provokation mit der Aufstellung eines rostigen Panzers vor der russischen Botschaft in Berlin etwas Ahnung von ihr, w&uuml;ssten sie aus einem Gedicht aus dem Jahr 1943, wie ihre Aktion enden wird.<br>\nEs war bereits klar, dass die Aufstellung eines Panzers vor der russischen Botschaft in Berlin, die als proukrainische Aktion gedacht war, irgendwann ein Ende haben w&uuml;rde. Ich dachte nur, die Organisatoren h&auml;tten genug Verstand, sie fr&uuml;her abzubrechen. Der rostige Panzer, dessen Herkunft nicht ganz klar ist, wurde zu einem lokalen Punkt des Kampfes der Ideologien, und viele Menschen wurden durch ihn entlarvt.<br>\nDeutsche B&uuml;rger, Berliner, die Blumen zum Panzer brachten und die gelb-blauen Lappen von ihm rissen, machten dem antirussischen Diskurs der professionellen Proukrainer einen Strich durch die Rechnung. Sie machten aus einem Haufen Eisen ein politisches Statement, und selbst die Deutschen merkten, dass sie wieder einmal hinters Licht gef&uuml;hrt worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/164183-russische-panzer-in-berlin-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer ruiniert wen? Der Wirtschaftskrieg gegen Russland und seine Folgen.<\/strong><br>\nSanktionen sind alles andere als zivile, gewaltfreie Alternativen zu milit&auml;rischen Interventionen. Sie sind nicht nur aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden genauso abzulehnen wie milit&auml;rische Gewalt, sie versto&szlig;en auch in vielerlei Hinsicht gegen internationales Recht. Das gilt zum gro&szlig;en Teil auch f&uuml;r die vom Westen seit 2014 eigenm&auml;chtig gegen Russland verh&auml;ngten Wirtschaftsblockaden. Unabh&auml;ngig davon, wie gerechtfertigt sie vielen erscheinen m&ouml;gen, sobald sie gravierende sch&auml;dliche Auswirkungen auf Versorgung und Lebensstandard betroffener Menschen haben, stellen auch sie Menschenrechtsverletzungen und eine kollektive Bestrafung dar. Viele Ma&szlig;nahmen, wie die Eingriffe in internationale Zahlungssysteme und die Beschlagnahmung von Konten, versto&szlig;en offensichtlich gegen internationale Abkommen und Grundprinzipien des internationalen Rechts. Insgesamt haben die USA, die EU-Staaten und einige weitere Verb&uuml;ndete rund 6.000 unterschiedliche Zwangsma&szlig;nahmen gegen das ganze Land oder einzelne russische Unternehmen und Personen verh&auml;ngt.&sup1; Die ersten wurden 2014 nach dem Anschluss der Krim eingeleitet. Im Laufe der letzten Jahre wurden sie zahlenm&auml;&szlig;ig verdoppelt, wodurch sie die gegen den Iran und Syrien nun &uuml;bertreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446007.ukraine-krieg-wer-ruiniert-wen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Steuergeld f&uuml;r Talkshow-Dauerg&auml;ste: Teure &bdquo;Experten&ldquo;<\/strong><br>\nSeit dem Beginn des Ukraine-Kriegs schl&auml;gt ihre Stunde. Sie kommen meist aus Think-Tanks mit streng atlantischer Ausrichtung, der &bdquo;Stiftung Wissenschaft und Politik&ldquo; (SWP) oder der &bdquo;Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik&ldquo; (DGAP). Sie nennen sich &bdquo;Russland-&ldquo;, &bdquo;Osteuropa-&ldquo; oder schlicht &bdquo;Milit&auml;rexperten&ldquo;. Keine Tagesschau, keine Talkshow und kein &bdquo;Brennpunkt&ldquo; kommt ohne sie aus. &bdquo;Unabh&auml;ngige&ldquo; Experten, t&auml;tig f&uuml;r Stiftungen, die von der Bundesregierung ausgehalten werden. Die SWP erh&auml;lt aus Bundesmitteln 17,3 Millionen Euro (&bdquo;institutionelle&ldquo; F&ouml;rderung), &bdquo;Sonderbewilligungen&ldquo; von 