{"id":94678,"date":"2023-03-06T08:45:41","date_gmt":"2023-03-06T07:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678"},"modified":"2023-03-06T08:45:41","modified_gmt":"2023-03-06T07:45:41","slug":"hinweise-des-tages-4310","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h01\">Daniela Dahn zur Friedensdemo: &bdquo;Jetzt lassen wir nicht mehr locker&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h02\">In Pogromlaune<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h03\">Die n&auml;chste Runde Dem&uuml;tigung: Olaf Scholz zum Befehlsempfang in Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h04\">Pl&ouml;tzlich im Boot mit den Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h05\">Kampfpanzer statt Dialyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h06\">Amerika und Ukraine f&uuml;hren Planspiele f&uuml;r Offensive durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h07\">Zeitenwende &ndash; b&ouml;ses Ende!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h08\">Gurke f&uuml;r 3,29 Euro? F&uuml;nf unbequeme Fragen zur Inflation 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h09\">Ein Relikt des Monetarismus beherrscht das Denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h10\">Rolle der Justiz in der Corona-Pandemie &ndash; Wo war der Rechtsstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h11\">Isabel Oakeshott says Matt Hancock messages leak &lsquo;in public interest&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h12\">Gef&auml;lschte Studien in der Medizin sind lukrativ, t&ouml;dlich und im Trend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h13\">Ritter Karl und die Invasion der Heuschrecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h14\">Zehntausende demonstrieren f&uuml;r Verkehrswende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h15\">KI f&uuml;r die Kinder der Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94678#h16\">Das Bundesverfassungsgericht h&auml;lt ab jetzt den Schnabel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Daniela Dahn zur Friedensdemo: &bdquo;Jetzt lassen wir nicht mehr locker&ldquo;<\/strong><br>\nDie Schriftstellerin Daniela Dahn sieht den Neubeginn einer machtvollen Friedensbewegung. Es wundert sie nicht, dass die Medien nerv&ouml;s sind. (&hellip;)<br>\nMein Lieblingsfoto von der Kundgebung zum Manifest f&uuml;r Frieden zeigt ein Pappschild, auf dem steht: Ich wei&szlig; schon heute, was morgen die Medien berichten werden. Der weit verbreitete Kampagnenjournalismus hat dann allerdings die schlimmsten Erwartungen &uuml;bertroffen. In denunziatorischer Weise wurde den &bdquo;beiden Damen&ldquo; Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer unterstellt, sich nicht hinreichend nach rechts abgegrenzt zu haben. Wodurch letztlich die zehntausenden Demonstranten aus der Mitte der Gesellschaft an einer &bdquo;rechtsoffenen&ldquo; Veranstaltung teilgenommen h&auml;tten. Erstunterzeichner wurden unter Druck gesetzt und alle, auch ich, von einem mdr-Redakteur des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens einzeln gefragt, ob wir daraufhin unsere Unterschrift nicht zur&uuml;ckziehen wollen. Die Nervosit&auml;t dar&uuml;ber, ob hier der Neubeginn einer machtvollen Friedensbewegung gesetzt wurde, scheint doch sehr gro&szlig; zu sein.<br>\nSchlie&szlig;lich waren auch f&uuml;hrende Vertreter der traditionellen Friedenskr&auml;fte unter den Erstunterzeichnern, vom Internationalen Friedensb&uuml;ro, IPPNW und IALANA bis zur Deutschen Friedensgesellschaft, den NaturFreunden und einstigen UN-Mitarbeitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/daniela-dahn-zur-friedensdemo-jetzt-lassen-wir-nicht-mehr-locker-li.322839\">Daniela Dahn in Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>ARD-Denunzianten<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentlich-rechtliche ARD-Sendung &bdquo;Fakt&ldquo; hat alle ErstunterzeichnerInnen des Manifestes f&uuml;r Frieden von Sarah Wagenknecht und Alice Schwarzer angeschrieben. In diesem Schreiben hat die Redaktion angeblich &bdquo;Rechte&ldquo; entdeckt. Und behauptet, &bdquo;dass die von den Initiatorinnen angek&uuml;ndigte Abgrenzung gegen rechts in der Realit&auml;t bei der Veranstaltung nicht funktioniert hat&ldquo;. Dass es so rechts wie nur m&ouml;glich ist, wenn man Waffen in die Ukraine sendet, um vorgeblich einen Krieg zu beenden, ist den ideologisch beschr&auml;nkten Redakteuren nicht zug&auml;nglich. Auch, dass Frau Baerbock ebenso eine rechte Kriegstreiberin ist wie Frau Strack-Zimmermann, d&uuml;rfen ARD Redakteure bei Strafe eines Karriereverlusts nicht zugeben. Den ARD-Leuten ist nicht mal die historische Kontinuit&auml;t klar: Militarismus war ein wesentliches Merkmal der Nazis. (&hellip;)<br>\nUnd weiter im Text des Staatsvertrages: &bdquo;Der MDR ist in seinen Angeboten an die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung gebunden und der Wahrheit verpflichtet.&ldquo; Entspricht der Sender dem Friedensgebot des Grundgesetzes, wenn er ausgerechnet eine Aktion f&uuml;r den Frieden als &bdquo;rechts&ldquo; denunziert?