{"id":94653,"date":"2023-03-03T16:56:39","date_gmt":"2023-03-03T15:56:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653"},"modified":"2023-03-03T16:56:39","modified_gmt":"2023-03-03T15:56:39","slug":"hinweise-des-tages-ii-574","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h01\">Wider die L&uuml;gen: Der neunte Jahrestag des Ukraine-Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h02\">Vorabver&ouml;ffentlichung aus aktuellem Anlass: Initiative des Arbeitskreises Gemeinsames Haus Europa: Zur Einhegung und &Uuml;berwindung des Krieges in der Ukraine und um die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h03\">Nach Milliardenzuw&auml;chsen im R&uuml;stungshaushalt sind weitere Steigerungen geplant: Wer bietet mehr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h04\">Die schw&auml;bische Hausfrau kehrt in die EU zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h05\">Sieg im Wirtschaftskrieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h06\">Der Fall Baab: Journalismus als Delikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h07\">Digitalministerium kritisiert Datenmaut als &bdquo;Zwangsabgabe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h08\">&bdquo;Aufstand f&uuml;r Frieden&ldquo;: Fast 50.000 Menschen bei Schwarzer und Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h09\">Melonis Crux mit Berlusconi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h10\">Botschaft aus &Auml;gypten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h11\">Blackrock in B&ouml;nitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h12\">Immer mehr Franzosen sind von akuter Wohnungsnot betroffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94653#h13\">Bedingt wirksam mit negativen Folgen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wider die L&uuml;gen: Der neunte Jahrestag des Ukraine-Krieges<\/strong><br>\nNicht 2022, sondern 2014 begann der Krieg mit einem von den USA unterst&uuml;tzten Staatscoup. Doch US-Propaganda und europ&auml;isches Schweigen verdecken die Fakten. Warum beide Seiten sich zur&uuml;ckziehen m&uuml;ssen.<br>\nWir befinden uns nicht am ersten Jahrestag des Krieges, wie die westlichen Regierungen und Medien behaupten. Wir haben gerade den neunten Jahrestag des Krieges erlebt. Und das macht einen gro&szlig;en Unterschied.<br>\nDer Krieg begann mit dem gewaltsamen Sturz des ukrainischen Pr&auml;sidenten Viktor Janukowitsch im Februar 2014, einem auf offener B&uuml;hne stattfindenden Staatscoup, der verdeckt von der US-Regierung unterst&uuml;tzt wurde (weitere Informationen hier).<br>\nSeit 2008 haben die Vereinigten Staaten die Nato-Erweiterung um die Ukraine und Georgien vorangetrieben. Der Putsch gegen Janukowitsch im Jahr 2014 stand im Dienste dieser Nato-Erweiterung.<br>\nWir m&uuml;ssen diesen unerbittlichen Drang zur Nato-Ausweitung im Zusammenhang verstehen. Die USA und Deutschland versprachen dem sowjetischen Pr&auml;sidenten Michail Gorbatschow ausdr&uuml;cklich und wiederholt, dass sich die Nato nicht &ldquo;einen Zentimeter nach Osten&rdquo; erweitern w&uuml;rde, nachdem Gorbatschow das als Warschauer Pakt bekannte sowjetische Milit&auml;rb&uuml;ndnis aufgel&ouml;st hatte.<br>\nDie Grundvoraussetzung der Nato-Erweiterung war ein Versto&szlig; gegen die mit der Sowjetunion getroffenen Vereinbarungen und damit gegen den Fortbestand des Staates Russland.<br>\nDie Neocons haben die Nato-Erweiterung forciert, weil sie Russland in der Schwarzmeerregion einkesseln wollen, &auml;hnlich den Zielen, die Gro&szlig;britannien und Frankreich im Krimkrieg (1853-56) verfolgten. Der US-Stratege Zbigniew Brzezinski bezeichnete die Ukraine als den &ldquo;geografischen Dreh- und Angelpunkt&rdquo; Eurasiens.