{"id":9467,"date":"2011-05-17T08:45:33","date_gmt":"2011-05-17T06:45:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9467"},"modified":"2011-05-17T08:45:33","modified_gmt":"2011-05-17T06:45:33","slug":"hinweise-des-tages-1385","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9467","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Aff&auml;re Strauss-Kahn; Deutschland am Pranger; Memorandum Gruppe: XXL- Boom ist ein ziemlicher Bl&ouml;dsinn; Gedanken zur Wirtschaftsdemokratie &ndash; gegen den Strich geb&uuml;rstet; ILO kritisiert vermehrte Diskriminierung am Arbeitsplatz; Robert Misik &ndash; Die ganz legale Pl&uuml;nderei der Spitzenmanager; Probleme der Krankenversicherungen; Deutsche Annington: &bdquo;Die lassen die Wohnungen verkommen&ldquo;; Die wahre Bilanz 2010 der DB AG; Gr&uuml;ne als Lobbyisten &ndash; Erst Bio, dann Bimbes; Emissionshandel beschert Atomkonzernen Zusatzgewinne; Hessischer Steuerfahnder-Skandal: &bdquo;Gro&szlig;es Unrecht geschehen&ldquo;; Baustelle Bundeswehr &ndash; Der Chaos-Nachlass des Barons; Verrat der Milit&auml;rs; Uni Bonn pr&uuml;ft Plagiatsvorwurf gegen FDP-Politiker; Hochschulrankings: &ldquo;Untauglicher denn je&rdquo;; F&uuml;r eine demokratische und soziale Hochschule; Oskar Lafontaine &ndash; Wenn aus Hungerl&ouml;hnen Hungerrenten werden; Medienschelten oder: Der Kampf um die Deutungshoheit (MB\/KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Aff&auml;re Strauss-Kahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Deutschland am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Memorandum Gruppe: XXL- Boom ist ein ziemlicher Bl&ouml;dsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Gedanken zur Wirtschaftsdemokratie &ndash; gegen den Strich geb&uuml;rstet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">ILO kritisiert vermehrte Diskriminierung am Arbeitsplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Robert Misik &ndash; Die ganz legale Pl&uuml;nderei der Spitzenmanager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Probleme der Krankenversicherungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Deutsche Annington: &bdquo;Die lassen die Wohnungen verkommen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Die wahre Bilanz 2010 der DB AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Gr&uuml;ne als Lobbyisten &ndash; Erst Bio, dann Bimbes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Emissionshandel beschert Atomkonzernen Zusatzgewinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Hessischer Steuerfahnder-Skandal: &bdquo;Gro&szlig;es Unrecht geschehen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Baustelle Bundeswehr &ndash; Der Chaos-Nachlass des Barons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Verrat der Milit&auml;rs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Uni Bonn pr&uuml;ft Plagiatsvorwurf gegen FDP-Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Hochschulrankings: &ldquo;Untauglicher denn je&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">F&uuml;r eine demokratische und soziale Hochschule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Oskar Lafontaine &ndash; Wenn aus Hungerl&ouml;hnen Hungerrenten werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Medienschelten oder: Der Kampf um die Deutungshoheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9467&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Aff&auml;re Strauss-Kahn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Machtvakuum beim IWF bef&uuml;rchtet<\/strong><br>\nEU und IWF versichern, die Verhaftung von IWF-Chef Strauss-Kahn werde keine Auswirkungen auf die Euro-Krise haben. Die Schuldenstaaten f&uuml;rchten jedoch h&auml;rtere Auflagen. [&hellip;]<br>\nStrauss-Kahn hatte sich in der Vergangenheit stets pers&ouml;nlich daf&uuml;r eingesetzt, den gebeutelten Eurostaaten mit Finanzspritzen zu helfen. Nun wird er nicht an dem Treffen an diesem Montag teilnehmen, auf dem die Euro-Finanzminister die Hilfen f&uuml;r Portugal offiziell billigen und die Notlage Griechenlands erneut diskutieren wollen. Die Hilfen f&uuml;r Portugal sollen zu einem Drittel vom Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) kommen, wie bei den vergangenen Hilfsaktionen auch. Anstelle von Strauss-Kahn schickt der Fonds Vize-Generaldirektorin Nemat Shafik, die ihren Posten erst vor gut einem Monat angetreten hat. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Strauss-Kahn war der IWF-Chef, der bislang am st&auml;rksten der europ&auml;ischen Integration verpflichtet war&rdquo;, sagte der Direktor des Br&uuml;sseler Forschungsinstituts Bruegel, Jean Pisani-Ferry. Dass der Fonds sich den Schuldenstaaten gegen&uuml;ber nun h&auml;rter zeigt, sei nicht auszuschlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\n&ldquo;F&uuml;r Dominique Strauss-Kahn ist Deutschland ebenso ein Problem f&uuml;r die Eurozone wie Griechenland&rdquo;, schreibt der griechische &Ouml;konom und Blogger Yanis Varoufakis &uuml;ber die Rolle des Franzosen in den Verhandlungen um die Schuldenkrise. Aus Sicht des IWF-Chefs habe der Handels&uuml;berschuss der Deutschen die gleiche destabilisierende Wirkung auf die W&auml;hrungsunion wie das Defizit der Griechen. Stabilit&auml;t k&ouml;nne aber durch einen automatischen Ausgleichmechanismus erreicht werden, der die &Uuml;bersch&uuml;sse der einen als Investitionen zu den anderen leite &ndash; eine Idee, die Strauss-Kahn nun wohl nicht mehr in die Praxis umsetzen k&ouml;nne, bedauert Varoufakis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/geldanlage\/2011-05\/IWF-strauss-kahn-folgen\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer k&ouml;nnte neuer IWF-Chef werden?