<br>\nDer MDR stellt sicher, steht in seinem Staatsvertrag, dass &bdquo;die Vielfalt der bestehenden Meinungen und der religi&ouml;sen, weltanschaulichen, politischen, wissenschaftlichen und k&uuml;nstlerischen Richtungen im Gesamtangebot der Anstalt in m&ouml;glichster Breite und Vollst&auml;ndigkeit Ausdruck findet&ldquo;. In Umfragen, die auch der ARD zug&auml;nglich sind, wendet sich etwa die H&auml;lfte der Befragten gegen deutsche Waffenlieferungen in der Ukraine. Aber bei &bdquo;Fakt&ldquo; wird diese H&auml;lfte als &bdquo;rechts&ldquo;, also zumindest als falsch oder b&ouml;se denunziert. &bdquo;Fakt&ldquo; sendet also im Fall Wagenknecht und Schwarzer statt Breite und Vollst&auml;ndigkeit schlichte Regierungsideologie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/ard-denunzianten\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>In Pogromlaune<\/strong><br>\nWer sich die Rede des deutschen Blackrock-Statthalters Friedrich Merz (CDU) vom Donnerstag als Oppositionsf&uuml;hrer im Bundestag anschaut, wird feststellen: Es wurde gelernt. Sahra Wagenknecht bezeichnete er mitten in der Hasskampagne von Konzern- und Staatsmedien gegen sie und Alice Schwarzer als &raquo;zynisch, menschenverachtend und niedertr&auml;chtig&laquo;. Johann Wadephul (CDU) f&uuml;gte noch &raquo;Demokratiefeindlichkeit&laquo; und &raquo;antisemitisch&laquo; hinzu und bezog sich auf einen &raquo;klugen Journalisten&laquo;, der das herausgefunden habe. Die Symbiose &auml;hnelt der von einst. Wadephul meinte Markus Decker, der gegenw&auml;rtig f&uuml;r das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) arbeitet. RND geh&ouml;rt dem Madsack-Konzern, dessen gr&ouml;&szlig;te Kommandistin die Medienbeteiligungsgesellschaft DDVG der SPD ist. Decker ist subtiler als der Vorw&auml;rts damals. Er teilt zum Beispiel wie 2020 lediglich mit: &raquo;Bei vielen Gr&uuml;nen wird Sevim Dagdelen zu den &rsaquo;Irren&lsaquo; gez&auml;hlt.&laquo; Als US-Pr&auml;sident Donald Trump vor gut drei Jahren mal wieder mit dem Weltfrieden durch einen Raketenschlag auf Bagdad, bei dem hochrangige iranische und irakische Friedensunterh&auml;ndler ermordet wurden, spielte, war von Decker zu lesen, der damalige Linke-Abgeordnete Alexander Neu habe von &raquo;notorischen Alleing&auml;ngen und Rechtsbr&uuml;chen der USA&laquo; gesprochen, Dagdelen sei der Meinung, die Bundesregierung m&uuml;sse nun gegen &raquo;die US-Kriegspolitik&laquo; aktiv werden. Decker meinte, das sei &raquo;nicht falsch&laquo;, aber: &raquo;Nur sind die Statements mal wieder gnadenlos einseitig, und die Inszenierung als Friedenspartei ist mal wieder gnadenlos unglaubw&uuml;rdig.&laquo; Die US-&Uuml;berf&auml;lle auf den Irak, bei denen Millionen starben, erw&auml;hnte Decker bei dieser Gelegenheit gnadenlos vielseitig nicht. Insofern also nichts Neues bei ihm und seinesgleichen? Das leichte Hinwegschreiben &uuml;ber Leichen, wenn es sich um Opfer US-amerikanischer oder israelischer Angriffe handelt, ist erste Berufspflicht. Mit politischem Mord hatten sie noch nie etwas zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/446163.in-pogromlaune.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die n&auml;chste Runde Dem&uuml;tigung: Olaf Scholz zum Befehlsempfang in Washington<\/strong><br>\nGanz allein, sozusagen fast konspirativ, flog Bundeskanzler Olaf Scholz nach Washington und plauschte mit US-Pr&auml;sident Joe Biden. Eine v&ouml;llig unn&uuml;tze Ausgabe, da er ohnehin brav tut, was ihm gesagt wird. Schlimmer noch, sein williges Mittun ist besch&auml;mend. (&hellip;)<br>\nSchlie&szlig;lich ist da diese Kleinigkeit in der Ostsee, die als Freundschaftsbeweis zu sehen doch eher schwerf&auml;llt. Bei den meisten Analytikern, die sich vorab mit diesem Besuch besch&auml;ftigten, wurde das auch als Hauptgrund daf&uuml;r gesehen, dass die M&ouml;glichkeit journalistischer R&uuml;ckfragen so sorgf&auml;ltig vermieden wurde &ndash; wehe, es h&auml;tte auch nur einer die Worte Nord Stream in den Mund genommen. Denn jede, wirklich jede denkbare Antwort h&auml;tte nur uns&auml;glich peinlich sein k&ouml;nnen, gleich, ob Scholz eingestanden h&auml;tte, ihn habe der Anschlag erleichtert, oder ob er v&ouml;llige Ahnungslosigkeit gemimt oder beteuert h&auml;tte, nie und nimmer k&ouml;nnten das die USA gewesen sein. Es w&auml;re auf jeden Fall eine deutliche Demonstration seines v&ouml;lligen Mangels an R&uuml;ckgrat geworden.<br>\nDas konnte man ja bereits bei seinem ersten Besuch in Washington sehen, der etwas &uuml;ber ein Jahr zur&uuml;ckliegt und bei dem er auf die Aussage Bidens, man werde Nord Stream 2 zu verhindern wissen, mit abwesendem L&auml;cheln reagierte. W&auml;re Scholz ein Mann mit Verstand und Gewissen, er m&uuml;sste sich heute tagt&auml;glich fragen, ob eine Reaktion von seiner Seite zu diesem Zeitpunkt nicht die Durchf&uuml;hrung des Anschlags verhindert h&auml;tte. Aber h&auml;tte Scholz die Gr&ouml;&szlig;e zu solchen Gedanken, h&auml;tte er sie auch besessen, um zu reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/164520-scholz-bei-biden-ein-postbote-haette-es-auch-getan\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Olaf Scholz, seine Reise nach Washington DC<\/strong><br>\nDas Interessanteste daran ist, dass Scholz im Grunde allein dorthin reist. Wenn ein deutscher Bundeskanzler Washington besucht, reist er meist in Begleitung von Journalisten der deutschen Medien. Er reist mit Gesch&auml;ftsleuten. Diesmal reist er mit keinem von beiden, und anscheinend wird es nicht einmal eine Pressekonferenz geben. Es wird also nicht direkt Geheimtreffen sein, aber ein sehr privates Treffen. Er m&ouml;chte nicht, dass ihm Fragen gestellt werden.<br>\nIch muss sagen, wenn das passiert, wenn man in der Vergangenheit Situationen erlebt hat, in denen sich Staats- und Regierungschefs treffen, aber nicht bereit sind, vor den Medien zu er&ouml;rtern, was sie besprochen haben, oder Fragen zu beantworten, dann ist das normalerweise ein Zeichen daf&uuml;r, dass es Differenzen gibt. Ich denke, dass es in diesem Fall welche geben k&ouml;nnte&hellip;<br>\nNun gibt es offensichtliche Themen, die f&uuml;r Scholz peinlich sein k&ouml;nnten. Er m&ouml;chte nicht zu einer Pressekonferenz gehen und &uuml;ber Nord Stream befragt werden: Wer, glauben Sie, hat Nord Stream in die Luft gejagt? Er m&ouml;chte nicht, dass ihm solche Fragen gestellt werden, wenn Biden, der Mann, von dem Seymour Hersh und die ganze Welt glauben, dass er der T&auml;ter war, neben ihm steht. Ich meine, das w&auml;re ein gro&szlig;es Problem f&uuml;r Olaf Scholz. Zweifellos sind die Medien in Deutschland angewiesen worden, unter keinen Umst&auml;nden solche Fragen zu stellen. Aber trotzdem werden anscheinend die Medien &uuml;berhaupt nicht dort sein, damit sichergestellt ist, dass diese Fragen nicht gestellt werden.