<br>\nWenn es den USA gel&auml;nge, Russland in der Schwarzmeerregion zu umzingeln und die Ukraine in das US-Milit&auml;rb&uuml;ndnis einzubinden, w&uuml;rde Russlands F&auml;higkeit, seine Macht im &ouml;stlichen Mittelmeerraum, im Nahen Osten und weltweit auszuweiten, verschwinden, so die Theorie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wider-die-Luegen-Der-neunte-Jahrestag-des-Ukraine-Krieges-7533705.html\">Jeffrey D. Sachs auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vorabver&ouml;ffentlichung aus aktuellem Anlass: Initiative des Arbeitskreises Gemeinsames Haus Europa: Zur Einhegung und &Uuml;berwindung des Krieges in der Ukraine und um die Ukraine<\/strong><br>\nZu Zeiten des Kalten Krieges gab es ein ausgepr&auml;gtes Bewusstsein der permanenten Gefahr eines nuklear gef&uuml;hrten Krieges. Heute scheint dieses Bewusstsein weitgehend verblasst, &uuml;berlagert und &uuml;berformt von globalen Spannungs- und Krisenfeldern wie der Energie- und Weltern&auml;hrungskrise, dem demographischen Wandel und der &Uuml;bernutzung nat&uuml;rlicher Ressourcen, des Klimawandels, des Terrorismus, der Migration.<br>\nDoch ist die Gefahr eines nuklear gef&uuml;hrten Krieges deswegen nicht geringer geworden. Im Gegenteil, sie hat sich durch die st&auml;ndige Weiterentwicklung moderner Technik in gravierender Weise versch&auml;rft: durch die Weiterentwicklung nuklearer Waffensysteme selbst, durch die Artifical Intelligence und die Algorithmisierung von Entscheidungsprozessen, die Entwicklung chemischer wie biologischer Kampfmittel. Schlie&szlig;lich auch durch jene Abwehrsysteme, durch die das &laquo;Gleichgewicht des Schreckens&raquo; seine Funktionalit&auml;t zu verlieren droht. Mit dem neuen Ost-West-Konflikt, in dessen Zentrum die Rivalit&auml;t zwischen den USA und China um die Position der &laquo;einzigen Weltmacht&raquo; steht (Zbigniew Brzezi&#324;ski), verbindet sich zudem auch eine neue Qualit&auml;t der Gefahr eines nuklear gef&uuml;hrten Krieges. Mit Konflikten im Hintergrund in und um Indien (Kaschmir), mit weiteren Konfliktherden wie den des Nahen Ostens, Taiwans, des s&uuml;dchinesischen Meeres und &ndash; nicht zuletzt &ndash; der ebenfalls ungel&ouml;sten Kosovo-Frage in Europa.<br>\nDazu geh&ouml;rt, dass die gesicherte nukleare Zweitschlagskapazit&auml;t vermutlich essentiell dazu beigetragen hat, einen weiteren &laquo;Gro&szlig;en Krieg&raquo; zu vermeiden &ndash; bisher. Dieses &laquo;Gleichgewicht des Schreckens&raquo; aber ist hochgradig instabil. Nicht allein durch die jederzeit m&ouml;gliche Eskalation lokaler Konflikte und die st&auml;ndige Weiterentwicklung nuklearer Waffensysteme und Technologien. Sondern ebenso durch deren Proliferation und durch Milit&auml;rdoktrinen, die einen Ersteinsatz nicht wirklich ausschlie&szlig;en. Schlie&szlig;lich durch den menschlichen Irrtum und den menschlichen Wahn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-3-vom-6-m%C3%A4rz-2023.html#article_1485\">Justus Frantz, General a.D. Harald Kujat, Dr. Bruno Redeker und Professor Dr. Horst Teltschik auf Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach Milliardenzuw&auml;chsen im R&uuml;stungshaushalt sind weitere Steigerungen geplant: Wer bietet mehr?<\/strong><br>\nUnser Autor ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in T&uuml;bingen.<br>\nNicht nur in Sachen Waffenlieferungen findet derzeit ein regelrechter &Uuml;berbietungswettbewerb statt, auch beim R&uuml;stungshaushalt gib es schon seit einiger Zeit kaum etwas, was nicht gefordert werden k&ouml;nnte. Besonders der neue SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gibt Gas &ndash; zus&auml;tzlich zu den 100 Milliarden Euro &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; (sprich: Schulden) fordert er in den aktuellen Haushaltsverhandlungen f&uuml;r das Jahr 2024 weitere 10 Milliarden Euro &bdquo;on top&ldquo; f&uuml;r den &bdquo;normalen&ldquo; Milit&auml;rhaushalt. Hier ist weiter das M&auml;rchen von der &bdquo;kaputtgesparten Bundeswehr&ldquo; &uuml;beraus n&uuml;tzlich &ndash; wohlgemerkt, das ist die Truppe, deren Budget sich zwischen dem Jahr 2000 (24 Milliarden Euro) und 2023 (50,1 Milliarden Euro) mehr als verdoppelt hat. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r das Jahr 2023 d&uuml;rften sich diese Haushaltsposten auf rund 55,65 Milliarden Euro summieren, au&szlig;erdem sollen dem &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; weitere 8,5 Milliarden Euro entnommen werden. Laut Jahreswirtschaftsbericht rechnet die Bundesregierung f&uuml;r dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent und im kommenden Jahr mit 1,8 Prozent. Zwei Prozent des BIP w&uuml;rden demzufolge einen Milit&auml;rhaushalt von rund 77 Milliarden Euro (2023) beziehungsweise 79 Milliarden Euro (2024) bedeuten. In diesem Jahr wird also selbst mit dem Sonderverm&ouml;gen die Scholzsche 2-Prozent-Latte gerissen. Bei den bisherigen Planungen m&uuml;ssten deshalb die Entnahmen aus dem Sonderverm&ouml;gen 2024 massiv erh&ouml;ht werden, um wieder in die 2-Prozent-Spur zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wer-bietet-mehr-4777527\/\">J&uuml;rgen Wagner in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>ZDF-&bdquo;Politbarometer&ldquo;: Deutliche Mehrheit bef&uuml;rwortet zus&auml;tzliches Geld f&uuml;r die Bundeswehr<\/strong><br>\nLaut ZDF-&bdquo;Politbarometer&ldquo; finden 62 Prozent der Befragten, dass die Bundeswehr mehr Geld bekommen soll, auch wenn das woanders Einsparungen oder mehr Schulden bedeutet. Mit Blick auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine begr&uuml;&szlig;ten zwei Drittel der Befragten eine enge Zusammenarbeit mit den USA. 66 Prozent fanden dies gut, &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article244082059\/ZDF-Politbarometer-Deutliche-Mehrheit-befuerwortet-zusaetzliches-Geld-fuer-die-Bundeswehr.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Leider findet sich nichts zur genauen Fragestellung. Aber offensichtlich wirkt das propagandistische Trommelfeuer, dem die Menschen seit einem Jahr ausgesetzt sind. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wehretat gegen Soziales: Richtungsstreit in der Ampel-Koalition<\/strong><br>\nDie Koalition streitet um die Eckpunkte des Haushaltsplans f&uuml;r das Jahr 2024. Dabei droht das Soziale zugunsten der Aufr&uuml;stung unter die R&auml;der zu kommen<br>\nJedes f&uuml;nfte Kind lebt unter der Armutsgrenze. Der Skandal in einem reichen Land wie der Bundesrepublik ist so himmelschreiend, dass ein Projekt wie die Kindergrundsicherung eigentlich l&auml;ngst umgesetzt sein m&uuml;sste. Doch Familienministerin Lisa Paus (Gr&uuml;ne) kommt mit ihrem Gesetzesentwurf nicht zu Potte, und nun stehen sie da, die Anw&auml;rter:innen f&uuml;r den 424 Milliarden Euro starken Haushalt im Jahr 2024, und halten die Hand auf. An erster Stelle Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der &uuml;ber die 100 Milliarden Euro aus dem Schattenhaushalt hinaus weitere zehn Milliarden verlangt, um seine Bundeswehr auszur&uuml;sten. Damit tritt er in Konkurrenz zu den Kindern, f&uuml;r die Paus zw&ouml;lf Milliarden veranschlagt.<br>\nWas von den beiden Duzfreunden Christian Lindner (FDP) und Robert Habeck (Gr&uuml;ne) in h&ouml;flich abgefasster Briefform und per Sie an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt war, klingt nach veritablem Koalitionskrach. Am 15. M&auml;rz sollen die Eckpunkte f&uuml;r den Haushalt 2024 festgeklopft werden, und Wirtschaftsminister Habeck hat sich stellvertretend f&uuml;r die gr&uuml;nen Minister mit dem Finanzchef angelegt und k&uuml;ndigt einen Mehrbedarf von 70 Milliarden Euro an. Lindner verteidigt den Geldsack und die Schuldenbremse gegen die Anspr&uuml;che der Kabinettskolleg:innen, denn er f&uuml;rchtet die steigende Zinslast. Diese ist seit 2021 von vier auf 40 Milliarden Euro gestiegen.