168.000 Euro sowie einen Zuschuss f&uuml;r die &bdquo;Gewinnung sicherheitspolitischer Expertise&ldquo; (75.000 Euro). Der Gr&uuml;nder der SWP, Klaus Ritter, sammelte seine Erfahrungen in Reinhard Gehlens Geheimdienstabteilung &bdquo;Fremde Heere Ost&ldquo;. Der Osten ist auch das Spezialgebiet der Leiterin der SWP-Forschungsgruppe &bdquo;Sicherheitspolitik&ldquo;, Claudia Major. &Uuml;ber zweihundert Mal war sie im vergangenen Jahr als Expertin in Talkshows, in den Abendnachrichten und im Fr&uuml;hst&uuml;cksfernsehen gefragt, oft gebucht im Doppelpack mit dem Milit&auml;rexperten der Bundeswehrhochschule Carlo Masala. Florence Gaub, Aush&auml;ngeschild der von der Bundesregierung mit 1,564 Millionen Euro gesponserten &bdquo;Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik&ldquo; geriet im Wettstreit der Atlantiker ins Hintertreffen, nachdem sie bei &bdquo;Lanz&ldquo; nicht mehr an sich halten konnte und mit antislawischer Hetze etwas &uuml;ber die Werte-Verteidigung hinausschoss: &bdquo;Ich glaube, wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass, auch wenn Russen europ&auml;isch aussehen, dass es keine Europ&auml;er sind &ndash; im kulturellen Sinne.&ldquo; Major und Gaub eint ihre Mitgliedschaft in der von der fr&uuml;heren US-Au&szlig;enministerin Madeleine Albright aus der Taufe gehobenen &bdquo;Women in International Security&ldquo; (WIIS). Die WIISS z&auml;hlt auf ihrer Webseite stolz ihre F&ouml;rderer auf. Die TOP 3 der US-R&uuml;stungskonzerne: Lockheed Martin, Northrop Grumman und Boeing und die Geldgeber, die den Laden zusammenhalten: Die NATO und das US-State Department.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/teure-experten-4777519\/%20\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nach Verbrenner-Aus herrscht bei Bosch-Mitarbeitern &bdquo;Alarmstufe Rot&ldquo;<\/strong><br>\nDer Betriebsrat von Bosch und die IG Metall reagieren auf das von der EU beschlossene Verbrenner-Aus ab 2035 und k&uuml;ndigen eine Betriebsversammlung an zehn Standorten in Deutschland an. Es herrsche Angst vor einem massiven Stellenabbau, teilte der Bamberger Betriebsratsvorsitzende Mario Gutmann gegen&uuml;ber dem &bdquo; Bayerischen Rundfunk &ldquo; mit. (&hellip;)<br>\nMartin Feder von der IG Metall spricht von &bdquo;Alarmstufe Rot&ldquo; und warnt: &bdquo;Die Zukunft der industriellen Fertigung ist in Gefahr.&ldquo; Das sei nicht nur bei Bosch zu sp&uuml;ren, sondern gelte f&uuml;r viele Unternehmen. 900.000 Besch&auml;ftigte sind aktuell in Deutschland &bdquo;direkt und indirekt&ldquo; an der Verbrennermotoren-Produktion beteiligt. (&hellip;)<br>\nFeder nennt das Vorgehen des Autoherstellers Ford als warnendes Beispiel. In K&ouml;ln und Aachen sollen knapp 2300 Arbeitspl&auml;tze abgebaut werden. W&auml;hrenddessen baut Ford jedoch bereits an einer neuen Fabrik in den USA, die mehrere Milliarden Dollar kosten soll. Dort will Ford bald Batterien f&uuml;r E-Autos fertigen.<br>\nDurch Subventionen und Steuererleichterungen seien die USA und China besonders starke Produktionsf&ouml;rderer im eigenen Land. Der Bamberger Betriebsratschef Gutmann spricht &uuml;ber die daraus resultierende Deindustrialisierung in Deutschland und meint: &bdquo;Die Politik verschl&auml;ft gerade den Innovationsschub in die Zukunft.