<\/strong><br>\nDie Vorw&uuml;rfe gegen Dominique Strauss-Kahn bescheren dem IWF eine F&uuml;hrungskrise: Boom-Staaten wie Indien melden Anspr&uuml;che auf den Chefposten beim W&auml;hrungsfonds an &ndash; doch die Europ&auml;er beharren auf dem alten Machtgef&uuml;ge. Auch zwei Deutsche werden als Kandidaten gehandelt. [&hellip;]<br>\nEin weiteres Hindernis: Drei der letzten f&uuml;nf IWF-Direktoren kamen aus Frankreich. Allein aus Proporzgr&uuml;nden k&ouml;nnte dies gegen Lagarde sprechen. Auch der deutsche Ex-Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) wird als Kandidat gehandelt. [&hellip;] Die Debatte &uuml;ber einen m&ouml;glichen Nachfolger f&uuml;r den IWF-Chefposten hat in der schwarz-gelben Koalition mit einem konkreten Vorschlag bereits begonnen. &ldquo;Axel Weber w&auml;re ein guter Mann. Unabh&auml;ngig, geradlinig und mit ordnungspolitischem Kompass&rdquo;, sagte der FDP-Finanzpolitiker und Bundestagsabgeordnete Frank Sch&auml;ffler am Montag zu SPIEGEL ONLINE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,762801,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da liefert der SPIEGEL ja wieder einmal ein Glanzst&uuml;ck des deutschen Qualit&auml;tsjournalismus ab. Frank Sch&auml;ffler ist als Zitatlieferant ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigt &ndash; schon w&auml;hrend der ersten Phase der Griechenland-Krise tauchte er regelm&auml;&szlig;ig als Gesicht zu jeder noch so abstrusen Forderung <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/fileadmin\/user_data\/kompakt\/dokumente\/bild_studie\/AH_Bild_TeilIV_punkt2.pdf\">in der BILD-Zeitung auf [PDF &ndash; 216 KB]<\/a>. Eine Personalempfehlung Sch&auml;fflers hat ungef&auml;hr den gleichen Nachrichtenwert wie die <a href=\"http:\/\/www.titanic-magazin.de\/uploads\/pics\/Kachelmann-IWF_02.jpg\">satirische Personalempfehlung der Titanic<\/a>, J&ouml;rg Kachelmann solle neuer IWF-Chef werden &ndash; nur dass die Satire der Titanic als solche erkennbar ist, w&auml;hrend der SPIEGEL sich als seri&ouml;s gibt. Wer Peer Steinbr&uuml;ck als Strauss-Kahn-Nachfolger vorgeschlagen haben soll, verschweigt der SPIEGEL lieber ganz. Wie man aus zwei derart abstrusen Personalvorschl&auml;gen den Satz &bdquo;Auch zwei Deutsche werden als Kandidaten gehandelt&ldquo; machen kann, wei&szlig; jedoch wahrscheinlich auch nur der SPIEGEL. Mit Journalismus hat das zumindest nur noch sehr wenig zu tun.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland am Pranger<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Gewerkschaften rufen zum Kampf gegen Niedriglohnstrategie auf. Sie wollen nicht am deutschen Wesen genesen. Denn: 2008 arbeiteten in Deutschland mit 6,5 Millionen Menschen bereits mehr als ein F&uuml;nftel aller Besch&auml;ftigten zu Niedrigl&ouml;hnen.<br>\nVom &bdquo;deutschen Wunder&ldquo; spricht Angela Merkel h&auml;ufig auf der EU-B&uuml;hne. Damit meint sie das wieder starke deutsche Wirtschaftswachstum. Die Kanzlerin will dabei so verstanden werden: Macht es so wie wir! Die europ&auml;ischen Gewerkschaften sehen das anders. &bdquo;Lohn- und Sozialdumping d&uuml;rfen nicht auch noch als Exportschlager in die EU verkauft werden&ldquo;, warnt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Und die Christliche belgische Gewerkschaft CSC ruft sogar zur Solidarit&auml;t mit den Arbeitnehmern zwischen Flensburg und F&uuml;ssen auf: &bdquo;Heinrich verdient 4,81 Euro die Stunde. Helft Heinrich.&ldquo;<br>\nMit ihrer Aktion machen die Gewerkschafter aus Belgien ihre Zweifel am &bdquo;deutschen Wunder&ldquo; deutlich. F&uuml;r sie ist es keineswegs wunderbar, wenn die Wirtschaft dadurch gest&auml;rkt wird, dass mehr als zwei Millionen Besch&auml;ftigte in Deutschland f&uuml;r ihre Arbeit weniger als sechs Euro pro Stunde bekommen &ndash; die H&auml;lfte davon sogar nicht einmal f&uuml;nf. Und das sind keineswegs nur gering Qualifizierte: Mehr als zwei Drittel haben eine abgeschlossene Berufsausbildung, sieben Prozent sogar einen Hochschulabschluss.<br>\n&bdquo;Fakt ist, dass die Arbeitnehmer seit vielen Jahren den Preis f&uuml;r den wirtschaftlichen Erfolg zahlen&ldquo;, stimmt Buntenbach der Kritik ihrer Kollegen aus dem Ausland zu. &bdquo;Denn die internationale Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft basiert nur zum Teil auf ihrer Innovationsf&auml;higkeit und dem hohen Qualifikationsniveau der Besch&auml;ftigten. Der Druck auf die L&ouml;hne und nicht zuletzt auch der politisch gewollte massive Ausbau des Niedriglohnsektors spielen auch eine wesentliche Rolle.