<br>\nHabeck dagegen deutet in seinem Brief die M&ouml;glichkeit von &bdquo;Einnahmeerweiterungen&ldquo;, also Steuerh&ouml;hungen an, ein No-Go f&uuml;r Lindner und seine FDP. In der SPD wiederum st&ouml;&szlig;t das durchaus auf Sympathie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrike-baureithel\/wehretat-gegen-soziales-richtungsstreit-in-der-ampel-koalition\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die schw&auml;bische Hausfrau kehrt in die EU zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNach fast vierj&auml;hriger Pause soll sie ab 2024 wieder greifen: die europ&auml;ische Schuldenbremse. Noch streiten die finanzst&auml;rkeren und -schw&auml;cheren EU-Mitgliedsstaaten. Doch die Ideologie der schw&auml;bischen Hausfrau scheint sich durchzusetzen.<br>\nAls Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel 2014 die schw&auml;bische Hausfrau beim CDU-Parteitag zum Leitbild einer sparsamen Politik erkl&auml;rte, traf sie den Kern ihrer austerit&auml;tspolitischen Ideologie. &bdquo;Man kann nicht auf Dauer &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse leben.&ldquo; Das sei der &bdquo;Kern der Krise&ldquo;.<br>\nSchaut man sich an, wen die K&uuml;rzungsprogramme w&auml;hrend der Eurokrise in erster Instanz getroffen haben, wird klar, wer angeblich &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse gelebt h&auml;tte: der Staat, genauer gesagt, der Wohlfahrstaat. Wie katastrophal schief Merkel mit dieser Analyse und den daraus abgeleiteten politischen Ma&szlig;nahmen lag, kann man an den Sch&auml;den sehen, welche die griechische Gesellschaft davongetragen hat. 2021 war die Arbeitslosenquote mit 15 Prozent fast doppelt so hoch wie vor der Krise. Die Wirtschaftsleistung und die Reall&ouml;hne brachen ebenfalls ein. Es gelang nicht einmal, die Staatsschuldenquote zu senken.<br>\nDavon g&auml;nzlich unbeeindruckt hat es die Schw&auml;bische Hausfrau nicht nur in Form der Schuldenbremse in das Grundgesetz geschafft, sondern auch als Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt (SWP) in die &bdquo;Verfassung&ldquo; der Europ&auml;ischen Union. Zus&auml;tzlich trieb die deutsche Regierung w&auml;hrend der Eurokrise ma&szlig;geblich die Reform des SWP voran, woraufhin der noch restriktivere Europ&auml;ische Fiskalpakt 2011 entstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/die-schwabische-hausfrau-macht-auch-vor-der-eu-nicht-halt\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sieg im Wirtschaftskrieg?<\/strong><br>\nDie Wirtschaftssanktionen des Westens sollen &ndash; so Annalena Baerbock &ndash; &bdquo;Russland ruinieren&ldquo;. Die russische Wirtschaft scheint aber widerstandsf&auml;higer als erwartet, was deutsche Wirtschaftsjournalisten zur Formulierung faktenfreier Narrative motiviert.<br>\nDas Handelsblatt gibt unumwunden zu, dass die Hoffnung getrogen hat, dass die &bdquo;Kriegskosten und Sanktionen die russische Wirtschaft in den Absturz treiben&ldquo;.<br>\nNun mag man dar&uuml;ber streiten, ob es ein vom IWF noch im April 2022 prognostizierter R&uuml;ckgang des russischen Bruttoinlandsprodukts von 8,5% erlaubt h&auml;tte, von einem &bdquo;Absturz&ldquo; zu reden. Offensichtlich aber ist das Handelsblatt dar&uuml;ber entt&auml;uscht, dass &bdquo;der R&uuml;ckgang nur knapp ein Viertel dieses Werts&ldquo; betrug.<br>\nVerst&auml;ndlich ist: Wer als Journalist im Wirtschaftskrieg auf der &bdquo;richtigen&ldquo; Seite stehen m&ouml;chte, blendet gerne aus, dass mit ihm nicht nur &bdquo;Kosten&ldquo; f&uuml;r Russland, sondern auch f&uuml;r Deutschland verbunden sind, wie die folgende Grafik belegt.<br>\nSolche Tatsachen m&uuml;ssten Anlass zu einer differenzierten Kosten-Nutzen-Analyse des Wirtschaftskriegs gegen Russland sein. Im Handelsblatt finden sich zwar vier Behauptungen, die als Beleg daf&uuml;r dienen sollen, dass ein differenzierter Blick auf die Wirtschaftslage Russlands zeige, dass die Wirtschaftssanktionen wirkten, es aber &bdquo;etwas Zeit brauche&ldquo;.