<br>\nAber ich vermute, dass es auch noch andere Dinge gibt. Ich vermute, dass Biden Scholz bei den Sanktionen gegen China stark unter Druck setzen wird, weil das jetzt ansteht, und Scholz will weder die Medien noch die Gesch&auml;ftsleute dort haben, weil die Gesch&auml;ftsleute ihm sagen werden: Olaf, wenn du dem zustimmst, dann hast du v&ouml;llig den Verstand verloren, dann bist du der &bdquo;verr&uuml;ckte Kanzler&ldquo;. Deutschland kann den Sanktionen gegen China nicht zustimmen.<br>\nMan kann also verstehen, warum die Medien nicht dabei sind. Sie k&ouml;nnen verstehen, dass es Probleme und Differenzen zwischen Scholz und Biden geben wird.<br>\nAber ich denke, das gro&szlig;e Problem, die gro&szlig;e Sorge wird China sein und die Sanktionen, die Biden sicherlich vor Scholz &uuml;ber China ausbreiten wird. Und ich denke, Scholz wird den Sanktionen nicht zustimmen wollen. Und es gibt die Vorstellung, dass er dazu befragt werden m&ouml;chte, und ich glaube nicht, dass er von seinen eigenen Gesch&auml;ftsleuten in Verlegenheit gebracht werden m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/olaf-scholz-seine-reise-nach-washington-dc%20\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der deutsche Bundeskanzler wirkt immer mehr wie ein Vasall der USA. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93602\">Vasallen wehren sich nicht<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Biden dankt Scholz f&uuml;r Abkehr von Energie aus Russland <\/strong><br>\nOlaf Scholz besuchte am Freitag Joe Biden. Es gab nur d&uuml;rre &ouml;ffentliche Erkl&auml;rungen. Indirekt spielte jedoch auch Nord Stream 2 eine Rolle.<br>\nBeim Kurzbesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz bei US-Pr&auml;sident Joe Biden wurde eines der zentralen bilateralen Themen &ndash; die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines &ndash; nicht &ouml;ffentlich diskutiert. Allerdings sprach Biden das Thema indirekt an. Der US-Pr&auml;sident lobte Scholz laut CNBC &bdquo;f&uuml;r die Abkehr Deutschlands von russischen Energiequellen bei gleichzeitiger Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben&ldquo;. Biden sagte demnach: &bdquo;Sie haben zu Hause historische Ver&auml;nderungen vorangetrieben, Sie haben die Verteidigungsausgaben erh&ouml;ht und haben die Diversifizierung weg von russischen Energiequellen vollzogen und ich wei&szlig;, das war nicht einfach und sehr schwierig f&uuml;r Sie.&ldquo; Eine offizielle Untersuchung der Nord-Stream-2-Anschl&auml;ge lehnt die US-Regierung ab, weil sie die Auffassung vertritt, dass sie nicht f&uuml;r die Aufkl&auml;rung von Ereignissen zust&auml;ndig ist, die sich nicht auf US-Territorium ereignen. Die Recherchen des Journalisten Seymour Hersh, denen zufolge die US-Regierung gemeinsam mit Norwegen hinter den Anschl&auml;gen stecken soll, haben die Regierungen in Washington und Oslo scharf dementiert. Die Untersuchungen, die von Deutschland, Schweden und D&auml;nemark durchgef&uuml;hrt werden, sind nach Regierungsangaben aus den Staaten noch nicht abgeschlossen. Die Bekanntgabe von Details wird von den Regierungen mit dem Verweis auf das Staatswohl abgelehnt. Eine Journalisten-Fragerunde mit Scholz und Biden war diesmal, anders als bei sonstigen Besuchen, nicht vorgesehen. Die New York Times notierte: &bdquo;Das Treffen verlief f&uuml;r einen so hochrangigen Besuch ungew&ouml;hnlich abgeschirmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/biden-dankt-scholz-fuer-abkehr-von-energie-aus-russland-li.324494\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzlich im Boot mit den Rechten<\/strong><br>\nBei den deutschen Gr&uuml;nen waren zuletzt Raubkatzen-Wortspiele beliebt. &ldquo;The #Leopard&rsquo;s freed!&rdquo;, twitterte Katrin G&ouml;ring-Eckardt, gr&uuml;ne Vizepr&auml;sidentin des Deutschen Bundestages, am 24. Januar. Da hatte die Bundesregierung gerade verk&uuml;ndet, dass sie Leopard-Panzer an die Ukraine liefern werde &ndash; und die Gr&uuml;nen jubelten. Die einst friedensbewegte Partei setzt sich mittlerweile fast am lautesten f&uuml;r Waffenlieferungen nach Kiew ein.<br>\nSicher, die deutschen Gr&uuml;nen regieren in einem Nato-Staat mit, der sich angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine deutlich positionieren muss. Trotzdem ist bemerkenswert, wie anders sich im Vergleich dazu die Schwesterpartei in der benachbarten Schweiz verh&auml;lt. Die 1983 gegr&uuml;ndeten Schweizer Gr&uuml;nen haben zwar eine etwas andere Entstehungsgeschichte als die deutschen, aber auch sie z&auml;hlen Frieden und Abr&uuml;stung zu ihren Grunds&auml;tzen. &ldquo;Als neutrales Land und als Depositarstaat der Genfer Konventionen soll die Schweiz in Konflikten vermitteln und schlichten &ndash; statt mit Waffenexporten Kriege zu n&auml;hren&rdquo;, schreibt die Partei auf ihrer Website. Diesem Credo bleibt sie auch ein Jahr nach Kriegsbeginn treu &ndash; den heftigen Debatten &uuml;ber die Neutralit&auml;t und die Freigabe von R&uuml;stungsg&uuml;tern aus Schweizer Produktion zum Trotz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gruene-partei-in-der-schweiz-ploetzlich-im-boot-mit-den-rechten-1.5762191%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kampfpanzer statt Dialyse<\/strong><br>\nDie D&uuml;sseldorfer Waffenschmiede Rheinmetall steigt in den Dax auf und verdr&auml;ngt den Dialysespezialisten Fresenius Medical Care aus der Gruppe der 40 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Aktienunternehmen. Rheinmetall, schon heute der gr&ouml;&szlig;te rein nationale R&uuml;stungskonzern der Bundesrepublik, expandiert unter anderem in der boomenden Munitionsproduktion und will ein Werk f&uuml;r die Produktion hochmoderner