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/deutschland-am-pranger\/-\/1472780\/8451684\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Memorandum Gruppe: XXL- Boom ist ein ziemlicher Bl&ouml;dsinn<\/strong><br>\nGunter Quai&szlig;er: 2000 gab es noch Export&uuml;bersch&uuml;sse von sieben Milliarden Euro, 2007 dann schon 170 Milliarden. Die Erkl&auml;rung daf&uuml;r ist unsere Lohnzur&uuml;ckhaltung. Wir haben einen enormen Wettbewerbsvorteil, weil die Arbeitnehmer nicht am Aufschwung beteiligt wurden. Wobei der XXL-Boom, von dem unser Wirtschaftsminister sprach, ein ziemlicher Bl&ouml;dsinn ist. In der Krise ist die Wirtschaft um 4,7 Prozent geschrumpft, 2010 dann um 3,6 Prozent gewachsen, heuer kommen vielleicht noch mal 2,5 Prozent dazu. Wir haben derzeit also nur eine aufholende Entwicklung&hellip;<br>\nSeit 2000 ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland zwar um 650.000 zur&uuml;ck gegangen. Gleichzeitig gibt es aber um 2,5 Millionen weniger Vollzeitbesch&auml;ftigte, 1,5 Millionen mehr Teilzeitbesch&auml;ftigte, 800.000 zus&auml;tzliche geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte und 300.000 Ein-Euro-Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304551950965\/Oekonom-Hoehere-Verschuldung-juckt-uns-nicht-weiter\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gedanken zur Wirtschaftsdemokratie &ndash; gegen den Strich geb&uuml;rstet<\/strong><br>\nWirtschaftsdemokratie muss verschiedene Logiken &ndash; unterschiedliche Interessen und Sichtweisen einerseits, betriebliche Autonomie, Marktprozesse und gesellschaftliche Ressourcenplanung andererseits &ndash;miteinander verkn&uuml;pfen. Ein einheitliches Steuerungssystem und ein hierarchischer Aufbau wirtschaftsdemokratischer Gremien kann das nicht leisten. Deshalb sind Mischsysteme notwendig. Um aber der Gefahr der Beliebigkeit zu entgehen, m&uuml;sste daran gearbeitet werden, welche Elemente in welchen Bereichen eingesetzt und wie miteinander verbunden werden sollen: wo machen z. B. Genossenschaften einen Sinn? Welche Branchen bed&uuml;rfen eines st&auml;rkeren Wettbewerbs, weil Konsumentenmacht auch gesellschaftliche Interessen vertritt? Wo k&ouml;nnen gesellschaftliche Interessen durch Rahmenvorgaben, wo m&uuml;ssen sie durch unmittelbare Steuerung durchgesetzt werden? Vor allem: wie muss ein Prozess gestaltet werden, der Professionalit&auml;t mit breiter Beteiligung, mit individuellen Spielr&auml;umen und Offenheit gegen&uuml;ber Neuem verbindet, der Such-, Lern- und Korrekturprozesse m&ouml;glich macht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/09-2011\/++co++d72f0a68-7fac-11e0-6a47-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>ILO kritisiert vermehrte Diskriminierung am Arbeitsplatz<\/strong><br>\nIm Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Diskriminierungs-Risiko f&uuml;r manche gesellschaftliche Gruppen wie beispielsweise Arbeitsmigranten wieder deutlich angestiegen. Dass zeigt der neue globale Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) &uuml;ber die Umsetzung des Diskriminierungsverbots. Das Verbot von Diskriminierung am Arbeitsplatz geh&ouml;rt zu den so genannten Kernarbeitsnormen.<br>\n&ldquo;&Ouml;konomisch unsichere Zeiten sind ein N&auml;hrboden f&uuml;r Diskriminierung in der Arbeitswelt und dar&uuml;ber hinaus auch in der gesamten Gesellschaft. Dies l&auml;sst sich nicht zuletzt am Erstarken populistischer Bewegungen festmachen&rdquo;, sagte ILO-Generaldirektor Juan Somavia. Nach einigen durchaus erfreulichen Fortschritten bei der Antidiskriminierungs-Gesetzgebung stelle diese Entwicklung &ldquo;eine Bedrohung f&uuml;r die m&uuml;hsam erreichten Erfolge der letzten Jahrzehnte dar&rdquo;.<br>\nDer ILO-Bericht mit dem Titel &ldquo;Gleichheit bei der Arbeit: die andauernde Herausforderung&rdquo; belegt, dass Diskriminierung vielf&auml;ltiger geworden ist. So sei Mehrfachdiskriminierung &ndash; beispielsweise aufgrund von Geschlecht und Herkunft &ndash; keine Ausnahme mehr, sondern eher die Regel. Belege daf&uuml;r lieferten die immer h&auml;ufigeren Beschwerden &uuml;ber Diskriminierung am Arbeitsplatz, die bei Gleichstellungsgremien eingehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.epo.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=7256:ilo-kritisiert-vermehrte-diskriminierung-am-arbeitsplatz&amp;catid=17&amp;Itemid=87\">entwicklungspolitik online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/wcmsp5\/groups\/public\/@ed_norm\/@relconf\/documents\/meetingdocument\/wcms_154779.pdf\">Equality at work: The continuing challenge (englisch) [PDF &ndash; 2.