<br>\nWie im Folgenden gezeigt werden soll, ist keine Analyse, sondern der Wunsch Vater dieser vier Behauptungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/sieg-im-wirtschaftskrieg\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Fall Baab: Journalismus als Delikt<\/strong><br>\nH&auml;tte der Journalist Patrik Baab von &raquo;Eskalationsphobie&laquo; der Deutschen gesprochen, d&uuml;rfte er heute noch seinen Lehrauftrag bei der Uni Kiel erf&uuml;llen. Er hat allerdings Journalismus betrieben: Das ist der schlimmste Vorwurf, den man sich heute einhandeln kann.<br>\nJournalisten, die mehr als nur Haltung haben, Berufsethos n&auml;mlich, haben es dieser Tage schwer. Aktuelles Beispiel: Seymour Hersh. Der amerikanische Journalist hat mittels einer anonymen Quelle herausgearbeitet, wer f&uuml;r die Anschl&auml;ge auf Nord Stream I und II verantwortlich zu machen ist. Die US-Navy und Norwegen n&auml;mlich. Die deutsche Presse st&uuml;rzte sich auf diese Eminenz des amerikanischen Investigativjournalismus und lie&szlig; den Mann wie einen Anf&auml;nger aussehen. Die Kritik kam von &raquo;Kollegen&laquo;, von Journalisten, die die meiste Zeit ihres Arbeitsleben damit zubringen, am Schreibtisch zu sitzen oder gegenseitig von sich abzuschreiben.<br>\nFeldstudien kennen sie eher nicht. F&uuml;r sie hei&szlig;t journalistische Arbeit lediglich, vorgefertigte Stellungnahmen zu akzeptieren, sie lediglich auf Anweisungen hin zu hinterfragen. Als die US-Regierung Hershs Bericht dementierte, akzeptierten diese Kritiker Hershs das Dementi als glaubhafte Stellungnahme &ndash; hier endete ihr journalistisches Gesp&uuml;r mal wieder abrupt.<br>\n&Auml;hnlich wie Hersh ist es in der j&uuml;ngsten Vergangenheit dem deutschen Journalisten Patrik Baab ergangen. Er hat seinen Schreibtisch verlassen, um etwas zu tun, was der zeitgen&ouml;ssische Journalismus in Deutschland kaum noch tut: Sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Letztlich macht man ihm genau das zum Vorwurf. Als Journalist, so empfiehlt es sich offenbar in diesen Zeiten und Landen, bleibt man brav vor seinem Laptop sitzen und recherchiert bei Wikipedia und in den Weiten von Twitter. Allerdings niemals in der Ostukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2023\/03\/der-fall-baab-journalismus-als-delikt\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Digitalministerium kritisiert Datenmaut als &bdquo;Zwangsabgabe&ldquo;<\/strong><br>\nDie von EU-Kommission geplante Datenmaut f&uuml;r Inhalteanbieter wie Netflix und YouTube st&ouml;&szlig;t in Deutschland auf wenig Gegenliebe. Vor allem aus dem Digitalministerium gibt es scharfe Kritik. Es lasse sich kein Marktversagen feststellen, das einen derart folgenreichen Eingriff in das Internet rechtfertigen w&uuml;rde.<br>\nNur selten sind sich alle Bundestagsfraktionen derart einig. Der in Br&uuml;ssel diskutierten Datenmaut f&uuml;r Inhalteanbieter konnte in einer gestrigen Sitzung des Digitalausschusses niemand so recht etwas abgewinnen. Auch der vor den Ausschuss geladene Stefan Schnorr, Staatssekret&auml;r im Bundesministerium f&uuml;r Digitales und Verkehr (BMDV), zeigte sich ausgesprochen skeptisch &uuml;ber die Forderung gro&szlig;er europ&auml;ischer Netzbetreiber. Sie wollen Anbieter wie etwa YouTube oder Netflix zus&auml;tzlich zur Kasse zu bitten, weil sie viel Datenverkehr erzeugen &ndash; daher auch der Ausdruck Datenmaut.<br>\nWeder lasse sich ein Marktversagen feststellen, noch habe die EU-Kommission ausreichend gepr&uuml;ft, welche Auswirkungen eine solche Geb&uuml;hr auf die Netzneutralit&auml;t, die Medienvielfalt und den Wettbewerb haben k&ouml;nnte, sagte Schnorr. F&uuml;r einen derartig tiefen Eingriff seien die &bdquo;regulatorischen H&uuml;rden aus unserer Sicht sehr hoch&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/netzneutralitaet-digitalministerium-kritisiert-datenmaut-als-zwangsabgabe\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Aufstand f&uuml;r Frieden&ldquo;: Fast 50.000 Menschen bei Schwarzer und