{"id":94616,"date":"2023-03-05T10:00:23","date_gmt":"2023-03-05T09:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94616"},"modified":"2023-03-05T11:50:27","modified_gmt":"2023-03-05T10:50:27","slug":"die-einzige-frage-ist-ob-der-champagner-warm-oder-kalt-sein-soll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94616","title":{"rendered":"\u201eDie einzige Frage ist, ob der Champagner warm oder kalt sein soll\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Warum sollte man sich als politisch interessierter Mensch f&uuml;r Superyachten interessieren und ein Buch dar&uuml;ber lesen? Weil Superyachten ein gesellschaftliches Symptom sind, mit dem man ein sehr aussagekr&auml;ftiges Bild &uuml;ber die kapitalistische Weltordnung zeichnen kann. Aus diesem Grund hat sich unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> mit dem Buch &bdquo;Superyachten. Luxus und Stille im Kapitaloz&auml;n&ldquo; des franz&ouml;sischen Soziologen und Politikwissenschaftlers Gr&eacute;gory Salle befasst. Sie werden vielleicht sagen: Das hatten wir doch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94395\">schon am Dienstag<\/a>. Stimmt. Da ist uns eine Panne passiert. Diese Rezension haben wir doppelt vergeben. Aber so kommen Sie in den Genuss, zwei verschiedene Sichtweisen auf dieses Buch kennenzulernen.<br>\n<!--more--><br>\nHaben Sie schon einmal eine Champagnerdusche genommen? Nein, die Rede ist nicht von Autorennen der Formel 1, bei der der Sieger mit Champagner aus riesigen Flaschen bespritzt wird. Ich meine es w&ouml;rtlich: Haben Sie schon einmal unter einer Dusche gestanden, aus der anstatt Wasser Champagner kommt? So etwas gibt es nicht? Irrtum! So etwas gibt es. Ich zitiere aus dem Buch von Gr&eacute;gory Salle, der wiederum darin aus der britischen Tageszeitung &bdquo;The Independent&ldquo; zitiert, die heute nur noch im Internet erscheint:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Eine der neuesten Luxusyacht-Marotten sind &sbquo;RainSky&lsquo;-Duschen. Sie haben Duschk&ouml;pfe von der Gr&ouml;&szlig;e einer Motorhaube, verbrauchen 45 Liter Wasser pro Minute und kosten 18.000 Euro (Anmerkung UB: Im Jahr 2011!). &sbquo;Unsere Kunden haben haben schon vor einer Weile mit Whirlpools abgeschlossen&lsquo; erkl&auml;rt Matthias Voit von der Firma Dornbracht, die diese Armaturen herstellt. &sbquo;Jetzt wollen sie spezielle Duschen, bei denen man die Tropfengr&ouml;&szlig;e und die Geschwindigkeit, mit der sie herabfallen, regulieren kann.&lsquo; Wie Voit erz&auml;hlt, stammte sein letzter Auftrag von einem namentlich nicht genannten russischen Kunden, der auf seiner Yacht eine Dusche haben wollte, aus der nach Bedarf Wasser oder Champagner spritzt. &sbquo;Das schaffen wir&lsquo; so Voit. &sbquo;Die einzige Frage ist, ob der Champagner warm oder kalt sein soll&rsquo;, f&uuml;gt er hinzu&ldquo; (Salle, S. 24-25).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Warum sind westliche Milliard&auml;re keine Oligarchen?<\/strong><\/p><p>In Bezug auf russische Milliard&auml;re wird in westlichen Medien gerne von &bdquo;Oligarchen&ldquo; gesprochen, w&auml;hrend westliche Milliard&auml;re mehr als bewundernswerte Selfmademen gelten. Ich habe zum Beispiel noch nie geh&ouml;rt oder gelesen, dass Jeff Bezos, Gr&uuml;nder und Eigent&uuml;mer von Amazon, als &bdquo;Oligarch&ldquo; bezeichnet wurde. Dabei w&uuml;rde dessen Einflussnahme auf Gesellschaft und Politik mit Sicherheit auch die Bezeichnung &bdquo;Oligarch&ldquo; rechtfertigen. Ein Beispiel daf&uuml;r: Jeff Bezos kaufte die ber&uuml;hmte Tageszeitung &bdquo;Washington Post&ldquo;. Ein Schelm, wer glaubt, dass dies keine Auswirkungen auf die