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Die ganz legale Pl&uuml;nderei der Spitzenmanager<\/strong><br>\nNicht &ldquo;der Markt&rdquo; setzt die Phantasiegeh&auml;lter der Super-CEOs fest &ndash; das tun die einfach selbst<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304551968342\/Videocast-von-Robert-Misik---Folge-181-Die-ganz-legale-Pluenderei-der-Spitzenmanager\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Probleme der Krankenkassen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zusatzbeitr&auml;ge bis 70 Euro<\/strong><br>\nDer von Berlin propagierte Gesundheitsfonds gleicht die realen Kosten f&uuml;r Versicherte nicht aus, sagt die Kassenchefin Doris Pfeiffer. Die Zusatzbeitr&auml;ge w&uuml;rden monatlich um 50 bis 70 Euro steigen. [&hellip;]<br>\nAngesichts der finanziellen Probleme auch anderer Kassen schlie&szlig;t Pfeiffer nicht aus, dass die monatlichen Zusatzbetr&auml;ge f&uuml;r die gesetzlichen Krankenkassen in den n&auml;chsten Jahren auf 50 bis 70 Euro steigen k&ouml;nnten. Da die Beitr&auml;ge aus dem prozentualen Abzug vom Einkommen nicht mehr steigen d&uuml;rften, m&uuml;ssten die Kassen Mehrkosten f&uuml;r &Auml;rzte, Krankenh&auml;user oder Medikamente &uuml;ber Zusatzbeitr&auml;ge bezahlen. &bdquo;Von daher ist eine solche Gr&ouml;&szlig;enordnung denkbar und auch von der Politik gewollt&ldquo;, sagte Pfeiffer. Derzeit aber vermieden die meisten Kassen jeden Zusatzbeitrag, weil dadurch &ndash; wie bei der City-BKK &ndash; eine Abwanderungsbewegung ausgel&ouml;st werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/zusatzbeitraege-bis-70-euro\/-\/1472780\/8454370\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die zitierte Aussage, die Zusatzbeitr&auml;ge seien &bdquo;politisch gewollt&ldquo; ist vollkommen korrekt. Im letzen Jahr hat der Gesundheitsfonds, der f&uuml;r die Zuteilung der Beitragseinnahmen an die Kassen zust&auml;ndig ist, ganze <a href=\"\/?p=8633\">4,2 Mrd. Euro &Uuml;bersch&uuml;sse eingefahren<\/a> &ndash; w&uuml;rde das Gesundheitsministerium nur einen Teil dieser &Uuml;bersch&uuml;sse an die Kassen auszahlen, w&auml;ren Zusatzbeitr&auml;ge &uuml;berhaupt nicht n&ouml;tig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gesundheitsministerium &ndash; Sprungbrett f&uuml;r aufstrebende Jungpolitiker<\/strong><br>\nDaniel Bahr l&ouml;st R&ouml;sler als Gesundheitsminister ab. Phillip R&ouml;sler steigt ins Wirtschaftsministerium auf. Konsequent, wenn man bedenkt, dass er als Gesundheitsminister &ndash; entgegen den Erwartungen der &Auml;rzteschaft &ndash; schon immer die Interessen der Gesundheitswirtschaft vertreten hat. Daniel Bahr war der Architekt von R&ouml;slers Gesundheitspolitik, er steht f&uuml;r Markt und Privatisierung im Gesundheitswesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=460&amp;Itemid=1\">Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Diagnose: Arme Leute<\/strong><br>\nKrank und arm in Deutschland. Viele Menschen k&ouml;nnen sich die &auml;rztliche Behandlung nicht leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/arme-leute\/-\/1472788\/8417626\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Gesundheitsreform: Private Kassen gefragt<\/strong><br>\nDie privaten Krankenversicherer profitieren erheblich von der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Gesundheitsreform. Seit Januar haben sie den gesetzlichen Kassen Zehntausende Mitglieder abgeworben, fast 40 Prozent mehr als im Vorjahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/private-kassen-gefragt\/-\/1472780\/8451688\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Auf diesem Gebiet hat die FDP &bdquo;geliefert&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Annington: &bdquo;Die lassen die Wohnungen verkommen&ldquo;<\/strong><br>\nAn der Henriette-F&uuml;rth-Stra&szlig;e in der Frankfurter Siedlung Goldstein ist niemand gut auf das Wohnungsunternehmen Deutsche Annington zu sprechen. &bdquo;Die Treppenh&auml;user vergammeln, Reparaturen werden verschlampt. Die l&auml;sst es verkommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2\/Doc~E8041086C03D3492C8FE9AA0CED879377~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die wahre Bilanz 2010 der DB AG<\/strong><br>\nDie offizielle Bilanz der Deutschen Bahn AG f&uuml;r das vergangene Jahr 2010 weist wie seit vielen Jahren gl&auml;nzende Zahlen auf. Hinsichtlich der 2010er Ergebnisse hei&szlig;t es:<br>\nDie Krise sei &uuml;berwunden&hellip;<br>\nWir m&ouml;chten allerdings dazu ermutigen, nicht nur die sch&ouml;nen Grafiken anzuschauen, die auf der Jahresbilanz-Pressekonferenz der Deutschen Bahn AG und in dem neuen Ge-sch&auml;ftsbericht pr&auml;sentiert werden, sondern auch dar&uuml;ber nachzudenken und dazu zu recherchieren, wie diese Zahlen eigentlich zustande kommen und was sie f&uuml;r den t&auml;g-lichen Bahnbetrieb &ndash; f&uuml;r die Fahrg&auml;ste, f&uuml;r die Besch&auml;ftigten &ndash; bedeuten.<br>\nSchon in fr&uuml;heren &bdquo;Wahren Bilanzen&ldquo; zu den Bilanzpressekonferenzen haben wir im-mer wieder darauf hingewiesen, dass die Substanz der Bahn aufgrund der verminder-ten Investitionen und des Fahrens auf Verschlei&szlig; leide. Dass diese &Auml;ngste alles andere als unbegr&uuml;ndet waren, wurde gerade in den letzten zwei Jahren immer deutlicher. Hier nur die folgenden Stichworte: Die Achsprobleme seit 2008, das S-Bahn-Chaos in Berlin, defekte Klimaanlagen im Sommer 2009, ein v&ouml;lliger Zusammenbruch des Zugverkehrs in den Winterperioden 2009\/2010 und 2010\/2011, eine ICE-T&uuml;r als Wurfgeschoss, das Zugungl&uuml;ck in Hordorf uvm.