Wagenknecht<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sind dem Atomtod so nah wie nie zuvor&ldquo;, sagte Alice Schwarzer am Sonnabend vor dem Brandenburger Tor. Zehntausende applaudierten. [&hellip;]<br>\nDie Polizei rechnete mit 10.000 Teilnehmern, am Ende wurden es nach Aussage der Berliner Polizeisprecherin Anja Dierschke kurz nach der Demo rund 13.000, weit entfernt von den 50.000 Menschen, die der Veranstalter verk&uuml;ndet hatte. Nach Informationen der Berliner Zeitung aus Sicherheitskreisen sind jedoch die Veranstalterangaben korrekt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-kundgebung-ukraine-krieg-brandenburger-tor-aufstand-fuer-frieden-mehr-als-50000-menschen-bei-alice-schwarzer-und-sahra-wagenknecht-li.321688\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Melonis Crux mit Berlusconi<\/strong><br>\nRegierungskoalition Italiens in den Positionen zur Ukraine gespalten.<br>\nItaliens Medien thematisieren weiter die Probleme, die die faschistische Regierungschefin Giorgia Meloni in ihrer Koalition &uuml;ber die Haltung zur Ukraine hat. (&hellip;) Infolge der explodierenden Rohstoff- und Energiekosten mu&szlig;ten nach Beginn des aktuellen Konflikts in der Ukraine 16 Prozent aller Unternehmen die Produktion reduzieren oder ganz einstellen. Weiteren 30 Prozent droht das gleiche Schicksal. 447 italienische Unternehmen, die in Ru&szlig;land t&auml;tig sind und die einen Umsatz von 7,4 Milliarden Euro eingefahren hatten mu&szlig;ten schlie&szlig;en. Deren Anlagenbestand hatte einen Wert von &uuml;ber 11 Milliarden Euro. Stark betroffen sind vor allem mittelst&auml;ndische Unternehmen, die in Salvinis Lega ihren Interessenvertreter sehen. Selbst der fr&uuml;here Premierminister Mario Draghi war bereits auf Distanz zu den von den USA jetzt versch&auml;rften Kurs gegangen, Kiew mit immer mehr Waffenlieferungen zum &raquo;Sieg&laquo; zu verhelfen, den auch die EU mittr&auml;gt &ndash; entgegen ihren eigenen Interessen. Offensichtlich um Selenski zu beruhigen, hat sich der Fraktionsvorsitzende von Melonis Br&uuml;der Italiens (FdI) in der Abgeordnetenkammer, Tommaso Foti, mit einer kleinen Delegation in die ukrainische Botschaft in Rom begeben, um den Standpunkt Melonis zu bekr&auml;ftigen. Laut ANSA erkl&auml;rte Foti, die Haltung der Regierung zur Ukraine entspreche &raquo;der von den Br&uuml;dern Italiens vorgeschlagenen Linie&laquo;, und darin gebe es &raquo;keine Zweideutigkeiten&laquo;. Inzwischen haben am vergangen Samstag &uuml;ber f&uuml;nfzig katholische Vereinigungen und Bewegungen in einem Appell zum Dialog, zu einem Waffenstillstand und zu Verhandlungen aufgerufen. Der Pr&auml;sident der Italienischen Bischofskonferenz, Matteo Zuppi, sprach vom Dialog als den &raquo;einzigen Weg zu einem Waffenstillstand, um die Eskalation zu stoppen, weitere Tote und Zerst&ouml;rungen zu verhindern und schlie&szlig;lich zu einer diplomatischen Beilegung des Konflikts zu gelangen&laquo;. &raquo;Das ist kein pazifistischer Maximalismus&laquo;, sagte der hohe Geistliche. &raquo;Es ist gesunder Menschenverstand&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1414271399210\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Botschaft aus &Auml;gypten<\/strong><br>\nKairo nimmt diplomatische Beziehungen zu Damaskus wieder auf. Sanktionen treffen ganze Regionen.<br>\nMit dem Besuch des &auml;gyptischen Au&szlig;enministers Samih Schukri schl&auml;gt &Auml;gypten ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen zu Syrien auf. M&ouml;glich geworden ist die Ann&auml;herung durch das verheerende Erdbeben, das am 6. Februar das t&uuml;rkisch-syrische Grenzgebiet verw&uuml;stet und offiziell mehr als 50.000 Menschenleben gefordert hat. Schukri reiste am Montag von Damaskus weiter in die T&uuml;rkei, wo er mit seinem Amtskollegen Mevl&uuml;t Cavusoglu zusammentraf. Bereits am 7. Februar, als die Ausma&szlig;e des Erdbebens sichtbar wurden, hatte der &auml;gyptische Pr&auml;sident Abdel Fattah Al-Sisi seinem syrischen Amtskollegen Baschar Al-Assad Unterst&uuml;tzung zugesagt. Drei Maschinen der &auml;gyptischen Luftwaffe brachten Hilfsg&uuml;ter nach Damaskus. &Auml;rzte- und Rettungsteams halfen vor Ort, Versch&uuml;ttete zu bergen und zu versorgen. Seitdem sind viele Tonnen Hilfsg&uuml;ter f&uuml;r die syrischen Erdbebenopfer eingetroffen. Auch in der T&uuml;rkei werden Betroffene aus &Auml;gypten versorgt. Der Besuch Schukris war der erste eines hochrangigen &auml;gyptischen Politikers in der syrischen Hauptstadt, seit die Mitgliedschaft des Landes in der Arabischen Liga 2011 auf Betreiben der arabischen Golfstaaten ausgesetzt worden war. (&hellip;) Die Folgen der syrischen Isolation, des langen Krieges und der &ouml;konomischen Verw&uuml;stung des Landes treffen inzwischen die ganze Region. Die Auswirkungen der einseitigen wirtschaftlichen Strafma&szlig;nahmen der EU (seit 2011) und des US-&raquo;Caesar&laquo;-Gesetzes (seit 2020) knebeln die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Nachbarschaft Syriens bis zu den Golfstaaten und nach Nordafrika. Das US-Gesetz bedroht dabei nicht nur das Land selbst, sondern jeden Staat, jede Einzelperson und jedes Unternehmen mit Finanzsanktionen, die mit Syrien Gesch&auml;fte machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446034.humanit%C3%A4re-nothilfe-botschaft-aus-%C3%A4gypten.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Blackrock in B&ouml;nitz<\/strong><br>\n2.500 Hektar S&uuml;dbrandenburg: Deutsche Wohnen steigt in Spekulation um Agrarfl&auml;chen im Osten ein.<br>\nOstdeutsches Agrarland ist l&auml;ngst Gegenstand gro&szlig;er Spekulationen. Riesige Fl&auml;chen geh&ouml;ren Risikofonds oder Aldi Nord, Versicherern, M&ouml;belkonzernen &ndash; in dieser Woche ist die Deutsche Wohnen AG (DW) eingestiegen. Eine Tochter hat in S&uuml;dbrandenburg rund 2.500 Hektar mit 900 Rindern und allem Drum und Dran &uuml;bernommen. Laut RBB stimmten am Dienstag 27 von 30 Gesellschaftern der R&ouml;derland GmbH im Dorf B&ouml;nitz f&uuml;r den neuen Eigent&uuml;mer, die Quarterback Immobilien AG, 40prozentige Tochter der DW, die mehrheitlich Vonovia geh&ouml;rt, deren Aktien von Banken und US-Fonds gehalten werden &ndash; ein Teil von B&ouml;nitz geh&ouml;rt jetzt also Blackrock. (&hellip;) Acker- und Weidefl&auml;chen haben bei Investoren weltweit das Zeug zum Goldstandard, man spricht von &raquo;Land grabbing&laquo; (Landraub). Auch hierzulande steigen die Preise f&uuml;r die B&ouml;den stetig, zus&auml;tzlich wird die profitorientierte Bewirtschaftung staatlich abgesichert. (&hellip;) Dass im Osten gr&ouml;&szlig;ere zusammenh&auml;ngende Fl&auml;chen unter den Hammer kommen, geht auch auf die Bodenreform nach dem Zweiten Weltkrieg zur&uuml;ck. Bis 1989\/90 wurde das Land von gro&szlig;en Kollektiven (LPGs) bewirtschaftet, es war im Volkseigentum. Die Initiative &raquo;Deutsche Wohnen und Co. enteignen&laquo; erkl&auml;rte am Donnerstag gegen&uuml;ber jW, man sei &raquo;nicht verwundert, aber erschreckt und ver&auml;rgert dar&uuml;ber, dass der Konzern nun auch im Agrarbereich investiert. Denn unsere Erfahrung mit Deutsche Wohnen in Berlin sieht wie folgt aus: Sie kaufen auf, treiben die Mieten in die H&ouml;he, lassen die Wohnungen vergammeln und verkaufen wieder. Das Leid und die Kosten tragen wir.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446043.landwirtschaft-blackrock-in-b%C3%B6nitz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Immer mehr Franzosen sind von akuter Wohnungsnot betroffen<\/strong><br>\nGesetzentwurf droht zahlungsunf&auml;higen Mietern mit Gef&auml;ngnis<br>\nDie Wohnungsnot-Krise ist in Frankreich keine vor&uuml;bergehende Erscheinung, sondern dauerhaft und tief verwurzelt, stellt die Stiftung Abb&eacute;-Pierre in ihrem j&uuml;ngsten Jahresbericht fest. &raquo;Noch nie war die Kluft so gro&szlig; zwischen den praktischen Erscheinungen der Wohnungsnot auf der einen Seite und den Antworten, die der Staat, die Beh&ouml;rden und die Kommunen darauf haben.