&ldquo; (&hellip;)<br>\nNach den bisherigen Pl&auml;nen sollen ab 2035 in der EU keine neuen Pkw mit Verbrenner mehr zugelassen werden. Die EU-L&auml;nder hatten sich bereits im Oktober auf einen Kompromiss verst&auml;ndigt. Zuletzt hatte das EU-Parlament die neuen CO2-Vorgaben gebilligt, wonach in der EU ab dem Jahr 2035 nur noch Neuwagen verkauft werden d&uuml;rfen, die im Betrieb keine Treibhausgase aussto&szlig;en. Die EU-Staaten m&uuml;ssen noch zustimmen. Die Vereinbarung soll 2026 erneut &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/zukunft-der-industriellen-fertigung-ist-in-gefahr-nach-verbrenner-aus-herrscht-bei-boschs-mitarbeitern-alarmstufe-rot_id_187048498.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Post-Vac-Syndrom: Was hinter schweren Impfkomplikationen steckt<\/strong><br>\nDie Impfungen verursachen auch ernste Nebenwirkungen. Fachleute ergr&uuml;nden, wie selten sie wirklich sind und was sie ausl&ouml;st. Eine m&ouml;gliche Ursache zeigt eine Verbindung zu schweren Folgen der Infektion und zu Long Covid auf. [&hellip;]<br>\nDoch selbst wenn viele Unwahrheiten &uuml;ber die Corona-Impfungen kursieren &ndash; schwere Komplikationen existieren. Das zeigen auch die Untersuchungen von Schirmacher. Die Obduzierten seien durch Herzrhythmusst&ouml;rungen in Folge der Herzmuskelentz&uuml;ndung verstorben, erkl&auml;rt Schirmacher. Entsprechend seien eher der rechte Herzmuskel und die Herzscheidewand betroffen, wo wichtige Strukturen f&uuml;r die Erregungsleitung verlaufen.<br>\n&raquo;Wir sahen, dass bestimmte T-Zellen vermehrt in den Herzmuskel eingewandert waren&laquo;, erkl&auml;rt der Forscher. &raquo;Auch an der Einstichstelle fanden wir ein gleichartiges T-Zell-Infiltrat.&laquo; Vielleicht sei das Herz besonders betroffen, weil es das erste Organ ist, in dem die Bestandteile des Impfstoffs &uuml;ber die Blutbahn nach einer Injektion ankommen.<br>\nDort allerdings geh&ouml;rt der Impfstoff gar nicht hin. Die Vakzine werden normalerweise in den Muskel gespritzt &ndash; von dort gelangen die Wirkstoffe dann zuerst in &ouml;rtliche Lymphknoten. Schirmacher vermutet, dass f&uuml;r eine schwere Impfkomplikation sowohl die Injektionsart als auch die individuelle Veranlagung und der Impfstofftyp eine Rolle spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/post-vac-wie-gefaehrlich-die-impfungen-wirklich-sind\/2114313\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einspruch zur mRNA-Impfstoffzulassung in der EU: Kein Desaster, ein Super-Gau<\/strong><br>\nDie Berliner Zeitung stellte die Frage, ob es ein Zulassungsdesaster bei den mRNA-Impfstoffen gab &ndash; und ver&ouml;ffentlichte dazu Rede und Gegenrede.<br>\nDie Argumente beider Seiten waren kompliziert, aber betrafen auch komplizierte juristische Fragen. Beide Seiten nahmen auf eine geltende EU-Richtlinie aus dem Jahr 2001 (EG 83\/2001) sowie auf ihren 2009 ge&auml;nderten Anhang Bezug, der genbasierte Impfstoffe aus dem Anwendungsbereich genauer Pr&uuml;ferfordernisse ausschloss. Eine Seite vermutete den Einfluss der Pharmalobby, die andere fand alles unverd&auml;chtig und meinte, der Nutzen der Impfungen in der Pandemie sei unbestritten.<br>\nUm meine Schlussfolgerung, nachdem ich mir alles selbst genau angesehen hatte, gleich voranzustellen: Das war nicht nur ein Desaster. Es war ein Super-Gau. Bei der bedingten bzw. allgemeinen Zulassung der mRNA-Impfstoffe (analysiert am Beispiel Pfizer\/ Biontech) wurden wissenschaftliche und ethische Prinzipien &uuml;ber Bord geworfen. Es wurde ein Arzneimittel zugelassen, das den Zulassungsgrund nicht erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/einspruch-zur-mrna-impfstoffzulassung\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;El Gran Padrino&laquo;: Verfahren gegen Pr&auml;sidenten von Ecuador und rechte Netzwerke.