<br>\nViele der Zahlen leuchten bei n&auml;herem Hinsehen nicht mehr so rosarot auf. Die ver-meintliche kurzfristig vergr&ouml;&szlig;erte Leistungsf&auml;higkeit wird mit massiven, mittel- und langfristig wirkenden Verschlechterungen erkauft. Diese werden den Steuerzahlenden, den Besch&auml;ftigten und der Bahnkundschaft aufgeb&uuml;rdet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/media\/BfA_Bilanz-Dossier_2011.pdf\">B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r Alle [PDF &ndash; 506 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne als Lobbyisten<\/strong><br>\nErst Bio, dann Bimbes<br>\nDie Gr&uuml;nen geben sich gerne kritisch gegen&uuml;ber Lobbyisten. Wenn aber Politiker der &Ouml;kopartei neue Karrierewege gehen, suchen sie sich h&auml;ufig gutdotierte Posten bei Interessenvertretern. Vom Abgeordneten und BUND-Mitglied zum Freund der Chemieindustrie? F&uuml;r Gr&uuml;ne kein Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,758986,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Emissionshandel beschert Atomkonzernen Zusatzgewinne<\/strong><br>\nEigentlich &ndash; oder besser: theoretisch &ndash; ist der Emissionshandel ja eine feine Sache. Das Klimagas Kohlendioxid wird bepreist und jeder, der es produziert, muss  daf&uuml;r Verschmutzungsrechte bezahlen. Doch die aktuelle Organisation des europ&auml;ischen Emissionshandels f&uuml;hrt zu zahlreichen unerw&uuml;nschten Nebeneffekten.<br>\nEiner betrifft die Bilanzen der gro&szlig;en Energiekonzerne. Die konnten n&auml;mlich zwischen 2005 und 2012 zwischen 35,6 und 38 Milliarden Euro Mehreinnahmen verbuchen, hat j&uuml;ngst das &Ouml;koinstitut im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF berechnet. Wie das? In den ersten beiden Handelsperioden bekamen die Energieunternehmen die Zertifikate umsonst zugeteilt. Der CO2-Preis wurde aber aber gleich auf den Strompreis umgelegt, dieser stieg also an. Da aber die Produktionskosten f&uuml;r Strom aus Atomkraftwerken gleich blieben, nahm die Gewinnmarge der Atomkonzerne zu.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/gruenegeschaefte\/2011\/05\/16\/emissionshandel-beschert-atomkonzernen-zusatzgewinne\/\">ZEIT<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oeko.de\/oekodoc\/1136\/2011-019-de.pdf\">Zusatzertr&auml;ge von ausgew&auml;hlten deutschen Unternehmen und Branchen im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems &ndash; Analyse f&uuml;r den Zeitraum 2005-2012 [PDF &ndash; 381 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hessischer Steuerfahnder-Skandal: &bdquo;Gro&szlig;es Unrecht geschehen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Ex-Abteilungsleiter der Frankfurter Steuerfahndung, Frank Wehrheim, spricht im FR-Interview &uuml;ber die Zerschlagung seiner &uuml;beraus erfolgreichen Abteilung und dar&uuml;ber, dass Warnungen vor Pr&uuml;fungen in Gro&szlig;banken gang und g&auml;be sind: &bdquo;Bis etwa 2001 habe ich nie das Gef&uuml;hl gehabt, dass in meine T&auml;tigkeit entscheidend eingegriffen wurde. Nach 2001 hat sich das ge&auml;ndert. Ob das politische Gr&uuml;nde hatte, wei&szlig; ich nicht. Aber ich habe erlebt, dass bestimmte Verfahren blockiert wurden. Mein Eindruck war, dass Vorgesetzte das entweder im Auftrag oder in vorauseilendem Gehorsam machen, weil bestimmte Ermittlungen nicht erw&uuml;nscht waren. Das hat uns schon stutzig gemacht. Man bekommt schlichtweg gesagt: In dem Fall ermitteln Sie nicht weiter, das ermittelt ein Kollege. Und sp&auml;ter stellt man fest, dass diese F&auml;lle gar nicht ermittelt und verfolgt wurden. Es wurde einfach gar nichts gemacht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/-grosses-unrecht-geschehen-\/-\/1472596\/8451400\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Baustelle Bundeswehr &ndash; Der Chaos-Nachlass des Barons<\/strong><br>\nNach den deutlichen Worten von Verteidigungsminister de Maizi&egrave;re &uuml;ber die Pl&auml;ne seines Vorg&auml;ngers Guttenberg zur Bundeswehrreform legen SPD und Gr&uuml;ne kr&auml;ftig nach. Auch bei Union und FDP kommentiert man ern&uuml;chtert die Leistung des gefallenen Superstars &ndash; von &ldquo;St&uuml;ckwerk&rdquo; und &ldquo;Sch&ouml;nrednerei&rdquo; ist die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/baustelle-bundeswehr-der-chaos-nachlass-des-barons-1.1098032\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verrat der Milit&auml;rs<\/strong><br>\nIn &Auml;gypten geht die &Uuml;bergangsregierung mit Tausenden Prozessen gegen Protestierende vor. Bis zu 50000 Verurteilte<br>\nNach dem Sturz des fr&uuml;heren Staatschefs Hosni Mubarak hat der als &Uuml;bergangsregierung etablierte Milit&auml;rrat (SCAF) eine eiserne Diktatur &uuml;ber &Auml;gypten errichtet. Vor allem die Verfolgung von Zivilisten durch Milit&auml;rgerichte st&ouml;&szlig;t zunehmend auf den Protest von Menschenrechtsorganisationen. So wurden allein in den vergangenen drei Monaten in mehr als 7000 Prozessen