Kampfpanzer (&bdquo;Panther&ldquo;) in der Ukraine errichten. Grundlage ist die drastische Aufr&uuml;stung der westlichen Staaten und ihrer Verb&uuml;ndeten in den Machtk&auml;mpfen vor allem gegen Russland, aber auch gegen China. Die deutsche R&uuml;stungsindustrie profitiert davon auf nationaler Ebene &uuml;ber Auftr&auml;ge der Bundeswehr, aber auch international &uuml;ber die Ausweitung der R&uuml;stungsausfuhr in andere NATO- oder NATO-nahe Staaten. Bisher ist die deutsche Kernbranche relativ &uuml;berschaubar und erwirtschaftet einen Umsatz, der &ndash; mangels einheitlicher Daten erheblich divergierend &ndash; mit Werten zwischen elf und 30 Milliarden Euro pro Jahr beziffert wird. Obwohl Branchenriesen wie BAE Systems und Thales in Deutschland noch nicht existieren, gilt die deutsche R&uuml;stungssparte unter Experten als &bdquo;die st&auml;rkste in Europa&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9183\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Amerika und Ukraine f&uuml;hren Planspiele f&uuml;r Offensive durch<\/strong><br>\nAmerikanische Generale und ukrainische Offiziere sind in dieser Woche f&uuml;r milit&auml;rische Planspiele in Wiesbaden zusammengekommen. Wie amerikanische Medien &uuml;bereinstimmend berichten, nahmen ranghohe Offiziere aus Washington an den &Uuml;bungen im Hauptquartier der amerikanischen Armee f&uuml;r Europa und Afrika teil. Es sei darum gegangen, Kiew bei der Planung f&uuml;r m&ouml;gliche Offensiven in den n&auml;chsten Wochen und Monaten zu helfen, sagten Teilnehmer am Donnerstag. (&hellip;)<br>\nDie Berichte &uuml;ber die Planspiele kommen kurz nach russischen Vorw&uuml;rfen, Amerika habe Kiew geholfen, Angriffe in Russland durchzuf&uuml;hren. So sagte der stellvertretende russische Au&szlig;enminister Sergej Rybakow am Donnerstag, Drohnenattacken auf Ziele in Russland k&ouml;nnten nur mit amerikanischer Unterst&uuml;tzung durchgef&uuml;hrt werden. Dem widersprach ein Pentagonsprecher: &bdquo;Ich kann definitiv sagen, dass der Vorwurf, wir &uuml;berlie&szlig;en der Ukraine Informationen, um Ziele in Russland anzugreifen, Nonsens ist&ldquo;, sagte General Pat Ryder. Die Vereinigten Staaten hatten in der Vergangenheit zugegeben, Kiew mit Geheimdienstinformationen zu versorgen. Es wurde jedoch stets betont, dass es nicht um die Auswahl von Zielen gegangen sei. &bdquo;Wir befinden uns nicht im Krieg mit Russland und wollen keinen Krieg mit Russland. Unser Ziel ist lediglich, der Ukraine zu helfen, sich selbst zu verteidigen. Und das werden wir auch weiterhin tun&ldquo;, sagte Ryder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/amerika-und-ukraine-fuehren-planspiele-fuer-offensive-durch-18721597.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zeitenwende &ndash; b&ouml;ses Ende!<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz in der Sondersitzung des Bundestages vom 27. Februar 2022, in der er die &bdquo;Zeitenwende&ldquo; verk&uuml;ndete, hat seine Partei nach einer Klausurtagung der SPD-Fraktion am 13. Januar 2023 ein Positionspapier &bdquo;Sozialdemokratische internationale Politik in der Zeitenwende&ldquo; verabschiedet. Es wurde ver&ouml;ffentlicht, nachdem das Bundeskanzleramt im Dezember 2022 den Entwurf einer &bdquo;Nationalen Sicherheitsstrategie&ldquo;, die im Koalitionsvertrag vereinbart war und vom Ausw&auml;rtigen Amt unter Leitung von Annalena Baerbock ausgearbeitet wurde, verworfen hat, weil er nicht, wie es hie&szlig;, den Anforderungen entsprach. (&hellip;) Das Bild &uuml;ber die T&auml;tigkeit der von der SPD gef&uuml;hrten Regierung von Olaf Scholz war im vergangenen ersten Jahr von Russophobie gezeichnet. Alle sprachen nur von Waffenlieferungen an die Ukraine, Ausbildung f&uuml;r ukrainisches Milit&auml;r, Sanktionen gegen&uuml;ber Ru&szlig;land, Hilfspakete f&uuml;r das ukrainische Regime usw. (&hellip;) Der durch die Ukraine aufgebaute politische Druck auf die deutsche Regierung, der wesentlich von den USA orchestriert wurde, hatte zur Folge, da&szlig; in der &Ouml;ffentlichkeit der Eindruck entstand, als w&auml;re das die einzige Frage der deutschen Au&szlig;enpolitik. Wie auch die Aussage der Au&szlig;enministerin best&auml;tigt, deckt sich in der Zwischenzeit die Haltung Deutschlands in vielerlei Hinsicht mit der der Ukraine. (&hellip;) Im B&uuml;ndnis mit den USA und den anderen NATO- und EU-M&auml;chten strebt Deutschland eine strategische Niederlage Ru&szlig;lands an, die seine Staatlichkeit infrage stellen soll. Damit wiederholt die F&uuml;hrungselite der BRD den gr&ouml;&szlig;ten Fehler, der in der deutschen Geschichte gemacht wurde. Die Vertreter des deutschen Kapitals sind nicht bereit, aus der Geschichte entsprechende Lehren zu ziehen, um sie in eine dauerhafte Friedenspolitik umzusetzen. Und um die Gefahren, die f&uuml;r Deutschland und EU-Europa daraus entstehen, abzufangen, soll die Ukraine, deren Reicht&uuml;mer man schon vor einem Jahrhundert haben wollte, zu einer Art Pufferzone zwischen Deutschland bzw. dem EU-Europa und Ru&szlig;land werden, was &uuml;brigens auch ein Motiv f&uuml;r die Osterweiterung der NATO und der EU war und weiterhin ist. Darin ist man sich auch mit den USA einig. Deutschland will die Ukraine nutzen, um seine eigene Position gegen Ru&szlig;land und in ganz Europa auszubauen. Darauf aufbauend soll Deutschland zu einem bestimmenden Faktor der internationalen Politik werden, der nicht nur auf die Wirtschaft, sondern auch auf das Milit&auml;r baut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-302-03-23.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gurke f&uuml;r 3,29 Euro? F&uuml;nf unbequeme Fragen zur Inflation 2023<\/strong><br>\nDie Strom- und Gaspreisbremse ist in Kraft getreten. Nun brauchen wir endlich eine Preisbremse f&uuml;r Grundnahrungsmittel, fordert unser Kolumnist.