&laquo; Es fehle an durchgreifenden Ma&szlig;nahmen, um Wohnraum auch f&uuml;r Menschen mit niedrigem Einkommen erschwinglich zu machen. Das gelte f&uuml;r den existierenden Wohnungsbestand und mehr noch f&uuml;r die viel zu wenigen Neubauten, die immer teurer werden und daher nur noch f&uuml;r wenige Familien in Frage kommen. Eine Verbesserung der Wohnbedingungen h&auml;nge vor allem davon ab, ob endlich mehr Sozialwohnungen gebaut werden und eine entschlossene Politik der Mietpreisbindung verfolgt wird, stellte der Generaldelegierte der Fondation Abb&eacute;-Pierre, Christophe Robert, fest. Die Hauptfaktoren der Krise seien sowohl der Mangel an Neubau- und Sozialwohnungen als auch der &raquo;unertr&auml;gliche&laquo; Anstieg der Preise f&uuml;r alte Immobilien. Hinzu komme die &Uuml;berbelegung vieler existierender Wohnungen, weil erwachsene Kinder nicht die Miete f&uuml;r eine eigene Wohnung aufbringen k&ouml;nnen und daher bei ihren Eltern wohnen bleiben m&uuml;ssen. Im Budget der Haushalte, die bereits stark durch die Inflation der Lebenshaltungskosten und der Energiepreise belastet sind, nehmen die Wohnkosten einen immer gr&ouml;&szlig;eren Platz ein. Im Jahr 2021 machten sie 28 Prozent der Gesamtausgaben aus, gegen&uuml;ber 20 Prozent im Jahr 1990. Insgesamt leben nach Sch&auml;tzungen der Stiftung 4,15 Millionen Franzosen unter schlechten Wohnbedingungen. Die Zahl der Obdachlosen liegt nach offiziellen Angaben bei 330.000, sie hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1450840049483\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bedingt wirksam mit negativen Folgen<\/strong><br>\nInternationale Studien zeigen, dass die Wirksamkeit der Impfungen schon w&auml;hrend der Delta-Welle nach wenigen Wochen ins Negative kippte, die nat&uuml;rliche Immunit&auml;t einen besseren und l&auml;ngeren Schutz bot und die Injektionen mit den mRNA-Pr&auml;paraten die nat&uuml;rliche Immunantwort sch&auml;digen. Korrespondenzen von Multipolar mit dem Robert Koch-Institut und dem Gesundheitsministerium machen deutlich, dass die Beh&ouml;rden relevante Studien weiterhin ignorieren und die &Uuml;berlegenheit der nat&uuml;rlichen Immunit&auml;t verschweigen.<br>\nEine ganze Reihe von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten, darunter auch die grobe Sch&auml;tzung der Impfeffektivit&auml;t durch das Robert Koch-Institut (RKI), stellen zwar eine langsam nachlassende Wirksamkeit der Impfstoffe gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus fest, erzeugen jedoch den Eindruck, dass auch noch Monate nach der Impfung ein hoher Schutz gegen Krankenhauseinweisung und Tod bestehe. Wie aussagekr&auml;ftig sind diese Untersuchungen?<br>\nDas RKI berechnet anhand der anonymisierten t&auml;glichen Meldungen der Gesundheits&auml;mter zu Infektionen, Hospitalisierungen und Todesf&auml;llen die monatliche Impfeffektivit&auml;t und unterscheidet dabei nach vier Altersgruppen und der Anzahl der verabreichten Impfdosen. Reiht man die jeweiligen Ergebnisse zeitlich aneinander, so wie es die Beh&ouml;rde in ihren regelm&auml;&szlig;igen Berichten vornimmt, dann entsteht der Eindruck einer langanhaltenden hohen Wirksamkeit der Impfstoffe gegen Hospitalisierung und Tod. Da das RKI nicht ber&uuml;cksichtigt, wie lange die letzte Verabreichung des Impfstoffs bei den gemeldeten F&auml;llen zur&uuml;ckliegt, ist dieser Eindruck jedoch grunds&auml;tzlich falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/bedingt-wirksam\">multipolar<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-94653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94653"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94655,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94653\/revisions\/94655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}