<\/strong><br>\nEcuadors rechter Pr&auml;sident Guillermo Lasso und sein Vorg&auml;nger Len&iacute;n Moreno stehen im Verdacht, in ein Korruptionsnetzwerk verstrickt zu sein. Gegen beide wird derzeit ermittelt. Die indigene Dachorganisation Conaie hatte f&uuml;r Freitag eine Sitzung einberufen, um die Unterst&uuml;tzung einer von sozialen Bewegungen und politischen Parteien erhobenen Forderung nach R&uuml;cktritt des Bankiers Lasso zu beraten. Die Anklage gegen Amtsvorg&auml;nger Moreno soll nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft am morgigen Donnerstag erhoben werden. Beide F&auml;lle, die sich auf unterschiedliche Vorg&auml;nge und Vorw&uuml;rfe beziehen, haben gemein, da&szlig; sie Beleg sind f&uuml;r die enge Verflechtung des rechten politischen Sektors mit mafi&ouml;sen Strukturen. Nachdem Guillermo Lasso vor einer Woche die Vorladung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses ignoriert hatte, verl&auml;ngerte die Nationalversammlung den Zeitraum der Untersuchung. Es wird erwartet, da&szlig; die Ermittlungen in dieser Woche abgeschlossen werden. Dabei geht es um Lassos Verbindung zu einem vermuteten Korruptionssystem in &ouml;ffentlichen Unternehmen. Unter anderem soll Lassos Schwager Daniel Carrera staatliche Auftr&auml;ge an Privatunternehmen vergeben haben, obwohl er kein &ouml;ffentliches Amt bekleidet. Guillermo Lasso wird mit dem als &raquo;El Gran Padrino&laquo; (Der gro&szlig;e Pate) bekannt gewordenen Skandal sowie einem Fall von Drogenhandel im Verbindung gebracht, bei dem 1,5 Millionen US-Dollar f&uuml;r seinen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf gespendet worden sein sollen. Die Untersuchungen finden unter erschwerten Bedingungen statt. Anonyme T&auml;ter sollen der Ausschu&szlig;vorsitzenden Viviana Veloz gedroht haben, ihre Eltern zu t&ouml;ten, berichtete das Onlineportal &raquo;Resumen Latinoamericano&laquo;. Lasso bedrohte seinerseits Journalisten der Nachrichtenplattform &raquo;La Posta&laquo;, nachdem sie Hinweise auf Verbindungen zwischen der Regierung und albanischen Mafiosi &ouml;ffentlich gemacht hatte. F&uuml;r den Staatschef k&ouml;nnte ein belastendes Ergebnis des Ausschusses zu einem weiteren Amtsenthebungsverfahren f&uuml;hren. Angesichts der Mehrheitsverh&auml;ltnisse in der Nationalversammlung d&uuml;rfte dieses allerdings &ndash; wie das erstes vom 28. Juni 2022 &ndash; scheitern.<br>\nIn der f&uuml;r den 2. M&auml;rz angek&uuml;ndigten Klage gegen Moreno und 36 weitere Personen geht es um den Aufbau &raquo;krimineller Strukturen&laquo;. So sollen dem chinesischen Unternehmen Sinohydro f&uuml;r den Bau eines Wasserkraftwerks Bestechungsgelder in H&ouml;he von 76 Millionen US-Dollar in Rechnung gestellt worden sein. Wie das Onlineportal &raquo;Primicias&laquo; am Donnerstag berichtete, hatten Rechnungspr&uuml;fer &Uuml;berweisungsbelege von Sinohydro an Firmen des ebenfalls angeklagten Gesch&auml;ftsmannes Conto Pati&ntilde;o gefunden. Auch gegen das von Morenos Bruder Edwin gegr&uuml;ndete Unternehmen Ina Investment, das Beziehungen zum Schwiegersohn von Pati&ntilde;o pflegte, werde ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1464200850312\/0%20\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu: <strong>Linke und Indigene im Visier<\/strong><br>\nAktivisten in Ecuador machen Regierung f&uuml;r politische Morde verantwortlich.