<br>\nFrechheit! Kaum was drin im Einkaufswagen, trotzdem muss man an der Kasse ein halbes Verm&ouml;gen hinbl&auml;ttern. Der Aufreger der Woche: das St&uuml;ck Gurke f&uuml;r 3,29&#8198;Euro &ndash; und nicht mal bio! So dokumentiert von einer TikTok-Userin beim Edeka in Hamburg, ihr Video ging viral, es hagelte Tausende emp&ouml;rte Kommentare, darunter Aufrufe zum Gurken-Boykott. Kein Wunder bei 3,29&#8198;Euro f&uuml;r eine Stange Wasser in gr&uuml;ner Schale.<br>\nKlar, die teuerste Gurke der Welt ist ein Extrembeispiel. Zum Aufreger der Woche wurde sie aber, weil sie unser aller Einkaufsfrust repr&auml;sentiert. Und gefrustet sind wir zu Recht: ein Liter Discounter-Milch kostet 1,05&#8198;Euro statt 80 Cent wie vor einem Jahr; die Spaghetti-Packung 99 statt 59&#8198;Cent; selbst die Barista-Hafermilch kostet 2,29 statt 1,99&#8198;Euro. Die neueste Inflationsrate des Statistischen Bundesamtes von nur 6,9&#8198;Prozent f&uuml;r das Jahr 2022 scheint auf den ersten Blick wie aus der Realit&auml;t gefallen zu sein.<br>\nDie Liste lie&szlig;e sich fortsetzen. Manchmal bleibt der Preis auch gleich, aber der Inhalt wird kleiner. So beim Rama-Streichfett, der &bdquo;Mogelpackung des Jahres&ldquo;: aus 500 wurden 400&#8198;Gramm, der Preis blieb gleich, macht 25&#8198;Prozent versteckte Preiserh&ouml;hung. Frechheit!<br>\nImmerhin: den Inflationsmessern vom Statistikamt entgehen solche plumpen Mogeleien nicht. Am Mittwoch kamen die neuen Zahlen f&uuml;r die Inflation im Februar. Nahrungsmittel sind 21,8 Prozent teuer als vor einem Jahr &ndash; und damit jetzt der teuerste Kostenblock der Inflationsrate, Energie liegt mittlerweile bei 19,1&#8198;Prozent.<br>\nWas macht die Politik dagegen &ndash; und wann h&ouml;rt die Preissteigerung bei Lebensmitteln auf? Die Bundesregierung schuldet uns Antworten auf viele dringende Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/gurke-fuer-329-euro-fuenf-unbequeme-fragen-zur-inflation-2023-li.323468\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein Relikt des Monetarismus beherrscht das Denken<\/strong><br>\nObwohl der Monetarismus &agrave; la Milton Friedman seine gro&szlig;e Zeit l&auml;ngst hinter sich hat und viele von Friedmans Behauptungen und politischen Empfehlungen inzwischen auch vom Mainstream in Frage gestellt werden, erfreut sich sein Konzept der Inflationserwartungen weiterhin gro&szlig;er Beliebtheit.<br>\nAnfang Februar 2023 beschloss der EZB-Rat, die drei Leitzinss&auml;tze der EZB um jeweils 50 Basispunkte zu erh&ouml;hen. Gleichzeitig bekundete der Rat seine Absicht, sie bei seiner n&auml;chsten Sitzung am 16. M&auml;rz um weitere 50 Basispunkte anzuheben. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r sein Vorgehen lautete:<br>\n&bdquo;Ein restriktives Zinsniveau wird im Laufe der Zeit die Inflation senken, indem es die Nachfrage d&auml;mpft, und gleichzeitig dem Risiko vorbeugen, dass sich die Inflationserwartungen dauerhaft nach oben verschieben.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDies ist die &uuml;bliche Sichtweise: Eine zu hohe Preissteigerung wird von den Zentralbanken mit einer Anhebung der Zinsen, ein Abw&auml;rtsdruck auf die Preise mit einer Zinssenkung bek&auml;mpft, bis das angestrebte Inflationsziel erreicht ist. Interessant ist dabei die besondere Bedeutung, die den Inflationserwartungen zukommt. So haben nicht nur EZB-Pr&auml;sidentin Christine Lagarde, EZB-Direktorin Isabel Schnabel, EZB-Chefvolkswirt Philip Lane und Bundesbank-Pr&auml;sident Joachim Nagel, sondern zum Beispiel auch DIW-Chef Marcel Fratzscher oder Ifo-Pr&auml;sident Clemens Fuest in den letzten Monaten eindringlich gewarnt, dass eine anhaltende Aufw&auml;rtsverschiebung der Inflationserwartungen verhindert werden m&uuml;sse.<br>\nWarum? Weil das erwartete Ausma&szlig; der Inflation ganz wesentlich die tats&auml;chliche H&ouml;he der Inflation beeinflusse. Oder kurz: Inflationserwartungen verursachten Inflation. Das Ziel m&uuml;sse es deshalb sein, die Inflationserwartungen im Einklang mit der angestrebten Preisstabilit&auml;t zu verankern. Dazu brauche es eine &uuml;berzeugende und verl&auml;ssliche Geldpolitik der Zentralbank, die eben zu gut verankerten (niedrigen) Inflationserwartungen f&uuml;hre.<br>\nVom Prinzip her stellt sich das wie folgt dar: Wenn eine Zentralbank die Zinsen anhebe, rechneten die M&auml;rkte mit einer fallenden Inflation und dann falle sie auch. Je entschlossener eine Zentralbank dabei die Zinsen erh&ouml;he, desto mehr seien die Marktteilnehmer davon &uuml;berzeugt, dass sie es ernst meine, folglich s&auml;nken die Inflationserwartungen und damit die tats&auml;chliche Inflation. Reduziere umgekehrt die Notenbank die Zinsen, weil die Inflation ihrer Meinung nach zu niedrig ist, rechneten die Marktteilnehmer mit einer h&ouml;heren Inflation und somit steige die Inflation auch. Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) fasst kurz und knapp zusammen: &bdquo;Inflationserwartungen spielen eine entscheidende Rolle.&ldquo;<br>\nAber wessen Inflationserwartungen sind eigentlich entscheidend? Die Erwartungen von &Ouml;konomen, H&auml;ndlern an den Finanzm&auml;rkten oder anderen Experten? Die EZB stellt hierzu fest, dass sich die Zentralbanken fr&uuml;her tats&auml;chlich prim&auml;r auf die Inflationserwartungen von Fachleuten konzentriert h&auml;tten, weil Einsch&auml;tzungen von Privatpersonen und Unternehmen nur in relativ geringem Umfang zur Verf&uuml;gung gestanden h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/ein-relikt-des-monetarismus-beherrscht-das-denken\/%20\">G&uuml;nther Grunert in Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Hochinteressanter Beitrag, der den unsinnigen Versuch der EZB und anderer Zentralbanken, durch Leitzinserh&ouml;hungen die aktuelle angebotsseitige Inflation in den Griff zu bekommen, einmal aus einem anderen Blickwinkel kritisiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rolle der Justiz in der Corona-Pandemie &ndash; Wo war der Rechtsstaat?