h&auml;ufig im Minutentakt Zivilpersonen von solchen Gerichten verurteilt. Die Anklagen lauteten auf Brandstiftung, Pl&uuml;nderung oder Verst&ouml;&szlig;e gegen die n&auml;chtliche Ausgangssperre. Auch politisch motivierte Proteste und Kritik an der amtierenden Regierung wurden geahndet. Der Anwalt und Rechtsaktivist Adel Ramadan von der &Auml;gyptischen Initiative f&uuml;r B&uuml;rgerrechte (EIRP) spricht von einer H&auml;rte der Justiz in nie da gewesenem Ausma&szlig;. &raquo;Da sich in einem einzigen Schnellverfahren bis zu 35 Beschuldigte zu verantworten hatten, sch&auml;tzen wir die Zahl der verurteilten Zivilisten auf &uuml;ber 50000&laquo;, sagte er der Nachrichtenagentur IPS. Die Situation sei heute schlimmer als vor dem Regimewechsel: &raquo;Selbst unter Mubaraks Regierung gab es im Jahr kaum mehr als drei Milit&auml;rprozesse.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/05-17\/030.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Uni Bonn pr&uuml;ft Plagiatsvorwurf gegen FDP-Politiker<\/strong><br>\nDer n&auml;chste Verdacht von Vroniplag: Das Internet-Portal wirft dem FDP-Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis vor, in seiner Dissertation abgeschrieben zu haben. Der Politiker verweist auf &ldquo;verschiedene Zitierweisen&rdquo;, die Uni Bonn will den Fall pr&uuml;fen. Ein Parteifreund springt ihm bei und fordert: &ldquo;Schluss mit dem Pranger im Netz.&rdquo;<br>\nJorgo Chatzimarkakis ist gewisserma&szlig;en selbst ein Plagiatsj&auml;ger. Der Kampf gegen die &ldquo;Verletzung der Rechte geistigen Eigentums&rdquo; ist auf seiner Homepage unter dem Schlagwort &ldquo;Meine Themen&rdquo; aufgef&uuml;hrt. &ldquo;Wissensklau verhindern&rdquo; lautet die Forderung des FDP-Europaabgeordneten.<br>\nJetzt steht Chatzimarkakis selbst als Wissensr&auml;uber am Pranger. Das Internetportal Vroniplag wirft ihm vor, auf beinahe 28 Prozent der Seiten seiner Doktorarbeit abgekupfert zu haben. Zitate anderer Texte seien unzureichend als solche markiert worden, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fdp-plagiatsvorwuerfe-gegen-chatzimarkakis-drei-zitiertechniken-viele-fragezeichen-1.1097780\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hochschulrankings: &ldquo;Untauglicher denn je&rdquo;<\/strong><br>\nDie Hochschule Merseburg kam bei Rankings stets gut weg &ndash; und steigt trotzdem aus dem Ranglistensystem aus. Professor Wolfgang Berg, Dekan des Fachbereichs Soziale Arbeit, warnt Abiturienten davor, bei der Hochschulwahl auf die Listen zu starren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/heft\/0,1518,756200,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>F&uuml;r eine demokratische und soziale Hochschule<\/strong><br>\nWer die hochschulpolitischen Reden und Schriften der vergangenen Jahre liest, st&ouml;&szlig;t immer wieder auf die gleichen Textbausteine: Die Hochschulen m&uuml;ssten endlich vom staatlichen G&auml;ngelband befreit werden. Wettbewerb, Exzellenz, effizientes Management sollen die vorherrschenden Prinzipien werden. Hochschulen m&uuml;ssten endlich wie Unternehmen handeln. Qualit&auml;t wird vor allem am erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln gemessen.<br>\nDie Folge dieser Debatten war ein tiefgreifender Umbruch an den Hochschulen: Studierende wurden mehr und mehr als zahlungspflichtige Kunden gesehen. Die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen verschlechterten sich drastisch. Mitbestimmung und Partizipation wurden beschnitten.<br>\nAll diese Entwicklungen zeigen die Notwendigkeit und die Chancen des gewerkschaftlichen Engagements in der Hochschulpolitik.<br>\nDrei Gr&uuml;nde zum Engagement:\n<ul>\n<li>Es geht uns um das Menschenrecht auf Bildung: Gewerkschaftliche Bildungspolitik ist geleitet von dem Gedanken der Chancengleichheit, von der Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung. Gute Bildung und Bildungsabschl&uuml;sse sind die Platzanweiser in unserer Gesellschaft. Unsere Schulen und Hochschulen entscheiden &uuml;ber die Berufsperspektiven und damit auch &uuml;ber die Lebensperspektiven der Menschen. Bildung ist deshalb f&uuml;r uns eine soziale Frage.<\/li>\n<li>Es geht uns um den Arbeitsplatz Hochschule: Wer, wenn nicht die DGB-Gewerkschaften soll sich um die Arbeitsbedingungen der rund 600.000 Kolleginnen und Kollegen an den Hochschulen k&uuml;mmern &ndash; in Forschung, Lehre, Verwaltung, Technik und Management. Dies ist &uuml;brigens nicht nur im Interesse der Besch&auml;ftigten: Denn gute Lehre und gute Forschung wird es nur geben, wenn wir gute Arbeits- und Besch&auml;ftigungsbedingungen f&uuml;r das Personal an den Hochschulen haben.