Arbeit der Redaktion h&auml;tte. Aber auch in Europa machte sich der politische Einfluss von Jeff Bezos bemerkbar, und zwar auch jenseits des sachlichen Zusammenhangs mit dem Internetgiganten Amazon:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bereits Anfang Februar 2022 gab es ein isoliertes und f&auml;lschlich als anekdotisch eingestuftes Ereignis Anlass zu Gerede. Offenbar plante die Stadtverwaltung von Rotterdam, eine denkmalgesch&uuml;tzte Br&uuml;cke von 1927 (wenn man einen Vorg&auml;ngerbau ein halbes Jahrhundert zuvor nicht mitrechnet) teilweise abzubauen, um Jeff Bezos&rsquo; neue Superyacht mit ihren imposanten drei Masten passieren zu lassen. Auch wenn es von offizieller Seite keine Best&auml;tigung gab, lassen die verf&uuml;gbaren Indizien doch vermuten, dass diese absurde Forderung akzeptiert worden w&auml;re, und das von einem sozialdemokratischen B&uuml;rgermeister. Nach einer Renovierung 2017 war noch verk&uuml;ndet worden, die Br&uuml;cke m&uuml;sse unantastbar bleiben. Um das Ganze aufzuhalten, bedurfte es einer digitalen gesellschaftlichen Mobilisierung. In den sozialen Medien hatten zahlreiche B&uuml;rger der Stadt angek&uuml;ndigt, die Yacht mit Eiern zu bewerfen. Der Streit wurde im Sommer 2022 endg&uuml;ltig beigelegt: Zuerst zog das Schiffbauunternehmen seinen Antrag auf einen Abbau der Br&uuml;cke zur&uuml;ck. In den fr&uuml;hen Morgenstunden des 2. August wurde die Yacht schlie&szlig;lich heimlich und ohne Segelmasten durch die Kan&auml;le Rotterdams zu einer Werft auf der anderen Seite der Stadt geschleppt. Dennoch sagt diese Episode viel &uuml;ber die Macht aus, die unsere Gesellschaften dem materiellen Reichtum unberechtigterweise (in einer Mischung aus symbolischer Anerkennung und Einflussm&ouml;glichkeiten) einr&auml;umen&ldquo; (Salle, S.11).\n<\/p><\/blockquote><p>Der politische Einfluss von Milliard&auml;ren ist in der Tat keineswegs eine anekdotische Ausnahme. Mancher wird sich vielleicht noch daran erinnern: Im Jahre 2010 wurde auf Betreiben der FDP die Umsatzsteuer f&uuml;r Hotel&uuml;bernachtungen von 19 Prozent auf 7 Prozent abgesenkt. Die FDP bestritt, dass ihr Anliegen durch eine Spende in H&ouml;he von 1,1 Mio. Euro von der Substantia AG motiviert war. Die Substantia AG wiederum geh&ouml;rte damals dem am 28. November 2021 in London verstorbenen August Baron von Finck. Dieser war seinerzeit einer der reichsten M&auml;nner Deutschlands und Miteigent&uuml;mer der M&ouml;venpick-Gruppe, die auch Hotels betreibt (siehe dazu auch einen <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/2009-fdp-strich-millionenspende-von-hotel-unternehmer-ein\/3347176.html\">Bericht des Handelsblatts hier<\/a>).<\/p><p><strong>Die Superyacht &bdquo;A&ldquo;<\/strong><\/p><p>Was die Lekt&uuml;re des Essays von Salle unterhaltsam macht, ist, dass er an mehreren Stellen einen literarischen Kniff anwendet: Er macht Yachten oder auch das Seegras zu einem denkenden Wesen, das sprechen kann. Unter anderem stellt sich die Motoryacht &bdquo;A&ldquo; selber vor. Bevor ich deren &bdquo;Selbstdarstellung&ldquo; zitiere, hier ein paar Fakten, die verdeutlichen, welche Dimensionen so eine Yacht hat. Die Yacht &bdquo;A&ldquo; ist 119 Meter lang, 19 bis 23 Knoten schnell, und hat 7 Kabinen. Sie kann 14 Passagiere aufnehmen. Um den ganzen Betrieb zu gew&auml;hrleisten, hat sie 42 Besatzungsmitglieder. Ihr Sch&auml;tzwert bel&auml;uft sich auf 325 Millionen Euro. Sie verbraucht pro Stunde 2.000 Liter Treibstoff. Eine Tankf&uuml;llung kostet ungef&auml;hr eineinhalb Millionen Dollar. In manchen F&auml;llen kann man solche Superyachten auch mieten. Falls Sie mal vorhaben, mit ein paar Freunden eine