<\/strong><br>\nDie Justiz war w&auml;hrend der Corona-Pandemie eine gro&szlig;e Entt&auml;uschung. Das muss dringend aufgearbeitet werden. K&ouml;nnen sich die B&uuml;rger auf den Rechtsstaat verlassen, wenn es eine echte Krise gibt? Das ist die zentrale Frage, die im Raum steht.<br>\nDer Rechtsstaat, den die Verfassung will, hat eine grunds&auml;tzliche Aufgabe. Er soll die B&uuml;rger vor staatlicher Willk&uuml;r sch&uuml;tzen. Alle staatlichen Institutionen sind deshalb an die Verfassung und das &uuml;brige Recht gebunden. Der Staat darf nicht machen, was er will, sondern nur das, was ihm das Recht erlaubt. Das klingt selbstverst&auml;ndlich. Ein Blick in die lange (unendliche?) Geschichte der &ndash; absoluten und willk&uuml;rlichen &ndash; Staatsmacht zeigt aber, welche wichtige zivilisatorische Errungenschaft der Rechtsstaat ist. [&hellip;]<br>\nIn der Corona-Zeit hat dieses System zum Freiheitsschutz nicht funktioniert. Die Verwaltungsgerichte und das Verfassungsgericht haben praktisch alle staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen akzeptiert und mit umgesetzt. Es gab fast kein Gericht, das eine beh&ouml;rdliche Ma&szlig;nahme aufgehoben h&auml;tte. (Wenige) Ausnahmen best&auml;tigen die Regel. Die zust&auml;ndigen Gerichte haben (fast) immer f&uuml;r den Staat entschieden, nie f&uuml;r die Freiheit. Nicht nur in juristischen Fachzeitschriften gibt es Beispiele en masse daf&uuml;r. Das ist ein trauriger und erschreckender Befund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/corona-lockdown-bundesverfassungsgericht\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Isabel Oakeshott says Matt Hancock messages leak &lsquo;in public interest&rsquo;<\/strong><br>\nThe writer who handed more than 100,000 of the former health secretary Matt Hancock&rsquo;s messages to a newspaper has defended her actions, saying she was acting in the national interest.<br>\nIsabel Oakeshott, who is at the centre of a row about the leak of Hancock&rsquo;s correspondence to the Daily Telegraph, hit back after his criticism of her actions.<br>\n&ldquo;The greatest betrayal is of the entire country,&rdquo; she said, in a statement responding to Hancock&rsquo;s accusation that she had betrayed his trust.<br>\nOakeshott added: &ldquo;Hard though it may be for him to believe, this isn&rsquo;t about Matt Hancock, or indeed any other individual politician. Nor is it about me.&rdquo;<br>\nAlong with the Telegraph, Oakeshott &ndash; a longtime critic of public health measures taken by the government during the Covid pandemic &ndash; has sought to portray the leaked messages as evidence some lockdown curbs were unnecessary.<br>\nOn Thursday, she said: &ldquo;We were all let down by the response to the pandemic and repeated unnecessary lockdowns. Children, in particular, paid a terrible price. Anyone who questioned an approach we now know was fatally flawed was utterly vilified; including highly respected and eminent public health experts, doctors and scientists.<br>\n&ldquo;So, far from being protected, the NHS may never recover, as millions of patients condemned to year-long waiting lists are discovering. Meanwhile, the economy is in smithereens.<br>\n&ldquo;It is now essential that the public inquiry, set up almost two years ago, quickly establishes deadlines for its work and answers the urgent question about whether lockdown, with all its impacts, was proportionate. These issues must be addressed well before the next general election.<br>\n&ldquo;Against this backdrop, the Telegraph expos&eacute; is clearly in the overwhelming public interest. The outpouring of support I and the paper have had from ordinary people who suffered &ndash; and are still suffering &ndash; the consequences of the mistakes we are exposing shows how desperately the nation wants answers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2023\/mar\/02\/isabel-oakeshott-matt-hancock-messages-leak-public-interest%20\">The Guardian<\/a>\n<p>dazu: <strong>Riesenskandal in Gro&szlig;britannien: Chats belasten Ex-Gesundheitsminister schwer<\/strong><br>\nEs sind gravierende Vorw&uuml;rfe, die der britische Telegraph in einem umfassenden Investigativ-Bericht unter dem Titel &ldquo;The Lockdown Files&rdquo; anhand von mehr als 100.000 geleakten WhatsApp-Nachrichten gegen den ehemaligen Gesundheitsminister Gro&szlig;britanniens, Matt Hancock, erhebt.<br>\nDer heute 44-J&auml;hrige soll zu Beginn der Pandemie im Fr&uuml;hjahr 2020 mehrfach den Rat seines Stabs sowie externer Berater im Bezug auf die Teststrategie in Pflegeheimen ausgeschlagen und einen eigenen Kurs gefahren haben. Pflegeheime entwickelten sich schlie&szlig;lich zum gr&ouml;&szlig;ten Covid-Krisenherd im Vereinigten K&ouml;nigreich mit mehr als 40.000 Todesf&auml;llen.<br>\nDoch das ist nicht der einzige Vorwurf: Hancock soll auch seine Ank&uuml;ndigung, bis Ende April 2020 mehr als 100.000 Covid-Tests pro Tag zu erm&ouml;glichen, nur mithilfe von Tricks erm&ouml;glicht haben; die Zahl sei letztlich in Wahrheit nie erreicht worden &ndash; anders, als Hancock das damals bei einer Pressekonferenz stolz verk&uuml;ndet hatte.<br>\nEin &Uuml;berblick &uuml;ber die Enth&uuml;llungen: (&hellip;)<br>\nEinen Freund, den ehemaligen britischen Politiker und heutigen Herausgeber des Evening Standard, George Osborne, machte Hancock schlie&szlig;lich auf fast 22.000 ungen&uuml;tzte Testm&ouml;glichkeiten in &ouml;ffentlichen Teststationen aufmerksam &ndash; obwohl er bereits wusste, dass all diese Tests nicht rechtzeitig ausgewertet w&uuml;rden. In einer Nachricht an Osborne schrieb Hancock unter anderem: &ldquo;ICH WILL MEIN ZIEL ERREICHEN!&rdquo; &ndash; Osborne antwortete trocken: &ldquo;Das habe ich erfasst.