<\/li>\n<li>Es geht uns um die Zukunft unserer Gesellschaft: Die Hochschulen haben mit ihrer Forschung und Lehre, mit Weiterbildung einen nicht zu untersch&auml;tzenden Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Gesellschaft. F&uuml;r uns Gewerkschaften ist klar: Autonomie der Hochschulen gew&auml;hrt die Freiheit der Wissenschaft zum Nutzen der Menschheit. Der gesellschaftliche Kern der Wissenschaftsfreiheit liegt in ihrem m&ouml;glichen Beitrag zu einer humanen, sozial gerechten, friedlichen und demokratischen Welt. Das ist aber kein Automatismus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/09-2011\/++co++3f70eb0e-7fb3-11e0-6a47-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine &ndash; Wenn aus Hungerl&ouml;hnen Hungerrenten werden<\/strong><br>\nCDU-Politiker Norbert Bl&uuml;m k&auml;mpft f&uuml;r die gesetzliche Rente und eine gerechtere Eigentumsverteilung. Bravo! Doch w&auml;re er mutig, m&uuml;sste er fordern: Das Eigentum muss dem geh&ouml;ren, der es geschaffen hat. [&hellip;]<br>\nAls die Riester-Rente eingef&uuml;hrt wurde, jubelte der damalige AWD-Chef Carsten Maschmeyer: &ldquo;Wir stehen vor dem gr&ouml;&szlig;ten Boom, den unsere Branche je erlebt hat. Es ist so, als wenn wir auf einer &Ouml;lquelle sitzen. Sie ist angebohrt, sie ist riesig gro&szlig;, und sie wird sprudeln.&rdquo; Das Bild von der sprudelnden &Ouml;lquelle war nicht schlecht gew&auml;hlt. Die Riester-Rente entfaltete f&uuml;r die staatliche Rentenversicherung eine &auml;hnliche Wirkung wie die sprudelnde &Ouml;lquelle im Golf von Mexiko.<br>\nDie Spenden, die Maschmeyer 1998 Schr&ouml;der zur Unterst&uuml;tzung seines Wahlkampfes zukommen lie&szlig;, waren gut investiert. F&uuml;r ihn &ndash; weniger f&uuml;r die Arbeitnehmer, die ihm auf den Leim gegangen sind.<br>\n&ldquo;Der Generationenvertrag der Rentenversicherung ist eine geniale Kombination, welche die Eigenvorsorge mit der Sorge f&uuml;r die anderen verbindet. In dem Ma&szlig;e, in dem die Jungen f&uuml;r ihre Vorg&auml;nger sorgen, in demselben Ma&szlig;e haben sie Anspruch, von ihren Nachfolgern behandelt zu werden. Mit der Sorge f&uuml;r sich selbst verbindet sich die Sorge f&uuml;r die Eltern und f&uuml;r die Kinder.&rdquo; Mit wenigen Worten zeigt Bl&uuml;m hier, wie der Sozialstaat der Gro&szlig;familie nachgebildet ist und nach deren Aufl&ouml;sung f&uuml;r den Zusammenhalt der Gesellschaft sorgt. Ein funktionierender Sozialstaat ist die Voraussetzung einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Ohne ein ausk&ouml;mmliches Einkommen bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsunf&auml;higkeit oder im Alter ist der Mensch nicht frei, weil er sein Leben nicht selbst bestimmen kann. &ldquo;Die Beitragszahler sind an der Lage der Rentner interessiert, weil sie selbst einmal Rentner werden; und die Rentner an der Lage der Beitragszahler, weil sie von diesen finanziert werden.&rdquo; Nur eine gerechte Bezahlung der &ldquo;ehrlichen Arbeit&rdquo; sichert Alterseink&uuml;nfte, von denen man gut leben kann, denn aus den Hungerl&ouml;hnen, die f&uuml;r die prek&auml;re Arbeit gezahlt werden, entstehen in einigen Jahren Hungerrenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/lafontaine-ueber-bluems-neues-buch-milde-gaben-nein-danke-1.1097743\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Medienschelten oder: Der Kampf um die Deutungshoheit<\/strong><br>\nDie Medienschelten wollen kein Ende nehmen. Es hagelt Buchver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber die Zunft der &ldquo;Wichtigtuer&rdquo; und die &ldquo;Verwahrlosung&rdquo; ihres Berufsstands. Journalisten stehen im Kreuzfeuer der Kritik&hellip;<br>\nAls Klammer all dieser angeblichen Fehlentwicklungen taucht dabei stets ein weiterer Kampfbegriff auf, der hier unter die Lupe genommen werden soll: der des &ldquo;Kampagnenjournalismus&rdquo;.<br>\nMedienkritiker sind der Ansicht, dass die Medien die freie Meinungsbildung nur noch simulieren. Der Wirtschaftswissenschaftler Albrecht M&uuml;ller, dessen Blog &ldquo;Nachdenkseiten.de&rdquo; zu den meistgelesenen politischen Blogs in Deutschland geh&ouml;rt, z&auml;hlt auf, was ihn st&ouml;rt:<br>\n&ldquo;Wir haben Kampagnen- statt kritischem Journalismus. Wir bekommen Kommerz statt Aufkl&auml;rung, Verbl&ouml;dung statt Bildung. Wir werden mit der Gefolgschaft zu Parteien und dem Personal der Politik abgefertigt, statt kritische Distanz zu wahren. Wir bekommen eine Berichterstattung, die gepr&auml;gt ist durch N&auml;he und Kooperation mit Wirtschaft und Verb&auml;nden statt durch Vorsicht und Abstand. Wir sehen die Verneigung vor den M&auml;chtigen und vermissen die Zuneigung zu den Schw&auml;cheren. Wir erleben Nachklappern und Nachplappern statt Analyse und Nachdenken.&rdquo;<br>\nM&uuml;ller kann sich breiter Zustimmung gewiss sein. Die Vorw&uuml;rfe des abgew&auml;hlten ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender gegen seine parteiischen Kollegen oder auch das Versagen von Teilen des Wirtschaftsjournalismus vor der Finanzkrise dienen dabei als gravierende Belege f&uuml;r den Mangel an objektiver Berichterstattung und kritischer Distanz&hellip;<br>\nAlbrecht M&uuml;ller etwa z&auml;hlt zu den Vordenkern strategisch ausgerichteter politischer Kommunikation in Deutschland. Unter den Kanzlern Brandt und Schmidt war er &uuml;beraus erfolgreich im Dienst der SPD t&auml;tig, unter anderem als Wahlkampfplaner der &ldquo;Willy w&auml;hlen&rdquo;-Kampagne 1972, die seinerzeit viele Intellektuelle, K&uuml;nstler und Journalisten f&uuml;r die SPD mobilisierte. Als Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt entwickelte er politische Marschpl&auml;ne.