anst&auml;ndige Sause auf einer Superyacht zu veranstalten: Sie m&uuml;ssen mit Mietpreisen zwischen 225.000 bis zu einer Million Dollar <em>pro Woche<\/em> rechnen. Die Superyacht &bdquo;A&ldquo; hat inzwischen auch eine &bdquo;Schwester&ldquo; bekommen und erz&auml;hlt &uuml;ber diese Folgendes:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Inzwischen habe ich mich auch noch aufs Segeln verlegt. Auf die Motoryacht A folgte die Sailing Yacht A. Derselbe Name, derselbe Designer, derselbe Eigent&uuml;mer. Meine Ber&uuml;hmtheit l&auml;uft nicht Gefahr, abzunehmen, denn mit ihren 143 Metern gilt meine kleine oder besser gesagt gro&szlig;e Schwester als die gr&ouml;&szlig;te private Segelyacht dieses geliebten Planeten. Darauf kann sie 20 Passagiere und eine Besatzung von gut 50 Lakaien beherbergen. Daher ist die Rechnung nat&uuml;rlich gesalzen: 400 Millionen Euro. Aber man muss auch sehen, was man daf&uuml;r bekommt: acht Decks, einen Hubschrauberlandeplatz und ein U-Boot, einen Raum, aus dem sich die Unterwasserwelt beobachten l&auml;sst &hellip; Und dann noch ein kleines Must-have: die Glasreeling des Hauptdecks, 1,8 Tonnen schwer, das gr&ouml;&szlig;te jemals realisierte Glasteil aus einem St&uuml;ck. Au&szlig;erdem w&auml;re es ja wohl gelacht, wenn sie mit ihrem Hybridantrieb nicht als &ouml;kologisch durchgehen w&uuml;rde!&ldquo; (S. 46-47).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Theorie der feinen Leute<\/strong><\/p><p>Etwas entt&auml;uschend fand ich, dass auch der Spielfilmregisseur Steven Spielberg eine Superyacht mit 86 Metern L&auml;nge besitzt. Nicht weil ich staune, dass er als K&uuml;nstler &uuml;ber so viel Geld verf&uuml;gt. Sondern weil ich nicht gedacht h&auml;tte, dass ein so sensibler K&uuml;nstler wie er sich an so einem &ndash; in meinen Augen primitiven &ndash; Statuswettbewerb und der Zurschaustellung des eigenen Erfolges beteiligt. Man fragt sich: Warum ist das notwendig? Salles Antwort dazu ist ein Zitat aus einem soziologischen Klassiker. Schon im 19. Jahrhundert schrieb Thorstein Veblen dazu in seinem Buch &bdquo;Die Theorie der feinen Leute&ldquo;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Um Ansehen zu erwerben und zu erhalten, gen&uuml;gt es nicht, Reichtum oder Macht zu besitzen. Beide m&uuml;ssen sie auch in Erscheinung treten, denn Hochachtung wird erst ihrem Erscheinen gezollt. Das Zurschaustellen von Reichtum dient jedoch nicht allein dazu, anderen die Wichtigkeit vor Augen zu f&uuml;hren und sie in ihnen lebendig zu erhalten, sondern auch dazu, das pers&ouml;nliche Selbstbewustsein zu st&auml;rken und zu erhalten&ldquo; (S. 90).\n<\/p><\/blockquote><p>Der Unterschied zur damaligen Feudalgesellschaft, wie Salle zutreffend feststellt: Die m&uuml;&szlig;ige Klasse von gestern inszenierte die Tatsache, sich aus reiner Freude an der Sache einer Besch&auml;ftigung widmen zu k&ouml;nnen (also ohne wirtschaftliches Motiv). Diese Besch&auml;ftigung musste auch nicht unbedingt kostspielig sein. Heute aber sei dies ganz anders:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ein Jahrhundert sp&auml;ter lassen die Reichsten, selbst wenn sie in erster Linie Erben sind, keine Gelegenheit aus, die unersetzlichen Tugenden der &sbquo;Arbeit&lsquo; zu betonen (und gehen sogar soweit, ihre Superyachten als Arbeitsplatz zu pr&auml;sentieren, wo beispielsweise Vertr&auml;ge ausgehandelt und unterzeichnet werden), um die Erholung als gerechte Belohnung f&uuml;r die erf&uuml;llten Pflichten statt als Frucht fr&uuml;herer Leistungen darzustellen. Die Modalit&auml;ten der &sbquo;ehrenvollen&lsquo; Verschwendung, auf deren Umweltkosten Veblen bereits fr&uuml;hzeitig aufmerksam machte, haben sich zwar etwas ver&auml;ndert, aber die Funktion der plakativen Zurschaustellung ist geblieben&ldquo; (S. 91).