&rdquo; (&hellip;)<br>\nNun stellte Oakeshott selbst die unver&ouml;ffentlichten Chats dem Telegraph zur Verf&uuml;gung. Am Mittwoch rechtfertigte sie den Schritt in einem langen Text. Dort hei&szlig;t es unter anderem: &ldquo;Diejenigen, die Informationen im &ouml;ffentlichen Interesse haben, m&uuml;ssen sie endlich preisgeben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kurier.at\/amp\/politik\/ausland\/riesenskandal-in-grossbritannien-chats-belasten-ex-gesundheitsminister-schwer\/402347223%20\">Kurier<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und hierzulande? Die Corona-Aufarbeitung scheitert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93388\">(bevor sie begonnen hat)<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Zu beobachten sind momentan vor allem folgende Abwehrstrategien der Verantwortlichen f&uuml;r Schulschlie&szlig;ungen, einsames Sterben, 2G-Selektion, Panikmache, D&auml;monisierung der Kritiker der Corona-Politik, Demonstrationsverbote und viele weitere politische, soziale, moralische, medizinische und mediale Verfehlungen: &bdquo;Wer h&auml;tte das denn ahnen k&ouml;nnen&ldquo;\/&bdquo;hinterher ist man immer schlauer&ldquo;, &bdquo;wir sind doch relativ gut durch die Pandemie gekommen&ldquo; oder: &bdquo;Schuld sind die anderen&ldquo;. Ganz Hartgesottene treten sogar immer noch die Flucht nach vorn an &ndash; etwa der sogenannte &bdquo;Welt&auml;rztepr&auml;sident&ldquo; Frank Ulrich Montgomery, der seine infame Aussage von der &bdquo;Tyrannei der Ungeimpften&ldquo; k&uuml;rzlich sogar noch einmal bekr&auml;ftigt hat.<br>\nDie Angst der Verantwortlichen vor der Aufarbeitung und die Tatsache, dass es f&uuml;r eine echte Aufarbeitung keine Instanz mehr gibt, haben wir auf den NachDenkSeiten beschrieben. Die Folgen eines Scheiterns der Analyse der letzten drei Jahre k&ouml;nnen gravierende und langfristige Besch&auml;digungen f&uuml;r den Zusammenhalt der Gesellschaft sein und die Gefahr einer Wiederholung erh&ouml;hen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.E.:<\/strong> Wundert mich, dass und was viele Politiker &uuml;ber den Messenger WhatsApp kommuizieren &ndash; ich dachte immer, dass die USA (NSA) das jederzeit abh&ouml;ren k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gef&auml;lschte Studien in der Medizin sind lukrativ, t&ouml;dlich und im Trend<\/strong><br>\nMedizinische Studien werden weit &ouml;fter gef&auml;lscht als bisher angenommen. Wie der massenhafte Betrug m&ouml;glich ist und wie fatal die Folgen sind<br>\nJedes Jahr erscheinen tausende medizinische Studien. Sie sollen die Wirksamkeit von Medikamenten, Therapieformen oder operativen Eingriffen belegen oder auch potenziell gef&auml;hrliche Nebenwirkungen aufzeigen.<br>\nEine Forschergruppe ist nach jahrelanger Recherche nun zu einer erschreckenden Erkenntnis gekommen: Medizinische Studien werden gef&auml;lscht, manipuliert oder gar nicht erst durchgef&uuml;hrt &ndash; und das alles weit &ouml;fter als bisher bef&uuml;rchtet. Die Rede ist tats&auml;chlich von tausenden Fakes, die f&uuml;r fehlerhafte Behandlungen sorgen oder auch daf&uuml;r, dass sich Menschen gegen schwerwiegende Krankheiten nicht impfen lassen.<br>\nWie der weltweite und massenhafte Betrug in der medizinischen Forschung m&ouml;glich ist und wer davon profitiert, dar&uuml;ber sprechen wir heute. Und &uuml;ber die gravierenden bis t&ouml;dlichen die Folgen dieser skrupellosen Machenschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000144110154\/gefaelschte-studien-in-der-medizin-sind-lukrativ-toedlich-und-im\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ritter Karl und die Invasion der Heuschrecken<\/strong><br>\nPrivate Equities und andere Kapitalfonds haben das Gesundheitswesen als profitables Anlagefeld entdeckt. Die Journalistin Christina Berndt promoviert Karl Lauterbach zum Retter der Arztpraxen vor dieser Heuschreckenplage. Aber von ihm haben die Investoren nichts zu bef&uuml;rchten.<br>\nKarl Lauterbach hat nicht nur bei Twitter, sondern auch in den sich als seri&ouml;s verstehenden Medien Fans, die in ihm einen sich bis in die sp&auml;te Nacht um die Probleme des Gesundheitswesens k&uuml;mmernden Politiker sehen. Dazu geh&ouml;rt Christina Berndt von der S&uuml;ddeutschen Zeitung, die ihn am 17. Februar 2023 als &bdquo;Arzt Ihres Vertrauens&ldquo; und K&auml;mpfer gegen die Invasion von profitgierigen Investoren im Gesundheitswesen pr&auml;sentierte und dabei die Grenzen zur Hofberichterstattung schrammte. Weil es &bdquo;an allen Enden und Ecken brennt im ausgemergelten deutschen Gesundheitssystem&ldquo;, habe Lauterbach nicht einmal Zeit f&uuml;r die Einrichtung seines neuen B&uuml;ros und &uuml;berlasse sie seinem Stab. Ganz so, als w&uuml;rden Ministerinnen und Minister sonst ihre B&uuml;roausstattung h&ouml;chstpers&ouml;nlich einkaufen und in ihren Amtszimmern platzieren. (&hellip;)<br>\nDas nicht nur von Christina Berndt gef&uuml;rchtete Interesse von Kapitalfonds am Gesundheitswesen ist keineswegs neu. Seit Jahren berichten TV-Magazine, Wirtschaftsredaktionen und gesundheitspolitische Fachmedien &uuml;ber Anlagestrategien von Investoren, die sich in Arztpraxen, Krankenh&auml;user und vor allem Medizinische Versorgungszentren (MVZ) einkaufen. Das geschieht entweder als dauerhafte Kapitalanlage oder als Buy and Build-Modell von Private Equities, die Arztpraxen erwerben, zu ertragreichen MVZ ausbauen und dann nach ein paar Jahren mit hohem Gewinn verkaufen.