<br>\nOhne unterst&uuml;tzende &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, schreibt er selbst, sei die zun&auml;chst hart umfochtene Ost- und Entspannungspolitik Willy Brandts nicht denkbar gewesen. Schlie&szlig;lich musste einer systematisch aufgebauten und tief verwurzelten Feindseligkeit gegen&uuml;ber den Russen, der Sowjetunion und den Kommunisten entgegengearbeitet werden. Brandts glanzvoller Wahlsieg mit M&uuml;llers glorreicher Kampagne wurde von vielen Zeitgenossen als Volksentscheid &uuml;ber die Ostpolitik gewertet. Vermittelt wurde das zwar auch in Fu&szlig;g&auml;ngerzonen und Stadthallen, nachhaltig wirksam aber &uuml;ber die Medien.<br>\nNach der schlichten Parteilogik, mit der wir es hier zu tun haben, erf&uuml;llen Journalisten offenbar ihre Aufgabe als H&uuml;ter der Demokratie nur dann, wenn sie sich f&uuml;r &ldquo;gute&rdquo; politische Kampagnen von Parteien, Gewerkschaften oder B&uuml;rgerinitiativen vereinnahmen lassen. Dagegen betreiben Publizisten nur verdammungsw&uuml;rdigen &ldquo;Kampagnenjournalismus&rdquo;, wenn sie den politischen Gegnern oder dubiosen Interessengruppen nahe stehen&hellip;<br>\nZugespitzt lie&szlig;e sich fragen, ob eine Kampagne &uuml;berhaupt zu freier Meinungsbildung f&uuml;hren kann, denn Ziel ist ja gerade die Beeinflussung und nicht etwa blo&szlig;e Information zur Verf&uuml;gung zu stellen. Es geh&ouml;rt zum Wahlkampfgesch&auml;ft von Parteien, Kampagnen zu fahren. Dass jemand wie M&uuml;ller, der einst erfolgreich Journalisten f&uuml;r seine Zwecke agitierte, nun die politische Beeinflussbarkeit von Journalisten an den Pranger stellt, l&auml;sst sich wohl nur mit der Obsession erkl&auml;ren, dass hier beanspruchte Wahrheiten oder moralische &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hle im Spiele sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/essayunddiskurs\/1423592\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Beitrag von Sabine Pamperrien ist eher eine Polemik gegen die Medienkritiker, als dass er Argumente lieferte, dass es den kritisierten Kampagnenjournalismus nicht g&auml;be. Der Hinweis, dass es der Journalismus mit ganz anderen Krisen zu tun habe (Arbeitsplatzabbau, Zeitdruck, Prekarisierung der freien Journalisten) ist zwar richtig, er widerlegt jedoch nicht, dass es zunehmend Kampagnenjournalismus gibt. Der in dem Beitrag kritisierte Albrecht M&uuml;ller hat das in seinem Buch <a href=\"\/?page_id=4078\">Meinungsmache<\/a> und in zahllosen <a href=\"\/?p=5538\">Beitr&auml;gen auf den NachDenkSeiten<\/a> belegt. Wenn Sie den Begriff &bdquo;Kampagnenjournalismus&ldquo; in unsere <a href=\"\/?s=Kampagnenjournalismus+&amp;Submit.x=32&amp;Submit.y=10\">Suchfunktion<\/a> eingeben finden Sie Vielzahl weiterer Belege.<br>\nDer Vorhalt, Albrecht M&uuml;ller habe ja fr&uuml;her als Wahlkampfleiter von Willy Brandt oder als Leiter der Planungsabteilung im Kanzleramt selber politische Kampagnen geplant und durchgef&uuml;hrt, geht am Problem des Kampagnenjournalismus vorbei. Es ist v&ouml;llig legitim und unerl&auml;sslich, dass Parteien, Verb&auml;nde oder Interessengruppen f&uuml;r Ihre Positionen werben, es w&auml;re aber gerade die Aufgabe des Journalismus die Inhalte solcher Kampagnen zu pr&uuml;fen und kritisch zu analysieren. Es ist aber gerade nicht die Aufgabe des Journalismus sich f&uuml;r solche Kampagnen einspannen zu lassen oder auch f&uuml;r nicht ausgewiesene Interessengruppen die &ouml;ffentliche Meinung in deren Interesse zu beeinflussen oder &ndash; noch schlimmer &ndash; die politische Linie des Verlages kampagnenm&auml;&szlig;ig journalistisch aufzubereiten und so &uuml;ber die ver&ouml;ffentlichte Meinung die Politik sei es &uuml;ber die Parteien, sei es direkt &uuml;ber die Regierung von au&szlig;en zu bestimmen.<br>\nWie diese Fremdbestimmung der Parteien funktioniert, haben wir auf den NachDenkSeiten gleichfalls an <a href=\"\/?s=fremdbestimmt&amp;Submit.x=50&amp;Submit.y=13\">zahlreichen Beispielen belegt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Aff&auml;re Strauss-Kahn; Deutschland am Pranger; Memorandum Gruppe: XXL- Boom ist ein ziemlicher Bl&ouml;dsinn; Gedanken zur Wirtschaftsdemokratie &ndash; gegen den Strich geb&uuml;rstet; ILO kritisiert vermehrte Diskriminierung am Arbeitsplatz; Robert Misik &ndash; Die ganz legale Pl&uuml;nderei der Spitzenmanager; Probleme der Krankenversicherungen; Deutsche Annington: &bdquo;Die lassen die Wohnungen verkommen&ldquo;; Die wahre Bilanz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9467\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9467","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9467","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9467"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9467\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9470,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9467\/revisions\/9470"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}