<br>\nEcuador wird von einer Serie politischer Morde ersch&uuml;ttert. Linke Aktivisten, Vertreter sozialer Bewegungen und indigener Gemeinschaften werden immer &ouml;fter zur Zielscheibe von Anschl&auml;gen oder erhalten Todesdrohungen. Allein vor den Kommunal- und Regionalwahlen vom 5. Februar waren f&uuml;nf Kandidaten get&ouml;tet und zahlreiche weitere durch Sch&uuml;sse oder Messerstiche verletzt worden. Am Vorabend der Wahlen erlag der Kandidat der linken &raquo;Revoluci&oacute;n Ciudadana&laquo; (RC) f&uuml;r das B&uuml;rgermeisteramt in der Gemeinde Puerto L&oacute;pez den Folgen eines Anschlags. Das vorerst letzte Opfer, der Leiter der Abteilung f&uuml;r internationale Beziehungen der Konf&ouml;deration indigener Nationalit&auml;ten Ecuadors (Conaie), Eduardo Mend&uacute;a, wurde am Sonntag vor seinem Haus ermordet. Wie der lateinamerikanische Nachrichtensender Telesur am Montag (Ortszeit) berichtete, macht die gr&ouml;&szlig;te indigene Bewegung Ecuadors die Regierung und das &raquo;System der neokolonialen Ausbeutung&laquo; f&uuml;r den Tod ihres Aktivisten verantwortlich. &raquo;Wir fordern Gerechtigkeit f&uuml;r unseren Genossen Mend&uacute;a, einem sozialen K&auml;mpfer und Natursch&uuml;tzer, der in dem vom staatlichen Unternehmen Petroecuador ausgel&ouml;sten &Ouml;lkonflikt in der Provinz Sucumb&iacute;os an vorderster Front f&uuml;r die Verteidigung unseres Territoriums k&auml;mpfte&laquo;, erkl&auml;rte Conaie-Pr&auml;sident Le&oacute;nidas Iza. Er prangerte an, dass indigene Anf&uuml;hrer &raquo;systematisch &uuml;berwacht und kontrolliert&laquo; w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/445909.politische-morde-linke-und-indigene-im-visier.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nach &bdquo;Hart aber fair&ldquo; mit Wagenknecht: WDR korrigiert Aussage zu Vergewaltigungen im Ukrainekrieg mit neuem Faktencheck<\/strong><br>\nIn der j&uuml;ngsten &bdquo;Hart aber fair&ldquo;-Sendung wurde im Faktencheck behauptet, dass die UN keine Belege f&uuml;r Vergewaltigungen durch ukrainische Soldaten h&auml;tten. Nun wurde ein neuer Faktencheck ver&ouml;ffentlicht. [&hellip;]<br>\nIn der Sendung &bdquo;Hart aber fair&ldquo; wurden auch Kriegsverbrechen diskutiert, darunter sexualisierte Gewalt. Wagenknecht sagte in diesem Zusammenhang: &bdquo;Die UN-Menschenrechtskommissarin hat immer wieder darauf hingewiesen, auch in diesem Krieg: Kriegsverbrechen werden von beiden Seiten begangen.&ldquo;<br>\nModerator Louis Klamroth lie&szlig; daraufhin &ndash; so wie es bei &bdquo;Hart aber fair&ldquo; &uuml;blich ist &ndash; einen Film einspielen, bei dem eine Aussage den tats&auml;chlichen Fakten gegen&uuml;bergestellt wird. Im Film hie&szlig; es unter anderem: &bdquo;Belege f&uuml;r Vergewaltigungen durch ukrainische Soldaten liegen der UN demnach nicht vor.&ldquo;<br>\nDie Aussage von Wagenknecht hatte w&auml;hrend und nach der Sendung f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt. Der Politikerin wurde die Relativierung russischer Kriegsverbrechen vorgeworfen.<br>\nInzwischen hat die &bdquo;Hart aber fair&ldquo;-Redaktion allerdings eine Korrektur vorgenommen, nach der es UN-Berichte geben soll, die von sexualisierter Gewalt durch ukrainische Soldaten sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/nach-hart-aber-fair-sendung-mit-wagenknecht-wdr-korrigiert-falschaussage-zu-vergewaltigungen-im-ukrainekrieg-9438518.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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