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Bis dato hatte ich keine Neigung, mich mit Superyachten zu befassen. Nicht mal mit &bdquo;normalen&ldquo; Yachten. Aber durch die Lekt&uuml;re des Buches von Gr&eacute;gory Salle habe ich gelernt, dass dies sehr wohl ein politisch interessantes Thema sein kann. Zum einen, weil das Beispiel der Superyachten die gigantischen Ausma&szlig;e der sozialen Ungleichheit in kapitalistischen Systemen sinnlich greifbar macht. Denn die blo&szlig;en Zahlen &uuml;ber Verm&ouml;gen der reichsten Menschen sind ja nur ein Abstraktum. Zum zweiten, weil am Beispiel der Superyachten alle sonstigen Probleme in Zusammenhang mit einer kapitalistischen Weltordnung sichtbar und anschaulich werden: Die arbeitsrechtliche Unsicherheit der Besatzungen, die oft ausgebeutet werden. Die enormen &ouml;kologischen Verw&uuml;stungen, wie beispielsweise die Zerst&ouml;rung einer bestimmten Seegrasart, die existentiell f&uuml;r das &ouml;kologische System der Meere ist. Der exorbitante Ressourcenverbrauch und CO2-Aussto&szlig; (Allein die 300 gr&ouml;&szlig;ten Superyachten emittieren mehr CO2 als die &uuml;ber zehn Millionen Einwohner Burundis). Die Ausrichtung der Stadtentwicklung auf die Bed&uuml;rfnisse der Milliard&auml;re (Es werden zum Beispiel H&auml;fen extra f&uuml;r Superyachten umgebaut oder neu gebaut). Anders ausgedr&uuml;ckt: Am Beispiel der Superyachten kann man die katastrophalen Folgen eines unregulierten Kapitalismus sichtbar machen.<\/p><p>Ein weiterer Punkt: Nach der Lekt&uuml;re versteht jeder, dass eine Demokratie mit dieser astronomischen Ungleichheit keine Demokratie mehr ist. Und last but not least: Dass die Erde als Zuhause der Menschheit nur gerettet werden kann, wenn kapitalistische Gesellschaften &bdquo;entneoliberalisiert&ldquo; und die bisher unendliche Freiheit auf Anh&auml;ufung von Geld und Kapital deutlich begrenzt wird. Ich kann dieses Buch deshalb nur jedem politisch Interessierten zur Lekt&uuml;re empfehlen.<\/p><p>Titelbild: Suhrkamp Verlag<\/p><p><em>Gr&eacute;gory Salle: Superyachten, Luxus und Stille im Kapitaloz&auml;n, Suhrkamp-Verlag 2022, 170 Seiten, 16,00 Euro<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum sollte man sich als politisch interessierter Mensch f&uuml;r Superyachten interessieren und ein Buch dar&uuml;ber lesen? Weil Superyachten ein gesellschaftliches Symptom sind, mit dem man ein sehr aussagekr&auml;ftiges Bild &uuml;ber die kapitalistische Weltordnung zeichnen kann. Aus diesem Grund hat sich unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> mit dem Buch &bdquo;Superyachten. Luxus und Stille im Kapitaloz&auml;n&ldquo; des franz&ouml;sischen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94616\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":94617,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[208,132,161],"tags":[2330,909,1337,2931,2448],"class_list":["post-94616","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-rezensionen","category-ungleichheit-armut-reichtum","category-wertedebatte","tag-bezos-jeff","tag-kapitalismus","tag-oligarchen","tag-reichtum","tag-schifffahrt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/ba7ebe8c82d04fcdab74f92dbdc57812.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94616"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94667,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94616\/revisions\/94667"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/94617"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}