<br>\nDar&uuml;ber kann sich nur wundern, wer nicht mitbekommen hat, dass sich das Gesundheitswesen zur gr&ouml;&szlig;ten Dienstleistungsbranche entwickelt hat. An seinem 440 Milliarden Euro (2020) umfassenden Umsatz wollen anlagesuchende Kapitalfonds teilhaben, f&uuml;r die es sich mit seinem stabilen Wachstum von j&auml;hrlich vier bis f&uuml;nf Prozent geradezu aufdr&auml;ngt. Es ist klar, dass die Investoren sich nicht f&uuml;r eine verbesserte medizinische Versorgung interessieren, sondern f&uuml;r hohe Renditen. Die k&ouml;nnen wegen der weitgehend administrativ gesteuerten Verg&uuml;tungen und Preise im Gesundheitswesen nur in ausgew&auml;hlten Sektoren erzielt werden. F&uuml;r diese Rosinenpickerei bieten die Strukturen unseres Gesundheitswesens komfortable M&ouml;glichkeiten, wie noch gezeigt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2023\/ritter-karl-und-die-invasion-der-heuschrecken\/\">Hartmut Reiners in Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zehntausende demonstrieren f&uuml;r Verkehrswende<\/strong><br>\nUnter dem Motto &ldquo;Morgen ist es zu sp&auml;t&rdquo; haben bundesweit Menschen f&uuml;r mehr Klimaschutz demonstriert. &ldquo;Fridays for Future&rdquo; hatte zum &ldquo;globalen Klimastreik&rdquo; aufgerufen, nach Angaben der Veranstalter kamen mehr als 220.000 Menschen zusammen. Die Polizei sprach von Zehntausenden Teilnehmenden.<br>\n&ldquo;Wir waren heute mit Verb&auml;nden, Kirchen und der Gewerkschaft ver.di in der gesamten Republik in mehr als 250 Orten auf den Stra&szlig;en&rdquo;, sagte &ldquo;Fridays for Future&rdquo;-Sprecherin Annika Rittmann. Die Beteiligung hat laut Rittmann gezeigt: &ldquo;Wir schauen nicht einfach zu, wir lassen nicht locker, die Menschen wollen endlich echten Klimaschutz!&rdquo;<br>\nDie meist jungen Teilnehmer forderten eine Verkehrswende und die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Konkret soll Deutschland &uuml;berall bis 2030 aus der Kohle aussteigen, bis 2035 zu 100 Prozent auf erneuerbare Energieversorgung umsteigen, keine neuen Autobahnen bauen und mehr in Bus und Bahn investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/fridays-for-future-klimastreik-107.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Breiteste und wohlwollendste Berichterstattung in den Tagesthemen. Dazu ein Interview mit dem Gr&uuml;nen B&uuml;rgermeister von Hannover, der sein seltsames Demokratieverst&auml;ndnis ausf&uuml;hrlich erl&auml;utern durfte. Man vergleiche diese mit der Hetze gegen Sahra Wagenknecht, Alice Schwarzer und der Friedensdemonstration in Berlin.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein seit Jahren zunehmend eingeschr&auml;nkter Meinungskorridor schr&auml;nkt auch den demokratischen Meinungsbildungsprozess ein. Es wird immer noch unterschieden zwischen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61739\">Gute Demos, schlechte Demos<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch Schon wieder: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=74728\">Gute Demos, schlechte Demos<\/a>. Auf diese Weise tr&auml;gt die Spaltung der Medien zur Spaltung der Gesellschaft bei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>KI f&uuml;r die Kinder der Reichen<\/strong><br>\nAuch mit ChatGTP wird es weiter Hausaufgaben geben. Die K&uuml;nstliche Intelligenz verst&auml;rkt aber ein bekanntes Problem der Schulen, f&uuml;r das es eine gute L&ouml;sung gibt. (&hellip;)<br>\nDie Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen brauchen also in der Schule ruhige Orte zum Lernen, R&auml;ume f&uuml;r die Vorbereitung von Gruppenarbeiten, Angebote f&uuml;r Sport, Kunst, Theater oder Musik und Zugang zu digitalen Ressourcen. Hausaufgaben, die die KI oder Eltern erledigen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen so in der Schule gemacht werden. Bibliotheken, sozialp&auml;dagogische Bereiche und Technikr&auml;ume brauchen logischerweise entsprechendes Personal f&uuml;r die Betreuung der Kinder und die Instandhaltung der R&auml;ume und Ressourcen &ndash; das m&uuml;ssen allerdings keineswegs unbedingt die &uuml;berall fehlenden Lehrkr&auml;fte sein.<br>\nEinst hat man sich vor der KI gef&uuml;rchtet, weil sie Arbeitspl&auml;tze abschaffen w&uuml;rde. In einer Ganztagsschule braucht man mehr, nicht weniger Personal wegen der KI. Denn der Umgang mit und das Programmieren von KI muss ebenfalls in der Schule stattfinden, da man dort sicherstellen kann, dass alle Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen Internet, Rechner und digitalkundige Bezugspersonen haben.<br>\nIn der Ganztagsschule haben alle die gleichen Ressourcen, die gleiche personelle Unterst&uuml;tzung und die gleiche Menge Zeit, das im Unterricht Gelernte zu &uuml;ben, zu vertiefen und anzuwenden. Die Halbtagsschule hat diese Lernphasen an die Eltern abgegeben, was unter anderem zur klassenbedingten Bildungsungerechtigkeit in Deutschland beigetragen hat. Die F&auml;higkeiten, die man in der Schule lernt, werden nicht irrelevant, nur weil eine KI sie duplizieren kann. Addieren k&ouml;nnen, ein Gedicht verstehen und eine Fremdsprache beherrschen &ndash; all das sollten Kinder weiterhin in einer gut ausgestatteten Schule selbst lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/schule\/2023-02\/chatgpt-kuenstliche-intelligenz-hausaufgaben-schule-bildung\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Bundesverfassungsgericht h&auml;lt ab jetzt den Schnabel<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat sich ein neues Adler-Logo gegeben. Es war wohl nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;, wie der alte Adler das Maul aufriss und dazwischenschrie. Der neue Adler h&auml;lt brav den Schnabel.\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230306-hdt-Bild_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/bverfg-logo-adler\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-94678","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=94678"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94678\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94681,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/94678\/revisions\/94681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=94678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=94678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=94678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}